All language subtitles for inspector_borowski_s01e05

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Original subtitles

Vielen Dank.

Polizei -Notruf Kiel?

Er ist in meiner Wohnung.

Sprechen Sie bitte etwas lauter. Er ist in meiner Wohnung.

Bitte, von wo sprechen Sie?

Er ist hier.

Er kommt einfach durch die Wand. Also, was ist geschehen? Er ist wieder in

meiner Wohnung.

Er kommt.

Bitte.

Hallo?

lässt sich hier oben nicht öffnen. Wir brechen hier ab und gehen von außen

Wir brauchen eine Leiter hier.

Verdammt nochmal, wir brauchen sofort eine Leiter.

Guten Morgen.

Hallo.

Guten Morgen.

Ich hab doch gesagt, welche Idiot -Latschinen scannen.

Guten Morgen.

Entschuldigung, in diesen Anzügen sehen alle gleich aus.

Gleich nicht bei 34 ,2 Grad.

Haben Sie ihr Gehirn gesehen?

Ja, das habe ich.

Der Täter hat ihr Gesicht abgedeckt. Warum?

Vielleicht konnte er ihren Blick nicht ertragen.

Wie ist er raus?

Mit dem Schlüssel des Opfers. Wir haben sonst keinen gefunden.

Keinen einzigen Schlüssel? Kein Schlüssel, kein Tagebuch, kein Computer,

Handy. Nichts davon ist da.

Hauptmord? Er hat alle Spuren beseitigt. Alles, was ich ihm beraten hätte.

Und warum hat er dann danach von außen abgeschlossen? Er ist in der Tat

ungewöhnlich. Das Türschloss.

Hier, nehmen wir mit.

Hinterhof, durchs Fenster.

Wo bewahren Sie Ihren Schlüssel auch, wenn Sie nach Hause kommen?

Jeden Tag woanders.

Ich suche mal.

Wir sollten eine Ortung Ihres Handys veranlassen. Vielleicht hat er es noch

nicht ausgestellt.

Verdammter Mist! Was ist mit dem Scheiß -Schlüssel -Ding?

Sind auch gescheitert.

Jetzt kommt die Feuerwehr mit klarem Gerät.

Warum schließt der Täter überhaupt ab?

Vielleicht war es Gewohnheit und er schloss immer ab.

Bleibt die Frage, wie ist er rein?

Guten

Tag.

Moin. Ich wollte nur die Post bringen. Für wen wollen Sie denn?

Kamen Kessler.

Dann klingeln Sie mal.

Ich wollte nur die Post bringen. Nicht weggehen, ich komme runter.

Hallo?

Sind Sie Carmen Kessler?

Ist das für Sie?

Was ist denn hier passiert?

Facebook -Party?

Danke. Schönen Tag noch.

Schneewittchen und die Diebenzwerge.

Sie hat das bestellt?

Was ist das?

Ein Kino.

besteht und teilweise nicht geöffnet. Warum?

Sie wollte es nicht mehr?

Frauen tauschen um?

Ja, aber Sie schauen es sich doch vorher wenigstens an, oder?

Die Aufzeichnung vom Notruf.

Danke. Die Polizei notruft.

Er ist in meiner Wohnung.

Sprechen Sie bitte etwas lauter.

Ruhe!

Also was ist geschehen?

Er kommt einfach durch die Wand.

Nicht, hier ist keine versteckte Tür. Schade.

Das ist nicht die Tatwaffe.

Das kann nicht sein.

Die Verletzungen sind von etwas Scharfem.

Sie wollte sich damit verteidigen.

Wenn ich mir noch eine kleine Bemerkung erlauben dürfte.

Überall in der Wohnung, überall sind diese Grippen von Handschuhen. Wie sieht

sowas aus? Wenn man mit einem Handschuh etwas anfasst, dann verschmiert man die

Fingerabdrücke, die schon drauf sind.

Überall sind diese Grippen. An Oberlichtern, unterm Bett, an Gläsern,

hinten im Regal, an Glühbirnen, am Besteck, unten im Kasten. Das heißt,

hier in der Wohnung jemand immer Handschuhe trug? Exakt. Der war also

öfter hier?

Der wohnte freundlich bei ihr.

