All language subtitles for du.mein.stilles.tal.1955-okru(029)

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Original subtitles

Du mein stilles Tal (1955) dTV - MDR - 6. April 2013

Glockenl�uten

Halt, Kinder! Bleibt mal da, wo ihr seid.

Jetzt langsam auf mich zukommen.

Wie geht es Ihnen, Frau Halbenstein?

Gut. Es geht mir wahnsinnig gut, Herr Halbenstein.

Ich streiche jetzt den letzten Tag.

Unser Hochzeitskalender sieht ein bisschen kitschig aus.

Die Leute werden lachen.

Mein Kind!

Nat�rlich, der Onkel Doktor kommt auch dran.

Eben! Bei deiner Geburt bist du mir direkt in die H�nde gerutscht.

Das gl�cklichste Brautpaar. Und die gl�cklichsten Eltern.

Auf eine wunderbare Zukunft.

Auf eine wunderbare Zukunft.

Reizend.

Schau mal, Nikky, eine Delegation.

In Erinnerung an viele zusammen verlebte Abenteuer ...

Zum Beispiel, wenn Sie vom Pferd gefallen sind.

... m�chten wir Ihnen zur Hochzeit diesen Sattel �berreichen.

Bravo, das war eine gute Idee.

Da haben Sie ihr eine gro�e Freude gemacht.

Nikky, du kannst doch nicht im Brautkleid ...

Nikky, dein Gatte sagt: "Hier geblieben!"

Und er soll dein Herr sein.

So was!

Ihre wievielte Hochzeit ist das?

Ich habe sie nicht gez�hlt, die Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen.

Und Beichten. Ja, das auch.

Ernste Gespr�che? Es sieht nur so aus.

Sie m�ssen ein Glas mit uns trinken. Entschuldigen Sie.

Ich hoffe, Sie glauben mir.

Ich w�nsche dem jungen Paar wirklich alles erdenklich Gute.

Und Ihnen auch, Frau Elisabeth. Doch, ich glaube Ihnen.

Sie meinen, mein Leben zu kennen.

Doch heute sage ich Ihnen, Sie wissen nicht alles, lieber Doktor.

Es war ein qualvoller innerer Kampf �ber 20 Jahre.

Ein qualvoller Kampf mit mir selbst, an dem ich beinahe ...

Aber Sie finden wahrscheinlich alles falsch, was ich getan habe.

Ich ma�e mir dar�ber kein Urteil an.

Aber ich m�chte, dass Sie mich verstehen.

Ich war ja noch so unerfahren.

Mein Vater nahm mich oft zu Herrn Rittmeister von Breithagen mit.

Er wollte mich gerne mit ihm verheiraten.

Vater fand eine Gelegenheit, uns alleine zu lassen.

Gerd zeigte mir das Gut, den Hof und die Stallungen.

Er zeigte mir den Park.

Er zeigte mir das Haus, das Land.

Vater war sehr zuversichtlich, was Gerd und mich anging.

Meine Mutter teilte seine Zuversicht nicht.

Dann zeigte Gerd mir seine Pferde. Er war sehr stolz auf sie.

Das ist Lady. Lady, schau dir deinen Besuch an.

So einen feinen Besuch haben wir nicht alle Tage.

So ein sch�nes Fr�ulein war noch nie da.

Du m�chtest wohl auch, dass es hier bleibt und dir t�glich Zucker gibt.

Ja, Lady, dein alter Herr w�nscht sich das auch.

Er w�rde alles geben, wenn sie nie mehr wegginge.

Sollten wir nicht zur�ck? Nein, wir sollten nicht zur�ck.

Ich liebe dich, Elisabeth.

Ich liebe dich, seit ich denken kann.

Schon, als du noch klein warst. Ich kann an keine andere Frau denken.

Wir geh�ren zusammen. Du geh�rst hierher.

Ich kann nicht mehr l�nger warten.

Ich habe Sie ja auch gern.

Aber ich habe nie daran gedacht, dass wir uns heiraten.

Bitte, ich kann jetzt nichts weiter sagen.

Gut, schon gut.

Vergiss es!

Er sieht gl�nzend aus.

Soll ich einen sch�nen Mann heiraten?

Wie alt ist er? Gerade richtig.

Und reich ist er auch. Ich finde ihn wunderbar.

Annemarie, du solltest ihn heiraten.

Er will mich nicht. Und ich geh�re in die Gro�stadt.

Weltstadt, rauschende Gesellschaften.

Hauptsache wichtige Leute, Diplomaten, K�nstler!

Erik Linden! Du, der ist allererste Klasse.

Dass der in unserem elenden Nest ein Konzert gibt!

Ich muss ihn kennen lernen. Wie denn das?

Wir gehen zu den Proben. Wir?

Ja, du kommst mit. Ohne Erlaubnis?

Anders geht es nicht.

Ich sagte doch, wir k�nnen nicht rein.

Leise!

Hallo! Wo wollen Sie hin?

Orchestermusik

Klaviermusik

Pst! Fr�ulein, kommen Sie raus.

Was ist denn los?

