All language subtitles for Allein.gegen.die.Zeit.Der.Film.German.2016.AC3.DVDRip.x264-OMGtv

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Original subtitles

(verhaltene Klaviermusik setzt ein)

(bedrohliche Klänge kommen hinzu)

(Geigen setzen ein)

(entferntes Hundebellen)

(sie schnaufen erschöpft)

(Musik wird dramatischer)

(Ben) Pst. Pass doch auf!

(Sophie) Wenn die uns erwischen, sind wir dran.

(Özzi) Hört auf zu labern und kommt.

(Özzi) Jonas, kommst du, Abi?

(spannungsvolle Musik)

(die Jugendlichen kichern)

(Musik verstummt plötzlich)

- Okay. - Los geht's, Leute.

(Ben) Was wird das? Ritterspiele für Arme?

(Özzi) Nee, meine Abi-Rettung. Das muss echt gut werden.

- Nicht dein Ernst. - Vertrau mir.

Ich weiß genau, was ich mache.

Und... Action!

(heitere Popmusik)

Brust raus, Jonas. Hält man so ein Schwert?

Ja, sehr gut! Ja, gut so!

Sehr gut machst du das!

Ja, genau!

(Kampfschreie)

(unverständlich)

Und... Cut!

Alles im Kasten, Leute.

Danke, ihr seid die Besten.

- (Ben) Wird spitze. - Hoffe ich.

- Nach Hause? - Lohnt sich doch nicht mehr.

- Sonnenaufgang gucken? - Ja.

Dann los.

(heitere Popmusik läuft weiter)

(Kampfschreie aus dem Tablet)

Mach dir keine Sorgen, das Referat wird super.

Muss es. Sonst müsst ihr ohne mich Abi machen.

Auf keinen Fall.

Ich meine, du schaffst das.

(ruhige, melancholische Musik setzt ein)

Ist alles okay?

Es scheint das Schicksal der Stürmers zu sein, ohne Eltern groß zu werden.

Vermisst du ihn?

Mein Vater war ein beschissener Säufer, Leo.

Ich weiß nur, er ist in einem Waisenhaus in Chile aufgewachsen.

Sonst hat er nie was erzählt.

Jetzt, wo er tot ist, sollte ich mich frei fühlen.

Ich fühle mich aber nicht frei.

Aber er hat einen tollen Sohn hingekriegt.

(Ben) Leo?

(melancholische Musik setzt sich fort)

Los jetzt! Danny, Phil, keine Müdigkeit vortäuschen.

- (Phil) Kein Stress. - Rasch einsteigen.

Morgenstund hat Gold im Mund!

- Nee, das sind Zwiebeln. - Nee, das ist Mundgeruch.

Standard.

- Morgen, Herr Joost. - Mandy.

(Stimmengewirr)

Frau Tuschner, fehlt noch jemand?

Ja, die üblichen Verdächtigen: Ben, Jonas, Leonora, Sophie und Özgür.

Özgür. Immer dieselben.

- Kacke. - Hey.

Aufstehen, der Bus fährt in zwei Minuten. Hey!

- Scheiße. - (Leo) Wir müssen uns beeilen.

Özgür muss sein Referat halten. Geben Sie ihnen eine Chance.

Wissen Sie, was Ihr Problem ist? Sie sind zu weich.

Zumachen.

Hey!

(lebhafte Popmusik)

(Radiosprecher) Wolkenloser Himmel.

Heute ist es so weit, die Sonnenfinsternis steht kurz bevor.

Ihr dürft das nicht verpassen.

Das gibt es frühestens wieder in über 50 Jahren.

11:28 Uhr geht es los.

Bis dahin spielen wir weiterhin die geilste Musik.

(Popmusik setzt sich fort)

- Özzi, du schaffst das. - Dafür kriegst du eine Eins. Wetten?

Yapma ya, Abi, jetzt habe ich den falschen Effekt gedrückt.

(Junge) Ja, das ist der krasseste Hit seit Jahren, der Typ ist ultra.

Alles Liebe zum Jahrestag.

Ben, das tut mir leid, ich habe den...

Interrail. Den ganzen Sommer durch Europa.

Nur du und ich.

Dafür habe ich drei Monate Burger gebraten und Klos geputzt.

Warum hast du denn nichts gesagt?

Also... ja... Überraschung eben.

Na ja, aber das sind ja irgendwie auch meine Ferien.

- Du willst nicht? - Das habe ich nicht gesagt.

Das wird cool. Ich habe alles geplant.

Wir fahren das Mittelmeer entlang.

Ich freue mich so.

So, Leute! Wir sind in zehn Minuten in Hildesheim.

Es ist wirklich zu laut. Philipp!

Kurz zum Ablauf:

Im Dom hören wir ein Referat von Özgür.

- (lautes Geplauder) - Dann überfallen wir eine Bank.

Die Beute verjubeln wir beim Tabledance, okay?

(Mandy) Victoria's-Secret-Smile!

- (Phil) Ich will mit drauf. - (Mandy) Hau ab! Du zerstörst das Bild!

(Mikrofon quietscht)

Alle da?

Super. Wir verschieben die Mittagspause zugunsten der Sonnenfinsternis.

Nein!

Keiner stirbt, wenn er mal später isst.

- Im Ernst, Alter? - Habt ihr eure Schutzbrillen?

Ja, Mann, das Raketenabwehrsystem. (Applaus)

(heitere Popmusik setzt ein)

- Ich kann nicht mehr sitzen. - Komm.

Fertig.

Und ich auch.

- Özzi. - Du schaffst das schon.

Aus dem Weg, Strickjacke.

Aufrücken!

Krass, dass die nachher einfach ausgehen soll.

Kannst du mir erklären, warum die Sonne ausgeht?

