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DIE SERIE BERUHT AUF WAHREN BEGEBENHEITEN.
ZU NARRATIVEN ZWECKEN WURDEN TEILE GEÄNDERT.
ÄHNLICHKEITEN SIND ZUFÄLLIG.
Und Sie wollen nichts frühstücken? Heute ist ein wichtiger Tag.
Ja, eben. Ich kriege nichts runter.
Viel Glück. Und umarmen Sie Donatella von mir.
LATINA, 29. JULI 1976
Im Namen des italienischen Volkes erklärt das Schwurgericht in Latina
gemäß Artikel 483 und 488 des Strafgesetzbuches,
Giovanni Guido, Angelo Izzo und Andrea Ghira
des mehrfach erschwerten, vorsätzlichen Mordes,
des vorsätzlichen Mordversuchs, der wiederholten Vergewaltigung,
der Entführung und wiederholten sexuellen Nötigung
und der Waffengewalt für schuldig.
Das Gericht verurteilt alle Angeklagten
wegen vorsätzlichen Mordes, der versucht und durchgeführt wurde,
zur lebenslangen Haftstrafe.
Des Weiteren...
Des Weiteren verurteilt sie das Gericht
wegen Entführung und Vergewaltigung zu sieben Jahren Haftstrafe.
Die Sitzung ist beendet.
Prima, Teresa. Sie haben es verdient.
Das ist unerhört. Aber dabei bleibt es nicht.
Wir legen Berufung ein.
Teresa, ich gratuliere.
Danke.
- Wie fühlst du dich? - Gut.
Ich würde gerne wissen, was du von unserer Arbeit hältst.
Nein, heute reden wir nicht darüber.
Genieße deinen Sieg. Wir reden dann, wenn du Zeit hast.
Komm bei mir vorbei.
Ich verlasse mich drauf. Das ist die Adresse.
- Gratuliere. - Danke.
- Die Presse berichtet noch darüber. - Es ist ein wichtiges Urteil.
Es war ein historisches Urteil. Nichts wird so sein wie früher.
Die Anwesenheit von Feministinnen war entscheidend.
Gut, du hattest recht...
Das hätte alles etwas ausgeglichener sein müssen.
Nun...
Mit Donatella hast du etwas angefangen, nicht?
Aber wir stehen am Anfang.
Wir müssen daran arbeiten, das Gesetz über sexuelle Gewalt zu ändern.
Ja.
Ich hoffe, dass nach diesem Urteil
mehr Frauen den Mut haben, Anzeige zu erstatten.
Aber ich rede nicht über andere Frauen.
Ich rede von dir.
Wenn du ein Teil der Sache sein willst,
musst du ganz dabei sein.
Du kannst keine halben Sachen machen.
Ich will, dass du bei mir arbeitest.
Oje.
Wie soll ich das gehen? Ich weiß nicht, ob ich es will.
- Tarsitano hat mir alles gegeben. - Ich weiß.
Fausto ist einer der Besten. Er steht auch hinter der Sache.
Aber es ist nicht seine Sache.
Willst du diese Welt ändern oder nicht?
ROM, 2. OKTOBER 1976
Capogrossi, Sacchis Fall nicht vergessen.
Riccardi, was machst du? Solltest du nicht bei Regina Coeli sein?
- Ich mache mich auf den Weg. - Ja, los.
Ach, Kaffee!
- Komm. Wer hat Kaffee bestellt? - Ich.
Und einen für Herrn Tarsitano.
Danke.
Hallo?
Warum verbinden Sie sie nicht mit ihr?
Capogrossi, für dich.
- Wer ist es? - Tina Lagostena Bassi.
Hallo?
Ja, verstehe.
In Ordnung. Danke.
Die feministische Bewegung hat Palazzo Nardini besetzt.
Ihr Feministinnen wollt jetzt alles erobern, was?
Ich bitte Sie.
- Hat sie deshalb angerufen? - Vielleicht ist auch Donatella dort.
Sie wird wohl oft miteinbezogen.
Teresa.
Ihr dürft das sein, was ihr wollt, wenn ihr es wirklich wollt.
STOPPT SOZIALE UNGERECHTIGKEIT FÜR EINE BESSERE GESELLSCHAFT
PALAZZO NARDINI BESETZT HAUS DER FRAUEN
Hallo.
Gioia.
- Ist das nicht toll? - Wunderbar.
Das wird das Haus aller Frauen mit Beratungsstelle.
Es ist wunderschön. Ist Tina auch da?
Klar, sie sind alle da. Donatella ist auch da.
- Wo ist sie denn? - Die ist oben. Da lang.
Ja, bis später.
Berufung? Wann?
Es ist zu früh für ein Datum.
Aber die Anträge wurden eingereicht.
Es wird dauern. Sicher länger als beim ersten Prozess.
