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Original subtitles

Das Leben ist wie eine Krimiferie.

Manchmal kommt es anders, als man denkt.

Tato mit Manoir.

Mia!

Mia! Mia!

Mia!

Mia!

Mia!

Warum seid ihr nicht mehr auf dem Spiel? Glaubst du, es ist in Ordnung?

Ja. Ich habe mir so Sorgen gemacht, als ich gesehen habe, dass du dich hier

wegbewegt hast. Mama, ich habe nur meinen Rucksack hier vergessen. Dann

ein Schreckchen.

Wir sind doch bei ihr.

Dankeschön.

Das ist schwer.

Was hast du denn da alles drin?

Meine Schulsachen.

Warum hast du denn das Fotoalbum mitgenommen? Hab ich nicht.

Oh, wer kann schon da laufen?

Ich!

So wenig Bewegungen wie möglich.

Schnell und effektiv. Okay.

Jetzt dir.

Ich hab's am Anfang auch nicht gleich gecheckt.

Das hätten wir auch.

Jetzt bist du einmal nicht gesessen, bist du zu morgen.

Schlechte Laune wegen einem Fall?

Kannst du dir ja mal das hier durchlesen.

Ja, ja, ja. Drogen, die lernen im Knack.

Ja, sie war's aber nicht, sondern ihr Freund. Sie sitzt für ihn ein und er

latscht rauchenfrei rum.

Das nervt mich einfach.

Wahrscheinlich denkt sie sogar noch, dass er mit einem Strauß Rosen auf sie

wartet, wenn sie irgendwann mal wieder frei kommt.

Ja, Liebe macht blind.

Liebe macht dumm.

Rani!

Rani!

Rani, bitte!

Ich will zu dir rein!

Ja, schreit hier so rum!

Ja!

Diesmal geht er zu weit. Du musst zur Polizei, Rani.

Was soll noch passieren?

Der war in unserer Wohnung, Mensch.

Ich muss nochmal mit dem reden.

Nein!

Genau das will er doch.

Wir und dich müssen weg aus Bremen.

Weg.

Sauber.

Zeig mal.

Paula, heute bist du dran.

Ja.

Komm her.

Geht das?

Ja.

Also.

Das hatten wir schon.

Das da unten hatten wir noch nicht.

Okay, pass auf.

Wir fangen nochmal hier ein Stück weiter bei.

Früh am Morgen stand das kleine Flugzeug noch in

seinem Hangar und betankte sich mit Haferwein.

Währenddessen träumte es schon von seinem nächsten Abenteuer.

Wo ist er?

Ist er noch im Schlafanzug? Kriegt er keine Nudeln?

Wo ist Mama?

Was heißt das?

Wann kann ich denn meine Schwester dann besuchen?

Nächsten Monat. Wer besucht die denn die ganze Zeit?

Ja, Besuchslimit. Ja, verstehe ich. Danke.

Seine Schwester besuchen?

Auf einmal?

Ja.

Hello, Ladies.

Hi. Hi.

Und? Unser Opfer.

Um die 30.

Nicht länger als 10 Stunden tot, wahrscheinlich auch so lange im Wasser

getrieben.

Todesursache noch unklar, aber auf jeden Fall nicht hier zu Tode gekommen,

sondern flussaufwärts. Dann brauchen wir ein Treibgutachten, sonst können wir

den Tatort nicht finden.

Gibt es schon irgendwelche Informationen zur Identität des Opfers?

Keine Papiere, kein Handy, kein Fingerabdruck.

Alles den Pfoten zum Opfer gefallen.

Ja gut, die Finger werden ja wohl noch dran sein.

Ich meinte, dauert noch mit dem Fingerabdruck. Wir müssen erst die

abziehen, die entsteht, wenn man zu lange im Wasser ist. Aber das wisst ihr

doch.

Tatort unbekannt, Opfer unbekannt. Toll.

Achtung, übel zugerichtet im Gesicht.

Stumpfe Gewalt am Kopf.

Spricht statistisch gesehen für einen männlichen Täter.

Ja. Und deutet auf eine Beziehung zwischen Opfer und Täter hin.

Holst du mich ab oder Mama?

Lass dich überraschen.

Ich kann doch selber nach Hause gehen.

Ja, du bist trotzdem abgeholt. Okay.

Schönen Tag.

Tschüss.

Guten Morgen.

Sind Sie Mias Mutter?

Die Partnerin?

Tut mir leid, ich bin noch nicht so lange hier.

Ich bin die Mitbewohnerin. Kann ich dir was aussprechen? Ja, es geht um einen

Brief der Direktion. Den müssen Sie noch beantworten.

Wenn Sie eine Kopie haben, kann ich Sie gern mitnehmen. Tut mir leid, sowas

dürfen wir nur direkt an die Eltern aussendigen.

Guck mal, Mias Mama ist schon wieder da.

Mailbox von Rani Evers.

Hier sitzt zum Beispiel Rani Evers. Sie untersucht

gerade neue Proben.

Hallo?

Ja?

Babyjacke gibt es echt überall zu kaufen.

Keine der vermissten Meldungen passt auf unser Opfer.

Wenn man wenigstens das Gesicht erkennen könnte.

So kommen wir nicht weiter.

Es gibt keinen einzigen Anhaltspunkt. Was sagt die Rechtsmedizin?

Todesursache erzinken muss noch gelebt haben, als das Wasser ist.

Fingerabdrücke sind auch nie in der Datenbank.

Ich veranlasse jetzt eine Isotopenbestimmung und kann mir

aus welcher Region der Tod kommt.

Entschuldigung? Kannst du mir mal sagen, was du vorhast?

Dampf machen in der Rechtsmedizin.

Kolleginnen, eure Waffen für die Revision.

Frau Bingen ist leider gerade nicht am Platz.

Wo ist sie denn?

Meine Mitbewohnerin ist nicht erreichbar. Die war die ganze Nacht

Hause. Komm, wir gehen runter. Und das ist ungewöhnlich für Sie?

Ja, also nicht, wenn sie feiern geht.

War sie denn gestern feiern? Nein.

Also glaube ich, ich weiß es nicht. Aber sie ist nicht erreichbar.

Kann sie vielleicht bei Freunden oder Familie übernachtet haben?

Wo wohnen sie beide denn? Dann kann ich das System finden.

Schließt dann die Hand.

Ich warte einfach zu Hause auf sie.

Huch, was machst denn du hier?

Solltest du nicht arbeiten?

Ich warte auf das Ergebnis der Zahnanalyse.

Mir geht's gut, danke. Wie geht's dir?

Gut.

Was macht der Mageninhalt vom Toten? Hast du den schon geprüft? Steht auf

Liste. Dann mach das doch jetzt.

Jetzt esse ich.

Riecht gut.

Keucht, mein Mann hat gekocht.

Lahmhackfleisch, Joghurt, Saffron, Sauerkraut.

