All language subtitles for Der Reini [15460563].deu

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Original subtitles

.

(Spannungsvolle Musik)

(Treibende Musik)

(Die Musik endet.)

(Wolfsheulen, unheimliche Musik)

(Die Musik wird rastlos.)

(Eulenschrei, wabernde, drängende Musik)

(Pulsierende Musik)

(Heftiges Atmen)

(Mehrstimmiges Geheul)

(Erwartungsvolle Musik, Vogellaute)

(Harmonische Musik)

(Leises Ächzen)

Puh.

(Schniefen)

(Schniefen, Krähenkrächzen)

Was? Hast du gesoffen?

"Nee, das Wetter, das Alter, keine Ahnung."

Ella steht da am Tatort voll unter Druck und du hast Bereitschaft.

Ach, Scheiße. Ja, ja, okay.

"Ich hock da im Seminar und krieg zehn Anrufe von der Ella."

Die braucht deine Hilfe. Check bitte deine Mailbox, da ist die Adresse.

"Ich hab dich verstanden, ja?" Ich hab's verstanden.

"Okay, gut."

Ja, dann ...

Viel Spaß noch, ja?

Ja, danke.

Ach.

Jetzt, Franz, hör mal. "Nur, damit das klar ist."

"Ich spiele nicht den Beleidigten und gehe nicht ans Telefon

oder feier krank, nur weil du bei deiner Fortbildung bist."

Ja, im Gegenteil, ich freu mich darüber und ich hoff, das läuft.

Gut?

Ich spiel auch nicht den Chef, wenn ich dich anrufe.

Es ist scheiße, wenn sie da allein ist.

Ich lass niemanden hängen.

"Okay, gut."

Dann bis später.

(Stühlerücken, leise Gespräche)

Kommen wir jetzt zum Themenkomplex Koordinieren und Führen.

Da haben Sie selbst Ihre eigenen Erfahrungen.

(Anhaltendes Telefonklingeln)

(Langsam wabernde, düstere Musik)

(Seufzen)

(Fernes Bellen)

(Unheilvolle Musik, schweres Atmen)

(Schniefen)

(Langsame, angespannte Musik)

Und Ihr Name war Dr. Lubmayr? - Ja, genau.

Bekomme ich von Ihnen hier noch mal die Unterschrift?

Ja.

Ich würde gerne mit der Befragung der Nachbarn beginnen.

In Ordnung? - Ähm ...

Sollte zeitnah erfolgen.

(Ernste Musik)

(Aufgeweckte Klänge, leise Gespräche)

Eine Sekunde, ich bin gleich wieder bei euch.

Morgen. - Morgen.

Na, wie sieht's aus? - Gut.

Morgen. - Morgen.

Ich weiß immer nicht, wo ich anfangen soll.

Soll ich mit der Nachbarschaftsbefragung anfangen?

Die Absperrung? - Hör mal, es ist so.

Wenn Franziska Chefin wird und du zu mir aufrückst,

musst du in solchen Situationen das Heft in die Hand nehmen.

Also Personal enteilen, Prios setzen, Ansage machen.

Egal, ob es richtig oder falsch ist, immer erst mal entscheiden.

Okay? - Klar.

Was? Alter weißer Mann erklärt die Welt?

Hä? Nee, der Mann da oben, der sieht aus wie mein Opa.

Aber es ist nicht dein Opa. - Ja.

Solches privates Zeug musst du raushalten, das macht dich fertig.

Oh, auch schon wach. - Morgen.

Die Wohnung ist hier direkt hinten durch, über der Apotheke.

Die Sterns sind wohl immer schon um halb acht im Laden,

obwohl die Apotheke erst um acht aufmacht.

Deswegen haben heute Morgen zwei Rentnerinnen bei uns angerufen,

weil die Apotheke noch nicht auf war.

Na ja, da ruft man schon mal die Polizei, ne?

Ja.

(Hauchen)

Keine Antragung.

Der Schuss kam wahrscheinlich von hier.

Abwehrverletzungen? - Sieht nicht so aus.

Ich denke nicht, dass es ein großes Kaliber war.

Vielleicht eine Handtaschenpistole. - Mhm.

Was ist mit der Frau? Also der Frau Stern?

Die ist verschwunden, wahrscheinlich mit dem Auto.

Ist ein goldfarbener Pkw, sollte eigentlich auffallen.

Goldfarben, ja?

Ja, ist auch schon zur Fahndung ausgeschrieben.

Ach, Mann.

Die haben beide das Handy am Nachtisch,

aber anstatt, dass sie die Polizei rufen,

gehen sie runter und gucken, was los ist.

Denkst du, das war Raubüberfall? Einbruchspuren gibt es keine.

Die hatten anscheinend eine Waffe im Nachtisch. Öltuch.

Kein großes Kaliber, oder?

Da könnte die Tatwaffe drin gewesen sein.

Ist es noch nicht untersucht worden? - Machen wir gleich.

(Seufzen)

Fehlt denn irgendwas? Geld, Schmuck oder so?

Guter Punkt. Ich check gleich mal, ob die 'ne Putzfrau haben oder Kinder.

Für den Überblick ...

Schaut nicht nach 'nem entspannten Apothekerfrühstück aus.

(Telefonklingeln)

Thomas, habt ihr schon 'nen Überblick, was fehlt?

(Anhaltendes Telefonklingeln) Hier. Ja.

Der Block mit den Rezepten ist noch da.

Also, ein Junkie war es wahrscheinlich nicht.

Wen können wir sonst noch fragen, ob was fehlt?

Ich hab die Angestellte nach Hause geschickt.

Dann holen wir die eben einfach wieder her.

Rezeptpflichtige Sachen, Opiate, was weiß ich.

Ich ruf sie gleich an. - Ja, gleich wieder da.

(Räuspern)

Ja, Friedemann Berg hier.

Der Dr. Spengler hat den ganzen Morgen versucht, mich zu erreichen.

Es geht wahrscheinlich um meinen Bruder Reinhard Berg.

Ja, ist mir schon klar, dass Sie nicht viel sagen können.

Aber ist alles gut bei ihm?

(Angespannte Musik)

Was hat er?

Der ist verschwunden?

Kripo Freiburg. Ja.

Ich würde gern einmal mit Ihrer Frau sprechen.

Die ist noch nicht zu Hause. - Hier, nimm mal kurz.

Wenn Sie ihr ausrichten, dass sie bitte zur Apotheke zurückkommt.

Danke schön. Wiedersehen.

(Motorstarten)

Hallo!

Ey.

(Angespannte Musik)

(Rastlose, angespannte Musik)

(Vogelzwitschern, Krähenkrächzen)

(Schnarrende Vogellaute)

(Angespannte Musik)

(Die Musik verklingt, Krähenkrächzen, Vogelzwitschern.)

(Angespannte Musik)

Reini!

Reini, verdammte Scheiße!

Frieder? Was machst du denn schon hier?

Warst du das?

Warst du das?

Ha?

Reini, wo ist die Frau?

Wo ist die Frau?

(Unheilvolle Musik)

(Ausatmen, die Musik verklingt.)

Wo ist sie?

Reini, was ist da passiert?

Wo ist die Frau? Wo ist die Frau?

Reini ... Bleib stehen!

