All language subtitles for Inspector.Borowski.S02E01.720p.ENSUBBED.WEB-DL.x264-W4NT0Ks

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Original subtitles

Er hat von meinem Tellerchen gegessen.

Er hat von meinem Gemüschen gegessen.

Er hat in mein Bettchen geblieben.

Wie heißt du?

Wie bist du denn in unser Haus gekommen?

Oh mein Gott, ist das Kind so schön.

Sobald das Haus war, wie ein lebender Mensch, sprachen wir.

Wir können es nicht in der kraften Erde verbrechen.

Da lag das Schneewittchen lange Zeit in dem Sarg und veränderte sich nicht.

Wie man sehr auswirkt, wenn es schief ist.

ein bisschen früh, um real zu sein.

Das ist ein Gespenst in unserer Wohnung.

Es läuft herum, es ist überall.

Was hast du geträumt?

Ich war wach. Ich war hier neben dem Bett.

Ich war in allen Zimmern.

Und wie gerade auch?

So wie ich.

Beschreibe es mal.

Es sucht.

Kann ich finden.

Ist 55 Jahre alt und weiß nicht, was es sucht.

Die Spenster suchen immer, das ist normal.

Aber wenn sie tot sind, was suchen sie dann? Und warum normal in der Wohnung?

Willst du rein?

Aber ich nehme 100 Euro die Stunde.

Gerade deswegen?

Worauf wartest du?

Jetzt

geh schon

ran, denn... Ich höre.

Herrgott, noch mal, wo bist du denn?

Ein frohes Neujahr. Ich bin zu Hause. Was willst du denn von mir?

Klaus, du musst ins Präsidium kommen.

Ich habe heute frei. Ich muss zum Makler.

Was ist denn passiert?

Du musst kommen, sofort.

Wollen Sie vielleicht einen Schluck Tee oder so?

Oder möchten Sie sich nicht lieber hinsetzen?

Sind die Mandy Bügler?

Bitte informieren Sie sofort Ihre Eltern.

Es sind keine bekannt.

Okay, dann keine Eltern.

Danke.

Verbrannt können Sie noch.

Ich schaue mir die Wohnung an und mache Fotos.

Mindestens vier Zimmer, okay?

Parkplatz, Halbzeite, Balkon.

Der kleine Stall steht noch auf.

Wieso bleibt ihr Zimmer?

Kannst du wegbleiben und lange alleine?

Klaus, wir sind zu alt dafür.

Haben Sie mich eben zu alt?

Bei mir hat Abend kommen nicht so spät.

Unsere Ehre aus Altenholz, Mandy Kiesel, 21 Jahre alt, verschwunden aus der

Klapse seit vier Monaten. Erinnerst du dich noch? Sie ist wieder da und gelebt.

Wie schön.

Sie wurde gefoltert.

Kann man das an deinem Gesicht machen lassen?

Wer hat sie gefunden?

Sie wurde von der Streife aufgegriffen, voll mit Drogen, vor drei Stunden. Das

ist doch eine ganze Freude, Roland. Warum muss ich denn hierher kommen?

Kiesel lebt. Ich habe heute meinen freien Tag.

Freie Disillusion, Klaus.

Wo ist Neues?

Wo ist Neues?

Frau Kiesel, wir wollen erzählen, dass Sie hier bei uns sind.

Sie waren lange weg.

Können Sie uns vielleicht etwas sagen?

Es ist noch zu früh dafür.

Lassen Sie sich Zeit.

Sie müssen nichts tun.

Wie lange stehen Sie schon so, Frau Brand?

100 Minuten.

Alle Hand.

Wollen wir das nicht vielleicht übersetzen?

Ist es okay, wenn wir uns jetzt hinsetzen?

Mandy, ist es in Ordnung, wenn der Arzt Sie jetzt untersucht?

Nicht wirklich.

Nein, ich bleibe hier. Versprochen.

Er wird kommen.

Wie bitte?

Er wird kommen, sagt sie.

Jetzt nochmal vertrauen. Wo wurde sie gefunden?

Am Strand, unterkühlt und ohne Orientierung.

Sie kam aus einer Kühltruhe.

Warum sagst du nicht, dass sie aus einer Kühltruhe gestiegen ist? Hab ich doch.