Sieht überhaupt nicht nach Sauerkraut aus. In eurem Opfer.

Köfte, denke ich.

Es war alles so gut wie unverdaut. Er muss kurz vor seinem Tod gegessen haben.

I mean, Joghurt und Saffron ist in der Kombination nicht ungewöhnlich.

Aber Sauerkraut.

Und warum sagst du uns das erst jetzt?

Wie wäre es mit Danke?

Danke.

Ja, ihr hängt der letzte Fall noch ein bisschen nach.

Der Drogentote im Dark?

Oh, Ladies.

Es ist immer dasselbe.

Gepanzte Drogen, finde den Dealer, verhafte ihn.

Dann.

Oh,

sag ich doch.

Es gibt nur einen Ort in Bremen, der Lamm mit Safran mit Sauerkraut anbietet.

Du wirst dich freuen, Sepp.

Der Laden ist direkt beim Dark Club.

Kennst du dich doch aus. Danke.

Was ist, wenn sich unser Opfer das Essen selber gekocht hat?

Manche Funk gehen halt immer und immer wieder. Das hier ist wirklich ein

Klassiker aus den 90ern.

Hier hat sich alles ganz schön verändert.

Hier hat es nicht.

Du bist einfach nur älter geworden.

Oh, sorry.

Ey, Augen auf.

Entschuldigung, Moment mal.

Kennst du einen, der so eine Jacke anhatte?

Verpiss dich.

Sepp, Kripo Bremen.

War kürzlich ein Mann bei Ihnen, der diese Jacke trug?

Gestern war einer da. Der hatte so eine an.

Ist das ein Stammkunde von ihm?

Noch nie voll gesehen.

Wie sah der aus?

Wie so ein nerviger Hipster halt.

Wie sehen denn nervige Hipster aus?

Hat er zufällig mit Karte gezahlt?

Schade.

Hat er auch gesagt.

Wo ist denn hier der nächste Geld auf dem Markt?

Hey, meine Große.

Ja, wie war's? Gut.

Wo ist Mama?

Die ist noch unterwegs, weil in zwei Tagen ihr jungen Geburtstag

habt. Und Geschenke besorgen sich ja nicht von allein.

Achso, du willst ja gar keine Geschenke, ne?

Komm.

Ah,

sag mal, könnt ihr die vielleicht mit in den Park nehmen?

Sorry, heute klappt nicht.

Aber ihr geht doch, oder?

Also, ich muss noch ein paar Hausbesuche machen. Wo ist Trani denn?

Dann sollen wir sie vielleicht für dich trecken lassen.

Unser Opfer hatte Geschmack.

Ja, und war hier.

Hier haben die Kollegen gerade geschickt.

Die Geldabhebung konnte einem Bankkunden zugewiesen werden.

Uhrzeit stimmt auch.

Also.

Das Opfer kommt hierher, hebt Geld ab, geht wieder rüber, isst seine kalt

gewordenen Köfte mit Safran.

Halbe Stunde später ist er tot.

Wer?

Wo ist meine Kette?

Marek Kolczak, 31 Jahre, deutscher Staatsbürger, aufgewachsen in Augsburg.

Eltern verstorben, Einzelkind.

Kein Eintrag ins Strafregister.

Wohnhaft in Bremen seit drei Jahren. In dieser Wohnung hier.

Hat immer pünktlich wieder gezahlt.

Guck mal.

Gegen den bösen Blick.

Hat ja super funktioniert.

Schande. Ist der echt tot? Wer sind Sie?

Die Nachbarin.

Nikolic. Moin. Moin.

War ein Netter.

Bisschen maulfaul.

Also eher so für sich.

Und der hat es gut. Wir melden uns dann bei Ihnen, wenn wir noch Fragen haben.

Stopp mal.

Was hatte der?

Der hatte Streit.

Gestern Abend.

Mit wem?

Irgendeiner Frau.

An der Tür.

So laut.

Ich war eigentlich schon am Schlafen.

Und wer war das? Seine Freunde?

Kann sein.

Viel Besucher, die denn nicht.

Das reicht jetzt.

Sie kontaminiert alles mit ihren Hautschuppen.

Hautschuppen?

Hast du ihre Fahne gerochen?

Ja. Nur weil die trinkt, heißt das nicht, dass sie lügt.

Das stimmt.

Angenommen, da ist was dran.

Dann schreit also unsere vermeintliche Täterin nachts erstmal alle Nachbarn aus

dem Bett, ehe sie zur Tat schreitet?

Affekt. Und wie transportiert sie dann eine männliche Leiche nachts alleine

unbemerkt zur Weser?

Sorry. Marie Kolschek hat wohl bei einem Online -Magazin gearbeitet.

Rubrik Investigativ.

Investigativ?

Klingt spannend.

Naja, je nachdem, woran er gearbeitet hat, könnte das natürlich ein Motiv

Wir haben weder Laptop noch Handy gefunden, dafür den Router. Den habe ich

gerade in die Auswertung geben lassen.

So, jetzt geht's weg auch.

Warte mal, ich komm.

Du bist aber stark.

Für den Job brauchst du Muckis.

Gut.

Ich hab immer was zu essen.

Nein,

ein paar Löffel schaffen wir. Ich will nicht.

Achtung.

Machst du das bei deinem Papa auch?

Der lebt nicht mehr.

Wieso besuchen wir dann immer nur deine Mama auf dem Friedhof?

Weil da nur meine Mama liegt.

Wieso?

Weil sie lieber alleine liegt.

Und seine Kinder, wo sind die?

Herr Polter hat keine Kinder.

Ich will nicht mehr.

Nein.

Dann ist er ja ganz allein.

Naja, wir sind ja da, ne?

Ja, es reicht.

Einer noch?

Nein.

Gut.

Dann mache ich den Bericht fertig, ja?

Ja.

Und dann geht es weiter zu Frau Heismann.

Okay, habt ihr auch keine Kinder?

Doch, aber die kommen nicht.

Hanni, sag mal, wo geht's denn los?

Du druck mich doch mal an, ja? Ich mach mir Sorgen.

Leg das mal bitte sofort zurück, das ist kein Spielzeug, ja?

Was machen wir?

Sehr müde.

Darf ich ein Spiel auf deinem Diensthandy spielen?

Nee.

Also wenn du das hörst, dann melde dich bitte sofort, ja?

Don't scream for me.

I'm not straight, so you read and so clap for me.

Hey, Dolla.

Ich dachte, dir wäre was passiert.

Wo warst denn du?

Im Jobcenter. Ich musste voll früh raus.

Den ganzen Tag?

Warum sagst du mir nicht Bescheid? Warum gehst du nicht ans Telefon?

Ach, weil ich es verloren habe.

Verloren? Ich wollte dich anrufen und dir Bescheid sagen, dass es länger

aber dann habe ich erst gemerkt, dass es weg ist.

