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WESTGATE GEF�NGNIS
Crenshaw. Gallagher.
Miller. Roberts.
White.
Franklin. James.
~Ich bin hier, mein Freund schon lange Zeit~
~Und ich bleibe bis in alle Ewigkeit~
Spencer. Becker.
Hier. Stack.
Hier. Lister.
Hier. Collins.
Collins!
Coy. Hier.
Seit einer Woche regnet es.
Als Kind mochte ich den Regen,
auch starken Regen wie jetzt.
Mein letzter Boxkampf im Freien fand bei Regen statt.
Die bezauberndste Frau begegnete mir im Regen.
Hohe Abs�tze auf nassem B�rgersteig.
Kommt, wir k�nnen Frankie noch mal sehen.
Die verlieren keine Zeit.
~Sie begraben heute Frankie McLain~
~Ihn bedr�cken keine Schmerzen und kein Kummer mehr~
~Der liebe Gott meint es gut mit Frankie.~
~Er holt ihn hier raus lange vor der Entlassung~
So kommt man auch raus. Vielleicht ist es besser so.
Unfassbar, dass Captain Munsey ihn mit 62 im Ablaufschacht arbeiten lie�.
Ja, noch ein Toter, den wir Captain Munsey verdanken.
Und da kommt er ja auch schon.
Joe! Er hat Joe dabei.
Schade um McLain.
Sie beide waren gute Freunde, oder, Collins?
Frankie hatte nur noch acht Monate abzusitzen.
In acht Monaten drau�en und in neun wieder hier.
Stimmt's, Collins?
Immer noch sauer? Lassen Sie's sein, Munsey.
Nicht "Munsey", sondern "Sir".
Sir.
Weniger dickk�pfig h�tten Sie es leichter.
Zehn Tage Einzelhaft und nichts dazugelernt.
Er wird sicher kein Messer mehr bei sich tragen.
Oder wurde es Ihnen immer noch zugesteckt?
Diese Angelegenheit ist erledigt.
Collins, warum bek�mpfen Sie mich?
Ich tue doch nur meine Arbeit. Ich...
Bitte, wie Sie wollen.
Joe.
Doc.
Joe, ich wollte Sie besuchen, aber ich...
Ja...
Doktor Walters.
Heute ist eine Sitzung. Aber h�ten Sie Ihre Zunge.
Dasselbe gilt f�r Sie.
~Mein lieber Joe, der sa� im Loch. Finsterer als ein Bergwerk war sein Joch.~
~Doch stolz schaut er dem Schuldigen ins Gesicht~
~Und am Leben l�sst Joe ihn ganz sicher nicht~
Joe, wie geht's dir?
Sch�n, dich zu sehen. Sch�n, dass du zur�ck bist.
Was von deiner Frau geh�rt?
Joe, kennst du Kid Coy? Nur vom Sehen.
Sie haben ihn in Frankie McLains Zelle gebracht.
Frankie kann man nicht leicht das Wasser reichen.
Wie du meinst, Joe.
Wir haben Vorkehrungen wegen des Spitzels getroffen. Alles in Ordnung.
Alles in Ordnung...
Was ist in Ordnung?
Nichts ist in Ordnung. Das war es nicht und wird es nie sein.
Solange wir nicht drau�en sind. Verstanden?
Drau�en.
Joe, nach der Einzelhaft schmeckt sogar das gut.
Danke.
Ich sprach gestern mit meinem Anwalt. Er kommt extra aus New York her?
Nein, er sitzt auch hier ein.
Roberts, ich brauche deine Hilfe.
Lass mich in Ruhe. Du verstehst dich mit Gallagher.
Bitte.
Roberts, Gallagher bringt alles in Ordnung.
Bei manchen Dingen geht das nicht.
Leg ein gutes Wort f�r mich ein.
Gallagher, ich muss dich sprechen. Was will er?
Hau ab. Bitte h�r zu.
Hau ab. Sie bringen mich um!
Wer ist das? Wilson, 529, auch ein Spitzel.
Er gab Collins das Messer. Ich wurde gen�tigt.
Die h�ren auf Sie. Halten Sie Collins auf, ich bezahle daf�r.
Ja, du wirst bezahlen.
Roberts, wie geht's Ihrer Erk�ltung?
Gut... Sir.
Hallo, Daniels. Morgen, Sir.
Strella, ich h�re, Sie maltr�tieren Ihre Mitgefangenen.
Tue ich das?
Captain Munsey, ich muss Sie sprechen. Bitte!
Guten Morgen, Jungs. Morgen, Sir.
Guten Morgen, Gallagher. Morgen, Captain.
Sie haben also den Streit in Zellenblock J geschlichtet?
Wir begr��en Ihr Eingreifen... Die Jungs und ich wollten nur helfen.
Sie und Ihre "Jungs".
Es gibt hier feste Regeln f�r Gangs und Cliquen.
Wir m�gen sie nicht. Wir wollen sie nicht.
Dann l�sen Sie sie auf, Captain.
Gallagher, Sie sind hier nicht zu Hause,
wo Sie eine Gangsterbande anf�hren. Hier habe ich das Sagen.
Sitzen Sie einfach Ihre Zeit ab.
So bekommt jeder seinen Lohn. Das stimmt, Captain.
Die Bibel sagt, der Mensch wird nach seinen Taten gerichtet.
Jeder von uns.
Verzeihung, Sir. Was f�llt Ihnen ein?
Was kann er daf�r?
Tut mir leid, Lister.
~Der Doc muss am Verhungern sein Trag ihm schnell sein Fr�hst�ck rein.~
Die Sitzung heute Morgen scheint wichtig zu sein, Doktor.
Wird Captain Munsey dabei sein?
~Brandy ist das Beste auf der Welt Damit das Leben dir gef�llt~
Calypso, Statistiken beweisen:
Sobald der Blutalkohol �ber ein halbes Prozent betr�gt,
wird der Blutdruck beeinflusst, was Ver�nderungen im Gehirn ausl�st.
Dann hast du einen sitzen.
Und das ist gut so.
Sie sind nicht gerne hier, Doktor. Warum gehen Sie nicht?
Du hast keine Wahl, Calypso. Ich genauso wenig.
So leicht ist es nicht, Mr McCallum.
In diesem Gef�ngnis sind doppelt so viele Insassen wie vorgesehen.
Sie haben nicht genug Arbeit.
Warum nicht?
So ist die Welt, in der wir leben.
Sie k�nnten "echte" Arbeit machen und etwas herstellen,
aber die Handwerker s�hen sie als Konkurrenz.
Die Gewerkschaften haben auch etwas dagegen.
Niemand will uns helfen.
Handwerker, Gewerkschaften. Ist das Wetter auch schuld?
Sie sind der Situation wohl nicht ganz gewachsen.
Entschuldigung, Sir.
