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Auf der Holm Auf der Holm, auf der Holm, auf
der Holm, auf der Holm, auf der Holm, da gibt's kein Sinn.
Auf der Holm, auf der Holm, auf der Holm, auf der Holm, auf der Holm, da
kein Sinn.
Untertitelung des ZDF,
2020
Untertitelung des ZDF,
2020
Ganz umfassend.
wo er mir den Metrischen von der Nadel weggeschnappt hat. Aber dass er seinen
Hof dieser preußischen Gors verkauft hat, ist eine ausgebrochene Gemeinheit.
Ja, sag mal, Florian, hast du ihm vielleicht zu wenig geboten?
Was? Ich habe ihm mehr geboten, als was der ganze Hof wert ist. Ja, was? Aber
diese gescherten Städter sind ja nicht zu bremsen, wenn sie sich in einer
gestingelten Luft raus wollen. Also eins will ich Ihnen sagen, Kias. Ich
verlange Sauberkeit, auch auf einem Bauernhof.
Ach, schon, aber... Nicht aber.
Ich ziehe doch nicht von der Stadt aufs Land, um hier auch im Dreck zu
ersticken. Ist gut.
um hier saubere Landluft zu bekommen. Ah ja, also den Haibohnen hast du gesehen
und jetzt zeige ich dir den Kuhstall.
Hier stinkt es ja schon so, als wären wir mittendrin.
Stinken? Hier ist nichts.
Das darf doch nicht wahr sein.
Was soll denn diese Schweinerei?
Schweinerei? Das ist ein Minthaufen.
Sehr schön, ein Minthaufen direkt unter meinem Fenster. Ah ja, da liegt es ja
richtig. Das muss so sein. Das ist doch ein Gipfel der Umweltverschmutzung.
Rufen Sie sofort die Müllabfuhr an. Diese Kloake muss verschwinden.
Sie meinen,
der ist nur dazu da, um mit allen Kühen zu... Sie wissen schon, was ich meine.
Bitte sorgen Sie dafür, dass ab sofort jede Kuh ihren eigenen Stier bekommt.
diesem Hof herrscht Ordnung und Moral.
Du bist der Größte. Das ist doch nicht die Möglichkeit.
Auseinander. Hier ist ein anständiger Hof. Wie oft soll ich das noch sagen?
wird nicht gepfummelt.
Runter. Ja, Ordnung und Merai. Und überhaupt, wo ist eigentlich mein
Ah, du wirst nicht weit sein.
Toni, Zenzi, wo stecken Sie?
Bei der Arbeitslehrerin. Und was machen Sie?
War schon gut, natürlich.
Nein, nicht Toni.
Die Lehrerin versteht eh nichts. Die ist doch verpreist.
Hier, Ars,
ist der Toni allein da drin?
Allein?
Allein geht es wohl schlecht.
Er wird es wohl mit der Zehntel machen.
Was, das Pudern? Ja, ja, feinlich.
Also das muss ich sehen. Diese Arbeit kenne ich nämlich noch gar nicht. Was
das denn?
Halt! Halt!
Bei der Arbeit darfst du Toni nicht sterben.
Was glaubt ihr, wie die Zensi da sauer wird?
Zensi? Nein, nein, die Misch. Wenn man beim Buttern zu nah herangeht, wird die
Misch sauer.
Ah, jetzt verstehe ich. Wir sind beim Butter. Ja.
Mensch, habt ihr eine schlampige Aussprache.
Deine ist auch nicht viel schöner.
Butter, jetzt wird mir alles klar. Und da darf man nicht zu nah herangehen,
es dann spritzt.
Natürlich, ich möchte zu einer anständigen Schläge.
reinstecken und dann umdrehen.
Und dann fangst du an zu stoßen. Erst langsam und dann immer schneller.
Schneller, schneller, schneller.
Also das ist ja hochinteressant. Das müssen Sie mir unbedingt beibringen.
ich auch mal?
Ja, ja.
Das wäre toll.
Soll ich die Sei jetzt füttern?
Also sagen Sie mal, stottern Sie eigentlich immer?
Nur wenn ich rede.
Seppl, lass uns füttern.
Willst du erst den Stroh?
Mangel. Das ist eine Kreuzsprache, Brudersäppel.
Stottert du da halt.
Sind Sie fertig, Toni?
Ja, ja, Bäuerin. Oh ja, und wie.
Das ging aber schnell.
Hat es bei dir denn länger, Bäuerin?
Ich weiß nicht, ich habe es noch nie gemacht.
Aber das nächste Mal werde ich zuschauen und dann werde ich es auch können.
Haben Sie auch so einen langen Schlägel wie diesen?
Jetzt nicht mehr, wer weiß.
Jetzt sind sie. Oh ja, so ungefähr.
Was, Sie haben ihn ruiniert?
Keine Sorge, Bäuerin, wenn ich ihn wieder brauche, ist er wieder da. Also
Sie müssen vorsichtiger mit Ihrem Werkzeug umgehen. Zeigen Sie mir Ihren
verbogenen Schlögel.
Na los, holen Sie ihn raus, kommen Sie. Und da stehe ich.
Weil, ich glaube, es ist besser, wenn Toni zeigt, dass er einen Schlögel am
Abend hat. Na gut, dann am Abend, aber das stimmt. Dann ist er wieder
betriebsbereit. Ich glaube, das steht auf mich.
Toni, wenn ich dich erwische, dann geht es dir dreckig und der Bäuerin auch.
Der von der Landwirtschaft versteht die neue Bäuerin so gut wie gar nichts.
Kannst du mir glauben, den Hof kannst du bald ganz billig kaufen, Florian,
mitsamt dem Mähdrescher.
Nein, solange die Zänze oben ist, nicht.
Was heißt jetzt das? Die Zänze arbeitet doch nichts.
Hast du eine Ahnung, wie die Zänze arbeitet?
Im Bett und im Heu. Deswegen hat ja der Sonnenhof die besten Knechte in der
ganzen Umgebung.
Ach so.
Ja, dann musst du halt schauen, dass du die Zänze wegbringst, nicht?
Genau. Du meinst, wenn die Zänze weg ist, dann kann die Preise schon
Und du kriegst den Hof.
Keine schlechte Idee.
Man muss dir die Zänze aussparen.
Das rät sich so leicht.
Mein lieber Schmund.
Geht's denn bei dir überhaupt noch, Florian?
Das letzte Mal ist's noch gegangen.
Aber? Wann war denn das?
Im Mai.
Voriges Jahr.
Du, da werden aber die Zänze nicht freuen sein. Bei der ihren Temperament.