Ich habe überall gesucht, aber ich habe es nicht mehr gefunden. Ich bin nach dem

Jobcenter von A nach B gerannt und es ist einfach weg.

Hey, ich war sogar bei der Polizei.

Oh, was?

Ja, ich habe mir Sorgen gemacht.

Ich bin so müde.

Steht mir schon?

Ja.

Dann komm.

Arik hat seit zwei Jahren hier gearbeitet.

Immer mit Ihnen zusammen?

Zuerst ja, dann... Dann?

Wurde ihm das zu langweilig.

Er hat einen auf Investigativ gemacht.

Kam gut an.

Bei Ihnen wohl nicht?

Es ging ihm eher um sich, als um die Sache.

Woran hat er denn zuletzt gearbeitet?

Nach irgendeinem Hinweis, ich meine, Resiz, Drogen, Politik.

Darum hat er immer ein Riesengeheimnis gemacht.

Und worüber schreiben Sie?

Lokales. Wohnschau im Einkaufszentrum, Eröffnung des neuen Kindergartens, Taufe

der neuen Fähre.

So was war ihm alles viel zu trivial.

Wie war denn Ihre Beziehung zu Marek Koschak?

Gut, ich hab ihm immer geholfen.

Er hatte Probleme.

Was für Probleme?

Vor ein paar Wochen hat eine Frau auf ihn gewartet, die... die fiel total

ausgetickt. Wer war das?

Naja, war das mehr so privat oder beruflich?

Im Gegensatz zu Marik mische ich mich nicht gerne in die Angelegenheiten

ein. Ich habe Familie.

Was ist da passiert?

Was? Ihre Hand.

Ach so.

Ich muss manchmal ein bisschen Dampf ablassen.

Ein bisschen viel Dampf, oder? Wo waren Sie denn Montagabend?

Zu Hause.

Meiner Frau und meinen Kindern.

Montags gibt es immer Pizza.

Haben Sie hier noch irgendwelche Arbeitsgeräte von Herrn Kolschak?

Laptop, Ordner, Festplatten?

Bei uns ist nichts.

Und was ist das?

Unser Teamkalender.

Also, Marek Kolschak ist rosa.

Wie progressiv von ihm.

Das sind alles irgendwie nur so kryptische Abkürzungen.

Warum macht er aus allem so ein Geheimnis?

Wo warst denn du eigentlich den ganzen Morgen?

Marek Kolczaks Online -Beiträge, die sind alle älter. Ich glaube nicht, dass

da irgendwas finden, was mit seiner aktuellen Recherche zu tun hat.

Der Kollege hat eine Frau erwähnt, die ihm vor Wochen eine Szene gemacht hat.

Ja, die Nachbarin doch auch.

Keiner weiß, wie die Frau heißt und keiner weiß, an was Marek Kolczak

hat.

Ich laufe Leuten so ungern hinterher.

Vor allem Frauen.

Haben wir ja alle noch mal Glück gehabt.

Ach, sorry, wir haben halt gerade viel zu tun.

Bei uns in der Waffenrevision ist auch viel zu tun. Die Waffen müssen überprüft

werden. Morgen früh.

Kolleginnen.

Ich will aber nicht

Schokoflee.

Zu viel Zucker.

Bei Mama darf ich nicht zum Frühstück.

Wo ist die eigentlich?

Karten.

Ist sie immer noch weg?

Ich will nicht, dass sie was von uns findet.

Die haben dich doch auch schon weggeschickt. Ich trau denen nicht,

Was, wenn mir wirklich was passiert wäre?

Wer garantiert mir, dass er nicht morgen wieder auf der Straße steht?

Ich bin doch da.

Das ist doch deine Schuld und nicht deiner.

Du hast wenigstens mehr als Geburtstag gehabt.

Einen Tag jetzt mehr oder weniger.

Du hast ein neues Handy geholt.

Das machst du jetzt mal als erstes.

Dir ist schuld, dass du keinen Job mehr hast.

Ja, ich ruf an wegen was Privatem. Nein.

Tschüss. Tschüss.

Wegen meiner Schwester.

Die ist doch in der JVA.

Die haben da irgendwie ein Besuchlimit und das ist diesen Monat schon voll.

Ich würde die gerne besuchen. Kannst du was machen?

Ja, super, danke.

Willst du allerdings Marie besuchen?

Ist das meine Schwester?

War sie vorher auch?

Ja. Hätte sie schon die ganze Zeit besuchen können.

Was geht dich denn davon?

Außerdem, warum kriegt die so viel Besuch? Von wem denn?

Es gibt Leute, die pflegen sehr intensiv ihre Freundschaften.

Du musst es ja wissen.

Ja, sorry.

Warum warst du nicht beim Training?

Raph Maga ist einfach nicht mein Sport.

Ja, weil du einmal nicht die Beste bist, ne?

Während du Fleißbienchen auf der Matte sammelst, habe ich die Kürzel auf Marek

Kolczaks Kalender kreuzgeprüft mit den Anrufen, die er vor seinem Tod getätigt

hat.

Unter den Nummern ist die Adresse eines Labors, das er am Tag bevor er starb

anrief. Und das Kürzel des Labors passt perfekt zum Kürzel im Kalender. Gut,

oder?

Wer sammelt jetzt hier Fleisch, Pinchen?

Lasst uns endlich in Ruhe.

Ganz ruhig.

Wie, also Sie können uns jetzt noch nicht mal sagen, ob Sie diesen Mann

überhaupt schon mal gesehen haben oder nicht?

Haben Sie einen richterlichen Beschluss?

Richterlichen Beschluss für so eine einfache Frage.

Wie ich sagte, in unserem Labor führen wir Drogenbestätigungstests mittels

Massenspektrometrie durch.

Analysen von Blut und Urin, Haaranalytik.

Unsere Kunden sind Behörden -Privatleute.

Diskretion ist hier wichtig.

Ist er Ihr Kunde gewesen?

Hat er vielleicht was rausgefunden, was Sie und Ihr Labor in Bedrängnis führen

könnte?

Sie können doch einfach zwinkern. Waren Sie nicht gerade noch zu zweit?

Was zum Teufel wird das hier?

Schluss jetzt. Raus.

Ohne richterlichen Beschluss geht hier gar nichts mehr.

Gut, dann holen wir uns halt einen richterlichen Beschluss.

Komm, wiedersehen.

Rani Evers, Ihre Kollegin aus dem Labor hat mir erzählt, dass Sie zusammen mit

ihr die Ausbildung zur chemisch -technischen Assistentin gemacht hatten.

wurden Sie übernommen, haben also zusammengearbeitet.

Allerdings wurde Rani dann gekündigt.

weil sie unerlaubterweise privat einen Kunden des Labors kontaktiert hat, der

sich daraufhin wegen Belästigung beschwert hat beim Labor.