Hast du nicht? Doch. Ihre Schnitte hier an ihrem Unterarm, das sind

Selbstverletzungen. Sie ist nicht gefoltert worden, sie rettet sich.

Wer macht denn sowas? Viele.

Na ja, Hauptsache es tut weh.

Genau deshalb.

Sag mal, wieso musst du überhaupt zum Makler?

Suchst du eine neue Wohnung, willst du das hier wegziehen?

Wo ist denn diese Kühlkohle?

Ein toller Wohnhof, oder? Vier Zimmer, zwei Bäder, Südseite, umläufige

Meeresblick, Parkplätze.

Das Tolle am Robau ist ja, dass Sie alles nach Ihren Wünschen gestalten

Ihr kleines Haus ist so.

Ihr Mann ist verabredet, sagen Sie?

Nächsten Monat sind wir verheiratet.

Ja. Er ist Beamter. Ach, wie romantisch. Mit rosa -weißer Hochzeit.

Eher klein und nicht weit.

Wie romantisch.

Hören Sie diese Stille?

Ja, ich höre Sie.

Häuser leben.

Da war doch gerade jemand.

Nein, das ist unmöglich.

Vielleicht ein Gespenst?

Wie ein Sarg.

Meine Frau hat auch so eine.

Aber ohne Luftlöcher und nicht so bequem, oder?

Das würde ich wohl hoffen.

Das hier dürfe eine Sackkarre gewesen sein.

Die Truhe ist übrigens auch funktionstüchtig.

Wie geht es der jungen Frau?

Ich würde sagen, entsprechend.

Warum der Aufwand mit der Kühltruhe?

Man hört nichts und sieht nichts da drin.

Und die ganze Polterung?

Gute Frage.

Wie hat der alte Klee immer gesagt, man möchte es nicht aussprechen, ahnt aber

doch Böses dabei.

Ich höre.

Du Klaus, Frau Kiesel möchte Papier und Stifte.

Er hat mir schöne Sachen geschenkt.

Zum Anziehen, zum Waschen.

Parfüm, Blumen.

Er hat mir die kleine Meerjungfrau zum Lesen mitgebracht.

Und meine Lieblingsmusik.

Woher kennt er Ihre Lieblingsmusik?

Er weiß alles von mir.

Manchmal ist er ganz traurig.

Dann sagt er kein einziges Wort, dann...

Er

wohnt bei seiner Omi unter den Sternen.

Er kommt mich bald besuchen.

Wir gehören zusammen.

Er wohnt unter den Sternen.

Wo kommt er Sie besuchen?

Überall.

Er kommt überall rein.

Er kommt durch die Wand.

Wie macht er das denn?

Er hat es mir versprochen.

Er kommt mich besuchen und dann fahren wir zusammen weg.

Wohin fahren Sie denn?

Hat er seinen Namen genannt?

Er wird kommen.

Kennen Sie den?

Zeit für die Milli.

Die Milli ist von der Mami.

Aber die Mami ist nicht da, die Mami ist weg.

Jetzt trink doch mal einen Schluck von der Mami.

Vier Zimmer, Südseite, Balkon, Parkplatz und ein Gespenst. Wie bestellt.

Ich schicke dir die Fotos. Bis heute Abend.

Ich will etwas Zucker dazu.

Kai Korthals ist wieder da.

Mende Kiesler hat ihn gerade gemalt.

Sie haben ihn vielleicht in der Zeitung gesehen.

Sie hat ihn abgemalt.

Hier ist Mende Kiesler. Sie hat euch das Gutachten.

Sie hat ihr halbes Leben in der Psychiatrie verbracht und malt. Sie

ihre inneren Dämonen. Sie verlegt sich selber.

Das kann sie auch nicht so beruhigen.

Die Narbe an seinem Hals.

Bei seiner Verhaftung hat er sich das Bein in den Hals gehauen.

Erinnern Sie sich?

Liebhaft, ich war dabei.

Okay.

Von dieser Wunde gibt es kein Bild in der Zeitung. Es gibt kein Bild von ihm.

Nur wir beide haben ihn damals gesehen.

Oder?

Das ist richtig.

Er kam mir damals so nah.