Donatella, hilfst du uns?
Ja, ich komme gleich.
Es ist schön, dich so zu sehen.
Das Leben geht weiter, Teresa.
Bei Marta ist ein Zimmer frei.
Ich will nicht mehr in Montagnola wohnen.
Was soll ich dort?
Wir gehen immer ins gleiche Café.
Ich sehe Nadia, Rosarias Schwestern. Was sollen wir reden?
Ich verstehe.
Ich wollte dort immer raus, Leute kennenlernen.
Am Ende habe ich es sogar geschafft.
Ohne sie wäre ich jetzt nicht hier. Sie helfen auch bei der Arbeitssuche.
Wirklich? Es freut mich, dass du glücklich bist.
Was die Sache mit Tina angeht...
Herr Tarsitano war super, ich mag ihn.
Aber Tina ist auch stark. Ich kann verstehen, wenn du zu ihr gehst.
- Aber... - Teresa, endlich.
- Hallo. - Ich bin dabei.
Ich kündige bei Tarsitano.
Aber im Fall Circeo arbeiten wir mit ihm.
Wir vertreten Donatella zusammen.
Ihm verdanken wir das hier.
WIR ENTSCHEIDEN ÜBER UNSERE ZUKUNFT
5 MONATE SPÄTER ROM, 3. MÄRZ 1977
Die Innenausstattung ist anders als in Ihrer Kanzlei.
- Ja. - Aber das ist normal.
Tina ist seit wenigen Jahren hier. Daher ist es etwas...
- Etwas? - Etwas...
Etwas moderner, ja.
Sie dürfen es sagen. Es gefällt mir.
Das ist mein Büro.
Tschüss, Fiorella. Mach dir keine Sorgen.
- Es ist die richtige Entscheidung. - Danke.
- Tschüss. - Tschüss.
Oh, Fausto. Wie schön, endlich kommst du uns besuchen.
Ich bin altmodisch. Ich habe auf eine Einladung gewartet.
Ach, deshalb.
Wie ist es gelaufen?
A. Izzo und G. Guido
bekamen 6 Jahre für versuchten Gefängnisausbruch.
Ihre Lage hat sich verschlechtert.
Schade, dass sonst keiner verurteilt wurde.
Weil sie es nicht wollten.
Du kennst meine Meinung.
Sie bedrohten einen Wächter mit einer Waffe. Woher haben sie die?
Vor dem Gefängnis warteten zwei Autos auf sie.
- Es war alles geplant. - Das sehe ich genauso.
Der Prozess zeigte, dass Izzo und Guido nicht allein sind.
Ein ganzes Netz hilft ihnen und beschützt sie.
Die Berufung wird kein Spaziergang.
Nein, wir müssen viel arbeiten.
- Wir sollten uns bald treffen. - Ja, danke für den Besuch.
Danke für die wunderbare Einladung.
- Tschüss. - Wiedersehen.
Was ist?
Seit der Tat am Circeo sind zwei Jahre vergangen.
Es hat sich nichts verändert.
Du sagtest, man bräuchte einen Funken.
Einen eklatanten Fall.
Wir hatten einen.
Was hat sich geändert? Nichts.
Sie gewinnen doch immer.
Die Frauen stehen auf der Anklagebank.
Bald werden alle Rosaria und Donatella vergessen haben.
Teresa.
Der eklatante Fall hat die Wende eingeleitet.
Aber es dauert, und es ist frustrierend.
Aber wir dürfen nicht aufhören.
Nie.
Wenn du nur den Fall gewinnen willst, geh zurück zu Tarsitano.
Er nimmt dich sofort, das weißt du.
Gehst du zu Tarsitano?
Nein, zu Donatella.
Dass die Eltern nicht auch verurteilt wurden!
Sie hätten ihnen geholfen, wenn der Ausbruch gelungen wäre.
Aber er ist nicht gelungen.
Izzo und Guido sind drinnen.
Warum die Eltern bestrafen?
Die werden nie bestraft, Donatella.
Die machen, was sie wollen.
Sie haben lebenslang gekriegt.
Sie hat recht.
Wir müssen uns auf die Berufung konzentrieren.
Hauptsache, dir geht es gut.
GEGEN GEWALT AN FRAUEN FREIHEIT
Dann zieht Alessandro nach Rom?
Das ist doch eine tolle Nachricht.
- Ja. - Nicht?
- Doch, klar. - Warum machst du so ein Gesicht?
- Sobald wir zusammenwohnen... - Ja.
- ...werden wir es wieder versuchen. - Das ist gut.
Ich habe Angst davor, schwanger zu werden.
Es ist dumm, es sind zwei Jahre vergangen.
Nein, es ist nicht dumm. Du hast so sehr darunter gelitten.
Vielleicht traue ich mir daher nicht, Wohnungsanzeigen anzusehen.