Dieser Kunde war?

Marek Kolschak. Hat sie ihn gestalkt?

Die Nachbarin hat uns doch erzählt, dass seine Frau war, die Ärger gemacht hat.

Und sein Arbeitskollege auch.

Aber die Statistik spreche dagegen.

Warum? Weil es mehr männliche als weibliche Stalker gibt, oder was?

Frauen sind aber weniger gewaltbereit. Hanni Evers ist 25 Jahre alt,

alleinerziehend. Hat eine sieben Jahre alte Tochter. Der Vater ist laut

Geburtsurkunde unbekannt.

Vor ein paar Wochen gab es bei der Polizei über sie eine Beschwerde. Wegen

Nötigung und Beleidigung.

Anrufer war anonym.

Aber wahrscheinlich war es Marek Kolschak, dem sie auf der Arbeit

hat. Wie es sein Kollege erzählt hat.

Arbeitslos, alleinerziehend.

Das ist die klassische Armutsfalle.

Vielleicht wollte sie sich an ihm rächen. Vielleicht, weil sie wegen Marek

Kolschak gefeuert wurde.

Tschüss. Tschüss.

Mia?

Die Probleme.

Rani Evers?

Kennen Sie Rani Evers?

Sie wohnt schon seitdem gar nicht mit mir.

Späti?

Rani Evers Meldeadresse. Die wohnt da nicht mehr. Seit sieben Jahren schon

nicht. Aber die Post lässt sie hierher schicken, weil sie wahrscheinlich nicht

gefunden werden will.

Schickst du bitte eine Suchmeldung raus?

Ist nicht ihre Tochter sieben Jahre alt?

Stimmt.

Schulpflicht. Schulpflicht.

Hast du gehört, Späti?

Schickst du uns die Schule bitte?

Danke.

Sehr gut.

Kinder. Perfekte Achillesferse für jede Tätersuche.

Ich bin da Familie alt.

Mit meiner Familie kannst du mich nicht erpreffen.

Mama, ich muss zurück. Ich habe Schule.

Ja, aber heute hilfst du mir, mein Handy auszuholen, okay?

Hey!

Polizeikontrolle, warten Sie!

Lass mich nicht so schnell!

Warten Sie!

Polizeikontrolle, warten Sie! Welchen Schiller laufen?

Ich!

Keiner kennt die genaue Adresse von Rani Evers. Weder die Schule noch die

anderen Eltern.

Zum Spielen mit anderen Kindern verabreden sie sich im Park.

Findest du, das klingt nach einer Stalkerin?

Klingt eher nach einer, die selber verfolgt wird.

Ja, oder sie ist auf der Flucht.

Das macht doch gar keinen Sinn. Warum sollte sie ihre Tochter zur Schule

bringen, nur um sie dann wieder mitzunehmen?

Ja. Das Treibgutachten, das sie angefordert hat.

Erda konnte lokalisieren, wo Marek Kolczak ins Wasser gefallen ist.

Das ist doch direkt auf der Höhe vom Dark.

Und gleich gegenüber ist der Schnellimbiss, wo Marek Kolczak seine

Henkersmalzart angenommen hat.

Ach, guck.

Das passt zu dem, was ich noch für euch hab.

Die Ergebnisse aus dem Labor, in dem Marek Kolczak Proben in Auftrag gegeben

hat. Also scheint, dass er im selben Fall recherchiert hat, in dem du dir

Wochen die Zähne ausbeißt, Sepp.

Der muss irgendwie an eine Haarprobe von diesem jugendlichen Drogentoten

gekommen sein.

Von Lenny? Ja, genau.

Und die Haare hat er zur Analyse ins Labor gegeben.

Also war es kein Zufall, dass Marek Kolschak genau dort Kaffee mit

gegessen hat.

Und was, wenn er bei seinen Recherchen jemandem zu nah gekommen ist?

Im Dealer meint er was.

Übrigens, er meint, du sollst ihn einfach verhaften und Ende Gelände.

Hätte ich getan.

Aber seine Freundin deckt ihn und sitzt für ihn im Knast.

Vielleicht sollten wir seiner Freundin mal einen kleinen Besuch abstatten.

Nicht?

Rani Evers wurde gefunden.

Gut, danke.

Ja, komm.

Kripo Bremen, Mormon.

Frau Evers, in welcher Beziehung stehen Sie zu Herrn Marek Kolschak?

Warum?

Sie waren zusammen.

Nein, wir hatten was. Aber nur kurz, also ich hab's beendet.

Sie.

Frau Ebers, Herr Kolschak ist tot.

Er wurde ermordet.

Kurz nachdem er sich über Sie beschwert hat wegen Belästigung.

Und dann haben Sie doch Ihren Job verloren, oder?

Der hat mich gestalkt.

Er hat Sie gestalkt?

Warum haben Sie ihn das nicht angezeigt?

Was wird das hier?

Ich will nur wissen, warum Sie nicht gleich zur Polizei gegangen sind. Weil

noch nie was gebracht hat.

Gut.

Was ist denn mit dem Vater Ihrer Tochter?

Den gibt's nicht.

Aus welchem Grund verheimlichen Sie denn Ihre aktuelle Adresse?

Sie wohnen ja seit sieben Jahren nicht mehr an Ihrer Meldeadresse, so alt ist

Ihre Tochter. Sie wollen nicht, dass der Vater weiß, wo Sie und Ihre Tochter

leben, oder nicht? Mia muss nicht auch noch wissen, wie es ist, einen Vater im

Knast zu haben.

Wie heißt denn dieser Vater?

Meine Tochter soll alles werden können, was sie will. Verstehen Sie das?

Und Mia will Pilotin werden.

Und das soll sie auch, wenn sie das will. Verstehen Sie das?

Natürlich. Frau Evers, wir werden Ihnen nichts sagen.

Sie möchten das nur überprüfen.

Was denn, dass er im Knast ist?

Genau.

Und dann bräuchten wir bitte einmal Ihre aktuelle Adresse.

Wo waren Sie denn Montag auf Dienstagnacht?

Zu Hause.

Kann das jemand bestätigen?

Meine Mitbewohnerin.

Dann notieren Sie doch bitte gleich noch die Nummer der Mitbewohnerin.

Falls Ihnen noch was einfällt, hier ist unsere Nummer. Danke.

Wiedersehen.

Späti überprüft gerade, ob der Vater von Rani Evers Tochter wirklich im

Gefängnis sitzt. Okay.

Wir zwei fahren jetzt zum Tatort.

Sie ist das Docking -Opfer.

Dann gibt ihr nicht genau das einen Grund?

Glaubst du immer noch, dass Rani Evers Marek Kolschak umgebracht hat?

Unser Tatort ist das Ufer hinterm Dark.

Der Club, wo ein Jugendlicher zu Tode gekommen ist, zu dessen Tod Marek

recherchiert hat.

