All language subtitles for Alpenglühn im Dirndlrock (1974).de

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Original subtitles

Ja, ich bin heute richtig cool, Bauernbue.

Rumlangen bei mir, Himmel und Froschue.

Ja, ich bin heute der richtige Kuhbauern -Bull.

Ich bitte dich doch nur.

Schönen, schönen Toni.

Wer kommt?

Schatz, wer soll das jetzt kommen? Der Vater.

Geht ja schwarz um die Zeit.

Ich?

Nein, nichts ist.

Immer nur Geld, Geld.

Ich habe doch kein Geld, Scheiße. Aber dafür einen größeren Wahn.

Den Hof hast du ausbauen müssen.

Friedenzimmer. Und für was? Für nichts.

Friedenzimmer bringen Geld.

Ja, wenn wir Gäste hätten.

Aber da haben wir nichts, als wir schulden.

Okay.

Was verstehst denn du von Investitionen?

Schau lieber, dass die Hemden in Ordnung sind.

Da, fällt schon wieder ein Knopf.

So nimm halt das alte. Nein, als Bürgermeister von Vögelbrunn muss ich

Monat ein frisches Hemd anziehen. So ein Schmarrn. Das ist wieder so eine

Verschwendung von dir.

Also gut, geh ich halt zur Rosel.

Sollen wir ihn dir annehmen?

Wofür hat man denn Kinder?

Oh, Verzeihung.

Geh mit dir, du Hund.

Wo ist er?

Wer denn, Vater?

Du hast doch eben mit deinem Mann gefeuert. Aber Vater, was du schon

denkst. Ruhe!

Aber ich werde den Kerl schon kriegen.

Na, pass auf.

Kann er sich gar nicht verstecken?

Jetzt warte.

Warte, Hund.

Ja, was ist denn das?

Ha?

Pillen.

Antizitterpillen. Was?

Antizitterpillen. Du brauchst nicht so zittern, dass ich ein Baby kriege,

Aber, Russel, schämst dich denn gar nicht?

Nackert. Aber, Mutter, der Vater hat mir die Decken weggerissen.

Ich habe ihr die Decken weggerissen, verdammt noch mal, weil sie mit einem

gefügelt hat. Ist ja wahr.

Da, die Pille frisst sie auch schon. Meine Töchter.

Töchter. Die Kathi. Vielleicht ist bei dir auch einer.

Gott sei Dank.

Sie ist allein.

Lieb, wie er schläft.

Meine Kathi.

Schau's an.

Unsere Kathi ist doch ein anständiges Mädel.

Das eine sag ich dir, Mathilde.

Das eine sag ich dir. Wenn ich den Kerl erwische, der mein unschuldiges Rosamond

verführt hat, den bringe ich um. Ja, hast du nicht, der krank? Ich habe nur

seinen Hintern gesehen, aber den habe ich mir gemerkt. Der hat nämlich ein

Muttermal am Arsch.

Du wickst es doch bloß auf.

Also

du

hast kein Muttermal am Arsch.

Du warst es nicht.

Sonst weg.

Ja.

Alles dann.

Du, Krati?

Ja.

Wer war denn jetzt bei der Rosel?

Na, wer schon?

Der Toni.

Berat mal, wer hier ist. Toni.

So ein frecher Griff hast nur du.

Schade, dass du nur meinen Griff kennst. Glaubst du, das andere hätte sich auch

gelohnt bei dir?

Ja. Leider. Wir reisen heute ab. Was, heute schon?

Ja,

leider. Ja, dann komm schnell. Aber Toni, das trifft dich. Der Elmer kommt

Sekunde. So, Frau Pohl.

Jetzt kann ich Ihnen nur noch gute Reise wünschen.

Danke schön, Herr Huber. Es war gerne bei Ihnen. Und ruhig. Also dann, bis zum

nächsten Mal. Na, hoffentlich.

Sie wissen, wie groß Vita ist. Wir müssen doch weg.

Ja, keine Ahnung.

Ich weiß es nicht.

Schnell, dann haben wir es gleich.

Warst du so klein und darfst schon alleine in die Bar?

Warte es noch ab. Ich pfeife noch, stehe da wie ein Baum.

So,

auf geht's.

Halt, halt.

Was ist denn das?

Wenn du es hättest, du noch Jungfrau bist. Aber Toni, ich... Jetzt ist er

Jungfrau bist gewesen. Aber Toni, das war doch die Stropfhose.

Was?

Unfälliger Froskvita -Stoß.

Ich warte draußen.

So,

Prost. Lass es dir schmecken.

Es geht nichts über frisches Bier, gell? Ah, servus. Grüß euch gut beieinander.

Grüß dich auch. Magst du auch ein Bier? Ah, du mit deinem Bier. Ich habe was

viel besseres. Da rieche ich mal, Bürgermeister.

Das ist Vögelbrunnen -Zukunft. Das heißt Thermalwasser.

Was? Und das soll wer saufen? Na ja, klar, was der Geruch und Geschmack ist,

verbessere ich ein bisschen.

Da, du darfst die erste Kunstprobe nehmen.

Ich? Nein.

Okay, weiter, Sepp. Du als Bürgermeister, du hast ja den Vortritt.

Also, Grüß.

Für wirklich was Zukunft tue ich alles.

Na, schmeckt's?

Na ja, ich hab's ja gesagt, das ist bloß der erste Versuch. Das Wasser hat noch

eine kleine Nebenwirkung. Es explodiert sehr leicht.

Was ist denn hier passiert? In Berlin wäre es unangenehmer. Wo kommst denn du

her? Dich habe ich doch überall gesucht. Da gehen Sie dahin, die letzten Gäste.

Sepp, wollen Sie nicht bald was passieren geben, Leute?

Ich auch.

Und erst recht die Gemeinde.

Aber was sollen wir machen? Was ich allweil sage, Bad Vögelbrunn mit meinem

Wunderwald. Geh her doch auf. Die Gemeinde hat doch nicht einmal Geld für

Straßen.

Nimm halt einen Kredit auf.

Ich habe es ja schon versucht.

Aber wir sind kreditunwürdig.

Wenn wir Marktgemeinde wären. Was wäre dann?

Na ja, dann gibt es Geld, Kredite und Subventionen. Ja, und warum sind wir

Marktgemeinde? Weil wir zu wenig Einwohner haben. Wie viel fehlen uns

Weiß nicht so genau, sagen die 100.

Ja, aber das ist doch nicht so viel.

Gepumpt wird doch bei uns nur. Wem sagst du das?

Natürlich.

Möglich wäre es schon.

In 10 Monaten ist wieder Zählung.

Na ja, das darf sich halt ausgehen. Also vielleicht sind es gar nicht so viele.

