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Original subtitles

Lass die Scheiße, Raph. Ich kann die Firma nicht allein mit Papa leiten.

Du wirst das doch perfekt machen.

Ich habe den Ruf Christi gespürt. Er ist es, den ich brauche.

Das Kapuzinerseminar ist ein Ort, der keinem anderen gleicht.

Sie haben ihm diesen Geist gegeben. - Und dann?

Es werden in diesem Jahr nur vier sein? Nächstes Jahr vielleicht noch weniger.

Der Drogenhandel, der Mord an dem Russen.

Hast du meine Akte an die Kapuziner geschickt? - Das ist die Elite, nichts für dich.

Ehrwürdiger Vater?

Was wissen Sie von diesem Ort?

Von den Problemen? Den Gefahren, gegen die wir kämpfen?

Etienne, dieses Datum vom 7. November, das Sie für Ihren Berufungstag gewählt haben,

das brauchen wir.

Wir sündigen alle, jeder von uns. Beten Sie für meinen Hochmut.

Und ich werde für Ihre übermäßige Ehrsucht beten.

Ich werde für Sie beten. Beten, dass Gott Sie nicht zu hart schlagen wird.

FRAUENHAUS "NOTRE DAME DU BON SECOURS"- Paris

Wo soll ich das hinlegen? - Gleich hier.

Na gut, ich gehe jetzt.

Lieber Emmanuel, ich habe mich sehr gefreut, Sie kennenzulernen.

Ihre Aufenthalte bei uns werden Schritte auf dem Weg zu Ihrer Berufung sein.

Christian, du kennst dich bestens aus. In dreißig Minuten kommt die Nachtschicht.

Ich muss los. - Okay. - Vor allem sag ihnen,

sie sollen die Akte der Neuen überprüfen, es fehlt eine Menge.

Euch beiden einen guten Rückweg ins Seminar und viele Grüße an Pater Fromenger!

Wiedersehen, Madame Parillaud!

Wann wird die Heizung angestellt? - Normalerweise nach Allerheiligen.

Du wirst sehen, du gewöhnst dich dran und freust dich ins warme Seminar zurückzugehen.

Ich habe meine Meinung geändert. Ich will jetzt raus.

Aber Clemence, es ist Nacht. Was wollen Sie draußen machen?

Sie tragen ein Kind in sich. Sie haben sich uns anvertraut. Ich werde Sie nicht gehen lassen.

Nein, nein. Ich bitte dich nicht um Erlaubnis. Ich sagte, dass ich raus will.

Sie wissen genau, was passieren wird. - Hör zu, Scheißpfaffe.

Ich kam rein, weil ich es wollte und jetzt gehe ich raus, weil ich es will!

Gib mir die Schlüssel. - Nein, hören Sie bitte auf, es ist unmöglich.

Ach, ja?

Priester? Du Arsch! Aufseher seid ihr, mehr nicht!

Los, gib mir deine Schlüssel! Beeil dich, gib mir deine Schlüssel, verdammt!

Gib mir den Schlüssel, Scheiße! Gib mir den Schlüssel! Los! Scheiße!

Hey! Psst! Pfaffe!

Christian, alles in Ordnung?

Ja, ja, schon gut. Es tut mir leid, ich schäme mich.

Nein, mach dir keine Sorgen. Ich sage nichts.

Gut, du kannst dich hinsetzen.

Wir wollen sehr einfache Bezeugungen aufnehmen. Geradeaus, ohne Schnörkel.

Berichte uns einfach, wie du Gott begegnet bist.

Warum ich?

Jedes Jahr, zum Berufungstag, haben wir Hunderte von Besuchern.

Wir müssen ihre Aufmerksamkeit gewinnen,

mit Gesichtern, Personen, menschlichen Gesten.

Es wird "Die Wand der Berufungen" heißen.

Wir werden dort eine große Leinwand hinstellen und die Leute schauen hin.

Ja, also dann nehmt einen anderen. Ich bin ja gerade erst angekommen.

Aber José, deine Erfahrung ist einzigartig. - Ach so.

Ist dir das nicht klar? Deine Herkunft, der Schmerz.

Die Gangs, die Verzweiflung. - Christian d'Orgemont wird auch dabei sein.

Er ist auf dem Land geboren, in Roche sur Yon. Ein Langjähriger, ein Neuer.

Zwei verschiedene Leben, ein und dasselbe Seminar.

Wie bist du Gott begegnet? Auf dem Parkplatz?

So was wird die Leute begeistern! Stimmt es, dass du im Gefängnis warst?

Bist du soweit? Kamera läuft.

Nein. Tut mir leid, ich kann nicht.

Was ist mit ihm? Will er nicht über das Gefängnis sprechen, oder...

