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Original subtitles

Vielen Dank.

Kommt mal her.

Kommt mal her.

Was kommt denn hier?

Kommt mal her.

Kommt mal her.

Ihr seid so groß geworden.

Du hast einen Bart.

Wollen wir was machen zusammen? Wollen wir jetzt rausgehen, wir drei?

Komm bitte mal da weg.

Du hast doch gesagt, Papa kommt gar nicht mehr wieder.

Nicht doch.

Bist du verrückt? Was soll denn der Scheiß? Was kannst du nicht machen? Was

denn das?

Bring doch jetzt auf.

Du kannst nicht einfach hier aufhören und denken, es wäre alles in Ordnung.

ist denn los mit dir?

Was hast du denn gemacht?

Ich habe keine Angst.

Du kannst ihnen sowas nicht erzählen.

Vielleicht kommt ihr am Tag dann wieder.

Was willst du?

Meine Kinder sehen.

Und deswegen kommst du hier einfach rein, oder was?

Deswegen kommst du einfach rein, wenn wir nicht zu Hause sind und setzt dich

Kinderzimmer meiner Kinder, nachdem du eine halbe...

Deine Kinder genauso wie deine Kinder.

Scheiße, dann kümmere dich nicht alles halbe Jahr um sie.

Vielen Dank.

Ich bin so froh, dass ich dich wiederbezognen habe.

Es ist immer so schwer, dass ich hier bin. Was? Keiner. Wo warst du denn die

ganze Zeit? Lass mich mal.

Jetzt küss mich doch mal. Ist gut, ist gut. Lass mich mal.

Was machst du hier?

Wohnst du hier?

Hey!

Was hast du da nicht gesagt?

Küss mich doch mal.

Hey, hör mal.

Wer weiß noch, dass ich hier bin? Keiner.

Au.

Warum?

Entschuldigung, ich kann nicht mehr.

Es ist okay.

Es ist okay.

Es ist okay.

Du, das habe ich dir jetzt im Rollstuhl.

Du willst doch auch sein Geld wiederholen. Ja, aber es ist nicht mehr

Du bist nicht mehr da.

Ich habe das doch für dich besorgt.

Ich kann es mir nicht zurückgeben. Nein, nein, hör mal zu.

Das ist vielleicht meine Scheiße. Nein, nein, es ist gut.

Da bist du selber drauf gekommen.

Lass mich da raus.

Lass mich da raus.

Für deine Kinder. Hör auf, ich habe das noch mal verstanden.

Lass mich.

Hör zu, hör zu.

Er weiß noch, dass ich hier bin.

Daniel, musst du das irgendwie... Oh Gott, ich habe das so schiss, dass du

kannst.

Lass mich in Ruhe!

Lass mich in Ruhe!

Und wie war Ihr Tag so bis jetzt?

Hitze und zieler Woche.

Beschissen.

Ich passe nie wieder auf eine Wohnung auf, egal wie gut ich sehen kann.

Wenn ich mit rauskomme, ist mir nichts in Ruhe.

Die Wohnung von einem Bekannten oder Freund?

Bekannter.

Gut,

stehen wir mal ein.

Spuren? Serologische Spuren, Speiche vielleicht.

Fingerabdrücke aus auf der Fensterbank, die wurden wahrscheinlich abgewischt.

Und wir haben Haare, die sind noch nicht zugeordnet, aber so wie es aussieht,

nichts von der Toten.

Davon brauche ich direkt eine Analyse und eine Arbeitsgruppe ins Büro.

Danke. Was bedeutet, dass man an einer Stelle auch gewischt?

An zwei Stellen.

An der Fensterbank und am Waschbecken.

Am Spiegel sind aber Fingerabdrücke und sonst überall auch. Vielleicht wurde er

überrascht? Möglicherweise, ja.

Und Sie?

Wie ist diese Frau?

Was wissen wir über Sie?

Interessiert Sie sich für die namenlosen Toten?

Kein Handy.

Schade. Ich muss mich ernst schlagen. Bei mir geht er nicht ans Telefon.

Vielleicht bei Ihnen.

Okay, eigentlich ein ordentliches Heim, wie meine Mutter gesagt hätte.

Aber?

Nicht aufgeräumt.

Nein, das ist der Raum eines Mannes. Wenn ich hier leben würde, würde ich

genauso einrichten.

Und nur weil eine Frau wieder auftaucht und Unordnung macht, muss man sie

totschlagen. Sie hat ihn genervt.

Und er hat ihr das Licht ausgekrempft.

Sie wurde von vorne erschlagen. Ins Gesicht.

Jetzt warten Sie mal den Befund der Kollegin ab.

Das sieht man doch.

Wer erschlägt eine Frau, die vor einem kniet? Frau Brandy, wie wehnt das

einfach? Ja, ich sehe das einfach so. Es gibt immer einen Grund, wenn ein Mensch

einen anderen tötet.

Jetzt. Plötzlich, seit ein paar Jahren ist es immer gleich ein gestörter

Amokläufer. Aha, und was wäre der Grund?

Sie hat ihn genervt.

Die wollte ich Ihnen bringen.

Ich dachte auch, Sie wären weg.

Wollen Sie das Geld jetzt gleich haben?

Nein, nein, das können Sie mir geben, wenn Sie auschecken.

Bleiben Sie die ganze Woche?

Weiß nicht.

Wollen Sie sich das dann die ganze Woche geben?

Ist ja klar.

Also wenn Sie wollen, können Sie nachher auf den Café runterkommen.

Dann zeige ich Ihnen das Programm und gebe Ihnen ein paar Tipps.

Sag ich nicht.

Wieso?

Na, hat's geschmeckt?

Was war denn da drin?

Herz vom Mond.

Doch,

ist wahr.

