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Original subtitles

Also die physiologische Funktion des Penis ist damit erschöpft. Unsere

Aufgabe ist es, uns mit den weiblichen Geschlechtsorganen auseinanderzusetzen.

Wir haben schon von der Bedeutung des irrigierten Penis auf die Vagina

gesprochen. Definieren wir zunächst exakt die verschiedenen Kategorien des

Liebesspiels. Das Vorspiel ist, Renate, der Austausch von Färblichkeiten vor dem

Beginn des intimen Geschlechtsverkehrs.

Nachdem aber der Gruppensex in unserer Gesellschaft einen immer breiteren Raum

einnimmt, ist das Wörtchen Intim in Bezug auf den Kultus nur bedingt

Das Vorspiel ist, in mehrere Stufen aufzugliedern, die wir jeweils besonders

berücksichtigen. Die unterste Stufe der Privilegien.

Ingrid? Das Petting. Mit langer Holzung.

Ja, was möchten Sie? Nur die Puppen. Ein Traum mit Mappe, Butterfly.

Der Mensch ist biologisch zwar der Tierwelt zuzurechnen, aber das macht ihn

leider noch nicht zum Schwetterli. Wir wollen klären, welche

beim Vorspiel stimulieren. Die weibliche Brust. Sie erwähnen ein sekundäres

Geschlechtsmerkmal. Wer nimmt mir ein primäres? Die Klitoris. Zurück zum

also... Welche Praktiken bedienen wir uns ferner beim Vorspiel? Reicheln und

Beiten, das gehört also zur ersten Stufe des Vorspiels. Zur nächsten gehört

bitte? Filatio und Kunilingus. Irrtum, die modifizieren eine Spezialpraktik des

Aktes. Nachdem das Vorspiel aber von ausschlaggebender Bedeutung für die

Erreichung des erhöhten Lustgewinnes ist, schlage ich vor, dass Sie es unter

Berücksichtigung sämtlicher Nebenfaktoren analysieren.

Verschaffen Sie sich eine präzise Übersicht über das Thema Vorspiel, indem

das bisher erarbeitete schriftlich fixieren und in der nächsten Stunde hier

darüber referieren. Teamwork, Margret. Vielleicht kannst du Ingrid von

Jungfernzwang befreien.

Können wir eigene Erfahrungen einbauen?

Selbstverständlich. Aber wenn man noch keine hat?

Helene, ich habe keine.

Ah, Père Lamour ist eine ganz herrliche Sache, mein lieber Sébastien. Ja, du

musst mich noch besuchen.

Erfahrungen sind schnell gesammelt.

Vorspiel, Hauptspiel, Nachspiel.

Und wenn jemand noch Fragen zur Sache hat, stehe ich ihm jederzeit gern mit

und Tat zur Seite. Keine Fragen, danke.

Wie Sie wünschen.

Toller Kumpel. Mann, die hat vielleicht Hummel in unserem Augenblick. Mama geht

bestimmt in der Wäsche nicht ein.

Halt Weibergeschwafel, was?

Ich find sie klasse. Kommst du mit zu mir? Nee, ich muss mich ranhalten. Du

doch gehört, das war so hart. Eben deswegen, das schafft man nicht im

Alleingang. Dazu gehören zwei und von mir kannst du was beziehen.

Na, wie wär's mit uns, Madame? Ich bin von Kopf bis Fuß erogen.

Nein, nein.

Nicht drin.

Wo ich so charming bin?

Ehrlich, was soll ich denn mit so einem Anfänger?

Dein Pech, dass du gar keine Menschenkenntnis hast. Denkste.

Sag kein Frosch. Naja.

Du wirst erleben, ich bin einmalig. Schön, dir zuliebe.

Ich werde ihren vornehmen Charakter zu Rümmen wissen, Madame.

Bei den meisten Mädchen tritt die Rümmen seine erhebliche

Rückfallgeschwindigkeit ein, sobald sie meiner erst teilhaftig geworden sind.

Aber keine plumpen Vertraulichkeiten bitte ich mir auch, sonst geht's dir an

Kragen. Nur daran?

Schade.

Eine Frau allein im Frühling, die gabelt Monty auf.

Ja, wenn Sie mich in die Stadt fahren, bitte.

Immer rein.

Komm ich wenigstens mal unter Leute.

Komm, ich mach Sie eine schicke Begleiterin.

Na ja, von Pensionat, eine Pleite.

Na klar, wie im Käfig.

Da möchtet ihr wohl am liebsten alle entwischen. Vor allem bei so einem

was? Ja, schon.

Mit Obst und Südfrüchten und einem Kavalier?

Naja, wenn Sie das irgendwie einrichten können, nehme ich Sie vielleicht öfter

mal mit.

Sicher nicht.

Sie wissen nicht, um was für ein Vergnügen Sie sich bringen. Ich kenne

möglichen Plätzchen.

Naja, die Leute vom Club für Freikörperkultur, mit denen ich jeden

unterwegs bin, die haben mich auf Zacke gelegt.

Ach, und die Mädchen von dem Club, laufen die nackt rum?

Na doch, was man da zu sehen kriegt.

Da gibt es ein paar tolle Ziegen.

Aber Spaß macht es eben. Man ist kein Kind von Traurigkeit.

War anzunehmen. Und nehmen Sie ruhig dann noch was an. Aber darüber spreche

nicht. Warum?

Weil der Kavalier genießt und schweigt. Ja, ja, so ist das.

So, steig aus, Mäuschen. Sagen Sie mal, Sie können mich doch hier nicht auf

Abflüge führen. Das geht doch nicht.

Na, da hab ich das Ganze. Du wirst gleich sehen, dass das der einzig

Weg ist. Mach keine Witze, was soll der Blödsinn? Nur immer schön hinter mir

hertippeln. Du bist wirklich ein irrer Typ.

Von jetzt an geht's bergab.

Allerdings.

