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Wie hat mich das gekostet?
Die ganze Planung, alles ist umgeworfen.
Du triffst mich ja tot.
Nein, ich halte dich nur fest und werde dich nie loslassen.
Manche Morde bleiben unbemerkt. Die Täter leben unerkannt unter uns.
Als Teil unserer Gemeinschaft.
Sie sind unsere Nachbarn.
Unsere Freunde.
Unsere Kinder.
Ein Mörder muss wachsam sein.
Sein Feind ist das Detail. Das unbedachte Wort.
Der unscheinbare Fehler, der alle zunichte macht.
Er muss die Erinnerung an seine Tat wachhalten und jeden Tag in sich
und gleichwohl schweigen.
Schweigen aber ist gegen die Natur des Menschen.
Ein Leben lang zu schweigen ist eine Qual.
So gesehen tritt der Mörder mit dem Tag seiner Tat seine Strafe an.
Warum nun begeht ein Mensch ein Verbrechen?
Warum tötet eine Mutter ihre Neugeborene und versteckt sie in Bubentüpfeln?
Warum erschießt einer 69 junge Menschen auf einer Insel?
Gibt es dafür eine Erklärung?
Ich frage mich das seit 20 Jahren, jeden Tag.
Warum morden wir nicht?
Ist das Böse nicht auch in uns?
Was tun wir dagegen?
Was tun wir, dass unsere Kinder keine Verbrecher werden?
Auf diese Frage gibt es viele konkrete, gültige Antworten. Wir alle geben sie
jeden Tag.
Jeder auf seine Weise.
Unsere Antwort darauf macht den Unterschied.
Hallo.
Ich bin da.
So schönes Wetter heute.
Wollen wir nachher in den Garten gehen?
Haben Sie schon Hunger?
Heute gibt es vegetarisch vital.
Herr Kellermann, ich habe Ihnen was mitgebracht.
Was machen Sie denn für Sachen?
Jetzt lege ich Sie auf die Kiste. Vorsicht.
Jetzt gibt es auch gleich wieder Luft.
So.
Nicht erschrecken.
Ja.
Ist es angenehm so?
Ja. Gut.
Haben wir wieder schlecht geträumt gestern Nacht.
Geh doch mal her.
Ja, Herr Kellermann, ich bin gleich da.
Hat er Angehörige?
Also nicht, dass ich wüsste.
Ich habe zumindest nie irgendjemand gesehen.
Wir alle sterben.
Nehmen Sie sich das nicht für zu Herzen.
Er war so furchtbar einsam.
Ich finde das sehr schön.
Vielen Dank.
Hi, na?
Komm mal her.
Ich bin auf dem Weg zu dir.
Können Sie mich hören?
Können Sie mich hören?
Hallo, können Sie mich hören?
Guten Tag, wir kümmern uns jetzt um...
Springen Sie zum Rettungswagen.
Wenn ich jetzt mal einmal spüre.
Ganz im Waage.
Ich bräuchte Sie nachher noch mal zwei Minuten.
Ganz, ganz klasse gemacht.
Sehr mutig gegrüßt.
Danke, dass ich das nicht getraut habe. Ich habe mich das auch nicht getraut.
durch die Glasscheibe in den Blumenladen reingefahren.
Regionalfernsehen, guten Tag.
Würden Sie uns ein kleines Interview geben?
Nein, jetzt bitte nicht.
So, das sind Ihre Sachen?
Ja.
Frau... Dubisch.
Dubisch Sabrina.
Ähm, Sie haben den Unfall gesehen?
Ja, ja, ja, ich.
War ja mittendrin.
Ja, äh, die Fahrerin sagt, da war eine Katze. Haben Sie die gesehen?
Eine Katze?
Nee.
Nee, da war keine Katze.
Da war ganz bestimmt keine Katze.
Okay, und, äh...
Der junge Mann kam in diesem Moment aus dem Blumenladen, richtig?
Die ist direkt in den Reihen.
Gut, danke. Das war's dann.
Der hat noch was gesagt.
Sie will mich töten, hat er gesagt.
Das habe ich genau gehört.
Und dabei hat er zu ihr geschaut.
Zu der Fahrerin?
Kleinen Moment nochmal bitte.
Kollegen, die Zeugin sagt gerade, dass die Frau den jungen Mann vorsätzlich
umgefahren hat.
Schön, dass du da bist.
Ja, klar.
Wie geht's Ihnen?
Gut.
Was soll das?
Hallo, Herr Schladitz. Der Messermord in Lebeu. Frau Brandt ist der Meinung, der
Täter ist... Zwei Meter groß, Linkshänder und kam von hinten.
Ein Orang -Utan.
Warum nicht?
Das müsst ihr sehen.
Warum geht das nicht?