Können wir Sie eventuell noch heiraten?

Nee, brauche ich nicht. Ich bin ganz egal hier.

Schade. Da nehme ich doch noch eine Flasche.

Was müssen Sie übergeistern?

Wir sind nicht durcheinander, oder? Sagen Sie mal, ich will das wirklich

Vielleicht weiß sie, was ich frage.

Ob sie was weiß.

Was wollen Sie? Was sind Ihre Probleme?

Weiß nicht. Da bin ich schon zu lange in Deutschland.

Holen Sie sich ein Glas?

Wie heißen Sie?

Francesca.

Francesca?

Arbeiten Sie immer hier?

Ja, ich helfe hier ganz oft aus. Ich wohne quasi um die Ecke.

Ganz nah näher?

Wie geht es Ihnen da?

Na dann, dürfen wir auch anstoßen.

Ja.

Tutto al posto y niente in ordine. Es ist wahr.

Also was hat dieser Mann da gemacht?

Wir haben bei ihm einen Stapel DVDs gefunden. Die guckt sich jetzt der

mal an.

Super Job.

Also wie steht er am Fenster und schaut den ganzen Tag raus? Das kann es doch

nicht sein.

So schön ist die Gegend da nicht. Und dann über diesem riesen Leerstand.

Und wer war überhaupt diese Frau?

Was steht hier auch noch da? Ich habe hier laute Namen und Zahlen, als ob der

Typ ein Wettbüro oder Geldverleih gehabt hätte.

Wenn ich herausfinde, wer hinter diesem Namen steckt, weiß ich auch, wer sie

aufgeschrieben hat.

Da ist er arbeitslos gewesen.

Hat kein Geld. Oder die Polizei sucht ihn bereits.

Oder er hat sexuelle Vorlieben, die mit Krach verbunden sind.

Dann macht so ein Versteck natürlich Sinn.

So eine Art Schweidwohnung.

Interessiert Sie das nicht? Jetzt hören Sie mal auf.

Er hat eine Frau erschlagen und abgehauen. Ich möchte nicht wissen, wie

ticken, ob er einen rosa Schlück verträgt. Ich will lieber wissen, wo er

ist.

Wie lang lag die Frau da?

Seit gestern.

Nachmittags um drei.

Und gab es irgendwelche besonderen Merkmale?

Also Muttermahl oder eine polnische Zahnfüllung?

Die sehen inzwischen genauso aus wie hier.

Sie wissen doch, was ich sagen will.

Vorsicht.

Beruflich?

Worofka, Reitelbeere. Meine Mutter schickt mir mehr, als wir essen können.

Worofka? Nein, vielleicht ein andermal.

Und was gab es noch bei ihr?

Sie hat geweint.

Bevor sie starb?

Ja.

Der Schlag kam gerade von oben.

Verletzungen an den Händen?

Abwehrverletzungen?

Naja, Fasern hinter den Fingernägeln. Sie hat sich auf jeden Fall an ihm

festgehalten, aber kein Kampf.

Das muss plötzlich gegangen sein oder sie hat sich eben nicht wirklich

Machen Sie mal.

Bitte.

So?

Sie sind beide gefallen.

Ja. Sie auf jeden Fall.

Ist ja viel zu nah. Das fühlt sich ja ganz verzweifelt an.

Daniel, richtig?

Müssen wir mal kurz quatschen, okay?

Du fährst? Komm, geh schnell.

Setz dich.

Komm, setz dich hin.

Wie hast du nur rausgekriegt, wo ich wohne?

Ich hab das gar nicht rausgekriegt.

Maren wusste das aber von dir.

Naja, also ich hab dich gesehen.

Wo?

Als du unten aus dem Hof rausgekommen bist.

Weißt du nicht mehr?

Boah, ich hab so Schiss.

Echt? Wieso?

Ja, keine Ahnung, dass du Stress machst oder so. Woher können wir uns denn?

Äh, wir haben uns doch mal bei Maren gesehen.

Ja, ja, bei Maren. Äh, hab ich ihr was vertickt?

Also, war, glaube ich, im Winter. Also, wenn sie jetzt nichts gesagt hätte,

hätte sie es doch vergessen.

Und Maren?

Hat sie dir was über mich erzählt? Oder hast du die öfter gesehen in letzter

Zeit?

Hast du die öfter gesehen in letzter Zeit?

Nee,

die hat ja nur alle paar Wochen was gekauft.

Aber wieso wunden sie das eigentlich?

Sie reißen sie schon ab, oder?

Nein, ich wohne jetzt in der Stadt.

Ja, dann wie siehst du scheiße aus, Mann.

Brauchst du irgendwas zu sagen? Ich habe nicht nur Gras, ich habe auch Eis und

Sties und alles.

Wer weiß denn was noch, dass ich da gewohnt habe? Hast du das irgendwem

Was? Hast du irgendwem erzählt, dass ich da gewohnt habe? Hast du das irgendwem

erzählt?

Hm?

Hast du das irgendwem erzählt?

Nein! Hast du das irgendwem... Nein!

Wenn du irgendein Problem hast, mach es mit deiner Kleinen aus.

Wer weiß noch davon? Niemand! Wer weiß noch von mir? Niemand!

Wer weiß noch von mir?

Niemand! Wer weiß noch davon?

Wer weiß noch von mir?

Papa? Lisa.

Mein Engel.

Was machst du denn hier?

Weil ich die Mama heute nicht habe.

Nee, die muss arbeiten.

Aber was machst du denn hier?

Ich wollte mal in Ruhe mit der Mama reden, weil ich habe gerade ein kleines

Geldproblem und ich dachte, ich kann mir dabei helfen.

Geht's dir gut, Papa?

Ja.

Ich komme später nochmal wieder.

