All language subtitles for From Hell to Victory (War Drama 1979) George Peppard, George Hamilton & Horst Buchholz

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Original subtitles

(verträumte Musik)

"NUR DREI KAMEN DURCH"

(Anfeuerungsrufe)

(Titelmusik läuft weiter, beide feuern die Ruderer an)

(Mann) Bravo, Jürgen!

(jubelt)

(Dick) Ah, ein Meisterwerk.

Keine Frage, Maurice ist der Künstler in dieser Gruppe.

Seine Torten sollte man im Louvre aufstellen.

Wer war Sieger im Rennen? Gebührt ihm die Ehre oder mir?

Euch Amerikaner, Engländer, Franzosen hat heute ein Deutscher besiegt.

Aber ihr habt den Krieg verloren.

Zur Hölle damit, wir sind jetzt nicht im Krieg.

(Maurice) Oh toll!

Achtung, bitte.

Warte, warte. Komm, Dick.

- (Fabienne) Moment. - (Maurice) Fertig.

Hoffentlich hast du nicht gewackelt.

(Radio)...intensive Kontakte der europäischen Regierungschefs.

Ein bewaffneter Konflikt soll ausgeschlossen werden,

der durch Polens Ablehnung des Ultimatums

in greifbare Nähe gerückt ist.

An der polnischen Grenze wurden deutsche Truppen zusammengezogen.

Das polnische Oberkommando hat die...

Antoine, bitte mach das Radio aus.

(Brett) Ihr Kellermeister gibt sich die Ehre.

- Mademoiselle. - Danke sehr.

- Danke. - Du musst es trinken.

Auf Jürgens Wohl. Möge er bald wieder bei uns sein.

- Vergiss die alten Freunde nicht. - Alte Freunde? Ist das alles?

Es wird langsam Zeit, dass du es zugibst.

- In wen bist du verliebt? Maurice? - Nein.

- Dick? - Oh, là là.

- Jürgen? - Warum nicht? Oder in Brett.

Nur ich weiß es nicht.

- Muss ich meine Geheimnisse lüften? - Ja.

- Denkt bitte an die Folgen. - Also, auf 3 heimliche Liebhaber.

Nein, auf Fabienne.

- Auf mich. - Nein, ich habe eine Idee.

Da wir uns trennen... Der Wievielte ist heute?

- Heute ist der 24. - (Brett) Gut, der 24. August.

Treffen wir uns jährlich an diesem Tag hier bei Maurice.

- (alle) Großartig. - Egal, was passiert.

- Wird gemacht. - Cheers.

Ich bleibe nur kurz. Komm mit rein.

- Du wirst begeistert sein. - Ich warte hier.

- Die High Society langweilt mich. - Nicole Levine ist nicht langweilig.

- Guten Abend, Mr. MacDonald. - Bonsoir, Philippe.

- Ich bin Bernard. - Oh.

Madame Levine erwartet Sie, Sir.

Komm, ich garantiere, du langweilst dich nicht.

Gar nicht schlecht.

Wo stammen die Bilder her?

Die hingen wohl schon, als der alte Levine den Besitz kaufte.

Tja, das Leben im 20. Jahrhundert:

Mit Geld kann man alles kaufen.

Vieles, aber nicht alles.

Nicole.

Du bist, etwas kitschig ausgedrückt, eine Wonne für müde Augen.

Ich hörte, du gehst in die Staaten zurück für dein neues Buch.

Hättest du dich nicht verabschiedet, ich hätte dir nie verziehen.

Ich mir auch nicht, unter uns gesagt.

Das ist ein guter Freund von mir, Brett Rosson.

Mr. Rosson, endlich.

Um ehrlich zu sein, ich war gespannt auf Sie.

Unser Freund Ray spricht unentwegt von Ihnen.

Dann bin ich im Nachteil, ganz Paris spricht von Ihnen.

Ah, hör zu.

- Ich habe dir doch gesagt... - Hör zu, Brett.

Es ist mir gleichgültig. Ich habe dir doch gesagt, dass...äh.

Er hält sein Glas sonst besser, aber er hat früh angefangen.

- Verzeihen Sie die Unannehmlichkeit. - Unannehmlichkeit? Ganz im Gegenteil.

Ich würde sagen, ich weiß ein bisschen von allem.

Und möglicherweise etwas über mich?

Ja, vielleicht.

- Aber was ich wirklich wissen will... - Danke.

...ist, äh...

Warum lebt eine schöne Frau wie Sie ganz allein?

Das äh...das Haus ist exquisit.

Aber...

- Welche Antwort würden Sie vorziehen? - Die Wahrheit.

Oft ist gerade das das Schwierigste.

- Schwieriges ist besonders verlockend. - Das ist immer so.

Nach der Scheidung bin ich nach Europa gegangen.

Im Spanischen Bürgerkrieg kämpfte ich in der Lincoln-Brigade.

- Ein Idealist, hm? - Nein, nicht direkt.

Nur jemand, der gelernt hat, mit dem Gewehr zu überleben.

Ich bewundere Überlebende. Und Ihre Frau?

Die ist mit unserem Sohn in den USA. Das ist meine Story.

- Der amerikanische Traum ist fort. - Ihr Amerikaner träumt immer.

- Moment, Sie sind auch Amerikanerin. - Nur zur Hälfte.

Aber die französische Hälfte träumt auch.

Ah. (lacht)

Kommen Sie, Nicole.

Es ist Morgen, wir haben keine Zeit mehr zum Träumen.

Aber ich träume immer noch.

Ebenso wie ich.

- Schneller, Maurice. - Keine Aufregung.

- Wir sind gleich da. - Fahr!

