All language subtitles for Inspector Borowski S01E08

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Original subtitles

Vielen Dank.

Ich kann das nicht mehr.

Ich kann nicht mehr so weiterleben.

Auf dem Rückflug von Wellington.

Zehntausend Meter über dem Meer.

Da ist es mir plötzlich klar geworden.

Alles, was ich nie habe sehen wollen.

Alles, was ich eigentlich immer schon geahnt habe.

Da stand es vor mir.

Glas klar.

Wie ein Zeichen.

Sie haben gemordet.

In Neuseeland.

Ich kann das nicht mehr.

Es geht um Milliarden.

Und die werden Sie sich nicht nehmen lassen.

Ich weiß, dass Marek den Tod eines Umweltschützers zu verantworten hat.

In Neuseeland.

Chester Rooney.

Das war kein Badeunfall.

Wir haben schon vorgeglüht. Was ist mit deinem Bart?

Hat sich deine Frau verlassen?

Hey Jim, alles klar?

ja gar nicht.

Bist du auf meiner Seite?

Bist du doch auf meiner Seite jetzt?

Gibt es einen Grund, es nicht zu sein?

Ich wüsste keinen. Du?

einer diese Scheißkugel ausschalten?

Kann mal einer diese Scheißkugel ausschalten, bitte.

Mach ich.

Danke. Danke.

Worauf liege ich hier?

Wie genau?

Ist mein Affenstall hier.

Marek Hamburg?

Maritime Resources Excavation.

Wir fördern Bodenschätze aus dem Meer.

3000 Mitarbeiter weltweit, Hauptsitz Vancouver.

Und das hier, was haben Sie hier gefeiert?

Das hier fördert nur das Wir -Gefühl.

Identifikation mit dem Unternehmen, dieses ganze Psycho -Blut. Haben Sie was

mitbekommen von da draußen?

Nicht viel.

Nichts eigentlich, erst nach dem Beschreifen draußen.

Der Verschwundene, Jens Adam.

Jurist.

Jens verhandelt für uns.

Würfrechte in der Tiefsee.

Seltene Erden.

Ohne seltene Erden kein Handy, kein Computer.

Ja, das ist ein Milliardengeschäft.

Über 100 Millionen Handys in Deutschland, bald 6 Milliarden weltweit,

Milliarde Computer. Ja gut, das habe ich jetzt verstanden.

Aber bei diesen Dimensionen, da gibt es doch Feindschaften.

Jemand will einen aus dem Weg räumen, Konkurrenz.

Ja, kann sein, muss aber nicht.

Und wenn doch, was dann?

Ich habe zu viel getrunken, wirklich.

Gut.

Ja, Sie können gehen.

Danke.

Gute Nacht.

Wo ist eigentlich Brand?

Ja, sonst hat sie das Skript, Sally.

Und du konntest kombinieren und glänzen.

geknallt, geblitzt.

Ein Schuss hat sich in die Brust gefasst und ist ins Wasser gefallen.

Ja, der war einfach weg. Wie ein Stein.

Von der Seebrücke aus wurde geschossen.

Wie lange waren Sie da schon an Deck?

Fünf Minuten.

Es war kurz vor Mitternacht.

Weil? Weil was?

Affäre.

Und wenn schon.

Ja, wir sind uns heute Abend ein bisschen näher gekommen.

Was wissen Sie über Jens Adam?

Ich? Ich kenne ihn eigentlich gar nicht. Ich bin erst seit drei Wochen bei

Mareks. Und Sie?

Kollege in der Rechtsabteilung.

Stand Adam Ihrer Karriere im Weg?

Jens, ich bin 15 Jahre jünger als er.

Ich muss nur warten. Sie und warten? Bei ihr haben Sie doch auch nicht gewartet.

Ich habe mit der Sache nichts zu tun. Das werden wir schon rausfinden.

Warten Sie.

Er war rasiert.

Als wir gekommen sind, ist er in seinem Wagen gesessen.

Da trägt sonst jemand ein Vollbart. Heute war er erstmalig rasiert.

Ja, und er ist so komisch gelaufen.

Wie ein Roboter. Wieso?

Na gut, danke.

Ich habe Ihnen ja doch noch was eingefahren.

Gangen wie ein Roboter.

Check mal, ob es hier Überwachungskameras gibt.

Überwachungskameras. Übrigens, der Wagen wurde von einem Profi aufgebrochen,

aber es fehlt nichts.

Kein Navi, kein Autohadio, alles da.

Das ist interessant.

Dr. Martha Adam, Adams Ehefrau, Ärztin von St. Michael.

15 Minuten von ihr, fertig.

Und Adams Handy?

Auto läuft.

Soll ich?

Nein.

Sie haben das hier?

Im Griff, ja.

Ich möchte mir keine Sorgen um Sie machen, wenn Sie zu spät zum Dienst

Eigentlich habe ich heute frei.

Entschuldigung, ich habe immer fürchterlich Hunger bei schlechten

Ist doch so, oder? Wir suchen ihn noch.

Er ist über die Brüste gestürzt bei der Betriebsvereinbarung Marek. Die Folgen

haben einen Strich gehört.

Sie sind im Dienst seit... Acht Stunden.

Trotzstunden, sagt meine Großmutter immer.

Hat jemand Feinde?

Bei Mareks oder privat? War er in Schwierigkeiten verwickelt?

Nein, so einer ist er nicht.

Und wie ist er?

Erfolgreich, sehr erfolgreich.

Ein großer Stratege, klug.

Das mit meiner Dienstzeit haben Sie wegen des Alibis gefragt?

Routine.

Ein guter Ehemann, haben Sie es nicht gesagt in Ihrer Aufzählung?

Doch, natürlich.

Liebend, fürsorglich, gut aussehend.

Alles wieder gut.

Ähm, pardon.

Sie haben mich erinnert an jemanden.

