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Liebe Mama, wenn du das hier liest, werde ich nicht mehr da sein.
Mach dir keine Sorgen.
Ich werde dir bald schreiben.
Wenn du beten willst, dann bete jetzt.
Rühr dich nicht vom Weg.
Maria?
Jetzt halt die Klappe und hör mir endlich mal zu!
Maria?
Maria Peuer, Felsalotti -Straße 57.
Eine schlappe Idee, einen
Flüchtlingsheim hier im Kommissariat einzurichten.
Die mauern uns hier noch ein.
Nie! Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.
Wie witzig, Klaus.
Borowski!
Klang verwirrt, ja?
Gut gekommen.
Sind Sie Maria Breuer?
Sind Sie alleine in der Wohnung?
Haben Sie uns angerufen?
Ja.
Wie hast du?
Ist das Ihr Kind?
Nein.
Was ist denn mit Ihren Handgelenken?
Darf ich Ihnen das Kind abnehmen? Monika!
Sie werden ihn festnehmen.
Wen?
Meinen Bruder.
Er hat Maria umgebracht.
Umdrehen. Die Hände.
Wie kommt es denn darauf, dass Ihr Bruder Ihre Freundin... Das ist nicht
Freundin. Aber dass Ihr Bruder die Mutter von diesem Baby, Maria Breuer,
ermordet hat.
Wie kommst du darauf?
Glauben Sie mir nicht.
Wir müssen uns schon helfen. Was ist denn passiert?
Er wollte mich mit Maria treffen und mich wollte er nicht dabei haben.
Ich bring das Stück Scheiße um, hat er gesagt.
Wer hat das gesagt?
Ihr Bruder. Nils, mein Bruder.
Worum ging es?
Maria hat ihn erpresst.
Warum?
Drogen.
Drogen.
Machen Sie hier.
Äh, Kripo Kiel.
Sie sind nach ihr frei?
Nein. Die wollte gleich wiederkommen.
Ich passe auf das Kind auf.
Und dann lassen Sie das Baby mit dem jungen Mädchen allein?
Bitte? Ich wohne ja gleich nebenan.
Wann haben Sie das letzte Mal von ihr gehört?
Heute Morgen, so gegen elf.
Hören Sie, es ist doch kein Verbrechen.
Ich habe nur mal kurz telefoniert. Ja, ja.
Rufen Sie sie doch mal an, bitte.
Ja.
Ich passe immer auf die Kleine auf.
Wenn Maria mal kurz weg muss.
Das ist nur die Box.
Da meldet sich niemand.
Subhanallah, du hast hierher gefunden.
Willkommen, Achi.
Ich suche ein Zimmer, hier in der Nähe.
Ich helfe dir, ich helfe dir.
Danke, Iman.
Ich werde dich nicht enttäuschen.
Danke nicht mir, danke Allah, Subhanallah.
Warum hat Maria Sie angerufen?
Weil mein Bruder nicht ans Telefon gegangen ist.
Maria hat ihn bedroht. Sie soll sich jetzt das holen, was ihr zusteht.
Haben Sie ihm das gesagt?
Ja. Und wie hat er reagiert?
Er ist durchgedreht und dann hat er mich gefesselt.
Okay,
kommen Sie mal mit.
Ja, habt ihr was?
Gut, ich warte.
Sie glauben mir nicht.
Na ja, kommen Sie. Ihr Bruder, ein Mörder.
Das ist ein Streit unter Geschwistern.
Und Sie? Glauben Sie ihr?
Danke. Wir haben den Arbeitsplatz der Mutter.
Und die Verletzungen hat sie sich selbst zugefügt. Es gibt Menschen, die machen
sowas.
Sagen Sie mal... Wo ist sie denn jetzt?
Kindergarten hier, echt.
Sehen Sie?
Kennen Sie Maria Breuer?
Nur flüchtig.
Ich glaube, Julia und Sie waren früher befreundet?
Julia hat gesagt, dass Nils sie eingesperrt und gefesselt hätte.
Können Sie sich erklären, warum Ihre Tochter bei uns auftaucht und Ihren Sohn
belastet?
Ja, da erscheint ein kleines Mädchen bei Ihnen, schmeißt mit Dreck.
Sie glauben ihr.
Also, nach einem kleinen Mädchen, Kasper, sah das jetzt nicht aus. Sie hat
wirklich Sorgen gemacht um ihre Freundin.
Ich weiß noch nicht, ob ich ihr glauben soll, aber... Warum sollte sie denn
lügen?
Sie werden sehen, in ein paar Stunden taucht Maria unbeschadet wieder auf.
Hoffen wir.
Gut, vielen Dank.
Wiedersehen, Frau Heidhäuser.
Hier packt mich mal das Fernweh.
Kommen Sie?
Gleich. Wir gehen.
Mama, wenn du das hier hörst, dann werde ich nicht mehr da sein.
Mach dir keine Sorgen, ich werde dir schreiben.
Ich werde dahin gehen, wo alles anders ist.
Ein ferner Planet, wo ich anders sein kann.
Eure Farben, das sind nicht meine Farben.
Euer Leben, das ist nicht mein Leben.
Deine Wünsche sind nicht meine Wünsche.
Ich will nicht mehr die sein, die ich bin.
Ich will nicht mehr da sein, wo ich bin.
Julia?
Bist du da?
Julia?
Die Polizei war bei mir.
Julia?
Ich werde einen Gott finden, der meine Wunden heilt.
Der mir rät, was ich tun kann und was ich lassen sollte.
Eine lange Reise liegt vor mir.
Darf ich bei dir schlafen?
Ja.
Weißt du, mich haben immer so Fragen berührt wie, warum bin ich auf der Welt?
Wie finde ich meine Glückseligkeit?
Warum bin ich hier?
Und wieso gibt es so viel Ungerechtigkeit?
Ich habe die Antworten auf all meine Fragen im Islam gefunden.
Bist du sicher in allem?
Weißt du, mein Vater kam bei einem Angriff ums Leben und
von meiner Mutter habe ich seitdem nichts mehr gehört.
Dein Schicksal ist mein Schicksal.
Hallo, Florian.
Moin. Na, was hast du Schönes für uns?
Weibliche Leiche, ca. 20 Jahre alt, 1 ,60 m groß, schlank.