Vielleicht sind es weniger.

Ich lasse mir sofort die Listen aussuchen. Mensch, vielleicht haben wir

gehabt.

Sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter, leider haben wir bis heute auf unsere

Anzügen von... Wann haben wir die Deppen geschrieben?

Na ja, vorige Woche am Dienstag.

Also, auf unsere Anzügen vom... Morgen, Moni.

Morgen, Toni.

Keine Antwort, ja. Geh, Toni, ich soll Glück mit dir haben.

Wie wir bereits ausführlich gehört haben, dürfte die Sache...

Ich habe dem Toni nur meinen Leberfleck gezeigt.

Leberfleck, Leberfleck, schau, dass du verschwindest.

Übrigens, Moni, kennst du einen Burschen mit einem Muttermalermarsch?

Aber Herr Bürgermeister... Du auch nicht, Toni? Nein.

Macht nichts, ich werde den Kerl schon noch erwischen.

Äh, Toni, das Einwohnerverzeichnis, aber den letzten Stand.

Ja, also, äh...

Ja. Also, ich bin gespannt, wie viele uns noch fehlen.

Einwohner, meine ich.

Da legst du dich nieder.

Nur sieben Kinder fehlen uns.

Genau. Sieben Kinder und wir sind Marktgemeinde. Prost.

Die sieben Kinder werden wir doch gleich schaffen.

Vielleicht ist auch bei irgendeiner Mädel schon was unterwegs.

Also, ich garantiere für zwei Kinder. Weißt du?

Ja, geht's denn bei dir überhaupt noch? Ach, ich meine natürlich meine Töchter,

die Rosl und die Kathi.

Also für das Wohl des Ortes ist mir kein Opfer zu groß.

Jawohl, die ganze Gemeinde muss mitmachen.

Weißt was, man müsste eine Prämie aussetzen. Eine gute Idee. Und mit den

Subventionen, die wir dann kriegen, können wir das leicht zahlen. Freilich,

jedes Kind ein Tausender.

Zwei, drei, das spielt überhaupt keine Rolle. Hauptsache, es ist Vögelbrunnen

wie eine Parkgemeinde.

Oje, oje.

Dazu brauchst du aber einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss.

Und wie ich die Opposition kenne, ist ich bestimmt dagegen.

Ach geh, morgen beruf ich eine Sitzung, dann werden wir ja sehen.

Lass aber mich den Antrag stellen, Bürgermeister. Denn wenn es

geben sollte, weiß ich auch schon, was wir machen. Warte, warte ab.

Lass nur mich die Rede halten.

Vielen Dank.

Deshalb, liebe Freunde, stelle ich den Antrag, dass die ganze Gemeinde nur auf

ein Ziel hinarbeitet.

Vögelbrunn muss Marktgemeinde werden.

Bravo, Florian.

Sehr gut gesprochen.

Also, ich gebe meinen Segen gern für diese gute Sache.

Vielen Dank, Herr Pfarrer. Es ist sehr lebenswürdig.

Nur... Ich weiß, es ist für Sie zu wenig, mein Sohn.

Aber ich werde meine ganze Kraft einsetzen.

Ja.

Das wird für Sie sehr schwierig werden, Herr Pfarrer, denn... Wieso?

Ich bin sehr rüstig. Ja, schon, nur dafür... Also, die

nächste Volkszählung ist in zehn Monaten.

Und wenn wir bis dahin sieben Einwohner mehr haben... Sieben, ja. Das heißt

also, sieben Babys kriegen, sind wir alle sorgenlos.

Ja. Deshalb müssen wir alle Vögelbrunner Einwohner auffordern zu...

Also zu... Allerdings haben wir da nicht allzu viel Zeit dazu.

Halt! Otto, wo rennst du denn hin?

So, Susi, ich fang ein, zwei schon an. Da bleib! Meine Tochter hörst du nicht

an, du!

Komm, setz dich wieder hin, Otto.

Also nichts dagegen, dass wir für uns eine Marktgemeinde machen, aber das mit

den Kindern, das geht zu weit. Natürlich, ich protestiere.

Das wird entschieden zu weit. Überlegen Sie mal, wo das hinführen kann.

Was sagen Sie dazu, Herr Apotheker? Ich bin auch dagegen.

Kein Mensch kauft sonst mehr die Pille. Das wäre wieder ganz gut. Ja, das ist...

Wir verbieten die Pille total.

Ich schließe mich

dem Antrag an. Was?

Bitte setzt euch, Freunde.

Freunde, vielleicht haben wir uns ganz ohne dich.

Und der Nachwuchs ist schon auf Lager.

Ich übergebe das Wort der Hebamme.

Also, ähm, liebe Kollegen, leider muss ich Ihnen die betrübliche Mitteilung

machen, dass derzeit keinerlei Aussicht besteht, einen neuen kleinen Erdenbürger

in unserer Gemeinde begrüßen zu dürfen. Deshalb schlage ich vor, dass für jedes

Kind, das innerhalb der nächsten zehn Monate geboren wird, eine hohe

ausgesetzt wird. Für jedes eheliche Kind.

Herr Pfarrer, wenn wir auf die Ehemänner warten, wird Vögelbrunn nie

Marktgemeinde werden. Für jedes Kind.

Das Geld kriegt die Mutter als Anreiz sozusagen.

Ich protestiere.

Ich auch. Der Antrag wird angelegt. Ich mache bei dieser Unmoral nicht mit.

Wir schreiten jetzt zur Abstimmung.

Laut Kommunalamtsordnung, Paragraf 126a.

Ist Einstimmigkeit notwendig? Wer für den Antrag ist, steht auf.

Freunde, Vögelbrunn Zukunft steht auf dem Spiel.

Wenn sie nicht aufsteht, ist alles hin. Herr Pfarrer, Herr Apotheker, Frau

Apothekerin, wir brauchen die Subventionen.

Denken Sie doch einmal dran, was wir da alles...

Wie?

Danke, liebe Freunde. Der Antrag ist einstimmig angenommen.

Bravo!

Kommt ab, Nudel, haben wir heut.

Nudel, dank, Nudel, bringen wir alle mit uns, solange es sich geht. Nudel, dank,

Nudel, in der Zwitschgenbrühe oder mit Sauerkraut. Nudel, das ist ja wie

Salarikost, da wird's schnell kalt.

Dampfnudel, Dampfnudel, Dampfnudel, Dampfnudel, Dampfnudel, Dampfnudel,

Dampfnudel, Dampfnudel,

Dampfnudel.

Dampfnudeln sind gar nicht mehr genug.

Krieg ich wieder Dampfnudeln sind gar nicht mehr genug.

