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Wo er nur bleibt.
Wer? Stefan Lutz.
Mein Gott, Sibyl, der Verleger, dem ich mein neues Buch andrehen will.
Ich muss mir ja nicht die Namen von all deinen Typen merken. Es genügt, wenn ich
wunschgemäht pferdlich für ihn bin.
Na also, Herrschaften, das dürfte der letzte Gast sein. Dann startet die
Überraschung, die ich euch versprochen habe.
Lass mich aufmachen, Rudi, dann kann ich ihn gleich beim Eintritt faszinieren.
Sie sind Herr Lutz.
Und Sie sind sicher Sibyl, von deren Aufgeschlossenheit ich schon so viel
habe. Vielen Dank für Ihr Lob.
Na endlich, Herr Lutz. Ein bisschen spät, ich weiß. Aber einem Verleger
leider oft was dazwischen.
Bitte sehr.
Ah, Daniela.
Bei Gellert?
Na nun, Irene.
Guten Abend, Schwesterchen. Na, wie läuft die Orgie?
Was für eine Überraschung hat der Gellert denn heute auf Lager?
Wir sind noch nicht so weit. Ah, ich verstehe.
Würdest du mir den Gefallen tun und mich, wenn es so weit ist, anrufen und
Hörer daneben liegen lassen?
Du weißt doch, wie mich Bumsgeräusche immer animieren.
Hast du jemand bei dir?
Ja, ein Lehrling aus dem Elektrogeschäft von nebenan. Ein süßer Junge, sag ich
dir. Eben erst volljährig geworden.
Hat noch nie was mit einem Mädchen gehabt. Ist das nicht super?
Ich habe jedenfalls mehr Spaß als du in deiner verkrachten Ehe.
Aber nicht für ungut. Rufst du mich an, wenn ich es nicht vergesse?
Dank dir.
Du kriegst nachher akustische Unterstützung bei deiner großen
Dann fällt es dir hoffentlich leichter.
Ach, Fräulein Irene.
Oder bist du etwa nicht gekommen, um mich zu verführen?
Ich bin gekommen, weil sie mich eingeladen haben. Und ich habe dich
weil ich das Gefühl habe, du bist verknallt in mich.
Jedes Mal, wenn Sie unser Geschäft betreten, schlägt mein Herz, wer weiß,
Na siehst du, meine schlägt übrigens auch. Magst du mal fühlen?
Na, trau dich.
Über dem Stoff, das spürst du doch nicht.
Nein, nein.
Das kann ich doch nicht.
Na, schon mal sowas gesehen?
Bleib da.
Du warst tatsächlich noch nie mit einem Mädchen zusammen, wieso?
Ich war immer zu schüchtern.
Damit soll heute Schluss sein, okay?
Lutsch meine Knospen, bitte.
Und jetzt ziehst du mich aus.
Bitte nicht.
Willst du ein Mann werden oder ein Feigling bleiben?
Meine Pussy.
Liebe Gäste und Freunde des Hauses, wie ihr wisst, und damit meine Partys immer
richtig in Schwung kommen, habe ich am Anfang immer eine Überraschung zu
Und heute ist es etwas besonders Ungewöhnliches. Zwei Mumien aus dem
Ägypten.
Ja, ihr lacht, es war gar nicht so leicht, die Mumien aus dem alten Ägypten
herauszubekommen. Aber um meinen Partys ein Glanzlicht aufzusetzen, scheue ich
bekanntlich keine Mühe.
Hara, gibst du mir bitte?
Wie man mir versichert hat, handelt es sich hierbei um einen Priester aus der
Zeit von Ramses II., der wegen Unzucht und einer Sklavin bei lebendigem Leibe
mumifiziert wurde.
Das dürfte sie wohl sein, diese alte ägyptische Sexbombe.
Ein verrückter Hund, dieser Kellert. Aber ein Zeller hat er.
Hoffentlich gibt es eine handteste Leichenschändung.
Sie sind ganz schön vergnügelsüchtig. Wann kriegt man schon sowas geboten? Und
nun kommt der Moment, wo wir feststellen wollen, ob sich unter der
dreieinhalbtausendjährigen Verpackung noch Leben befindet.
Zuerst sind die Herren aufgerufen, denn die Höflichkeit erfordert, dass wir
zuerst die Lady ausführen.
Hoffentlich erwische ich die Bandage, unter der sich die... Spar dir den Rest.
Ich weiß, welche Stelle du am liebsten auspacken möchtest.
Ich will mein neues Buch in seinem Verlag unterbringen.
Gut, Rudi, ich nehme mich seiner an.
Keine Lust, dich am Auspellen zu beteiligen?
Ich mache sowas lieber unter vier Augen. Da spricht der stille Genießer.
Mal sehen, ob sie noch atmet.
Einen lustigen Mann haben Sie.
Ja, bei sowas ist er der Größte.
Wie? Ich höre deutlich den Pult.
Wollen wir rasch ihr Herz freilegen?
Ach, gern.
Sieht irre komisch aus.
Das nennt man Mund -zu -Brot -Beatmung. Es ist noch Leben in den Titeln.
Erstaunlich, wie gut die Kleine die dreieinhalbtausend Jahre überstanden
Wickeln wir das Übrige aus. Ein schönes Geschenk.
Kein Wunder, dass der Priester menschliche Gefühle bekam.
So, und diesen lüsternen Knaben scheren wir jetzt für Damen aus der Verpackung.
Kommen Sie, alleine schaffe ich das nicht.
Na komm, sei doch kein Spielverderber.
Wo fängt man den Namen Gescheiterten an?
Ich brauche meinen Eindruck.
Möchtest du ihn wohl am liebsten beleben, was? Diese Aufgabe gehört zu
Pflichten der Gastgeberin.
Ein stattlicher Typ.
Ich spiele mal was Ägyptisches.
Und wir bringen die beiden eine bequeme Lage.
Wir fahren genau an derselben Stelle fort, wo sie vor 3500 Jahren
wurden.
Leck mir den Hintern.
Fahr schön mit der Sprunge hin und her. Du wirst doch was lernen.
Meine Schwester.
Ja, danke, Daniela. Die haben ein Showpaar engagiert, die Vögeln jetzt.
Hör ich mal.
Na, wollen wir nicht auch?
Wenn Sie meinen.
Es steht dir doch schon.
Worauf wollen wir denn warten?
Hätt' lang aus, der alte Ägypter.
Bitte nicht.
