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Es tut mir leid.
Was soll ich machen?
Ich gehe zu Fuß. Das dauert mir eigentlich zu lange.
Brigitte! Brigitte!
Fängt ja gut an.
Scheiße.
Lass nur, ich geh schon.
Hallo?
Ja, ich weiß.
Er kriegt seine Reportage.
Ich kann mir das noch nicht auf den Fingern saugen.
Er soll mir noch vier Tage Zeit lassen. Sag ihm das.
Kondor, was ist los mit dir?
Hör zu, Richard.
Warum erzählst du mir nicht, was dich bedrückt?
Mein Chef verlangt, dass ich ihm eine spannende Geschichte über Call Girls
schreibe. Wie sie so leben und was sie so treiben.
Über Call Girls?
Na ja, weißt du, ich dachte...
Dass du mir vielleicht helfen kannst.
Du bist die Einzige aus dieser Branche, die ich kenne.
Kommt überhaupt nicht in Frage.
Du brauchst mir ja bloß mal einen kleinen Tipp zu geben. Den Rest mache
schon alleine.
Ist das wirklich zu viel verlangt?
Sag mal, du bist wohl total verrückt.
Aber wieso denn?
Meinst du, du kriegst die Adressen meiner Kunden?
Ganz unmöglich.
Das ist ja eine schöne Scheiße.
Was mache ich denn jetzt?
Das ist mir doch egal.
Ich verliere meinen Job.
Ohne Reportage bin ich erledigt.
Das Motorrad kann ich vergessen.
Und die Reise, die wir zusammen machen wollten?
Aber bitte, wenn du meinst.
Ist es denn wirklich so schlimm, wie du sagst?
Liebes, du musst mir irgendwie dabei helfen.
Ich rufe dich nachher vom Geschäftshaus an und gebe dir eine Adresse.
Du bist doch die Beste.
Okay.
Ich muss mich beeilen, die Mädchen warten.
Brigitte, komm her.
Bleib doch noch ein bisschen.
Ich muss jetzt gehen.
Ich bin schon viel zu spät dran.
Hey, und was ist mit mir?
Ich bin noch nicht fertig.
Hallo, ich komme eine Viertelstunde später.
Es geht ja auch mal ohne mich.
Mir ist da gerade was Wichtiges dazwischen gekommen. Also, ciao, bis
mich anzurufen.
Hallo, ihr Lieben. Entschuldigt mich, ich bin etwas spät dran.
Hallo, Marianne. Hallo, Brigitte.
Na, ihr beiden?
Na?
Dann wollen wir doch gleich mal sehen, was heute so alles anliegt.
Carol, auf dich warten wie immer deine festen Kunden.
Aber du wirst einen sehr gemütlichen Tag haben. Das verspreche ich dir. Alles
klar?
Marianne, auf dich wartet Madame Lavin.
Ich weiß.
Wann kommt der Chauffeur?
In einer halben Stunde. Du kannst dich schon mal anziehen. Viel Spaß.
Lass den Quatsch.
Mach's gut.
Ciao, bis später.
Und du...
Kannst den Telefondienst übernehmen, bis ich wieder zurück sein werde.
Okay.
Bleibst du noch hier? Ich will in der Stadt noch was erledigen und werde dann
meinen Kunden gehen müssen.
Wir sehen uns. Ciao. Ciao.
Hör zu, die neuen Aufträge schreibst du hier auf die rechte Seite. Ist das klar?
Ich schaue dann nachmittags wieder vorbei.
Also bis bald.
Ah, Brigitte, du.
Ich habe deine lesbische Sache für dich, nichts Besonderes. Wenn du willst,
kannst du ja mal hinfahren.
Warte mal einen Moment.
So, jetzt.
Es liegt nahe bei Fontainebleau.
C 'est au revoir.
Also, au revoir.
Bernd?
Das war ja ein toller Mann.
Halbstarker.
Bitte, Mademoiselle.
Dann... Lassen
Sie einen.
Verdammter Mist.
Schön, dass Sie da sind.
Machen Sie sich frisch.
Ist gut.
Hey du, geh weg!
Mach's dann.
Schrecklich.
Zieh mich aus.
Schwinde! Los!
Ja, Feste.
Ich stecke in dir ganz tief ein.
Wunderbar.
Bitte, Mademoiselle.
Harald! Harald! Komm her!
Zurück nach Paris?
Nach Paris.
Wollen Sie das haben?
Ich mache mir das mal bequem.
Bei dem Preis, mein Kind, ist doch wohl ein extra Service drin, oder nicht?