Jetzt lass den Scheiß! Wo ist die Frau, Mensch?

Hey!

Reini! Hey!

Reini!

Was soll denn der Scheiß? Reini!

(Keuchen)

Reini ...

(Klicken) Na, wie findest du den Wagen?

Originelle Farbe, oder?

Ist nicht so meins.

Mir gefällt's.

(Heftiges Atmen, Schniefen)

(Reini:) Hast dich lange nicht mehr blicken lassen.

Dachte ich, wir kommen mal vorbei.

Mann, Frieder, ist doch geil, dich zu sehen.

Ja, freu mich auch.

Na ja, einfach ins Auto gesprungen und los.

Keine Ahnung. In seinem Büro ist er anscheinend auch nicht.

Ja, ruf ihn an.

"Das hab ich doch schon fünfmal."

Was mach ich denn jetzt mit dem ganzen Zeug?

Anscheinend fehlen auch bestimmte Psychopharmaka.

Psychopharmaka? Wofür oder gegen was?

"Also gegen ..."

Ich muss das noch mal genau recherchieren.

Du, bitte besprich das doch mit dem Berg.

Ich kann das von hier aus nicht. - Ja, das mach ich auch.

Entschuldige auch, dass ich grad die ganze Zeit anrufe.

Aber da wurden jetzt doch Antragungen gefunden, viel breiter als gedacht.

"Und vom Schusskanal her stand der oder die Täterin näher am Bett."

Ich weiß jetzt nicht, ob das eine Rolle spielt, aber ...

Du, aber eine Ermittlungsgruppe habt ihr angefordert,

weil das ja vielleicht Doppelmord ist? - Kann ich das machen?

Anfordern der Ermittlungsgruppe?

Ich mein, sofort, also soll ich das jetzt machen?

(Stimmengewirr)

Franziska?

"Ich mach das."

"Vom Auto aus. In zwei Stunden bin ich da."

Nein, gar kein Problem. "Ich kümmere mich darum."

"Ich wusste nur nicht, ob ich das jetzt sofort machen kann."

Nee, ich kann mich eh auf nichts konzentrieren,

wenn es so weitergeht. - Okay.

Jemand einen Kaffee außer mir?

Können wir mal darüber sprechen, was hier abgeht?

Besuch.

Ja, genau. Besuch.

Ist doch Platz.

Ja, hier ist Platz im Junkerland.

Wie bitte?

Junker.

Wie soll denn das heißen? - So viel Platz, bist du Großgrundbesitzer?

Wenn mir hier irgendwas nicht passt, du weißt, wo die Tür ist, okay?

Wenn mir hier irgendwas nicht passt, dann ist es deine Hackfresse!

(Brodeln) Oh, das geht schnell.

(Räuspern) So.

Wer will denn jetzt alles? - Gerne.

Ihr seid abgehauen. Aus der Geschlossenen.

Ja, wir sind jetzt hier und du freust dich null.

Freuen? Geht's noch? - Klappe!

Du, jetzt hör mal auf mit dem ... - (laut:) Klappe, sag ich!

(Hörbares Ausatmen)

Also Reinhard sagt, euch gehört das hier zusammen. Ist das richtig?

Na ja, wenn er das so sagt.

Na, dann sind wir seine Gäste und Reinhard ist ein Topgastgeber.

Der bietet uns Kaffee an.

Okay, ich mach euch einen Vorschlag.

Ich mach einfach wieder einen Abflug.

Ihr trinkt den Kaffee und ich hab euch nicht gesehen. Okay?

(Kurzes Klappern)

Hinsetzen.

(Angespannte Musik)

Du kannst es dir überlegen.

Du setzt dich wieder hin

oder ich bind dich in der Scheune an den Balken.

Was möchtest du?

Zucker hab ich nicht gefunden.

(Rastlos-angespannte Musik)

Hinsetzen.

Telefon.

(Spannungsvolle Musik)

Bringt dir hier drin nix. Kein Empfang.

Code ist eins, zwei, eins, zwei.

Internet? - Nee.

(Seufzen)

Draußen und einen Hang hoch, je nach Wetter.

Ja, stimmt schon, was er sagt. Empfang ist scheiße.

Kein WLAN. Oldschool halt.

Entspann dich. Ein Telefonat, ich mach mich vom Acker.

Ja, aber vergiss nicht unsere Abmachung.

Deal ist Deal, Reinhard.

(Angespannte Musik)

Reini, Heilandzack, was soll der Scheiß?

Was ist denn das für ein Typ?

Und was für eine Abmachung? Wen ruft der an?

Das ist der Luke. Luke Badrow.

Und das ist die Mika.

Wir sind zusammen, Mika und ich.

Wie heißt's? Gentlemen's Agreement.

Ich helfe mit dem Versteck und der Luke schafft das Geld ran.

Der hat Kumpels. Der ist richtig gut im Geschäft.

(Seufzen)

Wieso haust du überhaupt ab, Mensch?

Weil ich gesund bin.

Mika auch, uns geht's gut.

Kein Recht, uns festzuhalten.

Kein Recht? Ich bin dein Vormund. Ich hab da Mitsprache.

Ja, ja, der nie da ist.

Ich komm so oft ich kann. Ja? Ich komm so oft ich kann.

Ja, schaffe, schaffe, Häusle baue. Net nach de Mädle schaue.

Ist nämlich Single.

Single ist er.

(Kichern)

Und neidisch, oder?

Dass ich dir mal was voraus hab.

Ich hab dir nämlich was voraus.

Zukunft haben wir.

Klar. Super.

(Seufzen)

(Krähenkrächzen)

(Keuchen)

(Vogelzwitschern, Freizeichen)

(Frau, Tonband:) "Das ist der AB von Becky Cizmesija."

"Bitte hinterlasst eine Nachricht." (Piepton)

Becky, dein Luki ist raus. Ruf mich zurück, ja?

(Leiser, angespannter Ton, Ticken, Atmen)

Sie?

Ähm, mein Bruder und ich, wäre es möglich,

dass wir kurz allein sprechen?

Also, wir haben uns einfach ewig nicht gesehen, ne?

Verstehen Sie, was ich sage? Können Sie sprechen?

Natürlich kann die Mika sprechen.

Ist halt nicht so eine Labertasche wie du.

Also, wäre das möglich, dass wir kurz allein sprechen?

Sag bitte.

Bitte.

Also, das wäre sehr, sehr nett.

(Poltern)

(Türschlagen)

Ich mag das nicht, wenn wir allein sind.

Dann führst dich immer auf, als wärst du der Boss.

Dabei hab ich genauso viel Recht auf alles.

So. Weiß der Arsch, dass ich bei der Polizei bin?

Oder sie? Wissen sie was?

Ja oder nein? - Ich glaub nicht.

Aber wenn du schon wieder so aggro bist,

hab ich keinen Bock, mit dir zu sprechen.

Fünf Kilometer von hier liegt ein Toter, erschossen.

Seine Frau ist verschwunden, aber ihr Auto steht hier in der Scheune.

Und die Waffe von einem Kumpel passt auch.

Also, wo ist die Frau? Was ist da passiert, Reini?

Ich sag's ja, jetzt spielst du dich wieder auf.