Er trug eine Maske.

Er hat mich angeschaut.

Seine Augen sind die Augen auf dem Bild.

Sie sind so schön.

Und sie sind böse.

Eure Augen sehen das Mann nicht.

Ich will ja nicht stören. Ich habe nur eine Frage.

Von wem ist hier die Rede?

Er ist nicht tot. Er war nur weg. Wir haben ihn nur einfach vergessen. Das

ich nicht gehört haben, Frau Brandt. Wir vergessen keinen.

Porthals Phantombild hing in jeder Tankstelle.

Wenn er jetzt neben Ihnen stände, würden Sie ihn erkennen?

Porthals kann es nicht gewesen sein.

Wieso nicht?

Die Frau lebt noch.

Außerdem, wo war er denn die ganze Zeit?

Vielleicht war er hier.

Hier? In Kiel?

Ja, und was hat er gemacht?

Ein scheiß normales Leben geführt.

Bitte erinnern Sie sich.

Kors hat laute Frauen in ihren Wohnungen auf und zerhackte sie.

So was fällt auf.

Und wer weiß noch davon?

Nur die NSL.

Frieda. Er ist bestimmt eine sichere Partie, aber er hat dich doch nie

interessiert.

Du hast selbst gesagt, er sei ein Schmuck -Eremit.

Ich stehe auf Eremiten.

Ich finde ihn sexy.

Ich heirate keinen Polizisten, wenn ich dich mal zitieren darf.

Du wolltest nichts mehr mit Verbrechen, Gewalt und Beamten zu tun haben. Wir

sprechen nicht über seinen Dienst, über Verbrechen oder über seine Kollegen.

Und warum erfahre ich jetzt hier nichts davon?

Weil du meine Mutter bist.

Wenn ich dich mal zitieren darf.

Hat er den Schlüssel zu deiner Wohnung?

Nicht nur zu meiner Wohnung.

Ich habe nachgedacht. Besser sind keine fünf Fruchtenseelen.

Sie sind Manifestationen des Gewissens.

Sie sind schreckliche Gewissheiten.

Wie zum Beispiel... Meine Mutter.

Klaus, das ist Constanze, meine Mutter.

Und kurz nachschreiben.

Die Truhe.

Danke. Vielen Dank.

Guten Morgen, dieses kleine Dorf. Dieser weiße, weite Kieselstrand, keine

Menschenseele, immer nackt.

Oben auf dem Berg die Iglesia San Miguel, weiß und rein, im Sommer kühl.

Zum ersten Mal war ich 74 auf Ebelsand. Frieda war noch nicht geboren.

Und ich wusste sofort, hier will ich leben.

Sie waren schon immer Beamter, Klaus?

Nein, zuerst war ich Kind.

Es dauerte etwa zwölf Jahre und dann hatte ich eine Eingebung, was ich später

mal werden will.

Beamter? Nein, Verbrecher. Ich wollte immer Verbrecher werden.

Das ist neu.

Er hat sein Auto erschossen.

Warten? Ja, eine andere Geschichte.

Erzähl weiter.

Und weil sich Verbrechen aus privaten Gründen für mich nicht lohnt, beschloss

ich... Beamter zu werden?

Nein, Psychologie zu studieren.

Was? Das hast du... Du?

Ich.

Ich hörte im sechsten Semester forensische Anthropologie bei Professor

Und da wurde mir klar, dass man Verbrecher und Psychologe werden kann.

Wie geht das denn?

Man wird Beamter.

Als Kriminalist komme ich dem Verbrechen so nahe, als würde ich es selber

begehen.

Um ein Verbrechen zu verstehen, verziehe ich es nach, stelle es mir vor.

Wiederhole es, ohne es auszuhören.

Jetzt mach doch mal die Augen auf.

Fettchen.

Fettchen.

Fettchen. Schrei doch mal ein bisschen.

Jetzt frei doch mal!

Seit wann bewegt es sich nicht mehr?

Das weiß ich nicht.

Woher soll ich denn das flitzen?

Warum haben Sie so lange gewartet?

Weil ich gedacht habe, dass sie schläft.

Wen rufen Sie an?

Im Rettungswagen.

Das Kind muss sofort in eine Klinik.