Mandy, Erdkundeunterricht, 8. Klasse.

Eine Eklipse, das ist griechisch für Überlagerung oder Verdeckung,

ist ein astronomisches Ereignis,

bei dem die Sonne durch den Mond verdeckt wird.

Die dabei auf die Erde fallende Spur des Mondkernschattens...

Ich erkläre es dir später, Alter.

Die Spur des Halbschattens ist dagegen Tausende...

Herr Joost,

Domvikar Gotthard.

Danke, dass Sie extra früher geöffnet haben.

Für Lehrveranstaltungen gern. Wenn Sie mir folgen wollen.

Dies ist ein Gotteshaus. Benehmt euch also!

(Domvikar) Bitte.

(lässige Popmusik)

(bedrohliche Klänge)

(Teiwaz) Schön, dich zu sehen, mein Junge.

(dramatische, anschwellende Klänge)

(Özzi) Karl der Große war einer der bedeutendsten Herrscher seiner Zeit.

Als König der Franken hatte er es sich zur Aufgabe gemacht,

die Sachsen zum Christentum zu bekehren.

Die Sachsen beteten die Irminsul an,

eine Säule, der man bei besonderen Planetenkonstellationen

magische Kräfte nachsagte.

(ein Frauenchor singt)

Karl der Große fürchtete die Säule und wollte sie finden.

Er stellte ein Heer zusammen und zog zum Obermarsberg,

wo es zu blutigen Schlachten kam.

Im Laufe des Sommerfeldzugs 772

gelang es Karl, die Säule endlich zu finden.

Die Sachsen verteidigten ihr Heiligtum.

Schließlich kam es zur Entscheidungsschlacht.

Der Kampf dauerte sieben Tage und Nächte.

Doch am Ende hatten die Sachsen keine Chance.

Macht er gut, oder?

Klar.

Ich habe nie daran gezweifelt.

(bedrohliche Klänge und digitales Piepen)

Mein Vormund hat mir geschrieben.

Mein Vater hat mir irgendwas vererbt.

Ich soll es nächste Woche abholen.

- Das ist doch gut. - Nichts ist gut.

Ich will nichts von ihm haben.

Wegen dem habe ich in dieser WG leben müssen und nie eine Familie gehabt.

Du hast doch uns.

Er zerschlug die Irminsul mit dem Schwert

und markierte somit den Beginn der 30-jährigen Sachsenkriege.

(Ritter) Stirb, Sachse.

Özzi!

Moment!

- Ötzgür. - Er heißt Özgür.

- Ja, Ötzgür. - (verärgert) Mhh.

Frau Tuschner, Sie als Geschichtslehrerin, was meinen Sie?

Nun...

Das war gut.

- Sehr gut. - Özzi!

(alle) Özzi!

(dumpfer Paukenschlag)

(Herr Joost) Phil, jetzt kommen wir zu deinem Referat.

Manchmal habe ich das Gefühl,

du bist die Einzige, die mich versteht.

(gefühlvolle Musik)

Ben.

(Schreie)

(dumpfes Dröhnen)

(schweres Atmen)

(treibende Musik)

(Atmen durch Beatmungsmasken)

(Stimmengewirr)

- Alles in Ordnung? - Ja.

- Was war das? - Ein Anschlag.

Oh mein Gott!

- Oh Gott! - Bringen Sie alle raus.

(Mann) Los, aufstehen.

Komm schon.

- (Joost) Kinder, bleibt zusammen! - (Mann) Alles raus!

(Ben) Leo!

Meine Freundin...

Leo?

Leo!

Meine Freundin...

Leo!

Leo!

Leo. Leo, geht es dir gut?

(Jonas) Ach du Scheiße.

(Polizist) Los, kommt. Rein.

Rein, rein. Schneller.

Los!

Bewegung!

- Wo bringen Sie uns hin? - (Polizist) Dekontamination.

- Sind wir jetzt verstrahlt? - Das dient eurer Sicherheit.

Hallo? Hört uns jemand?

- (Leo) Hilfe! - Wir sind hier unten!

Habt ihr Leo gesehen?

(spannungsgeladene Musik)

(Chorgesang setzt ein)

(Musik wird leiser)

Da.

(Musik steigert sich wieder)

(Musik verklingt)

- Fuck! Funkloch. - Das ist ein langes Funkloch.

Was ist das hier?

Ob es den anderen gut geht?

Ich hoffe.

Wir hätten das nicht tun dürfen.

- Ben denkt bestimmt... - Da wird es hell.

Wow.

(unheimliche Klänge)

Was ist das?

(Mann) Hier lang. Beeilung!

Endlich. Komm.

(Mann) Ludwig hat den Alten erwischt.

- Sollen wir ihn beseitigen? - Noch nicht.

Dahinter.

(spannungsvolle Musik)

(spricht eine fremde Sprache)

(geheimnisvolle Klänge)

Noch 59 Minuten. Für das hier habt ihr exakt drei davon.

Immer noch kein Empfang?

- Wann hast du Leo und Jonas gesehen? - Vor der Explosion.

- Sie haben sich... - Sie sind okay, sicher.

Tuschi fehlt auch.

- Sind die tot? - Red keinen Scheiß.

(Mandy) Mann, wie schrecklich.

- (Phil) Wo bringen die uns hin? - Sagen Sie mal was.

Sie sind doch der Ober-Babo.

- (er ächzt) - Herr Joost?

Entschuldigung.

Hallo?

Hallo! Ich würde gern mit einem Verantwortlichen sprechen.

Man sorgt für uns. Das dient unserer Sicherheit.

Vielleicht sollen wir keinen Empfang haben.

(dramatische Musik)

(Teiwaz) Hervorragend. Damit sind wir hier fertig.