Man müsste halt für Sie einen Gastarbeiter engagieren.
Warum?
Warum, blöde Frage.
Weil wir schon Zeit sind für die Zense. Genau, das steht doch nur auf was
Junges. Oh, mein.
Ein fescher Italiener müsste man halt sein.
Amore, amore.
Du Göttin, meine germanische Göttin. Ich muss dich verlassen wegen einer neuen
Stellung.
Leider, schade.
Ciao.
Vittorio.
Der Conte Traverso wartet.
Nur noch einmal.
Na gut.
Amore mio.
So spät?
Schon fünf Uhr. Ich muss gehen.
Hey, Vittorio, das ist dein Parfum.
So wie du riechst, könnte man fast glauben, du willst in eine andere Partei
eintreten. Der konnte traverso bloß glauben, ich bin schwul. Sonst vertraut
mir seine Töchter nicht an. Ciao.
Vittorio, noch einmal bitte.
Bitte kommen Sie herein.
Vittorio Parmesano.
Bitte nehmen Sie Platz.
Bitte bitten, schicke ich meine Töchter nach Deutschland, damit sie dort ihre
Sprachkenntnisse vervollkommenen können.
Bitte sehr.
Danke. Und wie ich höre, sprechen Sie sehr gut Deutsch.
Ja, man hat sie mir wärmstens empfohlen. Sie ist sehr warm, Mama Mia.
Dann ist es ja gut.
Als Reisebegleiter meiner Töchter kann ich nur einen Mann brauchen, der ihren
weiblichen Vorzügen in keiner Weise Aufmerksamkeit schenkt.
Mein lieber Conte, ich bin so warm, dass Sie könnten bei mir Ihre Eier kochen.
Danke, danke, das genügt.
Die Contessas, bitte.
Also, Sie haben dafür zu sorgen, dass die Contessas so wieder zurückkommen,
sie das Vaterhaus verlassen haben.
Certo, Conte.
Kinder, das ist euer neuer Reisebegleiter und Sprachlehrer, Signor
Bitte, setzt euch doch.
Sie werden die jungen Damen nach Deutschland begleiten.
Ja, es ist für mich eine Ehre, Conte. Und dabei ihre Sprachkenntnisse
auffrischen. Also, wo geht die Reise hin?
München? Berlin?
Hamburg? Bielefeld!
Doch, da wartet sie ihre Mutter.
Ja, wo willst du nicht alleine hernehmen? Sonst kommt doch niemand aufs
hast recht, Sandl. Die wollen ja alle nur einen Stab, den ich die Papagini
wie es heißt.
Genau. Auf jeden Fall muss die Zinzi oben vom Sonnhoff.
Papalino muss her, so war die Florianhorst.
Du sagst das?
Da sitzt der Hirsch.
Ja, der Weizen ist auch nicht mehr das, was er mal war, gell? Ja, das Wetter
wird auch immer schlechter. Ja, und meine Kartoffeln, die verfallen schon im
Boden. Servus, Hirsch. Grüß dich, Hirsch.
Wie geht's denn um am Hof?
Hä?
Schießen.
Röse, wo bleibt denn mein Bier? Ist schon da, Hirsch.
Eine Stunde hat es dauert. Huberbau, willst du ein Bier?
Weißt du, was es ist?
Ja.
Zwei. Drei.
Wenn er mir vorstellt, dass drinnen in der Stadt die Kellnerinnen schon oben
ohne gehen.
Hört's mir auf.
Mir ist schon genug, wenn die Röse ihre Haare ins Bier einhängt.
Sag mir, Hirsch, was machst denn du eigentlich um die Zeit da herunten im
Wirtshaus?
Hunger habe ich.
Warum? Kriegst du am Hof oben nichts zu essen? Ja, schon, aber nur heute kocht
die neue Bayern.
Ja, schmeckt es euch denn nicht?
So einen Schmarrn habe ich noch nie gegessen.
Ja, aber ich habe es doch ganz genau nach Kochbuch gemacht.
Du, ich glaube, es fehlt ein Salz.
Sehen Sie, ein Salz.
Was? Salz? Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe so viel Salz dran
gegeben, also das glaube ich nicht.
Also Tessi, das geht nun doch zu weit.
Was hast du denn, Bayern?
Ich habe nichts, aber dir scheint etwas zu fehlen, nämlich das Gefühl für
Anstand. Was heißt denn das wieder? Du verstehst mich sehr gut. Ab sofort
du Unterwäsche.
Na, das zeigt morgen nicht. Man weiß ja nie, was passiert.
A priori finde ich diese Einstellung einfach schamlos.
A priori? Was heißt denn das?
Von vorn hinein.
Jetzt verstehe ich, was apropos bedeutet, von hinten hinein.
Wer
war
denn das?
Der alte Koglerbauer.
Der hat schon vor einem seligen Sonnhofbauer da gewohnt.
Den brauchst du gar nicht beachten, Bayern. Der rennt immer am Hof rum, wenn
Abend wird. Auch das muss in Zukunft anders werden.
Sagt ihm, er muss sich in die Hausgemeinschaft eingliedern oder er
Den kannst du nicht mehr umgewöhnen, Bayern. Oh, ich werde hier schon Ordnung
machen.
Übrigens, was macht denn Ihr verbogener Schlögel, Toni?
Mein Schlögel?
Ich glaube, der ist wieder in Ordnung. Ah, dann zeigen Sie ihn doch mal her.
Später, Bayern. Dann kannst du ihn auch in Aktion sehen.
Also gut, dann später.
Gute Nacht.
Bis später.
Wehe, du gehst zu Bayern, dann schlafe ich mit dem Zeppel.
Aber geh schreiterl. Was willst denn dein Seppl? Der stottert ja.
Dein Bumslnett.
Es gibt Nächte, da könnte man sich förmlich zerreißen. Die Rosl auf der Alm
wartet auch auf mich. Du tust die Zänze nicht mit der Gern ab.
Wenn du die Zänze auch bloß anrührst, dann schlage ich dich zum Krippelsepp.
Und was ist mit der Rosl? Die Rosl? Ich glaube nicht, dass die reinlässt. Aber
du kannst es mal versuchen.
Rosl, musst du denn jeden Abend ins Dorf runtergehen? Aber Mutter, was soll ich
denn da herum umeinander sitzen?
Triffst du wieder mit dem Doni?
Ja.
Aber der Doni ist doch kein Mann für dich. Der hat doch nur die Zähnchen im
Kopf. Das glaubst du?