Wenn ich mich mal so vereinfacht ausdrücken darf. Moment mal.

Die Handschuhe, die kann sie doch selber getragen haben. Warum sollte sie?

Seinen Namen kannte sie nicht.

Wie bitte?

Das Opfer wusste nicht, wie der Kerl heißt.

Das wird doch jetzt utopisch, Klaus. Sie kannte ihn. Er hat sogar hinter sich

abgeschlotten. Er ist ein Mitbewohner, ein Freund oder Verwandter. Frau

sie liegt in ihrem Schlafzimmer.

Unter ihrem Bett. Sie hat das Brecheisen in der Hand. Sie ruft die Polizei. In

höchster Not sagt sie, er ist wieder in meiner Wohnung.

Er ist wieder da. Er!

Hat die so... Die hat keinen Namen genannt.

Zumindest ist er jetzt ausgezogen, hat Schlüssel, Handy, Computer mitgenommen.

Und er hat noch etwas mitgenommen.

Some enchanted evening You may

see a stranger

Ist das denn möglich?

Schlau. Sie ist über Proxy -Server gegangen.

Über wen?

Sie hat es beim Surfen getan.

Carmen Kessler hat gestern ihren Facebook -Account geschlossen, E -Mail

gelöscht und Telefoneintrag gelöscht. Warum Sie, warum nicht er? Er kann es

gelöscht haben, er.

Nimmt die Schlüssel mit, löscht alle Daten. Das ist systematisch, das ist

vorausschauend. Er macht das nicht zum ersten Mal.

Sie hat bei einer Versicherungsgesellschaft gearbeitet.

Ich war täglich auf killstalker .com.

Auf was?

Selbsthilfeseite gegen Stalker.

Wie macht die das?

Das läuft ja gar nicht.

Kann die das auch mit meinem... Pass auf, was du bestellst.

Gestern früh um 10 .34 Uhr.

Hat sie online das Schneewittchenbuch bestellt.

10 .34 Uhr.

Von Ihrem Rechner?

Ja. Von zu Hause? Ja, doch, Klaus. Jetzt lag doch mal diesen

Schneewittchenscheiß weg.

10 .34 Uhr, da war sie auf Arbeit, oder?

Ja. Also wie hat das für Sie bestellt?

Schauen Sie mal, ob das Opferanträge erstattet hat.

Ja, da hat sie.

Carmen Kessler.

Dreimal Unbekannter in Ihrer Wohnung.

Hat es sonst noch jemand so eine Anzeige erstattet?

Machen Sie sich eine Vorstellung, wie viele Bekloppte mit Verfolgungswahn hier

antanzen? Nein, keine Idee.

Sie hat mehrmals angerufen.

Unbekannter in Ihrer Wohnung.

Er kam durch die Wand.

Wo steht das?

Hier.

Er hat keinen Schlüssel, er muss durch die Wand kommen.

Es sind immer Unbekannte, die durch die Wand kommen, Herr Borowski.

Von Unbekannten vergewaltigt, entführt.

Neulich war einer hier, weil ihm so ein Unbekannter im eigenen Bett gewirkt hat.

Die meisten sind völlig bekloppt.

Diese Bekloppte wurde gestern in Ihrer Wohnung umgebracht.

Das ist schlecht.

Ja, das ist schlecht.

Von wem?

Von einem Unbekannten.

Ja,

glaube ich.

Alle. Von allen Bekloppten.

Wo hast du denn die Banane her?

Ist da jemand hier?

Wollen wir mal schauen?

So wächst das, ja?

Scharfe Gewalt, Axt oder Ball.

Der Schädel der Frau wurde vollkommen zertrümmert und kein Sexualdelikt.

Das Opfer ist längst tot. Der Täter schlägt immer und immer wieder zu.

Hass, Ekel, Rache.

Ich sage mal, glattische Beziehung da.

Keine Fremdspuren am Tatort, nirgendwo.

Also was für eine Beziehung.

Mit dem nicht einseitig, möchte man meinen.

Er war ganz nah an mir dran.

Er hat sich in ihre Wohnung versteckt. Er hat sie, wer weiß, wie oft, belauert.

Und sie hat es gewusst.