(leises Piepen)

Ja.

Sie haben sie. Alle 15 Kinder.

Es müssen 17 sein.

Welche Kinder fehlen?

Es fehlen zwei. Wir müssen wissen, welche es sind.

Was war das denn?

Ich habe keine Ahnung.

(Mandy) Shit, Alter.

- (Junge) Alter... - Entschuldige.

Na prima. Wir sind wohl da.

(Schritte)

- (Junge) Hä? - (Mädchen) Wer ist das denn?

- Wo sind wir? - Nicht so schnell.

Frau Tuschner, da sind Sie ja. Kennen Sie diese Menschen?

Sprich mich noch einmal an und ich zerhack dir das Gesicht.

Alter, was geht denn jetzt ab?

Tut mir leid, Frau Tuschner ist nicht mehr unter uns.

Ich regle das. Frau Tuschner.

Jetzt mal ehrlich.

Sie sind ja sweet und wir verstehen uns...

Kein Wort mehr. Von keinem.

Wer fehlt?

Ausgerechnet der Junge und diese Leo. Wie konnte das passieren?

Da war keiner mehr im Dom. Kjelt hat sich um den Priester gekümmert.

(Tyra) Teiwaz wird nicht erfreut sein.

Wir fahren noch mal zurück.

Vergiss es.

Im Umkreis funktioniert die nächsten zwei Stunden kein Mobilfunkmast.

Wir sind doch nicht bescheuert.

- Das war teuer. - Wer ist "wir"?

Ihr fahrt mit den Kindern weiter.

- Wir sind keine Kinder. - Schlimmer.

Schwitzende, pickelige Teenager.

Dieses Jahr mit euch hat mich den letzten Nerv gekostet.

(spannungsvolle Musik)

Oh Gott, ich habe die Verantwortung.

- Die suchen Jonas. - Sieht so aus.

- Mann, die werden uns töten. - Wir müssen uns wehren.

- Hier. - Willst du dich zu Tode husten?

Man hält ein Feuerzeug davor und dann kommt eine Flamme raus.

Das ist Asthmaspray, kein Haarspray.

What, Haarspray?

Hochglanz, Volume Power oder Anti Frizz?

(Musik setzt sich fort)

(Musik verklingt)

Hoch.

Frau Tuschner. Wir sind hier runtergefallen.

Da kam so ein Irrer und der hat...

(Krähenrufe)

(Junge) Los, los, zum Tor! Hier lang!

(Stimmengewirr)

(Mann) Los, fangt sie!

(Özzi) Los, los. Kommt schon, Leute, macht schon!

(Joost) Schnell!

Da lang!

Los, los!

- (Sophie) Ben! - Schnell!

Lass mich los, du Arsch!

Keine Gewalt! Um Himmels willen.

- Wir holen Hilfe! - Lauft!

Abmarsch! Schnell!

(Mandy) Mann!

(Mann) Los!

(spannungsvolle Musik)

(Musik verklingt)

- Komm. - Seien Sie vernünftig.

- Her damit! - Das ist nur Asthmaspray.

Lass die Scheiße. Ich brauche das Zeug!

Ihr braucht nichts. Nie mehr.

(Krähenrufe aus der Ferne)

(Junge) Wie kriege ich mein Handy wieder?

Ich brauche das.

(Herr Joost) Geht's da raus?

Nein.

- (Mädchen) Scheiße. - (Junge) Warum machen die das?

(Mädchen schluchzt)

(treibende Musik)

Wieso machen Sie das? Was wollen Sie?

- Was passiert in 52 Minuten? - Denk mal nach.

(beide) Die Sonnenfinsternis.

Was sind das für Dinger?

So eine Scheiße.

Ich bin noch viel zu jung zum Sterben.

Was soll ich denn sagen?

- Wenigstens bist du keine Jungfrau mehr. - Bin ich wohl.

- Hast du nicht gesagt... - Scht!

- Was erzählst du für 'ne Scheiße? - Mandy.

Gewalt ist keine Lösung.

(Mandy) Wir werden draufgehen.

Die Psychos da draußen halten uns für Opfer,

unsere Handys sind weg,

und der einzige Erwachsene, den wir kennen, ist der da.

(Krähenrufe)

Ja, wir haben ihn, Teiwaz.

Wir sind in fünf Minuten da.

Drei der Kinder sind entkommen. Sie kommen nicht weit.

Das hoffe ich für dich. Bringt mir den Priester.

(dramatische Klänge)

Hier rein.

Na toll. Was jetzt?

Wir brauchen ein Versteck.

Hey!

Weiter!

Im Turmzimmer sind sie nicht.

- (Sophie) Sind sie weg? - (Ben) Glaub schon.

(Özzi) Mach wieder auf, Ben.

Geht nicht. Hat sich verklemmt.

Heißt das, wir stecken fest?

Nee, ne? Wehe, einer von euch furzt.

Mann, Özzi!

Scheiße.

Lassen Sie uns raus. Ich will nach Hause!

Du beruhigst dich, jetzt sofort.

Hast du verstanden?

(Fahrer) Nein! Ich sehe nichts!

(sie husten)

Hey!

- (Jonas) Lauf! - Scheiße!

Los, hinterher!

(spannungsgeladene Musik)

(Musik verklingt)

(Musik setzt wieder ein)

(Musik verklingt)

(er atmet schwer)

Mach mal jetzt hier keine Show.

Das ist keine Show, du Blödmann.

Okay, wo ist sein Asthmaspray?

Er hat keins mehr. Vergessen?

Danny?

Ich werde euren Freunden gleich sehr, sehr wehtun!

Du wirst noch lernen, was Gehorsam ist, Jonas Stürmer!

(dramatische Klänge)

So macht der Weihnachtsmann das also.

