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Original subtitles

Josefin Künstlerparadies.

Etwa ein Jahr ist es her, seit Josefine Mutzenbacher das berühmte und beliebte

Lustobjekt der Wiener Männerwelt, dieses Lokal, eröffnete.

Inzwischen hat es sich zum umschwärmten Mittelpunkt überschäumender Lebensfreude

und raffinierter Liebesgenüsse entwickelt.

So wie heute, wo in seinen Räumen der alljährliche Faschingsball der

Medizinerinnung stattfindet.

Doch auch in diesem rauschhaften Trubel bleibt sie die unumschränkte Königin der

Lustbarkeit. Die unverwüstliche Josefine Mutzenbacher.

Jetzt ist wieder ein Tukavis -Feld, Josefine.

Aber, aber, ich muss den Herren daran erinnern, dass heute seine Gnädige mit

Tisch sitzt.

Viel Spaß noch, die Herrschaften.

Was habt ihr gemeint mit dieser Andeutung? Das sind halt so ihre

Therese? Ja, Josefine? Sag dem Dr. Hochbauer, ist er jetzt an der Zeit mit

seiner Überraschung?

Es reicht, Josefine.

Macht mal ein bisschen Pause.

Liebe Freunde, darf ich um Ihre Aufmerksamkeit bitten für eine kleine

Sondereinlage. Und wie sich das für einen Medizinerball gehört, soll sie uns

einen Einblick geben in den verantwortungsvollen und aufreibenden

Alltag. In unserem Fall hier in die Praxis des Doktor Hochbauern.

Herr Doktor, Herr Doktor, Herr Doktor. Nein, Schwester Christl, nicht schon

wieder.

Nichts budern, ein Patientin ist da. Oh, was für ein teuter Besuch in meiner

Praxis.

Grüß Gott, Herr Doktor, ich brauche Ihre Hilfe, was mir so im Hals kratzt.

So, so im Hals? Na, woanders wäre es mir lieber. Ja, wenn sich die Gnädigse da

hinauf bemühen würden.

Da hinauf?

Ich dachte, Sie würden mir hineinschauen. Gewiss, das werde ich

Schwester, holen Sie mir bitte das Fernglas.

Bis später.

Dort spielt die Musik.

Hoch mit dem Arsch.

Ich hab's im Hals, im Hals hab ich's.

Weiß ich doch.

Wollen Sie mir vorstellen, wie ich die Untersuchung zuführen hab? Also lupfen

Sie schon den Hintern, meine gnädigste.

Das Fernglas, Herr Doktor. Danke.

Und jetzt fein aufmachen.

Ja, meinen Sie, Sie können von dort in mein Haus schauen?

So natürlich nicht. Sie müssen sich schon langlegen. Oder glauben Sie, ich

um die Ecken schieben?

Ja, gnädigste.

Ihre Mandeln sind arg schwollen.

Ich schaue brutal aus.

Und die Luftröhre völlig entzünden.

Wirklich?

Damit wir ganz sicher gehen, werde ich noch einen Kollegen zurate ziehen.

Schwester Christine, holen Sie mal den Doktor Puschel. Wir müssen sofort was

unternehmen. Raus aus den Kleidern. Was? Sie jagen mir ja regelrechte Angst ein.

So, jetzt raus aus dem Ärmel.

Geht das nicht ein bisschen schneller?

Jetzt die Fackeln.

Lymphrum geht auf.

Ah ja.

So was deppert es jetzt.

Ja, wenn ich mir Ihre Dutteln so anschaue, die sind ja auch schon ganz

So eine Massage wirkt oft wunder.

Mir macht es jedenfalls heiß.

Da haben Sie recht.

Mir genauso.

Grüß Gott, Herr Kollege.

Na endlich, Dr.

Pushinger.

Wo brennst du denn?

Im Hals der armen Kranken.

Bitteschön.

Ah, bitteschön. Wieso schaut man dir denn in den Hals? Sie haben doch gesagt,

von da unten.

Können Sie denn nicht die Goschen halten? Nur für zwei Minuten.

Sie macht ein Reinarisch für die Frauen.

Auf mit dem Schnäbelchen.

Ah. Ah.

Ah. Na, jetzt halt.

Na, an dem Mandeln sehe ich nichts.

Aber die Vagina ist stark gerötet. Was?

Wenn ich es Ihnen sage.

Und außerdem erblicke ich einen Fremdkörper, der schleunigst entfernt

müsste. Bin schon dabei, Herr Kollege.

Stimmt, da ist etwas.

Hab schon.

Ein Ehering.

Waldemar und Rudi.

18 .08 .1904.

Das sind ja wir.

Und du hast mir gesagt, er ist in die Kloschüssel gefallen.

Vielleicht war es gut, wenn Sie ihn ein bisschen enger machen lassen.

Das war eine peinliche Überraschung. Wie gut, dass ich nie einen Ring trage.

Ja, gnädigste. Die Untersuchung hat ergeben, dass die beiden Enten entzündet

sind.

Daher müssen wir von beiden Seiten an die Krankheit herangehen. Zum Glück gibt

es da sehr wirksame Serum.

Ich bin Ihnen sehr dankbar. Und was für eine Behandlung haben Sie mit mir vor?

Wir verpassen Ihnen so eine Art Hitze -Schock.

Ja, Ihnen wird so heiß werden, dass Ihr Kreislauf bei Nacht Höhepunkt erreicht.

Ja. Das ist wohl der herzliche Ausdruck fürs Abschießen.

Wird es auch nicht wehtun? Ganz im Gegenteil, guttut.

Und soweit, Herr Kollege? Ja.

Was für ein Madl.

Wie sitzt ihr so allein da? Darf ich?

Lieb, gell?

Schwester Christel, Sie beobachten mit dem Ohr den Pulsschlag.

Gerne, Doktor.

Du machst mir ja ganz viel Hass.

Hoffentlich können wir auch bald anfangen zu vögeln.

Ein Puls ist das direkt galoppierend.

Meine Galoppier -Tasche.

Hoffentlich dauert die Vögeleitung nicht mehr lang.

Irgendwo Schmerzen?

Noch im Hals?

Oh nein, es ist alles wie weggeblasen. Dann ist ja alles in Ordnung. Und wenn

die Schmerzen wiederkommen?

Ich lasse mich nur noch mit eurem Serum behandeln.

Ja.

Nun wisst ihr also, wie es in der Praxis vom Dr. Hofbauer zugeht.

Ich bin sicher, er wird in der nächsten Zeit einen großen weiblichen Zulauf

bekommen.

Wie wäre es gleich mit mir, Herr Doktor? Ich spüre plötzlich auch so einen

Kratzen im Hals.

Haben Sie noch Kraft für neue Patientinnen? Kommen Sie mal her. Ein

pflichtbewusster Arzt klingt kein Feierabend.

Ich könnte mir vorstellen, dass viele von euch Lust haben, dem guten Beispiel

von unserem Doktor nachzueifern.

Als dann, lasst euch nicht aufhalten. Und meine Schrammeln finden bestimmt

passende Musik.

Das war's für

heute.

Warum darf der denn zerst? Weil er zerst am Stehen hat.

Verstehst?

Komm, dreh dich her zu mir.

Ja.