Aber sag dir Mama nicht, dass wir uns gesehen haben, ja?

Ja?

Elisa, es ist wichtig, du musst da sein.

Ich weiß nicht.

Bitte.

Du musst das sagen.

Ja.

Die Straße auf der anderen Seite des Tateorts, habt ihr da auch schon

nachgesehen?

Ich glaube, ich habe hier was.

Ich könnte das erste Beispiel von der Toten sein.

Spusi kommt gleich.

Ja.

Untertitelung des ZDF, 2020

Vielen Dank.

Sieht nach Molotow -Cocktail aus, sagen die Kollegen. Vielleicht auch zwei.

Was sagt der Arzt?

Ich bin ein medizinisches Wunder.

Ein hauchzarter Rauchvergift.

Weil es weiter nichts Interessantes ist.

Warum nehmen Sie ein neues Medikament?

Es war doch alles bei Ihnen ganz vernünftig eingestellt.

Ja, die Krankheit entwickelt sich weit und ich muss mich immer neu drauf

einstellen.

Macht Ihnen das Angst?

Die Wohnung ist fast komplett ausgebrannt. Und jede Spur vernichtet.

Ich habe ihn gesehen.

Wer war da?

Wer war da?

Dieser Mann, den wir suchen.

Sicher?

Ich habe ihn da eben gesehen.

Ja, aber verstehe ich jetzt nicht.

Kann ja gar nicht sein.

Maren Rees hat geweint, bevor sie starb.

Sagt wer?

Die Kroll?

Er hat sie erschlagen.

Und mich hat er gerettet.

Untertitelung des ZDF, 2020

Untertitelung des ZDF, 2020

Ja,

wir sind in zwei Minuten da.

Die Kontrollstellen stehen jetzt.

Wir übergeben an die 255.

Ich erwarte Rückmeldung der Kollegen.

Manuel,

mach bei dir aus.

Wollen Sie nicht weiter zu Hause bleiben?

Das haben Sie falsch verstanden.

Was hat denn der am Bauch? Was für eine Verletzung ist das?

Nach einem leichten, schnellen Tod sieht es nicht aus.

Wir haben Fingerabdrücke.

So.

Auf dem da ist jetzt die Tatart, oder? Ja.

Wir haben sie schon mal mit dem letzten Tatort verglichen. Es sind die gleichen.

Aber den hundertprozentigen Abgleich mit AFIS kann das LKA erst morgen machen.

Wer hat denn das gefunden?

So ein Trottel von 500.

Für den war ja hier Weihnachten. Der hat sich erstmal schön bedient.

Spuren hier von Heroin, Ammoniak, Epidrien, MDMA.

Und anstatt zu helfen, den Krankenwagen zu holen, hat er erst mal uns

angekündigt. Er ist hier schön verblutet.

Ist was mit Ihnen kommen?

Die neuen Medikamente habe ich doch schon gesagt.

Weniger Kaffee wäre dein beliebter erster Schritt.

Aber Ihnen geht es gut, ja?

Er tötet Maren Riese und dann jetzt dem hier. Und Sie holt er aus einer

brennenden Wohnung. Was soll denn das?

Sie meinen, ein Mensch, der die eine tötet und andere rettet, das ist bei

so nicht vorgesehen?

Nein, ist es nicht.

Und das ist das, was Ihnen Angst macht.

Jetzt kriegen Sie sich meinen Griff oder hauen Sie ab.

Dass ich noch im Leben bin, das finde ich eigentlich gar nicht schlecht.

Wahrscheinlich hat er einfach versucht, die Spur zu verwischen.

Genau das ist es, was Sie nicht begreifen. Vielleicht reicht nicht. In

läuft ein Mann rum, der tötet und Feuer legt. Der hat wahrscheinlich alle

Hemmungen verloren.

Ja, er hat eben einen Grund.

Frau Brandt, nur weil da ein Mann ist, der weinende Frauen erschlägt, hören Sie

auf, logisch zu denken.

Ich? Ihr blödes Macho -Gehabe nervt langsam.

Wissen Sie was? In Wirklichkeit sind Sie genauso beziehungsgestört wie er.

Was passiert denn da, wenn man ohnmächtig wird?

Das hängt von den Umständen ab. In Ihrem Fall vermutlich Sauerstoffmangel.

Der ist immer gekommen.

Nach allem, was wir wissen, war das der Mann, der Maren Breese getötet hat und

hat mich rausgezogen und ist dann verschwunden.

Kann ich denn sicher sein, dass ich mich richtig erinnere?

Nein.

Ein Sachbearbeiter in der Baubehörde, zuständig für diverse Konzessionen. Ein

Geschäftspartner, der seinen Ex -Partner rausgeklagt hat. Das ist aber länger

her. Ja, schön.

Und?

Eine Richterin am Amtsgericht, die für Familiensachen zuständig ist, wie

Unterhalt, Sorgerecht und so weiter. Ein Bankberater, der ist jetzt woanders,

aber er war für die Kredite zuständig. Und ein Firmeninhaber.

Sie kennen aber interessante Leute.

Das sind all die Leute, die hinter den Namen stecken, die wir am ersten Tatort

gefunden haben.

Entlassungen, kein Kredit, Schulden, eingeschränkter Umgang mit den

Kindern. Ich bin fünf Jahre zurückgegangen. Nur ein einziger kommt

dem Sie alles zu tun hatten.

Roman Eggers, 41 Jahre alt, zwei Kinder, geschieden seit fast einem Jahr ohne

Meldeadresse. Großartig, Frau Brandt.

Danke.

Ich habe die Ex -Frau ausfindig gemacht. Ich habe ihre Adresse. Seit neun

Monaten geschieden. Sie hat ihren Mädchennamen angenommen, Tamara Becker.

