All language subtitles for Berlin-Ecke.Schoenhauser.1957.DVDRip.x264.AC3.2.0-KEULE.de

af Afrikaans Download
sq Albanian Download
am Amharic Download
ar Arabic Download
hy Armenian Download
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Nanu.

- Kohle ist tot. - Wie ist denn das passiert?

Weiß nicht. Er wollte einen Trick machen, um sich krank zu stellen.

Er hat's mir vorher erklärt. Dabei muss es passiert sein.

Mach mal die Tür zu.

Was ist denn mit Karl-Heinz?

- Hat ein Mädchen nach mir gefragt? - Ja.

Sie hat mit allem nichts zu tun.

Sie ist damals nur meinetwegen hier gewesen.

Wir kannten uns von der Ecke. Ich habe vor der Haustür gewartet.

Sie hat wirklich mit allem nichts zu tun.

Es kam öfter ein Mann zu ihrer Mutter.

Dann kam Angela den ganzen Abend runter.

Ich verlange ja keine Dankbarkeit.

Aber du bist alt genug, zu verstehen,

in welcher Lage ich war, als dein Vater fiel.

Angela, ich hab dir doch gesagt, du sollst die Teller reinbringen.

Ich will aber nicht.

Warum kriege ich denn keinen Schinken?

Ich hab einfach vergessen, welchen zu holen.

Das sagst du ja nur aus Opposition.

Wenn wir in eine größere Wohnung ziehen, kriegst du ein eigenes Zimmer.

Bleib doch wenigstens und sag Guten Tag.

Soll ich um zwölf kommen, wie immer?

Die wissen nicht, wohin mit ihrer Kraft.

- Traust dich doch nicht, Kohle. - Was?

- Er macht es ja doch nicht. - Was gibst du denn aus?

- Komm. - Hör auf, ich will nicht.

- Du traust dich noch nicht, Kohle. - Eine Mark ist viel zu wenig.

- Was ist denn dabei? - Was soll er machen?

Nur 'ne kleine Mutprobe.

- Einen Stein in die Laterne werfen. - Reicht ja nicht mal fürs Kino.

Was ist denn los?

Na gut, 'ne West-Mark.

- Dafür mach ich das auch. - Für eine West-Mark ich auch.

Oder bist du ein Feigling?

Ihr seid doch wahnsinnig!

Du Lümmel! Man sollte dir einen hinter die Ohren knallen.

Euch werden wir helfen. Man sollte die Polizei holen.

Euch müsste man den Arsch vollhauen, ihr Lümmels!

Los, Kinder, wir hauen lieber ab.

Hast du Angst, dein Papi könnte was erfahren?

- Die West-Mark. - Hat doch Zeit bis morgen.

Nee, nee, nee, komm.

- Hast du's schriftlich? - Was?

- Reingefallen! - Warum machst du so was?

Du musst zahlen, er hat dafür was geleistet.

Mensch, guck mal da!

Wenn du türmst, haben sie dich gleich.

- Lass uns abhauen. - Bleib hier.

Die müssen erst mal was beweisen.

Nee, nee, nee, bleib mal auch hier, du.

Wer hat die Laterne eingeschmissen?

- Abend. - Laterne?

Der Kleine da war's. Der mit den kurzen Hosen.

He, dein Bruder ist wieder dabei!

- Du hast sie eingeworfen? - Gar nicht wahr.

Der Alte schielt trotz Brille.

- Niemand hat sie eingeworfen. - Ich würde vorsichtig sein.

Können Sie was beweisen?

- Also, wer war's? - Niemand.

Komm mal her.

Du tust mir leid, ein Bruder bei der Volkspolizei.

Gebt eure Ausweise her.

- Warum? Muss das sein? - Los, komm, mach schon.

Wenn das mit dir so weitergeht, haue ich dir zu Hause die Jacke voll.

Denkst du, ich habe Angst vor dir?

Ausweis.