Meins ist das nicht, Abi.

Ich hatte immer diesen Albtraum.

(Ben) Nicht jetzt.

Ich gehe in diese Kammer voller Süßigkeiten.

- Aber es ist stockdunkel. - Özzi.

Als ich nach dem ersten Riegel greife, merke ich, er ist haarig und weich.

Da merke ich erst, dass es kein Schokoriegel ist,

sondern eine fette, haarige...

(Paukenschlag und lautes Quieken)

(Domvikar) Wie könnt ihr das glauben?

Das ist verrückt.

Verrückter als zu glauben, dass jemand am Kreuz stirbt und aufersteht?

Das war Gottes Wille.

Aber das hier wird Gott niemals zulassen.

Die glauben nicht an deinen Gott. Er hält uns nicht auf.

Die Lunaris-Gemeinschaft lässt sich nicht stoppen.

Das ist nicht wahr. Er hat es schon einmal getan.

Das war nicht Gott.

Es war das Schwert. Wo ist es?

Na los, red schon!

(Domvikar) Es ist damals unter den Trümmern begraben worden.

(Teiwaz) Woher weiß ich, dass du nicht lügst?

(Krähenrufe)

Sie sind da.

Bringt ihn weg. Wir kümmern uns später um ihn.

(Mann) Komm schon.

(flüsternd) Ihr könnt rauskommen.

- Was ist das? - Keine Ahnung.

Von was für einem Schwert haben die gesprochen?

"Mein Germania."

Dieser Kack erinnert mich an irgendwas. Steine, Schwert...

Von wem hast du eigentlich das Referatsthema bekommen?

Von Tuschi oder wie die heißt. Wieso? Wen interessiert das denn jetzt?

Hä? Das ist eine Sage, eine Legende.

Warum dann hier so ein Aufriss?

Vielleicht kriegen wir hier was raus. Sieht aus wie die Kommandozentrale.

Wo ist er?

Passwortgeschützt.

Aber zum Glück ist der Öz-Man perfekt vorbereitet.

- Hier ist mein Passwort-Attack-Kit drauf. - Cool.

Du versagst jetzt, wo es drauf ankommt, Tyra?

Die beiden tauchen wieder auf.

Der Junge ist unumstößlicher Bestandteil des Ziels.

Oder war das Absicht?

Wie kannst du an mir zweifeln nach allem, was ich getan habe?

Ihr alle...

seid nur Menschen.

Du hast mich aufgenommen wie ein Vater.

Ich stehe ewig in deiner Schuld.

Lunaris wird erblühen!

Ludwig, lass uns Kinder quälen.

Lass uns Megafone benutzen.

Lass uns dafür sorgen, dass man die Schreie im ganzen Wald hört.

(Özzi) Komm schon.

Das ist die neueste Malware aus Singapur.

Da lang!

- Los. - Sie sind hier. Wir brauchen Verstärkung.

Komm schon!

(dramatische Klänge)

- (Özzi) Und... geknackt. - (Ben) "Lunaris".

Was heißt das?

Der Ordner "Lunaris" ist auch geschützt.

Was die vorhaben, beginnt zur Sonnenfinsternis.

- Das ist ja schon in... - ...46 Minuten.

(Özzi) Und... here we go.

Irminsul, Leute.

Sophie, du hattest recht.

Mist, noch ein Code.

Scheiße, das ist eine härtere Nuss.

Özzi, beeil dich.

Das ist Brainwash-Sektenscheiß.

Irgendein Germanenkult. Er glaubt, er wäre ein Gott.

"Jonas"?

(Sophie) Was hat das zu bedeuten?

(Özzi) Leute, wir sind drin.

(Sophie) "Colonia Lunaris.

Deutsches Waisenhaus unter Führung von Albrecht Stürmer, in Chile".

Die Lunaris-Gemeinschaft ist ein Waisenhaus?

Das ist clever. Elternlose Kinder sind leichter zu beeinflussen.

Jonas' Vater kam aus Chile.

(Özzi) Hier sind tausend Pläne drauf.

- Was ist das? - Die wollen die Säule rekonstruieren.

Dann sind das die Überreste der Irminsul.

- Da. - (Sophie) Leo und Jonas!

Lauf, Leo!

Shit!

Kamera 1. Hier ist Kamera 1.

(Özzi) Und da ist Kamera 2.

Die müssten gleich hier sein.

(Ludwig) Am Westwall geht's nicht weiter. Gleich haben wir sie.

(Mann über Funk) Wir sind auf dem Weg.

- Da unten! - (Özzi) Hier, komm.

Leo, Jonas, wir sind hier oben!

- Hier geht's steil runter. - Sophie!

- (Özzi) Beeil dich. - Weg, Leute, weg!

Leo! Los, kommt!

- Du zuerst. - Leo!

Wer von uns hat den schwarzen Gürtel?

- Gleich tut's weh. - Die Frage ist, wem.

Mach schon, komm!

(dramatische Musik)

(Seil knirscht)

Du schaffst das.

Danke, Mann.

Abi, spinnst du?

Leo!

Los, Leute!

(Ben) Leo!

- Zieht mich rauf! - Und los!

(Ben) Zieht!

(Tyra) Diese Kinder kotzen mich an!

Kommt schon, zieht!

Gott sei Dank, du bist okay.

Was ist denn passiert?

- Nichts, was er nicht verdient hat. - Ben.

Es tut mir leid.

- Ich liebe sie. - Hä?

Liebe?

- Was weißt du von Liebe? - Hör auf!

- Sie gehört mir! - Ich gehöre niemandem.

Ich weiß nicht, was euer Problem ist, aber nicht jetzt.

Wieso sieht der Typ aus wie dein Vater?

Wieso heißt er so wie du?