"Nicht sprechen" ist eher normal für ihn und das Gefängnis. Wir haben es nicht mal versucht.

José büffelt, mehr tut er nicht.

Wollt ihr damit sagen, dass ihr nicht mal wisst, warum er im Kittchen war?

Nein, aber wir haben eine Ersatzlösung.

Yann, der singende Bretone.

Er wird euch von Gott an der Gitarre erzählen.

Ich weiß nicht, ob das in unser Konzept passt. - Nein.

"Der Hunger wartet nicht auf den Winter"

Wir waren uns doch einig wegen der Anzeige? Sie ist doch gut, oder?

Sehr überzeugend. Der Schauspieler ist erstaunlich.

Sieht aus wie ein echter Priester. - Er ist echt.

Pater Rondeau, Gemeinde von Saint-Roch und Val-de-Saone.

Also, wo drückt es dann? Warum unterschreibt er die Druckfreigabe nicht?

Er zweifelt. Er stellt alles in Frage. - Aber der 7. November ist quasi morgen.

Wir können keine Kampagne ohne Plakate starten.

Er ist nicht mal mehr sicher, die Kampagne starten zu wollen.

Der Berufungstag bei den Kapuzinern.

Und sein Streit mit Pater Fromenger, er kommt nicht drüber weg.

Angeblich hat ihn Fromenger als Zwerg beschimpft.

Wieso feuert er ihn nicht? - Das sind die Kapuziner.

Ein zu strategischer Posten. Ohne Rom kann er nichts tun.

Ich werde mit ihm reden. Macht euch keine Sorgen.

Ich bin diese Art von Skrupeln in letzter Minute gewöhnt.

Eure Eminenz. Ohne Sie sind wir nichts. Wir können nichts tun.

Ich weiß nicht. Das alles ist Eitelkeit.

Diese Institution braucht einen Vorsitzenden. Und wir wollen, dass Sie das sind.

Lassen wir unsere Brüder, die Bischöfe entscheiden. Sie wissen ja, was sie tun.

Es steht mir nicht zu, sie zu beeinflussen.

Wer bin ich, um mich so in den Vordergrund zu stellen?

Eure Eminenz, Sie sind nicht allein. Wir sind ein Team.

All diejenigen, die an Sie glauben und für diese Kampagne kämpfen.

All die, die darauf warten, dass die Kirche allem vorangeht.

All die, die hoffen, Sie noch höher kommen zu sehen.

Sie haben Recht.

Vielleicht haben wir uns alle verrannt.

Dann aber möchte ich es aus Ihrem eigenen Mund hören.

Von Angesicht zu Angesicht.

Ich will, dass Sie mir sagen: "Soubiran, ich bin der Hoffnung nicht würdig,

die all diese Menschen in mich gesetzt haben."

Also, Eure Eminenz?

Sie haben Recht. Ich kann nicht zurück.

Was wollen wir tun? Wo sind wir stehengeblieben? - Bravo!

Das ist der Mann, auf den wir alle warten!

Lächeln Sie, seien Sie stolz auf sich selbst.

Und als Erstes richten Sie sich ein bisschen auf. Sie sind ja ganz...

...ganz gebeugt, gerade...

Gut so? - Ja, perfekt.

Und ich guck in die Kamera? - Ja, du guckst hierher. Direkt rein.

Bist du so weit? - Na, aber. - Okay, wann du willst.

Die Kamera läuft. - Also, meine Name ist Christian.

Ich bin 27. Und soweit ich mich erinnern kann, war Christus immer an meiner Seite.

Mein ganzes Leben lang.

Ich denke, dass ich in meinem Inneren immer wusste,

dass ich früher oder später abbiegen musste, um ihm meinerseits zu folgen.

Und heute, wo ich mich entschieden habe ihm zu folgen,

wo ich mich auf den Weg zum Priesteramt gemacht habe...

Christian? Geht es dir gut? - Ja, super.

Dauert es noch lange? Es wäre schön, wenn wir das Gerüst noch rausschaffen könnten.

Okay, ich lass euch arbeiten. Bis später.

Man müsste die Statuen unserer Schutzpatrone ein bisschen auffrischen.

Die heilige Claire, Jean-Baptiste Bellenton.

Sie haben einen getrübten Teint. Können Sie das vor dem großen Berufungstag machen?

Meine Mutter heißt Claire, also das wird meine Opfergabe ans Seminar.

Möge die heilige Claire auf uns achten.

Auf Wiedersehen. - Pater!

Ich verstehe immer noch nicht, wo wir das Geld für das alles hernehmen sollen.

Was denken Sie, Herr Vermögensverwalter?

