All language subtitles for Death.by.Lightning.S01E01.The.Man.from.Ohio.720p.NF.WEB-DL.DDP5.1.Atmos.H.264-FLUX_Subtitles06.GER

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Original subtitles

DIES IST DIE WAHRE GESCHICHTE ZWEIER MÄNNER, DIE DIE WELT VERGESSEN HAT.

DER EINE WAR DER 20. PRÄSIDENT DER VEREINIGTEN STAATEN.

DER ANDERE HAT IHN ERSCHOSSEN.

Legt einen Zahn zu, Jungs. Schaff das ganze Zeug hier raus.

Yo, Rico, schwing die Hufe!

CHARLES J. GUITEAU GEHIRN

Wer zur Hölle ist Charles Guiteau?

THE TOMBS - GEFÄNGNIS NEW YORK CITY

"Guido"?

"Guiteau"?

Guiteau.

Französisch, nicht?

Aber nur der Name, Sir.

Ich bin ein waschechter Amerikaner. Geboren in Illinois.

Dann Michigan, Wisconsin, New York.

Sie wechselten oft Ihr Zuhause.

Ich gehe hin, wo sich Chancen eröffnen.

Sie sitzen heute hier vor uns,

der Täuschung für schuldig befunden.

Es war ein Versehen.

Ein Missverständnis zwischen Mieter und Vermieter.

Und Flucht vor Ihrer Verhaftung.

So war es ganz und gar nicht.

Hier ist ein Brief Ihres Vaters.

Meines Vaters?

Er schreibt, Sie seien seit Langem zerstritten,

und dass Sie im Norden in die Machenschaften

der Oneida-Kolonie der freien Liebe verwickelt waren.

Nun, da irrt er sich.

Die Behauptung allein ist grotesk.

Um offen im Namen des Gremiums zu sprechen, Mr. Guiteau...

Sie scheinen uns ein Lügner und Betrüger zu sein.

In unseren Augen waren Sie nie mehr

als eine Last für die gute Gesellschaft.

Eine Last?

Eine Last der guten Gesellschaft?

Das, nun ja...

Nein, das stimmt nicht. So darf das nicht vonstattengehen.

Nein, Sir, Sie sitzen dort und verlangen, ich möge Ihnen meinen Wert beweisen.

Nun, ich sage Ihnen,

ich befinde mich in derselben Position, wie ein jeder unserer Vorfahren.

Sind wir nicht eine Nation,

gänzlich aufgebaut von Abtrünnigen, Einwanderern und Freidenkern?

Liegt darin nicht der Sinn dieser Sache? Nur hier kann ein Mann alles sein.

Und reich werden.

Er kann Millionen beeinflussen, durch seine Worte oder Taten.

Sein Name hallt durch die Jahrhunderte wider.

Keine Last, nein.

Keine Last, sondern ein Gewinn.

Ach... Unter den richtigen Bedingungen

könnte er gar Präsident werden.

- Hey, Dad. - Ja?

- Mom sagt, es gibt Frühstück. - Nur ein paar noch.

Hey, Mollie.

Gefiele dir ein Schlafzimmer?

Was du nicht mit deinen Brüdern teilen musst?

Ich wäre überglücklich. Theoretisch.

Da du fast einen Monat für die Picknicktafel brauchtest...

Das ist nicht irgendeine Tafel. Ein Meisterwerk moderner Ingenieurskunst.

Sicher, so wie dein Bewässerungsdamm, der Moms Garten mit Jauche flutete.

Da mag ich ein wenig zu nahe an der Sonne geflogen sein.

Ich hörte dich letzte Nacht nicht heimkommen.

Er war immer noch dort, wie ein Irrer an dem Tisch werkelnd.

Es gibt keine große Weisheit ohne einen Hauch Wahn.

- Guten Morgen! - Hey!

Guten Morgen.

Hebt die Hand. Wer will pochierte Eier?

- Ich möchte unsere weich, Dad. - Ich will meins pochiert.

- Pfannkuchen. - Pfannkuchen.

Mollie.

Guten Morgen, Joe.

Ich hoffe, ich störe nicht beim Essen.