Was soll denn das heißen?
Sie wollen doch nach Paris.
Na, was ist?
Siehst du?
Das macht dir doch auch Spaß.
Oh!
Gut hat es dir lange keiner gemacht.
Das ist was anderes als mit Madame.
Oh Gott!
Brigitte? Na, Richard, wie war's?
Weißt du, ich hatte Schwierigkeiten mit dem Tonbandgerät.
Ich hab ein neues gekauft.
Hm, also hat's nicht geklappt.
Nein, was soll ich machen?
Du gibst mir doch noch einen Tipp, oder?
Hör zu, Richard.
Meine Kunden vertrauen auf meine Diskretion.
Naja, heute ist sowieso nichts mehr los.
Die Mädchen warten nur noch auf den Masseur. Ah, Masseur. Warte mal, das
mich doch gleich auf eine Idee.
Lass doch den Quatsch. Die Mädchen haben heute frei. Die wollen ihre Ruhe.
Au revoir.
Was soll das bedeuten?
Bleib ruhig, Kollege.
Was heißt hier Kollege?
Ich bin doch nicht rum.
So ein Mist.
Ich lasse mich raus.
Hallo, ihr Süßen.
Na, wer will noch mal, wer hat noch nicht? Na,
wer vertraut sich als Erste meinen durchtrainierten Muskelpaketen an? Hier.
Sagen Sie mal, wo ist denn Ihr Kollege? Der Kollege, der hat sich seine zarten
Fingerchen verstaucht. Tja, dann fangen wir doch gleich mal an. Lass mich
weitererzählen.
Ja, erzähl.
Ja, weißt du, mein Bernard,
Das ist vielleicht ein irrer Typ.
Alle Männer, die ich vor ihm geliebt habe, waren Schrott dagegen.
Weißt du, er hat nicht nur Fantasie.
Er hat auch das nötige Kleingeld, um seine Ideen zu verwirklichen.
Seine Villa solltest du mal sehen.
Ein Prunkstück.
Und dazu ein Liebhaber.
Mit Feuer.
Oh, Entschuldigung.
Ich war noch nie so verliebt wie jetzt.
Berna weiß ganz genau, was ich einer Frau von ihm wünschte.
Er ist so zärtlich.
Sag mal, du bist dir richtig verknallt in ihn.
Ja, und sie.
Weißt du, wenn ich an seinen Schwanz denke, wird ich so geil, dass ich es
aushalten kann.
Wichtig wünsche ich mir, es würde nie aufhören.
Er macht mich verrückt.
Verstehst du das?
Manchmal glaube ich, ich träume das alles noch.
Er hat mir erzählt, dass er Innenarchitekt oder sowas ähnliches ist.
Jedes Mal, wenn ich zu ihm komme, hat er seine Zimmer völlig neu dekoriert.
Nur, um mir eine Freude zu bereiten.
Achtung!
Am liebsten mag er, wenn ich seinen Saft schlucke. Stell dir vor, neulich hat er
versprochen, mit mir einen Trip auf die Bahamas zu machen.
Sagen Sie, sind alle Ihre Kunden so spendabel?
Was geht Sie das an?
Unverschämtheit. Machen Sie Ihre Arbeit.
Jetzt einmal umdrehen, bitte.
Der darf notieren.
Da hört sich doch alles auf.
Das kleine Zauberwässerchen.
Einfach nicht zu fassen.
Ich tue, was ich kann.
Ich bin etwas ungeübt.
Mein Gott.
Sag mal, Katrin, was ist eigentlich mit dem Ferdinand, von dem du mir da neulich
erzählt hast?
Verdammt, hört mich denn keiner!
Weißt du, er ist ein netter Kerl, aber er bringt Spinner.
Der mietet ein ganzes Lokal, nur um sich von mir bedienen zu lassen.
Er bildet sich dann ein, dass alles geschehen in der Öffentlichkeit.
Und mach ihn so geil, sagt er.
Seinen Nachtisch will er immer auf ganz besondere Art angerichtet haben.
Demnächst will er sich ein eigenes Lokal kaufen. Da muss ich jeden Abend ran.
Das war zu blöde.
Der hätte sehr gleich Serviererin werden können.
Was soll denn das bedeuten?
Ja, das ist nur eine Kassette.
Kassette? Ja.
Gespräche aufzeichnen. Warte, ich schlage dich zusammen, du Schwein.