Verrückt. Warum alles wieder gut?

Wenn man so lange verheiratet ist, dann...

Er ist tot, nicht wahr?

In letzter Zeit war er verändert.

Ich glaube, er hatte Angst.

Aus welchem Grund?

Ich weiß es nicht. Aber immer, wenn er aus dem Haus gegangen ist, hat er sich

umgeschaut. Und wenn spät das Telefon geklingelt hat, dann ist er erschreckt.

Seit wann?

Seit er aus Wellington zurück ist.

Was war in Wellington?

Das weiß ich nicht.

Entschuldigung. Die Spurensicherung muss in Ihr Haus. Ist das möglich?

Ja, aber ich muss nicht erst zu meiner Vertretung kommen. Ihr Mann hatte wegen

Schürfrechten verhandelt.

Könnte der Anschlag auf ihn in Zusammenhang damit stehen?

Bodenschüttel?

Wer den Zugriff darauf hat, hat die Macht.

Sagt mein Mann.

Herr Borowski, im Wasser wurde eine Patronenhülse gefunden. Ein hübsches

Jagdkaliber. Das ist unglaublich.

Aus der Entfernung muss es ein Präzisionsgewehr gewesen sein.

Ein Schuss, ein Treffer. Möglicherweise ein Profi. Es geht ja um

Milliardengeschäfte. Schmauchspul.

Die Kollegen haben Spuren gefunden.

Hier muss das Gewehr aufgelegt worden sein.

Aber wenn hier aufgelegt wurde, dann könnte man doch vielleicht auch die

Größe... Richtig, der Täter müsste zwischen 1 ,70 und 1 ,75 gewesen sein.

Wenn er sich nicht hingekniet hat.

Wie war es eigentlich bei Adams Frau?

Er hatte Angst, sagt sie. Seit seiner Rückkehr aus Wellington vor sechs

Wovor und warum, das hat er ihr nicht gesagt.

Ihr Alibi?

Sie hatte Dienst.

Und die Beziehung zu ihrem Mann?

War nicht glücklich, denke ich. Nicht mehr.

Sie hat geweint, aber erst später.

Als sie sich erinnerte, wie glücklich sie mal mit ihm war.

Seltsamer Fall. Seltsame Frauen.

Seltsame Frauen?

Auch diese Chefin von Marius Deutschland erzählt mir, wie viel sie getrunken

hat. Und dann geht sie ganz gerade auf ihren High Heels davon.

Und? Und Martha Adam hat so ganz viele unauffällige kleine Blicke gemacht.

Als wollte sie kontrollieren, ob das, was sie mir sagt, richtig ankommt.

Und? Merkwürdig, wir haben keine neue Blutspur gefunden.

Vielleicht ist das Projektil durch den Körper durch. Entschuldigung, auch dann

müssen wir eine Blutspur finden.

Er hat doch überall geschaut.

Natürlich.

Halt, stehen bleiben.

Kripochil.

Ach, dein Mädchen.

Nicht mein Mädchen.

Alles okay, Frau Brandt?

Ja, alles in Ordnung.

Sind Sie sicher?

Dr.

Amelie Saunders.

Warum sind Sie hier?

Ist das wahr?

Man hat auf ihn geschossen.

Wer hat auf ihn geschossen?

Sie kennen Jens Adam.

Woher kennen Sie ihn?

Geomar.

Ich arbeite da.

Das Nieres Forschungsinstitut.

Ich habe mit Marex und Jens Adam zusammengearbeitet.

Ich forsche über seltene Erden.

Das ist mein Spezialgebiet.

Wie gut kennen Sie sich?

Wie man sich kennt eben.

Und warum dann die Tränen?

Warum sagen Sie nicht, was passiert ist?

Wir ermitteln noch.

Also, wie gut kennen Sie Jens Adam?

Der Mann da, mit dem arbeite ich zusammen.

Und Sie würden nicht um ihn weinen?

Ich würde alles versuchen, damit die Polizei den Täter fasst und nicht

Außer ich hätte was zu verstecken.

Ein Verhältnis, ein Mord. Doch kein Mord.

Dann haben Sie ein Verhältnis. Nein.

Wo waren Sie letzte Nacht?

Hier?

Zu Hause war ich.

Allein.

Okay.

Wir sehen uns wieder.

Und ja, ich würde um meinen Kollegen beim Rotzenwasser.

Ja, ich habe es gehört.

Es ist normal, dass der Tote nicht aufmacht.

Erstmal saugen Sie die Kleider voll und die Leiche geht unter.

Ja, erst mal.

Dann bilden sich Vollnichtgase und plupp, taucht der Körper wieder auf.

Kann es nicht sein, dass er in die Schiffstraube?

Denkbar. Ich gebe immer noch genug, was uns der Tote erzählen kann.

Danke.

Dr. Amelie Saunus aus Kapstadt, Wissenschaftlerin am Geomar -Institut.

denke, sie hatte was mit Adam und sie hat kein Alibi.

Ein Suchboot, das wär's.

Kein Boot.

Butt.

Verstehe. Suchhund fürs Land und Suchboot fürs Meer.

Herr Borowski, eben mit der Waffe.

Ich war komplett ruhig.

Ja, das sind die gefährlichen Situationen, wenn das eskaliert.

Ich habe irgendwo gelesen, man kann auch operieren bei Epilepsie.

In bestimmten Ferien.

Saha, fahren Sie mit Klee zu Martha Adam und reden Sie mit ihr über diese Emily

Saunders.

Und...

Laptop und Festplatte nehme ich dann mit.

Okay.

Hört ihr jemanden?

Das ist meine Seite, ja.

Kann ich mal mit ihm reden?

Ich habe dem Kollegen doch schon alles gesagt.

Macht es Ihnen Freude, mir wehzutun?