Ich bringe Post. Ein Brief für den Abgeordneten.

- Von John Sherman. - General Shermans kleiner Bruder?

Und der Finanzminister.

Er kandidiert fürs Präsidentenamt.

Er will, dass ich ihn nächste Woche auf dem Parteitag nominiere.

Die Partei will Hayes nicht wiederwählen. Ein neuer Kandidat soll her.

Nicht schon wieder Grant.

Er ist beliebt. Er gilt als der Mann, der den Krieg gewann.

Über die Skandale sieht man hinweg.

Und New York hat ihn in der Tasche.

Sie führen ihn auf ihren Banketten vor wie ein altes Totem.

So redet man nicht über einen Kriegshelden.

Und du gingest hin, um eine Rede zu halten?

Mich fragte er wohl kaum als Ersten.

Kein Politiker mit Ambitionen böte New York jemals die Stirn.

Doch er weiß, dass meine Ambitionen etwas bodenständiger sind.

So einen wirft man den Wölfen zum Fraß vor.

Warum funkeln deine Augen dann so?

Etwas leichte Lektüre von deinem Stapel. Du darfst nicht in Rückstand geraten.

Wie aufmerksam.

Was immer du tust, vergiss das hier nicht.

Du hast mein Wort, Liebes, ich schwör's.

Also dann.

Franny?

Franny?

Charlie!

Franny!

Du weißt nicht, wie froh ich war, dass du unversehrt bist.

Das Geschäft schadet mir. Besser, ich werde sesshaft,

lege mich ins Zeug, verdiene mein Einkommen anständig

und lasse die Laster.

Du hast ein Zimmer bei uns, solange du willst. Das weißt du.

George könnte sich erkundigen,

ob eine Stelle im Patentamt für dich frei wird.

Patentrecht ist ein Geschäft für die, denen es an eigenen Ideen mangelt.

Dort finde ich gewiss nie Erfüllung.

Aber hör zu, ich habe ein neues Konzept.

Und zwar ein Zeitungsformat.

Das ist etwas Gutes, etwas Ehrliches,

etwas, das dem einfachen Mann eine Stimme verleiht.

The Daily Theocrat.

- Ein schöner Name. - Ich weiß, was du denkst.

Aber ich habe noch Freunde in Chicago, die den Wert darin erkennen könnten.

Ich brauche Startkapital...

Und natürlich müsste meine Schwester die Kunstrubrik leiten.

Aber das... Aber das ist doch absurd.

Ich habe ewig keinen Pinsel mehr angefasst...

Aber es war doch dein Traum, oder?

- Willkommen in Chicago. - Danke.

- Welch Odem schmerzt mich so? - Onkel Charlie!

- Was stinkt so widerlich? - Onkel Charlie!

- Onkel Charlie! - Ich kriege euch!

Ich rieche...

Charles.

Hallo, Liebling.

Wie läuft das Patentgeschäft?

Gut.

Warum ich will, dass Sie mich vorschlagen?

Ich sah Sie einmal eine Rede halten, ehe Sie nach Ohio gingen.

Wie Sie sprachen. Wie die Ihnen lauschten.

Mr. Sherman, ich bin ein Mann wie jeder andere.

Zu bescheiden. Sie sind ein Kämpfer.

Sie überlebten den Todesfluss.

Mein Bruder sagt, Sie ignorierten die Befehle Ihres Generals

und hechteten mutig ins Rebellenfeuer.

Sie retteten Tennessee für die Union.

Das ist zu viel des Lobes.

Das war kein Heldentum. Ich handelte rein impulsiv.

Doch für ein hehres Ziel. Sie sind willig, zu tun, was richtig ist.

Hören Sie.

Ich mache mir nichts vor. Ich werde verlieren.

Vielleicht können wir die Partei wenigstens zu Reformen bewegen,

statt der Meinung nachzugeben,

dass es nach zwei korruptem Amtszeiten von Grant eine dritte braucht.

Zwei Drittel aller Staatseinnahmen fließen über New Yorks Hafen.

Roscoe Conkling kontrolliert New York. Er hat die Partei bei den Eiern.