Achtung, bitte.

Machen Sie Platz, Herrschaften.

Achtung, Gepäckträger, Achtung.

Ich glaube, Fabienne schafft es nicht. Steig ein, der Zug fährt.

- Ihr habt beide nicht mehr viel Zeit. - Ray, pass auf dich auf.

- Guck nicht zu tief in die Flasche. - Mach dir keine Sorgen um mich.

Alkohol ist ein langsames Gift.

Sorg dich nicht darum, dass er trinkt. Du ziehst in den Krieg.

(Durchsage zur Abfahrt des Zuges auf Französisch)

(Räder quietschen)

Ray!

Fabienne!

- Ray! - Fabienne!

Hier.

- Ich habe dir das Foto mitgebracht. - Oh ho.

Brett.

- Alles Gute. - Viel Glück, Jürgen.

Maurice.

- Zu spät. - Ich bin wie verrückt gefahren.

Wenigstens kannst du Jürgen verabschieden.

Ja.

Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Vergiss nicht, wir treffen uns am 24. August wieder.

Wir alle!

Hier bin ich, besser spät als überhaupt nicht.

- Wie immer, du hungernder Künstler. - Das habe ich überhört.

KRIEG!

Deutschland ist heute wieder seiner Soldaten würdig.

Und ihr, das weiß ich,

werdet würdige Soldaten sein des Deutschen Reiches.

Deutschland! Sieg Heil!

(Menge jubelt "Sieg Heil", Flugzeuglärm)

POLEN BESIEGT!

FRANKREICH UND ENGLAND KÄMPFEN WEITER

DEUTSCHER EINMARSCH IN BELGIEN UND HOLLAND. NEUTRALITÄT VERLETZT!

FRANKREICH ANGEGRIFFEN!

- (Nicole) Wann? - Sofort.

- Ich muss das Schiff morgen bekommen. - Der Abschied ist nur für eine Weile.

Bald sehen wir uns wieder, wie früher.

Außerdem...

...habe ich was Hübsches, dein Zigarettenetui.

Mein Etui?

Hebe es bitte gut auf.

- Also dann, viel Glück. - Glück? Ich will viel mehr als Glück.

Ich will träumen, das weißt du, Brett.

Auf Wiedersehen, Nicole.

Auf Wiedersehen.

(Radio) Die neueste Meldung vom Kriegsschauplatz.

Nach heftigen Kämpfen ist der Feind in Flandern durchgebrochen.

Deutschland versucht, die Alliierten noch vor Dünkirchen einzukesseln,

dem einzigen noch freien Hafen.

(düstere Musik)

(Bomben zischen beim Abwurf)

(tosender Lärm)

(feuert Munition ab)

(Flugzeuglärm und Explosionen)

(feuert Munition ab)

Ah!

(Maschinengewehrsalven)

(Schüsse)

(Männer schreien)

Hast du Feuer?

(dramatische Musik)

(triumphale Musik)

(Ankömmlinge werden bejubelt)

(Ansage) Das Oberkommando bittet alle Angehörigen des britischen Korps,

sich sofort nach Ausschiffung bei der Registratur zu melden.

Wer medizinische Versorgung benötigt,

meldet sich in den Sanitätszelten an Pier 1 und 3.

Lieutenant Richard Saunders vom 17. Kampfgeschwader.

Ich wurde über der Grenze abgeschossen.

Melden Sie sich beim RAF-Oberkommando zum Einsatz.

Beeilen Sie sich, Piloten sind Mangelware.

(Ansage) Alle Angehörigen der französischen Streitkräfte,

gleich welcher Einheit, melden sich am Pier Nummer 2.

(Ansage wird auf Französisch wiederholt)

Der Krieg ist noch nicht vorbei.

Schließen Sie sich General de Gaulles freier Armee an.

(Mann) Wer ist General de Gaulle?

Kann dir doch egal sein. Ich weiß auch nicht, wer er ist.

Aber er gibt wenigstens nicht auf.

JUNI 1940, STAAT NEW YORK

(Lautsprecher) Es folgt Jim Rosson,

College-Champion aus dem Staat New York im 2. und letzten Durchgang.

(Jimmy) Roy?

- Kümmere dich bitte um ihn. - (Freundin) Jimmy?

- Gratuliere, du hast es geschafft. - (Brett) Jim?

Hallo, Junge.

Dad.

Wo kommst du auf einmal her?

Was willst du hier?

Ich will mit dir sprechen.

Moment mal, ja?

Ich komme gleich wieder.

Also?

Worüber willst du mit mir sprechen? Ich habe nicht viel Zeit.

Ich bin für eine Weile in New York und dachte, wir könnten uns mal sehen.

Ist es nicht etwas zu spät dafür?

Du warst früher nie für mich da, als ich dich brauchte. Warum jetzt?

- Es gibt einiges, was du nicht weißt. - Du kannst es nicht leugnen.

- Du hast nur getan, was du wolltest. - (Freundin) Jimmy!

- Los, die Preisverleihung. - Ich komme sofort.

- Jim. - Was?

- Nichts. - Gut.

Und komm nicht noch mal vorbei, tu mir den Gefallen.

Vor meinen Freunden wäre es mir peinlich.

Gehen wir.

AUGUST 1940 IM BESETZTEN PARIS

(verträumte Musik)

Verzeihen Sie, Madame.

Wissen Sie, wann Mademoiselle Bodin nach Hause kommt?

Nein, die wohnt nicht mehr hier.

Ach so, seit wann ist sie denn weg?

Tja, das war am... Heute ist der 23.

Nein, der 24.

Es ist ungefähr einen Monat her.

