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Original subtitles

Und? Bist du bereit?

Ich bin bereit.

Das Königreich Samarza, der König und seine Nachkommen...

Der König und seine Familie, sie müssen sterben.

„Heute“

„Das Königreich Samarza, irgendwo im Himalaya“

„Ein junger Soldat begleitet seinen König in den letzten Tagen des Friedens...“

Adam, du reitest an meiner Seite.

Eure Majestät, ich bin doch nur ein einfacher Soldat!

Es steht mir nicht zu, an Eurer Seite zu reiten.

Adam, eines Tages wirst du ein ausgezeichneter Soldat sein!

Mancher ist von Geburt an zu etwas Großem bestimmt.

Manch einer vollbringt etwas Großes.

Und mancher wird von der eigenen Größe eines Tages unverhofft überrascht.

10. Oktober. Die Vereinten Nationen haben unsere Bitte um Hilfe abgelehnt.

Unsere Lage wird von Stunde zu Stunde verzweifelter.

In wenigen Tagen wird das Kaiserreich Skanji alle seine Truppen in Marsch setzen.

Heute haben wir bereits einen kleinen Vorgeschmack

auf ihren unbändigen Zorn erhalten.

Ich bin wie gelähmt vor Entsetzen. Und ich habe das Gefühl,

dass in meinem Inneren ein Teil von mir stirbt.

Sie führen diesen Krieg, um unser Volk auszulöschen.

Sie wollen unser Land in Besitz nehmen.

Wir haben in diesem Krieg keine nicht den Hauch einer Chance.

Denn wir sind ein friedfertiges Volk.

Nadia ist in einer Kultur groß geworden, in der Frauen wie Tiere behandelt werden.

Sie wurde geschlagen und verstoßen,

fand sie sich in einer Welt voller Grausamkeit wieder.

Für sie gab es nur einen Weg zu überleben: sie musste stärker und klüger sein.

Und sie musste töten. Nadia erhielt den Auftrag, unseren König zu ermorden.

Und alle Nachkommen, die ihm auf dem Thron folgen könnten.

Einer nach dem anderen mussten seine Thronfolger ihr Leben lassen,

bis am Ende nur noch der König selbst übrig war.

Mein armer König lag in meinen Armen, als er sein Leben aushauchte.

Und ich weiß, ohne Thronfolger werden uns die Skanji auf Ewig unterjochen.

Doch dann flüstert er mir etwas zu, eine letzte Hoffnung.

Ein Kind, das in einem Land sehr weit weg von hier lebt.

Nadia ist schon auf dem Weg in das ferne Land,

um auch diesen letzten seiner Erben zu töten.

Ich bin Adam Athravan, ein einfacher Soldat in der Armee des Königs.

Was mich besonders macht, sind seine letzten Worte,

die der König zu mir sprach.

Adam, komm näher! Hör mir ganz genau zu, es ist eine Aufgabe,

und die muss ich nunmehr dir anvertrauen.

Rette die, auf der die Hoffnung unseres Volkes ruht,

beschütze das letzte Kind, das mir blieb.

Die letzte Prinzessin.

„Ninja - Im Zeichen des Drachen“

„National-Kathedrale - Washington DC“

Um die Prinzessin zu retten, muss ich zunächst einmal die königliche Zofe finden.

Denn nur sie allein kennt den Aufenthaltsort Ihrer Königlichen Hoheit.

Eine königliche Zofe, aus dem Königreich der Abassi.

Und sind Sie geschäftlich hier? Oder ist das eine Vergnügungsreise?

Eine Vergnügungsreise.

Ein Mädchen, das ich hier kenne, wird schon sehr bald sterben.

Von was für einem Spiel redest du da?

Na ja, Katie, zweites Semester. Mann, ist die süß.

Quatsch, ich find Sarah viel süßer.

Oh, Scheiße, nein!

Andrea!

He, sieh mal, da ist Jan... aufgepasst!

Den fängt die garantiert.

Ja! Habt ihr das gesehn? Habt ihr das gesehn?

Du kennst doch Star Trek, du weißt schon,

diesen Jean Luc Picard, der ist da Commander.

Du weißt, wen ich meine? Und dieser Jean Luc Picard hat eine Glatze.

Hast du dich jemals gefragt, warum der Kerl eine Glatze hat?

