All language subtitles for EPORNER.COM - [O0fYjP0XMDm] First Loves Of Luca And Fanny (Italy, Switzerland 1980) Softcore (German Dub, English Sub) (720)

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Original subtitles

Und jetzt, da wir alle mal beisammen sind, möchte ich ein hübsches

machen. So, bitte lächeln. Und voilà.

Ich rate dir aber nicht, wie immer dieselben Fehler zu machen.

Halt bitte nicht die Hand vor das Objektiv, ja?

Du bist neu hier, nicht wahr?

Ich bin Luca.

Guten Tag.

Man hat mich doch erwartet, oder? Aber ja, guten Tag.

Signora!

Signora! Signora!

Luca!

Ah, da bist du ja.

Guten Tag, Mama. Wir haben dich erst morgen erwartet, aber es ist

dass du früher kommst. Und es heißt nicht ihr Sohn, sondern der junge Herr

ist da. Ist das klar?

Für das nächste Mal.

Dina, was stehst du denn so herum? Nimm den Koffer des jungen Herrn und bring

ihn nach oben. Nun erzähl mir, wieso du schon heute kommen konntest. Ich bin

halt früher fertig geworden. Ach weißt du, wir haben Fanny bei uns begatzt. Sie

will hierbleiben, bis ihre Eltern aus Amerika zurückkommen. Ach ja.

Was machst du denn da?

Der Koffer ist aus Leder, nicht aus Plastik. Trockne dir die Hände ab, sonst

gibt es hässliche Flecke.

Martha! Martha!

Fanny! Martha!

Kommt herunter, Luca ist da.

Ach, mein Junge. Weißt du, wir haben uns jetzt nur einen Monat nicht gesehen.

Und schon bist du größer als ich. Du bist ein Mann geworden. Du bist ein

richtiger junger Mann geworden.

Schaut ihn euch an.

Mein Ein und Alles.

Mein kleiner, angebeteter Nesse.

Tag, Tante Martha.

Du erinnerst dich doch an die kleine Fanny. Ihr werdet euch Gesellschaft

leisten. Sie ist unser Gast.

Guten Tag, Fanny. Sie ist groß geworden. Aber sehr.

Fanny wollte gern mit ihren Eltern nach Amerika fahren. Deshalb darf sie sich

hier nicht langweilen.

Geh, mein Schatz, ruh dich aus. Geh nach oben. Aber ich bin gar nicht müde,

Mama.

Komm, Luca, ich begleite dich. Und nachher unterhalten wir uns über alles,

Luca? Aber gern, Kleine.

Sagen wir nochmal, nach New York fliegen wir nach Los Angeles und danach nach

Denver. Genau, ich verspreche dir, mein Schatz, es wird eine einmalige Reise

sein. Wir danken euch, dass Fanny hierbleiben darf, denn im Großen und

wird es eine Geschäftsreise sein. Sie würde sich doch nur langweilen. Ich

dich, Fanny, zieh nicht so ein Gesicht.

Wenn wir mal eine Urlaubsreise machen, nehmen wir dich selbstverständlich mit.

Aber dieses Mal ist es nicht der Fall. Du würdest dich doch nur langweilen.

Fanny!

Sie tut mir leid, ich kann sie verstehen.

Luca, geh Fanny hinterher. Versuche sie zu trösten. Beeil dich.

Also macht euch bloß keine Sorgen. Die beiden werden sich schon zu unterhalten

wissen.

Nun, ich freue mich sehr, dass Fanny unser Gast ist. Luca weigert sich, seine

Ferien hier zu verbringen, weil das Haus so abgelegen ist. So hat er wenigstens

Gesellschaft. Nicht wahr?

Schickt man dich, um mich zu trösten? Stört dich das?

Um die Wahrheit zu sagen, ist es meine erste Urlaubsreise seit etwa zehn

Und da dachte ich... Aber das versteht sich doch.

Macht euch keine Sorgen, das Mädchen wird sich hier sehr wohl fühlen. Sicher

werden sich die Kinder sehr schnell anfreunden.

Und auch wenn wir etwas abseits leben, bietet das mir viele

Abwechslungsmöglichkeiten. Das Dorf liegt außerdem ganz in der Nähe.

Es sind ja nur ein paar Kilometer und das hat auch ein Kino. Alles hier ist

herrlich und ihr habt das Glück, Personal zu haben, das zum Küchen ist.

An erster Stelle die Simona. Ja, alle beneiden uns, haben sie. Ja, das glaube

ich gern.

Simona, jetzt quatschen sie von nichts und wieder nichts.

Das wird wieder ein ganz blöder Sonntag.

Unser Ausgang ist damit leider wieder mal futsch.

Tja, als Trost nimm doch das.

Seid ihr jetzt fertig mit eurer Unterhaltung? Ich habe Gina nur einige

Ratschläge gegeben.

Und du, mach weiter.

Simona, ich mache dich darauf aufmerksam, dass du Gina keine

hast. Es steht mir zu, ihr etwas zu sagen.