Aber ich würde sie gerne wiedersehen.
Und wo?
In meinem Büro. Wie es sich für den Anfang gehört.
Ihr Freund wird hoffentlich nichts dagegen haben. Im Gegenteil. Der jubelt.
Jetzt hoffe ich, dass ihr genügend angespitzt seid, denn der Augenblick ist
wo sich Sibylle in bewährter Art des Hauses der Herren annimmt.
Was meint er damit?
Sind Sie neu hier? Ja, Herr Gellert hat mich eingeladen. Ich übernehme die
Werbung für seine Bücher.
Sehen Sie, von Gellerts Freundin sorgt dafür, dass Sie das mit besonderem Eifer
tun.
Raffiniert, aber sehr überzeugend.
Entschuldigen Sie mich, mein Dienst beginnt.
Ist es gestattet?
Sicher, vorausgesetzt Sie machen ihn nicht so kaputt, dass er zu Hause nicht
mehr kann.
Herr Lutz, Sie sind so zurückhaltend. Gefällt Ihnen Sibyl nicht?
Im Gegenteil, sehr sogar.
Wir haben uns für morgen verabredet.
Das beruhigt mich.
Abgemacht, Sibyl?
Mhm.
Ui, da kann er im Hals werden.
Harald, du hast mir versprochen, dass wir gehen, wenn die Orgie anfängt. Sei
doch nicht so kleinlich. Gönn mir doch ein bisschen Spaß.
Denkst du, ich gehe auf Partys, um meinem Mann beim Vögeln zuzusehen?
So kadast bin ich nicht. Bitte streitet euch doch hier nicht. Ich fahre nach
Hause. Ciao allerseits.
In letzter Zeit ist sie unordentlich.
Tja, ich habe hier eigentlich auch nichts mehr verloren.
Vielen Dank für Ihren Besuch. Und Ihren Roman soll Sibyl morgen mitbringen. Ist
Rechte.
Servus. Wiedersehen.
Martin? Na,
auch gut?
Nur so weit, wie Sie gerade machen.
Das Unterstückchen tritt nur zu Hause in Aktion.
Willst du der Nächste sein?
Ja, wenn es recht ist.
Dann komm hier neben mich.
Du bist neu.
Wie heißt du eigentlich? Thomas.
Ich bin gleich wieder da, Schatze.
Verdammt, war das eine heiße Nummer.
Mensch, ist das geil. Jetzt vögeln die Männer der Reihe nach das Mädchen durch.
Die Freundin vom Gastgeber.
Das macht mich heiß.
Aber du machst deine Sache auch nicht schlecht, wirklich.
Willst du noch ein Lädchen aus?
Weitlich.
Mir scheint, er drüben wird gleich eine abschießen.
So
ein
irres Mädel, deine Sippe.
Ja, die spurt.
Warum spurt meine Frau nicht auch so?
Du, wenn die Frauen erst mal geheiratet worden sind, werden sie spießig. Die
Sippe sprengt sich an, weil sie weiß, dass sie jederzeit in die Wüste schicken
kann.
Komm, wir gehen.
Ich muss mich erst anziehen.
Oder willst du noch bleiben?
Binst du? Ich habe es dringend nötig. Mach dich auf was gefasst.
Servus, Rudi. Herr Vollmer.
Vielen Dank. Es war super.
Freut mich.
Ciao.
Du bist wohl auch so weit.
Ja.
Na gut, Junge.
Es geht
fantastisch, wenn man so geile Sachen mit anhören kann, nicht?
Das war überhaupt fantastisch. Alles. Darf ich mal wiederkommen?
Sowieso. Es gibt noch vieles, was ich dir beibringen muss.
Leider gibt es beim Gellert solche Partys nur einmal im Monat.
Harald, magst du kommen?
Los, Harald, leg dich auf den Rücken.
Endlich komme ich auch noch ran.
Servus, Herr Gellert. Das war ein fantastischer Service. Ich werde mich
revanchieren mit der Werbung Ihrer Bücher. Das ist sehr freudig. Vielen
Schönen Abend.
Ich frage, ob du mir eingeheißt hast.
Jetzt muss ich dich noch vögeln. Jetzt bin ich richtig entfacht. Nicht schon
wieder.
Macht's gut. Ich werde mir mein Weib zu Hause noch vorknacken. Ja, mach dem
zickigen Weib mal die Hölle heiß. Aber du, du bist wirklich ein verflixtes
Luder. Hast du dir mal tüchtig heute.
Naja, aber du bist zufrieden.
Sag mal, was fällt dir denn ein? Lass mich in Ruhe.
Du wirst mich heute nicht mehr bespringen. Überhaupt längere Zeit
mich nicht wütend, du. Ich hau dir ein paar runter.
Ich trete in die Eier, dass dir das Fricken vergeht. Egal, ob mit mir oder
anderen. Ich werde
dir deine verdammten Launen ausreiben.
Du bist doch eigentlich ein mieses Schwein.
Hast du dich da drüben nicht aufwöbeln können?
Nein, ich bin doch scharf verdammt. Dann hol dir einen runter. Aber mit mir
läuft heute nichts mehr.
Gudrun, bist du noch auf?
Fein. Sag mal, hättest du Lust zu mir zu kommen? Es müsste aber gleich sein.
Wunderbar. Ich erwarte dich.
Sehr gut. Mit der Gudrun kannst du dich austoben.
Das ist das erste Mal, dass ich in dein Haus darf.
Ist dein Weib denn nicht da?
Doch, da pennt sie.
Dicke Luft, wie?
Ich muss ja mal ausdrücklich klar machen, wer hier das Sagen hat. Du
doch nicht, ne?
Was hast du vor?
Willst du sie festbinden?
Ach, weißt du, sie hat die Unart wegzulaufen, wenn ich es mit einer
treibe. Nun zwingen wir sie dazu, da zu bleiben.
Ach, ich weiß nicht.
Lassen wir sie in Frieden. Komm, wir fahren zu mir.
Könntet ihr euer Gequatsche woanders hin verlegen?
Ganz im Gegenteil. Würdest du aufstehen? Wir haben Besuch.
Leck mich sonst wo.
Dazu müsstest du mir erst mal den Arsch hinhalten.
Oh, das ist doch die Höhe.
Komm hoch.
Halt dir die Arme fest. Lass sie doch, ich finde das nicht gut.
Ach komm, sei nicht albern, wir tun ja doch weiter nichts.
