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Der Räumungsbefehl. Die Bulldozer kommen am Mittwoch.
Hier gibt's wenigstens Platz für alle.
Wir haben beschlossen, das Stadthaus Dienstagnacht zu besetzen.
Das ist jetzt nicht der Moment.
Ich bin ein schlechter Vater. Ich habe meinen Sohn getötet.
Was machst du? - Ich rufe den Richter an.
Ich muss für meine Fehler bezahlen. Ich werde es zu Ende bringen.
Glaubst du nicht, dass wir auch schon so genug leiden?! Niemand zeigt sich selbst an!
Ich empfinde auch eine Menge für dich, Emmanuel, wirklich.
Fass mich nicht an!
Guillaume, ich möchte dich nicht verlieren.
Meine Entscheidung war überhaupt keine Entscheidung.
Glaube ich zumindest.
Wir haben gerade den Besuch eines Diplomaten erwirken können.
Wir sind nicht in der Lage, einen Dialog zu führen.
Etienne Fromenger? Lao-Tsan kennt ihn aus Paris?
Seine Eminenz Gandz wünscht ganz dringend meine Anwesenheit im Vatikan.
Ihr Boss unterschlägt Geld, seit er die Leitung des Seminars übernommen hat.
Nein, das ist unmöglich.
Sie haben die Kirche getäuscht, und die Menschen, die hier leben.
Gott wird Sie strafen, Etienne.
"Wir wandern im Vertrauen in Gott".
Dominique, jetzt bitte nicht.
Ich mache gerade die Investiturrede für seine Eminenz Roman.
Er ist im Gespräch mit dem Buchhalter wegen der Jahresbilanz.
Das hasst er sowieso schon. - Ich muss ihn unbedingt sehen.
Ich muss ihn sprechen. Er weiß nicht alles.
Hier sind alle gereizt. Wir haben wie verrückt für Roman gearbeitet.
Die Bischofswahl ist morgen.
Fromenger ist in Rom. Man wird ihm eine offizielle Mission anvertrauen.
Ich habe wichtige Informationen, die seine Eminenz Roman wissen muss,
bezüglich seiner Verwaltung. Ich muss ihn unbedingt sprechen! - Ich weiß.
Aber du weißt nicht, Rom hat die Akte und Pater Fromenger weiterhin sein Vertrauen.
Wer sind wir, um Kritik zu äußern? - Das Urteil trifft Gott.
Ich selbst habe Fromenger in Rom verteidigt.
Ich bin schuldig, auch wenn ich guten Glaubens handelte.
Aber ihr, ihr wisst es. Ihr dürft nicht mehr schweigen.
Und die Liebe, die Barmherzigkeit und die Vergebung?
Eine Zeit für die Vergebung, eine Zeit für das Urteil.
Es gibt ein Gesetz! Es gibt einen Arm und eine Hand!
Dominique, wir alle haben die Nase voll von deinen Predigten.
Machen wir weiter.
Danke, dass ihr hier seid.
Unter diesen Umständen war es wichtig, dass der Vorstand schnell zusammenkommt.
Antoine hat uns bestellt. Wieso ist er nicht hier?
Er braucht noch ein wenig Ruhe.
Ich erhielt kürzlich eine Vorladung von Richter Poncelet.
Und ich bin nicht die Einzige, denke ich. - Ich habe auch eine bekommen.
Wir müssen eine Lösung finden, um Zeit zu gewinnen.
Wenn mein Vater wieder... - Wir müssen einen neuen Präsidenten ernennen,
damit "Chanseaulme Investissements" wieder arbeiten kann.
Wir müssen uns deutlich von Antoines Problemen mit der Justiz distanzieren.
Ich bin nicht einverstanden. Mein Vater verhielt sich im Rahmen
seiner Verantwortung als Präsident der Chanseaulme Gruppe.
Es tut mir leid, Raphael, aber deine Meinung ist unbedeutend.