(beschwingte Drehorgelmusik)

Einen Bund, bitte.

Keine Angst, Fabienne, das klappt.

Du musst nur den Ausgang beobachten und uns warnen.

Den Rest machen wir. Vergiss nicht, du hast nichts gesehen.

Danach weißt du, was du tun musst.

- Ja. - Es gibt kein Zurück mehr nach heute.

Du bist eine von uns.

(Metro nähert sich)

(Passanten schreien)

(leise) Ich habe nichts gesehen.

Ruhig bleiben, Fabienne. Nimm den nächsten Zug.

Ich habe nichts gesehen. Ruhig bleiben.

Exbridge Flugabwehrzentrale. Wir bestätigen:

2 Bomberformationen, Heinkel 111

mit ME 109 Jagdschutz, im Anflug auf die Südküste in der Höhe von Brighton.

Ich wiederhole: 2 Bomberformationen, Heinkel 111

mit ME 109 im Anflug auf die Südküste.

Erbitten Einsatz von Abfangjägern.

(Alarmsirenen)

(Motor wird gestartet)

Alarmstaffel, Befehl für Truppe 11. Zur Abfangaktion.

(Flugzeuge dröhnen)

Gentlemen, bereiten wir ihnen einen würdigen Empfang.

(feuert Munition ab)

(Motor heult auf)

(feuert Munition ab)

(lautes Getöse, feuert weiter ab)

(Motor dröhnt laut)

(spannende Musik)

Briefe von Ihrem amerikanischen Bewunderer, Frau Levine.

Er scheint ziemlich romantisch zu sein, finden Sie nicht?

Wie dem auch sei, das ist nicht von Interesse, es sind mehr...

...gewisse Ideen, die er darin erwähnt.

Ja, ich verstehe, was Sie dabei irritiert.

Glücklicherweise können Sie Ideen nicht einsperren.

Frau Levine, erlauben Sie mir, dass ich an Ihre Situation erinnere.

Sie sind Ausländerin und haben 2 Staatsangehörigkeiten.

Ihr verstorbener Ehemann war ein bekannter, jüdischer Bankier und

nach dem, was ich den Briefen entnehme,

wollen Sie Rosson in Amerika treffen. Das wird aber nicht möglich sein.

Sagen Sie mir vielleicht auch den Grund, warum nicht?

Mit Vergnügen.

Seit heute, dem 11. Dezember, ist Deutschland mit Amerika im Krieg.

Wussten Sie das noch nicht?

Das tue ich jetzt.

- Muss ich mich als Gefangene sehen? - Ach, warum, Madame?

Den Gedanken hatte ich nicht in Betracht gezogen.

Sie können sich frei auf Ihrem Besitz bewegen,

solange Sie sich entsprechend benehmen.

Spreche ich mit der Redaktion von Stars and Stripes?

Madame, ich möchte einen Mitarbeiter sprechen, Mr. MacDonald.

Nein, nein, Mr. Ray MacDonald.

Er ist ein Londoner Korrespondent.

Er ist nicht da? Können Sie mir sagen, wo er ist?

Im Golden Lion.

Das ist eine Kneipe, Madame, nicht der Zoo?

Das war nur ein Scherz.

Wir sind zwar im Krieg, wollen aber auch mal lachen.

Unglaublich.

Ich kämpfte mich durch halb Europa, um dir das zu bringen.

Das nennt man einen guten Freund.

(Ray) Das kommt mir vor wie...

...wie ein wunderbarer Traum.

Es ist kaum zu glauben, dass es so ein Glück mal gegeben hat.

Wo sind unsere Freunde nun? Das will ich wissen.

Hast du mal was gehört?

Von keinem?

Hallo, Mr. Kriegskorrespondent. Man sagte mir, du wärst hier.

Wie geht's, Liebling? Maurice, Lieutenant Mary Jennings.

- Sehr erfreut. - Ein echter Gewinn, was?

Ober! Was trinkst du?

Danke, am besten gar nichts.

Du lieber auch nicht, General Dowding wartet auf das Interview.

Lass ihn 5 Minuten warten. Komm, setz dich her.

- Tut mir Leid, die Pflicht ruft. - So ist das im Krieg.

Versprich mir, zu Hause keinen Vortrag zu halten.

Wenn du wieder nicht Wort hältst, bestimmt nicht.

Ihr beide klingt ja wie ein altes Ehepaar.

Nicht direkt.

Sieh mal, das ist meine alte Pariser Clique.

Das bin ich, der am besten Aussehende, und das ist Maurice,

mit dem unwiderstehlichen Charme.

Was macht so ein hübsches, reizvolles Mädchen unter solchen Banditen?

Fabienne.

(Ray) Wo sie jetzt wohl ist?

Können Sie mir sagen, wo Montmartre liegt?

Ja, natürlich, Mademoiselle.

- Dort drüben. - Wo?

Hier.

- Danke. - Bitte.

Die Gestapo hat meinen Vater verhaftet.

Ich wusste, er wollte dich treffen.

Ich habe die Flugblätter, man darf sie nicht finden.

Achtung, sie kommen.

Er ist verfolgt worden.

Das haben wir dir zu verdanken.

Mach, dass du wegkommst. Steig in den Fahrstuhl. Geh schon.

Jetzt Beweis, dass du ein Mann bist.

Es geht um unser Vaterland, um Frankreich.

(Deutscher Soldat) Erste Gruppe!

(Soldat) "An die Waffen. Sabotiert. Bleibt Franzosen."

5 Mann Eingang sperren. Zu den Ausgängen.

(Soldat) Los!

(Soldat) Leute ohne Ausweis festnehmen.

Halt.