Das Gesicht ist nicht übrig geblieben.
Übel zubereitet.
Ich hatte wohl eine Begegnung mit mindestens einer Schützschraube, wenn
fragen.
Irgendwelche besonderen Kennzeichen, mit denen wir arbeiten können?
Ja, das hilft euch vielleicht.
Ein paar Möwen über den Beckenknochen.
Hatten Sie Papiere bei sich?
Nein, nichts.
Ist es hier passiert?
Nein, ich gehe davon aus, dass es hier angespült wurde.
Aber sehen Sie mal hier.
Das sind Abriebsspuren von einem Reifen.
Von wo ist sie gekommen? Was glaubst du?
Ja, gib mir den nächsten.
Ja,
ich bin jetzt zu erreichen.
Na,
hast du heute irgendwelche Wünsche?
Wie sind deine Brüste?
Wie sehen die aus?
Groß.
Doppel D.
Weißt du, wo man hat?
Ich zeige Ihnen nur zwei Details.
Was machen
wir jetzt mit dem Kind?
Die Behörden kümmern sich darum.
Es gibt wohl Großeltern?
Keine Ahnung.
Habe ich nie gesehen.
Kann ich jetzt gehen?
Gleich.
Hatte Marie Angst vor jemandem? Hat sie jemanden unter Druck gesetzt?
Weiß ich nicht so.
Sie hat nur in letzter Zeit unheimlich viel von Geld geredet, was sie erwarten
würde.
Da wollte sie mich auch endlich mal bezahlen.
Und woher sollte das kommen? Von wem?
Hatte sie Freunde oder regelmäßigen Kontakt, Besuch?
Der junge Männer war schon da.
Danke. Jetzt können Sie gehen.
Frau Kroll?
Der Körper ist übersät mit diversen schweren Verletzungen.
Eine Todesursache kann ich daher noch nicht nennen. Sicher ist allerdings,
wir bisher keinerlei Hinweise auf ein sexuelles Motiv haben. Wir schätzen
momentan den Todeszeitpunkt auf einen Zeitraum zwischen 13 und 15 Uhr gestern.
Und was ist mit Drogen?
Wo haben Sie die denn her?
Die Dose habe ich in Marius' Badezimmer gestern gefunden.
Keine Ahnung.
Schlafmittel, Antidepressiva, Amphetamine.
Ja, wir warten noch auf die Ergebnisse der Blutuntersuchung. Ich gebe Ihnen
Bescheid. Ja, alles klar. Danke.
Es tut mir so leid.
Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht.
Mein Bruder, die Polizei, ich habe denen das mit Nils erzählt.
Julia, wie kommst du auf so eine Idee?
Sprich zu Allah.
Subhanallah zu Allah, wenn dich was quält.
Ja.
Lass doch die Kuffare machen, was sie wollen.
Verstehst du, ich... Lass die alte Welt hinter dir.
Wir hatten eine Abmachung.
Hast du das vergessen?
Nein. Ich sage nicht weiter.
Du musst noch deine Sachen von zu Hause holen.
Sie glauben mir doch nicht, oder?
Sie lügt.
Sie lügt immer.
Sie dealen also. Fangen wir mal damit an.
Das ist der totale Schwachsinn.
Willst du doch nur aufspielen.
Das ist doch komplett absurd. Wer rennt einfach so zur Polizei und erzählt so
einen Scheiß über deinen eigenen Bruder?
Natürlich meine Schwester.
Was ist denn mit den Verletzungen an ihren Handgelenken?
Was soll das denn jetzt sein?
Ich weiß nicht, woran mögen das?
Herr Reithäuser, mittlerweile wissen wir, dass Ihre Schwester recht hat.
Breuer ist gewaltsam zu Tode gekommen.
Laut Aussage Ihrer Schwester hatten Sie einen handfesten Streit mit Maria. Um
was ging es denn da?
Wo waren Sie zwischen 13 und 15 Uhr?
Bei einem Kumpel.
Oder nach zu Hause.
Interessiert es Sie, wer Sie umgebracht hat?
Gut, dann helfen Sie uns.
Ja, deswegen bin ich ja hier, oder?
Wo ist es bei dir?
Eine Stunde später ist es bei dir.
Ganz nah.
Habibi.
Habibi, hast du mich vermisst?
Ja. Ja?
Ja. Ich auch.
Wo bist denn du?
Das Wetter hier ist super.
Die Straße ist voll.
Ein bisschen.
Aber Philippine, ich muss jetzt gleich aufhören.
Vergiss mich nicht.
Glaub ich. Ach, glaub ich. Wir kommen überhaupt nicht mehr zur Ruhe. Ist doch
kein Zustand.
Müssen die ausgerechnet hier dieses Heim einrichten? Also, ich habe schon einen
Heiratsantrag bekommen, auf dem Weg zum Klo. Ach ja?
Und ich habe meinen eigenen kleinen Parkrichter. Ach, toll.
Ich bin dann mal bei meinen Flüchtlingen, ja?
Ich habe ein paar Infos zu Maria Breuer.
Einzelkind, gute Schülerin, Eltern leben in Memmingen, kaum noch Kontakt.
Irgendwann abgehauen, dann schwanger.
Und es gibt ein Achtungsvermerk auf einen Hasim Mahdi.
Er saß bis gestern wegen schwerer Körperverletzung im Knast. Maria hatte
ihn ausgesagt.
Und das sagen Sie so nebenbei?
Was
machen
die hier?
Vielleicht kannst du mir das erklären?
Du darfst ihn nicht.
Wenn du mich hast, das kann ich ja noch irgendwie verstehen.
Aber warum denunzierst du deinen Bruder? Ja, werf dich vor ihn.
Ja, mach deine Augen zu, so wie du es immer machst.
Ich würde mich auch vor dich werfen.
Julia, dein Vater wollte uns verlassen, nicht umgekehrt.
Deine Schuld.
Ich kann das nicht mehr hören.
Ich hab's dir schon tausendmal gesagt.
Es war ein Unfall.
Julia, das war ein Unfall.
Du hast ihn...
Julia! Wie ist dein Vater gestorben, Julia?
Fragen Sie die.
Wie ist es gefahren? Wer hat überlebt?
Warum Sie?
Kann ich hier etwas Privatsphäre haben?