Also ich verstehe dich nicht. Es gibt doch so viele fesche Burschen im Dorf.
schon, aber keiner kommt so gut wie er.
Hast du das noch nie mit einem anderen probiert? Ja, und nicht nur mit einem.
Also so geht das nicht weiter. Du musst es ihm anders versuchen.
Aber wir dann, Mutter?
Das ist doch ganz klar, Rosl.
Hast du noch nie gehört, dass die Liebe durch den Magen geht? Geht, ist doch ein
Aberglauben. Bei mir geht es immer ein bisschen weiter unten rein.
Ich möchte auch noch mal so jung sein wie du.
Ja, ja.
Schnackseln ist halt was Schönes.
Wem sagst du das?
Aber ein Muttertag ist auch schön.
Ja, aber Schnackseln ist schöner.
Aber bei mir ist Muttertag öfter.
Ja.
Reisi. Schau, dass du den Rindsbraten anbringst. Der mürchtelt schon, komm.
Was, der riecht schon?
Was heißt, der riecht? Der stinkt schon. Also schau, dass du ihn anbringst.
Ich werde mir Mühe geben.
Was haben wir?
Zwei Vierten.
Geh, werd doch nicht nervös. Wird schon jemand machen für dich. Weißt du, L4,
das macht... Was sagst du? Jetzt seid ihr da.
Seid ihr fertig? Nein, meines Weges nicht.
Da brauche ich aber sonst nichts zu essen.
Ah ja, du hast ja drumherum auf dich gehalten.
Ja, wenig.
Weißt du, was ich weiß?
Na, bringst du mal eine kräftige Suppe? Ja.
Ihr könnt es mir davon nicht abbringen. Ist schon da, Hirs.
Ah, das ist aber eine prompte Bedienung.
Also, Mahlzeit. Guten Hirs.
Na, da ist ein Fliegen drin.
Ja, was willst du denn sonst in der billigen Suppe finden? Einen Goldadler?
Deinen Goldadler kannst du selber fressen.
Bring mir einen Kalbsbraten.
Der ist leider ausgegangen.
Wohin?
Einen guten Rindsbraten hätten wir.
Wie wäre es mit einem Brüsterl, zart und knusprig?
Das steht nicht in der Speisekarte. Aber in der Auslage liegt es.
Aber nicht zum Verkaufen. Also, jetzt mal ernst.
Habt ihr nicht so ein Zungel da?
Ja. Na gut, dann legst du mir die Brösel vom Tisch.
Also, willst du jetzt was essen oder nicht?
Ich möchte was essen. Habt ihr das Gescheites?
Oh ja, einen Rindsbraten.
Rindsbraten, hör auf.
Der Miertl, das war's, was ich noch von der Brüder gemacht habe.
Miertl, was ist das jetzt schon wieder? Ja, Miertl, du, der Miertl. Jetzt wirst
du wieder alles zusammenreden, sag ich.
Andi, weißt du vielleicht, was Miertl heißt?
Ja, Miertl, das ist, wenn was so stinkt wie unser Rindsbrot.
Von wegen zu Bayern ins Bett steigen. Da wird nichts draus.
So schockst du aus.
Naus, Sie Wirtling! Oder ich schreie!
Hier ist man ja seines Lebens nicht sicher.
So.
Geh doch zu!
Was sagst du, Toni?
Was sagst denn du hier?
Kommst du vielleicht zu mir?
Ja, geh, was willst du denn?
Ich habe jetzt keine Zeit, ich muss dann mal die Dach reparieren. Gerade jetzt,
mitten in der Nacht? Ja, gerade jetzt, was soll, muss man sagen.
Ich habe mich doch schon so drauf gefreut, Toni.
Na ja, geh halt inzwischen aufs Zimmer rauf.
Geh uns gleich nach, Toni. Ja, aber geh hin, du hast ja keine Sicht.
Das wird dem alten Pfeifenlulatsch eine Lehre sein.
Rosl. Rosl.
Rosl.
Rosl. Rosl. Rosl. Rosl. Rosl.
Oh, Rosel.
Ja.
Rosel, du bist eine klasse Weile.
Ah, der ist wirklich schöner wie Mutter Tage.
Ja. Na, Toni, ist das dein neues Hobby, das du mitten in der Nacht fahren
willst? Es ist kalt.
Ah, friert es dich?
Ja. Das werden wir schon wieder hinkriegen.
Zuerst müssen die nackten Sachen runter.
Sehen Sie, Brat, jetzt.
Komm, geh schlafen. Ich habe noch gar nicht angefangen.
Lass mich los. Ich will nicht schlafen gehen.
Lass dir das Licht an.
Zieh dich aus, ich geh schon ins Bett.
Warte, ich hab so große Kopfschmerzen. Das Wasser war sehr kalt. Ich kann heute
nicht mehr bumsen. Ach, Unsinn.
Bitte geh in dein Bett und lass mich allein schlafen. Red keine Schmarrn,
Ich bettel dich wieder hoch. Ich bin Spezialistin, das weißt du doch schon.
Nein, nicht daher. Das Bett wird dort nass. Na gut, stell dich her.
So, jetzt setz dich hin.
Was machst denn du ihm, Toni, sein Bett?
Dreimal darfst du raten.
Schau, dass du rauskommst. Der Toni gehört mir.
Geh, da muss er aber lachen. Ich gebe dir noch was zum Lachen.
Halt meine Arsch und zwirn, du kannst nicht aufhören zum Streiten. Sag, der
Rosl, sie soll abhauen. Ich zähne, sie soll verschwinden. Sag was, Toni.
Das Weibstück hat in deinem Zimmer überhaupt nichts zu suchen. Meine Uhr
ich haben.
Geht es dir denn so schlecht, Toni?
Ja. Bist du am Ende ernsthaft verletzt?
Nein, nein.
Du siehst ja ganz zammengeschrumpft aus.
Du heulst dein Goschen, du Schlampen. Du reißt mir bei die Ohrwäsche aus,
verstehst du mich?
Schluss jetzt, du sollst aufhören.
Jetzt hör endlich auf, ich bin ein kranker Mensch.
Ich will meine Ruhe haben. Du hast ja einen Hängebusen.
Hör du mit deinem Stockerl aus. Was?
Mein Hintern ist immer noch zehnmal schöner als wie deiner.
Lass los, du sollst mir loslassen.
Naxeln und Muttertag, beides probiert, kein Vergleich.
So laut.
Er schläft doch noch.
Wer? Der Sepp.
Der Sepp?
Was macht denn der da?
Frag lieber, was er gemacht hat.