Respekt.

Ah, das LKA hat sich auch gemeldet. Die Fingerabdrücke an den beiden Tatorten

sind die gleichen.

Also, Fahndung läuft, die Daten sind raus. Wann machen wir das öffentlich?

Gar nicht.

Wie gar nicht?

Wenn wir das zu kurz machen, dann ist in einer Stunde hier das LKA und 20 andere

Verbindungsbeamte. Das bringt uns gar nichts. Das Risiko müssen wir ja dann

eingehen. Der ist ja jetzt schon unberechenbar.

Wenn er merkt, dass wir nach ihm fahren, dann wird er völlig unberechenbar für

schönes Entlösen.

Frau Becker, Sie müssen doch wissen, wo sich der Vater Ihrer Kinder aufhält.

Wissen Sie denn, was er zuletzt gemacht hat?

Wissen Sie, wo er wohnt?

Ob er arbeitet?

Warum haben Sie sich denn getrennt?

Ich kann mit dem Mann nicht zusammenleben.

Das geht einfach nicht.

Was ist denn daran so schwierig?

Eine Zeit lang ist doch gut gegangen.

Ja, ich hab's halt versucht.

Zum Beispiel wollten die Kinder immer einen Hund.

Und als ich einen besorgt hab, da kam er nach Hause und meinte, der muss sofort

wieder weg.

Es ging die ganze Zeit so.

Und da haben sie sich von ihm getrennt.

Ja, danach dann. Ziemlich schnell.

Und wie hat er reagiert? Wie, wie hat er reagiert? Er ist ausgezogen.

Das ist doch jetzt nicht Ihr Ernst.

Wegen einem Hund.

Ich sehe da jetzt keinen Grund, an der Aussage zu zweifeln.

Rebecca!

Ich habe einfach nicht mehr gewollt, dass ihr hier lebt.

Warum denn?

Willst du einfach nicht mehr mit ihnen aushalten?

Das ist eine Unterstellung. Ja, aber so ist es doch, oder?

Ich glaube, Sie gehen jetzt einfach mal.

Was hat er dann gemacht? Wo ist er dann hin? Wer hat die Familie ernährt? Wo hat

er gearbeitet?

Ich habe natürlich die Familie ernährt.

Keine Ahnung, immer woanders.

Können Sie bitte einfach gehen? Ich will nicht über Roman reden.

Frau Beckel, Ihr Ex -Mann wird von uns gesucht. Wenn Sie uns helfen, geht alles

viel schneller.

Er war hier.

Wollt ihr einmal kurz rübergehen?

Kommt gleich nach, okay?

Nein,

du gehst auch rüber. Ich lese euch gleich was vor, okay? Du kannst in

Buch antworten.

Warum haben Sie uns nicht erzählt, dass ich hier bin?

Ich habe mich total erschreckt.

Ich hatte ihn ein halbes Jahr nicht gesehen.

Ein halbes Jahr?

Kein Kontakt?

Auch die Kinder nicht?

Telefoniert? Nein, alles auch nicht.

Und Ihr Mann, als Sie noch zusammen lebten, hat er denn noch Sachen hier?

Nur so Kleinkram habe ich ehrlich gesagt auch schon weggeschmissen. Was für

Kleinkram?

Bücher, Anziehsachen, sowas.

Sonst nichts?

Also ein paar Taschen und Kram hat er noch unten im Keller. Der wollte auch

schon ewig abholen, aber hat er natürlich nicht gemacht. Können wir mal

runtergehen?

Was ist denn hier los?

Was wird denn das?

Ich habe ihn x -mal angerufen, dass er das Zeug abholt. So Taschen, Bauzeug.

Das war schon immer relativ praktisch für Anlage. Alles Mögliche.

Und das liegt hier noch alles unten.

Ja. Soll er mal abholen? Kannst du ruhig sagen, wenn du willst.

Der TV hat alles mitgenommen. Bitte?

Ja, da war noch viel mehr. So große Sporttaschen, Kisten.

Ich habe überhaupt nicht gemerkt, dass er hier war.

Stopp! Nicht anfassen. Das ist ein Beweismittel.

So typisch.

Die Steuererklärung lässt das Arschloch natürlich hier. Die schlechte Anstellung

von Ihrem Mann ist was anderes.

Ich kann es nachgucken.

Warum haben Sie sich dann von ihm getrennt?

Wegen diverser Unverträglichkeiten.

Unverträglichkeiten? Ja, Herr Eggers war fachlich kompetent.

Aber sozial noch sauer nicht.

Das kennt man ja.

Ja, bitte.

Sagen Sie diese Abmahnung.

Gibt es da etwas genauer?

Warum ging es denn da?

Herr Eggers hat Explosivmaterial aus unserem Lager entwendet.

Wann war das?

Nach den vielleicht zweieinhalb oder drei Jahren.

Sagen Sie es nochmal, er hat Sprengstoff entwendet.

Es ist nicht eindeutig geklärt worden.

Jedenfalls fand sich das Material in seinem Arbeitsraum, aber da

gehört es natürlich nicht hin.

Hatte er regulären Zugang zu dem Material, oder?

Ja, natürlich.

Er hat ja damit gearbeitet.

Er war der Assistent unter vielen ältesten Sprengmalen.

Haben Sie Anzeige erstattet? Nein.

Ja, wie nein?

War doch nicht nötig.

Es war doch hier alles in dem gesicherten Gelände. Also hier, in

Gelände.

Ruf mal alle Sprengstoffe, die rein und raus gegangen sind, während Eckers so

beschäftigt war.

Danke. Das ist zwei bis drei Jahre her. Das hat doch mit Marin Rehse nichts zu

tun. Es hat mit Eckers was zu tun. Das reicht mir.