Mein

Lieber, jetzt

haben Sie aber mein Patient in Langnug gehabt.

Oh, Doktorchen.

Bekomme ich wieder was von Ihrem Serum?

So viel Sie wollen.

Saubert, Poppotschel.

Ich wollte Sie nicht vernachlässigen. Sehr aufmerksam, mein Freund.

Wenn sie es schaffen, die schwerkranke Patientin. Aber Janu.

Schwesterchen, kümmert sich wohl keiner über dich.

Wenn ihr das so seht, Alter, als dann kriege ich auch Lust. Was wird dort?

Aber wir machen es daheim. Und zwar gewaltig. Mal den Teufel doch nicht an

Wand.

Sagfina, willst du heute mit Zuschauern zufrieden geben?

Vielen Dank.

Selbst die Schwester.

Das ist schon was Herrliches, so eine Ausfahrt.

Besonders, wenn es in der Nacht so heiß hergegangen ist. Ja, raus mit dem

Alkohol, du und die Kretten fallen aus deiner Blut.

Warte, kannst du wohl gar nichts beherrschen? Ich bin recht hart, kann es

mal tragen.

Das wird keine zu kurz kommen.

Ich weiß ein gutes Platz, da, mitten im Wald.

Wie geschaffen für das, was wir vorhaben.

Heißt hier Fesch, lasst euch einatmen, ihr Waldesdüfte.

Au, das will ich mir nicht mal mitbelegen.

Ja, hier machen wir es uns gemütlich.

Gebt die Decken her.

Na du, hallo, Bricke, steh einmal. Was hast du alles getrieben an diesem

verschwiegenen Platz? Ich bin genauso verschwiegen.

Na kommst doch schon.

Ein

Prosit

auf die nächsten Stunden.

Prosit.

Meinst du, mach das nicht?

Die Serie ist noch alleweil gut gegangen.

Du alter Genießer. Schuft.

Was hast du plötzlich? Die Erinnerungen an die letzte Nacht.

Schmoren.

Schmoren?

Du musst nur richtig wachsen, bis es mit dir macht, du.

Aber er hat genau gewusst, an welcher Stelle du es gern hast. Und mühsam war

bestimmt, sich bis dahin durchzuschlagen.

Bist ganz schön verdorben.

Als dann.

Servus, Casanova.

Immerhin hast du Glück gehabt. Stell dir vor, eine Schlange wäre reingrochen.

Schlange?

Da würde höchstens nur das Schwanz rausschauen. Wäre nicht das erste

was bei der Mieze rausgeschossen.

Ihr sollt euch schämen, mich so zu erschrecken.

Aber ich ziehe mich lieber aus. Nackt fühle ich mich sicherer.

Wir müssen sie am Kopf stellen.

Ja,

wenn ich da mal eine Hose lang habe.

Das ist doch jetzt einerlei. Schau dir aufs Kreuz und pass auf, ob die

ausspucken.

Ihr könnt runterlaufen.

So, und jetzt dürft ihr staunen, was sie noch ausgepuckt hat. Dein Hosentopf.

Soll ich euch sagen, wo der herstammt? Vom Kostüm vom Würmling.

Und zwar von heute Nacht vom Ball. Vom Hosentürl.

Und wie kommt sowas in deinen Hals?

Hast wohl nicht warten können, bis das Hosentürl aufgehört hat.

Ihr seid doch stark.

Sie ist halt immer so ungeduldig mit den Mannsbildern, die Therese.

Das sieht man ja schon daran, dass sie heute nicht einmal ein Hosellanzung hat.

Weil ich weiß, dass mir der Thomas das Hosell eh bald ausziehen tut.

Ja, jetzt weißt du. Bist du neidisch, was?

Ich meine, für eine Weile sollten wir die himmlische Ruhe genießen. Ja, dazu

sind wir ja hergefahren.

Du, ich möchte ein bisschen verschnaufen. Na schön, dann setzen wir

Weißt du, Schwager, du hast mehr Hochachtung. Ich würde das nicht

für Tag allein im Wald.

Dazu kannst du in einem einsamen Forsthaus.

Ja, ich weiß, das ist nicht jedermanns Sache.

Mein Bruder Leuchl, der will auch unbedingt von hier weg.

Und dabei gäb's ihm halt so viel zum Schauen.

Guck mal, ein Stein am Hochstand.

Ja.

Glaubst du, du schaffst das da ab?

Schau dich ein bisschen um.

Jeden Tag gibt es was Neues, das Interessantes.

Ja, und ob das Interessantes?

Hast du was entdeckt?

Eine Rehe vielleicht, oder?

Eins.

Mindestens drei Rehe.

Und eins ist gar nackert. Und ein Hirsch liegt daneben und kitzelt.

Was redest du denn für einen Schmarrn? Gib mal her.

Da legst du ihn wieder.

Ja, jetzt gib mir Licht auf, warum du so gern Förster bist.

Du bist der Depp. Glaubst du etwa, jeden Tag kommt so ein unsichtiger Bagage

daher, der den unschuldigen Wald für unanständige Gelüste missbraucht? Du

schwachest wie unser Pfarrer.

Und guck ein bisschen schneller, er möchte Glas auch wieder haben.

Also jetzt habt ihr es geschafft, dass ich unbedingt den Thomas vernassen muss.

Moment, erst bekomme ich ihn. Das war ausgemacht.

Ausgemacht? Von wem? Von mir.

Das darf doch nicht wahr sein, dass zwei Weiber, die die ganze Nacht gebudert

haben, um ein Mannsbild raufen.

Also hörst du, mir gehört er. Mir gehört er.

Komm her.

Wir wollen das Schicksal sprechen lassen.

Ich gehe 100 Meter weg und welche mich zuerst berührt, die hat gewonnen. Na

Erst loslaufen, wenn ich rufe.

Jetzt fangen Sie mit irgendeinem Spiel an.

Schauen wir nicht alles weg.

Denk daran, du bist der Vater von zwei unschuldigen kleinen Kindern.

Und du hast wohl keine Kinder, wie?

Ich schaue hier nicht durch, wie gut zum Vergnügen, sondern als Amtsperson.

Nee.

Schlechster Mann, die machen ein Bett drinnen.

Jetzt gib her.

Schwager sei nicht so gierig.

Das genügt doch, wenn er das beschreibt.

Also, zwei Mädchen laufen auf das Mannsbett zu.

Der Nackte ist näher dran.

Verkamentiert, lass mich wieder durchschauen, so geschieht was.

Das ist schon schlimm, wenn sich so ein alter Knochen nicht beherrschen kann.

Sieger! Oh, Thomas, das gilt nicht.

Weil der Nacken dir viel besser laufen kann.

Das hättest du vorher sagen müssen, Terence. Aber gräm dich nicht. Der Tag

ja noch lang.

Ach.

Und sowas nennt ihr Erholung.

Eine Erfrischung habt ihr euch verdient.

Ich hab mir viel mehr verdient.

Schmollen, der ist. Soll ich dich trösten?

Schwager, jetzt wird's ernst mit der Bagage.

Ich glaub, du musst einschreiten.

Schaust du an.

Oder mitmachen.

Wie? Geht denn sowas?

Pudern mitten im Wald?

Merk's dir.

