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Original subtitles

Alles hier beruhigt mich.

Der Wagen, die Lichter, der Geruch.

Alles sagt, das ist ein ganz normaler Tag für dich.

Und dieser Tag kann dir nichts anhaben.

Den schaffst du.

Auch wenn Niki heute Geburtstag hat.

Du bleibst entspannt.

Ja, ich bleibe entspannt.

Ich bin ein Fels in der Brandung.

Können Sie den Song in kleinen Zügen lauter machen?

Und dann kommt das Lied.

Das ich so gut kenne.

Und das ich mittlerweile über alles hasse.

Mach das lauter, Reini.

Weil ich seine Bestandteile derartig hasse.

seine Melodie hasse, seinen Rhythmus, seine verlogenen Reime hasse.

Okay,

und jetzt erst mal das Kabel.

Der dritte Teil meines Vortrags ist im Rahmen unseres Seminars.

beschäftigt sich mit der konkreten Anwendung einer modernen

Das Stufenmodell der Deeskalation stellt anschaulich dar, auf welchen

unterschiedlichen Ebenen Deeskalation oder Vermeidung von Gewalt und

stattfinden kann.

Dabei greifen sämtliche Deeskalationsstufen in ihrer Wirkung

man kann hier von mehreren Variablen sprechen.

Auf dieser Ebene beschäftigen wir uns vorrangig mit den äußeren

Rahmenbedingungen, die auf die Entstehung von Gewalt und...

Weiblicher Fahrgast 16 bis 17 Jahre, vermutlich gehobene

Mittelschicht.

Streichelt den Penis von männlichem Fahrgast.

Beide Grenzen über den spießigen Fahrer.

Weiblicher Fahrgast Mitte 30.

Starker Mundgeruch nach Alkohol und irgendeinem Medikament.

Streitet mit mir über den Preis und bezeichnet mich als Betrüger.

Herr Borowski, entschuldigen Sie, dass ich Sie anquatsche.

Ich hatte Ihnen geschrieben, Sören Affeld, jemals Tötungsdelikte. Ich

fragen, was Sie gegen mich haben.

Ich habe überhaupt keine Ahnung, wovon Sie reden.

Entschuldigung.

Dann tut ein anderer Teil von mir das Verbotene.

Wählt die Nummer.

Die tausendmal gelöschte Nummer, die ich doch gar nicht löschen kann, weil ich

sie auswendig weiß.

Ja, hallo?

Hallo?

Ja, ich wollte ja nur gratulieren. Hör auf.

Und nur damit du es weißt, wir heiraten morgen.

Wer wir?

Was ist denn, Nicky?

Ist das Erik?

Heiratest du Erik?

Ich lege jetzt auf.

Nicky, warte mal.

Hallo?

Hallo?

Hey.

Absolutes Halteverbot. Schon mal gehört davon?

Haben Sie was getrunken?

Kleines Bierchen? Frühwein?

Sonst ist alles in Ordnung.

Was dagegen, für mich zu blasen?

So, Sie pusten bitte, bis ich Stopp sage.

Der Klassiker.

Ein Mann will einer Frau imponieren.

Aus jener Selbstüberschätzung, die ihn Glauben macht, er wäre ein guter

Polizist.

Eigentlich rührend.

So wie die beiden jetzt dastehen, könnte ich sie problemlos töten.

Der Tag soll enden.

Ich muss durch die Kälte rennen.

Ich muss alleine sein.

Und jetzt haben wir noch ein paar Informationen zum weiteren Ablauf.

Ja, noch ein Wort zur Organisation.

In zwei Stunden fährt unser Shuttlebus nach Braunschweig. Bis dahin können Sie

noch miteinander ins Gespräch kommen.

Zumal es auch heute wieder Kollegen unter uns gibt, die sich bereits im

Wohlstand befinden und vielleicht, naja, vielleicht möchten Sie sie

kennenlernen.

Ich höre nicht viel vom Schlangenstehen, oder?

Kennen wir uns?

Gehen Sie schon?

Ich komme ein Stück mit, Herr Borowski.

Man ist ja froh, wenn einer aus Ihrer Abteilung hier ist.

Herr Affelt, es tut mir wahnsinnig leid, dass Ihre Abteilung aufgelöst worden

ist. Aber Sie überschätzen meinen Einfluss. Aber es wurden doch auch

übernommen. Bitte geben Sie sich einen Ruck.

Geben Sie mir eine Chance, nur eine kleine, dass ich auch in Ihre Abteilung

darf. Von mir aus sofort.

Aber ich kann da nichts machen. Das war eine Entscheidung der Personalabteilung.

Einen schönen Abend noch, Herr Affelt. Alles, alles Gute.

Ich bin zu alt, richtig?

Nein, Blödsinn.

Gib mir einen Schreibtischjob.

Ich verliere meine Sonderzuschläge.

Hey!

Hallo!

Warten Sie, den hole ich ein.

Bitte nicht.

Das ist aber nett von Ihrem Freund.

Sagen Sie mal, sind Sie blind?

Tut mir leid, ich habe Feierabend. Nicht brennt, also sind Sie im Dienst und Sie

haben Fahrgäste.

Meine, meine.

Kommen Sie, Herr Borowski.

Sie haben doch sicher nichts dagegen, wenn ich mitfahre bis zum Bahnhof, oder?

Wenn man so nett fragt.

Danke, Herr Affen, und eine gute Nacht.

Ich fahre kurz mit, Herr Borowski, ja?

Nehmen Sie das mal weg.

Danke.

was ich mit Ihnen besprechen wollte.

Herr Affelt, ich möchte mit Ihnen nicht mehr über dieses Thema sprechen.

Gehen Sie in die Personalabteilung, bitte.

Entschuldigen Sie, Sie sind nicht angeschnallt.

Darf ich Sie einladen, sich anzuschneiden?

Anschaltpflicht gilt laut Straßenverkehrsordnung auch für

Wissen Sie doch.

Oder? Wir sind gleich da.

Sie haben hier drei Polizisten im Auto.

Sie wollen doch keine Schwierigkeiten.

Möchten Sie sich bitte anschnallen?

Der muss sich doch anknallen.

Komm, jetzt schneide dich doch mal bitte an.

Dann riechen wir aus.

Dann riechen wir aus. Dann riechen wir ausdünstet.

Herr Affelt?

Herr Affelt?

Herr Affelt?

19 .12 Uhr, 4 Kilometer vor Hannover.

Bundesstraße 240.

Opfer, Mitte, Ende 50.