Was soll er mit Sprengstoff?

Dresa hat er umgebracht, weil sie ihm bei irgendwas im Weg stand.

Kompliment. Bei irgendwas? Das ist eine absolute Scheißhypothese.

Was macht man mit einem Sprengstoff? Man zündet ihn an, man baut eine Bombe und

bumm. Und wie oft ist das in diesem Land in den letzten 20 Jahren passiert?

Bis jetzt noch keinmal, weil Leute wie wir das verhindert haben.

Wow.

Einmal im Jahr will ich auf Schiffe gucken.

Gut, was ist das?

Fragen Sie es mir.

Dichtungsringe, wahrscheinlich von einem Bootsmotor. Wir haben die bei Eggers

gefunden. Es gibt keine Bouillon?

Leider nicht.

Was haben Sie da für Kuchen?

Erdbeerkuchen kann ich Ihnen empfehlen.

Oh ja, den nehme ich. Wir haben ein Tau gefunden, ein Seil und einen Teil eines

Ansaugstuchens und solche Geschichten.

Alles deutet auf ein Boot hin.

Wir sind hier in Kiel, da gibt es kaum jemanden, der kein Boot hat.

Haben Sie eins?

Wenn Sie jetzt anfangen, ein Boot zu suchen, dann dauert das mindestens bis

nächsten Woche.

Herr Borowski, er rettet Ihnen das Leben und Sie sind ihm so dankbar, dass Sie

am liebsten seine Füße küssen würden.

Beeilen Sie sich, lange ist er nicht mehr da, sobald er die Stadt in die Luft

gejagt hat.

Man müsste eigentlich wetten, aber ich glaube nicht, dass er das wirklich will.

Dann machen Sie mal einen anderen Vorschlag.

Er ist unverschont.

Er ist vor mehreren Jahren gestorben.

Aber er weiß es nicht oder er will es nicht wahrhaben. Er ist ein Geist.

Das ist jetzt nicht Ihr Ernst.

Wohin gehen Sie?

Ich muss noch was erledigen.

Kommen Sie wieder?

Bleiben Sie doch einfach noch ein bisschen hier.

Wenigstens für heute Abend.

Einmal ist Eggers aufgeflogen, aber es kann sein, dass er noch mal versucht

Strengstoff zu besorgen und dass es ihm diesmal gelungen ist. Wie wahrscheinlich

ist das?

Es geht auf jeden Fall über eine Mordermittlung hinaus.

Ich will eine öffentliche Fahndung und das müssen Sie bei der

veranlassen. Ich? Das können wir feiern. Ich habe keine Lust, der zu sein, der

die ganze Stadt mit dem paranoiden Stau verstopft.

Was sagt denn Borowski dazu?

Ja, was ist? Was sagt er?

Wir sind einer Meinung.

Okay.

Fragst du ihn? Mach ich.

Na, Herr Hauptkommissar Brandt, bin ich schon mal gesehen?

Nein, tut mir leid.

Sicher? Ja.

Ich bin am Grab von seiner Mutter, Martha Eckert, 1952 bis 2010.

Aber es ist lange nicht mehr gemacht worden.

Ich würde gerne mal fragen, warum?

Es gibt doch ein interessantes Gespräch.

Ich bin mir sicher, dass jemand ist, der gerne redet.

Und an Maren Rees musste ich vorhin auch denken.

Die liegt da immer noch ganz rum.

Naja, ich habe Angst, dass da niemand ist, der nach ihr fragt oder um sie

trauert. So ist das eben.

Am Ende sind wir alle gleich.

Was willst du?

Warum hast du dafür gesorgt, dass ich am Leben bleibe?

Meiner Kollegin soll ich dir bestellen, dass du ein Riesenaustausch bist.

Sag mal an.

Es gibt ein Problem mit dem Geld.

Was denn mit Maren?

Ich dachte, ich höre mal was von ihr, aber ich denke gar nicht.

Ich auch nicht.

Was ist das für ein Problem?

Ja. Kohle ist weg.

Tja.

Das war nicht Marens Problem, oder?

Ja. Aber ich seh das noch richtig, dass sie das Geld für dich geliehen hat.

Ich weiß auch, wie viel das ist, ne?

40 .000.

Aber... Hat nicht gereicht.

Das ist meistens so.

Also ich denke gerade, vielleicht ist es doch eher dein Problem.

Warte mal kurz. Nein.

Da muss man kurz nach der Kröte gucken.

Diese scheiß Kolik.

Ist das eigentlich normal?

Das geht jetzt nur noch zwei Wochen so.

Ja, geht wieder weg. Das ist nichts Schlimmeres.

Das geht weg.

Guck mal,

das ist der böse Roman.

Der hat mir immer Scheiß an die Decke gebt.

Der hat mir ganzes Geld ausgegeben, du.

Ey, das ist nicht dein Geld, ja, Rolf?

Du hast das nur aufgetrieben.

Das ist der böse Roman.

Der haut sogar Frauen.

Lass den Scheiß, lass den Scheiß, ja?

Sag mal, wieso bist du eigentlich hier?

Leih mir noch mal was.

Ich brauch 50 .000 für ein halbes Jahr.

Ich geb dir 60 zurück.

Und die 40 .000 von Maren auch.

Bitte. Was hast du mit dem Geld gemacht?

Hab ich irgendeine Sicherheit?

Mann.

Soll ich denn hingehen, Rolf?

Echt?

Ich habe doch meine Kinder hier. Ich würde doch nicht weggehen ohne die

Würdest du doch auch nicht.

Ja, gut für dich.

Obwohl, bei mir selber bin ich mir nicht so sicher.

Bei dir auch nicht, wenn ich drüber nachdenke.

