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Guten Abend.
Guten Abend, Herr Köpke.
Dankeschön. Ihr Schlüssel bitte.
Guten Abend. Danke sehr.
Köppchen, guten Abend.
Kann ich mich an den Weg gucken haben?
Ja, absolut.
Du, was hört man eigentlich vom Neuen?
Du, ich weiß auch noch wenig über ihn. Ich weiß nicht einmal, wie der
Ich weiß nur, dass er beim Einsatzkommando war und seit Kurzem bei
Kriminalpolizei ist. Das heißt, wir müssen ihm alles beibringen.
Was machst du denn speziell?
Naja, die müssen eben so Kaffee kochen, Wurstsemmel holen. Ja, so möchte ich
das.
Ja,
Servus, Rennst.
Na, wie geht's dir?
Ach, Rex, wir wissen ja, wie es dir geht.
Schau, ich hab dir was mitgebracht.
Komm,
vergiss es.
Ich glaub, das mit den Wurstzimmern, das wird nix mehr.
Man kann's ja mal probieren.
Komm, Rex, geh mit in die Küche. Ich geb dir dort was zu essen.
Das ist überhaupt keine Kunst.
Es geht um die Wurstsemmel, verstehst du? Einzig allein um die Wurstsemmel.
ist ja recht.
Nur nicht aufgeben.
Und die Wurstsemmel, die wird schon nicht verkommen.
Na gut, ich gehe jetzt. Ich bleibe morgen bei ihm.
Schlaf gut, Rex.
Na hoffentlich.
Die letzten Nächte hast du ja kaum mit Auge zugemacht.
Komm.
Schönen Appetit.
Ja, wer stört?
Du bist weg.
Was gibt's?
Na gut, ja.
Ja, ich komme.
Na, wie geht's dir?
Wie ich gesehen habe, hat er tote, ausgeprägte Kopfverletzungen.
Möglicherweise zur Unkenntlichmachung des Gesichts. Außerdem hat er keine
Fingerkuppen mehr.
Damit soll offensichtlich verhindert werden, dass er identifiziert wird.
Vielleicht war er vorbestraft.
Hoffentlich hat er irgendwelche besonderen Kennzeichen. Die sind dann
auch entfernt worden.
Du kannst ihn wirklich motivieren, Höllerer. Wirklich.
Ein Mistgestein auch unten ist der Sack weg.
Was macht denn der da?
Das darf doch nicht wahr sein.
Komm, gehen wir.
Hey, sagen Sie, was machen Sie da?
Ich habe ein Beweismittel.
Aha, wer sind Sie eigentlich?
Brandner.
Kriminalpolizei, Fünder neu.
Oh.
Entschuldigung, ich dachte, Sie kommen ins Büro. Da war niemand. Ein Kollege
mir gesagt, dass ich Sie hier finde.
Ja, hallo.
Ich bin der Höllerer.
Das ist der Böck.
Ich heiße Alex.
Das ist der Peter.
Christian.
Tag, die Herren.
Ich habe leider wenig Zeit.
Servus.
Darf ich vorstellen, das ist unser Dr.
Graf, Gerichtsmediziner. Und das ist der Brandner, unser anderer Kollege.
Aha, freut mich.
Sie sollten sich aber trotzdem etwas Trockenes anziehen.
Ich habe nämlich meine Dissertation über Erkältungen mit Todesfolge geschrieben.
Ja, danke für die Tipps. Schön, dass Sie sich auch um lebende Menschen kümmern.
Naja, das mache ich so oft ich Gelegenheit dazu habe.
Leider sehr selten.
Also, wo ist die Löch?
Schön. So ist es.
Aha.
Wann kann der Tote nicht im Wasser gelegen sein? Normale Waschhautbildung
Händen. Aha, keine Fingerkuppen.
Aber nur eine geringe in den Handinnenflächen. Ich würde sagen
Tage, eher weniger.
Er war in dem Leinenvater eingepackt. Ja.
Aber die Gesichtsverletzungen können keine Treibverletzungen sein. Dafür sind
sie zu regelmäßig.
Wahrscheinlich wollte man sein Gesicht unkenntlich machen.
Können Sie schon etwas über die Todesursache sagen?
Naja, so wie der Tote aussieht, ist er mit Sicherheit nicht ertrunken. Also
liegt Fremdverschulden vor.
Da, schauen Sie sich das an.
Die Halswirbelsäule ist im Bereich zwischen Dreher und Nicker abnorm
Das heißt Genickbruch. So ist es.
Und über die Todeszeit kann ich erst etwas sagen nach der Objektion. Also,
später, meine Herren.
Tschö. Tschö.
Na, nein.
Sollen wir einen unbekannten Toten ohne Gesicht und ohne Finger kriegen?
Ja. Der einzige Anhaltspunkt ist dieser Leinensack, oder?
Ja.
Gut, ich würde sagen, wir sehen uns im Büro.
Ziehen wir nur noch schnell was Trockenes an, ja?
Der Neue gibt aber ein ganz schönes Tempo vor. Ja, das schaut nach Stress
Papier ist in dem Handel.
Nach der Geschichte gestern Nacht ist es besser, nicht in einem Hotel
aufzutauchen.
Ich glaube nicht, dass man die Leiche so schnell packt.
Und wenn?
Man wird sie nicht identifizieren können.
Warum muss der Idiot auch die Tür aufmachen?
Hey.
Schade, eine größere Sache zu sein, die du vorher so warst.
Ich glaube, es ist besser, du weißt nicht, worum es geht. Also.
In poco a lupo, crepe.
Für diesen Riemen.
In ein paar Tagen bin ich wieder bei dir.
Bringst du mir etwas mit, Mama? Ja, ich werde etwas besonders Schönes für dich
aussuchen.
Hast du noch Bauchschmerzen?
Immer noch ein bisschen.
Wahrscheinlich hast du wieder zu viel genascht.
Geh wieder die Butanen auf die Hand.
Schauen Sie, dass sie nicht so viel Schokolade isst.
Selbstverständlich. Fährt dein Sekretär auch mit?
Dann kann er ja auch dich aufpacken.
Ja, Anna.
Ich werde auf die Mama aufpassen. In Wien will mir schon nichts passieren.
Ciao, Bella.
Mi raccomando. Bella brava. Ciao. Ciao.
So, die im Labor haben gesagt, es wird wahrscheinlich länger dauern. Die sind
total überlastet.
Ja, bei den Vermisstenanzeigen habe ich auch noch nichts Passendes gefunden.
Sag mal, weißt du, wo der Peter ist?
Er ist beim Rex.
Ja.
Ich habe von der Geschichte gehört.
Er ist seitdem nicht mehr aus dem Haus gegangen.
Der Höller und ich, wir kümmern uns abwischend um ihn.