Garantiert, binnen einer Woche

lässt er Grant Ämter an den Meistbietenden vergeben.

Wenn es der Wille des Volkes ist...

Ist es das?

ZENTRALBANK VON CHICAGO

Besten Dank.

Guten Tagen, Sir.

Mein Name ist Charles Guiteau, und ich möchte einen Kredit aufnehmen.

Oh nein.

Ich erinnere mich an Sie, Sir.

Es mag vier oder fünf Jahre her sein, aber ich erinnere mich deutlich an Sie.

Sie müssen mich mit jemandem verwechseln.

- Ich war nie in diesem Etablissement. - Und ob Sie das waren.

Sie haben den Briefbeschwerer geworfen.

Das klingt nicht nach mir. Daran würde ich mich eri...

Nun, diesen Wurf hat eindeutig ein Rechtshänder getätigt.

Ich bin Linkshänder.

Diese Bank hat keinerlei Gespür für eine gute Investition!

Vor allem tun Sie mir leid.

Hauen Sie ab.

Mr. President!

- Präsident Grant! - Wo ist der Präsident?

Mr. President! Präsident Grant!

- Präsident Grant! - Noch mal vier Jahre!

Verzeihung! Ich bin Ihr größter Unterstützer, Sir.

Mein ganzes Leben schon verfolge ich Ihre Karriere, und möchte... Sir!

Senator Conkling, Sir!

Ich bewundere Ihre Arbeit in New York.

Was Sie nicht sagen. Wie nett.

Ja, und ich will unbedingt für Sie im November stimmen.

Ich gründe eine Zeitung, um für Ihre Politik zu werben.

- Senator. - Schön, Sie zu sehen.

Zeigen Sie Respekt und machen Sie dem Senator Platz.

Bitte, im Ernst. Das ist zu aufdringlich.

Sir, haben Sie Zeit für einen Plausch mit einem Parteifreund?

Da ist ein Pub mit gutem Whiskey.

Ich hätte gern eins, aber habe zu tun, Mr...

Guiteau. Charles Guiteau. Ich bitte nur um eine Chance.

Ich hätte ein paar gute Ideen,

wie der Präsident seine Botschaft an den Bürger bringen kann.

Das ist ein Thema, für dass sich mein Freund Chester brennend interessiert.

Also...

Zieh Leine. Wir kaufen nichts.

Sie stehen ja gut im Futter.

Ist er letztes Mal etwa nicht mit den 60 $ aus unserer Schublade durchgebrannt?

Vielleicht war's ein Einbrecher. Die Polizei war nicht sicher.

Du bist eine kluge Frau, aber wenn es um ihn geht...

Charlie hatte es nie leicht, George. Vater war schrecklich hart zu ihm.

Gab ihm die Schuld am Leid unserer Mutter. Und er stotterte.

- Er war in einem Sex-Kult, Frances. - Das war rein anthropologisch.

- Ich bitte dich! - Zur Recherche für ein unfertiges Buch.

George, ich kann meinen Bruder nicht hinauswerfen.

Das mache ich nicht.

Ich sehe nicht tatenlos zu, wie er dir wieder das Herz bricht.

Davor hast du Angst?

Ich habe sehr gute Neuigkeiten. Die Bank hat mir einen Kredit gewährt.

Oh, Charlie! Etwa für deine Zeitungsidee?

Der Bankdirektor selbst schüttelte mir die Hand.

Bei welcher Bank genau?

George, bitte.

Ich scherze nur.

Wir sind stolz auf dich, Charlie. Einen Toast? Auf den Daily Theocrat.

Möge die Erwähnung dieses Namens

das Herz eines jeden Redakteurs des Tribune mit Angst erfüllen.

The Daily Theocrat.

- The Daily Theocrat. - Wir wussten, du schaffst es.

Ich weiß es sehr zu schätzen, dass du mich in deinem Haus beherbergst, George.

Und ich habe nachgedacht,

wie ich dir nützlich sein könnte, längerfristig.

Wir hatten unsere Differenzen, das ist klar.

Aber es würde ihr viel bedeuten, wenn wir Freunde sein könnten.

Für Männer wie dich endet die Geschichte stets gleich.