Sie haben wohl nicht verstanden, was der Direktor meint.
Es geht nicht nur um Kontrolle. Er will den M�nnern helfen.
Munsey, wir brauchen absolute Disziplin, keine Wohlt�tigkeit.
Ihre Loyalit�t in Ehren, aber der Direktor wird langsam alt.
Alter ist eine Frage der Arterien und nicht der Jahre.
Leider sind Sie ein besserer Philosoph als Arzt.
Ich habe beide Rollen satt.
Ich bin aus einem Grund hier. Wenn es noch einmal Unruhen gibt,
und nicht Zucht und Ordnung herrscht,
wird es einen Personalwechsel geben.
Wir wollen hier keinen �rger mehr.
Ist das klar?
Ja.
Ihnen auch, Doktor? Absolut.
Sie wollen keinen �rger.
Sie machen es sich leicht.
Der Staat und seine Vasallen.
Sie bauen Gef�ngnisse und damit ist Ihr Job erledigt.
Fertig.
Stimmt das wirklich?
Sie mit Ihren Patentrezepten.
Direktion und Personal austauschen.
Absolute Disziplin.
Dieses Gef�ngnis, Mr McCallum, ist eine menschliche Bombe!
Wenn Sie Gewalt anwenden, wird sie explodieren!
Munsey, wie sehen Sie das?
Ich denke, der Doktor macht sich zu viele Sorgen.
Herr Direktor?
Ich wei� es nicht.
Ich aber.
Wie viele Tr�umer und Trinker drischt er emphatische Phrasen.
Was wollen Sie tun?
Ich wei� nur, dass man Krankheiten nicht schlimmer machen sollte.
Mit Ihren Methoden werden die M�nner noch gr��ere Verbrecher.
Gemeinpl�tze, Doktor. Ich warte auf Ihre L�sung.
F�r M�nner wie Sie, Mr McCallum, gibt es keine L�sung.
Was erlauben Sie sich? Warum zerst�ren statt aufbauen?
Wir brauchen hier mehr Geduld und Verst�ndnis.
Wir waren zu lange geduldig. Und zum Verst�ndnis...
Der Zweck meines Besuchs war ja wohl klar.
Sie behalten Ihren Posten, Mr Barnes, solange es keine Unruhen gibt.
Sch�nen Tag.
Doktor.
Ich bringe Sie raus, Sir.
Ich war so lange hier Direktor.
Wohin sollte ich gehen?
Was sollte ich tun?
H�bsch sieht es jetzt aus. Sch�n.
Gebl�mte Gardinen und Sessel...
Roy wei� nichts dar�ber. Gut. Gut.
Selbst wenn...
Sie wollte dich sehen. Gut, dass sie noch so klein ist.
Es macht ihr Spa�, wie Urlaub.
Dort wartet Ihr Anwalt.
Ruth? Weigert sich nach wie vor.
Sie muss es tun. Drei �rzte waren bei ihr.
Alle haben ihr gesagt, wie wichtig die Operation ist.
Aber sie l�sst sich nicht ohne Sie operieren.
Ruth liebt nur Sie, Joe.
Mehr als ihr Leben.
Wie lange hat sie noch?
Ich wei� es nicht.
Ich sage ihr, wo Sie sind. Nein.
Sie liebt Sie und wird es verstehen. Nein.
Sch�n, wenn Sie es f�r richtig halten.
Reden Sie mit ihr. Sie muss sich operieren lassen.
In Ordnung, Joe. Warten Sie.
Bringen Sie Geld in Ihr B�ro. Was haben Sie vor?
Ich kann nicht viel tun, oder?
Ich will Ihre Arbeit nicht behindern.
Ich sage nur, die Arbeit im Ablaufschacht schadet Roberts...
Nat�rlich, Munsey, machen Sie es auf Ihre Art.
Doc. Joe!
Du darfst frei herumlaufen?
Ich soll woanders arbeiten.
Munsey wird schon was finden.
Setzen Sie sich. Ich bin gleich fertig.
Gut, dass Sie kommen.
Einer meiner Patienten, der alte Pat Regan, will Sie sehen.
Dort liegt Ihr Erlaubnisschein.
Danke.
Doc? Ja.
Wie schnell f�hrt Krebs zum Tod?
Das ist die falsche Frage.
Krebs ist nicht mehr unbedingt t�dlich. Warum?
Nun... Kann man ihn operieren?
Das kommt ganz auf den Fall an.
Ma�geblich ist das Stadium.
Jemand Nahestehendes? Ja.
Wie viel Uhr ist es eigentlich? Ungef�hr halb elf.
Sicher?
Es ist genau 10.27 Uhr.
Warum?
Wilson. 10.30 Uhr.
Hab ich dir mal von meiner Limousine erz�hlt?
Der Wagen war so lang,
wenn ich meinen Fahrer anrief, war es ein Ferngespr�ch.
Der Wagen hatte das gleiche Nummernschild.
An die Arbeit.
Wilson. 10.30 Uhr.
Wo gehst du hin? Nur was trinken, Wilson.
Nein, Hilfe!
Lasst mich! Er hat mich gezwungen!
Ich wollte es nicht. Munsey hat mich gezwungen.
Er ist schuld. Bitte, geht weg!
Dr. Walters.
Ja, Herr Direktor. Was?
Ja, ich komme sofort.
Wann ist das passiert?
Verstehe.
Ein Gefangener wurde get�tet. Ja?
Ihnen k�nnen sie das nicht anh�ngen, Collins.
Sie haben mich als Zeugen.
Zeugen sind sehr wichtig.
Gut, dass Sie nach der genauen Zeit gefragt haben.
Durchaus.
Der Mann hei�t Wilson. Schlimme Sache.
Ein Unfall? Wahrscheinlich.
Es gibt Zeugen.
WESTGATE NACHRICHTEN
Louie! Ja?
Eine h�chst interessante Sache.
Erinnerst du dich an den begnadigten Baseballspieler?
Dougherty? Er kommt wieder her.
Hat seine Freundin umgebracht.
Ach ja? H�tte er mal fr�her machen sollen.
Mit ihm h�tten wir letztes Jahr wichtige Spiele gewonnen.
Wegen Wilson h�tte ich gesagt: "Tut es nicht".
Deshalb fragte dich keiner.
Das macht es allen schwerer. Die sind mir egal.
Das ist Friedhofsgeschw�tz. Wir sind wie begraben.
Nur sind wir nicht tot.
Was willst du mir sagen?
Wir beide brechen aus.
Du fantasierst, seit du hier bist.
Ich dachte, du h�ttest mehr Verstand.
Keine Vortr�ge. Ja oder nein? H�r zu, Collins.
Gefangene und Leitung respektieren mich.
Ich habe immer beiden Seiten geholfen und niemanden betrogen.
Na und? Munsey kann mir nichts anhaben.