Dampfnudeln haben wir jeden Tag, Dampfnudeln haben wir heut. Nudeln,

Dampfnudeln, bringen wir alle da, solange es nicht geht.

Nudeln, Dampfnudeln in der Zwitschgenbrühe oder mit Sauerkraut.

gehört wie Serarikost, da wird schnell gehaut.

Nudeln, Nudeln.

Ich warte, Susi. Auf die passt die alte aber höllisch auf. Dann pumpst du ja

wieder die Karte. Du, da komme ich mit, ich gehe nämlich zur Rosel. Dann fuhren

die, dann machen wir einen Vierer. Ja, dann lassen wir es laufen.

Heute pumpst man die Dichter vom Bürgermeister.

Hören Sie jetzt, was Sie da angerichtet haben, Herr Bürgermeister?

Wieso? Was haben wir denn angestellt, Herr Pfarrer? Sie machen aus unserem

ein Freudenhaus.

Im Freudenhaus? Wo?

Im Hause vom Bürgermeister. Er will seine Töchter zu Dirnen erziehen.

Lassen Sie meine Mutter aus dem Spiel.

Wieso?

Vögelbrunn braucht doch Kinder, mein Sohn. Ja, schon, aber... Kinder zeugt

nur auf eine Art.

Ja, ich stelle mich zur Verfügung. Machen Sie den Beschluss wieder

Herr Bürgermeister. Noch ist es Zeit.

Nicht so.

Vögelbrunn muss Marktgemeinde werden.

Der Gemeinderatsbeschluss interessiert mich überhaupt nicht.

Ihr schlaft ja bald hier in unserem Schlafzimmer. Da ist es sicherer.

Aber Mutter, als Bürgermeisterstöchter müssen wir doch mit gutem Beispiel

vorangehen. Das würde euch so passen. Aber es kommt nicht in Frage.

Aber der Vater ist doch... Der Herr im Haus bin ich. Merkt euch das.

Und dem Vater erzähle ich auch noch was.

Nur keine Sorge.

Grüß dich, Moni.

Wo kommst denn du so spät her?

Na, vom Gemeindeamt. Sie haben doch gesagt, dass ich den Brief wegen der

Marktgemeinde heute noch zur Landesregierung schicken soll.

Abreli, stimmt ja.

Treib. Treib, Moni.

Na dann, gute Nacht, Herr Bürgermeister.

Gute Nacht, Moni.

Fleißiges Morgen.

Dampfnudeln haben wir gegessen.

Dampfnudeln haben wir heute.

Sepp!

Ich schlafe heute in der Rosalie ein Zimmer.

Wieso denn das?

Die Katze schläft mit der Rosalie in unserem Zimmer. Da sind sie sicherer.

Und ich komme vom Bürgermeister draussen. Bestimmt kein Bursch.

Na, der Otto wird vielleicht ganz schön blöd schauen, wenn ich nicht da bin.

Und erst der Toni. Wenn der merkt, dass die Mutter in deinem Bett liegt.

Und der Vater.

Mensch, was machen wir denn bloß?

Irgendwas müssen wir doch machen, sonst sitzen wir halt Nacht auf dem Trockenen.

Ich weiß nicht.

Hast du denn keine Idee?

Doch, ich weiß was.

Wie hart die Lenken läuten. Und jetzt tut sie mit großem Stolz

ihr Arsenal erweitern.

Ab heute ist was Neues da. Wie hart die Lenken schlafen.

Einmal teil.

Du,

die Katze ist nicht

da. Ja, was machen wir denn jetzt?

Genau zum Bürgermeister. Sag mal, spinnst du? Das hören wir schon.

die gleich, da kommt die gleich, wenn man um Hilfe schreit.

Die Vögel drunter weinen.

dass du zur Marktgemeinde erhebst.

Dass ich nicht lache.

Was erhebt sich denn bei dir noch?

Zu aller Hand.

Ach, das möchte ich einmal sagen.

Ich habe gehört, du hast dem Gemeinderat zwei Kinder versprochen.

Stimmt das?

Natürlich nicht.

Aber wenn Sie einen ordentlichen Mann finden, die sind ja schließlich alt

die Mädchen.

Und ich möchte doch auch einmal Großvater werden.

Gehör doch auf mit dem Schmarrn. Ich will davon nichts wissen.

Ich fühle mich jedenfalls noch nicht als Großmutter.

Ich komme jetzt rein ins Bett.

Was? Zu dir?

Ja, für eigentlich.

Heute bin ich so richtig sexy.

Wieder hast du richtig, Mirt.

Mirt, dann träum wenigstens von mir.

Träumen.

Träumen werde ich bestimmt.

Grüß Gott, Herr Bürgermeister.

Grüß dich, Moni.

Wo kommst du denn so spät her?

Auf Sie habe ich gewartet, Herr Bürgermeister.

Sie müssen noch einen Brief unterschreiben.

Im Gemeindeamt.

Dann komm, dann gehen wir noch ins Büro.

Mensch, du doch.

Du.

Mensch, du doch.

Wir erfahren, ein hoher Beamter kommt mit seinem Sekretär.

Spaghetti heißt er oder so ähnlich.

Unglaublich, wo die Gastarbeiter schon überall sitzen.

Was will denn der Spaghetti bei uns? Na, was schon?

Überprüfen, ob wir auch den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.

Ja, so.

Das ist doch klar. Die machen einen Bericht und von dem hängt es ab, ob wir

Marktgemeinde werden oder nicht.

Ah, verstehe. Zum Empfang muss sofort die Feuerwehrkapelle aufmarschieren.

Florian, die kommen doch in Kock.

Also, ich meine, die dürfen nicht merken, dass wir wissen, wer sie sind.

behandelst sie als ganz normale Gäste. Aber erfüllst ihnen jeden Wunsch.

Die sollen Vögelbrunnen von seiner schönsten Seite sehen. Ach so, ich

Andame, Farah, du Idiote!

Roberto. Roberto Ravioli, erinnerst du dich nicht mehr?

Sporthotel Davos.

Was machen Sie denn da?

Ach, wie das Leben so spielt.

Wo fährst du hin?

Ich fahre nach Kitzbühel, einen Job suchen.

Wunderbar, da komme ich mit.

Ich bin total abgebrannt, das passt sehr gut. Steig auf.

Bist du verrückt? Das geht doch nicht. Ach, komm doch auf die Stange.

Stange?

Stange?

Stange? Ein Damenfahrer hat keine Stange.

Warte nur ab, mein Kleiner, bis ich hinter dir bin.

Ronny, eine Mast.

Ist recht, Kogler.

Eine Mast für den Kogler.

Also das ist klar.

Wenn die zwei geheimen Herren vom Ministerium kommen, erfüllt ihnen jeden

Wunsch. Jeden?