Verzeihung, Herr Kapellmeister. Sie ist in den Saal eingedrungen.

Dann dr�ngen Sie sie wieder hinaus.

Sie hat sich irgendwo versteckt.

Aha, ich habe sie.

Entschuldigung. Ich hatte die Dame zur Probe eingeladen.

Ich habe vergessen, dem Portier Bescheid zu sagen.

Bitte, mein Fr�ulein, nehmen Sie Platz.

Darf ich bitten?

Musik

Niemand h�rt zu, au�er mir. Er spielt nur f�r mich.

Ohne den Portier w�re mir eine reizende Begegnung entgangen.

Ich dachte, Sie werfen mich hinaus. Da kennen Sie mich schlecht.

Es gibt keinen Pianisten, der seine Zuh�rer gewaltsam entfernt.

Aber ich verstehe Sie. Mit zw�lf habe ich die Schule geschw�nzt.

Um Symphonien zu komponieren, die ich gleich wieder verbrannte.

Mit 13 habe ich mein Fahrrad verkauft f�r Konzertkarten.

Dann kam das Konservatorium. Jetzt reise ich viel. Und Sie?

Ich muss gehen. Ich werde erwartet.

Wer erwartet Sie? Ein Mann? Ihre Familie?

Aber wir werden uns wiedersehen! Kommen Sie in mein Konzert.

Nein? Dann also nach dem Konzert. Hier.

Nein. Ich wei� nicht ...

Ich warte heute Abend hier. Um 23 Uhr.

Ich will keinen Druck machen, aber sie ist so romantisch.

Sie hat keinen Sinn f�r die Wirklichkeit.

Wir k�nnen ihr nicht vorschreiben, wen sie heiratet.

Ich will ihr ja nur einen Rat geben.

Na ja, versuche es.

Hat sie Besuch? Ja, Annemarie.

Wie hat er dir gefallen? Ich war nicht in der Probe.

Aber ich habe auf dich gewartet.

Als der Portier hinter dir her war, bin ich nach Hause.

Schade. Ich glaube, Erik Linden ist dein Typ.

Wieso? Er ist das Gegenteil von Breithagen.

Geistig sensibel, leicht d�monisch, brutal.

Ich glaube eher, Breithagen ist brutal.

Der kann vielleicht grob sein. Erik Linden ist hintergr�ndig.

Ich traue ihm allerlei zu, und dir auch.

Du warst bestimmt doch in der Probe.

Weshalb sollte ich dir das verschweigen?

Man wei� das bei hintergr�ndigen Menschen nie.

Ich trainiere auch auf hintergr�ndig.

Aber ihr seid unerreicht. Ihr?

Du und Erik Linden. Du bist ja verr�ckt.

Tsch�ss. Gute Nacht!

Es klopft.

Bitte?

Elisabeth, ich m�chte dich gerne sprechen.

Ich habe gewartet, bis Annemarie weg ist.

Du wei�t, dass Gerd Breithagen dich zur Frau m�chte.

Ja, ich wei� es.

Er war ungeschickt. Du hast ihn ja noch nicht richtig kennen gelernt.

Ich m�chte dich bitten, lehne seine Freundschaft nicht ab.

Mach dir die M�he, ihn wirklich kennen zu lernen.

Das mache ich.

Aber sei mir nicht b�se, wenn ich sp�ter genauso so denke wie jetzt.

Gewiss nicht. Alles in Ordnung?

Alles in Ordnung.

Ein Bier, bitte.

Das Caf� ist schon geschlossen. Was? Wirklich?

Moment mal.

Sie sind ja klatschnass. Was kann man dagegen tun?

Ich kenne eine Zeichnung.

Da tr�gt ein Mann eine ertrinkende Nixe in seine Badewanne.

Ich m�chte lieber an Land gehen. Bischofsallee 16.

Das war eine h�bsche Idee von Ihren Stadtv�tern.

Mich in diesem Haus unterzubringen, statt in einem Hotel.

Man hat sogar an Nixen gedacht. Das Badezimmer ist oben.

Ziehen Sie meinen Morgenmantel an.

Musik

Auf ... Worauf?

Auf uns! Auf heute!

Auf den ungeschickten Portier.

Hunger? Nichts essen?

Ach, ganz kalt.

Mehr Musik?

Nein. Bitte spielen Sie!

Es ist besser, ich steige hier aus.

Bitte, halten Sie an.

Wann sehe ich dich wieder?

Um zwei Uhr, in unserem Caf�. Um zwei.

Mit diesem Tag endete ein Leben.

Ich wartete.

Und wartete.

Ein kleiner Bursche brachte mir schlie�lich ein P�ckchen mit Brief.

... sch�nes Erlebnis... ... fr�her abreisen als geplant.

... nie vergessen... kleines Abschiedsgeschenk als Andenken.

Ich stimmte bald danach der Heirat mit Rittmeister von Breithagen zu.

Ich wollte, dass die Trauung in der St. Peters Kirche stattfindet.

Aber schon vier Generationen wurden in der Dorfkirche getraut.