Aber nicht mit uns.

Dein Auto war entschieden bequemer als dieser Weg.

Achtung, Kurve.

Na, was sagst du jetzt?

Habe ich zu viel versprochen?

Du bist gut. Ich wollte doch unter Leute.

Hier triffst du dich also mit den Schönen vom FKK -Club.

Zum Ringelflug mit anfassen.

Ah, Freizeitgestaltung. Mit voll schlanken Damen. Und ich soll wohl

Spiele mit dir treiben.

Sieht ganz so aus, als ob du es tätest. Die wollen auch nicht, dass ich es

zusehe, wenn sie sich ausziehen. Dabei bist du doch nur eine halbe Portion.

Frechheit.

Kannst dich ruhig auspellen, Moistin. Ich schau nicht hin.

Ja, schon mal.

Wo ist denn der?

Ist was?

Nein, wieso?

Nur so.

Nur nicht nervös werden.

Nicht nervös?

Da hast du schon was ganz anderes gesehen, was?

Jawohl, so ist es. Dann wollen wir die Sache vorsichtshalber außer Konkurrenz

laufen lassen.

Noch nicht fertig?

Du ja auch nicht.

Also, Mäuschen, bist du nun soweit?

Oh. Noch nicht.

Ach, in deine Bude gehen wir. Was machtest du?

Vielleicht ist mein Gewissen nicht ganz in Ordnung. Mein Gehör ist es. Schrei

nicht so, sonst weiß das ganze Internat, dass du hier bist.

Ja, ja, ja, ja.

Gewissen.

Meine Dauereuphorie ist durch diese Einrichtung nicht zu zerstören. Die habe

mir zu lange und zu mühsam eingedrillt.

Mein Kind, das ist eben nicht den richtigen Schisslaveng. Aber du

was? Bei dir ist doch alles nur Blöffen.

Och, ich habe keinerlei Grund zu blöffen bei einem Sexmuskel wie dir.

Du kommst dir mindestens so vor wie Rod Steiger, John Wayne, Clint Eastwood und

Dustin Hoffman in einer Person. Was, Robert?

Nur, dass ich mehr auf dem Kasten habe als die.

Klar, Junge. Bin Superstar.

Viva. Nicht doch.

Ein bisschen was verpimpeltes hast du ja immer an dir. Stell doch die Tasche

endlich hin.

Mach ich, Schatz.

Setz dich.

Ich laufe.

Dann Captain Fishman, verschlägt sie in die Sprache. Dem Captain fehlt eine

Dockschwalbe.

Jetzt denkst du, dass mich das bange macht.

Ja, im Allgemeinen haut es dir dann um.

Die Erfahrenen.

Natürlich bei gedämpftem Licht. Klar, Kerze ist immer stilvoll.

Langsam.

Kreislaufbeschwerden.

Langsam. Atemwiss werden.

An der Grenze.

Langsam.

Hast du mal sowas gesehen?

Luftwiss werden.

Nicht direkt.

Wenn ich das so sehe, wenden wir uns jetzt unserer Aufgabe zu.

Die Stunde der Wahrheit rückt näher. Du wolltest unbedingt forschen und mich als

Forschungsobjekt. Ich denke, es geht nicht im Alleingang. Ein 18 -Jähriger,

47 Kilo, alles dran, Garantie genug für Forschungsergebnisse.

Einschlägige Erfahrungen mit den üblichen Tricks.

Selbstverständlich die Pillen, gelegentlich Frauen lieber Männer. Sonst

nicht. Kein Wunder, dass mein erotischer Steckbrief für dich ein Grund zum

Scherzen ist, nachdem du auf diesem Gebiet nicht annähernd so viel

hast. Tja, aber lass dir deshalb ja nicht den Wind aus den Segeln nehmen.

Was nicht ist, kann ja noch werden.

Ihr Knallkappe. Da hat die ganze Blase geglaubt, du sammelst Zuckerzucker für

den Klopperstorch und lebst wie die Junker auf dem Mond und dabei...

Tarnung. Sogar die Vollgeschenkte, denkt er.

Also da bin ich nun gerade dabei, uns richtig anzuhalten und du kommst mir

wie Mama, mit der Kommandöse. Ob die auch?

Streberleiche. Naja, wenn ich die mal mit der praktischen Nutzanwendung von

Theorien, die sie uns da immer auftischt, überrasche, erreiche ich

das Ziel der Klasse.

So einen dollen Brummer wie die als Hauptfaktor unter Berücksichtigung

sämtlicher Nebensächelchen zu analysieren, das wäre ein Fretten.

Naja, ich merke schon, ich stürze damit bei dir nicht auf Gegenliebe.

Aber nachdem ich dir jetzt meinen adonischen Körper zur Schau biete, wird

erfahrenes, durch nichts zu trübendes Auge gleich wieder aufleuchten.

Voilà.

Kannst zu ihren Diensten, Madame.

Also, die unterste Stufe des Vorspiels... Sei still.

Gleich. Gabelschwanz.

Nein, nein.

Ja.

Spannend.

Wenn

ich

gewusst hätte, was in dir steckt.

Wieso?

Ausdauernder Flieger. Nein.

Nein. Nein.

Nein. Komm.

Ja. Komm. Ja. Komm.

Ja.

Der Rüssel ist bei den Blütenbesuchern lang.

Kann ich reinkommen?

Was ist los? Hast du Tomaten auf den Ohren? Hau sie! Hab dich gar nicht

Robert war bei dir, berichten meine Spione. Endlich ist ihm der Knopf

aufgedrungen. Der Knopf? Du willst doch nicht sagen... Das ist nur einer

Warnheim, gleich sämtliche. Und jetzt bist du gespannt, was? Ich soll aus dem

Nähkästchen plaudern. Naja, einen Tipp kannst du deiner besten Freundin doch

wohl geben.