Ich bin jetzt sechs Jahre hier.
Ich hatte viele Angebote, um auszubrechen.
6000 waren es.
Die kriegen alles mit. Gallagher...
Warte mal. Kennst du den Kerl an der Setzmaschine?
Er sitzt lebensl�nglich und ist seit 12 Jahren hier.
Komm mal mit.
Crenshaw?
Ja? Kennst du Collins? Er ist okay.
Nat�rlich. Wie ist der Plan?
Wir gehen am Dienstag.
Sind Sie dabei, Boss? Nein.
Viel Gl�ck. Diesmal klappt es.
Das sagt er seit 12 Jahren jeden Dienstag.
Es wird in 12 Jahren noch hei�en: "N�chsten Dienstag".
Schau, Gallagher, hier gibt es viele Verr�ckte.
Einer will sich freikaufen, der andere hat Verbindungen
oder will einen Ballon basteln.
Das ist alles Bl�dsinn.
Es ist m�glich. Es war m�glich und wird es sein.
Wir k�nnen es schaffen, du und ich.
Collins, w�rde ich es machen, dann nur mit dir.
Aber das brauche ich nicht mehr. Dir kann ich sagen, warum.
Ich werde vielleicht begnadigt.
Bald werde ich hier hinausspazieren.
N�chsten Donnerstag? Kann sein.
Wiedersehen, Gallagher.
~Macht euch schnell f�rs Kino fein Er kriegt seinen Schatz, so soll es sein~
Und es ist so.
Schach. Matt.
Schon wieder verloren? Schach, Domino... Bei jedem Spiel.
Du verlierst wohl nie? Selten.
Seit meiner Geburt wird alles, was ich anfasse, zu Gold.
Ich gewann mal fast den "Goldenen Handschuh".
Ich bekam eine Uhr und ein Trikot mit Namen.
Meine Freundin war da, Henrietta.
Ich gehe zur Krankenstation.
Planst du die Sache immer noch? Ja.
Haltet mir im Kino einen Platz frei. Tsch�ss, Kleines.
Was habt ihr mit diesem M�dchen?
Rede nicht so mit der Dame, mein unromantischer Freund.
Eine Dame sieht anders aus.
Ihr l�chelt sie an und k�sst sie, als w�re sie echt.
Das ist sie auch. Du wirst es noch sehen.
Es stimmt. F�r mich sieht sie aus wie...
meine Frau.
Sie ist kein gew�hnliches Pin-up-Girl.
Sie ist f�r jeden was anderes.
Hei�t das, ich muss nur lang genug hingucken,
dann erinnert sie mich an Henrietta?
Ganz genau.
Henrietta ist blond.
Sie sieht ihr nicht �hnlich.
Das muss sie nicht. Sie dient nur der Inspiration, Coy.
So denken wir an die, die wir wirklich sehen wollen.
In den letzten Tagen erinnerte sie mich an Flossie.
Habe ich euch je von Flossie erz�hlt?
Sie ist f�r mich der Inbegriff aller Frauen.
Sogar der Frauen, die ich noch nicht kenne.
Ich traf Flossie in Eddies Nachtclub in Miami.
Ich hatte einem Herrn Aktien einer Radiummine verkauft
und versuchte mich im Spiel.
Ich hatte Flossie gerade kennengelernt, aber wir waren schon gute Freunde.
Dank ihr meinten die W�rfel es gut mit mir, ich gewann viel.
Als alles wunderbar lief, h�rte ich ein vertrautes Ger�usch.
Die Polizei verdarb den wundersch�nen Abend
und es sah aus, als w�rde niemand entkommen.
Die Razzia lie� mich kalt, aber ich hatte einen Revolver dabei.
Flossie steckte ihn in ihre Handtasche.
Sie war nicht nur sch�n, sondern auch schlau.
Dann f�hrte sie mich zu einem Hinterausgang.
Sie kannte sich gut aus.
Wie gerufen stand drau�en mein Wagen bereit.
Mit dem Gewinn und meinem Revolver fuhren wir davon.
Mit dieser Traumfrau an meiner Seite hielt ich mich f�r einen Gl�ckspilz.
Flossie war sch�n, intelligent und hatte alles, was dazugeh�rt.
Sie war besser als ein Spiel mit sechs Assen.
Leider konnte sie auch mit einer Waffe umgehen.
Mit meiner Waffe.
Meine Vermutung, dass sie begabt ist, wurde zur Gewissheit.
Zum ersten Mal im Leben fand ich nicht die richtigen Worte.
Sie wollte mein Geld und ich kann Damen nichts abschlagen.
Vor allem wenn sie bewaffnet sind.
Folglich stieg ich ohne Widerspruch aus meinem Wagen aus.
Und das, meine Herren, war das letzte Mal,
dass ich meinen Wagen, mein Geld oder meine Flossie sah.
Wen Sie wohl heute betr�gt?
Das verstehe ich nicht.
Warum h�ngt man an so einer Erinnerung?
Wer wei�?
Hier drinnen findet man sogar das Schlechte da drau�en wunderbar.
Einfach nur, weil es drau�en passiert ist.
In Ordnung. Gehen Sie rein.
Joe, wie geht's? Hallo, Johnny.
Regan.
Ich bin's, Collins.
Wo warst du?
Die ganze Zeit habe ich nach dir gefragt.
Frankie McLain starb im Bett nebenan.
Er gab mir eine Nachricht f�r dich.
Die Arbeit im Ablaufschacht hat auch ihn kaputt gemacht.
Aber in diesem Ablaufschacht
gibt es einen Weg, der nach drau�en f�hrt.
Sprich weiter.
Er sagte,
Soldat soll dir sagen, wie sie im Krieg die Anh�he...
Anh�he...
633.
Joe...
Du musst unbedingt in diesen Ablaufschacht kommen.
Du musst es schaffen.
Warte nur, bis er sie sieht.
Ich wette, er gibt uns den gr��ten Eiervertrag im Land.
M�ssen wir allen Namen geben? Es sind doch keine Haustiere.
Wenn sie nicht erdr�ckt werden, ertrinken,
Parasiten kriegen oder sich tothacken, sind wir im H�hnergesch�ft.
Gib ihnen alle drei Stunden Futter und Wasser, bis sie allein klarkommen.
Dann tun sie dir nicht mehr leid.
Wo ist Tom? In der Zelle geblieben.
Er schreibt wieder seiner Frau.
Hallo, Liebling. Hallo.
Ich komme gleich. Lass dir nur Zeit.
Gibt es was Neues? Hier, zu Hause?
Ich habe Harry Thomas und seine Frau getroffen.
Wir k�nnten uns bald mal mit ihnen verabreden.
Du willst mal mit mir ausgehen?
Liebling...
W�nsch dir etwas. Was soll das hei�en?
Tom...