Gruselig. Du hast vorhin was von Medikamenten gesagt im Blutbild?

Ja, Neuroleptika.

Hochdosier gegen akutische zufällige Symptome, Halluzinationen,

Sie wurde verfolgt und niemand hat ihr geglaubt. Da muss man ja irre werden.

Irgendwann ist sie zum Arzt gegangen und er hat ihr Paliperidon verschrieben.

Woher wissen Sie das?

Ich habe mit dem Arzt telefoniert.

Der hielt sie für verrückt. Das berät dir nicht so ein Telefon.

Nebensache, hat sie irgendwas anderes genommen? Drogen?

Alkohol? Nein.

Der Täter bricht immer wieder bei seinem Opfer ein.

Er tötet offensichtlich in großer Wut.

Er vergewaltigt den Opfer nicht. Er beraubt sie nicht.

Er schließt hinter sich die Tür wieder ab.

Wo ist sein Motiv?

Also, wir kreisen den Täter ein. Familie des Opfers, Verwandtschaft, Freunde,

Kollegen, Kontakte. Wer kannte das Opfer? Wer hat ein Motiv? Wer hat ein

Anliegen? Bla, bla, bla. Das bringt uns nicht weiter.

Bitte? Das war keine Beziehungstat.

Er hat sie geschlichen. Sie ist überall rumgekrabbelt. In ihrer Wohnung mit

seinen Handschuhen.

Sie ist betattet. Sie ist labbernd.

Sie ist ein Wichser.

Sie ist eine Spinne.

Frau Brandt, wir fantasieren hier nicht. Wir ermitteln Fakten. Verstehen Sie?

Pure Fakten.

Fakti -Fakten. Wir verpempern Zeit.

Der Typ ist ein Psychopath.

Jetzt loggt er irgendwo in meine Wohnung und klauert auch sein Lebensstoff und

wickt sich einen.

Haben Sie das schon lange?

Ein paar Jahre.

Ist das Epilepsie?

Richtig? Falsch?

Sie wollen nicht darüber reden?

Natürlich nicht.

Hat mich einer gesehen?

Ich?

Wie lange war ich weg?

Halbe Stunde.

Ich habe noch die U -Bahn kommen sehen.

Das ist meine Aura.

Ich sehe sie kurz davor kommen.

Immer?

Ein paar Mal eben.

Brauchen Sie einen Arzt?

Alles wieder schön.

Finden Sie?

Ja, ist ein harmloser Anfall. Kommt und geht wieder.

Alles wieder schön. Ich habe es im Griff.

Im Griff?

Kann man Epilepsie im Griff haben?

Ich gehe nicht in den Innendienst, worauf ich gehe.

Und ich gehe auch nicht wieder putzen.

Sie sind krank, Frau Brand.

Sie dürfen keine Waffe tragen.

Sie sollten nicht einmal Auto fahren.

Sie sind arbeitsunfähig.

Sie haben abgeschlossen?

Gehen Sie zur Schale, sagen Sie.

Der feuert mich.

Wahrscheinlich. Ist das Ihr Ernst?

Ich bin nicht krank. Was, wenn Sie im Einsatz sind? Was, wenn ich neben Ihnen

Auto sitze?

Das wird nicht passieren.

Es ist gerade passiert.

Geben Sie mir eine Chance, verraten Sie mich nicht.

Ich habe den Griff!

Post für Sie.

Wie

geht

es Ihnen heute?

Na komm, dann sehen.

Einer unglücklich.

Warte mal.

Schau mal, Natanja.

Was ich für dich hab.

Okay. Gut.

Oh, mein Schatz.

Schönen Tag noch.

Epilepsie ist eine Hirnkrankheit.

Im gesunden Gehirn herrscht Chaos. Alles funkt wild durcheinander.

Ich dürfte deswegen nur bei mir sein. Au contraire.

Kreativität ist Unordnung.

Hier haben wir jetzt ein paar Neuronen, die anormalerweise anfangen, alle schön

gleichzeitig zu feuern.

Und warum?

Verletzungen, erblich bedingt, kann viele Gründe haben.

Also, diese synchronen Impulse hier, die springen nun auf andere Bereiche über.

Immer mehr Nervenzellen tun nun das Gleiche und vor allem synchron.