Oder willst du mich verunsichern? Er hat alles Stufen des Vorspiels von oben mit

uns. Na und, was ist mit der Hauptsache? Du bist wirklich zu neugierig.

Naja, ich weiß doch, dass du auf Männer viel toller wirkst als ich.

Ja, aber wenn ich mir mal einen angeln möchte, dann könntest du... Du, doch

nicht zu viel Gesunft davon.

Ich kann dir nur sagen, dass er die Regeln des Vorspiels wirklich aus dem FF

beherrscht. Ich werde ihn jedenfalls in meinem Referat lobend erwähnen.

Mit Namen, damit alle auf ihn fliegen und ich... Ich bin doch nicht auf den

gefallen. Dann schießt die Kommandöse sich doch gleich auf ihn ein. Ein Junge,

der so zärtlich sein kann und solche Freuden im Bett vermittelt.

Liebling, der ist natürlich unser Geheimtipp.

Hä?

Schatz. Endlich einer, der nicht nur an sich selbst denkt. Ich denke auch nicht

nur an mich.

Du, das fühlt sich alles an wie Engelsflügel.

Rosi, du hörst ja poetisch.

Ich bin ganz perplex.

Nur angezogen mit seiner Haut fühlt man sich doch an Wurzeln.

Das finde ich auch.

Und dann, weißt du, möchte ich doch auch gern näher bei dir sein.

Und wenn ich mich so nach Robert erkundigt habe, dann war das doch nur,

dir noch mehr gefallen möchte, als er dir gefallen hat.

Ich wollte überhaupt schon immer... Ach, Ingrid.

Ingrid, Rosi.

Ingrid, mein Engel. Ja, Rosi, ja.

Die Jungs nennen mich die Saffo vom Liebesberg.

Ich will dich küssen.

doch nennen, wie sie wollen, meine Süße.

Ja, ich nenne dich Samtleppe.

Ja, ja.

Wenn es dich nicht gäbe, müsstest du erfunden werden.

Weißt du, was ich mir immer gewünscht habe? Adonis und Sappho. Sappho und

Adonis, beide in einer Person.

Ja, oh ja.

Rosi und Robert.

Ja, und Rosi ist Robert und Robert ist Rosi. Und alle sind wir eins.

Das tut er vor.

Ingrid, glaubst du, wir sind lesbisch? Mit so komplizierten Fragen beschäftige

ich mich überhaupt nicht.

Du hast es auch nicht nötig, du verschlingst Männer. Und du träumst von

oder nicht?

Wenn du es keinem verrätst, nicht von Robert von deinem Zimmernachbarn.

Von Sebastian?

Der traut es doch nur mit Schmetterlingen.

Ich bin doch noch zu retten von dem anderen da drüben.

Also wenn es sich um Peter handelt? Ja.

Den habe ich an der Strippe, auf der Stelle und so fort.

Ja, komm.

Kleinigkeit, der ist mein Dauerklient, oft erprobt. Ja, aber... Keine Angst.

Na los.

Du hast Schneid.

Manche Menschen machen immer einen guten Eindruck. Du bist so wief, im Gegensatz

zu mir.

Das lernst du schon noch. Komm, mach keine Faxen, zieh dich nicht.

Mensch. Was soll schon sein?

Moment, wenn wir über den Flur gehen, ich will mir nur was überziehen.

Doch nicht über den Flur. Wieso denn nicht?

Wir wollen doch zu Peter. Ja, aber ohne Aufsehen zu erregen. Für solche Fälle

habe ich einen Schlüssel. Haben wir uns machen lassen.

Ach so.

Mal sehen, ob er überhaupt da ist.

Lächle.

Hallo? Bist du neuerdings taub und blind?

Nee, nicht, dass ich wüsste.

Erst klopfe ich an, dann zeigt Rose sich dir im neuesten Modeschrei und du

rührst dich nicht.

Müsste ich das?

Ja, aber nur, wenn es deine Kräfte hergeben. Du musst dich nämlich schonen,

wir einen Ansturm auf deine Männlichkeit vorhaben. Wie denkt ihr euch das?

Ich will Rosi und dich analysieren.

Vorspieltest. Aha, versuch's, Kaninchen. Also, wir haben uns entschieden, unser

Referat durch Erfahrungen zu erarbeiten. Und da brauchen wir jetzt den dritten

Mann, da kannst du doch nicht mauern.

Mauern ist gut.

Tja, wenn du dich unbedingt blamieren willst, dann lass es. Moment mal, ihr

süßen Schnecken. Wenn ihr die Sache so ernst seht, dann kann ich sie natürlich

auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Komm her, Rosinante.

Das ist ganz süß und lieb von dir, Peterle. Hoffentlich enttäusche ich dich

nicht. Na nun, brich nicht gleich in Tränen aus, Rosi.

Ja, so ist das schon bedeutend besser. Ran, drück ihm einen auf, damit ihm die

unkeuschen Gedanken vergehen und er endlich in Aktion tritt.

Na fabelhaft, gleich zu Anfang ein Dauerbrenner.

Bravo, Rosilein, bravissimo.

Ja.

Rosinante, du kennst dich aber gut. Ja, und was sie sonst noch kann.

Komm, Peterle, damit es dir nicht zu heiß wird.

Danke, Rosi. Jetzt ist Peter ausgestrippt.

Denn nun kommt die zweite Stufe.

Peterle.

Oh, Rosinante.

Wie du das triffst.

Du triffst aber auch.

Oh, genau ins Schwarze.

Hallo, hey.

Stopp, das geht nicht. Ihr habt ja ein paar Stufen übersprungen.

Hey.

Du halt deine Hand, mein Unschuldsengel.

Jeder wie er kann.

Wir können es halt nicht besser.

Oh, Peter.

Rosi, du bist himmlisch.

Und wenn unser Anstandsverbrauch jetzt nochmal den kläglichen Versuch macht,

bestoppen, dann setzen wir sie in die Luft. Oh, ich kann nie mehr aufhören.