Jetzt bin ja ich auch froh, dass Gerd darauf bestanden hat.

Herr Doktor, schnell.

Sie ist pl�tzlich umgefallen.

Sie lachen ja schon wieder.

Bin ich ohnm�chtig geworden?

Bleiben Sie ruhig liegen.

Darf ich bitten, uns alleine zu lassen?

Kommen Sie, mein Kind.

Danke sch�n.

Danke, es geht mir schon besser.

Wie ist das passiert? Mir wurde pl�tzlich �bel.

War das das erste Mal? Mir ist seit ein paar Tagen �bel.

Mein Kind, sagen Sie mir mal bitte ...

Die Hitze, die Aufregung.

Ich war auf einer Hochzeit, wo der Br�utigam ohnm�chtig wurde.

Die Ehe ist besonders gl�cklich geworden.

Man denkt beim Br�utigam ja eher, er will sich dr�cken.

Wir werden der Mama nichts davon erz�hlen.

Aber es ist kein Ungl�ck. Sie heiraten ja heute.

Ich f�rchtete schon, Sie folgen nur den W�nschen Ihres Vaters.

Elisabeth, es ist doch nicht etwa ...

Doch!

F�hlst du dich wieder besser? Es ist schon alles vorbei.

Wird es gehen? Ja.

Das ist f�r dich.

Der geh�rt jetzt dir.

Wie entz�ckend! Doktor, Sie m�ssen eine Aufnahme machen.

Mit meinem Apparat ist was nicht in Ordnung.

Ich glaube, Sie wollten damals nicht fotografieren.

Sie sind mir ausgewichen, wenn ich mit Ihnen sprechen wollte.

Mit Ihnen, dem einzigen Menschen, der mein Geheimnis kannte.

Ich glaubte damals nicht, dass aus T�uschung echtes Gl�ck entsteht.

Aber ich habe in meinem Alltag so einiges gesehen und gelernt.

Da! Schauen Sie doch!

Ist das nicht echt?

Ja, sicher. Das Leben ist nun mal kein Rechenschieber.

Es l�sst nicht nur eine L�sung zu.

Also muss ich schweigen. Ich glaube, ja.

Sie w�rden sonst das Lebensgl�ck der beiden zerst�ren.

Ja. Ich muss mit meiner Schuld alleine fertig werden.

Haben Sie nie versucht, Nikkys Vater wiederzusehen?

Nein, ich wollte ihn nicht wiedersehen.

Nikky sollte unser Kind sein. Ich wollte hinfinden zu Gerd.

Ich wollte lernen, ihn zu lieben.

Acht Jahre waren seit unserer Hochzeit vergangen.

Wir machten Ferien in Berlin.

Nikky war auf dem Gut geblieben bei ihren geliebten Pferden.

Fr�ulein, mein Ferngespr�ch! Ja, bitte.

Ich bin nicht ruhig, bevor ich nicht mit ihr telefoniert habe.

Das wundert mich nicht bei einem so verliebten Vater.

Ja, hallo? Na, endlich!

Mausi? Ja, wie geht es denn?

Wir? Wir gehen zu Muttis Freundin Annemarie auf eine Gesellschaft.

Ich w�nsche euch viel Vergn�gen.

Fittich hat sich ein Bein am Stacheldraht aufgerissen.

Es ist nicht schlimm.

Heinrich hat prima H�rden gezimmert.

Ihr veranstaltet in meiner Abwesenheit H�rdenrennen?

Ich bin erst einmal gesprungen. Ich bin sehr vorsichtig, Papa.

Ich lasse das Pferd springen. Ich tue gar nichts.

Du bist eine freche, kleine R�be.

�bt sie auch?

�bst du Klavier?

Fr�ulein Kramer sagt, aus mir wird noch mal was.

Geh gleich schlafen! Gute Nacht, Nikky.

Annemarie wird sich �rgern. Ja, wir sind wieder zu sp�t.

Nein, weil du so sch�n aussiehst.

Guten Abend.

Wer war die Frau? Entz�ckend!

Dir kommt jede entz�ckende Frau bekannt vor.

Ich muss Ihnen meine liebste Freundin vorstellen.

Elisabeth und Gerd von Breithagen.

Stimmengewirr

Maria Nana. Liebling, wie nett von Ihnen.

Kennen Sie Erik Linden?

Ich bin sehr erfreut.

Sie nehmen es mir nicht �bel, dass ich ihn mitgebracht habe?

Ich h�tte es Ihnen nie verziehen, Herrn Linden nicht mitzubringen.

Sie kennen Erik Linden.

Ich tanze noch immer nicht.

Fritzchen.

Ehem�nner!

Gn�dige Frau, bitte helfen Sie mir. Wir haben uns schon getroffen.

Ja, im Fahrstuhl.

Nein, ich meine fr�her. Ich wei� nicht, wann, ich wei� nicht, wo.

Ich glaube nicht. Man t�uscht sich oft. Verzeihung, ich habe Durst.

Danke.

Habe ich Ihnen zu viel gesagt?

Man trifft nur bei Kramers interessante Leute.

