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* Musik *
Wenn wir Personen Daten aufnehmen, Augenfarbe, Größe, Gewicht, Nabe, Hüftertou, Brille.
Wo bleibt denn da die Persönlichkeit?
Was macht einen denn wirklich unverwechselbar, die Person, die man wirklich ist?
Sind wir immer so, wie wir wirklich sind?
Oder verstellen wir uns immer wieder, je nach Situation?
Wann sind wir wirklich wir selbst?
Umziehen, schminken, Rock oder Hose, bestelle ich Suppe oder Fleisch, mich stresst es manchmal.
Ich denke mir, was denkt der oder die andere über mich, wenn ich dieses oder jenes tue oder trage oder sage?
Bin das dann auch wirklich ich? Vielleicht zeigen wir unser wahres selbst nur, wenn wir mit uns ganz allein sind.
Im Auto, auf dem Klo, vom Schrank oder im Bett oder uns einfach nur unbeobachtet füllen.
Wann bin ich mein echtes Ich, das Original, die wahre Angeliker?
Ich muss es doch eigentlich wissen, wer ich wirklich bin.
Mir kriege ich die Bestätigung dafür.
Da ist ja meine Angeliker.
Bier?
Bier.
Vielleicht ja durch Liebe?
Das Gefühl braucht man doch, dass uns sagt, dass wir hundertprozentig richtig sind, so wie wir echt sind.
Das Gefühl, das hätte ich gerne mal im Leben, bevor ich für immer die Augen schließe.
Wenn sowieso gerade nichts los ist, warum bin ich denn so friedant? Das ist doch überflüssig.
Also ich fand es so krass erfrischend, mal wieder zusammen rauszugehen.
Kein Büro, keine Pflicht, einfach nur ich sein.
Also ich bin immer ich, egal ob im Büro oder sonst wo.
Als ich noch ein wilder, junger Hund war, habe ich bei den Löwen gespielt.
Und ein Mal Löwe, ein Mal Löwe.
Geht ja jetzt dein Licht auf.
Ja, Flurl am Apparat, Bini.
Ja, was?
Das kriegen wir schon noch runter.
Super, danke, servus.
Herr Schaller.
Frau Lampflürl, diesen Blick von Ihnen kenne ich. Ich sehe einen Mord.
Taxifahren ist ein brutaler Job.
Emily Hübner.
Da ist nichts drin.
Vielleicht war sie ein Junke, der Kohle braucht oder was für sich.
Du weißt ja nie, wie er einsteigt in so eine Taxi.
Die arme Frau musste wegen paar Euro sterben.
Und so brutal.
Das ist doch eindeutig eine Männertart.
Es könnte genauso gut am Mördering gewesen sein.
Frau Lampflürl, ich stimme Ihnen zu.
Frauen haben die Neigung, viel subtiler zu machen.
Ja gut, dann sagen wir halt Taxi-Killer, das ist völlig genderneutral.
Das Gesicht so zu entstellen hat in der Regel psychische oder emotionale Hintergründe.
Warum haben die das Rohrgrün angemalt?
An den Namen sehe ich kaum Verletzungen.
Hat sie sich nicht gewährt.
Wahrscheinlich, damit sie in der Natur nicht so auffällt.
Ist ja bestimmt jemanden, der sie vermisst.
Ist ja super geworden.
Entschuldigung, wo sind die Chefin?
Danke.
Grüß Gott.
Neuhauser, Kripper München, das ist meine Kollegin.
Flir, wir haben telefoniert.
Ja, es ist ein Schock von uns alle hier.
Kommst du mit?
Ich habe schon alles vorbereitet.
Grüß Gott.
Da sind doch die ganzen Nummern aller Fahrgäste, die wir von hier vermittelt haben.
Danke.
Seit wann hat sie Emily hier gearbeitet?
Seit drei Jahren.
Sie war eher still, unauffällig, aber zuverlässig, nie ärger gemacht.
Schau mal, wie der schaut, der starrt dich an.
Der schaut uns an?
Nein, der starrt dich an.
Ist ja nichts Schlimmes.
Das ist der Daniel, ich glaube, er und Emily kannten sich besser.
Gut, dann frauen wir doch gleich den.
Danke.
Gerne.
Grüß Gott.
Neuhauser, Kripper München, das ist meine Kollegin.
Flir.
Hey, was gibt's?
Und was geht's?
Ist das ihr Ernst?
Sie haben doch gehört, was mit der Frau Hübner passiert ist.
Hallo?
Hallo.
Hey.
Äh, Sie sind?
Ich bin der Daniel, Safarek.
Ja, ziemlich schlimm, das mit Emily.
Also, es tut mir auf jeden Fall total leid, was passiert ist.
Und für Emily natürlich, ja, Scheiße, was sollen wir uns sagen?
Haben Sie sie gestern noch gesehen?
Ja, das war gegen halb acht, da hat sie ihre Schicht angefangen.
Und war irgendwas ungewöhnlich an ihr, hat sie irgendwas gesagt?
Nee, sie war eher ruhig, wie immer.
So wie sie.
Ich mein, so wie sie wirken.
Ruhig und freundlich.
Kannten Sie die Emily eigentlich gut?
Kaum, nur vom Sehen.
Und warum sagt Ihre Chefin gerade, Sie beide kannten sich besser?
Wer ist dann alles?
Hey, hallo, ich hab Sie gerade was gefragt.
Also, Ihre Chefin meinte gerade, Sie kannten sich besser.
Ach so, nee, Smart Talk, das war Smart Talk.
Wir haben nur Smart Talk gemacht ab und zu.
Falls Sie weitere Fragen an mich haben, ich bin für Sie da.
Jederzeit.
Danke.
Der Typ lügt.
Kommst du nicht da drauf?
Instinkt, außerdem hat er ganz schön rumgebargelt an dir.
Der war charmant, irgendwie.
Aha, und was hat der charmante herausgesagt?
Nix.
Was war die Art, wie er es gesagt hat?
Und außerdem hat er mich angeschaut, als wäre ich nur ja interessant?
Angelika.
Wenn der lügt, ist er ein Arschloch.
Und auch ein charmantes Arschloch ist immer noch ein Arschloch.
* Musik *
Ich hab Sie gestern noch gesehen.
Hat Ihre Tochter etwas erwähnt, was sie auf eine Bedrohung hengedeutet hat?
War sie möglicherweise in Gefahr, oder?
Hatten Sie dem Verdacht, sie ist in Not?
Nein.
Er hat nuns, seit meine Frau gestorben ist.
* Musik *
Herr Hilbner hat gerade seine Tochter identifiziert.
Wie denn? Der Kopf ist noch matsch.
Harald.
Er hat sie an einem Tattoo wiedererkannt.
Und sie trug einen Armreif, ein Erbstück ihrer Mutter.
Verstehe.
Die Leiche weist in der Tat mehrere Kopfverletzungen auf.
Einwirkungen mit einer stumpfen Oberfläche.
Vielleicht eine Hammer.
Wie es aussieht, 16 insgesamt.
16?
Die arme Frau.
Hat sie sich gewährt?
Ich habe keine Hinweise auf Gegenwehr gefunden.
Vielleicht ist sie überrascht worden.
Den haben wir schon gefunden.
Der Täter hat ihn auch schon mitgenommen.
Vielleicht weggeworfen.
