All language subtitles for Geschichten aus dem Wiener Wald

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Original subtitles

Der Wurst, der Unsterbliche.

Darum macht der Tod sein bester Freund.

Und wenn sie einander nichts zu leide tun, dann können sie sich so besonders

leiden. Ja, was der Wurst so lustig ist, ist der Tod ernst.

Und was der Wurst so Bekanntschaft macht, macht der Tod Abschiede. Der

und der urjemine Freundlichkeit.

Meine Herrschaften, das ist unsere Wirklichkeit. Meine Herrschaften.

Ist unser Theater.

Das ist unser wirklicher Theater.

Ja, skusch, du bist Gott nicht für einen Eifisch, du Kostprobe von einem

Mädchen. Lach es mir lieber her. Was in einem Lächler ist, was in einem Lächler

ist.

Das viele zu wenig, das wenige zu viel.

Ja, lach es mir, lach es mir, lach es mir.

Der General Nobile hat kein Automobile.

Der fliegt wie Luftschiff.

Über die Arktis.

Keiner weiß, wo er ist. Ach, es ist ungewiss. Doch zwischen Zeh und der

geparkt ist.

Sicher geparkt ist. Ja, sicher geparkt ist. Ich sag's ja. Lach es mir, lieber

Herr. Was denn ein Lechter ist, was denn ein Rechter ist.

Das viele zu wenig, das wenige zu viel.

Du lachst, du lachst, du lachst.

Der Kanzler Seppl.

Mit frommen Häupeln. Ja, fahr zu den insrigen Nachpalästinern. Was glaubst

wie der dort singt? Ja, staubige Judensteine. Geht das Land den Aufwand

Die gibt's in Wien auch.

Ja, und geht's in Wien auch? Ja, lach es nur, lieber Herr.

Wenn's ein Rechter ist, hat's dann ein Rechter ist.

Das viele zu wenig, das wenige zu viel. Ja, lach es nur, lach es nur.

Schöne Kunst haben Sie da! Schöne Kunst haben Sie da!

Dummes Luder, dummes. Wer?

Das dort.

Sag das dumme Luder nicht, dass meine Blutwurst nachgelassen hat.

Meiner Seele. Am liebsten würde ich sowas abstechen.

Und wenn es mit dem Messer in der Gurgel herumrennen müsste, würde ich es

trinken. Das würde mich nur freuen.

Also das muss ich schon sagen. Die gestrige Blutwurst, Kompliment. First

Ein Gedicht.

Ist er derjenige, welcher? Ja,

Herr Rittmeister.

Alle Achtung.

Herr Rittmeister sind halt ein Kenner, ein Gourmand, ein Weltmann.

Ich bin seinerzeit viel in unserer alten Monarchie herumtransferiert worden,

aber ich muss schon sagen, Niveau, Niveau. Ist alles nur Tradition, Herr

Rittmeister. Wenn die arme Mutter zählig noch unter uns weilen würde, die hätte

eine Freude an ihrem Sohn.

Es hat halt nicht sollen sein, Herr Rittmeister. Wir müssen alle einmal

Heute vor einem Jahr ist sie fort.

Wer? Meine Mama, Herr Rittmeister, nach dem Essen um halb drei, da hatte sie

unser Herrgott erlöst.

Ist denn da schon ein Jahr her?

Entschuldigen Sie mich jetzt bitte, Herr Rittmeister, aber ich muss mich noch in

die Gala werfen für die Totenmesse.

Wieder ein Jahr.

Bis 20 geht's im Schritt, bis 40 im Trab.

Und noch 40 im Galopp.

Also nochmals, damit keine Verwechslungen entstehen. Drei

verwundet und zwei Schachteln fallende. Auch Kavallerie bitte, nicht nur

Infanterie. Garantiert und pünktlich, gnädige Frau. Wir sind doch hier das

und älteste Spezialgeschäft im ganzen Bezirk. Gnädige Frau, bekommen die

gewünschten Soldaten garantiert und pünktlich. Und dass ich sie nur

früh im Haus hab, sonst weint der Bubi.

Er hat nämlich am Freitag Geburtstag und er möchte doch schon so lange.

Garantiert und pünktlich, gnädige Frau. Vielen Dank, gnädige Frau.

Also adieu. Immer fleißig, Fräulein Marianne, immer fleißig. Aber es

nicht, Herr Rittmeister. Im Gegenteil, apropos, wann darf man denn gratulieren?

Zu was denn?

Na, zur Verlobung.

Marianne!

Papa? All die Ehre, Herr Zauberkönig. All die Ehre, Herr von Rittmeister.

Also Marianne, zum letzten Mal, wo stecken meine Sockenhalter? Wo sie immer

stecken. Einen Ton hat dieses Ding an sich herzig, zum leiblichen Vater.

Wo meine Sockenhalter immer stecken, dort stecken sie nicht. Dort stecken sie

der Kommode. Nein. Dann im Nachtkarton. Nein. Dann bei deinen Unterhosen.

Nein. Dann weiß ich es nicht.

Also ich frage dich zum letzten Mal, wo stecken meine Sockenhalter? Ich kann

eine zaubern.

Und ich kann das nicht mit rutschigen Strümpfen zertoppen, weil du mich gerade

darauf verschleppst.

Also geh bis drauf.

Und such du.

Aber warte, erwarte.

Wer spielt denn da?

Das ist eine Realschülerin im zweiten Stock. Ein talentiertes Kind ist das.

Ein musikalisches.

Ein früh entwickeltes.

Es wird Frühling, Herr Zauberkeli.

Selbst das Wetter ist verrückt geworden.

Das sind wir alle. Ich nicht.

Ah, da sind die Handlocken.

Das ist meine liebe Mutter und das ist mein Freund Ferdinand Hierlinger, das

Frau Valerie und das dort ist meine liebe Großmutter.

Das ist sehr aufmerksam von Ihnen, Herr von Hierlinger, dass Sie mir den Alfred

herausgebracht haben. Ich danke Ihnen. Ist doch selbstverständlich. Ich hätte

Ihnen ja den Alfred schon öfter herausgebracht. Der liebe Alfred hätte

Wörterl verlaufen. Ein Wörterl?

Ja, wie gesagt.

Wollen die Herrschaften vielleicht auf den Turm? Gehört denn diese

hochromantische Ruine da den Herrschaften? Nein, die gehört dem

verwalten sie nur. Wenn die Herrschaften wollen, führe ich die Herrschaften hier

rauf. Das wäre interessant.

Schau mal, dann schauen wir uns ab. Aber ich bitte Sie, die Damen kommen doch

auch mit. Nein, danke, danke.

Ich kann leider nicht so hoch hinauf. Da kriege ich nämlich immer keine Luft.

Also dann auf Wiedersehen.

Dürfte ich den Herrn noch mal eine kleine Information bitten? Was gibt's

Herr Hirlinger erzählt mir gerade beim letzten Rennen in St. Clunich die Quote

168, sondern 222 herausgelaufen wurde.

Herr Hirlinger lügt.

Und das gedruckte da lügt auch.

Na?

Du bist halt keine richtige Frau.

Du stoßt mich ja direkt vor dir mit derartigen Methoden. Du wirst mir jetzt

Geld geben, was mir gebührt. 27 Schilling, Silberblech.

Voilà. Merci.

Geheimliche Person.

Ich bin keine Person und von heute an bitte ich mir, dass du zu mir immer eine

schriftliche Begründung... Alfred! Alfred!

