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Bisher bei Berlin Station...
Die CIA wurde wieder getroffen.
Ein neues Leak des anonymen Whistleblowers Thomas Shaw
zielt auf die Botschaft der USA in Berlin ab.
Heften Sie sich an Shaws Fersen, begonnen beim Kurier.
Für die Station sind Sie erst angekommen.
Wir, Seite an Seite, das ist Schicksal oder eine schlechte Idee.
Mit dir, Hector, ist es das Gleiche.
-Es geht nicht. -Nach welchen Regeln?
Für uns sind die nicht.
Beobachtet Aleksandre Iosava.
Er wäscht Geld über Tankstellen.
Iosava, der Georgier.
Ich versuche, in Iosavas Konten zu kommen.
Julian Assange, Edward Snowden, Thomas Shaw.
Zähl sie zusammen, und es ergibt Null.
Die Berliner Zeitung berichtete heute von neuen Thomas-Shaw-Dokumenten,
die die Identität eines deutschen Geheimagenten offenlegten.
Verdammte Scheiße. Gerald ist am Arsch.
Er verdient mehr als "und tschüss".
Wer Shaw auch ist, er hat es auf die Station abgesehen.
-Ich kann nicht. -Wovor hast du Angst?
Dass rauskommt, dass ich mit meiner Sekretärin schlafe.
Als das Leak rauskam, hoffte ich einen Moment,
du wärst in den Schlagzeilen.
Einen Job verlieren, der dir so wenig Glück einbrachte...
Claudia Gartner, Deutsche.
Der Kurier zwischen Thomas Shaw und der Reporterin.
Shaw ist nicht nur Whistleblower, er ist ein Mörder.
EINE EPIX ORIGINAL SERIE
Komm.
Sie haben Hectors Bericht gesehen,
dass die Saudi-Brüder Aleksandre Iosava unterstützen.
-Aber mehr haben wir nicht. -Tiflis glaubt das. Ihre Quellen sagen...
Wir drehen uns im Kreis.
Ich muss Langley etwas Greifbares präsentieren.
Erinnern Sie sich, dass vor sechs Tagen
ein deutscher Geheimagent als einer von uns enthüllt wurde?
-Wir bewegen uns auf dünnem Eis. -Was ist wichtiger,
unsere Interessen zu schützen oder Merkel nicht zu kränken?
Vielleicht beides.
Was? Ich mag die Merkel.
Wir verstehen unsere Prioritäten, aber die Deutschen
wollen diese Iosava-Sache nicht weiter verfolgen. Und ehrlich gesagt,
setze ich ungern die Deutschen unter Druck.
Bei allem Respekt, das sehe ich anders.
Wir können Iosavas Umfeld selbst infiltrieren.
Wie bitte?
Einer meiner früheren Agenten besucht dieselbe Moschee wie er,
und einer von Geralds Leuten.
Er ist bekannt in der muslimischen Gemeinschaft.
Dann sollten Sie die Sache anführen, Valerie.
Steven sorgt dafür, dass Sie alles haben.
Ich melde mich wieder.
Wo kam das denn plötzlich her?
Die Namen lagen auf Ihren Schreibtischen.
Und was habe ich gesagt?
Ich bat Sie zu warten.
Nun...
Sie sprechen nie wieder für dieses Büro oder für mich.
Ist das klar?
Ja.
Weißt du was? Das ist wirklich gut.
Tahini...
...mit Hummus...
Was ist? Iss. Du siehst aus wie ein Junkie.
Das sieht aus wie in Wichse getauchte Scheiße.
Wie schön.
-Das ist das Essen meiner Vorfahren. -Und der Feinde deiner Vorfahren.
Kannst du mich nicht mal
für nur eine Minute in Ruhe zu Mittag essen lassen?
Scheiße. Entschuldige.
Faisal verpasste den Wechsel heute Morgen.
-Macht dir das Sorgen? -Nein. Er kann auf sich aufpassen.
Du bist nicht der Erste, in den sich ein Agent verliebt,
das weißt du, oder?
Also... was hast du gemacht?
Meine Arbeit. Das macht man eben.
Es ist ein Scheißgeschäft. Man wird leicht gefickt.
Sozusagen.