Hä? Du sagst doch immer, dass ich nichts ausschließen darf.

Ich sag viele schlaue Sachen.

Kollegen haben nichts gefunden. Keine DNA -Spuren, gar nichts.

Scheißreden.

Guck mal, wusstest du, dass der Club sogar sein eigenes Bier hat?

Jetzt warte doch mal.

Hier.

Schon mal gesehen?

Geh woanders spielen, ja? Mein Gott, das ist doch eine ganz einfache Frage.

Vorsicht, du Bullenfatze.

Ich übernehme.

Wieso?

Weil du in deinem Alleingang mal eben den Dealer auf meinem Drogenfall

festgenommen hast.

Was?

Das ist ja mit der Freundin im Knast.

Er weiß jetzt, dass wir an ihm dran sind.

Und ich kann von vorne anfangen.

Wir hätten meiner Kollegin einfach nur eine ganz simple Antwort geben können.

Ja oder nein.

Stattdessen sind sie so doof, sich verhaften zu lassen und jetzt sitzen wir

und rühren so richtig in den Bullshit.

Sie arbeiten bereits seit vielen Jahren im Dark.

Also auch zu der Zeit, als der 16 -jährige Lenny zur Tode kam.

Sie haben noch ein Geständnis.

Und ein Urteil.

Warum bin ich hier?

Ich bin raus aus dem Verdacht.

Interessante Schlussfolgerung.

Raus aus dem Verdacht sind Sie erst, wenn ich aufhöre, Indizien zu finden,

darauf hinweisen, dass Ihre Freundin vor Gericht ein falsches Geständnis

abgelegt hat.

Die Mitbewohnerin von Rani Evers hat ihr Alibi bestätigt.

Aber der WLAN -Router von Mari Kolczak, mit dem hat sich gegen 22 Uhr ein Handy

versucht, automatisch zu verbinden.

Und die Nummer von diesem Handy ist registriert auf Rani Evers.

Ich muss dir das sagen, was nicht stimmt.

Sie ist noch im Krankenhaus, falls du sie gleich nochmal befragen willst.

Nee, keine Alleingänge mehr. Ich war dasselbe.

Das noch was.

Ja. Ich habe deinen Anruf. Die JVA, deine Schwester. Die sind ziemlich piss,

dass du eine Sonderbehandlung willst.

Die sagen, das Besuchslimit gilt für alle und Sonderbesuche müssen viel

beantragt werden.

Und deine Schwester wünscht explizit keine Besuche.

Weder von dir noch von deiner Kollegin.

Hä?

Wie die Kollegin denn?

Simple Frage für simples Gemüt.

Kennen Sie diesen Mann, ja oder nein?

Geh doch mal weg mit dem hohen Sohn.

Also ja.

Was glaubt ihr, wer er ist?

Was hat er denn rausgewunden über Sie?

Ich sag hier gar nichts mehr ohne meinen Anwalt.

Gut.

Alles okay?

Wo ist Liv?

Sie ist eben los.

Ich habe doch gesagt, ja.

Ja, ich war kurz bei Marek.

Ich wollte ihn zur Rede stellen und ich wollte, dass er aufhört.

Wir haben uns angeschrien und dann hat er mir die Tür vor der Nase zugeknallt.

Ich will es nur verstehen.

Er hat sie gestalkt und Sie sind zu ihm nach Hause gegangen.

Ja, ich wollte, dass er aufhört.

Also gut, Sie sind bei ihm gewesen.

Und dann hat er Ihnen die Tür vor der Nase zugeschlagen. Wann war das?

Zehn und zehn.

Das können wir kurz... Moment.

Kannst du mich kurz updaten, was hier passiert?

Sie hat gelogen. Wir waren im Abend doch bei Marek Kölschak.

Okay.

Trotzdem verschwenden wir unsere Zeit und müssen uns auf Dennis Tacher

konzentrieren. Die Verletzungen an der Leiche weisen auf eine Beziehungstatin.

Was genau ist denn die Beziehung zwischen Dennis Tacher und Marek

Spar dir bitte ab jetzt deine Alleingänge.

Sag genau die richtige.

Das ist bei meiner Schwester in der FVA gewesen.

Wann hattest du vor, mir davon zu erzählen?

Naja, mir war klar, dass du davon nicht begeistert wärst.

Was wolltest du bei der?

Du warst bei ihr, um an die Freundin von dem Dealer ranzukommen, oder?

Siehst du, du bist sauer.

Es war besser, als du nichts davon wusstest.

Ich verstehe überhaupt nicht, warum du jetzt auf einmal zu ihr willst, nach

Monaten der Funkstille.

Das ist doch die, die ihre Mitbewohnerin als vermisst melden wollte.

Ja, ja.

An dem Tag, als Marek Kolschak gefunden wurde.

Wäre Rani Evers an dem Abend nach Hause gegangen, nachdem sie bei Marek Kolschak

gewesen ist, hätte ihre Mitbewohnerin sie doch nicht als vermisst melden

Ich lasse sie vorladen.

Ich rufe die Stadtvermeldung an.

Ich glaube nicht, dass das nötig ist.

Kein Empfang. Du wartest.

Entschuldigung, wer sind Sie?

Sepp, Fribo Bremen.

Ich habe eine Frage an Sie.

Sie haben ausgesagt, dass Frau Evers Montagnacht zu Hause war.

Warum wollten Sie sie dann am nächsten Morgen als vermisst melden?

Rani hatte sehr früh das Haus verlassen, das habe ich nicht mitbekommen.

Kannst du uns vielleicht mal kurz alleine lassen?

Ah, Entschuldigung.

Wo ist denn Frau Evers?

Was?

Hier, bitte.

Ach so.

Ja, ich habe Ihren Kollegen schon Bescheid gesagt, das mit der Fenster.

Meldung des wahren Missverständnisses?

Rani ist einfach nur früh los.

Sie wissen schon, dass Ihr Exfreund ermordet wurde?

Das mit dem Stalking, haben Sie da irgendwas mitgekriegt?

Sie sind meine Mitbewohnerin.

Ja, habe ich mitgekriegt.

Ich bin an dem Abend zu Marek.

Hab ihn angebrüllt.

Der meinte, ich hätte Verfolgungswahn.

Er hat mir die Tür vor der Nase zugeknallt und mit Polizei gedroht.

Und dann?

Bin ich gegangen.

Nach Hause?

Ich habe einen Ort, der nur mir gehört, den niemand kennt.

Was ist das für ein Ort?

Ich sage Paula dann immer, dass ich feiern gehe.

Eine alleinerziehende Mutter glaubt man das natürlich.

Und wenn ich dann da war, dann habe ich wieder Kraft.

Und Ihre Tochter, wo ist die in der Zeit?

Bei Paula.

Für Paula ist es auch nicht schlimm.