Er frisst nur, wenn einer von uns beiden dabei ist.
Ja, servus, Rex.
Schau, hat der Hundekekse mitgebracht?
Ja.
Na, sag, geh mal in den Wald spazieren.
Na, was ist? Magst du nicht spazieren gehen?
Oh, Rex, jetzt gibt's einmal Hundekekse.
Ja, und zwar die Hexbrachbeine.
Superb. Empfohlen von Küchen.
Und dazu?
Der gute, ungepeilte Herr.
Ausgesucht vom Sommelier.
Jetzt stärkst du erst einmal, weil heute Abend kommt der Böck.
Mit dem kannst du richtig spielen, was? Der ist ein bisschen jünger. Den kannst
du richtig herumschleichen.
Hm?
Was machen wir bloß mit dir?
Herr Brandner!
Jetzt bitte komm jetzt hierher! Hier gibt's was zu sehen.
Haben Sie etwas Neues herausgefunden?
Wem es nimmt, schauen Sie sich das erst einmal an.
Was genau soll ich mir ansehen?
Ich habe den Toten extra noch nicht zugemacht, weil ich Ihnen etwas
zeigen möchte.
Dass die Lungen nicht überbleibt sind, dass er also keinesfalls ertrunken ist?
Naja, das stand ja schon vorher fest.
Nein, der Mann ist an einem Genickbruch gestorben.
Nein, die Kopfverletzungen mittels eines stumpfen Gegenstandes ausgeführt, die
hat man ihm erst nach seinem Tod beigebracht. Der Gesichtsschädel ist
zertrümmert, es gibt die typischen Quetschwunken mit zum Teil erhaltenen
Gewebsbrücken. Ja, ja, deutlich zu sehen.
Ja, aber was Sie nicht sehen, das ist, dass der Mann vor circa drei Monaten
einen Herzinfarkt gehabt hat.
Das dürfte uns bei der Identifizierung vielleicht weiterhelfen. Ja, das glaube
ich auch.
Darüber hinaus, er ist circa 50 bis 55 Jahre alt und der Tod ist gestern etwa
den Abendstunden eingetreten.
Danke. Bitte.
Mit so einem Anblick kann man jemanden ganz schön erschrecken.
Erschrecken kann man jemanden nur, der sich auch erschrecken lässt.
So ist es.
Wiedersehen.
Wiedersehen.
Frau Amato, ich freue mich, dass Sie nach Wien kommen konnten.
Das ist Herr Bianchi, mein Sekretär.
Ich dachte, Ihr Leibwächter.
Sie ist da. Du kannst kommen.
Welche Maschine nimmst du?
Gut. Ich bin sicher, dass ich Ihnen helfen kann. Ich habe ziemlich viel
über die Geldwäsche der italienischen Mafia in Österreich.
Wenn ich von Ihren Informanten die richtigen Antworten bekomme, dann kann
Michele Geraldo verhaften lassen. Und Sie haben eine große Tore für Ihr
Das ist mein Büro.
Bitte.
Geraldo ist auch für den Mord an Oberstaatsanwalt Paolo verantwortlich.
weiß. Ich habe einen Artikel darüber geschrieben.
Wenn ich durch Sie genügend stichhaltige Beweise bekomme, dass Geraldo in
Österreich Drogengelder beißgewaschen hat, Dann kann ich ihn wegen Rauschgift
Handel anklagen.
Steht er erst einmal deswegen unter Anklage, dann gibt es sicher auch
die den Mut haben, über alle seine anderen Verbrechen und den Mord an
Oberstaatsanwalt De Paolo zu reden. De Paolo war mein Vorgesetzter.
Ich bin es ihm schuldig, seine Mörder zu finden.
Und womit behandeln Sie den Leinansack? Mit Cyan -Agrüldämpfen.
Wenn Fingerabdrücke darauf sind, werden diese sichtbar. Auch wenn der Sack schon
längere Zeit im Wasser gelöbt ist.
Aha.
Und was ist denn bei der UV -Untersuchung herausgekommen? Eines nach
anderen. Wir haben momentan wirklich viel zu tun. Danke. Sehr freundlich.
Mehr können wir im Moment hier nicht tun. Ich fahre zum Rings. Wie geht es
denn? Nicht so gut.
Tut mir leid.
Ich hatte selbst mal einen Hund.
Wie war der Flug?
Du bist ein Idiot.
Wie hat das passieren können?
Ey, Mimo, er ist plötzlich im Zimmer gestanden.
Ich hätte keine andere Wahl.
Außerdem haben wir ihn noch in der Nacht aus dem Hotel gebracht und in den Fluss
geworfen.
In den Fluss geworfen?
Und was ist, wenn man die Leiche findet?
Ach, Tom, wir sind ohne ihn nur ein paar Tage in Wien. Und bis dahin wird man
sie schon nicht finden.
Hallo, Rex.
Die Nachtschicht ist da.
Was
haben
wir denn da?
Schau, du hast es schon wieder nicht umgelesen.
So.
Das wird ja schon mit dem doofen Futter vom Fenster ein Fettmal.
Lecker.
Aber ich finde, die Küche ist nicht fein genug für so ein Essen. Gehen wir ins
Wohnzimmer, ja?
Noch nichts.
Das ist doch viel gemütlicher bei Kerzen, nicht was?
Hat der Hölleradier ein Wasser gegeben?
Wahrscheinlich nicht, wie ich denke. Ich hole dir aber etwas.
Was ist denn, Rex?
Geh, Rex, da ist nichts.
Komm, Rex, das war höchstens ein Marder oder so.
Ich wollte ihn mal kennenlernen.
Aha.
Ja, das ist der Rex.
Rex, das ist unser neuer Kollege, der Brandner.
Hallo.
Also der Höller und ich, wir schlafen abwechselnd bei ihm.
Aber das ist auf die Dauer keine Lösung.
Der Mietvertrag vom Haus läuft auch ab.
Er weiß, wie es weitergehen soll.
Er schläft auch kaum.
Er läuft die ganze Nacht unruhig im Haus herum.
Manchmal wedelt er wenigstens mit dem Schwein.
Wedeln ist nicht unbedingt eine Ausdruck von Freude.
Es kann genauso gut Stress oder Unsicherheit bedeuten.
Spazieren gehen will er auch nicht mehr.
Höchstens eine kurze Strecke. Er will immer in der Nähe vom Haus bleiben.
Das erste Mal seit langer Zeit, dass der Rex wieder spielen will.
Rex, hör auf, Rex. Du kannst ihm doch nicht die Schuhe ruinieren. Die waren
sicher teuer. Schon in Ordnung. Er will mir nur etwas sagen.
Und was?
Er meint, wenn ich keine Schuhe anhabe, dann kann ich auch nicht weggehen.