Ich dachte, es interessiert Sie, wer es auf Ihren Mann abgesehen hat.

Hat sie was damit zu tun?

Die Angst Ihres Mannes.

Hatten Sie das Gefühl, dass jemand Sie verfolgt oder Sie beobachtet?

Nein.

Sind Ihnen Fremde aufgefallen?

Menschen, die Sie wie zufällig angesprochen haben? Oder neue Kontakte

Mannes? Nein.

Aber ich habe auch nicht darauf geachtet.

Wir hatten gerade erst wieder zueinander gefunden.

Wie groß sind Sie?

Es verdunkelt die Seele, wenn man immer nur das Böse in einem Menschen sieht.

Haben Sie Angst, dass ich in Ihnen etwas Böses entdecke?

Ich bin 1 ,72.

Schön.

Zwei in Adams Wagen.

Offenbar wollte es der Polizei zukommen lassen.

Es geht um Chester Roonies Tod.

Gar nicht gut.

Die Beamten besuchen gerade sein Büro.

Schlagnahmen, seine Unterlagen.

Hat wahrscheinlich dieser Kommissar Borowski angeordnet.

Er wollte wissen, ob Jens Feinde hatte.

Das hatte Jens Adam gestern von seinem Rechner gelöscht.

Aber ich will berichten.

Von Profitgier.

Von Zerstörung.

Von Mareks.

Mareks geht über Leichen und ich bin eines der Opfer.

Ich verstehe seine Angst.

Man hat mir gedroht.

Nicht von Angesicht zu Angesicht, aber mit diesem Video.

Warum bist du nicht zur Polizei gegangen?

Ich weiß.

dass Mareks dem Tod eines Umweltschützers zu verantworten hat.

In Neuseeland.

Chester Rooney.

Das war kein Badeunfall.

Auf dem Rückflug von Wellington ist es mir klar geworden.

Zehntausend Meter über dem Meer.

Alles, was ich nie abwahrhaben konnte.

stand vor ihm wie ein Zeichen.

Marek hat gemordet. Da hat sie doch nicht mehr eine.

Irgendwo wird es das Original geben.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Polizei es findet.

Wir müssen uns um diesen Borowski kümmern.

Ja, aber warum sagt er das?

Chester Rooney hatte vor gut fünf Wochen einen Badeunfall.

Kein Mord. Ich habe mich mit dem zuständigen Staatsanwalt Sam Buller in

Verbindung gesetzt. Er meint, Rooney hat einen Protest angeführt, weil die

Regierung weitgehende Schürfrechte für seltene Erden an Marix gegeben hat,

obwohl das Gebiet Erdbeben gefährdet ist.

Das führte wiederum zum Absturz der Marix -Aktie. Diese verdammten

Basisdemokraten.

Nach seinem Tod ist der Protest erlarmt und der Kurs wieder angestiegen.

Nur dieses Anklagevideo, das ist kein stichhaltiger Beweis.

Trotzdem wurde auf Adam geschossen.

Würden die es wagen, ihn auf ihre eigene Betriebsfeier zu beseitigen?

Und nun?

Mareks provozieren?

Mareks provozieren.

Wir wollten gerade zu Ihnen.

Kommen Sie doch bitte.

Da sind wir Ihnen wohl zuvor gekommen. Bitte.

Wie Sie sehen, deutet alles darauf hin, dass Jens Adam die Seiten wechseln

wollte. Dann hätten Sie ja ein Tatmotiv und würde Ihnen all das offenlegen.

Eigentlich sind das ja interne, aber so wie die Sache jetzt aussieht, da trifft

sich Jens in Wellington mit dem Chef von Poseidon Industry.

Das ist unser Hauptkonkurrent.

Gemeinsame Flüge, gemeinsamer Hotelaufenthalt in New York.

Doha, Hotelrechnungen.

Mails, Kalendereinträge, Rechnungen über Flüge. Das hat alles nichts zu

bedeuten.

Geben Sie mir 20 Minuten. Sie haben gestern Angelina Jolie gedatet. Mit Foto

Beweis. Sollten Sie nicht an der Aufklärung des Mordes interessiert sein?

Aber warum sollte Aram das tun?

Er hat sich hochgearbeitet, reich geheiratet. Für solche Leute ist Geld

Gradmesser für Erfolg.

Ja, solche Menschen gibt es.

Das klingt alles ganz vernünftig.

Nur leider haben wir da andere Informationen.

Was für Informationen?

Nein, nein, das hier ist viel wichtiger.

Danke für das Material. Wir werden das alles überprüfen.

Können wir das mitnehmen?

Auf Wiedersehen.

Was wollte das denn für eine Aktion? Ich dachte, wir konfrontieren sie mit Adams

Video. Das wäre ins Leere gelaufen. Wir waren offensichtlich vorbereitet. Sie

hätten ihre eigene Strategie. Jetzt sind sie verunsichert, dass das besser so

ist. Und ich stehe da wie der Depp.

Wir brauchen einen eindeutigen Beweis, dass der Tod des Aktivisten ein Mord

Dann hätte auch Marek sein Motiv, Adam zu beseitigen. Ja, aber ich möchte nicht

vorgeführt werden, klar? Ich dachte, wir sind ein Team.

Was?

nachlegen. Mit Sorgen kenne ich dich gar nicht.

Du wirst doch nicht mit der Meinung von Jens zu tun haben.

Aber was ist mit dir?

Dein Ehrgeiz?

Gut, legen wir nach.

Doch, deine Stelle sollte wirklich zeitnah besetzt werden.

Wieso sollte ich mich für dich entscheiden?

Weil ich der Beste bin.

Du glaubst, du kannst die Lücke ausfüllen, die Jens hinterlassen hat?

Bilanzmäßig. Wenn es dich beruhigt, ich habe letzte Nacht geweint.

Im Jens oder den möglichen Verlust unserer Schürfrechte in Neuseeland.