Hände hoch, Mann.

(Maschinengewehrsalven)

Es lebe Frankreich!

Ah!

(Aufprall)

(Soldat) Was ist los?

(Soldat) Leute ohne Ausweis festnehmen.

Halt, Ausweis bitte.

Zeigen Sie mir Ihre Tasche und den Ausweis.

Na, los.

(Jürgen) Fabienne.

Wie kannst du mich so lange warten lassen?

Wir kommen zu spät ins Konzert.

Bitte entschuldige.

- Gibt es Probleme? - Nur eine normale Ausweiskontrolle.

Leute vom Widerstand sollen hier sein.

Kennen Sie diese Frau?

Sehen Sie das nicht?

Chérie, du hast doch keine Angst vor den deutschen Freunden Frankreichs.

Nicht wahr?

Hier, bitte.

- Danke, Herr Major. Sie dürfen gehen. - Danke.

(romantische Musik)

Es ist vorbei, Jürgen. Du kannst es nicht zurückbringen.

Wer wir waren, was wir getan haben.

Das zählt heute nicht mehr.

Fabienne.

Hast du...

Hast du mit mir geschlafen, weil...

...weil ich dir heute geholfen habe?

Du musst versuchen, es zu verstehen.

Dass wir Feinde sind, habe ich heute vergessen.

Aber wer weiß. Vielleicht gelingt es mir nicht immer.

Ach was, Fabienne.

Wir wollen uns die paar Stunden nicht verderben, nicht?

- Weißt du was? - Nein.

Ich war hier vor 2 Jahren.

Am 24. August.

Siehst du?

Tun wir einfach so, als ob heute der 24. August wäre.

So können wir wenigstens die Zeit anhalten.

Ach, zum Teufel mit der Zeit und mit allem anderen.

Heute ist unser Tag, Fab...

Fabienne?

OKTOBER 1942, ENGLAND

- Wissen Sie, wann Ihr 1. Einsatz ist? - Nein, ich habe noch keinen Befehl.

Man weiß es erst, wenn man da ist.

Es gefällt Ihnen bestimmt, es ist an der Küste in Sussex.

Ein Soldat will den Captain sprechen. Er sagt, er sei sein Sohn.

Entschuldigung, da ist Besuch für Sie, Sir.

Ein amerikanischer Soldat. Er sagt, er sei Ihr Sohn.

Corporal Rosson bittet, den Captain zu sprechen.

Jim, ich dachte, du bist noch in den Staaten.

Collins, kümmern Sie sich um...

- Um den Transport, Sir, sofort. - Danke.

Warum hast du nicht gesagt, dass sie dich schicken?

Ich hatte keine Zeit. Die Ausbildung war hart.

Ich bin auf dem Weg nach Schottland, Achnacarry.

Achnacarry?

- Das ist doch das Trainingslager? - Ganz recht.

Aus dem Grund bin ich hier.

Ich bin da als Instrukteur.

Kennst du da jemanden, damit ich einen besseren Einsatz kriege?

Ich möchte kämpfen.

Ich weiß nicht.

Instrukteur ist doch gar nicht so übel.

Das ist ein ziemlich rauer Verein in Achnacarry.

Pass auf, bevor du in irgendwas reinspringst.

Du bist in einer Spezialeinheit. In was springst du rein?

Darüber kann ich nicht sprechen.

- Die Sache ist... - Ich will auch kämpfen.

Hilfst du mir nicht, finde ich einen anderen Weg.

- Jim, du sprichst mit deinem Vater. - Corporal Rosson.

Den Rang hab ich verdient, den Namen mir nicht ausgesucht.

Ich warne dich. Ich degradiere dich, wenn du weiter auf Militär machst.

Ich habe verstanden. Wenn es ginge, würde ich aber lieber an die Front.

Tja.

Du bist ebenso stur wie ich.

- Ich werde sehen, was ich tun kann. - Danke...

...Dad.

1943, VOR NORDFRANKREICH

(spannende Musik)

(Maurice) Willkommen, Freunde.

Weckt die Deutschen nicht, sie schlafen.

(Funker) Birke 5, hier Birke 1, kommen.

(Stimme aus Bunker) Hier Birke 1, Osterhase auf...

(aus Bunker) Osterhase auf 303.

(Scheppern)

Verdammt noch mal.

Au. Ah!

(Stimmen aus dem Bunker)

Handgranate!

Das 1. Mal, dass du einen Mann getötet hast?

Denk nicht drüber nach.

Du gewöhnst dich dran.

Weg hier. Wir müssen jetzt zur Brücke.

(Maurice) Der Angriff beginnt um genau 7:00 Uhr.

Wenn wir die Brücke sprengen, brauchen die Deutschen 2 Stunden bis zur Küste.

Die werden sauwütend, wenn die hochgeht.

- Wie heißt du? - Jim Rosson.

Maurice Bernard.

Macht Spaß, mit Fachleuten wie euch. Mein 1. Einsatz.

Na bitte, Marineartillerie.

Zeit, uns an die Arbeit zu machen.

Also los.

(Funker sucht Sender)

Achtung, sie kommen.

Die Deutschen kommen.

(spannende Musik)

(stumme Szene)

Angriff von links.

(schreit auf)

(Gewehrsalven)

Keine Bewegung.

Ich bin Franzose.

Rosson?

Ich hatte vor dem Krieg einen Freund in Paris, der hieß Brett Rosson.

War ein prima Kerl.

Er ist mein Vater.

Nicht zu glauben, ist ja fabelhaft.

Kommt drauf an, wie man das sieht.

Hier ist BBC, die Nachrichten.