Wenn eine Amtsperson da in der Saarei mitmacht, Das ist keine Sache.

Geh mal, geh mal, oder? Hast den Nudeln in der Beine.

Ja, ich auch.

Ich glaube, ich bin keiner. Ich bringe nichts an.

Ja, schämt euch denn gar nicht.

Was treibt ihr denn da in meinem Revier?

Ich würde meinen, das ist deutlich zu sehen, was wir treiben.

Ja, hört euch die an. Die ist nicht einmal erschrocken.

Wie finden Sie das, Herr Bezirksinspektor?

Ganz klar.

Verhaften muss man die Gesellschaft.

Von wegen dem öffentlichen Ärgernis. Jawohl.

Nicht so eilig. Die Herren werden schon mit sich reden lassen.

Wozu eine Verhaftung? Die bringt euch doch nichts ein.

Trinken Sie ein Glas mit uns und wir beratschlagen in aller Ruhe die

Ja, was meinen Sie, Herr Inspektor?

Anhören könnten wir uns ja, was nun die Herrschaften vorzuschlagen haben.

Bitte, wohlbekommen.

Und ganz nicht zu streng mit uns.

Also, Trosti.

An so einem schönen Tag sind die Gefühle ein bisschen mit uns durchgegangen.

Daran ist bestimmt nur Ihr herrlicher Waldschultervorstrand.

Was meinen Sie? Wollen wir ein Auge zudrücken?

Ein Auge zudrücken?

Abreißen muss man beide Augen bei solchen Prachtexemplaren von Weibern.

Was wir so schmeicheln, Herr Präsident.

Also, da mag ich auch nicht kleinlich sein.

Es scheint, dass nur noch wir beide übrig sind.

Ein schmucker Förster.

Das ist ein ganz besonderes Geschenk.

Ich mag es, wenn ein Mann mit einer tüchtigen Flinte bei sich hat.

Ich glaube, die Gefahr ist vorbei.

Warten wir es dann wieder?

Woher feiert ihr denn?

Von Wien.

Habe ich mir gedacht.

Auf dem Landtag gibt es nicht so fesche Mädchen.

Darfst mir den Namen von der gnädigen Fräulein wissen.

Josefine Mutzenbacher. Und was machen Sie denn in Wien?

Ich habe ein Caféhaus.

Und bestimmt auch eine elegante Wohnung.

Dein Schießgewehr heizt mir ein.

Lass mich nach oben.

Mir fällt da gerade was Wichtiges ein.

Eine große Bitte hätte ich.

Sag schon. Mein Bub fängt der Tischler leer an.

Aber ich habe noch kein Zimmer für ihn.

Ob es wohl möglich wäre, dass er vielleicht für die ersten paar Wochen

niedrigen Fräulein wohnen könnte?

Bei mir?

Ist ein braver Bub, der Leutner. Der niedrige Fräulein könnte ein bisschen

aufwarten, dass er auf Nacht nicht bummelt, sondern nur sie leer macht.

Wie alt ist er, der Leutl? Gerade 17.

So, 17 erst?

Ja, jetzt...

Und dein Läufchen, der hat schon Stunden.

Ich werde bestimmt dafür sorgen, dass er jeden Abend zu Hause bleibt.

Ja, bitteschön.

Grüß Gott, da bin ich. Ich will zum Fräulein Mutzenbacher. Und warum?

Ich soll hier einziehen, hat mein Papa gesagt.

Das muss ein Ehrtum sein.

Na, hier, lesend.

Einen Moment.

Nettiges Fräulein.

Ja, Anni, wer war es denn?

Ein Bursch, der bei uns unterschlupfen will.

Was?

Und ich danke nochmals herzlich, dass Sie meinem Buben ein Quartier bieten

wollen. Sarah Kirchner.

Sarah Kirchner?

Jetzt, mir geht ein Licht auf.

Das ist doch der Sohn von dem, na, damals, wo wir die Auffahrt gemacht

Und Sie haben wirklich versprochen, der Bub darf bei uns wohnen? Hier in unserem

Pub?

Ja, weißt, mitten im Budern, da war ich halt zu schwach, um Nein zu sagen. Und

wie es hier zugeht, davon weiß der Vater ja nichts.

Wie schaut er denn aus?

Wie ein Bauernlakel?

Gar nicht einmal so übel, nur furchtbar schüchtern.

Ich meine, mit dem könnten wir einen Mordspaß haben.

Ah ja?

Dann lass ihn rein.

Grüß Gott, Fräulein Mutzenbach. Grüß dich Gott. Du bist also der... Ja, ich

der Läusel.

Der Läusel, aha.

Und wie geht's dem Vater?

Gut geht's dem. Er hat oft von Fräulein Mutzenbach gesprochen.

Kann ich mir vorstellen.

So gut hat's ihm lang keine mehr besorgt, wie damals ich.

Läusel, leg dein Gebäck erst einmal ab und komm in den Salon. Wir trinken ein

Glas zum Willkommen.

Aber das niedrige Vorlandes Wasser fürs Bad ist gerade eingelaufen.

Ja, dann komm, hilf mir beim Auskleiden. Und hol vorher noch einen Wein für

unseren Kleinen. Du kommst auch mit. Und erzählst mir ein bisschen was von dir.

Ja, da hätt's gern so ein Kalterl hier einzugewöhnen.

Da, setz dich doch.

Und du bist wirklich erst 17 Jahre? Ja, bin ich. Und der Tischler, willst du

werden? Bei Meister Weringer in der Himmelreichgott. Aha, ist ja ganz in der

Nähe. Dein Wein, Leute.

So ein großes Glas nur für mich?

Freilich. Du willst doch, dass wir dich als Mann behandeln und nicht als Kind,

oder?

Daheim, was hat denn dein Freundin gesagt, dass du nach Wien übersiedelst?

habe doch keine Freundin, nur die Mutter.

Du willst uns doch nicht weismachen, dass du noch nie mit einer Madel im Bett

gelegen bist.

Aber niemals nicht. Das darf man erst, wenn man verheiratet ist, hat der Papa

gesagt.

Wenn Fraulein mir zeigen wird, wo ich schlafe, dann könnte ich mir das auch

schon auspacken.

Da bleibst. Ich will mit dir plaudern. Wir müssen uns doch kennenlernen.

Oder hast du gar Angst vor einem nackerten Frauenzimmer? Wo ich doch noch

eins gesehen habe.

Ja, dring nur zu, dass du Mut kriegst.

Jetzt pass einmal auf.

Was glaubst du, in was für einem Augenblick mich dein Papa gefragt hat,

mir wohnen darfst?

Als er auf mir draufgelegen ist und seinen Nudelbrief in mir drin gehabt

Maradjus.

Ja, mitten im Budon ist ihm die Idee gekommen, dass er dich zu mir schickt.

was bedeutet das?

Was bedeutet das?

Das bedeutet, dein Papa will, dass du nicht nur die Tieflerei lernst, sondern

dass er einen ganzen Mann aus dir macht.

Sonst hätte er dich nämlich ins christliche Hospiz gesteckt.

Komm, wir reden im Bad weiter, sonst wird mein Wasser kalt.

Setz dich auf den Hocker.

Anni, binst du ein tagmädiges Fräulein?

Weißt du was?