Es ist wunderschön hier oben. Und ich komme gleich runter.

Ich bin bereit.

Wirst du weinen?

Aber nein, gar nicht.

Mein Gott, bin ich heute wieder derrangiert. Höchste Zeit, dass ich mich

mal rasiere.

Ein Bussi, Marianne.

Ein Vormittagsbussi.

Geh her doch.

Au, du sollst nicht immer beißen. Hab ich denn jetzt? Weißt du denn das nicht,

dass man immer wehtun muss?

Manchmal glaube ich schon, dass du dir herbeisehnst, dass ich ein böser Mensch

sein soll.

Marianne, du weißt, dass ich ein religiöser Mensch bin und dass ich es

nehme mit den christlichen Grundsätzen. Glaubst du vielleicht, ich glaube nicht

an Gott? Ich wollte dich nicht beleidigen. Ich weiß, dass du mich

Was fällt da ein, du Idiot?

Du liebst mich also nicht?

Was ist Liebe?

Was denkst du jetzt?

Wenn uns was auseinanderbringen kann, dann bist du es. Du sollst nicht immer

herumbauen in mir, bitte.

Jetzt möchte ich in deinen Kopf hineinschauen können.

Ich möchte die Hirnschale herunter und nachkontrollieren, was du da drinnen

denkst. Aber das kannst du nicht.

Man isst und bleibt allein.

Darf ich dir diese Bonbons, die im Goldpapier sind, mit Likör?

Also, da sind wir ja. Was hast du denn da? Schon wieder Bonbons?

Aufmerksam, sehr aufmerksam.

Hm, Ananas, prima.

Na, wie gefällt dir das, dein Bräutigam?

Zufrieden?

Was hat sie denn?

Ah, Launen.

Ah, Übermut.

Es geht ihr zu gut.

Komm, Papa, wir haben keine Zeit. Die Mädels.

Das ist ja eine Benehmität.

Mir scheint gut, dass du sie verwöhnst.

Also nur das nicht, lieber Oskar.

Was glaubst du, was ich auszustehen gehabt habe in meiner Ehe und warum?

Nicht, weil meine gnädige Frau gemalt in ein bittiges Miespie war, sondern weil

ich zu vorne war. Gott hab sie selig.

Zu dir, Liebling.

Was hat man denn in der Puppenklinik verloren?

Ich wollte dir ein Puppel kaufen.

In so was hängt man sein Leben. Pardon.

Wer ist denn das Fräulein da drinnen? Das geht sich einen Dreck an. Das ist

ein hübsches Fräulein.

Ein sehr schön gewachsenes Fräulein sogar. Dass ich das Fräulein noch nie

gesehen habe, ist halt die Dücke des Objekts.

Also ein für alle Mal lang halte ich deine hysterisch -schnellversüchtete

nicht aus. Ich lasse mich nicht tyrannisieren. Das habe ich doch schon

nötig. Wirklich?

Ich glaube bloß nicht, dass ich auf der Geld angewiesen bin.

Tja.

Naja, das wird wohl das Beste sein. Was? Das wird das Beste sein, dass wir uns

trennen. Aber dann endlich und im Guten und konsequent, wenn ich bitten darf.

Da, das bin ich dir noch schuldig. Mit Quittung.

Wir haben in St. Clou nichts verloren und in Le Trample gewonnen.

Außenseiter, zählt nach.

Bitte.

Luder Mistvieh.

Zuhalter Bestie.

Sicher ist sicher.

Ja, das wird doch ewig schauen.

Das ist der Kapwurz, der Kapwurz.

So, jetzt noch ein bisschen näher schauen.

Achtung.

Aufnahme.

So, schwing, weg, weg.

Herr Oskar, möchtest du nicht mal die Kinder alleine abfotografieren? Die sind

doch heute so herzig. Wie wird das arrangiert?

Na, wird das ein braver Familienvater werden?

Ein Kinderner, ein Kinderner.

Und wir rufen... Was höre ich? Die Herrschaften kennen sich noch nicht. Das

mein Neffe Erich, der Sohn meines Schwibschwagers aus zweiter Ehe.

Und das ist Herr Zentner, stimmt's? Gewiss. Herr von Zentner.

Sehr erfreut.

Erich ist ein Student aus Dessau.

Aus Kassel, Onkel.

Ja, Kassel und Dessau, das verwechsel ich immer.

Ihr kennt euch schon?

Ach, schon seit Ewigkeit. Ich hatte erst unlängst das Vergnügen. Wir hatten uns

über das Burgtheater unterhalten und über den vermeintlichen Siegeszug des

Tonfilms. Interessant.

Bohème.

Göttlicher Puccini.

Das ist Poem.

Genie.

Ist der letzte Schritt zum Bolschewissen. Ich bin kein Politiker,

Sie mir, die finanzielle Abhängigkeit des Mannes von der Frau führt zu nichts

Gutem. Das sind halt so Naturgesetze. Das glaube ich nicht.

Fotografiert er gern, der Herr Breitigam? Das tut er leidenschaftlich.

kennen uns schon seit acht Jahren. Wie alt waren Sie denn damals?

Oh, pardon, das war jetzt eine automatische Reaktion.

Ich war damals 14.

Das ist nicht schön.

Er ist nämlich ein Jugendfreund von mir, weil wir Nachbarskinder sind. Und wenn

es jetzt keine Nachbarskinder gewesen wären? Wie meinen Sie das?

Dass das alles Naturgesetze sind.

Und Schicksal.

Schicksal, ja. Eigentlich ist das nämlich gar nicht das, was man halt für

nennt. Vielleicht von seiner Seite aus aber.

Mein Gott, was sage ich denn da? Jetzt kenne ich Sie ja noch kaum.

Ich sehe das alles aus einem heraus.

Ich will gar nichts aus Ihnen herausziehen. Ganz im Gegenteil. Ich

hypnotisieren.

Pardon.

Darf ich bitten?

Liebe Freunde, zu guter Letzt war es ja schon ein offenes Geheimnis, dass meine

Tochter Marianne ein Auge auf unseren lieben Oskar geworfen hat.

Silenzium!

Darum haben wir uns hier versammelt. Das heißt, ich habe euch alle eingeladen,

um diesen wichtigen Lebensabschnitt im Leben zweier blühender Menschenkinder

einfach, aber würdig, im kleinen, aber erlesenen Rahmen zu feiern.

Es tut mir nur...

In der Seele weh, dass Gott der Allmächtige mit seiner Weisheit es

unvergesslichen Gattin, dem Ariander, ihrer lieben Mutter selig, es nicht

vergönnt hat, diesen Ehrentag im Leben ihres einzigen Kindes mitzuerleben.

Aber ich weiß es genau, sie steht irgendwo hinter einem Stern hoch, droben

der Ewigkeit und schaut hier auf uns herab und hebt ihr Glas.

Und ein herzliches Hoch auf das junge Paar, Oskar und Marianne.

Es lebe hoch, hoch, hoch.

Hoch, hoch, hoch.

Die Liebe ist ein Edelstein. Sie brennt ja aus, sie brennt ja ein und kann sich

nicht verzehren.

Sie brennt so lange noch himmlisch, denn eines Menschen achtet, um drin sich zu

verklären.

Ich gestatte mir nun, auf euer ganz Spezielles zu trinken. Glück und

und viele brave deutsche Kinder. Heil! Nur keine Läger.