Warte mal eben, ja.

Junge,

der Typ da, der wird 50 .000 haben.

Und ich habe ihm gesagt, wenn er sich vielleicht ficken lässt, geht das klar.

Was meint ihr?

Geht nicht.

Ich bin Schweiger.

Und du?

Ich muss wegmausen.

Die Liebe ist ja übermorgen.

Siehst du?

Das ist ein Problem.

Das Kind war jetzt nicht mehr so einfach wie früher.

Hey Rolf, hör mal auf damit.

Du hörst mal jetzt damit auf, ja?

Gibt's doch gar nicht.

Voll Idiot. Weißt du, was wirklich dein Problem ist, Roman?

Du sagst, du hättest jemanden, was für ein Idiot du bist. Halt die Fresse!

Was? Ich soll die Fresse halten? Halt deine Fresse! Du bist der Idiot!

Ich bin immer auf die falschen Leute gehört.

Mit den falschen Leuten Geschäft gemacht, schon immer.

Hey, mach mal langsam.

Du denn, Mann?

Ich habe mit dir Geschäfte gemacht.

Das war ein Fehler.

Nee,

so ist das nämlich nicht.

Ein Typ wie dir, weißt du, ist die Welt so beschäftigt.

Wichser! Du Wichser! Halt auf!

Du hast echt die größte

Fresse.

Hey.

Welchen Leuten machst du denn Geschäfte?

Das war nicht mit ihm.

Das war wegen seiner kleinen Güte.

Das war nicht mit ihm.

Das glaube ich doch jetzt nicht.

Das glaube ich nicht.

Bitte. Leg ihn einfach erstmal in sein Bett.

Wirklich nur Idioten hier.

Nein, nein.

Kannst du mal rumkommen?

Ja, bitte.

Jetzt, ja, jetzt sofort, wenn du rumkommst, bitte.

Nein, jetzt sofort, sonst würde ich ja nicht anrufen, du Idiot.

Ja, jetzt gleich.

Guten Morgen, Frau Brandt. Der Mann hat leider keins Ihrer treuen

Verhandlungsplakate gesehen.

Überaus gedeihen Sie lieber froh, dass wir nicht schon wieder eine Leiche

Wie ist Ihre Beziehung zu Herrn Eggers?

Meine Beziehung ist, dass ich ihren Hals umdrehe.

Ich werde jetzt meine Anzeige aufgeben.

Dann beantworten Sie unsere Fragen.

Seine Freundin kenne ich.

Maren.

Woher?

Er hat mir einen Privatkredit vermittelt. Aber das war für ihn, das

Dann war er plötzlich weg.

Von heute auf morgen.

Warum beschuldigst du dich für ihn?

Das weiß dann vielleicht der liebe Gott.

Warum ist er dann gestern zu ihm gekommen?

Der Idiot wollte Geld von mir.

Und, hat er es bekommen?

Sehe ich komplett irre aus.

Glauben Sie, dass man ihm Gefahr ausgeht?

Das ist ein Idiot.

Er ist doch keiner von gut oder schlecht.

Er ist hängengeblieben, aber gefährlich.

Nicht so.

Wenn man ihm rechtzeitig was aus dem Auge hat, dann nicht. Hat er Ihnen

irgendwas gesagt, ob er verreisen will, oder? Wir sehen es schon hin.

Außer er hat doch seine Göhren hier.

Nee, nee, der bleibt mal schön hier.

Der gibt mir mein Geld wieder.

Ich hab Lust, der prägt mir vorher nicht.

Sollte er?

Der hat versucht, mich abzustechen, aber da war doch was reingesteckt.

Und warst du daran nicht gefährlich?

Eigentlich irre.

Haben Sie mal überlegt, was das bei Roman Eggers auslöst, dass er ein

draußen hängt?

Er ist doch nicht deswegen auf den Mann losgegangen. Er wollte Geld.

Wofür wohl?

Wurde Sprengstoff gefunden in dem Versteck, wo er seine Ex getötet hat?

Was ist mit dem Schiff? Mit seinem Abo? Wieso gehen Sie nicht an Ihr Telefon?

Wieso? Ist was. Natürlich ist was.

Ich muss den Staat zu zweit über die Tragweite Ihres Sprengstoffverdachts

informieren. Auch wenn Sie noch nichts gefunden haben, aber...

Die Sache ist raus, Thema ist durch. In zehn Minuten muss ich denen was

präsentieren. Und von ihnen möchte ich jetzt wissen, was ich denen erzählen

soll.

Vielfältig.

Was machst du jetzt? Ich gehe spazieren.

Roman Eggers ist verletzt. Ich habe alle Krankenhäuser, Ambulanzen und Apotheken

informiert. Und ich brauche Zugriff auf die städtischen Überwachungskameras

wegen Verkehrsbeobachtungen und so.

Ja, dann mach es mal.

Aber zack, zack.

Matthias? Ja?

Sieh mir das hier mal genau an.

Monté.

Ist das ein Brief?

Die sind nicht für Kinder.

Mögen dich...

Im neuen Lebensjahr alle guten Engel begleiten.

Auf dass deine Wünsche in Erfüllung gehen.

Und die Zukunft, die nur das Beste bringt.

Dein Papa.

Frau Becker?

Horowski? Ja.

Sagen Sie, haben Sie was zu schreiben?

Ich will Ihnen was zeigen.

Und jetzt?

Hier hat er sich versteckt.

Roman? Ja.

Meine Güte. Was wollen Sie?

Dauert es noch lang?

Hatte Ihr Mann ein Kind von einer anderen Frau?

Darf ich ran?

Ja.

Roman hätte Scham.

Er brauchte Frauen nicht gerade zu vergewaltigen, wenn Sie verstehen, was

meine. Ja, ja, ich verstehe, was Sie meinen.