Die leben da mindestens tausend Jahre in der Zukunft,

und der Typ hat eine Glatze! Ich meine, die müssten da doch eine Art Salbe

oder so was gegen Haarausfall entwickelt haben, oder?

Dir fallen also die Haare aus, alter Schwede.

Was? Also wirklich, ich hab keinen Schimmer, wovon du da redest.

Fällt es eher an den Seiten oder oben auf?

Locker bleiben, Jan.

Tja, so lautet jedenfalls unser Motto. - Da hast du recht, Mann!

Alles klar. - Macht es gut, Jungs.

Jim holt mich heut Abend ab!

Der süße Jim? Was läuft denn da mit euch?

Na ja, mit Amy hat er vor ein paar Wochen Schluss gemacht.

Hast du vielleicht Lust, mit mir shoppen zu gehen?

Was denn? Jetzt?

Ich will mir unbedingt dieses süße, blaue Hängekleid kaufen.

Und ich muss noch unbedingt unter die Dusche.

Dusch doch später! Und außerdem hast du gesagt, du willst dir die Nägel machen.

Keine Zeit!

He! Was machst du denn da?

Entschuldige, und was machst du da?

Da sind überall Leute, Mann, die sehen dich doch!

Na und? In deinem Zimmer darf ich erst recht nicht rauchen!

Du bist am Zug.

Wie geht es Jan?

Gut.

Das freut mich.

Ich hab manchmal schon den Eindruck, dass ihr etwas fehlt.

Ich meine, mit mir kann sie ja schlecht die Dinge besprechen,

die man mit seiner Mutter besprechen möchte.

Du bist ein guter Vater, Doug. Und du willst gar nicht wissen,

was sie ihrer Mutter erzählen würde. Sie ist noch ein Teenager!

Na, was haben wir denn hier?

Wehe dir...

Na komm schon, ich will es hören!

Doug, so lauten nun mal die Regeln, ich will es hören, sofort!

Du bist der Größte, Mann.

Ich hätte gedacht, dass die königliche Zofe älter ist.

Entschuldigen Sie, aber Sie haben mich offenbar mit jemandem verwechselt.

Der König spürte immer die Bedrohung durch das böse Reich der Skanji.

Und daher war er ständig in Sorge,

dass eines Tages seine ganze Familie ausgelöscht werden könnte.

Also sorgte er heimlich dafür, dass vor 17 Jahren

sein siebtes Kind in die Obhut

des „Amerikanischen Wächters“ kam.

Die Prinzessin wuchs in Amerika auf,

ohne je etwas von ihrer wahren Herkunft zu erfahren.

In unserem Volk gibt es nur eine, die den Aufenthaltsort der Prinzessin kennt:

Die königliche Zofe.

Und das seid Ihr!

Ich bin ein Soldat aus der Armee des Königs.

Ich bin gekommen, um die Prinzessin zu beschützen.

Und nun fühlst du dich als etwas ganz besonderes, mit deinem Wissen, was, Soldat?

Aber sei versichert, dass die Prinzessin in Sicherheit ist.

Nur der amerikanische Wächter weiß, wo sie sich befindet.

Der amerikanische Wächter ist nun ihr Vater.

Ihm allein obliegt nun ihre Sicherheit. Niemand sonst wird herausfinden,

wer die Prinzessin in Wahrheit ist.

Das ist ein Eid, zu dem mich der König verpflichtet hat.

Ein Schwur, den ich niemals brechen werde.

Schon gar nicht einem gewöhnlichen Soldaten gegenüber.

Ich danke Euch für Eure Zeit.

Es gibt Ärger. Wir haben ein gewaltiges Problem...

Aber wie konnte denn das nur geschehen?

Ich muss unbedingt sofort meine Vorlesungen absagen.

Dad, das schmeckt super!

Und was ist, wenn euch dieser Soldat heimlich folgt?

Tut mir bitte den Gefallen und kommt unter gar keinen Umständen hier her.

Ja, gut.

Der amerikanische Wächter.

Ein Soldat des Königs hat mich in der Kathedrale aufgesucht.

Möglicherweise ist er ein Spion der Skanji!

Wir müssen unbedingt die Polizei einschalten.

Und Ihr müsst ihr endlich sagen, wer sie in Wirklichkeit ist.

Mir wäre wichtig, dass Jan nichts erfährt.