Es wird alles gut, ich helfe dir.
- Die Anzeigen zu lesen? Wie nett. - Du bist blöd.
Mädels, ich muss euch jemanden vorstellen.
- Kommt mit. - Ja.
Test, Test.
Über den Fall am Circeo kam ständig was in der Presse.
Die Leute regten sich über die Anwälte auf.
Darüber, dass man den Mädchen vorwarf, es herausgefordert zu haben.
Das passiert in solchen Verhandlungen ständig.
Das wollen wir ja zeigen.
- Da seid ihr ja. - Tina, komm.
- Komm, wir warten auf dich. - Hallo.
Das ist Loredana Rotondo. Sie ist Regisseurin bei der Rai.
- Freut mich. - Ebenso.
Sie schlägt etwas Interessantes vor.
Ich und meine Kolleginnen möchten einen Vergewaltigungsprozess filmen
und eine Doku für die Rai daraus machen.
Der Direktor der Rai2 hat schon zugesagt.
Wir könnten loslegen.
Das ist klasse.
- Habt ihr schon einen Fall? - Nein, bislang nicht.
Es gibt leider viele Fälle, aber wir brauchen den richtigen.
Wir bräuchten eine, die so mutig ist wie Donatella.
Ich kenne ein solches Mädchen.
Also...
Fiorella hat einer Person vertraut, die sie kannte.
Er war älter als sie und verheiratet.
Er sagte ihr, dass eine Firma in Nettuno eine Sekretärin suchte.
Sie war schon mehrmals mit ihm mitgefahren.
Sie konnte nicht ahnen, dass er das tun würde, was er dann tat.
Ich wollte nur arbeiten. Das wusste er.
In Nettuno gab es keine Firma.
Aber es gab eine Wohnung.
Dort wurde sie vergewaltigt, von vier Männern.
Dann drohten sie ihr, damit sie schweigt.
Aber Fiorella hat sie angezeigt.
Wir haben ihr erklärt, was sie erwartet.
Nicht nur die üblichen Demütigungen,
sondern auch, dass es im Fernsehen kommt.
Sie sollen dafür zahlen.
Was die Leute denken, ist mir egal.
Ich bin aus Latina.
Dort redete man viel über Donatella Colasanti.
Sie war mutig.
Du warst immer bei ihr.
Könntest du sie mir vorstellen?
Natürlich kann sie das.
Treffen wir uns mit Donatella. Es wird auch ihr guttun.
Danke, Mama. Es war alles sehr lecker.
Glaubst du, ich sehe nicht, dass du schlecht isst.
Ich weiß auch nicht. Dabei seid ihr doch alle Frauen.
Nicht alle Frauen können kochen.
Ja, klar.
Willst du sicher dortbleiben, bei den Frauen?
Du isst nicht, du schläfst nicht. Du siehst nicht glücklich aus.
Was sagst du da, Mama? Hör auf.
Mir geht es gut, ich arbeite, ich mache neue Erfahrungen.
Warum sollte ich nicht essen und schlafen?
Das setzt du dir nur so in den Kopf. Mach dir keine Sorgen.
Das bringst du deinen Freundinnen.
Damit die auch mal gut essen.
Mach zu.
- Trinken wir einen Kaffee. - In Ordnung.
Donatella.
Nadia.
Wie geht es dir?
Du siehst super aus. Ich sehe dich gar nicht mehr.
Du kommst nie.
Ich weiß, ich komme nicht oft. Ich besuche nur meine Eltern.
Wie ist es, allein zu wohnen? Du bist mutig.
Wir sind zu dritt und teilen uns die Kosten.
Schön.
Das würde mir auch gefallen.
Ich wollte heim, aber wir können spazieren gehen.
Ein anderes Mal, ich habe es etwas eilig.
- Gut, nächstes Mal. - In Ordnung.
- Ciao. War schön, dich zu sehen. - Ciao, Nadia.
Gehen wir.
Loredana, wir arbeiten wie immer.
Wir helfen Fiorella mit der Verhandlung.
Den Rest müsst ihr machen.
Die erste Sitzung ist in einem Monat.
Ja, sicher. Wir sollten anfangen. Ein Monat vergeht schnell.
- Danke. - Tschüss, Loredana.
Tina, wir sollten keinen Druck auf Donatella ausüben.
Sie soll sie doch nur treffen.
Wir wollen zeigen, dass wir auf der gleichen Seite stehen.
Wenn die Doku vor der Circeo-Berufung läuft, ist das für Donatella gut.
Das wird sie verstehen.
- Oder ich muss es ihr erklären. - Ja.
Es wäre gut, wenn Donatella zur ersten Sitzung käme.
Darf ich?
- Mama. - Guten Abend.
- Guten Abend, störe ich? - Nein, sie gehört Ihnen.
- Danke. - Was machst du hier?