Vorsichtig, du Schwein. Ich zeige es dir. Du Gorilla Baby, du... Wie soll ich
mich ausdrücken? Also komm her, du Heißer oder Huster oder so ähnlich. Du
doch, was ich meine.
Oh, oh.
Aber wohin du fährst, das kannst du mir doch sagen.
Nach Brüssel geschäftlich.
Nur für einen Tag.
Mein Vater auch. Du, ich auch.
Eine 6 und eine 5.
1, 2, 5.
Hallo, Kleines.
Schön, dass du da bist.
Nicole.
Es wartet schon ein Kunde auf dich im Hotel Esplanade. Ich habe ein gutes
Honorar für dich ausgehandelt. Ist eine tolle Sache.
Ich nehme nur feste Kunden, wie vereinbart.
Weißt du, mein Mann, der... Ich muss vorsichtig sein.
Verstehe doch.
Karol, das bleibt eine Ausnahme. Ein sehr charmanter Herr aus der Provinz hat
ein Mädchen für die ganze Nacht bestellt.
Und der kann den verdienen.
Das ist ein Argument. Na also, ich gehe mich umziehen.
Ach, übrigens, die genaue Adresse findest du auf einem Zettel neben dem
Ihr Mann ist wirklich ein Problem.
Ihre Sache.
Hallo, Richard.
Schrei doch nicht so. Ich fühle mich hundeelend. Ach, du Arme.
Ja. Hör mal zu.
Ich habe eine Adresse für dich.
Und wo ist das? Hotel Esplanade.
Warte mal, ich schreibe es auf.
Richard Geil.
Hast du?
Zimmer 224 im Esplanade.
Ich habe Karol schon losgesiegt. Du musst dich also beeilen.
Ich wünsche dir Glück.
Bis später.
Gut.
Komm rein.
Setz dich doch.
Schön, dich zu sehen.
Deinen Zynismus kannst du dir wirklich sparen.
Die ganze Situation ist absurd.
Ich gehe.
Aber nicht doch.
Warum denn so eilig?
Vielleicht ergeben sich aus dieser Situation ganz neue Aspekte.
Warum sollen wir das Spiel nicht spielen?
Also los.
Hier, mein Einser.
Warum bist du so viel?
Du tust mir weh.
Was erwartest du denn?
Du wolltest ein Vergnügen?
Bitte.
Was kannst du haben?
Betrachte mich einfach als Kunde.
Hello, boy.
Come on, honey.
Be a big spender.
Sieh dich aus.
Na mach schon, schließlich bezahl ich dich dafür.
Komm, fehl dich nicht.
Bedien mich wie jeden anderen Kunden.
Na los.
Mach ruhig weiter.
Die Situation ist keineswegs so absurd, wie du denkst.
Eher reizvoll.
Sieh dich ganz aus.
Dreh dich um.
Schreien wir.
Ich muss gestehen, dein Hass gegen mich reizt mich.
So sehe ich dich mit ganz anderen Augen.
Das gefällt dir doch.
Lass dich schön gehen.
Hauptsächlich werden danach, können wir im Augenblick wohl beide verzichten.
Ich auf jeden Fall.
Danke, Mama.
Ja,
natürlich denke ich nur an dich, mein Schatz.
Ach, du Süße.
Wenn du sehen könntest, was ich jetzt alles mit mir treibe.
Ich halte es nicht mehr aus ohne dich.
Ich brauche dich. Ich bin schon ganz nass, wenn ich nur deine Stimme höre.
Oh, wann kommst du endlich zu mir?
Oh, bitte.
Sag mal ihr zwei, habt ihr nichts Besseres zu tun?
Tja.
Na, gehst du?
Ah, Brigitte.
Das war wieder nichts.
Ich glaube, ich kriege diese Reportage nie in den Kasten.
Also gut, Richard. Ich will dir noch einmal helfen.
Rue Saint -Denis, 17.
Viel Glück.
Hör zu, mein Junge. Ich will ja gar nichts gegen die Erziehung deiner Mutter
sagen.
Vertrau mir doch.
Ich will nur dein Bestes.
Es gibt drei Möglichkeiten, mit Frauen umzugehen. Erstens, du heiratest. Das
wird dann in der Regel sehr schnell langweilig.
Zweitens aber, du nimmst dir eine Liebhaberin und dann wirst du
Die dritte Möglichkeit, du versuchst die Frauen zu beherrschen.
Und das kann man lernen.
Was meinst du?
Ich kann es ja versuchen.
Na also, sehr vernünftig.
Gehen wir.
Drehen Sie sich mal.