Oh, Tom! Hier, zieh ihn an.
Er ist wundersch�n.
Es ist der sch�nste auf der Welt.
Der Mantel geh�rt zu dir.
Ich f�hle mich darin so...
Ich wei� nicht... So als w�re ich jemand.
Tom.
Wo hast du ihn her?
Wo kommt das Geld her?
Woher hast du es? Cora...
Gestohlen. Ich habe 3000 Dollar aus der Kasse genommen.
Du?
Gestohlen?
Warum? Bitte, versteh mich.
Du willst Dinge. Die sollst du auch haben.
Ich bin immer knapp bei Kasse.
Du w�rst sonst nicht bei mir geblieben.
Verstehst du nicht? Ich musste es tun.
Mein sehnlichster Wunsch war schon immer ein Pelzmantel.
Ich kann ihn nicht zur�ckgeben. Nein, Liebling.
Was geschieht, wenn... Das ist egal.
Solange ich dich nicht verliere.
Guten Abend, Tom. Hallo, Captain.
Ich bedaure den Vorfall von heute Morgen.
So was kann passieren.
Ja, Sir.
Zigarette?
Tom, Sie sind kein Verbrecher wie die anderen in dieser Zelle.
Warum sch�tzen Sie sie?
Das haben wir schon besprochen.
Damals brauchten Sie meine Hilfe nicht so n�tig.
Ich kann viel f�r Sie tun.
So wie f�r Wilson?
Wilson war unachtsam und hatte einen Unfall.
Briefe zensieren ist am�sant.
Sie schreiben t�glich Ihrer Frau...
und bekommen nie Antwort.
Bitte, lassen Sie mich allein.
Diese Frau bedeutet Ihnen alles, nicht wahr?
Vielleicht bekommen Sie Bew�hrung, wenn Sie sich gut benehmen.
Ich entscheide dar�ber.
Nur ich kann Ihnen helfen, sonst niemand.
Captain, ich bin ein gemeiner Dieb, eine gescheiterte Existenz,
aber ich bin kein Spitzel.
Das macht gute M�nner aus. Stabilit�t und Treue.
Wir vergeuden wohl unsere Zeit.
Ich, wenn ich mit Ihnen rede. Sie, wenn Sie Ihrer Frau schreiben.
Sie haben von ihr geh�rt. Heute kam Post.
Bitte, was schreibt sie?
Sie sind fast ein freier Mann. Sie l�sst sich scheiden.
Achtung!
Einen Augenblick noch. Setzen Sie sich.
Der Direktor wird sprechen.
M�nner, ich appelliere an Ihre Vernunft. H�ren Sie gut zu.
In den letzten Wochen gab es hier wieder Unruhen.
Ich wei� Bescheid.
Bis heute haben wir euch Erleichterungen zugestanden.
Trotzdem m�sst ihr aufh�ren, euch gegenseitig zu bek�mpfen,
Widerstand zu leisten und Unf�lle zu provozieren
wie den heute Morgen in der Maschinenhalle.
Sonst werden alle Erleichterungen sofort wieder aufgehoben.
Achtet auf eure Mith�ftlinge.
Ein Unruhestifter kann den anderen alles verderben.
Seid also vorsichtig und wahrt eure eigenen Interessen.
Denn ich muss meine wahren.
Werden die Vorschriften noch einmal �bertreten,
kommt es zu weiteren zwischenf�llen, Unruhen oder Unf�llen,
werde ich mit allen Mitteln f�r Ordnung sorgen m�ssen.
Das ist alles. Kommt mir entgegen und verlasst euch darauf,
dass jeder H�ftling gerecht behandelt wird.
Zelle R17.
Der Gefangene McLain aus Zelle R17 ist gestorben.
Collins kommt aus der Einzelhaft zur�ck in Zelle R17.
Ein Gefangener verungl�ckt
in Anwesenheit dreier Gefangener aus Zelle R17.
Jetzt noch ein Selbstmord.
Dieselbe Zelle, dieselben Leute.
Verd�chtigen Sie etwa uns? Sie sprachen doch von Selbstmord.
In Ermangelung anderer Beweise. Tom war einer von uns.
Ihr wart seine Freunde. Wir haben ihn nicht anger�hrt.
Wir waren im Kino. In der Tat.
Und Collins war beim Doktor, als Wilson starb.
Ich glaube nicht an Zuf�lle, wenn sie sich h�ufen.
Ihr bek�mpft den Direktor, die W�rter und mich.
Ihr taugt nicht als B�rger und sperrt euch dem Leben im Gef�ngnis.
Morgen beginnt ein neues Leben. Ihr arbeitet im Ablaufschacht.
Soldat? Ja.
Was bedeutet "Anh�he 633"?
Das ist ein H�gel in der N�he von Rom. Warum?
Erz�hl mir davon. Da war nicht viel.
Wir sollten die Deutschen besiegen. Habt ihr angegriffen?
W�hrend die mit 8,8-cm-Flaks auf uns schossen?
Spencer, gib mal die Schachfiguren.
Macht mal Licht.
Da war die Anh�he. Hier waren wir.
Hier Gebirge und hier der Ozean. Eine Pattsituation.
Aber ihr habt es geschafft. Ja, wir haben sie erobert.
Mehr Licht.
Ein paar M�nner nahmen ein Boot, sie landeten hier.
Wir deckten sie durch schweren Beschuss.
Als es losging, griffen wir von hier an.
Die Deutschen zielten auf uns.
Da griff der andere Trupp von hinten an.
Es funktionierte.
Wir kamen durch. Die meisten von uns.
Der Rest ist noch dort.
Beide Seiten konnten sie nicht verteidigen.
Danke, Soldat.
Was hat das Ganze mit uns zu tun?
Morgen.
Das sehen wir morgen.
Mir kam gerade der Gedanke,
dass hier mit Lebensversicherungen niemand reich werden k�nnte.
Guten Morgen, Louie. Guten Morgen.
AN ALLE GEFANGENEN: ENTZUG ALLER PRIVILEGIEN
EINSCHLUSS NACH ARBEITSENDE
Tut mir leid, Gallagher. So ist es jetzt.
Sie bestrafen uns alle, weil jemand sich erh�ngt hat.
Warum? Weil wir die Kontrolle verlieren.
Es ging nur so. Sagt Munsey das?
Ich bin der Direktor. Es ist sein Werk.
Ich bin die Beschwerden �ber Munsey leid.
Er versteht sein Handwerk.
Gallagher, ich habe alles versucht, aber es n�tzt nichts.
Statt Wohlt�tigkeit brauchen wir jetzt Disziplin.
Nein, auf keinen Fall. Keine Interviews.
Egal, von welcher Zeitung er ist.
Hast du McCallum erreicht? Versuch es weiter.
Danke f�r Ihre Zeit, Herr Direktor. Moment noch.