Aber vergewaltigen habe ich gar nicht gesagt. Hat er Sie vergewaltigt?

Sie, ja.

Verrückt? Nein, natürlich nicht. Hat er Sie geschlagen?

Haben Sie ihn danach noch mal gesehen?

Ich nicht.

Aber? Er war im Kindergarten, ja?

Er wollte Marisa und Tobi mitnehmen. Wohin mitnehmen?

Keine Ahnung, woher soll ich das wissen?

Ich habe die jetzt erstmal zu meiner Mutter gebracht, die beiden. Frau

was will Ihr Mann?

Ex -Mann. Ihr Ex -Mann, ja, was will der?

Er hat zwei Menschen umgebracht.

Was hat er?

Bringen Sie sich mal um.

Da, da lag eine Frau.

Ja, schauen Sie da mal hin in die Ecke.

Was wollen Sie denn eigentlich von mir? Frau Becker, helfen Sie mir.

Hat er noch ein Kind?

Kennen Sie das Kind?

Vom Foto.

Ich habe ihn gebeten, den Kontakt abzubrechen mit ihr.

Ich wollte, dass er sich auf uns einlässt.

Wen hat er überhaupt umgebracht?

Wieso hat er denn eigentlich nicht die beiden umgebracht?

Hätte einige Probleme gelöst.

Luisa?

Ich hab Mama nichts gesagt.

Weiß ich doch nicht.

Hast du ja versprochen.

Aber was ist das? Was hast du da?

Ist alles gut.

Hör mal.

Ich würde gerne, dass du auch nicht mehr kommst.

Ich weiß, das ist schwer.

Aber ich passe auf dich auf.

Versprochen. Immer.

Ich kann nicht mehr hierbleiben.

Aber ohne dich kann ich auch nicht weg.

Du bist doch krank, Papa.

Nein, nein.

Wenn Mama dich sieht, das geht doch nicht.

Wo warst du überhaupt? Was machst du?

Mama sagt, dass du da keine Wohnung mehr hast.

Stimmt das?

Du sollst das nicht.

Ich habe eine Wohnung.

Okay?

Aber du liebst doch.

Ich kann bei jemandem wohnen.

Komm, ich zeige es dir.

Komm.

Komm. Du musst zum Arzt, ja?

Okay, mach ich.

Wir können zusammen gehen.

Stimmt es, dass du von der Polizei gesucht wirst?

So dann.

Das ist Luisa, meine Tochter. Roman Eggert ist ihr Vater.

Hallo Luisa.

Wann haben Sie ihn das letzte Mal gesehen?

Oder du?

Das ist schon ein bisschen länger her.

Was meint ihr denn von ihm?

Wir haben mal telefoniert.

Was wollte er da?

Ach, irgendwas wegen Unterhalt. Er wollte ein bisschen später zahlen und da

sonst immer pünktlich war.

Haben Sie mal mit ihm zusammengelebt?

Mhm.

Allerdings schon zehn Jahre her.

Haben Sie Kontakt zu Herrn Macherbecker?

Das sagt mir nichts.

Vielleicht, dass ich Sie kenne.

Frau Fritzesmann, wollen Sie mir erzählen, dass Sie nicht wissen, dass

der letzten Beziehung mit Ihnen mehrere Jahre verheiratet war und zwei Kinder

hat mit dieser Frau?

Was ist das?

Nichts.

Lisa? Ich habe Papa getroffen.

Was? Wo denn? Wann denn?

Heute eben.

Er war am Bus, als ich nach Hause wollte.

Er wollte, dass ich mitkomme.

Hat er gesagt, wohin?

So ungefähr.

Wollte er dich irgendwo hin mitnehmen oder wollte er dir was zeigen?

Wo er wohnt.

Er hat gesagt, er hat was, wo er wohnen kann.

Ich habe gesehen, wo er hingegangen ist.

Und er hat geblutet.

Lisa, hier.

Das ist für dich ein Geburtstagsgeschenk von deinem Papa.

Komm her, Mensch.

Gib die genauen Adressen durch von den potenziellen Leerständen in der Gegend

da.

Okay. Woher wollen wir denn wissen, ob er da wirklich in der Stadt ist?

Er ist mitten in der Stadt, da steht unglaublich viel leer.

Kommen Sie raus.

Dankeschön.

Ja! Er lag auf dem Gehweg,

halb weggetreten. Sie wollte nur Hilfe holen. Als sie wieder zurückkam, war er

nicht mehr da. Keine 30 Sekunden. Woher wusste die, wer das ist?

Wir haben gestern überall Bilder gezeigt.

Hier ist eine Menge Leerstand. Dieser Block kommt eigentlich in Frage.

Wir wissen auch nicht, ob er verwaffnet ist, alleine ist. Keine Infos.

Ja.

Ist er wach? Kann ich ihn ansprechen?

Nein.

Ich habe die leere Wohnung untersuchen lassen. Bei der Tasche haben die Hunde

angeschlagen. Ich komme da jetzt gerade nicht mit.

An der Tascheninnenseite war eine kristalline Anhaftung.

Der Sprengstoffschnelltest war deutlich. Damit ist Sprengstoff transportiert

worden. Das ist doch drei Jahre nicht unschädlich. Das weiß man erst, wenn man

es ausprobiert. Das wird eher unberechenbarer.

Danke. Wir haben die ganze Zeit verhindert, dass wir da eher dran

Schwachsinn. Das könnt ihr selber mal mitnehmen. Das macht jetzt der

Staatsschutz. Sie warten, bis die Kollegen zurück sind und dann stimmen

mit denen ab. Ist das klar?

Warum wart ihr hier nicht früher drin?

