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ORIGINALE ARBEIT VON YURA URUSHIBARA
Ich war siegessicher.
So siegessicher …
Mist, ich habe ihn unterschätzt.
Ich spĂĽre nicht mal mehr die Hitze.
Manaka …
Ich wollte in der Organisation weiterforschen.
Der Tod anderer lässt mich kalt.
Tag fĂĽr Tag sezierte ich Teufel. Der Morgen nach getaner Arbeit
erfĂĽllte mich.
-Leider… -Hey!
Dich mein ich. Arbeite fĂĽr mich.
Manaka Momobe.
Ich hasse diesen Kerl.
Er bringt nichts als Chaos in mein Leben.
Ich lehne ab.
Am nächsten Tag wurde ich in seinen Trupp versetzt.
Befehle von oben sind absolut.
Er war unbefangen und heiĂźblĂĽtig.
Seine Kameraden vertrauten ihm.
Und er betete aus Mitgefühl für die Teufel, die er getötet hatte.
Mir war das unverständlich.
Als ich klein war, töteten Teufel meine Eltern.
Seither spĂĽrte ich deutlich, wie etwas in mir erkaltet war.
Ich verspĂĽrte kein BedĂĽrfnis nach Rache.
Ich empfand es sogar als befreiend, allein zu sein.
Meine beiden Eltern
waren aufgrund ihrer Arbeit in der Organisation kaum zu Hause.
Ihr Tod war fĂĽr mich nur eine Randnotiz.
Komm herein.
Das ist meine wunderbare Familie!
Er erzählte mir von seiner Familie
und tags darauf nahm er mich jeden Tag zum Essen mit nach Hause.
Jedes Mal, wenn er mich mitschleppte,
wurde mein Blick auf das Leben ein StĂĽck komplizierter.
Das Leben ist eine gerade StraĂźe: Man lebt und man stirbt.
Doch Beziehungen
machen daraus ein verworrenes Labyrinth.
Ich fand das einengend.
DafĂĽr schmeckte mir seit Langem das Essen wieder.
Bei deinem Job frage ich mich, wieso du eine Familie gegrĂĽndet hast.
Ist das nicht bloĂź eine Achillesferse?
Machst du Witze?
Dadurch gibt man erst recht alles, um zurĂĽckzukommen.
-Hör du lieber auf zu rauchen. -Abgelehnt.
Was einem wichtig ist, wird zur Schwäche.
Das ist nicht bloĂź eine Phrase.
Als wir ein Haus betraten, in dem Teufel lebten,
fanden wir ein Teufelskind vor.
Dieses Kind erinnerte Manaka an seine Tochter.
Es nutzte sein Zögern, um zu fliehen.
DrauĂźen verfiel das Kind in Raserei
und richtete ein Blutbad an.
Zu allem Unglück …
hatte sich Manakas Familie gerade zum Einkaufen aufgemacht.
Es gelang ihm, den Teufel zu töten.
Doch … seine Familie konnte er nicht schützen.
Ich habe mich geirrt.
Es war falsch, Teufeln gegenĂĽber Mitleid zu zeigen.
Wäre ich nur kaltblütiger gewesen,
wĂĽrde meine Familie jetzt noch leben.
Teufel muss man auf der Stelle vernichten.
Auch die Kinder verdienen keine Gnade.
Ich weiß nicht, wohin mit meinem Groll …
Tsubakiri, verwende …
meine Leiche.
So kam es, dass ich seine Leiche steuerte.
Im Nu stieg ich zum Truppenleiter auf.
Wir schaffen das.
Noch sind wir nicht besiegt.
Stimmt doch, Manaka.
Das darf nicht das Ende sein.
Lass uns …
deinem Groll Luft machen …
Solange es Teufel auf der Welt gibt,
werden wir weiter …
zusammen …
Ich hab … gewonnen …
Wahnsinn …
Mei! Hier ist es zu gefährlich. Fliehen wir!
Wir müssen zum Ausga…
Shiki!
Shiki! Shiki!
Herr Mudano.
Was machen wir mit ihr?
Sie hat sich verbarrikadiert.
Die sind in der Ăśberzahl und haben Mudano.
Sie ist zu schwach, um Wände zu errichten. Lasst sie.
Sind Sie sicher?
Die Uhr tickt. Die Bergung hat Vorrang.
Beeilung!
Was?
Tagchen!
Sie leben?
Die Wunde am Hals hätte mich fast getötet.
Ich habe mich jedoch mit meinem eigenen Blut geheilt.