Wir haben es zu schnell bekommen.

Doch, tektonisch hochsensibles Gebiet.

Du glaubst doch nicht an diesen Öko -Quatsch.

Der Abbau löst weder Tsunamis noch Beben aus. Das haben uns alle Fachleute

bestätigt.

Und wenn es sich beruhigt, ich habe ein geologisches Gutachten erstellen lassen.

Und was teuer, wird richtig ergeben.

Das Projekt ist mein Baby, verstehst du? Die Sache in Wellington ist das, wofür

ich die letzten drei Jahre gekämpft habe.

Das muss ja toll sein.

Damit runter zu gehen?

Aha. Oh ja, das ist es.

Wenn es gut geht.

Müssen wir aus dem Raubbau der Vergangenheit lernen.

Dazu müssen wir die Macht der großen Konzerne reduzieren.

Profit darf nicht an erster Stelle stehen.

Politik und Wirtschaft müssen die Warnungen der Wissenschaft ernst nehmen.

Und wir Wissenschaftler müssen sie laut verkünden.

Das ist unsere Verantwortung.

Haben Sie ihn gefunden?

Ich hatte Sie nach einer Affäre mit Adam gefragt. Sie haben gelogen.

Haben Sie eine Affäre, hatten Sie gefragt.

Das ist vorbei.

Seit über einem Monat.

Warum war Schluss?

Seine Frau.

Er wollte sie nicht aufgeben.

1 ,75.

Wie groß sind Sie?

1 ,73.

So groß wie der Täter.

Hören Sie doch auf.

Ich kann es ertragen, wenn ich verlassen werde.

Sie haben kein Alibi?

Ja.

Ich schlafe eben alleine in letzter Zeit.

Diese seltenen Erden, haben Sie die im Institut gelagert?

Kommen Sie bitte mit.

Alles Bohrkerne von unseren Expeditionen. Und diese seltenen Erden,

mal sehen?

Dafür sind die Kristalle zu winzig und zu selten.

So selten, dass man dafür... Dafür töten würde.

Diese Forschungsergebnisse, an wen geben Sie die weiter?

Wer sagt denn, dass sie das tut?

Nicht. Die Forscher hier finden aus, wo das Zeug liegt.

Und glauben Sie mir, oft genug kommen sie zu dem Schluss, ihr Wissen besser

sich zu behalten.

Warum? Um die Umwelt zu schützen?

Bingo.

Ja, aber das Wissen ist Millionen wert.

Wir arbeiten bei GEOMAR nicht für Mare.

Aber Sie und Herr Adam, Sie waren sich doch sehr nahe.

Grundsätzlich gefragt, das unveröffentlichte Forschungswissen ist

Ware. Das kann doch auf eigene Rechnung verdient werden.

Klar, inter der Handel, wie bei der Börse.

Diese seltenen Erden, gibt es die nur in der Tiefsee? Oh, Sie können China

überfallen oder Nordkorea, die haben reichlich.

Ansonsten...

Abtauchen. Danke.

Kenne ich Sie?

Nur, wenn Sie Krimis mögen.

Wenn

die

Polizei diese Informationen hätte, dann würden sie sie einfach auf den Tisch

legen. Die waren in seinem Büro.

Die waren in seinem Haus.

Die Blöffe.

Wenn Jens noch Unterlagen hatte, die er diesem Chester Rooney zukommen lassen

wollte, dann haben die Kommissare sie auf jeden Fall nicht gefunden.

Jens Adam hatte Angst um sein Geheimnis. Es muss also noch irgendwo ein Versteck

geben, das wir noch nicht gefunden haben und die Polizei auch nicht.

Was ist das?

Ein Swimmingpool. Hat sie jemand beobachtet in Wellington?

Gab es vielleicht doch einen Zeugen? Der Poolboy.

Frau Wegner.

Lassen Sie mich bei der Arbeit zuschauen.

Würden Sie mich sonst so großzügig entlohnen, wenn ich ein Vollidiot wäre?

jedem Fall will uns jemand Angst anjagen.

Außer Ihnen und Jens Adam hatte niemand Zugang zu den Unterlagen.

Nein, nur ich und Jens.

Und was ist mit seiner Frau?

Könnte sie vielleicht etwas damit zu tun haben? Das weiß ich nicht, aber die

werden es herausfinden.

Selbstverständlich.

Aber diesmal möchte ich einen klar definierten Auftrag von Ihnen. Den

kriegen.

Hätten Sie jetzt fragen können. Darüber macht man Witze.

Ich schon. Ich bin ja der Zitteral.

Aber Sie nehmen Ihre Tabletten, Frau Brandt. Ja.

Gut.

Danke.

Perfekt. Alles drauf.

Ich bin gespannt, was Martha Aron dazu sagt.

Ah, super.

Oh, Sam Bosa.

Der Tag war mal in Wellington.

Deine Mutter ist aus Bremen.

Aber Sie wissen das Bus über Interpol sonst?

Ja, alles offiziell.

Hi Sarah.

Hi Tim.

Hi, how are you? Nice to see you.

Hey, so, ich habe deine Akten bekommen und das Video von Jens Adams, in dem er

behauptet, es war ein Mord. Aber inzwischen wissen wir, dass Rooney

hat, sein...

seinen Wissen von einem Whistleblower bekommen zu haben.

Jens Adam.

Rooney hat ihn laut seinen Aufzeichnungen hier getroffen am 16.

Februar, also sieben Tage vor seinem Tod.

Moment, Moment.

In Adams privaten Kalender steht am 23.

Februar, 9 Uhr CR, Tessaruni.

Ja, es ist sein Todestag.

Da war aber Adam zurück in Kiel.

Okay, ich muss meine Internetaktivitäten überprüfen.

Danke Sam, ich melde mich.

Ja, okay, bye.