Du kennst dich ziemlich gut aus bei Hunden, hm?
Weißt du, das Wichtigste wäre, wenn der Rex einmal wieder eine Nacht
durchschlafen würde.
den Fall, dass er wieder aufwacht.
Okay.
Gut macht ihr zwei.
Danke. Es war ein gutes Gespräch, Frau Kramer.
Es wird noch einige Zeit dauern, bis wir das ganze Material so gesehen haben.
Woher kennen Sie eigentlich Frau Kramer?
Vor einem Jahr war sie bei mir in Rom.
Sie hat für dieses Nachrichtenmagazin recherchiert. Eine kluge und mutige
Sie weiß am meisten über die Geldgeschäfte der Mafia in Österreich.
Es sieht so aus, als ob die Banken Sie bei Ihrer Arbeit behindern würden.
Logisch. Keine Bank will zugeben, dass bei ihr Mafia -Gelder liegen.
Aber verdienen wollen alle daran.
Mich wundert nur, dass sie die Bankleute zum Reden bringt.
Sie weiß eben etwas über Sie.
Im Sinne der guten Sache ist das schon in Ordnung übergemacht.
Geht es Ihrer Tochter eigentlich schon besser?
Ich werde jetzt mit dem Kindermädchen telefonieren.
Gute Nacht.
Sie hat ins Zimmer gekommen.
Wie gefällt dir das Foto deiner Frau?
Tun Sie bitte nichts. Ich mache sowieso alles, was Sie wollen.
Bisher hat ja alles Beste mit ihr geklappt.
Wir haben sie nur zu uns geholt, damit es weiterhin so bleibt.
Wir wollen genau wissen, was die Staatsanwältin erfährt und vor allem,
trifft. Ja, wir waren heute mit dieser Journalistin essen.
Sie will sie in den nächsten Tagen mit ein paar Bankleuten zusammenbringen.
Mehr weiß ich im Moment wirklich nicht.
Gut, du rufst uns an, wann immer du was Neues erfährst, okay?
Keine Angst, wenn alles funktioniert und du genau tust, was ich dir sage, wird
dir und deiner Frau nichts passieren.
Gut.
Sie müssen auf jeden Fall morgen früh sofort mit ihr zum Arzt gehen.
Ja, wenn sie wach geworden ist, dann geben Sie sie mir.
Hallo, mein Kleines.
Wie geht es dir?
Ich habe schon gehört, dass es schlimmer geworden ist.
Wenn du zum Arzt gehst, dann fehlst du eben in der Schule.
Es ist wichtig.
Also gut.
Dann erzähle ich dir noch eine Gute -Nacht -Geschichte.
Wo sind wir denn gestern stehen geblieben?
Ah ja, bei der Hexe Cruella.
Rex, dürft ihr mir vielleicht meine Schuhe von dir ausbauen?
Danke, Rex.
Wir zwei machen jetzt einen schönen Morgenspaziergang.
Hm?
Das ist aber wirklich sehr interessant.
Bleibt natürlich unter uns. Danke, Herr Kollege.
Bravo. Sag einmal, was machst du jetzt schon im Büro? Du solltest doch beim Rex
bleiben. Der Brandner ist bei Ihnen.
Aha.
Der kennt sich ganz gut aus bei Hunden.
Ja, ich aber auch, bitte. Ich weiß zum Beispiel, Hunde lieben Wurst.
Was hältst denn du eigentlich vom Brandner?
Du, ich finde es auf jeden Fall toll, dass er sich jetzt auch um den Rex
kümmert. Und sonst, ich kenne ihn ja noch viel zu wenig, um irgendwas sagen
können.
Deswegen habe ich auch schon nebenbei ein paar Dinge über ihn in Erfahrung
gebracht.
Was?
Du hast hinter seinem Rücken über ihn recherchiert?
Und?
Also, sein Vater ist Anwalt, seine Mutter ist Ärztin.
Die Familie wohnt in der Nähe von einem Trainingsplatz der Polizeihundesstrafe.
Der Brandner ist praktisch bei den Hunden aufgeratzt.
Dann ist er gegen den Willen seiner Eltern zur Polizei gegangen und
Hundeführerin geworden.
Er war mit seinem Hund bei einer Sondereinheit.
Der Hund ist ihm dann bei einer Explosion umgekommen.
Daraufhin hat er sich zu uns versetzen lassen und wollte nie wieder was mit
Hunden zu tun haben.
Na und, was gibt's über sein Privatleben?
Er ist nicht verheiratet.
Und die Frauen sollen ganz schön hinter ihm her sein.
Na gut, wenn er so ausschaut wie der, sind die Frauen auch hinter mir her. Na
gut, sag doch wieder nicht das, bitte.
Du,
ich muss jetzt langsam los.
Ja.
Das ist gut.
Einmal. Okay?
Einmal.
Einmal.
kommt es wohl nie genug, was?
Also gut, lass ihn fallen.
Na komm, lass ihn fallen.
Na, was wird er dem Rex schön ins Ohr gesagt haben?
Keine Ahnung, ich weiß nur, dass der gleich eingeschlafen ist. Na ja, eben,
er einschlafen soll.
Am jeden Fall, es braucht niemand, was ich ins Ohr sage.
Ich könnte auch da schnell nicht da im Stehen einschlafen.
Ja, weg.
Sehr schön.
Wie ist der Name der Firma?
Danke.
Das war das Labor. Unter dem UV -Licht ist auf dem Leinensack der Name der
Erzeugerfirma und die Seriennummer aufgetaucht. Das konnte man vorher nicht
sehen, weil die Farben ausgeworfen sind.
Sehr gut.
Dann können wir bei der Erzeugerfirma jetzt anrufen und fragen, an wen diese
Säcke mit dieser Seriennummer ausgeliefert worden sind.
Brandner? Sehr gut.
Ich komme gleich nach. Ich fahre nur kurz bei mir daheim vorbei.
Bis später.
Was ist denn, Rex?
Ist ja gut, Rex.
Na komm.
Guten Morgen, Frau Staatsanwalt. Guten Morgen, Franco.
Die von der Redaktion haben vorhin angerufen.
Wir werden den ganzen Tag bei Ihnen sein.
Frau Kramer holt uns in ein paar Minuten ab.
Ich rufe nur schnell meine Frau an.
Aber grüßen Sie von mir. Von wem?
Ihr seid den ganzen Tag in der Redaktion von dieser Kram.
Was ist am Abend?
Okay, dann melde dich wieder, wenn du es weißt.
Und? Was glaubst du?
Stimmt das, was er uns sagt?
Ich glaube nicht, dass er uns belügt.
Dazu hat er viel zu viel Angst um seine Frau.
Rechts in dieses Hotel dürfen leider keine Hunde hinein.