Ach, das ist wohl dein Hörchen, hm? Hörchen, das geht zu weit. Was soll denn
das? Seid ihr verrückt geworden?
Wir haben eine Überraschung für dich.
Eine Live -Show.
Tja, du bist gut.
Los, wir binden sie im Sessel fest.
Ich weiß, dass du nichts aufreißt. Wenn Gudrun und ich dir unsere Nummer
verführen, dann binden wir die Hände hinter der Lehne fest.
Was zu bereuen, du Mistkerl, das verspreche ich dir.
Wirklich teuer zu stehen, komm du Schwein.
Dass es aus ist zwischen uns, dürfte wohl klar sein.
Schau dir mal an. Sieht geil aus, was?
Seid ihr wohl stolz auf eure Leistung, was?
So, Schätzchen.
Jetzt bist du an der Reihe.
Ich habe schon einige Male in meinem Leben gebunt.
Aber vor den Augen der festgebundenen Mädchen.
Das ist ein neues Erlebnis.
Das ist für uns alle was Neues, nicht wahr, Herrchen?
Ist nicht schlecht gebaut, die kleine Lückenbücherin. Stimmt, teure Gattin?
Jetzt grübelt sie, wie sie uns als ausbüchen könnte.
Oh, du bist ja schon fit.
Fangen wir an?
Wir müssen eine Position wählen, in der wir gut beobachten können, wie meiner
geliebten Daniela die Nummer gefällt.
Wenn ich anstelle deiner Frau wäre, würde ich auch vom Zusehen Gefühle
Den Gefallen tut sie uns nicht. Und wenn sie Korgal einpflanzt.
Darauf kannst du dich verlassen.
Kümmern wir uns nicht mehr um sie. Ich bin nämlich gleich soweit.
Toll hast du es gemacht.
Komm, für den Rest der Nacht machen wir es uns im Bett gemütlich. Ja, aber in
meinem. Ich finde, wir haben deiner Frau genug geboten.
Da muss ich mich ja extra anziehen.
Ich auch. Oder denkst du, ich kann so fahren?
Na okay,
ich bin gleich wieder da.
Ich binde sie jetzt los.
Dass sie sich zu sowas hergeben.
Ja, tut mir leid. Ist mir irgendwie peinlich. Aber wenn ich mich jetzt
entschuldige, es wird auch nicht viel ändern. Stimmt.
Ach.
Du hast sie ja schon losgebunden.
Ja, und nun lass es gut sein.
Angenehme Ruhe, teure Gattin.
Kann ich was für dich tun?
Manu, du bist noch auf?
Ich habe sogar alles mit angesehen. Es ist verschrecklich.
Ja, dein Vater hat sich ein starkes Stück erlaubt.
Holst du mir einen Kornjagd? Ja. Ich verstehe nicht, wie konnte er sich nur
gehen lassen?
Was ist mit Ihnen gefahren?
Ich bin nicht die richtige Frau für ihn. Das dürfte nun endgültig feststehen.
Schade, ich habe dich immer recht gern gehabt.
Ich dich auch, aber jetzt wirst du mich wohl bald loslernen.
Ist doch klar, dass ich die Scheidung einreichen muss.
Hier, bitte.
Danke, Regine.
Ich hoffe, dein Vater macht keine Schwierigkeiten beim Prozess.
Aber wenn, würdest du denn auch sagen, was heute passiert ist?
Aussagen gegen meinen Vater?
Das ist vielleicht zu viel verlangt. Als Tochter kannst du deine Aussage auch
verweigern. Wenn es sein muss, würde ich es schon sagen, aber hoffentlich geht
es ohne das.
Ach, warum müssen sich die Menschen das Leben immer so schwer machen?
Ich habe mir in meiner Ehe nichts vorzuwerfen, aber ich finde genügend
die über deinen Vater was erzählen können.
Na, wir werden ja sehen.
Geh jetzt schlafen.
Regine, was ist denn?
Du hast mir ja so leid getan. Ist schon gut.
Gute Nacht, Regine.
Gute Nacht, Daniela.
Guten Tag, ich bin Sibyl Winter. Herr Lutz erwartet mich. Ja, bitte, Fräulein
Winter.
Freuen Winter, Herr Lutz.
Danke sehr.
Schön, dass Sie da sind, Sibyl. Seit ich gestern weg bin, freue ich mich aufs
Wiedersehen. Nett von Ihnen.
Setzen wir uns dahin.
Die neue Favoritin.
Wie war es gestern noch? Danke, ich bin auf meine Kosten gekommen.
Gut, dass ich vorher gegangen bin, was?
Ich hätte sie auch noch geschafft.
Das ist Rudi's Roman. Ach, und wie finden Sie ihn? Ich glaube, er ist gut.
Und so haben Sie gestern schon mal bei mir gesessen.
Kann Ihre Sekretärin nicht plötzlich reinkommen? Schon möglich.
Dann ist es wohl besser, wenn ich abschließe.
Warum?
Sie haben doch gestern gesagt, Sie wollen keine Zuschauer haben.
Wir verhandeln über die Annahme eines Romans.
Warum sollte ein Zuschauer stören?
Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
Nicht böse sein, aber ich muss mich über Sie amüsieren. Sie scheinen nur eine
Art der Verhandlungsmethode zu kennen.
Wie will, lassen Sie mich jetzt etwas ernsthafter sein. Ich spüre, dass... Wie
soll ich mich ausdrücken?
Dass Sie es fertig bringen könnten, mir etwas zu bedeuten.
Aber Herr Lutz, ein angesehener Geschäftsmann wie Sie und ein Mädchen
Sie wissen doch, dass ich ein ziemlicher Feger bin und andere wissen es auch.
Aber wieso sind Sie das?
Heiße Liebe zu Gellert ist doch sicherlich nicht der Grund für Ihren
Ich bin ein irgendwie entgleister Typ. Ich kam nie mit dem Geld aus, das ich
Fotolaborantin verdiente.
Haben Sie Mut. Sie können mir alles ungeschminkt erzählen. Da brauche ich
nicht weit auszuholen. Ich denke, es genügt, wenn ich Ihnen den Bumsladen
beschreibe, aus dem Rudi mich rausfischte. Ein Kino in einem Sexshop
speziellen Sonderdarbietungen. Und jetzt, verehrte Gäste, nach diesem
Film erfreut sich Sibylle mit ihrer elektrisierenden Weibung.
Herrschaften, das Hin - und Hermarschieren hier oben ist doch
alter Hut.