Heil! Verzeihung, gnädige Frau, aber über diesen Punkt vertrage ich keine

Friburonspäße. Dieser Punkt ist mir heilig. Sie kennen meine Stellung zu

Ratsproblem. Ein problematischer Mensch.

Moment, bleib doch da, Sie komplizierter Mann.

Kompliziert? Wie meinen Sie das?

Darf man noch einmal gratulieren?

Ich gratuliere.

Danke.

Er beneidet mich um dich.

Geschmackloser Mensch.

Wer ist denn das überhaupt?

Ein Kunde.

So lange? Nein, gestern war er da und wir sind ins Gespräch gekommen.

Nicht lang.

Dann habe ich ihn gerufen.

Er hat sich ein Gesellschaftsspiel gekauft.

Ich kann Ihnen jetzt etwas sehr Nützliches demonstrieren.

Nämlich, ich habe mich mit der japanischen Selbstverteidigungsmethode

beschäftigt. Mit dem sogenannten Chiu -Chitsu.

Und nun passt es bitte auf, wie man seinen Gegner kampfunfähig machen kann.

Aber ich habe doch den Griff nur markiert, sonst hätte er doch das

verletzt.

Hauch mich an, du Alkoholistin. Ist das nur eine kleine Schlimmste, die ich

habe. Du Vegetarianer.

Man feiert auch nicht alle Tage.

Verlobung und Entlobung, du Schweinehund. Dann tun, wenn ich bitten

Rühr mich nicht an.

Okay, weil ich dich schon jemals angerührt habe.

Und dann schiebt es hinter mir.

Hättest du das alles gemerkt?

Alles.

Das gute Unterspeise.

Geh jetzt.

Geh schon. Wie war ich, wenn ich dich nicht so gesehen hätte?

Der ist ja cool.

Mir scheint gar, du bist der Volieur.

Geh, ich bin noch nicht pervers.

Zieh dich ruhig weiter aus. Nein, ich hab doch noch mein Schamgefühl.

Geh, in der heutigen Zeit.

Ich hab bald so eine Verflickste.

Fantasie.

Mit oder ohne Fantasie.

Die heutige Zeit ist eine verkehrte Welt.

Ohne Treu, ohne Glauben, ohne sittliche Grundsätze, alles wackelt.

Nichts steht mehr fest.

Reif für die Sintflut.

Ich bin nur froh, dass ich die Marianne anbracht habe. Eine Freischauerei ist

immer noch solide.

Na, und die Trafikantinnen?

Auch.

Rauchen und Fressen werden die Leute immer.

Aber zaubern?

Wenn ich mich so mit der Zukunft beschäftige, da wird es mir manchmal

pessimistisch. Ich habe es ja überhaupt nicht gleich gehabt in meinem Leben. Ich

muss ja nur an meine Frau selig denken.

Die ganze Schererei mit den Spezialärzten. An was ist sie denn

gestorben? An der Brust.

Doch nicht Krebs? Doch Krebs, man hat ihr die linke Brust wegoperiert.

Wenn ich dich dagegen anschaue, stattlich, dir königlich.

Eine königliche Person. Was ist der Mann wieder denn von der Tragödie des

Weibes? Wollen wir uns nicht so herrichten und pflegen setzen?

Glaubst du, sie muss mich nicht pflegen?

Das schon, aber bei einem Herrn sieht man doch mehr auf das Innere.

Und eins, zwei, drei. Eins, zwei, drei.

Jetzt bin ich müde.

Der sterbende Schwan.

Du darfst meinen Kopf in deinen Schoß legen.

Auf der Alm, da gibt es keinen Sinn.

Der Erd ist so hart.

Der Winter war ja so lang.

Wenn ich so die Sonne auf meiner Haut spüre, dann wird man immer so, ich weiß

nicht wie.

Du hast doch vorhin mit meinem Korsett gespielt.

Na und?

Na und?

keine Zutat, du bist ja schlimmer.

Bin ich schlimm?

Ja. Bin ich schlimm?

Nein. Da kommt einer.

Verzeihung, Onkel.

Du wirst es doch gestatten, wenn ich mir jetzt gestatte, hier zu schießen. Was

willst du?

Schießen. Du willst hier schießen?

Na ja, nach der Scheibe auf jener Buche dort.

Übermorgen steigt nämlich das monatliche Preisschießen unseres akademischen

Wehrverbandes. Und da möchte ich mir gestatten, mich etwas einzuschießen.

darf ich?

Natürlich. Natürlich?

Natürlich.

Wehrverband.

Nur das Schießen nicht verlernen.

Ich geh mich jetzt abkühlen in unsere schöne blaue Donau. Hängt euch alle auf.

Just! Drittes Semester.

Arbeitsrecht.

Und wie gefällt Ihnen unsere Wiener Stadt?

Herrliches Barock.

Und Sie sind Werner Madl?

Offen gesagt, ich kann mit jungen Mädchen nichts anfangen.

Ich war nämlich schon mal verlobt und hatte nur bittere Enttäuschungen, weil

Tete eben zu jung war, um meinem Ich -Verständnis entgegenbringen zu können.

Dann schon lieber eine reifere Frau, die einem auch etwas geben kann.

Wo wohnen Sie denn? Ich möchte gerne ausziehen.

Sie hätten ein Blitzthema.

Preiswert? Geschenkt.

Das trifft sich ja famos.

Marianne! Marianne!

Du!

Wie der Blitz hast du mich eingeschlagen und hast mich gespalten.

Jetzt weiß ich es aber ganz genau.

Was? Dass ich ihn nicht heiraten werde.

Marianne! Was hast du denn?

Ich habe kein Geld.

Warum sprichst du denn jetzt davon?

Raketen. Deine Verlobungsraketen.

Unsere Verlobungsraketen.

Blau, Gelb, Grün, Rot.

Wir brauchen sie gar nicht zu erklären.

Ich habe alles gehört, nur das ist ja ein gediegener Skandal.

Am Verlobungstag noch hat er rumliegen, küsst die Hand.

Marianne, zieh dich an, dass nur der Oskar nicht kommt. Jetzt ist Maria und

Stickerl Josef. Ich trage natürlich sämtliche Konsequenzen, wenn es sein

Sie haben hier gar nichts zu tragen. Diese Verlobung darf nicht platzen,

aus moralischen Gründen nicht.

Dass mich eine Seele was erfährt, siehe Alunke, Ehrenwort.

Ehrenwort? Nein, wohl nicht bis daneben. Zieh dich an, aber rasch, marsch.

Da drüben. Marianne.

Marianne.

Krach in den Melonen.

Dass Fräulein Braut haben bis jetzt geschwommen.

Lüg nicht. So lüg doch nicht.

Nein, ich bin nicht geschwommen. Ich mag nicht mehr schwimmen. Ich lasse mich

von euch nicht mehr tyrannisieren.

Jetzt bricht das Glaube seine Fessel. Da. Ich lasse mir mein Leben nicht

verhunzen. Das ist mein Leben.

Gott hat mir im letzten Moment diesen Mann dazu geführt.

Ich heirate nicht. Ich heirate nicht. Ich heirate nicht.

Meinetwegen soll unsere Puppenklinik verrecken. Er erhalt das nur. Das

Kind, das werde ich mir merken.

Marianne, ich wünsche dir nie, dass du das durchmachen sollst, was jetzt in mir

vorgeht.

Und ich werde dich auch noch weiter lieben. Du entgehst mir nicht.

Und ich danke dir für alles.