Ja. Vögelbrunn braucht Kinder.

Und merke dir eins, von dem Wohlwollen der beiden Herren hängt die Zukunft

unseres Ortes ab.

Aber wie weiß ich denn, wer die zwei Geheimen sind?

Das ist doch ganz einfach.

Wenn zwei Fremde kommen und einer davon ist Italiener und heißt Spaghetti oder

so, dann kannst du Gift darauf nehmen, dass die richtigen sind.

Kapiert? Ja.

Dein Mauskogler.

Sie gehen jetzt besser zu Fuß.

Die Leute sollen den Wagen nicht sehen.

Selbstverständlich, Herr Regierungsrat.

Ich danke Ihnen auch für Ihr Vertrauen, Herr Regierungsrat, mich diese Mission

allein durchführen zu lassen.

Aber keine Ursache. Ich weiß, Sie sind tüchtig. Also, machen Sie es gut.

Danke, Herr Regierungsrat. Ich wünsche viel Vergnügen.

Ja, danke.

Moment, Spalletti. Ja, Herr Regierungsrat.

Jetzt habe ich schon wieder vergessen.

Welchen Namen haben Sie sich zugelegt?

Meutzen. Igor Gustav Meutzen. So ist mein Großvater, der Reitergeneral. Ah,

richtig, Meutzen. Und falls Sie noch irgendetwas brauchen sollten,

So,

Liebling,

und jetzt rein ins Vergnügen.

Was, jetzt schon, Herr Herbert?

Hier in der Kälte? Nicht hier, Schatzi, in unserem warmen Zimmer in Kitzbühel.

Die Konditionen hast du überhaupt keine.

Ist das ein Wunder bei deinem Gewicht.

Du kannst dich stärken. Ich habe überhaupt kein Pfennig Geld.

Für zwei Portionen Spaghetti reicht es immer noch.

Buongiorno, Signorina. Guten Tag.

Hier.

Die Spaghetti.

Werd, Werd.

Fräulein, Sie brauchen doch keine Angst zu haben. Ich tue Ihnen doch nichts. Wir

wollen doch nur etwas essen.

Spaghetti. Was schreist ihr denn so, Froni? Der Spaghetti.

Spaghetti? Hey, nicht Spaghetti. Ich bin Italiener.

Roberto Ravioli. Wilhelm Röstli.

Ravioli.

Ah, verstehe.

Ravioli. Merkst du was, Froni?

Spaghetti, Ravioli. Nudel bleibt Nudel. Ja, zweimal Spaghetti, bitte.

Spaghetti. Ein frisches Schweinshaxen. Froni, schnell in den Kich.

Nein, nein, nur Spaghetti. Ja, ja, Herr Spaghetti, Sie werden zufrieden sein.

Mein ganzes Haus steht zu Ihrer Verfügung. Tag, ich möchte gerne...

die Koffer aus dem Auto. Halt, halt, wir wollen doch gar nicht übernachten. Aber

ich, ich hätte gern.

Sie sind Gast des Hauses auf Einladung des Bürgermeisters, der zehntausende

Ferien gab.

Gratuliere. Und ihr Säckere, der Italiener natürlich auch.

Würden Sie mir vielleicht mal jetzt einen Augenblick zuhören? Ich möchte

Herr Himmel, ich reite nur zu Türken. Sehen Sie nicht, was ich zu tun habe?

Ja, dann schleiche Sie an und halt wieder.

Wird es...

Kein Auto draußen.

Ach, wir sind mit dem Fahrrad da, wissen Sie. Ach, Sie sind mit dem Radl da?

Ja. Ach, verstehe, autoloser Tag.

Da muss ja selbst der Minister zu Fuß gehen.

Mann, wenn Sie mir jetzt nicht sofort ein Zimmer geben, dann werde ich...

ist der noch da.

Ja, was wollen Sie denn eigentlich?

Gestatten, Igor Gustav Meuthen. Da können wir nichts machen.

Bitte schön, meine Herren. Ich hätte gerne ein Zimmer. Können Sie haben, aber

Zeit wird vorher, Herr.

Meuthen, IG Meuthen.

Ihr Zimmer ist ganz drum, dritten Stock, das letzte.

Das Gepäck tragen Sie dann selber nach, ich habe kein Personal.

Sehr interessant.

Ja, so ist das

Leben, das ist in der Liebe genau wie beim Kochen. Ja, so

ist die Welt, aber gerecht, recht, recht, ja, gerecht.

Ja, so ist das Leben.

Beim Andern, da braucht das Glück einen Stoß.

Ja, so ist die Welt, aber gerecht. Ja, gerecht.

Ja, so ist das Leben.

Der eine tut gern und der andere nur sei Pflicht. Ja, so ist die Welt,

aber gerecht, recht, recht.

Ja, gerecht, recht, recht, ja, gerecht, recht, recht, ist das nicht.

Wenn man schlägt, schlägt, schlägt, wenn man schlägt, schlägt, schlägt, wenn man

schlägt, kommt die Kälte nicht.

Der eine ist groß und der andere ist klein.

Ja, so ist das Leben.

Der eine ist drin und der andere bestreit.

Ja, so ist die Welt, aber gerecht, recht.

Morgen, Moni.

Guten Morgen, Herr Bürgermeister.

Übrigens, Sie müssen noch einen Brief unterschreiben.

Brief? Was sagen Sie denn so?

Bin ich schlecht interessiert?

Oder sonst was? Nein, nein, ich bin nur... Magst du mir einen kleinen

Moni? Aber freilich.

Übrigens, haben Sie die zwei Herren vom Ministerium schon gesehen? Ja, zwei

lustige Burschen. Die machen uns bestimmt keine Schädereien.

Da soll doch noch wer angekommen sein.

Ja, ein Vertreter Molzen. Nicht bloß der Name ist deppert, er selber auch.

Willst du uns Gas helfen verkaufen? Dabei haben wir gar kein Gas.

Punkt 1.

Moral des Dorfes überprüfen.

Glauben!

Nein. Gestatten... Schön, dass du kommst.

Bleib doch da.

Wo geht sie hin? Bleib doch da. Nein.

Katzi!

Katzi!

Katzi!

Ja, Katzi!

Die Moral und...

Ich stelle fest, Rettet Vögelbrunn e .V. ist gegründet. Meine Töchter

treten natürlich bei. Und Susi?

Ihr solltet es in eurer Freizeit lustig haben. Wir werden im Kirchenchor singen.

Dann denke ich an eine Volkstanzgruppe. Einige Burschen haben sich schon

gemeldet. Wer denn?

Nun, der Horst.

Ach, der Horst, der ist doch deppert.

Der ist doch nicht ganz richtig im Kopf.