Ich bin überzeugt, ihr wollt mich viel lieber in aller Ruhe betrachten.
Ja, da hast du recht.
Zeig mal genau, was du zu bieten hast.
Das ist nicht so einfach. Über all das gibt es genaue Vorschriften. Deshalb
ich erst wissen, ob einer von euch von der Polente ist. Also, wer von euch
aus wie ein Bulle ins Zivil?
Sie sind mir am liebsten.
Dann zieht mich mal vor mit der Rampe. Oh ja.
Und jetzt dürft ihr mich vom Hötchen befreien.
Gib mir den Zip.
Wollt ihr mich besichtigen?
Besichtigen, habe ich gesagt. Das Anfassen kommt später. Da müsst ihr noch
ausspucken.
Mensch, Junge, deine Stielaugen kitzeln mich direkt an der Gebärmutter.
Schon wieder will mich einer befummeln. Entschuldigung.
Also gut, setzt euch wieder hin.
Wenn ihr noch jeder fünf Mark springen lasst, spaziere ich durch die
und ihr dürft zehn Sekunden an mir rumstehen. Ihr
dürft
mir die Beine festhalten.
Und für meine Spalte hat niemand was?
Doch, ich.
Okay.
War's mal wieder. Hat mich gefreut, eure Daumenzeige oder anderen Finger
kennenzulernen.
Ein tolles Weib. Bringt das Blut zum Kochen. Ja, ja.
In der Kabine, in der normalerweise die Mädchen für einen einzelnen Gast gegen
ordentlichen Aufschlag, Strippen oder noch mehr tun, rückte Rudi dann mit der
Sprache raus.
Sein Angebot war sehr verlockend. Für ein beträchtliches monatliches Honorar
sollte ich zu ihm ziehen und auf seinen Partys die Männer verwöhnen, die für ihn
beruflich wichtig sind.
Dieses Verwöhnen hat sich ja nun inzwischen rumgesprochen. So war es ja
gedacht.
Leider ist Rudi ein mieser Charakter. Sehr bald verhandelte er mich wie ein
Menschen zweiter Klasse.
Das heißt, eigentlich fing das bei unserem ersten Gespräch an. So, nachdem
klar ist, tust du mir noch was Gutes.
Wie mein der Herr?
Mein Job fängt erst an, wenn ich bei Ihnen einziehe. Nicht früher.
Hier kostet alles 50, 100, 150.
Je nachdem, welches Vergnügen der Mister im Sinn hat.
Ich muss doch feststellen, ob du dich für die neue Aufgabe eignest. Seid ihr
unbesorgt. Ich eigne mich.
Also, was ist?
Was gibt's denn dafür?
Tja, so hat es angefangen. Wie es weiterging, wissen Sie ja. Mit anderen
ich bin nicht allzu viel wert.
Sie haben durchaus verständlich gehandelt. Wo keine Liebe im Spiel ist,
wenigstens die Kasse stimmen.
Es wäre schön, einen Mann zu finden, der einen mag und nicht nur ausnimmt.
Der hier könnte es sein.
Wenn der Roman gut ist, nehme ich ihn.
Und Sie auch, wenn Sie wollen. Und zwar zu besseren Bedingungen als Gellert.
Guten Tag, Herr Volker. Willkommen, Herr Janik. Nur heran. Ich habe mich sehr
gewundert über Ihren Anruf. Denn unsere letzte Bejegung voriges Jahr auf der
Party war ja nicht gerade freundlich. Weil ich fand, dass Sie sich zu sehr an
meine Frau ranmachten?
Ach, mein Lieber, setzen Sie sich doch.
Danke. Cognac?
Gerne. Die Zeiten ändern sich. Was früher ein Verbrechen war, wünsche ich
heute vielleicht.
Verstehe ich nicht.
Sie sind immer noch scharf auf Daniela?
Sie ist eine reichvolle Person. Ja, das ist sie.
Prost. Prost.
Passen Sie auf, weshalb ich Sie hergebeten habe. Sie können auf einen
5000 Mark verdienen. Können Sie doch brauchen, oder?
Wer könnte das nicht?
5000 Mark.
Und außerdem dürfen Sie meine Frau noch bumsen.
Die Angelegenheit ist natürlich delikat und twistvertaulich.
Versprechen Sie mir das?
Selbstverständlich. Daniela will sich scheiden lassen. Und ich möchte
ein Druckmittel gegen sie.
Man weiß nie, wie man es brauchen kann.
Am besten wären natürlich Fotos von einem Seitenpunkt von ihr. Und zwar
eindeutige.
Ah, jetzt stämme ich.
Wüssten Sie einen Fotografen, der... Ihre Frau? Kann nicht sein.
Tag, Papst. Das ist Verena, eine aus meiner Klasse. Tag, Herr Vollmann.
Ja, die Banksituation ist zur Zeit wirklich angespannt und die
von Krediten wird langsam unerschwinglich.
Bei den jetzigen Zinsen?
Ja, wüssten Sie einen zuverlässigen Fotografen?
Natürlich, kein Problem.
Fein, machen wir es kurz.
Meine Frau ist zur Zeit im Frisiersalon Jobst in der Friedrichstraße. Tun Sie
so, als würden Sie sie zufällig treffen.
Hoffentlich lässt sie sich auf ein Match mit mir ein.
Ach, damals auf der Party ist sie doch ziemlich auf Sie geflogen.
Sagen Sie mir, wo der Bumms stattfindet. Ich möchte das überraschte Gesicht
meiner Frau genießen.
Hier sind tausend Mark Vorschuss. Den Rest kriegen Sie an Ort und Stelle, wenn
ich sehe, dass Sie und der Fotograf Ihre Arbeit getan haben.
Sie können sich auf mich verlassen, Herr Vollmer. Also dann, auf ein
erfolgreiches Nümmerchen.
Frau Vollmer, stimmt?
Oh, Herr... Janitz, Wolfgang Janitz.
Richtig, von der Party bei... Der sich in Sie so verknallt hatte, dass der Mann
stumpf machte. Nicht ohne Grund. Wenn ich an die Art denke, wie wir
getanzt haben.
Ist mir unvergesslich geblieben.
Warum auch nicht?
Setzen wir uns. Sie lassen sich scheiden. Seien Sie mir nicht böse, aber
freue mich darüber.
Dann möchten Sie wohl gleich wieder mit mir anbändeln. Auf der Stelle. Soll ich
zahlen? Dann können wir gleich gehen.