Aus Unordnung wird Ordnung. Das ist schlecht.

Das ist sehr schlecht.

Soldaten marschieren nie im Gleichschritt über die Brücke. Die

schwingt, fängt an zu schaukeln.

Du wirst ein.

Der Patient verliert das Bewusstsein, trampft, das Gehirn schaltet ab, startet

neu, voilà, es herrscht wieder kreative Unordnung.

Haben Sie solche Anfälle gelegentlich?

Ich? Nein.

Seien Sie froh.

Epileptiker sterben früh.

Können Sie trotzdem bei uns arbeiten?

Sicher.

Und wenn ich das voll im Griff habe?

Das hat man nie ganz im Griff.

Auch wenn Sie gut eingestellt sind. Nicht trinken, nicht heiraten, viel

schlafen.

Wenn es kommt, dann kommt es.

Es bleibt unter uns.

Unter wem sonst?

Willst du ihn mitnehmen?

Machst du wieder Urlaub?

Das ist nicht witzig, Klaus.

Ich dachte, Elke wäre Kegel nun.

Plötzlich steht sie im Schlafzimmer.

Du bist doch Kriminalist, Roland.

Dafür gibt es einen Puff.

Wie kann man so dämlich sein und sich eine Hure nach Hause bestellen? Weil

doch Kegel war.

Und ich gehe nicht in den Puff, wenn mich da einer sieht.

Elke geht Kegeln.

Ist nicht heute dein Kegelabend?

Das würde mir doch jetzt Wurst machen.

Stimmt, da hat Karl Kessler dieses Buch geschickt.

Der macht seinem Opfer Geschenke. Der ist aber nett von ihm.

Roland, der Lampenschirm, das Besteck, er hat dir die Wohnung eingerichtet.

Deshalb hat sie auch die Pakete nicht geöffnet.

Sie hatte das Viertel nicht bestellt. Das spielt ja seine Rolle, wer das

bestellt hat.

Der Mörder sorgt für sein Opfer und macht Geschenke. Und da haben wir auch

Motiv. Ja, vielleicht holt er seine Geschenke zurück.

Diese Geschenke sind Liebesbeweise. Er will die Frau beeindrucken auf seine

Was soll denn das hier werden?

Frühlingsholen.

Dann nimmt man aber keinen Spinat zukommen. Lass mich mal machen.

Ich hasse das!

Ich wohne alleine. Du kommst her. Du willst immer kochen. Du willst immer

Und deine Elke und der ganze Schei.

Ich habe seit Jahren mit meiner Tochter nicht gesprochen.

Frau Jung ist verschollen, Frau Brandt ist krank. Ich stehe jeden Tag leiden

zerhackte und Hirn auf dem Teppich.

Frau Brandt ist krank?

Ja, natürlich ist sie krank.

Was hat sie denn?

Ja, sie ist krank, weil sie zur Mordkommission wollte.

Da muss man doch krank sein.

Kamin -Tee?

Nein. Schnaps?

Alle kommen zu mir. Was wollen alle von mir? Ich bin zu Besuch. Du bist mein

Freund.

Ich habe ja sonst niemanden.

Wer kommt denn sonst noch zu dir?

Es tut mir leid, Roland.

Es tut mir leid, ich habe es nicht so gemeint.

Doch, das ist halt so.

Ich bleibe nicht lange.

Du kannst hier wohnen, bis du geschieden bist.

Ja? Wo steckst du?

Wir brauchen den Transporter.

Achso, nee, ähm, ich bin, bin, bin gleich da.

Beeil dich. Ja.

Der Schießzylinder aus der Mordwohnung.

Das Türschloss wurde mit einem Nachschlüssel geöffnet.

Ein Nachschlüssel hinterlässt ganz andere Schießwohnungen im Zylinder.

Aber? Aber für einen Nachschlüssel braucht man einen Originalschlüssel.

Frau Brand?

Warum hat er beide Schlüssel mitgenommen?

Weil wir... Weil wir am Original erkennen können, wo und wie er den

Nachschlüssel gemacht hat.

Er ist ein Profi.

Vielleicht ist er so ein Schlüsseldienst -Prozessor. Richtig, das checken wir

gleich. Ausgezeichnet, Frau Brandt.