Kommen Sie!

Da sagte ich zu meiner Tochter ...

Stimmengewirr

Entschuldigen Sie!

Ich war mit 18 Jahren heimlich �ber beide Ohren in Sie verliebt.

Ich habe mir einen Schnupfen geholt, als ich auf ein Autogramm wartete.

Wir hatten uns auch in eine Orchesterprobe geschlichen.

Aber der Portier warf uns raus.

Wen?

Meine Freundin Elisabeth von Breithagen und mich.

Sie haben vorhin mit ihr getanzt.

Nicht so steif, Fred, locker!

Nikky!

Nicht doch. Pfui, sch�m dich. So gro� und so dumm!

Nikky!

Ich werde dir zeigen, wie man Pferde striegelt.

Warum muss ich mich immer umziehen und Fred nicht?

Fred darf mit der Reithose zum Katechismus.

Weil er ein Junge ist.

Dem lieben Gott ist das bestimmt egal.

Herr Linden und Herr Mikeletti sind hier, um uns Karten zu bringen.

F�r morgen Abend.

Das ist sehr liebensw�rdig.

Ich musste Frau Kramer versprechen, pers�nlich Gr��e zu �berbringen.

Es gibt gew�hnlich Tee bei solchen �berf�llen. Meine Tochter Nikky.

Jetzt sorge f�r den Tee.

Nimm das mit.

Meine Herren, nehmen Sie Platz.

Haben Sie mein Gespr�ch nach Hannover angemeldet?

Jawohl, Herr Rittmeister.

Nikky, wei�t du, wer der Onkel ist? So was wie Fr�ulein Kramer.

Das ist Nikkys Klavierlehrerin.

Herr Linden ist ein sehr ber�hmter Pianist.

Was �bst du denn? Sie f�ngt erst an.

Darf Nikky Ihnen was vorspielen? Aber Gerd!

Herr Linden darf mir dann ein Pferd vorf�hren.

Vielleicht komme ich mal darauf zur�ck. Was spielst du?

Den fr�hlichen Landmann? Mozart, alla turca.

Sie spielt Mozart.

Das war sehr sch�n, mein Kind. Soll sie sp�ter Musik studieren?

Ihr Gespr�ch aus Hannover. Danke.

Wir haben ja noch Zeit. Danke f�r Ihr freundliches Urteil.

Entschuldigen Sie mich.

Sie wissen, dass ich nur Ihretwegen hierher gekommen bin?

Bitte nicht. Was wollen Sie von mir?

Was will ein Mann, der einer Frau nachreist?

Ich denke seit Tagen nur an Sie.

Ich m�chte ... Ich m�chte Sie bitten zu gehen.

Zwischen damals und heute liegen viele Jahre.

F�r mich auch acht Jahre Ehe.

Ich glaube nicht mehr jedes Wort, das man in einer Laune sagt.

Gehen Sie! Kommen Sie nie mehr zur�ck. Bitte!

Hast du eine Zigarette?

Meine Frau sagt, Sie wollen uns schon verlassen.

Wir danken herzlich f�r den Besuch und die Karten.

Auf Wiedersehen. Ich bringe Sie noch raus.

Autoger�usche

Dass man K�nstlern immer alles ansieht!

Was meinst du? Der ist doch verliebt in dich.

Schon seit Berlin. Mich h�lt er f�r einen Dussel.

Und dich glaubt er im Sturm erobern zu k�nnen.

Wie kommst du darauf?

Das musst du gemerkt haben.

Gr��e von Annemarie, was f�r eine Ausrede!

Der denkt wohl, ich will ihn als Klavierlehrer f�r Nikky.

Hol mal meinen Tabak, du Vamp.

Danke.

Wir danken Ihnen f�r den gro�en Genuss, den Sie uns bereitet haben.

Wir hoffen, dass Sie nicht erst in neun Jahren wiederkommen werden.

Auf Ihr Wohl, verehrter Herr Linden.

Tanzmusik

Ich glaube, ich bin damals am Gl�ck vorbeigegangen.

Aber ich bin ihm jetzt vielleicht wieder begegnet.

Zwischen gestern und heute hat sich etwas ge�ndert.

Wenn Sie reden, glaube ich Ihnen kein Wort.

Aber wenn Sie spielen, verliere ich mein Misstrauen.

Er versteht sich auf Weiber.

Der kriegt alle rum. Meinen Sie?

Solche Leute geh�ren unter Aufsicht.

Sprechen Sie mal mit dem Kultusminister.

Sie haben mir damals geglaubt.

Nur einen Abend und einen halben Tag.

Und davon ist nichts �brig geblieben?

Doch, das da.

Erkennen Sie es nicht wieder?

Sie haben es mir doch selbst geschickt.

Ich k�nnte jetzt l�gen. Aber ich habe es nie gesehen.

Mikeletti hat es besorgt, wie immer.

Empfehlen Sie mich Ihrer Frau Gemahlin.

Ich bin Ihnen nachgereist, als ich wusste, wer Sie sind.

Warum weichen Sie mir aus?