Es ist immer das Gleiche. Aber ich hab einen Plan.

Welcher Plan? Was denn für ein Plan, verdammt!

Lass den Luke mal machen, dann bist mich los.

Reini.

Wer war das? Wer hat den erschossen?

War der das?

Und was glaubst du, was passiert, wenn der rauskriegt,

dass ich bei der Polizei bin?

Einen Polizisten festzusetzen mit Gewalt

nach der Nummer der Apotheke, der dreht durch!

Eigentlich ganz interessant, oder?

Was würdest du denn da machen?

Wenn du dich weiter so scheiße aufführst, dann sag ich's nämlich.

(Keuchen)

Jetzt pass mal auf.

Da draußen im Auto im Handschuhfach liegt meine Waffe.

Ich muss jetzt irgendwie zu dem Auto kommen.

Dann ist das ganze Theater vorbei.

(Spannungsvolle Musik, Seufzen)

(Angespannte, drängende Musik)

Frieder!

Hey!

Sag mal, hakt's?

Rein!

Geht's noch? - Meine Spielregeln.

Ohne Moos nix los, verstehst?

Du kannst hier den Macker spielen, so lange du willst.

Aber es geht hier um Mord.

Die suchen euch und die werden euch finden.

Da bin ich schon lang weg.

Wenn der Luke alles klarmacht und ich mein Geld hab ...

Was ist hier los? - Nix.

(Leises Quietschen)

Ich frag dich, Reinhard. - Ja, alles cool.

(Knistern)

Hat's geklappt mit dem Telefonieren? Haben wir das Geld?

Läuft. - Ah, super.

Aaaah! - (Reini:) Hey, spinnst du?

Aaah!

(Schmerzlaute)

Gott, du kranke Drecksau, du!

Nächstes Mal fragst du, bevor du rausgehst, okay?

Junker.

(Keuchen)

Tu dir keinen Zwang ein, komm. Na komm.

(Heftiges Ausatmen) Ah.

Hey, geht's? Brauchst du Salbe?

(Schmerzlaute)

Wenn du fertig mit Weinen bist, machst du was zu essen.

Hä? Bleiben wir jetzt hier, oder was?

Was ist denn jetzt mit dem Geld?

Wir bleiben, bis Becky kommt.

(Stöhnen) Ich hab Hunger!

(Leises Knarzen, Klicken)

(Telefonklingeln)

(Keuchen)

(Bruno:) "Weißt du, ich kann nicht leiden, wenn das Zeug ewig rumsteht,

wenn es doch kaputt ist."

Kannst du dich bitte ausruhen, das geht in deinem Zustand nicht.

"Mein Zustand ist mir egal."

Mir wurscht!

(keuchend:) Wie geht's mit den Schwabenseggln?

Ich bin schon auf der Rückfahrt, das wollte ich dir nur sagen.

Ich komme heute Abend vorbei.

Dann bring ich's zum Fahrradladen. Oder der Georg. War der nicht da?

Nein, keine Zeit.

"Ah ja, gut, gut, okay, bis später."

Tschüss, bis gleich.

(Er atmet schwer.)

Radladen, rausgeschmissenes Geld. Ah, Scheißdreck.

(Ruhige Musik)

(Krähenkrächzen)

(Nachdenklich-düstere Musik)

(Unheilvolle Musik)

Was ist das?

Das ist nichts.

Ist es das?

Komm.

(Ruhige Musik)

(Ernste Musik)

(Vogelzwitschern)

(Schniefen)

(Seufzen)

Wer ist eigentlich Becky?

Eine Finanzberaterin?

Geht dich einen Dreck an.

(Rasseln)

Ein Mädchen, kommt mich abholen.

Dann bist du mich los. - Oh, schön.

Wo soll's denn hingehen?

Wieso bist du eigentlich mitten am Tag zu Hause?

Kein Job?

Wir arbeiten Schicht.

Plastikformgeber. Interessiert dich?

Brennend!

Plastikformgeber? - Mhm.

So siehst du aus.

(Angespannte Musik)

Nicht nur ein Großgrundbesitzer, auch eine Umweltsau.

(Angespannte Musik)

(Schniefen)

Schön scharf machen, ne?

Aber sonst gut.

(Schniefen)

(Wiederholtes Klicken)

Da haben die Eltern geschlafen.

Das ist meins.

(Stolzes Ausatmen)

Hat Frieder alles vollg'rumpelt hier.

Die Sackratte.

Komm.

(Bodenknarzen)

Hier können wir vielleicht übernachten?

Ja geil!

Ja, voll viel noch hier, weißt du. Klamotten und so.

Irgendwo muss hier auch noch ein Koffer sein in dem Saustall.

Wegen mir können wir auch Klamotten tauschen.

Ich seh das nicht so eng.

'Tschuldigung.

Hatten wir früher an Heiligabend.

Weißt, so Ställe gibt's voll viele in Marokko.

In der Nähe vom Meer.

Würd dir das gefallen?

Wann fahren wir?

Am liebsten gleich.

(Ferne Sirene, leise Gespräche)

Hallo. - (mehrere:) Hallo.

(Telefonklingeln)

So.

Das ging aber schnell. - Ja. Unverhofft kommt oft.

Tag. - Morgen.

(mehrere:) Morgen. - (Ella:) Morgen.

Hallo. Das wird schon. So, legen wir los.

Ist Berg inzwischen wieder aufgetaucht?

Nee, aber ich kann ihn gleich noch mal anrufen, wenn du willst.

Oh, nee, lass den. Er hat seine fünf Minuten.

Also, bringt ihr mich auf den neuesten Stand?

(Angespannt-abwartende Musik)

Klar ist, das Modell, das die Sterns haben,

passt zur Waffe, mit der der Herr Stern erschossen wurde.

Also mit Sicherheit wissen wir es, wenn wir die Waffe haben.

Todeszeitpunkt früher Morgen.

Wir warten auf die Auswertung wegen Fremd-DNA in der Wohnung.

Also Schlafzimmer und Küche.

In der Apotheke ist zu viel Publikumsverkehr.

Und dass die da gewaltsam rein sind?

Nee, also es gibt keine Einbruchsspuren, nirgends.

Hatten die Notdienst, konnte man da klingeln?

Notdienst nicht, aber klar, eine Klingel.

(Angespannte Musik)

Ks.

(Schniefen)

Aber das passt trotzdem hinten und vorne nicht.

Entweder wachst du auf, weil du was hörst,

dann gehst du mit der Pistole runter.

Oder jemand klingelt, aber dann würde man die Pistole nicht mitnehmen.

Wenn die danach in die Wohnung sind, den Mann erst dann töten?

In der Küche sind mehrere Abdrücke nicht von dem Ehepaar.

Im Besteck und an der Marmelade.

Der Friedemann denkt auch, die sind in die Wohnung was essen.

Ich meine, der Berg. - Der Berg.

(Spannungsvolle Musik)

(Knistern)

Wenn ihr mich fragt, der einzige Grund,

warum man in eine Apotheke einbricht, sind Medikamente.

Was haben wir denn da?

So. Wem wird was verschrieben?

Was fehlt?

Gibt es Leute aus dem Ort, die das nehmen?

Die muss man dann halt abklappern.

Vorfälle, an die sich jemand erinnert.