Da ist noch etwas. Ich wollte Sie schon holen lassen.
Dieser Brief betrifft Sie. Ja?
Gallagher, wir konnten immer miteinander arbeiten.
Sie waren mir immer eine Hilfe... Was ist los?
Bis auf Weiteres werden alle Bew�hrungsgesuche abgelehnt.
Was hei�t das? Noch ein Jahr?
Zwei oder f�nf Jahre?
Das ist nicht gesagt.
Tut mir leid. Es ist nicht meine Schuld.
Doch, das ist es, weil Sie vor Munsey kuschen.
Vor ein paar Wochen hie� es, ich k�me bald frei
und d�rfte wieder nach Hause.
Nach Hause. Ich h�tte es wissen m�ssen.
Die Tore �ffnen sich drei Mal: Wenn man reinkommt,
wenn man die Haft verb��t hat oder wenn man tot ist.
Gallagher.
Kann ich noch auf Sie z�hlen?
H�rt mal, Jungs.
Ich soll mit einem Artikel beweisen, wie gut das Essen hier ist.
Wenn du das schaffst, kommst du ins Time Magazine.
Das ist interessant. Was haben wir denn hier?
Nachricht. Collins. Ablaufschacht. Es ist dringend.
Riechen Sie mal.
Jetzt wisst ihr, was mit Rin Tin Tin passierte.
Eine Nachricht f�r Collins.
Was geht hier vor?
Jeden Tag bringe ich das Essen in den Ablaufschacht.
Ich mag das nicht.
Die Luft dort unten ist ziemlich ungesund.
Atmen Sie nicht ein, sondern aus.
Dort unten gehen mehr M�nner rein als wieder rauskommen.
Wenn das so weitergeht, gehen ihnen die M�nner aus.
Hallo, Kleiner.
Und warum buddeln sie nach hinten?
Niemand wei�, wohin der Schacht f�hren soll
oder ob er je verwendet wird.
Hi, Tyrone. Hi, Muggsy.
Ich habe mir �berlegt...
Spucken Sie es aus. Was wollen Sie sagen?
Nun ja... Sie k�nnten mir einen Gefallen tun.
Es gibt keine Gefallen.
Ich bin nicht bestechlich.
Dazu h�tten Sie ohnehin nicht das Geld.
Meine Frau war wie diese Br�cke. Was meinen Sie?
Ein wunderbares Ger�t, aber meist mit dem Kopf in den Wolken.
Becker, lassen Sie ihn.
Er ist krank und braucht Hilfe. An die Arbeit.
Ich sagte, an die Arbeit.
Es geht schon, Soldat.
Essenspause.
F�r mich nicht. Nimm es besser.
DU HATTEST RECHT MIT "N�CHSTEM DIENSTAG". UM 7 AN DER KAPELLE. G.
Vater, wir sehen uns nur um. Schon was entdeckt?
Wir kontrollieren die M�nner jetzt �berall.
Hier �berwacht sie ein anderer.
Aber wie Sie w�nschen. Danke.
So machen wir es.
Der Hauptturm.
Wir m�ssen das Tor �ffnen,
dann kommt die Br�cke herunter.
Es gibt keinen anderen Weg als �ber diese Br�cke.
Wir m�ssen zuerst den Turm einnehmen.
Du wirst hier sein, auf der Innenseite.
Wenn wir aus dem Schacht kommen, sind wir auf der Au�enseite.
Wir greifen den Turm von beiden Seiten an.
Im Turm sind Waffen und Munition.
Aber nur ein Maschinengewehr. Ja, eines.
Sie k�nnen also nicht nach beiden Seiten schie�en.
Wenn wir den Turm einnehmen... Ja.
Wie viele M�nner hast du? F�nf mit mir. Alle bereit.
Ich habe sechs.
Ich sage ihnen nichts von dir. Nur das N�tigste.
Meine erfahren nicht mehr. Wann geht's los?
12.15 Uhr morgen. Du spinnst!
Es geht nur so. Wir brauchen mehr Zeit.
Wenn wir warten, �berlegt es sich einer anders,
der andere kriegt Angst oder verr�t sich.
Nur wenn wir sie �berraschen, k�nnen wir es schaffen.
Morgen.
In Ordnung, Collins. Also morgen.
Du besorgst Sprengstoff. Das wird nicht leicht.
Es muss gehen. Gut, ich versuche es.
Morgen also.
Du greifst um 12.15 Uhr an.
Ich brauche zwei Minuten.
Um genau 12.17 Uhr �ffne ich die Tore vom Turm aus.
12.17 Uhr.
Wir m�ssen uns beeilen.
Wenn die Tore ge�ffnet sind, brechen alle aus.
Amen.
Wie kommen wir ohne Wagen hier weg, Joe?
Ohne Geld kommen wir auch nicht weit.
Mit dieser Kleidung erkennt man uns.
Mehr kann ich nicht sagen, aber wir reden schon lange von Flucht.
Jetzt ist es soweit. Ich will dich nicht kr�nken.
Aber meine Strafe ist bald abgesessen.
Hier gibt es kein "bald". Warum sagst du nicht mehr?
So viel h�ngt vom Zufall ab. Du �bergehst vieles...
Sag es. Willst du aussteigen?
Das geht nicht. Wir wissen nicht mehr.
Du kannst nicht kneifen. Ruhig.
Versteh doch, Joe...
Die Wache.
Wie viel? Zwei.
Ich spiele hiermit. Vier f�r mich.
Spencer, bist du dabei oder raus?
Es gibt keine Garantie. Alles oder nichts.
Aber du musst dich jetzt entscheiden.
Keiner wird dir was nachtragen.
Ich gehe mit, Joe. Ich spiele mit.
Ich habe nichts anderes erwartet.
Ich auch nicht. Joe.
Morgen.
Was ich wohl machen werde?
Vielleicht werde ich Manager f�r Schwergewichtsboxer.
Wenn ich Gl�ck habe, bringe ich einen gro� raus.
Ihr sitzt in der ersten Reihe und bekommt Freikarten.
Mach dir nichts vor, Coy.
Drau�en werden wir uns nie wiedersehen.
Ich will in eine gro�e Stadt.
Unter Millionen Menschen f�llt man nicht auf.
Ich will die richtige Frau finden.
Das... Das steht schon mal fest.
Henrietta wird �berrascht sein.
Wir werden eine lange Reise machen.
Die meisten, die rauskommen, heiraten gleich.
Heiraten? Daran hab ich nie gedacht.
Ich hoffe, du schaffst es, Coy.
Machst du wieder Falschgeld, Spencer? Ich glaube nicht.
Die Druckkosten sind heute so hoch.
Ich wei� noch nicht genau, was ich tun werde.
Was ist mit dir, Soldat? Ich?
Ich habe einen langen Weg vor mir.