Es gibt nur eines, was du für deine Schwester tun kannst.

Sie waren im Krieg, Mr. Stockton?

Ja. Michigan. Siebtes Infanterieregiment.

Das Siebte.

Dann waren Sie in Antietam.

Antietam, Chantilly.

Ich verlor meine beiden Söhne bei Cold Harbor.

Es tut mir so leid.

Krieg ist ein scheußliches Geschäft.

Würden Sie es wieder tun?

Wenn Sie wüssten, was Sie verlieren würden?

Meine Jungs waren an der Front.

Sie wussten, was da kam, und sie blieben standhaft.

Sie starben für eine Idee.

Eine Idee, die größer war als sie.

Größer als jeder Mensch.

Nun, ich gehe dann besser.

Nehmen Sie ruhig dieses Bett. Wenigstens bis Sonnenaufgang.

Ich will Ihnen nicht das Bett streitig machen.

Ich bestehe darauf. Ich brauche es nicht.

Ich habe eine Aufgabe, die meine... erneute Aufmerksamkeit erfordert.

WÄHLT SHERMAN

Danke.

PARTEITAG DER REPUBLIKANER

Als Erstes: Abgeordneter Joy spricht für Senator Blaine.

Blainsy, wann muss dein Mann zurück zur Leichenhalle?

Spürt hier noch jemand diesen Luftzug?

Herrje.

Ich schlage jenen als Kandidaten vor,

der gemeinhin bekannt ist als James S. Blaine.

Und mein zweiter Vorname ist Gillespie, du hirnverbrannter Depp.

BLAINE ZUM PRÄSIDENTEN

Ich glaube, Blaine wäre ein guter Präsident.

In der Tat.

Senator Conkling spricht für Präsident Grant.

Wir sehen uns in vier Jahren.

Auf die Frage, woher unser Kandidat kommt...

Antworten wir... Aus Appomattox!

STIMMRECHT FÜR FRAUEN

Zeig mir einen besseren Mann!

Versucht es nur!

Nenn mir einen, und ich habe meine Antwort.

Grant, Grant, Grant!

Appomattox.

Appomattox.

- Das hat schon was. - Ja.

Zum Glück kapitulierte Lee nicht in Foggy Bottom.

Ich habe Sie lange nicht hier gesehen, Jim.

Hält die Farm Sie auf Trab?

Dann und wann die Erde berühren kann ein Balsam sein, Senator.

Ich mache mir auch dann und wann die Hände schmutzig.

Schön, dass Sie zurück sind.

Sie waren vielversprechend. Wir mögen Sie, ich und der Präsident.

Er glaubt, Sie könnten wirklich etwas bewirken.

Im Innenministerium oder Landverwaltungsamt.

Dafür bin ich wohl kaum qualifiziert.

Immerhin haben Sie eine Farm, oder?

Sie verzeihen, ich komme zu spät zu meiner Rede.

- Sie hätten nicht zurückkommen sollen. - Bitte?

Als alter Hase rate ich Ihnen:

Gehen Sie heim nach Ohio. Genießen Sie Ihre ruhige Farm.

Sie haben zu viel Herz für so ein ehrloses Geschäft.

Das zerreißt Sie.

Gar keine Frage.

Ein Mann wie Sie?

Sie sind tot, ehe Sie sich versehen.

Abgeordneter Garfield spricht nun für Minister Sherman.

Damit hat sich's dann.

Danke, Herr Vorsitzender.

Mr. President...

Freunde...

Heute saß ich hier und wurde Zeuge

manch großer Reden wichtiger Männer.

Ich nahm Sie auf mit tiefer...

...Beunruhigung.

Diese Versammlung scheint mir...

Sie schien mir wie ein menschliches Meer im Sturm.

Ich sah ein Meer in peitschender Wut, in die Gischt geschleudert.

Aber es sind nicht die Wogen,

sondern der ruhige Spiegel der Gezeiten, in dem wir dessen Tiefe erahnen.

Ist das ein Kurs für Meereskunde?

Das soll heißen,

es ist nicht Ihr derzeitiges Gemüt, welches den Puls des Volkes trifft.