Eigentlich könntest du Leutl übernehmen. Und du richtest ihm dabei in sein

Zimmer her.

Na komm, ich beiß dich nicht.

Schön mit Gefühl, verstehst?

Du musst lernen, deine Scheu vor den Weibern zu überwinden.

Da muss besonders gründlich sein.

Schau an, wie schnell du begriffen hast.

Das genügt. Hast es gut gemacht.

Sieh dich aus, du kommst auch ins Wasser.

Ich bin gewiss staubig von der Reise.

Ich soll zu Ihnen hinein?

Mutter, nicht in die Hoden scheißen.

Ich steig schon raus.

Reich mir das Badetuch da.

Magst du nachher noch einen Wein mit uns trinken oder gehst du lieber gleich

schlafen? Geh, viel lieber gleich schlafen.

Lediges Fräulein, wollen Sie ihn denn wirklich allein schlafen lassen?

Was, ins Bett von Fräulein Mutzenbacher? Du, das ist eine ganz große Ehe.

Dein Vater wird Sie nicht so lange bitten lassen.

Ja, wenn es nicht anders geht.

Leutl, ich muss dich entschuldigen.

Man lässt einen Buben, der zum ersten Mal in Wien ist, nicht allein schlafen.

Das hätte mir nichts ausgemacht.

Leg dich da hinein.

Anni, du bleibst auch hier. Unser Gast soll sich wohlfühlen.

Bis Herbst, Anni.

Wozu das Hemd dann?

Wird bestimmt nicht frieren.

Ja, Freilich, das sieht gut aus. Nein, ich mag es anbehalten.

Dann lassen wir es ihm halt.

Fräulein Josefin, ich schlafe besser, wenn ihr auf der Seite liegt.

So tu es halt.

Aber wir sollten, ich kann... Kannst du deine Hand ruhig auf meinen Busen legen,

ich störe es nicht.

Fräulein Josefin.

Was gibt's denn?

Die Anni, die holt sie an mir fest.

Woran? An mein Zipfel.

Hat's weh? Na, weh tut's nicht.

Dann lass sie halt.

Hm.

Sie ist doch zu heiß in dem Hemd.

Der Bub hat sich beschwert, weil es im Schlaf sein Nudel angefasst hat.

Hast du ein Handheffer immer noch dran?

Läusl, er steht dir ja.

Und zwar mächtig.

So ein stattliches Schwanz solltest du nicht in die Luft tragen lassen.

Hat nicht Lust, ihn bei mir reinzustecken? Warte nicht.

Dein Papa, der wäre schon längst drin bei mir. Ach, immer der Papa.

Wir versuchen es, ja?

Heute Nacht werden wir einen richtigen Mann aus dir machen.

Und wenn du morgen früh aufwachst, siehst du einen perfekten Liebhaber.

Für dich hat es nicht gereicht, leider.

Ach, nicht schön war es trotzdem.

Gut hat es mitgemacht für das erste Mal. Wann es noch lernen?

Dass du nicht so schnell sprichst. Da werden dir die Madl nachlaufen.

Schlecken, der Läutl.

Ja, Läutl, jetzt zutzelst du auch nicht das Loch aus.

Ja, Läutl, das ist nichts.

Mach eine Pause beim Ficken. Ich zeige dir, wie man schlägt.

Hier, da am Kitzler.

Da musst du einen Driller schlagen mit deiner Zungenspitze.

Dann mach die Zunge breit.

Leg da zwischen den Schamlippen hin und her.

Als Spitzerl steckst du Abwechslung einmal tief ins Pfottenlöcher.

Gut. Und als nächstes legst du dir das Arschloch.

So, jetzt steckst du den Schwanz rein.

Was? Die machen es nicht.

So, und jetzt bin ich wieder dran.

Lassen Sie Anni nicht einmal sonst abstrampeln.

Ist es toll, wie viel so ein unverbrauchter Bubenspeich spritzen

Hab die Tischereine gleich gefunden.

Ist ja gut.

Absag du bitte.

Danke,

dass Sie mich in die Leer nehmen.

Jawohl, ich werde dafür sorgen, dass ein dichtiger Tischler aus dir wird.

Komm, ich zeig dir gleich einmal die Werkstatt.

Hallo, so geht's aber nicht. Los, marsch.

So, das ist erreicht für die nächsten zwei Jahre.

Sehr.

Ja, Maria, was fällt denn dir? Bist du getreppert worden? Ich wollte ihn halt

gern sehen, den neuen Lehrboren.

Halber knackert.

Sofort schickst du ihn an.

Ja, Vater.

Aber Walter Weringer.

Du halt dich, Goschen. Bei mir herrscht Sucht und Sitte.

Da kannst du gleich mal Ordnung machen, auskehren. So fängt der Tischwerfer

nämlich an.

Und in einer halben Stunde hole ich die zwei Asen um mich, gell?

Schaut lieber aus, der neue Lehrbub. Lass uns den Vater nicht hören.

Mit deinen 16 Jahren brauchst du nicht noch die Buben schielen.

Das ist die Läuselfrau.

Grüß Gott, Frau Meisterin. Grüß dich, Läusel.

Meine Tochter Maria, kennst du ja schon. Grüß dich.

Greif zu.

Du schaust aus, als hättest du eine kräftige Mahlzeit nötig.

Woher kennt ihr eigentlich den Vater vom Läusel?

Vom Schützenfest.

Letztes Jahr.

Ja, ja, da war der Vater zwei Tage in Wien.

Jetzt habt ihr den Meisteresel.

Machst keine Angst, Dieter.

Der ist den ganzen Tag weg.

Muss er Treppen bauen in einer Villa. Magst du ein bisschen plaudern?

Ja, Maria. Bist ein hübsches Mädel. Gefällt mir.

Du mir auch. Kein Lehrbuch hat mir bis jetzt gefallen.

Wie alt bist du denn?

Gerade 16 bin ich. Hast du schon was gefunden, wo du in Wien wohnst?

Ja, sei froh. Sonst müsste ich mit dir in deine Kammer. Aber Läusel.

Würdest du mir den wollen in deiner Kammer? Der Vater tät mir grün und blau

schlagen. Hast du noch nie was gemacht mit einem Burschen?

Aber Läusel, was du dir so denkst.

Sei nicht böse. Bis gestern war ich ja genauso blöd. Und jetzt?

Bist du nicht mehr blöd?

Ja, weil ich bin untergestückt bei einem Fräulein. Sehr schön und elegant.

Da gibt es sogar eine Zofe.

Und daher kommt es, dass ich so müde bin.

Ja, sowas. Und da schämst du dich gar nicht. Und gleich mit zwei Reibern.

Lauf doch nicht weg, bitte schön.

Ich muss dir was sagen.

Du, mit der Liebe, das ist was ganz himmlisches.

Das ist so schön, das kann man nicht mehr vergessen.

Darf ich dir einen Kuss geben?

Damit du weißt, dass du nicht böse auf mich bist.

Aber bloß einen ganz kleinen.

Leute!

Heute Vormittag hat der Vater den neuen Lehrbuben eingestellt. Er heißt Leudl.

Er gefällt mir sehr gut, aber er scheint auch recht wild zu sein. Mir wird immer

ganz schwach zumut, wenn er vor mir steht.