- Zeig ihm doch deine Briefmarken. - Na los, komm. Mach schon.

Verlieren Sie ihn nicht, sonst krieg ich Theater mit der Polizei.

Weil ihr so nette Jungs seid, setzt euch in Trab zum Revier.

- Sie fahren hinterher. - Jawohl.

Na los, ab, ab. Na los, dalli, dalli.

Na los, Junge, komm schon.

Keine Unruhe, wir sind gleich wieder da. Los.

Richtig, dass die Lausejungs mal bestraft werden.

- Wo willst du hin? - Meine Mühle holen.

Solange wir in einer Abteilung arbeiten, ist es unmöglich.

Du weißt, ich strebe die Scheidung an.

Aber das ist schwierig. Es kostet Zeit und Geld.

- Meinst du, mich quält das nicht? - Ich will aber nicht mehr warten.

Ich bin immer allein gewesen seit dem Krieg.

Ich will nichts mehr, was weh tut.

Und du bist nur aus Solidarität mitgekommen?

Das ist nett.

Was bist du von Beruf?

Näherin bei Fortschritt.

Ich kaufte neulich einen Anzug, da fielen am vierten Tag die Knöpfe ab.

Was sagen eigentlich eure Eltern zu euch?

Sagen die gar nichts?

Oder hört ihr nicht drauf? Das habt ihr nicht nötig, was?

Wenn ihr nicht wisst, wohin mit eurer Kraft, stemmt Gewichte.

Aber verdammt noch mal, benehmt euch anständig.

Weshalb bist du von der Oberschule gegangen?

Weil's mir keinen Spaß mehr machte.

Ach richtig, ja.

Richtige Arbeit hast du wohl nicht gefunden in den acht Monaten.

Es wäre mir peinlich, meinem Papi auf der Tasche zu liegen.

Hier ist dein Ausweis.

Wie viele Filme hast du drüben gesehen?

- Mindestens 100. - Spezialist für heiße Sachen.

Wie ist das mit deiner Lehrstelle?

Ich kriege keine. Bin zweimal sitzen geblieben.

Da nimmt mich keiner. Nicht mal die VEB.

- Höchstens Schlächterlehrlinge. - Das ist doch gut.

- Nee. - Er kann keine Tiere umbringen.

Haltet die Klappen!

- Genosse Oberkommissar… - Nachher.

Was möchtest du denn gerne werden?

Mechaniker oder Flugzeugführer.

- In die Kiste würde ich nicht steigen. - Einen Düsenjäger will er fliegen.

Hör zu, mein Junge, um die Lehrstelle werde ich mich kümmern.

Aber um die Strafe für die Laterne kommst du nicht herum.

Schade.

Für mich können Sie gar nichts tun. Ich stehe in fester Arbeit.

Großartig. Dann redest du gar nicht mit mir.

Mein Bruder ist bei der Volkspolizei,

der erzählt mir genug, was mich nicht interessiert.

Was interessiert dich denn überhaupt? Das würde mich interessieren.

Lässt sich schwer sagen.

- Motorräder. - Und sonst?

Fußball.

Und sonst?

Sonst nichts. Am besten, Sie lassen uns in Ruhe.

So.

Ich frage mich, warum du dich dümmer stellst, als du bist.

Na, vielleicht ein andermal, nicht?

Ob ich viel Strafe zahlen muss?

Ach, na wenn schon.

Du hast ja nichts gemacht und deine Alten haben Geld.

- Die West-Mark krieg ich doch noch. - Kriegst du schon noch.

- Erst muss ich selber was haben. - Du hast doch sonst immer Geld.

Aber jetzt nicht.

Ich bin ja gespannt, was deine Alten sagen.

"Unser Karl-Heinz macht uns Sorgen", hat seine Alte gesagt.

Quatsch doch nicht, Mensch.

Du kriegst von deinem Vater noch Dresche wie ein kleines Kind.

Du würdest die Keile nicht vertragen. Und das ist nicht mein Vater.