Ich bin nicht kreditw�rdig bei Ihnen.

Aber ich will Sie etwas fragen. Bitte l�cheln Sie nicht.

Ich l�chele nicht.

Ich meine es ernst.

Ich fahre nach S�damerika, f�r ein halbes Jahr.

Komm mit! Nein. Es ist zu sp�t.

Das glaube ich nicht.

Ich warte auf dich Freitagabend. In der Allee, um 11 Uhr.

Klirren

Komm, wir gehen!

Tut mir leid, dass ich unterbreche.

Aber es ist besser, wenn meine Frau den Wagen steuert.

In meinem Zustand. Gute Nacht.

Na ja ...

Ich bin ein Bauer.

Ich verstehe was von Pferden, aber nicht von Frauen.

Erinnerungen. Sch�nen Gru� von Annemarie Kramer.

Taratatadam!

Ihr habt ja Recht. Ihr habt ja vollkommen Recht.

Na, klar.

Seit ich ein kleiner Junge war, hat mich niemand mehr zu Bett gebracht.

Mutter, Schwester, Kameradin ... Immer dasselbe.

Immer dasselbe.

Nie diesen Blick.

Schlaf jetzt.

Guten Morgen, Elisabeth. Guten Morgen, Gerd.

Ich wollte dich um Entschuldigung bitten.

Dass ich so viel getrunken habe, das war peinlich f�r dich.

Ich habe hoffentlich nichts Kr�nkendes gesagt.

Sprechen wir nicht mehr davon.

Herein!

Guten Morgen, Herr Pfarrer. Guten Morgen. Treten Sie doch n�her.

Darf ich Sie sprechen?

Aber gerne! Einen Moment noch.

Ja, Frau Elisabeth?

Ich wei� keinen Ausweg. Ich bin am Ende.

Aber!

Es handelt sich um einen Mann. Nicht um meinen.

Ich liebe diesen Mann seit acht Jahren.

Ich habe ihn vor meiner Hochzeit kennen gelernt.

Und nach der Hochzeit? Er hatte mich vorher verlassen.

Wei� Ihr Mann davon? Nein.

Was qu�lt Sie? Sie haben Ihren Mann.

Ihrer Ehe entstammt ein Kind. Nein.

Was meinen Sie? Nikky ist nicht Gerds Tochter.

Ihr Vater ist der Mann, von dem ich eben sprach.

Als er mich verlie�, willigte ich in die Ehe mit Gerd ein.

Aber ich wusste erst am Tag der Hochzeit, dass ich schwanger war.

Und der Herr Rittmeister hat nie etwas davon erfahren.

Nein, bis heute nicht.

Sie haben ihn geheiratet, und er glaubt bis heute ...

Ja, ich habe damals geschwiegen. Ich f�rchtete den Skandal.

Meine Eltern ... Ich war so verzweifelt.

Der Mann, den ich damals liebte, ist pl�tzlich zur�ckgekommen.

Meine Gef�hle f�r ihn sind unver�ndert.

Er will mit mir ein neues Leben anfangen. Ich will ihm folgen.

Ich werde eine Ehe aufgeben, die nie eine war.

W�rde das nicht alles kl�ren und f�r alle das Beste sein?

Wei� dieser Mann, dass er der Vater Ihres Kindes ist?

Nein, das wei� nur der Doktor. Und jetzt Sie.

Sie sollten meine Antwort kennen. Es ist die Antwort der Kirche.

Sie sind verheiratet, Frau Elisabeth.

Aber Nikky! Denken Sie an das Kind.

Wenn ein Kind zur Welt kommt, wiegt es drei Kilo.

Und jedes Gramm, das es gewinnt, ist ausgef�llt.

Mit der Liebe und Sorge der Mutter und des Mannes, den es Vater nennt.

Und das ist Ihr Gatte.

Nikky w�rde den Verlust ihres Vaters nie verschmerzen.

Das Leben Ihres Kindes ist hier auf dem Gut, bei dem Rittmeister.

Und Sie geh�ren zu Ihrem Kind.

Klopfen Ja, bitte.

Telefon f�r Sie.

Wer ist es? Aus der Stadt, Hotel F�rstenhof.

Sagen Sie, ich bin nicht da.

Komm, mein Schatz. Ja, bitte?

Wieder der Anrufer. Dringend! Ich bin nicht da.

Warum bist du nicht da, wenn du da bist?

Wo ist Papa?

Er ist mit Freds Vater bei einer Besprechung.

Fred hat mich gefragt, ob ich ihn sp�ter einmal heiraten werde.

Wir m�ssen das ja nicht heute Abend entscheiden.

Wir m�ssen das aber �berlegen. Ja, sicher. Gute Nacht.

Ich wollte nicht feige sein.

Ich muss es Ihnen selbst sagen. Ich kann nicht mitkommen.

Du kannst. Komm mit! Ich sagte schon, es ist zu sp�t.

Bitte lassen Sie mich.

Ich bleibe bei meinem Mann, wohin ich geh�re.