Sag ihr, sie soll sich ausziehen.
Ziehen Sie sich aus, bitte.
Zieh dich jetzt auch aus.
Auch das noch.
Nicht so eilig, lass sie warten.
Versuchen sie jetzt, den geil zu machen.
Nehmen Sie dir jetzt.
Lassen Sie das. Er kann das allein.
Wenden Sie sich Ihren Pflichten zu.
Lass dir nichts vormachen, mein Junge. Sie versuchen mit Technik Gefühle
vorzutäuschen.
Lass dich nicht gehen.
Beherrsche sie.
Mach's mir, mein Junge.
Sieh sie nur als ein Objekt an, das deine Lust betätigen darf.
Ihr bleibt ganz ruhig.
Lassen Sie den Chef, er kriegt seine Reportage.
Ich habe das Material schon zusammen, ja.
Heute Nachmittag, ganz sicher.
Die Reportage wird in der nächsten Ausgabe erscheinen.
Bei mir kann er doch wohl nicht verlangen, hm? Also tschau.
Wie sieht es nicht hier?
Hat sie gesagt, wann sie wiederkommt?
Es ist dringend.
Hören Sie, ich muss hier unbedingt sprechen. Ich komme vorbei und warte
Sie. Alles klar?
Also bis gleich.
Hat sie Ihnen gesagt, wo sie hingegangen ist? Sie ist bei einem... Na ja, dann
wird sie ja gleich kommen. Ich warte so lange.
Muss das denn unbedingt Gericht sein?
Sehen Sie mich doch mal richtig an. Ich habe auch meine Vorzüge.
Ist das Ihre Spezialität?
Tonaufnahmen? Oh nein, nein. Ich brauche diese Kassette rein beruflich.
Verstehen Sie?
Ist ja schon gut.
Bleib schön sitzen.
Ich komme gleich wieder.
Nicht weglaufen.
Desiree macht sich nur etwas frisch.
Ich bin gleich wieder da.
Desirée kommt gleich zu ihrem Schatz.
Das wird unserem kleinen Gürtel.
Mein lieber Freund, ein ganz erlauchter Kundenkreis.
Hallo.
Na, wie gefällt es dir?
Liegt es mal weg.
Desirée macht es dir.
Das wird ja gefallen.
Nein, das geht jetzt wirklich nicht.
Rufen Sie doch später nochmal an.
Ja, später.
Wiederhören.
Gib es mir.
Nimm ihn in den Mund.
Wieso? Das ist ein neuer Kunde. Ein toller Typ.
Ein neuer Kunde.
Zieh dich an.
Und dir, Desiree, habe ich oft genug gesagt, du sollst nicht in diesen Räumen
treiben. Okay?
Was soll ich machen? Er hat mich überfallen. Ja.
Oh, das ist aber nicht wahr.
Hör auf zu streiten. Wir reden später darüber.
Geh jetzt. Lass uns allein.
Bitte? Für mich?
Ja.
Was machst du bloß für Sachen?
Die kamen ganz plötzlich rein.
Und naja, dann ist das passiert.
Verstehst du?
Ich finde dein Verhalten geschmacklich. Ach, hör zu. Ich habe auf dich gewartet,
weil ich mit dir reden muss. Ich kann nichts mehr für dich tun. Ich habe
einen Termin.
Ich kann dich ja hinfahren.
Oh, cool.
mir doch dieses eine mal du weißt sonst bin ich aufgeschmissen ich kann dir aber
nicht versprechen ich rufe dich dann an ok
Pater, Sie kennen mein Vorleben ganz genau.
Daher wende ich mich vertrauensvoll an Sie.
Neulich war ich bei einem Kunden und... Naja, ich bin mir nicht sicher, ob das
ein Mensch war oder ein menschlicher Roboter.
Kein Mensch?
Ein menschlicher Roboter?
Die Gesichter beunruhigen mich ein wenig.
Ich weiß auch nicht, wie ich das erklären soll.
Aber er bewegte sich wie ein Roboter.
Ich hatte Angst, Pater.
haben ein Feuer in mir entfacht.
Wenn ich sie anfasse, verliere ich die Kontrolle.
Er reagierte sonst ganz normal.
Sein Verhalten war recht menschlich.
Er war auch genauso konstruiert wie ein Mann.
Seine Bewegungen waren zwar etwas eckig. Etwa damit sagen Sie hart. Ja.
Und ich muss gestehen, dass ich fasziniert war.
Vor allem von seiner Ausdauer.
Das Vergehen, das ich begann.
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