Willst du damit sagen, dass du und der Sepp... Ja, er hat uns verwechselt, weil
er glaubt hat, ich bin da. Ja, gerade schön war's.
Und der hat nichts gemacht? Nein.
Du, der ist riesig, der Sepp.
Rosel!
Rosel! Geh, geh schnell hin.
Guten Morgen, Seppl. Bist du wach?
Rosl, du warst pfundig.
Aber schmal bist du. Ja, es war eine anstrengende Nacht.
Kann man wohl sagen.
Grüß dich, Alte.
Guten Morgen, Sepp.
Kann ich heute Nacht wiederkommen?
Ja, wenn du dein Werkzeug mitbringst gern.
Lach, lach, lach, lach, lach, lach.
Wenn die Leute Vietnam mit dem Auto fahren, macht gleich den grünen Stank.
Auf der Alm den Mist fahren wir nur mit dem Korn und der duftet Gott sei Dank.
Pussy. Pussy.
Müsst ihr Kulasch? Ja, ist recht.
Und ein Bier? Ja, nein, halt.
Ich wollte halt nicht saufen.
Aber du hast mich überredet. Das ist ein guter Spruch. Ich wollte zwar halt
nicht, aber du hast mich überredet. Den muss ich mir merken.
Ja.
Hallo, Resi.
Ein Kulasch und ein Bier.
Resi, was machst du immer? Nichts Besonderes.
Ich wüsste schon was Besonderes, was wir machen könnten.
So, was denn?
Eine besondere Nummer.
Ah, meinst du?
Ja. Jetzt?
Gute Vorsicht, soll man nicht verschirmen.
Was, Sepp? Eigentlich habe ich ja keine Lust gehabt, aber du hast mir überredet.
Geh ein zweien voraus, ich komme gleich nach.
Wo soll ich denn warten?
Oben natürlich.
In der Kammer? Bist nahrisch, wenn der Wirt kommt. Geh ins 13er Zimmer. Ah,
So, hier.
Gott sei Dank, du hast mich ganz schön warten lassen. Schneller ging's nicht.
Gulasch. Danke.
Brot. Danke.
Ruhe bekommen.
Danke. Na.
Ruhe.
Fuß.
Ballen im Platz.
Verdammt, das Hund ist furchtbar. Was hat denn der Hund? Das ist ein bisschen
eigen. Was heißt eigen?
Hat es halt nicht gern, wenn einer aus dem Teller ist, aus dem er sonst immer
frisst.
Ja,
ja, das sind schon kreiselige Zeiten in denen, wo wir leben.
Meinen wir gerade von Kreiselgrün, wie geht es denn eigentlich deiner alten
Florian? Erinner mich nicht an die Mathilde.
Sonst verpatzt man den ganzen Sonntag unter dem Frühschoppen.
Freut es dich eigentlich, der alte Mann? Ja, jeden Tag in der Früh zu einem
Wohrausbruch.
Wohrausbruch, sagt er dabei, hat acht Kinder, verstehst du? Mir gefällt halt
Machart. Hey, mit alten?
Ja, bin ich deppert.
Jedes Kind ist von einem anderen.
Genau, das Schöne an der Sache ist ja, dass alle Frauen verschieden sind.
richtig. Gute Kirchenleute schon.
Na, ist ja gut. Dann sieht uns der Pfarrer nicht, wenn wir zum Frühschoppen
gehen. Jawohl.
Wenn mir der alte Sonnhofbauer den Hof verkauft hätte, dann stand jetzt nicht
der blöde Zaun da.
Am liebsten würde ich den ganzen Zaun, Zaunhaun da.
Du, pass auf, Florian, der Toni kommt.
Na was, der kann mich am Ohr schlecken.
Dann warten wir.
Und manchmal nicht noch mal.
Ja.
Ja, ja, jawohl.
Bist du schon da?
Ja, schon.
Was suchst du denn da unten?
Na, hol mir das.
Ich glaube, der Wirt war da.
Okay.
Der sucht mich immer in meiner Kammer. Man kann ja wissen.
Packen wir es lieber schnell, bevor er kommt.
Schnell machen es die Hunde. Wir lassen uns Zeit.
Mensch, sind das ein paar Apparat. Da ist ja die Agnes ein Dreck dagegen.
Wer sind die Agnes, Sepp?
Unser bester Mulchkuh am Hof.
Nur mal, nur mal, nur mal, wie hast du das gemacht aus dem Heu? Nur mal, nur
mal, nur mal,
weil ich das so schön kann, pack mich gleich nur mal.
Juhu, hallo Zensi.
Schau mal Zensi, wie gefällt dir meine neue Bäuerin Tracht?
Zensi. Wie oft soll ich dir noch sagen, zieh ein Höschen an.
Entschuldigen Sie, ich habe es vergessen, aber morgen habe ich eins an.
verspreche es mir. Na hoffentlich, denn mein Bruder Heino kommt und dann kannst
du wirklich nicht so herumlaufen, gell? Wo ist dein Bruder, Bayrin?
Ja, er lebt in München, er ist Dozent. Dozent? Was ist denn das? Das ist eine
Vorstufe zum Professor, er unterrichtet Ornithologie.
Orni -was?
Das ist ein Wissensgebiet, das sich mit Vögeln beschäftigt. Was? Mit Vögeln? Ist
der Dozent?
Dann sind der Toni und der Seth aber Professor.
Hey, witz' mal ois.
Hey, witz' mal ois.
Hey,
witz' mal ois. Hey, witz' mal ois. Hey, witz' mal ois. Hey, witz' mal ois. Hey,
witz' mal ois. Hey, witz' mal ois. Hey, witz' mal ois. Hey,
witz' mal ois.
Hey,
witz'
mal ois.
Du holst dir alle Weidestangen?
Nein, Herrs.
Immer nicht.
Manchmal hält sie mir schon auch.
Du, Herrs.
Willst du dir ein paar Blaue verdienen?
Freilich. Wie denn?
Wenn du eine Idee hast, wie ich am besten zu eurem Hof komme.
Willst du mich bestechen, Florian? Ja.
Na, nun.
Gib her.
Nein, nein. Nicht so schnell. Du musst mir erst sagen, wie ich heute Bayern da
oben vertreiben kann.
Ja, das ist nicht so leicht.
Wir haben ja dichte Leute am Hof.
Toni, Sepp.
Die langen schon richtig hin.
Und die Zenzi, solange die da ist, gehen die auch nicht fort.
Gastarbeiter.
Wie Ihre Alba sagt.
Man müsste für die Zenzi einen Gastarbeiter aus Italien engagieren.