Ich brauche mehr über die Saudi-Brüder und ihre Verbindung zu Iosava.
Undertow, heute Abend.
Gut. Hat er was für dich? Frosts Job steht auf dem Spiel.
Macht den Weg frei für Valerie.
-Das ist nicht witzig. -Doch, schon ein wenig.
Ohne konkrete Informationen werden wir es schwer haben,
die Deutschen gegen Iosava zu mobilisieren.
-Also liefer mir was. -Na schön.
Kelly freut sich wirklich auf heute Abend.
Du nicht?
Ich würde mich mehr freuen,
wenn wir Fortschritte bei Aleksandre Iosava machten.
Jemma Moore vermutet fälschlicherweise, dass es uns egal ist.
Europa hatte seit 9/11 auch so einige Terroranschläge.
Ich weiß.
Du kennst die Situation.
Die Richterin ist links. Ohne Beweis, dass Iosava eine Gefahr ist,
erlaubt sie keinen Lauschangriff.
Dann lass es mich tun.
Was?
Eine halbe Stunde. Lass meine Leute tun, was dir nicht gelang.
VORSPULEN – 1 – KAMERA JA – NEIN
DATEI WURDE GELADEN
DATEI TEILEN JA - NEIN
Ich habe Ihnen ein Foto geschickt.
Wer ist das?
Sagen Sie's mir.
Hast du es?
Gibt es eine Änderung der Operation?
Ich glaube schon. Ich sage dir Bescheid.
Hector! Ich habe doch gesagt, es tut mir leid.
Ich dachte, sie würde alles ruinieren, wenn Daniel ihr zu nahe kommt.
So operiert Thomas Shaw nicht.
Hallo, Peter.
-Es ist eine Weile her, Steven. -Das stimmt.
Ich dachte, du gehst jetzt zu einem anderen Schuster.
Nein, niemals. Ich hatte nur so viel zu tun.
-Wie geht es Kelly? -Gut.
-Sie redet wieder über die Provence. -Die Franzosen.
-Aber du hast was Dringenderes. -Ja, eine Komplettreparatur.
Bis wann?
Sofort.
-Ich kann es versuchen. -Danke, Peter.
Kein Problem. Gern.
Wir reisten nach Rom.
-Wir reisten nach Rom. -Gut.
Ihr reistet nach Rom.
Ihr reistet nach Rom.
Sie...
-Okay, danke. -Wiedersehen.
Wiedersehen.
Dein Unterricht war gut. Die denken, ich bin Muttersprachlerin.
Ich habe doch was in meinem Leben geschafft.
Wie geht es dir?
Gut.
Gut.
Aber du bist nicht zum Plaudern hier.
Ich nehme an, du willst über Aleksandre Iosava reden.
Bin ich so durchschaubar?
Ein geläuterter Terrorist kommt zum Gebet.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis jemand wie du zu mir kommt.
Wie kann ich helfen?
Ich weiß, wo er betet, Aalia.
"Und nimmer sind das Gute und das Böse gleich.
Wehre das Böse in bester Art ab,
und siehe da, der, zwischen dem und dir Feindschaft herrschte,
wird wie ein treuer Freund sein."
Ich bin es leid, für dich einzukaufen.
Tut mir leid, es war dringend.
-Die Einkäufe oder das Treffen? -Beides.
Erzähl mir von der Tankstelle.
Die gehört Gesindel.
Vater und ich machten Deals mit ihnen.
Hast du ihre Geschäftsbücher gesehen?
Vor Monaten. Wieso?
Sagen wir, ich wollte Geld bewegen, ohne dass es jemand merkt.
Du meinst, Geld waschen.
Kennen die sich damit aus?
Ich weiß nicht.
-Aber du kannst es herausfinden. -Ja.
Aber ich möchte es nicht.
Ich würde auch lieber zu Hause Chips mit Dip essen
und einen Eimer Margaritas leeren.
Mal sehen, was ich tun kann.
Mehr will ich nicht.
Die sind unreif.
...nach vielen, vielen Stunden.
Das ist die Berliner Ausrede.
Wieso machen wir das nicht öfter?
Unsere Männer verbringen mehr Zeit miteinander als mit uns.