Bye.

Brand, ihr habt doch den Marek -Computer von Adam.

Bitte überprüft mal das Skype -Protokoll vom 23.

Februar, mit wem er Kontakt hatte.

Danke.

Ich will wissen, wo dein Mann seine Unterlagen aufbewahrt.

In diesem Haus muss es doch sowas wie ein Geheimversteck geben.

Sie waren da. Sie haben uns nachts gefilmt.

Wir können gerne aufs offene Meer hinausfahren und ihn besuchen. Ich weiß

Sag es mir einfach.

Wo hat dein Mann die Süßigkeiten?

Wir haben einen Safe.

Und wo ist dieser Safe?

Das ist alles.

Ja.

Ein neuer Pass.

Ist die Fernweh?

Wir sollten hingehen.

Ich weiß nicht, was Sie wollen. Dann nehmen Sie doch das Geld und gehen.

Dann mal zu Besuch.

Zum Fenster und schau hin.

Sag mir, was du liest.

Ein rotes Auto.

Kommissar Borowski steigt aus.

Er kommt auf das Haus durch. Ich werde nichts sagen.

Ich weiß, was du nicht sagen wirst.

Anscheinend haben ja auch du und dein neuer Liebhaber ein kleines Geheimnis.

Warum ist Ihr Mann aufs Schiff gegangen, wo er darauf Angst hatte? Warum ist er

nicht zur Polizei gegangen?

Das hätte alles nicht passieren müssen.

Es gibt den Verdacht, dass Ihr Mann zuletzt gegen Mareks gearbeitet hat und

die Konkurrenz.

Das ist völliger Quatsch.

Was machen Sie jetzt?

Sind Sie allein?

Auf Wiedersehen, Frau Adler.

Sie sind?

Fred Pollack.

Er ist dein Freund.

Frau Roski, Kripo Kiel.

Ihr Ausweis.

Gerne. Alle wie zur Tatzeit?

Ich war von halb zehn bis um Mitternacht in der Sauna im Fitnessstudio. Wenn Sie

das meinen.

Ja, das meine ich.

Danke.

Martin Liebes, ich muss jetzt los. Wenn du irgendetwas brauchst, ruf an.

Auf Wiedersehen.

Herr Pollack.

Auf Wiedersehen.

Danke.

Ein Freund Ihrer Familie oder ein Freund von Ihnen?

Vielleicht ist es gar nicht Marek, die Ihren Mann bedroht haben, wie er

Sie haben viel Geld, dafür kann man sich schon was kaufen.

Ich liebe meinen Mann.

Ich glaube, Sie haben keine Vorstellung davon, wie sehr.

Aber dann hätten Sie mich doch gefragt, ob wir ihn gefunden haben.

Sie hätten es mir doch gesagt.

Getreu bis in den Tod.

Wiedersehen.

Pollack war im Fitnessstudio und nach elf hat ihn keiner mehr gesehen. Wir

suchen jetzt das Überwachungsvideo vom Parkplatz, wann er wirklich weg ist.

Und er war zwölf Jahre bei der Bundeswehr Einzelcamper -Ausbildung.

Er könnte also ein Profi sein. Und Martha Adam hat ihn angeheuert?

Naja, Pollack berät mit seiner Sicherheitsfirma Marek.

Daher könnten sie sich doch kennen.

Aber er war gerade zu seiner Frau zurückgekehrt.

Immer wieder hat sie gesagt, immer wieder das Versprechen, dass es sich

wird. Irgendwann hatte sie genug.

Nein. Wie nein, nein, nein? Was denn nein?

Nein.

Seltsamer Fall, seltsame Frauen.

Ja, das habe ich gesagt.

Wir haben zwei heiße Spuren.

Fred Pollack und Martha Adam.

Und sie vergessen es auch anders, seine Geliebte.

Hallo?

Ich bin's.

Hör zu, jemand von Mareks war hier.

Was war voraus? Was war, meine Damen?

Es ist aber Zeit, mein Schein.

Abmarsch im Bad.

Vergiss nicht, deinen Ranzen zu packen. Ja.

Merci,

Florence.

Frau Locke, wir haben ein Problem.

Wieder dieses Swimmingpool -Foto.

Diesmal aber in meiner Privatprojekte.

Die wollen uns nicht nur Angst einjagen, die erpressen uns.

Ich soll meinen Anteil an Mareks Aktien verkaufen und die Summe auf ein Konto

auf den Cayman -Inseln überweisen.

Finden Sie endlich heraus, wer hinter der Erpressung steckt.

Schusswunde in der Brust.

Passt für Zeugenaussage.

Volldiskal, entsprechend dem Tatzeitpunkt.

Schwarze Hose, Rolli.

Das hat der Adam am Tatabend an.

Die DNA stimmt mit den Proben von Zahnbürste und Rasiere überein.

Und wo ist sein Gesicht?

Wahrscheinlich in eine Schiffsschraube geraten.

Am nächsten Oktober 1997 haben wir geheiratet.

mögen sie.

Sie haben eine Wetterkamera ausfindig gemacht an der Anlagestelle. Blick aufs

Meer. Was zeigt die?

Adam, Schema und Schemas Affäre Felicitas und den Mann, den sie bei

getroffen haben. Pollack, er bricht Adams Auto auf und holt ein Kuvert raus.

Er bricht das Auto auf?

Ja.

Der Wagen gehört Fred Pollack. Er hat schon vor Jahren Mareks in

Sicherheitsfragen beraten.

Im Moment ist er Freelancer und arbeitet sporadisch für Sie. Pollack hat auf

eigene Faust gehandelt. Ich habe damit nichts zu tun.

Adam wirft Mareks Mord vor.

Genau um diese Lüge geht es. Das passt doch perfekt zu seinem heimlichen

zu Poseidon Industries.

Jens, Adam ist tot.