Sie ist so furchtbar leicht aus der Fassung zu bringen, wisst Ihr?

Ja, ich weiß. Und ich weiß auch, dass ihr euch vorbildlich um sie sorgt.

Doch die Lage hat sich dramatisch verändert!

Ich möchte ihre Leben nicht einfach so komplett über den Haufen werfen.

Damit bringt Ihr sie in größte Gefahr. Habt Ihr eigentlich eine Ahnung davon,

wozu Nadia imstande ist?

Könnt ihr Euch überhaupt vorstellen,

was Nadia der Familie des Königs in Samarza angetan hat?

Ich gebe Euch eine Stunde, um Jan zu erzählen, wer sie in Wahrheit ist.

Und dann rufe ich die Polizei.

Helikopter Alpha Eins, Helikopter Alpha Eins,

wir haben ein 1044 im Gebiet um den Bethesda-Park, Sektor Drei.

Die Beamten vor Ort bitten um Unterstützung.

Helikopter Alpha Eins, Roger, haben verstanden.

An alle Einheiten am Bethesda-Park: wir haben vor Ort ein 10-10.

Stichwaffe. Ein weibliches Opfer ist definitiv bestätigt.

Du, Jan... - Geh raus, Dad!

Ach je, entschuldige. Tut mir leid, ich wusste nicht, dass du nackt bist, Schatz.

Dad, ich bin doch gar nicht nackt!

Du willst aber heute nicht ausgehen, oder?

Dad, ich bin mittlerweile ein großes Mädchen!

Aber entspann dich, ich bleib heut Abend zu Haus.

Gut! Wie wäre es, wenn wir scrabbeln?

Nein, Jim kommt heute vorbei.

Der süße Jim?

Seit wann findest du denn Jungs süß?

Ein Rendezvous, seit wann gibst du dich denn mit so was ab?

Dad, ich wette, du stellst mir immer noch dieselben Fragen,

wenn ich schon weit über Dreißig bin. Oder?

Zur Weltpolitik:

aus dem süd-asiatischen Raum wird mittlerweile übereinstimmend gemeldet,

dass Samarza von Truppen des Skanji-Reiches besetzt wurde,

die zweite Invasion der Skanji binnen sechs Monaten.

Na, dann wär das ja schon mal geklärt.

Und da der verstorbene König keinen leiblichen Nachkommen hinterließ,

der ihm auf den Thron folgen könnte,

wird dem Volk von Samarza nichts weiter übrig bleiben,

als sich der grausamen Herrschaft der Skanji zu unterwerfen.

Jan? - Hallo!

Hallo. Du, ich hab ganz überraschend Besuch

von ein paar Freunden aus L.A. gekriegt. - Ach. Wo steckst du?

Sekunde. He! Hör mal mit dem Scheiß auf, Mann, siehst du nicht, ich telefoniere!

Sorry, Baby, aber ich denke, ich werde mit denen was unternehmen.

Oh, du möchtest deine Freunde mitbringen?

Hast du was dagegen, wenn wir das auf ein andermal verschieben?

Wir planen eher so eine Art Männerabend. Du weißt ja, wie das ist.

Oh, ja! Ja, natürlich, überhaupt kein Problem.

He, cool, bis dann. - Hallo?

Wahrscheinlich muss man blond sein.

Wie inzwischen offiziell bestätigt wurde, sind heute im Bethesda-Park zwei Frauen

und ein Kind ermordet worden. Ob die Polizei Hinweise auf den Täter hat,

ist allerdings nicht bekannt...

Du bist ein guter Vater, Doug. Sie ist noch ein Teenager!

Und du willst gar nicht wissen, was sie ihrer Mutter erzählen würde.

Ich bringe es ihr bei!

Du bringst ihr das Klavier spielen bei? Klasse!

Komm, komm, den Finger auf diese Taste.

Sie macht das doch wirklich prima für eine Anfängerin, oder?

Ja.

Ja, sie hat Talent!

Da der Mörder weiterhin auf freiem Fuß ist,

bittet die Polizei die Anwohner in Bethesda um erhöhte Aufmerksamkeit.

Sollten Sie etwas Ungewöhnliches oder Verdächtiges bemerken,

melden Sie sich bitte umgehend...

Wir unterbrechen nun unsere Nachrichtensendung.

Bleiben Sie am Apparat, wir sind gleich wieder zurück.