Nickis 28.

Geburtstag. Herr Affelt?

Herr Affelt?

Ist er tot?

Der ist tot.

Hände ansteuern.

Halten Sie an. Oben, wo ich Sie sehen kann. Sofort auf den Rand.

Dann... Langsam. Bleiben Sie ganz ruhig.

Abwägung. Stellen.

Aufgeben.

Absolute Demütigung.

Absolutes Versagen.

Tod.

Sinnhaftigkeit.

Niki sehen.

Muss Niki sprechen.

Zeugen neutralisieren.

Prognose. In 16 Stunden bin ich in Gewahrsam. Nein.

Tod. Vier Stunden nach Leipzig.

Abwägung. Entscheidung.

Vollzug.

Geben Sie mir Ihr Handy. Sind Sie bewaffnet?

Sind Sie bewaffnet? Nein.

Sind Sie okay?

Outing. Outing.

Umdrehen. Hände auf den Rücken.

Hände in den Kopf!

Hände auseinander! Hände auseinander!

Es ist ihm doch klar, dass man sie früher oder später kriegt.

Und wenn sie uns jetzt gehen lassen, dann wird sich das günstig auf die

Verhandlung auswirken.

Hände auf den Rücken.

Hör dir nicht an.

Ja, noch mal den Gespruch. Ja, ich kann den trotzdem nicht.

Ja, wie funktioniert denn euer Beamer?

Das ist ganz einfach.

Ich bin einfach zu doof. Wir müssen doch jetzt den jungen Gesellen ein

Abschiedsvideo abspielen und ich krieg's einfach nicht hin.

Quatsch, das kriegst du schon hin. Ich helfe dir gleich, okay? Ich muss nur

telefonieren.

Ich bin gleich wieder da.

Micky? Hey.

Hey.

Was gibt's denn?

Alles gut, ich wollte bloß deine Stimme hören.

Entschuldige, aber weißt du, seit der Typ heute Morgen angerufen hat, ich weiß

nicht, ich glaube, das war einfach unglaublich dumm von mir. Ja, was denn?

Dass ich ihm gesagt habe, dass wir heiraten.

Hast du einen Quatsch?

Nein, ich glaube, das war ein Fehler. Ich habe Angst, dass der herkommt.

Du brauchst dir wirklich keine Sorgen machen, der kommt nicht.

Hier ist jetzt gerade so ein bisschen Bespartung angesagt.

Ich lieb dich wirklich über alle.

Tschüss.

Martin, jetzt brauchst du dich. Wir müssen uns kurz zurückziehen. Es geht um

Reinhard. Wieso? Hat er jemanden umgebracht?

Kommissar aus Kiel.

Ich habe eine Tochter, die jetzt nämlich wartet zu Hause auf mich mit dem

Abendbrot.

Und das ist... Charlotte.

Ich arbeite in Hannover.

Wir waren auf einer Tagung.

Wir wollten nichts Böses.

Ist das die Familie von Charlotte?

Ja, ein kleiner Junge.

Und wie heißen Sie?

Wie heißt du?

Ich glaube nicht an Zufälle. Ich glaube, dass es einen Sinn hat, dass wir uns

hier treffen. Und der Sinn ist, dass nicht noch mehr Leute sterben.

Wohin willst du mit uns fahren?

Egal.

Was du gern tun willst.

Wir helfen dir.

Kommen Sie, sprechen Sie mit uns.

Oder wollen Sie uns anschweigen, jetzt wo wir hier zusammen sind?

Und außerdem, ich glaube, egal was gerade passiert ist, Sie können doch mit

darüber sprechen, was Sie jetzt vorhaben.

Gut, Klaus und Charlotte.

Sie wollen also reden, ja?

Sie suchen das Gespräch.

Okay.

Dann spielen wir jetzt ein Spiel.

Es geht folgendermaßen. Ich stelle Fragen.

Wer drei meiner Fragen richtig beantwortet, bekommt eine Antwort auf

Frage.

Wer nicht antwortet, falsch antwortet oder lügt, der bekommt einen Minuspunkt.

Wer drei Minuspunkte hat, stirbt. Klaus hat bereits einen, weil die Geschichte

mit seiner Tochter gelogen ist. Da wartet niemand.

Von der Körpersprache, dem Sinnzusammenhang und der Syntax her war

Wenn da wirklich jemand warten würde, hätte Klaus eine andere Formulierung

gewählt. Durch die Wiederholung der Lüge macht es zwei Minuspunkte, ehe das

Spiel überhaupt angefangen hat.

Charlotte führt.

Meine erste Frage.

Wie heißt die Hauptstadt von Venezuela?

Charlotte? Klaus sollte jetzt antworten. Und zwar richtig.

Wenn Charlotte zuerst die richtige Antwort sagt, ist Klaus tot.

Charlotte, antworten Sie ruhig.

Sie scheinen ja extrem ehrgeizig zu sein.

Die Hauptstadt von Venezuela ist Köln.

Das war aber nett von Charlotte.

Wie beurteilen Sie das, Klaus?

Ich bin Ihr kleines Scheißspielerlein. Ich bin Klaus.

Sehr gut.

Das war die erste gute Bemerkung von Klaus.

Klaus ist aggressiv.

Klaus ist Kommissar.

Denn wenn er wirklich der nette Kumpelchip wäre, den er gerade

dann wäre er ja freundlicher zu rangniedrigeren Kollegen.

Richtig?

Dann hätte es ja nicht so weit gebracht.

Andererseits würde dann vielleicht wirklich jemand zu Hause auf ihn warten.

Wo ist denn Ihre Tochter?

Wissen Sie das überhaupt?

Sie wollen da nicht mit uns sprechen.

Sie wollen uns demütigen, richtig? Sie labern einfach drauf los.

Und zwar mit einer so schlechten Deeskalationstaktik, dass ich mich

beleidigt fühle. Sie sind vom Fach.

So eine Art Kollege, stimmt?

Jemand, der Sie schlägt, fesselt und misshandelt, der ist nicht Ihr Kollege.

Sie haben eine militärische Ausbildung.

Das sieht man doch.

Wo haben Sie die bekommen?

Ich will, dass Sie plausibel machen, dass Sie heute nicht mehr zu sprechen

Dann gehe ich besser nicht ran.

Ich kann, weil ich will, was ich muss.

Wenn Sie das nicht hinbekommen, dann ziehe ich Klaus in die Verantwortung.

Versuchen Sie keine Kotwörter, ich merke sowas.