Egal, er ist ein netter Junge. Aber ich bin sicher, es werden auch noch andere

zu uns stoßen.

Weil wir gerade vom Stoßen reden.

Natürlich, kegeln werden wir auch.

Ich habe mir sogar überlegt, ob wir nicht zusammen in die Sauna gehen.

Warum hat denn die Gemeinde so viel Schulden gemacht und die Sauna gebaut?

Da hat sie eigentlich recht.

Das müssen wir ausnutzen. Na gut, wenn Sie meinen.

Dann werden wir auch übermorgen in die Sauna gehen.

Morgen, Toni.

Morgen, Vati. Wie geht's dir denn?

Gut, und dir?

Mit wem hast du denn heute gelaufen? Leider nicht mit dir, aber was nicht

kann ja noch werden.

Freilich, wenn es mir heuer ist. Was, nur dann?

Nur dann.

Vielleicht kann ich dich noch vorher überreden. Toni, du, die Finger weg.

Toni, lass das.

Toni.

Komm, ich bin böse. Hör auf, ich bin böse. Lass dich.

Geh weg, lass dich doch.

Toni, du kannst mir doch nicht die Hose ausziehen.

Toni, bitte.

Hör auf, nein.

Platz,

Nero, ich komme gleich wieder.

Lass mich.

Lass mich doch von dir.

Was will ich?

Du reißt mich ab. Stell dich nicht so an. Du holst nichts ab.

Halt, halt.

Komm schnell.

Komm, Toni.

Achtung, aufgibt. Bitte, bitte, bitte.

Keine Sorge.

Operation beendet. Ich merke es, Schatzi.

Toni, ist da was passiert? Hoffentlich. Aber sicher ist sicher. Komm, probieren

wir es aus.

Nix ist. Appetit kannst du schon holen. Aber gegessen werde ich jetzt, wenn wir

verheiratet sind.

Mh, wie das riecht.

Fabelhaft.

Gestatten, Igor Gustav Meutzen.

Darf ich Platz nehmen?

Ja, bitteschön. Danke.

Für Sie wird extra gekocht. Und wissen Sie auch warum?

Weil ich der zehntausendste Gast bin. Nein, weil man Sie für den Regierungsrat

hält. Für welchen Regierungsrat?

Für einen Regierungsrat, der hier geheim ermitteln soll, ob dieser Ort

Marktgemeinde werden kann. Aber Vögel wohnt an dieser Ehre nicht verdient.

wohnt ein völlig amoralisches Gesindel. Hier wird nichts als Gäffe.

Gevögel? Wo?

Man hat sogar eine Prämie ausgesetzt.

Der Gemeinderat will die fehlenden sieben Kinder zeugen lassen.

Und der Staat soll dann dafür bezahlen. Kredite, Subventionen. Vögel, wird

jemand tatsächlich bezahlt, wenn jemand... Nicht bei IG Meuthen.

Sie werden Ihre Rolle weiterspielen. Solange man Sie für den Regierungsrat

kann ich hier ungestört weiterarbeiten. Wir werden sofort abreisen. Ja, und

vorher Ihre Rechnung bezahlen.

Telefon!

Hey, Sie, Telefon! Für mich?

Ja, für wen denn sonst?

Na, ging ja schon.

Hast du denn nicht verstanden? Man hat uns verwechselt. Na und?

Ja, wir werden das alles bezahlen müssen. Von was?

Mach dir keine Sorgen, Röstli. Ich werde schon Geld auftragen. Ja, wie denn?

Wovon? Na, die Prämie von der Gemeinde. Wir kriegen alle sieben Kinder.

Ich bin ein Spezialist.

Jawohl, Herr Regierungsrat. Ich werde weitere Beobachtungen anstellen.

Danke,

alles Besten, Herr Regierungsrat. Ich rufe ihn eine Woche wieder an.

Sie können sich da... Es kommt jemand. Ich muss auflegen.

Herr Regierungsrat, ich danke Ihnen, Herr Regierungsrat.

Gestatten, IG Meuthen.

Gestatten, IG Scheißen.

Ich habe dir doch gesagt, der Toni kommt nicht mehr. Das verstehe ich nicht, der

ist doch jeden Abend gekommen.

Ja, ja, und jetzt lässt er sich eben nicht mehr blicken. Der hat eine andere.

glaubst? Ja, ich habe gehört, der ist jetzt mit der Moni zusammen.

Mit der Moni? Mit der schirren Spinatwachtel? Na, der kann was erleben.

mich noch kennenlernen. Was machen die Signorinchen am Abend hier?

Wir kontrollieren das Nachtleben von Vögelbrunnen. Ach so, und ihr könnt

Nachtleben hier und gar nichts tanzen, Roberto.

Gibt es hier was zu tanzen? Nein, leider nicht.

Terrible. Was machen wir denn hier am Abend? Na, was wohl?

Trübsal blasen.

Trübsal? Muss unbedingt Trübsal sein.

Na, wir können auch was anderes machen.

Oder Fernsehen oder Wein trinken.

Wir bei uns in Bella Italia.

Wir. Viel Amore.

Ich gebe dir den Lippen.

Oh Mann.

Es lautet doch endlich einmal erklärt. Gehört doch auch viel mit einem

Gemeinderatsbeschluss. Du musst überall dabei sein. Überall musst du hingehen,

natürlich. Das weiß ich doch. Katja, was stellst du da rum? Willst du ins

Schlafen gehen?

Wollen schon.

Sag doch du auch einmal was. Sind doch schließlich auch deine Kinder.

Ja, was macht denn überhaupt Drussel?

Amore. Was? Das heißt, sie beschäftigt sich mit italienischer Musik.

Ach so.

Ja, dann geh halt auch rein. Aber was machst du noch?

Ich geh ja schon.

Gute Nacht.

Gute Nacht. Und sag zu der Rosl, sie soll jetzt endlich Schluss machen.

Mit der Musik.

Jetzt hat sie vier Busen.

Acht Uhr.

Acht Uhr, lieber Gott.

Roberto, aufstehen. Es ist acht, aufstehen.

Mach schnell, beeil dich.

Ach, du bist wohl verrückt geworden.

Komm, beeil dich, bevor der Vater kommt. Nein, die Betten.

In meinem Zimmer.

Los,

komm.

Die auch noch. Die hat noch viel Druck.

Aufmachen.

Ich bin's doch, eure Liebe. Schnell, dein Nachthemd.

Rosen, pass dir mal sofort auf. Bis du es nicht aufmachst, schlage ich das

Fenster ein.

Warum kommst du denn durchs Fenster, Vater? Was ist denn los?

Was los ist, das werde ich dir gleich zeigen.

Wo ist der Kerl mit der Mutter mal am Arsch?