Seit dem Krieg will ich nach Italien zur�ckkehren.
Aber ihr wisst ja, wie es ist.
Eine Strafe folgte der anderen.
Jedenfalls kam ich nie hin.
Vielleicht diesmal.
Robert.
Robert, du musst verschwinden, die Milit�rpolizei war hier.
Wann war das? Was haben sie gesagt?
Ich habe mit ihnen gesprochen. Es gibt Wichtigeres.
Er hat kein Essen dabei und geht jetzt. Essen ist im Wagen.
Danke. Nein, stell dich an wie alle anderen.
Du isst, wenn es etwas gibt. Und wenn nicht?
Dann verhungerst du wie sie.
Wir haben nicht dein Gl�ck, Tochter.
Wir haben keine gro�e Liebe, die uns ern�hrt.
Robert w�rde mir was geben. Er kennt dich nicht so gut wie ich.
Darf man kein Essen annehmen von denen, die es einem nehmen?
Nimm es nicht pers�nlich:
Ihr spart nicht mit Bomben, also spart auch nicht mit Essen.
Ihr Amerikaner seid... Holen Sie sich das Essen.
Nein. Er hasst dich, Robert, und deine Uniform.
Er hat in Sizilien gegen euch gek�mpft.
Meine Lage erlaubt keinen Hass.
Es ist dumm, zu weinen.
Im Krieg weint man schnell.
Bitte, versprich, dass du nicht wiederkommst.
Wenn die Polizei dich findet...
Es ist gegen das Gesetz, uns Essen zu bringen.
Das Gesetz ist zweitrangig.
Meine Frau steht an erster Stelle.
Sie sind zur�ck.
Kein Wort �ber die Lebensmittel. Wir kennen Robert nicht.
Er wollte nur Wasser f�r den Wagen. Und wenn sie die L�ge durchschauen?
Ich soll meinen Kopf riskieren? Ich tat es auch f�r Sie.
Nein, Sie kamen ihretwegen. Ich l�ge nicht f�r Sie.
Sie und die Polizei k�nnen sich gegenseitig umbringen.
Setzen Sie sich. Hinsetzen.
Gina, gib auf ihn acht. Ich hole Wasser.
Wenn sie mir glauben, habe ich eine Chance.
Du hattest nichts damit zu tun. Nein...
Nichts. Rein gar nichts.
Soldat, lass die Tr�umerei.
Du verpasst eine spannende Geschichte.
Los, erz�hl weiter, Spencer. Wie gesagt...
Ich war von allen Seiten umzingelt.
Die B�rger vor mir, die Investoren hinter mir
und die Polizei um uns herum.
Doch ich blieb ganz ruhig.
L�chelnd und �berlegen stand ich da.
Was ist passiert?
Ich bin hier.
Lasst uns etwas schlafen. Warum?
Ich h�re Spencer gern zu. Wir haben schon zu viel gesagt.
Hier sind Ohren, die alle zu einem Kerl geh�ren.
Sollen wir etwa jeden Gefangenen in Einzelhaft sperren?
Andere Gef�ngnisse finden f�r diese Probleme andere L�sungen.
Schwierige Zeiten gab es immer wieder. Solche aber nicht.
McCallum kommt morgen. Warum l�sst er mich nicht in Ruhe?
Alles geht schief.
Ich mache niemandem Vorw�rfe.
Aber die Gefangenen hassen uns.
Nicht uns, mich.
Mich hassen sie. Wie das wohl kommt?
Ziehen Sie mal diese Uniform an.
Sie sprechen �ber Lautsprecher, ich mit dem Kn�ppel.
Sie machen Regeln, ich muss sie durchsetzen.
Wom�glich ist es die Art der Durchsetzung.
Wom�glich schon.
Ich kritisiere Sie nicht, Munsey. Nat�rlich tun Sie das.
Vielleicht haben Sie recht.
Ich habe nur versucht, meine Arbeit zu machen.
Aber wenn ich das Problem bin, wenn diese Gefangenen recht haben,
dann k�ndige ich umgehend.
Nein, Munsey. Genau das wollen die Gefangenen.
Es gab doch schon �fter Schwierigkeiten,
aber wir sind immer noch beide hier.
Belassen wir es dabei.
Diese Situation sollte begossen werden.
Herr Direktor. Nein danke, ich...
Ich ziehe mich zur�ck. Gute Nacht.
Lassen Sie sich nicht entmutigen.
Alle guten M�rchen enden so:
"Und sie lebten gl�cklich bis ans Ende ihrer Tage."
Gute Nacht.
Sie glauben mir das mit der K�ndigung nicht?
In einer Million Worten: nein.
Sie irren sich.
Ich m�chte dem Direktor helfen,
aber er ist ziemlich verwirrt.
Er wei� nicht, dass G�te nur Schw�che ist.
Schw�che macht M�nner zu Sklaven, nicht zu Herrschern.
Ein wahrhaft gro�er Herrscher sagte:
"Die Sanftm�tigen werden die Erde besitzen."
Die Wissenschaft widerspricht dem.
In der Natur m�ssen die Schwachen sterben,
damit die Starken leben k�nnen.
Autorit�t, Intelligenz und Vorstellungskraft.
Das unterscheidet die Menschen.
Ich bewege mich unter Str�flingen, Dieben und M�rdern,
allein und unbewaffnet.
Aber sie respektieren mich.
Sie gehorchen mir.
Da passen Sie gut rein.
In den Stuhl des Direktors.
Sie sind betrunken. Ich bin ein gew�hnlicher Mann.
Mich macht Whiskey betrunken. Was macht Sie betrunken?
Macht? Sie schmeicheln mir, Doktor.
Ich bin nur Polizist und gehorche dem Direktor.
Hat er angeordnet, Gefangene zu misshandeln?
Sollte Lister sich aufh�ngen? Wovon sprechen Sie?
Sie wurden beim Betreten und Verlassen von Listers Zelle gesehen.
Was ist dort passiert? Haben Sie seine Post zensiert?
Wollte er nicht spionieren?
Oder haben Sie L�gen �ber seine Frau erz�hlt?
Trinken Sie nicht so viel, Doktor.
Ihre Fantasie geht mit Ihnen durch.
Zellenbesuche sind n�tig.
So kann ich die M�nner kontrollieren. Kontrollieren?
Sie meinen wohl "foltern", nicht wahr?
Je mehr sie leiden, desto mehr Spa� haben Sie.
Deshalb w�rden Sie nie k�ndigen.
Wo sonst k�nnten Sie so viele hilflose Fliegen zerquetschen?
Sie wagen es, so zu sprechen?
Ohne mich w�rden Sie verhungern.
Sie chirurgischer Metzger.
F�r mich ist das hier die Endstation.
Aber f�r Sie ist es erst der Anfang.
Sie halten sich f�r Dschingis Khan,
Alexander den Gro�en oder C�sar.
