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Vielen Dank.
Anna -Lena, ruf da Trams her, nu.
Anna -Lena!
Und die Windvorhersage gültig bis heute Abend. Deutsche Wucht Südwest bis West
um 6, Westdrehend, Wetter Nordwest 2 bis 3, einzelne Schorsten.
Die Ostsee Südwellen 6, Wetter West 3 bis 3.
Ich hab dein Büro.
Ich bin vorübergehend nicht zu erreichen.
Aber musst du nicht früher zur Arbeit?
Ah, scheiß drauf.
Du wolltest die Fotos doch löschen!
Ja?
Morgen.
Ach, du hast ziemliche Schweinerei. Ein Verrückter hat Bambuspfähle unter Wasser
aufgestellt. Ein Mann ist vom Sprungbrett direkt hineingesprungen. Er
aufgespießt.
Bambuspfähle.
Die Zeugen?
Ja, die Freundin des Toten hat alles mit angekündigt. Frau Brandt kümmert sich
um Sie.
Die Zeugen in einem Mordfall.
Guten Morgen, die Damen. Borowski, Hauptkommissar.
Was gibt's?
Ich würde gerne die Zeugen vernehmen. Und ich versuche Ihrer Kollegin
klarzumachen, dass Frau Santa Maria sich in einem Schockzustand befindet und
gerade nicht vernehmungsfähig ist.
Verstehe, ist gut. Kümmern Sie sich um die Patienten. Danke.
Frau Brandt, was wissen wir bis jetzt?
Das Opfer heißt Jörg Badus, ist 40 Jahre alt und Bauzeichner. Er hat sich heute
Morgen mit seiner Freundin in der Santa Maria hergetroffen.
Bevor das Opfer vom Brett gesprungen ist, hatten die beiden noch Sex.
Sex? Ja, Sex.
Geschlechtsverkehr. Die habe ich asserviert.
War das unnötig?
Warum nicht? Was ist Ihrer Einschätzung nach hier passiert?
Der Täter oder die Täter versenken letzte Nacht die Bambuspfähle im Wasser.
Gestern Abend gab es noch lange Badegäste und heute Morgen
Hundebesitzer, Jogger.
Jörg Bades hält ein frühmorgentliches Schäferstündchen und hatte das Pech, als
Erster vom Brett zu springen.
Motiv?
Vielleicht der Beginn einer Erpressung.
Dafür gibt es bislang aber keine Anzeichen. Wahrscheinlich ist der Täter
ein Verrückter.
Was ist mit den anderen Plätzen?
Welche Plätze?
Schade Plätze, Herrgott, nochmal.
Wenn das ein Verrückter war, dann hat er vielleicht noch weitere Fallen
versenkt.
Frau Brand, überprüfen Sie das?
Anna -Lena hat sich verletzt, als sie mit einem anderen Hund lebte.
Wie ist es mit ihr?
Wir haben ihn wegen der Schmerzen in eine künstliche Koma gelegt.
Wir haben ein Virus, das das Nervensystem angreift.
Es gibt nichts mehr, was man tun kann.
Wissen die Eltern etwas?
Nein, aber...
Nein, aber alle sind in Quarantäne, oder was?
Deswegen gehen wir mit einem offensiven Appell, oder was? Wir schaffen keine
Panik, Staatssekretär.
Weißt du was, dann denke ich, du sollst es deiner Mutter und deiner nächsten
Mutter sagen, die mit ihren sterbenden Kindern kommen wird. Ja, das wird es.
Okay, hört auf, alles andere.
Hey, hallo.
Ich will lernen, dass du auf der Polizeistation bleibst. Ich bleibe hier.
Alma hält Kontakt mit der Gesundheitsministerin.
Ich will die Fakten sehen, ich will die Ergebnisse sehen, ich will sie jetzt
sehen.
Ertrunken ist er nicht.
Verschiedene innere Organe verlässt. Das Opfer ist direkt in die angespielten
Bambuspfähle gesprungen.
War sofort tot.
Wie krank muss man dafür sein?
Da hätten Kinder reinspringen können.
Höchstwahrscheinlich hat der Täter die Konstruktion vor Ort zusammengebaut.
Geht leichter, als ein Kehrregal zusammenzuschrauben.
Das hat ein geringes Gewicht, ist aber trotzdem sehr stabil.
Wie lange braucht das für einen Einzelnen?
Die Technik meint, das kann man in einer halben Stunde schaffen. Auch nachts,
wenn man vorgearbeitet hat.
Zahnschmerzen? Hast du Schmerzdipläden da?
Damit musst du zum Zahnarzt laufen.
Ja, Frau Franz.
Ich bin in der Pathologie.
Es ist tatsächlich so, dass der Täter letzte Nacht genug Zeit gehabt hätte,
mehrere Fallen aufzustellen.
Wenn Sie mit den Stränden fertig sind, überprüfen Sie die Baumärkte und
Holzlieferanten eines Bambus. Aber gerne, Herr Kollege.
So, ich möchte jetzt mit jemandem sprechen, der hier die Verantwortung
Entschuldigung, haben Sie hier was zu sagen? Ja. Dann schauen Sie sich das
mal an. Ich werde mich über Sie beschweren.
Dienstaufsichtsbeschwerde. Das können Sie gerne tun. Wie lange soll dieser
Unsinn hier dauern? Ich habe noch zusätzlich Taucher von der Küstenwache
angefordert. Das braucht seine Zeit. Können Sie sich vorstellen, was das für
Imageverlust für diese Region bedeutet?
Ich kann mir nur Ihr Foto in der Zeitung vorstellen, wenn es wegen Ihnen noch
einen weiteren Toten gibt.
Kommt so.
Hast du Hunger?