Und versuche nicht, sie zu deiner privaten Kammerzobe zu machen.

Gib dir bitte die Bluse zu.

Geh nach oben und hol dir eine saubere Schürze.

In letzter Zeit spielst du dich ein bisschen zu sehr auf und das gefällt mir

ganz und gar nicht.

Na, worauf wartest du denn?

Die Gomez sind allesamt ausgestorben. Wie meinst du das?

Die Menschen wissen nicht, was Gutes essen ist. Bei euch schon.

Darf ich mir noch ein Stück genehmigen? Oh, ich bitte dich.

Ach, vielen Dank.

Hervorragend. Das freut mich.

Mein lieber Friedrich. Aber nicht doch, Maria, lass ihn nur. Ich habe mir gut

gewusst, dass die amerikanische Küche nicht ganz nach seinem Geschmack da ist.

Tina, sag den Kindern, sie sollen herkommen.

Ja, sofort.

Hier ist alles fantastisch.

Ich langweile mich hier immer zu Tode.

Na ja, gibt es hier kein Kino?

Sicher, drei Stück, aber... Entschuldigen Sie, aber Sie werden zum

erwartet.

Wir kommen schon, Schokoladenherz. Bitte geh voran und mach uns den Weg frei.

Nicht schlecht, die schwarze Puppe, was?

Na ja, die Ruhe hat sich verändert.

Auf Wiedersehen. Ihr wisst ja, was du ansprichst.

Vielen Dank. Auf Wiedersehen.

Aber jetzt ab die Post, Liebling. Und mach mir doch keine Gedanken.

Ciao, ciao.

Nein, nein, die kleine Tasche will ich bei mir. Bitte sehr.

Danke, Liebling.

Ach, Herr Fanny, ich flehe dich ein. Sei ein braves Kind.

Nach hier.

Für euch, bitteschön. Oh, herzlichen Dank.

Und nochmals danke. Ciao.

Und los geht's. Eine gute Reise.

Ciao, ihr alle.

Wiedersehen, Fanny.

Und seid bitte nicht traurig.

Ciao, wiedersehen.

Ciao.

Was macht ihr noch hier? Was ist mit dem Abwasch?

Ihr müsst euch beeilen, wenn ihr ins Kino gehen wollt.

Ihr müsst aber um 8 Uhr zurück sein. Ich will, dass ihr das Abendessen

zubereitet. Das Abendessen muss um 9 Uhr fertig sein.

Sie haben nicht mal Zeit, den Film zu sehen.

Waren Sie wenigstens gut zu sich? Zehn Frauen.

Das reicht nicht mal fürs Kino.

Knausriger geht's wohl nicht.

Warum reisen wir nicht? Aber was sagst du, der Schatz, was soll denn eine Reise

bei einer so prachtvollen Villa wie hier sein? Einfach mal was anderes zu sehen.

Um sich ein bisschen zu amüsieren. Und du, was meinst du? Du bist nie

Seid ihr endlich fertig geworden?

Bereitet ein kaltes Abendessen vor. Wir essen nebenan.

Im Fernsehzimmer.

Und beeilt euch bitte.

Verrat's mir, wie hast du mich gefunden? Ganz einfach.

Via Fubala. Hotel Astoria.

Ein Doppelbettzimmer.

Aber die Nummer weiß ich nicht mehr.

Ich habe sie schon gewusst. Und vielleicht ist es besser, sie zu

wirst doch nicht denken, dass Antonio und ich... Nun, denken ist Glückssache,

wie so vieles auf Erden. Und in gewissen Fällen gefährlich und gemein.

Besonders, wenn man jemand liebt.

Du denkst ja, wir haben was miteinander.

Nun, habt ihr denn was miteinander?

Nein. Nein?

Nein.

Aber...

Wo willst du denn hin, Luca? Ich komme gleich wieder.

Entschuldige mich.

Ruhig. Ich habe dich gefragt, ob es mein Kind ist.

Wirklich ein blöder Sonntag heute.

Nicht wahr?

Ach, wir hätten die beiden lieber nie kennenlernen sollen. Es gibt nichts

Schlimmeres, als etwas anzufangen und es nicht zum Schluss zu bringen.

Man kriegt davon nur Kopfschmerzen.

Mir ist aber ganz kribbelnd.

Und ich platze vor Begierde.

Oh, ich verstehe dich vollkommen.

Weißt du, es ist nicht so, als ob ich große Erfahrungen hätte. Aber wenn ich

einige Tage nicht treibe, dann fühle ich mich überhaupt nicht wohl.

Mir ist, als würde mein Kopf verplatten wie eine Bombe. Deshalb glaube ich, dass

die nächste Woche eine schlimme Woche für mich werden wird.

Der Kerl ist fertig geworden und ich bin leer ausgegangen.

Auch mir ist es so ergangen.

Versuchst du denn niemals...

Versuchst du denn nie, dich selbst zu befriedigen?

Ich höre dir leid.

Ich habe es früher gemacht.