Was sind Sie denn überhaupt?

Nichts. Nichts ist er. Ein Nichts.

Das auch noch.

Ich habe keine Tochter mehr.

Ich bitte dich um Verzeihung, dass ich dich nämlich nicht habe haben wollen.

Ich kann dir keine Existenz bieten.

Ich bin deiner Liebe nicht wert.

Ich bin überhaupt kein Mensch.

Lass mich aus dir einen Menschen machen. Mach mich so groß und weit.

Du erhöhst mich.

Ich werde ganz klein vor dir in seelischer Hinsicht.

Die?

Ich geh direkt aus mir heraus und schau mir nach.

Jetzt ist, jetzt bin ich schon ganz weit fort von mir.

Ganz dort hinten.

Ich kann mich kaum mehr sehen.

Von dir möchte ich ein Kind haben.

Du hast mir gesagt, ich sei ein Engel. Ich habe dir gleich gesagt, dass ich

Engel bin. Dass ich nur ein gewöhnliches Menschen bin, ohne Ambitionen. Aber du

bist halt kein Verstandesmensch. Du weißt, dass ich ein Verstandesmensch

Doch.

Dann müssen wir die Arme wieder schneiden. Ich auch.

Marianne, warum stehst du denn so früh auf? Weil ich nicht schlafen kann.

Ist dir nicht wohl in deiner Haut?

Du vielleicht?

Wer hat mir den Dämmblitz verleitet? Seit einem geschlagenen Jahr habe ich

Buchmacher mehr gesprochen, geschweige denn einen Fachmann. Er ist ja so das

neue Favoriten.

Zweijährige, Dreijährige.

Ich habe keinen Kontakt mehr zur neuen Generation. Und warum nicht? Weil ich

eine Hautcreme verschleiße, die keiner kauft, weil sie miserabel ist. Die Leute

haben halt kein Geld. Nein, immer die Leute schon. Das ist so viel, was für

wirtschaftliche Krise könnte.

Oh, der egozentrische Bertrand, wer hat mir denn den irrsinnigen Rat gegeben,

als Studmetikagent herumzurennen? Und du, wo sind meine Sockenhalter? Da.

Nein. Nein.

Nein. Nein. Nein.

Nein. Nein. Nein. Nein.

Nein.

Nein.

Wo sind meine Trockenhalter?

Weißt du, was das heute für ein Datum ist? Heute ist der 12.

Was willst du damit sagen?

Dass das ein Gedenktag ist.

Heute vor all den Jahren habe ich dich zum ersten Mal gesehen in unserer

Auslage. Ich bitte dich, Marianne, du redest nicht immer in Hieroglyphen. Wir

sind doch keine Ägypter in was für einer Auslage.

Ich habe gerade das Skelett arrangiert und da hast du an die Auslage geklopft.

Da habe ich die Rollos runtergelassen. Das war plötzlich so unheimlich

Und? Ich war viel allein.

Flendo, nicht schon wieder.

Marianne, ich verstehe dich doch hundertprozentig mit deinem mütterlichen

Egoismus. Aber doch im Interesse unseres Kindes ist es grau und trüb und draußen

in der Wachau bei meiner Mutter, da scheint die Sonne... Ich schon.

Na also.

Über uns schwebt der Schicksalknoten in unserem Leben.

Es ist aber hübsch, dass ich dich wieder einmal sehe.

Was machst du denn für ein fadiges Gesicht?

Ich bin halt nervös.

Na, was ich täte, ist nie gut.

Ist es wahr, dass du wieder ein Bankbeamter geworden bist? Ich bin doch

überfüllt. Scher, scher, la femme.

Wenn die Liebe erwacht, sitzt der Verstand im Hintern.

Ich bin halt ein weicher Mensch.

Das hätte jetzt bloß erregend sein.

Zuerst war ja gewisse Leidenschaftlichkeit dabei, aber dann,

ursprüngliche Reiz weg war, kam bei mir das Mitleid.

Ist ja ein Typ, wo der richtige Mann mütterlich wird, obwohl sie manchmal

boshaftes Luder ist. Meiner See, ich glaube, ich bin ja hörig.

Hörigkeit ist eine Blutsfrage, eine Deprimenzfrage des Blutes.

Glaubst?

Sicher.

Alfred, weißt du, was meine Grenzen aber auch schon total übersteigt?

Sich in der heutigen Krise auch noch ein Kind anzuschauen. Gott ist mein Zeuge,

dass ich nie ein Kind haben wollen.

Das hat nur sie haben wollen und dann ist das ganz von allein nicht gekommen.

Ich wollte es doch eh gleich an der Badeweg machen lassen. Aber es hat sich

direkt fanatisch dagegen gesträumt.

Kannst du dir das Offentheater vorstellen?

Eine kostspielige Aktion war das, meiner Meinung nach. Dann war alles für die

Katz. Pech muss der Mensch haben, das genügt.

Geh, setz dich nur dorthin. Ich spiele da nur meine Partie zu Ende.

Ist das deine Dame?

Yes.

Was? Ich hab's mir eigentlich anders vorgestellt. Wieso?

Mehr mollig.

Molliger? Man macht sich da so unwillkürlich seine Vorstellungen an.

Sie ist ganz schön mollig.

Mollig, weißt du, wie du denkst.

Scheißlich, Scheißlich. Das war schon ein grandioser Blitz, wie du mit der

verrückten Trafikantin gebrochen hast. Du wirst halt versorgt und ohne Sorgen.

Jetzt über die Vergangenheit zu plauschen hat überhaupt keinen Sinn.

lieber. Ich würde jetzt an deiner Stelle zunächst einmal dafür sorgen, dass

deine liebe Marianne Art 1 sich finanziell selbstständig sichert. Selbst

sie nämlich irgendwie ins Berufsleben einschaltet.

Eine Geliebte mit Beruf unterhüllt auf die Dauer bekanntlich jede

Liebesbeziehung. Sogar die Ehe.

Ich kenne da nämlich eine Baronin mit internationalen Verbindungen. Die stellt

so Palette zusammen.

Relegante Etablissements.

Das wäre doch eventuell eine Entfaltung.

Das schon, aber die Marianne hat doch nichts zu tun an dem Punkt der

Berufsleben. Das Einzige, was für sie Interesse hat, ist die rhythmische

Gymnastik. Die rhythmische Gymnastik ist immer gut.

Glaubst du?

Bestimmt. Ich glaube, ich kann schon gar nicht mehr glauben. Zu guter Letzt ist

die rhythmische Gymnastik auch eine Abwart der Tanzerei. Und da wird uns

vielleicht ein Stern. Du bist mein Freund und das genügt mir. Geh weiter.

Ich möchte ein paar Rone.

Was hast denn da?

Da, das ist Amulett. Was für ein Amulett?

Der heilige Antonius. Heiliger Antonius, seit wann denn?

Als ich noch klein gewesen bin und wenn ich etwas verloren habe, dann habe ich

nur gesagt, heiliger Antonius, hilf mir.

Und schon habe ich es wiedergefunden.

War das jetzt symbolisch?

Es muss überhaupt.

Ich für meine Person glaube ja nicht an ein Fortleben nach dem Tod, obwohl ich

an ein höheres Wesen glaube, das gibt es sicher, sonst hätte es ja uns nicht

gegeben. Hör mal her da, du heiliger Antonius, ich hätte da was eventuell

Wichtiges zu erzählen.

Anna, wer ist denn da?