Nein, ich muss dir jetzt ein paar Fragen stellen.
Wo warst du letzte Nacht?
Was geht dir das an?
Julia, wir haben Marias Leiche gefunden.
Also nochmal.
Ich sag nichts mehr.
Ich muss das nicht.
Deinen Laptop bitte.
Ihren.
Ihren Laptop bitte.
Ich ruf sie an, wenn ich damit durch bin.
Passwort? Finden Sie es raus?
Ist hier ein Freund von ihm?
Wirst du das schon kommentieren?
Ja.
Ist jemand tot?
Warten Sie hier. Das Gebet ist gleich zu Ende.
Bitte ziehen Sie Ihre Schuhe aus.
Da ist ein Polizist, der will mit dir sprechen.
Da ist ein Polizist.
Sie suchen mich?
Ja.
Haben wir einen Gast?
Kann ich behilflich sein?
Hauptkommissar Borowski, Kripo Kiel.
Können wir offen reden?
Ja.
Sie sind erst aus dem Gefängnis entlassen worden.
Und heute wird die Hauptbelastungszeugin, die im Prozess
hat, tot aufgefunden.
Ist das ein Zufall?
Sie sind ja mehrmals schon wegen Gewalt gegenüber Frauen verurteilt worden. Ja,
ich habe Menschen erniedrigt und das tut mir leid.
Aber Allah hat mir verziehen.
Ich denke, er hat seine Strafe verwirrt mit Hilfe Allahs.
Ich war hier in der Moschee und dann im Männerwohnheim.
Wenn Sie keine weiteren Fragen haben, würde ich Sie gerne nach Trauten
begleiten.
Wir sprechen später weiter.
Schönen Tag.
Wir kennen Hashims Vergangenheit.
Inschallah, wir werden ihm helfen, ihre Gesetze zu beachten.
Meine Gesetze?
Wie alt sind Ihre Gesetze und wie alt ist das Wort des Propheten? Frieden und
Segen sei auf ihm.
Ich wäre schon zufrieden, wenn Herr Machti die Wahl sagen würde.
Haben Sie noch eine Visitenkarte für mich, falls ich Sie nochmal sprechen
möchte? Ja.
Machen Sie sich keine Sorgen.
Inzwischen schicken wir unsere Predigten sogar zu Ihren Kollegen.
Ja, ja.
Ich weiß.
Wiedersehen.
Schwester, woher kennst du den Polizisten?
Ich kenne ihn nicht.
Wirk mich nicht an.
Ich habe gesehen, wie du ihn angeschaut hast.
Der wird neu hier.
Willkommen in unserer Moschee.
Ich hoffe, als Schüler sind Sie nicht so oft zu spät gekommen.
Ich hatte immer eine gute Geschichte auf Lager.
Auf jeden Fall haben Sie bei den Heidhäusers was verpasst.
Ich habe Julia gerade vor der Moschee gesehen.
Hallo.
Guten Tag. Ich bin der Direktor dieser Schule.
Bitte.
Wer ist das?
Das ist Julias Vater.
Hier, Julia.
Da war sie in der Sekunde.
Ihr Vater, Sportlehrer, ein begeisterter Handballer.
Sein Unfall, der frühe Tod hat, hat uns alle das Kollegium sehr schockiert.
Die Mädchen warten schon oben.
Seien Sie etwas zu gut sein.
Ja.
So, wir brauchen hier etwas Ruhe, bitte, ja?
Wer von euch hier aktuell nichts zu tun hat, verletzt bitte einmal den Raum.
Klaus Borowski.
Franz Zipokil.
Borowski.
Klaus Borowski.
Maria hatte ein Kind.
Wir haben sie alle bewundert, wie sie das hinbekommen hat.
Wisst ihr, wer der Vater ist?
Nee, sie hat nie was gesagt.
Es gab natürlich immer irgendwelche Gerüchte. Angeblich war es einer mit
Das glaube ich nicht. Dann hätte der das zahlen müssen.
Und wie hat sie ihr Leben finanziert?
Sie war immer chronisch pleite.
Sie hat wirklich jeden angepumpt.
Hatte denn Maria Feinde?
Wahrscheinlich war es einfach irgendein Irrer, oder?
Irrer?
Was ist mit Ex -Freunden?
Nein, eigentlich nicht.
Seid ihr auch in Kontakt mit Julia?
Sie ist völlig abgedriftet.
Inwiefern? Keine Ahnung.
Denkt irgendwie, sie wäre heilig. Ist genauso wie dieses Mädchen in Hannover,
das den Polizisten abgestochen hat.
Stimmt das, dass Julia ihren Bruder verraten hat?
Woher weißt du das?
Und was sagt ihr dazu?
Jetzt ist ein brutales Arschloch.
Wegen der Sache mit dem Geld.
Sie hat sich was dazu verdient.
Und wie?
Telefonsex, glaube ich.
Das ist doch erstmal nicht strafbar.
Liebe Mama, ich kann mit dem allen hier nichts mehr anfangen.
Alles ist zu haben und nichts ist von Wert.
Es gibt zu essen, aber keine Nahrung. Es gibt Wohnungen, aber kein Zuhause.
Es gibt viele Götzen, aber keinen Gott.
Julia.
Ich habe dich fast nicht wiedererkannt.
Du siehst ja jetzt wirklich aus wie eine von denen.
Ein Stück weniger würde dir auch besser stehen.
Julia, warum bist du denn so kalt?
Weil ich mich euren falschen Tränen nicht anschließe.
Maria war deine beste Freundin.
Das war, bevor sie Lügen verbreitet hat.
Jetzt tut doch nicht so, als ob sie uns nicht alle gequält hätte.
Und du wirst jetzt die Verkünderin der ganz, ganz großen Wahrheit hier, ne?
Wie viele Kerle hat Maria dir ausgespannt?
Ohne die Kohle deiner Eltern wärst du doch gar nichts wert gewesen für sie.
du, Kathi, du hast immer schön Hündchen gespielt.
Sitz, Platz, Momentchen.
Hast du auch schon Leckerli bekommen?
Du wirst genauso sterben wie die anderen Schlampen auch.
Fick dich selbst.
Danke.
Schuhkran.
Kesting, guten Tag. Lange nicht gesehen.
Klaus Borowski, ja.