Guten Morgen. Guten Morgen.

Was, ein Mann bei euch?

Unerhört. Ach, schmalen. Ich bin's doch.

Ich suche einen Kerl mit der Mutter mal am Arsch.

Nichts da.

Buongiorno. Buongiorno.

Wer ist denn die?

Bianca Ravioni.

Ja, ja, sie ist die Schwester von Roberto, was? Ja, sie hat nur unsere

anprobiert. Deswegen hatten wir auch die Tür abgeschlossen.

Natürlich, das warme Kind geniert sich. Also bitte gehen Sie hinaus, Herr

Bürgermeister. Aber... Kein aber. Ein Mann hat im Zimmer so junger,

Mädchen nicht zu suchen. Noch dazu, wo Sie halbnackt sind. Also bitte gehen

Ich gehe auch schon. Ich wollte euch nur sagen, heute Nachmittag ist

Gesangsprobe. Ich würde mich freuen, wenn Sie auch kommen, Bianca. Sie haben

sicher eine hübsche Stimme.

Also, Wiedersehen.

Wiedersehen.

Da fehlt noch ein bisschen was.

Das ist Eier, das möchte ich prüfen.

Stelle fest, hier stinkt... Stelle

fest,

total verkalkt.

Servus, Susi. Servus, Otto.

Du, Susi, dein Vater ist gerade weggegangen.

Ich weiß, aber ich muss zur Gesangsprobe.

Na komm, jodeln könnt ihr bei mir.

Hast du geguckt? Ja.

Du, wo gehen wir denn hin?

Na sag halt.

In Kustan?

Dann komm.

Komm, schick die, bevor sich jemand sieht.

Kuhstall.

Auf volle Blusen, Röcke und die Kleider und die Hosen und so weiter, die haben

gar keinen Sinn. Bin ich beim Dirndl, drinnen in ihrem Himmelbett. Ja, was war

das für ein Fest, da hat er nimmer Menge.

Er wollte sie einfangen, länger ist's halt nimmer gegangen.

Da fangt's an mit um mich langen und da sag ich bloß zu dir wird ja.

Groß war da bei uns die Freude, unterwackelt das Gebäude. Und schuld

sie, so schön war's ja noch.

Nie hab ich ein Mädel kenn, sagt der Sepp und steht im Hemd. Sie ist bei

zum Lachen, da muss ich selber.

Macher kommen da nicht viel, jeder kommt halt nicht am Ziel. Manche schöne Broni

und Max.

Am liebsten ohne Schuhe und ohne Hosen, Fenster und Reifen und Franzosen, da

schnell rennen können, doch sie kriegen nix zum Brennen. Tut man sich in Bayern,

wenn man meint, man kann nur feiern, die Madln mögen was wissen und nicht nur

Heuweiküssen.

Wenn das so weitergeht, kann ich zuhörspieren.

Schau traurig aus.

Und sonst sagst du nichts.

Das ist alles.

Wird schon besser werden, Florian, wenn wir erst Marktgemeinde sind.

Ja, wenn.

Wenn wir es überhaupt werden.

Und bis dahin haben mich die zwei Herren vom Ministerium angefressen.

Jetzt ist die Schwester von dem Italiener auch noch gekommen. Was, die

noch?

Wer wohnt denn die nicht bei dir? Ach geh, bei dem Spaghetti sind ja jede

andere Mädchen im Zimmer. Ich komm ja gar nicht mehr raus.

Aber du, weil wir gerade vom Pumzl reden, wie schaut es mit dem Nachwuchs

Da, wo alle Mädels sich heben haben, steht.

Und wenn der Pumzl... Aber ich will doch nicht.

Aber ich will doch nicht.

Mädel ist Mädel und gut beieinander bist du auch. Was machst du denn heute

Abend? Du, du. Oh nein.

Hey, man wird einmal brav werden.

Komm rein jetzt.

Jetzt kommst du rein da.

Kein Eintritt für Männer.

So, ausziehen und dann zu mir reinkommen.

Sehe dich doch nicht so an. Du wirst ja auch keine Jungfrau mehr sein.

Also, beeil dich. Wollen wir doch einmal schauen, ob du was Kleines kriegst.

Ja, was willst denn du da?

Ich muss auch untersucht werden.

Nein,

ich brauche den Test, ob es noch geht.

Wegen der Prämie. Schau, dass du rauskommst.

Mir wird's jetzt bald.

Gestatten, Igor Gustav Meuthen.

Jetzt reicht mir aber.

So, jetzt Tempo. Ich beiste schon nix weg, hast eh nix.

Das nennst du gut?

Sie haben keinen Pfennig in der Tasche.

Wann hast du Geld gehabt, Röstli?

Ja, bei den Schulden im Gasthof. Wer soll das bezahlen? Ach, wenn ich das

beruhige, kann man was arbeiten.

Hey, ihr zwei, ein Geld braucht's. Wollt ihr euch ein Hunderter verdienen? Ja,

was sollen wir tun?

Eine leichte Arbeit, ein Futter Heu runterholen. Ja, das dürfte doch kein

Problem sein.

Na, die Susi geht ja mit rauf und hilft uns. Ja?

Wo ist das Heu? Na, wo wir jetzt liegen, auf der einen drum.

Superfüße Maus, komm mit mir nach Haus.

Maus, Maus, superfüße Maus, dann bauen wir uns ein Haus.

Maus, Maus, superfüße Maus, komm mit mir nach Haus.

Ja, dann ziehen wir uns ganz gut und locker raus und spielen Kaffee und Maus.

Ja, dann ziehen wir uns ganz gut und locker raus und spielen Kaffee und Maus.

Maus, Maus, super süße Maus, komm mit mir nach Haus. Aber Maus,

Maus, super süße Maus, dann bauen wir uns ein Haus.

Maus, Maus, super süße Maus, komm mit mir nach Haus.

Ja, dann ziehen wir uns ganz gut und locker raus und spielen Haus und Maus.

Ja, dann ziehen wir uns ganz gut und locker raus. Und spielen Herz und Maus.

Maus, Maus, zu der süßen Maus, komm mit mir nach Haus.

Maus, Maus, zu der süßen Maus, bauen wir uns ein Haus.

Maus, Maus, zu der süßen Maus, komm mit mir nach Haus.

Und was hat denn die Untersuchung der Madln ergeben?

Ja, ich weiß noch nicht.

Die Hebamme sagt, sie muss erst noch die Tests machen.

Es dauert ungefähr noch drei Tage. Also, das sage ich dir.

Wenn Vögelbrunn keine Kinder zusammenbringt, ich glaube, dann bist du

längste Zeit Bürgermeister gewesen, Sepp. Ja, was kann ich nie dafür?