Dem Anstandsverbrauch macht euer Bett geflüstert ein Mordsvergnügen. Ich kann

nicht mehr.

Aha, da waren die Augen mal wieder größer als der... Nein, der Vergleich

dir wirklich nicht.

Rosi, hör gar nicht hin.

Ach, Peter.

Also, eure Namen sind euch mittlerweile schon völlig geläufig, merke ich. Ich

habe unlängst gelesen, dass man sein Gedächtnis unerhört schulen kann.

ist alles. Und da wir ja gerade beim Training sind... Mach den Mund, du

Unschuldengel, sonst vergesse ich mich.

Bitte.

Ganz wie du willst. Ja.

Ist sie auf einmal so still?

Ist sie weg? Nein.

Ich wäre auch untrüstlich.

Keine Angst.

Mutter kommt.

und ihm stark gefragt.

Wie Mama ist hinter ihm her, wie der Teufel hinter der armen Seele. Hinter

Seele, meinst du?

Jedenfalls hat Margret den Vogel abgeschossen.

Vielleicht nicht vorhin mit so viel Wut, wie die Frau geschenkt ist, übergeben

hat. Den soll sie mal reservieren für Butterfly.

Da sind uns nette Wohrein. Ich glaube, bei der könnte sogar Butterfly landen.

Also sprach die Witwe wollte, es bekam die, wer sie wollte.

Aber nein, das alte Schlachtzimmer von Sebastian, unser zarter Falter.

Das grenzt schon an Sodomie, was?

Ja, soll sie sehen, wie sie allein über die Runden kommt. Na, das machen wir mal

vor, das möchte ich sehen. Mach ich glatt.

Reiz mich nicht, du startierst das auf der Stelle.

Jetzt hör aber auf, Robert.

Du bist wirklich eine alte Sau.

Na ja, du hast dich doch herausgefordert.

Bei euch Jungs möchte ich mal Mäuschen sein. Das kannst du haben, mein

Ach, Quatsch. Ich meine doch, was ihr euch so erzählt über gewisse Sachen.

Sicher waren dann bei euch auch Pornohefte von Hand zu Hand. Na klar,

nicht alles sonst noch.

Sie machen sich eben nichts aus vorne heften.

Du sagst es.

Sie langweilen sie bloß. Ehrlich mal.

Keine von uns würde jemals so einen langweiligen Schweinekram in die Hand

nehmen. Langweilig? Naja, das liegt eben daran, dass Frauen viel mehr Fantasie

haben als Männer.

Die brauchen sowas nicht, ha?

Daher kommt es dann, dass sie von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.

Blasen? Was ist denn das bitte?

Renate, Renate.

Du bist wirklich ein sonderbares Gemisch.

Halb Flapper, halb Amazone.

Würde mich nicht wundern, wenn du noch auf der einen Seite einen Busen hättest.

Das könnte dir so passen.

Komisch, Peter hat neulich gesagt, ich sehe aus wie eine Nixe.

Weißt du, was Nixen untenrum haben? Gar nichts. Doch, und ich werde es dir

beweisen. Wunderbar, endlich, komm her.

Nein, nein, nein.

Der kann es bestimmt sehen.

Na doch, wenn du nicht denkst. Wir sitzen hier wirklich auf dem

Präsentierteller.

Vermasselte Gemüsehändler mit die Tour. Jetzt bin ich aber wirklich sauer. Weißt

du was, Robert?

Komm heute Abend auf meinen Zimmer.

Der Abend, ja, da habe ich... Da muss ich... Erst Obst und ihr bleibt gesund.

Ihr liest deinen Mund, ihr Mädchen, und ihr bleibt fit.

Ach, das ist doch nicht albern. Schließlich muss er seinen Laden ja

Ja, um die Weiber mit Obst und Südfrüchten zu traktieren.

Aber, Robert... Margret, wo ist die? Sie hat doch gesagt, sie ist bei ihm. Ah,

man kann sich ja mal irren.

Vielleicht hat sie sie nur mit Bananen traktiert.

Wer weiß, was die Ernst in ihrer Verzweiflung damit macht.

Morgen, Herr Monti. Morgen, Frau Renate.

Eine Luft wie Seide.

Ehrliches Wetter heute, was, Herr Monti?

Einen wunderschönen guten Morgen.

Endlich warm genug für meine Frischluftgymnastik. Und ich habe auch

Überraschung für Sie, Mademoiselle.

Oh, bestimmt haben Sie frische Gurten für mich, oder?

Jawohl, einen Moment bitte.

Oh, ich freue mich sehr. Ich kann gar nicht genug davon bekommen.

Ich habe Sie den ganzen Winter über sehr vermissen. Das kann ich mir denken.

Aber dafür werden Sie jetzt auch entschädigt. Auf endlich, Herr Monti.

Ist das nichts?

Nein, nicht so besonders. Sie wissen, ich bin sehr wählerisch. Ja, ja.

Wollen wir mal weitersehen. Und ganz ausgeungert und gierig. Ja, ja, ja. Auf

frische, junge, glatte, dicke.

Ich weiß schon.

Gurken. Sie haben bestimmt sowas, Herr Monty. Ich habe den sechsten Sinn dafür.

Neun. Nicht?

Zu schmächtig.

Zurück ins Körbchen. Sie haben sicher das Richtige. Verschätzen Sie meine

Möglichkeiten nicht, Mademoiselle. Die Möglichkeiten von einem Mann kann man

nicht groß genug einschätzen. Sonderangebot.

Übergrößer. Reservieren Sie das bitte für mich, mein Format.

Darf ich bei Ihnen einbringen?

Ich bin im Eberkostüm.

Erst Gymnastik, dann Frühstück. Man muss sich die Freuden des Lebens einteilen

können.

Danke im Voraus. Bitte.

Sie beliefern mich jede Woche dreimal, Herr Monty? Aber gern.