Ich weiß auch nicht warum. Vielleicht haben sie Angst, dass Hunde Aschenbecher
stehlen oder sich mit dem Vorhang die Schuhe putzen.
Also, komm mit.
Ich verstehe.
Geheimnis.
Ja, entschuldigen Sie bitte, das Bild hat sehr schlecht gehangen.
Und sonst?
Der Leinanpack, in dem der Tote eingedickelt war, stammt aus dem Hotel.
Solche Decke werden von der Hausinternen Wäscherei zum Transport verwendet. Und
hast du die Angestellten aus der Wäscherei schon einfangen?
Du noch nicht. Ich wollte, dass wir zuerst mit der Direktorin sprechen, weil
müsste ja am besten Bescheid wissen über ihr Personal.
Und, haben wir einen Termin bei ihr? Sie hat keine Zeit, angeblich eine
Besprechung. Das stimmt.
Ich habe tatsächlich eine Besprechung.
Tag, mein Name ist Brandner.
Mein Kollege Böck haben Sie ja schon kennengelernt. Wir wollen Sie auch nur
stören. Wollen Sie nicht Blatt nehmen?
Danke.
Für manche Dinge muss man sich eben Zeit nehmen.
Wir haben eine Leiche aus der Donau gefischt, die in einem Wäschesack Ihres
Hotels verpackt war. Wir konnten den Mann leider noch nicht identifizieren.
Vermissen Sie vielleicht einen Gast oder Angestellten?
Wir haben einen Gast, der vorgestern Abend angekommen ist und seitdem nicht
im Hotel gesehen wurde.
Sein Sekretär hat ihn ein paar Mal hier angerufen.
Herr Köpke ist immer sehr korrekt.
Meistens hinterlässt eine Nachricht eine Rezeption, wo er zu erreichen ist.
Danke.
Merkwürdig. Er hat sich ja mal seinen Koffer ausgepackt.
Aha.
Der Mann ist aus Berlin. Ich habe hier die Telefonnummer seiner Firma.
Guten
Tag,
Brandner hier aus Wien. Ich würde gerne das Sekretariat von Herrn Kapitän
sprechen. Danke.
Brandner, Kripo, Wien.
Nein, wir wissen noch nicht genau. Wir wurden nur verständigt, dass Herr Köpke
aus seinem Hotel abgängig ist.
Können Sie mir sagen, was Herr Köpke in Wien wollte?
Und wer ist dieser Kelleman?
Und wann wollte Herr Köpke ihn treffen?
Wissen Sie nicht genau.
Ja, wir werden versuchen, mit dem Mann zu sprechen.
Ja, wir rufen Sie an, sobald wir etwas Neues erfahren.
Danke inzwischen.
Der Köpke wollte einen Geschäftspartner aus Ungarn hier treffen, mit dem es
Ärger gegeben haben soll. Kelleman heißt der Mann.
Ja, das ist eine Eintragung für heute. Zwölf Uhr, Kelleman -Hotel.
Wären zehn Minuten.
Ja, hoffentlich ist das dieses Hotel.
Immer positiv denken, Christian.
Hören Sie uns bitte benachrichtigen, wenn sich ein Herr Kellemann meldet.
Wie wird der Name?
Kellemann.
Ja, Rex.
Ja, der Rex ist wieder dabei.
Schaut doch.
Hallo, Rex.
Ja, was machst denn du da?
Servus. Rex hat eben diesen Herrn hier gestellt.
Schicksal. Der Rex geht wieder ins Büro.
Sie sind also nur vor uns weggelaufen, weil Sie Angst gehabt haben, dass Herr
Köpke einen Haftbefehl wegen Betrug gegen Sie erwirkt hat. Ich habe Ihnen
gesagt, dass wir geschäftliche Probleme haben, der Köpke und ich.
Ich bin extra nach Wien gekommen, um mit ihm darüber zu reden.
Köpke wollte seine Beteiligung an Ihrer Firma in Ungarn zurückhaben. Sie können
nicht bezahlen.
Wäre doch ein Motiv, Herrn Köpke umzubringen. Dann kommen Sie nach Wien
vereinbarten Termin, um sich unverdächtig zu machen. Und laufe weg
Bitte schön.
Wann hätte ich Köpke ermordet?
Ich bin seit zwei Stunden in Wien.
Man kann auch jemanden beauftragen, einen Mord zu begehen.
Der große Boss war vor einiger Zeit in Wien. Dabei haben wir diese Fotos
gemacht.
Wer sind die beiden Männer, die hier mit ihm ins Auto steigen? Der Ältere ist
der Chef einer Privatbank und der Jüngere ein Anwalt dieser Bank.
Wenn der Boss persönlich in Wien war und diese Leute getroffen hat, heißt das
ganz sicher, dass er auch mit ihnen Geschäfte gemacht hat.
Wahrscheinlich sind bei dieser Bank Drogengelder gelandet.
Wenn wir dafür Beweise kriegen können, würde uns das einen wesentlichen Schritt
weiterbringen. Was glauben Sie, warum er ausgerechnet bei uns in Wien war?
Weil bei uns die Banken dafür bekannt sind, sehr diskret zu sein.
Ich will unbedingt mit diesem Bankdirektor reden.
Der ist vor einem Monat in Pension gegangen und lebt zurückgezogen auf dem
An den kommt man nicht heran. Und der Anwalt?
Er gilt als nicht sehr seriös und ist misstrauisch.
Aber vielleicht trifft er sich ja mit Ihnen, um herauszufinden, was Sie
Wir gehen davon aus, dass die Fingerabdrücke aus den persönlichen
Köpke sind.
Wir vergleichen jetzt die sichergestellten Abdrücke mit denen, die
Zimmer gefunden haben. Was noch weiter helfen kann?
Möglicherweise. Da an der Verbindungstür gibt es ein paar ganz interessante
Abdrücke.
Aufgrund der Spuren muss der Köpke so vor der Tür gestanden sein.
Wie Spuren?
Man muss sich von der Tür weg ins Nebenzimmer bewegt haben. Sieht ganz so
Habt ihr schon was gefunden?
Ja.
Der Köpke war möglicherweise im Nebenzimmer. Die Verbindung war offen.
Wir hatten den Rektor reingekriegt. Ich hab mir eine Genehmigung von der
Direktorin geholt.
Außerdem ist er ja jetzt im Team.
So.
Er macht die Totmannstellung.
Ich habe gewarnt mit Sicherheit in diesem Zimmer.
Ich wollte nur vorbeischauen und fragen, ob es schon etwas Neues gibt. Im Moment
kann man nichts genaueres sagen.
Ist Ihr Kollege vielleicht auch da?
Ja, der ist auch da.
Die Verbindungstür war offen.