Nur nichts überstürzen.
Immerhin.
Heute würde ich mir ein solches Vergnügen nicht mehr verbieten lassen.
Daniela, soll das heißen, dass ich Hoffnung schöpfen darf?
Wir haben einen guten Moment erwischt. Ein Erlebnis, bei dem man alles
würde mir mal ganz gut tun.
Ich würde dich bestimmt sehr glücklich machen.
Es wäre schön, wenn du Vertrauen zu mir hättest.
Das ist vielleicht zu viel verlangt in deiner augenblicklichen Situation,
aber... Ja, Vollmer?
Ah, Janitz, na, wie steht's?
Alles läuft wie am Schnürchen. Haben Sie was zu schreiben? Moment, ja?
Ich höre. Nächsten Montag, 17 .30 Uhr, Schillerstraße 7, Massagesalon Helga.
Ihr treibt euch in einem Massagesalon?
Ja, Daniela bestand auf einem neutralen Ort. Die Besitzerin ist eine gute
Freundin von mir.
Das haben Sie gut gemacht.
Ich staune, wie du solche Augen machst. Na, übertreib mal nicht.
Das wird ein bisschen länger dauern.
Essen wir ein Eis da drüben? Okay.
Also nun pack aus, aber wehe, es ist nicht besonders aufregend. Aber
wir müssen uns leise drüber unterhalten.
Dazu ist die Eisdiele ja bestens geeignet.
Pass auf, du hast mir doch ein paar Mal erzählt, was du immer für Träume hast.
Du weißt schon, so geile mit Fesselung und so weiter.
Bist du verrückt? Darüber können wir doch hier nicht reden.
Brauchen wir auch nicht.
Ich will dir nur sagen, dass es sowas auch in Wirklichkeit gibt. Klar gibt es
das. Es gibt allerlei auf dem Gebiet. Leider ist es mir noch nicht passiert.
Aber der Mutter, das heißt eigentlich ist es die Stiefmutter von der Regina.
es der Regine Vollmer aus unserer Klasse?
Genau, und zwar vorgestern Nacht.
Das Eis, bitte schön.
Danke.
Das hat sie dir erzählt?
Ganz ausführlich. Ihr Vater hat seine Frau auf einen Sessel gefesselt. Ganz
nackt. Stell dir das vor. Und es vor ihren Augen mit einer anderen gemacht.
ist doch irre was.
Hör auf. Das ist genau das, was ich mir immer vorstelle.
Und die Regina hat alles heimlich mit angesehen. Und es ist ihr dabei
gekommen. Wäre mir genauso ergangen. Leider träume ich immer nur davon.
Habe so einen Mann noch nicht getroffen.
Aber es gibt sie. Das siehst du ja.
Nur, wo finden? Ich kann ja schlechte Männer auf der Straße ansprechen. Hätten
Sie Lust, mich ein bisschen zu quälen?
Vielleicht solltest du ein Inserat aufgeben.
Spinnst du? Da geniere ich mich doch viel zu sehr. Mir fällt was ein. Es gibt
den Sexshops Magazine, da stehen Suchanzeigen für alle möglichen Partner
Wir besorgen uns eins.
Darauf bin ich noch gar nicht gekommen.
Komm, wir zahlen. Herr Ober!
Sonja, ich hab eins!
Von wem denn?
Ich komme auch kurz rein. Von meinem Onkel, der sammelt das Zeug.
Ja, ja, die guten Onkels. Die haben schon manche minderjährige Nichte
Ach, herrlich.
Du kannst noch ein bisschen abkühlen, bevor es uns nachher wieder heiß wird.
Wieso heiß?
Wenn du das Magazin durchsiehst und an deinen Zukunftigen schreibst.
Ach so.
Also, sehen wir uns die Sache mal näher an.
Schön geile Bildung.
Ich habe schon ein Inserat gefunden, das in Frage kommt.
Das hier, energischer, gut aussehender Meister, erfahren in Liebesdingen,
verschafft schwierig veranlagten Damen unvergessliche Höhepunkte.
Keine finanziellen Interessen.
Unterwürfige Sklavin will sich mir ausliefern.
Chiffre R3312.
Das ist genau richtig für dich.
Und eine würfige Sklavin, das hört sich irgendwie doof an.
Aber eigentlich stimmt es. So ähnlich fühlst du dich doch, wenn du von deinen
Fesselungen träumst.
Ob es gefährlich ist, zu so einem Fremden zu gehen?
Wenn du willst, gehen wir zusammen hin.
Oh ja, da wird mir gleich wohler.
Mich juckt schon, wenn ich dran denke, was für irre Tricks der vielleicht auf
Lager hat.
Der macht es bestimmt nicht wie die Jungs aus unserer Klasse.
Wir sind ganz schön verludert, wir zwei.
Aber weißt du, was du brauchst? Fotos. Du musst ein Nacktfoto in den Brief
legen.
Gleich ein Nacktfoto?
Der kriegt bestimmt eine Menge Zuschriften. Da sucht er sich logisch
aus dem hübschesten Sinn.
Wenn du meinst, ich habe eine Polaroid, dann knippst du mich halt. Aber das
machen wir besser drin.
Das wird ein Abenteuer.
Kannst du damit umgehen? Ja, ja.
Wo soll los, Klavin?
Was für eine Stellung soll ich einnehmen? Wie freche, du musst den
scharf machen.
So vielleicht?
Mach ein bisschen auseinander.
Wirklich?
Menschenskind, die wichtigste Stelle, die will der Typ doch deutlich sehen.
Na gut, stell ihn Fuß auf die Sitzfläche.
Nein, das ist zu ordinär.
Nun drück schon ab.
Stopp, du hast ja gar keinen Blitz drauf.
Achtung, blick sie mal auseinander.
So.
Eine Minute, nicht? Ist das hier auch so?
Ja. Wir machen jetzt noch ein Bild von deinem Hintern.
Was? Der Hintern spielt eine ganz wichtige Rolle zwischen Herrn und
denn wir bestimmt wissen, wie deiner aussieht. Ich glaube eher, du willst es
genau wissen.
So ging es, das spitzt mich an.
Dich nicht.
Aber Verena...
Lieber nach, ob
es vielfältig geworden ist.
Aber sie ist sehr sexy, also... Ziemlich schlimm.
Mensch, gut.
Das sieht ja toll aus.
Mensch, knippt schon.
Sonja, das wird ein super Foto.