Bitte versuchen Sie nichts mehr. Bist du gl�cklich mit ihm?

Du geh�rst zu mir.

Du wei�t es. Du wei�t es im Grunde genau.

Komm! Habe Mut! Mach dich frei! Komm mit!

Nein, ich kann nicht.

Nein!

Gut. Dann werden wir uns nicht wiedersehen.

Ja, das will ich.

Nie wiedersehen.

Lebe wohl.

Lebe wohl.

Ich kehrte zur�ck in das Leben, in das ich geh�rte.

Annemarie kam zu einem l�ngeren Besuch.

Sie war bei allen Wendungen meines Schicksals dabei.

Es vergingen Jahre. Aus der kleinen Nikky wurde ein junges M�dchen.

Wir hatten unz�hlige G�ste. Fred war viel bei uns.

Er verliebte sich in Nikky, und aus beiden wurde ein Paar.

Auch eine fr�here Pensionatsfreundin von Nikky kam.

Rita Borel, ein fremdartiges, dunkles M�dchen.

Rita! Nikky!

Wir haben dich erst sp�ter erwartet. Das ist Fred.

Also, das ist Rita. Herzlich willkommen.

Ich danke Ihnen vielmals.

Und das ist Papa.

Haben Sie eine gute Reise gehabt? Ja, vielen Dank.

Nikky hat nicht �bertrieben. Sie sagte, wie h�bsch Sie seien.

Ein reizendes M�dchen.

Ist sie nicht viel �lter als Nikky? Kaum ein Jahr.

Deine Mutter ist noch so jung und sch�n!

Und Papa? Dein Vater sieht sehr m�nnlich aus.

Findest du es h�bsch hier?

Gef�llt es dir?

Wunderbar.

Es wird jetzt voll hier. Die Kramers bleiben bis zu meiner Hochzeit.

Der Doktor kommt auch, mit seiner Filmkamera.

Gel�chter

Stimmengewirr

Rita sieht toll aus!

Gel�chter

Kopfsprung. Schnell!

Gel�chter

Mach doch mal Licht.

Schade!

Bitte eine Schere.

Ich habe das falsch zusammengeklebt.

Musik

Sie hatte zehn Jahre Klavierunterricht.

Und jetzt spielt sie Mambo statt der Mondscheinsonate.

Dein Mann und die G�re kommen auffallend oft zusammen.

Pass auf! Gerd ist im gef�hrlichen Alter.

Unsinn, Gerd hat nur seine Pferde und mich als Leidenschaften.

Wohin geht denn die Hochzeitsreise? Nach Spanien? Oder auf die Balearen?

Und Sie, Rita? Wo w�rden Sie Ihre Flitterwochen verbringen?

Zu Hause im S�den, in der Sonne. Zum Beispiel Capri.

In einem alten Haus mit Garten und einer Pergola mit Weinranken.

Ich tr�ume seit meiner Kindheit davon.

Aber da gibt es meist kein Bad und kein anst�ndiges WC.

Dr. Z�ller, wie unpoetisch!

Apropos Italien, es gibt im Capitol einen italienischen Film.

Gut. Gehen wir! Wer kommt mit?

Wenn die Stute heute Nacht fohlt, muss ich dabei sein.

Wunderbar. Wir spielen eine Partie zusammen.

Nikky, ich bleibe hier und gehe zeitig schlafen.

Ich habe Kopfschmerzen.

Wie schade! Nimm Aspirin und mach dir einen Essigumschlag.

Wolle im August. Unser arktisches Klima bringt Sie zur Verzweiflung.

Ich warte seit zwei Jahren darauf, dass es mal anders wird.

Aber es bleibt immer gleich.

Sieben Monate Winter, drei Monate �bergang, acht Wochen Gewitterregen.

Und das nennt man dann Sommer.

Man wird hier doppelt so schnell alt wie bei uns.

Entschuldigen Sie. Ich st�re Sie beim Schachspiel.

Gute Nacht, meine Herren.

Gute Nacht, mein Kind.

Gute Nacht, Rita.

Bin ich am Zug?

Ja, ich habe Ihnen gerade den Bauern genommen.

Das kostet Sie den L�ufer.

Garde!

Ach, Kramer, das M�del hat ja ganz Recht.

Man rackert sich ein Vierteljahrhundert lang ab.

Zu wenig Sonne, zu wenig W�rme, zu wenig Luft.

Zu wenig Faulenzen.

Woran liegt das eigentlich?

Dass wir nie ganz zufrieden sind, nie ganz ungl�cklich.

Aber auch nie ganz gl�cklich.

Das ist ja auch die ewige deutsche Sehnsucht.

Nach dem S�den, nach der W�rme.

Na ja.

Man m�sste eigentlich alles hier aufgeben.

Und weg!

Fort!

Schachmatt!

O Gott! Ja, nat�rlich!

Ich bin aber auch nicht konzentriert.

Ich m�sste eigentlich auch in den Stall.

Ich verstehe, die Stute! Ich gehe dann schlafen.

Na?

Es ist Zeit. Ich gehe den Veterin�r holen.

