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Original subtitles

Entschuldigung.

Tut mir leid, dass ich unangekündigt vorbeikomme,

aber da Sie weder auf Anrufe noch Nachrichten reagieren…

Béatrice, wie geht's?

Super. Ich fühl mich bestens.

Ich schlafe sehr gut, jetzt, da neben mir keiner schnarcht.

Danke.

Sie scheinen Ihren Aufenthalt in der Gegend zu verlängern.

Stimmt.

Maison Oris zieht andere Optionen in Betracht.

Lasserre ist nicht der einzige Blumenzüchter.

Aber der einzige, der Ihren Düften Erfolg garantieren kann.

Wie heißt noch das Parfüm, das Sie so reich machte?

Es riecht sehr gut.

Und wurde aus meinen Rosen gemacht.

Omar.

Lassen Sie uns die Verträge unterschreiben.

So schwer ist das nicht.

Das geht nicht. Das wissen Sie.

Arnauds Tod, die neue Begünstigte, das ist zu kompliziert.

-"Begünstigte?" Ich bitte Sie. -Ich sag's Ihnen direkt:

Solange wir nicht wissen, ob diese Frau rechtmäßige Erbin

oder eine Mörderin ist,

gibt es keinen Deal.

Das Mädchen wird bald kein Problem mehr darstellen.

Komm schon!

Hilfe!

Hilfe, bitte!

UNTER DER SCHWARZEN SONNE

Komm schon. Verdammt.

Léo.

Léo, ich liebe dich.

Madame.

Achtung, Madame. Bitte sehr.

Mein Baby.

Du weißt nicht alles, Alba.

-Warum sagst du das? -Du weißt warum.

Du wusstest es immer.

Hey.

Langsam. Alles ist gut.

Wo bin ich?

Im Krankenhaus.

Keine Sorge. Sie sind außer Gefahr.

Was ist passiert? Wer sind Sie?

Ich war heute früh an Arnaud Lasserres Grab.

Als ich gehen wollte…

Komm schon! Hilfe!

Hilfe, bitte!

Als ich den Sarg öffnete, fand ich Sie bewusstlos darin.

-Mein Sohn. -Rufen wir die Polizei.

-Jemand wollte Sie töten. -Nein, mein Sohn.

Ich ruf noch mal an.

-Geh ran. -Hi, hier ist Alba. Ich…

Wo steckst du?

Mama!

Ich hatte Angst.

Was ist passiert?

Alba, wo warst du?

Komm.

Nicht jetzt.

Warten Sie!

Wer sind Sie?

Hey, ich rede mit Ihnen, Mann!

Darf ich reinkommen?

Bist du verletzt?

Lies mir dein Buch vor.

"Der Raub der Persephone.

Persephone, Tochter von Zeus und Demeter, ist die Göttin der Ernte."

Lucie?

Lucie?

Ist echt alles ok?

Ja.

Ja.

Alles gut.

Alles super.

Ok.

Er holte also eine große Zange.

Ich hatte alle Formulare. Und dann holte er…

Komm.

Jacques, was gibt's?

Noch eine Überraschung im Testament?

Was?

Du weißt nicht alles, Alba.

Hallo?

Mama? Ich bin's.

Um Papa anzubetteln, ist es zu spät.

Er beantragt das Sorgerecht. Ich bin dafür.

Ja, klar. Deswegen ruf ich nicht an.

Was willst du dann?

Weißt du noch, nach der Geburt?

Du sahst Léo und fingst an, zu weinen.

Du hast so sehr geweint, dass du ihn nicht mal halten konntest.

So hatte ich dich noch nie gesehen.

Dann hast du gesagt: "Du weißt nicht alles, Alba."

Du gingst, und wir sprachen nie wieder darüber.

Was weiß ich nicht, Mama?

Was hast du gemeint?

-Hallo? -Ich…

Ich bin noch da.

Was verheimlichst du?

Mama?

Mann, Mama. Hier behauptet wer, mein Vater zu sein.

Stimmt das?

-Du hast Papa betrogen? -Nein.

Ich hab ihn nicht betrogen.

Was ist es dann?

Deine Mutter wollte anonym bleiben. Wir haben dich adoptiert.