Ja, aber nicht ein anderer vergeben.

Bleibt alles für Sie reserviert. Dreimal die Woche? Ich nehme Sie beim Wort,

alter Freund. Ich kann sehr streng sein. Will ihr, wenn Sie mich enttäuschen?

Könnte ich. Hoffentlich können Sie. Oh, pardon. Nein, ich meine, hoffentlich tun

Sie es nicht.

Nur dann werde ich ihm treu sein können.

Ja, so.

Oh la la, zu spät für Gnattik.

Also unter die Dusche.

Hey, Rosi, wach auf.

Die Überraschungsparty ist beendet.

Wo bin ich?

Ach so.

Unser Zuckerhase penkt noch. Wie eine Ratte. Komm, wir verabschieden uns auf

Französisch. Unser Forschungsprogramm ist für diesmal beendet.

Jedenfalls, wenn wir ihn schwer auf den Arm nehmen. Ich erzähl ihm, sein oder

Propeller wäre gar nicht in Gang gekommen.

Eigentlich wären wir maßlos enttäuscht von ihm. Ob er dir das abkauft?

Der wird ganz schön doof in die Gegend plotzen, wenn er sich hier allein

vorfindet. Die Vögelchen sind abgezwitschert.

Er kann verschnaufen und sich von unserem anthropologischen Ausflug

unser Brummer.

Der weiß wahrhaftig eine Menge mehr, als Big Mama uns erzählt hat. Das muss man

sagen. Der gibt keine langen Erklärungen ab, der kriegt es alles auch so klar.

Was habe ich dir gesagt?

So eine Dusche ist was Wunderbares.

Ja, die kühlt einen wieder ab.

Das können wir brauchen, du allerdings.

Du bist deiner Aufgabe auch gerecht geworden, findest du?

Autsch, du baust mir deshalb nicht gleich auf die Hühner auf.

war keiner bei Absicht damit verbunden.

Und jetzt möchte ich es gern mal heißen.

Moment, gleich kommt die Entspannungsmassage.

Ah, Kleine, Sie machen das entzückend.

Guten Morgen, Meister.

Morgen. Ich hätte gerne Gurke. Na, bitte.

Wie ist dir der Ausflug bekommen?

Ach, die da, die nehme ich. Was kostet sie bitte?

Ich denke, ich hatte was gefragt, leider nicht verkäuflich. Wieso nicht?

Hat sich meine Kundin reserviert. Wenn ich sie aber gern hätte.

Passt gar nicht zu Ihnen.

Was soll das heißen? Ich empfehle Ihnen was Kleineres. Nein, vielen Dank.

Also gehört das Ding nun mir oder nicht?

Nicht?

Okay, dann wollen wir die Sache begraben.

Ich werde sehen, wie ich mir anderswo was verschaffe von besserer Qualität.

Wenn Sie will, ich mit Ihrer Gurke. Mit meiner. Ich hab's. Schneiden wir das

Ding einfach durch, wenn Sie so wild drauf sind. Letztes Angebot.

Würde mir großes Vergnügen bereiten.

Tschüssi.

Also die hat schon einen leichten Stich ins Perverse.

Ähnlich wie der Kolibri, der in der Luft dehnt, seinen langen Saugrüssel in den

Nektar eintaucht.

Abendfauenauge und Pappelschlammer lassen sich leicht kreuzen.

Ei rauf.

Die männlichen und weiblichen Fortpflanzungsorgane... Wie

soll ich denn die unterscheiden?

Ich gehe zu ihr.

Hallo.

Ich bin's. Haben Sie mich erschreckt, Sebastian.

Nein, nein, bleiben Sie ruhig. Mir macht das nichts aus. Genieren Sie sich

nicht. Ich kann mir schon denken, weshalb Sie hier sind. Führigkeiten mit

Referat, hm?

Tja, wissen Sie, offen gestanden, ich komme damit nicht zurande. Bei den

Schmetterlingen ist das nicht so kompliziert. Die kennen gar kein

genau, in der Literatur ist darüber nichts zu finden. Die Kopulation ist von

kurzer Dauer. Danach sterben die Männchen. Die Sackträger -Männchen sogar

unmittelbar nach der Begattung. Die Weibchen nach der Eierzeit. Sebastian,

sind ein Mensch.

Ja, schon. Aber genau wie die Schmetterlinge bin ich halb blind.

Bist du sensibel dafür?

Ja, sie fliegen nur nach den Kasseln auf etwas zu, was der Farbe, der Größe und

der Form nach einem Weibchen entsprechen könnte und kopulieren dann.

Also beinahe genauso wie bei den Menschen. Nur mit dem Unterschied, dass

fliegend machen.

Ja, aber ob nun liegend oder fliegend, schließlich kommt es darauf an, dass das

Weibchen sich gut anfühlt und angenehm riecht.

Und dann ist noch wichtig, dass bei den Weibchen bestimmte Körperteile viel

größer sind.

Bei Schmetterlingen vielleicht, bei Menschen eher umgekehrt. Also ich habe

untersucht. Bei meinen Weibchen trifft das immer zu.

Nach meiner Beobachtung weit größer.

Tja. Und wenn alles recht groß ist bei den Weibchen, macht es mehr Freude, weil

man es auch ohne Brille sieht.

Ja, was ist das?

Ach,

wissen Sie, ich möchte sehr gern einmal mit Ihnen.

Ja, draußen in der freien Natur mit Ihnen zusammen Schmetterlinge suchen.

Pfundsidee. Sie gucken mir dabei mal zu.

Tun Sie es wirklich?

Ja, aber natürlich. Am liebsten heute noch. Okidoki. Hinter den drei Birken.

bitte pünktlich um halb vier.

Nicht vergessen.

Wie könnte ich das? Ich bringe Ihnen Butterbrote mit. Ich bin schließlich

Frau. Für mich überhaupt nicht. Darauf können Sie sich verlassen. Bis später

dann. Ja.

