All language subtitles for The.Last.Bridge.1954.(Maria.Schell-War-Drama).720p.x264-Classics

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Original subtitles

Die erste war die Br�cke von Muster.

In der Herzegowina nennt man sie T�rkenbr�cke,

da sie aus der T�rkenzeit stammt.

Seitdem sind viele fremde Eroberer her�bergegangen.

Es war Fr�hling, aber es war Krieg.

Mostar geh�rte 1943 zum italienisch besetzten Teil Jugoslawiens.

Das deutsche Durchgangslazarett war in einer Moschee.

Hier tat Helga Reinbeck, eine deutsche �rztin, Dienst als Oberschwester.

Und hier begegnete ihr Martin Berger, ein Feldwebel der Gebirgsj�ger.

Wie lange bin ich jetzt schon hier?

F�nf Tage. - Schon?

Und wie lange kann ich noch bleiben, von dir aus?

Von mir aus immer.

Wei�t du noch, wie jemand sagte,

ich freu mich �ber jeden Tag, den ich fr�her hier weg kann?

Es ist uns eben passiert.

Mitten im Krieg. - Denk nicht daran! - Was kann man tun gegen das Denken?

Dann w�r das heute unser letzter Tag.

Ja.

Wenn du morgen f�hrst.

Ich muss doch.

Hast du heute noch Dienst?

Ab 22 Uhr bin ich frei.

Bis morgen Mittag.

Helga.

Martin, ich kann das nicht.

Nicht nach vier Tagen. F�r mich ist das nicht so einfach wie f�r dich.

Wir hatten doch nur vier Tage!

Vier Tage und

Ich h�ng, wenn so was geschieht. Ich kenn mich.

Ganz fest. Und was ist dann?

Dann bist du weg, und ich hab die Erinnerung an eine einzige Nacht.

Ich geh kaputt, vor Angst und Sehnsucht um dich.

Und was haben wir ohne die Nacht?

Da kann man leichter vergessen. - Willst du's vergessen?

Nein Martin, ich wei� nicht mehr, was ich will.

Helga, ich - Nicht!

Nicht aussprechen, Martin.

Bitte.

Nach dem Dienst holte er sie ab.

Sein Quartier war auf der anderen Seite.

Sie ging doch mit ihm. Gegen alle Vernunft.

Du, Helga.

Ich will aber nicht, dass es nur ist, weil ich wegfahre,

oder weil ich dich vielleicht �berredet habe.

Dazu kann mich keiner �berreden.

Nur ich mich selbst.

Wir sind ja auch schon halb �ber die Br�cke.

Was war denn mit dem?

Bring mich bitte nach Hause.

Helga.

Mir ist kalt.

Partisan. Damals h�rte Helga das Wort zum ersten Mal

mit Bewusstsein, als der Mann auf der Br�cke vor ihren Augen umkam.

Martin fuhr an die Front,

Helga wurde an ein Reservelazarett weiter n�rdlich �berstellt.

Bijelo Jezero hie� der See, an dem das ehemalige Kloster lag.

Sie schrieben Feldpostbriefe,

und sie warteten auf Feldpostbriefe.

Im September kapituliert Italien.

Na? Ihnen geht der Jubel unserer Waffenbr�der wohl auch auf die Nerven.

W�rden Sie sich nicht auch freuen, wenn Sie nach Hause k�nnten? - Nee.

Unter diesen Umst�nden, nee. Frieden ohne Sieg ist nicht mein Fall.

Gehen wir ein paar Schritte?

Dass einem Worte so ganz aus dem Bewusstsein kommen,

wenn sie ihren Sinn verloren haben. - Ich verstehe nicht.

Haben Sie nicht gerade von Frieden gesprochen?

Reinbeck, Sie denken zu viel. Wir haben Krieg, meine Dame. Wir. Noch.

Ich wei�. Was war im Wehrmachtsbericht?

Verrat der Badoglio-Regierung. Alliierte Truppen landen in Eufemia,

Frontbegradigung im Osten, Stalino, Donezbecken,

Terrorangriffe auf Berlin, dito auf London, V8 und so.

Und bei uns? - Das �bliche. Bandenk�m pfe. Hei�t jetzt:

"�rtliche Gefechte mit eingesickerten Partisanenverb�nden".

Was war das?

Keine Nachtigall. Kommt von da dr�ben,

aus dem Niemandsland. - Niemandsland? - Ja.

Die Italiener haben alles stehen und liegen lassen.

