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Dies ist nicht der Platz des heiligen Markus in Venedig. Er liegt in einer
anderen altertümlichen Stadt und heißt Trafalgar Square.
Dieses Mädchen mag Vögel. Sie heißt Claudia.
Sie lebt in London, wo noch vor einem Jahrhundert Königin Viktoria befahl, die
Beine von Pianos zu umwickeln, weil sie allzu schamlos an nackte Frauenbaden
erinnerten. Das war in den viktorianischen Zeiten.
In den 60er Jahren war Claudia zu jung.
Und so hat sie den Protest der sexuell unterdrückten Engländer, den man The
Swinging London nannte, nicht miterlebt.
Heute ist London nicht mehr swinging.
Es krümmt und windet sich eher.
Es wird von den Gewerkschaften und nicht von der Regierung regiert.
Das macht aber Claudia nichts aus. Sie ist nicht Gewerkschaftsmitglied.
In der Regierung ist sie allerdings auch nicht.
Ihren Vater nennt sie John, wenn sie ihn abnimmt. Mit ihrer Mutter hält sie
keinen Kontakt, weil sie ihren Liebhaber nicht mag.
Und so bleibt ihr London.
In London leben Paare wild zusammen.
Paare, die sich zugleich vormachen, dass sie frei sind. Der Trauschein ist für
sie nur ein Fetzen Papier.
Sehen Sie, das ist der Buckingham Palace.
Na, ganz links, wo Königin Elisabeth II.
lebt. Königinnen sind in England in der Regel verheiratet.
und mischen sich in derartig gewöhnliche Sachen nicht ein.
Claudias Weg nach Hause führt oft an diesem Palast vorbei.
Sie schaut sich gerne Dinge an, die ihr nicht gehören.
Sie mit.
Träume sind nicht dazu da, verwirklicht, sondern eben geträumt zu werden.
Ich gewähre Ihnen einen Traum. Einen Traum von Claudia, die nach Hause eilt,
weil auch ihr Freund dorthin kommen soll.
Ihr Freund Roger ist auch einer, der diesen fetzen Papier nicht
hat. Er ist Hans, wie die Engländer sagen. Ein attraktiver junger Mann.
Der graue Toyota da vorne gehört ihm.
Er nähert sich Big Ben und hat große Eile.
Ich darf hier sagen, dass beide sich lieben.
Und je nach wunderbaren Art von Liebe, an die wir uns 20 Jahre später nicht
werden erinnern können.
Doch was soll's?
Sie sind jung und ihr Himmel hängt noch voller Geigen.
Siehe da, der Prinz ist da.
Jetzt die altbekannte Bewegung, mit der er das Lenkrad einschlägt.
Wir sind zu Hause.
Das Haus ist still, aber Roger erschreckt in seiner eigenen Fritte
Er braucht auch nicht das Licht anzumachen. Er weiß, dass Claudia hier
er weiß, wo er sie findet.
Für diese Wissenschaft bekommt er zwar nicht den Hosenbandorden, aber
wahrscheinlich würde so mancher Träger dieses Ordens sagen, dass Roger viel,
viel mehr bekommt.
Nein!
Wo ist das Morgen?
Wann geht dein Schiff nach Deutschland?
Um elf Uhr.
Du weißt, froh bin ich nicht, aber happy holidays.
Happy holidays.
Die Reise nach Hamburg.
wo sie die Bekannten ihres Vaters erwarten werden.
Familie Stiller.
Auf dem Schiff kennt sie niemanden. Es gibt nur die Wellen, den wilden
Bogenschlag, das Wasser, das Vorbeischollen, um in der Ferne zu
Woran denkt wohl eine junge Frau, wenn sie dem ewigen Auf und Nieder der Wellen
zu sieht?
Claudia denkt an Männer.
Entschuldigen Sie bitte.
Mir sind meine Zigaretten runtergefallen.
Fahren Sie auch nach Deutschland?
Ja, bitte.
Ja.
Ja.
und der Hafen.
Seeleute, St. Pauli, die Reeperbahn, die große Freiheit.
Claudia hat schon oft davon gehört.
Über die
Familie Stiller hat Claudia erfahren, dass sie eine sehr ordentliche Hamburger
Familie ist.
Nette Leute, die schöne Briefe schreiben, sogar in korrektem Englisch.
Herr Stiller ist Direktor einer Versicherung, hat eine Frau und zwei
alle zusammen einen Diener, Johann.