Ja, dann komm.
Schokolade.
Du musst doch alles Panik machen.
Können Sie.
Naja, allerdings.
Ich hab nicht den ganzen... Hey,
nicht drehen!
Scheiße!
Mehr gibt's nicht.
Zieh rein.
Zieh rein.
Jetzt spring schon.
Lass doch mal ein bisschen Wasser.
Oh, deine Eier, die sind schon vorgesprungen.
Und tschüss. Papa, nicht drehen!
Geh weg!
Hast du etwas gefunden?
Nein.
Nein.
Nein.
Nein.
Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein.
Nein. Nein.
Nein. Nein.
Nein, ich auch nicht.
Du kennst mich, oder was? Du weißt, wer ich bin.
Ich habe kein Verhältnis zu dir. Wenn du das nicht kannst, dann kannst du mich
für eine Verabschiedung bitten.
Anna -Lena hat gestern Abend...
Also muss man so...
Hallo?
Hallo? Ich bin Kommissar Stefan Enberg.
Und du bist Paula, die mit den Hunden kämpft?
Wie sah der aus?
So ein Mischling mit schwarz -weißem Fell.
Hatte Hund krank aus?
Ich wollte ihm nur ein Stück Schokolade geben.
Du brauchst keine Angst zu haben. Der Doktor gibt dir jetzt eine kleine
und ein lustiges Pflaster. Und dann bekommst du von meinen Kollegen eine
Schokolade. Okay?
Gut.
Schau dir den Stuhl an.
Was machst du da?
Ich jage.
Hey, ride, ba, tutta.
Ich kenne verfallentilt, wenn wir nicht schütteln vor anderen.
Hey du.
Da war du, ja?
Lärm hast du geslutet, ja?
Ja.
Du musst dir nicht überraschen.
Ja.
Träum dich nicht.
Wir
lernen
nichts.
Niemand hat was gesehen, keine brauchbare Spur und keine Pressebrief.
Vielleicht hat der Täter es ganz gezielt auf das Opfer abgesehen.
Der ganze Aufwand in der Hoffnung. Jörg Barthus ist an diesem Morgen am Weg und
spielt als erstes Wasser.
Morgen, Frau Brandt.
Dienstbeginn ist eigentlich früher.
Und wer noch früher kommt, hat schon Ergebnisse.
Haben Sie schon gemerkt? Der Erdkompeter läuft in der Eins.
Woran merkt man das?
Ich habe gestern die Baumärkte überprüft und vor vier Tagen hat jemand eine
ganze Menge Bambus gekauft.
Hat bar bezahlt, aber es gibt eine Überwachungskamera.
Für eine Identifizierung reicht es nicht. Richtig.
Aber es gibt eine weitere Kamera auf dem Parkplatz und auf der sieht man das
Kennzeichen.
Lorenzo Lombardi, 35 Jahre alt, vorbestraft wegen Körperverletzung,
Drogenmissbrauch. Außerdem hat er eine abgebrochene Schreinerlehre in seiner
Wiedererzeit. Er kann mit Holz umgehen.
Ich habe heute Morgen den Kassierer vom Baumarkt aus dem Bett geklingelt und er
hat ihn anhand des Fotos identifiziert.
Ich höre.
Lombardi hat seit einem halben Jahr keinen festen Wohnsitz mehr und ist
untergetaucht. Ich war so frei, die Fahndung rauszugeben. Gut, ja.
Wir kommen.
Begleiten wir mich in die Rechtsmedizin.
Frau Brandt, Dr. Staumann, Sie sind jetzt aufgeregt.
Es wird immer verrückter.
Wenn der Mann nicht in die Bambuspfähle gesprungen wäre, wäre er über kurz oder
lang an Tollwut gestorben.
Er hatte den Virus schon seit einiger Zeit in sich.
Tollwut? Ich dachte, die wäre in Deutschland ausgerottet. Zum Glück.
Die meisten wissen nicht mehr, was für eine grausame Krankheit das ist.
Es gibt bei uns noch die Ledermaus -Tollwut.
Aber da steckt sich eigentlich niemand an.
Fast immer wird der Krankheitserreger auf den Menschen durch Hunde übertragen.
Doch, das ist bei uns seit Jahren nicht mehr vorgekommen.
Hast du denn Bissspuren an der Leiche gefunden?
Nein, aber das mag an den zahlreichen Schmiedverletzungen liegen.
Außerdem kann die Infektion ein oder zwei Monate zurücklegen.
Angeblich war Barthus kein gesund.
Wir haben wohl hier eine Form der sogenannten Stummenteufel, die zunächst
die üblichen Symptome verläuft. Dass er infiziert war, haben wir erst bei der
Gehirnuntersuchung gemessen. Sollte seine Freundin sich genießen lassen?
Zur Sicherheit schon.
Außerdem hat bestimmt das Gesundheitsamt einige Fragen an die Dame.
Wissen Sie, ob Ihr Lebensgefährte in letzter Zeit mit Unberührung gekommen
Mit Streunern oder Wild?
Davon weiß ich nichts.
Ich glaube, Jörg mochte Thiele nicht besonders.
Dann nennen Sie ihn nicht mein Lebensgefährte.
Sie hatten keine feste Beziehung? Sie war lose.
Es ging um Sex.
Das wollten Sie doch hören, oder?
Was soll der Ton fallen?
So und gut.
Kennen Sie diesen Mann?
Nein. Wer ist das?
Ein Verdächtiger.
Ich weiß nicht, ob Jörg Feinde hat.
Sie besuchen öfters Chatrooms im Internet, richtig?
Da habe ich Jörg auch kennengelernt.
Er hat sich da schon mal heftig gestritten.