Sind Sie versetzt für uns? Zurück an die Basis? Nein, nein.
So schlimm ist es mir doch auch wieder nicht.
Schönen Tag noch.
Dir wünsche ich auch.
Ah, Klaus, ich wollte mich eh schon anrufen. Ich habe den Haftbefehl
für diesen Nie -Zeithäuser.
Du brauchst mir nicht zu danken, du.
Wie? Auf welcher Basis denn? Wir haben ja gar keine Tatwaffe.
Wir kennen den Tatort nicht. Und ob es diese Erpressung überhaupt gab, das
wissen wir doch auch nicht. Was soll das denn?
Du, ich habe das Alibi überprüfen lassen.
Er hat gelogen. Bei seinem Kumpel war er nur eine halbe Stunde. Moment, du
hast... Du hast hinter meinem Rücken... Klaus,
wir sollten diesen jungen Heidhäuser dem Haftrichter vorführen. Mein Ernst.
Außerdem...
Du, ich glaube nicht, dass ihr Erfolg haben werdet mit euren Ermittlungen da
der Moschee.
Ja, dann lassen wir besser die Finger davon.
Das spart uns ja dann auch viel Arbeit.
Danke.
Dieser Kästing vom Staatsschutz, was wollte der gerade?
Ja, du, der ermittelt gegen dich.
Das war ein Wunsch.
Der war nur zufällig hier. Nichts Besonderes.
Nichts Besonderes.
Was würden Sie sagen, ist Ihr Problem?
Gewalt?
Frauen?
Also wenn ich mir die Fotos da anschaue, würde ich sagen beides.
Sie sehen schon, wie das bei Ihnen hier funktioniert?
Araber kommt dort knapp.
Deutsche Frau ist tot, dann Araber schuld.
Ich habe keine Probleme mit Frauen.
Warum haben Sie Maria dann angerufen?
Es war ein Anruf, ein Fehler.
Dafür gehe ich doch nicht wieder in den Bau.
Ich wollte ihr sagen, dass ich ein anderer geworden bin.
Dass ich mich Allah, sallallahu alaihi wa sallam, zugewandt habe.
Mehr nicht.
Woher kennen Sie Julia Heidhäuser?
Wer hat Ihnen gesagt, dass ich sie kenne?
Es gibt einige Parallelen.
Sie gehen in die gleiche Moschee, Sie kennen beide Maria Breuer, da könnte man
es vermuten.
Rufen Sie mich an, wenn Sie mehr wissen.
Selbstverständlich.
Liebe Mama, ich träume von einem anderen Leben.
Ich will meine Kinder lieben, lachen sehen.
Ich will ihnen einen Glauben schenken, der von Wert ist, der ihnen die Richtung
zeigt.
Ich will einen starken Gott.
Ich will regeln.
Ich will auf der guten Seite stehen.
Ich will nicht dort stehen, wo die Verdammnis ist.
Wo der Teufel tanzt.
Bist du bereit, inshallah?
Komm.
Das ist ein großer Tag für unsere Gemeinde. Eine große Belohnung.
Wir sprechen jetzt die Shahada.
Alhamdulillah, Alhamdulillah.
Willkommen in der Ummah, Schwestern.
Möge Allah dir stets den richtigen Weg aufzeigen und dir den Weg nach Jannah
Paradies weit öffnen, inshallah.
Und das ist nur der Anfang, Schwester.
Nun sind dir alle Sünden erlassen.
So sagt es unser Prophet.
Wie mir Hashim erzählt hat, trägt Julia Unruhe in unserer Gemeinde.
Wir haben jetzt die Polizei in der Moschee.
Ballert du die Moschee, dann kehrt hier auch wieder Ruhe ein, Bruder.
Julia geht unseren Weg.
Sie ist ein Gewinn für uns alle.
Ich habe deinetwegen Kontakt zu unseren Brüdern aufgenommen.
Habe gesagt, dass wir eine Schwester haben, die zu Ihnen will.
Julia wird für allen bereit.
Achim ist ein guter Beobachter, subhanallah.
Subhanallah. Das ist, wenn er recht hat.
Julia.
Lass mich in Ruhe. Julia.
Es tut mir leid, William.
Was willst du?
Du fehlst mir.
Ihr wollt es alle nicht begreifen, oder?
Ich hasse mein altes Leben.
Die Welt ist ein Durchgangsort.
Der eigentliche Grund unseres Daseins liegt darin, den Schöpfer des Universums
anzubeten.
Hast du nicht auch schon in manchen Stunden deines Lebens versucht, ein
Wesen zu erreichen?
Willst du mir nicht mal zeigen, wie man bietet?
Vielleicht.
Ich habe heute mit einer Sexhutlein telefoniert.
Maria Breuer hat da tatsächlich gearbeitet.
Könnten Sie mir die einpacken, bitte?
Wo sind Sie denn?
Da haben Sie aber jetzt nicht mit Ihrem Dienstlehrer angerufen, oder?
Frau Ratschek, es war ja auch ein Dienstgespräch. Frau Rowski.
Warten Sie mal, Frau Ranz.
Bitte sehr.
Danke. Danke, stimmt so.
Die Pseudonym da war Jackie.
Warum sollte Julia denn Maria umbringen?
Weiß ich auch nicht.
Aber es wird so inszeniert.
Julia mit dem Baby auf den Arm und Tränen in den Augen.
Ich wühle mich gerade durch die Festplatte von Julia und sie hat ihren
-Account gelöscht. Also das dauert hier.
Aha.
Also gute Nacht, Frau Brand.
Ja, Ihnen auch schönen Abend.
Was machst du denn hier?
Wenn du mich doch nicht in deine neue Wohnung einbillst, dann lade ich mich
selber ein. Los, komm.
Ich koche, ich habe schöne Sachen dabei. Ich habe hervorragendes Lamm
reingekauft. Dazu mache ich eine Minzsoße.
Warum lässt du dich zum Hampelmann machen?
Warum darf der Staatsschutz an mir vorbeigieren?
Niemand macht mich zum Hampelmann. Es ist nur meine Pflicht, in bestimmten
Fällen zu kooperieren. Oder manipulieren.
Wir leben in gefährlichen Zeiten. Das mag ja sein.
Trotzdem müssen wir heute nicht nach Lamm.