Nimm den Wagen, ich bleibe hier.

Ich gehe nicht mit ins Kino. Ich m�chte Gerd beistehen.

Rosalinde fohlt zum dritten Mal. Nehmt ein Taxi zur�ck.

Schade!

Ruhig, meine S��e.

Sei ruhig.

Es dauert ja nicht lange.

Schritte

Ja? Heinrich?

Ist was mit dem Wagen?

Nein!

Aber ich lasse dich nicht mehr fort.

Ich reise morgen f�r immer weg, solange ich noch die Kraft habe.

Aber ich gehe mit dir. Verstehst du das nicht?

Schon zur�ck? Du kommst gerade recht zur Taufe.

Rosalinde hat einen Sohn bekommen.

Gerd, ich muss dir ein Gest�ndnis machen.

Ich kam fr�her aus der Stadt zur�ck, weil ...

Es war aus Eifersucht.

Es ist ein Gef�hl, das ich bisher nicht kannte.

Mich �berfiel heute eine irrsinnige Angst.

Man lebt so vor sich hin, stellt sich keine Fragen.

Man sucht nicht nach Namen f�r die Gef�hle f�reinander.

Nur die pl�tzliche Vorstellung, dass alles anders sein k�nnte ...

Man wei� da ... Gerd, es klingt so dumm nach 20 Jahren Ehe ...

Ich liebe dich.

Ich bin mit dem Wagen aus der Stadt zur�ckgerast ...

Weil ich dachte, du und Rita ...

Ich bin so gl�cklich, dass ich mich geirrt habe.

Du hast dich nicht geirrt. Ich m�chte dir nichts vorl�gen.

Es tut mir leid, dass deine Gef�hle f�r mich so sp�t erwacht sind.

Ich lebte 20 Jahre lang mit einem sch�nen, liebensw�rdigen Eisblock.

Du warst immer in allem vorbildlich.

Hausfrau, Gef�hrtin, Mutter.

Ich war einmal sogar wirklich gl�cklich.

Damals, als Nikky geboren wurde.

Sp�ter bildete ich es mir ein.

Ich habe nie an eine andere Frau gedacht.

Ich w�re wohl auch so an deiner Seite gestorben.

"Ich liebe dich." Ich habe 20 Jahre auf diese Worte gewartet.

Sie h�tten mich zum gl�cklichsten Menschen der Welt gemacht.

Aber heute ist es zu sp�t. Es ist am besten, wir trennen uns.

Und Nikky?

Nikky darf vor ihrer Hochzeit nichts erfahren.

Wenn sie ihr eigenes Heim hat, wird es einfacher f�r sie sein.

Und wann?

Ich verlasse das Gut am Tag nach Nikkys Hochzeit. Gute Nacht.

Sie sind heute so zeitig. Alle G�ste schlafen noch.

Es muss noch so viel vorbereitet werden.

Der Herr Rittmeister bringt die Girlanden aus der Stadt mit.

Er ist auch sehr zeitig weggefahren.

Es klopft.

Ich wollte Ihnen gerade einen Brief hinterlassen.

Man hat mich angerufen. Es geht meinem Vormund nicht gut.

Ich muss fort. Ich bedanke mich f�r Ihre Gastfreundschaft.

Mein Mann hat mich �ber alles unterrichtet.

Ich verstehe, dass Sie abreisen wollen.

Aber ich m�chte nicht, dass Nikky erf�hrt, was vorgefallen ist.

Nat�rlich nicht.

Das ist auch der Wunsch meines Mannes.

Sie bleiben bis zu Nikkys Abreise hier, nicht wahr?

Ja, nat�rlich. Ich wei� nicht, was ich Ihnen sagen soll.

Sie brauchen mir nichts zu sagen. Es ist gut.

Ich wei� nicht, was ich sagen soll.

Meine Frau hat in die Scheidung eingewilligt.

Gerd, meine alte Freundschaft zu Ihnen ...

Ich m�chte mit dem Anwalt sprechen, nicht mit dem Freund.

Meine Frau erh�lt Gut und Haus und ein Drittel des Barverm�gens.

Das Gest�t verkaufe ich. Ihre Pferde?

Wie viel bleibt nach Auszahlung von Nikkys Mitgift noch �brig?

Kann ich damit sorglos leben?

In einem Land mit niedriger Valuta bestimmt.

Italien zum Beispiel.

S�ditalien. Ich verstehe.

Ein altes Haus auf der H�he mit Pergola und Weinranken.

Sehr richtig. Ich m�chte ein solches Haus erwerben.

Telegrafieren Sie nach Capri.

Was das Haus anbelangt, verlasse ich mich auf Ihr Ged�chtnis.

Niemand soll vor meiner Abreise etwas erfahren. Auf Wiedersehen.

Gerd! Sie sind ein alter Esel.

Lieber Doktor, ich habe eine S�nde begangen.

Ich habe ohne Liebe geheiratet.

Ich habe mich an dem Mann vers�ndigt, der mich ehrlich liebt.

Ich habe jetzt gelernt, ihn zu lieben. Aber es ist zu sp�t.

