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(Musik)
(Musik)
Bruno?
Ja! Hallo, Pete! - 'n Pils.
Hätt ich auch gern. Der Bierhahn, Ventil verklemmt...
Aber das haben wir gleich. Warst ja 'ne Ewigkeit nicht mehr hier.
Ich krieg ja nie 'n Platz bei dir. - Seitdem die hier alles abreißen...
Langsam geht mir die Puste aus. - Tu nicht so! Ich hab dich gestern
auf 'm Kudamm gesehen. - Mich? Nee!
In 'nem Riesenschlitten mit 'ner Blondine im Arm. Wie Graf Koks!
Oh, äh... Moment mal, Graf Koks... Da muss 'ne Verwechslung vorliegen.
Leider. - Mir kannst du viel erzählen.
Wann wird deine Kneipe abgerissen? - Überhaupt nicht!
Mich kriegen die hier nicht raus! Wie oft soll ich das noch sagen?
Und das Bauschild steht nur zum Spaß da? - Ja, und zwar nicht mehr lange! Moment!
Hier! Du da drüben, ich hier.
Das ist meine Kneipe! Die hat schon meinem Urgroßvater gehört, dann...
meiner Stiefmutter, meinem Halbbruder, dann 'ner Schwester von dem,
die hat dann meinen Vater geheiratet und jetzt gehört sie mir!
Und schon 12 Jahre! Und das bleibt so! Einer muss es denen doch zeigen!
Vorsicht!
Nein! Nein!
So 'n Mist. Wem gehört denn die Karre?
Mir.
Komm... Und hoch!
Um Gottes willen! - Wohin damit?
Ja, Moment mal... - Vorsicht! Vorsicht!
(Musik)
Guten Morgen, Herr Immer!
Guten Morgen, Herr Immer! Wünsche, wohl geruht zu haben.
Das geht Sie 'n Scheißdreck an! Wie spät? - Wie Immer, Herr Immer, Punkt 83 Uhr.
(Immer) Na, also!
Machen Sie heute Ihren Kontrollrundgang? - Meine Sache!
Einen wunderschönen guten Morgen! - Abwarten!
Wohin, Herr Immer? - Runter, 7. Stock!
Oh, guten Morgen, Herr Immer! - Zum letzten Mal: Kaffeetrinken
während der Arbeitszeit verboten!
Moment mal! Oh, Herr Immer...
(Immer) Sagen Sie mal, ich hatte doch Rauchverbot erteilt...
Hatte ich, oder hatte ich nicht? Na? Sie sind entlassen! Klar?
Guten Morgen. - Was ist mit der Konferenz?
Alle sind da, außer Herrn von Pösel. (Immer) Aha.
(Musik)
Wachschutz! Toilettenrazzia!
Kranich, Eck!
Lohnkürzung für Wachschutz! - Jawohl!
Hinsetzen!
Na, also!
Bei der Auslagerung der Textilproduktion nach Hongkong wird die Gewerkschaft...
Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf der Kommunisten!
Kurz zusammengefasst geht es um Folgendes: Bei ausgewogener Betrachtungsweise...
(Immer) Schreiben Sie's auf, ich beschäftige mich später damit!
Geiger! Es spricht immer nur der, den ich ansehe! Merken Sie sich das!
Ja. Wir haben für die STAHLBAU immer noch keine Abbruchgenehmigung.
Ach, Herr von Pösel! - Ich bitte um Entschuldigung, Herr Immer,
aber in meiner Straße war Stromausfall... - Und da hat der Wecker nicht geklingelt!
Ja! Was macht das Spirituosengeschäft? - Stagniert noch immer, Herr Immer.
Haben Sie einen neuen Werbespruch? - Nein, Herr Immer.
Aber ich! - Ach, Ja, Herr Immer?
Wir trinken IMMER! - Ja, natürlich trinken wir immer,
aber... ach, so!
Wir trinken IMMER! Genial. - Allerdings!
Aber nicht von Ihnen, Pösel! - Ja, Herr Immer.
Also es fehlt die Abbruchgenehmigung. Dieser Bruno Koob
wehrt sich mit Händen und Füßen. - Interessiert mich nicht, raussetzen!
Aber was soll ich tun? Die gesetzlichen Mittel haben wir ausgeschöpft.
Dann schöpfen Sie die ungesetzlichen aus! - Selbstverständlich, Herr Immer.
Noch nicht da. Mach's Licht aus!
(Musik)
Weg!
Ssst! Aber nicht wieder totschlagen! - Warum nicht?
Die von IMMER INTERNATIONAL wollen, dass er noch kündigt. Psst!
Ob ich vielleicht noch 'n Kleinen trinke?
Überredet!
Scheiße!
(Singt)
Also hören Sie mal, also... - Gestatten, Poldi von Pösel!
Da haben Sie aber Schwein gehabt! - Nee, Sie haben Schwein gehabt!
Oh, entschuldigen Sie bitte, ich habe Sie nicht gleich erkannt.
Haben Sie nicht? - Nein.
Sie sind hier inkognito? - Nee, in Kreuzberg.
Köstlicher Scherz! Wenn mich einer fragen sollte,
ich habe Sie natürlich nicht gesehen. - Ach, nicht gesehen?
Nicht gesehen. Natürlich nicht. - Ja, das hab ich gemerkt.
Poldi! Was will 'n der Arsch? - Also Arsch, also nee...
Seid ihr wahnsinnig? Das ist Immer! - INTERNATIONAL?
Halt die Klappe und mach dein Ding da zu! - Hallo?
Darf ich mir erlauben, Sie angesichts dieses unerwarteten Zusammentreffens
zu einem Gläschen einzuladen? - Das ist Ja wohl das Mindeste, nicht?
(Musik)
Guten Abend. (Bruno) Wir kommen!
Das ist also seine Kneipe. - Nobel, nobel!
Und die soll abgerissen werden? Eigentlich schade.
(Lallt) Dann wollen wir doch mal einen Kleinen nachschenken.
Möchten Sie noch was trinken, Herr Immer? - Ich heiße Bruno!
Wie Uno mit Br! - Ich verstehe. Prost, Bruno!
Ich heiße Poldi, wie Oldi mit P. - Du bist vielleicht 'ne Flöte, Poldi!
Flötenpoldi!
Jetzt muss ich mal.
Hauptsache, du kommst wieder.
Na, die Herrschaften, zufrieden? Oder wünschen Sie noch etwas?
Ja, ich persönlich möchte gerne noch einen Remi Ma...
(Lallt unverständlich)
Mensch! Remmi mit dem Demmi.