Nicht hier, in diesem turbulenten Saal, entscheiden wir das Geschick der Republik.

Wo sollten wir es sonst tun?

Nicht hier!

An den Millionen Feuerstellen die uns in ihrem Namen geschickt haben.

Den Bürgern, welche die Liebe zu Heimat und Vaterland leitet,

die der Vergangenheit müde sind,

doch Hoffnung in die Zukunft haben.

Sie sind es, durch die Gott sein Urteil abwägt.

Vergessen wir nicht, vor nicht einmal zwei Jahrzehnten

lag dieselbe Republik in Ketten gefesselt.

Die Seelen der Menschen waren gelähmt,

der Dämon der Sklaverei stellte dem jungfräulichen Westen nach.

Und da war es unsere Partei,

und ein großer Mann, der vor vielen von Ihnen stand.

Er stand an genau dieser Stelle und entzündete ein Licht.

Ein Licht, geschürt aus einer Glut,

die jede Fessel und jedes Sklavengefängnis

im Feuer der Freiheit verzehren sollte.

Wir sollten in Einigkeit ins Firmament der Verfassung

jene unsterblichen Säulen der Gerechtigkeit und Wahrheit erheben.

Dass jeder Mensch gleich und frei ist...

Komm schon!

...ganz gleich, wer er ist oder wie er hierhergekommen ist.

Es obliegt uns, als Partei standhaft zu bleiben,

um jenen Millionen Feuerstellen zu beweisen,

dass wir einen Mann wollen, dessen Leben und Ansichten das verkörpern,

was richtig und gut an diesem Land ist.

Ein Mann, der von den Höhen des Berges nach vorne blickt,

bereit, sich den Gefahren zu stellen, die da kommen mögen.

Mit Würde... und Tapferkeit.

Gottverflucht!

Ein Mann, der dem Licht greller Flammen standhielt,

das uns verzagen lässt,

aber dessen schärfster Strahl keinen Fehler in seiner Rüstung findet,

keinen Makel an seinem Schild.

Wir wollen einen Mann!

Wir wollen einen Mann!

Wir wollen Garfield!

Charlie.

Ich spreche natürlich von Ihrem Diener, John Sherman aus Ohio.

Seine Ehrbarkeit spricht für sich,

und ich schlage ihn freudig zu Ihrer Erwägung vor.

Vielen Dank und eine gute Nacht.

Danke.

Fran?

Frances.

Warte.

379, das ist unsere Mehrheit. Die Schlüsselzahl.

Wir zählen auf New York und den Rest. Illinois hält zu uns.

Ich vertraue nicht auf die Weisheit von Delegierten.

Sie schöpfen Freude daraus, menschlichem Fehl zum Opfer zu fallen.

Nun, wenn's daneben ginge, gibt's immer noch Schlagringe.

Gentlemen.

Wir schreiten nun zur Abstimmung, in Frieden, Würde und Anstand.

Alabama gibt 16 für Grant, drei für Sherman und eine für Blaine.

Arkansas vergibt all seine 12 für Ulysses Grant.

Noch ist es nicht vorbei. Nur in den A-Staaten.

Wir aus Illinois geben 24 Stimmen an Grant...

Zweiundvierzig. Es fehlen 42.

...und zehn für Blaine.

Indiana gibt zwei an Grant,

25 an Senator James Blaine,

zwei an John Sherman.

Es wird nicht reichen für uns.

Ohio sichert seine 44 Stimmen dem Minister John Sherman zu.

Pennsylvania gibt 33 an Grant,

22 an Blaine,

zwei für Sherman,

und eine für den Abgeordneten James Garfield.

Da erlaubt sich jemand einen Spaß, Jim.

Rhode Island sichert seine acht...

Die finale Auszählung steht bei 305 für Grant, 282 für Blaine,

94 Sherman, 32 Edmunds, 31 Washburne, zehn für Windom,

und eine für James Garfield.

Grant gewinnt?

Er hat nur die relative Mehrheit. Nein. Sie stimmen weiter ab.

Sie wollen Grants Kandidatur genauso wenig wie ich.

- Wir können dem ein Ende machen. - Meine Leute unterstützen Sie nicht.