Da bitte die Arzthelferinnen nicht vergessen.

Und die aus der Apotheke.

Bei wem läuft alles zusammen? Wer leitet die Ermittlung? Du?

Direkt von der Fortbildung. Ist doch klar.

Nein, die Ella. Die war von Anfang an am Start.

Gut? - Okay.

Das packst du.

(Schritte)

(Telefonklingeln)

(Telefonklingeln)

"Halleluja, Friedemann Berg."

Kannst du mir sagen, wann du gedenkst, hier wieder aufzukreuzen?

Ts.

(Vogellaute, Freizeichen)

"Das ist der AB von Becky Cizmesija."

(Freizeichen)

"Das ist die Mailbox von Friedemann Berg."

Scheiße. - "Nachricht nach dem Signal."

Scheiße.

(Krähenkrächzen, Keckern)

(Telefonklingeln)

Ey, Frieder, das kann jetzt wirklich nicht dein Ernst sein.

(Hektisches Keuchen)

Papa? Hallo?

"Aaah! Franzi!" - Papa?

"Franzi!" - Was ist denn, Papa?

(Lallende Laute, Keuchen)

Ich lege jetzt auf und ruf den Notarzt.

(Zittriges Atmen)

Franziska?

Die Apothekerin ist wieder aufgetaucht. Im Wald.

Ich kann jetzt nicht. - Okay, dann fahr ich alleine hin.

(Frustrierter Laut)

(Zwitschern, rhythmische Popmusik)

(Rhythmische, rockige Musik: "Can't Deny Me" von Pearl Jam)

♪ And now you want me to breathe and be so grateful

♪ for the air that I need.

♪ Don't make me pitiful.

♪ And in the morning light we're just the same, you and me.

(Geschirrklappern)

(Ticken)

Habt ihr die Tabletten für deine Süße geholt?

Wart ihr deswegen in der Apotheke?

(Leises, metallisches Poltern)

Was muss denn die nehmen?

Hm? - Das ist nicht meine Süße.

Das ist die Mika. - Mika.

Die braucht die eigentlich gar nicht mehr.

Haloperidol, bumm!

Das ist aber das ganz großes Besteck, oder? Schizophren!

Die braucht die gar nicht mehr.

Was die alles schon erlebt hat.

Braucht die gar nicht mehr. Ja, klar.

Deswegen gibst du die so dringend.

Deswegen lässt sie sie unter den Tisch fallen.

Wo? - Na da.

(Klappern)

(Klirrendes Klappern)

Was passiert, wenn die die nicht nimmt? Hm?

Und was ist mit dir?

Was nimmst du? Oder brauchst du auch nichts mehr?

Oder der Oberpsycho da, was wirft der so ein?

Das ist nicht okay, wenn du so was sagst.

Wir sind nicht krank.

Für uns gibt's halt keinen Platz in eurer normierten Scheiße.

Ihr habt einen Platz, und da seid ihr abgehauen!

Weiß die eigentlich, warum du ursprünglich in die Klinik bist?

Von der Sache mit dem Vater. Weißt die das?

Ist doch jetzt alles Schnee von gestern. Jetzt geht's um jetzt.

Bissle Cash kann man da richtig schön ... - Reini, Reini.

Glaubst du, nach der ganzen Scheiße lassen die dich rumlaufen?

Das war's. Kapier's einfach.

Marokko. Was denn sonst?

Wie jetzt, Marokko? Was Marokko? Du, Marokko?

Diesmal hab ich 'nen Plan.

(Seufzen)

Ja, klar, Luke.

(Seufzen)

Weißt du, die haben doch Hasch legal gemacht.

Ja, das weiß ich, aber nicht, was ich davon halte.

Das geht durch die Decke. Ich sag's dir.

Das fürchte ich auch.

Und da misch ich mit.

(Auflachen)

Reini ... Reini, ich glaub nicht, dass das so 'ne gute Idee ist.

Du, ich kenn doch noch Leute in Marokko.

Ich hab alles der Mika erzählt. Die ist dabei.

Wir fahren runter, ich check die Lage mit bissle Cash.

Reini, was denn für ein Cash? Was für ein Cash?

Das muss ja nix Großes sein. Kleines Feld, aber dann geht's los.

Ich kann mir genau vorstellen, wie wir da wohnen.

Da musst ja nichts machen, das wächst ja.

Ich könnt wieder Musik machen und Mika kommt zur Ruhe.

Ich hab das alles genau durchgerechnet.

Du brauchst nicht viel, 50.000 oder so.

Wie? 50.000? 50.000? Ja, wo willst denn die herkriegen?

Das hat mir der Luke versprochen.

Der Luke? Der Luke hat dir das versprochen?

Reini, von dem Luke, von dem Arschloch,

da kriegst du ... kriegst du keinen einzigen Cent.

Verstehst?

Außerdem gehört mir die Hälfte vom Hof.

Moment mal. - Ist doch so!

Das ist unser Hof!

(Türschlagen)

Schluss mit Quatschen, ein Sandmännchen ist da.

(Gurtklicken)

(Ella:) Frau Stern, können Sie mir sagen, wie Sie hierhergekommen sind?

Wissen Sie, was mit Ihrem Mann passiert ist?

Lassen Sie sie bitte. Die ist Diabetikerin, die Verwirrung ...

Schluss mit dem Theater!

Hab ich den Dreien gesagt. - Dreien? Waren das drei Personen?

Können Sie sich noch an Namen erinnern?

Wo ist mein Mann?

(Lautes Vogelzwitschern)

Ich hab gesagt, dass er still sein soll.

Warum war er denn nicht still?

Das ist jetzt genug. Wir müssen sie ins Krankenhaus bringen.

Klar. (Weinen)

Sie können sich gerne morgen noch mal bei mir melden.

(Rockige Musik)

(Keuchen)

(Piepsen, Rattern)

Ach so. Na gut.

Ja, ich hab denen jetzt auch deine Nummer hinterlegt.

Okay, gut. Im Herzzentrum.

Ich schick dir gleich dann auch noch die Nummer der Station.

(leise:) Hallo, ich bin die Tochter. - Sie können rein.

(Regelmäßiges Piepsen)

Mann, Papa.

Krebs und dann obendrauf noch ein Herzinfarkt.

Schon ein bisschen übertrieben, oder?

(Er seufzt.)

Wieso bist du denn nicht auf der Fortbildung?

Och, wirklich?

Darüber machst du dir jetzt Gedanken? - Sag, wieso?

Ja ... war ein bisschen Land unter bei uns.

Ich glaub, der Berg verkraftet das nicht so gut, wenn ich ...

Halt dich nicht an den Berg.

Ist gut.

Du, ich hab dir ein paar Sachen mitgebracht.

Deine Brille. - Kümmer ... ja, kümmer dich um das Wesentliche.

Du verzettelst dich, ja?

Fortbildung, Fortbildung, Fortbildung.

Fortbildung.

Dass du Chef wirst ... das will ich noch erleben.

Ja, jetzt kümmer dich mal um dich.

(Regelmäßiges Piepsen)

Hm? Papa.

Ich mach das schon.

Ja?

So wie du, Chef.

Mach keinen Scheiß, gell?

(Piepsen)

"... Berg, Nachrichten bitte nach dem Signalton."