-Wie geht es Laura? -Gut. Sie macht Ärger, aber gut.
Was hat sie jetzt getan?
Letzte Woche rief sie mich betrunken über Skype an.
Ihr scheint Yale zu gefallen.
-Wollt ihr Kinder? Ihr könnt Laura haben. -Ein Frost reicht.
Unsere Jungs schienen sich diese Woche gestritten zu haben.
Hans war angepisst, als das mit Dieter Klaus herauskam.
Dasselbe gilt wohl auch für Steven.
Nein, nicht, dass ich wüsste.
Er kann Berufliches gut von Privatem trennen.
Da hast du Glück. Ich wünschte, Hans hätte mich verschont.
Geh ran, Faisal. Los.
Ist alles okay?
Alles gut.
Sicher?
Ich habe mich vorhin dumm gefühlt.
Du hast dich mit Hans gestritten, und Ulrich kannte jedes Detail.
Aber mir hast du nichts davon erzählt.
Kelly...
-Ich darf nicht. Du weißt... -Wieso darf Hans es?
Ich muss nicht jedes Detail wissen, Steven.
Ich will nur wissen, was in deinem Leben los ist,
besonders, wenn es mich betrifft. Uns.
Es tut mir leid.
Ja, ich weiß.
-Hey. -Hi, Patricia.
Zu beschäftigt für die Familie?
Wir würden dich gern sehen.
Nein, ich bin nicht zu beschäftigt. Das wäre schön.
Super. Kommst du nach der Arbeit nach Charlottenburg?
Wir könnten was essen gehen.
-Sicher. Bis morgen. -Tschüss.
-Alles, was du wolltest. -Komm rein.
Wie geht es dir?
-Was soll ich darauf antworten? -Ich weiß es nicht.
Die Sache ist auch für mich schwer, ich...
Hast du die Akten überhaupt gebraucht?
Du wolltest nur jemanden, der dir zuhören konnte.
Du vermisst nicht unsere Affäre, du vermisst die Bestätigung.
Endlose Gespräche, bei denen ich sage, wie toll du bist, dass du gebraucht wirst.
Nein.
Ich vermisse dich.
Setz dich.
Und lies.
Sandra.
Vielleicht solltest du deine Frau als deine Sekretärin anstellen.
Wer sind Sie?
Wo ist Ingrid?
Sie wartet auf Sie. In der Monkey Bar, im Bikini Berlin.
Gibt's da ein Kostümfest?
-Das war nicht verabredet. -Jetzt ist es das.
-Zufrieden? -Nein.
Es ist riskant, andere einzubeziehen und sich hier zu treffen. Es gibt Kameras.
Sicherer, als Fremde an einer Unterführung zu treffen.
Sie wissen nicht, in was Sie sich einmischen.
Klären Sie mich auf. Bitte.
Ihre Freundin Claudia...
Ihr Tod war kein Selbstmord.
Shaw hat sie getötet.
War er das? Oder Sie?
In dem Moment, als Sie Claudia baten, Kurier zu sein,
-gefährdeten Sie sie. -Ich scheiße auf Sie, Spion.
Und ich auf Sie. Ich riskiere meinen Kopf,
warne Sie, dass Ihr Leben in Gefahr ist.
Sie wollen mir Angst machen, um Antworten zu kriegen.
Ich kenne Thomas Shaw nicht.
Durch das System kennt ihn niemand.
Das System hat Fehler, er ist verzweifelt.
Ihr Arschlöcher seid alle gleich.
Kleine Jungs mit Heldenkomplex, aber ohne Sinn für Verantwortung.
Die amerikanische Außenpolitik tötet mehr Zivilisten als alle Terroristen zusammen!
Sorry, dass wir in keiner perfekten Welt leben.
Sagt jemand die Wahrheit, zieht ihr deren Namen in den Dreck:
Lügner, Verräter, Mörder.
Shaw hält Sie für Ihr CIA-Motto verantwortlich:
"Ihr werdet die Wahrheit erkennen, sie wird euch befreien."
Hören Sie auf. Sind Sie so naiv?
Wir sind hier fertig.
Ich hoffe, Sie sterben bei einem Drohnenangriff.
Wo ist Gerald?