Das geht nicht.

Wo ist denn die Mutter?

Kaffee? Oder ist die Nachricht?

Mandy Kiesel ist heute Nacht gestorben. Sie ist verblutet. Sie hatte ein Kind im

Bauch. Das Kind wurde herausgeschnitten. Die Plazenta wurde drin gelassen.

Wahrscheinlich vergessen.

Ohne Betäubung.

Ich muss kopfen.

Ich weiß gar nicht, ob sie überhaupt begriffen hat, was da mit ihr passierte.

Na, was wohl?

Dieses Vieh hat sie vergewaltigt.

Er hatte mehrmals Besuch in der Psychiatrie.

Von Korthal? Das wissen wir nicht, Frau Brandt. Wir müssen ganz genau sein.

Außer Mendes Zeichnungen haben wir nichts von ihm.

Das passt nicht in sein altes Schema.

Auch Unmenschen ändern sich. Wir wissen nicht mal, ob das Kind von ihm ist.

Und ob er oder doch ein Arzt das Kind aus dem Bauch herum.

Wo und warum das alles passierte, wir wissen es nicht, Frau Brandt. Wir wissen

gar nichts.

Das war Korthals.

Der Arzt meinte, der Vater hatte das Kind noch mal angesehen und ging dann

wortlos.

Und warum ist nicht der Arzt so sicher, dass er der Vater war?

Ist doch jetzt nicht so wichtig, Klaus.

Er hat ihn eindeutig erkannt, den Korthals.

Ein kleines unschuldiges Baby.

Was wird man ihm später sagen?

Gänster Papa.

Er sieht ihm irgendwie ähnlich.

Das ist ein Mädchen.

Das sieht ihm auch ähnlich.

Er wird kommen.

Bitte? Ich habe es gesagt, er wird kommen.

Die Kleine ist hier nicht sicher, die muss weg.

Vielen Dank.

Er hat sich tatsächlich vermehrt. Die DNA ist eindeutig. Auch das noch. Wo ist

das Baby jetzt?

In der Bundeswehrklinik. Er hatte sie auf den Bauch geschnitten. Ja.

Nicht unbedingt.

Kai Korthals ist kinderlieb. Erinnert euch, er hat damals dem kleinen

kein Haar gekrümmt.

Ich kann das nicht mehr lange geheim halten. Sagt mir, was er vorhat.

Was kommt jetzt?

Sie denken, dass Sie ein Schwein sind.

Sie finden, dass ich weg muss, weil ich abartig bin.

Krank und böse.

Sie glauben, Sie sind besser als ich, stimmt's?

Weil Sie ein guter Mensch sind.

Ein ganz lieber Mensch.

Aber ich sage dir mal was,

sie sind kein Stück besser als ich.

Sie haben es nur besser.

Omi, ihr habt mir mein Kind gestohlen.

Aber wollte ich es dir doch eigentlich zeigen.

Ihr habt es mir einfach weggenommen.

Aber ich weiß, wer es war.

Hast du was dagegen, wenn hier noch einer einzieht?

Ist doch nur für ein paar Tage.

Ja,

ich bin... Ich wollte dir sagen...

Ich freue mich auf unser gemeinsames Leben.

Ich liebe dich.

Guten Tag.

Kommen Sie rein.

Sie hatten gesagt, es sei eilig.

Kalt. Ich habe kalt.

Gut.

Nehmen Sie Platz.

Nehmen Sie Platz.

Ja.

Vielleicht erzählen Sie einfach, warum Sie hier sind.

Was ist dahinter?

Eine Liege.

Es kommt vor, dass Patienten unwohl sind. Dann können Sie sich hinlegen.

Liegt da einer?

Nein.

Aber da könnte einer liegen.

Ja, aber da liegt keiner.

Da stehen nur meine Schuhe.

Sie haben seine Füße.

Weiter, bitte.

Ich bin Vater geworden.

Vorletzte Nacht.

Gratuliere.

Junge oder Mädchen? Mädchen.

Kleine Prinzessin.

Wissen Sie, ich hatte immer eine Hoffnung.

Ich habe mir immer ein Kind gewünscht und ein ganz normales Leben.

Verstehen Sie, ich bin kein schlechter Mensch.