Der gnädige Herr von Hirlinge und dein Fräulein.

Grüß dich an.

Grüß Gott, lieber Herr von Hirlinge.

Ich freue mich, dass wir uns endlich mal wiedersehen. Herr Hans, meinerseits die

Freude. Ist die Baronin da?

Ja, ja, sie ist im Haus.

Sie hat gerade mit dem Installateur zu tun.

Ich habe nämlich was Unrechtes in den Ausguss geworfen. Und jetzt ist er

verstopft. Wen haben Sie denn mitgebracht? Ah, das ist eine junge

starkes Interesse an der rhythmischen Gymnastik hat. Sie ist der Baronin

Darf ich bekannt machen?

Sehr angenehm. Ich kann Sie ja leider nicht sehen, aber Sie haben eine

sympathische Hand.

So lassen Sie mir doch Ihre Hand, Sie Fräulein mit der Hand.

Die Kontestselin kann nämlich ganz exorbitant Hand lesen.

Was habe ich denn für eine Hand?

Das ist nicht so einfach, liebes Kind. Wir Blinden müssen uns mit dem Tastin

orientieren. Sie haben noch nicht viel hinter sich, mehr vor sich.

Was denn?

Sie haben doch auch ein Kind, nicht? Fabelhaft, fabelhaft.

Bub oder Mädel?

Bub?

Ja, Sie werden noch viel Freude haben mit dem Buben.

Der wird schon noch was Richtiges. Wirklich?

Helene, was treibst du denn schon wieder für einen Unsinn?

Du bist doch keine Zigeunerin. Schau lieber, dass du nicht wieder das Klosett

vollstopfst. Mein Gott, ist das draußen eine Schweinerei.

Du und Handlesen ist ja paradox.

Aber ich habe doch meine Ahnungen. Hättest lieber eine Ahnung gehabt im

du Klosett.

Schweinerei kostet mich wieder fünf Schillinge. Wer lebt denn da? Wer lebt

da? Ich von dir oder du von mir?

Also, lieber Herr Linger, das wäre also das Fräulein, über das wir vorgestern

telefoniert haben? Das wäre es. Ein bisschen Gefälligkeit gegen

Kleine Erpressung gefällig. Ein Ehrenmann, sagen Sie, Fräulein. Sie

also ein starkes Interesse an der rhythmischen Gymnastik? Ja.

Und Sie möchten dieses, Ihr vorhandenes Interesse praktisch auswerten? Ja.

Können Sie singen? Singen?

Ich gehe von dem Grundsatz aus, dass es ein Nichtkönnen nicht gibt. Man kann

alles, wenn man nur will.

Die Tanzgruppen, die ich zusammenstelle, sind internationale Attraktionen für

erstklassige Vergnügensetablissements.

Sie können also nicht singen? Leider. Dann haben Sie in der Schule nicht

gelernt? Schon.

Na also, ich möchte nur Ihre Stimme hören.

Kennen Sie denn kein Wiener Lied? Sie sind doch Wienerin. Noch irgendein

Heimatlied. Vielleicht das Lied von der Wachau? Also schön, los, das Lied von

der Wachau.

Das Lied von der Wachau. Das Lied von der Wachau.

Das Lied von der Wachau.

Da flog ein Lächeln ihm zu und ein Blick, er dachte noch lange daran

Ein rosiges Antlitz, ein goldener Schaum, zwei leuchtende Augen, ein

Mädchenkopf, das Mädel, das ging ihm nicht mehr aus dem Ziel.

schreit auch nicht viel.

Auch du wirst ein sanftes Kind.

Wutti, Wutti, Wutti, Wutti.

Du

hast

einmal gesagt, wenn du ein Kind hast, dann würdest du heiraten. Du hast einmal

gesagt, ich könnte eine gute Partie machen.

Ich hatte ja schon mal 10 Soldaten gekauft, voriges Jahr. Aber damals ist

ein sehr höfliches Fräulein gewesen.

Möge ich.

Das Fräulein Tochter? Ich habe keine Tochter.

Ich habe noch nie eine Tochter gehabt.

Schade. Also Sie wollen mir die Schachtel 10 Soldaten nicht bestellen?

Ihnen doch schon vorhin gesagt, dass mir diese Nachbestellerei viel zu viel

Schreiberei macht.

Wegen einer einzigen Schachtel. Kaufen Sie im herzigen Bams was anderes.

Vielleicht eine solide Trompete.

Nein!

Wenn der Krieg nur 14 Tage länger gedauert hätte, hätte ich heute meine

Majorspension. Ja, wenn der Krieg nur 14 Tage länger gedauert hätte, hätten wir

ja gesiegt. Nach menschlichem Ermessen. Sicher.

Heute, was hast du da?

Fünf Menschen.

Schon wieder.

Raucht wie ein Erwachsener. Wenn ich nicht rauche, kann ich nicht arbeiten.

ich nicht arbeite, werde ich niemals Referendar. Und wenn ich das nicht

dann werde ich wohl kaum jemals in die Lage kommen, meine Schulden

zu können. Was sind für Schulden? Das weißt du, ich bin korrekt. Madame.

Korrekt. Will man schon wieder wehtun, ha? Wehtun? Ehrensache. Ich zahle meine

Schulden bis auf den letzten Pfennig und wenn ich 100 Jahre zahlen müsste.

Ehrensache. Ich muss jetzt ins Golde.

Ehrensache. Bestie. Und was gibt's ansonsten Neues, Frau Valery? Sie haben

gegrinst, Herr.

Kennen sich die beiden Herren schon?

Ja, vom Sehen. Sie sind Österreicher.

Fisch, aber feig.

Was? Was hat er gesagt?

Ich habe gesagt, dass die Österreicher in Krieg schlappe Kerle waren. Und wenn

wir Preußen nicht gewesen wären... Dann hätten wir überhaupt keinen Krieg

gehabt. Und Sarajevo? Und Bosnien -Herzegowina? Was wissen Sie denn schon

Weltkriegsinterventionen, was in der Schule gehört haben? Sonst nichts. Immer

noch besser als alten Jüdinnen, das Britspiel beizubringen. Immer noch

als sich von alten Trafikantinnen aushalten zu lassen.

Ja, bitte, das war ein Fauxpas, ein Lapsus Linwe. Bitte, bitte um

Entschuldigung. Bedauerlich, sehr bedauerlich. Aber dieser grüne Mensch,

doch in seinem ganzen Leben noch keine fünf Groschen selbstständig verdient.

Satisfaktionsfähig werden Sie.

Wollen Sie vor ein Ehrengericht? Das will ich doch nicht beleidigen.

Mich kann man nicht beleidigen. Sie schon gar nicht. Lassen wir doch von

Pressen keine solchen Sachen sagen. Wo waren denn Ihre Hohenzollern, als unsere

Habsburger schon römisch -deutsche Kaiser waren?

Draußen im Wald.

Jetzt ist es ganz aus.

Sie da haben 20 Graschen.

Lassen Sie einmal den Schopf abschneiden. Sie Kacka, du.

Ach, apropos, was ich hab sagen wollen.

Sie schlachten doch heute Abend die Sau.

Ich hab's vor, Herr Rittmeister. Geh, reservieren Sie mir ein schönes Stückerl

Nier. Aber gern, Herr Rittmeister.

Warte, ich werde dir den Knopf annehmen. Wozu brauchst du überhaupt eine Frau?