Das heißt, ich die Männer kannte.

Ach, weißt du, manchmal hilft das einem zu befreien.

Wenn kein Mann in der Nähe ist, probier es mal.

Soll ich?

Ich weiß nicht, aber ich glaube, bei mir wird das einfach nicht gehen.

Ich helfe dir dabei, wenn du willst.

Es ist schon wahr, dass wir keinen Mann da haben, aber das Bedürfnis bleibt da.

Es besteht die Möglichkeit, dass ich mich schäme.

So was habe ich noch nie gemacht.

Frauen unter sich brauchen sich niemals zu schämen. Das erste Mal habe ich auch

so gedacht. Und dabei ist es so schön, obwohl es nur ein Ersatz ist.

Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wie kannst du denn mein Kind einfach so

vernichten und dann zum Lido erfen gehen wollen?

Du hast mir oft genug gesagt, du möchtest es nicht.

Was für Neuigkeiten stehen in der Zeitung?

Wie bitte?

Ach, immer dasselbe.

Die Börse fällt.

Na ja, und wie steht es mit unserer Investition gut?

Unsere Investition in das Europrogramm war wahrhaftig ein guter Griff.

Ja, ja.

In solchen Dingen bist du ja der Größte.

In anderen eine Niete vielleicht, weil du zu müde bist.

Hm?

Ich bin überhaupt nicht müde.

Oh. Oh.

Guten Morgen, ich bin Jurena Fahnen.

Haben Sie gut geschlafen?

Ja, ich habe ganz fest geschlafen. Wie ein Murmeltier. Kaffee?

Bitte.

Dankeschön. Bitte.

Küpplein ist mit nacktem Arsch aufgewacht.

Bring dem jungen Herrn Luca seine Tasse Kaffee.

Ein hübsches Lachen ist es. Lass uns die Betten machen, dann haben wir es hinter

uns. Ob auch er nackt da liegt.

Schön wär's ja.

Guten Morgen, Herr Luca.

Danke.

Der junge Herr erlaubt, dass ich den Kaffee einsuche. Sicher.

Na, geht schon.

Ich möchte sie voll haben. Aber jetzt reicht es dem jungen Herrn. Ja, wenn ich

nicht so viel trinke, wache ich überhaupt nicht auf. Und nenn mich

Signore. Ich bin jetzt erwachsen.

Bitte schön, Signore. Geh, du kannst abhauen.

Verschwinde. Sei doch etwas vorsichtiger.

Du ziehst mich an den Haaren, Simona.

Wie macht sich denn Gina?

Sie macht sich prima.

Greif ihr unter die Arme, wenn du kannst.

Es ist nicht leicht für ein so abgelegenes Hautpersonal zu finden.

Ich gebe mir Mühe.

Und klappt etwas im Haus nicht, hast du es mir sofort zu sagen.

Ich will nicht immer die Letzte sein, die erfährt, was hier passiert.

Versprichst du es mir zu sagen? Ja, ich verspreche es.

Herein.

Guten Morgen, Mama. Guten Morgen, Schatz.

Der Kaffee war einfach widerlich. Hast du ihn gemacht?

Es tut mir sehr leid, aber Sie müssen beim neuen Lieferanten die Schuld

Dann müssen wir ihn wechseln. Der Kaffee war scheußlich.

Luca hat diesmal recht. Wir wechseln noch heute den Lieferanten.

Und wenn er auch nicht gut ist, dann rede ich mit Martha.

Gina, ich habe dir gesagt, dass wenn du den Kaffee auf den Schlafzimmern

servierst, du eine frische Schürze umbinden und dir die Hände waschen

Hast du verstanden? Ich habe verstanden.

Ich will keine Veranlassung mehr haben, das wiederholen zu müssen.

Ich bitte um Verzeihung wegen der Schürze.

Aber die Hände habe ich mir gewaschen.

Du findest aber immer eine Ausrede.

Tachchen.

Ach, herrlich.

Mach's dir bequem. Danke.

Die Sonne hat überhaupt keine Kraft heute. Von mir aus. Trotzdem finde ich

sehr zauberhaft.

Ja, aber ein bisschen frisch ist es doch.

Ach, schön.

Luca macht mir Sorgen. Ich verstehe es nicht. Warum ist er immer noch nicht

bei uns?

Aber es sind doch Ferien.

Lass ihn doch.

Warum er nur so viel schläft?

Woher soll ich das wissen? Das ist seine Sache.

Das ist aber eine Antwort.

Ihr habt es geschafft, was? Einen schönen guten Tag.

Dieser Seite heute Morgen vor mir ist fertig geworden.

Gut geschlafen? Ach, was macht Luca? Kommt er denn nicht?

Er hat gesagt, er kommt etwas später.

Aber ja, sicher.

Er wird bald hier sein.

Komisch, der Junge wird immer träger.

Benötigt ihr das nicht auch?

Mein Gott, lass den Jungen in Frieden.

Er ist ja hier zur Erholung, oder?