Selbst wenn, bräuchten Sie Washburnes und Edmunds' Stimmen.

Ich werde um alle kämpfen, wenn ich als Resultat

das Grinsen von Conklings Gesicht wischen darf.

Hören Sie sich reden?

- Denken Sie, Sie wären besser als Grant? - Ja.

John, selbst Sie wären besser als Grant. Aber für Sie gibt es keinen Weg.

Keinen Weg.

- Wir reden später. - In Ordnung. Danke, Sir.

Hallo, Sir. Es ist mir eine Ehre.

- Das waren Sie, oder? - So ist es, Sir.

- Ihre Rede beeindruckte mich. - Wie nett.

Sie wissen, ich kandidiere nicht.

Ich weiß.

Nach meinem Verständnis soll ich den fähigsten Mann wählen.

Und dafür halte ich Sie, Sir.

Sie verwechseln mich. Ich unterstütze Sherman.

Wählen Sie ihn oder sonst wen. Aber halten Sie meinen Namen da raus.

Wir sind Lincolns Partei.

Dem muss man gerecht werden.

Fran, es war ein törichter Fehler.

Ich wollte nur helfen.

Erinnerst du dich, wie rastlos du als Junge warst?

Die kleinen Wetten, die wir schlossen?

Zehn Cent, oder?

Wenn du Arme und Beine fünf Minuten ruhig halten könntest?

Die Wette verlor ich immer.

Und doch stecktest du mir einen Dime zu, wenn Vater nicht hinsah.

Ich verzeihe mir nie, dass ich fortging und dich mit ihm allein ließ.

Nein!

Dafür trifft dich keine Schuld. Nein.

George hat mit einem Arzt gesprochen. Er kannte eine Einrichtung.

Eine Einrichtung?

Es wäre nur für kurze Zeit.

Und dann könntest du deine Zeitung fortführen.

Willst du das für mir?

Es ist vernünftig, nicht?

Es ist heilsam.

Ich vertraue dir. Wenn du es für das Beste hältst.

Meine...

...Leidenschaft geht manchmal mit mir durch.

Aber deine Leidenschaft zeichnet dich aus. Sie macht dich so außergewöhnlich.

Das war der zwölfte Wahlgang.

Grant führt und gewinnt eine Stimme. Blaine fällt auf 279.

Sherman gewinnt zwei auf 97.

Es ist ein Patt.

Wo ist Roscoe?

Rettet unsere Republik!

Gentlemen! Bitte!

Fallt nicht auf den Guru, den eitlen Gockel rein!

Aufgeblasener Half-Breed!

Gentlemen! Wir müssen als Partei die Reihen schließen. Ich beschwöre Sie...

Mister, bitte? Ich habe noch nichts gegessen.

Bitte, Mister?

Heute nicht.

GRANT FÜR AMERIKA

South Carolina gibt 11 an Grant,

eine an Blaine,

zwei an Sherman!

Er gibt nicht auf.

Er verspricht mehr Botschafterposten als Nationen auf Erden sind.

Wie viele Stimmen haben wir? Zwanzig? Einundzwanzig?

Vierunddreißig, Senator.

Senator?

Beachten Sie mich nicht, Jenkins. Ich... suche mir nur schon einen Balken aus.

Wisconsin gibt zwei Stimmen an Grant.

Scheiße.

- Eine an Blaine. - Scheiße.

Und 16 Stimmen für den Mann aus Ohio.

James Garfield.

Scheiße.

Herr Vorsitzender, Sir...

Ohio hat eine Frage zur Geschäftsordnung.

Ja. Das hatte ich erwartet.

Ich zweifle die Richtigkeit an.

Es kann doch niemanden einen Mann ohne dessen Zustimmung nominieren?

Welche ich nie erteilt habe.

Der Gentleman aus Ohio stellt keine Frage zur Geschäftsordnung.

- Ich frage nicht... - Setzen Sie sich, Abgeordneter.

Solange niemand eine Mehrheit hat, wird weiter abgestimmt.

Danke.

Hat ausgerechnet James Garfield gerade 16 Stimmen gewonnen?

Tatsächlich sogar 17.