Ja?

Leudl!

Ich bin fertig mit der Arbeit, die mir der Meister angeschafft hat.

Ja, du musst halt warten, bis der Vater zurück ist.

Und deine Mutter ist auch nicht da?

Die ist zum Einkaufen.

Ich glaube, ich bin verliebt in die.

Du willst mir bloß wieder an den Busen greifen. Noch lieber möchte ich es

küssen, deine Dutteln. Du, ich schrei! Hört ja keiner.

Hast du es bei deinen zwei Weibern gelernt, die Dutteln küssen?

Jetzt fehlt da was.

Ich war gestern Abend noch genauso schüchtern, aber da hat das elegante

gesagt... Willst du ein Bub bleiben oder ein Mannsbild werden?

Und das frage ich dich auch.

Willst du immer ein Kind bleiben?

Du, das macht so viel Spaß zu zweit.

Spürst du denn überhaupt keine Lust?

Schon vielleicht.

Aber noch mehr spüre ich Angst.

Das Tuttle und Küssen tut nicht weh.

Ich beiß dir schon nichts ab.

Du musst aufstehen, Maria.

Herr Leuselny, bitte.

Ja, Sauerei.

Du Saumabel. Der Neusel, der hat mir auch zu.

Du siehst doch, das fällt mir gerade in meinem Haar, dass ein Mistkerl gleich am

ersten Tag meine Tochter entehrt. Nichts ist mit der Lea.

Und deinem Vater, dem schreibe ich, als was für ein Früchtel sich sein Sohn

entpuppt hat.

Ansehen sollst du dich.

Josefin. Du bist's, Läusel. Wieso denn?

Keine Panik, der gehört zur Familie.

Könntest du mir vielleicht ein Champagner bringen?

In der Küche, im Spülstein.

Ist richtig, eh schon.

Lass dich nicht verkraulen. Wirst du nicht schlapp machen?

Bitte schön, Fräulein.

Mach's gleich auf.

Das kann ich nicht.

Gib's mir.

Was ist denn passiert, dass du so da bist?

Der Meister hat mich ausweggeschmissen. Was?

Ja, warum denn?

Weil da war was mit deiner Tochter.

Was sagst du dem Rotzbuben?

Gestern noch nicht gewusst, wozu ein Mädel überhaupt da ist. Und heute ist

mehr sicher vor ihm.

Hast du dich gebodert?

Nein, aber nackt war's halt.

Erzählt mir gleich.

Und keine Angst. Mir wird schon was einfallen, wie wir es in Ordnung

Prosit.

Er schickt ihn doch hinaus.

Lass uns jetzt noch allein.

Sonst kann der Herr hier nicht gescheit vögeln.

Weißt was, machen wir mit dem Hund fertig.

Nein, das kommt ja so gut.

spreche ich aber ganz auf Vornehme. So?

Wo ist denn?

Da.

Lieber Meister, ich muss mich vielmals entschuldigen, dass ich bei der Arbeit

störe. Macht nichts, ich bitte Sie. Ich bin die Gräfin Schwarzenberg.

Oh, eine große Ehre für mein bescheidenes Heim.

Laufen, holst du mir was zum Sitzen für die Frau Gräfin?

Freuen Sie mich nicht zu früh.

Ich bin gekommen, um ein gutes Wort einzulegen für den jungen Kirchner. Ach,

den Läufel?

Dankeschön, Kind.

Ja, der logiert bei mir.

Der? Wenn er in Kummer war, hätte er meinem unschuldigen Kind Gewalt angetan.

Ja, ja, eine schlimme Entgleisung. Komm, setz dich her zu mir, Schatz.

Das Ganze tut ihm sehr leid, dem Läufel, und er hat versprochen, es wird

bestimmt nicht mehr vorkommen.

Wenn es dem Buben noch einmal eine Chance geben würde, dann könnte von

adeligen Verwandtschaft gewiss noch einmal ein tüchtiger Tischler gebraucht

werden.

Da, Frau Gräfin, kann man schwer was abschlagen.

Ganz am trockenen Hals habe ich gekriegt.

Wäre es möglich, ein einfaches Glas Wasser.

So viel, Frau Gräfin.

Hättest du Lust, mit unserem Wochenende zusammen zu sein?

Oh, das wäre wunderbar.

Du wirst staunen. Ich habe mir ganz was Feines ausgedacht.

Bitte schön, Frau Gräfin.

Danke. Und weil Sie so freundlich sind, erfüllen Sie mir gewiss auch die zweite

Bitte.

Ich möchte an der Kleinen hier was gut machen und Sie einladen. Übers

aufs Jagdschloss der Fürstin Werdenfels.

Maria, was sagst du dazu?

Wenn du es erlaubst, Vater, würde ich gerne mitfahren.

Frau Gräfin, ich bin einverstanden. So eine Gelegenheit kriegt man Maria nicht

jeden Tag.

Also Maria, am Samstag um 10 Uhr wird mein Wagen dich abholen. Ich werde mich

bereithalten, Frau Gräfin. Und Meister, Ihnen vielen Dank für Ihr Verständnis.

Dir, Frau Gräfin.

Aber der Loisler, der ist wohl nicht dabei.

Aber nein, sowas kann man ihrer Tochter unmöglich antun.

Besuch bei deinem Vater.

Der war wirklich ein Meisterstück von der Frau Gräfin.

Die Gräfin kannst du vergessen und dafür Josefin sagen.

Und jetzt wollen wir an die übermütigen Tage denken, die uns bevorstehen.

Los, Sava, knall ein bisschen.

Na Maria, was steht denn da und schau?

Freust dich nicht, dass du mitkommen willst?

Oh ja, sehr, nur... Sprich ruhig aus.

Noch ein bisschen bang ist mir zumut, was du mit mir anstellen wolltest. Wie

kommt es darauf?

Als der Läusel bei euch einzogen ist, da habt ihr ihn doch gefragt, ob er ein

Leben lang ein Kind bleiben will. Stimmt. Und am nächsten Morgen ist er

gewesen.

Vielleicht bin ich morgen früh auch kein Kind mehr.

Tja, Paul, wäre das so schlimm?

Komm nur, der Xaver Bolovetz braut uns eine superbe Feuerzangenwolle. Musst nur

davon tüchtig trinken, dann schaut alles viel leichter aus.

Hoch und Prosit auf ein unvergessliches Wochenende.

So, und jetzt sagen wir alle du zueinander.

Auch das ländliche Täperl hier, was sich gleich so einen Draufgänger gemausert

hat, darf mich jetzt tunzen.

Läufel, küss mich.

Was sagst du dem Försterbogen, wie gut er es gelernt hat.

Und ich möchte endlich den Zippel sehen, von dem die Josefin so schwärmt.

Herrschaften, wie ich sehe, hat uns recht schnell eine fröhliche Stimmung

gepackt. Damit es uns dabei nicht zu heiß wird, wird der Xaver mit einem

lustigen Spiel dafür sorgen, dass wir in null Komma Josef unsere Kleider

verlieren.

Kommt alle nach nebenan, bitteschön.

So lauten die Spielregeln. So viel wie Kegel fallen, fallen auch

Und damit es noch bekannter wird, ausgezogen wird immer nur das andere

Geschlecht. Ah, ich verstehe.