Du hast keine Anteile mehr am Unternehmen.
Eigentlich hast du hier nichts zu suchen.
Unter Berücksichtigung der Zeit für die Zusendung der Einladungen,
schlage ich vor, dass die Wahl in zwei Tagen stattfindet.
Du kannst nichts für ihn tun. Das Gesetz des Alpha-Männchens.
Jetzt, wo es geschwächt ist, taucht ein anderes auf. So ist das.
Und du weißt das.
Wenn du Brüderlichkeit suchst, geh zurück in dein Seminar.
Das sagst du doch jeden Tag. - Nein, nicht jeden Tag.
Annette, wir haben doch noch einen Vertrag mit der Sicherheitsfirma?
Die Überwachung der Immobilien? Damit sind wir auf dem Laufenden. Ich kann's nachprüfen.
Die sollen die Immobilie "La Muette" beobachten. Die Stadtvilla Dancourt.
Ich weiß nicht, ob... - Eine Anordnung meines Vaters.
Er entscheidet hier immer noch, oder?
Wow. - Also. Bis später.
Also Jungs, die Sache steigt morgen. Wir machen es, wie geplant.
Ihr wartet an der Straßenecke und passt auf.
Wir haben schon die Tür zum Hof aufgeschlossen,
um von hinten reinzugehen und die Bullen zu vermeiden.
Nanu, die Erstklässler. Keiner von euch hat sich für die Fastnacht angemeldet?
Wo bleiben eure verborgenen Talente? - Wir haben keine.
In Ordnung. Habt ihr wenigstens eine Verkleidung geplant?
Ihr gehört doch nicht zu denen, die den Karneval missbilligen, oder?
Und was wird Schwester Antonietta machen? - Das ist eine Überraschung.
Und meine Verkleidung, interessiert sie euch? - Nein.
Morgen wird das besetzte Haus geräumt, wir müssen uns konzentrieren.
Le Juch, Bretagne
Ich bin da!
Ich habe vielleicht einen Hunger.
Deine Schuhe. - Nein, ich gehe gleich wieder, ich muss zum Gemeinderatstreffen.
Sag mal, wann gibt's denn was zu essen?
Es beunruhigt mich. Ich finde ihn abwesend, verschlossen.
Wen?
Also bitte, Patrick, deinen Sohn. Wen denn sonst?
Ach ja, Yann. Ja, natürlich, Yann.
Nein. Der ist in Topform. Das Seminar lässt ihn reif werden.
Er ist ein bisschen besonnener, das ist alles.
Papa, bekomme ich deinen Wagen?
Ich muss zum Gemeinderat! Also... - Ja, da kannst du mit dem Fahrrad hin.
Mädels, helft ihr mir mit den Kartoffeln?
Er ist da! Yann ist zurück!
Das ist ja toll.
Hallo, Mädels. - Hallo, Yann. - Geht's euch gut? - Ja, und dir?
Sagt mal, ihr seid fast alle Leiterinnen, oder? - Ja.
Und amüsiert ihr euch? - Ja, es ist toll hier.
Hallo, Fabienne.
Schönes Wetter, was? - Ja, schon die ganze Woche.
Was will man mehr?
Endlich Zapfenstreich.
Ich weiß nicht, was mit ihnen los war, sie waren so aufgeregt.
Weißt du, seit meinem Weggang, habe ich viel nachgedacht.
Ich habe viel über das nachgedacht, was wir erlebt haben, uns gesagt haben.
Ich habe auch viel nachgedacht.
Und hast du an mich gedacht?
Vor allem an das, was du beim Abschied sagtest.
An deine Ratschläge, weißt du noch?
Ich habe mich mit Erwan Berthier verlobt.
Erwan?
Ist etwas zwischen euch passiert?
Unsere Liebe zueinander ist groß.
Ja, klar, ja. Eure Liebe ist groß, was du nicht sagst.