Wenn es keine weiteren Fragen mehr gibt,
würde ich es dem Bericht fertigstellen.
Tschüss, Dr. Leiche.
Tschüss, Dr. Leiche.
Tschüss, Dr. Leiche.
Emily.
Ich habe nicht gefragt, wo du bist.
Du musst dir was Trauriges sagen.
Ich habe dich auf dem Leichentisch gesehen.
Du bist tot.
Willst du denn hin, bleib doch hier.
Ich habe Frühstück gemacht.
Emily Hübner hatte scheinbar nur ihren Vater.
Auf enge Freunde gibt es bisher keine Hinweise.
Die Mutter ist vor Jahren an Krebs gestorben,
als Emily noch ein Kind war.
Aber das ist doch komisch.
Gerade dann sucht man noch Freunde.
Und es muss doch noch mehr Familie geben.
Auf dem Handy ist auch nichts drauf.
Keine Fotos, keine Nachrichten, ganz wenig Kontakte.
Vielleicht wollte sie allein sein.
Man kann doch sein, freiwillig allein.
Allein sein, verstehe ich.
Es gibt Frauen, die wollen allein sein.
Aber es will doch niemand einsam sein.
Sie wurde nachweislich im Taxi erschlagen.
Es gibt jede Menge Spuren.
Leider zu viele, vermutlich alle von Fahrgästen.
Vielleicht ist der Mörder ja sogar dabei.
Aber wie soll man das rausfinden?
Ja, also, wir schaffen das natürlich.
Dann fangen wir jetzt damit an.
Wir haben die genauen GPS-Wouten,
die die Emily Hübner in der Mord nach gefahren ist.
Und wir haben die Kontakte der Fahrgäste,
die die Zentrale an sie vermittelt hat.
Und der letzte Fahrgast heißt...
...astgezeichnet.
Ein Team bei der Arbeit kreative Energien,
keine Scham im Kopf.
Helmut, du bist so anders.
Ich entwicke mich ludig.
Solltest du auch versuchen, Potenziale optimieren.
Der Sky ist elementig.
Les gerade die Biografie- und Limbschläufe
von großen Führungspersönlichkeiten,
dann die Uli Hoeneß Jesus.
Transformationale Führung.
Warum soll bescheiden?
Also, das Fazit lautet,
den untergebenden Maximales Vertrauen schicken.
Verantwortung lernen bei Doing.
Im Sinne von, sie einfach machen lassen.
Ja.
Apropos, wie seid ihr eigentlich an den aktuellen Mordfall gekommen?
Ach so.
Wir haben Verantwortung benommen.
Ja, wir haben sofort gewusst, dass sie uns machen lassen.
Wir transformieren nämlich auch.
Glücklich.
Den Fall, den schenke ich euch natürlich mal.
Raubmann ist jetzt auch kein Hexenwerk.
Noch dazu ein Taxi-Killer.
Das ist ein Classic Old School.
Aber er hat immer Saison.
Ein Taxi-Killer, das ist er.
Nein, das ist nur der letzte Fahrgast vom Opfer Anton Kroll, 48.
Ist doch nicht alles Neuhauser.
Was finden Sie wieder? Ich kenn Sie doch.
Ähm, mehrfach vorbestraft, gefährliche Körperverletzungen, Raub.
Mehr nicht.
Mehr nicht. Der Mann ist ein Berufskrimineller.
Dies ist er. Herzlichen Glückwunsch, der Fall ist gelöst.
Bericht und Hopp.
Vertrauen zahlt sich eben raus.
Wenn das eine neue Zange ist, dann ist es vielleicht besser wie der alte.
Hoffentlich.
Ich fürchte, er wird einfach nur ...
... auf das.
Du sag mal, bist du eigentlich irgendwie interessiert und Dr. Leicher?
Wie kommst du das da drauf?
Der wär bestimmt ein guter Freund als ...
... Mann.
Als Mensch.
Verspricht denn dagegen, meinen Kaffee trinken zu gehen, in Freundschaft?
Freundschaft zwischen Mann und Frau, das funktioniert doch nicht.
Ich weiß nicht, wenn einer von beiden ein Mann ist.
Du.
Nicht jeder Kaffee muss gleich was bedeuten.
Also meine Erfahrung ist da eindeutig.
Ob man sich das eingestehen will oder nicht.
Für den Mann ist er immer mehr im Spiel.
Warum denkst du immer gleich ans Äußerste?
Nein, nein, nein.
Ich denk nur ans Innerste.
Liebe.
Mir hat die Emily den Krall abkühlt.
Wie schön hier.
Hey, Polizei!
Polizei! Was ist denn das hier?
Alles gut, wir sind Freunde.
Das schaut aber nicht danach aus.
Sind Sie Anton Krall?
Ja, angenehm, Servus.
Und wir sind hier zwei, Erkoll und Stefan.
Das war nur eine kleine Rangelei unter Freunden.
Wie gesagt ...
Komm jetzt mal bitte mit rüber.
Jetzt bleibt es da.
Wir müssen reden über Emily Hübner.
Wen?
Die Taxifahrerin, die sie gestern abgeholt hat, ging 23 Uhr.
Ach, die?
Was hat die über mich erzählt?
Ich hab sie korrekt bezahlt, hat sie auch nicht angefasst.
Die arme Frau hat gar nichts erzählt, die ist tot, ermordet.
Und sie waren ihr letzter Fahrgast.
Wir wissen, dass sie mit dir zum Euro-Industriepark raus sind.
Und ganz in der Nähe haben wir ihre Leiche gefunden.
Ich würde als sie ausgestiegen werden, war sie am Leben.
Sie hat nicht abgesetzt und ist weitergefahren, das ist alles.
Und die beiden Brudys da, Lollek und Pollek, was ist da los?
Wäre es möglich, also vorstellbar, dass sie sich bei denen
irgendwie, sagen wir mal, finanziell übernommen haben?
Sie haben Spielschulden, Siegtor Blinder.
Ja, okay, und?
Was soll ich scheiße? Ich hob doch deshalb kein Taxi aus,
oder bring jemanden um, das ist auch ein Risik.
Das war doch Hauptmord, oder?
Wie kommt es darauf?
So halt.
Herr Krall, ich muss Sie darüber informieren,
dass Sie unser erster Tatverdächtiger sind.
Also momentan, solange es vorläufig ist.
Und dass Sie das Recht haben, uns auch gar nichts zu sagen.
Also zu schweigen, also Sie können uns natürlich was sagen.
Was ist mit dir los?
Red jetzt.
Ja, ich war im Euro-Industriepark, um jemanden zu besuchen,
eine junge Dame.
Mandy, ihr könnt sie gerne fragen.
Das machen wir.
Er war bei einer prostituierten...
...Sexarbeiterin.
Gerade du.
Und was hat die Dame gesagt?
Hat die mein Alibi gegeben.
Ich werde nie verstehen, warum das "Laufhaus" heißt.
Da wird er nicht gelaufen.
Aber da läuft immer was.
Entschuldigung, in welchem Stock wohnt die Emile Hübner?
Im Fünften.
Okay.
* Musik *
Alles so einsam, als wäre sie verreist.
Ist ja irgendwie...
Oh Harald.
Ja, weißt schon.
Ein Zuhause ist kein Ort.
Sondern ein Gefühl.
Das kenne ich.