- Ich war in der Gegend. - Du warst in der Gegend.
Ich wollte dich an Omas Geburtstag erinnern.
Der ist in einem Monat.
Ich wollte sichergehen, dass du ihn nicht vergisst
oder eine Ausrede findest.
Das ist alles.
- Sie wird 80. - Ich weiß, Mama.
Wann habe ich je einen Geburtstag verpasst? Und dann Omas 80.
Frau Capogrossi, Frau Colasanti ist am Telefon.
Danke, ich gehe hier ran. Entschuldige kurz.
Hallo.
Donatella.
Was ist passiert?
Hör zu, du hast bisher nichts gesagt.
Und ich wollte dich in Ruhe lassen.
Aber erklärst du mir jetzt,
warum ich dich in einem Café in Montagnola abholen musste?
Nur so... Ich wollte nicht auf den Bus warten.
Nein, das stimmt nicht.
Der Barista sagte auch, dass du ganz aufgelöst warst.
Sagst du mir, was passiert ist?
Ich war bei meinen Eltern essen.
Dann sah ich Izzo und Guido auf der Straße.
Ich bin in das Café gerannt.
Wie Izzo und Guido?
Das kann doch nicht sein.
Sie waren es auch nicht.
Aber ich sehe sie ständig.
Ich träume, dass sie ausbrechen und mich finden.
Seit wann träumst du von ihnen?
Schon lange.
Seit sie ausgebrochen sind.
Aber sie haben sie doch gleich wieder gefangen.
Wenn sie es wieder schaffen?
Und Ghira? Der ist noch frei.
Er hat es mir versprochen.
Nein, so dumm wird er nicht sein.
Ich bin da.
Und warte auf die verdammte Berufung.
Und ich denke mir,
wenn alles vorbei ist, kann ich wieder anfangen, zu leben.
Aber du lebst doch schon.
Du hast eine Wohnung, Freundinnen, Arbeit.
Vor Kurzem sind wir ins Kino.
Ja, klar...
Ich bin vom Glück verwöhnt.
Ach, komm.
Es ist normal, Angst zu haben.
Aber wenn es dir schlecht geht...
Hörst du mir zu?
Dann musst du das sagen.
Vor allem denen, die dich gernhaben.
Ach, komm...
Mach dir keine Sorgen.
Komm her. Hast du gesehen, wer da ist?
Ist irgendein Star hier im Haus der Frauen?
Ich bin kein Paparazzo mehr. Ich mache Fotoreportagen.
Das hört sich super an.
Was ist das Thema?
Ich arbeite an Porträts von Frauen,
die sich selbst anzeigen, weil sie abtreiben ließen.
Das ist interessant.
Wenn du noch etwas hierbleibst, können wir nachher was trinken gehen.
Also, ich muss jetzt... gehen. Ich habe einen Termin.
Zu spät, Teresa. Er ist verlobt.
Es freut mich sehr, dass bei dir alles so gut läuft.
- Also, tschüss. - Tschüss.
- Wie kannst du nur so was sagen? - Ach, komm...
Ein Prozess hört nie auf.
Wenn du anfängst, gibt es kein Zurück.
Und wenn die Presse und das Fernsehen dabei sind...
bist du für sie nur das.
Ich bin immer noch "die vom Circeo".
Aber was noch entscheidender ist...
Ohne Gerechtigkeit kannst du nachts nicht schlafen.
Ich würde es noch tausendmal machen.
- Ich schlafe nachts auch nicht. - Dann zeig es ihnen.
- Ich glaube, das reicht für heute. - Ja, in Ordnung.
Gut. Soll ich dich fahren?
Nein, danke. Mein Vater wartet draußen.
Okay. Wir fangen bald an, uns vorzubereiten.
Ja, danke.
Du warst wirklich sehr gut.
Aber ich habe noch eine Bitte.
Ich hätte dich gern bei Fiorellas Prozess in Latina dabei.
Was habe ich damit zu tun?
Viele Frauen kämpfen, aber es ist der gleiche Krieg.
Machen wir es so:
Ich komme zur Verhandlung.
Und du kommst zu einer Party bei uns zu Hause.
Saverio kommt auch.
Wenn, dann komme ich wegen dir, nicht wegen ihm.
Ich komme auch wegen dir zu Fiorellas Prozess. Wir sind quitt.
War Monica nicht mit Andrea zusammen?
- Und? Habt ihr Spaß? - Ja.
- Trinkst du nichts? - Ich hatte ein Bier.
- Holen wir noch eins. - Bis später.
Teresa. Entschuldige mich.
Hallo, Marcella.
- Wie läuft es mit Loredana? - Gut.
Sie ist eine sehr gute Regisseurin, sehr beliebt bei der Rai.
Ich habe Fiorella kennengelernt.
Sie ist perfekt fürs Fernsehen.