Und dein Vater ließ mich schwören…

…es niemandem zu sagen.

Er schämte sich für seine Unfruchtbarkeit.

Aus Liebe willigte ich ein,

zu tun, als wärst du unsere leibliche Tochter.

Verzeih mir.

Ich weiß nie, was Gott für mich geplant hat.

Ob es zu kalt sein wird, zu heiß.

Zu feucht, zu trocken.

Ob es ein guter Tag wird.

Dieses Gut ist alles, was ich habe. Es ist meine ganze Identität.

Ich muss es schützen.

Um jeden Preis.

Ich hab Sie nicht bestellt.

Ich kenne ihn nicht.

Und doch gehört ab heute ein Viertel des Guts Ihnen.

Wirst du für unschuldig befunden, kriegst du dein Erbe.

Und ein Loch von 100.000 € hat euer Vater auch noch verheimlicht.

Was für ein Albtraum.

100.000 € mehr Schulden als die halbe Million, die wir eh haben.

Wenn die Bank das erfährt…

Du bist zu langsam.

Kannst du die Mayo schneller schlagen? Sonst gerinnt sie.

Er war uns fremd. Was hat er noch verheimlicht?

-War er ein Nazi? -Und du wusstest nichts?

Machst du nicht die Buchhaltung?

Sagte Jacques, wer Papa das Geld lieh?

Eine dubiose Firma. Grasse Horizon. Er ist an ihr dran.

Dank Oris können wir bald alles abbezahlen.

Nein.

Der Deal ist geplatzt.

Oris zieht sich zurück, bis die Lage geklärt ist.

"Die Lage?"

Sei nicht so begriffsstutzig. Die neue Tochter, die ihn getötet hat.

Ist die Irre nicht hinter Gittern? Sie wurde enterbt.

-Ich deck den Tisch. -Nicht gehört? Sie durfte gehen.

Wem verdanken wir das? Deiner Geistertochter.

Der großen Anwältin der Hoffnungslosen.

Komm schon…

Die Teller auch noch! Geht's noch tollpatschiger?

Du weißt, meine Tochter…

-Kommt mal! -Scheiße, was jetzt?

Überraschung.

-Du verschwindest hier. -Nein, warte.

-Wir rufen die Polizei. -Nein!

Genau, Béatrice.

Keine Polizei, kein Skandal. Schmutzwäsche ist Familiensache.

-Also nicht Ihre. -Was wollen Sie eigentlich?

Gerechtigkeit.

Einer von euch wollte mich reinlegen und umbringen.

Aber was einen nicht umbringt, macht einen stärker, was?

Wie geistreich. Wird das Ihr nächstes Tattoo?

Ihr wolltet mich zum Schweigen bringen? Ich bin umso entschlossener.

Großartig.

Wenn Sie sich jetzt von hier verpissen könnten?

Béatrice, checkst du's nicht?

Dein Haus ist jetzt auch mein Haus.

Laut Testament?

Sofern du mich nicht wieder töten willst, kannst du nichts tun.

Sie hat recht, Mama.

Abwarten.

Von da

bis hier,

das ist mein Teil.

Wollt ihr für mich arbeiten?

-Wir machen 50/50. -Ignoriert die Parasitin.

Sie ist nur vorübergehend hier.

Die Polizei wird ihre Schuld beweisen. Dann kann sie im Knast angeben.

Hey, Béatrice!

Wissen sie, dass du pleite bist?

Was…

Stimmt das, Madame?

Glaubt kein Wort, das aus ihrem Mund kommt.

Vertraut mir bitte. So wie ihr Arnaud vertraut habt.

POLIZEI

Keine Sorge.

-Madame Lasserre, hallo. -Hallo.

Nicht nett, Dinge zu verheimlichen.

Durchsuchungsbefehl.

Ein Autogramm, bitte.

Wir stellen alles auf den Kopf, bis wir die Waffe haben.

Falls Sie die Mörderin suchen, die ist da.

Gewöhnen Sie sich nicht dran. Die Hauptverdächtige sind immer noch Sie.

Geht das vorsichtiger?

-Das ist fragil. -Moment, was ist hier los?

Sie zerlegen die Fässer.

Das geht nicht. Wir müssen die Ernte direkt verarbeiten.