Fällt das auch unter Feinde haben?
Um was ging es bei diesen Streitereien?
Um mich.
Und mit wem haben Sie da Namen?
Nils Ackermann vielleicht.
Ein ehemaliger Arbeitskollege. Er ist eigentlich nur ein harmloser Skinner. Er
hat mich eine Zeit lang gedrängt, gestalkt, wenn Sie so wollen.
Und das nennen Sie harmlos?
Haben Sie seine Adresse?
Am Ravensberg, die Straße weiß ich nicht. Er ist IT -Techniker und harmlos.
Warum sind Sie eigentlich nicht ins Wasser gesprungen?
Ich kann nicht schwimmen.
Jörg und ich haben uns dort öfters getroffen.
Montags muss er immer später zur Arbeit.
Müsste ein bisschen früh vorbei.
Woher wissen Sie denn, wie früh es für mich ist?
Ein bisschen früh vorbei, ein bisschen viele Männer.
Wie einfach doch alles sein kann, Schwester.
Ich bin nicht Ihre Schwester.
Warten Sie unten auf mich.
Gerne.
Ich fahre schon mal den Wagen vor.
Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen.
Der Wein ist schon zwei Wochen alt.
Er schmeckt auch nicht mehr.
Ina, sagen Sie doch bitte Ina.
Wir wollen Sie nicht moralisch bewerten und uns in Ihr Leben einmüssen.
Wir suchen den Mörder von Jörg Barthus.
Wusste vielleicht irgendjemand, dass Sie sich regelmäßig am Badesteig mit ihm
treffen? Ich weiß nicht, vielleicht.
Ja, vielleicht.
Wenn Ihnen noch was einfällt, Ina, dann rufen Sie mich an.
Herr Worowski, Sie haben wirklich schöne Augen.
Warum sagen Sie das?
Weil Sie sehr nett sind und man ein Gespräch positiv beenden sollte.
Ich habe die ganze Nacht mit den Kollegen hier die Technik gewartet.
Dafür gibt es jede Menge Zeugen.
Ich habe davon gelesen, aber dass es der Jörg war.
Den Sie via Internet bedroht haben? Ach, das waren doch nur Sprüche.
Das Wissen hat mich sogar getroffen und ausgesprochen. Der war viel netter als
die anderen Typen, die ihn ja im Internet kennengelernt hat.
Waren Sie eifersüchtig auf die Bekanntschaften von Frau Santanaria?
Was ein toller Name.
Santa Maria.
Portugiesische Wurzel.
Aber nein, ich hatte nur Angst, dass sie von den Männern verletzt würde.
Wie haben Sie Frau Santa Maria kennengelernt?
Sie hat hier eine Zeit lang gejobbt.
Haben uns wie Geschwister verstanden.
Dann haben Sie sich nicht mehr verstanden.
nicht mehr zusehen, wie die Männer sie behandelt haben.
Ina ist eine ganz harte Seele, wissen Sie?
Die tut nur so hart.
Dann geht der Schmutz.
Und Sie haben den Scheiß im Internet durchgelesen?
Ich stelle mir das überhaupt schwer vor, wenn die Frau, in die man sich verliebt
hat... Nein, das haben wir doch in einer Notiz gehabt.
Ina hat immer gesagt, dass ich der einzige Mann bin, mit dem sie in die
Badewanne steigen könnte und es würde nichts passieren.
Ich wollte ihr nur helfen.
Ich habe eine kranke Mutter zu Hause, um die ich mich kümmere. Das dankt mir
auch niemand.
Keine Sorge, ich heule jetzt nicht deswegen. Unser Chef hat seinen Hund
mitgebracht. Die verdammte Klimaanlage verteilt die Haare im ganzen Haus.
Augen, Klaus.
Ich hätte dich ohne deine hippe Frisur fast gar nicht erkannt.
Die habe ich schon vor drei Jahren.
Drei Jahre?
Was treibt dich hierher?
Ich wollte dir eine Elchsalame vorbeibringen.
Oh, danke sehr.
Im Ernst, eure Tollwutmeldung.
Wir hatten Probleme mit deinem Tollwutkötter. Das ist doch kein Zufall.
Was meinst du, Hundeschnitzen? Wir haben den Verdacht, dass übliche illegale
Rassehunde nach Skandinavien eingeführt werden.
Das ist meine neue Kollegin, Sarah Brandt.
Kommissar Stefan Enberg aus Schweden.
Hallo. Hallo.
Hätte ich gewusst, dass Klaus jetzt eine so bezaubernde Kollegin hat, hätte ich
Blumen mitgebracht.
Wie auch immer, ich bezweifle, dass euer Tollwutfall mit unserem Toten
zusammenhängt. Aber ich will mir gerade seine Wohnung mal genauer anschauen. Du
bist eingeladen.
Stefan. Ja, super.
Jetzt muss ich da nicht einbrechen.
War kein Blumen, aber eine Spezialität aus meinem Land.
Bis später.
Pfarrer Brandt.
Sagen Sie Ihrem Freund, dass ich Vegetarier bin?
Da fange ich ihn an.
Wenn du Zahnschmachten hast, geh zum Zahnarzt.
Keine Zeit.
Da hat wohl jemand Schiss, Bruder.
Hast du was gefunden?
Im Schlag sehen wir nur Menge Pornos und Nacktfotos von Frauenbekanntschaften.
Und du?
Nichts.
Die Laptop soll Frau Brandt auswerten. Die versteht was davon.
Süß ist der auch.
Hast du was mit da?
Nein, ich habe nur beruflich mit ihr zu tun.
Lass ihn in Ruhe, alter Schwede.
Tja, danke.
So ein Bardis Auto wurde in der Nähe gefunden.