Sie ist hübsch, aber einfach, gebildet, redet gut.
Ja.
Wir arbeiten in einer Männerwelt, solche Dinge zählen.
Vor allem im Fernsehen.
Das sind unsere Waffen, und wir müssen sie einsetzen.
Hör mal...
Ich will dir was sagen. Jetzt kann ich es tun.
Oje...
Vor zwei Jahren beim Circeo-Fall warst du mir nicht sympathisch.
Das dachte ich mir. Aber ich setzte meine Waffen ein.
Ich war vielen Männern sympathisch, die mir das auch sagten.
Nur Saverio nicht. Der schwirrte immer um dich herum.
Man sieht dich nicht oft auf Partys.
Ja, und ich wollte gerade gehen. Ich muss noch arbeiten.
- Grüßt ihr mir Donatella? - Ja.
- Da bist du endlich. - Ja, endlich.
- Hallo, Saverio. - Hallo, schöne Frau.
- Wo ist Teresa? - Die musste arbeiten.
Was?
Es stimmt schon, sie hat gerade viel zu tun.
- Willst du ein Bier? - Ja.
Wer weiß, wo mein zu Hause war
Das Kind, das in einem Hof spielte
Ich bin ein Vagabund
Ich bin nur ein Vagabund
Ich habe kein Geld
Aber da oben bleibt mir Gott
Ich finde, du singst schön.
Ich mag deine Energie.
Ich meine es ernst.
Du hast eine sehr interessante Stimme.
Ich achte sehr auf Stimmen.
Ich mache ein Theater-Labor.
Ich arbeite an einer Art Musical.
Es ist experimentell.
Stimmen kommen auf besondere Art zum Einsatz.
Ich habe zwar nichts kapiert, aber es hört sich gut an.
Gut. Ich bin übrigens Flavio. Und du?
Eine schwierige Frage.
Klar, du weißt nicht, wie ich heiße.
Schon klar.
Ich bin Donatella.
- Freut mich. - Ebenso.
Abstand!
Sie ist aber schon zuvor mit dem Angeklagten mitgefahren.
- Auch abends. - Was hat das damit zu tun?
Das wird die Verteidigung sagen.
Sie werden versuchen, dich als leichtes Mädchen darzustellen.
Zusammen!
Sie befahlen mir, mich auszuziehen. Sie ohrfeigten mich.
Und der Reihe nach... Sie waren zu...
Warte, du musst präziser sein. Wer befahl dir, dich auszuziehen?
Gut so! Gut so!
So geht das nicht. So geht das nicht.
Du musst dich bitte konzentrieren, sonst schaffen wir das nie.
Bitte.
Fiorella.
Ganz ruhig. Atme tief durch. Dann fangen wir von vorn an.
Bleib konzentriert. Fang von vorn an.
Also... ich bin in das Auto eingestiegen,
weil ich ein Vorstellungsgespräch hatte.
Ich hatte keine Angst, weil ich ihn kannte.
- Siehst du. - Und...
Moment. Ein Schauspieler darf nie etwas vortäuschen.
Er muss sich in die Rolle hineinversetzen.
Dazu muss man den Gefühlen freien Lauf lassen, ohne sich zu schämen.
- Okay. - Das gilt auch für euch.
Er hat sie schon immer begehrt. Das müssen wir spüren.
- Komm, probieren wir es noch mal. - Okay.
- Lass mich! - Was habe ich dir getan?
So zeigst du einer Frau, dass du sie begehrst?
Machen wir eine Pause.
Donatella.
Verzeih mir, das ist meine Schuld.
Ich hätte dir die Rolle nicht geben sollen.
Ausgerechnet dir.
Wieso?
Ich hätte wissen müssen, dass manches unangenehm für dich ist.
Ich weiß, dass du stark bist.
Aber das am Circeo hat sicher tiefe Wunden hinterlassen.
Wie dumm ich war.
Ich dachte, du wusstest nicht, dass ich "die vom Circeo" bin.
Ich wusste es nicht.
Aber jemand hat es mir erzählt.
Das ist deine Sache.
Du kannst es erzählen oder nicht erzählen.
Niemand darf da was erzwingen.
Das erklärst du mir dann noch mal.
Morgen stelle ich dir jemanden vor.
Er kann die Lebenskraft in dir ausmachen.
Dem bleibt sicher die Sprache weg.
Und wir können eine Runde zusammen drehen.
- Morgen? - Ja.
Wir kommen rechtzeitig für die Probe zurück, keine Sorge.
In Ordnung?
AB HEUTE IST ABTREIBUNG KEINE STRAFTAT MEHR
WOHNUNGSMARKT
LATINA, 26. MAI 1978
Es ist schon ein komisches Gefühl, nicht?
Zwei Jahre später wieder hier zu sein.
- Hallo, Loredana. Guten Tag. - Hallo.