Ja.

Frieder, egal, was du jetzt grad von mir denkst,

aber ich bin in einer halben Stunde bei dir auf dem Hof

und bring Bier mit. Bitte sei da.

(Piepsen, nachdenkliche Musik)

(Bellen)

Hey, ey, Mann!

Ist okay so? - Ah.

Tut mir leid.

(Angespannte Musik)

Leg dich dazu. - Was?

Wieso?

Mika und ich schlafen in meinem Zimmer.

Ich trau euch Vögeln nicht. - Auf keinen Fall.

Hey! - Mann.

Aua! Ah!

Was machst du?

Jetzt läuft's, so wie ich sag.

(Keuchen, Ächzen)

Wir haben doch eine Abmachung.

Ohne mich wären wir nie aus der verschissenen Klinik rausgekommen.

Hast du gut gemacht.

(Schmerzlaute)

Ah!

Hey!

(Er stöhnt.)

Aahh! Au!

Ich hab's ja gesagt, der Drecksack denkt nur an sich.

Schnauze jetzt.

(Keuchen, Schritte)

Was ist da unter dem Beton?

Im Garten? Es ist so viel Beton.

Was ist mit dir, du?

Geh, der hält sich an nix. Mika, hau ab!

(Angespannte Musik)

Oh!

(Luke lacht, energisches Ächzen.)

Mika!

Renn, Mika!

Wenn du der was tust ... ich bring dich um!

Mika! - Reini!

Mika! Mika! - Reini.

Mika!

(Spannungsvolle Musik)

(Wabernde, angespannte Musik)

Er wird sie umbringen! - Leise. Schau mich an!

Schau mich an! Schau mich an! Hier!

Klapp das auf, komm! Klapp es auf!

Ich komm nicht ran! - Ganz ruhig, klapp es auf! Leise!

(Angespannte Musik)

(Die Musik schwillt an.)

Gut.

(Drängende Musik, Ächzen)

(Die Musik verklingt.)

Wo ist die Mika?

Geh spazieren.

Die ist abgehauen, oder?

Scheiße, wo geht die denn jetzt hin?

Was hast du der vom Vater erzählt? - Nix.

Warum weiß die das dann? - Vielleicht habe ich was gesagt.

Also nicht alles.

Idiot.

Mann!

(Seufzen)

(Türquietschen)

(Ächzen)

Mach mich los! - Ja, ruhig.

Mach! - Sei leise!

(laut:) Mach mich jetzt los!

Jetzt! Ruhig jetzt.

Ich kann genauso gut alleine runtergehen und die Waffe holen.

Dann ist hier Schluss. - Ich muss zur Mika!

(Leiser, angespannter Klang)

(Er schnauft.)

(Aufregende, rhythmische Musik)

Hey, hey, hey, hey!

Pass mal auf.

Wir machen das so, wie ich sag, okay?

Das ist kein Bruderding oder so, das ist einfach nur Berufserfahrung.

Der Arsch wird früher oder später sicher wieder telefonieren gehen.

Und das ist dann unsere Chance. Aber bis dahin, ruhig bleiben.

Ruhig und vorsichtig. Okay? - Ja, okay.

(Angespannte Musik)

(Die Musik wird schriller.)

(Erschrecktes Einatmen)

(Türquietschen)

(Angespannte Musik, abwartende Zupftöne)

Hhh! (Reifenquietschen)

(Stille, Keuchen)

(Laute, rockige Musik aus den Kopfhörern)

Das war knapp.

Ist alles okay?

Können Sie Ihre Kopfhörer ...

Kopfhörer abnehmen?

Ist alles okay?

Was machen Sie denn hier?

Verstehen Sie mich?

Ich muss weg.

Nichts tun! - Nee, warten Sie!

Ähm ... (Heftiges Atmen)

Ich fahre zu einem Freund hier in der Nähe. Wollen Sie mit?

(Zittriges Atmen)

Ach so. Okay.

(Spannungsvolles Dröhnen)

Das war die Tür.

Vorsicht!

Mach langsam, mach langsam.

(Leises Quietschen)

Mir ist kalt.

Wo wollten Sie denn hin?

Hm?

Wir sind gleich da.

Der Reini hat gemacht, was man machen muss.

Ich hätte das auch machen müssen.

Was denn?

Ich verstehe jetzt nicht ganz, was Sie meinen.

Wer ist denn der Reini?

(Angespanntes Dröhnen)

Ist Ihnen was passiert?

Hören Sie, ich bin bei der Polizei, ich kann Ihnen helfen.

Polizei? - Mhm.

Polizei ist gut. - Ja?

Polizei ist gut.

(Perlendes Handyklingeln)

Ja, hallo?

"Becky. Becky, ich bin's. Warum rufst du nicht zurück?"

Ich war arbeiten.

"Wieso bist du denn entlassen?" - Für gesund erklärt.

Warum gehst du arbeiten, wo?

Wie, gesund? Du warst doch nicht krank, verarscht die doch alle.

"Ja, wenn sie sich verarschen lassen."

Hör zu, ich brauch mein Geld. Kannst du zu den Jungs?

Ich hab keinen Kontakt, die Bullen haben mich gekriegt. - "Scheißegal."

(Klappern, Knarzen)

Ich sitz hier fest.

Du gehst jetzt zu Martin, er weiß Bescheid.

"Dann holst du mich ab."

"Fest sitzen? Wo? Was ist denn passiert?"

"Luke?"

(Bellen)

(Angespannte Musik)

Hinten raus, hinten raus, komm!

Komm!

(Spannungsvolle Musik)

(Angstvolle Laute)

Wir sind da! - Umdrehen, umdrehen, weg!

Weg!

Das ist der Hof von meinem Kollegen, ganz ruhig!

Weg! Weg! - Ganz ruhig!

Das ging aber fix.

(Er seufzt.)

Raus.

Komm raus.

Komm, geht's. - (Mika, laut:) Nein!

Mika!

Der Drecksack! - Reini!

Reini, bleib stehen! Reini!

Bleib stehen!

(Wimmerndes Schluchzen)

Mika! (Sie schreit.)

(gedämpft:) Mika!

(Schreie)

(dumpf:) Mika!

Hör mal zu. Halt die Klappe! Das ist meine Kollegin!

Das ist meine Kollegin. - Halt! Sofort!

(Mika wimmert.)

Wer ist das?

Wer bist du?

Ich hab die Frau verwirrt im Wald aufgefunden.

Das war das nächste Haus.

Polizei!

(Keuchen)

(laut:) Hände hoch!

(Er keucht aufgebracht.)

Sucht ihr mich?

Wieso? Wer sind Sie?

Warum bist du hier?

Wie gesagt, ich hab die F- ... - Warum bist du hier?

Das ist die Wahrheit. - Kennst du Berg?

Wen?

Du bleibst jetzt stehen.

(Er keucht.)

Wer ist das?

Scheiße!

Hör auf mich zu verarschen.

Das ist der Hof von meinem Kollegen Friedemann Berg.

Der holt Verstärkung. Geben Sie auf, Sie haben keine Chance.

(Panische Laute)

Hören Sie auf!

Bleibst du stehen! Bleib stehen!

(Keuchen, Mika wimmert.)