Das habe ich mal auf einer Base geschenkt bekommen.
Das ist von Herrn Harald.
Das ist von Herrn Harald.
Das ist von Herrn Harald.
Ich habe hier irgendwie gar kein Gefühl.
Wir hatten schon eine gebiegere Hausbesuche.
Es ist alles so ein bisschen wie ihr Handy.
Genauso leer.
Als wäre sie nie da gewesen.
Sie hatte eigentlich viele Interessen.
Hat sogar Germanistik studiert, aber abgebrochen.
Dann BWL auch abgebrochen.
Und dann hat sie drei Jahre in der Ausbildung zu Krankenschwester gemacht.
Entweder war sie wirklich vielfach interessiert
oder total orientierungslos.
Ein Zuhause ohne Büchern
ist ein Körper ohne Seele.
Was sagt man von Herrn Harald?
Nein, weißt schon.
So zieht es zurück.
Harald, sehr gut.
Ja, ich habe ein Latino,
aber das ist schon recht klein.
Ach, so beschalten?
Ja.
Also, wenn ihr mich fragt,
ihr könntet sich nicht entscheiden.
Bleibt gerne noch mal Taxifahren als Überbrückung.
Keine Haarbürste.
Keine Zahnbürste.
Spurlos verschwunden.
Also, wenn ich das mit meinem Badezimmer vergleicht ...
Herr Harald, nicht jetzt.
Nein.
Da ist sie ja, die DNA.
Echt jetzt?
Ja, das ist ja interessant, okay?
Ja, ja, okay.
Gut, Zuppi, danke.
Gut, tschüss, tschüss, tschüss.
Der Dr. Leicher hat die Sachen aus dem Müll,
also die DNA, mit der Leiche abgeglichen.
Die sind alle von Emily Hübner.
Komm, Zahnbürste.
Warum hat sie das alles überhaupt weggeworfen?
Vielleicht war das Zeug einfach nur alt.
Also, ich fand, die Wohnung sah aus,
als hätte sie da gar nicht richtig drin gewohnt,
als wäre sie quasi schon ausgezogen.
Fast so, als hätte sie geahnt,
dass sie eine Weile nicht zurückkehren würde.
Oder sie hat Angst vor jemandem,
und wollte deswegen nicht mehr zurück in die Wohnung?
Angst vor wem?
Vor ihrem Kollegen, dem Daniel Safaric.
Safaric.
Der hat sie nämlich in der Mordnacht
auf ihrem privaten Handy angerufen.
Er hat sich erreicht, das muss ja noch lang nix heißen.
Stimmt, der hat sie aber nicht nur in der Mordnacht angerufen,
sondern auch schon ziemlich häufig.
Und zwar seit zwei Wochen.
Hat er nicht gesagt, die kannten sich kaum?
Und haben nur Smalltalk gemacht?
Wahrscheinlich eher Smalltalk.
Ein kurioses Wortspiel, Harald. Gefällt mir.
Du, Harald, magst du mal vorgehen?
Hallöchen, Dr. Leicher.
Frau Flül, ich grüße Sie.
Ja, ich auch.
Also, ich wollte nur fragen, wie Ihr Tag so war.
Haben Sie gut gearbeitet?
Mein Tag war durchaus produktiv.
Danke der Nachfrage.
Ich hoffe, meine DNA-Analyse war hilfreich.
Ja, war bombe. Danke.
Ich dachte, vielleicht könnten wir uns mal verabreden.
Es ist ja doch alles sehr verzwickt, also beruflich.
Und ich weiß irgendwie gar nicht so genau,
wie Sie Ihre Arbeit so sehen.
Also, als Mensch.
Das ist sehr nett, Frau Flül.
Ich denke, sehr gern darüber nach.
Ja? Nein? Also klar.
Ermelden Sie sich. Oder ich?
Ja, schönen Abend noch.
Ihnen auch.
Danke.
Ich schuhe wieder.
Wohin darf ich Sie denn bringen?
Ja, Saferik, wir müssen uns noch mal unterhalten.
Über alles, was Sie wollen.
Und?
Geh weg.
Sie und die Emily-Hypner hatten seit zwei Wochen
Regen-Telefonkontakt.
Sie haben doch gesagt, Sie kannten sich kaum.
Ach so, ich habe sie nur angerufen,
um die Schicht mit ihr zu tauschen.
Da muss ja um einige Schichten gegangen sein,
so oft, wie Sie sie gemeldet haben.
Sie war immer bereit, einzuspringen, hat mir sehr geholfen.
Sie haben keine Schichten getauscht,
wir haben den Dienstplan kontrolliert.
Wie? Nur weil ich sie angerufen habe?
17-mal, ein Gespräch dauerte 24 Minuten.
Das ist eine andere, fast eine Stunde.
Das ist zu oft und zu lang für Diensttauschen.
Was verschweigen Sie uns?
Nix. Warum sollte ich?
Ja, eben Sie behindern unsere Arbeit.
Es gibt einfach Sachen, die gehen Sie ins Scheißdreck an.
Wenn es um Mord geht, gehen uns das was an.
Los, dann verhaften Sie mich doch.
Danke, Herr Saferik, für Ihre Zeit.
Schönen Abend noch.
Hast du gesehen, wie der lügt?
Ja, kann schon sein, aber was soll man machen?
Wir haben zu wenig.
Weißt du, was wir machen? Wir beschatten den.
Vielleicht macht er ein Fehler.
Ein Fehler? Glaubst du, er ist der Taxi-Killer
und führt uns, was das echt total war für?
Oder was? Das ist doch schmarrn.
Ja, keine Ahnung, wer weiß vielleicht.
Außerdem können wir den nicht einfach so beschatten.
Also ohne konkreten Anhaltsverdacht.
Ja, Angelika, sollen wir jetzt ein Zandeln fragen oder was?
Weißt du was? Ich mach's allein.
Na gut, wenn wir schon mal da sind.
Und auf geht's.
Ich fürchte, ich hab zu überdenkt.
Ich hab zu viel des Guten.
Ich versuch's mit Wasser rauszuwaschen.
Ich hab zu viel des Guten.
Ich hab zu viel des Guten.
Ich hab zu viel des Guten.
Ich hab zu viel des Guten.
Ich versuch's mit Wasser rauszuwaschen.
Ich versuch's mit Wasser rauszuwaschen.
Ich versuch's mit Wasser rauszuwaschen.
Ich versuch's mit Wasser rauszuwaschen.
Ich versuch's mit Wasser rauszuwaschen.
Ich versuch's mit Wasser rauszuwaschen.
Mal sehen.
Ich würde gerne etwas mehr über Emily erformen.
Emily.
Mein Mädchen.
Ja.
Gehen wir doch rein.
Wollen Sie auch was?
Nein, danke.
Ihre Tochter gibt uns Rätsel auf.
Ja, so ist sie.
Ihre Wohnung wirkte leer.
Unpersönlich.
Ja, und vor allem viel zu klein.
In Ihrer Situation.
Ich habe gesagt, Sie können zu mir ziehen.
Ich kann dir helfen.
Was meinen Sie in Ihrer Situation?
Sie ist schwanger.
Sie hat es mir zuerst erzählt.
Schwanger?
Ja.
Das hat sie Ihnen wirklich erzählt?
Ja.
Hat Emily denn erwähnt, wer der Vater des Kindes ist?