Wer war das nochmal?
Der Bambusfreund ohne festen Wohnsitz.
Haben Sie irgendjemanden gesehen?
Nein, seitdem ich hier stehe, ist niemand vorbeigekommen, Herr
Bleiben Sie hier.
Wenn hier mal jemand war, hat ihn dein Kollege mit Sicherheit vertrieben.
Alles okay?
Wenig gegessen und diese Schmerztabletten.
Bleib lieber hier draußen.
Alleine hast du hier gar keine Befugnis.
Es geht schon wieder.
Scheint der Richter größer zu sein.
Der Tote ist doch wohl nicht aus Versehen in seine Falle gelaufen.
Der wurde von jemand anderem in die Ecke geschleift.
Außerdem musste die Falle neu gespannt werden.
Du hast ziemlich Schwein gehabt, Klaus.
Der Täter hat Laugen und Desinfektionsmittel benutzt, um seine
erwischen. Die Leiche ist voll mit dem Zeug.
Wäre es gar nicht besser, wenn er seine Hütte einfach abbrennt?
Ja. Er will uns zeigen, wie intelligent er ist.
Wer soll denn verstehen, dass Lombardi nur ein Strohmann für ihn war?
Lombardi hat seine eigene Todesfalle gebaut.
Sein Auftraggeber lässt ihm Bambus kaufen, zwei Bambusfallen bauen.
Lombardi war ja Schreiner. Und dann hat der Mörder hier eine der Fallen
installiert und sein Handlanger als Anfluss hineingelaufen.
Der Wilde wird zeigen, dass er einen großen Himmel hat.
Nichts für ungut, Klaus, aber würdest du draußen warten, bis wir fertig sind?
Die Hütte gehört einem Ehepaar Ostermann. Die sind, sagt Frau Brandt,
sechs Monate in Kanada unterwegs.
Ich rate mal.
Familie Ostermann hat einen Internet -Blog oder twittert regelmäßig, damit
ganze Welt weiß, dass man ungesteuert in ihre Hütte einbrechen kann.
Wie auch immer, hier können wir nichts mehr ausrichten.
Komm, du kannst bei mir übernachten.
Wodka?
Das erinnert mich an unsere erste Zusammenarbeit in Istat.
Aber ich glaube besser nicht zusammen mit Schmerzmitteln.
Ich verspreche dir, du bist besser als jedes Schmerzmittel.
Komm jetzt.
Du hast keine Hinweise, dass der Hund nach Schweden eingeschmuggelt wurde oder
was mit unserem Fall hier zu tun hat. Und trotzdem bist du extra nach Kiel
gekommen.
Als ich das Mädchen im Krankenhaus im Koma liegen sah.
Die letzten Tage musste ich oft an einen Lieblingswitz meiner Sohne denken.
Ich höre.
Der ist aber nicht witzig.
Also gut.
Jetzt passiert.
wie seine kleine Schwester Lena Wasser aus seiner Pfütze trinkt.
Das darfst du nicht, ruft er.
Davon kann man krank werden, weil in der Pfütze Barrieren sind.
Darauf seine Schwester.
Die sind längst alle tot.
Ich bin vorher mit dem Roller im Dusch gefahren.
Das ist wirklich nicht witzig.
Nein.
Nein.
Aber mein Sohn Leo konnte sich darüber kaputt lachen.
Was meinst du wirklich?
Bakterien, die man mit dem Rollerhebel fahren kann, machen einem keine Angst.
Genauso wie Hunde, die nicht nur zufällig mit Teufel durch die Gegend
Die Schmuggler kann man ja verhaften.
Hast du noch Kontakt zu deinem Sohn?
Das ist eine funktionierende Familie.
Ich will da nicht sterben.
Du kennst das ja.
Ist gut.
Gut.
Auf die Familie.
Ja.
Wo immer sie aufliegt.
Pepan?
Lange Nacht gehabt?
Zahnschmerzen.
Es gibt Zahnärzte, Borowski.
Bin ich wo N -Werk steckt?
Ihr schwedischer Freund wollte sich mit einem Journalisten treffen.
Wie war es auf dem Computer entdeckt?
Allerdings. Jörg Bartos hat sich intensiv mit anderen Männern über
ausgetauscht. Es gibt sogar einen speziellen Chatroom nur über die Santa
Ziemlich heftige Sexgespräche.
Haben Sie die Namen unter Treffen dieser Männer?
Das wird dauern. Das sind erfundener Nicknamen. Vielleicht kann Ihnen diese
Santa Maria dabei helfen.
Bislang habe ich nur ihre Mailbox erreicht.
Vor einigen Wochen gab es in der Nähe einen Einbruch in ein
eines Pharmakonzerns.
Der Journalist, mit dem ich mich getroffen habe, meint, dass dort illegal
Tollwutwehen experimentiert worden sei.
So schauen wir uns an.
Sie sehen in der Mittagsrunde sogar noch schöner aus, als am Morgen sah.
Mit Ihrer Sülze können Sie Brote beschmieren.
Kulon funktioniert bei mir nicht.
Doch, tot ist.
Sie weisen sehen.
Stefan, hör auf, mit links zu reden.
Seit den neuen EU -Chemikalien -Richtlinien müssen wir über 30 .000
auf ihre Verträglichkeit hin überprüfen.
Sowas für zwangsläufig zu mehr Tierversuche.
Was mir persönlich auch nicht wirklich gefällt, wenn ich mir das jetzt
vorstelle.
Haben Sie denn einen Verdacht, wer hier eingeboren ist, Herr Dr. Rathen?
Wer eingeboren hat?
Nein, ich meine Tierschützer.
Tierschützer? Ja.
Kommt Ihnen der Hund bekannt vor?