Wir werden ihn gleich kennenlernen.
Und das ist die Begrüßung.
Das Frühstück ist eine Zeremonie.
Die ganze Familie begegnet sich beim Frühstück und beim Abendessen. Die
der Braven, Ehrsamen, ein Küsschen in Ehren und nicht gerade armen
Bürger.
Und wie haben Sie denn diesmal geschlafen, Claudia?
Nun,
Claudia hat heute viel besser geschlafen als die jüngste Tochter der Stillers,
Dorle. Sie ist noch keine 17.
und hat auch keinen Liebhaber. Sie hat dafür ihre Träume, ihre Vorstellungen,
ihre Fantasie.
Das sind gefährliche Freunde.
Vor allem bei Nacht.
Denn die Nacht ist nicht die Freundin junger Mädchen.
Du kannst sowas nicht verurteilen. In deiner Jugend sah alles einfach ganz
anders aus.
Was Mutter denkt, das kann euch heute gar nicht mehr passieren.
Sagen Sie mal, meine Liebe, ist es bei Ihnen in Soho auch so?
Ich muss einen neuen Laden besichtigen.
Ich meine das neue Büro für unsere Verwaltung.
Wir alle waren einmal jung.
Erinnern Sie sich noch daran, als Sie zum ersten Mal die Fotos nackter Frauen
sehen bekamen? Und später?
Oh, Schreck.
Porno, Porno, Porno.
Albert Stiller, und er steht nicht allein da, denn es gibt ihrer viele, hat
geheime Sünde.
Oder eigentlich zwei.
Aber die erste ist die kleinere.
Und das ist sie.
Er besucht Sexhops.
und schämt sich dafür ganz schrecklich.
Dabei kann er es gar nicht abwarten, welche Geheimnisse reizend ungenierter
Frauen in den Bereich seines Auges kommen werden.
Hier kann er sich alles kaufen, was er sich im Leben versagen muss.
Denn ja, wir lieben unsere Frauen und wir mögen sie auch recht gern. Aber
uns doch um Himmels Willen wenigstens mit dem Auge etwas von dem Fleisch
Freuden. dieser unbekannten und mutigen Frauenkosten, die es für
uns vor dem Fotografen tun.
Manchmal sogar zu zweit.
Der liebe Herr Schiller glaubt allerdings nicht, dass ich das gerade
jüngste Tochter beziehen könnte.
Aber für eine erfahrene Frau ist eine Jungfrau eine echte Lust.
Und so könnte Dorle anfangen, ihren ersten Liebestag zu beschreiben.
Ihre Lippen sind so frisch und hungrig. Sie sind so gierig. Ich denke jetzt
darüber nach, was Sie schon alles gemacht haben.
Es ist jetzt alles so anders, als ich es mir vorgestellt habe.
Immer ist alles anders, als man es sich denkt, Kleine. Sie wirken so zauberhaft
wie ein junges Reh vor der Brunft der Hirsche.
Diese abscheulichen Hirsche, die nichts Besseres wissen, als ihr Geweih an den
Bäumen zu säuern.
Und Bäume sind doch so lebendig und verlangen nach Zärtlichkeit, nicht wahr?
Und auch Sie, Dorle, sehnen sich nach einer langen Welle der Zärtlichkeit.
Aber aus souveränen, festen Händen, die nicht enttäuschen können, wenn ich mich
nicht irre.
Was hat dieser Mund schon alles gemacht?
Ich befürchte, dass er Männer geküsst hat, die ihre Zähne nie gründlich genug
putzen. Und vielleicht, wer weiß, haben sie sich von ihnen so weit bringen
lassen, dieses ekelhafte männliche Ding zwischen ihre Lippen zu bringen.
Pfui.
Dafür sollte Dolle allerdings bestraft werden.
Ich habe etwas für unartige Mädchen bereit.
Du kennst die wahren Wonnen noch nicht.
Jetzt entblößt du dich.
Ganz.
Sehnst du dich denn nicht nach einer Wonne, die deinen Körper zu Ekstasen
aufrüttelt, in denen du deinen Namen vergisst?
Ich verspreche dir Lust.
Bereite dich auf sie vor.
Sei bereit.
Du wirst mich aber nicht schlagen.
Ich werde dich nicht schlagen, meine Kleine. Du könntest eine solche Ehre
nicht würdigen.