Meinen Sie das ernst?

Ja, sehr gut.

Danke, Herr Kriminalrat.

Roland?

Ich glaube Sie.

Moment mal, was?

Ich wollte mich nur entschuldigen wegen dem Blabla und so.

War daneben.

So, Kinder.

Schlucht jetzt mit Blabla und Fakt der Fakt. Wir suchen einen Psychopathen, der

irgendwo auf sein nächstes Opfer lauert und sich einwächst.

Nataniel!

Nataniel, Mama ist zu Hause!

Nataniel?

Ist Nathaniel bei euch?

Komm schon, ist er hier?

Mann, bitte, sagt mir doch, habt ihr ihn gesehen?

Bitte! Wo sollen wir ihn denn gesehen haben, ha?

Auf dem Babystrick? Er ist weg und er kann nicht alleine aus der Wohnung raus.

Also, was soll ich jetzt machen, ha?

Springen.

Polizei Notruf Kiel. Von woher rufen Sie an? Ja, Herr Borowski, ich kriege hier

gerade eine Notrufmeldung rein. Da ist ein Kind verschwunden.

Die Tür war abgeschlossen. Ich dachte, vielleicht ist das wichtig.

Guten Morgen.

Guten Morgen.

Guten Morgen.

Borowski, Klaus Borowski, Kripo Kiel, Sie hatten angerufen.

Und es war abgeschlossen.

Ganz sicher.

Sie haben auch geschlossen. Die Tür war abgeschlossen.

Kann jemand hier sonst...

Wie lange haben Sie Ihr Jungen alleine gelassen?

Fünf Minuten?

Zehn Minuten?

Unten ist nichts.

Und sie ist vollgepumpt mit Age. Wer weiß, wo sie das Kind vergessen hat.

Vielleicht ist es ja auch auf dem Balkon erfroren.

Das wollen wir jetzt noch gar nicht denken.

Und der Vater?

Unbekannt. Wer auch sonst?

Die Nachbarn?

Die müssten Sie mal sehen.

Die Frau hat gesagt, dass das Kind hier jeden Tag alleine war, während Mutti

anschaffen ging.

Er hat oft geweint. Es ist ja auch zum Heulen.

Es hat aber nichts mit unserem Fall zu tun.

Wann haben Sie sich eine Zahnbürste gekauft, Rosita?

Haben Sie sich eine neue Zahnbürste gekauft?

Welche Farbe?

Warten Sie auf! Mensch!

Hallo! Das bringt doch nichts! War hier jemand in der Wohnung?

War jemand hier?

Er ist hier.

Okay, wir nehmen sie mit.

Unser Mann war nicht hier.

Kidnappen gehört nicht in sein Profil. Wir suchen Mörder, keinen

Aber wo ist das Kind?

Ja, wo ist er denn?

Ja, ist er denn weg?

Ja, wo ist er denn?

Da ist er!

Es war einmal mitten im Winter.

Die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab.

Da ras eine Königin an einem Fenster und nähte.

Und wie sie so nähte und zu dem Schnee hinaufblickte, da stach sie sich mit der

Nadel in den Finger.

Und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee.

Und da dachte sie bei sich, hätte ich doch ein Kind, so weiß wie Schnee, so

wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen.

Bald darauf bekam sie ein Töchterlein, das war so weiß wie Schnee, so rot wie

Blut und hatte schwarzes Haar wie Ebenholz.

Haben Sie den Kleinen auf dem Balkon vergessen?

Oder runtergeschmissen?

Ich weiß, ich bin zum Kotzen.

Ich bin einfach eine scheiß Mutter.

Elke hat mich getrogen.

Ich muss das tun.

Das erfährst du doch.

Oder?

Oder?

Roswitha hat einen Schuss gebraucht und war beim Dealer.

Sie kann sich nicht mehr erinnern, ob sie abgeschlossen hat, wie lange sie weg

war, wann sie wiederkam. Nur als sie wiederkam, war der Kleine nicht mehr da.

Ich habe zumindest eine ordentliche Beschreibung der Kleidung des Jungen.

Das wird den Kollegen helfen.

Ich gebe das an die Vermisstensteller weiter.