Heute führte ein alliierter Trupp mit einer französischen Einheit

einen Angriff auf die Küste durch.

Der Feind konnte den Fluchtweg abschneiden

und den Rückzug unmöglich machen.

Einzelheiten in der nächsten Sendung.

Mist. Mein Freund und ich müssen irgendwie wieder zurückkommen.

Könnt ihr uns helfen?

Es gibt einen Weg. Übers Wasser ist es unmöglich.

Ihr könnt es nur zu Fuß in die Schweiz versuchen.

- Ganz schöner Marsch. - Das schaffen wir.

Aus Südosten 200 Bomber im Anflug auf London.

Alle Flugabwehren alarmieren.

(Sirene)

(Menge) Rennt doch mal.

Kommt jetzt, schnell.

Schnell, beeilen Sie sich.

- Macht, macht! Schnell. - Vorsicht. Ja, kommt.

(Pilot) Ziel erreicht. Fertig machen zum Abwurf.

(tosender Lärm)

(schreit)

Ich hab's doch gewusst.

Bist du taub? Darf ich mir die Frage erlauben, was du hier noch machst?

Ich spiele Klavier, wie du siehst.

Nur noch die Seite.

Nein, du kommst jetzt mit mir in den Luftschutzkeller.

Du irrst dich. Du gehst jetzt in den Keller.

Bitte, Daddy, lass uns runtergehen.

Das ist das 1. Mal, dass du mich so nennst.

Es ist wirklich kaum zu glauben.

Du bist das Ebenbild deiner Mutter. Die gleichen blauen Augen.

Und dieses Lächeln.

Ich wusste nicht, dass du existierst, als ich vor 6 Monaten kam.

Und du bist genau so, wie sie dich beschrieben hat: völlig unmöglich.

Und sehr lieb.

Etwas älter vielleicht.

Ja, etwas älter, etwas weiser.

Und er trinkt etwas mehr.

Das ist nicht übel. Das muss ich mir schützen lassen für meinen Grabstein.

Du weißt nicht, wie schwer es war, zum Pressekorps abgestellt zu werden.

Um immer bei dir sein zu können, Daddy.

Ich kann es immer noch nicht fassen.

Wundern Sie sich nicht, dass wir lachen.

Wir feiern ein Familientreffen.

Die Entwarnung. Komm, gehen wir.

SPERRZONE

(Brett) Um 5:40 Uhr muss Ihre Gruppe hier bei der Pumpstation sein.

Sie müssen dann sofort rüber zum Kraftwerk.

Sie haben nur 3 Minuten Zeit. Rein, Ladungen anbringen und raus.

- Schaffen Ihre Männer das? - Ja.

Wir haben lange auf so eine Gelegenheit gewartet.

Endlich können wir was Gutes für Frankreich tun.

Auf den 1. Blick wirkt es leichter, als es ist.

Mad Lad 2, hier ist London, Zebra 3-0.

Alles klar für Notlandung. Haben Sie verstanden? Ende.

Mad Lad 2, habe verstanden. Ende.

Alarm, Landebahn 3. Alles klar für Spitfire-Notlandung.

- Eine Luftaufnahme des Komplexes. - Gut.

- Die hilft Ihnen. Und das Kraftwerk. - Wunderbar.

(Motorengeräusch)

Einen Augenblick.

Das darf nicht wahr sein.

Entschuldigen Sie mich.

Tut mir Leid, hungernde Künstler verboten.

Ach, Brett!

Ich kann es nicht glauben.

Nett von dir, vorbeizukommen. Staffelführer, nicht schlecht.

- Ich lade dich zum Kaffee ein. - Du hast gar keine Rangabzeichen.

Was geht denn hier vor?

- Womit hast du zu tun? Geheimnisse? - Hm, Geheimnisse?

Was für Geheimnissen?

Also bitte, wenn du nicht von dir sprechen willst,

dann von deinem Sohn.

- Ist er auch beim Militär? - Ja.

Und, geht es ihm gut?

Nein, leider nicht, er ist vermisst.

Halt, Ausweis bitte.

Ausweiskontrolle. Los, raus.

Macht schon.

- Kann ich was für Sie tun? - Ist gerade jemand reingekommen?

Nein, bedauerlicherweise nicht.

Die Menschen haben anscheinend das Beten verlernt.

- Leider kommt kein Mensch mehr. - Die Leute sind heute intelligenter.

Herr Pfarrer.

Kommt.

- Möge die Heilige Theresa uns helfen. - Nicht so laut, Denis.

Wir haben 2 Gäste.

- Bring sie unter, du weißt wo. - Was?

Im Beichtstuhl. Keine weiteren Fragen, bitte.

Verzeih mir, bitte.

Aber was ist eine kleine Lüge in diesen Tagen?

Mein Freund Ray hat geschwindelt.

Er sagte immer, Sie wären eine schöne Frau.

Das ist unhöflich.

Sie sind...

...hinreißend.

Ray hat auch viel von Ihnen erzählt. Der berühmte französische Legionär.

Ich schließe vielleicht doch das Silber weg.

Dieser Luxus ist einfach sagenhaft. Es ist wie im Paradies.

Auch auf der Erde kann es angenehm sein.

Sowie sich eine Möglichkeit bietet, bringt Sie ein Freund nach Besançon.

- Mit Glück kommen Sie in die Schweiz. - Wollen wir es hoffen.

Warum hast du der Frau erzählt, wer ich bin?

Es ist mir egal, was sie mit meinem Vater verbindet.

Jetzt hör mir mal zu.

Diese Frau, wie du sie nennst, ist eine außergewöhnliche Dame.

Sie versucht zufällig, unser Leben zu retten.