Sie sollte eigentlich abgeschlossen sein.
Die beiden Zimmer waren vor kurzem an eine Familie vermietet.
Nachdem sie abgereist ist, hat das Zimmermädchen wohl vergessen, die Türen
wieder abzuschließen.
Wurde das Zimmer wieder vermietet?
Ja, an einen Italiener. Wann ist er angekommen?
Am selben Tag wie Herr Köpke.
Er hatte eigentlich für drei Tage gebucht, ist aber nach einer Nacht
abgereist.
Ich muss Sie mal einen Fall bitten.
Sie können dieses Zimmer vorläufig leider auch nicht vermieten.
Wir müssten auch nebenan nach möglichen Spuren und Fingerabdrücken suchen.
Christian, lass dir von der Frau Fuchs die Meldebescheinigung und die
Telefonliste von Michaelina geben.
Okay.
Der Nebenmann ist schon aufgeräumt worden. Wahrscheinlich wird es ziemlich
schwierig sein, brauchbare Abdrücke zu finden. Wir werden gleich mit der Arbeit
beginnen. Danke.
Komm, Rex.
Ja?
Was gibt's?
Sie wird möglicherweise morgen den Anwalt einer Bank treffen.
Er heißt Dr.
Valentin. Es ist aber nicht sicher.
Wo soll das Treffen stattfinden?
Ich weiß es nicht. Das steht noch nicht fest. Wir fahren nach dem Frühstück in
die Redaktion und dann treffen wir den Anwalt. Ich melde mich sofort, wenn ich
neue Informationen habe. Gut.
Wie geht es meiner Frau?
Solange du uns genaue Informationen lieferst, sehr gut.
Sie will den Anwalt der Bank treffen.
Welcher Bank?
Der Bank, mit der der Boss Geschäfte macht.
Hm, das könnte ihm schaden.
Ja, ihr auch.
Ich habe heute früh den Anwalt dieser Bank erreicht und lang mit ihm geredet.
Er wollte sich nicht mit Ihnen treffen.
Ich habe ihm gesagt, dass es schlecht für ihn und die Bank sein könnte, wenn
ein solches Gespräch verweigert.
Jetzt haben wir den Termin.
Gut. Aber er will in der Öffentlichkeit nicht mit Ihnen gesehen werden.
Bei uns daheim trifft man sich in solchen Fällen in einem geschlossenen
Genau das machen wir.
Wir treffen uns um 12 .30 Uhr im Marek.
Das Restaurant gehört einem Freund von mir und hat Urlaubssperre. So sind wir
ungestört. Ich bin Ihnen sehr zu Dank verpflichtet. Ich habe vorhin mit Trump
telefoniert. Die Sonderkommission ist mit den bisherigen Ergebnissen sehr
zufrieden. Ich bin schon gespannt, was uns der Anwalt erzählt.
Also ich finde, er macht das nicht schlecht, der Brandner.
Der Alex?
Bist du der Alex?
Na, der Brandner.
Das sag ich ja, der Brandner.
Er macht's auf die freundliche Tour. Und der Kellemann hat auch schon einen
Betrug zugegeben.
Na, keine Kunst. Du hättest sehen sollen, was ich dem für einen scharfen
zugeworfen hab bei der Verhofftung.
Ah, drum.
Ja, ja, er ist immer noch ganz blass.
Also so wie du ausschaust, da erkläre ich mich freiwillig bereit, zwei Liter
Kaffee zu kochen. Nein, nein. Ich habe mich die ganze Nacht vom Kaffee ernährt.
Aber danke dir. Da gibt es jetzt nur mehr ein einziges Mittel.
Na du.
Was ist, kriege ich keine?
Aber ja, selbstverständlich.
Aber du pass auf, der Rex hat schon wieder ganz interessiert hingeschaut.
Na geht, er will doch schon lange keine Wurst zimmern mehr. Bitte?
Das gibt's ja nicht.
Er hat sie geschnappt, also will er sie fressen.
Hast du für mich auch noch eine?
Tut mir leid, mit dem Rex habe ich jetzt nicht gerechnet.
Naja, keine Sämme für Böck.
Also der Kellemann hat weiter geleugnet, dass er mit dem Mord an Köpke
irgendetwas zu tun hat.
Da.
Danke. Aber natürlich ist er weiter wegen Flucht - und Warfretungsgefahren.
Könnte gut sein, dass der den Italiener beauftragt hat. Alles läutet darauf hin,
dass er ein Profiverbrecher ist.
Name und Adresse von dem Italiener sind laut der italienischen Behörden
gefälscht. Was haben wir?
Der Köpke ist weg und der Italiener ist auch verschwunden.
Und nach dem Aussehen der Leiche war da ein Profi am Werk.
Naja, wir wissen auch ziemlich sicher, dass der tote Köpke es bei seiner
Sekretärin hat uns bestätigt, dass er vor ein paar Monaten einen Herzinfarkt
gehabt hat und diesen überstanden hat. Und das wiederum steckt sich mit dem,
Dr. Graf herausgefunden hat.
Guten Tag.
Mein Name ist Mühlbauer. Ich sollte mich bei Ihnen melden.
Ah, Sie arbeiten im Hotel.
Ja. Ich war zwei Tage weg und habe jetzt erst erfahren, dass ich herkommen soll.
Das ist schon in Ordnung. Guten Tag, Brandner.
So, bitte.
Also, Sie waren an der Rezeption, als der Italiener, den wir suchten,
ist. Ja, er hat bei mir eingecheckt. Ihre Kollegen haben ihn so beschrieben.
Aber Sie haben ja etwas länger mit ihm geredet. Ja, aber ich kann mich leider
nicht mehr so genau erinnern.
Ich glaube, die Augen stimmen nicht.
Die waren größer.
Eine gute Möglichkeit wäre, auf dem Weg vom Auto ins Lokal.
Auf diese Art hätten wir schon früher machen können.
Es ist viel zu riskant.
Ich bin dazu da, Leute zu töten und nicht erwischt zu werden.
Wie sollen wir es machen?
Ich möchte es machen, wenn sie im Lokal ist.
Ja, aber die Vorhänge sind viel zu hoch.
Ich kann nur von da oben schicken.
So hat es ausgesehen.
Danke.
Der Erkennungsstil hat einen.
Na, was ist mit dem Erkennungsstil?
Der hat einen der Fingerabdrücke im Hotelzimmer identifiziert.
Er gehört einem gewissen Markus Schober, vorbestraft wegen Hehlerei und
Waffenschmuggel. Wir haben leider keine aktuelle Adresse, aber ich kenne da
jemanden, der ihn ausfindig machen könnte.
Als erstes gehen wir mal die Fahndung nach dem Italiener raus und dann holen
uns den Schober.
Können Sie bitte anhalten?