Remmidemmi? - Genau. So was in der Art.
Bitte? (Pösel) Jawohl, Remmidemmi!
Ich sorge gleich mal dafür, dass die Musik ein bisschen Dampf macht.
Der ist Ja noch 'ne größere Flöte als du. Und das will viel heißen, Poldi!
Komm, wir tanzen.
Sie gestatten doch? - Es ist mir eine Ehre, Poldi.
Ein köstlicher Scherz, Herr Im, Bruno. Gut in Form heute, was?
Ach, so, ja, verstehe.
(Bruno lallt unverständlich)
...können Sie mir bringen jetzt?
Poldi, du bringst es! - Können wir uns 'n bisschen ransetzen?
Aber natürlich, Kumpels. - Läuft ganz gut der Laden hier, was?
Ja, nicht schlecht. - Und deswegen willst du hier nicht raus?
Nee, im Moment nicht. - Verstehe.
Und das findest du witzig? Hey, ich red mit dir, du...
Was ist denn? Moment mal...
Ach, du suchst Streit? - Nee, der da, oder?
Willst du gleich eins auf die Rübe oder sollen wir den Laden auseinander nehmen?
Das Letztere wäre mir lieber.
Was machen die denn? - Es ist mir lieber so, weil sonst...
Was machen die denn? - Das ist Herrn Immer lieber so!
War ihm wohl zu wenig los hier. Sie verstehen? Etwas Remmidemmi...
Genau, der könnte langsam mal kommen! - Das geht sicher auf Geschäftskosten.
Ich höre, das geht auf Geschäftskosten? - Von mir aus.
Zufrieden? - Sehr großzügig, der Mann...
Man erwartet von Ihnen, dass Sie auch 'n bisschen mitmischen.
Ach, ja? Na, von mir aus...
Sie gestatten, mal kurz, ja? So...
(Bruno singt lallend)
(Singt lallend)
Lässt du dich hier noch mal blicken? - Ich bin ja nicht blöd!
Poldi, wir gehen auch! - Vorher krieg ich noch 'n Autogramm!
Autogramm, von mir aus. So!
(Radio) 7.30 Uhr. Berlin bereitet sich auf den Besuch des US-Präsidenten vor...
(Otto) Er kommt!
(Radio) ...wird die Präsidentenmaschine am Freitagvormittag...
(Spannende Musik)
Na, los jetzt! - Ok!
(Zugsignal)
Hau ab! Hau doch ab, Mensch!
(Zugsignal)
So...
(Hupen)
So stellst du dir also 'n Kidnapping vor? Du...
Hallo, Otto! Hallo, Heinrich! - Hallo, Paul.
(Bazille) Na, habt ihr ihn? - Bitte?
Habt ihr ihn?
Wie viel ging euch heute durch die Lappen? - 40 Mille.
Und mir? - 960 Mille.
(Musik)
Wir müssen es also noch mal versuchen? - Ja.
Und was machen wir jetzt zur Strafe?
Wer ist diesmal der Erste?
Na, bitte!
(Heinrich schreit)
(Scheppern, Krachen)
(Heinrich stöhnt)
Das ist eng! - So?
Und ab jetzt mach ich selber mit! - Ah, hui!!
Machen Sie heute Ihren Kontrollrundgang? - Meine Sache!
Guten Morgen, Herr Immer! - Alle anwesend?
Ja. Nur Herr von Pösel kommt später. - Aha.
Das sagte ich auch, aber er meinte, Sie würden auch später kommen.
Was? - Er meinte, Sie kämen auch später.
Entlassen! - Schon veranlasst, Herr Immer.
Was ist das? - Aus der Orchidee-Bar.
"Sehr geehrter Herr Immer... Orchidee-Bar... fröhlicher Abend...
Nett, Sie kennen gelernt zu haben. Gestatten uns... summa summarum:
267.324 Mark und 33 Pfennig.
Freundliche Grüße. Anlage: Rechnungskopie"
Und, ist das meine Unterschrift?
Nein, Herr Immer. - Was heißt das?
Bruno K... Den Rest kann ich nicht entziffern.
Zurückschicken! Na, also! - Jawohl, Herr Immer.
Ich glaube, das heißt... - Interessiert mich nicht!
Zurückschicken, hab ich gesagt! - Jawohl!
Mein Helm brennt, ah!
Was 'n los? - Könnten Sie mir sagen, was hier steht?
Bruno Koob.
264.327 Mark. - Und 33 Pfennig.
Ach, so.
Aber ich dachte... - Nicht denken!
Zahlen!
(Krachen)
Ja?
Aua!
Moment!
Bis Montag, klar? Wir kommen wieder. - Aber wie soll ich denn...
Bei der Summe! - Bitte?
Bei der hohen Summe! Ach, so, Ja...
B, b, bis Montag, kein Problem.
Mensch, Bruno, altes Schlitzohr! Wusst ich's doch. 'ne schicke Kutsche, du!
Hast wohl 'n paar Weiber nebenbei laufen? Nun tu doch nicht so, du Arschloch!
Ich bin's doch, Pete! - Sie verwechseln mich, Herr Pete!
Ah, inkognito, was? Aber gut getarnt!
Bruno, Mensch, halt doch mal an!
(Spannende Musik)
Guten Morgen, Herr Immer! - Was wollen Sie?
Eine Million Lösegeld!
(Bazille) Scheiße!
(Bazille) Ich will raus! (Otto) Moment!
(Bazille) Stopp! Ende! Schluss!
Halt!
(Bazille) Stopp! (Otto) Halt!
(Bazille) Raus! Raus! Stopp!
(Schuss)
Keine Aufregung? Das waren Kidnapper! - Natürlich! Profis. Danke.
Sie schweben in höchster Lebensgefahr. - Reden Sie nicht lange rum!
Ich verlange Polizeischutz! - Das ist leider momentan unmöglich.
Wie Sie wissen, kommt von Freitag bis Montag der US-Präsident nach Berlin.
(Immer) Na, und? - Die Lichter da, das ist seine Route.
Jeder, der dort wohnt, ist verdächtig. Das sind 112.334 potentielle Attentäter.
Und? - Die müssen überwacht werden.
Da habe ich keinen Mann mehr frei. - Hören Sie mal!
Ich bin Immer! IMMER INTERNATIONAL! Ich zahle in einem Monat mehr Steuern
als Sie im ganzen Leben! Ich bin ein Staatsbürger wie jeder andere auch!
Natürlich, ab Montag. - Und bis dahin?
Ich fürchte, Sie müssen untertauchen. Und wenn der Präsident abgereist ist,
tauchen Sie wieder auf.