Du solltest ihr etwas Respekt entgegenbringen, ja?

Man darf nicht immer nach dem äußeren Schein gehen, verstehen Sie?

Sie brauchen mir nichts davon zu erklären.

Ich bin nicht daran interessiert.

Um ehrlich zu sein, ich kenne meinen Vater kaum.

Das ist sehr schade, da fehlt Ihnen etwas.

Ihr Vater ist ein sehr netter und feinfühliger Mann.

Vielleicht erkennen Sie eines Tages, dass lieben schwerer ist als hassen.

Wenn Sie Glück haben, werden Sie das Lieben lernen

und sich auch nicht schämen, es zuzugeben.

Das ist in dieser Woche schon die 2. Panzeranforderung für Neuilly.

- Was wollen die mit den Wagen? - Fragen Sie mich nicht.

Die Gestapo macht doch, was sie will.

Oberstleutnant Dietrich.

Wer?

Ja, bitte stellen Sie durch.

- Fabienne. - Bitte stell jetzt keine Fragen.

Hör nur zu. Ich muss dich sofort sprechen.

Ich bin im Bistro gleich gegenüber.

Ich warte hier. Es geht um Leben oder Tod.

Ich komme sofort.

- Strauß? - Ja.

Ich muss kurz weg. Ich brauche die 1. Anforderung noch mal zur Prüfung.

- Suchen Sie irgendjemanden? - Ja.

Wo ist die junge Dame, die gerade hier war?

Antworten Sie. Wo ist sie? (Explosion)

(dramatische Musik)

(Geschrei)

(Soldat) Sanitäter.

(Soldat) Wird's bald!

Strauß?

Fabienne.

Monsieur Bernard, die Deutschen kommen, SS.

Machen Sie schon. Es geht um jede Minute.

Ich danke Ihnen. Passen Sie auf sich auf.

Sie müssen sich beeilen. Hier Jim, nehmen Sie das mit.

Sagen Sie Ihrem Vater, ich bin so sentimental wie früher.

Nein, Sie müssen es behalten.

Gott schütze Sie, alles Gute.

Schnell!

(Soldat) Schnell! Kommt, verdammt noch mal.

Wir haben Informationen, dass Sie 2 Feinde im Haus verstecken.

Seien Sie nicht so dumm, es abzustreiten.

Ich will es nicht abstreiten, und ich bin alles andere als dumm.

Wir wissen auch, dass es nicht das 1. Mal war.

Der Pfarrer und seine Kontakte sind verhaftet.

Sie werden einem Spezialverhör unterzogen. Sie wissen, was ich meine.

Sie haben meine Langmut ausgenutzt, Frau Levine.

Aber ich helfe Ihnen auch jetzt noch, wenn Sie mir sagen, wo die 2 sind.

Bedenken Sie, als Amerikanerin sind Sie eine Feindin.

Und als Französin müssen Sie unsere Befehle befolgen.

Wir haben die Mittel, Sie dazu zu zwingen.

Davon bin ich überzeugt.

Deshalb hasse ich Sie als Französin unbeschreiblich

und verabscheue Sie als Amerikanerin.

Ich hoffe, Sie wissen, was ich meine.

Ich würde an Ihrer Stelle in der Wortwahl vorsichtiger sein.

Vergessen Sie nicht,

ob Sie leben oder sterben, die Entscheidung liegt allein bei mir.

Eine Täuschung. Mein Leben gehört mir, das bleibt so.

Mein Leben war viel zu wundervoll,

um darüber mit einem eingebildeten Popanz wie Ihnen zu feilschen.

Habe ich mich klar genug ausgedrückt?

- Für mich sind Sie ein alberner Lakai. - Jetzt ist Schluss!

(Soldat) Grenadier!

Los. Packen Sie die Frau in den Lastwagen.

Zurückbleiben.

Madame.

Bitte, nehmen Sie mich an ihrer Stelle mit.

Lassen Sie sie gehen!

Ah!

(stöhnt)

(traurige Musik)

Achtung, Achtung,

von Luftwaffenbereich 2 wird gemeldet:

schwerer Bombenangriff auf Dresden.

Sämtliche Geschwader fertig machen zum Start.

Angriffsziel: London.

Bombergruppe 4 und Geschwader 3 einsatzbereit.

(Flugzeuge dröhnen)

(Sirene)

(Motoren werden angeworfen)

Na, Bill, alles in Ordnung?

Spitfire-Staffel, direkt vor uns.

Machen wir ihnen die Hölle heiß.

Angreifen.

(feuert Munition ab)

(Maschinengewehrsalven)

(Feuersalven halten an)

(Maschinengewehrsalven)

(Jims Stimme) Ich weiß, dass das alles für dich jetzt seltsam klingt, Dad.

Aber das, was unserer Beziehung fehlt,

habe ich erst in einem Schloss bei Paris gefunden.

Ich kann mich nicht gut ausdrücken,

aber ich will dir nur sagen, wenn eine so großartige Frau dich liebt,

dürfte das auch für mich nicht zu schwer sein.

Wenn wir den Krieg gewonnen haben, wäre ich froh,

sehr oft mit dir zusammen zu sein.

Pass auf dich auf. In Liebe, Jim.

Major Rosson? Ich habe mit London telefoniert.

Der Start ist vorverlegt worden. Wir fahren am besten los.

- Ist der Aufklärer pünktlich weg? - Ja, er ist heute Früh gestartet.

- Er müsste da sein. - Fahr.

(Mann) Da ist das Wasser am tiefsten. Ihre Chance ist also am größten.

Die Zentrale ist ganz oben.

Das Gebäude ist maximal gesichert.