Ist es schon zwölf?

Zehn nach.

Ich geh rauf.

Was ist? Gehen wir nun in den Pratergarten?

Was für Männer gefallen dir eigentlich?

Ärzte und Boxer.

Quatsch, ich meine, wie die aussehen müssen.

Wie Marlon Brando.

Ich müsste schon längst drin sein.

Ich hau lieber ab.

- Nacht, Dieter. - Nacht.

- Mach's gut. - Du, sag mal, Dieter…

Wenn du könntest, würdest du hier abhauen?

- Wie kommst du denn darauf? - Man müsste doch mal richtig leben.

Wieso? Ich hab hier meine Arbeit und meinen Bruder.

Ich hab in West-Berlin interessante Leute kennengelernt.

Wir könnten viel Geld verdienen.

- Du hast einen Schlag bei Mädchen. - Neuerdings scheinbar nicht mehr.

Hör mal, das ist eine ganz einfache Sache.

Atomwaffen für die Bundeswehr.

55 Milliarden für die Aufrüstung.

Der "Telegraf".

Atomwaffen für die Bundeswehr.

55 Milliarden für die Aufrüstung.

Das macht 70… Das sind 71,50 West-Mark.

Bleiben noch 30 Ost-Pfennige. Die Wechselstube nimmt heute 4,25.

- Na schön. - Johnny.

Na, wieder da?

- Bringst du wieder 300? - Ja.

71,50.

Gib mal her, ich zähle nach.

Mahlzeit.

Bleib gesund.

Hallo.

Hab Sie gar nicht gesehen.

- Die Ausweise? - Hab schon mit jemand gesprochen.

Können Sie sich gedulden?

- Sag meinem Kollegen Bescheid. - Na gut, ich komm dann rüber.

Was muss man bezahlen, wenn man einen Ausweis verliert?

- Was kostet ein neuer Personalausweis? - Weiß ich nicht. Ich glaube, 30 Mark.

- Und Strafe kriegt man nicht? - Glaub nicht. Kann ja jedem passieren.

- Warum fragst du? - Ach, nur so.

- Runter. - Hast du mal eine Zigarette?

- Wenn du Feuer hast. - Klar, hab ich.

- Die bringen eine neue 250er raus. - Zweitakter?

Halt!

Halt, eine Bombe!

Vorsicht, der Bagger! Weg!

Deckung! Ein Blindgänger!

Vorsicht! Schnell weg hier!

Der Zug! Der Baggerführer, zurück!

Halt! Zurück!

Halt! Fahr zurück. Da vorne liegt ein Blindgänger.

Ein Blindgänger?

Von jetzt an wird Mutti das Geld drüben einzahlen.

- Es ist für deine Zukunft. - Ich brauchte eine neue Jacke.

Nicht von diesem Geld und ohne uns zu fragen.

Wissen deine Freunde von deinem West-Konto?

Ich habe keine Freunde.

- Wir haben etwas zu verlieren. - Ich weiß, Mutti erbte zwei Häuser.

Unbegreiflich, wie du mit deinen Eltern sprichst.

Ich finde noch viel mehr unbegreiflich.

- Was soll das heißen? - Hauen wir nun ab oder nicht?

Seit zwei Jahren reden wir davon. Warum bin ich weg von der Schule?

Wenn du mal selbst Geld verdienst,

wirst du begreifen, dass man Hausbesitz

und ein Einkommen nicht wegwerfen kann.

Du sagst immer, dass es Krieg geben wird.

Wieso Krieg? Was heißt das? Die Vernunft wird siegen, hoffe ich.

Psychologisch ist der Westen im Vormarsch.

Dieses System wird zusammenbrechen.

- Deutschland ist nicht Asien. - Im Krieg ist dieses Haus nichts wert.

Ich könnte noch etwas Geld gebrauchen.

Du hast dein Taschengeld schon weg für den Monat.

Hey, Angela!

- Kommst du von der Arbeit? - Und du?