Ja, Sie haben doch etwas vergessen.

Ja.

Fühlen Sie sich jetzt sicher?

Ja, dann.

Der Schmetterl.

Vorbei.

Naja, der hat eben doch Angst vor mir.

Sebastian, hallo!

Butterfly!

Butterfly!

Wach auf!

Sebastian!

Sebastian!

Wen siehst du?

Einen Gornepterix Ramni. Ist das eine hübsche Puppe? Das ist ein Falter.

Na, dann hoffentlich ein besonders hübscher Falter. Doch, doch, der

Zitronenfalter. Der Falter schlüpft aus der Puppe, die Puppe schlüpft aus dem

Kokon, richtig? Und was gibt es noch um diese Jahre? Den Goldafter, Euproctis

cruzurea. Aha, und woran kann man den erkennen?

An seiner rotbraun bis schwarzbraunen Farbe.

Flügel seiden glänzend, Zitronen seiden glänzend. Sebastian,

dass ich hier bin, freut dich gar nicht? Ja, aber es stört auch nicht besonders.

Vielen Dank.

Sie, sie machen sich lustig über mich. Du bist ein drolliger Vogel. Vögel

Falter. Sind Falter nicht sehr gefräßig, besonders die weiblichen?

Ja, na und?

Sag mal, hast du schon mal eine Frau geküsst?

Selbstverständlich.

Meine Mama.

Dann liegst du bei mir richtig.

Ja.

So ist es mit Falten und Vögeln.

Ja, aber vergiss nicht, dass ich ein Mann bin.

Was ich noch sagen wollte, eines der unerforschten Instinktwunder im Leben

Falter ist ihr Wandertrieb.

Unter anderen Bedingungen entstehen Mutationen.

Das war's.

Die Unterschiede vieler ursprünglicher Schmetterlinge beziehen sich vor allem

auf die Schlüpfmethode.

Untertitelung.

BR 2018

Na, Margaret, was Besonderes vor? Nee, ich brauch nur mal das Telefon.

Ach, und du glaubst, Sebastian kriegt von Big Mama Nachrichtenstunden? Das

kannst du aber annehmen. Und du könntest bei mir welche kriegen. Nein, danke.

Na schön, ganz wie du willst.

Ich sagte doch, dass ich nicht will.

Wo ich so viele Variationen kenne. Na, wenn schon.

Wer will denn das überhaupt wissen?

Ich habe Dankschreiben dafür erhalten.

Und mich hast du groß und gerissen.

Alter Angeber.

Das wollen wir doch mal sehen.

Na wohl, Herr Monty.

Niemand da?

Das Geschäft blüht.

Obst und Südfrüchte, Monty?

Hier spricht eine Freundin, die ist gut mit Ihnen, meint Herr Monti.

Ja, und was hätte diese Freundin mir zu sagen? Mademoiselle Hélène liegt mit

einem Mann im Bett.

Schon seit Stunden, wenn Sie Ihre Geliebte überraschen wollen. Ja, mit wem

spreche ich? Ihre Stimme ist mir irgendwie bekannt.

Ich weiß nicht, sind Sie vielleicht vom Club für Freikörperkultur?

Leider. Ich denke an dich. Das tun viele.

Und was tun Sie, wenn Sie mal nicht an mich denken? Dann versuche ich, mit dir

persönlich zu sprechen.

Margrethe Thier, falls Sie sich an mich erinnern.

Vergiss meine dumme Gurke.

An der nuckelt Helene herum.

Das ist doch kein Vergleich mit dir. Nachdem ich nichts von dir in der Hand

habe, muss ich sehen, wie ich mich tröste. Bedienung bitte. Ja. Ich gebe

Bananen, junge Frau. Ich hätte gern mehr von dir in der Hand. Wieso Bananen? Ich

will cool. Kriegst du Mäuschen? Sagen Sie mal, sind Sie verrückt geworden?

Wenn nicht ein anderer Kater bis dahin das Mäuschen holt.

Du widersetzt mich viel zu meckisch den Aufforderungen der Männer, als ob du

deinen Widerspruch ernst nehmen könntest. Du baust mir auf den

deiner Erscheinung. Was bleibt mir anderes übrig, wenn ich dem Symbol der

in höchster Konzentration begegne? Das soll ich wohl sein.

Na ja, wenn eine so lieb, schufsfreundlich, abverschämlich, klug

ist wie du, muss man sich doch verdammt am Riemen reißen, dass man sie nicht

einfach in das Knie legt und verdrischt.

Ich will dir mal was erzählen und das ist bestimmt kein Märchen. Du hast die

Allüren einer Jungfrau, die nicht erwachsen werden will.

Rettend, dass du von einem sagenhaften Helden träumst, der dir Liebesbegier zu

einem Busenlatz steckt und dich anhimmelt.

Dem Unwürdigen, der es wagt, dich in die Wirklichkeit zurückzuholen und der sich

dir in seiner ganzen erbärmlichen Männlichkeit zeigt, gibt es auf eine

exzentrische Art einen Fußtritt nach dem anderen.

Dieser Blödian aber ist so in dich verknallt, dass er sich alles von dir

gefallen lässt.

Er findet ein geradezu masochistisches Vergnügen dabei, meine Ablehnung zu

entdecken. Weil er sich ausrechnen kann, wann du spätestens deinem verruchten

Charme zum Opfer fällst.

Mit anderen Worten, er wird dich rumkriegen.

Da hätte er aber früher aufstehen müssen.

Verdammte Bestie.

Was habe ich gesagt?

Exzentrisch. Immer im Widerspruch zu dir selbst.

Ich kann doch diese Flut von Schalondungen nicht auf mir sitzen

glaub deshalb ja nicht, dass ich auf deine Masche reingefallen bin.