So sehen Sie aus in diesem Stuhl.
C�sar testet seinen Thron.
Das reicht jetzt. C�sar reicht es?
Ganz ruhig.
Ich durchschaue Sie, Munsey.
Ich durchschaue jede Ihrer Bewegungen.
Sie haben betrogen, gelogen und gemordet.
Sie sind schlimmer als alle Gefangenen.
Sie sind hier der Psychopath.
Das ist es, Munsey.
Das ist es.
Nicht Intelligenz, nicht Vorstellungskraft,
sondern Gewalt, nichts als rohe Gewalt.
Gl�ckwunsch. Gewalt schafft Herrscher.
Aber Sie vergessen etwas:
Gewalt zerst�rt sie auch.
Ruth...
Bieg da vorn in die Seitenstra�e ab.
Es ist noch weit. Wir sollten nicht halten.
Halt die Klappe. Ruhig.
Warum f�hrst du nicht sp�ter hin?
Weil ich sagte, wir fahren jetzt hin. Schon gut. Schon gut.
Ich komme gleich wieder.
Hallo, Sadie. Guten Abend, Mr Collins.
Wie geht es ihr? Unver�ndert, aber sie klagt nicht.
Hier, falls sie etwas braucht.
Ja, Sir.
Mr Collins, es ist gut, dass Sie hier sind.
Entschuldigen Sie mich.
Ruth.
Joe.
Joe, Liebling, ich habe von dir getr�umt.
War es sch�n? Ich wollte dich fangen.
Hast du es geschafft? Fast.
Ich lasse wohl nach.
Ich kann alles bestimmen. Es ist mein Traum.
Bald bist du diesen Stuhl los und dein Traum wird wahr.
Joe, Liebling.
Zuerst gehen wir lange spazieren.
Keine Autos oder Z�ge. Nur laufen.
Wir wandern um die Welt. Ich bin jetzt schon m�de.
Sadie soll dir Essen machen.
Dann reden wir.
Ich muss dir so viel erz�hlen. Diesmal habe ich eine Liste.
Ruth, ich kann nicht bleiben.
N�chstes Mal... Wieder "N�chstes Mal"?
Wenn ich wiederkomme, ist es f�r immer.
Ich liebe dich, Ruth. Warum?
Ich bin krank, Joe. Warum liebst du mich?
Kranke liebt man nicht, man hat nur Mitleid.
Ich bin nicht "man", sondern Joe Collins.
Joe, es tut mir leid.
Ich bin so egoistisch.
Immer habe ich Angst, dass du nicht wiederkommst.
Wenn ich nur w�sste, wohin du gehst, was du machst.
Ruth, belassen wir es so, wie es anfing.
Ich bin nur ein Kerl, der hier nach Benzin fragte
und in diesem Rollstuhl die Frau seines Lebens fand.
Belassen wir es noch etwas dabei.
In ein oder zwei Tagen erz�hle ich dir, was du wissen willst.
Ich wei� jetzt alles Wichtige. Der Rest ist egal.
W�re ich nicht so krank, k�nnte ich dir helfen.
Es gibt verschiedene Krankheiten. Vielleicht helfen wirja einander.
Ich liebe dich, Joe.
Tr�ume jetzt deinen Traum zu Ende.
Ich laufe langsamer, damit du nicht so rennen musst.
Wenn du mich f�ngst, lass mich nicht mehr los.
Spencer. Becker. Stack.
Collins. Coy.
Los geht's.
Noch ein paar Stunden, bleibt nah zusammen.
Die Lore ist voll.
Robert, �bernimm dich nicht.
Lass mich das machen. Danke.
Soldat, die Weichen m�ssen auf rechts stehen.
Du stellst sie dann um.
Auf dem Gleis kommen wir zum Turm. Verstanden?
Ja. Was gibt's zu reden?
Nur die Uhrzeit. Arbeitet ihr nach Stundenlohn?
Morgen, Jungs.
Morgen, Chavy. Noch eine Story?
Ja, eine gute. Hi, Jungs. Hallo, Louie.
Ich bringe euch Mechaniker noch auf die Titelseite.
Nur deswegen sind wir hier gelandet.
Sag mal, Charlie.
Was hast du im Gef�ngnis �ber das Mechanikertum gelernt?
Dass ich drau�en mal kein Mechaniker sein will.
Und du, Andy?
Hast du der Presse was zu sagen? Ich tue nur, was man von mir verlangt.
Alles? Ja, alles.
Wo hast du dein Werkzeug?
Acht Brandbomben mit Phosphor. Die besten.
Acht Z�nder. Steck zwei auf dem Hof an.
Wie gesagt, ich tue meine Pflicht.
Es geht um 12.15 Uhr los. Ich werde da sein.
Schreiben Sie den Namen richtig f�r die Sammlung seiner Frau.
Gut so, Gallagher? Ja.
Gute und schlechte Nachrichten. Die guten?
Acht Brandbomben im Werkzeug. Wagen bereit.
Die schlechten? Kein Dynamit. Keine Chance.
Ich brauche es. Nicht genug Zeit.
Louie, ich habe einen wichtigen Auftrag f�r dich.
Such Collins im Ablaufschacht. Collins?
Er geh�rt zu uns. Sag ihm, wir haben kein Dynamit.
Machen wir's trotzdem? Es muss ohne gehen.
Louie, du hast 45 Minuten.
Glaubst du, ich verpasse die Party?
Ich habe schon... Ich wollte es Ihnen erkl�ren.
Nein, keine Besuchstage mehr, auch nicht f�r Angeh�rige.
Nehmen Sie die M�tze ab. Einen Pass, bitte.
Wof�r diesmal? Der Ablaufschacht. Sonderausgabe.
Was ist denn los? Nichts.
Wir helfen bei Ihrer Story.
B�ro von Captain Munsey.
Mr McCallums Wagen?
Lassen Sie ihn durch.
Was ist mit ihm? Munsey hat es angeordnet.
Wollten Sie in den Ablaufschacht? Ist das ein Problem?
Ist Munsey da? Er erwartet Sie schon.
Herein. Warten Sie hier.
Ein Interessent f�r den Ablaufschacht.
7033, H�ftling Miller.
Gallaghers Mann? Er bat im B�ro um einen Pass.
Gallagher.
Wollen Sie ihn sprechen? Ja.
Bringen Sie ihn rein.
Hallo, Louie.
Sie wollten in den Ablaufschacht? Ja.
Ich verstehe nicht, Captain.
Wir berichten �ber die verschiedenen Arbeitspl�tze hier.
Und ich... Ach ja, stimmt.
Sie sind Reporter, nicht wahr? Ja.
Setzen Sie sich.
Nicht dort. Hier.
Was soll das, Captain?
Ich war schon hundert Mal im Ablaufschacht.