Das ist ein Diktiergerät. Was müssen wir sehen? Das seht ihr gleich. Wo ist denn
die Fernbedienung? Das bin ich.
Christian van Meeren, der einzige Sohn der Bankiersfamilie van Meeren, war erst
22 Jahre alt, als er heute vor diesem Blumengeschäft von dem Auto erfasst und
getötet wurde.
Ich hätte einfach noch mehr machen können, wenn sie ihn retten können.
Unter Lebensgefahr zog die junge Frau die bewusstlose Fahrerin auf den Wagen.
Anschließend kümmerte sie sich um das schwer verletzte Opfer und war die
Minuten bei.
Das hat doch jeder gemacht.
Was diese junge Frau getan hat, ist mehr als nur Zivilcourage. Und wir wünschen
uns, es gäbe mehr Menschen von diesem Schlag. Sie meinen so ein... Ganz
Das hier habe ich gerade von den Kollegen an der Unfallstelle bekommen.
Es ist kein Unfall, also habt ihr Arbeit.
Das ist doch ein komisches Wort.
Ich habe sie auch mal im Fernsehen gesehen.
Sind die für mich?
Selbstgebacken. Geht aufs Haus. Was sie da gemacht haben, war echt spitze.
Das hätte doch jeder gemacht.
Danke.
Sonst sicher nicht.
Brandt, komm nach, wo ich sei.
Habe ich denn irgendwas falsch gemacht?
Sie haben so dermaßen alles richtig gemacht. Das kann man wirklich nicht
Wirklich nicht.
Gerne. Sie hat mich gerade geschenkt bekommen.
Also, ich bin wegen Ihrer Aussage hier.
Sie erinnern sich noch?
Klar.
Sie wollte mich töten, hat er gesagt.
Will oder wollte?
Äh, will.
Sie will mich töten, Entschuldigung.
Sind Sie sich sicher, dass es so war?
Ja, ich weiß es ganz genau. Ich habe mich nicht gehört. Wissen Sie, ich höre
ganz gut.
Okay.
Sind Sie wirklich schon Kommissarin?
Hat er noch was anderes gesagt?
Nein.
Kommt die Frau jetzt ins Gefängnis wegen mir?
Ihretwegen bestimmt nicht.
Hat sie sich bei Ihnen bedankt?
Hat gesagt keiner.
Wirklich keiner.
Ich bin Altenpflegerin. Ich liebe Menschen. Ich pflege Menschen.
Aber wenn es etwas gibt, was ich noch nie gehört habe, dann würde ich sagen.
Waren Sie das öfter?
Selten, aber Komfort.
Meine Mutter habe ich gepflegt bis zur letzten Minute.
Ich habe dafür sogar mein Medizinschulium aufgegeben.
Aber danke hat sie, wie gesagt.
Dann fange ich mal damit an.
Das haben Sie wirklich toll gemacht.
Danke.
Was ist das?
Ich tippe mal auf Silvomit.
Hier stinkt es. Ist ja ein schreckliches Parfum.
Sie will mich töten, sagt das Unfallopfer zu der Zeugin und stirbt.
sein? Wer lügt denn da in so einem Moment?
Die Ferne hat echt was drauf.
Woher kann die das alles?
Ist diese Altenpflegerin?
Altenpflegerin? Altenpflegerin! Schreien Sie mich doch nicht an, Frau Maus.
Der junge Mann hat Blumen gekauft. Er kommt aus dem Blumenladen.
Der Magen kommt von da.
Hier verreist sie das Steuer und rast genau in den jungen Mann, der mit Blumen
aus dem Laden kommt.
Genau in diesem Moment.
Unwahrscheinlich gutes Timing.
Sie sagen es.
Unwahrscheinlich. Woher weiß die Frau, wann wer aus dem Laden rauskommt?
Oder sie hat die U -Bahn kommen hören.
Was?
Vielleicht hatten Sie einen epileptischen Anfall und die
schon lange keinen Anfall mehr gehabt.
Außerdem arbeiten wir heute miteinander oder gegeneinander.
Es könnte doch sein.
Oder? Ja, kann sein.
Die Fahrerin ist aber keine Epileptikerin. Es gab keine Katze.
Außerdem hat sie es genau gehört. Das Opfer sagte, sie will mich töten.
Das geht nicht auf.
Hör auf!
Oh.
Einer da.
Wir haben es gerade im Fernsehen gesehen.
Echt. Wie du die da rausgezogen hast. Mega geil.
Die wollte ich dir zurückgeben.
Ja, danke.
Magst du rüberkommen?
Wir haben was gekocht. Die Schubers kommen auch.
Die haben es auch gesehen. Das ganze Haus.
Nee.
Vielleicht ein andermal.