Pssss!

(Mika wimmert leise weiter.)

Ihr kommt jetzt sofort hier raus!

Oder ich schieße ihr ins Genick! (Sie wimmert.)

Hören Sie auf, lassen Sie die Frau los.

Fresse halten! Ihr kommt jetzt sofort raus!

Die sind weg.

Drei ...

Zwei ... - Mika!

(laut:) Lass sie sofort los!

(Er schreit keuchend und wortlos.)

(Mika keucht angstvoll.)

Komm raus! - Legen Sie die Waffe weg!

Du sollst die Fresse halten!

Du sollst die Fresse halten!

Ah! - Junker!

Komm raus! - Frieder!

Komm da raus! Mensch!

Nein. - Hey!

(Sphärische Musik)

Ich komm.

Du kannst sie jetzt loslassen.

Lass sie los. - Stopp!

Wer weiß, dass wir hier sind?

Ich hab's nicht gewusst.

(laut:) Wer weiß, dass wir hier sind? - Hey, was soll das?

Sie wusste es nicht. Hör auf.

Ist vorbei. Das bringt nichts. Ha?

Lass es. Du bist doch nicht lebensmüde.

Ich wusste, dass was mit dir nicht stimmt.

Und du?

Du bringst mich zum Bullen, du dumme Sau? - Hey.

(Angstvolles Keuchen)

Hey, komm, komm, komm! - Hör auf! Hör auf!

(Alle schreien durcheinander, Schuss.)

(Reini:) Oh ... oh ... oh ... oh ... (Mika schreit panisch.)

Das nächste Mal ist jemand fällig, meine Fresse.

Und wenn einer kommt, ich nehm euch alle mit!

Ist das klar? - Ja, ist klar.

Ja? - Ja.

(Aufgewühlte, sorgenvolle Laute)

Wie wollen Sie gut aus dieser Situation rauskommen?

Wie stellen Sie sich das vor?

Vielleicht können Sie uns das erklären

und dann finden wir gemeinsam 'ne Lösung.

Mein Vorschlag ist, Sie lassen uns gehen,

stellen sich, das wird Ihnen anerkannt.

Ja, letztendlich hängt es ja von unseren Aussagen ab,

wie das hier bewertet wird. - Rein.

Rein! Sofort!

Okay.

Du bleibst.

Wir haben noch 'ne Abrechnung.

Was soll das?

Hör auf.

Hä?

Stopp!

Hör auf.

Na komm. - Was?

Komm!

Keine Spielchen.

(Angespannte Musik, Grillenzirpen)

Weiter.

An die Wand.

(Poltern)

Runter da.

Bitte nicht da rein.

Komm, das muss doch nicht sein.

Wir bauen doch keine Scheiße mehr, versprochen, okay? - Runter da!

(Heftiges Atmen)

Das Messer.

Was für ein Messer?

(Unheilvolle Musik)

Noch ein so ein Ding und dein Bruder ist dran.

Du bist so ein Drecksack!

Sei froh, dass ich nicht die Hütte anzünde!

(Poltern)

Alles gut.

Franz, wissen die anderen, dass du hier bist?

Nee. - Scheiße.

Alles okay.

Na ja, du hättest auch Bescheid geben können.

Es tut mir leid, ich war ein bisschen abgelenkt.

Bitte, komm jetzt mal hoch.

Scheiße.

So eine Scheiße, alles wegen dir! - Ja, klar, klar, klar.

Kommen Sie.

Eins, zwei, drei.

(Vibrierende, abwartende Musik)

(Luke keucht angespannt.)

(Freizeichen)

(Tonband:) "Franziska Tobler, leider bin ich ..."

Die auch noch, oder was? Wollt ihr mich alle verarschen?

Hey, wo auch immer du gerade bist, ich wollte mich nur kurz melden.

Ich hab mit der Apothekerin geredet, aber das ist völlig hoffnungslos.

Die ist ganz durch den Wind. Vor morgen geht da gar nichts.

Aber klar ist, dass die überfallen worden sind von drei Leuten und ...

Weißt du was? Ich bin im Büro. Melde dich doch einfach.

Scheiße.

Bitte hör auf.

Mika nimm, bitte.

Wie kommen wir hier raus?

Also ...

wir können natürlich die Tür eintreten,

aber ich fürchte, wenn wir was probieren, das geht schief.

Dann macht der Ernst.

Hat der den Apotheker ...

Das ist ja jetzt nur eine Frage der Zeit, bis jemand nach uns sucht.

Das hab ich auch die ganze Zeit gedacht. - Spätestens morgen früh.

Ist noch ganz schöne Weile hin.

Ich versteh das nicht.

Die Landesklinik müsste längst Meldung gemacht haben.

Dass die drei abgehauen sind? - Ja.

Anderer Dienstbezirk. - Oh Gott.

Was hat der Typ vor?

Der ruft ständig jemand an.

Geht um Geld, dass er hier abgeholt werden will.

Ich frag mich nur ...

Was er dann mit uns macht, wenn?

Ja. Aber ich mein ...

So wahnsinnig wird er ja hoffentlich nicht sein, oder?

(Anschwellender Ton)

(Becky:) "Einen Scheiß mach ich für dich."

"Ich will mit dir nichts mehr zu tun haben, hörst du?"

"Seit du weg bist, ich hab einen Job."

"Ich geh da jeden Tag hin."

"Es ist nicht geil, ich penn nicht bis Mittag."

Aber die Kohle ist meine. Meine.

"Becky, jetzt ist alles gut."

Du holst nur das Geld, das ist unser Geld.

Dann fährst du hier runter und wir sind wieder zusammen.

"Hey."

"Becky."

Weißt du von Wismar? - "Ja, ich weiß von Wismar."

"Es ist mir scheißegal."

"Ich freu mich, wenn sie dich kriegen."

Puh, puh, puh. Ich krieg dich.

"Du findest mich nicht."

Ich block jetzt die Nummer. - "Du blockst gar nichts."

Du gehst jetzt zu Matty.

"Geh doch selbst zu deinem Scheiß-Matty."

(Angespannter, anschwellender Ton)

Aaah!

(Er schnaubt zornig.)

(Ferne Sirene) Hmmm ...

(Knuspern)

Apotheker, Apotheke, Medikamente.

Es geht um Medikamente.

Hmmm ...

(Frustriertes Durchatmen)

Hm ...

Frieder. - Hm?

Du hast mir gefehlt.

(Frieder lacht leicht.)

Super, danke.

Ist die nett?

Ach, Reini.

Ist doch immer irgendwie ...

kompliziert, oder?

Komm, schlaf mal ein bisschen, ja?

(Seufzen)

Frieder? - Ja?

Wir verkaufen den.

Wen?

Den Hof.

Mir scheißegal, wenn die den ausgraben.

Ist verjährt. - So was verjährt nicht.

Sei bitte still.

Mir scheißegal, hörst du?

Ich bin längst in Marokko.

Ja, das ist sehr gut für dich.

Was ist mit mir, hm?

Wer sagt denn, dass die den Vater ausgraben?

Ja, wenn du's überall erzählst, deiner Mika ...

Wenn die hier mit der Hacke rumrennt.

Ich sag keinem mehr was, versprochen. - Ja, gut. Aber sei bitte still.