Jawohl.
Da schaut sie mal hin.
Unser Gast dabei.
Da ist er.
Was ist denn da los?
Wie haben wir es denn?
Guten Tag, Vittorio Parmesano. Sie sind der Itaca? Nix Itaca, Italiener. Ja, ist
schon gut.
Ja, ich bin mit kaputten Wangen. Er hatte einen Unfall da hinten in der
Und die Mechaniker telefonieren mit mir.
Sie brauchen Zimmer, ich weiß.
Vier Zimmer, vier.
Nein, haben wir nicht, nur zwei.
Zwei? Nein, nein, Quattro, vier Zimmer haben wir. Nein, nein, nur zwei.
Das ist eine Geschichte.
Deswegen machen wir es ja auch.
Und dabei vergisst du ganz dein Stottern.
Was dir alles auffällt.
Du, mir fällt noch mehr auf.
Meinst du?
Ich glaube, es geht wieder.
Ich muss wirklich sagen, du bist eine Kanone in dem Fach. Ja, mein Rohr ist
schon in Ordnung.
Was ist mit der Munition?
Für einen Schuss ins Schwarze wird es schon noch langer.
Also.
Avanti, Signor Parmesan.
Nicht Parmesan, Signor Parmesan, no.
Parmesan, Emmental, Gorgonzola, alles ist derselbe Kass.
Ich zeige Ihnen jetzt Zimmer, Kamera.
Warum sprechen Sie nicht mit uns Deutsch? Wir sprechen sehr gut Deutsch.
wie Sie meinen.
Als dann.
Packen wir's.
Packen wir's.
Doppelzimmer. Ui, habt ihr das gesehen?
Was denn?
Ich glaube, der Spagett ist von der anderen Partei.
Jesus, mit dem werden dann die Zinzi keine Freude haben.
Nein, nein, der nicht.
Was? Wetten?
Zehnhalbe Bier?
Abgemacht.
Ja, wer soll denn das nachher feststellen?
Na, wer schon?
Du, Hirsele.
Bist du narrisch?
Die Reise musst du feststellen, die kennst du doch aus.
Jawohl.
Sepp, ich sag mal was Liebes.
Hast du die Pille genommen?
Ja.
Dann ist es gut.
Tiefer, Sepp, tiefer.
Dann ist es gut.
Nein, Sepp, du sollst tiefer gehen, tiefer.
Nein, tiefer kann ich auch nicht reden.
Liebst du mich eigentlich?
Ja, dir.
Da wird nichts. Ich bin ja noch nicht fertig.
Nein, das geht ja nicht. Da bleibe ich mit dem Arsch.
Ich hole den Schrank.
Die zwei Mädels schlafen da.
Und ihr zwei schlaft da nebenan, das Nummer 13, das ist die Verbindungstür.
schaut es euch an.
Das können wir nachher anschauen. Da unten steht noch ein Koffer. Das kleine
Kofferchen hole ich.
Sie können es Ihnen ruhig anschauen.
Schauen Sie rein.
Es ist nicht so schön wie das andere, aber es ist alles im Preis mit ihm
begriffen.
Alles. Im Preis, inbegriffen?
Auch die Schale.
Auch die Schnalle?
Ja, freut sich einer?
Bellissimo.
Greifen Sie nur zu.
Beißen Sie einen die Äpfel.
Äpfel?
Mit Vergnügen.
Ja, sowas. Was ist denn das für eine Sauerei hier?
Ja, wer hat denn das gemacht?
Ja, das ist ja... Sportflecken sind das.
Teufel, das Zimmer war doch leer.
Oh, magnifiko. Und alles im Preis, im Begriff. Nichts im Preis, dem
damischen Lachen.
Komm, lass mich.
Warum?
Verschwinde dich, schrei. Nein, nein, nein.
Also Ständer für den Schirm haben wir keinen.
Hängen Sie mal den Schrank rein, nicht?
Ego Ständer, mal du Grander. Ja, dann hängen Sie ihn drauf.
Wir machen eine Amore.
Risi! Risi!
Seid vernünftig. Morgen gerne, ja? Also gut, morgen.
Aber ganz bestimmt. Ja.
Spürst du meine grande Amore?
Das ist bestimmt der Zimmerschlüssel.
Ich werde dir beweisen.
Risi!
Risi!
Risi! Wo steckt denn das Weibstück?
Riesi!
Hast mich gerufen, Wirt?
Ja, sag einmal, wo warst denn du?
Zimmerstunde. Also mir racht der Kopf von Arbeit und das Fräulein tut
Laut Tarifvertrag der Gewerkschaft habe ich einen Anspruch auf... Ja, den Spruch
kenne ich schon. Hilf mir lieber das Bett überziehen.
Ja, wer bist denn du?
Ich bin die tolle Lululu.
Was machst denn du in meinen Kasten?
Dein Kasten? Mein Kasten.
My home is my Kastl.
Sagen Sie mal, gehört die narische Fuchtel zu Ihnen?
Nein. Nein? Ui, das ist ein Hoteldieben. Vorige Woche haben Sie in der Post
eingetroffen. Nichts Hoteldieben, das ist Superman.
Mein Gott, ich bin nicht hinterwischt. Ja, das schlägt mich jetzt.
Nein, nein, nix am Morgen. Na, morgen, morgen.
Oh, nix morgen. Jetzt!
Die Spaghetti sind kalt. Ach so, Sie möchten Ihre Nudel wärmer. Sie, Sie,
wärmer, viel wärmer. Gut, gut, bitte, bitte, einen Moment.
Ich muss schon sagen, Sie... Entschuldigung.
Oh, reizend, ihr meine arme Brüder.
Vorsicht.
Halt! Halt, die Diebe!
Weg da!
Supermann! Komm zurück!
Schreck nicht, Moni, ich bin's, der Seppi.
Geh schnell, versteck mich.
Geh an, Seppi.
Ist da jemand durchgeritt, Moni? Ja, ja.
Die muss im Hotel sein. Ja.
Frau Pell, wo bist du?
Dankeschön, Moni.
Funde ich was.
Seppi, mach doch weiter.
Also, das sind Zustände, die einfach unmöglich sind. Das Profal.
Un momento, Signore Prego. Warte nicht so wieder.
Lauf nicht vor, Bruder. Warte auf mich.
Nein, ach du Knudel.
Ist der Balkon draußen? Ja.
Ach, Scheiß! Ach,
wo ist er hin?
Zum Fenstern aus auf dem Balkon. Ach, auch das nicht. Oh Gott.
Was machen Sie mit diesem Unterhalt?