Also es ist okay, wenn ich erst am nächsten Tag wiederkomme oder

Nur erreichbar muss ich bleiben, das ist die Bedingung.

Wenn Marek Kolczak sie gestalkt hat, dann wusste er doch bestimmt auch, wo

dieser Ort war.

Nein.

Als es mit dem Stalking angefangen hat, bin ich da nicht mehr hingegangen vor

lauter Angst.

Ich wollte auf keinen Fall, dass er mir dorthin folgt. Und warum waren sie

ausgerechnet in der Nacht, in der er ermordet wurde dort?

Weil sie eventuell schon wussten, dass er tot war?

Nein.

Ich war ja vorher bei ihm. Ich wusste, dass er zu Hause ist.

Ich konnte einfach nicht mehr. Ich brauchte eine Pause.

Wissen Sie, was das Schlimmste ist?

Diese Leute, die einen ernsthaft fragen, ob man sich am Wochenende ein bisschen

erholt hat.

Also klar, ich verfehle, dass man das nicht ganz nachvollziehen kann, wie das

ist, alleine mit Kind.

Das habe ich ja vorher auch nicht.

Aber ich habe seit Jahren keine Minute Pause gehabt.

Und wie dieser Staat mit alleinerziehenden Müttern umgeht, das

unterirdisch.

Ich habe eine Wut in mir, die können Sie sich nicht vorstellen.

Sie müssen mir trotzdem sagen, wo dieser Ort ist.

Ich kann sonst der Alibi nicht überprüfen.

Ich verspreche Ihnen, ich behalte es für mich.

Marek Holczak ist tot, er kann hier nichts mehr tun.

Wollen Sie wegen ihm ins Gefängnis?

Wo ist der Ort?

Warum haben Sie ihn damals eine hochschwangere junge Frau bei sich

lassen? Weil es sonst keiner macht.

Finden Sie mal.

Eine bezahlbare Wohnung in dieser Stadt ist alleinerziehende Mutter.

Kenne ich viele, die das gemacht hätten. Also an ihrer Stelle meine ich.

Meine Mutter war auch alleinerziehend.

Entschuldigung. Ja?

Sepp!

Wir dürfen heute Zellvernehmung veranlassen.

Wozu?

Und du bist mir Alleingänge vor?

Lässt du einen Raubverdächtigen hinter meinem Rücken nach Hause spazieren, oder

was?

Hinter deinem Rücken?

Da gefällt es dir gut, oder?

So, jetzt müssen wir uns aber beeilen. Nicht, dass du mir so lange warten

Oh, ich freue mich so aufs Geburtstag, Kind.

Ja, und sie freut sich erst. Und auf die Geschenke.

Ich habe was für Sie.

Die sind von Ihrer alten... Von meiner alten Adresse.

Genau, da haben wir Sie zuerst gesucht.

Das ist schlau.

Danke.

Rani Evers sagt, dass sie an dem Abend, als Marek Kolczak ermordet wurde, in der

Schrebergartenkolonie war, wo sie selbst einen Garten hat.

Ich fahre da eben vorbei und überprüfe das Alibi.

Sag nochmal.

Was?

Grüß Mia denn?

Sie sollte eigentlich nicht hier auf mich warten.

Das Raum

ist

leer.

Was? Wo ist denn Mia? Sie weiß, dass ich...

dass ich sie abhole. Ich habe ihr gesagt, ich fahre kurz zu Mama ins

und dann komme ich später wieder hierher.

Tschüss.

Das kann doch gar nicht sein. Marike ist tot.

Ich hätte bei ihr bleiben sollen nach dem Unfall. Vielleicht ist sie im Park

den anderen.

Ruf sie mal an.

Ruf sie mal an.

Oh Gott.

Ich habe mein Handy nicht. Ich kann nicht sehen, wo die ist.

Ich gehe schnell rein und gucke, ob sie drin ist.

Scheiße. Okay, ich brauche jetzt die Polizei.

Mama.

Ja.

Wo warst du?

Zu dir, Mama.

Ich habe doch gar nicht geboren.

Wo hast du die Blumen her?

Aus dem Park.

Du warst alleine im Park.

Weißt du, was wir uns für Sachen gemacht haben?

Das machst du nie wieder, okay?

Jetzt feiern wir erst mal Geburtstag, ne?

Okay.

Guck mal, was Paula alles Schönes gemacht hat.

Wer hat heute Geburtstag?

Kriegt ihr auch Geschenke?

Ja, ja, ja.

Wer hat heute Geburtstag?

Wir, wir, wir.

Kriegt ihr auch Geschenke? Ja, ja, ja.

Gute Laune?

Hat schon selbst durchgegeben.

Der Vater von Rani, Evas Tochter.

Seit Anfang des Jahres eine langjährige Haftstrafe in NRW abgesessen, ist

rausgekommen, nur um drei Tage später wieder verhaftet zu werden.

Wer die gleiche Kraft hat, bewachtet darauf überzeugt.

Dem scheint es einer JVA zu gefallen.

Dann wenigstens wissen wir das dran, ihr, was in dieser Sache nicht gelungen

hat.

Das ist ja mit dem Türsteher, Dennis Facher.

Den mussten wir gehen lassen.

Wir können ihm nichts nachweisen.

Aber dann habe ich... Seine Anrufliste noch mal genauer angeguckt.

Da taucht eine interessante Nummer auf.

Die hat ihn angerufen.

Heute Mittag erst.

Ich hab die Nummer wiedererkannt aus den Akten zu unserem neuen Fall.

Rate.

Du kannst die Nummer merken, nachdem du sie einmal gelesen hast? Na ja, wenn sie

auf dem Schnapsfall endet wie 666.

Oh, die Nummer ist teufelnd.

Was machen Sie da?

Hey!

Hey!

Der da wollte Ihr Siegel aufbrechen.

Danke, Frau Nicolett.

Was machen Sie denn hier?

Brauche ich einen Nationalanwalt?

Weiß ich nicht. Brauchen Sie?

Die Frau, von der Sie mir erzählt haben, die Marek Kolschak aufgelauert hat bei

der Arbeit.

Sie war sein Stalking -Opfer. Wussten Sie das?

Nein.

Marek hat sich sogar bei der Polizei gemeldet, um sie loszuwerden.

Dann hat er immer öfter bei der Arbeit gefehlt.

Ich bin sogar zu ihm nach Hause.

Dass jemand so neben der Spur ist, wegen einer Trennung, habe ich noch nie

gesehen.

Wegen der Spur.

Solange wir Stalking so nennen, wird sie nie irgendwas ändern.

Solange wir stigmatisieren auch nicht.

Ich sage doch nicht, dass es richtig ist, was Marek gemacht hat.

Aber der war nicht mehr bei sich, der brauchte doch Hilfe.

Und, konnten die dem da helfen?

Ja, die konnten helfen.