(Seufzen)

Ich will jetzt mal was anfangen.

Ich geh nimmer zurück.

Ja, ich weiß.

Ich helf dir.

Sagst du jedes Mal.

Komm.

Ich hab dir immer geholfen. Immer.

(Sanfte Musik)

(Angespannter monotoner Klang)

Das ist alles nix Ganzes und nix Halbes.

Wir müssen so richtig reinen Tisch machen.

Du auch.

Ja.

Wie soll das gehen?

Hm? Reiner Tisch.

Was sollen wir denn machen?

Sollen wir den Vater wieder ausgraben?

Und in Säure auflösen? Sollen wir alles abreißen?

Wir müssen den Hof irgendwie loswerden.

Nicht nur für mich. Auch für dich.

Das ist auch gut für dich.

(Leise, bewegte Musik)

(Schniefen) Hm.

(Seufzen)

Pass auf.

Wir kommen hier raus.

Und dann finden wir eine gemeinsame Lösung. Ja?

Das ist natürlich auch dein Hof.

Das entscheiden wir dann gemeinsam. Ja?

Meinst du das wirklich ernst? - Ja.

Versprochen.

Diesmal wirklich.

Ja?

(Lachen)

(Schnaufen)

(Spannungsvolle Musik)

(Angespannte, unheilvolle Musik)

(Angespannte, eindringliche Klänge)

(Telefonklingeln)

(Stöhnen, Telefonklingeln)

Hmmm.

Pauls?

Ach super, ist schon da.

Ja, der kann gleich hochkommen.

Danke. Tschüss.

Ähm ...

(Summer)

Frau Pauls? - Freut mich.

Thomas Spengler. - Kommen Sie rein.

Schön, dass Sie sich's direkt einrichten konnten.

(Leises Vogelzwitschern)

Ich habe Ihren Kollegen aus dem anderen Dienstbezirk schon gesagt,

Badrow ist ein schwer gestörter Mann.

Was hat er genau? Gibt es eine Diagnose?

Das ist kein Krankheitsbild. Da helfen keine Tabletten.

Das ist ein Soziopath.

Der gehört hinter Gitter.

Was macht er dann bei Ihnen?

Das hat er seinem Anwalt zu verdanken.

Der hat ihn mit dem Befund "Psychotiker" da reingebracht.

Badrow hat das Gericht verarscht.

Werttransporter überfallen in Wismar.

Einer der Wachleute ist aus dem Koma aufgewacht.

Wenn der Badrow identifiziert, sitzt er lebenslang im Gefängnis.

Die sind auf Maßregelvollzug gegangen,

weil er spekuliert hat, dass er da abhauen kann.

Verstehe.

(Klappern)

(Keuchen)

90.000 auf dem Konto.

Und?

Die kannst nicht einfach nehmen.

Würden Sie uns bitte auf die Toilette lassen?

Und sagen, was Sie vorhaben?

Wir beide machen jetzt einen Ausflug und holen dein Geld.

Dann bist du mich los. Hm?

(Reini:) Das geht nicht.

Morgenbrunz für alle, los.

(laut:) Hopp!

Ja.

Komm, Mika.

(Abwartende Musik)

Wie machen wir das, wenn der mit mir losfährt?

Ich schau, dass ich mit denen wegkomme.

Ihr müsst auf jeden Fall weg, falls er zurückkommt.

Ich trau dem alles zu. - Schnauze!

Worauf wartest du?

Tür bleibt offen.

Luke, der Mika geht's nicht gut.

Okay, geh rein.

Du nicht.

Wenn das jetzt schneller geht, kann sie zum Arzt.

(Schniefen, angespannte Musik)

Junker, wir machen uns jetzt hübsch.

Wir heben selten so viel Geld ab.

Na komm.

Wir zwei bleiben bei unserem Versprechen.

(Luke, laut:) Ihr habt zwei Minuten.

(Spannungsvolle Musik)

(Pauls:) Und was ist mit den anderen beiden?

Hier.

Mika Nowak. - Ja.

Ganz arme Seele.

Hochlabil, schizophren.

Ein Dauergast bei uns.

War gerade auf dem Weg der Besserung.

Das hat sie ihrem Freund zu verdanken.

Lustig.

Berg.

Da wollte ich schon danach fragen, ob der Kollege hier arbeitet.

Warum?

Vielleicht kennen Sie den ja.

Friedemann heißt der, glaube ich.

Das ist sein Bruder.

Was?

(Schritte auf der Treppe)

Läuft was schief ...

komm ich zurück.

Hab Sie verstanden.

Wär schade um deinen Bruder.

Was, mein Bruder?

(Angespannte Musik)

Hey.

Du fährst.

(Spannungsvolle Musik)

Okay.

Stopp.

(Angespannte Musik)

(Die Musik wird leiser.)

(Eindringliche Musik)

Festmachen.

Was soll denn das? - Festmachen.

Komm, wir fahren jetzt einfach los. - Festmachen!

(Angespannte Musik)

Hey, du willst doch das Geld, oder?

Du brauchst das Geld, wir fahren los und holen es.

Ist ganz einfach. Ja, komm!

(Klacken)

Hey!

Komm, lass uns fahren.

Komm!

Hey, was machst du da? Wir holen das Geld, komm jetzt!

Hey, bitte nicht! Tu das nicht, tu das nicht!

(laut:) Tu das nicht!

Nein! Reini!

Reini!

(Schuss)

(Spannungsvolle Musik)

Das hast du nicht gemacht!

Das hast du nicht gemacht, du Drecksau!

Ich schlag dich tot! Ich schlag dich tot!

(ungerührt:) Soll ich noch mal rein?

Die Frau Kollegin?

Wie du willst. (Keuchen)

(Angespannte Musik)

Abfahrt.

Die sind hier.

Auf Bergs Hof.

Ich weiß nicht. Geiselnahme?

Wir schicken ein Team hin zur Observation,

bevor du das Lagezentrum verrückt machst.

Ich bin mir sicher, dass sie da sind.

Notfallortung bestätigt die Funkzelle bei Bergs Hof.

Und GPS-Ortung von beiden Dienstwagen.

Moment mal, beide?

Ja. - Tobler auch?

Aber Berg entfernt sich vom Hof.

Keine Geiselname, falscher Alarm, sag ich.

Okay.

Dann geh ich erst mal selbst gucken.

Wo fährt der Wagen hin?

Richtung Wasserweiler.

Gut, dann los, oder? - Okay.

(Reifenquietschen)

Was?

Ich fahr keinen Meter weiter,

solange du mir nicht sagst, ob mein Bruder lebt.

Du fährst los.

(Motor stoppt.)

Was ist mit dem Geld, hm? Wer holt das dann?

Mich erschießt du nicht.

Du fährst, ich erzähl von deinem Bruder.

(Motor startet.)

Deine Karre?

Dienstwagen. - Hab ich mir gedacht.

Zu gut für dich.

90.000 auf dem Konto, Klamotten wie 'n Spießer.

Was ist mit Reinhard?

Ist er am Leben?

Bist du okay?

Also, wo ist eure Bank?

Im Ort, halbe Stunde vielleicht, hin und zurück.

Aber wieso ist das so wichtig?