Das mit dem Hausflur haben wir nicht so gemeint.
Mit dem Berg.
Ja klar, das weiß ich doch.
Tschüss. Tschüss.
Für wen waren die Blumen?
Könntest du mir bitte mit dem Mantel helfen?
Es ist etwas ganz schönes passiert.
Es war eine 8 Uhr Nachrichten -Nummer.
Das war so ein Fall.
Komm, komm, komm. Red mit mir.
Es war nicht deine Schuld.
Du kannst nichts dafür.
Sie haben einfach dumm gelaufen, oder?
Wie kannst du denn heute so kalt sein?
Ich weiß.
Ich bin wie Papa.
Ich weiß.
Ich bin so jung, um euch zu verstehen.
Ich weiß, du hast das alles nicht gewollt.
Bleib hier, bitte, Saskia.
Hat Papa wieder an deinem Auto rumgeschraubt und versucht, dich
Oder wolltest du dich umbringen?
Hier, die Waffe ist aus der KTU zurück.
Danke.
Gute Nacht und mach nicht mehr so lang. Gute Nacht.
So, und jetzt sind wir allein.
Herr Schladitz.
Entschuldigung.
Darf ich?
Wenn Sie Ihre illegalen Aktionen auf Ihrem privaten Laptop treiben, darf ich
nicht dabei sein.
Herr Schladitz.
Ja? Ich habe keine epileptischen Anfälle mehr.
Ist ja super.
Ich nehme Medikamente. Ich bin gut drauf.
Das freut mich.
Ich fahre Fahrrad statt Auto.
Ist ja spitzenmäßig.
Ach, bitte.
Ich möchte keinen Indienst machen.
Wer will das denn?
Keine Ahnung, wovon Sie reden.
Alles für Geld.
Ich höre.
Hört?
Ja.
Gut, hör mal, dieser Unfall heute, das war ja eine richtig kleine Staatsaffäre.
Hast du die Wumme gesehen, die die Frau im Auto hatte?
Ja, ich habe die gefunden, Roland.
Geladen, entsichert und nicht auf sie zugelassen.
Sie will mich töten, hat der Junge noch gesagt.
Ja, das hat die Zeugin gehört.
Genau gehört.
Ja, das glaube ich gerne. Der Junge, der lag im Sterben.
Vielleicht hat er fantasiert.
Ich habe Zahlen.
Du hast Zahlen?
Woher? Intern.
Ach, intern.
Ja, das ist wieder gehackt, das ist schon verbrannt. Mensch, das Kind
denk doch mal nach.
Ich denke nach.
Diese Frau kann unmöglich gewusst haben, dass der junge Mann genau zu diesem
Zeitpunkt aus dem Blumenladen kommt.
Wieso nicht?
Sie hat gelauert. Es war einfach Timing, verstehst du?
Was ist los, Roland?
Roland!
Ich glaube, ich habe mir was weggeschossen.
Ich rufe dich zurück.
Frau Brandt?
Frau Brandt?
Nee. Der ist clean.
Also kein Wort von mir machen, okay?
Ja, ich drehe dich selbst.
Soll ich nicht wenigstens Ihre Frau anrufen?
Dann müssen Sie erst Ihren Bettenst weg.
Wieso? Oder wir sind noch getrennt.
Schon lange?
Nicht lang genug.
Sie wollten mich doch deswegen nicht umbringen.
Ach, mein Gottchen.
Sie sind ja so gut.
Kommen Sie.
Vorsicht, Vorsicht.
Mein Gott, wo bleiben Sie denn so lange?
Sind Sie etwa allein gekommen?
Ja. Wollen Sie das ganze Zeug allein tragen?
Nein.
Sie sind nicht der Umzugsfritze?
Nein.
Ich bin der Kriminalfritze.
Entschuldigen Sie das Chaos.
Meine Tochter zieht gerade aus.
Na ja, ist ja auch alt genug.
Sie wird bald 20.
Will was erleben. In Ambivia.
Ich brauche sie ja nicht mehr.
Wer braucht einen überhaupt noch?
Wofür brauchen Sie eine Waffe?
Die... Also die gehört meinem Herrn Ecksmann. Fragen Sie den. Das habe ich
schon. Die sind geschieden.
Ich bin zu spät.
Und Sie?
Die Waffe ist nicht registriert.
Warum haben Sie eine Waffe im Handschuhfach Ihres Wagens?
Die gehört nicht mir.
Ich wusste gar nicht, dass sie da drin ist. Ich meine, ich schaue ja da noch
rein. Es sind nur Ihre Fingerabdrücke drauf.
Ist Ihnen klar, was man Ihnen vorwirft?
Diese Zeugin lügt.
Will sie?
Sie lügt.