Los! Spring aus dem Fenster! Mach schon! Beeil dich!

Lauf!

Lauf weg!

He, ich weiß, dass du Angst hast, aber du musst nun sehr tapfer sein.

Ich bin hier, um dich zu beschützen.

Du weißt ja gar nicht, wer du in Wirklichkeit bist!

Hören Sie, Sie haben die falsche Person erwischt!

Nein, du bist die, dich ich suchte, denn du bist des Königs siebtes Kind.

Der letzte lebende Nachkomme der Abassi-Dynastie.

Ich bin nicht die, die Sie suchen.

Wer bist du? Wer bist du?

Hilfe! Hilfe! Hilfe!

Ganz ruhig! Auf deinem rechten Bein hast du ein herzförmiges Muttermal!

Lass mich los!

Nur die echte Prinzessin hat solch ein Muttermal!

Ich muss mal ganz dringend aufs Klo.

Lass mich lieber vorgehen.

Alles klar. Ich warte draußen im Flur.

911, Notrufzentrale der Polizei.

Ich brauche dringend Polizeiunterstützung.

Die Polizei ist unterwegs. Denn glaub mir: wir werden jede Unterstützung brauchen.

Die Frau, die dich angegriffen hat, ist eine professionelle Killerin.

Ihr Name ist Nadia. Sie hat noch nie bei einem Auftrag versagt.

Aber dir ist es gelungen ihr zu entkommen.

Weißt du auch, weshalb?

Für Nadia bist du keine Gegnerin. Du bist die Beute.

Nadia will dich nicht einfach nur töten.

Sie möchte es genießen.

Also, wenn du da raus willst, allein, dann geh.

Oder aber du bleibst bei mir. Wenn du es vorziehst, zu überleben...

Wenn du mir nicht glaubst, ruf deinen amerikanischen Vater an.

Bitte hinterlassen Sie uns Ihre Nachricht nach dem Piepton.

Dad? Bitte, geh ran! Wenn du nach Haus kommst, reg dich bitte nicht auf!

Ich wurde angegriffen, in meinem Zimmer.

Die Scheiben sind dabei alle zu Bruch gegangen, ich bin einfach abgehauen.

Ich hatte ja keine Ahnung, wo du bist, aber mir geht es gut, okay!

Bitte komm und hol mich ab.

Ich bin im 1.200. Block, in der Massachusetts Avenue.

Ich bin Adam Athravan. Ich wurde entsandt von seiner Majestät,

Niaz Aabassi dem Zweiten, ich bin dein Beschützer.

Wenn du künftig Verletzungen wie diese vermeiden willst,

musst du mir aufmerksam zuhören: du stammst aus Samarza.

Ich bin im 1.200. Block, in der Massachusetts Avenue...

Die Mörderin, die dir auf den Fersen ist, stammt aus deinem eigenen Volk...

Und was hat das alles mit mir zu tun?

Vor fünf Tagen, da kamen sie in den Palast. Sie haben deine ganze Familie ermordet.

Prinzessin,

unser geschundenes Volk hat jede Hoffnung verloren.

Aber wüssten die Leute, dass eine Ambassi die Tat überlebt hat,

würde ihnen das Mut machen und die Kraft geben sich zu erheben.

In deinen Adern fließt königliches Blut.

Und allein diese Tatsache ist mächtiger als eine ganze Armee.

Woher wusstest du eigentlich das mit meinem Muttermal?

Ich fand den König, kurz bevor er starb.

Und in seinen letzten Minuten hat er mir alles über dich erzählt.

Hör mal, ich bin keine Prinzessin, oder sonst was in dieser Art,

ich bin nur ein ganz normales Mädchen.

Na gut, du „ganz normales Mädchen“. Manch einer vollbringt etwas Großes.

Und mancher wird von der eigenen Größe unverhofft überrascht.

Dein Vater war für mich sehr viel mehr als nur ein König. Eure Hoheit.

Du bleibst hier, hast du verstanden? Okay.

Guten Abend, Sir. - Bleiben Sie, wo Sie sind.

Gut, dass Sie da sind. Sie ist hier. - Treten Sie einen Schritt zurück.

Ist das Gebäude gesichert?

Das Gebäude ist geschlossen. Was haben Sie hier zu suchen, Sir?