Keine Ahnung.

Sag die Wahrheit! Ist dein Vater wirklich tot?

Ben!

Dein Vater ist in Chile aufgewachsen. Die sind aus Chile.

Die sind eindeutig hinter dir her!

Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum Tuschi uns hierher gelockt hat.

Wegen dir sitzen wir alle in der Scheiße.

(getragene Geigenmusik)

Wow, ist das euer Ernst, Leute?

- Jonas hat mit denen nichts zu tun! - Was macht dich so sicher?

- Abi, wir sind doch Freunde. - Denen spannt man nicht die Freundin aus.

- So war das wirklich nicht. - Aufhören!

Die Zeit läuft ab, und egal wer die Typen sind,

das sind die Überreste der Irminsul.

Die Säule aus Özzis Referat.

- Was wollen die damit? - Du hast das gerade alles gelernt.

- Das ging sofort ins Kurzzeitgedächtnis. - Denk nach.

Karl der Große hatte krass Respekt vor der Säule.

Er zerstörte sie, weil sie eine Megamacht gehabt haben soll.

Die Sachsen haben sie angebetet,

Rituale abgezogen und ihr Opfer erbracht... Ach du Scheiße.

- Die wollen uns alle der Säule opfern. - In 39 Minuten.

- Wir müssen hier weg. - Ja.

- Die Teile nehmen wir mit. - Nicht.

Was...

(Paukenschlag, Krähenrufe)

(Tür öffnet sich geräuschvoll)

(Ludwig) Hier sind sie rein. Sie waren an den Rechnern.

(höhnisches Gelächter aus den Computern)

- Mist! - Scheißkids.

(Tyra) Ich will alle Leute an ihnen dran haben.

(Ben) Ich bringe uns hier raus. Dann machen wir die Reise.

Wir bringen uns zusammen raus.

- Arschlöcher müssen nicht mit. - Hör auf.

Er hat versucht, unsere Beziehung zu zerstören.

Ben, so war das nicht.

Wo bleibt ihr?

Ich habe ihn geküsst.

Es tut mir leid.

Kommt ihr?

(melancholische Musik)

(Mann 1, Funk) Ich komme euch entgegen.

- (Mann 2) Alles klar. - Was jetzt?

(Özzi) Da kommen noch welche.

- Und? - Niemand.

- (Ben) Da rein. - (Leo) Schnell.

(Mann 2) Irgendwo müssen die Drecksbälger sein.

(Mann 1, Funk) Wir brauchen Hilfe im Westflügel.

(Mann 3) Los, komm!

(Mann 2) Du checkst den Westflügel ab.

- Was? - Hast du Jonas wirklich geküsst?

Ben liebt dich.

Warum brichst du ihm das Herz?

Ben, ehrlich.

Ich wollte das nicht.

- Du bist mein bester Freund. - Du bist ein Arschloch.

- Ich weiß. - Verpiss dich aus unserem Leben.

Wir brauchen dich nicht. Geh zu deiner Familie.

Abi.

Weißt du, wir sind schon so lange zusammen.

Und da hat sich was zwischen uns verändert.

Verstehe ich nicht.

Na ja...

Ich liebe Ben.

- Aber verliebt bin ich in Jonas. - Du hast einen Knall.

Du hast einfach keine Ahnung.

Sophie, das habe ich nicht so gemeint. Tut mir leid.

- (Mann 2) Im Westflügel sind sie nicht. - (Mann 1) Ich schaue da drüben.

Du hast ja recht.

Nein, Sophie, das habe ich nicht.

Du weißt mehr als wir alle zusammen. Du bist total cool.

Nein.

Ich bin die mit der Strickjacke.

Das mit der Liebe kriege ich nicht auf die Reihe.

- Da sind sie auch nicht. - Durchsucht jeden Winkel.

(dramatische Klänge)

(Jonas) Ich bin hier.

Hallo, Jonas.

Schön, dich zu sehen.

- Der Junge ist zu uns gekommen. - (Teiwaz) Na endlich.

- Warum hat er das gemacht? - Er wollte sie bestimmt ablenken.

Sodass wir abhauen können.

Oder?

(Domvikar) Ihr müsst sie aufhalten.

Sonst werden alle sterben.

- (Özzi) Sind Sie nicht... - Herr Vikar?

Schön, dich wiederzusehen, mein Junge.

Papa?

Sie dürfen das Ritual auf keinen Fall durchführen.

Ihr müsst Hilfe holen.

Wissen Sie was über die oder ihren Anführer?

Sein Name ist Albrecht Stürmer.

Er wurde 1905 geboren.

Dann wäre er jetzt 111 Jahre alt.

Das ist unmöglich.

Ich habe befürchtet, dass du dich nicht an mich erinnerst.

Ist vielleicht doch zu lange her.

Du warst noch sehr klein, als deine Mutter starb.

Ich habe deinen Vater darum gebeten, dich bei mir zu lassen.

Aber er wollte es nicht.

Er hat nie Hilfe angenommen.

Jetzt haben wir ihn für immer verloren.

Du deinen Vater, und ich...

meinen Sohn.

Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde,

als du dir vorstellen magst, mein Kind.

Ich war zwölf Jahre alt.

Der Krieg stand kurz vor dem Ende.

Die Alliierten legten Bombenteppiche.

- Die Gruft lässt sich nicht öffnen. - Dann sprengen Sie.

(Soldat) Sprengladung hier rüber.

(Explosionsknall)

Uns wird nichts passieren, hört ihr?

Albrecht Stürmer oder Teiwaz, wie er sich heute nennt,

ließ auf der ganzen Welt nach religiösen Artefakten suchen.

Sein persönliches Interesse aber galt der Irminsul.

Ich wünschte, er hätte auf mich gehört.