Offen gesagt habe ich nur mit GlĂĽck ĂĽberlebt.
Ich habe auf dem Weg die anderen versorgt.
Sie fliehen gerade.
Jämmerlich.
Ja, das trifft es in der Tat.
Sag zum Schluss:
Wie haben dir Shikis erwachte Kräfte geschmeckt?
Sie waren ungeheuerlich.
Allerdings
wirkte es auf mich so, als wĂĽrde er seine Lebensenergie verbrennen.
Hey, von welchen Kräften reden die?
Ich erkläre es dir. Aber zuerst …
sollten wir hier raus.
Boss …
Wieso sind Sie tot?
Das geht nicht. Boss …
Ihre …
Tochter …
kam doch gerade erst zur Welt.
Wer weiĂź, warum Tsubakiri eine Familie grĂĽndete.
Doch Manakas Einfluss steht auĂźer Frage.
Exzentrisch, unheimlich.
So bezeichneten ihn nicht wenige.
Tsubakiri ließ sich jedoch nicht beirren …
und lebte auf seine Art.
Dank der Begegnung mit Manaka …
konnte er an seinen Ăśberzeugungen als Momotaro festhalten.
Tsubakiri Momomiya …
wurde 31 Jahre alt.
Wo bin ich?
Du bist wach.
Playboy-Doktor?
Das ist ein Gasthaus in Teufelbesitz.
Es ist noch nicht mal sechs Uhr. Deine Kameraden schlafen gerade.
Herr Mudano?
Dein Sieg war eine reife Leistung.
Ach so …
Ich hab also gewonnen.
Aber davon …
kommen Meis Eltern leider nicht zurĂĽck.
Richtig.
FĂĽr Freude gab es zu viele Opfer.
Trotzdem …
mĂĽssen wir nach vorne schauen.
Jetzt sollten wir …
froh sein, diesen Morgen erleben zu können.
Man sieht sich! Nächstes Mal wär Urlaub hier nice.
Unbedingt!
Mei bleibt bei mir. Komm sie ab und zu besuchen.
Hey! Wir legen ab.
Warst du auch pinkeln?
Shiki!
Danke!
Bis dann!
Bis dann!
Die Teufel-Organisation
ist grob in Kampf-, Aufklärungs- und Sanitätseinheit aufgeteilt.
Nach dem Abschluss
werdet ihr einer dieser Einheiten beitreten.
Wählt eine Einheit, die zu eurem Blu…
Du kannst gerne gehen.
Und Shiki. Lass die Geräusche.
Der Unterricht ist beendet.
Legt in der Klassenstunde die Zimmerverteilung fest.
Zimmerverteilung?
Ja, diese Akademie ist ein Internat.
Sucht euch jemanden.
Echt jetzt? Ist ja wie auf Klassenfahrt. Geil!
Ich hab keinen Bock, mit anderen zu wohnen.
Herr Lehrer.
Es bliebe einer ĂĽbrig.
Wer ĂĽbrig bleibt, wohnt mit mir.
Moment, das heiĂźt,
auf einen von uns wartet ein Leben wie im Knast.
Alter, lieber sterb ich!
Geh du doch, Spatzenhirn.
Ich habe kein Mitspracherecht.
Als Zimmerpartner könnte
Herr Mudano mich im Ernstfall retten.
Vielleicht kann er mir Rat geben.
-Ich teile mir ein Zimmer mit ihm. -Wie?
Bitte was? Kann mir das mal einer erklären?
Hab ich was verpasst?
-Red mich nicht an. -Willst du Streit?
Ähm, ich würde lieber …
Ich dachte, du wärst auf meiner Seite.
Welche Seite?
Nein, Mädchen und Jungs wohnen getrennt.
Und wer kĂĽmmert sich dann um Rokuro?
Was soll das ĂĽberhaupt heiĂźen?
Nach dem Aufstehen haben wir S*x.
Dann gibt’s Frühstück und ich putz ihm die Zähne.
Ich helfe ihm beim Umziehen, mache sein Bento
und bring ihn aufs Klo. Dann haben wir noch mal S*x, bevor wir losgehen.
Abends bereite ich das Essen vor und bade mit ihm.
Sobald ich ihn gefĂĽttert habe,
putze ich ihm die Zähne
und lege ihn schlafen, nachdem wir noch mal S*x hatten.
Irgendwie frisst mich das an.
Ich sehe, wir verstehen uns.
Bild dir ja nix drauf ein!