So wie deine alte Großmutter wird dir keiner den Knopf annehmen.

Bist du es gar nicht wert, dass man sich so um dich sorgt?

Schafft sich mit dem Bettl weit noch ein Kind an. Ein Kind. Aber das kann doch

vorkommen. So ein Leichtsinn, so ein Leichtsinn. Du weißt doch, dass ich alle

Hebeln in Bewegung geschätzt habe. Es hat halt nicht sein sollen.

Dein armer Teufel, lieber Alfred, dass dir immer solche Weiber in die Hände

fallen müssen.

Du, Alfred, wenn du dich jetzt von deinem Mariando trennst, dann täte dir

leiden.

Wieso?

Hast du mich nicht verstanden?

Wie viel?

Bist du noch jung und schön. Und das dort?

Aber an das denke ich.

Könnt ihr fünf Memphis haben? Nein.

Das ist doch eher Tabak -Trafik, oder?

Nein.

Ich komme doch jetzt nur so vorbei, bei Zufall.

Ach. Ja.

Und wie geht's dem Herrn Baron?

So lala.

Und dem Fräulein Braut? Auch lala.

Dir geht's um berufen?

Man hat was mit Braut. Alles.

Erst juristisch. Und sowas wie der Mehradvokat. Bitte?

Ich gratuliere.

Wo steckt denn die arme Marianne? Ich werde sie wohl aus den Augen verlieren.

Also du bist schon ein grandioser Schuft.

Das muss ja dein größter Feind sein. Valerie, wer unter euch ohne Sünden ist,

der werfe den ersten Stein auf mich.

Bist du krank? Nein, nur müde und gehetzt. Ich bin immer der Jüngste. Was

denn?

Ich gehe halt nur so vorbei per Zufall aus einer wehmütigen Melancholie heraus.

An die Städten der Vergangenheit.

Meine Marianne. Mein Gott, sie sind im Stand und heiraten noch die Marianne

jetzt, noch den Kreis. Waren sie das Kind?

Vielleicht stirbt das Kind.

Ja, Oskar.

Wer weiß.

Gottes Mühlen malen langsam, malen aber furchtbar klein.

Ich werde immer an meine Marianne denken.

Ich nehme jedes Leid auf mich. Wen Gott liebt, den prüft er.

Den schlägt er, den züchtigt er.

Auf glühendem Rost, in kochendem Blei. Hören Sie auf, sein so gut.

Weißt du, was ich jetzt?

Soll ich jetzt die Sau abstechen oder nicht?

Nein, Havlicek, ich werde jetzt schon selber abstechen, die Sau.

Du bereust es also, dass wir es töten wollen?

Ja. Und auch, dass du mit jemandem Menschen subjekt und wilder hier

zusammenlebst? Ich dachte mal, ich hätte den Mann gefunden, der mich ganz und

gar auszieht. Du bereust es?

Ja. Und dass du dein Kind im Zustand der Todsünde empfangen und geboren hast,

bereust du das?

Nein, das kann man doch nicht. Was sprichst du da? Das siehst du immerhin,

Kind. Aber du... Nein, das tue ich nicht. Nein, davor habe ich direkt

dass ich das bereuen kann.

Nein, ich bin sogar glücklich.

Er ist mit dir im Freien, ehe du von seinem Hörgott triffst.

wenn es einen lieben Gott gibt.

Was hast du mit mir vor, lieber Gott?

Lieber Gott, ich bin im achten Bezirk geboren und habe die Bürgerschule

Ich bin kein schlechter Mensch.

Hörst du mich?

Was hast du mit mir vor, lieber Gott?

Halt von der Puten. Mal hören, Leute.

Ich gestatte mir nun auf den famosen Wiener Heurigen ein ganz

exorbitantes Heil.

Ich verstehe mich, junger Mann. Meiner Seele, jetzt hat er mich ganz besprecht.

Das kann doch vorkommen, ernsthaft. Hat er dich nass gemacht?

Ach, es war so.

Durch und durch, wie auf die Haut.

Bist du auf deine Haut?

Bist du da schon nass geworden?

Stillgestanden! Was hat er denn?

Das bin ich schon gewohnt, weil er besoffen ist.

Kommandiert er sich mal selber.

Wie lange, dass der so stillstehen kann?

Stramm. Sehr stramm.

Es geht wieder ab.

Mach mal dein Maul auf.

Friss nicht so gierig. Er soll's ja nicht.

Du bist ja eine schöne Frau, Valerie.

Ah, das ist aber ein angenehmer Zufall. Habe die Ehre, Herr Zauberkönig.

Prost, lieber Herr von Rittmeister. Prost. Herr Rittmeister, darf ich Ihnen

bisschen von meiner Salami ankennen? Nein, ich kann unmöglich mehr. Ich habe

mich schon zweimal genachtmeldet, weil ich Besuch habe. Ein Amerikaner.

Also ein Mieter. Aber ein geborener Wiener. 20 Jahre war er jetzt drüben in

Stadt. und ist er zum ersten Mal wieder auf unserem Kontinent. Er ist ein Self

-Made -Man.

Selbst ist er ein Mann.

Herr Rittmeier, das ist auch noch schlimmer.

Als ich heute Vormittag mit ihm durch die Hofburg gefahren bin, da sind ihm

Tränen in den Augen gestanden. Er ist nur in Amerika.

Tatsächlich? Heute Morgen sollst du einen Schmierrichter reinlegen.

Wenn du schon mal in der Ladenfrist kommst, kannst du mir auch

Diese Handbemerkung ehrt ihre niedrige Gesinnung.

Das überhaupt.

Diese ganze Division, den werde ich wohl bald ganz lassen.

Das werde ich direkt schon wieder kommen.

Dann ist er mit dem da.

Entfernt verwandt.

Apropos verwandt. Sagen Sie mal, Frau Valerie, finden Sie das in Ordnung, wie

Seine Majestät, der Herr Zauberkönig, das Freundin Marianne behandelt? Wo

denn sie, Marianne? Das wird man schon noch offiziell bekannt geben.

Im geeigneten...

Er bittet dich.

denn ins Maxim?

Weil es dort besondere Überraschungen geben wird. Was für Überraschungen?

Bekannte, sehr bekannte.

In diesem Sinne, meine sehr verehrten, Nummer auf

Nummer. Das ist bei uns so Tradition, meine Herrschaften. Und nun bitte treten

Sie ein mit uns in den Himmel der...

... ... ...

... ...

Mausi, kenn ich dich nicht.

Ach so, na ja.

Das bin ich schon, ich bin schon dein Onkel.

Was soll ich, du Schwein, du herziges Mo.

An der Bar, im grünen Kleid, da bist du ja nicht.

Ich bin schon selber hin.

Ich brauche doch kein Herz, Leute.

Kommen Sie.

Das ist ein Zauberkönig.

Nein, anständig. Der echte Bürger vom alten Schlag. Die Sache stirbt nämlich

Leider. Ja, das ist ein leiser Besuch.

Wie Sie das wieder sagen.

Das ist ein Charme. Bei uns in Amerika ist alles viel besser.

Ich bin kompliziert. Wieso?

Ich bin innerlich tot.

Ich kann nämlich noch mehr mit Prostituierten was anfangen.

Ich habe den Saturn als Planeten.

Dieser Planeten, da hängt man mit denen zusammen und kann gar nichts davon.

Meine sehr verehrten, und ab und an gibt es eine herrliche Nummer.