Fragt sich, wer jetzt kommt: Unsere Leute oder die Banditen.

Pardon, die Partisanen.

Solange ist da dr�ben Niemandsland.

Ein Hund. - 'n K�ter?

Da ist doch gar kein Haus. - Da unten, der Fleck am Munitionsdepot.

Der K�ter ist an der T�r angebunden. Komisch!

Dann sieh mal nach, was unten los ist. Treffpunkt an der Stra�e.

Franz, kommt.

Der Hund, der verfluchte.

Bijelo Jezero. Das ist doch das Reservelazarett, wo Helga

H�nde hinter Kopf!

Verdammt!

Heimt�ckische Bande.

Wenn rufen, du kaputt.

Berger! Hierher!

Berger! Hierher!

Guten Morgen, Herr Stabsarzt. - Guten Tag, die Damen.

Nanu, schon wieder auf Draht? - Noch.

Ich hab Sie doch heute Nacht ins Bett geschickt.

Die Martha konnte nicht mehr. - Und Sie?

Und Sie? - Ja, ja, wir sind Helden, wir auch.

Von heute auf morgen ist man Frontlazarett.

Wie steht's aus? - Bett 3 Exitus 9 Uhr.

War zu erwarten. Embolie?

Ja. Die andern normal Wei� nicht, ob der da durchkommt.

Wer? - Der Gefangene dr�ben.

Ach so, der Herr Heckensch�tze.

Na ja, der ganze Brustkorb war ein Mus.

Wollte sich nicht ergeben, lieber draufgehen. - imponiert mir nicht.

Die wissen doch, dass sie sowieso umgelegt werden.

Dann lieber gleich. Ergo. - Warum den nicht?

Man macht jetzt Gefangene, damit man was zu tauschen hat.

Spart Menschenleben, st�rkt die Kopfzahl.

Damit sind die Banden regul�r anerkannt. - Ja, leider.

Erschreckend, das Gesicht, nicht?

Direkt unheimlich. Die Backenknochen, die Augen. So fremd.

Und fremd ist bei uns gleichbedeutend mit negativ. Wenigstens offiziell.

Das Gesicht ist es nicht so sehr,

aber der Ausdruck. - Tja, der Hass.

Aber schlie�lich sind wir nicht als Touristen ins Land gekommen.

Wie die uns hassen m�ssen! - "M�ssen" ist richtig. Man zwingt sie dazu.

Wer zwingt sie? - Wer?

Glauben Sie, die nationale Volkserhebung ist wirklich echt?

Da. Das ist das Zeichen dieser Herrschaften.

F�nf zackiger roter Stern.

Diese Nationalisten sind Internationalisten.

Das M�ssen geh�rt zu ihrem Soll.

Sie k�mpfen f�r ihr Land. - Dazu ist die Armee da, und die hat kapituliert.

Das sind f�r mich Banditen. - Warum haben Sie ihn zusammengeflickt?

Was hat das damit zu tun? Ich bin Arzt, das Objekt spielt keine Rolle.

Da. Nehmen Sie das Ding mit, als Erinnerung an Ihren ersten Partisanen.

Und als Talisman gegen das Nachdenken.

Nachdenken ist ja sehr lobenswert. Aber im Krieg empfiehlt es sich,

das Nachdenken auszuschalten,

sonst bekommt man ethische Bauchschmerzen. verstanden?

Ich muss schlafen. Ich rede schon Wochenspr�che.

Gute Nacht.

Was gibt's Neues? - Habt ihr da Ungeziefer miteingemauert?

Das juckt so. - Nein, das ist der Heilungsprozess.

Karl, das sind keine L�use auf deinem Kopf, das ist der Heilungsprozess.

Bis morgen! - Wiedersehen! - Das hei�t "Heil Hitler", Oberschwester.

Frau Doktor.

Herr Stabsarzt. - Ich hab eine Therapie f�r Sie.

Bitte? - Gegen das Nachdenken.

Statt der Menschen im Allgemeinen sollten Sie mal

ein Exemplar im Besonderen lieben,

tunlichst m�nnlich. - Und wenn ich die Therapie schon angewandt habe?

Das Ergebnis w�re negativ.

Geben Sie die Hoffnung nicht auf. Eine Versuchsreihe l�uft noch

Bedaure, Herr Stabsarzt, ich muss f�r eine Nacht Quartier requirieren.

Das Dorf ist �berbelegt. Morgen fr�h sind Sie uns wieder los.