Ich weiß nicht warum, aber sie lügt.
Es war ein Unfall.
Da war eine Katze. Eine kleine, schwarze Katze.
Der arme Junge.
Christian von Meeren.
Kannten Sie ihn? Ich habe ihn nie im Leben gesehen.
Sie waren vorgestern auf seinem Konzert.
Warum
fragen
Sie mich überhaupt so gut?
Die von Meeren Bank gehört seinem Vater.
Die Bank hatte einen Vollstreckungstitel. Gegen sie über 880.
40 .000 Euro.
Oh Gott.
Denken Sie, ich war für das bisschen Geld los und töte einen Menschen?
Für das bisschen?
Okay.
Das war jetzt auch wieder scheiße von mir.
Verstehen Sie, ich bin am Ende.
Mein Hof ist ruiniert.
Meine Tochter zieht weg.
Und diese Zeugin...
Verleumdet mich in allen Medien und jetzt kommen Sie und geben mir den Rest.
Scheiße.
Was ist?
Meine Kontaktlinse.
Oh nein, ich habe keine mehr.
Das war die letzte.
Diese brauchst du nicht, bitte. Bitte nicht kaputt machen.
Ich bin blind ohne die Dinger.
Wir werden sie finden. Ich war lange bei der Spurensicherung.
Sind Sie gekommen, um mich zu verhaften?
Nein.
Aber Sie glauben, dass ich eine Mörderin bin?
Nein, das glaube ich nicht.
Aber das spielt keine Rolle.
Wofür hatten Sie die Waffe im Wagen?
Das war mein Ex -Mann.
Das macht er nicht noch einmal.
Es tut immer noch weh.
Es hört nie auf.
Ich fühle mich so allein. Es hört wahrscheinlich auch nie auf.
Ich höre.
Ja, ich bin gerade bei ihr.
Gut,
ich rufe dich gleich zurück.
Ja gut, das kannst du mir nachher alles erzählen.
Haben Sie heute Abend schon was vor?
Nein.
Fein. Ich hole Sie ab.
Um zehn.
Das dient sich.
Laufen Sie doch nicht weg.
Bitte.
Ich will noch mit Ihnen sprechen.
Warten Sie.
Bitte. Warum laufen Sie denn weg?
Ich will mich nur bei Ihnen bedanken.
Bitte.
Hier. Hier.
Bitte.
Hier. Bitte.
Bitte.
Nehmen Sie es.
Ich will auch kein Geld.
Was wollen Sie dann?
Warum lügen Sie?
Ich habe nicht gelogen.
Ich habe Sie doch gerettet, oder?
Sie sind doch nur hier, weil ich Sie rausgezogen habe.
Ist das der Dank?
Das ist Ihr Dank.
Aber warum erzählen Sie überall?
Ich wollte diesen jungen Mann töten.
Warum machen Sie das?
Ich komme dafür ins Gefängnis.
Verstehen Sie das?
Wollen Sie das?
Ich werde es nur mal warten.
Sie kommen doch sowieso ins Gefängnis.
Ich komme ins Gefängnis, ja, das stimmt.
Und Sie kommen mit!
Hä?
Sie kommen mit!
Ich sage der Polizei, dass Sie mein Geld genommen haben und dass Sie Ihre
Aussage verabschieden!
Ja, falsch.
Aber ich sage es einfach.
Sie sind mir nachgerannt. Sie haben mich verfolgt. Sie wollten mein Geld. Sie
haben mich erpresst und sie haben mich bedroht.
Wer wird Ihnen glauben?
Wenn es nun mal wahr ist, wer?
Ich melde mich umgehend zurück.
Vielen Dank.
Ich möchte mit meiner Frau aus dem Haus.
Allein.
Sie war an der Klavierlehrer meines Sohnes. Nicht mehr und nicht weniger.
Bitte.
Sabrina Dobisch. Von mir an.
Ich bin eine Frau.
Freut mich.
Deine Hand, die war ganz warm.
Und dann hat er gesagt, Entschuldigung, Verzeihung.
Ja. Und dann hat er gesagt, Du
bist ein Engel, jetzt kann ich gehen.
Das sind sie auch.
Sie sind ein guter Engel.
Hat er sehr gelitten?
Nein. Nein, er hatte keine Schmerzen.
Er hat sogar gelächelt.
Ja, und dann?
Jetzt lass doch, Dora.
Und dann?
Und dann haben sich seine Augen verdreht und es kam Blut aus seinem Mund.
Christian hat Blumen gekauft, oder?
Ich meine, für wen kauft er denn Blumen?
Sie wissen für wen?
Bitte, bitte sagen Sie es uns.
Die Moment für mich.
Wir haben uns vor wenigen Wochen kennengelernt. War lieber auf den ersten
Sie müssen noch warten.