Ich war bloß einkaufen.

- Gehst du mit mir ins Kino? - Wir beide?

Klar. Soll ich Bescheid sagen, wenn sie einen duften Film spielen?

- Oder gehst du nicht mit mir? - Tag, Angela.

- Kommst du mit in den Pratergarten? - Oh, feine Jacke.

Lass das.

- Ich muss nach oben. - Sagst du mir mal Bescheid?

Angela, Dieter ist heute Abend auch da.

Da bist du ja. Wir haben dich gesucht.

Hast du 'nen Moment Zeit?

An sich nicht.

Wir wollten schon lange mal mit dir reden.

Das mit der Bombe hast du prima gemacht.

Na und?

Bist ein prima Kumpel. Warum machst du nicht mit bei uns?

- Bei der FDJ? - Ja.

Wollt ihr wieder einen bunten Abend machen?

- Stell dir vor, nee. - Du hast doch sicher Probleme.

Ja, aber keine Zeit.

Tagsüber bin ich hier.

- Abends hab ich Privatleben. - Du machst es dir ja einfach.

- Im Westen, zum Beispiel… - Die Platte ist alt.

Hör doch mal zu, Alter.

- Du weißt doch, was drüben los ist. - Was willst du denn von mir?

Ich bin auch gegen den Krieg. Meine Eltern gingen im letzten kaputt.

Ich hab keine Zeit.

Ich führe mit meinem Atze einen selbstständigen Haushalt.

- Soll der doch heiraten. - Bloß wegen kochen?

- Wir reden ein andermal. - Von mir aus.

Aber jetzt hab ich was vor.

Du sollst das Radio nicht immer so laut stellen.

Was hast du denn an? Ich möchte nicht, dass du runter gehst.

- Ich hab mich verabredet. - Dann frag.

Und dann sollst du dich nicht immer schminken.

Ich will nicht, dass du mir fremder wirst, als du schon bist.

- Du bist noch zu jung. - Zweimal in der Woche aber nicht.

- Ich habe versucht, dir zu erklären… - Ich will nichts erklärt haben.

Du tust mir unrecht, Angela.

Ich lasse mir von dir nichts verbieten!

Bitte, die Herrschaften. Kann ich gleich um Kasse bitten?

Und die Personalausweise. Ach, die habe ich ja schon gesehen.

Stimmt so.

Gefällt es dir hier?

Wollen wir nicht anstoßen?

Worauf trinken wir?

Worauf wollen wir denn trinken?

Prost.

- Prost. - Prost.

- Wollen wir tanzen? - Ja.

Komm, lass uns tanzen, ja?

- Komm. - Karl-Heinz.

- Komm mal einen Augenblick mit raus. - Dieter.

Was ist denn?

Muss das jetzt sein?

Komm.

Wollen wir nicht tanzen? Was wollen wir hier rumstehen?

Was ist denn los?

Hör zu, ich mach nicht mit.

Ist das dein letztes Wort?

Das musst du verstehen.

- Ich hab mich in die Kleine verknallt. - Es braucht ja nicht die zu sein.

Ich kann keine andere beklauen

und gleichzeitig mit der Kleinen ernst machen.

Du bringst mich ganz schön in die Patsche.

Übrigens, was heißt denn "beklauen"?

Und die 300 Mark Gewinn?

Ich denke, du willst dir ein Motorrad kaufen.

Hat keinen Zweck.

Jeder Mensch spricht von Liebe

Sehnt sich nach Liebe

Dann und wann

Doch wo ist sie, die Liebe?

Die große Liebe?

- Was ist, wollen wir sie abklatschen? - Keine Lust.

Ja, man sucht sie

Hier und dort

Doch man kennt auch

Nur das Wort

Jeder Mensch spricht von Liebe…

Heini, komm mit abklatschen.

Sehnt sich nach Liebe

Dann und wann

Was ist denn mit dem?

Ich will mir ein Motorrad kaufen.

Schön.