Und Donatella?
Sie sagte mir, dass sie nicht kommt.
Ich habe es versucht, aber...
- Das musste nicht sein. - Doch...
Das hast du richtig gemacht.
Man hat Fiorella zwei Millionen Lire angeboten.
Wir lehnen das Geld ab.
Wir halten das für eine Beleidigung.
Die Zivilpartei verlangt eine symbolische Summe.
Der Schaden, der einer vergewaltigten Frau zugefügt wird,
lässt sich nicht beziffern.
Man kann sie nicht mit Geld entschädigen.
Die Summe, die sie für richtig hält,
wird dem "Zentrum gegen Gewalt an Frauen" gespendet.
Kommt, wir setzen uns hier hin.
Was die gesagt haben, war der Hammer.
Ja, und ich dachte vor den Kameras würden sie sich besser benehmen.
Hoffentlich machen sie es nicht.
- Wie fängt die nächste Sitzung an? - Mit dem Staatsanwalt.
- Dann ist Fiorella dran. - Gut.
Marta, hast du Abschriften von heute?
Ja, hier.
Da sagt ein Angeklagter, seine Frau sei besser als Fiorella.
Verrückt. Und der Vorsitzender:
"Warum machten Sie es nicht mit Ihrer Frau?"
Das ist echt nicht witzig.
Wenn Fiorella hier wäre, würden wir nichts sagen.
Die Arme. Wie sie nur so ruhig bleiben konnte?
So läuft es bei Vergewaltigungsprozessen immer.
Auf der Anklagebank sitzt die Frau.
Weil sie zu nichts gut ist, weil sie Geld nimmt.
Weil sie zuvor Geschlechtsverkehr hatte.
Als ob das eine Vergewaltigung rechtfertigte.
Für uns ist das nichts Neues.
Hoffen wir, dass die Doku allen die Augen öffnet.
Hör mal, Tina.
Für die nächste Sitzung will ich die Kameras anders positionieren.
- Anders als heute... - Ist Donatella zu Hause?
Sie ist gerade beschäftigt.
Lass es gut sein, Teresa.
Können wir uns auf den Prozess konzentrieren?
Ich will wissen, ob es ihr gutgeht.
- Darf ich dir was anbieten? - Nein.
Ich habe eh nichts da.
Ich will nur wissen, wie es dir geht.
Gut.
Du warst heute nicht beim Prozess.
Dann sagte Marta, du würdest nicht kommen.
- Ich dachte, dir ginge es schlecht. - Ich war bei den Proben.
- Bei den Proben? - Ja.
Das hättest du sagen können.
Dann hätte ich mit dir nach Latina gehen müssen.
Und ich habe mir Sorgen gemacht.
Das Theater gefällt mir wirklich.
Wenn ich mit nach Latina wäre,
ginge es mir besser oder schlechter?
Ich habe keine Alpträume mehr.
Und ich habe viel Lebenskraft, weißt du?
Klar, weiß ich das. Deshalb lebst du heute noch.
Du musst mich immer dran erinnern.
Was soll das heißen? Das ist es nicht.
Aber du...
Diese Sache ist ein Teil von dir.
Du musst dich damit auseinandersetzen.
Am Theater geht es mir gut.
Dort bin ich glücklich. Dort fühle ich mich normal.
Aber hier zu Hause bei den Mädels...
Und auch bei dir...
bin ich nur "die vom Circeo".
Könnte ich bitte die Passage von Zeppieri noch mal lesen?
- Ich brauche sie fürs Plädoyer. - Die mit dem Biss?
Genau.
Ich dachte mir, dass Zeppieri wieder was Tolles von sich gibt,
nach dem "Sprössling".
"Eine Fellatio kann mit einem Biss abgebrochen werden.
Der Akt kann also schlecht etwas mit Gewalt zu tun haben.
Wer sich einer Fellatio hingibt,
nimmt aktiv daran teil und gebietet.
Das Mädchen gebot über die Männer.
Sie sind passiv,
und gar hilflos in ihren Fängen."
- Das kommt auf jeden Fall rein. - Klar.
Ich wollte mir noch den anderen Anwalt ansehen...
Ja.
"Ihr wolltet die Gleichberechtigung.
Ihr wolltet die Männer nachahmen.
Früher hattet ihr Kleider.
Warum wolltet ihr Hosen tragen?
Ihr habt euch in diese Lage begeben.
Jeder erntet, was er sät.
Wäre dieses Mädchen zu Hause geblieben,
hätte man sie an der kurzen Leine gehalten,
wäre rein gar nichts passiert."
Verstehst du, warum ihnen die Kameras egal sind?
Sie fühlen sich unantastbar.
Es ist noch schlimmer.
Sie glauben es wirklich.
Wenn eine Frau abends allein ausgeht, hat sie es so gewollt.