Wo seid ihr denn?
Stau?
Ich habe aber keine Lust zu warten.
Ich gehe jetzt da rein.
Ach Quatsch, wir haben doch einen Durchsuchungsbeschluss. Beeilt euch mal
lieber.
Er hat so oft von Ihnen gesprochen.
Von Weihnachten in den Staat, vom Siegelboot fahren.
Und natürlich immer von der schönen Musik.
Er war so unwahrscheinlich glücklich.
Warum hat er uns nichts davon erzählt?
Er wollte ja. Er wollte.
Ich habe mich geschämt, weil ich doch nur eine kleine Altenpflegerin bin.
Ach, Kind.
Diese Frau, die das getan hat, warum haben Sie sie gerettet?
Das konnte sie doch nicht wissen.
Aber warum wollte sie denn unseren Sohn ermorden? Ich meine, warum wollte sie
ihn töten? Ich meine, was hat er ihr getan?
Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht.
Die Polizei wird das rausfinden.
Dafür sind sie ja da.
Ach, bitte sagen Sie der Polizei nichts von uns.
Bitte. Warum denn nicht?
Natürlich nicht.
Wir sind Ihnen sehr dankbar.
Es ist unendlich wichtig, was Sie uns da sagen.
Nicht immer alles kaputt machen.
Ja, ja, da sind sie.
Kann es Ihnen helfen?
Wo sind Sie denn, Frau Ackermann?
Ich bin's.
Wer?
Brand, Sarah.
Herr Borowski?
Frau Ackermann ist getürmt.
Ich bin gerade bei ihrem Haus.
Und bei ihrer Tochter hat sie sich auch nicht gemeldet.
Und der Zettel mit ihrer Telefonnummer liegt noch hier.
Ihre Handschrift, Herr Borowski.
Hat sie angerufen?
Herr Borowski, sind Sie noch dran?
Geben Sie die Bekannte raus.
Dafür brauchen wir einen Haftbefehl.
Den kriegen wir.
Sagten Sie nicht, sie sei unschuldig? Tun Sie es einfach.
Wie lange muss einer für sowas schuften?
Geht das mit ehrlicher Arbeit überhaupt?
Nee.
Nee.
Borowski, Kripochil. Ich hoffe, Sie müssen nicht warten.
Setzen Sie sich.
Warum hat diese Person uns das angetan?
Was getan?
Warum wurde mein Sohn ermordet?
Haben Sie das gesagt?
Ich? Nein, wieso?
Christian hat es doch gesagt zu mir.
Was machen Sie hier?
Wir haben Fräulein Dobisch gebeten, herzukommen.
Haben Sie diese Person schon verhaftet?
Nein. Warum denn nicht?
Wir ermitteln noch.
Was gibt es denn noch zu ermitteln?
Fräulein Dobisch hat gehört, wie mein Sohn gesagt hat. Ja, ich weiß.
Diese Person, Doris Ackermann,
War letzte Woche auf dem Konzert Ihres Sohnes. Erinnern Sie sich? Ja, wir
sie.
Sie hat ein sehr großes Darlehen bei Ihrer Bank, das ich nicht bedienen kann.
Wussten Sie das?
Nein.
Und Sie denken es also wirklich?
Ja.
Na ja, sie wollte ihn töten.
Aus Rache.
Das ist so dermaßen schlimm.
Wie kann denn jemand so abartig böse sein?
Frau von Meeren, Ihr Sohn hat kurz vor seinem Tod Blumen gekauft. Wissen Sie,
für wen die waren?
Ja, ich weiß es, ja.
Ich habe dieser Verbrecherin geholfen, statt Christian zu retten. Ich werde mir
das nie verzeihen.
Niemand konnte ihm mehr helfen.
Doch, irgendwas kann man immer tun. Bitte, kommen Sie nicht wieder, bevor
antworten haben.
Bitte entschuldigen Sie mich.
Sie haben ja nicht so viel Feingefühl.
Ich ging irgendwann verloren.
Hat Doris Ackermann versucht, Sie anzurufen?
Nee.
Hat sie versucht, Kontakt zu Ihnen aufzunehmen?
Will sie denn was von mir?
Muss ich jetzt Angst haben vor der?
Ihre Aussage, Frau Dobisch, führt zu einer Anklage wegen Mordes gegen Sie.
Ups.
Sie sind eine sehr wichtige Zeugin.
Ich? Wichtig? Echt?
Wie wichtig?
Sehr wichtig.
Ich kann Personenschutz anordnen.
Für mich?
So rund um die Uhr von meinem Haus?
Wenn es sein muss.
Schick.
Kommen Sie auch?
Ich kann auch den Bus nehmen.
Aber ich bitte Sie.