(Spannende Musik)
So, du Arschloch! Jetzt will ich's wissen!
Aufmachen! Mach das Fenster auf!
Halt! Halt! Anhalten!
Kranich! - Ja?
Ab sofort steht der gesamte Wachschutz zu meiner Verfügung! Tag- und Nachtdienst!
(Kranich) Der Wachschutz streikt wegen der Lohnkürzung, Herr Immer.
Was mach ich 'n jetzt? (Kranich) Halt! Moment!
Stehen bleiben! Sie können da nicht rein! - Da sind Sie schon.
(Musik)
Herr Immer! Lassen Sie mich doch in Ruhe! - Das geht doch nicht!
Herr Immer! Herr Immer! (Immer) Wer ist da?
Ich bin's, Poldi. Poldi von Pösel. Ich bitte um eine Unterredung, Herr Immer.
Raus!
Aber wir haben uns doch so gut verstanden in der Orchidee-Bar.
Wer hat sich gut verstanden? - Sie und ich. Es war doch so nett.
Sagen Sie mal, sind Sie schwul, Pösel?
Remmidemmi... - Was?
Wir haben die Bar total zerlegt. Ihnen hat's doch auch Spaß gemacht.
Orchidee-Bar. Remmidemmi! - Remmidemmi.
Ja. Bruno nannten Sie sich. - Ja.
Nur... - Was?
Sie sahen so jugendlich aus ohne Brille. - Quatsch, jugendlich! Sie können gehen!
Bin ich nun entlassen? - Selbstverständlich! Raus!
Kranich, reinkommen!
(Immer) Wie war noch mal der Name unter dieser Rechnung von der Bar?
Bruno Kl... äh... Koob, glaube ich. - Bruno Koob. Notieren Sie mal:
Alle Termine für diese Woche absagen und Hausabbruch Bruno Koob ruhen lassen.
Jawohl, Herr Immer.
Was? Bei Geld hört die Freundschaft auf? Da fängt sie doch erst an!
Du bist schon der Zehnte, der so was sagt! Willy?
Bleibt bloß noch der olle Ziegenhorn.
Ja?
Mein Gott, ich bin doch schon zu Hause! (Immer) Koob, machen Sie auf!
Ist ja ungeheuerlich! - Genau.
Setzen Sie mal auf!
Verblüffend. - Genau.
Nur nicht so intelligent! - Machen Sie sich mal nichts draus.
Koob!
Wie lange treiben Sie schon dieses Spiel? - Was denn für 'n Spiel?
Dass Sie unter meinem Namen auftreten. - Wer, ich?
"Sehr geehrter Herr Immer." Wer ist das denn?
Ich!
Ach, aus der Orchidee-Bar! - Da waren Sie wohl zu betrunken,
um auch noch die Unterschrift zu fälschen? - Nee, das ist 'n Missverständnis!
Ich wusste nicht, was ich unterschreibe. - Missverständnis! Wird teuer für Sie.
267.000 Mark! - Und 33 Pfennig.
Außerdem Hochstapelei, Zechprellerei,
Urkundenfälschung und Betrug. Macht summa summarum
15 Jahre Knast. Haben Sie ein Telefon?
Telef... warum? - Will die Polizei anrufen.
Polizei. Ich meine, können wir das nicht irgendwie anders...
(Immer) Es gäbe da eine Möglichkeit.
Ich muss 2 Tage weg und kann meinen Laden nicht allein lassen.
Meine Angestellten müssen das Gefühl haben, dass ich da bin.
Wenn Sie sich bei unserer Ähnlichkeit an meinen Schreibtisch setzen,
das würde helfen.
Wenn meine Leute denken, dass ich da bin, dann spuren sie.
Ich zahle Ihnen... Wo sind Sie denn? - Hier!
Ich zahle Ihnen 2.000 Mark. Pro Tag!
2.000, doch? - Und wenn Sie gut sind,
regle ich auch das mit der Bar. - Wie soll ich Ihnen danken?
Aber haben Sie denn auch so viel Knete? - Sie brauchen mich nur
bis Montagabend zu vertreten! - Ja. Aber meinen Sie nicht,
dass Ihre Leute den Unterschied merken? - Genau das werden wir feststellen!
Kommen Sie mal her! - Bitte?
Kommen Sie mal her! - Ach, so, Ja.
Hier ist die Adresse meiner Firma und eine Skizze. Habe alles aufgeschrieben.
Wie Sie hinkommen, in welcher Reihenfolge Sie wann wo auf wen treffen
und was Sie zu sagen haben. Ist jeden Tag dasselbe!
Wenn Sie den Zeitplan präzise einhalten
und unerkannt mein Büro erreichen, kriegen Sie den Job.
Aha. Und wenn mich jemand erwischt, was is'n dann?
Ihr Problem!
Ja. Irgendwie hab ich ja nichts zu verlieren, oder?
Mein Wagen steht bei Ihnen im Hof.
Schlüssel, Papiere...
Mantel, Hut und das hier ziehen Sie an!
Bei der Frisur müssen Sie nachhelfen. Und bringen Sie Ihren Pass mit.
Ja, klar.
2. Das geht Sie einen Scheißdreck an!
3. Wie spät? 4.
Ach, nee, bei Kontrollrundgang: 7. Stock. 4. Meine Sache. 5. Habe Sie nicht gefragt.
Und 6. Wenn ich 'n Hintern sehe, drauf klopfen!
Mann, sieht der blöd aus!
Also 5. Habe Sie nicht gefragt! 6. Hintern klopfen.
Und 7. Kaffee trinken während der...
Mann, ist das 'n Schlitten!
(Musik)
3. Wie spät? 4. Meine Sache. 5. Habe Sie nicht gefragt!
6. Hintern klopfen. 7. Kaffee trinken während der Arbeitszeit ist schön.
Nee! Verboten.
Guten Morgen, Herr Immer. - Abwarten!
Stimmt irgendwas nicht, Herr Immer? - Das geht Sie einen Scheißdreck an!
Wünsche, wohl geruht zu haben! - Wie spät?
Oh, tut mir Leid, ich hab keine Uhr. - Meine Sache!
Guten Morgen. Es ist heute 8.05 Uhr. - Hab Sie nicht gefragt.
Den Mantel bitte. - Wo? Ach, so...
Da!
Machen Sie heute Ihren Kontrollrundgang? - Ich?
Äh...
Machen Sie doch keinen Kontrollrundgang? - Wieso?
Sonst gehen Sie doch immer da lang, Herr Immer.
Oh... - Äh...