Man muss sie an der kurzen Leine halten.
Wir sind weit weg vom Ziel.
Wenn wir diese Mentalität nicht ändern, ändern wir nichts.
Ich will dir etwas sagen, an das ich seit der Party ständig denke.
- Tut mir leid, ich habe es eilig. - Ich brauche nicht lange.
Als ich dich im Frauenhaus sah,
hätte ich dir sagen sollen, dass ich mit Marcella zusammen bin.
Aber ich hatte Angst,
dass du denkst,
dass ich schon in Latina was mit ihr hatte.
Und?
Es war mir wichtig, dass du weißt, dass ich damals nichts mit ihr hatte.
Ich habe dir nichts vorgemacht.
In Ordnung. Kann ich jetzt gehen?
Wenn du willst.
Ich mache auf.
- Teresa. - Hallo, Mama.
- Du hast es doch geschafft. - Ich sagte ja, dass ich komme.
- Schön. - Hierhin?
Ja, gib mir deinen Mantel.
Das ist für Oma.
Danke.
- Hallo, Schatz. - Hallo.
Oma.
- Hallo, alles Gute. - Danke. Danke.
- Hallo, Tante. - Hallo, meine Schöne.
- Teresa. - Onkel.
Wir haben uns lange nicht gesehen.
Du hast den kommunistischen Tarsitano endlich verlassen.
Es ist immer eine Freude, dich zu sehen.
Ich grüße meine Cousins.
Gehen wir zu Tisch?
- Hallo, wie geht's? - Gut und dir?
- Gut. Hey, hallo. - Hallo, Teresa.
Teresa arbeitet jetzt in der Kanzlei von Tina Lagostena Bassi.
- Die Frauenanwältin. - Prima.
Sie sind klasse, sie helfen vielen Frauen.
Na, prima, vom Kommunisten zur Feministin.
Lohnt sich das?
Was sind diese Prozesse im Grunde, vom Circeo-Fall abgesehen?
Familienzoff.
Nein, Ennio. Gewalt an Frauen ist ein ernstes Thema.
Ach, komm.
Es ist jetzt in Mode.
Erst verführen sie dich, dann zeigen sie dich an.
Die Frauen von heute sind zu leichtfertig.
Mit dem neuen Abtreibungsgesetz wird das jetzt noch schlimmer.
Glaubst du das wirklich?
Ja?
Woher weißt du, wie es einer Frau mit einer Abtreibung geht?
Ach doch, ja. Du weißt es.
Klar wisst ihr es.
Wer weiß, wie viele ihr missbraucht habt,
bis eine schwanger wurde.
Und ihr habt das Problem gelöst.
Teresa, wovon redest du da?
Das fragst du mich?
Ihr habt euch nie gefragt,
warum ihr für mich keine Familie mehr seid.
- Teresa, beruhige dich. - Nein, Mama.
Ein Mädchen ist gestorben.
Tiziana.
Ich halte es hier nicht aus. Verzeih mir, Oma.
Teresa, warte.
Zum Glück ist Mama taub.
DAS THEATER
- Hallo? - Hallo, Teresa.
- Papa, ich will nicht reden. - Lass mich erklären...
- Hallo. - Teresa.
Hal...
Kein Anwalt würde einen Diebstahl
so angehen wie eine Vergewaltigung.
Wenn vier Diebe ein Juweliergeschäft ausrauben,
würde kein Anwalt es wagen,
dem Juwelier eine dubiose Vergangenheit anzulasten
oder ihn "Wucherer" oder "Spekulant" zu nennen.
Aber wenn...
der Gegenstand der Straftat,
statt der Juwelen, eine Frau ist,
ein Mensch aus Fleisch und Blut,
erlaubt man sich, die Frau auf die Anklagebank zu setzen.
Ich rede hier nicht von Fiorella.
Aus meiner Sicht werden Frauen gedemütigt,
wenn man beweisen muss, dass sie keine Huren oder sonst was sind.
Eine Frau hat das Recht zu sein, was sie will,
ohne das rechtfertigen zu müssen.
Was hier passiert ist,
ist ganz offensichtlich.
Und es ist der Grund,
warum tausende Frauen keine Anzeige erstatten.
Sie behaupten, es wurde keine Gewalt angewendet,
weil Fiorella sich nicht wehrte.
Aber ich frage mich,
wie die Reaktion ausgefallen wäre.
Es waren vier Männer.
Natürlich hätte sie beißen können, wie der Anwalt sagte.
Aber sie hätte ihr Leben riskiert. Und zwar ganz sicher.
Jede Frau weiß, was denen passierte,
die sich wehren wollten,
die es versuchten.
Das Gericht zieht sich zur Urteilsfindung zurück.
Das läuft.
Die hier ist etwas zu lang.
Die müsste man etwas kürzen.
Was meinst du?