Klaus, bist du bescheuert? Das ist doch nicht dein Ernst.
Sie ist drin.
Hast du die Bilder von Bilal schon entdeckt?
Nein, noch nicht.
Julia, wir müssen reden.
Ich wollte dir nicht wehtun. Ist schon klar.
Es wiederholt sich doch alles.
Schlagen, Entschuldigung, Schlagen, Verschwinde.
Das ist eine Familienangelegenheit, ja?
Müsste ich nicht einen Kopf durchschlagen.
Unsere Familie gibt es nicht mehr.
Das ist aber doch nicht so ein Scheiß, Julia. Hau ab jetzt!
Bist du taub?
Ich sei wie die Parasiten.
Ich sei wie Dreck.
Du zerstörst uns, du zerstörst meine Familie, mein Land.
Wer zerstört hier wen?
Kein Vogelkrieg, das war eine Frau.
Gewirr.
Guten Abend, Herr Borowski.
Guten Abend.
Ich wusste, dass Sie sich hören.
Bitte.
Und die Gegend, in der Sie da wohnen?
Geträgt vom friedlichen Miteinander der Kultur.
Lassen Sie mich nicht lange herumreden. Warum mischen Sie sich in meine
Ermittlungen im Mordfall Breuer ein?
Wer sagt denn, dass ich das tue?
Ihr Besuch.
Sie sollten wissen, dass Sie sich mit Ihren Ermittlungen auf schwierigem
bewegen.
Und dem sollten Sie Rechnung tragen.
Und den falschen Verhaften?
Auch Ihnen wird nicht entgangen sein, dass es in bestimmten Fällen
Sicherheitsinteressen gibt.
Wir beobachten die Al -Haq -Gemeinde schon länger.
Sie, mein lieber Borowski, sind ja nur ein flüchtiger Gast, der unangemeldet
vorbeischaut und Fragen stellt.
Lassen Sie uns zusammenarbeiten.
Diese Fotos zeigen Hazim Mahdi um 14 Uhr am Eingang des Wohnheims.
Und um 18 Uhr.
Da hat er es wieder verlassen.
Ich denke, Sie verdächtigen den Falschen.
Schöne Fotos.
Ich vergründe nur Ihre Zeit.
Schönen Abend noch.
Ich vertraue Ihnen nicht.
Bedenke, was du sagst. Es ist eine große Sünde einer Glaubensschwester, der
Köffer schuldig zu sprechen.
Es gibt Gefahren.
Wir müssen vorbereitet sein.
Was willst du?
Ich will, dass die Waffe sofort verschwindet.
Schaff sie weg!
Schaff sie weg!
waren voller subtiler Drohungen.
Maria konnte gut manipulieren. Julia hat darunter gelitten.
Und die Internetseiten, die Julia besucht hat, wenn Sie mich fragen, ist
schon auf dem Weg in den Dschihad.
Hallo.
Ich habe da so ein neues Programm, da habe ich eingegeben.
Strömung, Windrichtung, Fundort, Gewicht der Leiche und ungefähr im Zeitraum, in
dem sie im Wasser lag. Dann bin ich auf diese Stelle hier gekommen.
Ist sie hier auch umgekommen?
Nein, das ist hier nicht der Tatort.
Wir haben Reifenspuren, Poolspuren und Waldboden, der nicht hierher gehört.
Waldboden? Ja.
Wahrscheinlich wurde sie hierher gefahren und dann in die Förde geworfen.
Vielleicht hilft das weiter.
Vielen Dank.
Ich hätte nur diesen einen Weg hier durch den Wald.
Was wollte Maria
hier in diesem Wald?
War sie überhaupt freiwillig hier?
Da hinten gibt es noch ein paar alte Hütten.
Jetzt fährt uns.
Julia meinte doch, dass Maria sich holen wollte, was ihr zusteht. Da könnte doch
das Drogenversteck von Nils sein. Okay.
Tut mir leid.
Nichts Brauchbares.
Ihr müsst euch was Neues einfallen lassen.
Ja, so schön gewesen.
Hallo, Frank.
Borowski.
So, bitte.
Machen wir da weiter, wo wir letztes Mal aufgehört haben?
Ah, Teuser.
Okay.
Ich hab Maria an dem Tag noch mal getroffen.
Im Wald.
Warum?
Ich sollte ihr 20 .000 Euro geben, damit sie uns in Ruhe lässt.
20 .000?
Und haben Sie?
Nein, ich habe nicht darauf reagiert.
Aber sie hat dann Julia angerufen und angefangen Stress zu machen.
Und daraufhin haben Sie Ihre Meinung geändert?
Ich wollte, dass es aufhört.
Warum haben Sie Ihre Schwester gefesselt?
Julia hat mich angeschrieben, ich soll Maria in Ruhe lassen.
Aber ich wollte dann einfach mit ihr reden.
Und ging auch nicht um die blöden Pillen.
Warum dann?
Maria hat behauptet, sie hätte Fotos von sich und meinem Vater in so einem Fall.
Beweise, dass mein Vater mit ihr als Schülerin geschlafen hat.
Das hat Sie sehr wütend gemacht.
Das hat mich wütend gemacht, ja.
Aber als Sie dann vor mir standen...
Ich konnte ihr nichts
antun.
Ich habe dann einfach das Handy abgenommen mit den angeblichen Fotos
habe sie in die Förde geschmissen.
Ja, und Maria?
Keine Ahnung. Die habe ich einfach da stehen lassen.
Ich ertrage das alles hier nicht mehr.
Ich will dich ja doch fragen.
Weißt du,
der gesamte Allah sagt, die Ehe ist der Weg, den ich gewählt habe.
Und alle, die ihn ablehnen, gehören nicht zu mir.
Bitte heirate mich.
Aber du kennst mich doch gar nicht.
Wirklich? Ja.
Ja, weil ich dich liebe.
Und?
Was sagst du?
Willst du an meiner Seite stehen?
Ja.
Ja, ich will.
Du machst mich so einen sehr glücklichen Mann.
Liebe Mama, ich werde mich in einen fremden Dienst stellen und
einem Gott widmen, der vorsichtig mit mir spricht, der sanft auf mich
schaut.
Ich werde in eine Welt gehen, die mir Angst macht, die mich fordert, die mich
glücklich macht.