Weiterarbeiten und so weiter.
Einen wunderschönen guten Morgen! - 7 Stöcke... äh... 7. Stock!
Jawohl, Herr Immer.
Oh, guten Morgen, Herr Immer.
Nee...
Es ist mir furchtbar peinlich, aber...
War doch richtig, oder?
Guten Morgen, Herr Immer! Nipko ist mein Name. Ich bin neu hier.
Ja, ich auch. Angenehm. Sagen Sie mal,
wissen Sie denn schon, wo mein Büro ist? - Ja. Ich hab mir alles zeigen lassen.
Das möchte ich sehen. Gehen Sie mal vor. - Jawohl, Herr Immer!
Tag, Frau Kranich! - Tag.
Ja. Weiterarbeiten! - Jawohl, Herr Immer!
Auch weiterarbeiten!
(Bruno pfeift anerkennend)
Na, also! - Das kann man wohl sagen.
Kommen Sie.
Kranich! Bin nicht zu sprechen! Für niemand!
Nehmen Sie Platz.
Also, wissen Sie, ich weiß nicht, also ich meine, wenn, ich meine, wenn...
Nichts wenn. Kann gar nichts passieren. Hab alle Termine abgesagt.
Sie kriegen noch 'n Schnellkurs. Nehmen wir mal an, es kommt jemand rein.
Was sagen Sie? - Hallo?
Nein. Sie sind der Boss. Wenn jemand reinkommt, was tut er dann?
Er stört den Boss. Also, was sagen Sie?
Mach die Fliege, du alte Pflaume oder ich reiß dir den Kopf ab!
Etwas mehr Niveau, wenn's geht. - Ich hab ja nur 'n Witz gemacht.
Ich mache keine Witze, klar? Keinen Witz! - Wenn Sie meinen.
Also, wenn jemand etwas von Ihnen will, dann sagen Sie:
Ich brauche mehr Details. Sagen Sie's mal.
Ich brauche mehr Details.
Schärfer, Mann! Sie sind der Boss! - Ich brauche mehr Details! Ja?
Ja? Die Details, Sie Arsch!
Aber ohne Arsch. - Ohne Arsch, klar, und keinen Witz.
Wenn der dann sagt, "die Details haben Sie doch schon", was 'n dann?
Dann sagen Sie... Hier, lesen Sie! - Hier, lesen Sie!
Hier! - Ach, so.
Also er sagt: Aber die Details haben Sie doch schon, Herr Immer.
Also dann...
Dann sage ich: Das ist nur Ihre Meinung. Oder:
Ihre Meinung interessiert mich nicht! - Nur eins davon!
Das 2. ist vielleicht besser, oder? - Kommt drauf an. Das merken Sie schon.
Hoffentlich. - Wieso?
Ich brauche mehr Details. - Die habe ich Ihnen doch grad gegeben!
Das ist nur Ihre Meinung. - So ein Quatsch!
Na, sehen Sie. Es funktioniert doch!
Ach, so, ja, weiter!
Ja. Und wenn der immer dann noch keine Ruhe gibt...
Nee. Wenn der dann immer noch keine Ruhe gibt, sage ich:
Schreiben Sie's auf, ich beschäftige mich später damit. Schluss, aus, basta!
"Schluss, aus, basta” steht nicht da! - Dann lass ich's weg.
Also, noch mal! - Bitte?
Das Ganze noch mal von Anfang an! - Ach, so. Hallo!
Was ist denn jetzt los? - Machen Sie doch auch immer.
Wir tauschen die Pässe. Sicher ist sicher. - Jawoll.
Eck! Ich möchte nicht gestört werden! Keine Besuche, keine Telefonate!
Wer ist denn Eck? - Mein Privatsekretär.
Verstehe, mein Privatsekretär. - Perfekt!
Damals trug ich auch noch keine Brille. - Ach, so, Ja. Sagen Sie mal,
brauch ich jetzt nicht auch eine? - Ach, so, Ja. Notfalls sagen Sie,
Sie tragen wieder Kontaktlinsen. - Ah, ja, gut. Und wo sind die?
Die haben Sie schon auf. - Nee. Ach, so, Ja.
Jetzt könnt ich aber 'n Kleinen vertragen. - 2. Reihe, 3. Knopf ist die Bar.
Ja, und die anderen Knöpfe?
Brauchen Sie nicht. - Brauch ich nicht.
Ruft meine Frau an, seien Sie etwas grob. Stress... Sie kennt das schon.
Kein Wunder, dass Sie der Boss sind. - Koob, sicher ist sicher...
Melde mich zwischendurch. - Na ja...
Aber entschuldigen Sie mal, es bleibt doch dabei: 2 Mille pro Tag
und die Sache mit der Orchidee-Bar, das war kein Witz, oder?
Ich mache keine Witze, Koob! - Genau.
Na, also!
Koob!
Die schaffen Sie schon. Äh... Sie schaffen das schon. Kopf hoch, Koob!
Na, also!
Molly, hat geklappt. - Ja? Schatz, du bist einmalig.
Zum Glück nicht.
Und übers Wochenende fliegen wir weg. Sicher ist sicher.
In die Berge? - Kitzbühel, zum Beispiel.
Schatz!
So! Und jetzt noch 'n kleines Bierchen!
Wie war das noch mal? 3. Reihe, 3. Kn...
Nee, nee, Moment! 3. Reihe, 2. Knopf!
1,2, 3, 1,2...
Was is'n das? Dann war es doch 3. Reihe, 3. Knopf. 3. Reihe, so!
Ah, ja...
Scheißfernsehen, hier klappt auch nichts! 3. Reihe,
3. Knopf!
(Über Lautsprecher) Mist! Das ist vielleicht ein Scheißladen!
Was glotzt 'n ihr alle so!
(Schreibmaschinengeklapper)
Alle mal hergucken!
Und wieder weg!
Und her! Und wieder weg!
Ist ja wahnsinnig! Und jetzt...arbeiten!
Stopp! Hergucken!
Danke! Machen Sie wieder, was Sie wollen. So, jetzt versuchen wir mal...
2. Reihe, 2. Knopf.
(Marschmusik)
Zu laut!
Nee...
Runter. Runter!
Nein!
(Cembalo-Musik)
Oh Gott, jetzt geht was kaputt.
Nein! Aus! Schluss jetzt, Ende! Ende!
Aus!
Nein! Schluss, aus, basta!
Ich wollte doch nur 'n kleines Bierchen!
Warum, um Himmels willen, muss das genau wieder mir passieren?
Ge... genug!
Nein! Nein, nein, nein!