Er hat sich auf dich gestürzt, kaum dass ich mich umgedreht habe?
Aber Yann, was ist mit dir los?
Sprich nicht so von Erwan, wir werden heiraten. - Ach ja?
Du solltest ihn testen, bevor du ihn lebenslänglich bekommst.
Du könntest sonst enttäuscht werden.
Bringt man dir so was im Seminar bei?
ROM, VATIKAN
Das, worum ich Sie bitte, ist wahrlich kein Zuckerschlecken.
Seine Heiligkeit stellt sich quer in diesen schwierigen Verhandlungen.
Darüber hinaus hat er wieder mit seinem Magengeschwür zu tun.
Aber warum ich?
Lao-Tsan mag Sie.
Anscheinend sind Sie bei sehr vielen beliebt.
Und das muss wohl einen Grund haben.
Lao-Tsan muss eine Geste machen. Symbolisch.
Seine Heiligkeit hat voreilig reagiert, und das weiß er.
Er wird aber nur ungern dabei erwischt.
Ich bin dieser Mission nicht unbedingt würdig.
Und dann gibt es diese Akte, über die ich werde Rechenschaft ablegen müssen.
Vor Gott, mein Sohn, nur vor Gott.
Nin hao.
Der Heilige Francisco de Lucca, Prediger aus dem 17. Jahrhundert,
ließ die Buchstaben des Namens Gottes eher anbeten als die Statuen der Heiligen.
Deshalb hat er sie in diesen Stein meißeln lassen.
Und damit die Gläubigen aufgefordert, vor dem Namen niederzuknien,
und nicht vor den Götzen.
Ein Traum eines Kalligraphen.
Es war vor diesem Stein, vor vielen Jahren,
dass ich verstanden habe, dass China und der Westen zusammenkommen könnten.
Die Mystik ist es, die mich zur Kalligraphie brachte.
Etienne, ich kann nichts mehr tun.
Meine Mission ist hoffnungslos.
Die Regierung wird sich nicht mehr rühren.
Sie wollen sich nicht im Unrecht fühlen.
Ich kenne dieses Gefühl.
Hör zu, was neulich Abend passiert ist...
Ich habe den Kopf verloren. Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist.
Aber es darf nicht wieder vorkommen.
Guillaume, kannst du nicht bitte aufhören, so düster zu sein?
Verstehst du denn nicht, Emmanuel?
Na ja, die Liebe.
Wir müssen lernen, sie anders zu leben.
Sie Jesus schenken. Das ist der Sinn unseres Engagements.
Die Liebe für die Menschen. Für alle Menschen.
Ich mag nicht alle Menschen, Guillaume.
Alles klar, alle sind in den Lieferwagen. Ist die Luft rein?
Ja, alles klar. Es kann losgehen.
Jungs, bleibt mit den Familien hier
und kommt erst, wenn wir die Tür aufgeschlossen haben, okay?
Wie ist der Code? - 73A08.
Es geht nicht. - 73A08.
Ich hab's eingegeben, es geht nicht. - Lass sofort die Tür los!
Und haut ab, bevor wir sauer werden!
Was ist das für eine Scheiße?
Lass das sofort los, mein Freund. - Ist ja gut. Wir hauen ab.
Kommt! Los, wir hauen ab. Schnell!
Los, macht schnell.
Was wirst du jetzt tun? - Ich werde tun, was man mir sagt.
Ins Seminar zurückgehen, den geistlichen Weg weiterleben.
Und mit uns?
Mach dir keine Sorgen.
Noch habe ich keine Enthaltsamkeit geschworen.
Warte, Luc könnte kommen. - Die Ministertreffen enden nicht so früh.
Hallo?
Gibt es Verletzte?
Nein, nicht bei euch, bei ihnen.
Alles nicht so schlimm? Gut, dann sprechen wir uns morgen.
Nun, wo waren wir stehengeblieben?