Ihm geht es gut.
Sie sagten, ich würde Sie nicht mehr sehen.
So lautete der Plan.
Es ist wichtig, dass man sich um Sie kümmert.
Sind Sie mein neuer Kontakt?
Fürs Erste.
Eine Frage, ehe Sie gehen.
Hatten Sie Kontakt zu Aleksandre Iosava?
Iosava?
Was denken Sie, was für Freunde ich habe?
Man sagt, er wurde bekehrt.
Fragen Sie mich das in 30 Jahren.
Bis dahin halte ich Abstand von ihm.
Da wären wir. Bereit? Bereit. Eins, zwei...
Oh Gott. Du bist schwer.
Da ist sie ja.
-Wir haben LEGO gekauft! -Ich habe LEGO bekommen.
Das gibt's nicht!
Das hat er sich gewünscht. Magst du ein Eis?
-Ja. -Verrückt.
-Welche Sorte? -Schoko.
Schokolade? Gut, Schokolade.
Gehen wir.
Englisch, Max. Englisch.
Ich war ziemlich beschäftigt.
Du hattest Spaß in Washington, oder? Weißt du noch?
Deine Mom war die Schwester meiner Oma.
Das stimmt.
Sie war die Schwester deiner Großmutter.
Und das macht aus deiner Mom und mir Cousin und Cousine.
Ist deine Mom tot?
Max.
Sie starb vor langer Zeit.
Wie?
Das sagte ich dir bereits.
Ich habe es vergessen.
-Schon okay. -Sorry.
Wie schmeckt das Eis?
Was soll das, Faisal?
Da sind zwei Schläger von der Botschaft.
-Rahim und Ali. -Sie schicken dich heim und töten dich.
Eine Schwulenbar zu betreten ist ein Todesurteil.
-Schon okay. -Nein.
Sag, du wolltest mich rekrutieren. Wir schaffen das.
Nein, hör mir zu.
Ich kämpfe nicht mehr dagegen an.
In dem Hotel...
Da fühlte ich mich...
Wie soll ich es beschreiben?
Als wäre ich endlich ich selbst.
Glaubte ich an eine Zukunft mit dir?
Vielleicht.
Wir alle dürfen uns mal selbst belügen.
Hallo?
Einen Moment.
Rahim stand draußen und wartete.
Er wollte wissen, wo ich war.
Abdullah hat mich gesucht.
Du hattest recht. Das Treffen im Hotel war eine schlechte Idee.
-Eine schlechte Idee. -Ja, aber ich musste das tun.
Das verstehst du doch, oder?
Jetzt stehe ich unter ihrer Beobachtung. Die spüren, dass etwas vor sich geht.
Es ist nur eine Frage der Zeit.
Und es gibt nur eine Option.
Führe sie zu dem Verbrechen, das den geringsten Schaden
-für dich und meine Familie bedeutet. -Nein.
Hallo!
Arschloch!
-Hör mir zu! -Immer...
Immer habe ich etwas versteckt.
So viele Geheimnisse.
Ich muss endlich damit aufhören.
Ich muss ich selbst sein...
...wenn auch nur für kurze Zeit.
Man kann auch anders kämpfen. Das weißt du.
Tu das nicht. Komm schon.
Nein.
Geh.
Geh, ehe die dich auch sehen.
Beantworte die Scheißfrage!
-Es ist einfach. Bist du kompromittiert? -Darum geht es nicht.
Doch! Bist du kompromittiert?
Bin ich nicht, aber wenn wir nichts tun, werden seine Leute ihn erwischen!
Was soll das heißen? Was schlägst du vor?
-Abziehen, neu zuteilen. -Vergiss es.
-Das ist zu riskant. -Zwei Jahre Saudi-Geheimnisse war riskant.
Schlägst du ernsthaft vor, ich soll einen Saudi aus Deutschland ausschleusen?
Wir schulden ihm was! Hielten wir ihn für einen gefährlichen Geistlichen,
würden wir ihm sofort einen Sack über den Kopf ziehen!
Ja, ja. Aber was bringt uns das, Hector?
Wir brauchen Faisal, um Iosava zu kriegen, richtig?