Nein!
Bitte!
Guten Tag, Frau Immer. - Guten Tag.
Frau Immer, Herr Immer möchte heute nicht gestört werden. Ich rufe zurück.
So? Möchte er nicht? Ist wohl gerade sehr beschäftigt, was?
So ist es, Frau Immer.
Machen Sie auf!
Sie Stecken wohl auch unter einer Decke mit ihm!
Das gehört nicht zu meinen Aufgaben, Frau Immer!
(Cembalo-Musik)
Um Gottes willen, Herr Immer! Was ist denn passiert?
Die, die, die, da, da, da, Dings da...
Schon zurück? - Ja.
Oh!
Was... - War das eine Störung, Herr Immer?
Wie? Ja, genau. Störung, Störung...
Also ich verlange eine Erklärung! - Ja, das muss eine Störung gewesen sein.
Gehen Sie bitte raus!
Du bleibst hier!
Bitte gehen Sie.
Du weißt genau, wovon ich spreche. - Ich brauche mehr Details.
Ha, Details! Ich brauche Details. Ich hab dich doch gerade gesehen
mit so einem blonden Flittchen!
Das ist aber nur Ihre Meinung. - Ihre? Wieso Ihre?
Schreiben Sie's auf, ich beschäftige mich später damit.
Du hast mich betrogen. An unserem Hochzeitstag!
Ho, Hochzeitstag?
Jetzt brauch ich aber mehr Details.
Bist du krank? - Nee.
Bist du betrunken? - Auch nicht.
Ach, freut mich aber wirklich sehr,
Sie kennen gelernt zu haben, Frau Immer... wieder... immer wieder
(Telefon)
klingelt das Telefon, wenn du da bist. - Soll ich einen Arzt rufen?
Nee, ich geh selber ran.
Koob! Kooperation IMMER INTERNATIONAL. Kooperation...
Was denn los? Sie klingen so nervös. - Ich kann jetzt leider nicht sprechen,
weil Ihre Frau, unsere Frau, ich meine, meine Frau ist gerade da.
Meine Frau? Was will die denn? Hat sie was bemerkt?
Glaub nicht. (Immer) Sicher?
Glaub schon. - Geht sie bald?
Glaub nicht. - Schmeißen Sie sie raus. Ist sie gewohnt.
Seien Sie Ja nicht zu freundlich zu ihr.
Ende! So!
Peinlich, dass Sie jetzt gerade anruft. - Och, Gott, öh...
Ich reiche morgen die Scheidung ein. - Kannst du das nicht heute machen?
Dann könnte ich wieder ackern. Stress, Stress, Stress!
Das macht dir gar nichts aus? - Mir? Nö.
Na, gut.
So, jetzt 'n kleines Bierchen.
(Telefon)
K, Immer! - Ist sie noch da?
Wer? Ach, so. Nö, ist schon wieder weg. - Und, hat sie was bemerkt?
Hören Sie mal, ich bin doch kein Anfänger! - Was wollte Sie denn überhaupt?
Sich scheiden lassen, so was in der Art. - Scheiden?
Um Gottes willen, das kostet mich mein halbes Vermögen.
Ich muss das wieder geradebiegen. Ich ruf meine Frau gleich an und sag ihr,
dass ich heute früher nach Hause komme. - Dann machen Sie das mal.
Nee, das müssen Sie für mich erledigen. Ich ruf an, Sie gehen hin!
Seien Sie 'n bisschen nett zu ihr. - Ich glaube nicht, dass ich das...
Koob... Orchidee-Bar!
Ich glaub doch, dass ich das... - Na, also! Meine Frau heißt Heidi,
ich nenn sie Hasi. - Klar, Hasi. Hasi, ist klar.
Jawohl. Wiederhören.
Jetzt brauch ich aber wirklich dringend 'n kleines Bierchen.
Guten Morgen, Herr Immer, 9.15 Uhr. - Wer sind Sie? Äh, hergekommen...
Wie bitte? - Ich brauche mehr Details!
Die Versammlung ist vollzählig. - Was denn für 'ne Versammlung?
Die Konferenz! - Kon... Kon...
Konnten Sie die nicht absagen?
Ach, hab ich vergessen. - Schade.
Tut mir Leid. Wird nicht wieder vorkommen. - Hoffentlich.
Bitte, Herr Immer! - Bitte.
Na... ach, so...
(Unverständliche Gespräche)
Guten Morgen, Herr Immer! - M... M... Morgen.
Morgen!
(Räuspert sich)
Schönes Wetter heute! (Alle) Jawohl, Herr Immer!
Hoffentlich hält es sich ein bisschen.
Jawohl, Herr Immer!
Weil, wenn es sich nicht hält, könnte es hier ja ganz schön Regen geben.
Jawohl, Herr Immer! - Vielleicht sogar ein Gewitter.
Jawohl, Herr Immer!
Äh...
Oh! Moment...
Äh...
Nun, äh...
äh...
(Lautlos)
Es war eine ganz schöne Konferenz, oder?
Der Bericht liegt vor. Das Ende dieses fiskalischen Jahres wird bald da sein.
Ja, die Zeit rennt, nicht? - Ich müsste wissen,
was wir mit der Stahlabteilung machen.
Ich brauche mehr Details. - Wir müssen die Kapazität der Produktion
von 5 Mio. Tonnen im letzten Jahr auf 3,5 Mio. in diesem Jahr reduzieren.
Dieser Regression ist innovativ zu begegnen.
Das ist nur Ihre Meinung. - Natürlich, aber ich brauche
noch diese Woche eine Entscheidung. - Schreiben Sie's auf,
ich beschäftige mich später damit. - In Ordnung, Herr Immer.
Es geht um die Auslagerung nach Hongkong. - Details?
Die Gewerkschaft macht Schwierigkeiten. - Das ist nur Ihre Meinung.
Das ist nur seine Meinung, stimmt's? - Vermutlich organisiert sie einen Streik.
Ja, schreiben Sie's mal auf und ich beschäftige mich dann später damit!
Was soll ich aufschreiben, Herr Immer?
Schreiben Sie irgendwas.
Schreiben Sie auf, was er gerade gesagt hat.
Ist Ihnen nicht gut, Herr Immer? - Schreiben Sie auf, was er gesagt hat!
Sollen wir die Konferenz abbrechen?
Genau. Nur so... Die Konferenz ist beendet.
Ende! Wir gehen. Wir können jetzt gehen.
Herr Immer, wegen der Abrisssache... - Bitte jetzt keine Details mehr.
Die Fortuna-Versicherung besteht darauf... - Schreiben Sie's auf!