Sobald Luca verschwindet, werden wir uns auch ein Sonnenbad genehmigen.

Hey, sieh einer an.

Schick was.

Dieser Slip ist von der Kleinen.

Von seiner Mutter kann er unmöglich sein. Ob sie es schon richtig getrieben

haben, die beiden?

Toll. Wenn man das so sieht.

Na, da muss man sich doch informieren, ob nicht etwas übrig bleibt für uns,

nicht? Du willst doch nicht.

Ich will genau, was du willst. Einen Jungen, der für die Abwechslung etwas

hat.

Wir müssen herausbekommen, ob der junge Herr überhaupt Erfahrung in der Liebe

hat. Sonst werden wir uns mit der sappischen Liebe begnügen müssen bis zum

nächsten Sonntag. Wäre das schlimm für dich?

Ich gebe zu in Sachen Liebe bist du einfach spitze.

Danke, aber das war ja nur der Anfang.

Meinst du?

Na sicher.

Gut, ich mache mit.

Tu nur, was ich dir sage. Du wirst eine neue Welt entdecken.

Wirklich? Ja, doch.

Das Servieren soll wohl ich jetzt übernehmen.

Wir sind soweit, Signorina Martha.

Aber warum versteckst du dich, mein Junge?

Du wirst schon sehen, was wir alles für schöne Sachen können.

Nachdem du uns näher kennengelernt hast, wirst du diese Klamotten nicht mehr

brauchen, um dich aufzugeilen.

Gibt Luca noch nicht aufgestanden? Ich glaube nicht, Cynthia.

Bei allem, was recht ist, obwohl wir in den Ferien sind, übertreibt er maßlos

mit seinem ewigen Schlafen.

Dabei geht er so früh zu Bett. Geh und weck ihn auf.

Aber gern sofort.

Hast du es nicht denn, weil ich sagte, man soll ihn ruhig schlafen lassen?

Früher haben wir doch auch lange geschlafen.

Einen Augenblick bitte. Hört mal, wer da prädigt.

Gerade du.

Hast du schon vergessen? Als wir jung waren, bist du immer als allererster

aufgestanden. Nicht immer.

Oh doch.

Ich bitte um Entschuldigung, aber Ihr Vater hat gesagt, ich soll Sie sofort

wecken.

Ich bin nie eine Schlafmütze gewesen.

Luca!

Was ist denn, Papa?

Willst du den ganzen Tag schlafen?

Dein Frühstück wartet auf dich.

Ja gut, ich komme gleich.

Beeil dich doch, Luca.

Was machst du da oben? Komm doch runter.

Darin gleicht dir dein Sohn wirklich aufs Haar. Du bist ein gemeiner Lügner.

Schlafen hat er von seinem Vater. Mach schon, komm runter.

Was ist? Ich komme gleich.

Lack den Quatsch, hör auf. Papa und Mama warten auf mich.

Ich komme jetzt.

Ich komme.

Ich verstehe einfach nicht, wieso das Fernsehen uns einen solchen Unsinn

Und dafür muss man auch noch bezahlen.

Mist.

Und ich meine auch ganz schön teuer bezahlen. Eine Zumutung ist das.

Hör auf und schalt ein anderes Programm an.

Nein, nein, ich will noch sehen, wie weit die Gemeinheit geht.

Sicher, bitte über deinen Kopf, mein Schatz. Ein Blick auf die heutige

soll uns darüber Klarheit geben.

Jede zweite bis dritte Frau wird die unangenehmen Ausfallerscheinungen in den

Wechseljahren selber erfahren.

Im Wesentlichen handelt es sich um Hitzewallungen und nächtliche

Schweißausbrüche, die mit solcher Intensität auftreten können.

Luca, ich bitte dich nicht zu fangen zu sein. Das ist wirklich die

Höhe. Morgen werde ich mich beim Sender beschweren. Es ist unerhört, einer

solchen Nervensäge so viel Sendezeit zu geben.

Das ist doch wohl ein Witz.

Doch, das wirst du heute.

Ach, gehen wir heute zu Luca?

Aber nein.

Mag er es nicht mit zwei in einer Nacht?

Ich glaube nicht.

Ach, du hast wohl Angst, du kommst zu kurz.

Sei unbesorgt, heute Abend sorge ich für alles.

Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, dass ich als Kind hier stand

Tante Marthas Schenkel beobachtete.

Liebe Tante Martha, die Erinnerung an dich wird immer an die erste Regung

sexuellen Instinkte geknüpft bleiben.

Die ersten kindlichen Gelüste nach Sex empfand ich bei dir.

Und bei dir hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass eine Frau mir gehört.

Und ich weiß noch, wie ich dir nachspionierte.

Wo ich nur konnte, habe ich versucht, deinen weiblichen Körper heimlich zu

entdecken.

Und ein nackter Körper war der erste Frauenkörper, der meine kindliche

befriedigte.

Die vollen Brüste und ein von Haar bedecktes Geschlechtteil haben mein Herz

zum Klopfen gebracht, ich dachte, es zerbricht.