Und damit er uns sagt, was seine Regierung
gegen Syrien und den ISIL unternehmen will, korrekt?
Aber du sagst, ich soll ihn von der einzigen nützlichen Position abziehen,
und ihn wohin verfrachten? In eine Zweiraumwohnung in Jersey,
mit Blick auf den Freedom Tower?
Hör dir doch verdammt noch mal selber zu, Hector!
Können wir nur einmal, bitte nur einmal, das Richtige tun?
Du willst das Richtige tun?
Dann geh zum verdammten Friedenscorps.
Scheiß drauf.
Hier ist deine Info zu Iosava.
-Ist das alles? -Weiter.
-Heilige Scheiße. -Das ist Iosava mit Ihrem Kontakt, oder?
Danke, Johnson.
Was machen meine Schuhe?
Die sind wie neu.
-Sie sind fertig. -Danke, mein Freund.
Das geht aufs Haus.
Mit Loyalität kann man nicht den Strom zahlen.
Mercedes, deutsches Nummernschild.
Bravo-India-Papa, 3-1-7-5.
Ich will wissen, mit wem ich es zu tun habe.
Wir haben eine 24-Stunden-Überwachung von Iosavas Wohnung.
Alles kommt direkt zu uns zurück.
Ich stelle ein Team zum Analysieren zusammen.
Und was bringt uns das?
Allwissenheit.
Aber wir spielen erst seit 12 Stunden Gott,
gemeinsam mit unseren deutschen Freunden.
Hector traf sich mit JS-Undertow und erfuhr,
dass unsere ISIL-liebenden Saudi-Brüder
eine große Summe in eine Berliner Tankstellenkette investierten.
Es scheint eine Geldwaschanlage zu sein,
um Iosava Geld zu verschaffen. Wir beobachten ihre Konten.
Wir werden schon bald Informationen haben.
Zeit ist ein Luxus, den wir nicht mehr haben.
Langley fürchtet ein weiteres Leak und die Folgen,
wenn Iosavas Name in die Schlagzeilen gelangt.
Vielleicht interessiert Sie ja das.
Ich erfuhr von einem ehemaligen Kontakt, dass Iosava Spenden
für eine Flüchtlingsstiftung in Berlin sammelt.
Wir arbeiten nun an einem Plan, einen unserer Agenten
in die Stiftung zu schleusen, womit wir einen Vorteil bekommen,
den wir bisher noch nicht hatten.
Gut, Valerie. Genau um diese Form von Initiative habe ich gebeten, Steven.
Was tun Sie da?
Swingset trifft Iosava ohne Ihr Wissen,
und Sie präsentieren es als unsere Strategie?
Soll ich die Wahrheit sagen und uns blamieren?
Sie sollten Ihre Grenzen nicht ständig überschreiten.
Ich hatte keine Zeit.
Das dauert nur Sekunden, Valerie.
Wie lange hätten Sie gebraucht, um Geralds Karriere zu retten?
Sie mussten es ihm nicht sagen. Sie haben ihn nicht einmal besucht!
Gut, okay.
Wir müssen uns hier einig sein.
Und wenn nicht, sollte es den Anschein haben.
Ja, verstanden.
Danke.
Ich habe eben gehört...
...dass Faisal im Flieger nach Riad sitzt.
Es tut mir leid.
Verschwinde einfach.
Es gibt da eine Frau im Büro.
Und na ja, nennen wir sie einfach Beth, okay?
Und Beth macht mich einfach wahnsinnig.
Was macht sie?
Sie unterwandert mich ständig, immer wieder und wieder.
Sie hat keinen Respekt vor Hierarchie.
Sie hat es auf mich abgesehen. Sie will meinen Job.
Ist Beth eine der einzigen Frauen im Büro?
In ihrer Position, ja.
Es ist schwer, eine Frau zu sein in einer Männerdomäne.
Ich kenne das.
Man muss härter arbeiten, um zu beweisen, dass man den Job verdient.
Du solltest sie wertschätzen...
...dann hat sie vielleicht das Gefühl, nicht so viel beweisen zu müssen.
Das ist ein guter Rat.
Ja.
Das macht 100 Euro.
Ich nehme die Bezahlung bar entgegen...
...oder in Form sexueller Gefälligkeiten.