Ich fürchte, das lässt sich nicht gut sprechen.
Nein.
Entschuldige.
Entschuldige.
- Ich schäme mich so. - Nein, nein.
Es ist nichts passiert.
Versuche zu verstehen, dass ein Mann sich bei dir unsicherer fühlt.
Er hat Angst, dich zu berühren und so...
Man hat eine gewisse Verantwortung.
Alles okay?
Ja.
Ich gehe.
Nach alldem nur ein Jahr und acht Monate und Bewährung.
Auch wenn sie rauskommen. Das Urteil lastet auf ihnen, nicht auf dir.
In Latina denkt das nicht jeder.
Aber du hast deine Familie.
Einzelne verurteilen dich, aber tausende bewundern dich.
So viele werden dich mögen,
wenn die Doku auf Sendung gegangen ist.
Frau Capogrossi, es ist jemand für Sie da.
Danke. Entschuldigt mich.
Fiorella, du warst sehr mutig. Das zählt. Glaubst du mir?
Wir wollten keine Rache, wir sind anders...
- Mach die Tür zu. - Ja.
Was gibt es zu besprechen? Wir haben nie geredet.
Ja, und ich glaube, das war mein größter Fehler.
Ich dachte nicht, dass du was von der Sache wusstest.
Ich weiß genug.
Tiziana wollte die Abtreibung.
Zeig wenigstens nach ihrem Tod Respekt vor der Frau.
Lass mich wenigstens einmal reden.
Einmal bis zu Ende.
Anders als du denkst, habe ich nie ein Mädchen missbraucht.
Ich habe Tiziana wirklich geliebt.
So etwas Starkes hatte ich nie gespürt.
Als sie schwanger wurde, geriet sie in Panik.
Ich sagte ihr, sie solle keine Angst haben,
dass ich Verantwortung übernehmen und sie nicht im Stich lassen würde.
Aber sie hatte Angst.
Sie sagte mir, sie kenne eine Engelmacherin.
In einem Dorf, aber sie sagte nicht, wo.
Ich war dagegen.
Aber sie hat alles allein organisiert.
Sie ging alleine hin und kam nie wieder zurück.
Anfangs war ich am Boden zerstört.
Ich wusste nicht, wie es weitergehen sollte.
Ich weiß nicht, wie, aber deine Mutter verzieh mir.
Sie hat mir das Leben gerettet.
Ich hoffe, dass auch du mir verzeihen kannst.
Was machst du hier?
Komm.
Du hattest recht. Ich werde immer nur "die vom Circeo" sein.
Ich habe nie recht.
Ich mache mir was vor.
Und das eher schlecht.
Ich habe mit meinen Eltern geredet.
Ich bin vor dem Falschen davongelaufen.
Was?
Ich habe verstanden, dass mein Vater...
nur ein Mensch ist,
der Fehler gemacht hat.
- Schläfst du hier? - Ja, heute Nacht.
Aber morgen gehe ich nach Hause.
Zu meinen Eltern.
Wenigstens bin ich für sie nur Donatella.
Komm.
ROM, 26. APRIL 1979
- Da ist sie ja. - Hallo.
- Wie geht es? - Gut und dir?
- Gut. Wie geht's dem Böhnchen? - Prima.
Ach komm, ihr nennt ihn noch "Böhnchen"?
- Das ist doch hübsch. - Mir gefällt es.
Sicher? Das erklärst du ihm, wenn er groß ist.
Komm.
- Teresa ist da. - Hallo.
- Wie geht's? - Alles gut.
- Wie geht es euch? - Hallo, wie schön du aussiehst.
- Danke. - Leute, das stelle ich hier ab.
Hey.
Frau Capogrossi, ich wartete auf Sie.
- Drohst du mir? - Nein.
- Setzen wir uns? - Ja.
Los, Leute. Es geht gleich los.
Los, los.
Ich schalte ihn an.
Du sagst mir dann deine Meinung. Ganz ehrlich.
Über dich oder über die Doku?
Im Berufungsverfahren tritt Rechtsanwalt De Marsico an.
- Der Meister. - Ja.
Die gehen hart ran.
Soll ich Capogrossi und Lagostena Bassi informieren?
Nein, das machen wir später. Das ist ihr Abend.
Sie sollen ihn genießen und wir auch. Kommen Sie.
Ich komme.
- Mama, lass das jetzt. - Ja, nur kurz.
- Es fängt an. Es ist wichtig. Komm. - Warte ich wasch mir die Hände.
Menschenskind.
... weil Fiorella sich nicht gewehrt hat.
Aber ich frage mich,
wie die Reaktion ausgefallen wäre.
Es waren vier Männer.
Man erlaubt sich, die Frau auf die Anklagebank zu setzen.
Jede Frau weiß, was denen passierte,
die sich wehren wollten, denen, die es weiter versuchen.
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