Wie weit seid ihr schon gegangen?
Jungs und Mädchen dürfen nicht im selben Zimmer wohnen!
Das gehört sich erst, wenn man volljährig ist.
Ihr Vollpfosten!
Aber fluchen gehört sich?
Der ist hundertpro Jungfrau.
Wie ich.
-Klar ist er das. -Wie ich.
Byobuga’ura, du musst das Sazanami ausreden.
Sonst macht Kiriyama sich ’nen schönen Lenz.
Ähm, ich … Ähm …
Es tut mir leid. Ohne mich ginge die Zahl auf.
Wäre mir das nur aufgefallen.
Ich kann auch drauĂźen schlafen.
Warum das?
Ich ĂĽbernachte im Freien.
DĂĽrfte ich einen Karton bekommen?
Ich heul gleich noch!
Kogasaki, geh du schön brav zu Herrn Mudano!
Ich komme allein klar.
-Bitte? -Bitte?
Wie unkooperativ kann man sein?
Sag doch gleich, dass du ein Einzelzimmer willst.
Der singt beim Karaoke sicher Songs, die nur er mag.
Wollen wir uns ein Zimmer teilen?
Wie? Und ich? Komme ich nicht infrage?
Ich glaub, es hackt!
Ich will ein Zimmer fĂĽr mich allein!
Aha … Wer ist hier unkooperativ?
Ich wurde einfach so abgewiesen …
Sag mal …
WĂĽrdest du nicht mit mir in ein Zimmer?
Sazanami macht mir Angst.
Wieso wird nach Geschlechtern getrennt?
Ohne mich kriegt er nichts auf die Reihe.
Kiriyama …
Ich will kein Mitleid von Leuten, bei denen es rund läuft.
Lass mich raten.
Du willst mir Loser jeden Tag von deinem tollen S*xleben erzählen?
Hast du vor, mich auf diese Weise mental zu zermĂĽrben?
Ich werde sicher einsam und verlassen sterben.
Keine Sorge. Ich bin doch bei dir.
Verdammte Normies.
So wird das nie was.
Geh du einfach zu Herrn Mudano.
Vergiss es! Ich will abends auch über Mädchen reden.
Keiner tut das.
Ich wollte immer mal auf Klassenfahrt.
Ich konnte weder in der Mittelschule
noch in der Oberschule teilnehmen.
Du warst auf der Oberschule?
Du nicht?
Ich bin frĂĽh erwacht und konnte nicht.
Du bist ein GlĂĽckspilz.
Ich auch nicht. Hätte auch keinen Bock gehabt.
Das wusste ich nicht.
Sie haben alle ihr Päckchen zu tragen.
Genug herumgetrödelt. Entscheidet euch.
Die Mädchen teilen ein Zimmer.
Wie wär’s dann mit Schere, Stein, Papier?
Was Shiki meint,
ist eine Variante des Spiels,
um Gruppen zu bestimmen.
Schere, Stein, Papier!
Nein!
Das war’s.
Jetzt kann ich mich nicht mehr allein vergnĂĽgen.
Na ja, weniger Taschentuchverbrauch ist gut fĂĽr die Umwelt.
Geschafft! SĂĽĂźe Freiheit!
Schlimmer geht’s nicht!
Ich bin in einem Zimmer mit diesem SpaĂźverderber!
Warum habe ich Stein genommen?
In Shiki flieĂźt das Blut des Teufelsgottes und damit dessen Kraft.
Teufelsgott hin oder her, bilde dir ja nichts darauf ein.
Was ist der so aggressiv?
-Was ist mit euch? -Rokuro braucht mich.
Vergiss es.
-Geben Sie uns ein Zimmer! -Genug jetzt.
Was Mei wohl gerade macht?
Sie gibt sicher ihr Bestes.
Damit sie die Zukunft ändern und glücklich werden kann.
Sie hat sich entschieden, fĂĽr ihre eigene Zukunft zu leben.
Ich werde auch …
alles fĂĽr die Zukunft geben!
Endlich!
Wenn ich den Mörder von Tsubakiri töte,
steigt mein Ansehen in der Organisation.
Und da Samidare Shiki entkommen lieĂź, kann ich ihn so
womöglich zu Fall bringen.
Hey! Wir gehen an die Arbeit.
DĂĽrfen wir das?
Uns fehlt wahrscheinlich die Erlaubnis.
Was interessiert mich das? Das Ergebnis zählt.
Shiki Ichinoses Kopf gehört mir.
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