Er ist erst mal aus dieser krassen gedanklichen Spirale rausgekommen. Warum

haben Sie mir das nicht erzählt, als wir uns das erste Mal getroffen haben?

Ich wollte nicht, dass Sie ihn als so ein Psycho abstempeln.

Was wollten Sie jetzt hier in seiner Wohnung?

Hm?

Gut.

Halt, stopp, nein, bitte, bitte.

Ich versuche nur, meine Familie zu schützen. Wirklich.

Der macht mich sonst fertig.

Wer?

Dennis Zacher.

Der Türsteher, den Sie vorhin angerufen haben.

Was wollten Sie denn von dem?

Bei Marek in der Wohnung der USB -Stick und den Bilder.

Ja.

Herr Lefalk hat gelogen.

Der wusste doch, an was Marek Kolchak gearbeitet hat.

Kolchak hatte irgendwas gegen unseren Türsteher in der Hand.

Irgendwie konnte er beweisen, dass Dennis Tacher für den Drogentoten

verantwortlich ist im Dark.

Es ist aufgezeichnet, ein Tag vor Kolschaks Tod.

Wie konnte er denn an so einen Beweis kommen und wir nicht?

Er ist die Toten. Er hat die scheiß Drogen verkauft.

Scheiß Drogen?

Scheiß Drogen? Soll ich dir zeigen, was die scheiß Drogen sind?

Los, mein Ohrring! Ja, dein Ohrring!

Von meinem Scheiß ist dieser Ohrring gekauft, ja? Dennis!

Das ist die Freundin vom Türsteher, die jetzt für ihn im Knast sitzt.

Dieses Video beweist nicht, dass Dennis Zahra Marek Kolczak umgebracht hat.

Was ist mit Rani Evers Alibi?

Die war in der Gartenkolonie. Ich habe das Handy dort gefunden.

Die Bewegungsdaten stimmen überein mit ihrer Aussage.

Und die gespeicherten SMS von Marek Kolczak bestätigen alles, was sie uns

bereits über ihn gesagt hat.

Dann war es der Türsteher.

Er merkt, dass gegen ihn recherchiert wird.

Lockt ihn zum Ufer und macht kurz einen Prozess. Ja.

dringender Tatverdacht deine Sache einstellen.

Ja.

Mama, ich klicke nach oben.

Ey, Paula, danke nochmal.

Aber es war wirklich viel zu teuer.

Ja.

Paula, kannst du dich mit mir als Handy verbinden, solange ich kein neues habe?

Damit sowas überhaupt nicht nochmal passiert.

Habe ich schon.

Wohin gleich, sonst verpasst ihr mich nochmal.

Gut, ich mache noch eine Abendrunde. Ihr kommt zurecht, ja?

Danke.

Bis später. Bis später.

Ach so, bevor ich es vergesse.

Wir kommen

zur Abschlussprüfung.

Auch mal wieder hier.

Zum letzten Mal hoffentlich. Das werden wir sehen.

Ihr geht nach Punkten.

Anwesenheit zählt mit rein.

Moin, Mann.

Die Freundin des Dieners hätte niemals mit mir gesprochen.

Vielleicht hätte sie Marie was erzählt und die hätte dann Hafterleuchterung

bekommen.

Spitzleinig.

Spitzel in Befängnis, weißt du, wie gefährlich das ist?

Das ist meine Familie und im Gegensatz zu dir bedeutet die mir nichts.

Ja, soviel, dass du sie erst in den Knast bringst und dann monatelang zur

bist, sie zu besuchen.

Hey, gut Morgen, Mann.

Wir zwei sehen uns nächste Woche wieder.

Was war das?

Was ist los?

Scheiß Bullen!

Tickt euch!

Meine Mutter hat immer unsere Geburtstage vergessen.

Meine Schwester und ich werden dann selber gefeiert.

Egal wann, Hauptsache im selben Monat.

Und Hauptsache wir hatten einen Kuchen.

Marie hatte vor drei Wochen Geburtstag.

Morgen ist der letzte Tag im Monat.

Bierchen? Später.

Jetzt ist Feierabend.

Alles Gute.

Weißt du, wir beide, wir beide, wir

machen jetzt mal einen Turbo -Neustart.

Ich will aber, dass wir hier bleiben.

Hol mir doch mal meine Schuhe.

Die schwarzen.

gar nicht meine Schuhe.

Sind Paula's? Ja.

Bring die mal zurück.

Na gut.

Ich bin wieder da.

Habt ihr schon angefangen mit Vorlesen?

Ich will mich endlich wieder sicher fühlen in meinen eigenen vier Wänden.

Aber du bist doch jetzt sicher.

Wo willst du denn überhaupt hin? Also, aufs Land zu meiner Cousine?

Hm.

Und was mit mir? Also, wenn du gehst, dann bleibe ich zurück.

Du kannst uns doch besuchen kommen, ne?

Ja.

Willst du das überhaupt schaffen?

Du hast ja noch nicht mal... Noch nicht mal was.

Du hast es doch bisher auch nicht hingekriegt.

Du?

Und uns wärst du ganz schön rein, oder?

Wo sind denn deine Freunde?

Wir können nicht schlafen, Paula.

Ja,

das klingt dann wohl schwer nach... Heißer Schokolade!

Ähm, es tut mir leid, was ich vorhin gesagt habe.

Ja, mir tut es auch leid.

Ich hätte es ohne dich alles nicht geschafft.

Aber...

Ich glaube, es ist Zeit, dass Mia und ich mal auf eigenen Beinen stehen.

Total.

Gut.

Du kannst mich von meinem Blatt abnehmen.

Guck mal.

Alles okay?

Ja, klar.

Paula, das Flugzeug ist für dich. Dann hast du auch eins.

Danke, meine Große.

So ein schönes Bild, danke.

Habt ihr eigentlich schon fertiggepackt?

Ich weiß, dass du das super schaffen wirst.

Du bist ja nicht mehr die gleiche, die damals bei mir eingezogen ist.

Naiv, völlig grün hinter den Ohren.

Was heißt grün hinter den Ohren?

Nein, du hast dich wirklich verändert.

Du wirst es super schaffen, auch ohne Hilfe.

Wenn du willst, kann ich euch mal ums Bahnhof fahren.

Ich will gar nicht gehen.

Ist ja leichter mit dem ganzen Gepäck.

Mia, hilf mir doch nochmal packen.

Na komm, hilf deiner Mama.

Geh schon mal vor.

Es ist

alles

gut, mein Schatz.

Ich dachte nur, ich hätte einen Gespenst gesehen.

Es gibt keinen Gespenst, Mama.

Weil es doch welche gibt.

Mia und ich dachten, wir drei machen doch mal was Schönes zusammen.

Aber unser Zug?

Mia will total gerne ihr Flugzeug noch mal draußen fliegen lassen.