Eine lange Reise liegt vor mir.
Du hast vergessen, uns zu sagen, dass du und Maria ein
Problem miteinander hattest.
Und?
Was hast du gemacht, als du aus dem Keller kamst?
Ich habe Maria gesucht.
Zwei Stunden.
Schon sehr lange.
Sie war bei mir.
Sie ist sofort danach zu mir gekommen und ich habe ihr geraten, zur Polizei zu
gehen. Sie sieht es wie eine gute Freundin gehört, aber würden Sie das
unter Eid aussagen?
Ich kooperiere gern mit Ihnen.
Können wir jetzt?
Ist das hier Ihr Lieblingscafé?
Ich wüsste nicht, was Sie das angeht. Können wir jetzt gehen?
Wir haben noch gar nichts bestellt.
Julia!
Kannst du mich nicht endlich in Ruhe lassen?
Komm, hau.
Hau von dem Scheiß.
Das bist du doch nicht, Julia.
Schwester, wir sollten gehen.
Diese Frau ist falsch.
Diese Frau ist falsch.
Das ist ausgerechnet du.
Du kopfst mich an.
Julia, komm zu mir nach Hause. Komm zurück.
Du bist doch meine Tochter.
Ich bin durcheinander.
Habib, bist du dir unsicher mit mir?
Wir kennen uns doch gar nicht.
Ist das schlimm?
Nein.
Solange du weißt, woran du glaubst.
Wir Menschen, wir sind alle schwach.
Danke, Bilal.
Hast du...
Hast du mit dem Imam gesprochen?
Oder eine zweite?
Nein. Das ist gut.
Das ist gut.
Bei mir sind sie gut angekommen.
Können Sie mir sagen, was das soll?
Das ist aus Julia Heithäusers Laptop. Sie will das Land verlassen.
Sie verlieren jedes Jahr an die 100 Mädchen und Jungen an terroristische
Gruppierungen. An den IS.
Die IS -Kämpfer brauchen westlich geprägte Mitstreiter.
Deutsche, die für den IS kämpfen, werden mit deutschen Mädchen versorgt.
Das ist unsere besondere Art der Vergütung.
So hält man die Kämpfer an der Front.
Sie wissen all das und unternehmen nichts.
Diese Anwerbungen finden direkt vor unseren Augen statt.
Wir brauchen Julia, um Licht in diese Strukturen zu bringen.
Aber Sie würden sie auch opfern, wie in einem Planspiel.
Hopfen. Sie dramatisieren.
Lassen Sie die Finger von dem Mädchen.
Wir entscheiden nicht über Julias Leben.
Das macht sie ganz allein.
Liebt diejenigen, die kämpfen auf seinem Weg.
Allah Azzawajal feiert die Mujahideen.
Ihr solltet eure Krieger, eure Kämpfer ehren.
Wir werden euch prüfen.
Und ihr habt Angst.
Angst, im Land der Kuffar zu sprechen.
Der Gesandte sagt,
kämpft gegen Götzendiener.
Ich verstehe dich.
Ich sehe euch in unserem Land.
Was für eine Mord?
Du warst mit den Soldaten.
Das war ein Mord.
Das ist ein Krieger.
Wie kannst du ihm hier reden? Ich kenne ihn. Ich habe ihn in meiner Stadt
gesehen.
Ich habe es dir gesagt, du siehst die Zeichen nicht.
Der Krieg kommt zu uns.
Wann kann unsere Schwester abreisen in Shara?
Können wir ihr wirklich trauen?
Ich werde sie begleiten, damit nichts schief geht.
Du bist mutig.
Ohne deinen Kontakt sind wir hilflos.
Niemand würde uns dort glauben.
Ich bin stolz auf euch.
Möge Allah euch dafür belohnen, Inschallah.
Inschallah.
Ihr werdet übermorgen mit zwei anderen Frauen aus Nürnberg abfliegen.
Ich werde meinen Kontakt informieren und dir den Namen sagen.
Allah merke, Gott sei mit euch.
Wie war das bei dir?
Mein Mann kam und hat seine Waffen abgelegt.
Er hat meine Hand genommen.
Dann bin ich mit ihm gegangen.
Ich sag's jetzt wie im Himmel.
Hier hört man nur, dass die Leute vor dem IS fliehen.
In Wirklichkeit fliehen sie aber vor den hässlichen Aggressoren.
Die wollen, dass wir Kuffer werden.
Ungläubige wie sie.
Bring bitte ein paar Kleinigkeiten mit, Schwester.
Schokolade, Tampons, Bio.
Sowas gibt's hier nämlich nicht.
Ja, mach ich.
Wir freuen uns auf dich.
Ich bin stolz auf dich.
Das ist die Vorstelle, die eine Motorschraube eingeschlagen hat.
Und darunter habe ich das hier gefunden.
Glatzsplitter. Ich nehme an, von einem Blinker.
Ich habe schon einen Teil an die KTU geschickt. Vielleicht reicht es, um den
Fahrzeugtyp oder den Halter festzustellen. Das heißt, sie wurde
Nach den Spuren zu urteilen.
Danke.
Das tatsächliche Drogenversteck von mir ist da hinten etwa 900 Meter entfernt.
Es sind keine Bremsspuren zu erkennen.
Sie wurde vermutlich hier angefahren.
Hier sind noch ein paar Glassplitter und Blutsplitter.
Da sieht man noch leichte Schleifspuren.
Und ein Armband habe ich noch gefunden.
Warum haben die denn die Leiche so mühsam entsorgt und mich in der Einöde
einfach liegen lassen?
Gut.
Ich brauche ein Foto von den Reifenspuren und einen Abgleich mit dem
Frau Heithäuser, von der Mutter.
Mach ich. Danke.
Ja, habe ich gerade bekommen, die Adressen.
Also es ist sicher, dass es nicht Heithäusers Wagen ist, ja?
Gut, nützt ja nichts.
Danke.
Wann skatest du mit Bilal?
Eigentlich jetzt.
Lass ihn nicht warten.
Bald wissen wir, wo du hinfährst.
Wie soll das alles gehen?
Ich habe mir was überlegt.
Ich komme mit.
Ist das wahr?
Ich kann dich doch jetzt nicht allein gehen lassen.