Du bist hier, Luca.

Entschuldige.

Ich will mich nur schnell umziehen, dann verschwinde ich.

Ich habe euch zwei heute Nacht erwartet. Wir hatten anderes zu tun, junger Herr.

Luca, komm, wir fahren in die Stadt.

In der Not steigt ein.

Schach, du wirst verlieren.

Stimmt bei dir was nicht? Du bist furchtbar zerstreut, Luca.

Was ist mit dir, Luca? Du bist nicht nur zerstreut. Wieso hast du in den letzten

Tagen zu nichts Lust, außer zu schlafen?

Mit mir ist alles bestens. Ich bin hier, um mich auszuruhen. Und ich versuche,

das zu tun, so gut ich nur kann.

Außerdem muss ich dir sagen, du bist nicht gerade sehr nett zu fangen.

Aber nein, er ist wirklich nett.

Er schläft eben gern. Morgen stehst du nie vor zwölf auf und deine Abende

verbringst du vor dem Fernseher.

Als dein Vater so alt war wie du, wusste er mehr mit seiner Zeit anzufangen. Ach

ja?

Gina, würdest du bitte mit mir auf den Dachboden kommen? Wir müssen diese

sofort aufhängen.

Ja, ich komme gleich.

Nur einen Augenblick.

Warte.

Einen Moment.

Warum schweißt du die Wäsche nicht einfach hin?

Ich habe eine viel bessere Idee.

Gehen wir auf mein Zimmer?

Jetzt nicht.

Ich habe zu tun.

Luca wird stillgauer sein, wenn wir heute Abend nicht kommen.

Ich hätte absolut nichts dagegen.

Vielleicht etwas später.

Mit Vergnügen, Schätzchen.

Und? Oh, verzeihung. Nicht der Rede wert.

Oh, kommt einer?

Es scheint so.

Wer kann das sein?

Hey, Luca.

Du siehst komisch aus.

Steht dir aber toll.

Wie du es sagst.

Sieh das mal an. Ihr habt kein Schamgefühl, das kleine Lüde.

Bin ich denn mal ein Höschen? Sieh an.

Nun, was sagst du? Gefällt es dir?

Das muss ein Kleid von deiner Tante Marta sein. Probier das doch an.

Es ist hübsch, weißt du?

Ja, das stimmt.

Und das steht ihr auch gut.

Und wie sieht das aus?

Ich stelle mir vor, dass Martha eine große Schönheit war als Mädchen.

Eine große Schönheit.

Für mich war sie das einzige schöne Mädchen.

Ich wurde dessen bewusst an jenem Morgen, als sie mich badelte.

Sie berührte mich.

Und dadurch bekam ich meine erste Erektion.

Sie war ganz verwirrt.

Das hatte sie nicht erwartet.

Aber ich schämte mich überhaupt nicht.

Ich verspürte nur den Wunsch, sie zu umarmen.

Aber ich tat es nicht.

Und die schüchterne Offenbarung meiner Erregung verging.

Sie drehte mich um.

Eine geliebte Tante Martha.

Das war das letzte Mal, dass sie mich badete.

Was machst du da? Warum wachst du?

Aber das ist Tante Martha.

Ja, das ist Tante Martha.

Und sie ist fast nackt.

Sie war so schön.

Mit ihren wunderschönen blonden Haaren.

Eines Abends hatten wir Gäste.

Sie wurden vom Sturm überrascht und meine Eltern boten ihnen an, über Nacht

bleiben.

Und damit ein Zimmer frei wurde, entschied Tante Martha, mein Bett mit

teilen.

Da ich auf der Treppe saß, hatte ich alles mit angehört.

Und ich wusste schon, dass ich nicht einschlafen würde, bei dem Gedanken,

warmen Körper neben meinem liegen zu haben.

Bei dem Gedanken, endlich die Gelegenheit zu haben, ihren nackten

berühren zu können.

Ich hatte große Angst, ich könnte vorher einschlafen.

Das ewige Gerede der Leute brachte mich fast zum Wahnsinn.

Und Mutter hörte gar nicht mehr auf, auf dem Klavier zu klimpern.

Im Grunde genommen hörte auch kein Mensch zu.

Ich fachte also Mut und ging in den Salon.

Luca, du solltest schon längst schlafen. Du musst wieder ins Bett. Los, es ist

spät. Geh jetzt schlafen.

Mach, geh schlafen. Na, mach schon.

Geh jetzt schlafen.

Tante Martha war es, die mich dann in den Arm nahm und mich überredete, ins

zu gehen.

Ich hoffte so sehr, sie würde bei mir bleiben.

Aber sie überzeugte mich, allein ins Bett zu gehen, da sie den Gästen noch

Gesellschaft leisten müsste.

Und ich ließ mich überreden.

Weil sie mir versprach, so schnell wie möglich nachzukommen.

Geh, geh zu Bett.

Mir zu lieben.

Geh schlafen.