Das bleibt natürlich unter uns.
Nein, noch nicht.
Sie muss da weg, aber sie kommt bestimmt bald wieder zurück.
Sie war kurz da.
Wir haben gefrühstückt.
Wollen Sie vielleicht ein Tee?
Nasser, Kaffee.
Nein, danke.
Das ist Ihnen auch.
Dann gratuliere ich Ihnen und der Familie.
Das sind ja wundervolle Nachrichten.
Ich muss jetzt die Pflanzen gießen.
Früchte, ich habe zu viel Dünger reingetan.
Zu viel des Guten.
Früchte, ich habe zu viel Dünger reingetan.
So viel des Guten.
Ich muss die Pflanzen gießen.
Machen Sie das besser gleich.
Pflanzen.
Früchte, ich habe zu viel Dünger reingetan.
Zu viel des Guten.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Früchte, ich habe zu viel Dünger reingetan.
Das ist schon ein bisschen zu viel.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Ich habe zu viel Dünger reingetan.
Warum willst du den beim Taxifahren beobachten?
Den muss man privat absolvieren.
Du Beruflich oder privat, wo ist denn da der Unterschied?
Das ist wie bei uns.
Angelika,
ich glaube, ich weiß, was du so spannend fängst
am Dr. Leiche.
Mare Harald.
Entweder es ist, dass er Doktor ist,
also Götterinweis und so weißt du schon.
Oder es ist sein Motorrad.
Nein, der ist halt interessant,
weil er kein offenes Buch ist.
Du pass auf, dass deine Fröhlichkeit nicht verlierst.
Der hockt den ganzen Tag im Keller und beschäftigt sich mit dem Tod.
So wie du und ich.
Ja. - Wo seid ihr?
Wir sind gerade in der Maximilenstraße
und gehen einer heißen Spur nach.
Wenn ihr damit fertig seid, kommt es bitte schon ins Büro.
Ich habe etwas für euch.
Gut, machen wir ein Servus.
Jetzt hat er Dienstende.
Wie aufregend, dann fährt er jetzt heim und geht ins Bett.
Dann fahren wir jetzt nach.
* Musik *
* Musik *
Kann ich mal so schön hier?
Ja.
* Musik *
Das schaut schon auch verdächtig aus.
Alter, geht nur heim.
Was machten die da?
* Musik *
Wo sind Sie?
Bitte.
* Musik *
Komm her.
* Musik *
Bitte, bitte.
* Musik *
* Musik *
Polizei!
Sie sind in Sicherheit.
Was soll die Scheiße?
Was ist denn los?
Das ist mein Mann.
Was?
Ja, verdammt.
Dann ist alles in Ordnung.
Gar nix ist in Ordnung.
Das machen Sie in meinem Schlafzimmer.
Ah.
Fetisch.
Verdammtes Rollenspiel.
Was machen Sie überhaupt hier?
Beschatten Sie mich etwa?
Ja.
Nein, wir ...
meine ...
meine ...
meine Kusine hat hier mal gewohnt.
Also, wir sind rein zufällig hier vorbeigekommen.
Und wir haben ...
Und dann haben wir einen bewahrsneten,
maskierten Mann über das Dach eindringend sehen.
Schrei gehört. Gefahr im Verzug, Frau Safarovski.
Safarovski.
Maya Safarovski.
Sie sollen meine Frau und mich
gepfälligst in Ruhe lassen.
Ich zeig Sie an.
Raus! Raus!
Na gut, schönen Abend noch.
Gute Nacht.
Unser Privatleben geht euch ein Scheißdreck an.
Denn haben wir es gezeigt.
Na super.
Du hast gesagt, wir sollen im Nach.
Ach, sah ja auch übel aus.
Es ist halt nicht verboten,
uns seine Frau peitschen.
Wer weiß, was ein Fantasie das ist.
Vielleicht ja auch von seiner Frau.
Na ja, schwamm drüber.
Die haben halt noch eine lebendige Ehe.
Ist doch nett.
Nett!
Und den hast du jetzt einfach so mitgenommen?
Ausgeliehen.
Wir bringen ihn wieder zurück,
damit er sich darauf befindet.
Na super.
Zur IT können wir schon mal nicht damit,
weil der Ludwig den nur ausgeliehen hat.
Tada!
Was ist das geschafft?
Ich habe einfach das häufigste Pass vor Deutschland genommen.
1, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7.
Keine Bilder.
Keine E-Mails.
Der Internetverlauf ist leer.
Wie ihre Wohnung und ihr Handy, das nervt.
Nichts Persönliches.
Nichts Menschliches.
Geh mal auf dem Fall links oben,
letzte besuchte Seite.
Suicide-Gang.
Selbstmordforum.
Menschen, die sich gegenseitig
in ihren dunkelsten Stunden begleiten.
Oder sich gegenseitig anstacheln.
Das ist die letzte Seite, die sie angeklickt hat.
Wow.
Es scheint so,
als wollte Emily ihr komplettes Leben infrage stellen.
Vielleicht hängt es mit ihrer Schwangerschaft zusammen.
Jetzt fangst du auch damit an.
Das hätte doch der Leicher bemerkt bei der Obduktion.
Außer mit der Vaterdemand, hast du selber gesagt, Ludwig?
Was nicht unbedingt heißt,
dass wir alles verwerfen sollten, was er sagt.
Er ist immerhin ein Mensch mit funktionierenden Sinnen.
Am Ende hat er nur eine bahnhafte Störung.
Ja gut, da kennst du dich besser aus als wir.
Nein, ich meine, bloß ist das jetzt eher deine Themen, die Psychothermen.
Ludwig, bitte schau mich nicht so an.
Das war jetzt vollkommen ohne Wertung, mein ehrlich.
Vielleicht hat die Emily nur gesagt, sie wär gern schwanger.
So was gibt's?
Ich glaube nicht, dass er sich falsch verstanden hat.
* Musik *
Also Black Raven, das ist die Emily Hübner, also ihr Alias.
Warte, warte, warte.
Wer ist wer?
Black Raven, das ist die Emily Hübner.
Und die hatte Kontakt zu einem Dark 06.
Hier schreibt sie, es ist, als ob ich in einem endlos tiefen Loch stecke.
Ich denke oft daran, einfach nicht mehr aufzuwachen.
Und Dark 06 schreibt, Wahnsinn, ja, ich auch.
Was, wenn wir zusammen für immer schlafen,
dann sind wir wenigstens nicht allein.
Offenbar fehlt ja der Emily, der Mut, das durchzuziehen.
Gleichzeitig Angst vor dem Tod und Angst vor dem Leben.
Also ich hänge am Leben, ich begreift das nicht.
Da, hier schreibt er, ich könnte es für uns tun.
Ich könnte uns erlösen zuerst dich und dann mich,
wenn du es noch willst.
Hat die darauf geantwortet?
Na, nicht hier.
Ein arrangierter Selbstmord, das wäre möglich.
Auch wenn ich die autonweise fragwürdig finde.
Also wenn ich mich umbringen lassen würde, dann bestimmt nicht mit einem Hammer.
Wie dann?
Ja, weiß ich auch nicht, also will ich auch gar nicht.
Also wenn man sich in so einem Forum bewegt,
dann super vielleicht jemand, der einem da die Entscheidung abnimmt.