Na ja, sagen wir, dass es ein kleiner Balanceakt ist,

bei dem es einem manchmal schwindlig wird.

Gott sorgt immer für den nächsten Tag.

Etienne. Hat Gott Sie auch wegen dieses Briefes an Kardinal Roman besucht?

Er ist verletzt, Etienne. Er leidet unter eurem Zwist.

Pater Valery berichtete mir davon. Sie müssen eine Geste machen.

Ich unterschreibe das nicht. Ich finde das überflüssig.

Dann werde ich das tun. - Machen Sie sich keine Mühe.

Ich werde es nicht unterschreiben.

Pater Bosco quält mich.

Er erzählt mir was von einem Berufungstag. Läuft alles gut?

Pater Etienne, Sie hatten Fotos für die Galerie versprochen.

Es ist schon nächste Woche!

Sie haben heute alle was gegen mich!

Alle sind aufgeregt wegen des Berufungstages und ich hänge hinterher, richtig?

Ich werde Schwester Antonietta bitten, mir die Kisten rauszuholen.

Christian. Ist mit dem Praktikum im "Bon Secours" alles in Ordnung?

War der junge Charrier der Sache gewachsen?

Er ist super.

Ich fühle mich unwohl, Christian. Und du scheinst nicht in Form zu sein.

Du solltest vielleicht... - Nein, mach dir keine Sorgen.

Ich weiß nicht, ob ich diesen ganzen Aufgaben gewachsen sein werde.

Lass uns beten. Lass uns beten, dass wir es sind.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.

Maman? Was machst du denn, wo willst du hin?

Nach Indien! Ich habe so davon geträumt!

Nach Indien.

Na ja, diesen Sommer wird es zu spät sein.

Gaspard geht drei Monate wegen der Arbeit dort hin.

Er hat mir angeboten, mitzukommen, ihn zu begleiten.

Maman, du kennst ihn kaum, diesen Typen.

Er importiert antike Möbel aus Asien. Und er will es mir beibringen.

Ich liebe dich, aber du übertreibst.

Du hast eine sechzehnjährige Tochter, die dich braucht.

Siebzehn. - Was, siebzehn?

Odile. Siebzehnjährig, in zwei Tagen.

Und ich dachte mir, du könntest vielleicht eine Kleinigkeit für ihren Geburtstag tun. - Maman!

Und du bist 48! Du bist ein erwachsener Mensch, und das bringt Pflichten mit sich!

Du kannst dich nicht ewig auf den anderen ausruhen!

Du kannst nicht ans Ende der Welt reisen,

mit dem erstbesten Typen, der sich für dich interessiert!

Das ist so. Das ist die Wirklichkeit. Das nennt man Verantwortung!

Tatsache ist, dass Gaspard weggeht und mich vergisst, wie alle anderen auch.

Wie dein Vater. Er ertrug das Familienleben nicht.

Und auch du bist weggegangen. Und eines Tages wird es Odile sein, die geht.

Und ich werde allein bleiben, wie eine alte Verrückte, mit meinen Antidepressiva.

Sie hat es dir gesagt.

Die Wirklichkeit, Maman.

Sicher, dass wir deine Eltern nicht stören, wenn wir zu viert aufkreuzen?

Keine Sorge. Auf ein paar Leute mehr kommt es auch nicht an.

Willkommen bei den Chanseaulme!

Eins ist sicher, Guillaume verpasst was! - Bist du sicher, dass es so geht?

Aber ja, es sieht super aus.

Oh, bitte entschuldigen Sie mich! Mein Sohn.

Mein Kleiner, du hast mir gefehlt! - Mama, wir haben uns letzte Woche gesehen.

Ich stelle dir meine Freunde vom Seminar vor.

Yann. - Sehr erfreut. - José. - Sehr erfreut. - Und Emmanuel. - Guten Tag, Madame.

Das ist meine Gruppe, mein Team. - Catherine Chanseaulme. Herzlich willkommen.

Dann bist du also hier.

Ich habe Licht gesehen, da bin ich reingekommen.

Na, prima. Ich muss mit dir sprechen.

Champagner? - Champagner? - Danke.

Haben Sie Cola? - Natürlich, ich sehe nach. - Da drüben fehlen Gläser. Danke.

Auf Ihr Wohl.

Okay, nehmen wir an, dass ich dir eine gewisse Zeit einräume,

damit du diese Illusion vom Seminar überdenken kannst.

Papa, fang nicht wieder damit an.

Raphael, ich weiß, dass es eine gewisse geistliche Tradition in der Familie gibt,

aber haben wir uns da nicht genug engagiert? - Ach, wirklich?

Hast du uns nicht mit unseren Urahnen genervt, mit Richelieus Sekretär?