Ich konnte ihm nichts bieten außer einer Legende.

Er glaubte mir nicht, hielt mich für verrückt.

Er hätte es sehen müssen.

Ich blieb, der ich immer war, bin nicht gealtert.

Nach langer Suche hat er die Trümmer der Säule

unter dem Hildesheimer Dom gefunden.

(Mann) Los, da runter.

(Gewehrsalven, Explosionen)

Er führte uns hinab in eine Grabkammer.

Sie setzten die Bruchstücke zusammen,

und es geschah genau, was in den Überlieferungen steht.

(spricht eine fremde Sprache)

(eindringliche Musik)

(geheimnisvolles Knistern)

(Chorgesang setzt ein)

Es war, als würde uns jemand das Leben aus dem Körper saugen.

(Junge schreit)

Eine Bombe der Alliierten hatte den Dom getroffen.

Die anderen haben nicht überlebt.

Und das Schwert?

Ich hatte den Griff noch immer fest in der Hand.

Ich dachte, das wäre Einbildung gewesen, ein böser Traum.

Ich war mir mein Leben lang nicht sicher.

- Bis... - Bis was?

Ich dachte, er wäre tot wie alle anderen.

Du musst...

sehr einsam sein.

Ich musste zusehen, wie meine Frau starb, habe meinen einzigen Sohn verloren.

Unsterblichkeit, Jonas, ist allein nicht zu ertragen.

Die Familie ist das Wichtigste auf der Welt.

Ich habe Freunde.

Freunde sind eine überschätzte Spezies.

Sie kommen und gehen.

Sie sagen, sie halten zu dir, aber wenn es darauf ankommt,

lassen sie dich im Stich.

Blut ist dicker als Wasser.

Wir beide gehören zusammen, du und ich.

Ihr seid die einzige Hoffnung.

Um unsterblich zu bleiben, muss er das Ritual immer wiederholen.

Ihr müsst das Schwert holen. Es ist etwas Besonderes.

Nur damit könnt ihr die Säule zerstören.

- Wie einst Karl der Große. - Karl der Große?

Ich gucke, ob ich seine Nummer habe.

- Dann fragen wir ihn nach Tipps. - (Leo) Özzi.

- Es ist das Schwert des Cherubs. - Der Wächter aus dem Paradies?

- (Teiwaz, über Funk) Holt alle her. - Alles klar.

- Wo ist das Schwert? - Es ist beim Dom. Beim Cherub.

- Ihr müsst euch beeilen. - Kommt. Los, los.

(Özzi) Hier lang.

Danny, ist alles in Ordnung?

- Danny? - (Junge) Was ist mit ihm los?

Alter, was ist los? Mach keinen Scheiß, Mann.

Mann, seine Lippen sind ganz blau.

Aufmachen! Wir brauchen Hilfe!

Okay, komm, hier.

- 24 Minuten. - Wie sollen wir das schaffen?

Ist das euer Ernst?

Wollt ihr jetzt aufgeben? Wir müssen diese Verrückten aufhalten.

Wir sind die Einzigen, die das können. Wir müssen es versuchen.

Ich wollte doch nur Abi machen, Abi.

Vom Burgfried gibt es eine Verbindung zum Bergwerk.

Dann holt das Schwert, ich such die anderen.

Komm.

- Ich komme mit. - Komm.

Was meinst du, wozu wir imstande sein werden,

wenn wir das Ritual gemeinsam vollziehen?

Der Tod wird uns nichts mehr anhaben können.

Die Irminsul wird uns die Macht verleihen, zu bestimmen, wer zu uns gehört.

Alle werden uns folgen.

Wen du liebst, wird dich zurücklieben.

Bedingungslos und für immer.

Was ist mit den Flüchtigen?

Sie kommen nicht aus der Burg.

Alle Eingänge sind besetzt.

Früher oder später kriegen wir sie.

Danny, kannst du mich hören?

(Mandy) Kennen Sie sich mit so was aus, Herr Joost?

Hast du ein Kribbeln in den Fingern?

Du hyperventilierst. Aber das geht vorbei.

Du musst ruhiger atmen.

Ruhig.

- Hörst du? - (er röchelt)

Ein und aus.

Ein und aus.

(Özzi) Da.

(Sophie) Der Fluss hat sich durch den Berg gefressen.

- Du bist sicher, dass er versiegt ist? - Sonst wären hier keine Fledermäuse.

- Fledermäuse? - (Fledermäuse fiepen)

Das sind ja quasi fliegende Ratten.

Wenn du die aufweckst, wird es nicht lustig.

Das Gute ist, dass es einen Ausgang geben muss.

Los, raus! Alle!

Bewegung, komm raus. Raus mit euch!

- Wo bringen die uns hin? - (Mädchen) Ich habe Angst.

(flüsternd) Scheiße, wir sind zu spät.

(Ludwig) Kommt, schnell.

Hier lang.

(Özzi) Meinst du, wir sind noch richtig?

- (Sophie) Der Akku ist gleich leer. - Im Dunkeln haben wir keine Chance.

(Özzi) Guck mal.

(elektrisches Knistern)

Ta-daa. Nicht verzagen, Öz-Man fragen.

(Fledermäuse fiepen)

- Hörst du auch dieses Fiepen? - Özzi?

- Oh Shit. - Renn, Özzi! Renn!

Sophie, warte!

Komm schon, Özzi!

Was hast du vor?

Komm schnell!

(Özzi) Los, schnell! Lauf!

(Phil) Halte durch. Mann.

Mach doch einer was!

(eindringliche Musik)

(Junge) Alter, was ist das jetzt?

(Mandy) Was macht Jonas denn bei denen?

Jonas, was hat das zu bedeuten?

(Ben) Ich habe es gewusst.