Aber was soll ich für die Worte machen? Urteilen Sie selbst über unsere

sensationellen, von ersten Künstlern entworfenen, hochkünstlerischen,

lebendigen...

Oh Gott, der Werner!

Das zweite Bild unserer Zeppelina.

Josef, das ist ja die Marianne. Was ist denn los?

Marianne, Marianne.

Brüll nicht, bist du blöd, blöd. Das ist doch die Marianne.

Was ist denn los?

Ruf dich an, du bist fünf Jahre alt geworden, mein Herr.

Von wem redet sie da?

Keine Ahnung.

Hysterisch? Du hörst es raus, du beschaffene Bestie. Ich bin jetzt der

Ich danke Ihnen im Namen meiner Direktion für Ihr zahlreiches Erscheinen

wünsche Ihnen einen richtigen Tag.

Ich habe deine Briefe nicht gelesen. Ich habe dir drei Briefe geschrieben, aber

du hast sie nicht aufgemacht, sondern hast sie zurückgehen lassen.

Ich habe dir geschrieben, dass er mich verlassen hat.

Das weiß ich.

Weißt du auch, dass ich ein Kind habe? Natürlich.

Es geht uns sehr schlecht, mir und dem kleinen Leopold. Was?

Der Leopold, das bin doch ich. Na, das ist aber der Gipfel.

Nenn dir Schande noch nach mir.

Schluss jetzt. Wer dich hören will, muss fühlen. Du bist ja betrunken, Papa.

Also werd nur nicht ordinär. Ich bin nicht dein Papa, ein für alle Mal.

Und nur nicht ordinär werden.

Denk lieber an deine Mutter, Selig.

Die Toten hören alles.

Wenn meine Mutter noch leben würde. Wie wird deine Mutter aus dem Spiel, wenn

die dich da so gesehen hätte, so nackt auf dem Podium herumstehen?

Diesen Blicken der Allgemeinen hat preisgegeben. Ja, schämst du dich denn

nicht mehr?

Nein, das kann ich mir nicht leisten, dass ich mich schäme.

Ich verdiene ja zwei Schilling -Produkte. Das ist nicht viel, inklusive

kleinen Leopold.

Aber was kann ich denn anders unternehmen? Du hast mir ja nichts

Nicht mal meine rhythmische Gymnastik. Du hast mir ja nur für die Ehe erzogen.

Das bin ich auch noch schon. Hör mal, Papa. Ich will keinen Papa. Halt's Maul,

du bist mein Papa. Werden sonst.

Wenn das so weitergeht, ich kann nichts verdienen. Und auf den Strich gehen kann

ich auch nicht.

Da bleibt mir nur der Zug.

Was für ein Zug? Der Zug, mit dem man wegfahren kann. Ich wirf mich noch vor

Zug.

So wirf dich doch vor den Zug.

Wirf dich doch samt deiner Brut.

Es ist übel, wenn ich nur brechen könnte.

Denk an deinen lieben Himmelfater.

An unseren lieben Herrgott.

Schauen Sie, haben Sie zufällig einige Briefmarken bei sich?

Nein. Nämlich, ich brauche 10, 20 Groschenmarken und zahle dafür 50

60.

Da habe ich die Schillinge und da die Dollar.

Nein, danke.

Was heißt das?

Ich kann nicht. Sie haben sich in mir geirrt.

Halt! Du hast mich jetzt bestohlen. Dir eine Diebin, Verbrecherin. Hand

aufmachen. Halt! Du!

Hundertschönig! Du blöde Hure! Polizei!

Polizei! Was ist denn da los?

Das kriegst du weh. Die Hure da hat mich wohl bestohlen.

Hundertschönig!

Ich will niemals geschlagen werden.

Ist das das Land, wo der Marianne sitzt, im Zuchthaus? Er sitzt doch noch gar

nicht im Zuchthaus, sondern im Untersuchungsgefängnis. Und morgen wird

erst einen Prozess gemacht.

Und außerdem war es doch nur ein Diebstahlsversuch.

Schaden ist doch keiner entstanden, also hat sie mildern. Die Umstände wird

sicher nur bedingt verurteilt, weil sie nicht vorbestraft ist. Nimmst du deinen

Schutz? Nimmst du deinen Schutz?

Bäh! Bäh!

Küss die Hand, Großmama! Schau, da verschwindest du, du dreckiges!

Mir sowas in die Zicht!

Marsch! Weg!

Scheißkerl!

Ist der Hals jetzt schon fort?

Deinen Sohn hast du frech und faul. Ganz der Papa.

Lass doch den Mann in Ruhe.

Jetzt liegt er schon seit 10 Jahren unter der Erde und du gibst ihm in die

Ruhe. Wer hat ihn denn so früh unter die Erde gebracht? Ich vielleicht?

Oder der liebe Alkohol? Der ganze Mietgift hat er ja versopft. Jetzt will

aber nichts.

Ach, mein Gott, der kleine Leopold. Er hat sich dort gehustet und jetzt hat er

so rote Packerl und einen ganz anderen Blick.

Damals beim armen kleinen Ludwig hat es genauso begonnen.

Gott gibt und Gott nimmt.

Mutter, Lieb, Zuchthaus, Vaterlein, Herr Ludwig.

Für manche war es schon besser, wenn sie hin waren.

Möchtest du schon hin sein?

Vergleich mich nicht mit dem.

Meine Eltern waren ehrliche Leute.

Was denn so bist, narrisch?

Mama, ich hab's gesehen.

Was? Was du heute Nacht gemacht hast.

Was hab ich denn gemacht?

Wir wollen es doch nicht so artiös sagen. Komm, geben wir uns die Hand.

Tränen wir uns als gute Kameraden.

Gut.

Hier steht es genau notiert.

Soll und haben.

Jede Zigarette.

Ich brauche doch deine Zigaretten nicht.

Ehrensache.

Du bist halt kein Psychologe.

Ehrlich.

50 -jähriges Stück Scheiße.

Ich bin nur zu weich, ich kann nicht Nein sagen. Und dann wird es eine

automatisch immer ärger. Ich wollte ja seinerzeit Ihre Verlobung wirklich nicht

auseinanderbringen. Aber die liebe Marianne bestand auf diesem Alles -oder

-nicht -Standpunkt. Verstehen Sie mich? Vielleicht.

Der Mann ist ja nur das scheinbar aktive Teil und das Weib das scheinbar

passive. Wenn man da näher hineinleuchtet... Abgründe tun sich auf.

Und sehn's deshalb, wo ich Ihnen persönlich eigentlich nie so recht sehe.

Während die Marianne... Ja, sie hat bitter büschen müssen, das arme Arschl.

Für die große Leidenschaft ihres Lebens.

Man hat so viel Leid, ins Unglück zu stürzen.

Wirklich. Wir Männer sollten mehr zusammenhalten.

Wir sind halt zu naiv.

Allerdings.

Europa muss sich schon einigen.

Denn beim nächsten Krieg gehen wir alle zugrund.

Aber was sich da die Tschechen nur wieder herausnehmen.

Ich sag dir, morgen gibt es wieder einen Krieg.

Den muss es auch geben. Krieg wird es immer geben.

Ja, aber das wäre halt das Ende von unserer Kultur.

Kultur oder nicht Kultur, Krieg ist ein Naturgesetz.

Früher, da habe ich eine Frau gehabt und wie sie zu kränkeln angefangen hat,

da war die Marianne schon so groß.

Wie groß?

So groß.