Und Sie glauben ihr?

Ja.

Das Kind ist in der Fahndung, Herr Borowski.

Es wird sich schon irgendwann anfinden.

Wie wird es denn aussehen?

Ich fahre jetzt nach Hause.

Frau Mann.

Sie nehmen sich ein Taxi.

Oh mein Gott.

Oh mein Gott.

Oh mein Gott.

Und nicht.

Ihr habt die Post gebracht.

Dein Engel.

Kommen Sie rein.

Nein, ich muss ja weitermachen. Sie kommen jetzt rein, ganz kurz. Ich

bin nicht da.

Ich hatte Besuch.

Er hat alles angetatzt.

Guten Morgen.

Sind Sie sicher?

Ich hatte eine Schweineangst.

Ja.

Sie sind ja ganz kalt.

Ich stinke richtig.

Wie ist du ins Haus gekommen?

Ich glaube durch den Keller. Die Tür war auf.

Ich mache die immer zu.

Wie kommt er auf Sie?

Keine Ahnung. Frau Brandt, Sie stinken nicht und ich bin nicht hier. Sehen Sie

mich? Sie sind nie hier, oder?

Ich habe nicht gedacht, dass ich ihn nochmal wieder sehe.

Ich habe gedacht, dass etwas ganz Schlimmes passiert.

Was soll denn passieren?

Ist doch ganz süß, hat doch keinem was getan.

Ja.

Wollen Sie vielleicht einen Kaffee oder so?

Kai.

Also, ich heiße Kai.

Also, einen Kaffee.

Ach so, ich bin Jenny.

Also, draußen bin ich Jenny und zu Hause bin ich Roswitha.

Gut, dann mache ich Kaffee.

Ich fahre.

Ich höre. Die rosa Zahnbürste von diesem Freund an Roswitha ist völlig

unbenutzt.

Nicht mal Fingerabdrücke. Sie ist praktisch pfirisch.

Danke.

Was ist denn los?

Er war bei ihr und wir schicken sie nach Hause.

Na los, verdammt Nachbarn.

Die Polizei hat alles

abgesucht, aber er war nirgendwo.

Vielleicht war er bei den Nachbarn.

Nee.

Hier nennt keiner ein Kind.

Diese Dreckslauchwunder. Ja,

ganz schlechte Gegend.

Keine guten Menschen.

Nichts für Mutter mit Kind.

Wir ziehen auch welche.

Woher wusstest du denn, dass Nathaniel zu mir gehört?

Ich habe ihn doch gesehen, als ich die Post gebracht habe das letzte Mal.

Eine Zustellungsurkunde.

Mir fehlt ein Mann im Haus.

Das war vorgestern.

Ja, ich komme jeden Tag.

Meistens sind es gelbe Briefe.

Leider. Bringe ich nicht so gern.

Wo zieht der denn hin?

Du hattest einen Lutzer dabei.

Ja, aber die sind ohne Zucker.

Habe ich ganz früh erfunden.

Scheiße! Was denn?

Ich glaube, ich habe keine Kaffeefilter mehr.

Ganz hinten links im Hängeschrank.

Was soll das?

Ich sag nur kurz Bescheid, dass Nathaniel da ist.

Die Polizei?

Die brauchst du nicht.

Aber sie suchen meinen Kleinen durch. Aber er ist doch da.

Ich hab... Ich hab gedacht, du freust dich, dass er wieder da ist.

mich auch. Ich freue mich irrsinnig. Ja? Dann rufst du die Polizei.

Ich bring dir deinen Sohn zurück und du rufst die Polizei?

Das muss ich doch.

Du kriegst doch eine Belohnung, okay?

Was hast du für Angst?

Was denn?

Ich will keine Belohnung.

Du, ich habe nicht gewollt, dass das jetzt passiert.

Er hat die Tür abgeschlossen.

Er hat den Schlüssel mitgenommen.

Und er hat das Handy mitgenommen. Wir starten einen neuen Ortungsversuch.

Vielleicht haben wir diesmal Glück.

Das kann er doch keine Ahnung.

Was reden Sie für einen Unsinn?

Alles wäre besser gewesen, als ihn nach Hause zu schicken.