Was wollen Sie von mir? Sagen Sie, Louie...
Wie wird ein ungebildeter Mann wie Sie Reporter?
Sogar ein Starreporter? Ich wei� nicht, Sir.
Ich schon.
Was wollten Sie im Ablaufschacht? Sagte ich doch.
Sagen Sie es noch einmal. Eine Story schreiben.
Die Antwort gef�llt mir nicht.
In Ordnung, Jackson.
Gallagher hat Sie in den Ablaufschacht geschickt.
Wen sollten Sie suchen? Niemanden, nur...
Falsche Antwort.
Lassen Sie mich gehen. Ich kann Ihnen nicht helfen.
Ach nein?
Noch mal. Wen sollten Sie f�r Gallagher aufsuchen?
Ich sagte schon, niemanden.
Um welche Botschaft ging es?
Es gab keine Nachricht. Ich wei� nicht, wovon Sie reden.
Du wei�t �berhaupt nichts. Nein.
Dann wei�t du auch nicht, dass Collins dort um 12.15 Uhr ausbrechen will?
Nein.
Wei�t du es?
Du hast mich angelogen.
Gallagher wei� davon, stimmt's?
Ich wei� es nicht.
Ich wei� nichts davon.
Sie k�nnen mich schlagen.
Sie k�nnen mich weiter schlagen.
Aber ich wei� nichts.
Jackson.
Er kommt in Einzelhaft.
Er hatte einen Unfall, als er aus dem Ablaufschacht kam.
Geh�rt er zu Gallagher und Collins?
Nein.
Das h�tte er mir gesagt.
Verschwinde mit deinem Mann.
Hey, Muggsy. Ja.
Ich komme schon.
Hast du was f�r mich? Nein.
Stimmt was nicht? Nein.
Wieder an die Arbeit.
Collins!
Bitte sehr, Doc.
Ihr Kardiogramm kam gerade. Ich muss Sie noch mal untersuchen.
Machen Sie es kurz, Doktor. Los, wieder an die Arbeit!
Louie wurde verpr�gelt.
Von Munsey. Er wird vielleicht sterben.
Ich soll Ihnen was sagen.
Sie sollen Ihren Plan nicht durchziehen.
Munsey wei� Bescheid.
Er wei�, dass es um 12.15 losgeht.
Er wartet darauf, Joe. Er will, dass Sie es tun.
Dann verliert Direktor Barnes seinen Posten.
Munsey w�re der Held. Er opfert Sie, um Direktor zu werden.
Wird Gallagher festgehalten? Gallagher? Nein, warum?
Joe, Sie haben keine Chance.
Wie hat es Munsey erfahren? Auf seine Art.
Einer Ihrer M�nner ist vielleicht sein Spitzel.
Ziehen Sie es nicht durch, Joe. Lassen Sie es.
Danke f�r den Versuch, Doc.
Wir haben noch zehn Minuten. Wir m�ssen einzeln gehen.
Welche Position �bernimmst du? Die, die du mir gibst.
Welche Position willst du beim Ausbruch �bernehmen?
Ich sagte doch, bei dieser Sache bestimmst du, Joe.
Und du? Dasselbe gilt f�r mich.
Es ist gleich so weit. Welche Position �bernimmst du?
Ich will dir helfen, wo ich kann.
Welche Position?
Ganz hinten. Da wird es am schwierigsten, oder, Joe?
Louie ist verletzt.
Er kam angeblich vom Ablaufschacht und ist verungl�ckt.
Auf dem R�ckweg? Ja.
Da ist Munsey. Weitergehen.
Hoffman. Captain.
Blinde Maulw�rfe h�tten bessere Chancen.
Verzeihung, ich habe Sie nicht gesehen.
Schon gut, Hopkins.
Ihr bekommt keine Belohnung, wenn sie �berleben.
Nicht in diesem Fall. Ja, Sir.
Haben Sie noch einen Befehl? Nein.
Sie unterst�tzen die Wache an der Mauer.
Ja, Sir.
Die Lore ist voll.
Bereit?
Bereit, Jungs.
Achtung!
Lassen Sie die Waffe fallen.
Mitkommen.
Coy und Spencer, ihr sch�ttet die Lore da hinten aus.
Ich habe nichts gemacht.
Ich hatte kein Gewehr... Seien Sie still.
M�nner, h�rt zu... Ich will nichts damit zu tun haben.
Nimm mich mit. Ich mache, was du willst. Bitte nimm mich mit.
Meine M�nner und ich gehen, wenn es im Hof losgeht.
Danach k�nnt ihr tun, was ihr wollt. Jetzt verschwindet ihr im Loch.
Spencer, du schneidest den elektrischen Draht ab.
Soldat, bring den Kerl da r�ber.
Joe, was ist mit mir? Mit dir?
Das ist doch keine Schande.
Sie gehen weg und sp�ter bringe ich Sie woanders unter.
Ich kann nicht k�ndigen.
Das hier ist mein Leben. Unterschreiben Sie.
Verk�nden Sie Ihren R�cktritt durch den Lautsprecher.
Aufgepasst.
Aufgepasst. Alle aufgepasst.
Hier spricht Direktor Barnes.
Ich habe soeben gek�ndigt.
Ich... Sagen Sie, dass Munsey �bernimmt.
Munsey... Los, sagen Sie es ihnen.
Nein.
Direktor Barnes tritt zur�ck.
Sein Nachfolger ist Captain Munsey.
Captain Munsey ist Ihr Direktor.
Sie haben seine Anweisungen zu befolgen.
Vorw�rts. Joe, Munsey hat mich dazu gezwungen!
Bitte, ich sage dir alles! Joe, bitte nicht so!
Joe, h�r mir besser zu!
Du wirst es nicht schaffen! Es ist eine Falle!
Joe!
Du wirst scheitern!
Jackson, gehen Sie mit Tom runter.
Hier, ich mache das.
Nimm die Waffe und komm mit.
Los, Collins, mach schon.
Was sollen wir jetzt tun?
Unser Plan wurde vereitelt.
Wir brauchen ein Wunder.
Gallagher rammt das Tor!
Es ist Collins!
Doc, das schmerzt schrecklich.
Hier gibt es nichts als Schmerz, Calypso.
Du bist verletzt.
Collins...
Collins und Munsey sind tot.
Und die anderen.
Die vielen anderen.
Sie mussten doch wissen, dass es nicht klappen wird.
Alcatraz, Atlanta, Leavenworth.
�berall haben sie es versucht, auf alle m�glichen Arten.
Nie hat es geklappt.
Aber sie versuchen es trotzdem.
Warum?
Ich wei� es nicht.
Aber alle gefangenen Menschen wollen nach drau�en.
Sie m�ssten doch dazulernen.
Das m�ssen sie.
Niemand entkommt.
Niemand entkommt je wirklich.
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