Auch der Jüngste hat seinen Platz in unseren Reihen gefunden.

Er hat uns was vorgemacht.

Das Blut der Germanen wird fortbestehen.

- Das kann nicht sein. - Was macht er dann da?

Ich weiß es nicht.

Es ist Zeit. Die Sonne beugt ihr Haupt.

Ben, bitte.

Vergiss, was zwischen uns passiert ist.

Ich lege meine Hand für Jonas ins Feuer. Er verrät uns nie.

(Anhänger) Lunaris wird erblühen.

Du liebst ihn wirklich, oder?

Dich doch auch, Blödmann.

Warum müssen Mädchen so kompliziert sein?

- (Junge) Jonas, was soll das? - (Mädchen) Gehörst du zu denen? Hilf uns!

(Mandy) Was hast du für Klamotten an?

(Joost) Jonas, hilf uns.

- (Junge) Jonas, hilf uns. - (Mandy) Hilf uns.

Bei Indiana Jones waren die Teile schneller.

- Die greifen an. - Zieh den Kopf ein.

- Schaffen wir das? - Wir müssen es versuchen.

Ich bin echt froh, dass du da bist.

Jetzt fahren wir endlich schneller.

(Wagen rattert laut)

Fuck, hat das Ding auch eine Bremse?

(Scheppern)

(Özzi, hustend) Fuck, verdammte Scheiße!

Noch 17 Minuten.

Yes.

Komm.

Es handelt sich wohl um eine Gasexplosion.

Auch ein terroristischer Anschlag wird nicht ausgeschlossen...

- Wir müssen hier lang. - Nein.

Die Zone ist gesperrt. Hier finden noch Untersuchungen statt.

Wie heißt die Tante vom Geschichtsinstitut?

Die den Boden analysieren soll? Doktor Klopstock.

(lachend) Klopstock? Hoffentlich hat sie keinen im Hintern.

- Weißt schon, steife Menschen, Stock im... - Ja, ja.

Ach, vergiss es.

- Wir müssen es der Polizei sagen. - Was?

Dass wir von einer Sekte entführt wurden, die den Dom sprengt und uns opfern will,

um ewiges Leben zu erlangen?

- Äh... - Komm.

Was hast du vor?

Guten Tag, Klopstock mein Name.

- Was? - Wow.

Sophie?

Ja?

Da ist noch was.

- Jetzt ist es weg. - Danke.

Okay. Showtime.

Showtime?

(triumphale Musik)

Wo gehen die hin?

(Leo) Wenn Özzi und Sophie es nicht schaffen, sterben sie.

Es funktioniert kein Funkmast. Ich kann mich nicht drum kümmern.

Ich bin die mit dem Stock im Hintern.

Sie wissen, die Tante vom Geschichtsinstitut.

Klopstock.

Oh, Frau Dr. Klopstock. Vincent, Hauptmeister.

Mein Assistent, Dr. Özgür Delikaya.

Hätte nicht gedacht, dass Sie so jung sind.

G8-Turbo-Abi.

Tja, Hochbegabtenstipendium, Graduiertenkolleg in Yale.

(leise) Wir suchen einen Wächter mit einem Schwert.

Oh, Delikaya.

Ist das nicht ein exquisiter Cherub da vorne?

Hammermäßig exquisit.

Oh, interessant. Das schauen wir uns mal genauer an.

Sie wollen sich doch das Loch anschauen.

Tun wir, aber wir gehen streng methodisch vor.

Das ist es? Das ist ja nicht mal ein halbes Schwert.

Aber laut Vikar das Schwert des Cherub.

Wie kriegen wir das da raus?

- Das Loch ist hier drin. - Lass dir was einfallen.

Natürlich, aber wir müssen uns alles ansehen.

Wenn Sie mich eben begleiten möchten.

Da ist ein Gang, der führt in eine Kammer.

Möglicherweise das verschollene Grab von Karl dem Großen.

Die Idioten haben im Aachener Dom gesucht.

Idioten!

(Özzi schreit, Scherben klirren)

- Özgür, Sie Tölpel! - Tut mir leid.

Das war Weltkulturerbe.

Wenn Sie mich entschuldigen.

- Sie können nicht... - (Mann über Funk) Zentrale an Hilde 40.

Hilde 40, Vincent hier.

Die Klopstock steht im Stau auf der A7.

- Komm. - Verstanden?

Negativ. Die Klopstock ist schon da.

Was?

- Noch elf Minuten. - Das schaffen wir nie.

Los, komm.

Denkst du, was ich denke?

Komm.

Scheiße, das klemmt.

- Shit, du fährst. - Was?

(Motorenheulen, Reifenquietschen)

Stehen bleiben!

(Sophie) Wir kommen da nie an! Ich schaffe das nicht!

Du warst schon 1000-mal am Steuer.

- GTA, Turbo Racer 3... - Das ist anders.

Der Unterschied ist, dass du mit dem Fuß Gas geben musst.

Also rechts.

- Das andere Rechts. - Mist.

Klar, Polizeiwagen klauen, aber nicht mal fahren können.

- Fahr weiter. - Ich kann das nicht!

Du kannst alles.

Ich kann dir nicht sagen, dass ich dich liebe.

Seit der 8. Klasse versuche ich, es dir zu zeigen.

Aber du siehst mich nicht.

Das glaubst aber auch nur du.

(romantische Musik)

Gleich habe ich euch.

Ich habe nur auf den richtigen Moment gewartet.

Na dann.

Whoa.

Ihr wollt Krieg. Ihr kriegt Krieg.

(spannungsgeladene Musik)

(Musik verklingt)

(Mann) Los, vorwärts. Bewegung.

(die Schüler ächzen)

Los, weiter.