Ich bitte dich, noch ein wenig darüber nachzudenken, nimm dir Zeit.

Sagen wir drei Wochen, um die Atmosphäre zu spüren.

Wenn du deine Meinung änderst... - Meine Meinung ändere ich nicht.

Wenn es doch anders kommen sollte,

würde ich dich zum Vorstand von "Chanseaulme Investissements" ernennen.

Etwa so. Du weißt, was das heißt?

Wenn nicht, werde ich dich bitten, mir deine Anteile an der Firma zurückzuübereignen.

Ich möchte nicht den Ballast mit den Dividenden aus unseren Bemühungen tragen.

Ich lasse dich darüber nachdenken. - Weiß Guilhem Bescheid?

Guilhem weiß nicht Bescheid und ich wüsste auch nicht, wozu das gut sein sollte.

Ich warte auf deine Antwort. - Nein, nicht nötig.

Ich weiß schon, was ich zu tun habe. Nimm dir deine Anteile.

Muss ich was unterzeichnen?

Komm nächste Woche ins Büro, bis dahin ist alles vorbereitet.

Monsieur Chanseaulme Junior. - Oh, Luc.

Allein in der Menge, nachdem ich ihn auf der Silvesterfeier der Politikwissenschaften verließ.

Was ist denn aus dir geworden? - Weißt du nicht, dass ich vom Heiligen Geist

heimgesucht wurde? - Vage, aber ich habe es nicht geglaubt.

Es kursieren so viele Gerüchte über die Chanseaulme.

Nach diesen gemeinsamen Sommern, erinnerst du dich nicht an meine inbrünstigen Gebete?

Du meinst die Gebete, damit dir die Mädchen ihr Zelt in der Nacht aufmachen.

Und du? Was machst du? Genug vom Ausland?

Ich bin direkt ins Ministerium reingerutscht. Für Justiz.

Deshalb hat mein Vater deine Telefonnummer in seinem Adressbuch wiedergefunden.

Da ist was dran. - Luc. - Hast du die Babysitterin erreicht?

Dein Sohn schläft. Atme auf.

Ich nehme an, du erinnerst dich an Claire?

Wie sollte ich sie vergessen haben? Sie hat mir ihr Zelt nie aufgemacht.

Du musst sehr überzeugend gewesen sein.

Hat er mich überzeugt?

Wusstest du, dass Claire ihre Doktorarbeit über eine große deutsche Mystikerin schrieb?

Wie hieß sie doch gleich? - Therese Neumann.

Ach, du interessierst dich für Mystik?

Nein, nicht wirklich. Es ist eine Arbeit über die Psychopathologie.

Bitte! Einen Moment, bitte!

Danke.

Danke, dass Sie alle gekommen sind. Ich werde mich kurzfassen, wie immer.

Guilhem, komm her. Damit dich alle sehen.

Guilhem. Du musst da hin. - Sei schön artig.

Sie alle kennen Guilhem, der vor zwei Jahren dem Aufsichtsrat

von "Chanseaulme Investissements" beigetreten ist und nun habe ich beschlossen,

ihn zum Vorstand zu ernennen. Dementsprechend habe ich ihm angeboten,

seine Anteile in einer Höhe aufzustocken,

die ihm eine Sperrminorität im Aufsichtsrat verleiht.

Wie mir, meine Damen und Herren.

Ich bitte Sie, Guilhem Chanseaulme de Saint-Aubin zu begrüßen.

Bravo!

Bravo!

Gegrüßt seiest du, Maria, voll der Gnade.

Der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen

und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Amen.

Heilige Maria, Mutter Gottes,

bitte für uns Sünder. Jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Es ist unmöglich. - Ich bitte dich nicht um Erlaubnis.

Der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen

Gib mir deine Schlüssel, verdammt!

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Scheiße.

Christian!

Was hast du gemacht? Komm. Komm!

Ich bitte euch, diesen Ort zu verlassen und vor allem nichts anzufassen.

Das Leben bei uns Kapuzinern geht weiter. Jeder von uns hat etwas zu tun.

Die Statuen sind mehr als nur Statuen.

Sie anzugreifen, heißt den Sinn anzugreifen.

Wir sollten auch unseren Beschäftigungen nachgehen.

Wurde die Polizei benachrichtigt? Anzeige erstattet?

Wir müssen darüber reden, Etienne. - Worüber reden?

Jemand hat das Seminar profaniert. Es ist ein Sakrileg, eine Gewalttat.

Etienne, die Kirche wird über uns angegriffen.

Wir können diese Tat nicht ungesühnt lassen.

Es wäre vielleicht besser.

Wie können Sie das nur sagen?

Die Tore werden um 20 Uhr geschlossen.