Tut mir sehr Leid. - Mal sehen.

Betten hab ich aber nicht. - Macht nichts,

Hauptsache, es klappt �berhaupt.

Ich m�chte die drei M�nner von unserem Zug besuchen. Vom Munitionsdepot.

Melden Sie sich bei Dr. Tiersing in der Aufnahme.

Danke, Herr Stabsarzt. - Befolgen Sie doch

alle meine Ratschl�ge so prompt.

Zu Befehl, Herr Stabsarzt. - Helga. - Martin.

Nicht doch. Nicht hier. Das geht doch nicht. - Wo?

Wenn du fertig bist, im Kreuzgang, letzte T�r. Mein Name steht dran.

Helga! Liebst du mich noch?

Ja, doch. Sei doch still!

Was denkt ihr eigentlich?

Wir gr��en mit "Heil", aber wir sind keine Heilsarmee.

Geht zu eurem eigenen Arzt! - Zu weit, bis Doktor aus UIiEe kommt.

Kind sterben. Viel Blut. - Wie bist du hier reingekommen?

Was will sie? - Ein Kind wurde vom Panzer angefahren.

Bitte Doktor kommen. Nicht weit. Am Ende von n�chste Dorf.

Bitte ist gef�llig. - Ich seh mal nach.

Das fehlt noch. - Nicht Schwester. Muss Doktor kommen.

Ich auch ein Doktor.

Sie sind so sentimental! Ich verbiete Ihnen dienstlich

Ich bin in zehn Minuten dienstfrei.

Tun Sie, was Sie wollen. - Danke. - Auf Ihre eigene Verantwortung.

Verstanden.

Warte.

Nehmen Sie das gro�e Besteck, falls der Balg nicht transportf�hig ist.

Und den Sanit�tswagen. Dann haben Sie einen Mann dabei, falls was passiert.

Danke. Was soll denn passieren?

Ich fass es nicht. Ich freu mich schon seit gestern Mittag auf dein Gesicht.

Ich muss machen.

Wir haben hier Partisaneneinsatz.

Sichern Pioniere ab, die die Br�cken klar machen. Musst du weg?

Nurf�r eine Stunde zu einem Kind. - Und dann?

Bin ich dienstfrei. - Bis wann?

Bis morgen fr�h. Bis du wieder weg musst.

Wie in Mostar.

Ja.

Aber hier ist keine Br�cke.

Komm um zehn her. Nach dem Belgrader Wachtposten.

Aber dass dich niemand sieht.

Verstanden?

Noch weit?

Gleich.

Was wollen Sie von mir'? - Sie nix Angst. Nix passieren, wenn still.

Wir Sie brauchen.

Brauchen Doktor.

Ich ruf Vermittlung "Adria". So gib doch weiter an "Paradies"!

Jetzt. - Martin, ich such dich �berall!

Ruhe, ich spreche noch, vielmehr ich warte noch.

Wir warten auch. 16.15 Uhr sammeln, hinter der Halle des Propheten.

Was? - Mit Quartier ist nix. Pioniere hauen schon ab.

Warten wir nicht auf Sturmboote? - Die kommen nicht vor morgen Abend.

Ja, Vermittlung Paradies, jawohl!

Was gibt's denn? - Strafexpedition. In Morgoljevo.

Partisanenschlupfwinkel. - Auch das noch!

Gib ihm ein Brot und zwei Eier.

Vier Eier. - Teure Gespr�che.

Dora - Kann ich bitte Dr. Reinbeck

'wie "du mich auch".

Hallo! Weg! Ist zum Kotzen. - Moment.

Ich rufe!

Vermittlung Paradies?

Ich rufe!

Wer ist Dr. Reinbeck?

Ein Arzt. - Kriegst du die Mandeln raus?

Sie war in Mostar im Durchgangslazarett.

"Sie"? Aha, Herzbeschwerden.

Hallo, Vermittlung Paradies? Ja, ich warte noch.

Immer dasselbe, eine in Narvik, eine in Posen, eine in Athen.

Und die Hinterbliebenen in der Heimat.

Unsereins hat eine Frau, aber vier Kinder.

Es gibt keine vielen mehr. Nur noch sie.

Ich wusste, du kommst nicht gesund aus dem Krieg. Du bist zu tapfer.

Ja? Helga!

Reservelazarett Bijelo Jezero. Wer spricht bitte?

Ich m�chte Dr. Reinbeck sprechen. - Wer spricht bitte?