Komm, wir gehen rein.

Da kommt er ja.

Wo ist Ihr Freund? Mein Ausweis ist verschwunden.

Na und? Vielleicht haben Sie ihn verloren.

Als der Likör kam, war er noch da. Dann ging ich tanzen. Gemeinheit!

- Was geht das mich an? - Sieh nach, ob deiner noch da ist.

Er ist da.

Aber meiner ist weg! Mit Mädchen tanzen gehen und den Ausweis stehlen!

Hat man Ihnen den Ausweis gestohlen?

Ja. Der eine ist weg, aber der Freund ist noch da.

Ich bin nicht sein Freund und hab mit der Sache nichts zu tun.

- Ich war gar nicht am Tisch. - Ruhig, mein Junge.

Die ist verrückt.

- Der klaut nicht. - Heute klaut doch jeder.

Das war doch abgekartete Sache.

Angela wunderte sich auch, warum sie raus sind.

Stimmt's, Angela?

Wenn du das glaubst, bist du für mich gestorben.

Kommen Sie bitte mit raus.

Eine unangenehme Sache, nicht wahr?

Zumindest sieht es nach Mitwisserschaft aus.

Die Polizei muss doch kombinieren, wenn du mir nichts erzählst.

- Was bringt denn so ein Ausweis? - Fragen Sie einen, der welche klaut.

Werd nicht frech!

Mit geklauten Ausweisen wird viel Schaden angerichtet.

Fotoapparate nach Westen und so… Du weißt ja Bescheid.

Spionage… Das gibt es nämlich, auch wenn du's nicht glaubst.

Mit wem hast du die Mädchen abgeklatscht?

- Der hat damit nichts zu tun. - Womit hat er nichts zu tun? Na?

Glaub nicht, dass ich dich für einen Verbrecher halte.

Nicht jeder, der mal was Krummes macht, ist selber krumm.

Wie war das mit diesem Karl-Heinz und dem Mädchen?

Ich habe den Ausweis nicht geklaut.

Ich hab auch nicht gesehen, wer's war.

Wenn ich hellsehen könnte, würde ich zur Polizei gehen.

Und die onkelhafte Masche zieht bei mir nicht.

Die zieht nicht?

Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Du könntest ein paar Tage in Untersuchung sitzen.

Du könntest natürlich…

auch nach Hause gehen.

Wie Sie meinen.

Dann geh nach Hause.

Na, hau schon ab.

Sie glauben mir nicht, nicht wahr?

Ich glaub dir schon, mein Junge.

Hauptsache, du glaubst dir selber.

Hast du wirklich geglaubt, dass ich das getan habe?

Hast du das geglaubt? Sag.

Nein.

Hast du Angst?

Nein.

Angela.

- Woran denkst du? - An dich.

Willst du meine Jacke haben?

Dann frierst du doch.

Wenn du da bist, kann ich gar nicht frieren.

Mehr konnte ich nicht besorgen.

Das ist ein Mädchen.

Steck weg.

Haben Sie nicht einen Job für mich? Einen richtigen?

Ich will abhauen von drüben.

Ich kann Englisch.

Na, hat es geklappt?

- Sag, dass du mich sehr gern hast. - Angela, ich habe dich sehr gern.

Kneif mich in den Arm.

- Das nimmst du gleich mit rüber, ja? - In Ordnung.

- Da bist du ja. Tag, Alter. - Tag.

Wollt ihr mich schon wieder überzeugen?

Ich weiß, du hast keine Zeit. Aber setz dich doch erst mal.

- Kommt mir ungewohnt vor. - Wieso?

Drei Jahre sah ich von euch nicht mehr als das Schild am Büro.

Dann hattest du wohl die Augen zu.

- Rauchst du eine mit? - Danke. Also, was ist los?

Hier hat ein Kommissar angerufen.

Deinetwegen. Wir sollten mal zusammen reden.

Denk mal an.

- Dann will ich nicht weiter stören. - Bleib doch erst mal hier.