Und ich gehe weiter davon aus,
dass Emily's wegen dem Tod von ihr nicht freiwillig gewählt worden ist.
Dieser Internet-Freund.
Könnte ihre Schwermut ausgenutzt haben,
um seine eigene düstere Fantasie zu erfüllen.
Vielleicht sogar um seine Mordlust zu tarnen.
Alles möglich.
Und wer ist, Tag 06?
Ich kümmere mich drum.
Ich bin der Mann, der uns mehr überall das hier sagen kann.
Komm mal zu mir.
Ich schätze ihre Intuition.
Danke.
Kann er da?
Ich denke, da.
Hallo?
Polizei, machen Sie bitte einen Moment.
Ich bin der Mann, der uns mehr überall das hier sagen kann.
Ich bin der Mann, der uns mehr überall das hier sagen kann.
Ich bin der Mann, der uns mehr überall das hier sagen kann.
Ich bin der Mann, der uns mehr überall das hier sagen kann.
Ich bin der Mann, der uns mehr überall das hier sagen kann.
Polizei, machen Sie bitte auf.
Oh, hi.
Flir, wir haben telefoniert.
Tut mir leid, ich habe gerade Kopfhörer auf.
Das kenne ich.
Dürfen wir hier reinkommen?
Wow.
Also, krass, schöne Wohnung.
Nicht von Ihnen.
Ich wünschte, ich könnte öfter hier sein.
Ich arbeite sehr viel.
Zu Hause ist kein Ort.
Schon dann ein Gefühl.
Das habe ich auch schon mal gehört.
Schön.
Das mit Emily tut mir sehr, sehr leid.
Sie haben in der Mordnacht in der Taxi-Zentrale angerufen.
Emily Hübner hat sie dann am Flughafen abgeholt.
Richtig?
Ja, ich kam gerade von den Inlandsflügen zurück.
Sie haben sich auf den Flughafen abgeholt.
Sie haben sich auf den Flughafen abgeholt.
Sie haben sich auf den Flughafen abgeholt.
Sie haben sich auf den Flughafen abgeholt.
Sie haben sich auf den Flughafen abgeholt.
Ich bin Pilotin.
Wow.
Ich war Mastur, also auch Inlandsflüge.
Cool.
Was mich wundert, als Sie angerufen haben,
war Emily Hübner am anderen Ende der Stadt fast 40 Minuten entfernt.
Das ist eine lange Wartezeit nach der Arbeit.
Warum haben Sie kein näherstehendes Taxi genommen?
Es gibt doch genügend Auswahl am Flughafen.
Emily ruht mich schon seit drei Jahren regelmäßig ab und bringt mich nach Hause.
Ich habe es nicht übers Herz gebracht, jemand anderen anzurufen.
Drei Jahre? Viel Zeit, um jemanden besser kennenzulernen.
Wie gut kannten Sie Emily?
Schwer zu sagen, ein bisschen besser vielleicht.
Wir wollten mal was trinken gehen, aber dazu kam es nie.
Hat Emily Ihnen gegenüber erwähnt, dass sie nicht mehr leben will?
Nein.
Nein.
Hat sie mal was über eine eventuelle Schwangerschaft gesagt?
Nein.
War sie denn schwanger?
Darüber darf ich also dürfen wir keine Auskunft geben.
Entschuldigung, Frau Feithaus, ich müsste mal kurz.
Ach so, ja, natürlich.
Treppe runter, rechts.
Danke.
Sie mochten sich doch.
Sie überrascht mich, dass Emily Ihnen bei Reim gar nichts erzählt hat.
Wir haben meist über mich um eine Arbeit gesprochen.
Weniger über sie. Sie war eher verschlossen.
Ich mochte sie, eine tolle Frau,
für Sicherheit um mehr aus sich machen können.
Mehr, als nur eine Taxifahrerin zu sein?
Nein, das meine ich nicht, eher im Allgemeinen.
Es ist wirklich traurig, dass sie jetzt nicht mehr die Chance dazu hat.
Nein.
Danke, es ist einfach viel gerade.
Meine Eltern sind gestorben vor sechs Wochen.
Ein Auto in Fallen Griechenland.
Jetzt müsste sie auch noch über Emily Hübner sprechen.
Ja, es ist alles furchtbar.
Aber sie werden bestimmt verstehen,
dass mich der Tod meiner Eltern weitaus mehr beschäftigt.
Darf ich fragen, was sie eigentlich genau von mir wissen müssen?
Ehrlich gesagt, wir haben zu wenig wissen,
wer Emily Hübner wirklich war.
Wir nutzen jede Chance, mehr über sich zu erfahren.
Alles okay?
Ja, alles okay.
Ich habe mir das Bad nicht gefunden.
Ich bin falsch abgebogen in ihr Schlafzimmer.
Ich habe den Koffer gesehen. Wollen Sie verreisen?
Ja, eine kleine Auszeit.
Nach allem, was passiert ist.
Ich brauche einen freien Kopf. Ich muss doch vorne schauen.
Das kann ich gut verstehen.
Wir haben erst mal keine weiteren Fragen, Frau Freithaus.
Vielen Dank für Ihre Zeit.
Gerne.
Wiederschauen, Frau Freithaus.
Es wirkt auf mich plausibel, wie Paula Freithaus
mit dem Verlust ihrer Eltern umgeht.
Ihr Flug geht schon heute Abend. Valencia.
Da ist es bestimmt schön warm.
Trotzdem strahlt sie etwas Kühles aus.
Und undurchsichtiges.
Sie meinen, ist ja doch was zu verbergen.
Ich bin mir nicht zu weit aus der Fenster lehnen.
Wir sind nur im Bauch gefüllt.
Aber wir sollten den Nachbarn befragen,
ob sie in der Nacht etwas gesehen haben.
Was denn?
Das wissen wir erst mal, was wir fahren.
So einer oder der?
Einer von beiden war es.
Die Kollegen von der Forensik konnten anhand der Frakturen
die Modelle eingrenzen.
Die sind aber nicht alltäglich, oder?
Doch, gibt es in jedem Baumarkt.
Glück doch gut in der Hand.
Bei uns nichts auch nicht besser.
Da wohnen sechs Parteien und keiner hat etwas gesehen.
Wobei ein Nachbar kam gerade vom Joggen zurück.
Der hat gesehen, wie Paula Freithaus aus dem Taxi gestiegen ist.
Dann hat er es doch.
Jemand, der hat etwas gesehen.
Übrigens, der Internet-Provider hat die Identität von Tag 06 geschickt.
Und wer ist es?
Wer heißt?
Hallo, Tim.
Warum bin ich hier?
Es ist ein bisschen über euch eingegangen.
Hausfriedensbruch? Nötigung?
Also, wir haben...
Das war...
Ich meine, meine Cousine...
Ein Missverständnis.
Genau.
Er hat seinen Fehler gemacht.
Und aus Fehlern lernen wir.
Also...
Bevor der erste Mensch seinen Fuß auf den roten Planeten setzen konnte.
Wie viele Sarkiten sind auf der Stadtrampi explodiert?
Wie viele Millionen sind verbrannt worden,
bevor der Mensch den Maß betreten konnte?
Sie meinen bestimmt den Mond, oder?
Ich habe den Einsatz gezeigt, er hat den Wasser riskiert.
Darauf kommt das an.
Danke, Herr Zangell.
So, jetzt zum Junkie.