Wir brauchen uns nicht länger mit der deutschen V2 zu beschäftigen.

Heute ist D-Day minus 14.

Diese Waffe ist eine Bedrohung für die Invasion.

Darum geht es dabei.

Major Rosson wird Ihnen noch einige Informationen geben.

Meine Herren.

Der Geheimdienst

hat hier an diesem Hauptkanal vor kurzem

eine Anlage zur Brennstoffherstellung entdeckt,

die vom 15. deutschen Armeekorps betrieben wird.

Der gesamte Komplex ist das sorgfältig getarnte Produktionszentrum

für die Herstellung von Sauerstoff und Hydroxid.

Die Antriebsstoffe der V2.

Die wichtigsten Arbeiten werden in einem bewachten,

bombensicheren Keller durchgeführt.

Hier, an diesem Nebenkanal.

Wir wollen ihnen einen kleinen Besuch abstatten.

Wie beurteilen Sie die Erfolgschancen, Major?

2 : 1, um einzudringen und es zu erledigen.

3 : 1, um wieder rauszukommen.

- Haben Sie gute Verbindungsleute? - Den besten.

Captain Van der Kroll von der freien holländischen Armee.

Ob er mit der Zeit hinkommt?

Die Bombenschächte werden um 7:25 Uhr geöffnet und um 7:35 Uhr geschlossen.

Die Burschen könnten euch den Arsch aufreißen.

- Die kommen nicht dazu. - Hoffentlich nicht.

30 Sekunden bis zum Absprung.

Vergessen Sie nicht, die Leine zu ziehen.

Viel Glück, Major.

(spannende Musik)

(stöhnt)

Van der Kroll?

- Willkommen. - Haben Sie alles?

Alles, was wir brauchen.

- Haben Sie Ihr Glück dabei? - Das habe ich zuerst eingepackt.

Also los, die Wachablösung ist vorbei.

(Soldat) Aufgepasst! Auf den 2. Mann.

(schreit auf)

Die erwischen wir schon.

(Sirene)

An die Maschinengewehrstellung.

(Sirene)

(Alarm)

Immer diese Unterbrechungen.

Zu dumm, man kann nicht in Frieden arbeiten, wenn Krieg ist.

Schächte auf.

(tosender Lärm)

(Flug- und Schussgeräusche)

(Luke knallt zu)

(Soldat) Was war das eben? Sehen wir mal nach.

Sag ihm, er soll die Tür aufmachen.

Los.

Hans, mach die Tür auf.

(öffnet Bombenschächte)

(Ladegeräusch der Waffe)

Ah!

Van der Kroll, kommen Sie schon.

Na, los.

(schnelles Ticken)

Keine Sorge, das sind meine Männer.

Sie werden Sie rausbringen, als Gefangene.

Gute Idee, Van der Kroll. Ich wünsche Ihnen Glück.

Danke, ich Ihnen auch.

- Viel Glück. - Auf Wiedersehen.

Was ist? Kontakte sind jetzt gefährlich.

Hilf mir. Sie sind mir auf der Spur.

Sie haben Raymond verhaftet.

- Ich tauche unter und... - Achtung.

Unsere Freunde.

Fahr nach Clichy, Rue Petit 11.

Frag nach Jean-Jacques, er hilft dir. Gott beschütze dich.

(Mann) Ein Mal nach Madeleine.

- Einmal Clichy, bitte. - Clichy.

- Danke. - Zur Hölle, Mademoiselle Bodin.

Bodin alias Edith.

Alias Dominique.

- Alias verfluchte Spionin! - (sie stöhnt auf)

Wofür ist das, wenn ich fragen darf?

Für Schweine wie Sie.

Die Rechnung haben Sie ohne den Wirt gemacht.

Jetzt unterhalten wir uns, und Sie packen aus.

Tun Sie das, sonst sehe ich schwarz für Sie.

(Radio) In der Normandie marschieren

die Alliierten nach Paris.

Im Raum Saint-Lô wird

eine deutsche Gegenoffensive erwartet.

General von Kluge hat alle Truppen zusammengezogen,

um mit Panzern den Vormarsch der Alliierten zu verhindern.

Die nächste Sendung um 18:00 Uhr.

- Hallo, Liebling. - Daddy.

- Ich hatte Angst, dich zu verpassen. - Was hat der Arzt gesagt?

Was er immer sagt: "Sie sollen die Kalorien essen, nicht trinken."

Daddy.

Ich soll nicht nach Frankreich.

Meine Innereien sollen "chemisch gereinigt" werden, ich soll bleiben.

Das heißt, ich verpasse die beste Story dieses Krieges.

- Welche Story? - Welche wohl? Die Befreiung von Paris.

Der Spaß ist mir verdorben.

Erst kommt die Gesundheit, dann der Spaß.

Ja.

Ich möchte, dass du mir einen Gefallen tust.

Wenn Paris am 24. August befreit ist, und das möchte ich stark hoffen,

dann versuche zu erfahren,

ob meine Freunde unsere Verabredung einhalten konnten.

Wenn ja, dann sag ihnen bitte in meinem Namen,

dass ich für mein Leben gern dabei gewesen wäre.

Versprich mir, dass du das tust.

Ich tue alles, worum du mich bittest.

Dafür versprich mir, dass du auf dich aufpasst.

- (Zugführer pfeift) - Du musst einsteigen.

Auf Wiedersehen, Daddy.

Auf Wiedersehen, Liebling.

Wer war denn das, Mary?

Mein Vater.

Der beste Kriegskorrespondent der Welt.

Und er wird an Krebs sterben.

JULI 1944, NORMANDIE 30 TAGE NACH DER INVASION

Wir versuchen sie aufzuhalten, aber wir schaffen es nicht.