Ich gebe dem Scheich, dem Helden Abu Bakr, dem Helden Abu Bakr, Al -Husseini,
-Quraysh, Al -Baghdari, die Bayer als Amir über das Kalifat. Du bist der Amir
von der Feinde.
Die Liebe zu dir wird heute wie einstimmig.
Der Amir des großen Staates ist mein Amir und du bist meine Bayer.
Ein Anwohner hat sie gefunden.
Er dachte zuerst, es wäre ein Kleiderhaufen.
Amina!
Sie kennen sie?
Ja.
Scheiße!
Sie müssen mit ihm reden.
Sie haben es schon erfahren.
Kommen Sie bitte mit.
Wo sind denn die Frauenwaschräume?
Was wollen Sie denn?
Ach, ich bin schon alleine.
Ja?
Amina hat sich sehr exponiert.
Auch als Frau sehr weit vorgewagt.
Das hat den Leuten hier nicht gefallen.
Und Ihnen?
Wie?
Sie beschuldigen mich?
Wenn Sie so wollen.
Ich war hier.
Da können Sie jeden in der Gemeinde fragen.
Das glaube ich Ihnen.
Und Hasim macht die?
Auch hier nehme ich an.
Ja, in der Tat.
Dafür, dass Sie gerade ein geschätztes Mitglied Ihrer Gemeinde verloren haben,
war Sie ein sehr gefasster.
Ich müsste vorher noch weitere Werkstätten abklappern. Es könnte auch
Mietwagen sein oder ein Carsharing -Auto.
Ich bin nur noch eine Stunde da, wie Sie wollen.
Gut, ich komme.
Die Call ist soweit.
Dann kann ich Sie da auch alleine hinlassen?
Klar.
Der Strich in den Bauch wurde mit einem Messer ausgeführt. Zehn Zentimeter lange
Klinge. Keine Auffälligkeiten.
Ich muss mit Ihnen reden.
Aus Borowski.
Also?
Domina Jascha hat für uns gearbeitet.
Emilia.
Was wollen Sie?
Ich habe Ihnen alles gesagt.
Nachdem die Mittelsmeiner das sogenannte Islamischen Staat versucht haben, in
Deutschland neue Mitglieder anzuladen, haben wir Amina ja Scham bereuert, um
Gemeinde abzuschaffen.
Sie war also für die Rekrutierung junger Frauen zuständig.
Sie sollte die Hand umbehalten.
So waren wir im Bild.
Das ist doch Aminas Wohnung. Wo ist sie denn?
Ich warte auf Sie.
Wir versuchen schon seit Längerem, eine radikale Gruppierung im Grenzgebiet
zwischen Syrien und der Türkei zu lokalisieren.
Der Imam Abu Abdullah kennt über seinen Bruder den entscheidenden Mann.
Und dafür brauchen sie einen Köder.
Sie können sich ihren moralischen Untergrund sparen.
Amina?
Rufst du mich bitte zurück? Die Polizei ist hier.
Bitte.
Wir haben gesicherte Hinweise, dass Abu Abdullah bereits mehrfach Ausreisen nach
Nordafrika und an den Nahen Osten organisiert hat.
Was passiert jetzt?
Ihre Verbindung zur Moschee ist tot.
Wir hatten einen langen Vorlauf. Wir verfahren wie geplant.
Frau Brandt? Ja?
Borowski -Ketting war bei mir.
Wir wollen Julia weiterhin ausreisen lassen.
Aha.
Danke.
Julia? Julia, du bist vorläufig festgenommen.
Wegen des Verdachts, Amina Jascha getötet zu haben.
Vollkommen durchgedreht.
Mordkommission Killebrand hier. Ich brauche die Daten der Carsharing -Mitte
17 .04.
Bitte, kommen Sie mir jetzt nicht mit Datenschutz.
Ist der Chef da?
Gut, dann soll er mich bitte morgen um neun anrufen. Danke.
Julia Heidhäuser ist verschwunden.
Herr Kerstin, ich glaube, Ross geht ihr was damit zu tun.
Ja, rufen Sie ihn an, jetzt sofort. Ich warte.
Wer sitzt?
Er hat bestimmt eine Zeugenbefragung.
Veratmen Sie mich bloß nicht.
Willst du den Terror in Europa unterstützen?
Trinken Sie nicht, als wären Sie meine Mutter.
Hat Amina dich überredet, in den Jihad zu gehen?
Was glaubst du, was die da mit dir machen?
Immer wenn es ihnen passt.
Und wenn sie nicht weiter wissen, dann lügen sie. Sie und ihr scheiß System.
Heuchler.
Lügner.
Erkenn mir mal dein Handy, bitte.
Bitte.
Das dürfen Sie nicht.
Was glauben Sie, wer Sie sind?
Ich werde Sie anzeigen.
Beschlagnahmen von Scheiße.
Für Sie gibt es keine Türen, nehme ich an?
Wo ist er?
Er ermittelt im Todesfall Breuer.
Sind Sie eigentlich bescheuert?
Was haben Sie nicht verstanden?
Sind Sie eigentlich bescheuert? Wir machen hier nur unsere Arbeit.
Sie benehmen sich wie Gutmenschen.
Hier geht es um Dinge, die Sie nicht mal im Ansatz begreifen.
Ich will den Mittelsmann in der Türkei. Ich will, dass der Imam Julia seinen
Kontakt nimmt.
Klar.
Julia, ich will dir mal eine Geschichte erzählen, die wahr ist.
Da lebt eine junge Mutter mit ihren drei Kindern irgendwo in einem Dorf im Irak.
Und der heilige Krieg, der Dschihad, kommt zu ihr.
Der IS erobert das Land und der Emir lässt diese junge, hübsche Frau zu sich
kommen und vergewaltigt sie immer wieder.
Und sie gefällt ihm und er zwingt sie dazu.
Den Koran zu lesen auf Arabisch, aber sie kann kein Arabisch und sie macht
Fehler. Und um sie zu bestrafen, nimmt der Emir, das jüngste ihrer Kinder, die
Zweijährige, heißt Lucy, und steckt sie in eine Blechkiste.
Und die steht da in der Sonne. Es wird 50, 60 Grad heiß.
Dann nimmt er die Leiche dem kleinen Mädchen und wirft sie in die Luft und
zu der Mutter, das geschieht allen Ungläubigen.