Das ist nicht ihr Ehrgeschäft. Woher sollen wir das wissen?

Such, Schari, such! Such! Ja, such!

Such!

Ja,

such! Such!

Habt ihr in den Taschen von Eckart was gefunden, die im Keller von Tamara

waren? Wie, ihr habt nicht weitergemacht?

Nein, die Sache ist nicht vom Tisch.

Ist doch scheißegal, wer im Krankenhaus ist. So fordern wir Arbeit.

Welches riecht wirklich ein? Eine Schädelbrennung, schwere innere

Ich übernehme die Verantwortung.

Es kann zu irreparablen Schäden kommen, beziehungsweise zum Tod.

Das Recht des Lebens steht über Ihren Ermittlungen.

Ja, aber ich habe es Ihnen ja erklärt. Wir haben ja keine andere Wahl.

Guten Tag, Herr Eggers.

Erinnern Sie sich an mich?

Ich denke schon, oder?

Können Sie mir sagen, wo Sie den Sprengstoff hingebracht haben?

Gut, dann sagen Sie mir, warum Sie Maren Rehse getötet haben.

Warum?

Ich wollte verstehen, was da passiert ist.

Bis es vorbei war.

Er ist da gelegen. Er ist nicht gestorben.

Er hat sogar noch weiter geweint.

Es gab ein Geräusch.

Wie wenn man auf einen kleinen Vogel trotzt. Und dann geht die Luft raus und

macht nochmal seinen Ton.

Wirklich nirgendwo.

Jetzt ist es wirklich vorbei, habe ich gedacht.

Ich war wütend.

Was haben Sie dann gemacht?

Nichts.

Mich hingesetzt.

Sie lag da.

Irgendwann war sie tot.

Ich habe da gesessen und ich habe gedacht, auf wieder ab, schnell.

Aber die nehmen.

Ich habe versucht, mir vorzustellen, weil sie sie nicht getötet hätten, also

ich da war.

Er ist wieder von vorne losgegangen, so wie immer.

Glauben Sie?

Erzähle ich.

Irgendwann bin ich dann los.

Erzähle ich. Erzähle ich.

Erzähle ich.

Erzähle ich.

Erzähle ich.

Erzähle ich.

Erzähle ich.

Wo ist er jetzt?

Was haben Sie mit ihm gemacht?

Warum haben Sie denn das Zeug mit sich geschleppt?

Als ich sie rieche,

hatte ich schon ein kleines Taschenmesser, damit ich mich wehren

Ich hab keine Ahnung.

Können Sie mir nicht helfen?

Was heißt denn machen?

Ich höre.

Was ist denn?

Was?

Wo?

In den Taschen aus dem Keller, da waren Parkscheine, hier aus der Gegend drin.

Wir haben sie jetzt erst mal untersuchen lassen.

Das ist ja eine Scheiße.

Da waren Hunde drauf, da ist Sprengstoff auf dem Boden. So ein Unsinn. Da ist

keine Bombe.

Jetzt lassen Sie mal Ihren paranoiden Wahnsinn.

Hat er Ihnen das gesagt? Was haben Sie ihm versprochen?

Ewiges Leben?

Ich habe dem ganz was anderes versprochen.

Frau Rostig, Sie Irren!

Lassen Sie das sein, Sie sind gleich fertig. Sie können sowas besser als sie.

Das zieht eine Untersuchung nach sich.

Raus da!

Ich glaube nicht, dass das eine Bombe ist.

Frau Wahnsinn, Sie müssen das nicht kontrollieren, was ich sage.

Das ist eine Bombe. Was soll das denn sonst sein?

Unsinn.

Gut, da liegt Sprengstoff rum.

Aber das ist keine Bombe. Ein Küchenmesser ist ja auch kein

macht das scheiß Ding dazu. Hören Sie auf sich selbst zu üben. Da unten ist

alles, was man für eine Bombe braucht. Er ist nur nicht fertig geworden, weil

wir ihn rechtzeitig geschlackt haben.

Er wollte keine Bombe bauen. Ja gut, vielleicht wollte er es, aber er hat es

nicht gemacht.

Ich will Sie auch dreimal am Tag in die Parade schmeißen und mache es nicht. Das

macht doch noch keinen Mörder aus mir.

Nein, Borusti!

Er wollte eine Bombe bauen!

Kapieren Sie es mal!

Das wissen Sie doch gar nicht, Frau Brand. Das wissen Sie nicht.

Er ist nun nicht fertig geworden.

Ja, okay, okay, gut.

Ja, er ist ein Mörder. Ja, er ist schuldig. Ja, aber wenn Sie unbedingt

hysterisch sein müssen, dann glauben Sie ihm daran, dass das eine Bombe ist, die

blöde Kuh. Das ist aber doch alles nur in Ihrem Kopf.

Das ist so blöd. Fragen Sie ihn!

Ich fürchte, das geht nicht.

Was? Warum nicht?

Ja, Brand hier. Moment bitte.

Ich glaube, dass er nicht mehr lebt.

Wann?

Kurz nachdem Sie da weg waren, gestorben. Was haben Sie mit ihm

Lassen Sie es mal gut sein, ja? Sie müssen weg! Ich mache Sie fertig! Jetzt

reicht es aber, ja?

Dann holen Sie sich in Ordnung und verschwinden Sie aus meinem Leben. Hauen

ab!

Ich mache Sie fertig, Beruf. Ich mache Sie fertig!

Es wird gesät ein natürlicher Leib.

Und es wird auferstehen ein geistlicher Leib.

Tod, wo ist dein Sieg?

Tod, wo ist dein Stachel?

Der Stachel des Todes ist Sünde.

Die Kraft der Sünde ist das Gesetz.

Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt.

Durch unseren Herrn.

Jesus Christus.

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