Die Nudelspatz.
Auch da schau her.
Schau halt weg.
Bitte, wo ist sie hin?
Da. Nicht sterben lassen, bitte.
Sind Sie noch heiß?
Ich bin für einen Italiener, der ist so eigen. Aber die sind nicht mehr warm,
gell? Entschuldigen Sie, da muss ich gleich eine neue Portion bestellen.
Na endlich allein.
Aber jetzt kann ich nicht mehr.
Ach, da ist er.
Jetzt haben wir die Diebe.
Jetzt haben wir die Diebe.
So, und was hast du denn in der Hand da?
Willst du das sehen, Herr? Ja, logisch, ja.
Oh! Oh!
Oh! Oh!
Oh! Oh! Oh! Oh! Oh! Oh! Oh! Oh! Oh! Oh! Oh!
Oh!
Was, der Italiener ist verkehrt rum?
Ja, freilich. Geh, seid ihr narrisch.
Also, ich glaub's ja auch nicht.
Du wirst ihn schon hinkriegen.
Rezi, du musst ihn halt umschulen, dann tust du gut dich weg.
Jawohl. Bin ich ein Pfadfinder?
Wofür einer? Geh, seid doch nicht Pfad, du baust euch nicht um einen Sumpfdorf.
Also gut, meinetwegen.
400er. Was? Hier?
Da probieren wir selber aus.
Flori. Drei. Zwei.
Einverstanden. In Ordnung, da hast du einen.
Und wann probierst du den aus?
Ist nicht notwendig, das habe ich schon vorher ausprobiert. Der Kleine steht nur
auf Frauen.
Ja, ja, ja.
Ich glaube, bei mir redet sie was.
Ich muss rauf zur Burgel.
Florin! Ja?
Komm, wir wollen ja kegeln.
Die Kegelbahn steht mal da.
Oh, Signorina, haben wir ein bisschen Zeit?
Wollen Sie mit mir segeln?
Frechheit, wie oft habe ich dir schon gesagt, heute will ich nicht.
Oh, oh, oh.
Wollen Sie mit mir mangiare?
Essen? Nein.
Heute habe ich schon was Warmes im Bauch gehabt.
So.
Burgl, ich komme.
So,
gerade hin einmal.
Jetzt ist der Zaun schon wieder repariert.
Na, du, pass auf.
Jetzt ist schon wieder nichts mit der Burgel.
Der Zaun steht und mir ist er umgefallen.
Hast du das Zimmer hergerichtet, Sensi? Ja, willst du denn wirklich das schönste
Zimmer hergeben, Bayerin? Ja, natürlich.
Heino kommt doch mit seiner Braut. Und ich bin allein, da reicht die kleine
Kammer. Du solltest auch heiraten, Bayerin. An Zaubank standen am Bauern.
Ja, daran habe ich auch schon gedacht. Aber das ist gar nicht so einfach.
So wählerisch darf das nicht sein.
Bin ich aber leider.
Für mich muss ein Mann anders sein als die anderen. Mit Durchschnittstypen kann
ich einfach nichts anfangen.
Hast recht.
Ja, Matone ist ja auch besonders.
So gut wie er kann es keiner.
Aber Zensi, darauf kommt es doch nicht an.
Bumsen ist doch das Wichtigste.
Na, da bin ich aber anderer Ansicht.
Nein, nein.
Für mich ist das Wichtigste Geist, Charme, Treue und Beständigkeit.
Irgendwie muss ich da immer an Heino denken.
Ah ja, dein Bruder, der Dozent.
Ich bin sehr neugierig auf ihn.
Schau mal, Lore.
Dieser Schnabeladler, der soll nur mehr in Tirol vorkommen. Überall anders ist
er schon ausgerottet worden.
Ja, Puschimaus.
Es ist schön zu wissen, dass auch die Tiroler gut zu vögeln sind.
Das macht er schon seit München, alle paar Minuten.
So?
Warum denn?
Keine Ahnung.
Schönes Hobby.
Also, wenn der bis Innsbruck so weitermacht, dann kriege ich nur einen
Herzanfall.
Sehr sympathisch.
Hey, Sie.
Ja, bitte? Warum klatschen Sie eigentlich dauernd in die Hände? Ich
Klatschheim und damit ich das nicht vergesse, klatsche ich in die Hände.
Und wir fahren nach Pforzheim. Und damit du das nicht vergisst, Tante... Es
wird
schon gehen.
Das Wasser ist sehr kalt.
Dann brauchen wir Mario.
Warum? Wenn Mario ins Wasser springt, wird es ganz warm.
Gina, Bikini anziehen, bitte.
Warum?
Weil ich bin nicht aus Holz.
Nein, ich habe deinem Vater versprochen, auf dich aufzupassen.
Hey Gina, ich bin ein Mann. Natürlich, aber
verkehrt. Du nur lieben verkehrt.
Nein, ich liebe nicht verkehrt, ich liebe richtig.
Das ist zu weit. Er will mich betrügen, der Verräter.
Andiamo, Ihre Schwester ist in Gefahr.
Vittorio! Schnell rudern Sie, wir müssen retten Ihre Schwester.
Avanti, Avanti.
Schneller, Contessa, wir kommen zu Schwedt, schneller.
Es geht um die Ehre Ihrer Schwester.
Zu spät, er bedrückt mich schon. Na, warte.
Vittorio, aufhören, du Verräter.
Ja, sag mal, wie siehst denn du schon wieder aus?
Ja, ich soll doch Hosen anziehen, Bayerin.
Natürlich.
Aber von oben ohne war doch nicht die Rede.
Ich bin doch nicht oben ohne.
Schau mal her.
Du hast auch nicht mehr. Oben ohne Hemd, Sensi.
Sag mal, genierst du dich eigentlich gar nicht überhaupt jetzt, wo mein Bruder
da ist? Aber ein Toni und ein Seppl gefällt's und ein Heino sicher auch. Und
wenn nicht, muss er halt wegschauen. Sag mal, was machst du denn eigentlich da?
Ich tue einen Mist auf die Erdbeeren. Bei uns zu Hause tut man Schlagsahne
drauf.
Auf der Ulm.
Durch der Hund, der Braut, jaugt ein Bälter laut und er streckt den Schwanz
Kühl. Durch der Hund,
in der Fisch, der Grund, in den Beinen, nur die Flöhe. Ja, auf der
Ulm.
Suchst du was Bestimmtes?
Heino, komm doch mal hier zu mir.
Heino.
Loche.
Meine Papiere.
Lass doch mal deine dummen Papiere.