Hey.
Hey.
Ich...
Ich habe versucht anzurufen.
Ich weiß. Danke.
Ich...
Ich kam einfach nicht weg.
Ich muss darüber reden.
Worüber?
Ich habe Zeitung gelesen.
Der Deutsche, der aufgeflogen ist...
Was soll ich dazu sagen?
Dass ich für ihn verantwortlich war? Stimmt.
Val...
Ich will nicht streiten.
Ich will deine Geheimnisse aber nicht aus der Zeitung erfahren.
Benny...
Du weißt, dass ich dir alles sage.
Alles?
Denn wenn es etwas gibt...
...wäre jetzt der Zeitpunkt dazu.
Versprochen.
Hältst du jetzt bitte deine Klappe?
Gin Tonic.
Wieso haben Sie mit Ingrid Hollander geredet?
Wieso stellen wir uns nicht vor? Daniel Miller.
Ich liebe die deutsche Warmherzigkeit.
Sie arbeiten für Hans Richter.
Und Sie sind Laufbursche für Steven Frost.
Wieso sind Sie mir gefolgt?
Ich möchte wissen, mit wem ich es zu tun habe.
Jemand, der klug genug ist, einem Auto des Bundesvermögensamts zu folgen.
Wieso haben Sie mit Ingrid geredet?
Eine gemeinsame Freundin ist tot.
Ein tragischer Unfall.
Ich habe mein Beileid ausgesprochen.
Ich glaube nicht an Unfälle.
Ich auch nicht.
Sie wollen mir etwas sagen.
Ich fange nur eine Unterhaltung an.
Schön, Sie kennenzulernen, Esther Krug.
Hey.
Was machst du gerade?
Ich muss was Krasses loswerden.
Oh mein Gott.
Scheiße.
-Komm, alter Mann. -Schön.
Oh mein Gott.
Ich war als Kind ständig hier.
Und dort...
...Carrie Rushs Schlafzimmer.
Sie ließ nie die Jalousie runter.
War sie heiß?
Sie war 13. Perversling.
Das letzte Mal, als ich mich von meiner Mom verabschiedete, war dort.
Ich weiß noch, ihr blauer Mantel...
...der Pelzkragen, die Goldknöpfe.
Ich sah aus dem Fenster...
...und ich sah dabei zu...
...wie sie zum Tor ging.
Ein roter BMW wartete auf sie.
Wie ist sie gestorben?
Sie hatte eine Affäre...
...mit einem deutschen Geheimdienstler.
Eine Splittergruppe der RAF hatte ihn im Visier.
Die haben eine Bombe an seinem BMW angebracht.
Scheiße, Mann.
Willst du wissen, was das Letzte war, das sie sagte, als sie ging?
Sie fragte, ob ich will, dass sie bleibt.
Sie wäre nicht geblieben.
Vielleicht doch.
Ich hätte etwas sagen sollen.
Irgendwie wusste ich, dass etwas nicht stimmte.
Die perfekte Voraussetzung für einen Spion.
Rette Mutter, rette die Welt.
Vielleicht.
Darum geht es bei Geheimnissen.
Deine Mom hätte nicht so sterben müssen.
Dieses Herumgeschnüffel bringt doch gar nichts.
Mein Agent sitzt gerade im Flieger, fliegt in seinen Tod.
Sein Leben basiert auf Geheimnissen. Sie haben ihn aufgefressen.
Die verschlingen dich und spucken dich aus.
Es gibt nur eine Art, sie aufzuhalten.
Zerr sie ins Sonnenlicht, so wie Vampire.
Sieh, wie sie welken und sterben, bis nur noch Asche übrig ist.
Klingt brutal.
Das ist die Wahrheit immer.
Die Wahrheit ist nie befreiend.
Unter dem einen Geheimnis lauert ein anderes, und noch eins.
Ein riesiges Chaos, das wir selbst erschaffen haben.
Sei vorsichtig, Daniel.
-Weswegen? -Nichts.
Wegen allem.
Berlin.
Jetzt, wo diese Sache mit Thomas Shaw abgeht.
Ich passe nur auf einen alten Freund auf.
Ich hab' dich.
Untertitel von: Karoline Doil
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