Wir sind aber noch nicht da.
Bleiben Sie bitte trotzdem stehen.
Meine kleine Doktorin ist krank.
Was Schlimmes?
Man weiß noch nichts Genaues.
Ich habe vorhin mit ihr telefoniert.
Sie war schon beim Arzt und muss zum Spezialisten.
Ich bringe ihr das mit.
Zum Glück kann sich ja ihr Mann um sie kümmern.
Leider nicht.
Wir sind mittlerweile geschieden.
Seitdem ich Staatsanwältin bin, hat er einfach mit der Angst um mich nicht mehr
leben können.
Als Oberstaatsanwalt De Paolo ermordet worden ist, hat er mich angerufen und
angeboten, zurückzukommen.
Aber nur, wenn ich meinen Beruf aufgebe, ist er nun wahr.
Sie ist jetzt da.
Wir müssen durch einen Hintereingang reingekommen sein.
Verdammt. Es hat sich einer vor sie hingesetzt.
Es ist wahrscheinlich dieser Anwalt.
Erschießt du erst den und dann den.
Zu viel Risiko. Nach dem ersten Schuss geht sie vielleicht in Deckung. Wir
einen toten Anwalt und sie ist weg.
Wir müssen warten.
Also, ich fürchte, ich kann Ihnen nichts Interessantes erzählen.
Es gibt zwei Möglichkeiten.
Entweder Sie erzählen mir etwas, oder ich lasse aufgrund des
Rechtshilfeabkommens die österreichischen Behörden gegen Ihre
Ich bin nur der Anwalt der Bank.
Ich habe mit den eigentlichen Geldgeschäften nichts zu tun.
Verehrter Herr Doktor, es gibt ein Foto, auf dem Sie und der Direktor Ihrer Bank
mit einem der wichtigsten Mafiabosse Italiens abgebildet sind.
Und Sie wollen mir erzählen, dass Sie nichts wissen und nichts mit dieser
zu tun haben?
Sie verlangen von mir vertrauliche Informationen aus der Bank.
Ja.
Frau Baumann?
Frau Baumann, Essen aus Edan ist da.
Ich helfe Ihnen, ich hole die Rettung.
Ich hole deine Ambulanz, wir müssen hier weg.
So eine Gelegenheit kommt so bald nicht wieder.
Wir warten noch.
Mit.
Komm, lass uns wieder abhauen.
Wir haben einen Auftrag zu erledigen. Wenn wir uns hier erwischen, dann ist
gewarnt. Dann können Monate vergehen, bis wieder jemand von uns an sie
herankommt. Vielleicht beißt sich der Typ noch einmal nach vorne.
Bitte, Nemo. Lass uns hier abhauen. Bleib ruhig.
Ganz gut.
Wenn es Ihnen gelingt...
Lass ich Sie aus der Sache raus.
Gianni Fedele.
Wir haben ihn aufgrund von Fingerabdrücken in seinem Hotelzimmer
Interpol identifiziert. Er ist Mitglied der Mafia, außerdem wird er verdächtigt,
an mehreren Morden beteiligt gewesen zu sein.
Sie haben finanzielle Probleme mit Herrn Köpke, aber unter anderem auch
geschäftliche Verbindungen mit Italien. Und Sie haben gewusst, wann und wo der
Köpke in Wien anzutreffen. Also ist es gut möglich, dass Sie den Italiener
beauftragt haben, Herrn Köpke, und somit Ihre Probleme aus der Welt zu schaffen.
Ich habe diese Fidele noch nie gesehen.
Ich wollte über meine Schwierigkeiten mit Herrn Köpke in aller Ruhe reden.
Das hier ist ein Wiener Hehler, der unter anderem auch mit Waffen handelt.
Seine Fingerabdrücke waren ebenfalls im Hotelzimmer.
Er heißt Markus Schober. Kennen Sie den vielleicht?
Ich habe den Mann nie gesehen.
Brandner?
Ja,
wir kommen hin.
Machst du bitte für uns weiter. Wir müssen weg.
Und, wohin gehen wir eigentlich?
Eine ältere Dame wurde ermordet.
Sag mal, weißt du schon etwas über diesen Schober?
Nein, mein Informant hat noch nicht angerufen. Und was ist mit dem
Ich glaube nicht, dass der den Kapitän ermordet hat.
Zeig mal den Sprengstab.
Hier. Mit der Menge könnte man ein ganzes Wohnhaus in die Luft sprengen.
Wir können ihn durch Schutz oder durch eine Fernzündung zur Explosion bringen.
Besser und sicherer ist eine Fernzündung.
Die müssen wir vom Schober besorgen.
Ja, ruf ihn doch an.
Ja.
Sie müssen etwas sagen, Herr Doktor.
Ach, Sie sind's.
Hätte nicht gedacht, dass wir uns so bald wiedersehen.
Ja, also die Frau ist seit maximal einer Stunde tot und gestorben ist sie an
einem Genickbruch.
Genau wie der Mann, den wir aus der Donau gefischt haben. So ist es.
Gibt es irgendwelche Anzeichen von Gegenwehr, Abwehrverletzungen?
Was ich bis jetzt gesehen habe, nein.
Ich nehme mich mal in den Wohnraum. Okay.
Klapper! Ein junges Mädchen vom Essen auf Rädern hat die Frau entdeckt und die
Rettung angerufen. Und jetzt kommt's. Wie sie auf der Straße auf die Rettung
wartet, kommen zwei Männer raus.
Der Beschreibung nach ist einer davon Fedele.
Und was ist mit dem anderen?
Sie sagt, vom Typ her könnte der auch Italiener sein.
Das heißt, wir müssen aber jetzt nach zwei Verdächtigen fahren.
Hat der was über die Toten erfahren?
Sie heißt Hilde Baumann, ist 72 Jahre alt, Witwe, war im ganzen Haus beliebt,
hat eher in bescheidenen Verhältnissen gelebt.
Wieso wird so jemand von einem Mafia -Killer umgebracht?
Warum?
Beim Köpke gab es wenigstens ein mögliches Motiv. Wahrscheinlich hat er
bemerkt und wurde deswegen beseitigt. Aber hier?
Mit einem Wort, wir können den Geleman nach Dieter vergessen.
Allerdings.
Also gut.
Was haben diese beiden Morde miteinander zu tun?
Wenn die nur gekommen wären, um gezielt diese zwei Personen umzubringen, dann
hätten sie es kurz hintereinander gemacht und wären schon längst wieder
abgereift.
Warum haben die zwei Tage verstreichen lassen?
Der Topf ist vor kurzem verschoben worden.
Da sind Kratzspuren.
Schau mal da rüber.
Das Wappen rechts.
Ein Einschussloch.