Welcher Junkie?
Der Vorbestraffte mit dem Kölner in Kontofeu.
Ach so, der hat ein Alibi.
Ja, man muss ja nichts heißen.
Ist der von uns?
Den habe ich euch nicht genügend.
Den habe ich jetzt privat mitgenommen.
Also, der gehört mir?
Okay, neue Hauser, auf geht's.
Einsatz, Initiative, Responsibility.
Na, weiter machen.
Was war jetzt das?
Ich nehme das jetzt mal als positives Zeichen.
Herr Peitel?
Noah Peitel, sind Sie das?
Ja.
Neue Hauser, du bist gut.
Du bist gut, Flierl, Kripo München.
Wir möchten uns gerne mit Ihnen über Emily Hübner unterhalten.
Emily Hübner?
Black Raven aus dem Forum.
Ah, die?
Ja.
Ich habe jetzt keine Zeit mehr.
Ja, ich habe jetzt keine Zeit.
Das geht ganz schnell.
Sie haben mit der Frau Hübner in einem Suizid-Forum geschrieben.
Dat 06.
Ist du pseudonym, oder?
Und?
Sie haben angeboten, Frau Hübner zu töten.
Das war nur so, nicht ernst gemeint.
Die Emily ist aber jetzt tot.
Echt?
Hat sie es echt gemacht?
Nein, sie wurde ermordet, deswegen sind wir da.
Frau Hübner wollte sterben.
Sie haben mir dabei geholfen,
genauso wie Sie sie im Chat angekündigt haben.
Was? Nein?
Was soll der Scheiß jetzt?
Das war nur ein Chat.
Mit der Nacht vom 06.07., wo waren Sie denn da?
Zu Hause? Ich habe geschlafen.
Kann das jemand bezeugen?
Nein, nein.
Keine Ahnung, ich war allein.
Herr Peitel, wenn Sie wirklich Suizid-Gedanken haben,
die können Ihnen helfen.
Mir geht es gut.
Das war alles nur zum Spaß.
Zum Spaß ermutigen Sie, jemanden sich umzubringen
oder von Ihnen umzubringen zu lassen.
Sie sind ein Pervers.
Haben Sie die Emily-Hübner jemals persönlich getroffen?
Nein, nur virtuell.
Also im Netz.
Gut, wir finden raus, was passiert ist
und was Sie getan haben oder nicht getan haben.
Und wenn Sie hier lügen, seien Sie dran.
Und wenn Sie sich noch mal in dieses Forum einloggen,
dann auch, okay?
Tschüss.
Wiederschauen.
Wir müssen die helfen, bevor er sich was antut.
Angelika, was ist, wenn das ein durchgeknallter Freak ist,
der nur seine Mordfantasien ausleben will.
Der scheint mir nicht wie ein Mörder.
Und der nur deshalb in so voren ist,
weil er so Menschen sucht wie die Emily.
So ganz verletzliche Menschen.
So ein Psycho, der nur darauf wartet, dass er endlich killen kann.
Das kannst du doch gar nicht wissen.
Du daran nicht?
Also, der Kral ist nicht verdächtig,
weil er ein Alibi von einer prostituierten hat.
Sexarbeiterin?
Er braucht dringend Hilfe.
Und der Danielservranzil?
Zafariq.
Lass mich doch mal bitte ausreden.
Du riecht so die ganze Zeit.
Er ist ein harmloser Kollegenflirt
mit ungewöhnlichen sexuellen Vorlieben.
Hab ich was vergessen?
Und was willst du jetzt damit sagen?
Du, fahr schon mal vor.
Ich nehme die U-Bahn.
Warum? Wohin?
Ich hab die Intuition.
Ich mach immer besser allein.
* Musik *
* Musik *
Herr Sarafici, bräuchte nochmal ein paar Auskünfte von Ihnen.
Worüber denn?
Mein Sexleben kennen Sie ja schon.
Geht vielleicht wieder in die Richtung.
Ihr habt die GPS-Daten von Ihrem Taxi aus der Mordnacht überprüft.
Was sind meine Daten gegeben?
Alles andere, werbehinderung unserer Ermittlungen.
Ihre Route und die Route von Emily Hübner, die haben Sie gekreuzt.
Sie waren am selben Standort.
Sie haben Sie getroffen.
Und? Wo ist das Problem?
Dass Sie uns das verheimlicht haben, das ist das Problem.
Sie haben nicht danach gefragt.
Und ich habe auch nicht daran gedacht.
Sie haben nicht daran gedacht, dass Sie das Mordopfer in der Mordnacht getroffen haben.
Ich glaube Ihnen kein Wort.
Sie und Emily Hübner stehen in einer engeren Beziehung zueinander.
Ich und Emily. Und was heißt enger?
Und deswegen haben Sie sie auch dauernd angerufen.
Und da hat sie Ihnen bestimmt auch von Ihrer Schwangerschaft erzählt.
Also von Ihrer gemeinsamen Schwangerschaft.
Was?
Mein Gott, Sie lügen echt schlecht.
Lass uns das lieber.
Ja, ich weiß selber nicht, wie das gekommen ist.
Ja, wir haben uns ein paar Mal getroffen.
Wir hatten unseren Spaß, aber egal, ich habe das beendet.
Weil sie schwanger war?
Nein, sie war nicht schwanger.
Sie hat das nur gesagt, um mich festzuhalten.
Ich musste dann Schluckstrich ziehen.
Und die Trennung hat die Emily dann nicht besonders gut aufgenommen,
wenn so eine Schwangere ...
Sie war nicht schwanger, verdammt noch mal.
Sie hat das nur erfunden.
Erfunden oder nicht spielt überhaupt keine Rolle.
Sie hat sie mit der Schwangerschaft unter Druck gesetzt.
Und Sie wollten das Problem aus der Weltschaft ...
Aber ich, ich, ich bring doch keine Frau um,
nur weil sie mich unter Druck setzt, ist doch irre.
Sie haben keine Beweise.
Wie finden wir schon?
Ja, sick dich.
* Musik *
Zu uns hat der Kinoburschig gesagt, er hat die Emily nie getroffen.
Das waren nur zwei Tage vor dem Mord.
Schwindel, was macht ihr da?
Es ist schon komisch, wenn ich in der Arbeit
von einem Internet-Shit besucht werde.
Noch dazu, wenn es sich um ein Internet-Forum handelt,
auf dem man sich über Selbstmord austauscht.
Was hat denn den so wütend gemacht?
Das fragen wir dann am besten selber.
Komm.
Servus, Noa.
Und, wie geht's? Geht's gut?
Spinnst du jetzt?
Den geht's super.
Ich hab keine Zeit.
Die wirst du jetzt nehmen müssen.
Schau mal, du hast die Emily doch getroffen.
Also im Real-Life.
Na und?
Ja, nix, na und.
Es war glatte Lüge, warum gickst du bei dem Streit?
Komm raus damit.
Sie müssen uns das schon erklären.
Sie hat gesagt, sie will nicht mehr sterben.
Ist doch kein Problem, wenn jemand immer sterben will oder doch.
Sie hat mich verraten.
Wir wollten es gemeinsam tun und sie hat mich im Stich gelassen.
Ja, und dann hast du selber in die Hand genommen und sie getötet.
Nein, ich bin nach Hause und ins Bett.
Ich hab daran gedacht, Pillen zu nehmen.