Darf ich es selber halten?

Hey, hallo.

Ja, du, hör mal, ich bin... Mir ist leider was dazwischen gekommen.

Charlotte, ich weiß, du bist auf dem Weg zu mir.

Aber ich musste, ich habe mich entschieden.

Ich bin schon gefahren.

Ich sitze im Taxi nach Hause.

Ach so, okay.

Weißt du, über deine SMS habe ich mich gefreut.

Trotzdem, ich muss morgen früh raus und meinen Bericht fertig kriegen.

Bist du böse?

Oder sauer?

Nee, alles gut.

Mir geht's gut.

Lass uns nächste Woche mal skypen, ja?

Nee, mir geht's gut.

Ja, du?

Süße, deine Verbindung ist total schlecht, Charlotte.

Da ist ein Funkloch.

Ich mach Schluss, ja?

Ciao, ciao.

Ciao.

Eine Frage.

War das jetzt ihr Mann oder ihr kleiner Junge?

Das beweist wieder.

Frauen sind die besseren Lügner.

Du kannst nicht erwarten, dass jemand in unsere Situation einen klaren Gedanken

fasst.

Das kann man doch niemandem vorwerfen.

Eine Sache kann ich Ihnen versprechen.

Das ist jetzt wirklich nicht gelogen.

Ich habe gesehen, dass das vorhin im Affekt passiert ist.

Sie hatten überhaupt nicht vor, den Mann zu töten.

Ich würde das jederzeit aufsagen.

Ja.

Ich auch.

Diese Großzügigkeit von einem deutschen Beamten, die muss man sich erstmal

leisten können.

Irgendwann ist diese Fahrt ja zu Ende.

Irgendwann wird man uns suchen.

Wenn wir das Taxi nicht zurückbringen, dann wird man sie suchen.

Und man wird sie auch finden.

Gut, was den ersten Teil ihrer Annahme betrifft.

Das ist die 119, die letzte Fahrt für heute. Ich nehme das Fahrzeug mit zu mir

nach Hause. In Ordnung?

Okay, alles klar.

Schönes Wochenende.

So, das war mein Part.

Zu Ihnen.

Ungünstig für Sie beide ist, dass Sie und mich nichts verbinden, außer einem

Zufall. Der ist für niemanden auf der Welt nachvollziehbar. Heute ist Samstag.

Man wird Sie frühestens morgen Abend oder übermorgen früh suchen.

Dann ist das hier alles vorbei.

Was haben Sie jetzt vor?

Unser Thema heute, Problemwölfin Maya. Die Wölfin ist angeblich einem Jäger aus

Lüneburg lächelnd hinterhergelaufen. In Halle hat sie sogar einen Pudel

gerissen. Und unsere Frage heute Abend, soll die Wölfin in die ewigen Jagdgründe

geschickt werden? Kommen wir nach Berlin? Das ist die Erika. Oder Leipzig.

wenn sie Menschen anreiten, Erika.

Das ist doch alles vergrößert. Glaubt es.

Und?

Das ist unauffällig.

Aber er studiert Architektur im Masterstudium dann.

Viertes Semester.

Und er fährt Taxi.

Was? Ja, das ist ein türkisches Taxi -Unternehmen, wo er fährt.

Dann können wir ihn verlieren.

Hast du aktuelle Kontaktdaten? Eine Telefonnummer?

Nein, leider nicht.

Leider nicht.

Jetzt weißt du, dann rufst du dir das Taxi -Unternehmen an, kriegst die Nummer

raus. Ich brauch die Nummer.

Los mit dir.

Untertitelung des ZDF für funk, 2017

Ist das Ihre Lieblingsmusik?

Herr Lotte, ich habe überhaupt keine Probleme damit, eine Familie zu

Ich habe das schon mal gemacht.

Vater, Mutter, Oma, zwei Kinder.

Wollen Sie fremde Leute reinziehen?

Ja oder nein?

Ich höre keine Antwort.

Wo haben Sie die Leute umgewacht?

Ja oder nein?

Ich kann ja viele Leute mit reinziehen. Ich habe Charlotte gefragt und nicht

Sie. Ja oder nein?

Ich habe meine Familie getötet. Ich habe sie verstanden.

Ziehen Sie die richtigen Schlüsse daraus.

Ja, natürlich.

Hören Sie auf, für die Frau zu antworten.

Lassen Sie mich, der sieht das doch nicht.

Das Auto ist zentral verriegelt.

Was glauben Sie, was er macht?

Können Sie Ihre Hände bewegen?

Bitte, wir reden mit dem Mann.

im Gespräch. Wir halten ihn stabil, nur wir provozieren ihn bitte nicht.

Er ist längst in seinem Handlungsmuster.

Davon weicht er nicht ab und wenn wir uns auf unsere Gruppe stellen... Er baut

eine Gruppe mit ihm auf.

Er hat Familie erschossen, weil er sie nicht kannte. Das ist unsere Chance. Ich

bin realistisch. Ich kann nur eins reden.

Es ist mir schon aufgefallen, dass Sie glauben, dass Sie das können.

Wir müssen unsere Hände freikriegen.

Tasten Sie mal hinter sich.

Hinter Ihnen müssten diese Metalldinger sein, wo man den Kindersitz versteckt.

Spüren Sie es?

Ja, dagegen können Sie Ihre Fesseln reiben. Ja, und was dann?

Der Mann hat ja eine militärische Ausbildung.

Er ist schneller und stärker als wir.

Der Mann plant es ja nicht zu überleben und er nimmt uns mit.

Das ist ein erweiterter Selbstmord. Verstehen Sie? Denken Sie positiv. Wir

können hier nicht Empathie aufbauen. Der Mann ist verletzt. Wir sind bei ihm.

Es nützt nichts, wenn er groß rastet, weil er sich beleidigt fühlt.

Das war das Thema, was ich mir nass wollte. Haben Sie denn nicht zugehört?

Wie viele Amokläufe haben Sie denn schon erlebt?

Ich habe eine Dokumentation gesehen.

Welche? Die auf Alte.

Ja, dann wissen Sie, dass ich recht habe.

Da wurde nicht gesagt, dass man Täter so lange ärgern soll, bis sie einen

abknallen. Wir müssen hier raus.

Ja, ja.

Sitzt du jetzt immer hier?

Hm?

Kannst du mir bitte antworten?

Du musst zum Psychologen. Ich halte das sonst nicht aus.

Bitte geh da hin für uns.

Guck mal.

Das ist das Taxi von vorhin.