Haben Sie ein Paar?
Äh, Kollegen.
Durch den Atheismusverein.
Ist der Kirche ausgetreten und ist am gleichen Tag.
Sie versucht mich zu manipulieren.
Das ist ein Witz, Julia.
Du darfst ruhig lachen.
Wie kann dies ruhig sein?
Sie bombardieren, sie schicken Soldaten, töten Unschuldige.
Der Westen tötet Menschen für seinen Konsum.
Sie glauben nicht.
Sie ist nur noch zynisch.
Die Welt ist zynisch.
Ich verstehe dich nicht.
Funktioniert denn deine Welt?
Du bist eine junge, intelligente Frau und setzt dich freiwillig dieser
gewalttätigen, dämlichen Männerwelt aus.
Ist das alles, was Sie zu sagen haben?
Ja.
Er riskiert für dich seine Suspendierung, weil er an dich glaubt.
Ich habe mich nicht darum gebeten.
Ach, Julia.
Nach dem Tod meiner Mutter war ich allein mit meinem Vater und meinen
Die haben sich einen Scheiß um mich gekümmert.
Ich hätte mir damals gewünscht, dass sich jemand stark macht für mich.
Und an mich glaubt, wenigstens.
Und seid ihr bei der Polizei? Sind das alles gut?
Die Call hat keine Abwehrspuren gebunden.
Amina muss ihren Mörder gekannt haben oder sie wurde überrascht.
Die wurde abgeschlachtet mit dem Schwein.
Rache, du brauchst eine Bestrafung von ihm an.
Kann dir denn dahinter gekommen sein, dass Amina ja scharf in den Staatsschutz
gearbeitet hat?
Naja, der kann sein Werkzeug sein.
Er oder ein anderer.
Wissen wir nicht.
Das war übrigens nett, gerade eben, was Sie da gesagt haben.
Haben Sie was rausgefunden?
Nichts.
Guten Morgen.
Äh, Sie?
Nein.
kann ich jetzt gehen hatte dich von der moschee fahren
du gehst zum bus
hier kann sie mich rauslassen
hier sicher
gehst du dann nach hause ja
ich will noch ein stück laufen
Gut, dann geh nach Hause.
Sie werden nicht glauben, wer den Wagen angemietet hat.
Kati Pelzer.
Wart ihr nicht auf der Klasse von Julia? Ja.
Guten Tag.
Guten Tag.
Kathi, können wir mit dir sprechen?
Ja. Ah!
Kathi, du Spitzerin! Du hast ein Auto angemietet. Mit dem Maria überfahren
wurde.
Das ist nicht mein Auto.
Maria wollte sich sie abholen.
Du bist schon so viel tot.
Sie hat sich nur lustig gemacht.
Du bist schon genauso wie deine Mutter.
Sie hat mich behandelt wie einen Hund.
Ich habe immer nur versucht, ihr alles recht zu machen.
Ich wollte das nicht.
Liebe Mama, vielleicht sehen wir uns nie wieder.
Vielleicht auf der richtigen Seite.
Es ist deine Entscheidung, ob du leben oder sterben willst.
Wo ist Julia Heidhäuser?
Zu Hause, nehme ich an.
Ach ja?
Ihre Mutter hat gerade angerufen und wir wissen, wo sie ist.
Weißt du von Amina Zoppelspiel?
Von uns nicht.
Traust du her?
Sag mal Klaus noch was.
Wegen Kissing, du und ich bin was.
Dir ist doch scheißegal. Dir ist doch scheißegal. Bist du bescheuert? Was habt
ihr denn jetzt vor?
Bilei?
Bilei, ruf mich an, wenn du das hörst.
Da versucht eine unbekannte Nummer unseren Mann zu erreichen.
Atmen Sie das Handy.
Entschuldigung.
Schwester, wo warst du?
Wo war ich?
Wir haben Sorgen um dich gemacht.
Er hat sich im Bereich der Moschee eingeloggt.
Hat sie sich schon gemeldet? Ich war deren Anruf verpasst.
Unbekannte Nummer.
Sie hat sie mir immer versprochen, aber jetzt geht sie nicht mehr ran.
Versuchen Sie es weiter.
Wer hat Amina umgebracht?
Was?
Was, Hashi?
Das sind schlimme Anschuldigungen, die du machst.
Wie kommst du da drauf?
Er hat gesagt, dass er alles tun würde, um den Glauben und die Gemeinde zu
verteidigen.
Reichen war wirklich sehr wütend über Amina.
Wie meinst du das?
Amina hat uns verraten.
Nein.
Ich weiß.
Das ist nicht wahr, du lügst.
Sie hat mich geliebt und ich habe sie geliebt.
Brandt?
Ja, Moment.
Frau Roski, für Sie Ketzing.
Nimm die Waffe und sofort.
Amine hat dich belogen.
Uns auch.
Du hast dein Herz an den Falschen verschenkt.
Ich höre. Morowski, Sie gefährden unsere Operation.
Das Mädchen muss unversehrt bleiben.
Führe ihn aber früh ein.
Du warst es.
Wer hat das gesagt?
Die Polizei?
Diese Ungläubigen?
Du hast sie getötet.
Amina hat uns verraten.
Dich, mich, Abu Abdullah, Allah subhanahu wa ta 'ala.
Allah wird den Abgefallenen unter gar keinen Umständen vergeben.
Denn sie sind Ungläubige und Insatten des Höllenfeuers.
Ich habe ihr das Böse aus dem Leib geschnitten.
Er hat sie
umgebracht.
Schwester, du irrst dich.
Hör auf mit den Lügen, du Schwein.
Was ist mit ihr?
Sie hat auf mich geschossen.
Julia?
Runter mit der Waffe.
Ich will, dass er die Wahrheit sagt.
Waffe runter.
Hast du es beauftragt?
Du hast es ihm geschickt. Julia, komm bitte zu mir. Lassen Sie stehen.
Du kannst alles von mir haben.
Dein Schicksal ist mein Schicksal.
Wäsch doch nicht alles rein.
Alle Sünden.
Hab ich dir nicht in Demut gedient?
Hörst du mich, Amina?
Liebe Mama.
Wenn du das liest, dann bin ich nicht mehr da.
Ich hoffe, du wirst mich einmal verstehen.
Vielen Dank.
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