Nein. Nein?
Ganz ehrlich, Herr Doktor, ich glaube, Sie lügen.
Ja.
Das glaube ich auch.
Entschuldige. Das ist Annalena.
Sie ist an Tod und gestorben. Haben Sie Kinder?
Haben Sie Kinder?
Ich glaube, Sie haben die Sicherheitsbestimmung missachtet.
In diesem Bereich hier.
Dürfen Sie gar keine infizierten Hunde halten? Herr Borowski, ein solcher
könnte mich meine Stellung packen. Ja, das verstehe ich. Und ein Teufel tut
selber zu belasten.
Dabei müssen Sie gar nicht flügen.
Haben Sie verstanden, was Sie klagen wollen?
Könnte dieser Hund in Ihrem Labor gestohlen sein?
Könnte dieser Hund in Ihrem Labor mit Tollwut angesteckt worden sein?
Wissen Sie oder haben Sie einen konkreten Verdacht bei Ihnen
Ich würde es Ihnen wirklich sagen. Tut mir leid. Und jetzt gehen wir.
Geweisen können wir Ihnen nichts.
Aber jetzt wissen wir wenigstens, woher der kranke Hund stammt.
Radikale Tierschützer.
Das erklärt aber noch lange nicht, wie der nach Schweden gekommen ist.
Und wie sich auch die Bambushopfer der Virus angefangen haben.
Ja.
Frau Brandt.
Frau Santa Maria hat sich mit der Herdplatte schwere Verletzungen an der
zugefügt. Wir haben sie versorgt.
Sie waren doch am Badesteg. Ja, das ist richtig. Ich kenne Ina schon länger.
Sie hat meine Handynummer und ruft mich in solchen Fällen an.
Welche Fälle?
Vor zwei Jahren hat Ina versucht, sich im Nord -Ostsee -Kanal zu ertränken. Wir
haben sie damals wiederbelebt.
Psychische Probleme.
Ja, aber in letzter Zeit ging es ihr eigentlich besser.
Naja, im Augenblick ist sie stabil.
Mehr müssen wir selber fragen. Wir müssen nur weiter.
Vielen Dank.
Sieh mal hier hin.
Vorsicht, heiß.
Lieb von Ihnen.
Warum haben Sie das gemacht?
Ich weiß nicht.
Seitdem Jörg tot ist, spüre ich mich nicht mehr.
Und vorher?
Überall, wo ich nicht bin, ist es am besten.
Das ist wohl mein Lieblingsmotto.
Manchmal fühle ich mich wie eine Fremde.
Blablabla.
Kindchen, wenn ich deine Probleme hätte, würde ich aus Langeweile meinen Kopf
auf die Herdplatte legen.
Ich verstehe.
Seit wir hier sind, klirrten Sie subtil mit mir oder Borowski, obwohl Sie sich
gerade absichtlich der Hand verbrannt haben.
Kinder sterben an Tollwut.
Menschen werden gefehlt, aber Prinzessin auf der Erbse buntet durchs Internet,
weil sie sich fremd fühlt. Wer sind Sie überhaupt?
Ich glaube, Sie vermuten, dass eine irre Verrehrer Jörg getötet hat, um Ihnen zu
imponieren. Und das schmeichelt Ihnen.
Abschreckt.
Das ist doch besser als wegen, oder?
Was für Fahnen.
Obwohl ich dich gerade so fau mache, hättest du Lust, mit mir ins Bett zu
Aber was soll denn das?
Tut mir leid. Verrückt geworden?
Tut mir leid.
Ich brauche ein Frühstück. Das geht zu Fuß durch.
Ist Herr Borossi nicht bei Ihnen?
Ich dachte, er wäre wieder im Büro.
Soll ich ihn anrufen?
Ich habe vorhin bei Ihnen Santa Maria missgebaut.
Ich war gereist, weil aus meiner Hundeschmugglung nur Tierschütze wurden.
Ich verstehe zwar gerade kein Wort, aber vielleicht sollten Sie Feierabend
machen.
Morgen ist ein neuer Tag.
Tun Sie mir einen Gefallen.
Begleiten Sie mich zu Ina Santamaria.
Ich möchte mich bei ihr entschuldigen. Und nach meiner Nummer vorhin möchte
ich... Brauche ich einen Anstandsbauer.
Und dann laden Sie mich zufällig zum Abendessen ein.
Also gut.
Ich brauche aber noch fünf Minuten.
Ich warte unten auf Sie.
Was wollen Sie?
Mit ihm reden.
Ich weiß, es ist spät.
Ich möchte mich entschuldigen. Das ist mir sehr wichtig.
Hören Sie ab.
Ich treffe mich vor der Tür und Sie überlegen in Ruhe, okay?
Hey! Hey!
Guten Morgen.
Guten Morgen. Haben Sie Ennberg gesehen?
Er hat heute Nacht nicht bei mir geschlafen.
Keine Ahnung.
Ich habe hier die Ausdrücke von den Chatroom -Gesprächen, die der tote Jörg
Barthus geführt hat.
Sie liegen völlig falsch, wenn Sie denken, dass Enver heute Nacht bei mir
okay?
Schon gut.
Das hier ist interessant. Da ist ein User namens Sotas22. Er pöbelt Bartos
er soll die Finger von der Schneeprinzessin lassen.
Schneeprinzessin ist die Ina Santa Maria.
Und an der anderen Stelle schreibt er, Bartos soll sterben wie ein tollwütiger
Hund.
Sehr gut.
Können Sie den echten Namen von diesem Sota ermitteln? Bin dabei.
Herr Enberg, wir haben Sie schon vermisst.
Wo?
Sind Sie mit der Polizei verbunden?