Kennen Sie sich aus hier?

Haben Sie ein Navi?

Wir suchen Pöseneck. Gut, Pöseneck. Das ist ein Familienhotel. Gehen Sie bitte.

Lassen Sie uns in Ruhe. Wir sind ein Privattaxi.

Nehmen Sie bitte das Kind weg.

Finn,

komm her.

Wir sind nicht Ihr... Wir sind nicht Ihr Reisebüro. Entschuldige, ich habe nur

eine Auskunft haben wollen.

Du teile netten Menschen. Um die kümmern wir uns gar nicht.

Tut mir leid, dass die solche Leute durch die Gegend fahren müssen.

Kennen Sie zufällig dieses Gut Böseneck?

Da ist auch so ein Tavi -Museum dabei.

Können wir bitte jetzt weiterfahren?

Gute Fahrt.

Ich würde mich gerne am Kopf kratzen.

Ich würde mich gerne am Kopf kratzen.

Da ist was zwischen Sitz und Polster, etwas aus Metall.

Vielleicht sind das die Dinge, an denen man Kindersitze festmacht, von denen die

Frau neben mir gesprochen hat.

Ich habe nie kapiert, wie man einen Kindersitz installiert.

Meine Frau hat mich dafür gehasst.

Danke, dass Sie den Leuten nichts getan haben.

Jedenfalls ist er hinter mir angenommen.

Ich reibe meine Fesseln an.

Probehalber.

Ich darf das nicht merken.

Ich muss jetzt meine Schultern stillhalten.

Darf ich Ihnen Fragen stellen? Ist das okay?

Was macht Sie denn jetzt?

Also Sie arbeiten als Taxifahrer.

Sie haben eine völlig andere Ausbildung.

Militärischer Natur.

Ich muss mitreden, muss verhindern, dass das Gespräch eskaliert.

Ich erinnere mich an Kollegen der GSG 9.

Nein.

Sie waren woanders.

Das ist doch jetzt egal.

Ritsche, Ratsche, ich darf nur die Handgelenke bewegen.

Sie waren beim Militär.

Der Bundeswehr.

Einer Eliteeinheit.

Im KSK vielleicht?

Kann das sein?

Romandos Spezialkräfte?

Wow.

Das ist die Crème de la Crème.

Respekt.

Aber da sind sie nicht mehr.

Sie arbeiten als Taxifahrer.

Haben wir sie entlassen?

Wegen der Familie, die sie umgebracht haben?

Vater, Mutter, Oma, Kinder?

Provoziere ihn nicht, bitte.

Hat man sie deswegen entlassen?

Man kann auch mit seinen eigenen Stücken aufhören.

Etwas, weil die Dienstzeit zu Ende ist oder weil man keine Lust mehr hat.

Oh, und ich fange an zu schwitzen. Ich darf aber nicht schwitzen, das verrät

mich sonst.

Ich befehle mir, nicht zu schwitzen.

Für jemanden mit ihrem Hintergrund ist das schon ein ziemlicher Abstieg.

Haben Sie sich selber ausgesucht?

Ist das so eine Art Selbstbestrafung?

Ich weiß nicht, was die Frage sei.

Der klassische Masochismus des trockenen Alkoholikers.

Das ist eine wunde Stelle.

Der hat gesoffen. An dieser Stelle darf man nicht mehr nachhaken.

Bitte lass diese Frau jetzt schweigen.

Hatten Sie mal längerfristig Probleme mit Alkohol?

Wenn Sie nicht antworten, nehme ich an, ja.

Der Alkohol bedeutet mir nichts.

Ich könnte jetzt... die Hand bewegen.

Ich dachte mir nichts anmerken lassen.

Jetzt fängt mein Herz zu wummern an. Alles okay, mein Kollege?

Glaubst du, sie entschleunigt? Gott, wag mich nicht an. Ich muss eine

unverfängliche Frage stellen.

Wie ist Ihr Verhältnis zu Ihren Eltern?

Sehr gut.

Zumindest so lange sie gelebt haben.

Leider sind beide schon tot.

Macht das Ihnen weh, dass Ihre Eltern Sie im Stich gelassen haben?

Sie hören nicht zu. Meine Eltern haben mich nicht im Stich gelassen. Sie sind

gestorben. Meine Eltern sind auch schon tot.

Es tut mir leid.

Aber das kann man ja trotzdem wütend sagen, oder?

Ich war dabei, als mein Vater an Krebs gestorben ist.

Glauben Sie mir, er hat bis zum Schluss vorgezogen, nicht zu sterben.

Waren Sie noch nie wütend, dass jemand weg war?

Den Sie noch nie verlassen haben?

Von jemandem, den Sie geliebt haben?

Vielleicht von einer Frau?

Oh Gott, diese Frau hat die Sensibilität eines Schneepflugs.

Sie bringt uns jetzt um.

Ich kann Ihre Psycho -Nummer jetzt anstellen.

Wenn wir Spuleisen erfahren gehen, wird es uns übel.

Als ich verlassen wurde von meiner Frau, war ich nicht wütend.

Ich habe gedacht, endlich kann ich meine Ruhe ferner sehen.

Ich habe sie vorhin angelogen.

Ich bin in echt kein angenehmer Mensch. Deshalb hat meine Frau mich verlassen.

Meine Tochter fasst auf mich.

Jetzt hört er zu.

Jetzt ist der Mundwinkel einmal entspannt.

Wissen Sie,

Bei der Mordkommission geht es um Geständnisse.

Da kriechen Sie in den Kopf das Täter. Und jede Kleinigkeit ist wichtig.

Aber wenn Sie den Mord auch gelöst haben, dann sind der Allerwichtigste

Der Star.

Und zu Hause sollen Sie Hausaufgaben anschauen.

Oder mit Freunden von Ihrer Frau über Theaterstücke sprechen.

Während Ihr wirkliches Leben, Ihr wirkliches Leben dreht sich um einen

drei Leuten den Kopf abgehackt hat.

Ich bin nicht gewöhnt, verlassen zu werden.

Aber ich hasse es.

Ich habe manchmal das Gefühl, die Welt ist nur für Paare gemacht.

Und wenn man allein ist, ist man ein Mensch zweiter Klasse.

Das ist richtig.

Aber Sie waren nicht immer allein, oder?

Keiner hat gewusst, wo ich eingesetzt wurde.

Und man hat keinen mehr interessiert.

Aber da gab es mal jemanden, den es interessiert hat.

Ich sage Ihnen ein Foto.