Wie ein betrogener und enttäuschter Liebhaber schlich ich weg.

Aber ich schwor nicht einzuschlafen, bevor sie nicht kam.

Um die Gefahr des Einnickens zu bannen, kehrte ich zu meinem Platz am Ende der

Treppe zurück.

Wie ein verliebter, entzitternder Erwartung.

Ihre Figur ist eine Pracht. Ja, Ihre Figur ist eine Pracht. Eine Pracht. Eine

Pracht. Eine Pracht.

Und die Runde erzählte und erzählte.

Ich hätte sonst was gegeben, wenn ich sie zum Schweigen hätte bringen können,

nur damit Tante Martha endlich käme.

Ich hatte schreckliche Angst, einzuschlafen.

Endlich hörte ich unter dem Gemurmel, wie sie sich gegenseitig Gute Nacht

sagten.

Ich stand auf und ging schnurstracks ins Bett.

Ich schloss die Augen, damit Tante Martha glauben sollte, ich schlafe.

Dann hörte ich, wie sich ihre Schritte näherten.

Mein Herz klopfte.

Es schlug mir bis zum Halse.

Nachdem sie sich vergewissert hatte, dass ich schlafe, fing sie an, sich

auszuziehen.

Ich verfolgte durch das Rauschen ihres Kleides jede ihrer Bewegungen.

Und dann war es soweit. Ich machte die Augen zu.

So konnte ich mir ihren Körper vorstellen und bewundern und noch dazu

Duft einatmen.

Einen Duft, der ihr ganz eigen war.

und den ich so viele Male in ihren Sachen wahrnahm.

Als sie sich dann hinlegte, neben mich,

wurde der Duft ganz intensiv.

Derselbe Duft, den ich so oft an ihrer Leibwäsche wahrnahm und einatmete.

An Sachen, die sie in den Wäschekorb geworfen hatte.

Jetzt brauchte ich mich vor dem Einmicken nicht zu fürchten, denn das,

ich gewartet hatte, war eingetroffen.

Ich hatte darauf gewartet, dass sie einschläft.

damit ich ihren Körper genießen könnte.

Auf der Nähe.

Ah, Martha ist völlig nackt.

Völlig nackt.

Und nur für mich.

Ich werde vielleicht nie wissen, ob sie gemerkt hat, dass ich sie ansah.

Mir war jetzt alles egal.

Irgendwann bin ich dann glücklich eingeschlafen.

Als sie morgens aufwachte, musste ich mich in derselben Stellung vorgefunden

haben. Sie stand auf, aber lief mich weiter schlafen.

Als ich erwachte, lag sie nicht mehr neben mir, aber auf dem Laken spürte ich

noch die Wärme ihres Körpers.

Von dem Augenblick an betrachtete ich sie als etwas, was mir gehört, und ich

fing an, das bittere Gefühl der Eifersucht zu verspüren.

Mein Vater hatte Gäste eingeladen.

Die ganze Familie war versammelt und noch viele andere Freunde.

Ein Trinkspruch, Applaus und jemand hat meinen Vater gebeten, eine Rede zu

halten.

Ich war nicht in der Lage, irgendetwas zu verstehen. Es war, als ob alle diese

Menschen um mich herum nicht existierten.

In meinem Kopf war nur Platz für Tante Martha.

Nein, eigentlich nur für Tante Marthas Körper.

Vor den Augen des Kindes glitten die flüchtigen Bilder jener Nacht vorüber.

Sie würden sich in meine Seele fest einprägen.

sodass ich sie nie wieder vergessen könnte.

Plötzlich entdeckte ich, dass mein Tischnachbar mit meiner Tante Martha

anbändelte. Währenddessen redeten alle. Sie quatschten und quatschten. Was um

alles in der Welt hatten sie sich denn zu erzählen? Seit zwei Stunden hörte ich

nichts als Stimmengewirr.

Vor allem die Stimme des Typen neben mir, der Tante Martha dreckige Witze

erzählte, über die sie auch noch lachte.

Ihr Lachen als Antwort auf die idiotischen Sprüche des Kerls war jedes

ein Dolchstoß für mich.

Und dann merkte ich es.

Ich begriff, dass der Kerl sich nicht nur auf das Reden beschränkte.

Es war genau, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Das Schwein beschränkte sich wirklich nicht aufs Reden. Er fummelte mit der

zwischen Tante Marthas Schenkeln.

Zum ersten Mal übermannte mich dann die Eifersucht.

Hast du dir wehgetan, Junge?

Au!

Niemand ahnte, was ihm nicht gefahren war. Nur Tante Martha.

Sie ja.

Jetzt bestand zwischen uns ein gegenseitiges Verstehen, das uns wie

Frau miteinander verbannt.

Luca!

Warte doch, ich bitte dich.

Ich komme herunter.

Bleib da, bitte.

Luca, sag mir, was ist passiert?

So etwas kannst du nicht machen.

Sag mir, was war.

Luca, du kannst immer offen mit mir reden.

Du brauchst nichts zu sagen. Ich weiß schon, wie es wird.