Du meinst ja besonders Unanständige. Ich hätte nie gedacht, dass du mich so
aufregen könntest.
Tust du mir den Gefallen? Beruhigst du mich?
Was soll ich?
Ich bin Rudi Gellert. Herr Lutz hat mich angerufen. Er will mich sprechen.
Er erwartet Sie dort hinein. Danke.
Na nun.
Ja, Rudi.
Hast du inzwischen den Verlag übernommen?
Nein, aber Stefan, ich meine, Herr Lutz hat mir deinen Fall übertragen. Ach,
soll ich etwa bei dir um Gutwetter bitten? Nicht nötig. Der Vertrag ist
schon unterschriftsbereit.
Wunderbar.
Halt! Eine Bedingung ist daran geknüpft.
Und die wäre?
Ich verlange, dass du den Vertrag nackt unterschreibst. Du bist voll bescheuert.
Entweder du ziehst dich nackt aus, oder du kannst das hier wieder mitnehmen.
Das ist meine Zumutung.
Sibyl, hast du mich noch nie nackt gesehen?
Doch, aber noch nie auf mein Kommando. Im Vergleich zu dem, wie du mich immer
rumkommandiert hast, ist das ja nur eine kleine Revanche, aber die will ich
genießen.
Die Wahl.
Na, geht er drauf ein? Er scheint zu überleben. Diese Bill ist eine Wucht.
Da ruf ich die unterdrückte Weiberseele.
Na schön, du sollst deinen Triumph haben. Der Roman ist mir wichtiger.
Hoffentlich kommt er dir hoch, so auf Kommando.
Ja, mach, ziehen wir rein.
Warten wir, bis er ihm richtig steht.
Wenn mich vorher ein paar Herren durchgezogen hatten, ist er dir
geworden. Vielleicht hilft es, wenn ich dir nochmal mein Loch zeige. Zum
Abschied. Zum Abschied?
Ja, ich ziehe heute noch bei Stefan Lutz ein.
Schau an.
Meine Muschi wird noch immer aufsehen.
So eine brauche ich aber nicht.
Ich hatte auch stets welche. Also mach weiter.
Bitte.
Okay, deinen Roman hast du gerettet. Aber was mich betrifft, adieu.
Zuschauer brauche ich aber nicht.
Ich hatte auch stets welche.
Also, mach weiter.
Eigentlich hast du recht. Ich brauche mich schließlich nicht zu verstecken.
Betrachten Sie mich genau, meine Damen. Vielleicht hat eine von Ihnen Lust, die
Bills Nachfolgerin zu werden.
Du bist wirklich nicht leicht unterzukriegen. Das könnte einem beinahe
imponieren.
Also wieder ein neues Heim. In letzter Zeit bin ich ganz schön gewandert.
Wenn es nach mir geht, soll es sicher seltsam werden.
Das wird mir nicht schwerfallen.
Hallo. So stürmisch kenne ich dich ja gar nicht.
Findest du es unpassend, wenn ich langsam Sehnsucht nach dir kriege?
Denn lange genug habe ich es mir ja verkniffen.
Stimmt, du warst sehr standhaft. Ich habe dich richtig bewundert.
Und ich bewundere jetzt dich.
Du nimmst wirklich Appetit an, Regendorf.
Verzeihung, Herr Lutz.
Claudia, haben Sie denn gar kein Anstandsgefühl?
Doch, Anstandsgefühl habe ich schon.
Aber ich habe auch Feierabend. Machen Sie nur noch den Kamin an und lassen Sie
das Rollo runter.
Verstehe, keine Zuschauer erwünscht. Richtig, nicht einmal das Hausmädchen
Claudia.
Jedenfalls scheint sie nicht gerade zu erschrecken, wenn sie ein nacktes
sieht. Naja, die erste bist du nicht, aber ich hoffe, dass du für lange Zeit
letzte bist.
Zeigst du mir das Bad?
Nur zeigen?
Ich begleite dich. In Zukunft lasse ich dich keinen Augenblick mehr allein.
Na, servus.
Was machst du?
Ich spüle die lockere Vergangenheit von dir ab.
Die ganze Vergangenheit? Na, da bist du eine Weile beschäftigt.
Es ist schön, so von seinen Sünden reingewaschen zu werden.
Ich habe mir offenbar einen ausgesprochenen Sextröckel eingefangen.
Naja, wenn ich in Stimmung bin, halte ich viel aus.
Und was machst du hier?
Ich baue mir meine neue Zukunft auf.
Sie will, du schaffst nicht.
Ja, nächste Sünde bin ich.
Mit dem Schnellen?
Ich hätte es jetzt haben wollen.
Soll das ein Wiederbelebungstrunk sein?
So etwas hast du bestimmt nicht nötig.
Du hast ein interessantes Haus.
Ich setze mich ein bisschen vor das Feuer.
Hast du eigentlich keinen Hunger?
Den Nummer habe ich nicht gemein.
Verdammt nochmal.
Willst du mich gleich am ersten Tag kaputt machen?
Ich muss dich abkühlen.
Das legst du sofort auf.
Wenn ich auf deine Spielwiese gehe.
Okay.
Gibt es nicht. Hier ist es.
Christensen, stimmt, hier wohnt der neue Herr und Gebieter. So, ganz wohl ist
mir nichts. Ich bin doch bei dir.
Herr Christensen? So ist es.
Guten Tag, Christensen.
Nur herein, meine Damen.
Dem Foto nach zu urteilen, sind Sie die Sklavin.
Stimmt. Dann sind Sie der Anstandswauwau.
Von Anstand kann bei unserem Besuch wohl kaum die Rede sein.
Wenn Sie näher treten wollen.
Sieht ganz normal aus.
Wo sind die Folterwerkzeuge und Peitschen? Wir sind doch hier nicht im
Gruselfilm.
Der Typ ist doch prima. Ich bin sehr erleichtert.
Nehmen Sie doch bitte Platz.
Zuerst ein kleiner Begrüßungsschluck.
Prost, meine Damen. Prost.
So, und nun wollen wir uns alle ganz frei und ungeniert aussprechen.
Vertrauen ist die Voraussetzung in solchen Dingen.
Sonst hat unser Treffen keinen Sinn und führt auch zu keinem Erfolg.
Tja, dann sag schon, wovon du immer träumst.
Also gut, ich träume, dass ich irgendwo festgebunden bin.