Wenn Sie glauben, ich habe auf Jens geschossen, dann sagen Sie es.

Sie waren doch an Bord. Wir haben ihn entschließen lassen.

Lassen Sie es mich wissen, wenn Sie Beweise haben.

Sie vertun unsere Zeit.

Das ist doch offensichtlich eine Kampagne für seinen neuen Arbeitgeber.

Es gibt Menschen, so Typen wie ihn, die wittern, wenn jemand seine

Macht verliert. Geben Sie Acht.

Jetzt müssen Sie sich da oben was einfallen lassen.

Wenn es einen Beweis gibt für einen Mord an Tester Ruby.

Wird Marius Ademann es in die Schuhe schieben?

Herr Kommissar.

Ich wollte das oben nicht sagen, aber vielleicht sollten Sie noch mal prüfen,

wie Marx seine Schürfrechte vor Nordirland bekommen hat.

Welche Rolle Frau Wegener mit dieser Sache spielt.

Wissen Sie, warum ich an Ihnen so mag?

Ihre Selbstlosigkeit.

Arschloch.

Ich war allein in der Sauna.

Jedenfalls kann ich dafür keine Zeugen nennen.

Herr Worowski.

Bei meiner Vergangenheit würde ich Sie wohl kaum anlügen.

Selbst wenn ich getan hätte, würde ich Sie nicht sagen. Ich bin ein loyaler

Mensch.

Und wegen der Autosache werden Sie mich wohl kaum hier behalten, oder?

Hier, das ist mein letzter. Wo ist die Tarn?

Ja?

Seit wann sind Sie denn mit der Familie Adam befreundet?

Keine Ahnung.

Das ist lange her.

Eine Betriebsfeier, denke ich.

Sind Sie ihr ein Freund von Frau Adam oder von Herrn Adam?

Von beiden.

Sie haben Jens Adam bestohlen. Ein Freund macht das nicht.

Ein guter Freund verbreitet auch keine Lügen über seinen Arbeitgeber.

Die Überwachung vom Fitnessstudio Parkplatz.

Polak hat ein Alibi.

Er war bis Mitternacht dort.

Danke.

Wegener ist zwar rücksichtslos,

Der Mord an Adam?

Daran glaube ich einfach nicht.

Irgendetwas haben wir übersehen.

Sie denken also an Martin?

Aber warum geht er dann auf das Schiff, wo all die Leute sind, vor denen er

Angst hat?

Wo ist sein Riemen?

Wo ist deine Kleidung?

Wo sind deine Schuhe? Na los, dann so.

Schuhe? Keine? Nur was in der Kiste.

Noch nicht zur Bestiftung freigeben.

Stormer, soll ich nochmal genau anschauen, bitte?

Sie müssen unterschreiben für die Sachen Ihres Planes.

Von dieser Mode aus wurde geschossen. Das Schiff lag etwa in diesem Bereich.

Und hier haben die Polizei Taubes schon gesucht. Nichts gefunden.

Okay, ja.

Ja, wir haben heute Ostwind. Dann würde ich sagen, wir fahren mit der Alko jetzt

erstmal hier rein und setzen dann das Taubboot da aus.

Und von da können wir dann wie so ein Raster hier drüber gehen. Ich suche hier

keinen Körper. Das könnte etwa im Wasser sein, was gewandert ist.

Okay. Ja.

Da wollte uns jemand reinlegen.

In diesen Schuhen sind unten Bleiplatten. Deswegen ist er auch

Stein.

Geh doch mal in dein Büro.

Sie hat ein Geständnis abgelegt und die Tatwaffe mitgebracht.

Die was?

Die Waffe gehört Martha Adams Vater.

Das Projektil stimmt mit dem überein, das Stormer in den Toten gefunden hat.

die Patronenhülse ist identisch. Der Vater war Jäger und sie weiß, wie man

schießt. Du sagst?

Sie war es.

Ihr Mann war doch gerade wieder zu Ihnen zurückgekehrt, haben Sie gesagt?

Nein, es hatte sich nichts verändert.

Neun Monate im Jahr war er unterwegs und überall hatte er einen anderen.

Das habe ich mir geholt, als ich auf ihn geschaut habe.

Sie haben ein Alibi.

Ihre Kollegen haben das bestätigt.

Ich hatte Nachtdienst. Alle dachten, ich schlafe.

Außerdem ist es nicht weit.

Sie lügt.

Wie sie lügt?

Sie hat Schirmer und seine kleine Freundin beschrieben. Sie wusste, dass

Deck waren. Das ist Täterwissen.

Ich will jetzt jeden Detail wissen.

An was dachten Sie, als Sie auf ihn anlegten?

Wie war das?

Dürften Sie an Mord überleben und tot?

Bitte. Kein Zögern?

Kein Gedanke an die guten Zeiten?

Und als Sie dann den Finger krumm gemacht haben, so als die Entscheidung

gefallen war, als Sie es nicht mehr rückgängig machen konnten,

Warum quälen Sie mich so?

Es ist beschwert, er ist tot.

Ist er das?

Wir haben ihn doch gesehen.

Sie haben den Ring identifiziert, aber als Ihr Mann an Bord ging, trug er

Ring.

Ja, natürlich nicht. Es war ja auch wieder eine Gelegenheit, eine neue Frau

kennenzulernen. Und dann hat es nicht geklappt und er hat ihn wieder

Ja, nehmen Sie das mal.

Jetzt zeigen Sie mal, dass Sie schießen können.

Na los.

Drücken Sie ab.

Schießen Sie.

Wie ist es, einen Menschen zu erschießen?

Man muss doch nur den Finger krumm machen.

Na los.

Sie, dass Ihr Mann Sie belohnt, wenn Sie einen Mord auf sich nehmen?

Ein

Zuhause,

da ist ein Bilderrahmen, da steht drauf, getreu bis in den Tod.