Niemand konnte hier durchkommen.

Der Täter ist also zweifellos jemand von uns.

Das ist unser einziges, unser wahrhaftiges Problem.

Was werden wir jetzt tun, Christian?

Ich weiß nicht, was mich da geritten hat.

Es ist die Belastung.

Dieses Mädchen neulich im Frauenhaus, das hat mich umgehauen.

Das war eine Riesenscheiße, das ist sicher.

Aber ich werde an mir arbeiten.

Ich werde mich ändern. Ich habe mich schon geändert.

Hilf mir, Emmanuel, bitte.

Sag nichts.

Du hast dich schließlich an dem Abend auch schuldig gemacht.

Ich vermassel mir doch nicht meine Berufung, weil ich fünf Minuten den Kopf verloren habe?

Oder nicht?

Keine Sorge. Ich werde nichts sagen.

Vielen Dank.

Der Gedanke, dass der Schuldige unter uns ist, ist doch ätzend.

Das ist doch unmöglich. Hier ist keiner fähig, so was zu tun.

Nur die Neuen kennen wir nicht genau.

Seid ihr verrückt? Ihr glaubt, dass wir das... - Ihr vielleicht nicht, aber... - Wer?

Ihr denkt doch nicht an José, oder was? - Ihr wart gestern weg.

Seid ihr zusammen zurückgekommen? - Wir kamen fast zusammen zurück.

Was heißt hier, fast?

Na gut, José wollte noch Luft schnappen, aber das hat nichts zu sagen!

Sagt ihr es ihnen! Wir kennen José doch!

Was ist los? Wollt ihr ein Foto von mir?

Sie fragen, was du gestern Abend noch gemacht hast.

Und was meint ihr? Bin ich der Beschuldigte?

Das hat keiner gesagt. - Keiner hat es gesagt, aber jeder denkt es laut.

Mut, Engagement, Teamgeist und Eleganz.

Diese Tugenden eines Soldaten Gottes sind in den Sport einbezogen.

Jedes Jahr glänzt das Kapuzinerseminar beim Wohltätigkeitsspiel des katholischen Hilfswerks.

Letztes Jahr haben wir durch einen Schiedsrichterirrtum den Titel verloren.

Unser Ziel ist es für diese Saison, ihn wieder zurückzugewinnen. - Ja!

Und d'Orgemont? Wo ist er? - Er kommt heute nicht. Er fühlt sich nicht wohl.

Na gut, es geht los.

Was hältst du davon? - Wovon? - Was Yann sagte, macht mich zum Schuldigen.

Oder nicht? - Keine Ahnung. Ich kenne dich nicht.

Du hast Recht, wir kennen uns nicht. Wir sind nicht mal aus demselben Milieu.

Hey! - Ja, hier rüber! - Gut so.

Los doch. Schieb ihn durch.

Wirf den Ball. - Los, hier rüber. Ich stehe frei.

Ich stehe hier. - Gib ab!

Los, José. Lauf.

Hol den Touch-Down. - Lauf doch! Lauf!

Halt ihn! - Schnappt ihn euch.

Halt ihn! - Ach Mann, das gibt es doch nicht.

Alles okay, Baptiste?

Ihr könnt mich mal.

Was ist das denn?

Was ist denn mit Del Sarte los?

Sie haben mich rufen lassen?

Ja, sagen Sie für morgen alle meine Termine ab.

Und das erste Flugzeug nach Rom geht doch um sechs Uhr dreißig, oder?

Ja, ich glaube.

Ja.

Was ist? - Seit gestern hat sie sich nicht gerührt.

Und der Typ, Gaspard, ruft alle zehn Minuten an und sie will ihn nicht sprechen.

Ihr Handy hat sie ausgeschaltet. Lange halte ich das nicht durch.

Mama! - Warte.

Nein, es stimmt. Du hattest Recht.

Tasache ist, dass Odile mich wirklich braucht.

Na, was habe ich dir gerade gesagt? Ich gehe nicht mehr ran!

"Nein, sie ist nicht da. Nein, ich weiß nicht, wann sie zurückkommen wird."

Ich weiß schon nicht mehr, was ich sagen soll! Sprich du mit ihm!

Na, gut. Auf der anderen Seite, Odile. Was sind drei Monate?

Wir kommen allein zurecht.

Na komm, los. Sag ihm, dass alles in Ordnung ist.

Dass du unterwegs warst, weil du ein paar Schuhe brauchtest.

Und dass er mit dir rechnen kann.

Na los. Geh ran, bevor er auflegt.

Hallo, Gaspard, ja?

Ja. Nein, aber es tut mir leid. Mein Akku war leer.

Nein, aber mein Koffer ist fertig.