-Sag ich ja. -Mai ist der geschäftigste Monat.

Vorsichtig, bitte.

-Was soll das? -Das ist unser Job.

Wollen Sie den Mörder finden? Wenn wir die Waffe finden…

Haben wir schon! Diese Schlampe.

Ok, Monsieur, beruhigen Sie sich.

Ok, such. Komm, los.

Hallo?

-Hast du das Testament? -Ja, ich hab's.

Es wurde scheinbar zuletzt am 9. Dezember um 16:45 Uhr geändert.

Auf dem Gut ist es zu gefährlich für dich.

Ich lauf nicht weg. Sollen die doch Angst haben.

Ich versteh nicht. Wieso nahm er mich in sein Testament auf?

-Keine Ahnung. -Ich muss den Notar sprechen.

Hallo.

Kennen Sie mich?

Vom Hörensagen.

Darf ich?

-Das ist keine gute Idee. -Sagen Sie, am 9. Dezember…

Wieso kam Arnaud da zu Ihnen?

Mal vom Notargeheimnis gehört, Mademoiselle?

Kommen Sie. Das bleibt unter uns.

Ich muss echt mehr über meinen Vater rausfinden.

-Dann hätten Sie ihn nicht töten dürfen. -Ach ja?

Geht's noch?

Wusste jemand aus der Familie davon?

-Dass er mich in sein Testament aufnahm? -Sie wagen es, so was anzudeuten?

Sie stehen sicher auf Béatrice.

Sieht ja auch noch scharf aus. Oder bevorzugen Sie die Tochter?

Den Sohn?

Wer wusste es?

-Oh, gehen Sie schon? -Vorsicht, Mademoiselle.

Wer in Scheiße wühlt,

könnte darin ertrinken.

LETZTE RECHNUNG

Notarbüro, ja, bitte?

Vier, fünf, fünf, sieben.

Hallo?

Wer ist da?

Noor?

Los, iss.

Du musst bei Kräften bleiben.

Was hältst du von der Frau?

Alba?

Geht mich nichts an.

Ich finde ja, sie hat Mumm.

Ach ja?

-Oder sie spinnt total. -Sie hat den Boss nicht getötet.

Was weißt du denn schon?

Trinkt. Heute wird's heiß.

Sag das der Chefin.

Überstunden nach 14 Uhr, das geht doch nicht.

Ihr Mann hätte das nie getan.

Na, dann red du mit ihr.

Du bist fest angestellt.

Red du mit ihr.

Sag was. Du bist doch deren Liebling.

Ja, klar. Mathieu kann's kaum erwarten, mich zu feuern.

Er mochte nie, dass…

Was ist mit Noor?

Sie ist müde.

Sonst ist um die Zeit Schluss.

Mama?

Bin ich dumm?

Was? Was redest du da? Du bist der Klügste, den ich kenne.

Wieso tust du dann, als sei ich dumm, statt mir zu sagen, was los ist, hm?

Wieso warst du neulich verschwunden?

Und wozu die Anwältin? Hat Opa uns gefunden?

Léo, ich erklär es dir, sobald ich kann, versprochen.

Wie das mit Papa?

-Das ist was anderes. -Es ist immer dasselbe!

Du sagst, du erklärst es später, tust es aber nie!

Du nervst, Mama.

ROSENFELDER BLITZER

Gibt's Beweise für ihre Schuld?

Noch nicht.

Was sagen Sie dazu?

Sie verdächtigen sie sicher nicht grundlos.

Ist man nach 25 Jahren Armee so abgebrüht?

Eher nach 25 Jahren mit ihr.

Das Opfer gab sie in seinem Testament als seine biologische Tochter an.

Können Sie dazu was sagen?

Schade, dass er tot ist. Ich hätte die Last gerne abgegeben.

Sie wirken kaum schockiert.

-Wieso so wütend? -Es ist keine Wut, sondern Resignation.

-Ich hab genug getrauert. -Moment. Alba ist nicht tot.

Für mich schon.

Wissen Sie, ich hab Alba alles gegeben.

Als junges Mädchen war sie…

Sie war höflich. Fleißig.

Fröhlich.

Plötzlich geriet alles außer Kontrolle. Meine Frau und ich haben alles versucht.