Sie brauchen dringend Hilfe.
Wenn jemand selbst oder fremdgefährdend ist,
dann müssen wir eingreifen.
Schau, ist das nicht cool, wir dürfen dich sogar einsperren.
So oder so.
Komm, komm jetzt, komm.
Okay.
Noa!
Noa, mal auf!
Mal auf, Noa!
Noa, mach auf!
Hey, Noa, mach keinen Scheiß!
Noa, mach auf, was du hast!
Noa?
Bitte macht es nicht.
Wir, wir besorgen Hilfe.
Ich bin eh keine Rolle.
Sie ist tot.
Und ich hab nichts geführt.
Nichts zu leben, Lund! Nichts!
Mach auf, Noa!
Ich weiß, dass es sich gerade so anfühlt.
Aber es gibt immer einen Grund, weiterzuleben.
Die Emily hat auch nicht gewollt, dass du es durchziehst.
Scheiße!
Die weiß doch auch nicht mehr!
Nein, hör auf!
Noa, nein!
Er will übner, all dem das Gefühl gegeben,
dass er nicht alleine ist, mit dem Wunsch zu sterben.
Er wollte wirklich mit dir gehen.
Denn Noa bekommt jetzt hoffentlich die Hilfe, die er braucht.
Wer sind die Menschen wirklich,
mit denen wir es hier zu tun haben?
Wir werden chronologisch an der Taxiroute
die Fahrgäste abarbeiten.
Okay, und was heißt das?
Wir gehen zuerst vom letzten bekannten Fahrgast aus,
dann vom vorletzten und sofort.
Also, der letzte Fahrgast war Anton Krall,
aber der hat ein Alibi, und davor war es per Ulla-Feithaus.
Deshalb sind wir hier.
Sie ist unser erstes Ziel.
Und davor hat sie sich mit dem Daniels-Affahrer...
Rick getroffen.
Einer nach dem anderen chronologisch.
Also, weil es jetzt losgeht.
Ich wäre nicht so gern die Emily-Hübner.
Das überrascht mich nicht.
Die übernehme ich selbst.
Ich wäre gern Paola-Feithaus.
Selbstverständlich von der Frau.
Das ist der Plan.
Gut, dann mache ich später den Daniels-Affahrer.
Den könnte ich mir wunderbar reinversetzen, wenn es sein muss.
Ja, das glaube ich.
Du übernimmst bitte den Joggen, den Nachbarn.
Joggen, der Nachbarn.
Gut, mache ich.
Also, die Paola hat den an der Haustür unten getroffen.
Wenn wir an der Stadtgrenze starten, geben wir Bescheid.
Volle Infrar.
Joggen, der Nachbarn.
* Dramatische Musik *
* Dramatische Musik *
* Dramatische Musik *
Home, sweet home.
Danke dir.
Wir bleiben bei unserem festen Preis.
55 Euro.
Ich gebe dir 65.
Danke dir.
Sehen Sie, oder?
Seit drei Jahren sehen wir uns quasi jede Woche.
Ich quatsche mit meinem Zeug voll.
Schon gut.
Das ist kein Zeug.
Ich war entneun, als meine Mutter gestorben ist.
Also, ich will nur sagen, ich weiß, wie das ist.
Danke.
Ich würde mich gerne mal mit einem Glas Kalt getränkt werden.
Hättest du Lust?
Selbstverständlich.
Dann machen wir das.
Das ist meine Nummer, ich habe deine.
Gerne auch spontan.
Gerne auch spontan.
Tschüss.
* Dramatische Musik *
Danke sehr, Nitz.
Dankeschön.
Verrallt?
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich kann mich nicht konzentrieren.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Ich bin nicht da, keine Lust hochzulaufen.
Das war's jetzt aber, oder?
Was machen Sie an meiner Tür?
Grüß Gott, Frau Feithaus.
Und wer sind Sie?
Der Harald. Also, jetzt bin ich der Nachbar.
Also, ich tue so.
Was?
Also, zum besseren Verständnis.
Wir stellen gerade die Tatnacht nach.
Also, ermittlungstaktisch und intuitiv.
Und ich bin Sie.
Hä?
Was machen Sie denn eigentlich?
Sie wollten noch weg in die Sonne?
Ja, richtig.
Der Flugverkehr ist gesperrt.
Stimmt. Klimakleber.
Ist doch noch was.
Na, also, wir wollten ja eigentlich auch gar nicht,
dass Sie da sind, also, dass Sie das mitkriegen.
Und wir stören auch nicht länger.
Wir gehen jetzt.
Gut. Ja, genau.
Wiederschauen, Frau Feithaus.
Also, mir hat das alles überhaupt nichts gebracht.
Ja, auch nicht wirklich.
Hoffentlich ging es dem Herrn Schaller besser.
Ich gehe.
Nein, nein, nein.
Ich kann es schon nicht weiter machen.
Das fühlt sich alles nicht richtig an.
Herr Ludwig.
Herr Schaller?
Es tut mir leid.
Ich bin extrem unzufrieden.
So geht das nicht.
Ich muss nachdenken.
Danke für eure Unterstützung.
Wir sehen uns morgen früh im Büro.
Okay.
Der klang gar nicht gut.
Es wäre irgendwie schade, um den Aufwand.
Ich muss jetzt sehen ins Bett.
Aber ich fahre dich gerne schnell heim.
Super.
Emily ist wie ein Geist.
Ein Phantom.
Das ist es.
Ohne Leben.
Keine Person.
Vielleicht braucht man einfach einen frischen Blickwinkel.
Irgendwas, das uns auf neue Gedanken bringt.
Ich mag welche denken von Herrn Flöten.
Ein frischer Blickwinkel.
Also, ich hätte jetzt nichts gegen den Urlaub.
Guten Morgen, Team.
Ich sehe, ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feier Land.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
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Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Ihr seid in Feierland.
Das war es ernsthaft.
Der Helmut hat immerhin in einer Sache recht.
Das mit dem hineinfühlen.
Zerfeierig hätte vielleicht den Hammer
zunächst in emotionaler Verwirrung auf dem eigenen Grundstück versteckt.
Das ist ganz verschwindend verlassen.
Ja, aber was bringt uns das?
Der Fall ist abgeschlossen.
Ich fürchte, ja.
Auch wenn ich bezweifle, das wird den richtigen Täter an.
Frau Flirn.
Dr. Leicher.
Hi.
Hi.
Na, wie geht's?
Danke.
Mir geht's immer gleich.
Gut.
Ich hab auch zu tun. Leider, was machen Sie hier?
Ich wollte nochmal
vorbeischauen.
War grad offenweg.
Da müssen wir uns kurzfristig verabreden,
wenn wir uns mal unterhalten wollten.
Das ist viel einfacher.
Wir können uns ja auch zum Arbeiten verabreden und uns austauschen.
Also das Nützliche mit dem angenehmen Verbinden.
So wie jetzt?
Sie interessieren sich für meine Arbeit?
Ja, logisch. Total.
Ich hab mich gefragt, ob Sie mir vielleicht was von Ihrer Arbeit zeigen könnten.
Also, ob wir uns vielleicht die Leiche
von der Emily Hübner nochmal genauer anschauen könnten.
Ich versichere Ihnen,
Sie sind auch außerordentlich genau.
Ja, aber wer weiß, jeder übersieht mal was.