Vor meinen Augen spielen sich wüste Schweinereien ab und sie möchte
Aber sie kann nicht. Irgendwas zwingt sie zuzugucken. Ja, ich werde wild. Ich
will sogar mitmachen.
Aber lange Zeit lässt man mich nicht. Dann endlich windet mich der Mann los
wenn er... Wenn er was?
Nein, das kann ich nicht ausdrücken. Sie meint, wenn er in ihr reinsteckt.
Ja, wenn er in mir reinsteckt, dann kommt es mir.
Sofort.
Das ist eine Veranlagung, die weit verbreitet ist. Ihr Orgasmus entsteht
Gefühl, unterdrückt zu werden und wehrlos zu sein.
Wir werden uns gut ergänzen.
Ja.
Ja, denn ich reagiere genau entgegengesetzt. Ich errege mich, wenn
erniedrigen kann, wenn ich sie einer Art Psychoterror aussetze. Und deshalb
wirst du dich auf der Stelle ganz nackt ausziehen und dich nur damit
bekleidet zu uns setzen.
Ausziehen? So einfach ausziehen? Nein, nein.
Der Kampf mit deiner Schamhaftigkeit, in dem du zuletzt wehrlos unterliegst, das
ist die Voraussetzung, um zu einem berauschenden Höhepunkt zu kommen.
Wie geht das an?
Meine Freundin kann dir helfen.
Nimm die Hände weg.
Komm in den Sessel.
Setz dich gefälligst unanständig hin. Die Beine auseinander.
So ist recht und wage nicht, die Stellung zu verändern.
Und jetzt zu dir, Schätzchen.
Du bist ja ein besonders süßes Mädchen.
Auf Sonja brauchst du keine Rücksicht zu nehmen.
Geh in den Schneidersitz.
Das ist anstrengend.
Du hast nur zu reden, wenn du gefragt wirst.
Zur Strafe trägst du eine Runde auf dem Teppich.
Riechend natürlich.
Und jetzt? Sklavin, füll die Gläser nach.
Wir werden ihr die heiße Nummer bieten, von der sie immer träumt.
Stellen Sie ab.
Und dann hock dich vor uns hin. Ich brauch was zum Füßen draufstellen.
Wir wollen richtig zusammen sein. Ja, ziemlich gut.
Und
was
wird aus mir?
Du wirst angebunden und guckst zu.
Genauso wie du es immer träumst.
Willst du dich gut?
Das wolltest du doch.
Ein gefesseltes Blabin sein und nur zusehen.
Nein, das genügt mir nicht.
Das Quatschen stört mich. Komm, Verena, wir gehen ins Schlafzimmer.
Wer hat dir denn erlaubt, hierher zu kommen?
Lass mich doch nicht allein.
Stör mich jetzt nicht.
Ich habe gerade gespritzt.
Aber du kannst mir den Schwanz hochnutschen. Komm.
Endlich genug für dich, mein Gummischwanz. Los, hock dich hin.
Na so, was ist?
Irre.
Soll ich ihn dir in den Arsch stoppen?
Es gibt genug.
Zufrieden? Hat meine Methode hingehauen?
Ja, es ist fantastisch gekommen.
Nächstes Mal gehen wir noch härter an die Sache ran. Oh ja, aber ich will auch
wieder dabei sein.
Frau Vollmer? Ja? Ich hätte Sie gerne einen Moment gesprochen.
Das passt jetzt schlecht, ich bin sehr in Eile. Ich weiß, wo Sie hinwollen. Sie
treffen sich mit Wolfgang Janitz.
Das ist auch der Grund, warum ich Sie sprechen muss. Zu Ihrem eigenen Besten.
Und was wird das Ganze, wenn es fertig ist? Eine Erpressung?
Ganz im Gegenteil. Ich möchte verhindern, dass Sie in eine Falle
In eine Falle? Ja, man hat eine große Schweinerei mit Ihnen vor. Aber wir
sollten das besser vertraulich bereden. Setzen wir uns kurz.
Meinetwegen.
Ich heiße übrigens Hannes Sturm und bin Fotograf.
Ihr sauberer Bekannter Janitz hat mich engagiert, um Wummsfotos von Ihnen zu
machen. Erlauben Sie mal!
Keine falsche Empörung.
In einer halben Stunde soll die Sache steigen. Ich soll knippen und Ihr Mann,
der das Ganze eingepädelt hat, stößt dazu und bezahlt uns nach getaner
Ja, so ist das.
Das ist ja ungeheuerlich. Aber warum verraten Sie mir den Plan?
Ganz schlicht und einfach, weil ich mich ein bisschen in Sie verknallt habe.
Ich habe es schon zweimal heimlich beobachtet.
Na ja, ich wollte wissen, wie sieht die Frau aus?
mit der die, naja, so ein krummes Ding drehen.
Und da haben sie mir so gut gefallen, dass ich mich entschloss, sie
Das ist wirklich sehr anständig von Ihnen.
So ein heimtückisches Pack.
Aber eigentlich hätte ich damit rechnen müssen.
Nur wie räch ich mich jetzt?
Ich kann Ihnen einen Vorschlag machen, wie wir den Spieß umdrehen.
Draus damit!
Na Daniela, in einem Massagetalent warst du bestimmt noch nicht. Macht nichts.
So ein obskures Milieu passt zu einem Seitensprung.
Da bist du, Herr Wolfgang.
Kommen Sie mal rein. Danke.
Dürfte ich wissen, wo das Bad ist?
Da ist es.
Und wo treffen wir uns dann?
Dort. Da seid ihr ganz umgestellt.
Eine schmucke Person.
Der Fotograf ist da, ja?
Ja, der wartet dort.
Weiß er eigentlich, wann er dazwischen platzen soll? Wir haben ein Zeichen
ausgemacht. Ich gehe schon rein.
Und ich muss zu meinem Kunden zurück.
Ist der Nächste schon da?
Nein, nein, ich habe ein Zimmer an einem Wumpfpärchen vermietet.
Wie weit waren wir mit der Massage? Du wolltest gerade mit der
anfangen. Ah, richtig.
Ah, schon mittendrin in den Vorbereitungen.
Ja. Ich möchte doch bereit sein für dich.
So sieht er also aus.
Damals beim Tanzen konnte ich ihn ja nur fühlen. Und ich, ich hätte dich gleich
am liebsten durch den Rock gefickt.
Heute mache ich es dir leichter.
Ich bin soweit. Schauen wir doch erst mal, wie er reinpasst.