Sie haben Panzer.

Wir verminen die Straße nach Saint-Lô, dann bleibt nur beten.

- Sie kommen. - Welche Stärke?

Panzer in Sichtweite.

Achtung.

Zündung!

Feuer!

(Maschinengewehrsalven)

Hauptmann.

Wie ist die Lage?

Eine Vorausabteilung wurde durch Minen und englische Geschütze aufgehalten.

Und zwar hier, bei Kilometer 30.

Wir stoßen nach Norden vor.

Erst die Amerikaner, da ist der Schwachpunkt.

Wenn wir die überrollen, ist die Straße nach Caen frei.

Nicht einfach, da liegt eine Spezialeinheit.

- Das ist ein harter Brocken. - Das bin ich auch.

Ich auch.

Ja, es ist verdammt heiß, aber wir halten die Stellung.

Ok, aber wenn die mit Panzern angreifen, sind wir im Eimer.

Panzer sind nicht verfügbar, die sind alle in Saint-Lô.

Mist. Was schicken die uns denn? Beste Wünsche.

Und viel Spaß...beim Heldentod.

Eine Spezialeinheit Fallschirmjäger.

Die stellen gerade fest, wo die beste Absprungzone ist.

Hoffentlich kommen die bald.

Firefly?

Hier ist Eyeball. Hören Sie uns?

Koordinaten 1-3-5-6-9.

November, Echo, grüne Linie.

- Eyeball, Ende. - Panzer!

Einheit, Angriff auf Feind eröffnen.

Oh Gott.

Viel Vergnügen.

Wenn die Panzer durchbrechen, haben unsere Jungs keine Chance.

Achtung, Feuer konzentrieren auf Bunker, Position Ostflanke.

Auf Wiedersehen, meine Freunde.

Tiger 4, 7 und 3, zur Mitte konzentrieren und durchbrechen.

Negativ. Die Panzer versuchen durchzubrechen.

Wo sind die Fallschirmjäger? Jetzt oder nie.

Ok.

Gar nicht mal schlecht, was?

Firefly, hier Eyeball. Hören Sie?

Firefly, hier ist Eyeball. Hören Sie mich?

Wir haben direkten Panzerkontakt.

Erbitten dringendst Luftunterstützung.

(tosender Lärm)

(Flugzeuglärm)

Vorwärts!

Wurde auch Zeit.

Tiger 2, Tiger 5, sofort abdrehen und auf den Hügel zuhalten.

Nehmt den Führungspanzer in der Mitte.

Aber...

Brett.

Oh Gott.

Ah!

Ah!

Feuer einstellen!

Feuer einstellen!

(Soldaten lachen und jubeln)

(triumphale Musik)

Ihr hättet euch etwas beeilen können.

Jim?

Das wäre beinahe in die Hose gegangen,

wenn ihr nicht noch gekommen wärt.

Endlich waren wir mal rechtzeitig da.

Hey, Mann, warum so eilig? Genieß die Party.

Nein.

Maurice.

Brett.

Mein Gott.

Dad?

Du bist da?

Ja, mein Junge.

Und du bist bald wieder ok. Jetzt geht es nach Hause.

Ja, hoffentlich.

Kalt.

Mir ist so kalt.

So kalt.

Kalt.

Es ist auf einmal alles rot.

Dad.

Alles ist auf einmal rot.

(Jim atmet schwer)

Kalt.

Warum haben sie uns dann nicht geholt?

Vielleicht ist keine Munition mehr da.

Oder sie laufen in die eigenen Kugeln.

Vielleicht laufen sie nur noch weg.

Die Amerikaner sollen ja schon dicht vor Paris stehen.

Hier, das lenkt ein bisschen ab.

Nein, das hilft mir auch nicht viel, danke.

(Frau im Nachbarraum stöhnt auf)

Rettung in letzter Minute.

Die Amerikaner sind in den Vororten, die Deutschen fliehen.

Paris ist gefallen.

Nein, das ist es nicht.

Paris ist wieder frei.

(französische Nationalhymne)

(Menge jubelt, französische Nationalhymne)

(Soldaten singen die französische Nationalhymne)

Freu dich, wir sind frei, Paris ist wiedergeboren.

Ich bin auch wiedergeboren, wirklich.

- Was für einen Tag haben wir heute? - Den 24. August.

- Den Tag der Befreiung. - Den 24. August.

Heute ist der 24. August. Darauf trinke ich.

Sieh dir den Dreck an.

Da fährt man kurz zur Erholung weg, und was findet man vor? Mist.

Ach, reg dich nicht auf, Maurice.

- Wir feiern heute Wiedersehen. - Wiedersehen? Ich merke nichts davon.

Hilf mir mal.

Du bist da und ich bin da.

Und heute ist der 24. August.

Was ist mit den anderen? Wo sind sie?

Also?

Fangen wir mit der Party an. Was ist, Wirt?

Haben Sie noch eine Flasche Wein?

Aber sicher.

Bordeaux.

Château de la Guerre, ein 44er.

Na, wunderbar.

Trinken wir uns einen an.

Tja, der Meinung bin ich auch.

(ruhige Musik)

Auf Dick.

Auf Ray.

Ray MacDonald, den letzten der alten Schurken.

Auf Jürgen.

Ja, ein richtiger Kerl auf der falschen Seite.

Auf Fabienne.

Hoffentlich hat sie es geschafft.

Auf Fabienne.

(Fabienne) Auf Brett.

Und auf Maurice.

Alles in Ordnung, Fabienne?

Ja.

Das ist nicht wahr.

(friedliche Musik)

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