Ähm,
ob die Emily Hübner zum Beispiel
schwanger war, vielleicht.
Nein, das haben wir geklärt.
Könnten Sie es vielleicht
trotzdem nochmal prüfen für mich?
Ich würde es gern mal
sehen.
Das Herz.
Ein faszinierendes Organ.
Und ein nicht ganz unwichtiger Muskel.
Er lässt uns leben und beben.
Aha.
Und was hat das jetzt mit der Schwangerschaft zu tun?
Geduld. Es geht um das Innerste.
Wissen Sie, was sich im Innersten des Herzens
befindet?
Im Innersten Herzen?
Ja, also, ähm, Blut?
Das Leben?
Die Liebe?
Die magischen Kammern.
Die vier Kammern.
Die Kammern des Lebens.
Kammern, Kammern.
Ich meine, ähm, Kammern, die wirklich alle sehen.
Sind Sie hier?
Eins, zwei,
drei, vier.
Jeder erzählt ihre eigene Geschichte.
Die fiszialen Faszien.
Sind wie die unsichtbaren Fäden,
die alles zusammenhalten.
Ein Geniestreich der Natur.
Die Partitur, die uns geschaffen hat,
hat hier ihre Zentrale.
Hier leben
und hier lieben wir.
Sie können wirklich tief
in das Innerste eines Menschen schauen.
Ja, das stimmt.
Und manchmal offenbart sich uns mehr,
als wir verstehen können.
Ich glaube, ich verstehe.
Manchmal muss man tief graben,
um das, um das wahre zu finden.
Und manchmal entdeckt man
ganz unerwartete Schätze.
Das schenke ich Ihnen.
Hä?
Also, um Gottes Willenheit,
was soll ich Ihnen mit dem Stück Fleisch da?
Mein Schatz.
Sie sind hart im Nehmen, Frau Flür.
Das mag ich.
Wir?
Ja, also...
Danke.
Lieb von Ihnen.
Ja.
Keine Schwangerschaft, wie ich bereits gesagt habe,
zu 100 Prozent.
Ja.
Komisch irgendwie.
Na ja, müssen wir mal wieder machen.
Also, körperlich, ich mein,
beruflich ist ja immer Gelegenheit.
Herr Dr. Leicher,
das Tattoo war das schon immer so komisch.
* Musik *
Der Dr. Leicher hat noch was gefunden.
Also, das ist hier bei der ersten Untersuchung,
sagen wir mal, entgangen.
Am linken Bein der Toten, da war ein ganz feiner Einstich.
Dem Opfer wurde also etwas mit einer Nadel initiiert.
Ja, also, bevor sie dann mit dem Hammer...
Insulin, beispielsweise,
ist auch Postmortem nicht leicht nachzuweisen.
Das Opfer könnte so betäubt worden sein.
Das erklärt auch die fehlenden Abwerbsspuren.
Stimmt.
Und noch was, das Tattoo, also dieses Kreuz,
das kann man abwischen.
Das ist ja noch mal mit Alkohol.
Dann hat es halt ein Klebetättoo gehabt, kann doch sein.
Unwahrscheinlich.
Der hat das bereits als Jugendlicher
wie die Fotos in ihrem Zimmer beweisen.
Moment mal, die junge Emily hat ja ein echtes Tattoo
und die Leiche ein falsches Tattoo.
Vielleicht ja eine falsche Leiche.
Dann ist die tote Emily gar nicht die Emily.
Eine falsche Leiche?
Das haben wir ja noch nie gehabt.
Aber wenn Emily Hübner gar nicht tot ist,
wer wurde dann von wem ermordet?
Und wer sind Sie?
Dasselbe könnte ich Sie auch fragen.
Kriminalpolizei.
Dennis Önal aus Grafing.
Ja, richtig.
Okay.
Paula und ich, wir kennen uns schon ziemlich lange seit der Schulzeit.
Wir sind beste Freunde.
Und was machen Sie hier?
Also, ich meine, sind Sie der Freund?
Ich bin ein Freund.
Okay, ja, manchmal bin ich auch etwas mehr.
Aber ja, ich soll die Blumen gießen und die Post checken.
Ich hab den Zweckschlüssel von ihr.
Wann haben Sie, Paula, weiter aus das letzte Mal persönlich gesehen?
Vor einem guten Monat.
Bei der Beerdigung Ihrer Eltern in Grafing.
Sie ist beruflich ziemlich viel unterwegs.
Was ist denn passiert?
Und seitdem?
Ich versuch Sie, da ein paar Tagen zu erreichen.
Aber keine Antwort.
Ich hab nur so eine komische Nachricht von ihr bekommen.
Dass sie die Trauer alleine bewältigen muss
und dass sie ausspannen und verreisen will.
Das ist eine komische Nachricht.
Ja, sehr.
Paula spannt nicht aus.
Sie spannt nie aus.
Haben Sie ein möglichst aktuelles Foto von Paula?
Eines, das Sie selbst gemacht haben?
Ja, das ist verständlich, ein Moment.
Das hat sie sogar selbst gemacht.
Das ist ...
Herr Ola Feithaus.
Ja, klar. Werden Sie sonst?
Das sieht ihr nicht ähnlich.
Genug.
Krass.
Das ist wie ein Typ.
Das ist ein bisschen wie Originalentfälschung.
Hättest du die Fotos, die auf den ersten Blick gleich sind,
wo man dann zehn Fehler suchen will?
Halt!
Das geht nicht eigentlich ab.
Eine echte Täuschung.
* Musik *
Alles gut.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Emily.
Hallo, Papa.
Ich wusste, du kommst wieder.
Ja, ich hab Miss gebaut.
Wirklich sehr großen Miss.
Was ist denn passiert?
Wollen doch nicht.
Du kannst mir alles sagen.
Da war diese Frau, die ich gefahren hab.
Er war so hübsch.
So glücklich, alles schien jetzt so gelingen.
Ich hab ihr sehr weh getan.
Ich wollte ihr Leben haben.
Ich wollte so sein wie sie.
Aber ich kann nicht.
Ich hab doch nicht.
Ich kann dich ja nicht allein lassen.
Am Ende können wir doch nicht ändern, wer wir wirklich sind.
* Musik *
Emily Hübner, Sie sind verhaftet.
Als tatfertigte Mordfall.
Paola Veithaus.
Emily.
Emily, meine Emily.
Papa, ich muss gehen.
Wann kommst du mich dann wieder besuchen?
Kannst du bald versprochen?
Servus, danke.
Wie sehr muss man sich selbst hausen,
wenn man sein eigenes Ich auslöschen will,
um jemand anderes zu sein?
Oder wie verzweifelt über den Zustand des eigenen Lebens?
Aber ist die Eigenliebe oder zumindest der Respekt vor sich selbst
eine Pflicht?
Oder gar eine Tugend?
Oder vielleicht eine Anmarsung?
Ist die Forderung an uns selbst uns anzunehmen,
obwohl wir weder unser Aussehen noch unseren Charakter,
noch unsere Talente selbst bestimmen konnten,
nicht die schwerste und höchste Aufgabe in unserem Leben?
Und kann man es jemanden verübeln,
dem es nicht gelungen ist?
Die Schuld ist groß,
weil ein Mensch unschuldig sein Leben gelassen hat,
aber mein Mitgefühl mit den Lebenden auch.
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