Dafür sind wir doch da.
Sie
standen
hier. Der Wagen kam von da.
Sie kommt näher.
Fährt hier über den Bürgersteig.
Der Wagen erwischt von Meeren und knallt in den Blumenblatt.
Stimmt das so?
Ja, ja, ganz genau.
Und haben Sie da eine Katze gesehen?
Nein, wenn da eine gewesen wäre, dann hätte ich sie gesehen.
Da war keine Katze, ganz bestimmt nicht.
Sie kamen von wo? Wo wollten Sie hin?
Ich kam von der Arbeit, ich wollte nach Hause.
Ich war noch kurz beim Friseur, aber ich wollte nach Hause.
Der junge Mann, Christian.
Was hat er zu Ihnen gesagt?
Er hat gesagt, sie will mich töten.
Sie will mich töten.
Bitte? Sie will mich töten.
Ja, genau so war es.
Wen glaube Sie, meinte er mit Sie?
Aber das habe ich doch alles schon erzählt.
Sagen Sie es nochmal.
Er hat zu ihr geschaut. Zu wem?
Zu der Frau im Wagen.
Da war sie nicht mehr.
Wieso denn nicht?
Weil sie die vorher rausgezogen haben.
Ach so, ja, stimmt.
Nicht schlimm.
Wo lag sie dann?
Um die Ecke da.
An der Tür am Boden.
Frau Brand, jetzt spielen Sie mal den Christian.
Der wollte nicht sterben, der wollte leben.
Und ich wollte ihm ja auch helfen.
Aber es ging halt nicht.
Es ging einfach nicht. Und da kann er Sie nicht gesehen haben?
Naja, er lag mir seitlich, so wie ich es gesagt habe.
Ja, aber Moment, in der vorigen Aussage... Danke.
Sie haben uns sehr geholfen.
Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte.
Sehr.
Ich fahre Sie jetzt nach Hause.
Ich finde es so toll, wenn Sie das machen.
Danke.
Sieht aber nicht jeder so.
Was
denken
Sie jetzt von mir?
Will jemand meine Gurke?
Obduktionsbericht von Mähren.
Der Brustkorb eingedrückt, die Lunge verquetscht. Er bekam keine Luft, konnte
nicht atmen.
Frau Dubels hat es uns auf Plastik befriedigt. Okay.
Und?
Wie konnte er dann noch atmen?
Wenn er nicht sprechen konnte, hat er auch nichts gesagt. Also lief die
Das ändert nichts.
Ihre Doris ist auf der Flucht.
Entschuldigen Sie, haben Sie gerade gesagt, meine Doris?
Ist Frau Ackermann bei Ihnen?
Bei mir?
Ja.
Ihre Plattstelefonnummer lag auf dem Schickel -Mickey -Couch -Stich.
Bitte.
Bei Ihnen notiert ja öfter mal jemand.
Die Frau, die mit einer geladenen Waffe im Auto den Sohn des Bankers totgefahren
hat, bei dem sie Schulden hat, ist auf der Flucht vor der Polizei.
Ich habe recht. Ich habe davon geglaubt.
Ich habe ihr vertraut. Ich habe ihr meine Nummer gegeben.
Ja, für den Notfall.
Ich muss noch viel lernen.
Wir müssen alle noch viel lernen.
Möchte man ein Käffchen?
Moment,
Moment, Moment.
Haben wir nun einen Fall oder nicht? Oder kümmern sich die Kollegen der
Verkehrspolizei darum? Nee, nee, wir haben einen Fall.
Ich bin heute das letzte Mal bei Ihnen, Frau Tulpe.
Ja,
ich bin auch ganz traurig, Frau Tulpe.
Aber ich muss ganz weit fort.
Ich werde ein Schloss haben.
Ja.
Und Pferde.
Sogar ein Bett mit Balldachchen.
Ich schicke Ihnen Fotos.
Sie bleiben mir schön gesund.
Das
ist
so lieb von Ihnen.
Ich möchte doch kein Geld.
Ich habe sie doch lieb.
Ich mache das doch gern.
Ich werde sie nicht vergessen.
Niemals.
Die Blumen waren für Sie, nicht wahr?
Christian hat die Blumen für mich gekauft.
Und deshalb ist er jetzt...
Wollen Sie eine Aussage machen?
Sie sind ein Biest.
Wer?
Sie wünschen die Familie, wie so eine Hyäne saß.
Ich habe Hunger. Das war schon ein bisschen lang.
Hätte lieber einer aus der Familie sorgen wollen.
Mir knurrt langsam der Magen, muss ich ehrlich sagen.
Kann man sich gar nicht wurschteln, was die verdient haben.
Sag was, Felix.
Warum die vielen Leute?
Steh jetzt bitte auf und sag einfach was.