Ja, wir kommen gleich. Danke.
Das war der Hausmeister von der Santa Maria.
Er hat Enbergs Handy im Treppenhaus gefunden und hat die Wahlwiederholung
gedrückt.
Klaus, komm jetzt.
Ich glaube, du musst jetzt einfach mal durchatmen können. Komm.
Vorher hast du mir, ich weiß, aufgespisst worden. Und jetzt sitzt du
Löffel.
Und ich hab gedacht, das wird die Nacht.
Mach dir jetzt bitte keine Vorwürfe, Klaus.
Ihr fahrt jetzt zu dritt aufs Präsidium und du lässt mich das hier machen.
Verstanden?
die Liste der User in den Internetforen, die Sie besuchen.
Ich will die richtigen Namen aller Ihrer Bekanntschaften.
Vor allem von diesem SOTA 22. Wissen Sie die Namen des Users?
Ich kenne sie alle.
Und sie ist das Beste.
Und vor allem rasch.
Tut mir leid mit Ihrem Kollegen.
Wir haben Metalllegierungen in den Wunden des Kollegen gefunden.
Wir gehen von Eisenstangen aus, auf die er gefallen ist.
Dann wurde er in die Wohnung getragen.
Kein Manus.
Aber das Prinzip ist das gleiche.
Wie man das gemacht hat.
Er denkt, Stefan hat mit ihr die Nacht verbracht.
Er wollte, dass ich mitgehe, damit er sich bei ihr entschuldigen kann.
Ich habe mich nicht wohlgefühlt. Ich meine, was hätte ich gemacht?
Wenn Sie sich nicht wohlgefühlt haben, dann lassen Sie sich krankschreiben.
Aber hören Sie auf, mir die Ohren voll zu jammern.
Gibt es Anhaltspunkte, wo Ennberg ermordet wurde?
Frau Brand, bitte konzentrieren Sie sich.
Ähm, es gibt noch keine Anhaltspunkte. Vor dem Haus füllt jetzt nicht jede
Vielleicht hat der Täter für den Transport eine Lieferware benutzt.
Welche Verbindung gibt es überhaupt zwischen der Santa Maria und Ennberg?
Die Verbindung ist der Bartolf.
Er ist Mordopfer und zugleich toll gut infiziert.
Was ist mit ihr?
Viele Ihrer Internetbekanntschaften haben Sie nur als Fickobjekt gesehen.
Demütigung ist ein Motiv.
Enberg hat Sie auch gedemütigt.
Aber er wollte sich entschuldigen.
Ist irgendetwas, Frau Brandt?
Gestern Abend, als Enberg zu der Santa Maria wollte, da habe ich ihn im... Wir
beide, wir beide konnten ihn dorthin nicht begleiten.
Wir fühlen uns mitschuldig.
Ich verstehe.
Aber das konnte doch niemand wissen.
Weißt du, was ich glaube?
Der Mörder wollte Jan Vatus mit dem Tollwut -Virus umbringen.
Keine Symptome.
Daraufhin glaubt der Mörder, dass sein Plan schiefgegangen ist.
Und hat diese Bambusfalle konstruiert?
Tollwut und tödliche Bambus. Ich habe gehört, dass es durchaus einfachere
Methoden geben sollte, um jemanden umzubringen, Klaus.
Geld und Macht und um den Geburgehalt von Tötungsarten. Für den Mörder war
Barthus ein räudiger, kranker Hund.
Genauso hat er für T22 im Internet geschrieben.
Fehlungen? Wurden Ehebrecher im Mittelalter nicht so hingerichtet?
Für den Mörder war Ina Santa Maria eine Seelenverwandte.
Sein Eigentum, wer ihr zu nahe kommt, wie in der... Ina Santa Maria ist...
die Täterin. Wie ist das Motiv?
Wo sind diese Chatbekanntschaften von Frau Santa Maria?
Draußen im Flur.
Finden Sie heraus, wer Sota 22 ist.
Wo wollen Sie denn jetzt hin?
Ich will was ausprobieren.
Darf ich nach Hause?
Sie wollen wirklich dorthin?
Die Techniker haben mir gesagt, dass Sie die Haustür nur zuziehen, mit dem
Schlüssel aber nicht abschließen. Glauben Sie mir, das passiert mir nie
Es ist doch seltsam, hier zu sein.
Stört es Sie, wenn ich noch etwas bleibe?
Waren Sie nicht manchmal wütend auf Ihre Internetbekanntschaften?
Warum?
Sie haben nichts gemacht, was ich nicht wollte.
Wollen Sie mir Weiß machen, dass Sie nicht wissen, was in der geschrieben
über Sie?
Sie waren doch ständig auf diesen Foren.
Was wollen Sie denn? Ich fragerei.
Sie glauben ja auch nicht.
Sind Sie deshalb hier, um mich zu verdächtigen?
Nein.
Was wollen Sie denn von mir?
Damit er eifersüchtig wird.
Deshalb sind Sie hier.
Na gut.
Dann bieten wir ihm doch mal eine Schwimmung.
Was ist denn?
Sie haben es nicht so vorgestellt, Herr Borowski.
Wie ich Ihnen schon gesagt habe, leben Sie Ihr Leben, wie Sie es leben wollen.
Ich verurteile Sie deswegen.
Ich will Sie auch nicht verdächtigen und auch nicht als Kräter benutzen.
Ich mache mir Sorgen um Sie.
Habe Gott wie.
Gut, schon gut.
Warum klopfen Sie und sagen nichts?
Ich habe nicht geklopft.
Guten Morgen.
Guten
Morgen.
Ach ja?
Hände wiegen gestern Abend.
Schon in Ordnung.
Köttchen.
Hier.