Wir können nicht mal ein Feuer machen. Und sie werden uns sicher rausschmeißen.
Wir können nicht mal ins besetzte Haus zurück.
Dort werden sie sich jetzt fragen, wo wir hingezogen sind.
Was war das für ein Scheißeinsatz? Wo kamen die Wachleute her?
Und was machen wir jetzt? Wir haben Frauen. Wir haben Kinder.
Hat jemand eine Idee?
Nein, ihr könnt nur schöne Predigten halten, richtig? - Schon gut, das ist unfair.
Du hast den Coup doch auch mit vorbereitet.
Nein, er hat recht. Wir sind total unverantwortlich gewesen.
Wir haben mit dem Leben dieser Menschen gespielt.
Wir kommen wieder.
Yann, mein Engel. Dein Bus.
Ich habe dir ein Proviantpaket gemacht und deine Hemden gebügelt.
Und wenn du heute Abend im Seminar sein willst, darfst du nicht trödeln.
Yann? Was hast du denn gemacht?
Mein Kleiner, mein Herz, was ist mit dir los?
Es ist Fabienne.
Sie wird heiraten.
Und Kinder kriegen.
Und es wird nicht mit mir sein.
Fabienne?
Lass Mamas Hand los, damit sie die Tür aufmachen kann.
Und vorsichtig beim Einsteigen. - Na, Mädchen?
Und, war's schön im Kindergarten? - Guten Tag, Onkel.
Mama macht die Tür zu.
Du müsstest mir eine Prokura für Guilhems Aktien unterschreiben.
Für dich? Was willst du damit?
Gestern in der Vorstandssitzung ist es nicht sonderlich gut gelaufen.
Mein Vater ist in einer schwachen Position. - Nein, dein Vater wird nichts kriegen.
Ich bitte dich nicht um seinetwillen. Es geht um dich, um uns und um die Kleinen.
Klar. Weil du glaubst zu wissen, was für meine Töchter gut ist? Kennst du sie denn?
Sie wissen noch nichts. Sie denken, dass Guilhem verreist ist.
Weißt du, was Adele mich gestern beim Baden fragte?
Sie fragte mich: "Isst er wie wir? Gibt es schönes Wetter, da wo Papa ist?"
Ich weiß nicht, was ich ihnen sagen soll.
Ich habe nicht die Kraft.
Hättet ihr Lust, mit mir im Park spazieren zu gehen?
Die haben einen Fehler gemacht. Und sie wissen es.
Ganz genau deshalb werden sie nicht klein beigeben.
Den Bischof zu verurteilen, der vom Regime abhängig ist,
verschlimmert nur die Krise.
Andererseits wäre es jetzt ein Zeichen der Schwäche, ihn anzuerkennen.
Ihr Kamillentee, Heiliger Vater.
Sie sind also in einer Zwickmühle. Es bleibt uns nur der Zui Quan.
Der was? Ersparen Sie mir Ihre Nameserfindungen.
Das Boxen des betrunkenen Mannes,
das ist die Kunst, den Angriffen des Gegners nicht zu widerstehen
und ihn mit unberechenbaren Schlägen aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Als ob man getrunken hätte.
Ernennen Sie ihn. Ernennen Sie Bischof Xiangdhong.
Hier, im Vatikan. Geben Sie ihm eine Stelle in Ihrer Nähe,
in der Glaubenskongregation oder im Staatsministerium.
Er wird in Ihrer Schuld stehen und China wird gezwungen sein, den Vatikan anzuerkennen.
Diese elendige Krankheit, die ständig an mir nagt...
Sie brauchen jetzt unbedingt Ihre Ruhe, Ihre Heiligkeit.
Das Boxen des betrunkenen Mannes.
Das Beinspiel habe ich nicht mehr, Pater.
Der Ruf der Kamille hat mehr Gewicht als die Diplomatie.
In anderen Zeiten wäre diese Hexe auf dem Scheiterhaufen gelandet.