Denken Sie, dass es gute und schlechte Menschen gibt? Andere denken das, ja.

Warum?

Weil manchmal werde ich wütend.

Dann erinnere ich mich an Sachen, die früher waren. Also was früher war und

was heute ist. Also was aus mir geworden ist.

Was bist du aus denen geworden?

Nichts ist aus mir geworden.

Also nichts.

Nichts Besonderes.

Ich habe nichts gelernt.

Ich habe keine Arbeit.

Ich habe auch keine Freunde.

Er kommt überall rein.

Er kommt durch die Wand.

Wie macht er das denn?

Er hat es mir versprochen.

Er kommt mich zu suchen und dann fahren wir zusammen.

Er wird kommen.

Na, dann komm doch.

Sie sind verbunden mit dem Abbieg von Klaus Borowski.

Äh, Schatz.

Du, ich bin schon auf dem Weg.

In einer halben Stunde bin ich zu Hause.

Und denk an die Papaya.

Ich mach uns die Sorte mit Spargel.

Ja? Gleich, Kipping.

Äh, du.

Die Sorte, das ist Zement und wird immer härter.

Ja. Wo bist du denn?

Arbeitest du noch?

Frieda, ich kann es ja verstehen. Hast du es dir noch mal überlegt?

Vielleicht willst du mich gar nicht heiraten und ich will dich vielleicht

gar nicht heiraten und wir könnten einfach nur verheilen.

Frieda!

Sie und Frau Jung.

Kommen Sie rein.

Ich dachte ja eher, Sie umschlagen.

Bei Ihnen piekts wohl.

Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Korthals was damit zu tun hat.

Ich war vor vier Stunden mit ihr verabredet. Frieda ist nicht gekommen,

steht hier vor der Tür. Und deshalb Brautalarm. Ich kann doch nicht ihren

Rechner knacken, nur weil sie nicht zum Enden kommt.

Außerdem entspricht sie sowieso nicht seinem Beuteschema. Ich will jetzt

keine Diskussion.

Herr Borowski, das hier ist privat.

Da können komische Sachen dabei rauskommen.

Ich gebe Ihnen den Lockmus.

Dieser Beruf macht uns alle verrückt.

Ja.

Letzter Termin heute 14 Uhr, erst Anamnese.

Kein Name.

Wir haben das Telefon geordnet.

Aber aufgehen.

Nicht, nicht, nicht, nicht, nicht! Lass mich!

Ja? Frieda, wo steckst du denn?

Du wolltest mir doch den Koffer vorbeibringen.

Omi, der Besuch ist da.

Nicht für lange, schlaf weiter.

Nein!

Was ist das?

Geht schneller vorbei, wenn Sie jetzt mitmachen.

Kai, ich kann mit dem Krankenhaus reden. Die werden mir sicher sagen, wo Ihr

Kind ist.

Haben Sie schon einen Namen für Ihr Mädchen?

Klaus ist nicht so lieb, wie Sie denken.

Woher kennen Sie Klaus?

Ist sie tot?

Nein.

Wo ist sie?

Meine Tochter verschwindet nicht einfach so.

Was hat er mit dir zu tun?

Sie wurde entführt.

Entführt?

Von wem? Von dir?

Frau Jung, ihre Tochter... Ist nicht entführt, das glaube ich nicht.

Was ist zwischen euch passiert?

Sie wollte keinen Polizisten.

Was hast du mit ihr gemacht?

Du weißt doch alles.

Du machst doch die Verbrechen nach.

Begehst sie noch mal, oder? Sag, wo ist meine Tochter? Oder bist du nur ein

nördlicher Angeber?

Was ist mit dir?

Wer braucht sie jetzt?

Wie konnte mir das passieren?

Das ist doch nicht Ihnen passiert.

Frieda, Frieda hat immer befürchtet

von Anfang an, der verdammte Beruf, mein

Gott, verdammter Beruf, alles zerstört.

Aber wie kommt er auf Frieda? Was hat sie denn damit zu tun? Er will dich

tauschen.

Er will dein Kind zurück.

Von ihm? Von mir.

Wir haben es ihm weggenommen.

Scheiße, wir haben es in Sicherheit gebracht.