Na, du hast die Gemeinde in Schulden gebracht. Mir war schon längst Bad

Vögelbrunn. Aus allen Sorgen waren mir raus, jetzt du das Geld für mein

Wunderwasser verwendest. Du mit deinem Wunderwasser wirst das ganze Dorf in die

Luft sprengen.

So, Schatzi, wir waren mit uns zwei.

Nein, ich habe doch gesagt...

Du stirbst wirklich nur mal als alte Jungfer.

Morgen, Herr Bürgermeister. Morgen, Herr Bürgermeister. War was los?

Ja, der Pfarrer hat angerufen. Die alte Gräfin ist gestorben. Was, schon?

Na ja, die haben ja einkalkuliert.

96 Jahre ist alt geworden. Der Pfarrer fragt, ob sie da mal rüberkommen.

Ja, sag ihm Bescheid. Ich bin um vier im Schloss.

Darf ich halt früher weggehen, Herr Bürgermeister?

Ja, Moni, wo... Wo möchtest du denn hin?

Wir haben die Lehrerin überreden können, dass mit dem Südlichkeitsverein in die

Sauna geht.

Ich mit einem Siedlichkeitsverein.

Siedlichkeitsverein. Kinder brauchen wir.

Was, du gehst heute in die Sauna?

Du, da komme ich mit.

Du siehst mir erst nackt, wenn wir verheiratet sind.

Wetten, ich sehe dich schon vorher nackt.

Vielen Dank.

Nein,

ich brauche dringend die Wärme. Das ist doch so schön da drin.

sagen einen Beamten, das wird Sie teuer zu stehen kommen. Ich verlange

Genugtuung. Sie, hallo, halt!

Halt!

Halt, halt, halt, weil Sie stehen!

Das ist ja nicht so!

Halt!

Und wenn er einmal dringend ist, dann steht ihm auch schon recht.

Warum hat er sich nicht versteckt? Warum steht er aufrecht?

Warum rennt er denn nicht davon und warum bleibt er stehen?

Das kann doch nur das eine sein, er mögt doch in den Sinn.

Das Wasser, das Wasser, das Wasser, äußernass, äußernass,

äußernass.

Weil der alte Gestammel den Korb braucht.

Wahrscheinlich will er einen Sack sparen. Der alte Geizgang.

Gräfin Dalgou wird später in der Halle aufgebahrt. Wo sie jetzt liegt, weiß ich

nicht. Ja, wahrscheinlich im Sarg. Ich habe zwei geliefert. Zwei Sarge? Wozu

denn das?

Vielleicht wollte sie es ausprobieren, wo es sich besser lief. Herr Bürger,

weil... Ja, ja, ist eine gute Erfahrung. Ich sage nichts mehr. Komm, wir gehen

weiter.

Der

Graf kommt

sofort. Danke.

Grüß Gott, meine Herren.

Grüß Gott.

Mein Beileid, Herr Graf. Vielen Dank, Herr Pfarrer. Mein Beileid. Ja, mein

Herr Bürgermeister.

Nein, nein, lassen Sie es nur da.

Lassen Sie es nur da stehen, die Kiste.

Ah,

Sie wollen mir auch Beileid wünschen. Das ist aber sehr lieb, das ist rührend.

Ja, danke. Ich danke schön.

Ja,

meine Herren.

Wie wäre es vielleicht mit einem Schnaps oder zur Stärkung?

Ja, das wäre... Darf ich bitten, Herr Pfarrer? Ja.

So, meine Herren, gestatten.

Ja, was ist? Haben Sie an Ihrem Fensterputzer gesehen?

Na ja, Zwetschgenwasser. Schenken Sie ruhig ein.

Machen Sie ruhig voll.

Danke.

Zum Wohl.

Na ja, eingeschlafen, ganz ruhig und friedlich. Es war ein

schöner, ruhiger Tod.

In welchem Sack liegt sie denn?

Im rechten.

Johann! Johann!

Nicht so laut!

Sie wecken sich ja auch vor.

Herr Graf.

Johann,

öffnen Sie den Sarg.

Sehr wohl.

Öffnen Sie. Aber Sie werden doch keine Angst haben, Johann.

Welchen?

Den rechten.

Das ist aber sonderbar.

Siehst du, das sieht ganz gut aus.

Finden Sie, am Bauch hat sie Runzel. Und Obeine hat sie auch. Oh!

Heilige Maria!

Und das ist für die Oma!

Aber man geht doch... Ja, Omi, bitte, wo willst du denn hin?

Ja, komm doch, wir brauchen dich.

Ja, Omi, komm doch rein, ich bin ja kalt im Gang.

Was machst du denn für Geschichten?

Aber Frau Gräfin, das geht Ihnen doch entschieden zu weit. Stell noch ein...

Was denn?

Noch nie eine alte Gräfin gesehen?

Italiener ist ja ein netter Kerl, aber der Toni ist mir halt doch lieber.

Aber du hast doch gesehen in der Sauna, der Toni steht nur auf die Moni. Wenn

mir noch was einfallen darf, will ich die zwei auseinander bringen.

Vielleicht gibt es da doch eine Möglichkeit.

Ach, was denn?

Pass auf, wir schreiben dem Roberto einen Brief.

Und zwar schreiben wir, lieber Roberto, komm doch heute Abend bitte um 10 Uhr zu

mir in mein Zimmer.

Klopf ans Fenster, aber sei leise, in Liebe.

Deine Moni.

Deine Moni.

Mama mia, jetzt ist sie auch.

Ich bin ein Wunder. Um neun Uhr die Vroni, um halb zehn die Susi, um zehn

zur Moni. Jetzt ist es neun Uhr. Porca miseria. Das wird eine Hetzerei.

Der muss doch schon längst da sein.

Der kommt doch überhaupt nicht. Ja, der kommt bestimmt.

Ja, da ist er ja schon.

Das ist ja der Toni.

Dass der Roberto nie pünktlich sein kann, da hilft nur eins. Der Schnüffler

her, dieser Igel mal jetzt.

Komm.

So.

Also dann.

Prost, Toni.

Geh mal sagen.

Weißt, Toni, Toni, du, ich habe mir das lange überlegt.

Vielleicht sollte ich doch noch ein bisschen warten. Na komm, einmal musst

du auch vernünftig werden.

Toni, weil vielleicht ein bisschen später... Je eher man das ausprobiert,

besser. Nein, ich weiß nicht.

Toni,

vielleicht warten wir noch. Aber es wird immer zu früh, gell?

Toni! Ich bin ja da.

Ich werde die Aktion stören.

Vögelbrunnen darf nicht Marktgemeinde werden.

Weißt du, ich glaube, ich kann doch nicht. Ich habe mir das überlegt.