Feldwebel Berger. Ich bin ein guter Bekannter von ihr. Ich war gestern

Der Wagen st�rzte in die Schlucht.

Das war nicht m�glich. Es gibt keinen Zugang zu der Stelle.

Es w�re sinnlos. Er ist v�llig ausgebrannt.

Vermittlung Paradies! Sprechen Sie noch?

Nein, Ende.

Kommandant sagen,

wenn Doktor sind, Sie werden helfen.

Er sagen,

nix gut f�r die da, wenn nicht helfen.

Noch mal nix gut f�r Sie.

Bitte ist gef�llig.

Kommen.

Sie uns hassen, versteh.

Wir euch hassen, du versteh.

Gut. Nix wichtig.

Wichtig:

Wir brauchen Doktor, m�ssen Doktor holen.

M�ssen so holen, versteh.

Kameraden da kaputt, wenn nicht helfen.

Wir wissen, Sie nicht k�nnen, nicht wollen.

Aber m�ssen, sonst die kaputt, und du!

Besser anders.

Bitte ist gef�llig.

Ich immer glauben,

f�r Doktor verwundeter Feind auch Mensch.

Bitte meine Tasche.

Hei�es Wasser, wenn es das gibt.

Ist dieser Mann Kommandant? - Nein, unser Doktor.

Warum haben Sie das nicht gesagt? - Kein Unterschied. Alles K�mpfer.

Ich will den Kommandanten sprechen. Verstehen Sie?

Kommandant!

Ich tat, wozu Sie mich gezwungen haben. Ich habe Ihren Arzt operiert.

Jetzt lassen Sie mich frei oder tauschen mich aus.

Er sagt, wir Sie freilassen, wenn unser Arzt gesund. - Nein!

Wir Sie zwingen.

Sie k�nnen mich mitschleppen,

aber nicht zurArbeit zwingen. Wo kann ich mich waschen?

Haben nicht Badezimmer, aber genug Wasser.

Kommen.

Sie wollen eine regul�re Truppe sein, also gilt f�r Sie das V�lkerrecht.

Ich bin Kriegsgefangene. Verstehen Sie?

Gut verstehen. Aber besser Sie nix sprechen von V�lkerrecht, Doktor.

Haben nicht Frau f�rWache. Nicht heute.

Warum haben Sie mich nicht erschossen?

Sie Bandit, Sie!

Wir Sie brauchen leider.

Arzt tot!

Kollaps.

Das Herz hat ausgesetzt. Die Operation war in Ordnung.

"Alles in Ordnung"?

Wir nur glauben, alles in Ordnung, wenn mitkommen.

Wenn nicht mitkommen, wir glauben, Sie schuld, dass Arzt tot.

Warum sonst fliehen?

Wenn nicht mitkommen

V�lkerrecht.

Euer Grab wie Kreuz. Jeder sehen, schl�ft toter Soldat.

Unser Grab nur Erde.

Unsere Erde.

Keiner darf wissen, schl�ft toter Partisan.

Euer Friedhof.

Unser Friedhof.

Doktor! Lazarett, da!

Doktor! Essen!

Ich kann nichts essen. - Sie m�ssen. Besser.

Ist gef�llig.

Kommen Sie. Essen, Doktor. Bitte sch�n!

Wei� bissel Deutsch aus ganz alte Zeit.

K.u.k. Versteh nix viel, aber bissel sprechen.

Schuhwerk nix gut f�r Berge.

Alles Stein. Nix gut f�r gehen hier.

Gut, gut, fortlaufen von Njema�ki.

Mit uns k�mpfen. Bravo, Njema�ka, bravo!

Ich bissel haben f�r Sie. Holen.

Bringen.

Sie redet, wie sie es versteht. Lassen Sie ihr die Illusion.

Wieso sprechen Sie so gut Deutsch?

Ausgerechnet Sie. - Ich habe Germanistik studiert.

Ein Gefangenenw�rter zum Unterhalten. Wie aufmerksam.

Es zwingt Sie niemand, davon Gebrauch zu machen.

Haben Sie Befehl, auf mich zu schie�en, falls ich wieder

Das geht Sie nichts an.

So, Njema�ka.

Besser Schuhe f�r laufen in Berge.

Sie sind von ihrem Enkel, soll ich sagen.

Eure Leute haben ihn ermordet.

Er war ein guter Heckensch�tze.

Ich kann nicht

Sie m�ssen ihr erkl�ren

Wie soll sie das verstehen?