Wenn ich zum Beispiel zwei Kegel oben habe, dann darf ich dir die Hosen und

Unterhosen ausziehen.

Die Uschi ist enorm scheiße.

Denn genau so ist es.

Die Josefin hat auch.

Bist fällig, Xaver.

Halt nicht das am Handel, Läudl.

Zwei Kegel, Maria.

Geh, lass die Maria noch aus, die muss sich erst eingewöhnen.

Dann nehme ich die Uschi.

Ich meine...

Aber

stoßen! Ich meine, mit dem Köder wird doch mögen, oder?

Ich würde mir einen Läufel retten. Traut ihr? Ja, ja.

Komm.

Der haut langsam auf.

Jetzt bist du dran.

Sieben Läufels geht weiter. Gleich wirst du ausschauen, wie ein Neugeborenes.

Volltreffer! Das reicht für eine, die noch voll angezogen ist.

Josephine, darf ich bitten?

Vier. Das geht sich gerade aus für dich.

Leider bloß zwei.

Komm, gib her, deine Klamotten.

Fünf.

Fünf mehr, als ich noch brauche.

Kannst immer fünftes Jahr die Nudel aufreiten.

Nur du hast noch alles an.

Na ja, habe ich halt.

Bleib. Und was tue ich damit?

Ihr sollt beide so bleiben. Das schaut fesch aus.

Na, Maria.

Was schaut? Meinst du, ich will die ganze Nacht in die Kleider schwitzen?

brav bist, Maria.

Keine Angst, Mädchen. Auch nackt bleibst du immer noch eine Jungfrau.

Die Sache kommt ins Laufen.

Du musst den Läuschen die nächste Zeit ablenken. Ich möchte, dass der Xaver die

Maria entjungfert. Warum nicht der Läuschen?

Wir müssen verhindern, dass aus den beiden ein richtiges Liebespaar wird.

Sonst bleibt für uns kein Spaß übrig.

Schaut euch an, der schmucke Jungtier. So was hat mein Jagdhals schon lange

nicht mehr gesehen.

Man kann schon keine andere was zum Trinken.

Du hast recht. Ich glaube, wir sind alle durstig geworden.

Kann ich mich verlassen, dass du auch bereit bist?

Nein, der Jungfrau kommt aber von seinem Stuhl.

Maria, ich möchte gerne ein Geschicklichkeitsspiel mit dir machen.

Und wie geht es?

Komm nach nebenan.

Und du kommst mit mir, ich zeige dir was Neues.

Stell dich ganz dicht zu mir.

Noch dichter.

So. Und jetzt musst du einmal runtergleiten und die Nuss darf nicht

Ich glaube, das ist schwer.

Ja, nicht fallen lassen.

Oh,

die Nuss ist weg.

Wir müssen eben mehr üben.

Aber jetzt machen wir erst einmal was anderes mit dir. Ich habe dir ja

versprochen, dass ich ganz was Besonderes mit dir vorhabe.

Ach, Josefine, du hast immer so nette Einfälle.

Ja.

Diesen Einfall wirst du bestimmt so schnell nicht vergessen.

Ja, was wird denn das?

Komisch.

Da unten kitzelt der Xaver. Meinst du, ich habe die Nuss da versteckt?

Wie fühlst du dich jetzt, Schatz?

Oh, ist ja gut.

Ich setze die Daumen rein.

Ich setze jetzt drauf.

Ist reich?

Es ist die Pinsel -Welt.

Dazwischen hat man bestimmt nicht eine Gespräche.

Dass ich ganz auf die Maria verkehre.

Leute, komm hinter mich.

Das war wieder leckere Mahlzeit, stimmt's, du lüfterner Fock?

Das sei nicht neidisch.

Es gibt Sachen, da bist du einfach nicht zu schlafen.

Schnauf, Frau, sie gibt es nicht.

Das warst bei mir rein der Stange.

Dann pass schön auf, dein Hängungsdienst.

Ich weiß gar nicht, warum wir uns die ganze Zeit hier unten treiben.

Hast recht, aber wie ich mich erinnere, hast du ein riesiges Bett in deinem

Schlafzimmer. Komm, da buddelt es sich doch viel bequemer.

Josefin, könntest du auch nicht schlafen?

Herr, was tust du denn hier draußen?

Ich muss an alles denken, was ich heute erlebt habe. Es war himmlisch. Und das

verdanke ich nur dir.

Dankeschön.

Wir scheinen ein richtiges Feuer in dir geweckt zu haben. Du bist beinahe

unersättlich. Ich glaube, es gibt kein Gefühl, das Schöne.

Schade, dass du nicht wohnen kannst bei uns. Da würdest du auf deine Kosten

kommen.

Ich will nicht mehr heim. Ich kann es nicht mehr aushalten beim Vater.

Ich könnte es nicht brauchen.

Ein heißes Loch wie das.

Ja, das ist ja heißer wie das.

Wir versuchen es einmal.

Mal sehen, was draus wird.

Ja,

schieß schön ab.

Lass es dir gut kommen.

So was Schönes.

Zum Mittagessen hätte es aber zu sein können, die Maria.

Frau, ich habe so eine Ahnung.

Wir sind dann komplett auf der Spur, wo der Läusel da auch nicht zur Arbeit

gekommen ist.

Vielleicht hat die Gräfin den Läusel gar mit der Maria zusammenbringen wollen.

Du, da kannst du sogar recht haben.

Ja, da schlägt es aber 13.

Und Gräfin.

Wer weiß, ob das überhaupt eine echte Gräfin ist.

Oh Gott, vielleicht ist unser Engelchen einer Dirne auf den Leim gegangen.

Ja, krutsche Birken. Da wäre ich doch einer leicht in das Rotzennest.

Ich habe die Adresse vom Loisler seiner Wohnung.

Du musst deshalb so einen Faustteil machen.

Da, Mutzenbacher.

Hüttlgasse 23.

Na, wart's nur.

Hier hat's.

Neuburger in der Josefs und Schindler in der Mondseegarten.

Sind beides gute Tischlermeister.

Sagt einen schönen Gruß von mir.

Einer wird dich schon nehmen als Lehrbogen. Hoffentlich, Josefie.

Na, schau dir mal an, wie viel Schwänze es noch verdreckt sein wird. Wie fühlst

du dich? Hast du dich schon eingewöhnt bei uns?

Mir könnte es nicht besser gehen.

Ich bin nur gespannt, was der Vater unternehmen wird.

Warte mal, sag.

Du, meine Kunden werden gleich da sein.

Willst du wirklich die beiden übernehmen?

Freilich. Mit zwei Männern, das ist gewiss interessant.

Ich muss rausstehen. Ich weiß nicht, was sie mit mir gemacht haben. Ich bin

dauernd geil.

Das ist schön.

Da wird sicher nichts schief gehen mit die beiden Freier.

Du möchtest sofort die Gräfin Schwarzenberg sprechen.

Wie gibt es das bei uns?

Das habe ich mir gedacht, dann führen Sie mich zur Frau Mutzenbacher.

Sind Sie denn angemeldet? Soll ich mich jetzt mal anmelden, wenn ich meine

Tochter suche?

Jesus Maria.

Ah, da zeigt sich das schlechte Gewissen.