Ich hab Sie angerufen. Sie werden Ihre Waffen brauchen.

Bitte sein Sie so freundlich und treten Sie einen Schritt zurück.

Ich fürchte, Sie verstehen nicht. Ist das Gebäude gesichert?

Sir, treten Sie zurück, einen Schritt zurück, bitte!

Ziehen Sie Ihre Waffen, das ist ein Befehl!

Ich befehle Ihnen Ihre Waffen zu ziehen!

Hände an die Wand, sofort!

Umdrehen und die Hände an die Wand legen, Sir!

Das Gebäude ist geschlossen, es ist spät in der Nacht. Da fragen wir uns natürlich:

was treiben Sie hier? Also einmal tief durchatmen und dann...

Hände hoch!

Nehmen Sie ganz langsam die Hände hoch, und...

An Einheit Vier: hört ihr mich? Einheit Vier: Sind eure Funkgeräte in Ordnung?

An alle Einheiten im Bereich Massachusetts Avenue: Angriff auf Polizeibeamte.

Los, nehmen Sie die Hände hoch!

Lassen Sie die Finger von der Waffe!

Nehmen Sie beide Hände hoch und ergeben Sie sich!

An alle Einheiten im Gebäude Mass Avenue, bitte melden!

An die Einheiten im Gebäude Mass Avenue, meldet euch! Jungs, was ist los bei euch?

Joe? Charlie? Hört ihr mich? Checkt bitte mal eure Funkgeräte.

Was denn? Und du bist das Beste, was sie gegen mich aufbieten konnten?

Lauf!

Alle Einheiten im Bereich Friendship Heights

werden um sofortige Unterstützung gebeten! Es eine gewaltige Explosion,

Ecke Mass Avenue und 34. Straße.

An alle Einheiten: vor Ort wird dringend Unterstützung benötigt!

Dad? Lass mich los, Mann!

Ich bin es! Keine Angst.

Hier wird sie garantiert als erstes nach dir suchen.

Ich will doch einfach nur zu meinem Vater!

Alles klar, Prinzessin.

Hör mal, mein Name lautet Jan, ich bin nicht deine verdammte Prinzessin!

Da scheiß ich drauf, du Wichser.

Der König hat mich mit einer Aufgabe betraut, die sehr viel wichtiger ist als du oder ich,

und das ist alles, was ich weiß.

Also, ich werde nun ins Haus gehen

und für dich deinen amerikanischen Vater herausholen.

Aber ich will auf gar keinen Fall, dass du hier in der Nähe bleibst.

Hör mir gut zu: du läufst die Straße hinunter

und versteckst dich im großen weißen Haus, das am Anfang der Straße steht.

Dorthin bringe ich dir deinen amerikanischen Vater, verstanden?

Tu bitte ganz genau das, was er von dir erwarten würde.

Das gewaltige Reich der Skanji wird von einer Handvoll

gewissenloser Generäle regiert. Politische Beobachter gehen allerdings davon aus,

dass eine erfolgreiche Invasion in Samarza nur der Auftakt

für das ungezügelte Expansionsstreben der Skanji wäre.

Dann, und in diesem Punkt herrscht absolute Einigkeit,

müssten auch die Nachbarländer Myanmar, Bhutan

und Nepal mit einem baldigen Einmarsch rechnen.

Bis zum heutigen Tag sind die Vereinigten Staaten die einzige Nation,

die vehement den sofortigen Rückzug der Skanji aus Samarza

und allen anderen besetzten Gebieten verlangt hat.

Du möchtest doch sicher nicht, dass er aufwacht.

Helikopter Alpha Zwo, soweit alles klar hier bei uns. Leichte Rauchentwicklung,

wahrscheinlich Lagerfeuer, das war es. Keine besonderen Vorkommnisse.

Alpha Zwo, kehren Sie zum Explosionsort zurück,

dort werden Sie dringender gebraucht. Over.

Jan, hör mir zu.

Du bist etwas ganz Besonderes.

Das hat mir ein weiser, alter Mann mal erzählt:

Mancher ist von Geburt an zu etwas Großem bestimmt.

Manch einer vollbringt etwas Großes.

Und mancher wird von der eigenen Größe eines Tages unverhofft überrascht.

Ich muss dich jetzt leider wieder verlassen. Es ist sehr wichtig...