Was soll ich denen denn sagen?
Ich erzähle ihnen über unseren Sohn.
Ich habe denen nichts zu sagen.
Nichts.
Der Falsche ist tot.
Christian war kein Sportsmann.
Er war auch kein Jurist, kein Staatsmann.
Und leider, leider auch kein Bankier.
Er war, wie er selber sagte, die größte
Enttäuschung seiner Eltern.
Er war nicht wie wir.
Er gehörte nie zu uns.
Er war kein Dilettant wie wir alle.
Er war ein Künstler.
Wie keiner hier.
Sie haben Lüfte für die Musik.
Und nicht nur dafür habe ich ihn geliebt.
So, wie er mich geliebt hat.
Wie keinen hier.
Der Falsche ist tot.
Ist das Nussöl?
Dies ist unser Haustressing.
Mit Nüssen? Sind da Nüsse drin?
Ja, tut mir leid.
Daran ersticke ich. Nehmen Sie das weg, bitte.
Wir wollen uns doch nicht diesen feierlichen Tag versauen und den
holen, oder?
Kann ich auch bitte ein Bein haben?
Ich hätte einfach noch mehr machen können.
Sie hat nicht Medizin studiert.
Sie hat ihre Ausbildung zur Heilpraktikerin abgebrochen, weil sie
pflegen wollte, hat sie mir erzählt.
Wer soll Ihnen das glauben?
Ich.
Frau Roski, Sie haben Dobisch als Liebnerin enttarnt. Warum soll Ihnen das
plötzlich stimmen?
Vielleicht, weil sie ihre Mutter geliebt hat.
Gut, meinetwegen.
Aber was ist dann richtig und was ist falsch in Ihrem ganzen Leben?
Sie lügt.
Aus Verzweiflung.
Was hat sie da in der Hand?
Eine Tasche.
Sagen Sie mal, lügen eigentlich alle?
Ich nicht.
Sie lügen nie?
Niemals.
Also, ich sag mal, da ist nichts drin.
Nichts. Sie ist leer.
Sie kommt mit einer leeren Tasche von der Arbeit.
Was soll denn drin gewesen sein?
Wo war sie zuletzt?
Bei welchem Patient?
Wann ist Herr Kellermann gestorben?
Ungefähr zwei Stunden vor dem Unfall.
Man hat immer so einen inneren Impuls und man denkt, ja, jetzt oder nie, und
dann handelt man.
Und anschließend kümmert sie sich um einen Schwerverletzten.
Ja, ich... Wenn Sie das erleben, den Mensch quasi unter den
eigenen Händen wegstirbt, und man kann nichts machen, gar nichts, außer einfach
nur bei ihm sein, das ist schon schwer.
Sind Sie nicht stolz auf das, was Sie gemacht haben?
Was soll denn der Scheiß? Was wollen Sie von mir?
Ich bin gleich weg.
Sie können die Polizei rufen.
Ich brauche nicht lange.
Haben Sie Milch?
Was machen Sie denn da?
Das ist Ihnen gefallen.
Ich rufe jetzt wirklich gleich die Polizei.
Nur zu?
Nur zu?
Nett haben Sie es hier.
Rufen Sie die Polizei.
Die werden Ihre Wohnung untersuchen. Die werden viele Fragen haben.
Wie, meine Wohnung?
Na klar.
Was glauben Sie, was ich hier mache?
Sie verschwinden jetzt und fahren sofort!
Ich bin schon weg.
Aufgepasst.
Nein, nein, nein. Nein.
Komm, komm, komm.
Hey, erstmal ein bisschen Krankheit für die arbeitslosen Kollegen.
Faschisten.
Untertitelung des ZDF, 2020
Sie haben angerufen?
Ich kenne den Mann.
Meine Güte.
Es ist schön hier.
Gefällt es Ihnen?
Ja.
Mehr als ich sagen kann.
Wir essen um neun, um eins und um acht. Gut?
Frau Dobisch?
Ja? Bitte sprechen Sie mit meinem Mann nicht über Christian.
Er stirbt mir sonst auch noch.
Guten Abend.
Bin ich zu spät?
Ich bin schon gleich.
Danke, Entschuldigung.
Bitte.
Mineralwasser oder Apfelsaft, Schorle?
Meine Frau war schon über 30, als unser Sohn zurückkam.
Endlich ein gesundes Kind.
Durch Christians Geburt waren wir...
Unsterblich.
Nicht so schnell.
Jetzt haben wir uns auf unsere Enkel gefreut.
Bitte nicht so schnell.
Keiner ist unsterblich. Sie sagen es.
Ich bin schwanger.
Bitte?
Ja.
Ich bekomme ein Kind von Christian.
Als er Junge wird, dann nennen wir ihn Christian.