Er muss es gesehen haben.

Im Krankenhaus.

Wahrscheinlich war er noch da, als wir kamen.

Warum habe ich dieses Tier nicht erschossen? als es heult und zappert vor

steigt. Weil Sie so etwas nicht tun, Herr Borowski.

Von Ihnen habe ich gelernt, dass Sex sein nichts Spezielles ist. Nichts nur

uns.

Sie sagen doch immer, weh tut es erst, wenn es persönlich wird.

Nein, nein. Jetzt rede ich.

Bitte, lassen Sie mich ausreden.

Er will sein Kind zurück. Gut.

Wir werden jetzt genau das tun, wofür wir bezahlt werden.

Wir bleiben sachlich, wir verstehen ihn, wir jagen ihn, wir werden ihn in die

Enge treiben und wir kriegen ihn.

Klaus, ich bitte dich inständig, gebt das Kind zurück.

Ihr habt kein Recht, es wegzunehmen.

Versuche es nicht mit Polizeitaktik und Verhandlungen.

Mein Leben, mein Schicksal liegt in deiner Hand. Alles, was jetzt mit mir

geschieht, bestimmst du.

Ich muss aufs Klo.

Gehen Sie raus.

Drehen Sie sich wenigstens um.

Stellen Sie sich vor, jemand behandelt Ihr Baby, wie Sie mich gerade behandeln.

Wollen Sie das?

Klaus hat Ihnen Ihr Kind nicht weggenommen.

Er hat es in Sicherheit gebracht. Er wollte es beschützen.

Das ist seine Arbeit, verstehen Sie?

Dem Kind geht es gut.

Es wird umsorgt. Es ist nicht allein.

Er hat mir schon mal mein Kind weggenommen.

Klaus hat mir von Ihnen erzählt, Sie sind der Postbote.

Das war mal... Sie haben sich um das Kind gekümmert, das niemand wollte.

Sie haben Frau Brandt die Medikamente ins Präsidium gebracht, stimmt's?

Er hat mir alles erzählt.

Er bewundert Sie.

Was?

Wofür?

Er hat mir erzählt, wie klug Sie sind und wie verzweifelt.

Lassen Sie mich mit ihm reden.

Sie sind kein schlechter Mensch, Kai.

Aber selbst wenn er wollte, er kann nicht einfach ihr Kind holen und ihn

bringen. Er ist Polizist.

Aber ich könnte etwas tun. Ich kann mit der Polizei reden.

Ich kann eine Begegnung mit ihrem Kind haben.

Ich

wollte

nicht, dass das jetzt passiert.

Warum? Warum lässt du mich nicht helfen?

Wir haben jetzt Fotos weißer Kartenwagen mit Kortat am Steuer auf dem Parkplatz

der Notaufnahme.

Bist du auch auf dem Foto?

Stand direkt neben ihm.

Sag mal, brauchst du was?

Soll ich vorbeikommen?

Nein, nein. Alles gut.

Wo ist mein Kind?

In Sicherheit.

Wo?

Wo ist Frieda?

Das ist doch eine Sache zwischen uns. Traut mich an.

Nimm mich unter Hygiene.

Dann hört mir keiner mehr zu.

Jetzt hören Sie mir zu.

Ich muss was trinken.

Ich will auch was trinken.

Leitungswasser ist okay.

Wo warst du die ganze Zeit? Was hast du gemacht?

Warum haben Sie aufgehört, mich zu suchen?

Haben wir nicht.

Nicht ihr, Sie.

Sie haben damit aufgehört. Warum?

Ich habe nicht aufgehört.

Warum hast du ihr das Kind aus dem Bauch geschnuppert?

Es kam nicht.

Es kam einfach nicht.

Warum hast du sie nicht in ein Krankenhaus gebracht, sondern in eine

gesteckt?

Was hätte ich denn machen sollen?

Ich hätte mich doch sofort verhaftet und dann hätte mein Mädchen keinen Vater

mehr.

Dein Mädchen hat jetzt keine Mutter mehr.

Mandy ist doch keine Mutter.

Sie ist nicht ganz dicht hier oben, das habt ihr doch gesehen.

Sie ist tot.

Was? Tot.

Das wollte ich nicht. Wirklich.