Wir hauen hier ab.

Nein, wir bleiben hier natürlich.

Der hat gesagt, wenn mir abhauen, erschießt er den Frieder.

Ich hab das mit Frieder abgesprochen, das ist okay.

Wir gehen ... - Auf keinen Fall!

Durst.

Moment.

Hey! Jetzt hört mal zu!

Wir steigen jetzt sofort ins Auto.

Kannst gerne fahren. Wir warten auf den Frieder.

Nee, niemand wartet hier auf irgendwen.

Der Frieder wird schon zurechtkommen,

aber für den Notfall müssen wir hier weg sein.

Der Frieder und ich sind zum ersten Mal klar seit was weiß ich wann.

Wir sortieren hier alles und dann wird es gut.

Mika und ich gehen nach Marokko.

Erst müsst ihr hier aussagen wegen der Apotheke.

Apotheke, wieso? Was gibt's da zu sagen?

Wir sagen gar nichts dazu.

Zeugenaussagen, die den Badrow belasten.

Wenn der zurückkommt, falls irgendwas schief geht.

Jetzt denkt doch mal an den Apotheker,

was er mit dem gemacht hat. Ihr wart doch dabei!

(Sphärisch-angespannte Musik)

(Die Musik verklingt.)

(Türknallen)

Dein Bruder wollte in die Apotheke.

Sagt, ohne Pillen dreht seine Schnecke am Teller.

Also, wir klingeln. Omi macht auf, sagt, es ist eine Stunde zu früh.

Nee, nee, nee, sagt Reini, es ist eine Stunde zu spät.

Reini nimmt die Apotheke auseinander, als gäb's kein Morgen.

Ich geh nach oben, mach mir eine Stulle.

Da sitzt Opi mit der Waffe in der Hand, richtet die auf mich.

Ich sage, Opi, ist alles okay, entspann dich.

"Wir wollen kein Geld", nehm ihm die Waffe ab.

Langweilig? Na, pass mal auf.

Plötzlich schreit Omi, wie am Spieß.

Mika kommt hoch, starrt den Apotheker an.

Der hyperventiliert. Beschimpft Mika.

Feine Leute, von wegen.

Die nimmt die Waffe vom Tisch, so schnell kannst du gar nicht ...

(Reifenquietschen) Was ist mit meinem Bruder?

Kannst ihn ja fragen.

Er lebt.

(Anschwellende, dröhnende Musik)

(Erleichtertes Ausatmen)

(Die Musik verklingt.)

Bam, voll in die Brust. Betty Blue.

Sonntagsschuss, sag ich.

Mika, Mika, Mika, Mika, Mika.

Die Leute sagen immer, der Badrow, der Badrow.

Ich hätte die Mika nicht allein lassen dürfen.

Mit dem Badrow in der Wohnung.

Ich muss auf die aufpassen. Wir sind so nah dran.

Ich habe es der Mika versprochen. Seitdem geht's ihr auch besser.

Toll, dass sie sich so auf dich verlassen kann.

Wir finden eine Lösung. Aber jetzt müssen wir weg.

Mika! Frau Novak!

(Kirchenglocken)

Schlüssel.

Wenn du den Apotheker nicht erschossen hast,

wozu dann das ganze Theater?

Warum bist denn du überhaupt abgehauen.

Geh!

(Spannungsvoll drängende Musik)

Bau keinen Scheiß, ich gehe nicht mehr in den Knast.

90.000? Das ist unmöglich.

Wie viel wäre möglich?

50 ist Oberkante. Aber ob ich das da habe?

Na ja, dann ... machen wir heute einfach mal Oberkante.

Okay? - Ich gehe mal schauen.

Ja.

(Angespannte Musik)

Wo ist der Wagen jetzt?

Der ist immer noch an derselben Stelle.

Er hat sich überhaupt nicht bewegt.

Da vorne geht es dann gleich links.

Ist klar.

So. 50.000.

Ja.

Ist alles in Ordnung, Herr Berg?

Das war nur ein kleiner Unfall.

Unfall, ja.

Ach so, ja. Das ist mein Bodyguard.

Ach so, hätten Sie vielleicht einen Beutel für mich?

(Angespannte Musik)

Was ist los?

Holt nur einen Beutel.

(Klacken, drängende Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(leise:) So.

Danke.

Wiedersehen.

(Die Musik wird eindringlicher.)

Berg.

Das Geld.

Ja.

Ah!

Polizei!

Waffe fallen lassen!

(Treibende Musik)

Komm, gib auf!

Gib auf, du Idiot!

(Keuchen)

(Treibende, angespannte Musik)

Oh Gott!

Bist du okay? - Los, hinterher! Steig ein!

Zufahrtsstraßen nach Wasserweiler sperren.

Frau Novak!

(Angespannte Musik)

Frau Novak!

Wir müssen jetzt gehen.

Kommen Sie bitte.

Da liegt er.

Was soll das? Wir haben keine Zeit, wir müssen jetzt.

Alles gut.

Jetzt sind die einfach mal still.

Es ist gut so.

Man muss sich wehren.

Was ist hier?

(Nachdenklich-angespannte Musik)

Der Vater und ich.

Wenn der voll war ...

Einen Abend,

da hab ich zurückgehauen.

Für all die Male.

Dann sind wir den los, hab ich gedacht,

hier guckt doch keiner nach dem.

Ist 20 Jahre jetzt her.

Mann, so ein Arschloch.

Wen du fragst, alle froh.

(Keuchen)

Den habt ihr hier vergraben?

Ich, ich allein.

Der Frieder hat nur geholfen hinterher.

Den trifft keine Schuld.

Der hat gesagt, wenn ich in die Psychiatrie gehe ...

Das hat er versprochen.

Komm, schneller.

(Treibende Musik)

Scheiße!

Nicht zum Hof, nicht zum Hof, du Scheiße.

Hey, schnell!

Komm, gib Gas!

Zig Jahre Psychiatrie.

Alles wegen dem Vater.

Ja, aber der Frieder, was hat der Frieder wem versprochen?

Frieder? Mika, der Frieder!

Nee, nee, nee.

Hä? Wo ist der Frieder?

(Angespannte, treibende Musik)

(Die Musik wird intensiver und verklingt.)

Nein! - Waffe weg!

Waffe weg, hab ich gesagt!

(weinend:) Nein! Nein! Nein!

Waffe weg!

Nein!

(Ächzen)

Hände zur Seite!

Hände zur Seite!

(Berg weint laut.)

Nein!

(Er schreit schmerzvoll.)

(Gefühlvolle Musik)

(Lautes Weinen, eindringliche Musik)

(Getragene Klänge)

(Die Musik verklingt.)

(Verstörende Musik)

(Sie atmet schwer.)

(Sie schluchzt.)

Es tut mir so leid.

Wir sind nicht rechtzeitig los.

Es ist nicht deine Schuld.

Ich hab die nicht weggekriegt von dieser Scheißbetonplatte.

(Schniefen)

Was?

Ja.

Ich muss jetzt zu meinem Vater.

Franz, Franz!

(Vogelzwitschern)

(Regelmäßiges Piepsen)

Wie geht's?

Ich war beim Berg.

Kanntest du seinen Vater?

(Dynamische Musik)

SWR 2024

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