Sie gibt mit ihrem Herzen.

So was darf man nicht ablehnen. Auch wenn man's nicht verdient.

Danke sch�n.

Zieh an.

Zieh an!

Sollen dich sch�tzen, Njema�ka.

Warum tragen Sie ein Gewehr?

Ich bin Soldat. Jetzt bin ich Soldat.

Es gibt nicht genug M�nner. Daf�r habt ihr gesorgt.

Sollten wir Frauen nicht lieber

helfen?

Ich helfe den M�nnern, Heimat und Freiheit zu verteidigen. - Phrasen!

Nicht f�r mich.

Auch Sie tragen eine Uniform. Auch Ihre Hilfe ist Partei.

Wenn Sie eine Frau sein und nur helfen wollen, um Ihre Phrase zu benutzen,

vergessen Sie die Uniform und bleiben Sie bei uns.

Ohne Zwang. Wir brauchen Ihre Hilfe.

Jetzt m�ssen wir langsam anfangen,

die Finger zu bewegen.

Finger bewegen!

Doktor, Kommandant fragen, wann Kameraden gesund.

Die meisten brauchen noch 14 Tage station�re Behandlung. Mindestens.

Dann k�nnen einige entlassen werden, bleiben aber ambulant. - Und �brige?

Sie m�ssten in ein st�ndiges Lazarett oder Krankenhaus �berf�hrt werden.

Wenn es das gibt.

Gibt.

Haben. In befreite Territorium.

Kommandant sagen, gute Arbeit, Doktor.

Sie sagen, wenn brauchen Medikamente und

Das da. Wie hei�t? Versteh. - Verbandzeug.

Wir bringen.

Wenn geht.

Was hat er gesagt? - Gute W�nsche f�r Besserung.

Doktor, Doktor!

Na, sehen Sie. - Doktor!

Spazieren, Doktor? Gut.

Sch�n hier f�r spazieren.

Berge sch�n, alte B�ume sch�n,

Stadt sch�n.

Alter Friedhof auch sch�n.

Turska-Friedhof.

Turban. Turska.

Versteh'?

Muselman. Wasser sch�n.

Neretva hei�t.

Andere Ufer auch sch�n.

Sch�n mit Boot hinfahren.

Aber nicht gut allein fahren. Ist gef�hrlich f�r M�dchen.

Wasser Neretva schnell.

Besser zwei in Boot, M�dchen und Mann.

Aber nicht jetzt.

Nur wenn Frieden.

Aber jetzt nix Frieden, Doktor, jetzt Krieg.

Ja

Wir manchmal auch bisschen tr�umen von Frieden.

Wir auch singen.

Wir alle jung, Doktor, versteh.

Mitkommen. Zuh�ren. Bitte.

Bitte ist gef�llig.

Was ist das f�r ein Lied?

Liebeslied.

"Bin gegangen mit meinem L�mmchen auf Arm,

Geschenk f�r M�dchen, nach Bemba�a."

Ist Dorf bei Sarajevo.

Bemba�a.

Alle M�dchen stehen vor T�re,

mein M�dchen stehen an t�rkisch Fenster.

Sagen.

Kommen heute Abend.

Liebling.

Ich nicht kommen, nicht k�nnen.

Soldat.

Am n�chsten Tag mein M�dchen heiratet einen anderen.

Ich nicht mehr gehen nach Bem ba�a.

TVDhus?

Was ist denn? Wer hat Typhus? - Hilfsgruppe. Liegen geblieben.

Ja?

Das w�re jetzt die letzte.

Mehr Prophylaktikum ist nicht da. Wer soll das kriegen?

Sie. - Ich? Wieso?

Ja. Sie.

Unsinn, machen Sie den Rock auf. - Besser Sie. Ist gef�llig?

Keine pers�nliche Bevorzugung.

Nur Sie sind im Moment wichtiger als alle anderen Genossen.

Bisschen nass, aber nehmen Mantel. Wird kalt, marschieren ganze Nacht.

Besser so.

Kommen, ist gef�llig!

M�ssen aufbrechen, Doktor. Wann k�nnen?

Wir k�nnen �berhaupt nicht. - M�ssen. - Dann kommt nur die H�lfte an.

Wir bringen sie nicht �ber den Berg, und wenn wir alle tragen.

Aber k�nnen wir nicht mit dem Fluss, mit Booten? Es geht mit der Str�mung.

Mit Boot geht schnell. Aber woher nehmen Boot?

Holen aus La�itelj?