Aber meine Finger werden es sein, die im Zentrum deines Wesens geradezu einen
teuflischen Tanz aufführen werden. Einen Karneval des Reitens und eine
Verwüstung deiner Keuschheit.
Mott und dem zukünftigen Ergeben.
Noch kannst du weder meine Dienerin noch meine Sklave sein.
Vorerst muss ich dir beibringen, was Schluss ist.
Streck deine Brüste vor.
Noch mehr.
Öffne deinen Mund und rede nicht weiter.
Ich weiß alles über dich.
Ich weiß, was ich mit dir machen muss, um dich zum Zittern zu bringen.
Ich weiß, wie die Leidenschaft zu verwirklichen ist, die sich in dir vor
dann aufbäumt, wenn der Liebhaber schon das Sinnen befleckt hat. Oder Gott
behüte sogar dich selbst.
Nun anfängt es zu schnarchen.
Männliche Scheusale. Was hast du nur durchmachen müssen, mein armes Kind?
Was hast du nur für zartes Fleisch und die Brüste?
Was, Helene?
Wirst du die Macht, die von mir ausgeht?
Wirst du die Macht?
Nicht zerdrücken.
Das ist Luft.
Diese Luft wollten dich die Männer brennen. Jetzt weißt du es.
Jetzt weißt du es.
Es ist der Apfel vom Baum der Erkenntnis, den die Männer am liebsten
anweisen.
Nein.
Nein, nein, ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr, nein. Ich weiß, was du
kannst und was du nicht kannst.
Ich liebe dich. Du kannst mit mir machen, was du willst. Ich liebe dich.
Ich gebe dir jetzt die Möglichkeit, mir die Luft zurückzugeben.
Erhebe dein Gesicht.
Strecke deine Zunge heraus.
Noch weiter heraus.
Du wirst mich mit ihr lecken. Direkt am Kitzler und schnell.
Zeit weh.
Ich bin bereit, deine Fähigkeiten zu prüfen.
Du darfst mich jetzt richtig lecken.
Hab doch keine Angst.
Der Kitzel wird trainiert.
So, mit der Zungenspitze öffne mir die Fotel.
Ich bin feucht. Mach schon.
Oh, komm.
Wenn du aufhörst, bewirke ich dich. Mehr noch. Mit der Zunge, die Zungenspitze.
Schneller.
Ich liebe dich. Ich liebe dich.
Ich liebe dich auch.
aufs Zuhause freuen.
Und der Stiller freut sich aufrichtig. Er hat einen seltenen Fang getan und
es nicht erwarten, bis er ihn in aller Stille wird genießen können.
Oh Gott, Fried, das ist eine Überraschung. Du glaubst gar nicht, wie
freue, dass du schon da bist.
Ja, ja, ich bin schon da.
Lieb, komm mit mir hoch.
Im Schlafzimmer, komm.
Ja, ja, nachher meinst du. Sie kennen das ja nicht klar.
Komm, das geht nicht. Ich habe mir ein neues Draht gekauft. Und gewartet habe
ich auch schon. Wo gehst du eigentlich hin?
Hoffentlich kannst du nicht wieder deine Pornos mit.
Nein, nein.
Ich komme.
Guten Abend, Johann.
Was machst du denn da, Johann? Ich? Wieso?
Ich dachte, du sollst die Kammer aufräumen.
Johann, möchtest du, dass ich dich mit einer Hand erfreue?
Nein.
Soll ich dich vielleicht mit beiden Händen erfreuen?
Also, nein, nein, nein.
Und soll ich dich mit beiden Händen und mit der Zunge erfreuen?
Ja.
Ja. Dein Vater hat dir wohl nicht genug den Arsch versäult.
Nein.
Wie
meintest
du das mit der Zunge?
Ansonsten sieht man Herrn Stiller seine Gelüste nicht an.
Er ist ein liebenswürdiger Gesellschafter und die Tage in seinem
verstreichen für Claudia angenehm, wenn auch ein wenig langweilig. Sie hat ihr
Vergnügen noch nicht so recht gefunden und so sitzt sie da und gerät in
unwillkürlich in die Vergangenheit.
Unversehens findet sie sich in London wieder und ganz entschieden, nicht
Untertitelung des
ZDF,
2020
Untertitelung. BR 2018
Vielen Dank.
Don't jump in the way the priest. Come on.
Das riecht wie Honig, nicht wahr?
Ja, Baby.
Oh,
mein
Gott.