Glauben Sie, ich merke nicht, was Sie da hinten tun?

Hören Sie auf.

Sie sind in Ruhe. Sie hat nichts gemacht.

Kontrollieren Sie meine Hände.

Nein. Hören Sie.

Glauben Sie, ich merke nicht, was Sie da hinten tun?

Bitte nein.

Nein, es tut mir leid. Kommen Sie zu mir.

Nein, bitte nicht.

Kommen Sie.

Kontrollieren Sie mich.

Bitte, kommen Sie her!

Bitte nicht, ich habe einen Sohn, ich flehe Sie an.

Bitte nicht.

Lassen Sie sie in Ruhe!

Lassen Sie sie!

Bitte!

Alles in Ordnung?

Geht es Ihnen gut?

Was Sie vorhin beschrieben haben, das kenne ich auch.

Ich habe auch erst immer richtig verstanden, was ich gemacht habe, als

wieder zu Hause war.

Wissen Sie, im Einsatz, man hat halt seine Kameraden und dann seinen eigenen

Humor. Das hält man in Zeitung und später unter Strom.

Zu Hause ist das alles unwichtig.

Da ist man umgeben von so einer Jammerkultur.

Beide Hände frei.

Ist die Maschine fertig?

Oder wie? Hinter der steht nur eins, das ist hemmungsloser Egoismus.

Was? Das macht mein Herz nur. Hör auf so zu klopfen, Herz.

Ich muss mich beruhigen. Ich muss reden.

Ich rede jetzt.

Ich klinge noch mal.

Und dann hat Ihre Freundin Sie verlassen?

Wie hieß die?

Ihre Freundin.

Na toll.

Falsche Frage. Okay, nächste Frage.

Meine Frau, meine Ex -Frau hieß Gabi.

Und wo waren Sie im Einsatz?

Afghanistan.

Ich war Breacher.

Wissen Sie, was das ist?

Das ist, ja... Schau, Leute, wissen Sie es?

Schau mich an.

Schau mich an, schau mich an, schau mich an. Das ist... Oh, wie schon immer.

Breacher ist der Pionier des Kommandos.

Ist der Sprengstoffspezialist. Auf gut Deutsch, der, der die Tür aufmacht.

Wir arbeiten immer im Viererteam.

Es gibt einen Funker, einen Sanitäter, den Assaulters, den Waffenspezialisten,

den Breacher. Jetzt wissen Sie, was ein Breacher ist?

Ein Breacher?

Ja, der macht alles im Team.

Das ist ja dumm.

Es gibt dann halt noch diesen tollen Einsatzoffizier in der Kommandozentrale.

Der sagt Ihnen, was zu tun ist.

Nicht bei den Spezialkräften, aber der gibt die Befehle.

Hatten Sie mit so jemandem mal ein Problem?

Ich muss ihn von hinten überwältigen.

Am besten beim Fahren.

Einziges Risiko, wir gehen alle drei drauf dabei.

Sie haben vorhin gesagt, dass Sie eine Familie umgebracht haben.

War das im Einsatz?

Das heißt Kollateralschaden.

Er ist nicht angesagt.

Wenn ich die Handbremse bei 40, 50 Kilometer ziehe, fliegt er durch die

schneller als der Airbag aufgeht.

Aber ich kann mir nicht mit der Handbremse erst so schnell... Halt!

Halt, da fällt mir was ein. Dieses Video.

Dieses Kraftmarker -Video im Internet da.

Da hat man das gesehen.

Von hinten was über den Kopf ziehen.

Sinne ausschalten.

Da fällt mir ein...

Sind wir der Reseur in Affe, der ist uns zu alt, oder?

Ja, vielleicht.

Daran darf ich jetzt nicht denken. Bitte lass mich nicht daran denken.

Und da fühlen Sie sich schuldig, weil Sie Familie auf dem Gewissen haben? Ich

konzentriere mich.

Ich fühle mich nicht schuldig.

vorhin, das war so Blitzgebäck. Wenn ich das zerreibe und ihm das Zeug ins Auge

werfe, das ist wie Sand.

Bloß in welche Teile habe ich die gestellt?

Links.

Heißt? Es würde sie auch belasten, wenn unsuldige Menschen sterben, nur weil so

ein Idiot die Information nicht verifiziert hat.

Und dieser Idiot war ihr Vorgesetzter.

Ich kann deine Fässer nicht öffnen. Ich muss die Kekse suchen. In der rechten

Tasche sind sie nicht.

Bitte, bitte lass sie in der linken sein.

Also ich würde für einen solchen Idioten meinen Kopf nicht hinhalten. Ich würde

den anzeigen. Wir zeigen uns nicht an.

Wir reden nicht öffentlich übereinander.

Das mag Ihnen komisch vorkommen.

Nein, das kommt uns überhaupt nicht komisch vor.

Überhaupt nicht, oder? Das kommt Ihnen auch nicht komisch vor, oder?

Nein, das habe ich auch nicht gemeint.

Das ist nicht komisch.

Die Amerikaner, die sind stolz auf ihre Spitze aneinhalten. Wenn man über uns

redet, dann immer nur als wären wir Mörder. Und wenn uns ein Wagen

entgegenkommt, dann kriegen wir die Befehle aus der obersten politischen

Führung. Da kommt schon nichts entgegen. Wir haben nur uns.

Verstehen Sie?

Das schweißt zusammen.

Also in jeder Familie gibt es Arschlöcher, aber es gibt aber Leute,

besser als ihre Eltern. Ich zerbrösel ihn. Den Partner.

Sie verraten diese Leute nicht.

Wollen Sie hier mit uns über die Arschlöcher reden vielleicht?

Oder ist das mal ein Arschloch? Ich ziehe das Wort zurück.

Es sei denn, dass wir gerade zu diesem Arschloch fahren.

Dass Sie sich an dem rächen wollen?

Das war ja vorgesetzt.

Erzählen Sie uns doch, warum Sie ihn denn so hassen.

Gut, dann definieren wir Arschloch. Er ist ein vorgesetzter Offizier.

Er ist nicht mal ein Kommandosoldat.

Und er schickt sie in einen vermeintlichen Terrorstützpunkt in

Der hat diese Information nicht gecheckt. Und das hat zur Folge, dass

unschuldige Familie stirbt. Der schiebt ihnen das, obwohl sie x -mal nachgefragt

haben, in die Schuhe.

Und er sagt, sie haben schlecht gearbeitet.