Ganz üble Gedanken, ich weiß, ich weiß.
Aber ich habe ja ganze vierzig Tage zum Büßen.
Es ist ganz weit hinten, rechts.
Normalerweise müsste da eine volle Kiste stehen.
Buchsbaum. Wirst du's erkennen?
Ich sehe überhaupt nichts da drin.
Ah, du hast es gefunden.
Ich mag diesen Brauch.
In meinem ganzen Priesterleben bin ich ihm gefolgt.
Es ist der Buchsbaum, den man zu Ostern segnet.
Man legt immer einen Teil davon für die Aschermittwochsmesse weg.
So verbrennt die Liebe die Sünde.
Nichts davon bleibt übrig.
Nur dieser Staub, der uns erzählt von unserer Endlichkeit.
Wie geht's? - Schön, dass du wieder da bist. - Hallo.
Willkommen zu hause. - Vielen Dank.
Wie geht's euch? Ihr seht müde aus. - Das wirst du schon noch erfahren.
Ich bringe das weg und dann komme ich zurück zu euch.
Mach nicht so ein Gesicht. Ich hatte dich gewarnt.
Du bist echt ein Scheißverräter. - Und du?
Ich hatte dich eindringlich gebeten, es nicht zu tun. Eindringlich.
Es blieb uns keine Zeit. Es war dringend.
Schau hin und wieder hinter deinem Wappen hervor.
Du und ich, wir sind nicht aus derselben Welt.
Wir wussten es von Anfang an. Aber wir hatten es vergessen.
Na los, schlag zu. Ich sage nichts.
Bekehren wir uns zu Gott, mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen.
Oh Herr, in deiner Güte, verbreite die Gnade deines Segens
auf deine Diener, die die Asche bekommen werden:
Sollen sie durch ihre Treue zu dieser Zeit der Buße,
die gerade beginnt, mit einer geläuterten Seele
die Osterzeit deines geliebten Sohnes erreichen.
Bekehre dich und glaube an das Evangelium. - Amen.
Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst. - Amen.
Bekehre dich und glaube an das Evangelium. - Amen.
Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst. - Amen.
Bekehre dich und glaube an das Evangelium. - Amen.
Bedenke, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst. - Amen.
Bekehre dich und glaube an das Evangelium. - Amen.
Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst. - Amen.
Bekehre dich und glaube an das Evangelium. - Amen.
Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst. - Amen.
Bekehre dich und glaube an das Evangelium. - Amen.
Bekehre dich und glaube an das Evangelium. - Amen.
Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst. - Amen.
Bekehre dich und glaube an das Evangelium. - Amen.
Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst. - Amen.
Bekehre dich und glaube an das Evangelium. - Amen.
Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst.
Bekehre dich und glaube an das Evangelium. - Amen.
Wir haben ein kleines Problem.
Er hat seinen Bus nicht genommen.
Dann nimmt er den, der morgen fährt.
Weder den von morgen noch einen anderen.
Hörst du mir zu?!
Bist du nicht hellhörig geworden, dass er nicht zur Aschermittwochsmesse gehen will?
Er will nicht mehr ins Seminar zurück.
Noch dazu hat er eine Flasche Likör getrunken.
Er hat sich betrunken?
Mama hat mir das mit dem Likör erzählt.
Na ja, ich kaufe dir eine neue.
Und wenn ich dir sagen würde "Tal der Feen"?
Ich nehme mir morgen Nachmittag frei.
So können wir beide einen Spaziergang im Wald machen.
Und wozu?
Um auf andere Gedanken zu kommen. Du weißt doch, ein schöner Spaziergang...
Du kapierst ja nichts.
Deine Vögel, deine Bäume, die nützen nichts.
Und Mama wartet, dass du sie in den Armen nimmst, dass du sie küsst.
Wie lange habt ihr nicht mehr miteinander geschlafen?