Ich höre. Wir wissen, wo Emberg gestorben ist.
Es gibt keine weiteren Anhaltspunkte zum Mörder.
Keine Abdrücke, keine DNA, nichts. Wir haben gar nichts.
Was ist mit diesem Jotat 22?
Die IP -Adresse wird zurückbefolgt, aber auch da nichts Neues.
Wo wollen Sie denn hin?
Zum Tarnab.
einmal.
Ein X?
Er hat ein X an die Wand gemalt?
Ja. Ja, und was soll das bedeuten?
Ich habe alles über Ennberg Deutsch gearbeitet, aber wer hätte das gedacht?
Da stand nichts über ein X. Ja, weiß denn Klaus nichts darüber? Er war doch
Ennberg befreundet. Ich habe Borowski seinen Zahnarzt. Jetzt?
Frau Brandt, Ihre Anschlussdaten waren korrekt.
Wir haben die Adresse von Soto 22.
Ich rufe Borowski an. Nee, nee, nee, lassen Sie mal. Der soll sich mal schön
behandeln lassen. Sollen wir etwa warten, bis er zurück ist?
Sollen Sie nicht.
Das ist auch Ihr Fall.
Verdammt. So.
Jetzt wollen wir mal Ihren Nerv beruhigen, Herr Borowski.
Gibt es eine Alternative zur Betäubungsspritze?
Sicher.
Ich persönlich nehme immer die Akupunktur. Wir haben aber auch die
Möglichkeit... Entschuldigung.
Das Zeichen da auf der Tasse hat eine bestimmte Bedeutung.
Das ist ein Logo der Narcotics Anonymous.
Eine gemeinnützige Organisation.
Wie die anonymen Alkoholiker. Nur für alle Suchtmittel.
Kennen Sie Lorenzo Lombardi?
Ich habe ein Foto.
Da.
Tut mir leid.
Kennen Sie das Ehepaar Ostermann?
Eigentlich heißt es ja anonym, Herr Kommissar.
Ich kenne Hilde Ostermann.
Sie ist gerade mit ihrem Mann in Kanada. Ja, ich weiß.
Sie hat auch so eine Tasse in ihrer Gartenhütte.
Sie können sich ja mal auf unsere Meetings umschauen, Herr Kommissar.
Aber bitte diskret.
Das ist das offizielle Logo von Narcotics Anonymous.
N -A. Ich dachte, das ist eine Zahl von Nils Ackermann.
Nils ist ein ganz netter. Er kümmert sich mit seiner Mutter um herrenlose
Hundespole, gegen die Tira eine Allergie hat.
Er hat mir vor Jahren meinen Hund vermittelt.
Bist du schon fertig beim Zahnarzt? Jetzt hör zu, Roland.
Nils Ackermann, er hat den Hund aus dem Labor geklaut.
Ich brauche die genaue Adresse von seiner Mutter und schicke einen
hinterher. Mache ich.
Ach, und wo ist Frau Brandt?
Sie geht nicht ans Telefon.
Sie überprüft den Internetanschluss von SOTA 22.
Herr Kessler?
Guten Tag, Brandt, Kriminalpolizei. Dürfen wir mal reinkommen?
Ja, natürlich.
Dürfen wir mal Ihren Computer sehen, bitte? So was haben wir gar nicht.
Und wozu haben Sie dann einen Internetanschluss?
Ach, das da, das braucht man doch zum Telefonieren, oder nicht?
Tun Sie uns beide den Gefallen und versuchen Sie jetzt nicht wegzulaufen.
Der Wanderer!
Der Wanderer!
Wie der unsere Hunde! Nein, Mutti, will er nicht.
Geh wieder zurück ins Haus.
Das darfst du nicht. Das wird nicht passieren.
Komm, wir gehen wieder ins Haus, ja?
Ich werde nicht weglaufen.
Komm, ein offenes WLAN -Netz.
Kann sich das halbe Haus einloggen.
Da muss sie ja irgendwo sein.
Kann doch jetzt nicht überall klingeln und in jede Wohnung rein.
Man sieht es ja nicht an, aber meine Mutter war früher eine aktive
Tierschützerin. Und deswegen stehen die tollwütigen Hunde aus dem Versuchslabor?
Ich wusste nicht, dass die krank waren.
Ich kenne Lorenzo noch von den Meetings.
Er kam einfach und wollte meinen leeren Schuppen mieten. Er wollte irgendwas
bauen. Aber da waren die kranken Hunde untergebracht.
Was haben Sie ihm von Ostermannshütte erzählt?
Ja, ich wollte ihn loswerden.
Aber er kam am nächsten Tag wieder und wollte sich einen der kranken Hunde
ausleihen. Einen Tollwut -Krankenhund?
Er sagte, sein Auftraggeber wäre auf die Idee gekommen, Jürgen mit Tollwut zu
infizieren.
Ja, als Lektion.
Ihn dann aber rechtzeitig zu warnen.
Das sollte Ihnen aber weisen, wie schmutzig.
die Kette sein und wie gefährlich für sie ist. Das haben Sie geglaubt? Ihn
rechtzeitig warnen? Ich wollte es glauben.
Er hat Geld gezahlt. Wir brauchen das.
Lorenzo hat einen Hund mitgenommen und er sollte ihn wieder zurückbringen. Aber
dieser blöde Junkie hat das Vieh danach einfach im Wald ausgesetzt. Auf Spaß.
Einfach so.
Drei Hunde waren es.
Als ich arbeiten war, hat meine Mutter die anderen beiden zum Spielen in den
Zwinger zu den Gesunden gesteckt.
Die haben alle anderen Hunde angesteckt.