Das sind Sie.

Getreu.

Am Anfang war unsere Liebe so unfassbar groß.

Ich dachte immer, ich habe es gar nicht verdient.

Dann war es irgendwann vorbei.

Es war nur ein Moment.

Diese seltsame Frau.

Sie haben sich in sie verguckt.

Darf sie es deshalb nicht gewesen sein?

Sie erinnert mich an jemanden.

Kein Ruhmesblatt.

Wir stellen die Ermittlungen in dieser Stelle ein und hängen das an die große

Glocke. Ein Bloch?

Spektakuläre Festnahme im Mordfall Adam.

Marthe Adam, die langjährige Ehefrau des Opfers, wird abgeführt und der Justiz

überstellt. Sie gab zu, während einer Betriebsfeier der Firma Marex ihren

Ehemann durch einen gezielten Schuss getötet zu haben.

Hier im Kieler Polizeipräsidium kam die Wahrheit ans Licht.

Ist in diesem Mordfall die Ehefrau des Marex...

Amelie, ich bin's.

Es tut mir leid.

Es tut mir total leid.

Ich habe dir versprochen, alles wird gut.

Und plötzlich wirst du erschossen.

Kannst du dir nicht vorstellen, wie ich mich da gefühlt habe?

Was hätte ich denn machen sollen? Ich konnte dich da doch nicht mit

Du weißt doch, was die machen, wenn Leute mit denen im Wege stehen. Oder die

irgendwas tun. Wir müssen zur Polizei.

Nein, nein.

Ich bin tot.

Verstehst du?

Ich hab's geschafft.

Wir haben's geschafft, Amelie.

Wir können ganz von vorne anfangen.

Wir werden einfach verschwinden.

Wegener, wir zahlen sehr viel Geld.

Und nach deinem Vortrag schlagen wir den Zug nach Paris und Abraus aus diesem

ganzen Irrsinn.

Ich liebe dich.

Das ist doch Wahnsinn.

Das ist Wahnsinn.

Und er fühlt sich verdammt gut an.

Er kann doch nicht einfach zusehen, wer seine Frau festgenommen hat.

Wenn die Theorie stimmt und er lebt.

Naja, ist ja nur unser Feierabend.

Was würden Sie denn sonst jetzt machen?

Mit einem fremden Mann schlafen und Angst haben, dass er mich mögen könnte.

Und Sie?

Ich würde an früher denken.

Dass ich mir um die Welt gehörte.

Das verpatzte Ruhmesblatt.

Wenn Adam lebt und er nicht zu uns kommt, warum gehen wir nicht einfach zu

statt hier rumzusitzen?

Wir verfolgen einen Motorradfahrer Richtung Westen. Richtung

Sind sie gestürzt? Wurden sie niedergeschlagen?

Ist in diesem Mordfall die Ehefrau des Marek -Managers geständigt?

Zum Motiv des Hass hält sich die Kieler Polizei noch bedeckt. Sicher ist aber,

dass Martha Adam im Besitz der Tatwaffe war.

Sie gab zu, während einer Betriebsfeier der Firma Marek, ihren Ehemann durch

einen gezielten Schuss getötet zu haben. Marthe soll es gewesen sein?

Niemals! Wir kennen sie doch niemals.

Also, wir hatten Lava.

Dieser Biker.

Sie hat es für ihn getan.

Sowas soll es geben.

Er fährt Motorrad.

Jens fährt auch Motorrad.

Das kann doch nicht sein. Haben Sie den Biker nicht gesehen?

Er fuhr mit Helm.

Die Erpressung.

Jens hatte natürlich Zugang zu den Unterlagen. Fuck!

Klären Sie das!

Dieser Scheißkerl! Ich will Gewissheit sofort!

Kein Nix.

Jetzt wird wahnsinnig.

Was ist denn los mit ihm?

Ich hätte ihn einfach...

Die Kollegen haben Sie angerufen, ja? Wir wissen, wo wir sind.

Wissen die Kollegen, wo wir sind? Ja!

Ja!

Ja.

Ja.

Ja.

Im Haus ist niemand.

Der Safe ist auch leer.

Was jetzt?

Sind Sie noch dran?

Lassen Sie mich nachdenken.

Ich muss nachdenken.

Ganz in Ruhe nachdenken.

Dann rufe ich nochmal an.

Sie können ja überhaupt nicht singen, Frau Brandt.

Und? Nachgedacht?

Ja, hab ich.

Gut.

Ich nenne Sie auch jetzt Grobobi.

Wie, was? Wie nennen Sie mich?

Klaus Grobobi.

Sie sind aber auch eine Heldin.

Heldin, ja.

Vor ein paar Jahren bin ich in so einer Halle, viel Alkohol, ein Junge, noch ein

Junge, Abbruchhaus und dann sind wir eingestürzt und zwei Jungs sind

und begraben und in den Trümmern.

Und seitdem haben Sie dieses Zittern?

Ja, das sieht man vor dem Ziel an.

Jetzt sagen Sie den Kollegen, wen wir suchen.

Und man soll sich Ihre Beule anschauen.

Oh, mach ich.

Weiß jemand, wo der Leuchtturm steht?

Danke.

Einfach ein bisschen drauf.

Ich kann jetzt nicht.

Sarah, ich höre.

Was war das denn jetzt für eine Aktion?

Wo sind Sie denn?

Wegen. Adam.

Er lebt.

Glaube ich zumindest.

Die Leiche, das ist jetzt Ihr Problem.

Ja, die Wasserleiche.

Gut.

Fahren Sie mich ins Präsidium? Klar.

Schockiert?

Die neue Obduktion hat ergeben, dass es nicht ihr Mann ist.

Ich hatte versucht, sein Leben zu retten.

In St. Michael.