Hör zu, ich komme. Ja, sofort mein Herz.

Gib mir einen Stift, damit ich unterschreiben kann.

Hey, guten Tag! - Guten Tag.

Hör zu, Raph. Es tut mir leid. Gestern, die Komödie mit Papa.

Vergessen wir diese ganzen Papiere. Ich kümmere mich darum.

Wir vergessen gar nichts. Ihr bekommt die Anteile, und ich lasse euch in Ruhe arbeiten.

Was kann ich tun, damit du nicht mehr sauer auf mich bist?

Ich wollte morgen nach Fontainebleau gehen. Komm einfach mit mir.

Spinnst du? Alle werden in La Ferté sein.

Es ist Totensonntag, Großvaters Messe! - Und warum nicht?

Lass sie mit ihren Toten. Ich werde jedenfalls nicht kommen.

Mann, was ist denn los, Raph? Warum hast du dich so verändert?

Zwischen dir und Papa habe ich das Gefühl, zwischen Pest und Cholera zu stehen.

Daraufhin hat Legouvier einen Zusammenhang zwischen dem Zwischenfall

mit der Statue und José del Sarte gesehen.

Und ich habe nicht gewusst, was ich antworten sollte. Es war das totale Chaos.

Ich dachte, eine Warnung wäre angebracht.

Ich habe meine Brille nicht auf. Was ist das für ein Datum?

1957.

Ich denke an diese Ausstellung schon seit ein paar Jahren.

Das Problem ist, dass Schwester Antonietta

das alles gegen den gesunden Menschenverstand geordnet hat.

Und dieses?

Etienne, Sie verstehen nicht, was los ist.

Legouvier ist sehr aufgebracht. Sie haben Angst.

1972.

Nur 15 Jahre trennen diese zwei Fotos.

15 Jahre und halb so viele Seminaristen.

Und was hältst du davon?

Von der Berufungskrise? - Von José.

Ich weiß es nicht. Dieser Junge ist doch ein Rätsel.

Auf jeden Fall müssen wir was tun.

Wir müssen den Schuldigen finden. Ihr Zögern setzt das Seminar in Gefahr.

Und was schlägst du vor? Eine Untersuchung? Die Zimmer durchforsten?

Wir müssen Anzeige erstatten.

Solange ich Abtprimus der Kapuziner sein werde,

kommt es nicht in Frage, dass die Polizei die Schwelle dieses Hauses überschreitet.

Wir müssen mit dir reden. - Worüber?

Wir wollen dir ein paar Fragen stellen.

Christian, du musst jetzt was tun. Sie fallen über José her!

Ich wollte nur wissen, wo du mit Yann am Mittwochabend warst.

Christian, hörst du mich? - Wo warst du?

Verdammt. Das ist unfair. Was ist mit ihnen los?

Und was machen wir nun?

Es wird sich beruhigen. Es beruhigt sich.

Wir wollen nur, dass du dich mit den Patern aussprichst. - Worüber aussprechen?

Worüber? Ich habe nichts getan!

Na los, geht. Ihr habt hier nichts zu suchen!

Vielleicht hast du hier nichts zu suchen!

José! Hört auf!

Ich muss doch bitten!

Es ist der Tag nach Allerheiligen, das Fest aller Heiligen!

Habt ihr den Verstand verloren?

Pater Etienne. Es muss etwas geschehen.

Wir sind bestürzt, gespalten.

Ein Sakrileg ist passiert. Die Schutzpatronin unseres Seminars ist betroffen.

Wer glaubt, mit dieser Tat ein Sakrileg begangen zu haben, irrt sich gewaltig.

Er hat nur Gips zerstört, Stuck.

Die Statuen sind keine Abgöttinnen.

Zur Erinnerung haben sie ihren Platz. Der, der das getan hat, hat sich selbst geschändet.

Er braucht nicht eure Anschuldigungen. Er braucht unser Mitleid.

ROM, VATIKAN

Ich mag diesen Ort, selbst wenn ich nicht so oft herkomme wie früher.

Schwester, so manch böse Zunge findet es nicht angebracht,

dass gottgeweihte Frauen in einem Lokal tätig sind,

das hauptsächlich von Männern besucht wird.

Also, sage mir alles.

Fromenger. Etienne Fromenger.

Lazarist. Ehemaliger Arbeiterpriester.

Hat an der letzten Sitzung vom Vatikanum II, 1965 teilgenommen.

Spricht und schreibt Chinesisch.

Er hat die Versöhnungserklärung zwischen dem Heiligen Vater Paul dem Sechsten

und den Chinesen mit unterschrieben.

Er hat die Leitung des Kapuzinerseminars vor zwanzig Jahren übernommen.

Seine Persönlichkeit ist originell.