Vergiss nicht den Scheißer aus Pennsylvania,

der ihn seit 33 Durchgängen nominiert.

Bring ihn zur Vernunft. Wir verlieren keine Stimme mehr.

John.

Tja, da ist er ja.

Der große Mann aus Ohio, Mr. James Garfield.

Noch nie bin ich so gedemütigt worden.

Ich nehme keine Stimme an. Jede Einzelne gebe ich Ihnen.

So geht das nicht, Jim.

Wenn ich meine Loyalität schwöre, Herr Minister, schwanke ich nicht.

Loyalität?

Niemand hält so eine Rede, der nicht danach strebt.

Alabamas 20 Stimmen für Grant.

Alle 12 aus Arkansas für Ulysses Grant. Möge es damit erledigt sein.

Halleluja.

Amen.

Connecticut gibt eine Stimme an Grant,

und weitere 11 für Jim Garfield.

Illinois gibt 24 Stimmen für Grant,

sechs für Blaine,

und sieben für... Garfield.

Die Delegierten aus Iowa geben 22 Stimmen für Garfield.

- Ich verlange eine Aussetzung der Wahl. - Warten Sie.

Wir sind klaren Verstandes, Senator.

Ach ja? Das war's mit dem Posten im Finanzministerium, du Hurenbock!

Maine legt seine 16 Stimmen von Blaine auf James Garfield um.

Der gleiche Appell ergeht in meinem Namen

an Maryland, Michigan, und alle, die für mich gestimmt haben.

Sechs für Grant und zehn für Garfield!

Vier Grant, 42 Garfield!

Massachusetts, eine an Grant, 21 für Garfield!

Ich will ganz New York.

Nebraska gibt sechs an Garfield.

New York gibt 50 an Grant,

20 an Garfield.

Zwanzig Stimmen aus New York? Seid ihr verrückt?

Die Wahl ist frei, Senator.

Nein. Aufhören. Aufhören!

Gentlemen, ich fühle mich aufrichtig geschmeichelt,

aber ich kann unmöglich...

- Ich kann nicht... - Ohio gibt seine 44 Stimmen an Garfield.

Nein, Foster. Nein! Nehmen Sie das zurück!

Es ist bereits geschehen.

- Oregon, sechs für Garfield! - John. Bitte. John!

John!

Dann bis in vier Jahren, Roscoe.

Vermont wechselt seine zehn zu Garfield!

Wisconsin stimmt mit 20 für Garfield.

- Verzeihung. Was ist hier los? - Garfield.

Er legt zu.

Wer zur Hölle ist Garfield?

Ruhe, Gentlemen! Ruhe!

Drei Stimmen für Sherman.

Zweiundvierzig für Senator Blaine.

306 für den Präsidenten, Ulysses Grant.

Und 399 Stimmen

für James Garfield, den Mann aus Ohio!

Was sagen Sie?

Soll die Nominierung einstimmig erfolgen?

Gentlemen, bitte.

James A. Garfield aus Ohio...

Ich erhebe mich, um mich zu sagen...

Der Mann möge einstimmig zum Nominierten dieses Parteitages ernannt werden.

Hurra für James Garfield,

der nächste Präsident der Vereinigten Staaten!

Garfield!

Es gehört Ihnen, Abgeordneter.

Sie fragten nicht, ob ich es will.

Jeder will es.

Gratulation.

- Viel Glück. - Viel Glück in Washington!

Was ist Ihr nächster Schritt, Senator?

Was wohl? Wir weiden den Bastard aus.

Vielen Dank. Danke.

Sir!

Wir erwarten Großes!

Und ich von Ihnen. Entschuldigen Sie mich.

Grand Pacific Hotel, bitte.

Garfield! Garfield! Garfield!

Garfield! Garfield! Garfield!

Garfield! Garfield! Garfield!

George!

All seine Sachen sind...

Dieser Hundesohn!

WÄHLT GARFIELD

- Hier, mein guter Mann. - Besten Dank.

In welcher Branche sind Sie tätig?

Politik.

Ich werde einem Mann helfen, Präsident zu werden.

Untertitel von: Martin Knuhr

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