Robert Schott, 50, alleinstehend, ertrunken, vor fünf Tagen. Es war

Er war ungefähr so groß wie mein Mann. Fast die gleiche Statur. Nur kein

Bartträger.

Wie dunkel muss ihre Seele sein?

Wie einsam.

Er wollte morgen früh nach Kapstadt.

Kapstadt?

Wohl nicht allein.

Deshalb hat er nicht auf Martis Verhaftung reagiert.

Danke.

Ganz schnell, ich habe sehr interessante News für dich.

Es gibt neue Untersuchungsergebnisse von Chester's Leiche. Wir haben Süßwasser

in seiner Lunge gefunden.

Wenn das euch hilft.

Okay.

Ja, klar.

Cool. Danke.

Cool, you're welcome.

Hey, come to New Zealand sometime.

It's not so far.

Wissen Sie, wer ich bin?

Ja.

Ich suche Ihren Mörder.

Da haben wir eine Frau festgenommen.

Sie hat die Tat gestanden, so sehr liebt sie Sie.

Sind Sie das wert?

Ich dachte, Sie retten Ihre Frau, wenn Sie hören, dass wir Sie festgenommen

haben. Ich bin kein Held.

Oh, das klingt aber in Ihrem Video ganz anders. Da ist von Gottes Nähe die Rede

und Eingebung, wie Bilder doch täuschen können.

Warum sind Sie nicht zur Polizei gekommen?

Weil ich in der Hölle Angst hatte.

Sie haben doch das Video gesehen, das die gemacht haben von meiner Frau und

während wir schliefen.

Und dann...

Das haben Sie auf meinem Autodach abgestellt.

Bitte schön, was meinen Sie, was das heißt?

Deshalb bin ich denen zuvor gekommen, habe meinen eigenen Tod inszeniert, vor

deren Augen.

Und habe Ihnen ganz nebenbei zugespielt, was ich weiß.

Wirklich?

Alles, was Sie wissen?

Sie haben Ihren eigenen Tod inszeniert. Sie wollen nach Kapstadt.

Vielleicht nicht alleine.

Dort neu anfangen.

Ihre Frau sagt...

Sie sind ein guter Strateger. Ein guter Strateger hat immer noch einen Trumpf im

Ärmel. Vielleicht irrt sich meine Frau.

Bin sicher.

Aus Kapstadt, one way. Wird nix.

Herr Borowski, ich bin vermögend.

Wie viel?

100 .000.

Okay, 500 .000.

Eine halbe Million.

Und bar.

Das ist viel Geld.

Wofür sollte Mavix Ihnen so viel zahlen?

Ohne Gedanken an die Zukunft haben wir in der Vergangenheit die Meere

rücksichtslos ausgeplündert.

Jens.

Wir haben ihn.

Er lebt.

Er hat seine Frau benutzt, um seinen Tod zu inszenieren und wollte mit ihm nach

Südafrika.

Wenn er so seine Frau behandelt, wie wird es wohl mit ihm in ein paar Jahren?

Denken Sie wirklich so weit voraus?

Wenn Sie jetzt glücklich sein könnten?

Mein Vortrag.

Ich würde ihn gerne halten.

Es sind so viele Leute da.

Am 23.

Februar waren Sie doch mit Adam zusammen.

Hat er von Ihrem Laptop mit Roni geskypt?

Ja.

Roni starb an diesem Tag.

Und was wissen Sie darüber?

Was?

Die Kollegen sind unterwegs?

Ja.

Danke.

Ich habe eine Bitte.

Ersparen Sie mir, Sie begegnen mit meiner Frau.

Das ist eine schöne Scheiße.

Ja, ich bin ein Feigling. Wie die überwältigende Mehrheit der Menschheit.

immerhin habe ich Widerstand geleitet gegen Marix.

Ja, anonym.

Die Öffentlichkeit braucht ein Gericht. Haben Sie dazu keinen Mut?

Wir brauchen Beweise gegen Marek.

Chester Rooney hatte diesen Mut.

Ohne Emily, ich hätte doch so jemanden wie Rooney niemals Gehör geschenkt.

Dieser Junge war so voller Idealismus.

Einfach nur noch beschämt.

Als ich zurückkam, hatte ich eine Unterredung mit Frau Wegener.

Ja? Ich habe ihr meine Bedenken mitgeteilt und habe gefordert, dass wir

Methoden nicht weiterführen dürfen. Und sie hat mir einfach nur ausgelacht.

Daraufhin habe ich Joni kontaktiert.

Wollte ihm unterbreiten, mit welchen unsauberen Mitteln wir an die

gekommen sind.

Verstehen Sie, sie haben ihn einfach umgebracht.

Haben Sie dafür Beweise?

Wie werden Sie darüber in 20 Jahren denken?

Sie haben viel über Idealismus geredet. Aber das führt zu nichts, wenn Sie

zurückschauen. Das reicht doch nicht.

Scheiße. Bringen Sie mich zu Amelies Vortrag.

Ja, Sie haben recht.

Ich habe noch einen Tropf.

Einen eindeutigen Beweis.

Ah!

Kommen Sie, kommen Sie! Jetzt raus!

Waffel runter.

Das... das ging gut.

Willkommen, Ladies and Gentlemen, zum GEOMAR -Kongress über die Schätze der

Meere. Bevor ich die gleich mit ins Eldorado der Zukunft nehme, ein kurzer

für Einstimmung, den uns, herzlichen Dank dafür, Mareks Deutschland zur

Verfügung gestellt hat.

Die Tiefen, der größte Lebensraum unserer Erde, ist gleichzeitig auch

Lagerstätte reicher Rohstoffvorkommen.

Wissenschaftler des Geomarktzentrums erforschen seit Jahren den Ozean in

Gesamtheit. Welchen Einfluss hat der Mensch auf unser Ökosystem näher? Welche

Rohstoffe?

Machen Sie den Scheiß aus!

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