Übertrieben fortschrittlich.

Was kann ich für ihn tun?

Könnte man ihn nicht zum Beispiel

in den frühzeitigen Ruhestand schicken?

Hätte er sich zum Beispiel strafbar gemacht? - Nein.

Wieso wendest du dich nicht direkt an den Nuntius? - Nein.

Er hat, soviel ich weiß, keine öffentlich strafbare Tat begangen.

Aber ich bin sicher,

wenn du eine Untersuchung einleiten würdest,

dann... - Was würde ich finden?

Wir beide wissen, dass es zwangsläufig etwas gibt.

Ich nehme an, du hast deine Gründe.

Fromenger ist nicht ruhiger geworden.

Diese Menschen geben nie auf.

Er ist gefährlich. Für uns alle.

Heute wird Seine Heiligkeit, der Papst, gut beraten,

aber...

...morgen? Na ja.

Weißt du, dass bei uns die heilige Claire geköpft wurde?

Wie bitte? - Ach, nichts.

Und, was wolltest du mir sagen? - Ich wollte mit dir über neulich Abend reden.

Ja, und was? - Luc sagt, dass Guilhem nicht das Format hat, um alles auf sich zu nehmen.

Und dass du wie dein Vater bist. - Luc ist ein wunderbarer Freund.

Nein, Luc hat nichts kapiert.

Als ich dich neulich Abend so mitten in den Machtgeschichten sah, habe ich mich...

...habe ich mich erbärmlich gefühlt.

Ich habe mich in dir getäuscht. Das wollte ich dir sagen.

Ich finde, dass du dich verändert hast. Ich finde, dass du unsicher wirkst.

Vielleicht ist das das Problem. Ist das alles?

Ja?

Keine Gewalt hier!

Ich werde sie nicht tolerieren!

Von niemandem, besonders nicht von dir. Mach die Tür zu!

Wie geht es dir? - Nicht besonders.

Hast du dir etwas vorzuwerfen?

Wieso?

Du hast ein gutes Herz, Mut und dein Glaube ist einzigartig.

Du hast gekämpft, damit er in dir lebt und um ihn zu bewahren.

Wann wirst du aufhören, dich wie ein Schuldiger zu verhalten?

Los, verschwinde.

Danke.

Nicht so! Schieß, schieß!

Oh, hopp!

Wow, der saß.

Meine Herkunft, das Leid, interessiert euch das noch?

Dann los, schalt deine Kamera ein.

Na mach schon.

Sie läuft.

Ich heiße José del Sarte und mir begegnete Gott im Gefängnis.

Ich meine, nicht genau im Gefängnis.

Ich bin ihm begegnet, als ich einen Mann getötet habe.

Ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen.

Ich erinnere mich an das Blut des Russen, an sein warmes Blut.

An den Schweiß, der mir in den Augen brannte.

An das Blaulicht der Polizei und

und dann bin ich gerannt und gerannt und...

...plötzlich stand ich vor einer Kirche. Also habe ich mich versteckt.

Und da war dieser Altar. Ich habe die Luft angehalten.

Da habe ich ihn zum ersten Mal gespürt.

Ein Blick auf mich gerichtet. Christus.

Hinter meinem Rücken hing ein großes Kruzifix.

Ich habe mich hingekniet.

Ich habe um Vergebung gebeten.

Und ich habe geweint. Ich habe geweint.

Da habe ich zum ersten Mal Gott in mir gespürt.

Kannst du mir bitte dieses Foto geben? - Ja.

Pater Etienne, ich muss mit Ihnen über d'Orgemont sprechen.

Gut, was können wir tun?

Wir halten ein Leben, ein Schicksal in unseren Händen.

Wir können ihn nicht im Stich lassen.

Etienne.

Es geht nicht mehr um sein Vergehen.

Sein Vergehen ist nichts.

Ich habe versucht, es euch zu sagen. Es ist missglückt.

Wir sind es, die daraus etwas gemacht haben.

Aus der Summe unserer Ängste.

Aber er hat viel Schlimmeres getan.

Er hat einen Unschuldigen beschuldigen lassen.

Und er hat zugelassen, dass ein Sündenbock erzeugt wird.

Da hat sein Vergehen wirklich angefangen.

Etienne. Es ist Christian.

Einen Schuldigen haben wir jetzt.

Aber wir sind ebenso schuldig.

Ich wollte euch sagen,

wie sehr mir meine Tat Leid tut.

Ich bitte euch um Vergebung.

Und... - Pater Etienne, müssen wir so weit gehen?

Warum können wir Christian nicht verzeihen?

Ja, das finde ich auch. - Ja, gute Idee. - Nein. Ich finde, er hat sich mies verhalten.