Bleiben Sie stehen.

Ja. Ich habe das hier. Auf den Weg.

Ja.

Wo stehe ich?

Kind. Ich traue meinen Augen nicht.

Was habt ihr mit meinem Kind gemacht?

Es war ja nicht so, Vater.

Sonst fallen die Herren die Nudeln zusammen.

Was gebrauchst du für Worte?

Das schlägt dich, du missratenes Luder.

Nein, nein, nein.

Ich werde euch alle ansehen.

Ihr habt meine Tochter entführt.

Du hast nicht recht, Vater.

Ich bleibe freiwillig bei der Josefin.

Mein Erdhaupt hat es geschändet und vergewaltigt.

Geht heim und beruhigen Sie sich. Dann reden wir miteinander.

Ich denke nicht daran.

Ins Gefängnis werde ich euch bringen.

Warum?

Ich habe Zeugen, die Maria.

Wie ein Scheibenwurst zwischen einer Selme.

Was willst du denn für einen Schmarrn?

Unter der Mansbütt, ober der Mansbütt. Die Maria dazwischen wie ein

Scheibenwurst, die man zwischen zwei Höfen einer Selme gelegt hat.

Ah, jetzt verstehe ich.

Die Stellung kenne ich.

Ist gar nicht übel. Macht richtig Spaß.

Was, die kennst du? So eine Schweinerei.

Mir wird nicht gut. Reg dich nicht auf. Das war lange bevor ich dich geheiratet

habe.

Aber dann hat das Mal das von dir geerbt.

Na, das tunke ich ein paar Kasch, dass ich Luft mehr kriege.

Ich schreibe an die Polizei.

Polizeikommissariat der Stadt Wien. Arme Maria, jetzt wird's ernst.

Nettiges Fräulein.

Was wächst mir denn?

Wir sind heute Nacht wieder zu spät zum Schlafen gekommen. Also.

Jetzt ist er perfekt, der Palawat.

Eure Egel.

Polizei.

Schatterl, das geht auch dir an.

Sie werden beschuldigt, Maria, die 16 -jährige Tochter des Düsseldorfer

Währinger, entführt und mehrmals ihrer Unschuld beraubt zu haben.

Das habe ich auch nicht gewusst, dass man seine Unschuld gleich mehrmals

verlieren kann.

Leute, dafür haben wir jetzt keine Zeit. Wir haben ein Problem.

Ja, ich muss prüfen.

Nächsten Mittwoch mit uns zum Verhör. Ja, Herr Zell, was machen wir? Ich mache

alles, wenn ich nur bei dir bleiben darf. Also zum Verhör muss ich hin, da

nichts.

Und da bringe ich dem Kommissar ein Adept mit, dass du immer noch eine

bist. Was?

Nach den vielen Rameleien? Vorne und hinten?

Deppel, hinten kann man es eh nicht kontrollieren.

Und um vorne wird sich der Dr.

Hopbauer kümmern. Der vögelt dich kräftig durch.

Und nachher gibt er uns eine Bestätigung, dass du genauso unschuldig

ein Osterlamm. Einverstanden?

Wunderbar.

Ah, da bin ich ja. Servus, Christel. Hier bringe ich euch die Jungfrau.

Hab schon gehört, dass du herzlich bist. Die Mannsbilder schwärmen richtig von

dir. Geh mal rein.

Der Doktor kann es bestimmt kaum erwarten, das Prüfen der Unschuld.

Josefin, ich freue mich, dass du auch mal in meinem Lokal bist, nicht immer

in deinem.

Und dass es dir sorgen kann.

Maria Weringer. Du brauchst keine Angst haben.

So etwas erledigt der Doktor Hofbauer mit einem Lächeln. Mit einem Lächeln

sie nicht zufrieden sein, die Maria.

Ich habe es schon gehört.

Du bist eine ganz wilde.

Komm, zieh dich aus.

Komm, ich helfe dir.

Sag. Wie viele Männer hast du denn schon drin gehabt in deiner jungfräulichen

Maus? Tausend? Tausend? Bist du neuerisch? In sieben Tagen? Das schaust

einmal ich.

Dreißig. Dreißig vielleicht.

Na, das ist auch schon sehr ordentlich.

Ja, sie ist sehr brav, die Maria. Deswegen will ich sie auch unbedingt

Jetzt pack aus.

Wie ist die Situation?

Ich hab's mir so gedacht.

Das Erste ist... Dass wir die Anzeige der Eltern, dass ich der Maria die

Unschuld habe nehmen lassen, als Lüge hinstellen.

Dazu brauche ich dein Adept.

Da.

Das nenne ich eine flotte Bedienung.

Mit so einem lieben Gesicht, da kann man doch bloß unschuldig sein.

Dankeschön. Setz dich noch einen Moment auf.

Und dann drehe ich den Spieß um und zeige den Währinger an.

Verleumdung, Rufmord, Hausfriedensbruch. Und eventuell helfe ich beim Kommissär

ein bisschen nach.

Das kann teuer werden für den Papa.

Der fällt auf den Arsch. Aber wenn er einverstanden ist, dass die Maria den

Läusel heiratet, dann ziehen wir die Anzeige zurück.

Was? Das Knusperi soll eine treue Ehefrau werden?

Nein, so arg treu meine ich mir das nicht.

Nur, wenn wir nicht heiraten, gibt mir der Vater nicht frei.

Ich mag doch die vielen Männer.

Das kommt gut.

Spürst du, wie er wächst?

Ich glaube, du musst auch anfangen mit der Umbesuchung.

Schwester Christel, stehst du doch nicht so tatenlos herum.

Bin so frei, Herr Doktor.

Der gerne Zintreluch, Doktorchen.

Ist das wirklich wahr? Ja, aber es geht leichter, wenn ich mich auf den Bauch

lege.

Ja, so schaut's aus.

Und das ist wohl die geschändete Unschuld? Ich wurde schon mehrmals

aber ich bin nicht die Unschuld, die Sie meinen, Herr Kommissar.

Die Freundin von mir.

Ich hab's mitgebracht, weil ich mich immer so fürchte vor der strengen

Dazu haben Sie auch allen Grund. Der Tischler Weringer hat Sie als

gemeingefährliches Monster beschrieben. Er sagt, Sie hätten seine Tochter

fortgesetzt entjungfern lassen.

Daran können Sie schon die Hirnrissigkeit von diesem Herrn

Fortgesetzt entjungfern. Wie sollte das möglich sein?

Ich bin jedenfalls nur einmal entjungfert worden.

Ja, und zwar von meinem Bruder.

Interessant. Erzählen Sie das bitte in allen Einzelheiten.

Höchstlehrer!

Herr Kommissär?

Nehmen Sie zu Protokoll, was das Fräulein über Ihre Entjungferung

Oh ja, gern.

Also?

Es hat nur leider nichts mit unserem Fall zu tun.

Da haben Sie recht. Schade.

Aber das hier betrifft unsere Sache.

Dr. Peter Hofbauer, ich bestätige hiermit die völlig unversehrte

Jungfreundlichkeit des ehrenwerten Fräulein Maria Weringer. Das kommt zu

Aktenhöflingern. Das ist erstaunlich.