Sie sind der Fotograf, ja? Ja. Psst, da.
Klasse, wie das läuft.
Ich will meinem Mann
Hörner aufsetzen. In Geweih so groß.
Nicht mehr durch die Tür. In Geweih, hast du eine Ahnung.
Köstlich. Das ist das Signal.
Köstlich, köstlich.
Oh, Himmels Willen.
Was soll das?
Wer ist das?
Harald, du?
Ja, da schaust du was? Von wegen mir eins auswischen. Mit solchen Fotos in
meiner Hand wirst du deinen Maul nicht mehr so weit aufreißen.
Fein eingefädelt. Du bist also auch nur so eine käufliche Missgeburt. Ein guter
Fick und fünf Mille, wer würde da nicht zugreifen?
So ist es.
Und Sie haben Ihre Sache wirklich ausgezeichnet gemacht, junger Freund.
Hier sind die restlichen 4000.
Eins.
Zwei, drei und vier.
Das brauchen Sie nicht mehr zu knüpfen. Doch, gerade.
Diese Fotos sind ja viel interessanter. Wieso?
Na hör mal, ein angesehener Geschäftsmann bezahlt den Liebhaber
Wenn das keine Schau ist... Ja, was erlaubt sich der? Geben Sie sofort den
raus!
Mach auf, du Schwein!
Spreng dich nicht an. Der Film wird mir ausgehändigt.
Was willst du sagen? Wir haben das abgemacht. Eure Hinterlist ging dem
Fotografen gegen den Strich.
Er hat sich heimlich mit mir getroffen und mich informiert.
Wer ist jetzt der Reingefallene? Du bist Stück, du Verkommenes. Ich schlag dich
windelweich. Lassen Sie doch.
Das bringt doch nichts. Sie hat die Fotos. Dann geben Sie mir das Geld
Ich denke gar nicht dran. Ich habe meine Arbeit gemacht.
Dass ich nicht lache. Arbeit gemacht.
Sie haben meinen scheiß Fotografen engagiert.
Kommen Sie mir bloß nicht so. Ich könnte einem prima Kronzeugen abgeben.
Also servus.
Los, mach auf, Helga.
Mach schon auf.
Mach doch nicht solchen Lärmschock. Ist schon gut.
Tschüss.
Brauchst nicht in Panik zu geraten. Wenn du mit einer friedlichen Scheidung
einverstanden bist, kriegt niemand die Fotos zu Gesicht.
Wie hast du den Fotografen bloß umgepolt? Tausend Mark hätte er von mir
bekommen. Stimmt. Mit Geld konnte ich ihn nicht bestechen. Aber eine Frau hat
noch andere Möglichkeiten.
Rat mal, welche.
Cindy, du Ferkel, du machst mich ja ganz nass. Gieß mir lieber nach. Okay.
Helga, dein Besuch ist da. Guten Abend, Alassette.
Helga, kannst du dein Vergnügen nicht mal unterbrechen? Dein Besuch.
Entschuldige bitte.
Bedauerlich.
Daniela! Hannes!
Prima, dass ihr gekommen seid. Grüß dich.
Wir warten schon sehnsüchtig auf Ihren Besuch. Der schönste Grund zum Feiern
doch die wiedergewonnene Freiheit. Prost!
Prost!
Sie haben recht, diese Freiheit habe ich mir gerade zurückerobert. Aber ohne ihn
hätte ich es nie geschafft.
Machen wir ein Vergnügen.
Helga, machen Sie uns einen Drink. Heute will ich mich austoben.
So wird sie hier ausreichend Gelegenheit haben, Chatty.
Neue Mädchen sind nämlich Leckerbitten für die Männer hier im Club. Aber
Ehespiel...
Wer zuletzt geigt, geigt am besten.
Wir werden ein ganzes Streichquartett mit dir aufführen. Wo zieht man sich
an? Da nebenan. Dort hängen auch Bademäntel.
Das sind übrigens Loretta und Robby.
Freut mich.
Und wir kennen uns ja schon von der Party bei Gellert, wo du nicht mitvögeln
wolltest.
Oh, geht mal, Robby.
Nicht so stören mich, er macht sie ja ganz verlegen.
Hey, saug mich so gut.
Kinder, lasst mir von ihr noch was übrig.
Na und?
Vom Hötchen hast du wohl ein? Wo geht's denn so weit?
Jetzt stecke ich ihn dir rein.
Willst du nicht erst mit dir?
Das kommt später.
Setz dich drauf.
Nein, komm, wir gehen lieber darüber.
Hier hast du dir alles nass gemacht.
Rasch noch ein, damit ich mich nicht zu schämen anfange.
Toller Wetter, der ist ja schon einsatzbereit.
Wir sollten uns jetzt wohl duzen, sonst fragst du nachher, bevorzugen Sie
langsamer oder schnellere Stöße, gnädige Frau?
Hast du nicht auch Lust auf Sex? Was glaubst du denn?
Du hast gleich ein Taschentuch zur Hand.
Ich bin vermutet, die Sauberkeit in Ordnung erzogen worden.
Wolltest du mich bei der Neuen abspritzen?
Klar.
Geht ja auch weiter.
Wie wäre es, wenn wir online sind?
Ja.
Wer ist der Nächste?
Steckst du da fest?
Nein, bin schon auf dem Weg.
Gestatten, gnädigst du?
Hat er dich mittendrin sausen lassen?
Neue Besen kehren bekanntlich gut.
Mein Zipfel braucht eine Pause.
Aber meine Zunge nicht.
Ich darf diesmal bei der Neuen nicht wieder den Anschluss verpassen.
Du bist doch nicht böse, oder?
Die hat ein Tempo drauf.
Entschuldigen Sie die Verspätung.
Die hält die Männer ganz schön auf Trab.
Scheint ein unheimliches Nachholbedürfnis. Genau das fehlt uns in
Der Hobby hat auch gleich verhindert.
Hey, bleib nicht so wütend. Sonst kommst du mir doch vorher.
Habt ihr die Lady frei?
Ich fühle mich sauvoll bei euch. Komm, weinchen.
Es war die letzte Geige.
Eine Mautstimmung, Herr Schröter.
Achtung!
Wir müssen durchstehen.
Los, Hannes, los.
Oh,
das
ist ein Spritzfest. Nicht schneller, Robby.
So macht das Leben doch viel mehr Spaß als in einer verkrachten Ehe.
Von wegen Ende. Jetzt fängt das Leben erst richtig an.
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