Komm.

Wer hätte das deiner Tante Marta jemals zugetraut?

Die Pornografie war also auch damals schon bekannt.

Also, das reicht für jetzt.

Geh. Hey, beruhige dich. Was hast du denn?

Lass uns mal nachsehen, worum es sich überhaupt drehte.

Hast du was gefunden?

Und ob, sieh dir das an.

Das könnte uns doch nützlich sein.

Ja, eine tolle Frau, die Tante.

Was habe ich dir getan, dass du nicht mehr willst?

Lass das. Ich habe einfach keine Lust.

Simona!

Stell sie dorthin.

Und du gehst sofort wieder ins Haus. Ist das klar?

Geht es Ihnen wie mir?

Na, der hat nicht alle Tassen im Schrank. Ich finde es wirklich absurd,

sich niemand heutzutage darüber klar wird, wie unser Parteisystem von Tag zu

mehr langsam, aber sicher der Demokratie ein Ende bereitet.

Die Welt ist dein einziger Kampfkampf und du verdammt... Tja, so einfach ist

nicht. Ich bin niemand, aber trotzdem habe ich meine Meinung. Ich verurteile

System, das die Parteien für eine Politik der Samthandschuhe verpflichtet.

Nacht. Was ist mit ihm?

Da haben wir wieder ein Beispiel für die Absurdität, in der wir leben.

Man versucht, sich einzufügen, aber man schafft es nicht. Um sich einzufügen,

muss man sein Ich -Fakt aufgeben.

Ja, sicher, aber es gibt keinen Menschen, der bereit ist, das zu tun.

Da seid ihr endlich.

Schläft alles?

Ja. Er hat mit Ungeduld darauf gewartet, uns wiederzusehen.

Genau. Ist er nicht dein Schatz? Er legt großen Wert auf seine sexuelle

Erziehung. Auch ihr nicht wahr, Gina?

Wir denken auch an die süße Fanny.

Wir haben etwas Schickes ausgeknobelt.

Für die Kleine.

Und wir werden uns an ihn wenden, wenn sie so weit ist. Du bist Wahnsinn, seid

ihr übergeschlagen? Ach ja, glaube ich nicht.

Vielleicht wird das Mädchen beim ersten Anlauf nicht unbedingt Feuer und Flamme

sein. Ihr seid verrückt.

Aber nicht doch.

Lassen Sie mich nur vorangehen und kommen Sie dann nachsehen. Ich bin

dass Ihnen eine große Überraschung bevorsteht.

Lassen Sie doch das Buch noch ein bisschen durchblättern und vielleicht...

Überrascht Sie uns alle. Was für ein Buch?

Ein pornografisches Buch Ihres Vaters. Und jeden Abend beglückt Sie sich damit.

Bonzerlein.

Was willst du? Was machst du hier?

Wenn ich Sie störe, tut es mir leid.

Aber ich wollte nur das Buch an seinen Platz zurückbringen.

Aus welchem Grund?

Es gehört doch mir.

Es ist noch nicht so weit.

Woher weißt du das?

Wir haben quasi alles vorprogrammiert.

Ich will jetzt nachsehen. Warten Sie doch.

Mit Ungeduld kann man nur alles verderben.

Wir müssen Gina genug Zeit geben, um den Stein ins Rollen zu bringen.

Eigentlich gefallen mir ab und zu auch solche Bücher.

Und sie haben auf mich eine gewisse Wirkung, natürlich.

Auf Sie auch, wie ich sehe. Aber ich mache mir nichts aus Liebe ohne Partner.

Die Liebe ist ein zu großes Glück, als dass man es ganz allein genießen sollte.

Man widmet sich ihr mindestens zu zweit.

Ja, mindestens.

Die Liebe ist erst dann unvorstellbar aufregend.

Sie sind aber nicht böse, oder?

Ich bin nicht hierher gekommen, um Sie bei Ihrem Vergnügen zu stören. Im

Gegenteil. Wollen wir uns das Buch zusammen ansehen?

Nein.

Sie dürfen sich nicht schämen.

Entspannen Sie sich.

Eigentlich kommen wir ohne Buch aus.

Es ist überflüssig, da wir zu zweit sind.

Nein, ich will nicht.

Rühre mich nicht an.

Nein, bitte.

Nein, ich möchte das nicht.

Nein, ich bitte dich. Warum denn nicht? Es wird dir gut tun. Du bist so erregt.

Du sollst mir noch nie zuvor glücklich gemacht werden.

Reicht fürs erste Mal.

Auftrag erledigt.

Na los, erzähl. Zuerst hat sie sich ein bisschen geziert.

Dann fing sie Feuer, jedoch.

Jungfrau ist sie noch.

Gut gemacht und dafür gehört sie jetzt, Luca.

Du sollst heute erleben, wie toll er ist.

Er gehört dir allein.

Sie werden schön lieb sein. Aber ich... Amüsiert euch.