Leopold, der liebe Gott hat dir einen Fingerzeig gegeben, dass du nämlich noch

unter uns bist.

Recht ihn nicht auf.

Sonst kommt der Schlaganfall. Der Schlaganfall und dann?

Schau dir mal an.

Das ist doch kein schlechter Mensch.

Das ist doch nur ein ganz armer, dummes Weiberl.

Dummes schon, so dumm.

Schau, die hat geglaubt, die kann die Welt nach ihrem Bild umformen. Aber die

Welt, die hocht doch nur auf den Verstand.

Großpapa.

Wo ist Papa?

Ja.

Jetzt hätte ich eine Überraschung für Sie. Was für eine Überraschung?

Es möchte sich jemand mit Ihnen versöhnen. Wer? Der Erich? Nein.

Sondern? Dort.

Ach.

Du ahnst ja nicht, was mich diese Reihe für innere Kämpfe gekostet hat. Dieser

Gang nach Canossa.

Ich habe doch von mir selber schon kein Schamgefühl mehr, weil ich weiß, dass

ich dir Unrecht getan habe. Mir? Ja.

Warum denn? Mir hast du doch nichts Schlechtes getan. Ich hab dich doch

verlassen. Du mich?

Ich dich.

Und außerdem ist es gar nichts Schlechtes, sondern was sehr Gutes. Merk

du Eidler auch. Wir sind jetzt gute Kameraden auseinander, verstanden? Wir

sind getrennte Leute, verstanden?

Weil ich nämlich mit einem ausgemachten Halunken in der Zukunft nichts mehr zu

tun haben möchte.

Wieso denn ein Ausgemachter? Du hast doch selber gerade gesagt, dass ich da

nichts getan habe. Nein, mir nicht.

Aber der Marianne. Und deinem Kind?

Die Marianne hat immer gesagt, ich könnte hypnotisieren.

Was kann ich denn dafür, dass ich auf die Frauen so stark wirke? Schrei mich

nicht an.

Meiner Meinung nach war der Herr Alfred relativ gut zur Marianne. Ja, wenn

jemand bitte noch wieder zusammenhält.

Aber ich habe auch noch mein weibliches Solidaritätsgefühl.

So klein möchte ich dich sehen.

So klein.

Marianne. Halt!

Da geblieben.

Du hörst mir mal den ganzen Schmutz hier zusammenräumen.

Jetzt kommt die große Stöberei.

Jetzt wird versöhnt und basta.

Marianne.

Ich verzeihe dir gern alles, was du mir angetan hast. Denn Lieben bereitet mehr

Glück, als geliebt zu werden.

Wenn du nämlich nur noch einen Funken Gefühl in dir hast, dann musst du es in

dir spüren, dass ich dich trotz allem noch heute zum Altar führen würde.

Wenn du nämlich noch frei wärst.

Ich meine jetzt das Kind.

Denk lieber.

Es tut mir leid. Was?

Das Kind.

So lass doch das Kind in Ruhe. Was hat denn dir das Kind getan?

Schau mich nicht so dumm an.

Marianne, hier wird jetzt versöhnt. Aber nicht mit dem. Auch mit dem.

Alles oder nichts, das ist doch nur ein Mensch. Ich danke dir.

Gestern hast du doch gesagt, dass er ein gemeines Tier ist.

Na, gestern war gestern und heute ist heute. Und außerdem kümmere ich mich um

deine eigenen Privatangelegenheiten.

Nur wer sich wandelt, bleibt mit mir verwandt.

Denn solange du dies nicht hast, dieses Stirb und Werde, bist du noch ein trüber

Gast auf der dunklen Erde.

Gott sei dir gebildet.

Das sind doch nur Kalendersprüche.

Mir hat man aber eingesperrt.

Marianderl, jetzt geh nur ruhig dort hinein. Und?

Ja, geh nur.

Aber auf deine Verantwortung.

Auf meine Verantwortung.

Ich möchte jetzt nur noch was sagen.

Es mir nämlich zu guter Letzt scheißwurscht.

Das, was sie da tut, tue ich nur wegen dem kleinen Leopold, der da nichts dafür

kann.

Werte Fräulein, ja, Fräulein, leider müssen

wir Ihnen eine für Sie recht traurige

Mitteilung machen.

Gott der Allmächtige,

hat es mit seinem unerforschlichen Willen so gewollt, dass

sie, werte Fräulein, kein Kind mehr haben sollen.

Das Kind hat sich nur ein wenig

erkältet und dann ist es ganz schnell dahingegangen. Punkt.

Aber trösten Sie sich?

Trösten Sie sich.

Gott, der Allmächtige, liebt die unschuldigen Kinder. Punkt.

Neuer Absatz.

So, Papa, jetzt haben wir es gleich geschafft.

So, voll.

Kommen wir um.

Um, um.

Frau Zentner, das ist Ihre Großmutter. Ihr zwei, wie lange sind wir da? Ich bin

nur froh, dass ich euch wiedersehe.

Das ist mein Vater.

Danke.

Das habt ihr denn?

Wo ist er denn?

Lesen, bitte lesen.

Wo ist er denn, der kleine Leopold?

Der Opa -Papa ist da.

Der Opa -Papa.

Marianne, ist denn was passiert?

Maria! Todt!

Hinderte kleine Leopold! Todt?

Zucht heißt leiden.

Möwe ist das laut.

Möwe. Geh schon, dass du ins Haus kommst. Marsch, marsch.

Dir täte es ja so passen, wenn ich schon unter der Erde war.

Aber ich gehe heute noch nicht. Ich gehe noch nicht.

Verfaulen sollt sie alle, die mir den Tod wünscht.

Der zweite Schlaganfall.

Wille Gott.

Lass mich doch da.

Vaterunser, du bist im Himmel.

Du bist doch gerecht. Wie groß war er denn schon, der kleine Leopold?

So groß?

Mein innigstes Beileid. Du bist gerecht.

Du bist gerecht.

So. Ich habe gestern noch telegrafisch gesetzt und habe in mein Soller -Fiet

gewohnt. Und heute wollte mein Sohn 84 Killing bringen.

Wir werden in einem schönen Grabstein sitzen.

Vielleicht ein Bett in das Engel.

Ich bin sehr traurig.

Wirklich.

Ich habe jetzt gerade so gedacht.

So ohne Kinder hört man eigentlich auf.

Man setzt sich nicht fort und stirbt aus.

Ich habe all Gott gefragt, was er mit mir vorhat.

Er hat es mir aber nicht gesagt, sonst wäre ich nämlich nicht mehr da.

Er hat mir überhaupt nichts gesagt.

Er hat mich überraschen wollen.

Marianne, hadere nie mit Gott.

Marianne. Gott weiß, was er tut. Glaub mir das.

Kind, wo bist du jetzt? Wo?

Im Paradies. Dann quäl mich doch nicht.

Ich bin doch kein Sadist.

Ich wollte dich doch nur trösten.

Gott gibt und Gott nimmt.

Marianne, ich habe dir einmal gesagt, dass ich es dir nie wünsche, dass du das

durchmachen sollst, was du mir angetan hast.

Und trotzdem hat dir Gott Menschen gelassen, die dich trotzdem lieben.

Und jetzt, nachdem sich alles so eingerenkt hat, Marianne, ich habe dir

gesagt, du wirst meiner Liebe nicht entgehen.

Ich kann ihn machen.

Jetzt kann ich ihn machen.

Dann komm.

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