Möchtest du nicht langsam anfangen zu locken, zu klirten und Sensationen zu

verheißen? Na ja, klar, dafür die Spielregeln nicht einhelfen. Ich hasse

Routine.

Überraschen muss man können.

Na gut, bis jetzt hast du das ganz schön hingekriegt.

Hoffentlich kann ich dir das Kompliment bald zurückgeben.

Dankschreiben. Sind noch lange keine Gewehr dafür, dass du meinen

Ansprüchen genügst.

Ich werde gänzlich hinter meine Rolle zurücktreten. Sehr edel.

Wenn dein Gnadenstrahl auf ein einsames Mauerblümchen gefallen ist, dann muss es

alles tun, um seinen Platz an der Sonne zu behaupten.

Frau Blümchen, ist das nicht eine etwas ausgefallene Bezeichnung dafür?

Irgendjemand soll übrigens ein Lexikon herausgegeben haben, in dem er über

tausend Bezeichnungen für diesen männlichen Körpertal anbietet.

Wir haben eine weitere.

Ja. Weißt du noch eine? Nein.

Ach, beinahe hätte ich es ja vergessen. Deine Anbeter führen sowas ja gar nicht.

Könntest du nicht aufhören, mich dauernd zu frotteln?

Es ist zu schön, wie du immer gleich einsteigst.

Hoffentlich kann ich dir auch dieses Kompliment zurückgeben.

Geduld. Hoffen und Haaren.

Macht manchen zum Machen.

Wer nimmt hier wen auf die Schippe?

Aber wie die Dinge stehen, wirst du mich von jetzt an endgültig zu deinem Hof

nahen machen. Und das Schlimme daran ist, dass es keinerlei Ausweg mehr für

gibt. Ich bin in der Sackgasse, Renate.

Sackgasse?

Einathe, was schön.

Himmlisch.

Nun fallide, blime niti populi.

Der große, gestreifte Eisbogen. Da bist du ja endlich.

Ja, sie war hier. Ich hab dich im Netz.

So, jetzt flatter ich zu dir.

Schluss, Butterfly, genug geflattert. Jetzt kommt unsere Lektion.

Richtig. Natürlich.

Ich beziehe die Ausgangsstellung.

Und bist du das Gleiche? Gut.

Erinnerst du dich? Klar.

Der Gesichtssinn ist bei den Männchen sehr ausgebildet. Sie erkennen im

Das Weibchen.

Was kommt jetzt?

Weiter im Text? Nein, das könnte dich zu sehr erschrecken. Aber nein!

Das sparen wir uns noch ein bisschen auf, Liebling. Wie lange denn noch?

Dem werde ich bei Gelegenheit Fraktur reden. Aber ich halte mich schadlos.

Warte, Mundi.

Die Füße wird er mir noch lecken.

Hallo, Peter.

Wie gefällt dir mein neuer Kurzschnitt?

Ich seh nur lange Loden.

Dann guck mal ein bisschen tiefer.

Ins Glas?

Oder wie soll ich das verstehen?

Mir ist heute so. Zieh keinen Flunsch. Ich höre mich ein bisschen zu dir.

Ich suche Gesellschaft, deswegen habe ich mir auch etwas Leichteres angezogen.

Könnte es etwas entgegenkommender sein, nachdem ich gerade Weltschmerz habe?

Illegisch? Unrasiert und fern der Heimat.

Leg doch den Schmücker weg.

Du fühlst dich wie der Held der westlichen Welt, wenn du diese Cowboy

liest. Ja, ja, ja, oh.

Oh ja.

Sherry, du weißt nicht, was du herauf... Ich schaff dich, Mann.

...beschwörst. Mach einen Punkt, Mädchen, hörst du? Nie werde ich so ohne

Hand... Nicht, warte.

...gesottener Cowboy wie Billy the Kid. Du wirst es werden, Jesse James.

Ich bin energisch genug, alle Hindernisse, die sich mir

Stellen? Ja. Aus dem Weg zu räumen.

Erbarmen, Frau Scherz.

Blutsaugerin, ich sehe es, du kennst kein Erbarmen. Du gehst bis zum

Ja, Jesse James. Aber ehe du das tust, ehe du mir die Haut vom Leibe ziehst,

zücke ich mein Kreuz.

Okay, Partner, okay.

Ich ziehe ihn dir selber heraus.

Einen steifen, warmen, steifen Grock, damit der Kerl nicht schon hier im Salon

krepiert.

Das ist die gute alte Westernart. Ein hartes, faires Spiel.

Mit Vorgeplänkel und Schussabtausch und Höhepunkt. Und jeder hat seinen Spaß

dabei. Ja, spiel mit mir.

Du bist der hitze, tapfere, süße, kleine Frosche. Ich mach die Burschen hart.

Oh, Margaret.

Oh, mein Gott.

Angerbaustenförmiger Fühler.

Großschmetterling. Nach der Bekattung die Eierablage.

Dichtbar harter Kopf mit sauberen Mundteilen. Nachtweide.

Sogenannte Duftschuppen, von denen ein starker Geruch ausgeht. Die Brustringe

sind miteinander verschmolzen.

Butterfly, Fly, Fly.

Festgeschlossene Kokons.

Werden erweicht und daraus durchstoßen.

Am letzten Leidensring der Nachschiebe.

Der Vorgang dauert anderthalb bis sieben Stunden.

Ein Gabelschwanz.

Wurzelbohrer, farblos und glatt, tragen Haare, Dornen.

Herrmann, Herrmann, Herrmann, Herrmann, Herrmann, Herrmann, Herrmann, Herrmann,

Herrmann, Herrmann, Herrmann, Herrmann, Herrmann,

Herrmann, Herrmann.

Ratschbanner. Heckgenagelt.

Edelfalter.

Die Landschaft ist ja hier ganz schön, aber immer bloß Panorama. Wir müssen mal

was unternehmen.

Leider sitzen wir hier in diesem Café und nicht in Paris.