Sie sollten sich in der Sache Bruno Koob jetzt entscheiden!
Später!
Was haben Sie da gerade gesagt? - Na ja, die Abrisssache Bruno Koob...
Dafür sind Sie zuständig? - Aber Herr Immer, darüber haben wir
erst gestern ausführlich geredet! - Mitkommen!
(Räuspern)
Da sind 3 Herren von der Post! - Was wollen die denn?
Gnädige Frau, es ist wegen der Störung.
Gnädige Frau, das Telefon ist gestört.
Wie lange dauert das? - Ich denke...
So circa 2 Stunden, gnädige Frau.
Also gut...
Die STAHLBAU ist also meine Gesellschaft?
Ja. - Moment mal...
So! Das musste jetzt mal sein! Also: Kein Abriss!
Das Haus bleibt stehen! Klar? - Die Konventionalstrafe an die Fortuna...
Das kostet uns aber einen Haufen Geld. - Ist es Ihr Geld?
Nein, aber... Bitte? - Meins auch nicht. Also raus jetzt!
Ich muss ackern!
Habicht... äh... Kranich, reinkommen!
Habicht!
So, Immer, du miese Sau, jetzt lass ich dich scheiden!
Ja? - Kranich, rufen Sie bei meiner Frau an,
und sagen Sie, dass ich pünktlich zum Essen komme!
Und dann schicken Sie mir noch den Juschtitiar.
Wen bitte? - Den Juschti, den Jusch...
Na, diesen Rechtsvogel!
(Spannende Musik)
Er kommt! Er kommt!
(Spannende Musik)
Geräte einschalten! - Roger!
Bitte? - Roger!
Guten Tag, Herr Immer! - Guten Tag.
Ihre Frau erwartet Sie im Schlafzimmer. - Schlafzimmer...
Hasi? Hasi!
Wo steckst du denn, du alte Schlampe?
Oh, nein! Braves Hundilein!
Ablösen!
Hasi! Ha...
Ah!
Hasi, wo steckst du denn nun?
(Musik)
Hasi! Entweder du machst sofort die Tür auf,
oder ich reiß dir den Kopf ab, du alte Pflaume!
Wenn du so mit ihm umspringst, wird er dich nie mögen.
(Bruno) Ist mir wurscht! (Heidi) Warum schreist du denn so?
(Bruno) Ich schreie, wann's mir passt, du alte Schlampe!
Hans! Du hast doch am Telefon gesagt, wir versuchen es noch mal miteinander.
Jetzt reicht's! Endgültig! - Was hast du vor?
Jetzt ruf ich meinen Anwalt an, wenn du das nicht zurücknimmst!
Ich sagte Schlampe und ich meinte Schlampe!
Glaub ja nicht, dass ich's billig mache! Unter 10 Millionen läuft da nichts!
(Bruno) Lies doch das erst mal. - Guten Abend, Herr Dr. Lehmeier.
Hier ist Heidi Immer. Hören Sie gut zu, Herr Dr. Lehmeier!
Ablösen!
Du gibst mir die Hälfte deines Vermögens und willigst in die Scheidung ein?
Kein Witz? - Ich mache keine Witze!
Du brauchst nur noch zu unterschreiben.
Hier.
Jetzt, wo wir uns trennen, fliege ich natürlich zu meiner Mutter.
Das ist 'ne gute Idee.
So! Jetzt ist Sense mit unseren Mäusen! - Wieso, warum?
Sie hat ihn erschossen! - Schade.
(Heidi) Tust du mir einen Gefallen? Bringst du mich morgen zum Flughafen?
Als kleine Geste...
Morgen, Flughafen! Habt ihr verstanden? - Nein.
(Ansage) Planmäßige Ankunft der Maschine des amerikanischen Präsidenten...
Hier, stimmt so! - Kitzbühel ist wunderbar! Schade nur,
dass dort jetzt so wenig los ist. Erst wenn es schneit, kommt die Creme.
Die Creme bin ich! Geht's? Na, also! - Ja. Aber nur 2 Tage!
2 Tage sind besser als einer. Hoffentlich sieht mich keiner. Mich kennt ja jeder.
Hasta la Vista, muchachos!
(Gelächter)
Mr. President, this is Berlin. - Ah, yes, thank you.
(Unverständlich)
Ich bin ein Berliner! Right?
(Applaus)
Du bist wirklich sehr großzügig, Hans. - Och...
Immerhin die Hälfte deines Vermögens. - Ist nicht der Rede wert. Na ja...
Herr Immer! - Ja, ja!
Telefon für Sie. Folgen Sie mir bitte. - Telefon? Telefon, bin gleich wieder da!
(Musik)
Hallo, hier Immer! - Hallo, Herr Immer!
Sind Sie's, Eck? Hallo? - Nein, ich bin's nur.
Ja, so sieht man sich wieder, Herr Immer. - Wieder? Lassen Sie mich raus!
Was wollen Sie denn von mir? - Jetzt 2 Millionen Lösegeld!
Diesmal entkommen Sie uns nicht! - Lösegeld?
Deshalb hat er mich in sein Büro gesetzt! So eine miese Sau! Ich bin Bruno Koob!
Sie entführen den Falschen! Immer hat mich reingelegt! Ich heiße Koob!
(Marschmusik)
Das kann dauern!
(Molly) Was machst du denn da? - Hau ab!
Warum? - Frag nicht so blöd! Hau ab!
(Heidi) Hans?
Ja! - Wo hast du plötzlich die Sachen her?
Du verreist? - Was soll das?
Das frag ich dich. - Hast du es dir anders überlegt?
Was? - Zu spät, mein Lieber!
Unterschrieben ist unterschrieben!
Scheidung? Hälfte meines Vermögens?
Dieser Koob! - Was redest du denn da?
Das kommt gar nicht infrage! Du bleibst bei mir!
Nein! Ich fahre zu meiner Mutter!
(Spannende Musik)
Geradeaus!
Links herum!
In 5 Minuten geht's los.
Ich muss telefonieren, darf ich mal? - Nee.
Ist da einer drin? - Nee!
Gehen Sie doch mal zur Seite! - Das ist verboten. Das geht nicht auf!
Gehen Sie doch weg hier!
(Musik)
Hans! Hans, da bin ich!
(Singen) For he's a jolly good fellow, for he's a Jolly good fellow,
and so say all of us,
and so say all of us, and so say all of us,
for he's a Jolly good fellow, for he's a Jolly good fellow...
Mausi, kleines Problem. - Was ist los, Schatz?
Wir fahren zurück. - Was?