Hörst du, das sind meine gesamten Unterlagen über die Borkenkäfer, die ich
Loche, Loche, die Leute.
Lohre, du musst wissen, dass die Weibchen besonders in der Paarungszeit
Riten haben, die man einfach nicht übergehen kann.
Lohre. Mein Liebling. Was wollte ich denn sagen?
Irgendetwas über die Weibchen in der Paarungszeit. Ja, natürlich, die
Ach ja, der Körperbau der Weibchen ist dahingehend... Was ist damit?
Ja. Was ja?
Ach so.
Die Brustspitzen. Nein, du bringst mich völlig durcheinander. Na, dann ist es ja
gut. Ich dachte nämlich schon, dass sich dein ganzes Gefühlsleben nur auf die
Paarung der Borkenkäfer beschränkt. Lore.
Lore, ich bin Wissenschaftler. Natürlich auch Mann.
Was wollte ich denn sagen? Als Wissenschaftler oder als Mann?
Ja, in meiner Eigenschaft als Lore. Was soll denn da?
Fass mich doch mal an.
Wozu denn? Laut Kretschmer bestimmt der Körperbau des Menschen den Charakter.
Und da ich deinen Charakter kenne, weiß ich überhaupt nicht. Das ist doch alles
graue Theorie. Es wird Zeit, dass du mit der Praxis anfängst. Ja, aber...
Du meinst wirklich, wir sollten... Schließlich sind wir doch verlobt, also
dich nicht.
Ja, darüber wollte ich nämlich auch schon mal mit dir reden. Oh, Heino, wozu
reden? Küss mich.
Schau mal, ein Schmetterling da. Oh, Heino, küss mich.
Schau, ich wollte dir schon immer sagen, du bist meine erste Frau.
Ja, ich weiß.
Na und?
Na und?
Was weiter?
Küss mich.
Wohin denn? Wohin du willst. Küss mich.
Gut.
Hias!
Hias!
Hias!
Hias! Wo bringst du denn Bayern?
Hey, was gibt es denn da so Interessantes zu sehen? Ich beobachte
Aber Hias, hier gibt es doch keinen Verkehr.
Hast du eine Ahnung? Was soll das heißen?
Was geht hier eigentlich vor?
Was ganz Natürliches.
Ein Fremdverkehr. Ach so, Sie meinen die Urlauber. Ja, die machen die ganze
Gegend unsicher.
Aber haben Sie nicht eigentlich was Besseres zu tun, als das zu beobachten?
Nein, im Augenblick nicht. Das wird sich alles ändern, wenn mein Bruder hier das
Kommando übernimmt.
Ist Heino drinnen?
Na, warte ein bisschen.
Noch nicht?
Ja? Ja?
Kann sich nur noch um Sekunden handeln?
Uiuiui, bravo.
Oh, komm, Heino.
Komm.
Look, da.
Was ist da? Ein Borkenkäfer.
Und was für ein seltenes Exemplar. Ich glaube, das ist ein Waldgärtner. Dass
den mal in der freien Natur sehe.
Nein, das ist ein Waldgärtner, das ist viel besser. Das ist ein Baumjäger und
ich glaube, das ist ein Weibchen noch dazu.
Ist das nicht herrlich?
Ist sie nicht herrlich?
Oh, Heino.
Der Hans küsst meine Tochter. Ja.
Glaubst du, der meint es ernst? Ah ja, der meint es schon ernst. Ja, gut.
Die ist ja so schier.
Du magst küssen kein Vergnügen.
Jetzt, du bist der Depp. Alle Zähne sollt ihr ausmalen. Bis auf einen.
Warum bis auf einen? Der soll da bleiben. Für Tanja. Ja, ja.
Ja, so, du bist der Freund.
Dein bester. Ja, davon habe ich noch nichts gemerkt. Das wirst du schon
wenn ich als Bauer am Sonnhof bin.
Servus.
Ja.
Lieber.
Na, was hat denn Sense gesagt?
Ah, da muss ich erst nachdenken. Tut erinnern mich nicht mehr. Mein
erinnert mich nicht mehr. Dass du mir was versprochen hast.
Ja, da schau her. Ah, brav. Sehr brav.
Na, was hat denn Sense gesagt? Ja, jetzt kann ich mich erinnern.
Sie hat gesagt, so viel kannst du ja gar nicht zahlen.
Dass ein Tony aufgibt.
Sacra, sacra.
Da muss der Italiener her. Wie ist es mit dem Italiener? Heile, wenn der die
Zänze vernascht und der Tony merkt es, ist bei dem der Ofen aus. Ah, so leicht
lässt er die Zänze nicht aufs Kreuz legen. Nein, nein, höchstens sie will.
Mit einem Italiener will er jede.
Aber dann hat es nur noch eine Schwierigkeit. Die Bayern hat einen
Heino? Ach, das ist keine Gefahr. Nein, nein, das ist keine Hilfe.
Der ist noch blöder als sie.
Pussy Mouse, ist dir was passiert?
Nein, nein.
Du musst aufpassen. So ein Hof ist doch voller Gefahren. Ja, das habe ich auch
bemerkt. Pussy Mouse.
Du, warte, ich hole eine Bürste. Aber rühr dich nicht von der Stelle, sonst
passiert wieder was.
Nein,
nein, nein, es wird nichts mehr passieren.
Heino, wo? Ach ja, da bist du ja. Da liegst du ja.
Mein Heinerle.
Komm mal her, mein Heino. Du musst mir unbedingt helfen, den Hof hier in
zu bringen.
Wie siehst du denn aus?
Ja, ich verstehe doch zu wenig von Landwirtschaft. Ja, aber ich verstehe
auch nichts davon.
Aber du, du hast doch studiert. Du bist doch Dozent, Doktor. Ja, aber für
Ornithologie. Ja, eben. Und wenn man so viel von Vögeln versteht, dann wird man
auch hier mit diesen Tieren zurechtkommen.
Ja, aber Lore sagt, ich verstehe auch nicht viel von Vögeln. Aber da sind
Schülerinnen ganz anderer Meinung. Eben, du bist ein Mann und hierher gehört ein
Mann. Komm, hilf mir doch mal, diesen Traktor da wegzuschaffen. Ja, bitte, ich
helfe dir. Aber ich meine, wo soll ich denn dieses Monstrum hin tun?
In die Garage natürlich. Der Hias hat ihn mir stehen lassen.
Ja, aber ich kann gar nicht Auto fahren.
Aber das ist doch kein Auto, das ist doch ein Traktor, Heino. Und wenn der
das kann, dann kannst du das bestimmt auch.