Smarza

Es ist schon lange her,

so manchen Schlag hat das Herz seither gemacht,

es war in tiefer Nacht,

doch dass du fortgehen musst, das hätt ich nie, niemals gedacht.

Prinzessin?

Prinzessin!

Prinzessin.

Prinzessin?

Prinzessin!

Wenn du genau genug hinschaust,

aber nur, wenn du genau genug hinschaust, ja,

wirst du auch finden, wonach du suchst.

Adam, sprich mit mir.

Dir schwirren da offenbar ein paar widerspenstige Gedanken

durch dein bildhübsches Köpfchen!

Ihr kennt meinen Namen?

Warum warst du heute nicht auf bei der Arbeit?

Ich möchte wissen, aus welchem Grund du hier arbeitest?

Ich hab den Ausstellungsraum für dich abgeschlossen.

Woher kennt Ihr meinen Namen?

Sag mal, soll das ein Witz sein? Wir sehen uns dann morgen, Adam.

Wo ist mein Dad?

Prinzessin! Wir müssen hier raus und zwar auf der Stelle!

Wo ist mein Vater? - Wir müssen hier weg.

Sag es mir! Bitte. - Dafür ist keine Zeit.

Ich will eine Antwort!

Er ist auf dem Weg hierher.

Prinzessin, wir müssen hier weg.

Warum hat der König mich abgeschoben? Warum hat er mich abgeschoben?

Warum nur?

Prinzessin, seine Majestät hat Euch doch nicht abgeschoben!

Er hat Euch auf eine Reise geschickt, aus einem einzigen Grund,

er wollte doch nur unserem Volk die Hoffnung bewahren.

Wieso findet die uns andauernd wieder? - Keine Ahnung.

Ich kann nicht mehr.

Komm schon, gib mir deine Hand. Na komm, deine Hand!

Ich kann keinen Schritt weiter.

Das Reich der Skanji wird Samarza ein für alle Mal unterjochen.

Doch zuvor muss deine Prinzessin sterben!

Tut mir leid, ich kann wirklich nicht weiter.

Prinzessin, wir müssen hier unbedingt weg!

Bitte. Tut mir leid, aber es geht nicht.

Okay.

Wir laufen nicht mehr davon.

Habe ich dich enttäuscht, Adam?

Schließ deine Augen. - Was?

Schließ die Augen.

Es gab Zeiten, da dachte auch ich, es ginge nicht weiter.

Ich konnte wirklich nicht weiter.

Doch wenn ich dich jetzt ansehe,

erkenne ich deinen Mut. Ich erkenne in dir Samarzas Hoffnung.

Und ich weiß, ich muss das hier zu Ende bringen.

Jetzt.

Für die Freiheit.

Mein Vater war Waffenschmied.

Und von den Klingen, die er fertigte, habe ich wirklich jede ausprobiert.

Geh. Dann werde ich dir dein Leben lassen.

Oder kämpfe, und du wirst den Tod finden. Du hast unseren König verraten!

Du hast ja keine Ahnung, was passiert ist.

Was ist nur aus dir geworden?

Du hast ja keine Ahnung, was passiert ist.

Mit wem?

Du hast ja keine Ahnung, was passiert ist!

Und was ist passiert?

Du bist das Böse.

Sehr beeindruckend! Du wirst selbst herausfinden, was passiert ist.

Schon sehr bald.

Wirklich sehr elegant.

Der nächste Hieb wird alles andere als elegant.

Wag es nicht!

Adam, die Grenze zwischen Gut und Böse ist so verschwommen.

Manchmal ist sie mit bloßem Auge kaum zu erkennen.

Adam?

Es ist vorbei.

Was soll das? Warte! Wo willst du denn hin?

Da stimmt was nicht. - Warte! Adam!

Adam!

Und sind Sie geschäftlich hier? Oder ist das eine Vergnügungsreise?

Ich muss unbedingt wissen, wie Nadia in Wirklichkeit aussieht.

Antworte mir!

Die Grenze zwischen Gut und Böse ist so verschwommen.

Wieso findet die uns andauernd wieder?

Du hast ja keine Ahnung, was passiert ist.

Du wirst selbst herausfinden, was passiert ist. Schon sehr bald.

Nadia erhielt den Auftrag, unseren König zu ermorden.

Mein armer König lag in meinen Armen, als er sein Leben aushauchte.