Aber ich bleib in der Nähe. Vielleicht kann ich dir doch unter die Arme

Na dann, viel Spaß.

Nee, schnell.

Ziehen Sie auf. Ziehen Sie was an.

Öffnen Sie das Fenster und duschen Sie sich.

In diesem Zimmer riecht es, als hätte ein ganzes Regiment gerammelt.

Guten Morgen.

Haben Sie gut geschlafen, Signorina Fanny?

Ja, danke.

Möchten Sie jetzt Ihren Kaffee?

Ja, bitte.

Haben Sie ein schlechtes Gewissen?

Machen Sie sich keine Sorgen. Ich alleine trage die Schuld.

Aber es hat Ihnen gefallen, nicht wahr? Es hat Ihnen doch gefallen. Sagen Sie es

mir.

Ich bitte Sie.

Geben Sie es zu.

Und Sie sollen es mir sagen.

Ja.

Schon wieder? Was soll das?

Sie sind vom jungen Herrn Luca.

Seine Bettwäsche war voller Flecken.

Ich habe dich heute Nacht beim Sex beobachtet.

Was flüsterst du denn da? Ich lade Fanny zu einer Bootsfahrt ein.

Es hat dir gefallen, nicht wahr?

Weißt du, als Gina nachher zu mir kam, war sie noch ganz nass.

Willst du denn nicht, Fanny?

Nein, ich fühle mich nicht wohl. Ich gehe heute nicht ans Meer. Entschuldigt

mich.

Geh ihr ruhig nach. Leist ihr ihr Gesellschaftslob. Ja, sicher.

Fanny!

Wo willst du hin? Ich rühre mich nicht an. Bitte!

Nicht albern sein. Komm mit.

Nein!

Nein, geh weg.

Mach auf, Fanny, bitte. Ich will dich nie wiedersehen. Ihr beide ekelt mich

Fanny!

Geh weg, ich habe Angst vor euch. Sei jetzt nicht kindisch, Fanny. Mach die

auf und hör mich an. Nein!

Fanny!

Jetzt sind Sie wohl zufrieden. Wir hätten uns amüsieren können. Jetzt ist

fucicato.

Tut mir leid, ich konnte es nicht ahnen. Erst denken, dann handeln.

Auf das Mädchen ist kein Verlass mehr.

So wie er jetzt zumute ist, kommen wir in Teufels Küche.

Hoffen wir nur, dass es nicht zum Skandal kommt.

Das ist nicht richtig. Nicht anständig. Ich bin doch deine Tante.

Du musst dir solche Geschichten aus dem Kopf schlagen.

Ich kann es einfach nicht.

Du bist kein Kind mehr.

Du bist erwachsen.

Ja, eben.

Und jetzt kann ich dich haben.

Schweigen. Sag nichts mehr.

Ich bitte dich drum.

Wir werden jetzt losfahren.

Und da wir einer Meinung sind, dass ich erwachsen bin, werde ich mich als

Steuersitzung. Und komm mir nicht wieder mit deinem Ich -bin -deine -Tante. Denn

in der alten Truhe auf dem Dachboden habe ich eine Menge entdeckt. Unter

anderem, dass du nicht die richtige Schwester meines Vaters bist, weil du

den Großeltern adoptiert wurdest.

Vielleicht habe ich deshalb schon als Kind nie Schuldgefühle gehabt, als es

nach deinem Körper verlangte. Sei still, Luca.

Rede bitte nicht weiter.

Vielleicht eines Tages wird alles anders.

Martha. Nicht auch Tante Martha.

Ich werde sie weiterhin so nennen, wie ich es seit meiner Kindheit tue.

Vielleicht werde ich sie durch diesen Umstand umso mehr begehren. Und

gibt es unserer Lust jenen Hauch von Tabu, der jeden Genuss erhöht.

Denn ich weiß, sie wird mein.

Weil ich es will. Und weil sie es will.

Und wir wissen schon, wann es geschehen wird.

Hallo? Er ist nicht da.

Wollen wir wetten, dass er bei der Kleinen ist und sie vernascht?

Das ist gut möglich. Sehen wir mal nach.

Wo ist Luca?

Wo denn?

Woher soll ich das wissen?

Ich fragte dich, wo Luca ist. Ich weiß es doch nicht. Warum fragst du mich?

Ist er hier gewesen?

Nein. Warum sollte er auch?

Nein. Nun, liebes Kind, versuch nur nicht, uns etwas vorzumachen.

Du weißt doch, wo Luca ist.

Nein. Ich schwöre es, ich habe keine Ahnung. Und ob sie es weiß, dann werden

eben wir drei uns vergnügen müssen. Und dieses Mal wird es dir am allerbesten

gefallen.

Und jetzt, da wir alle mal beisammen sind, möchte ich ein hübsches

machen. Bitte lächeln und voilà.

Genau wie ich befürchtet habe. Das Bild, das er vor der Abwahlsegel knipst, das

ist natürlich nichts geworden. Nicht bewegen.

Bildnis einer Familie in den Sommerferien.

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