Lieber Herr Pfarrer, eines ist gut bei Leuten wie uns.

Wir haben keine andere Wahl, als Geheimnisse zu bewahren.

Wir w�rden viel Unheil anrichten, wenn wir unser Wissen teilen w�rden.

Das Sch�nste am Rummel ist, dass er morgen wieder vorbei ist.

Sch�m dich, Josef. Du hast keinen Finger ger�hrt.

Ich bin Gast, nicht Kellner.

Unsere Kinder werden junge Gro�eltern haben.

Gerd Gro�papa, mit Rheuma und Pantoffeln.

Ich werde ja auch Gro�mutter.

Aber Gerd ist 14 Jahre �lter als du.

Papa war bei seiner Hochzeit mit 34 Jahren auch noch jung.

Und dein Vater ist auch sehr jung geblieben.

Tanzmusik

Meine Frau glaubt, ich wei� nicht Bescheid.

Ich bin aber immer genau informiert �ber Annemarie und ihre Flirts.

Als ich sie kennen lernte, war sie 19. Ich war 47.

Sie hat nicht mich geheiratet, sondern mein Geld.

Es ist nicht anders denkbar bei dem Altersunterschied.

Das ist doch Unsinn!

Ich beklage mich nicht. Sie ist sehr nett zu mir.

Besonders nett, wenn sie mich betr�gt.

Hoffentlich geht meine Bank nicht pleite.

Danke f�r alles, Mama.

Es wird dir hier gewiss bald sehr leer vorkommen.

Ja, sehr.

Warum bist du weggelaufen?

Du siehst entz�ckend aus.

Wie gut die Hochzeitsatmosph�re Frauen bekommt ist be�ngstigend.

Es ist be�ngstigend, wie gut mir der Champagner schmeckt.

In diesem Haus werden auch nur erstklassige Sorten serviert.

Ich bin doch ein reicher Mann. Ach, reich ...

Ja, ja. Sehr reich. Das Haus, das Gut, das Land.

Wertpapiere, Aktien.

Das Gest�t.

Ja, und das Gest�t.

Ich werde das alles nun f�r dich hergeben, Rita.

Hergeben? An deine Frau? Du liebst mich doch, Rita?

Ja, nat�rlich. Aber wieso musst du dein Verm�gen hergeben?

Ja, das ist ihre Bedingung.

Dr. Z�ller steht da drau�en mit allen Papieren.

Gerd, mach keine Dummheiten! Du kannst nicht alles hergeben.

Ich sage das um deinetwillen.

Ich ... Wir k�nnen nicht in Armut leben.

Nein, ich mache keine Dummheiten mehr.

Ich kann wieder rechnen. Da sind gro�e Differenzen.

Zum Beispiel 52 und 19. Eine gewaltige Differenz.

Wir haben uns offensichtlich verkalkuliert.

Es hat keinen Zweck, Rita.

Entschuldige, ich habe dir eben eine Falle gestellt.

Aber wir sitzen beide drin.

Ich bin in acht Jahren 60 und du 27. Das geht nicht gut aus.

Ich werde immer gro�e Sehnsucht nach dir haben.

Aber wir sagen uns besser adieu.

Dr. Z�ller? Ich m�chte den Auftrag von vor zwei Tagen stornieren.

Sie haben Recht, es ist wohl besser so.

Adieu.

Wie soll ich das verstehen?

Keine Scheidung? Keine Villa in Capri?

Sehr richtig.

Lieber Z�ller, Sie waren Zeuge der Verirrungen eines alten Esels.

Gott sei Dank, der alte Esel ist rechzeitig zur Vernunft gekommen.

Ich wollte mich selbst betr�gen.

Ich wollte 20 Jahre meines Lebens wegschwindeln.

Aber ich fand den Absprung nicht. Ich bekam Angst.

Ich h�tte fr�her oder sp�ter mit dem M�dchen irgendwo gesessen.

Irgendwo, wo ich nicht hingeh�re.

Und wo ich auch keine Wurzeln mehr h�tte schlagen k�nnen.

Und hiermit ist also nichts? Schade, es war ein g�nstiges Angebot.

So?

Anst�ndige Zahlungsbedingungen, sch�nes Haus.

Schicken Sie den Vertag an das Hotel Danieli in Venedig.

An Nikky. An Frau Fred Halbenstein.

Damit die Verirrungen des alten Esels doch zu etwas gut sind.

Wiederschauen!

Vielen Dank f�r alles.

Annemarie.

Komm, komm.

Mama, ich m�chte dich was fragen.

Was ist zwischen dir und Papa? Wie kommst du darauf?

Bist du fertig? Ja. Aber was ist mit euch?

Nikky denkt, wir hatten Streit.

Nein, etwas anderes als Streit.

Ich fahre erst mit Fred, wenn ihr wieder gut miteinander seid.

Du kannst beruhigt abreisen.

Deine Mutter und ich werden bis an unser Ende zusammenbleiben.

Uns wird nichts auf der Welt mehr trennen.

Untertitel Susanne Stech

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