Das habe ich nicht gewollt.

Das brauche ich auch mit Tequila.

Oben lehnen.

Du warst schon mal hier?

Ja, öfter mal.

Sie denken, dass ich kein guter Vater bin, oder?

Sie denken, dass ich kein Kind erziehen kann.

Sie glauben, Sie sind besser als ich, stimmt's?

Ja, das glaube ich.

Aber Sie kennen mich doch gar nicht.

Sie wissen doch gar nicht, wer ich bin.

Wer bist du denn?

Was wissen wir voneinander?

Du bist ein Lebensdieb. Du nistenst dich im Leben anderer ein und hast kein

eigenes.

Ich war gut zu ihr.

Wir... Wir waren glücklich miteinander.

Wir waren eine Familie.

Warum trägst du Frieda das Kleid?

Hast du sie auch in eine Kühltruhe gesteckt? Hat sie genug Luft zum Atmen?

Sag mir, wo Frieda ist.

Und ich kann dir dein Kind zeigen.

Ich will mein Kind haben.

Ich kann es dir nicht geben.

Dann ist Frieda weg.

Wir danken.

Nicht von dir. Eure DNA.

Das stimmt doch nicht.

Das kann nicht sein.

Warum kapst du mir das nicht?

Ich lüge in so einem Augenblick.

Es ist spät verbrannt.

Haben Sie Schlaftabletten genommen? Ich habe Lärm gemacht wie Godzilla.

Eine Sekunde.

Ich ziehe mir was über.

Kann ich kurz reinkommen?

Die hier habe ich im Heizungskeller der Psychiatrischen Klinik gefunden.

Das hier ist Kai, Mandy und ein Kind.

Das hier ist besonders interessant.

Sterne.

Mandy sagte, Kai wohnt bei seiner Oma unter den Sternen.

Sind das Sterne oder sind das Lichter?

Ein Blick vom Hochhaus.

Er hat seinen Schimmer geändert.

Er beschleicht die Frauen nicht mehr, er holt sie zu sich.

Da kann er sie dann in Ruhe beschliffen und befingern.

Haben Sie das Buch?

Ja.

Sie.

Da ist noch etwas.

Wie kam Korthals auf Frieda Jung?

Niemand wusste von ihnen beiden.

Selbst Schladitz nicht.

Frieda wollte es nur.

Deswegen. Er kann es eigentlich nur von Ihnen wissen.

Von mir?

Wieso von mir?

Er war in Ihrer Wohnung.

Er muss irgendwas von ihr gefunden haben.

Sehr gut.

Frau Brandt, exzellente Arbeit.

Machen wir.

Hat er Sie kontaktiert?

Mich?

Nein. Aber Sie verhandeln doch nicht heimlich mit ihm, oder?

Das ist absurd.

Ich bin müde.

Egal, was Sie vorhaben, tun Sie es nicht.

Wie fühlt sich das an?

Das kenne ich schon.

Hast du sie vergewaltigt?

Das musste ich nicht.

Es hat ihr Spaß gemacht.

Herzpatient? Diabetiker?

Das ist mein Kind, oder?

Sie haben nur Spaß gemacht.

Sehe ich aus wie Spaß?

Frieda hat Durst.

Sie haben, was ich will, und ich habe, was Sie wollen.

Können wir uns nicht irgendwie einigen?

Nein!

Was ist das denn?

Wir können hier nicht weiter, oder?

Du willst ja nicht.

Gib mir meine Tochter.

Sie ist alles, was ich habe. Gib sie mir zurück.

ist passiert.

So, Klaus, wir haben die Sura nach Frau Jung eingestellt.

Vorläufig. Bitte?

Jetzt hör mir mal zu.

Wir glauben nicht, dass Frieda Jung zu erschwinden und der Fall Korthals

zusammenhängen. Bitte nimm das nicht persönlich, aber wenn er sie entführt

hätte, warum auch immer, dann hätte er sich doch gemeldet.

Oder er hätte eine Forderung gestellt.

Hat er?

Ihr wollt ihm den...

Mami anbieten als sein Kind?

Glaubt ihr, er ist so dumm? Nein.

Aber jetzt schau mal.