Gespräche. Strenge.

Vergeblich.

Wenn wir dachten, sie berappelt sich wieder,

sank sie nur noch tiefer.

Irgendwann hatte ich genug.

Ich muss mir nicht alles gefallen lassen.

Das Einzige, was ich will,

ist, meinen Enkel da rauszuholen.

Alba meint, ihn mit runterziehen zu müssen.

Hätte Alba diesen Mann töten können?

Ja, natürlich.

Es wäre nicht das erste Mal.

Das Aufräumen dauert mindestens einen Tag.

Und die Ernte lassen wir verrotten? Geht's eigentlich noch?

-Im Mai gibt's nirgends freie Fässer. -Erkundige dich.

Uns vermietet keiner welche.

Dein Vater war mit allen in Grasse zerstritten.

Ich bin nicht mein Vater. Und du bist es auch nicht.

Kannst du alle wegwerfen. Dank dir ist die Destillerie ruiniert.

Sag, Lucie,

wie ist das Zusammenleben mit manipulativen Lügnern?

Witzig, dass gerade du das sagst.

Als Arnaud mich ins Testament aufnahm,

weißt du, wen Jacques da anrief?

Béatrice.

Deine Mutter weiß seit Monaten von mir.

-Du hast keine Beweise. -Sieh auf ihrem Handy nach.

Sie wollte mir den Mord anhängen. Ihren Mord.

Sie fand sein Doppelleben wohl inakzeptabel.

-Sie hat ihm alles gegeben… -Hör auf.

Nicht leicht, so ein Miststück als Mutter.

Schön.

Du bist doch nicht so feige.

Du hast dich schon in deinem Vater geirrt. Mach bei ihr nicht denselben Fehler.

Du musst Léo sein.

-Gehst du nicht rein? -Kann nicht schwimmen.

Na ja…

So wie der Pool aussieht,

ist es wohl besser so.

Warum bist du nicht in der Schule?

Mama und ich ziehen um. Wir ziehen nach Barcelona.

Barcelona? Das ist wirklich weit weg.

Und dein Vater hat nichts dagegen?

Ich hab keinen.

Jeder hat einen Vater.

Selbst der da.

Sein Name war Kronos.

Er fraß seine Kinder.

Toller Vater, was?

Stell dir mal die Familientreffen vor.

Weißt du, Léo…

Du könntest Teil meiner Familie sein.

Ich hab ein großes Haus, einen Garten.

Das könnte alles dir gehören.

Würde deine Mutter nur gestehen.

Denn sie hat eine große Dummheit begangen.

Was für eine?

Sie hat meinen Mann getötet.

Den Vater meiner Kinder.

Schoss ihm in den Bauch.

Nein, so was würde sie nie tun.

Sie sagt dir nicht alles.

Sie verheimlicht einiges.

Wie alle Mütter.

Und das ist noch nicht alles.

Mein Mann

war ihr leiblicher Vater.

Dein echter Großvater.

Lügnerin.

Du denkst, ich lüge, aber das ist die Wahrheit.

Du bist kein Baby mehr.

-Wir sollten nicht reden. -Du liebst sie.

Du willst sie beschützen.

Das ist ganz normal.

Aber du… Wer beschützt dich?

Wo warst du?

Ok.

Wieso ist Mama wohl gegangen? Wieso hat sie uns verlassen?

Wegen Papa und dieser verkorksten Familie.

Wieso sollte sie uns mit denen allein lassen?

-Sie ging unfreiwillig. -Nein.

Nicht schon wieder.

Wir waren zu jung. Wir erinnern uns an nichts.

Also…

Deswegen bin ich nicht hier.

Ich mache mir Sorgen um dich.

Wegen Alba.

Kannst du ihr trauen?

Sicher, dass sie nicht lügt?

Ok, danke.

Thierry Mazier log nicht. Von vor zehn Jahren aus Saint-Étienne.

Alba Mazier wurde schon mal des Mordes verdächtigt.

An ihrem Freund.

Ein Junkie, Dimitri Ravel.

Wurde vor ihrem Haus gefunden.

Wieso hilfst du nicht, statt nur zu gucken?

Siehst du, wie viel ich hab?