Dennis Tacher war nicht der letzte Mensch, mit dem Marek Kolczak gesprochen

Okay.

Ja.

Halle, spiel nochmal ab, bitte.

Ja, leider kann man nicht erkennen, wer das ist.

Stopp nochmal.

Stopp. Wollen wir zurück?

Benno Falk, der Kollege von Marek Kolczak, der hat so einen Verrat.

Warum war Benno Falk in der Mordnacht am Tatort?

Weil Kolschak ihn mitgenommen hat.

Deshalb wusste Dennis Zacher auch, wen er erpressen muss wegen dem USB -Stick.

Benno Falk hat aber ein Alibi.

Welches nochmal?

Seine Frau.

Also keins.

Haben die Bewegungsdaten vom Handy abgeglichen. Die stimmen. Das Handy kann

auch zu Hause liegen gelassen haben.

Böselein Flickrauch, du bist doch schon so groß.

über die Wolken hoch hinaus.

Von dort oben siehst du jedes Haus.

Vöglein fliegt weit, deine Flügel sind bereit.

Egal wie weit der Weg sein mag, gleiten dich durch die Lüfte Tag

für Tag.

Neugrund. Kollegin!

Seit einer Woche laufe ich hinter dir her.

Sicherheit geht vor.

Wie lange dauert das? Ich habe es eilig. Wenn es gut geht, eine Viertelstunde.

Willst du mit mir eine Limonade trinken gehen?

Bist du immer noch sauer? Du hast eine Grenze überschritten.

Sepp?

Hallo?

Frau Evers?

Wie lange

dauert

so eine verdammte Waffenrevision?

Viertelstunde? Mein S.

Ich habe es mir anders überlegt. Wir fahren jetzt zum Bahnhof.

Aber ich will noch mein Flugzeug ausprobieren.

Ja?

Und ich bringe euch doch nachher. Mit dem Gepäck.

Brauchst du Hilfe?

Das ist mein Ort.

Mein, dein. Das ist doch alles unser, oder?

Ach, ich habe übrigens hier...

so eine Einladung gesehen und die braucht eine Antwort von dir. Ich habe

angerufen und dann sagen die mir doch, du hast seit Jahren einen Garten hier.

Seit Jahren? Was machst du denn hier alleine?

Ohne mir und mich?

Was hast du denn sonst noch so für Geheimnisse?

Hallo?

Können Sie mir irgend helfen? Ich bin hier ganz blöd hängen geblieben.

Ich schaffe das nicht alleine.

Ja.

Paula kann Ihnen helfen.

Sie macht das sicher gut.

Ja.

So, zeigen Sie mal her.

Ich gehe schon mal vor und mache das Tor auf.

So.

Sepp!

Mama, jetzt warte doch mal.

Ich muss hier kommen.

Dann hier was.

Ja? Der kann es schon erlauben.

Ich!

Mama, Verstecken ist langweilig.

Mia, Rani, wo seid ihr denn?

Meine App sagt ganz, ganz nah irgendwie.

Gib mir dein Handy.

Gib mir dein Handy.

Mama!

Was macht ihr denn da?

Marek hat gesagt, dass er einen Informanten treffen will. Dass er mich

Kollegen dabei haben will.

Warum steht da plötzlich dieser Türsteher vor uns? Marek hat mich

Der wollte nur, dass ich mitkomme, weil er alleine Schiss hatte.

Er wollte ein Statement von Dennis Zacher für seine Geschichte.

Aha.

Um ihn zu provozieren, hat er ihm von seinem Beweisvideo erzählt.

Aber Dennis hat kein Statement gegeben, der hat uns gedroht.

Und es ging in der ganzen Scheiße mit drin.

Vielleicht wollen Sie jetzt einen Anwalt anrufen?

Ich habe doch Marek nicht umgebracht.

Mann, ich hab den nur... Ich war einfach wütend. Ich hab den... Ich hab nur

einmal zugeschlagen, ja? Der hat noch gelebt, als ich weggegangen bin. Bitte,

wirklich. Sam, sie ist ohne Waffe los.

Hat einen Anruf von Rani Evers bekommen.

Weißt du, von wo der Anruf kam? Ja, konnte ich orten an der Gartenkolonie,

weit entfernt.

Okay, ich fahr los, schick mir die Adresse und Verstärkung.

Raus! Raus!

Ja, so schön.

Ich habe uns ein Picknick gemacht.

Ich habe eigentlich gar nicht viel Lust auf Kaffee.

Ach du, da ist sie.

Das ist richtig genial.

Dann darfst du so ein Chaos nicht antun, Vani.

Wir brauchen Stabilität.

Mia?

Du warst es mit den Fotos im Wohnzimmer.

Ich dachte...

Dann kommst du zur Vernunft, gehst zur Polizei, zeigst das Arschloch an.

Und wir haben endlich wieder unsere Ruhe.

Du kannst ja nicht mehr weglaufen, wenn es schwierig wird.

Mensch.

Ja, ich bin dir in der Nacht, bin ich dir nachgeschlichen.

Ich wollte nicht.

Nicht, dass dir was passiert.

Ich wollte Marek nur konfrontieren.

Und dann bin ich gerade vor seiner Hauntür.

Und er geht raus. Und ich gehe ihm nach.

Und auf einmal ist er dieser Typ. Und er

schlägt ihm voll ins Gesicht.

Ich wusste überhaupt nicht, was da passiert, was da los ist.

Und ich dachte noch so, ich dachte noch so, Paula, geh nach Hause,

dachte ich.

Aber dann, oh Gott,

sehe ich den da, sehe ich den Marek auf dem Boden allein?

Das Gesicht voller Blut.

Und ich gehe zu ihm, wie automatisch.

Marek hockt da am Wasser und wäscht sich das Gesicht.

Hört mich nicht. Und ich?

Ich habe diesen Ast in der Hand. Keine Ahnung.

Hört ich den? Ich weiß es nicht.

Und dann dreht er sich um.

Ich wollte ihm nur helfen.

Dann schaut er.

Warte, dass es vorbei ist.

Boah, dieser Blick.

Dieser Blick.

Ja, so.

So,

jetzt trinken wir was.

Nicht trinken!

Komm,

komm, komm.

Ich schau mal zum Auto.

Ich schau mal zum Auto.

Frau Södersen, ich bin hiermit festgenommen.

Verstanden?

rumwerfen. Aber der Rucksack ist so schwer.

Ja.

Mama,

du weißt doch, du kennst Spänzel.

Gut. Ich habe dir das Leben gerettet.

Bist du noch sauer?

Deine Roboter -Kollegin meinte, in Ausnahmefällen kann man auch mal

Krankenhausbesuche machen.

Danke.

Aber nur bei Familie.

Das ist ja auch nicht dein Geburtstag.

Das Leben ist wie eine Krimiserie.

Manchmal kommt es anders, als man denkt.

Die Antwort mit Manoir.

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