Geh spielen.

So, jetzt pass auf.

Die Leiter steht schon da.

So,

jetzt kann der Toni wieder kommen. Ja, schön.

Schnell. Mach das Fenster zu los.

Jetzt soll uns niemand mehr stören.

Ja, und jetzt komm schnell, sonst überlege ich es mir noch.

Oh, mei.

Mei, ich habe ja Angst.

Ja, jetzt schick dich halt ein bisschen.

Oh, mei, oh, mei.

Mach schon.

Ich schau lieber nicht hin.

Ich kann das schon.

Verdammt, jetzt will sie mal rauskommen.

Moni, mach auf!

Moni! Ich bin's, der Toni.

Toni? Ja, wer bist denn du?

Wer soll ich sein? Roberto Ravioli, natürlich.

Auch gut.

Was ist denn das? Du hast Sex gehabt, man muss Erfahrung sammeln.

So besser und das mache ich jetzt.

Scheiße. Komm, Robert, kannst du noch mehr? Mama mia, jetzt zeige ich dir den

doppelten Renteberger.

Was ist, wenn ich ein Kind kriege? Was wird sein? Das Kind schreit immer Mama

mia. Mama mia.

Die scheinheilige Hickhaut hat mich jetzt. Jetzt bummst du mich so nah an.

kann ja bei mir nicht passieren, Toni.

Ich bin dir immer treu. Ja, ich weiß, Rosel, du betrügst mich nicht.

Jawohl, Herr Gerustrat.

Aktion abbrechen.

Nein, Vögelbrunn kommt als Marktgemeinde nicht in Frage. Die Moral ist unter

aller Kanone.

Man hat auch die gewünschte Einwohnerzahl nicht erreicht, trotz

Bemühungen.

Zu erkennen geben.

Ja, habe verstanden, Herr Regierungsrat.

Die Gemeinde hat ausgedient.

Ja, ich melde mich morgen im Ministerium zurück, Herr Regierungsrat. Ich danke

Ihnen. Auf Wiedersehen, Herr Regierungsrat.

Ja, ich habe die Mädchen heute noch mal untersucht. Ich wollte ganz sicher

gehen. Na, und?

Ja, mein... Jetzt redest du endlich.

Wie viel?

Also, eins ist ja mal sicher.

Fünf Nadel kriegen gewissen, Kind.

Ich gratuliere, Herr Bürgermeister.

Wie viel? Nur fünf?

Zehn Fick, sie braucht doch sieben. Was gratulierst du mir denn da?

Ja, Sie werden doch Großvater, Herr Bürgermeister.

Was?

Ich? Na ja.

Ihre Töchter, die Kapel und die Rosl.

Meine Madln auch.

Das war bestimmt der Kerl mit dem Muttermall.

Der bei mir enthängt kommt, den bring ich um. Der muss die Rosl auf der Stelle

heiraten. Ich setze eine Prämie aus für den, der mir das Muttermall am Arsch

zeigt. Von 2000 Mark. Von 5000 Mark für den, der mir das Muttermall am Arsch

zeigt. Herr Bürgermeister, ich habe ein Muttermall am Popo.

Herr Bürgermeister, ich habe ein Muttermall an meiner allerschönten

Der Regierungsrat?

Der Mann ist kein Regierungsrat. Er hat die Rolle nur meinem Auftrag übernommen.

Jetzt kommt der Trottel auch noch.

Gestatten, Spalletti, Sekretär des Regierungsrates.

In meiner Eigenschaft als Bevollmächtigter des Ministeriums teile

dass Vögelbruns Anwartschaft auf den Status seiner Marktgemeinde abgelehnt

Sepp, ich hab's. Mein Wunderwasser ist perfekt.

Das ist die Wunderwasser -Zukunft.

Ihr könnt mich alle miteinander marschlecken. Du mit deinem Wunderwasser

auch, Herr Sekretär. Schmieren Sie eine Wunderwasser -Zukunft auf die Haare.

Von mir aus kann der Bürgermeister machen, wer mag. Ich nicht.

Ich geh.

Ich hab nur.

Ja, und was ist mit meinem Geld?

Nichts ist.

Du kriegst meine Tochter, die Rosel. Ja, was soll ich denn mit der Rosel

anfangen? Ja, du kannst doch auch die Karte haben. Das ist doch mir gleich.

Nach neun Monaten stellt sie sich raus, wenn das Kind endlich schaut.

Gulli, Gulli, Gulli, mein kleiner Röstli.

Ist da nicht ein Zuck und diese Ähnlichkeit ist mir wie aus dem Gesicht

geschnitten. Meiner erst. Schaut doch aus, als würde ich selber drin liegen.

Geil, mein kleiner Toni.

Gulli, Gulli, Gulli, Gulli, ja wo sind denn die zehn kleinen Fingerle?

Hey, habt ihr mein Baby schon gesehen?

Ist der nicht lieb?

Jetzt schaut's noch mal an, den Kleinen. Den kleinen Otto, geil, wie er mir

ähnlich schaut. Ja, Bralle.

Gulli, Gulli, Gulli, Gulli, Gulli, Gulli, Gulli, Gulli. Und der Einzige,

kein Baby bekommt, ist der arme Robert.

So ärgerlich. Ja, wo ist denn der überhaupt? Der Typ Kümperbach, die

auch Marktgemeinde werden.

Florian. Ja? Florian, geh heute mal deinen Sohn.

Ja. Ich muss zum Bäcker rüber. Ja.

Kili, kili, kili, kili, kili.

Kili, kili, kili, kili, kili. Es ist zum Aus der Haut fahren.

Fünf Kinder.

Zwei mehr und Vögelbrunnen wie eine Marktgemeinde.

Zum Verzweifeln.

Aber ich habe mein Möglichstes getan.

Zu wenig.

Drilling hätte es kriegen sollen.

Flori, Flori, der Ege Mainz ist wieder da. Was, der Sekretär vom Ministerium?

Ja, und weißt du, was er gesagt hat? Die Hebamme hat ihn der Stadt empfunden.

Zwillinge.

Zwillinge.

Sechs, sieben, siebte Kind.

Ja, da waren wir erwachsen, Gemeinde.

Ja, aber nicht nur deswegen wird Höglbrunn Marktgemeinde, sondern auch

Der Platte, die hat Haar. Ja, da legst du die nieder. Tja, das verdanke ich

Höglbrunn und seinem Wunderwasser. Ihr Ort wird das Mecker der Haarlosen. In

Scharen werden sich die Kahlen hier drängen. Wo ist denn der junge Mann, dem

dieses Wunderwasser verdanke?

Hallo,

Herr Schumann.

Hallo, Sie...

Spiele

fest.

Ja, geil.

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