Ein Mädchen, das ich hier kenne, wird schon sehr bald sterben.

Nein, nein!

He! Was soll das?

Du musst weg von hier!

Adam! Was soll das werden?

Lauf! Lauf! Lauf! Los! Los!

Los! Los, lauf! Hau ab! Bitte.

Warum?

Erwache, erwache.

Lass los!

Ja, Adam.

Ich bin du, und du bist ich.

Zusammen sind wir die perfekte Waffe.

Du hast den König getötet.

Du hast seine Familie ermordet.

Ironie des Schicksals, nicht wahr, Adam?

Und jetzt müssen wir unsere Mission vollenden.

Bist du bereit, Adam?

Du existierst gar nicht.

Prinzessin!

Nein!

Adam? Was soll denn das?

Adam! Lass mich los! Bitte!

Was ist denn los mit dir?

Adam! Hör auf! Adam!

Dad...

Jan, ich will einen Abschiedskuss.

Ach Dad, dafür kriegst du zwei Küsse beim nächsten Mal.

Zwei Küsse, so, wie versprochen.

Ein Meisterwerk, dieser Anschlag war wirklich ein Meisterwerk.

Gut gemacht, Nadia.

Ich danke Euch, großer General.

Im Reich der Skanji wird man stolz auf Euch sein.

Heil dem Skanji-Imperium!

Für das Imperium hatte ich diese Mission zu erfüllen.

Und so habe ich den Auftrag dem „guten“ Adam erteilt.

Er entsinnt sich nicht an meine Worte. Doch diese Worte erweckten dich zu Leben.

Die „böse“ Nadia.

Wird das „wahrhaftig Gute“ mit dem „wahrhaft Bösen“ verbunden,

entsteht daraus die perfekte Waffe.

Schon bald wird das Imperium die Welt beherrschen.

Und nun geh und reinige deine Seele!

Adam, und nun vergiss alles, was in der vergangenen Nacht geschah.

Vergiss, was geschah.

Vergiss alles.

Vergiss die vergangene Nacht.

„Sechs Stunden später“

Vergiss alles, was in der vergangenen Nacht geschah, alles.

Washington D.C. wurde letzte Nacht um 2:13 Uhr

von einer schweren Explosion erschüttert.

Dabei wurde ein Universitätsgebäude an der Massachusetts Avenue völlig zerstört.

Nach wie vor ist die Feuerwehr damit beschäftigt,

die durch die Explosion verursachten Brände unter Kontrolle zu halten.

Kurz vor der Sprengung des Universitäts- gebäudes kam es zu einem Schusswechsel

mit mehreren Polizeibeamten. Wie mittlerweile offiziell wurde,

kamen dabei alle fünf Polizisten ums Leben.

Ebenfalls in der vergangenen Nacht wurde ein allein erziehender Vater

in seinem Haus ermordet. Ungeklärt ist bislang,

ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Verbrechen gibt.

Deine Bilder sind wirklich cool, Onkel Rochie.

Genau das ist ja das Schöne an einer Ausstellung.

Weißt du, wenn Kunst und Kultur verschmelzen

und auf diese Weise zu einem echten Erlebnis werden.

Verzeihen Sie bitte die Störung, Boss, aber der Wachmann ist am Telefon,

er klingt wirklich sehr deprimiert.

Rochester am Apparat.

Tag, Boss. Ich fürchte, ich kann heute leider nicht zur Arbeit kommen.

Ach ja? Was ist denn passiert?

Ich hab mir die Schulter geprellt, ich war auch schon beim Arzt,

und der sagt, das käme vom Schlafwandeln.

Das ist nicht das erste Mal, dass Sie sich selbst verletzen,

letztes Mal lag es doch auch am Schlafwandeln, oder?

Das ist bald verheilt. Ein paar Tage, dann kann ich wieder arbeiten, Boss.

Darf ich Sie etwas fragen? Warum arbeiten Sie für mich, hier in meiner Galerie?

Das ist doch ein tägliches Einerlei. Sie wachen morgens auf, putzen die Zähne,

trinken hastig eine Tasse Kaffee, hetzen zur Arbeit...

ich bin mir sicher, anderswo könnten Sie durchaus Karriere machen!

Aber Sie, Sie bleiben hier bei mir, aus welchem Grund?