Das Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage bei unseren Mitfühlern führt

zum Fiasko.

Sie spielen es zahmlos aus, dass sie die begehrte Minderheit sind.

Was tun, im Club für Freikörperkultur beitreten?

Latsch, latsch, die Heide.

Die Knebelin kann ich mir vorstellen.

So was ist nun mal nicht mein Genre. Besser als gar nichts. Dann lieber Obst

Südfrüchte. Hallo!

Dann schenke ich dir.

Sollst auch mal was Schönes haben. Du musst es ja wissen.

Das Dreck fällt ihm alles runter.

Jetzt haben sie wenigstens einen Grund zur Schadenfreude, die süßen Pflaumen.

Wenn mein Spitzmäuschen wüsste, wo ich hingehe, würde ihr das Lachen vergehen.

Der wird wieder Big Mama mit Nachschub versorgen. Die kann ja den Hals nie

vollkriegen. Hallo.

Niedlich sind Sie ja.

Jetzt bin ich auf eine Idee gekommen.

Wir fahren runter und machen ihn fertig. Wenn der sich mal fertig machen lässt.

Kommt auf den Versuch ein.

Mädels, wie geht es denn so?

Danke. Immer munter? Was möchten denn die jungen Damen?

Können Sie uns vielleicht sagen, wie spät es ist? Halb eins. Wenn er noch

Stunde Zeit hat, kann ich mitkommen. Nach der Weile haben wir drei von seiner

Sorte vermascht. Mindestens. Bis der hinten hochkommt, hat sein kleiner

schon wieder Schlamm gemacht.

Nicht mal Ruhe pinkeln kann man. Da kommen sie angerannt. Ah, wegen dem

Lulu. So was haben wir schon mal gesehen.

Mein kleiner Bruder, der kann einen riesig großen Bogen. Wie eine Fontäne.

Schön hier, was?

Das ist ein idyllisches Plätzchen. Das ist richtig für Vater und Mutter. Ja.

Was spitzen Sie denn da an? Dass Ihnen ja nicht das Messen ausrückt. Und Ihnen

was verletzt? Kriegen Sie Krach mit Ihrer Frau? Die macht Ihnen dann die

heiß. Sie haben doch eine Frau, oder? Nee, ich habe eine Braut. Ach, und für

die? Nicht der Stock, ja?

Doch sicher ist sie das, wo sie doch so ein hübscher, stattlicher Mensch ist.

Ja, ich bin älter als ich ist.

Und schön, na ja, na ja.

Hat sie denn wenigstens hübsche Reizwäsche?

So was?

Nein, das hat sie ganz bestimmt nicht. Dann müssen sie immer was niedliches

trinken zum Geburtstag vielleicht.

Oder zu Weihnachten.

Stallbesen kriegt sie von mir zum Geburtstag, habe ich schon besorgt. Und

Ich meine, ist das alles, was sie ihr zum Geburtstag besorgt? Dann sind es

mal. Ist das nicht hübscher als ein Stallbeben?

Das will ich meinen.

Gar kein Vergleich, was? Bestimmt würde Ihre Braut genauso toll aussehen, wenn

Sie ihr so einen schicken Flip kaufen.

Ja, was die Molkerei betrifft, ist sie ja schwer auf dem Posten. Sie meinen,

hat was aufzuweisen.

Ja, Ihre Freundin ist aber auch schwer auf dem Posten. Wo ist die Wüste?

Sie überfällt ihn ein. Lassen Sie meine Freundin in Ruhe. Sie frauen jeden.

Kuschen, hörst du?

Ich habe so nur Spaß gemacht. Das heißt, ein Kerl wie mich zu focken.

Ganz verrückt hast du mich da. Geh hier mal und jetzt mit dem Riegel

vorschieben.

Du bist ein alter Bock. Du verstehst keinen Scherz.

Halt doch schön still, du kleine wilde Hummel.

Genug geträumt? Ja.

Weg, Mama.

So hast du mich wohl nicht erwartet. Ja, offengestanden vom Allgrau. Zieh dich

auf. Natürlich.

Schlüpp auf der Hülle. Ja, gleich.

Gleich.

Ja? Schon passiert.

Der freche kleine Kerl. Was ist mit ihm? Schatz, er mag dich.

Und was kommt jetzt?

Augenblick, jetzt kommt meine Lektion.

Du kriegst was daraus. Du wirst deine Freude haben.

Sebastian.

Dagegen ist kein Kraut gewachsen.

Auf ins Paradies. Ich folge dir auf den Fuß, Sebastian. Gefangen.

Die Menifee -Tropoli aus der Familie der Nymphalidae.

Eine Nonne. Ein Rutschmann.

Ass mich! Ich fliege, Eisbogen.

Wir hatten über die Erregungsphasen des Vorspiels gesprochen und Sie melden

sich, Sebastian? Ja, Moment bitte. Ich möchte über dieses Thema referieren. Und

da man der Bedeutung der einzelnen Stufen großen Wert beimisst, habe ich

verschiedene Variationen anhand von Modelltafeln, die ich selber angefertigt

habe, fixiert. Das Gelbgrün des Koneptor X -Ramni leuchtet nach der

Überwinterung offen schon an den ersten sonnigen Vorfrühlingstagen nach 10 - bis

11 -monatiger Puppenruhe lockend aus seinem Versteck hervor.

Häufig bleibt beim Schlüpfvorgang die männliche Puppe zunächst bis zur halben

Körperlänge kleben.

Noch lange nachdem der Falter sie verlassen hat, findet man die leere

der Schlupföffnung eingeklemmt. Oft sind Deckel an den Kokons vorbereitet, die

der Falter mit eigener Kraft aufstößt.

Ich kann nicht mehr, gleich platze ich los.

Während die Puppe sehr rundlich ist, mit vorgewölbter Brust, ist der Falter

schmal und ein reißend schneller Flieger.

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