Machen wir.

Mit dem Kind?

Ja, das... Ich weiß nicht warum.

Vielleicht ist es ein Kind.

Wie haben sie so einfühlsam gesagt?

Es wird sich empfinden.

Sie können auch laufen, wenn Sie wollen.

Wenn er hier war, dann wären sie die Nächste. Wir müssen nur auf ihn warten.

Ja, das wäre praktisch. Und dann hieße das, er hat sie ausgewählt. Er muss sie

kennen.

Wahrscheinlich finden sie sich sogar schon begegnet.

Ja, wie denn? Wann? Wo?

Guten Tag.

Frau Brandt?

Das passt für Sie.

Ja,

ich bin hier bei Sarah Brandt. Ich glaube, dass bei ihr zu Hause jemand

ist.

Habe ich das bestellt?

Weiß ich nicht.

Haben Sie heute frei?

Nein. Ich arbeite.

Schönen Tag.

Wie spielt ihr denn?

Ja, dann kommst du halt her.

Wen kenne ich?

Wen? Der, der eben hier war.

Nicht aufmachen!

Das Paket ist da oben.

Das ist grün.

In meiner Größe und in meiner Lieblingsfarbe.

Gelb -Blauer Posttransporter, Rapid Express Europe.

Männliche Person, etwa 30 Jahre alt, ca.

1 ,80 Meter groß, dunkelblond, schlank.

Begesucht ist vermutlich mit einem Kind unterwegs.

Was hören Sie?

Irgendwas von ihm.

Wenn einer einzieht, bringt er doch was mit, oder?

Meine IP -Adresse.

Von meinem Rechner bestellt, von meinem Konto bezahlt.

Warum ich?

Er mag Sie. Sie sind so ein Typ.

Schneewittchen. Er will Ihnen eine Freude machen.

Warum kommt dann dieser Scheißkerl nicht einfach zu mir und sagt, ich mag dich?

Und was hätten Sie ihm gesagt?

Na, verpiss dich.

Ziehen Sie.

Und dann wären Sie tot.

Ich schlafe heute Nacht nicht hier. Ja, das geht bei sich.

Diese alte Leutemusik ist nicht von mir.

Dein Arbeitgeber kennt ihn als Kai Korthals.

32 Jahre.

Ein solcher Mann ist polizeilich nirgends gemeldet. Er bekommt seinen

ausgezahlt, kein Bankkonto, keine Telefonanschlüsse.

Das Finanzamt hat eine leckere Postadresse für den Namen Korthals.

Vater, nicht alleine in Kinders. Das ist völlig bescheuert.

Hier ist er.

Papa?

Es gibt keine Wohnung zu dem Briefkasten.

Roxy? Was machen Sie da?

Wer hat das Schloss ausgewechselt?

Mein Gott, wie einfach.

Wer hat uns erwartet, dieser Drecksack?

Bis wir das alles durchgefühlt haben.

Das ist kein planloser Voyeur.

Er hat eine Exit -Strategie. Das war eiskalt kalkuliert.

Ich schlafe heute bei Freunden.

Der war nie im Rechner.

Er kann alle Adressen kopiert haben. Haben Sie das schon vergessen?

Wo soll ich dann schlafen?

No way.

Niemals. Auf keinen Fall.

Doch nur für einen Tag.

Es wird jetzt frisch gereinigt.

Gehen Sie nach Hause, Borowski.

Ach, das kam eben noch rein.

Roswitha Kranz hat gar kein Handy. Sie kriegt keinen Vertrag bei ihren

Schufeinträgen. Aber ich habe doch ein Handy bei ihr gesehen.

War vielleicht nicht ihrs.

Geklaut oder geliehen.

Ich gehe jetzt schlafen in meinem Erdloch da unten.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Vielen Dank.

Will? Du kannst was für mich tun.

Vertraue und glaube, es hilft,

es heilt die göttliche Kraft!

Vielen Dank.

Eine Adresse in Dänemark. Er hat seine Flucht vorbereitet. Wahrscheinlich ist

auf dem Weg dorthin.

Den Wagen -Typ kenne ich nicht.

Wenn er das Kind bei sich hat, dann haben wir eine gute Chance, dass er

auffällt.