Nein, allein ist sie auf keinen Fall gewesen.
Hier bei Stillers ist Claudia eine derartige Erinnerung fast so etwas wie
Traum. Auch wenn Johann ihr auf der Couch gegenüber sitzend Pornografien
durchblättert, während Barbara als überzeugte Vegetarierin unglaubliche
von Möhren verschlingt.
Frau Stiller macht sich bereit für den Weg zu ihrem Büro.
Alles ist in bester Ordnung in dieser Familie.
Auch im Büro von Frau Stiller.
Bis auf... Ja, ein wenig eigenartig ist es schon, dieses
Büro.
Was kann ich für Sie tun?
Nun, wir möchten gern einen sehr starken Mann.
Welche Haarfarbe?
Er sollte eher ein sehr deutscher Typ sein. Blond möglichst.
Selbstverständlich ist es möglich.
Liebe Mann?
Gegebenenfalls. Vor allem stark muss er sein und vor allem etwas ein bisschen
vulgär. Das ist kein Problem.
Soll er platt sprechen?
Ja, das wäre sehr angebracht. Und wenn er noch etwas gewissermaßen
wahllos in seinen Mitteln sein könnte.
Gewalttätig, wollen Sie sagen?
Ja, gewalttätig und... Und?
Er sollte einen großen Penis haben.
Den größten, wenn es geht.
Selbstverständlich geht das.
Was soll er machen?
Wenn er sich meiner Frau widmen möchte.
Auf welche Art soll er sich ihr widmen?
Könnten Sie die Details vielleicht auch ohne mich abmachen? Ginge das?
Aber sicher geht das.
Können wir Ihre Frau einen Augenblick alleine lassen?
Diana, Liebling, es war doch so verabredet, dass du bei der Bestellung
sein wirst.
Du hast doch auch bestimmte Wünsche.
Wenn ich Sie richtig verstehe, gnädige Frau, soll es sich um ein Objekt eher
rasanten Charakters mit mitleidloser Einstellung Ihnen gegenüber handeln?
Vielleicht leichter Flagellantismus?
Sie verstehen richtig, Madame.
Er könnte ein Zuhältertyp sein.
Oder sogar ein richtiger Zuhälter.
Also, Fritz.
Wann möchten Sie ihn haben?
Jetzt oder später?
Er ist im Hause.
Du wirst Herr zu ihr sein, hörst du?
Ich werde sie schon zeigen.
Zeig deine Titten.
Wie alt ist sie?
Ich spritze auf dich vor deinen Mann.
Jetzt gehört sie dir.
Du kannst mit ihr machen, was du willst.
Ein bisschen schlagen?
Nein. Ein andermal.
Du wirst sie wicken.
Vielleicht sollte ich sie doch erschlagen.
Er wird mich ficken.
Schrecklich ficken.
Ich sterbe.
Er wird mich zwischen die Beine ficken.
Ich fick dich ab wie eine Hure, das machst du doch, nicht wahr? Ja, wie eine
Hure. Frau, dir tut das wohl mit einem fremden Kerl.
Fick mich.
Wie er seinen Knüppel in mich hineinstößt.
Ich geb dir mehr.
Ich werde es dir zeigen, mit einem fremden Mann rumzufögeln.
Jetzt wirst du mir einen Blasen zocken.
Stell dir vor, in wie viel Frotzen er seinen Schwanz schon gesteckt hat.
Schlage mich, prügel mich, ich bin eine Hure.
Dann jetzt ein bisschen Tempo.
So, jetzt lasse ich dich sterben.
Es wird ja schon gut, Liebling.
Es wird ja schon wieder gut.
Jetzt wollen sie wohl allein sein, die Engelchen.
Die Herrschaften lispeln sich jetzt kose Worte zu.
Und dabei möchten sie mich nicht haben, diese Schweine.
Hätte ich so ein Weibsbild, ich würde es selber durchvögeln. Und basta damit.
Und wehe, es würde sie einer berühren.
Oder wenn sie es auch selber so möchte, würde ich ihr die Fresse derartig
polieren, dass sie morgen mit den Augen durch die Rippen glotzt.
Naja, diese Fotzen. Wenn es bei denen einmal anfängt zu schmecken, dann wissen
sie nicht, wo sie aufhören sollen.
Aber Liebling, ich weiß nicht, ob Herr Fritz noch kann.
Sag ihm, er möchte mich noch ein bisschen lecken.