Ich muss extrahieren.

Wieso tust du das?

Alle sagen, du hast ihn getötet, aber du pflückst weiter Rosen.

Willst du die Wahrheit?

Ich will sie ärgern.

Je mehr ich sie nerve, umso mehr Fehler machen sie.

-Dann verraten sie sich. -Ja, aber du könntest einfach warten.

Wozu machst du dir die Mühe hier?

Na ja, ich hatte nie was Eigenes.

Nichts

von Wert.

Was ich meinem Sohn vermachen könnte.

Ich weiß, das klingt blöd in Anbetracht der Umstände.

Nein, ich hätte auch gern was Eigenes. Aber das kann ich vergessen.

Wieso?

Noor, komm!

Warte.

Ich weiß, wie Angst aussieht.

Und du hast Angst.

-Sag schon. -Noor!

Komm jetzt!

-Ich glaub, ich weiß, wer's war. -Was? War es Béatrice?

-Versprich, mir zu helfen. -Ja, ok.

Nicht hier. Ich schreib dir.

Man beobachtet uns.

Was ist mit ihr?

Keinen Hunger?

Doch.

Was hast du heute gemacht?

Nichts.

Mathieu?

Hast du die Fässer gesehen? Wenn man nur will…

Stopp. Wir müssen reden.

Ist Hadrien hier?

Nein.

Wieso?

Die fand ich bei Mama.

Schön, Sie wiederzusehen.

Siebzehn.

Nichts geht mehr.

28, schwarz, gerade, hoch.

Ja!

-Und für Sie, Madame. -Danke.

-Ja! -Bravo!

Noor?

Noor.

BIST DU WACH?

WER BIST DU?

EIN BEWUNDERER.

DU SOLLTEST NACH DEINEN ROSEN SEHEN.

-Was wollen Sie? -Dafür wirst du bezahlen.

Sie sind echt Arnauds Tochter.

Genauso gewalttätig.

Ein Funke, und Sie gehen in die Luft.

Was machen wir jetzt, Alba? Alles verbrennen, einander umbringen?

Oder eine Lösung suchen?

-Die Wahrheit ist die Lösung. -Ach.

Die Wahrheit zählt schon lange nichts mehr.

Nun…

Sehen Sie

in meine Tasche.

Da ist was für Sie drin.

Nur zu.

Nur zu.

Nehmen Sie's.

Ihr Geld ist mir scheißegal.

Es ist für Léo.

Ein besonderer Junge.

So reif, so intelligent für sein Alter.

Sehr sensibel noch dazu.

-Sie haben ihn gesprochen? -Neuntausend Euro.

Auf einem Konto auf seinen Namen. Ein guter Anfang, oder?

Das lassen wir wachsen. Dazu weitere Einzahlungen.

Wenn er volljährig ist, ergibt das eine gute Lebensgrundlage.

Halt dich von meinem Sohn fern, kapiert?

Nehmen Sie.

Sehen Sie genauer hin.

Ich bat Jacques, alles festzuhalten. Eine vertrauliche Vereinbarung.

Nur wir beide unterschreiben.

Keiner erfährt davon.

Was ist das?

Ein Geständnis.

Dass Sie Arnaud ermordet haben.

Ich verspreche, mich um Léo zu kümmern,

bis er volljährig ist.

Wie um einen Sohn.

Ich war's nicht.

Na und? Darum geht's doch nicht!

Es geht darum, die Zukunft unserer Kinder zu sichern.

-Sie sind verrückt. -Nein.

Nein, Alba. Nein, ich hab noch nie klarer gesehen.

Mit Ihrem Geständnis

kann ich den Deal mit Oris abschließen, bevor sie sich abwenden.

Meine Kinder brauchen auch Sicherheit.

Es ist die beste Lösung.

Sie wollen mir meinen Sohn wegnehmen?

Aber nein.

Wir beide werden ihn beschützen.

Alles erfolgt

mit Ihrem Einverständnis.

Léos Leben muss nicht so beschissen weitergehen.

Geben Sie ihm, was er verdient.

Es ist ganz einfach.

Selbstaufgabe ist das größte Opfer, das eine Mutter bringen kann, oder?

Untertitel von: Carolin Polter

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