Da! Da ist er! - Wo?
Er hat sich getarnt mit Mantel und Hut!
Ich muss telefonieren. Nimm dir 'n Mausi, Taxi. Dieser Koob will mich ruinieren!
Ja, und Kitzbühel? Aber Schatz! - 'n andermal!
(Unverständlich)
Was erlauben Sie sich, Sie unverschämter Mensch?
Der ist wieder drin!
Der Präsident ist angekommen. Da drüben. - Danke.
(Immer) Hallo! Was ist denn los da draußen?
Hilfe! Hilfe! Nein!
(Musik)
Raus!
Ich bin nicht Immer, ich bin Koob!
Bitte, Herr Immer!
(Telefon)
Vorzimmer, Büro Immer, Kranich...
Wir haben Ihren Herrn Immer geknipp...
Moment, das muss ich mir aufschreiben.
...gekidnappt.
Wie war das? Immer geknippt.
Wenn Sie ihn lebend wieder haben wollen, zahlen Sie 2 Millionen als Lösegeld.
2 Millionen Lösege... was?
Na, Gott sei Dank, Herr Immer!
Abwarten!
Er ist eben gekommen. Reden Sie mit ihm. - Was, wer, wieso?
Herr Immer, Sie Scherzbold!
Entschuldigen Sie, Herr Immer, da behauptet jemand, Sie entführt zu haben
und will 2 Millionen Mark Lösegeld. - Entführt? Denkste!
Habicht, sagen Sie Eck Bescheid, alle Herren zur Konferenz!
Kranich! - Was? Ach, so, Ja, die auch.
Und Sie kommen auch mit.
Die Sekretärin sagt, Immer ist immer noch in seinem Büro! Könnt ihr das erklären?
Sag ihr, das stimmt nicht! Der ist da unten!
Knebel weg!
Immer, Sie rufen jetzt im Büro an und geben die Lösegeldforderung durch!
Ich heiße Bruno Koob, Freunde. Hier ist mein Pass.
Werfen Sie 'n Blick rein und überzeugen Sie sich.
Das ist er! - Ja, aber nicht Immer, sondern Koob!
Versteht ihr, Freunde? - Originell!
Ich bin nur der Doppelgänger. - Für wie blöd halten Sie uns denn?
Ich... - Nehmen Sie mal die Brille runter.
Nein.
Freunde!
Sie sind also nicht der Immer, sondern der da?
Na, also! Ich meine, keine Sorge.
Ich mach Ihnen 'n Vorschlag, wie wir doch noch an den Kerl rankommen.
Verstanden? Um es ganz klar zu sagen, wir krempeln die ganze Firma um.
Danke.
Ich bat Sie ja, sich Gedanken zu machen. Meine Herren, Ihre Vorschläge.
Oh, äh...
Was wollen Sie denn?
Herr Immer, machen Sie doch die Entlassung rückgängig.
Poldi? Remmidemmi?
Ja, Herr Immer.
Ja, wenn ich Sie entlassen habe, dann stell ich Sie eben wieder ein!
Mit doppeltem Gehalt. - Mit...
(Bruno) Mit dreifachem Gehalt! Setzen! - Dreifachem Gehalt? Danke, Herr Immer!
Ja, setzen. Setzen!
Und nun, was macht das Bauprojekt da,
Bruno's Sorgenpause?
Ich habe mit der Fortuna telefoniert. Sie kündigt ihre Geschäftsbeziehung auf.
Das betrifft alle Bauprojekte. - Was würden wir denn da so verlieren?
Ein Auftragsvolumen von ungefähr 110 Millionen Deutsche Mark.
Doch? Na, das hört man doch gerne. Ja, dann ist die Chose gebongt.
So, jetzt aber endgültig 'n kleines Bierchen!
Oh, Moment! Halt!
(Spannende Musik)
Ja, da wären wir, Freunde! - Und, wo ist er?
Nehmt doch erst mal Platz, Freunde! Nehmt Platz.
Ha! Da! Das hier ist der Papa?
Das ist doch nicht der Immer! - Und jetzt?
Ja, nehmen wir erst mal 'n kleinen Drink, Freunde.
Keine Sorge, Freunde, ich...
Ich such ja nur die Bar.
Darf ich vorstellen, Freunde, Hans Immer!
Ruhe!
Hatte ich nicht Rauchverbot erteilt?
Hatte ich oder hatte ich nicht?
Lassen Sie mal, ich kann jetzt gut mit ihm.
Wenn ich mich recht erinnere, war das doch mit dem Rauchverbot so...
Pösel!
Ja, Herr Immer?
Wenn ich mich recht erinnere, war's doch wohl so,
dass ich Sie entlassen habe!
Ja, ja, aber... - Und da wagen Sie es?
Nur, weil... - Raus!
Holstein!
Sie rufen bei der Fortuna-Versicherung an. Wir reißen das Haus ab!
In Ordnung. Ich lasse sofort wieder die Sprengleitungen legen.
Sprengleitungen, wunderbar!
Ich wollte Ihnen doch nur sagen, hallo! Hallo! Verstehen Sie mich noch? Hallo!
(Otto singt) La Paloma, ohe!
Einmal muss es vorbei sein,
nur Erinnerungen an Stunden der Liebe
bleiben an Land zurück.
Ich mag keine Schnulzen!
Gebt ihm was zu futtern. Und wehe, er entkommt euch!
(Telefon)
Büro Immer, Kranich...
Wir haben Ihren Herr Immer gekidnappt. - Ach, Sie schon wieder!
Finden Sie das nicht geschmacklos? - Sie sollen zuhören, Kranich!
3 Millionen oder wir machen ihn kalt!
(Poltern)
So, Futter kommt! - Ja, danke schön.
Hier... Hier bin ich.
Mahlzeit! - Danke. Entschuldigen Sie mal,
ist das Ihre Freundin? - Wer?
Diese nette hübsche junge Frau da drüben? - Wo drüben?
Na, da! Da.
(Otto summt "La Paloma')
(Spannende Musik)
(Bazille) Anruf erledigt. Wie geht's ihm?
(Unverständlich)
Gucke mal, da ist einer, der sieht aus wie Immer!
Das ist er!
Nicht schießen! Fangen!
(Spannende Musik)
Stehen bleiben!
Stehen bleiben, hab ich gesagt!
(Spannende Musik)
Ui, ui, ui! Da ist er!
(Bazille) Hol ihn rein! Rein! (Heinrich) Tonnen!
Na, komm schon rein!
Nanu? Halt!
Da! - Weg ist er! Wo ist er?