Ja, ich höre.

Also du hattest recht, Klaus.

Zum Todeszeitpunkt aus Dieter Kranz gab es tatsächlich einen Notruf in der

Zentrale. Der Kollege hat dann sofort zurückgerufen, aber es ist niemand

rangegangen.

Die Nummer würde zu einem Prepaid -Handy.

Die SIM -Karte hatte die Dame allerdings schon vor Monaten verloren.

Korthals? Habe ich Sie erschreckt?

Sie haben Roswitha ein Handy geschenkt.

Und Sie glauben, dass niemand davon wissen kann.

Wir wissen jetzt, wo Sie sind.

Das glaube ich nicht.

Das haben Sie nicht getan.

Wir wissen eine ganze Menge über Sie.

Sie leben allein.

Sie lieben Sinatra.

Sie waren längere Zeit in der Psychiatrie.

Ich war bei Ihnen.

Ich habe alles gesehen. Wie Sie leben.

Wie Sie schlafen.

Was Sie essen.

Alles. Na?

Wie finden Sie das?

Sie war nicht bei mir.

Ich habe das Märchenbuch gesehen.

Und die Lutscher, sie haben dem Kind nichts getan.

Der Junge hat jetzt nur noch sie.

Sind sie dein Vater, Herr Kortner?

Sarah ist sehr krank.

Wissen Sie das?

Sie hat ihre Medizin vergessen.

Jemand muss sich um sie kümmern.

Und das sind sie?

Hat sie sich über die Turnschuhe gefreut?

Aber viel zu spät.

Aber immer viel zu spät. Wo ist der Junge? Sie werden ihn nicht finden.

Ich bin Polizist und ich konnte nicht.

Er hat den Jungen erlebt.

Hat er das gesagt?

Auf seine Weise.

Wo ist er jetzt?

Er steht.

Wohin?

4780 bitte.

Danke.

Wir warten, bis er auf der Fähre ist.

Er haut ab.

Bitte her.

Die Person ist auf dem Zähnchen.

Verdammt, warum steht da keiner?

Nicht schießen, er hat das Kind dabei.

Da kommt er nicht mehr raus.

Der M .E .K. ist noch nicht so weit. Wir warten.

Er bringt das Kind um.

Sie bleiben hier.

Scharfschützen in Position gehen.

Kann ich Ihnen erzählen, was er macht?

Schützen in Position.

Bin in Position.

Kein Sichtkontakt. Person ist jetzt im hinteren Teil des Wagens.

Frau Raffi, kommen Sie zurück.

Ich erbitte Freigabe für Rettungsfluss.

Freigabe erteilt.

Oh, je!

Nicht weiter, Kai!

Ich bin kein

schlechter Mensch!

Ich wollte nie jemanden töten!

Wir wollten Carmen einreden, dass sie verrückt sei.

Das konnte ich nicht zulassen.

Du bist nicht verrückt, habe ich gesagt.

Schau mich an.

Wie geht das wirklich?

Ich habe gedacht, sie versteht das.

Aber sie hat nur geschrien.

Und dann haben sie zugeschlagen. Und Barus wieder auch. Aber der Junge hat

nichts damit zu tun.

Er wird ein Schicksal, so wie seine Mutter, wenn sich keiner um ihn kümmert.

Ich passe auf.

Das verspreche ich Ihnen.

Kai, geben Sie mir den Kleinen bitte.

Ich habe ihn gefunden.

Er war ganz allein, die ganze Zeit.

Ich

bin kein

schlechter Mensch.

Er wird reden.

Er wird uns viel erzählen.

Gilt Ihr Wort?

Hm? Dass Sie auf den Kleinen aufpassen werden.

Selbstverständlich. Und Sie verraten mich nicht?

Danke.

Sie müssen es sagen.

Sie müssen den Beruf wechseln.

Ich will keinen anderen.

Ich weiß.

Ich bin gut.

Ich kann besser werden.

Ich hab nichts anderes.

Ich kann nichts anderes.

Letztes Jahr, als Ennberg ums Leben kam, hatten die

da auch einen Anfall.

Ich bin kein schlechter Mensch, hat er gesagt.

Und wissen Sie was?

Es ist... Schätziger.

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