Leute versuchen Boot holen, drei, vier, versteh.

Wir hier warten.

Na, Mieze!

'Ne Art Kirche oder Synagoge oder so.

Schaut aus wie ein Harem. - Und keiner zu sehen.

Wie auf dem Friedhof. - EnNartet ihr ein Em pfangskomitee?

Kiek mal, Otto, Spargel! - Haben wir auch lange nicht gehabt.

Du Hasi, was ist eigentlich mit "mangiare"?

Wir haben die Fressalien im Boot vergessen!

Wann kommen die Boote? Es wird zu hei�.

Wann kommen die Boote? - Kommen, kommen.

26 km, und keine Br�cke heil.

Alle Stra�en unpassierbar. - Arbeit f�r die Pioniere.

Polteva, da kreuzen sich die Talstra�en. Das ist die Stelle.

Da! Eine Br�cke! Und nicht kaputt.

Weg von Fluss!

Halt! Nein, nicht zusammen!

Nicht mit den Typhuskranken! Boro!

Die Gefahr f�r die Verwundeten'.!

M�ssen alle helfen. Weg von Neretva, auf andere Seite von Fluss.

In Berge. Morgoljevo. Gut Dorf. Immer helfen Partisanen.

Noch einmal �ber die Br�cke.

Es gab keine Br�cke mehr �ber die Neretva.

Und doch kamen alle �ber den Fluss.

Die Typhuskranken, die Verwundeten und alle, die halfen.

�ber eine Br�cke aus Menschen. Die zweite Br�cke.

Helga war bereits auf der anderen Seite.

Aber sie wusste nicht mehr, wo sie hingeh�rte.

Nur, dass sie helfen musste, ohne zu fragen, ohne zu denken.

Und sie ging in der Kolonne, wie alle.

Wie weit noch? Wann kommt denn dieses Dorf jetzt?

Die ersten k�nnen Morgoljevo vielleicht schon sehen.

Gehen zu Gefangenen, Doktor.

Er sagt, ist gut. Aber l�gen.

Bluten. Hier.

Warum haben Sie nichts gesagt?

Ich verbinde Sie. - Fassen Sie mich nicht an.

Was ist denn? - Lassen Sie mich in Ruhe, Sie Verr�tersau.

Ich versteh's nicht.

Ich versteh's nicht.

Ja, ich bin schon seit Tagen bei Bewusstsein.

Hab's nur nicht gezeigt.

Schlafen Sie.

Ich kann nicht.

Ich muss da klarkommen.

Haben Sie Beschwerden? - Nein.

Sie haben mich behandelt und gepflegt und

Trotzdem - Sie w�ren sonst verblutet.

Ich versteh's nicht.

Ich versteh's nicht.

Ich verstehe nur, dass ich mich wie eine

wie eine Sau benommen habe.

Ich m�chte, dass Sie wissen, dass ich das wei�. F�r alle F�lle.

Was hei�t das? Ihre Verwundung ist nicht so schwer.

Sie kommen durch. - Ich versuche wegzukommen. Heute Abend.

Kommen Sie mit, nach Hause.

F�r eine Frau ist es schwer. Aber zwei haben mehr Chancen als einer.

Sie k�nnen sich unauff�llig bewegen. Man vertraut Ihnen.

Heute Abend um Ach, auch kaputt!

Nach Einbruch der D�mmerung?

Nachricht wegen der Medikamente? - Die Boten sind zur�ck.

Nichts. Keine Medizin. Es fehlt an allem.

Der Generalstab hat die Alliierten kontaktiert. - Und?

Noch keine Antwort.

Wenn �berhaupt eine kommt.

Sie krepieren wie die Tiere, und man kann nichts tun.

Man ist froh, dass der Tote Platz macht f�r den n�chsten.

Bald k�nnen wir keine Posten mehr aufstellen.

Ohne Medizin kann ich nicht verhin- dern, dass der Typhus um sich greift.

Wir mehr essen. verwundete dr�ben mehr essen.

Nein, wenig, wenig. Alle wenig.

Sie haben kein Prophylaktikum! - Es gibt doch keins.

Ich will das nicht. - Sie haben gesagt, eine Frau muss helfen.

Wenn es mich trifft, dann trifft es mich. Hier oder drau�en.

Wird schon kalt, wenn Sonne geht.

Kommt Herbst bald.

Da. Nehmen. Bauernmedizin.

Wenn auf Wunde legen, Blut still.