Mandy Kiesel, ja, hat seine Wohnung gezeichnet und... Das ist alles ein

Das ist alles ein Werk.

Und sie tut genau, was sie will. Mag sein.

Aber das mit Frieda und dir ist eher eine Privatsache zwischen euch.

Bitte verstehe mich nicht falsch, aber wir sind der Meinung, sie wollte einfach

mal nachdenken, allein sein, in sich gehen.

Sie kommt schon wieder.

So was kommt vor.

Meine Frau ist ja auch, du weißt es doch.

Da kommt ein anderer und pufft weg. Geht das doch scheiße, verstehst du?

Das erzählte mir nie.

Wie war ich?

Sie waren groß, Herr Polizeirat.

Sie sollten Schauspieler werden.

Scheiße.

Der bringt mich runterführen.

Niemand greift ein, egal was passiert. Kein Zugriff. Bestand.

Ebenfalls verstanden.

Plan 3, platziert.

Glauben Sie wirklich, dass Pothals da drin ist?

Vertrauen gegen Vertrauen.

Kein Zugriff. Alle bleiben auf ihrem Positionen.

Auf der anderen Seite war ich.

Beter vielleicht.

Warum machst du das?

Weil ich Frieda liebe.

Die werden dich rausschmeißen.

Ich habe mich selber rausgeschmissen.

Wir kommen auf der dunklen Seite, mein Freund.

Sorry, Roland.

Wie blöd hältst du mich eigentlich?

Glaubst du, ich möchte nicht, dass du davon kommst?

Glaubst du, das Spiel geht weiter für dich?

Frieda?

Setz dich hier hin.

Frieda?

Du hast gesagt, sie ist nicht hier.

Du bist hier.

Also ist sie auch hier.

Frieda?

Da hat mal eine alte Oma gewohnt. Die war immer alleine.

Die hat niemand besucht.

Meinst du eigentlich, Frieda wird noch heiraten?

Halt die Fresse durch.

Wer soll dich denn dann im Gefängnis besuchen kommen?

Bist du jetzt ein Verbrecher?

So wie ich. Das ist der Schlüssel für den Wagen.

Das ist der Schlüssel für die Haus - und Wohnungstür.

Und das hier, wofür ist der kleine Schlüssel?

Ich bin kein schlechter Mensch.

Friede.

Ich bin kein schlechter Mensch.

Vielen Dank.

Ich glaube, ich habe ihn umgebracht.

Wo wartest du so lange?

Oh Gott, mein Leid, Trina.

Wo ist er?

Fahrstuhl.

Er ist im Fahrstuhl!

Sicher. Keine Person im Fahrstuhl.

Wo ist er?

Er ist im Fach.

Wo willst du hin, Karl?

Willst du dein Kind nicht sehen?

Kann ich meine Tochter sehen?

Na klar.

Kannst du sehen.

Tut's weh?

Sag ihr, dass ich kein schlechter Mensch bin.

Das kannst du ihr selber sagen.

Es ist noch nicht zu Ende.

Notarzt.

Ich habe ihm Dinge in den Bauch gerammt.

Ich bin vom Griff.

Das war notwendig.

Er wollte mir gar nichts tun.

Du wirst überleben.

War er bei dir zu Hause?

Wie lange?

Eine Nacht und einen Tag.

Was habt ihr zwei gemacht?

Gepokert? Geschachert?

Schatzkarten gemalt?

Frieda, hör mir zu. Ich muss das tun.

Ich werde dir nie verraten, wo du bist.

Wie hast du mich gefunden?

Ich habe ihm einen Torsch angeboten.

Dich?

Gegen das Kind.

Du hättest mich getault.

Nein, hätte ich nicht.

Ich hatte deinen Beruf.

Ich hatte es, wie du aussiehst, wenn du nach Hause kommst.

Dieser ganze menschliche Dreck ist noch in mir drin. Das geht doch nie mehr ganz

raus.

Egal, was wir machen.

Da ist viel Raum für Kreativität und Entspannung. Die Lebensfreude springt

hier ja an. Fängt sie nicht?

Ja.

Ich glaube, es ist zu groß für uns.

Also ich hätte da noch einen wunderschönen kleinen Altbau,

Verjag alle Gespenster.

Ja?

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