Jetzt muss ich die Spurensicherung gleich anschauen. Aber was haben die
Ich habe keine Ahnung. Ich kann mir nur vorstellen, dass es sich um etwas ganz
anderes, viel Größeres handelt.
Wahrscheinlich waren der Köpfen und die Frau den Killern im Weg. Ich kann
ausführen, wie wir das vorhaben.
Weg.
Danke, das hat uns sehr geholfen.
Ja, ich weiß, ich schuld dir was. Servus.
Wir haben die Adresse vom Schuwer.
Na dann los.
Wie kann eine nette alte Dame einen Kinder behindern?
Anscheinend hat sie gar nicht gewusst, dass mit denen im Weg ist.
Der Einzige, der uns jetzt weiterhelfen kann, ist dieser Schober.
Er hilft nicht an.
Der müsste noch unterwegs sein.
Hallo?
Ja.
Ja, er kennt die Komma nicht. Ich hab die Sache.
Okay.
Er wartet auf uns.
Ah, der Hausnummernach müsste da das Büro sein.
Gastrober, nehme ich an?
Ja, was wollen Sie von mir?
Einige. Ihre Fingerabdrücke sind in einem Hotelzimmer gefunden worden, in
ein Mord verhebt worden ist. Ich habe keine Ahnung, wovon Sie sprechen. Ja,
auch. Aber wir können Ihnen weiterhelfen.
In dem Zimmer hat ein Italiener gewohnt, ein Berufsverbrecher, Angehöriger der
Mafia. Ich kenne überhaupt keinen Italiener. Passen Sie auf.
Ich habe einen Haftbefehl, in dem Ihr Name steht. Beihilfe zum Mord
möglicherweise noch mehr.
Moment, Sie können mir keinen Mord anhängen.
Dann sollten Sie uns erklären, wie Ihre Fingerabdrücke in das Hotelzimmer
gekommen sind. Vorher möchten wir wissen, wer den Köpke umgebracht hat.
Wer ist hier? Polizei!
Fahrt auf ihn auf.
Aber gerne.
Hände nach oben.
Hände nach hinten.
Waffe weg!
Du sollst die Waffe wegwerfen!
Jetzt wirf die Waffe weg oder du bist tot!
Haut ab jetzt! Verschwindet!
Jetzt haut doch endlich ab!
Lass jetzt die Pistole fallen.
Ich bin doch nicht blöd.
Du wirst verstehen.
Lass ihn jetzt fallen.
Er hat mich überrascht. Mach doch nicht.
Mich hat er auch verzerrt.
Blut.
Ah,
Katja.
Geht schon wieder.
Sie kommen mit mir.
Aber er ist gestorben.
Es war bei einem Einsatz. Es gab eine Explosion.
Aber warum ich dir das alles erzähle, ist, weil seit dieser Explosion höre ich
auf dem rechten Ohr nicht mehr so gut.
Verstehst du? Ich höre hier nichts.
Aber du kannst mir helfen.
Du kannst meine rechte Seite für mich decken.
Verstehst du mich?
Und die Ringfahndung?
Naja, kann man nicht machen.
Herr Böck?
Ja?
Sie haben Glück gehabt, Herr Böck. Es ist nichts gebrochen.
Machen Sie kalte Umschläge und schonen Sie sich.
Ich gebe Ihnen hier etwas.
Zum Auflegen. Und wodurch denn drauf?
Das ist alles fürs Genick. Ah, danke.
Wiederschauen.
Die Ringfahndung nach den beiden Italienern ist leider ergebnislos
Ja, ja, das hab ich mir gedacht.
Zwei machen mich den Eindruck, als würden sie sich so einfach erwischen
Na, wenigstens hab ich den anderen auch gesehen und kann ihn identifizieren.
Tut mir leid, dass sich der Schober erwischt hat. Ich hätt dir so gern
Ja.
War ganz schön knapp heute.
Toll, dass der Rex wieder auf den Beinen ist, hm?
Weißt du, irgendwie finde ich es gut, dass du jetzt bei uns bist.
Ich auch.
Wir können jetzt mit ihm sprechen.
Danke.
Wie viel ist denn jetzt passiert?
Mir genügt das, Sir.
Das ist mir nur darum gegangen, bitte warten.
Können wir ja unsere Gespräche von vorhin einfordern.
Wir können ja nicht mehr leugnen, mit den beiden Italienern und dem Mord an
Köpke etwas zu tun zu haben.
Außerdem haben sie uns angegriffen und den beiden zur Flucht verholfen. Ich
diesen Köpke nicht umgebracht. Dann erzählen Sie uns, was Sie mit den
zu tun haben.
Ich habe in den Waffen besorgten Sprengstoff, das ist alles.
Das genügt ja.
Und was war mit diesem Köpke?
Er ist plötzlich durch die Verbindungstür gekommen und hat die
Der hat ihn umgebracht, bevor ich noch irgendwie reagieren konnte.
Welcher von beiden?
Fedele heißt er.
Den anderen kenne ich nicht.
Und, haben Sie ihm geholfen, die Leiche aus dem Hotel wegzuschaffen?
Ich muss mich nicht selbst belasten.
Was haben diese beiden Italiener vor?
Ich weiß es nicht und ich will es auch gar nicht wissen.
Wir wissen, dass zumindest einer der beiden von der Mafia ist.
Haben Sie Angst?
Nein, aber ich bin auch kein Selbstmörder.
Wir müssen nicht alle Informationen, die Sie uns geben, in den Akt aufnehmen.
Wenn Sie uns allerdings nichts erzählen, dann stelle ich Sie für alles, was
passiert ist und vielleicht noch passiert, als Mitwisser vor Gericht. Sie
mir nicht gesagt, was Sie vorhaben und ich habe Sie auch nicht gefragt.
Ihnen sollte dringend etwas einfallen, was uns weiterhilft.
Das Handy.
Ja, ich habe Ihnen ein Handy besorgt.
Ich habe die Nummer, weil ich erst auf meinen Namen angemeldet habe.
Alles in Ordnung.
Der Kellermann wird nach Ungarn überstellt.
Was? Jetzt?
Wurde ihm sicher nur ein paar Geständnisse herausgerissen. Jetzt lasst
laufen. Mit dem Mord an Kapka hat er nichts zu tun.
Und um seine Betrügereien sollen sich die Kollegen aus Budapest kümmern.
Da kommt jetzt ein Anruf.
Wie lange seid ihr noch da?
Morgen Abend fliegen wir ab.
Höllerer?
Ja.
Ja, ja, wir haben eh mitgehört.
Gut,
vielleicht glaubts beim nächsten Mal. Danke.
Die Funküberwachung. Das Gespräch war zu kurz, um das Handy anpeilen zu können.
Zwei Mafia -Killer.
Zwei völlig untypische Opfer.