Während sie sich als Kommandofeldwebel in Afghanistan rehabilitieren, bleibt er

gemütlich in Deutschland.

Und dann geht er zu ihrer Frau, der sie das alles nicht erzählen ließ.

Und er tröstet sie.

Und er tröstet sie so gut.

Gut?

Hallo? Ja,

mir geht's gut.

Sind Sie verletzt?

Warten Sie, bitte hier, das aufmachen.

Es hat mir meistens eine Gehirnarsche, wenn ich so klein stehe, behalte ich das

Bruch. Er hätte, er hätte, er hätte ja dann die Waffe noch halten können.

Klaus?

Ist da nicht irgendwas hinter uns?

Glauben Sie mir, der ist erledigt.

Ich weiß, es ist unheimlich im Dunkeln.

Finden Sie?

Mama?

Papa?

Wo seid ihr denn?

Trinken wir den Kaffee der Sachsen -Anhaltinischen Kollegen, während die

Freund einsammeln?

Wir müssen noch dem Mann Bescheid geben, den du so hast.

Ja, müsste sie im Prinzip sein, die Straße.

Scheiße.

Naturbund.

Ist schon alles dicht vor dem Winter.

Kommt auch niemand mehr. Wollen wir mal unten gucken?

Vielleicht ist da ja was offen.

Das ist eine Garage, oder?

Was meinen Sie, Klaus?

Klaus, könnten Sie nicht aber...

Vielen Dank.

Was ist denn da?

Was ist?

Da sind, äh, Wölfe.

Tatsächlich, Rogan.

Bestimmt nicht.

Doch. Wölfe sind wahnsinnig scheu.

Nein, da ist auch gar nichts.

Das Auto?

Ist auch nichts.

Schauen Sie mal.

Da ist nichts da draußen.

Wenn man diesen Weg da geradeaus geht, dann kommt man genau auf die

Ich höre doch die Hauptstraße hier.

Ich darf nicht rausgehen.

Wo seid ihr denn?

Ja,

ist da die Polizei?

Meine Eltern sind verunglückt.

Ist Ihnen schlecht?

Ich kann das verstehen. Ich bin okay.

Können Sie die Tür zumachen?

Sie bluten ja.

Können Sie bitte die Tür zumachen?

Okay.

Sie können ganz beruhigt sein.

Hier.

Sehen Sie.

Okay, gut.

Okay, Sie hatten recht.

Ich hatte auch ein Recht.

Aber Wölfe greifen keine Menschen an. Nicht in Mitteleuropa.

Sieht schon eine her, aber Wölfe nicht.

Okay.

Wir sind hier völlig unsicher.

gehört geht die platz dass du gerade anruft

er möchte ich doch mal wieder ein bier trinken nach all der zeit und macht nur

personenbeförderung taxi studium ich

bin auch aus dienstwärts vorbei

Das Versammlungsaustausch Quart 47, Kunde 20, 12.

Warte, Rino.

Manchmal muss man einfach zum alten Teil seines Lebens sagen, hey, es war schön

mit dir, war wichtig, aber jetzt, jetzt fängt einfach was unglaublich Schöneres,

Neues an.

Freut mich für dich.

Sag mal, diese Sicherheitsfirma, für die du da arbeitest,

gehört dir zufälligerweise unserem Major Ehren?

Weißt du, der ist Geschäftsführer hier, aber ich sehe den kaum.

Schade.

Also wenn der jetzt da wäre, dann würde ich dem gern zur Hochzeit gratulieren.

Ich richte sie mal aus.

Sag mal, was machst du denn jetzt gerade im Moment so?

Taxi stand Warteschlange.

Ich bin auch gleich dran.

Okay, dann bald mal auf ein Bier.

Sag mal, bist du demnächst mal in Leipzig?

Nichts geplant.

Aber komm doch mal rüber.

Das würde mich freuen.

Sag mal, was hast du früher immer zum Abschied gesagt?

Ja, kann sein.

Sagst du das noch?

Zum Abschied? Das höre ich so gern von dir.

Dass du noch mal zu mir lass dir's gut gehen sagst.

Ja, das wünsche ich euch auch.

Lass dir's gut gehen.

Ja, du dir auch.

Tschüss.

Der hat immer noch diesen absurd Humor, der Reno.

Aber der ist okay.

Da müssen wir uns keine Sorgen machen.

Ich will trotzdem, dass jemand bei Niki heute Wache schiebt. Der soll sich

sicher fühlen. Ich bin bei ihm reich.

Man soll nicht bei seiner Zukunft hingeschlafen werden.

Ich übernehme.

Du hast getrunken, oder?

Was ist mit Sascha?

Sascha? Der hat ja nicht mal gedient, oder?

War der nicht bei dem Bullen?

Ja.

Ist er okay?

Na, ist das Spaß?

Ja.

Trinken?

Ginger Ale.

Cool.

Alles gut?

Wir gehen jetzt hier gleich zusammen raus. Machen Sie sich keine Sorgen.

Ich bin's auch.

Charlotte, wir waren unten beim Griechen.

musst du dich so aufführen.

Bist du dafür nicht zu alt?

Charlotte, wenn du so wunderbar und endlich bist, dann findest du keine

und bleibst dein Leben lang allein.

Haben Sie gerade Mama zu mir gesagt?

Was?

Nein, sicher nicht.

Sind die Wölfe noch da?

Das kümmert uns nicht, denn wir machen jetzt Folgendes. Wir nehmen den Wagen

hier.

Ich schlage die Seitenscheibe ein und dann schließe ich den Wagen kurz.

Können Sie das denn?

Früher konnte ich das, das lernt man nicht.

Und wenn die Alarmanlage losgeht? Das ist ein alter Volvo, der hat keine

Alarmanlage.

Ein bisschen mehr Optimismus, dann geht auch das.

Wollen Sie nicht lieber einen Stein nehmen oder sowas?

Falscher Winkel.

Haben Sie hier einen Stein gesehen?

Ich trete die Scheibe ein.

Da führt uns da jemand.

Ja,

da ist er.

Wo denn?

Hauen Sie ab.

Wenn Sie jetzt hier bei mir bleiben, dann bringen wir uns beide um.

Hauen Sie ab, bitte, Charlotte.

Bitte.

Plötzlich spüre ich, ich habe keine Angst.

Ich kann jetzt wegrennen, wenn ich will.

Aber egal, wo ich hinrenne, egal wie lang, es wird keine Stunde vergehen, in

ich ihn nicht vor mir sehe.

Wie er hier steht, mit seinem runden Kopf, seinem kaputten Knie.