Denn wie der Vater schreibt, fand ich meine Tochter im Bett umringt von lauter

nackten Männern. Schon wieder gelogen. Denn es waren nur zwei.

Und die Maria lag genau dazwischen.

Nun, ein besorgter Vater könnte da schon auf schlimme Gedanken kommen. Denn was

haben die Männer mit der Maria?

Ich habe sie extra zur Maria gelegt, um ihre Unschuld zu schützen.

Und zwar an beiden Seiten.

Was heißt das, an beiden Seiten?

Na, die Put und den Arsch, Herr Kommissär.

Wenn die Food und der Arsch von zwei Männern zugedeckt werden, dann

kann doch keiner kommen und die Kleine vergewaltigen.

Höchlinger, wohin gucken Sie?

Ich sehe, unsere Anschuldigung haben Sie nichts aufgelöst. Sie sind nicht so

leicht festzunageln.

Ja. uns einmal so richtig fest zu nageln. Darüber würden wir schon mit uns

lassen. Das heißt, eventuell.

Wenn Sie uns nämlich den Spieß umdrehen lassen.

Wir zeigen jetzt den Währinger an. Wegen Verleumdung, Hausfriedensbruch,

Sachbeschädigung. Und Sie drohen dem Hundling ein Mordsgeldstrafen an. Es sei

denn, er ist bereit, seine Tochter mit dem Läussel zu verheiraten.

Das ist viel, was Sie da von mir verlangen.

Nicht so viel, als wir zu bieten haben.

Hüftlinger, verschließen zweite Tür. Jawohl.

Und nun, Hüftlinger, schwören Sie, dass Sie das Geheimnis von diesem Verhör mit

ins Grab nehmen.

Schwör doch, meine Titi.

Was ist nun?

Nimmst du unsere Anzeige entgegen, wie ich es gesagt habe?

Ja, ich verspreche.

Dann packst du auf dein Ohr.

Also, Herr Kommissär, wenn es alles so klappt, die so, dann darfst du bei der

Hochzeitsfeier die Braut entjumpfen.

Was?

Ihr Kneifer, Herr Kommissär. Ja, liebe Freunde von meinem Künstlerparadies.

Jetzt wisst ihr die ganze Vorgeschichte dieser sensationellen Hochzeit.

An den glücklichen Gesichtern der Brauteltern könnt ihr erkennen, wie sehr

sich über dieses harmonische Ende freuen.

Hat doch das Töchterl Maria in ihrem geliebten Läufel den Mann fürs Leben

gefunden.

Wird es einem nicht wirklich warm ums Herz, wenn man das junge Glück so vor

sitzen sieht?

Und manch einer von uns wird bei diesem Anblick gewiss an die Zeit erinnert

werden, als er seine erste Liebe erlebte. Was hast du denn?

Mir schlägt doch einer da unten.

Aber seid nicht neidisch, Freunde. Ja, ich hätte mir das nicht Zeit gehabt, bis

später. Na, das geht nicht anders. Der hat noch eine Nachtschicht in der

Sie wissen, die Maria ist noch ein sehr junges Madl.

Und deshalb werden wir alle, die wir hier versammelt haben, auch wenn die

Brauteltern nicht dran glauben, darüber wachen, dass die schöne Braut mit ihrem

neuen Leben immer zufrieden ist.

Wir wissen, was so eine temperamentvolle Braut nötig hat und werden keine Mühe

scheuen, ihr immer das zu geben, was sie zu ihrem Wirklichsein braucht.

Ruf! Was ist denn jetzt?

Er hat mich bittet. Aber, liebes Brautpaar, ich möchte jetzt zu Ende

meiner Ansprache. Was zappelst du denn ständig auf deinem Stuhl herum?

Jetzt ist die Vorfahrt auf die Hochzeitsnacht.

Du bist so bleibender Ferkel. Auf die Hochzeitsnacht freut man sich nicht. Die

Lachsbäuber sich ergehen.

Vorsichtig.

Aber bevor wir endlich zum heiteren Teil des Festes übergehen... Vorsichtig muss

der Loisel natürlich sein, damit er dir nicht wehtut beim ersten Mal.

dass die Maria bei uns in allerbesten Händen ist, die Sie so schnell nicht

loslassen werden.

Und darauf wollen

wir jetzt unsere Gläser leeren. Kind,

was ist los?

Ich bin abgerutscht.

Prost!

Was haben Sie gesagt?

Prosit habe ich gesagt. Und das Brautpaar soll leben.

So, länger wollen wir nicht mehr sterben bei dieser Hochzeit.

Komm, Frau.

Nachdem die Alten glücklich vergrault sind, darf jeder die Frau küssen. Und

hier.

Auf geht's, Herrschaften, auf geht's. Seid nicht fad.

Amüsiert euch. Ich sehe das richtig auf meiner Hochzeit und nicht auf meiner

Beerdigung.

Na, was ist?

Und der Bräutigam, den will wohl keiner küssen.

Wirklich.

Bedienen Sie sich, Herr Ingenieur, aber sanft, damit ich mich nicht verschluck.

Werfe bemühen.

Ist so rechtvoll?

Ein bisschen mehr Feuer darf schon sein, Herr Ingenieur.

Sonst denke ich, Bruder im Altersheim.

Die Aviola.

Mir scheint, die habe ich ja noch nie gepimpert.

Das ist dein Pech. Bei mir gibt es sogar zwei Möglichkeiten.

Da und da.

Das tut es einem richtig weh, dass er mal nur einen Schweif hat.

Trotzdem, du solltest dir ausnützen die Gelegenheit.

Warte, ich helfe dir. Ich möchte den Herrn recht bequem machen.

Ich dürfte Schwierigkeiten haben.

Fühlt ihr euch alle wohl?

Fällinger, du schaust aus, als wärst du gerade im siebten Himmel.

So heiß, wie es da drin ist, bin ich eh in der Hölle gelandet.

Ja, das bin ich. Magst du mein Mannsbild nicht abnehmen, ja?

Du solltest stolz sein. Du bist ja mehr gefragt als unsere Frau.

Aber dreh dich lieber zu mir, Karli, bevor es uns noch kaputt geht, die

Ablösen? Du musst dich doch auch um die anderen Gäste kümmern.

Danke dir, Uschi. Ich weiß, du kannst nicht lange aushalten ohne eine Nudel.

Ich nehme mir den Bräutigam vor.

Komm, Läutl, du feierst deine Hochzeit mit mir. Wir gehen da aufs Bett, da bist

du nicht so weit weg von deiner Braut.

So, dann kriegt man richtig Lust zum Heiraten.

Bleib jetzt im Arsch. Das schieße ich am schönsten ab.

Weil Josephine sagt, er braucht, dass ich ein Recht habe, mich ihre Unschuld

nehmen.

Stimmt, ich hab's ihm versprochen. Wer ist denn der? Der Polizeikommissär, der

hat uns sehr geholfen.

Dann soll er meine Unschuld haben, wenn er noch eine findet. Und wer buddert

dich, ja?

Ah, der Schweif, der kommt mir bekannt vor.

Mit dem hat doch der Vater so ein Ärger gehabt.

Josefine, ich habe den Neusel schon als Dank heiraten müssen.

Als Dank? Für was? Dafür, dass ich dich darin kennengelernt habe.

Süß.

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