Nimm dir doch deinen Nachmittag frei. Mit deiner Ehefrau.
Gute Nacht, Mama.
Wir gehen von Parkplatz zu Parkplatz. Wir spielen Versteck mit den Bullen.
Wir schlafen abwechselnd.
Wir helfen euch, die Formalitäten zu erledigen, damit ihr eine Wohnung bekommt.
Komm mal runter von deiner Wolke.
Nicht mal die Hälfte von denen ist legal hier. Kapierst du? Ihr mit eurem Scheiß.
Warum erzählst du uns nicht mal wieder was von der Bergpredigt?
Man weiß ja nie, vielleicht wird dich dies Mal dein Gott hören.
Los.
Los, Jungs, packt alles wieder ein. Wir gehen alle in die LKWs zurück, okay?
Du, hol die anderen. Beeilt euch.
Was machst du denn? - Was ich von Anfang an hätte tun sollen.
"Verschließ deine Tür nicht vor dem Fremden,
du könntest sie vor dem Engel des Herren verschließen."
Wir beide gehen zum ersten Lieferwagen und ich zeige dir, wo wir hinwollen.
Dann folgst du mit den anderen.
Und weiß Gott, ich garantiere dir, dass du heute Abend vor ihm knien wirst.
Los, fahren wir. Los.
Was hast du? - Hast du gesehen, wie spät es ist?
Ist schon gut. Die Lauden sind in einer Stunde.
Sollen wir erwischt werden, ja?
Dir reicht es nicht, eine verbotene Liebe zu leben, das soll auch noch jeder wissen?
Es tut mir leid.
Ich bin dir nicht böse. Es ist nur, ich bin verwirrt. Ich kann es nicht gut leben.
Guillaume, ich verlasse das Seminar.
Ich habe mich geirrt. Ich möchte Gott nicht alles schenken.
Mein Leben, meine Seele, meinen Körper.
Du hattest recht, wir sind hier nicht richtig und das zermürbt uns.
Verschwinden wir.
Du hast recht, verschwinden wir.
Ich weiß nicht, wie wir das machen sollen, aber lass es uns tun. Zusammen.
Ich könnte eine Stelle an der Uni von Lyon finden und du...
Ja, und ich, ich könnte sicher was im sozialen Bereich finden.
Komm, beeil dich. - Warum, was ist los?
Ich kann's dir nicht erklären. Komm nach ins Kloster.
Wo ist Emmanuel? - Keine Ahnung. - Dann finde ihn.
Hey, Jungs. Wir quartieren sie im Refektorium ein.
Viele von ihnen haben seit zwei Tagen nichts gegessen. Beeilung.
Beruhige mich, ich muss mich nicht bekehren lassen, oder? Grüß dich.
Was passiert hier? Was macht ihr denn hier?
Kommt, kommt rein.
Los, Beeilung.
Los, kommt rein, kommt rein. Beeilt euch.
Ihr setzt euch dahin und ihr setzt euch dorthin.
Also, ich zähle auf euch. Respektiert diesen Ort.
Es ist wichtig, dass wir uns alle darum bemühen, okay?
Also, wir richten uns ein und dann sprechen wir mit den Glaubensbrüdern.
Sie sind unsere Gastgeber, sie werden verstehen. Ich hoff's wenigstens.
José! Sind Sie für das alles verantwortlich?
Sie werden sich ausführlich vor dem Priesterrat erklären müssen.
Ich tue einfach, was die Kirche tun sollte, Pater.
Ich öffne den Ärmsten meine Tür. Das erwartet das Evangelium von uns.
Werden wir wieder Ausgrenzung in unseren eigenen Wänden üben?
Also empfangen wir das Leid.
Das ist unsere Buße. Das ist unser Fasten.
Also, ich brauche eure Hilfe.
Was sollen wir unternehmen? - Nichts. Wir werden nichts unternehmen.
Wir müssen etwas tun. Es ist ein Chaos, wenn wir nichts unternehmen.