Und nichts auf der Welt ließe mich vergessen, dass ich ihn im Stich

habe.

Was machen Sie denn? Sie sollen Hilfe holen, Sie blöde Kuh.

Ist schon okay.

Sie unfassbare Idioten, hauen Sie ab.

Wir schaffen das.

Und ich habe das Gefühl, wenn ich weiß, wenn wir so schwach sind wie jetzt, dann

kann dieser Mann uns nichts tun.

Vielleicht, weil wir ihn an die Leute erinnern, die er schon auf dem Gewissen

hat. Gute Gehildet.

Der Kollege hat sich am Bein verletzt.

Wir haben einen Wagen.

Damit können wir fahren, wohin sie wollen.

Vielleicht agiere ich traumatisch.

Vielleicht ist das ein Gefühl von Grandiosität.

Aber ich werde den Mann jetzt entwaffnen.

Ich habe das gelernt.

Ich kann das.

Ich kann Übelkeit vortäuschen.

Dass Leute erschrecken.

Das konnte ich als Kind schon.

Und jetzt auch.

Runter auf die Knie.

Los, runter auf die Knie.

Runter auf die Knie!

Runter auf die Knie!

Jetzt ist gelandet.

Und jetzt?

Halten Sie mir die Waffe wieder im Kopf, ja?

Na los.

Dann schießen Sie doch.

Nein, das tun Sie nicht.

Na los.

Und fahren wir?

Ich spreche nicht mehr mit mir.

Ist das die Strafe, weil wir uns wie Polizisten benommen haben?

Was hätten Sie denn an unserer Stelle getan?

Okay.

Sie wollen sich an diesem Mann rächen?

Ja.

An Ihrem Vorgesetzten, der Ihnen die Frau ausgespannt hat.

So sagten Sie doch, oder?

Wollen Sie den ermorden?

Oder seine Frau?

Oder beide? Und uns auch?

Erzählen Sie es uns. Wir sind völlig hilflos.

Dass ich nicht begreife, dass ein deutscher Elite -Soldat loszieht, um

Zivilisten und deutsche Kameraden zu killen. Und dass es ihm scheißegal ist,

das mit dem Ruf der Bundeswehr macht.

Ja.

Und mit den Kameraden, die an ihn geglaubt haben.

An jemanden, der es besser wissen müsste.

Der war ein Killer.

Ich kann mich schon darauf freuen.

Sein Foto auf der Titelseite.

Ja, und seinen Spitznamen im Internet.

Wenn sie Verwandte haben, also Lebende, meine ich.

Dann erben die den. Auch kleine Jungs, kleine Mädchen.

Die Nichten und Neffen des Killersoldaten von Leipzig.

Da fahren wir hin, richtig?

Einfach so viele mitnehmen, wie es geht.

Schnauze.

Sonst kriege ich eins drauf, ich verstehe.

Wenn ich sie wirklich töten wollte, dann hätte ich das schon längst gemacht.

Heißt das, wir können uns entspannen?

Was ich will, ist, dass wir die Schnauze halten, verstanden? Halt zu.

Ich will meine Ex -Freundin noch einmal sehen.

Und ich will ihr sagen, was ihr Typ wirklich ist. Nämlich ein Arschloch,

richtig? Wir haben Unschuldige getötet.

Weil der falsche Befehle gegeben hat.

Der hat Leben zerstört. Ich habe das meiner Freundin nie gesagt, was das für

eine Null ist. Für einen Blender. Der zerstört auch Niki.

Kann das sein, dass er das gleiche wie Sie sagt?

Ja, ganz bestimmt.

Bloß hat er mein Leben auch zerstört.

Der ist auf der Sonnenseite.

Ich war der Leader. Ich habe die Albträume.

Ich habe mit meiner Freundin nie darüber gesprochen.

Und warum nicht?

Kommandosoldaten dürfen nicht über ihre Einsätze sprechen!

Auch nicht mit dem Partner!

Warum dürfen Sie jetzt?

Ich bin seit heute ein Mörder.

Und dieser Schweigekodex, der gilt für mich jetzt nicht mehr.

Was machen Sie, wenn Ihre Ex -Freundin Ihnen nicht zuhört?

Warum rufen Sie Ihre Freundin nicht einfach an?

Die würde auflegen.

Ich darf die gar nicht mehr sehen.

Ich bin damals ausgerastet, als sie mich verlassen hat.

Meinen Sie wirklich, das ist besser, wenn Sie jetzt mit zwei Geisen vor der

stehen?

Sie sind viel zu aufgeregt.

Das machen wir jetzt hier?

Wir sind jetzt in Position.

Nordöstlich vor dem Zielort.

Abgleich. Mauer ist drei Meter hoch.

Tor mit Schild.

Zierleiste im oberen Bereich.

Sind wir sicher, dass es sich hierbei um Terroristen handelt?

Bestätige.

Woher haben wir diese Erkenntnis?

Erkenntnisse durch Human Resources.

Wie viele Quellen haben dieses Ziel bestätigt?

Quellen haben bestätigt.

Und was sind deine Quellen jetzt?

Verdammt nochmal, Reinhard, machen Sie Ihren Job, ja?

Wir warten auf Zugriffsbefehlen.

Zugriff.

Vielen Dank.

Das ist doch Sascha. Der passt heute Nacht auf dich auf.

Sascha?

Du bist ja süß.

Ich liebe dich.

Schlaf gut.

Du auch.

Gucken Sie nicht so blöd.

Danke, das wäre doch nicht nötig gewesen, Frau Tillmann.

Tillmann, doch erst ab morgen.

Ach so, ja.

Also, ich... Ja, gute Nacht. Gute Nacht.

Sieht lecker aus.

Geht nach Eutritsch.

Ich hab da mal gewohnt mit Niki.

In der Zweihornwohnung.

Bis 2 .40 Uhr.

Darf ich fragen, wie Sie heißen?

Reinhard. Reinhard Klapproth.

Können Sie mich irgendwo parken, Reinhard? Und dann überlegen wir, welche

Optionen Sie haben?

Sind gleich da.

Stötteritz ist ein sehr schönes Viertel.

Bürgerlicher, aber bezahlbar.

Da habe ich mir auch mal was angesehen vor.

Dann ist sie alleine in die 27 gezogen.

Und Erik hat renoviert.

Da vor dem Haus.

Der BMW.

Da sitzt er in einem Wagen.

Schließt er?

Das ist einer von Ihren Leuten.