Wie geht NjemaEki-Offiziel'? Gut?

Geht gut?

Er ist schwer verwundet.

Ja.

Gift, viel Gift.

M�de?

Nein, nicht m�de. Nur

tot, leer, ausgebrannt. Wie dieses Dorf hier.

Nicht kalt am Kopf? Nehmen etwas?

Ich hab nichts. Ich bin gewohnt, so rumzulaufen.

Doch haben M�tze. Da, in Tasche.

Wie kommt die da rein? - War schon immer da. Schon in Boot in La�itelj.

Nichtwissen? Vergessen?

Nein

Oh, ja!

Rottsiepers Talisman.

Als w�r's vor 100 Jahren gewesen. - Aufsetzen, Doktor, bitte. - Nein.

Ist nicht gef�llig. - Warum nicht?

Deswegen? - Auch.

Nicht nur Sowjetstern, auch unser Stern. Stern von Volk.

Von Freiheit. - Ich wei�, Boro. Aber ich habe meinen Stern.

Warum nicht bleiben? Helfen, freiwillig.

Sie Faschismus hassen wie wir, ich glaube

Vielleicht, ich

Aber ich habe ein Vaterland wie Sie, Boro. Ich

Deutscher sehr schwer verwundet.

Gut laufen.

Ist er tot?

Fang noch mal an.

M- E-D...

Medizin?

Wo?

Hast du Nachricht?

Komm.

M- O-M...

C- I-L-O.

Mom�ilo.

P- O-L...

J - E. Aus.

L- E-Z...

A- T-I.

MomEilo Wiese liegen.

Pl�tzlich sieht er

Sack fliegen.

MomEilo hinlaufen

Pl�tzlich wieder sehen

Nicht Sack, Mann.

Fangen wie Schmetterling.

Mann nicht tot.

Engl�nder.

Verstecken Mann, Sack.

Medizin.

Medizin. Serum. Fass.

Engl�nder sehr verwundet, aber schreibt

Milan Angst.

MomEilo nicht Angst. Laufen.

Mom�ilo!

Fliegen!

Was ist? - Kind. Bei Typhuskranken laufen.

Ziehen Sie das an. - Wieso?

Sie m�ssen mit nach Polteva, Medizin holen.

Wieso ich? - Um den Engl�nder zu behandeln.

Wir k�nnen ihn nicht herauf bringen.

Wer "Wiru?

Es k�nnen nur Frauen gehen. Sie und ich. - Sie verlangen viel von mir.

Es sind keine Deutschen dort. - Sie wissen, was das f�r mich bedeutet.

Ja.

Und Sie wissen, was es hei�t, wenn ich allein gehe und nicht durchkomme.

Zwei mehr Chance als eine.

Was hei�t das?

Auf Wiedersehen.

Halt!

Der hat 'ne deutsche Uniform!

Mensch, das ist doch Scherer!

Herr Leutnant! -Wir dachten schon - Hat nicht viel gefehlt.

Waren Sie gefangen? - Ja. - Get�rmt?

Na, vermutlich.

Gehen wir in den Schatten.

Und Sie? - Nur ein paar Kratzer.

Wurde rechtzeitig rausgefischt.

Aber wir sind die Einzigen.

Die andern hat's erwischt.

Ich freu mich. Soll der Wagen Sie ins Lazarett bringen?

Danke. Ich bleib beim Haufen.

Unsere Sanit�ter gen�gen. Ich bin erstklassig behandelt worden.

Was?

Die haben eine deutsche �rztin. - Volksdeutsche.

Nein, eine deutsche �rztin. Das hei�t

Eher eine Schwester. - Ist desertiert, das Mistvieh. - Mund halten!

Ich frage nicht nach Ihrer Meinung. Wie weit ist die Stra�e?

Berger! -Ja? - Wie weit ihr mit der Stra�e seid.

Wir besetzen heute Morgen Polteva. Wissen Sie vielleicht den Namen?

Der Krankenschwester. - Nee, wir hatten nicht viel Gelegenheit

zur Konversation. Hertha oder Helga oder so.

Jedenfalls mit Warum? Wollen Sie Meldung machen?

Da w�rde ich in dem Fall beinahe sagen, dass

Helga lebt? Helga

Da dr�ben, das Geh�ft oberhalb der Br�cke.

Angst?

Ich spreche, Sie zeigen nur den Ausweis.

Aber das wird nicht n�tig sein.

Hey! Kannst ruhig weitergehen. Passiert euch nichts.