Könnten Sie meine Frau noch ein bisschen lecken?
Das kostet mehr.
Liebling, ich möchte, dass er mich noch...
Ist schon okay. Fangen Sie an.
dass ich noch ein bisschen reinstehe.
Fritz, kannst du sie noch ein bisschen ficken? Nein.
Kannst du sie noch ein bisschen umdrehen?
Sie hat aber Sonderwünsche.
Du versöhnst sie.
Gut. Das
war
so schön, Liebling. So schön.
Er hat dich ganz schön vollgespritzt, Liebling.
Ja, das war wirklich schön.
Fritz, könntest du uns allein lassen für einen Augenblick?
Und hier?
Nehmen Sie... Nehmen Sie einen Drink im Wohnzimmer. Wir kommen gleich nach.
So, und jetzt kommt das Schönste.
Jetzt werde ich erst geil.
Wie kann ein Zuhälter so bitter sein?
Endlich sind wir allein, Liebling.
Barbara besteht auf ihrem Gemüse und ahnt nichts von ihrer Familie.
Nur Johann ist für sie kein Geheimnis mehr.
Aber einmal wird auch ihre Stunde schlagen. Es kommt ein Mann, der
versteht es.
Und mit dem Gemüse ist es vorbei.
Wahrscheinlich ein für alle Mal.
Na
also,
komm schon an.
Na? Muss das sein?
Du bist doch in mich verliebt, nicht wahr?
Ja. Und du möchtest, dass ich dich ficke, nicht wahr?
Ich bring's nicht zu.
Also du wirst das Steak aufessen.
Fang schon an.
Steh auf.
Steck dir den Finger in den Arsch.
Was?
Du sollst dir den Finger in den Arsch stecken.
Na wird's bald.
So, jetzt kannst du ihn wieder rausnehmen.
Das könnte schon... Noch nicht, jetzt wirst du ihn ablecken.
Was?
Wenn du mir weiterhin so dämliche Fragen stellst, kannst du nach Hause gehen.
Nein.
Jetzt.
Da ist die Tablette.
Sieh sie dir an.
Es erregt mich, wenn ich daran denke, dass du sie schluckst und was sie mit
macht. Ich liebe dieses Warten. Ich möchte heute eine sehr anspruchsvolle
Befriedigung. Ich möchte dich und mich erniedrigen.
Aber das verstehe ich nicht.
Dein Körper ist schön.
Ich brauche ihn.
Ich möchte ihn vereinigen mit etwas, worüber wir uns einig sind.
Dass es nicht schön ist, aber es ist doch letzten Endes alles anders.
Fui aber fein. Ich möchte dich pissen sehen. Ich möchte etwas Geheimes sehen,
das du für gewöhnlich vor mir verbillst. Etwas, was du ganz alleine machst. Ich
möchte das Geheimnis durchdringen, das du vor mir hast.
Aber ich habe doch kein Geheimnis.
Dann schlucke diese Tablette.
Sie zwingt dich, Wasser zu lassen, auch wenn du es nicht möchtest.
Ich werde dich noch mehr lieben.
Die Verbindung vom Schönen und Widerwärtigen erregt mich.
So nimm du sie zuerst.
Ich nehme sie.
Aber ich werde dich bepissen und du wirst es dir gefallen lassen müssen.
Nimm sie.
So geschenkt.
Weißt du, was jetzt passieren wird?
Aber das ist widerlich.
Ich habe dir schon gesagt, was mich erregt.
Es ist ein Körper in Verbindung mit etwas, was ihn zugleich vernichtet.
Was seine Schönheit erniedrigen würde.
Du bist versagt.
Aber ich brauche dich zu sehr.
Ich wehre mich.
Eine merkwürdige Form der Abwehr.
Sie ist mir eigen.
Und du wirst sie hinnehmen müssen.
Es war dein Wunsch, dass ich diese Tablette annehme.
Es gibt Männer, die ihren Geliebten zuerst ihren Urin aufdrängen. Und die
schlucken. Und dann verbleiben sie in ihrem Mund und lassen sich befriedigen.
Und was, ich meine, im gegenteiligen Fall? Ich bin bereit, dich zu trinken.
Jetzt gehen wir ins Bad.
Piss mich an. Piss.
Spürst du, wie es dich rückt?
Jetzt darfst du nicht mehr wichsen.
Sonst könntest du nicht pissen.