Sei ruhig, ich muss fahren!
(Bazille) Näher ran! Los! (Heinrich) Ich kann ja nicht!
(Bruno) Nicht kitzeln! - Geh weg! Ist doch gefährlich!
(Heinrich) Mir scheint, jetzt geht er weg.
Du, du, du, du!
Oh...
Ja, wo ist er denn jetzt?
Hä? Oh!
Oh, Gott!
Nein!
Wischer einschalten!
Der haut ab! Fahr los! Komm rein!
(Unverständlich)
Steig aus. - Dann muss Heinrich aber anhalten!
Halt an!
Rein!
Hereinkommen, oder ich schieße! - Was? Ah!
Schau, schau, schau!
(Marschmusik)
Nicht schießen! - Siehste, jetzt schießen die auch!
(Unverständlich)
(Schüsse) Are we back in Chicago?
(Bazille) Hol ihn rein! - Geht nicht! Geht nicht!
(Unverständlich)
(Marschmusik)
Landen! Sofort landen!
Da oben ist er!
(Polizeisirene)
Kommt raus!
Ist das Ihr Auto? - Ja, aber wir haben schon ein neues.
Anhalten! Stopp!
Bitte, bitte, bitte runterlassen!
Vorsicht! - Ui, ui, ui!
(Kommissar) Bazille, Otto, Heinrich!
Bullen! - Wo?
Dass ihr euch mal freiwillig stellt, hätte wohl keiner gedacht.
(Bruno) Hallo?
Hallo! Hallo!
Hier, hier bin ich! Entschuldigung, können Sie bitte mal die Feuerwehr rufen?
Natürlich stell ich Sie wieder ein, Pösel! - Vielen Dank, Herr Immer, sehr großzügig.
Meine Herren, da bin ich wieder.
Guten Tag, meine Herren. - Guten Tag.
Na, wo ist er? (Holstein) Wer bitte, Herr Immer?
Na, Koob, der so tut, als sei er Immer! - Wie bitte?
Ach, Koob, da sind Sie Ja!
Damit kommen Sie nicht durch, Koob! - Das ist nur Ihre Meinung!
Koob, muss ich Sie rausschmeißen, oder... - Oder ich Sie?
Aber machen wir doch gleich mal 'n Test! Meine Herren, Herr von Pösel,
wer von uns beiden ist Hans Immer?
Selbstverständlich Sie, Herr Immer! - Na, also!
Zigarette?
Danke. Feuer!
Ich hatte Rauchverbot erteilt.
Sie sind nicht auf dem Laufenden, Herr Koob! Wir rauchen wieder.
Schluss jetzt! Verschwinden Sie! Und Sie hören auf zu rauchen!
Na, alles Nichtraucher geworden? - Nicht unbedingt, Herr Immer.
Sind Sie denn blind? Können Sie nicht mal 'n miesen kleinen Kneipier
von einem Unternehmer unterscheiden? - Das tun sie doch, Herr Koob.
Meine Herren, Konferenz beendet! Danke.
Kranich, Eck, mitkommen!
Damit kommen Sie nicht durch, Koob!
Schreiben Sie's auf, ich beschäftige mich später damit.
Also, was wollen Sie? - Genau das, was Sie versprochen haben!
Das Geld für die Orchidee-Bar und meine Gage, 2.000 Mark pro Tag.
Macht zusammen 271.324 Mark und 33 Pfennig.
Und, abgerissen wird bei mir gar nichts!
Sie sind ja verrückt!
Ich erwarte Sie Punkt 17 Uhr in meiner Kneipe.
Mit der Kohle, bar auf die Kralle. Kommen Sie nicht, komme ich wieder.
Und das Spielchen geht von vorne los.
(Spannende Musik)
Das darf Ja wohl nicht wahr sein! Na, warte, Immer!
(Spannende Musik)
(Plätschern)
Haben Sie die Knete dabei?
Hab mir was Besseres einfallen lassen.
In 5 Minuten, nein, genau 3 Minuten, fliegt das Haus hier in die Luft...
und Sie mit, Koob! Wenn man Sie morgen oder übermorgen unter den Trümmern findet,
wird man wohl kaum nach einer Schusswunde suchen.
Koob!
Koob!
(Immer) Verdammt nochmal!
Koob!
Verstecken hilft dir jetzt auch nichts mehr, Bruno!
Was... was wollen Sie von mir?
Hallo! - Prost, Bruno!
(Musik)
(Husten)
(Pete) Bruno?
Wo bin ich? (Pete) In deiner Kneipe, Bruno.
Ich kann mich an nichts mehr erinnern. Wer bin ich überhaupt?
(Pete) Du bist doch der Bruno. Bruno!
Bruno? - Ja, Bruno Koob.
Mann, hast du ein Schwein gehabt! - Bruno Koob?
Ach, ja, richtig, ich bin Bruno Koob. - Bleib ruhig hier.
Ich hol 'n Krankenwagen.
Bruno Koob...
Um Gottes willen!
Sie leben noch?
Ja, Herr Immer.
Nun lassen Sie uns doch mit dem Spielchen aufhören. Wir sind doch gerade noch...
mit dem Leben davongekommen, Herr Immer. - Ich bin Koob! Und wenn Sie nicht sofort
aus meiner Kneipe verschwinden, dann ruf ich die Polizei!
Ihr Kneipe? - Meine Kneipe!
Und da bringt mich auch keiner raus! Einer muss es denen doch zeigen!
Tja, wenn das so ist...
Na, also!
Termin verschieben kommt nicht infrage! Ich eröffne meine Kneipenkette bundesweit!
Da kann nicht einer nachhinken, klar? Hallo, Toronto? Ja, alles klar!
Aber 51 % bei mir. Natürlich! Von Alaska bis Feuerland! Right!
Ich hatte Rauchverbot erteilt, verdammt nochmal!
Ab heute weht 'n anderer Wind! - Jawohl, Herr Immer!
Es gibt 'n paar entscheidende Änderungen. Holstein, Sie machen ab sofort das,
was bisher Geiger gemacht hat. - Jawohl, Herr Immer.
Geiger macht das, was Kogelfranz machte. Weil Kogelfranz ab sofort das macht,
was bisher Holstein gemacht hat. Und die anderen machen das,
was sie immer gemacht haben. Und Sie, Herr von Pösel,
werden ab sofort mein Stellvertreter.
Für immer, Herr Immer? - Jawoll, für immer.
Und was machen Sie, Herr Immer?
Ach, ich mach vielleicht 'ne Kneipe auf.
Was schauen Sie denn so? Haben Sie mal Feuer?
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