Ich wollte sie von ihrem Leid erlösen, aber Mutti sagt, dass man kranke
Lebewesen nicht einfach so tötet.
Ich würde meine Mutter ja auch nicht.
Nur weil sie krank ist.
Jetzt reißen Sie sich mal zusammen!
Hat Lorenzo seinen Auftraggeber erwähnt, hat er einen Namen genannt.
Wir haben ihn.
Ich habe mir überlegt, dass wir gleich noch mal nach Ina sehen können.
Sie wohnt ja gleich da hinten.
Ihr Verband müsste nämlich gewechselt werden.
Welche Ina?
Ach komm, André, jetzt tun wir nicht so. Du willst doch nicht hier ständig
essen, weil die Dinger so lecker sind.
Okay, ich mag sie wirklich.
Die haben als einzige diese scharfen Gurken, die wie Seerosen aussehen.
Ich habe Ihnen Tee gemacht.
Danke.
Bitte.
Rita, komm mal mit. Ich muss dir was Wichtiges zeigen.
Ist das jetzt ein Eiratsantrag oder was? Nein, eine Überraschung.
Ja, und jetzt?
Dreh dich mal so hin.
Du warst immer eine gute Kollegin. Es war immer besonders mit dir und wir
echt vielen Menschen geholfen.
Klingt irgendwie doch nach einem Eiratsantrag.
Linda ist eine verrückte, kranke Frau, die Betreuung braucht.
Kümmert euch darum.
Machen Sie es.
Ja?
Wir haben ihn gefunden.
Er heißt André Ratovnik, ist 35 Jahre alt und ein Sanitäter. Ich bin hier in
seiner Wohnung. Hier sind Zähne für Bambuspallen und verseuchtes Hundeblut.
Habt ihr ihn festgenommen?
Nein.
Das ist ein Kameradenbewegungsmärter. Ich glaube, er weiß, dass wir hier sind.
Ist der Beamte noch vor dem Haus von Ihrer Seite, Maria?
Ja. Gut.
Wo sind Sie?
Auf dem Weg zu ihr.
Hallo. Hallo.
Ich bin der Kollege von Rita.
Von vorgestern?
Ja, natürlich.
Ich will Sie hier in den Arm anschauen.
Wo ist denn der Polizeibeamte? Er holt sich was zu essen.
Ja, klar.
Kommen Sie rein.
Hey! Hallo!
Frau Santa Maria?
Ich bin in Inas Wohnung.
Er hat sie entführt. Ich brauche ein Rettungsteam.
Bewusstloser Kollege im Hauseingang. Wo könnte er sie hingebracht haben? Was hat
er denn mit ihr vor?
Haben Sie was gefunden in seiner Wohnung?
Ja. Soter kommt aus dem Griechischen und bedeutet sowas wie Retter.
Retter. Er hat sie gerettet. Vor zwei Jahren, vor dem Ertrinken.
Ein Pote einer Staustufe. Wissen Sie, wo die liegt?
Leider nein.
Dann finden Sie es raus.
Ich rufe den Krankenwagen und fahre Richtung Nordostseekanal. Alles klar.
Deine Beine sind betreut, Ina.
Kannst du dich an meinen Namen erinnern?
Genau an der Stelle hier habe ich dich wiederbelebt.
Ich habe dir dein Leben zurückgegeben und du erinnerst dich nicht mal an
Namen?
Dafür habe ich dich in den letzten Jahren kennengelernt.
Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, all diese dreckigen Kerle, du hättest
irgendwann verstanden, dass sie nicht gut für dich sind.
Und wenn ich mal Zeit gehabt hätte, hätte ich dir auch deine Sehne
können.
Scheiße, das ist so schwer.
Vom Gefühl her will ich dich nicht umbringen. Ich meine, ich liebe dich
Aber ich kann jetzt nicht mehr für dich da sein. Ich kann dich jetzt nur noch
erlösen.
Hallo. Wenn Sie näher kommen, schneide ich hier die Kehle durch.
Warum hier die Kehle durchschneiden?
Haben Sie Angst, dass ich Sie rette, bevor Sie im Wasser ertrinken kann?
Sie sind wohl ein ganz Schlauer, was?
Ja.
Und wir haben jetzt ein Problem.
Sie hätten sie doch schon die ganze Zeit töten können.
Aber sie soll ertrinken.
Sie haben sie hier vor dem Ertrinken gerettet.
Deswegen ist sie jetzt hier, nicht wahr?
Ihr Plan geht nicht auf, weil ich jetzt hier bin.
Reden Sie nicht mit mir?
Worüber wollen wir dann reden?
Ich glaube, Ina will Ihnen was Wichtiges sagen.
André! Ich weiß es, du heißt André!
Bis nächstes Mal springen Sie ins Wasser und ich will mich prügeln.
Das glaube ich Ihnen nicht.
Ha?
Wenigstens hat er den richtigen erwischt.
Ja, bitte.
Herr Stadlitz, das ist Frau Fendler. Sie möchte zu Beruf. Danke. Herr Fendler,
Kriminalrat Stadlitz, was kann ich für Sie tun?
Ich habe von den Tollwutfällen in Schweden gelesen und ich glaube, ich
Hund dort eingeschleppt.
Ich wollte mit dem Auto zu meiner Schwester nach Schweden und es ist mir
Hund so gelaufen.
Meine Schwester hat mich aus Schweden angerufen. Ich habe mich nicht gleich
getraut, mich zu melden.
Ist gut, Frau Fendler, kommen Sie. Es tut mir leid, was passiert ist.
Er wollte erst wieder nach Schweden zurück, wenn sein Pfeil geklärt ist. Das
er geschafft.
Gute Reise, Enberg.
Gute Reise, Schle.
Auf Wiedersehen, Papa.
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