Alles gut.
Morgen außerhalb von Wien.
Aber wo?
Ja.
Ich habe vorher schon mit der Staatspolizei geredet. Die haben auch
Ahnung, worum es gehen könnte.
Wir können nur warten, bis die wieder telefonieren.
Also ihr könnt auf jeden Fall nach Hause gehen.
Ihr bleibt da und wenn es was gibt, dann melde ich mich. In Ordnung?
Ist schon in Ordnung.
Ich bleibe ja bei dir.
Ja, ich werde es morgen holen.
So, jetzt gibt es noch zu essen.
Ja,
Essen. Hey, Essen.
Ich zeige dir was.
Willst du auch mal probieren?
Du bist das erste Mal gemacht, es geht der Rest doch wie von selbst.
Morgen.
Es hat geklappt.
Wir treffen den Mann in der Nähe von Wien in Bad Veslau beim Beethoven -Turm.
Wieso gerade dort?
Der Mann wohnt dort in der Nähe und die Gegend ist ziemlich einsam. Er will
natürlich auch nicht mit uns gesehen werden.
Fahren wir gleich los? Nein, er hat jetzt in zwei Stunden Zeit.
Bis dahin können Sie noch die neuesten Unterlagen durchsehen.
Ich lasse Ihnen alles kopieren, was für Sie von Interesse ist.
Sehr ungeschickt von mir.
Entschuldigen Sie mich.
Die Verbindung ist gleich wieder unterbrochen worden.
Bleib ruhig. Manchmal muss man eben Geduld haben.
Ja, ja, aber für langsam möchte ich wieder eine positive Nachricht bekommen.
Achtung, es geht los.
Bad Füßlau beim Beethoven -Turm, 12 Uhr.
10 .30 Uhr. Mit dem Auto braucht man etwa 45 Minuten.
Christian, verständige das Gendarmerie -Einsatzkommando. Du fährst mit denen
Zielort. Die Umgebung verdeckt beobachten. Wir halten Kontakt.
Ist in Ordnung. Und was machst du?
Ich werde versuchen, vor den Italienern dort zu sein. Ich melde mich dann bei
dir. Komm, Rex.
Ich finde, ich werde vorne auf längere Strecke und wird mir übel, wenn ich hier
bin.
Wir machen es auf der Zufahrtsstraße.
Gleich nach der Kurve.
Brandner, Adler, bitte kommen!
Christian, ich habe sie gesichtet. Sie sind ein paar hundert Meter unterhalb
Beethoven -Turms auf der Zufahrtstraße.
Ich bin in einem Flugzeug.
Der Rechts ist bei mir.
Wo bist du?
Am besten, ihr nähert euch von der Rückseite des Turms und geht rechts und
durch den Wald vor.
Gut, wir halten weiter Kontakt über Funk.
Fliegen Sie noch einmal zurück.
Wir haben eine Splitterbombe vorbereitet. Bleibt in Deckung. Niemand
der Straße.
Was hast du vor?
Wir gehen runter.
Du tust was?
Tschüss.
Ist es noch weit?
Nein, wir sind bald da.
Renato?
Ah, wie geht es dir?
Was hat der Arzt gesagt?
Wunderbar. Da bin ich beruhigt.
Morgen bin ich wieder bei dir und bringe dir ein Geschenk mit.
Ich liebe dich.
Ciao. Ciao.
Ciao.
Christian, wir sind jetzt in dem Waldstück. Wo seid ihr?
Wir rücken links und rechts der Straße durch den Wald in Richtung Italiener
Noch kein Sichtkontakt. Gut.
Ab jetzt müssen wir unten bleiben.
Christian, da
kommen
Kinder auf eurer Seite den Weg entlang. Sie nähern sich dem Sprengsatz.
Verstanden. Gehen wir.
Achtung Kinder, nicht zu schnell.
Hallo, halten Sie bitte an.
Was ist denn passiert?
Was passiert ist?
Nicht besonders, wir wollen nur ein bisschen...
Versteckt und spielen mit euch, ja?
Kinder!
Ich versetze dich in der Sicherheit.
Okay, ich geh jetzt näher ran.
Wie cool!
Gut, Rex.
Sehr gut.
Rex.
Danke.
Ich habe ihn nicht kommen gehört. Ich habe ihn einfach nicht gehört.
War echt alles in Ordnung?
Ja. Ja? Alles in Ordnung?
Ich bin der Einsatzleiter. Brandner ist mein Name.
Wir haben zwei Männer verhaftet, die offenbar einen Anschlag auf Sie verüben
wollten.
Ich heiße Kramer.
Und das ist Staatsanwältin Lucia Amato und ihr Sekretär Herr Bianchi.
Frau Amato leitet eine Sonderkommission gegen die Mafia. Wir wollten hier einen
Bankexperten treffen.
Alex! Ja?
So.
Wir haben einen Wagen angehalten.
Der Mann fragt, er hat eine Verabredung mit einer Frau Amato.
Ja, ja, das ist richtig.
Ja, sag dem Mann, dass die Kostatsanwälte in ein paar Minuten
Ja, na. Okay?
Wer außer diesem Brandmenschen hat davon gewusst, dass Sie heute hierher kommen?
Nur wir drei.
Sie waren die ganze Zeit zusammen?
Ja.
Entschuldigen Sie?
Hallo?
Sie setzen sich ein Handy?
Ja. Ja? Kann ich das mal haben?
Danke.
Damals hast du die Nummer der Italiener angerufen.
Wir hören seit gestern das Telefon von denen ab.
Ich habe Ihnen vertraut.
Lassen Sie ihn wegbringen.
Man hat mich erpresst. Meine Frau haben Sie.
Ich kümmere mich darum.
In Italien, den italienischen Behörden ist ein Schlag gegen die Mafia gelungen.
In Rom wurde heute Michele Caraldo, eines der führenden Mitglieder der
verhaftet. Er ist wegen Drogenhandels und 20 -facher Anstiftung zum Markt
angeklagt. Unter anderem soll er für das tödliche Attentat auf Staatsanwalt Di
Paolo verantwortlich sein.
Die Verhaftung wurde aufgrund von Informationen ermöglicht, die
Behörden mit Hilfe der österreichischen Polizei erhalten haben.
Ich danke Ihnen noch einmal.
Ohne Ihre Mithilfe hätten wir Geraldo nicht verhaften können.
Übrigens, die Frau von Bianchi konnten wir auch befreien.
Ich muss jetzt langsam zum Flugzeug.
Passen Sie auf sich auf.
Mache ich.
Ich wollte Ihnen noch etwas geben.
Was denn?
Auf Wiedersehen.
Vielleicht komme ich noch einmal nach Wien.
Wegen der Information.
Untertitelung des ZDF,
2020
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