Nein, wartet. Ich brauche eine Auszeit.

Ich weiß nicht, ob ich der Verantwortung hier im Seminar gewachsen bin.

Viel Glück, Emmanuel.

Ich fühle mich schrecklich Ihnen gegenüber und diesem Jungen.

Ich trage mehr Schuld, als du dir vorstellen kannst.

So viel Schuld, dass ich beichten muss.

Vergib mir, Vater, denn ich habe gesündigt.

Ich habe aus Hochmut gesündigt.

Mit der Art, wie ich mich mit dieser Sache auseinandergesetzt habe,

habe ich mich von dir entfernt.

Es genügt nicht, Recht zu haben.

Man muss auch die, die Demut haben,

sich den Standpunkt des anderen anzuhören.

Dafür bitte ich...

Dafür bitte ich dich um Vergebung.

Beten wir.

Gott, der barmherzige Vater,

hat durch den Tod und die Auferstehung

seines Sohnes, die Welt mit sich versöhnt

und den Heiligen Geist gesandt, zur Vergebung der Sünden.

Durch den Dienst der Kirche schenkt er dir Verzeihung und Frieden.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. - Amen.

Hast du noch den Entschuldigungsbrief an seine Eminenz Roman,

den ich mit meinem Übermaß an Unversöhnlichkeit verletzt habe, aufbewahrt?

Ja, ich habe ihn.

Hopp, hopp, Vorsicht!

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Odile!

Los, puste und wünsch dir was. - Na, dann los.

Eins, zwei, drei!

Bravo! Fantastisch!

Wirst du zum ersten Mal 17?

Halt ein bisschen schräg. - Nein, nicht bei Champagner.

Moment mal, wieso? - Nein, nicht schräg.

Beim Eingießen die Gläser nicht schräg halten. - Für mich nur ein bisschen.

Na, komm schon. - Nein, nur ein bisschen.

Also los. - Ja. - Zum Wohl.

Also los! - Zum Wohl! Auf Odile, auf meine kleine Schwester!

Zum Wohl! Auf Odile.

Auf Odile, auf Odile, auf Odile.

Alles Gute zum Geburtstag!

Bist du sicher, dass es geht? Ich habe für die ganze Woche eingekauft.

Mach dir keine Sorgen.

Und lege ein Himbeere auf mein Stück, bitte.

Was werden wir tun?

Weißt du, es ist schwer zu akzeptieren, sein eigenes Leben zu leben.

Dass wir auf niemanden angewiesen sind und niemand auf uns.

Wir haben doch uns.

Du tanzt ja super.

Ah. Gut.

Lieber Joseph. Bruder. Ich bin anlässlich unseres Streits

tief bestürzt, der uns so heftig gegeneinander gestellt hat.

Ich bitte Sie aus vollem Herzen um Vergebung, für das Leid, das ich Ihnen angetan habe.

Ich ersuche Gott unseren Herrn,

uns zu schützen in seinem heiligen Frieden.

Auf achtungsvolle und aufrichtige Devotion. Etienne Fromenger.

Guten Tag, Schwester. Würden Sie mich bitte Pater Fromenger ankündigen? Danke.

Ja, eure Eminenz.

Etienne! Das kommt vom Heiligen Stuhl.

Sie warten am Eingang.

Darum gebeten von unseren Brüdern in Christus

und darauf bedacht, die Wahrheit und die Gerechtigkeit

innerhalb der Kirche unseres Herrn zu wahren.

Wir Gregoire, Bischof von Rom

ordnen an, dass die Kongregation für die Glaubenslehre in kürzester Zeit,

dem Universitätsseminar von Paris...- Brüder.

Wir haben Besuch.

...genannt Kapuzinerseminar, einen Besuch abstattet,

um sich durch Anhörungen, spontane Aussagen,

Überprüfungen von Lehr- und Buchhaltungsunterlagen zu vergewissern,

dass das besagte Seminar, immer noch in der Lage ist,

die Ausbildung und die Begleitung der Anwärter für das Priesteramt zu gewährleisten.

Ich brauche bitte die Abrechnungen der Jahre '80 bis '85.

Ebenso ordnen wir an, dass Pater Etienne Fromenger,

Superior des Seminars und unser Bruder im Geist und im Glauben,

den Besuchern jede Form der Erleichterung und Unterstützung

in der Ausübung ihrer Mission gewährleistet.

Stellen wir alles in den Gang. Wir holen es später ab.

Und um diesen Besuch zu erleichtern, ordnen wir an, dass alle

das Seminar betreffenden Festivitäten und öffentlichen Ereignisse,

bis auf Weiteres abgesagt werden.

Rom, den zweiten November 201 1.

Totensonntag.

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