Dieses Chaos ist das genaue Spiegelbild unseres Seminars.
Dieses Chaos hat Pater Fromenger hier einziehen lassen.
Dieses Chaos hat er zu verantworten.
Wie können Sie es wagen?
Sie wollen ihn verantwortlich machen für etwas, das in seiner Abwesenheit geschieht?
Machen Sie, was Sie wollen.
Benachrichtigen Sie doch Pater Fromenger, wo Sie ihm doch alle so sehr vertrauen.
Er wird vielleicht eine gute Idee haben aus Rom.
Ich möchte unter keinen Umständen gestört werden.
Und dann sagte er, dass ein Mensch in mir gefangen sei,
ein himmlischer Mensch, um ihn zu befreien, müsse ich mich ausziehen.
Und dann habe ich mich ausgezogen und bin ihm gefolgt.
Es gibt etwas in Ihrem Leben, worauf Sie nicht verzichten wollen.
Das ist der Sinn Ihres Traumes. Und Jesus bittet Sie, ihn zu träumen.
Oder ich bürge nicht mehr für Ihren Magen.
Ein Wunder, Pater. Nix Geringeres als ein Wunder.
Der Papst hat sich einverstanden erklärt, auf seine Vorbedingung zu verzichten.
Er ist bereit, Señor Lao Tsan zu reden.
Seine Heiligkeit hat einen Traum gehabt, den Schwester Amalia,
sagen wir, mit Weisheit interpretiert hat.
Bleiben Sie. Sie werden nicht überflüssig sein,
um die Auseinandersetzungen, die sich ankündigen, zu begleiten.
Der Weg ist noch lang.
Seine Heiligkeit erwartet Sie in seinem Büro.
Das, was sich hier abspielt, ist Ihr Sieg.
Ich bin fest davon überzeugt, dass die Dinge sich jetzt beruhigen werden.
Aber das Seminar erwartet mich.
Ich glaube, die Zeit ist gekommen, dass ich dahin zurückkehre.
Na dann.
Das Taxi wartet auf uns, Papa. Wir müssen los.
Du hast heute hoffentlich nicht vergessen zu beten? Das Fasten.
Ja, ich weiß, Papa. Die Buße.
"Schenk mir, oh Herr, diesen Augenblick der Gnade,
damit ich zur Reinheit meines Herzens zurückfinde.
Und befreie mich meines Egoismus', damit ich, wenn ich an den Dingen
der vergänglichen Welt arbeite, mich vor allem mit dem Unvergänglichen befasse."
Unterschreib das.
Da.
Nein, das ist ärgerlich.
Also, ich vertrete 35 Prozent der Stimmen. Interessiert euch meine Meinung jetzt?
Du hast die Stimmen, okay. Aber wer wird die Macht ausüben?
Glaubst du, dass deine Schultern breit genug sind?
Öffne die Augen, Virginie.
Hier ist die Macht. Antoine spricht durch seinen Mund.
Was machen wir dann mit dem Richter?
Sollen wir alle aus Solidarität mit deinem Vater stürzen?
Wir machen, was ich sage.
Wir machen, was ich sage, und niemand wird stürzen.
Bis zu euren Vorladungen kann noch viel passieren.
Aber vielleicht wäre es besser, wenn jeder über den Antrag abstimmt.
Das ist nicht nötig.
Bestens.
Bitte, setzt euch.
Der Herr sagt: "Wenn mich mein Diener ruft, dann will ich ihn erhören.
Ich bleibe bei ihm in der Not.
Ich werde ihn befreien und ihn sättigen mit langem Leben."
"Gewähre uns, allmächtiger Gott, dass wir in der Kenntnis von Jesus Christus
Fortschritte machen und wir uns seinem Licht öffnen."
Ich komme im Namen aller, José. So kann es nicht weiter gehen.
Warum haben Sie das getan?