Weil ich für mein Leben gern Wachmann bin, Boss,

ich bin keiner von den Typen, die unbedingt die Welt retten wollen.

Tasche mit Kontrollnummer Eins am Tatort. Das bedeutet 678.

678, verstanden. Sicherung des Außengeländes ebenfalls abgeschlossen.

Letzte Nacht wurde ein allein erziehender Vater in seinem Haus ermordet.

Die Polizei hält einen Zusammenhang mit der Explosion

des Gebäudes in der Massachusetts Avenue durchaus für möglich,

da beide Tatorte nur eine halbe Meile voneinander entfernt liegen.

Von der minderjährigen Tochter des Mordopfers fehlt jede Spur.

Nach Polizeiangaben ist eine Entführung nicht grundsätzlich auszuschließen.

„König im 11. Jahrhundert, ein außergewöhnliches Leben. Von Per Olofsson“

Du bist so majestätisch.

Einfach außergewöhnlich.

Na komm, Schätzchen, gehen wir. Danke.

Tag, Boss.

Oh, Sie sind wieder da.

Na, Kathy, hast du dir die vielen wunderschönen Gemälde angesehen?

Oh ja! - Haben sie dir gefallen?

Und wie, die neuen Kaalenden sind wunderschön...

Ja, wir haben ein paar neue Teppiche aus Indien bekommen, wunderschön.

Kathy, weißt du, Könige, Königinnen, Prinzen, Prinzessinnen,

wäre schön, wenn es die hier in Amerika gäbe.

Ich wäre schrecklich gern eine Prinzessin.

Es gibt keine Prinzessinnen mehr.

Aber du bist so hübsch wie eine Prinzessin!

Hören Sie, Adam, ich hab da noch was auf dem Herzen.

Was auch immer ich neulich am Telefon gesagt hab,

Sie sollten das bitte nicht persönlich nehmen, ja?

Ich meine, ich rede manchmal recht dummes Zeug.

Und misch mich in Dinge ein, die mich nichts angehen,

dafür möchte ich mich entschuldigen.

Ach Boss, Sie machen sich da viel zu viele Gedanken. Ich weiß, es liegt daran,

dass Sie in Sorge um mich sind. Und daher kann ich damit leben,

wissen Sie, auch wenn es persönlich wird.

Ich danke Ihnen.

Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.

Ich habe ihm erzählt, ich sei nicht einer von denen, die die Welt retten wollen.

Doch das war eine Lüge.

Mein Leben ist der Albtraum eines jeden Mannes.

Denn wer will schon gern Mittelmaß sein?

Dad! Wo bist du?

Adam, was soll das?

Ich kenne das Mädchen, ich kenne sie!

Die Kathedrale, die Kathedrale.

Ich war dort, ich habe dort nach jemandem gesucht.

Es hat irgendwas zu tun mit dem Gemälde.

Das Gemälde hinter dem Teppich!

Irgendwas war mit diesem Gemälde.

Was, wenn ich wirklich glaubte, dass das Königreich existiert?

Der König, das Königreich mussten gerettet werden!

Die Prinzessin musste gerettet werden.

Ich hab mir vorgestellt, ich sei der Mörder.

Ich habe eine königliche Zofe aufgesucht.

Ich folgte ihr, bin ihr in einen Park gefolgt.

Moment, Moment, da war gar keine Zofe!

Aber da war ein Mann!

Der war da wirklich, der war keine Phantasie.

Und er hat mit niemandem gesprochen.

Er hat mich zu ihr geführt, zu einem ganz normalen Mädchen.

Woher wusstest du eigentlich das mit meinem Muttermal?

Was habe ich nur getan?

Adam, du siehst ja so traurig aus.

Scheint mir fast, als hättest du etwas sehr Kostbares verloren.

Adam!

Und? Bist du bereit?

Bist du bereit, Adam Athravan?

Ich habe sie getötet, ich habe sie umgebracht!

Bereit, ein großer Soldat zu werden?

Und ein großartiger Meuchelmörder! Sag mir, was wäre größer als das?

Nein! Nein!

Rette die, auf der die Hoffnung unseres Volkes ruht.

Mein Leben ist der Albtraum eines jeden Mannes.

Und das ist die Mittelmäßigkeit.

„Zwei Stunden später“

Ich hätte gedacht, dass die königliche Zofe sehr viel älter ist.

Der amerikanische Wächter.

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