Das langt, du hast mit der Zeit.
So, mach doch. Ja. Ich werde gleich anfangen.
Du Piss, du Schwein.
Du geile Sau.
Du verkommener Nutte.
Du Bestie.
Ich muss dich auch anpissen.
Komm, Knilide, jetzt bin ich dran.
Mach den Mund auf.
Aber nicht das Gesicht.
Bitte nicht das Gesicht.
Natürlich nicht das Gesicht.
Das könntest du doch gar nicht auskosten.
Es würde dich nur stören.
Ich bepisse dich.
Dein Bauch und deine Fotze.
Jetzt gehörst du mir.
Du bist von mir bepisst und hältst hin, weil du möchtest, dass ich dich ficke.
Nächstes Mal werde ich dir in den Mund pissen.
Ich werde dir den Mund voll pissen und du wirst es schlucken, du Geil.
Zeig mir deinen Kitzler, komm.
So werde ich dich immer anpissen.
Dass du nicht vergisst, wem du gehörst.
Dass du nicht vergisst, dass du nur eine schnöde, durchgepisste Fotze bist.
Du Schwein, du spinnst umhin in den Mund und ich lutz dich aus.
Dann komm, jetzt will ich spritzen.
Nichts nicht.
Mach den Mund auf.
Nachdem Barbara ihren Überwinder kennengelernt und aufgehört hat, dem
frönen,
macht unsere Claudia während eines vormittäglichen Spaziergangs auf der
Reeperbahn die Bekanntschaft eines jungen Mannes, der zwar leidlich
sprach, aber nicht ganz saubere Fingernägel hatte und keine Krawatte
Aber Eindruck machte er schon.
Nach Roger scheint Claudia dieser nachdenkliche junge Mann einer
Aufmerksamkeit wert.
Sie weiß zwar nicht, wo er wohnt, Aber sie lässt sich von ihm in die Wohnung
seines Freundes einladen. Die große Leidenschaft in Hamburg.
Stell dich dorthin.
Nun, mit 20 Jahren haben wir eher ein Anrecht auf große Irrtümer, als auf
Leidenschaften. Weiter.
Bis zum nächsten Mal.
Hier liegt bei dem Sofa hin.
Ja.
Streck den Arsch richtig aus.
Und zieh mir den Händen die Brotbacken auseinander.
Na, mach schon.
Das reicht.
Und geh jetzt dort hinten in die Ecke.
Aber du musst kriechen.
Dreh dich um.
Ja, umdrehen.
Ich hab knien gesagt.
Zieh mir die Schuhe aus.
Die
Socken
auch.
Du bist eine kleine geile Sau.
Ich glaube, du bist zu frech.
Du musst dir das erst verdienen, dass du meinen Schwanz anfassen darfst.
Ich bin zu dir zu nett.
Geh weg, du Hündin.
Zieh dich aus.
Griechen.
Leck dir die Hände ab.
Du musst sie schön sauber ablecken.
Du wirst ihn doch nicht mit schmutzigen Händen anfassen wollen.
Ich muss sicher sein, dass du ganz saubere Hände hast.
Jetzt darfst du ihn anfassen.
Komm mit.
Und dies ist Herrn Stillers zweites Geheimnis. Er ist ein Voyeur.
Ich bin gleich gekommen, als Sie angerufen haben.
Heute kostet es mehr. Mehr?
Aber heute wird er die größte Überraschung seines Daseins erleben.
Erst das Geschäftliche.
Wenn
die aber nicht
spitze ist.
Ja, ja.
Neulich haben Sie das hier ganz schön versaut.
Müssen Sie mir so viel wichsen?
Ja, ja, ja.
Hier haben Sie Kleenex und nicht auf die Möbelspritze.
Das ist die Liebe heute.
Claudia. Claudia.
Claudia.
Claudia,
du.
so wird Claudia nie erfahren, dass sie nur eine von vielen ausgenutzten
Touristinnen war.
Ahnungslos kehrt sie nach London zurück.
Nach jenem London, von dem aus sie nach Hamburg gestartet war, das Abenteuer zu
suchen.
Aber vor allem nach jenem London, wo sie zu Hause ist.
Und von dem, was in Herrn Stillers Gewissen als eine Art von Entweihung für
immer haften bleiben wird, bleibt ihr nur die Erinnerung, an einen exotischen
Hamburger, der nie eine Krawatte trug und so gar nicht nett war.
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