Warum haben Sie dieses gewagte politische Unterfangen unterstützt?
So einfach geht das doch nicht. Sie haben sich sicher beeinflussen lassen.
Niemand hat mich beeinflusst, Pater. Die Idee kam von mir. Verzeihen Sie mir.
Was macht ihr? - Eine Ecke wo sich die Frauen in Ruhe umziehen können.
Was ist denn das jetzt? - Das ist Jocelyn, er ist... Er ist...
Was machst du denn da? Was glaubst du, wo du bist?
Warum lässt du die Glocken läuten?
Das ist ein heiliger Ort, ein Ort der Besinnlichkeit!
Lass den Blödsinn und zeige Respekt.
Ich mache nur Lärm, um so viele Leute wie möglich aufmerksam zu machen.
Sag du es ihm.
Um diese Art von Kämpfen zu gewinnen, musst du die Medien haben,
die Presse, alles, sonst bist du nichts!
Solange wir hier sind, werde ich entscheiden. Ist das klar?
Und von Presse will ich nichts hören. - Dazu ist es nun zu spät.
Ich habe schon Libé kontaktiert. Sie wollen heute Nachmittag zurückrufen.
Libé, Mann, Libé! Kannst du dir das vorstellen?
Es tut mir leid.
Mein Verhalten in den letzten Tagen. Ich wollte euch nicht wehtun.
Wir haben alle mal schlechtere Tage, mein Schatz.
Gott begleitet uns trotzdem.
Ich habe ständig zu Gott gebetet, Mama.
Aber er gibt mir keine Antwort.
Mein Liebling... -Zuerst diese Information, die wir gerade bekamen:
Das berühmte Kapuzinerseminar im Herzen vom "Quartier Latin"
wurde bei Tagesanbruch von ungefähr sechzig Obdachlosen heimgesucht.
Im Moment erscheint die Lage festgefahren.
Weder das Polizeipräsidium noch die Seminarleitung wollten einen Kommentar...
Oh, mein Gott. Ein Glück, dass du nicht dort bist.
Du wirst doch nicht hinfahren? Nicht jetzt, bei dem, was da alles passiert?!
Doch! Eben deswegen!
Wir wandern im Vertrauen in Gott.
Indem sie die Liturgie der Fastensonntage mit der Erzählung der Versuchung Jesus'
in die Wüste öffnet, will die Kirche den Weg erleuchten,
auf dem diejenigen gehen, die Gott folgen und das Evangelium in die Praxis umsetzen wollen.
Dieser Weg ist der unsrige. Dieser Weg ist der meinige.
Und deshalb möchte ich Ihnen für das Vertrauen danken, das Sie mir erwiesen haben,
indem Sie mich gewählt haben, um den Vorsitz der Bischofskonferenz
in den kommenden drei Jahren zu führen.
Bravo! Das war perfekt.
Es ist eine recht schwere Aufgabe.
Und ich bete, um noch den Mut und die Energie zu haben, sie erfolgreich zu vollenden.
Wir haben ein Problem bei den Kapuzinern.
Das Seminar wurde von einer Horde Obdachloser heimgesucht.
Die Journalisten belagern die Tore.
Fromenger ist in Rom und Pater Bosco nicht zu erreichen.
Man wird im Nu überall davon reden. Und wir müssen auf die Nachricht reagieren.
Sie haben recht, eine wirklich schwere Aufgabe.
Ich denke, wir sollten eine Erklärung dazu abgeben, so schnell wie möglich.
Wir können das nicht zulassen,
meine Amtszeit mit einem solchen Skandal einzuleiten.
Die Abnutzung der Gebäude. Ich weiß nicht, wir finden was.
Gründe der Menschlichkeit.
Ich werde Ihre Erklärung schreiben, nur keine Sorge.
Vielen Dank für Ihr Engagement, Pater.
Vielen Dank, Gott.
Vielen Dank für das Chaos.
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