(elektrisches Surren)

- (Junge) Was ist das? - (Mandy) Wir hängen fest.

Was sind das für Dinger? Was haben die mit uns vor?

- Gleich hast du ihn abgehängt. - Will ich gar nicht.

Sie sollen uns nur nicht erwischen, bevor wir da sind.

- Wir führen sie... - Vorsicht!

- (Hupen) - Bremsen!

Rückwärtsgang!

(über Lautsprecher) Sofort anhalten!

- Und jetzt? - Seid ihr wahnsinnig?

Sofort anhalten! Sofort anhalten!

Sophie, pass auf!

- Und jetzt? - Achtung, festhalten!

(LKW hupt)

(Scheppern)

Scheiße! (Sirene verstummt quäkend)

An alle Einheiten: die Flüchtigen orten und die Verfolgung aufnehmen.

- Komm schon. - Mach hin, alter Mann.

(sphärische Klänge)

Wenn die Energie der Götter fließt, kann uns nichts mehr aufhalten.

Weder Tod, Krankheit noch Leid.

Die Geburtsstunde unseres wahren Selbst.

Zusammen sind wir unbesiegbar.

- (Joost) Jonas, das geht zu weit. - (Mandy) Mach keinen Scheiß.

- (Junge) Hör nicht auf den! - (Mandy) Hör nicht auf den!

Danke, dass du mir diese Chance gibst.

- Nur noch fünf Minuten. - Nein, nein, nein.

(Motorenheulen)

- (Ben) Özzi, endlich. - (Leo) Sophie, Gott sei Dank.

Habt ihr das Schwert?

- (Ben) Wow. - Ein anderes gab es nicht.

Das ist das Schwert des Cherub.

Das ist ein Engel.

Gott gab dem Cherub das Flammenschwert,

um damit den Baum des Lebens zu beschützen.

- Und ihn notfalls zu zerstören. - Wie Karl der Große.

- Das ist das Flammenschwert? - Und die Irminsul...

(beide)...der Baum des Lebens.

Was ist das?

Ich habe dich für klüger gehalten, aber du bist wie dein Vater.

Ich lasse nicht zu, dass auch du dein Leben wegwirfst.

(spannungsvolle Musik)

Lass es. Du kannst mich nicht erschießen.

Ich habe mich in dir getäuscht. Ich dachte, du wärst bereit.

(Tyra) Ich bin bereit.

Mein Leben lang habe ich auf diesen Moment gewartet.

Du erzähltest davon, seitdem ich denken kann.

Was soll das, Tyra?

- Du bist nicht Familie. - Nein?

Ich habe dich geliebt wie einen Vater.

Ich habe dir mein Leben geopfert.

All die Jahre treu gedient.

Was mehr kann ich tun, um Familie zu sein?

- (Joost) Jonas! - Nein!

(Junge) Jonas, Scheiße.

Was hast du getan?

Schafft sie weg!

Ihr Verräter. Ihr elendigen Verräter.

Tyra, überleg dir genau, was du tust!

Ach, weißt du, Albrecht,

wir leben im 21. Jahrhundert.

Die Herrschaft der Götter ist vorbei.

Es ist Zeit für eine Göttin!

(Ben) Hier irgendwo sind sie hochgegangen.

Wie kommen wir da runter?

(Özzi) Sophie, pass auf!

Scheiße, verdammt.

- (Leo) Sophie! - (Özzi) Ich helf dir.

(unheimliche Klänge)

(Phil) Krass.

(Leo) Oh nein, wir sind zu spät.

(Musik steigert sich)

(elektrisches Knistern)

Özzi, Sophie, wo bleibt ihr?

- Alles okay? - Wir holen das Schwert.

- (Ben) Hier geht die Welt unter. - Verdammt.

(feierliche Chorgesänge)

- Özzi, ich kann nicht mehr. - Du schaffst es.

- (Ben) Was ist los? - (Leo) Wir haben keine Zeit mehr.

Ich hab's.

Du hast es geschafft. Du bist die Größte.

Komm.

Heiliger Mohammed Ali, Abi.

(Mandy) Mann, das sieht aus wie Wurzeln.

- Wir müssen ihm das Schwert bringen. - Du vertraust ihm noch?

- Klar. - Er ist unser Freund.

Ben.

(Junge) Die kommen immer näher.

Jonas!

Denk an Karl den Großen, Abi.

Hier ist ein Eingang.

Bitte nicht, bitte nicht!

- (Mädchen) Jonas, lass es nicht zu! - Nein!

Krass.

Voll Star Wars.

(zarte Streichermusik setzt ein)

(Vogelgezwitscher)

(Joost) Es ist vorbei!

(fröhliche Musik setzt ein)

Gott sei Dank.

Na warte.

Komm mal her.

(Junge) Wir haben es geschafft.

Ja, Mann!

(Leo) Jonas.

(Mann über Lautsprecher) Hier spricht die Polizei.

Verlassen Sie die Grotte.

Nein!

Nein.

Immer habe ich mich gefragt, wovor mein Vater weglief.

Jetzt weiß ich es.

Das warst du.

Familie hat nichts mit Blut zu tun.

Familie heißt, füreinander da zu sein.

Immer.

Ich liebe euch, Leute.

Ich wusste, dass du es schaffst.

Hey.

- Er müsste schon wieder hier sein. - Er packt das.

Das ist kein gutes Zeichen, oder?

(Ben) Hey.

- Das Abi kann kommen, Leute! - Ja!

(lateinamerikanische Popmusik)

- Komm her. - Gut gemacht.

Hey, herzlichen Glückwunsch, Özgür.

Und, schon Pläne für den Sommer?

(alle) Interrail.

Wow, dann viel Spaß.

- Danke. - Schöne Ferien.

- Ciao. - Tschüss.

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