Okay, Sie helfen mir jetzt da reinzukommen.

Wie stellen Sie sich das vor?

Können wir Ihnen auch anders helfen?

Sie haben Polizeiausreise.

Sie steigen aus, Sie klingeln. Sie holen Niki da raus und führen Sie zum

Fahrzeug. Ich setze mich auf den Rücktritt, ich setze mich neben Sie.

Reinhard, das können wir nicht machen.

Es wird auch schief gehen.

Diese Niki, die wird Sie hinterher abgrundtief hassen. Das ist der falsche

Moment.

Aber man kann jede Begegnung mit einem guten Psychologen... Das hier ist kein

Debattierclub, wir machen das jetzt so.

Reinhard, Sie sind überhaupt nicht in der Verfassung, um mit Ihrer Ex

zu sprechen.

Hören Sie zu, Reinhard. Jeder gute Freund würde Ihnen genau das Gleiche

was wir Ihnen jetzt sagen.

Ach, Sie sind meine Freunde?

Ja.

Und als Freunde lassen Sie mich im Stich?

Gut. Dann Plan B.

Ich fahre zum Zielort, ich schalte den Wachmann aus. Ich gehe in das Haus rein

und ich beseitige jeden, bis ich bei Niki bin. So habe ich das gelernt.

Und ihr zwei guten Freunde sitzt hier ganz gemütlich und schaut zu.

Ihr werdet euch später fragen, hätte ich was anderes machen sollen?

Sie lösen das nicht durch Erpressung. Ich habe richtig gehandelt.

Ich habe zugeschaut, wie getötet wird.

Ich habe nichts unternommen. Aber eins verspreche ich Ihnen, nachdem was gleich

passiert, schlafen Sie beide keine Nacht mehr durch.

Hey. Sie wissen doch gar nicht, ob das Mädchen im Haus ist.

Das macht doch keinen Sinn.

Hören Sie mir zu.

Reinhard, Sie töten keine unschuldigen Menschen. Schmuck damit, bitte.

Sie sind ein intelligenter Mensch. Reinhold, schauen Sie mich an. Jetzt

Sie hier, bitte. Reinhold, schauen Sie mich an, bitte. Schauen Sie mich an.

Reinhold, hey! Hey!

Kommen Sie zurück!

Wir helfen Ihnen!

Reinhold! Bitte!

Kommen Sie!

Bitte!

Kommen Sie zurück!

Kommen Sie!

Reinhold!

Kommen Sie zurück!

Wenn wir die Frau rausholen, wenn, dann gibt es Bedingungen.

Sie binden uns beide los und wir moderieren das Gespräch. Es muss

sein.

Okay.

Sie bleiben im Wagen.

Sie rühren die Frau nicht an.

Wenn Sie das Gespräch beendet, dann ist es vorbei.

Und Sie ergeben sich anschließend?

Ja.

Sie sind gefesselt, wenn Sie mit der Frau sprechen.

Nein.

Ich nehme die Hände auf den Rücken, wenn sie kommt.

Aber ich habe die Waffe in der Hand.

Sie holen Niki.

Wenn Sie das nicht hinbekommen, kümmere ich mich um Klaus und dann komme ich

selber.

Ist das klar?

Nein, ich gehe.

Sie geht.

Ja, spreche ich mit Frau Nicola Lofkow? Hier spricht Lindholm,

Landeskriminalamt. Könnte ich Sie einen Augenblick sprechen, bitte?

Frau Lofkow, wir haben im Rahmen laufender Ermittlungen Herrn

Rainer Klapproth festgenommen.

Er sitzt gefesselt bei uns im Auto und würde gerne, bevor er in Haft kommt, ein

paar Minuten mit Ihnen sprechen.

Natürlich in unserer Angeleit.

Der ist hier?

Ja.

Kommt er ins Gefängnis?

Ja.

Und er ist gefesselt?

Ja.

Sie würden uns wirklich einen großen Gefallen tun, wenn Sie kurz mit ihm

sprechen. Wir erhoffen uns dadurch Erkenntnisse im Rahmen unserer laufenden

Anmeldung gegen Herrn Klapproth ausschließlich über Herrn Klapproth.

Das ist sehr freundlich.

Brauchen Sie mich, Niki?

Wie heißen Sie? Haben Sie einen Ausweis? Lentholm, Landeskriminalamt.

Schulte, Sascha.

Sekunde.

Aha, alles klar. Guten Abend.

Guten Abend, Klaus Borowski, Dezernat 411 Kippe Kiel.

Sie kennen Reinhard Klapproth?

So,

Herr Klapproth möchte Ihnen etwas sagen.

Ja?

Ich liebe dich.

Okay.

Warte.

Dann kann ich jetzt gehen.

Ja, klar, danke.

Lass mich bitte in Ruhe.

Dann sieb bitte die Hände nach vorne.

Freiland, die Hände bitte nach vorne.

Vicky, warten Sie bitte! Nein!

Sie bleiben sitzen. Hände nach vorne!

Nein!

Nein!

Freiland!

Nein! Warten Sie!

Nein!

Ich geb dir jetzt mit ein Wetten. Das kennt sich aus, hm?

Klar, Jörg. Bist ein guter Mann.

Entschuldigung, meine Frau ist da drin. Das sieht hart aus.

Meine Frau ist da drin. Können Sie den Ausweis nehmen? Ich muss das machen.

Lassen Sie mich los! Das ist meine Frau.

Das ist meine Frau.

Wo ist meine Frau?

Sie sollen bis übermorgen hierbleiben.

Ich will nicht hierbleiben, Sie.

Ich auch nicht.

Warum Sie denn?

Weil alles wieder so ist, wie es sonst auch wäre.

dass Zören erfüllt.

Wie wir diese Erkenntnisse in Zahlen fassen, zur Auswertung bringen,

zu Formeln machen, das haben wir gesehen.

Nach der Pause geht es endlich darum,

Wie helfen Ihnen diese Formeln konkret?

Vor der Pause noch ein Wort in eigener Sache sozusagen.

Danke, dass Sie diese Veranstaltung schon so lange Jahre besuchen und dass

Menschen da draußen Ihnen so viel bedeuten.

Ich denke, Sie bedeuten den Menschen auch sehr viel, auch wenn man das nicht

immer merkt.

Und ich glaube, es ist nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass Sie

das Gute stehen, für die Hoffnung dafür,

dass das Leben weitergeht und dass das Gute

eben siegt.

Danke.

Noch jemand eine Frage?

Dankeschön.

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