Na also gut, ich probiere es mal. Ja, fein. Aber bitte seid vorsichtig, lasst
nichts runterfallen.
Wo geht es denn hier rauf? Hier, hier glaube ich. Also gut, ich probiere es
Ah,
schön.
Hier.
Und jetzt?
Tja, also vielleicht hier.
Oder da. Da vielleicht.
Ich weiß nicht, wie das Ding... Vielleicht hier auch.
Ich schaff's nicht.
Signor Parmesano.
Si?
Ich habe gestern Abend mit dem Conte telefoniert und habe ihm von Ihrem
schändlichen Treiben berichtet.
Sie sind entlassen.
Entlassen? Si, si.
Auf der Stelle und sofort.
Sie können mich nicht hier zurücklassen. Was soll ich denn hier anfangen? Das
ist mir egal. Der Wagen ist heute Abend fertig und morgen fahren wir ohne Sie.
Ohne mich?
Si, si, ohne si. Und jetzt machen Sie, dass Sie fortkommen. Auf Wiedersehen,
Senor Parmesano. Mama mia, was soll ich denn anfangen?
Du Kleiner, ich wüsste was für dich.
Ein Job, der dir bestimmt Freude machen wird.
Na, wie gefällt es dir denn?
Bella, Signorina.
Ja, ja, wir haben schon blitzsaubere Madeln.
Und die Zenzi ist eine unserer besten.
Gehen wir, bevor uns jemand sieht.
Was machen wir aber, wenn sie nicht will?
Sie wird schon wollen.
Du bist doch Italiener. Wieso?
Kannst bumsen.
Bumsen? Was ist denn das?
Sacra, sacra. Was heißt denn das auf Italienisch?
Bums.
Bumsari. Ficchi. Ficchino. Oh, si.
Ficchi. Ja.
Naturalmente. Wie verrückt. Nein, sehr gut.
Jetzt pass auf. Heute Nachmittag ist Tanz beim Huberwirt.
Warte, ich bleibe schon hinten.
Er hat eh schon die Kinder.
Oh, warum ist es so dunkel in diesem Haus?
Weil die Bäuerin immer alle Fenster lädt und verspürt, wenn keiner da ist.
Bellissimo. Dunkel ist gut für machen Amore, cara mia.
Ui, Vittorio, du hast vielleicht einen Dampf drauf? Nicht für Amore.
Und wir machen nicht schön, Amore.
Dormir, capito?
Amore mache ich nur mit dem Toni.
Servus.
Hallo. Ja, da staunt. Aber ich habe heute meinen großzügigen Tag. Oben
Stock, zweite Tür links. Servus.
Ja, komm, komm, komm.
Ja, ja, ich gebe dir auch.
Ja, ja.
Ich weiß nicht, mir ist so leicht. Mir ist so, als ob ich fliege. Dann flieg
mich, hallo, komm.
Danke hier, war sehr nett.
Oh, na warte, jetzt bocke ich dich.
Bei Renaud.
Was machen Sie denn hier?
Nein, hier. Lassen Sie mich in Ruhe. Gehen Sie raus.
Ich zeige Ihnen nur meinen Schlögel.
Behalten Sie Ihren Schlögel.
Hallo?
Ist jemand da?
Oh.
Amore. Halt noch.
Flieg auf mich her.
Oh,
Toni, bleibst mir von ihr ab immer treu.
Klar sind sie, wenn ich keine bessere finde.
Ja, zwingen, Pegel, Fange, Samma, rüber, Kange, zwingen, Pegel, Fange, Samma,
do.
Und
zu
dem Pegel, Fange, Bratwurst, Fange, Ding, Pegel, Fange, das ist schwer. Ja,
ein Pegel, Fange, das ist schwer.
Ja, so ein Pegel, Fange, das ist schwer. Denn ohne Vogel, Fange, Fange, Pegel,
Fange, ohne Vogel, Fange, gibt nichts her. Ja, ohne Vogel, Fange, gibt nichts
her. Da gibt nichts her.
Untertitelung des ZDF, 2020
Ja, zwingen Schnecken wicken, zwingen Trüppel dicken, zwingen Schnecken
Samadoh. Ja, zwingen Schnecken wicken, Samadoh. Ja, zwingen Schnecken wicken,
Samadoh. Ja, zwingen Händen bügeln, zwingen kurzen Stricheln, zwingen Händen
bügeln, Samadoh. Ja, zwingen Händen bügeln, Samadoh. Ja, zwingen Samadoh.
Arrivederci! Ciao!
Ciao!
Mein super Mann!
Auf Wiedersehen!
Erzähl ich es.
Wie war es mit der Zänze?
Ich habe zwei Nachrichten für dich.
Eine gute und eine schlechte.
Sag erst die schlechte.
Die Zänze bleibt am Hof.
Du hast wieder dein Geld zurück.
Was soll das heißen?
Das soll heißen, dass du keine Chance mehr hast, bei uns Bauer zu werden.
Wieso denn?
Weil die Bäuerin mir heute die Leitung des Hofs übertragen hat.
Was?
Ja, dir.
Mir. Das schaust, wa?
Ja, verdammt noch mal. Ja, was?
Dir wäre es zu uns. Du Erbschleicher, du. Du Halunke.
Schau, wie er läuft.
Hier verkönne ich die Maschine am allerwenigsten. Ja, ja.
Überhand schlägt sie den Breuer.
Lach nur.
Was hast du jetzt?
Mach nicht so weiter.
Mach ich auch. Ja.
Schau nur her.
Ja, schau her.
Diese Teile sind immer zu kriegen. Weiß ich, weiß ich.
Drei Jahre Lieferzeit. Nein, fünf.
Umso besser.
Florian, Florian.
Florian, hättest du lieber was anderes kaputt machen?
Nein.
Wenn ich die Maschine schon nicht kriege, dann sollst du sie auch nicht
Da ist ein Lackl da.
Jetzt geht es überhaupt nicht mehr.
Was ich dir jetzt sage, jetzt sage ich dir die gute Nachricht.
Die Bäuerin will keinen Streit.
Sie will eine gute Nachbarschaft.
Darum hat sie dir die Maschine geschenkt.
Lass doch die dummen Käfer.
Ich weiß was viel schöner.
Da bleibe ich.
Hier, am Bus in der Natur.
Heiratst mit Florian. Oh, sicher.
Wir werden bekommen sehr viele kleine Babini.
Liebst du Kinder?
Wie verrückt. Dann ist gut.
Ich habe nämlich schon fünf.
Ja.
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