Herr von Meeren, guten Tag.
Frau Tobis.
Kennen Sie die?
Ihre Tasche.
Herr von Meeren, ich bin gleich zurück.
Nein. Die hatten Sie dabei, als der Unfall passierte.
Da hatte ich doch keine Tasche dabei.
Sie haben ein Interview gegeben, da halten Sie ihn an.
Das ist nicht meine Tasche.
Da sind Ihre Fingerabdrücke drauf.
Wo haben Sie die denn her?
Sie haben sich ja schon gut akklimatisiert.
Es sind auch Katzenhaare in der Tasche.
Wie kommt das denn?
Naja, ich denke mal, da war eine Katze drin.
Schwarz, lieber schwarz.
Okay.
Das hat doch nichts mit mir zu tun. Nein?
Nein.
Sie wissen doch, dass ich ausgezogen bin.
Da habe ich die Tasse weggeschmissen.
Da ist dann halt eine Katze reingekrochen. Das ist unmöglich. Die
als wir sie gefunden haben.
Dann hätte sie halt jemand anders benutzt.
Es sind nur Ihre Fingerabdrücke drauf.
Das kann nicht sein.
Ich muss jetzt zurück.
Die Katze lebte bei dem alten Herrn Kellermann. Erinnern Sie sich?
Kennt nun.
Er ist erstickt, als Sie bei ihm waren. Das war nicht meine Schuld.
Wer sagt das denn?
Alte Menschen sterben nun mal, Herr Borowski.
Das ist richtig. Sie kamen von der Arbeit, als der Unfall passierte. Ja,
sagt das?
Sie. Sie haben mir das erzählt.
Erinnern Sie sich nicht?
Okay.
Und was ist daran illegal?
Nichts.
Sie haben Kellermanns Wohnung verlassen mit seiner Katze in dieser Tasche.
Die Katzenhaare sind noch drin.
Die Katze ist halt einfach rausgeklettert und dann ist sie
Ich wollte doch alles nicht.
Vor dem Blumengeschäft, da haben Sie auf Christian gewartet.
Ich habe nicht auf ihn gewartet.
Ich kannte ihn doch gar nicht.
Das war nicht mit Absicht.
Sie kannten ihn gar nicht?
Nein, ich kannte ihn nicht.
Ich wollte das doch alles überhaupt gar nicht so.
Das ist einfach so passiert.
Ich schwöre.
Einfach so passiert?
Es ist so schön hier.
Ich will einfach nicht, dass es zu Ende geht.
Verstehen Sie das?
Klar, das verstehe ich.
Herr Rosenthal hat uns eine Botschaft geschickt. Er sagt, Sie wollen ihn
Das ist ein Scherz, oder?
Sehe ich so aus?
Ich.
Ich. Sie.
Sie sind so naiv, Herr Kommissar.
Na ja.
Sie haben André Rosenthal umgebracht.
Ich ihn.
Er was?
Er hat das selber gemacht.
Ich war das nicht. Ich habe das nicht gemacht.
Sondern? Er.
Er ist zu mir in die Wohnung gekommen.
Und dieser Verrückte geht in meine Küche, mixt sich dieses Erdnusszeug und
trinkt es.
Das ist nicht möglich.
Er ist Allergiker.
Was tun Sie das nicht?
Genau das war doch seine Absicht.
Er wollte, dass Sie genau das denken.
Wieso will er, dass ich das denke?
Weil er mich hasst.
Warum?
Sie sind doch lieb.
Sie haben doch nur geholfen.
Weil... Weil... Weil Sie ihm Christian weggenommen haben.
Ich habe ihm gar nichts weggenommen.
Er ist Ihnen auf die Schliche gekommen, darum haben Sie ihn vergiftet. Ich habe
das nicht gemacht. Er war es.
Der kommt zu Ihnen in die Wohnung, um sich mit Erdnüssen zu vergiften. In Ihre
Wohnung. Frau Dobisch, wie klingt das denn?
Wenn es nun mal wahr ist.
Ich schwöre Ihnen, so war es.
Was glauben Sie denn, wo wir André Rosenthal gefunden haben?
Na, überlegen Sie mal.
Na ja, da, wo Sie die Tasche gefunden haben.
Unter der Brücke am Kanal.
Vom Nordostseekanal, stimmt's?
Ich hab nur gerade selber gesagt, dass wir die Tasche da gefunden haben.
Die Tasche hab ich nicht gefunden.
Die hab ich gekauft.
Das ist überhaupt gar nicht meine Tasche.
Nö.
Ich habe gelohnt.
Ihre Doris Ackermann liegt jetzt bestimmt irgendwo am Strand in Rio und
sich gut gehen.
Was soll ich in Rio?
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