Na los, los!

Hoppla!

Nur f�nf Schritte, und sie w�re zu Hause gewesen.

Aber das Kind hatte ihren ersten Impuls gebrochen.

Und sie wusste, dass sie nicht den einfachen Weg gehen durfte.

Den Weg �ber die dritte Br�cke, die letzte.

Hey, Hasi, schau dir mal die "Rose von Stam bul" an.

Da wei� man ja nie, was hinter den heruntergelassenen Jalousien los ist.

Der ist die Tracht gewohnt. Seine Alte hat zu Hause auch die Hosen an.

Ich bef�rchte Lungen riss.

Tief atmen.

Sie m�ssen allein zur�ck.

Ich bleibe bei meinen Leuten.

Injektionen k�nnen Sie auch geben, das ist das Wichtigste.

Vielleicht bekommt ihr bald von woanders her

einen neuen Arzt. Einen von euch.

Ein Schritt zur T�r, und ich schie�e.

Ich habe den Befehl dazu, Doktor. Ich muss.

Hey, da sind noch zwei zum Schippen.

Wir m�ssen mit, zum Stra�enbau.

Warum sind Sie nicht zu Ihren Leuten gegangen?

Und was w�re aus Ihnen geworden?

Keiner h�tte gewusst, dass wir zusammengeh�ren.

Vielleicht.

Aber zwei haben eben mehr Chancen als eine.

Ich kann erst zu meinen Leuten, wenn Sie durchgekommen sind.

Mit den Medikamenten.

Mit den Medikamenten.

Ich versuche es allein. Bleiben Sie bei Ihren Leuten.

Und danke f�r alles.

Halt! - Eins, zwei - Sprengung!

Milica!

Hey, Kleine, lass die Schaufel da!

Verzeihung.

Als ich letztes Mal zu Hause war, hat mich mein Sohn nicht mehr erkannt.

Meiner wird vier, zu Weihnachten.

Meine beiden liegen unter dem Wittenbergplatz. War 'ne Luftmine.

Herr Feldwebel! Ich glaub, da ist jemand reingegangen.

Hey!

Ist da unten jemand? Ist da jemand?

Helga!

Martin

Helga! Mein Gott, Helga!

Martin.

Bis heute Morgen glaubte ich Dann kam Scherer Du lebst wirklich!

Er ist mein Leutnant. Wie bist du denn entkommen? Damit?

Ich bin nicht geflohen. - Nicht geflohen? Aber du bist doch hier!

Aber ich muss zur�ck. - Zur�ck? Wohin zur�ck?

Nach dr�ben.

Ich komme wieder. - Du gehst freiwillig zur�ck?

Ich kann's dir nicht erkl�ren.

Dr�ben ist Typhus. Ich muss mit den Medikamenten

Ich versteh nicht. Du musst?

Wer zwingt dich denn? - Niemand mehr.

Aber glaube mir doch, ich muss das noch tun.

Das Eine noch. Das kann mir niemand abnehmen.

Ich versteh nicht. Du hilfst dem Feind?

Hast du einmal erlebt, wie dir die Menschen unter den H�nden wegsterben?

Und du kannst nicht helfen, weil du keine Medizin hast?

Da begreifst du, es gibt keine Feinde.

Ach was, Feinde! Banditen, Gesindel! - Nein!

Menschen! Auf alle F�lle!

Wie du und ich. Lass mich gehen. Ich komme wieder.

Nein, du gehst nicht.

Es ist Krieg. Da muss man wissen, wo man hingeh�rt.

Ja, das muss man.

Aber ich wei� nichts anderes. Ich geh�re dahin, wo man mich braucht.

Und unsere Verwundeten? Und ich?

Brauch ich dich nicht?

Ich komme wieder, Martin.

Glaub mir das.

Auch wenn du mich heute noch nicht verstehen kannst.

Ich komm ja wieder.

Hey, Dokument! - Lass gehen. In f�nf Minuten ist Sperrstunde.

Sonst kommt sie nicht mehr nach Hause. - Na gut

Helga!

Feuer einstellen! Weitergeben!

Helga! Helga, komm zur�ck!

Helga!

Helga!

Helga! Helga, komm zur�ck!

Helga!

Helga! Helga, komm zur�ck!

Ich muss zur�ck.

Bitte

Ist gef�llig.

Jetzt du brauchen Arzt.

U ntertitel Bettina Arlt

Film und Video Untertitelung Gerhard Lehmann AG

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