Warum lassen sie mich laufen, wenn's dann eine Quatscherei gibt?

- In was warst du denn verwickelt? - In überhaupt nichts.

Ich war zufällig dabei, als einem Mädchen ein Ausweis geklaut wurde.

- Ich weiß, ich passe euch nicht. - Ist doch Quatsch.

Schön, ist Quatsch. Ich hab keine Zeit, Wiedersehen.

Du hast deine Tasche vergessen.

Mensch, ich verstehe dich nicht.

Du arbeitest gut, bist ein anständiger Kumpel,

aber wenn man mit dir reden will, markierst du den kleinen Tarzan.

Also ist es ein Missverständnis? Das kann man doch klären.

- Bitteschön. - Ohne dich?

Ja!

Mir braucht keiner zu helfen. Und ich helfe auch keinem.

Jeder macht seine Erfahrungen am besten alleine.

Sind Mama und Eva noch nicht da?

Komm mal her.

Komm her.

Was ist das?

Weiß ich nicht.

Du weißt es nicht. Dir werde ich Anstand beibringen!

Laternen zerdeppern, aber die 20 Mark zahlt deine Mutter, was?

Warum hast du keine Kartoffeln geschält? Das soll ich wohl tun, was?

Du sollst doch den Jungen nicht schlagen.

Wenn du ihn noch mal schlägst, passiert ein Unglück!

So? Aber einer muss doch hier für Ordnung Sorgen!

- Los, komm in die Küche. - Ich habe mit dem Jungen zu sprechen.

Lass den Jungen in Ruhe. Er ist nicht dein Junge.

Meinst du, ich weiß nicht, dass ihr mich los sein wollt?

Aber das sage ich dir.

Ehe ich gehe, schlag ich dir die Wohnung kurz und klein.

Dann hau ich ab.

- Ich krieg 'ne hübschere als dich. - Vielleicht.

Aber keine, die arbeitet, während du den Verstand versäufst.

Aber einmal am Tag hast du mich doch ganz gern.

Entweder Mutti schmeißt ihn raus, oder ich ziehe.

Wo denn hin?

Unser Betrieb hat ein Wohnheim.

Und was wird aus mir?

Soraya noch in guter Hoffnung!

Die "Bild"-Zeitung, 10 Pfennig!

Soraya noch in guter Hoffnung!

Die "Bild"-Zeitung, 10 Pfennig!

Hey, Karl-Heinz! Was machst du denn hier?

- Hab mich selbstständig gemacht. - Traust du dich nicht heim?

- Blödsinn. Mir geht's hier besser. - Was ist mit der Mark?

Quatsch mich nicht damit an!

Beeil dich, wir haben keine Zeit!

Nappsülze.

- Hast du die Zimmer bezahlt? - Alles erledigt.

Na und, wie ist die Pension?

Macht einen soliden Eindruck. Genau das Richtige für uns.

Ich hab mich noch mal erkundigt.

Den Dicken kennt sonst keiner.

- Anscheinend wirklich ein Anfänger. - Die Sache mit dem Geldumtausch?

Nimm mal lieber die Tasche.

Was ist denn da drin?

Ein Sandsack.

Ein Sandsack?

Dieter!

Ich hab Karl-Heinz drüben getroffen. Ich hab mir 'ne Kinokarte geholt.

- Karl-Heinz? - Ja.

Komm ein Stückchen mit. Ich muss nach Hause.

Er ist mit 'nem Auto gefahren. War bloß ein VW.

Die Mark hat er mir nicht gegeben. Seine Alten sagen, er ist verreist.

Bestell ihm, er kann sich bei mir einen Arschvoll abholen.

Hab einen tollen Film gesehen, "Teufel in Blond".

Der Alte, große Klasse.

So ein kleiner, dicker. Aber ein Schlag hat der! So müsste man…

Wo warst du heute?

Warum hast du nicht abgewaschen?

Komm jetzt rein.

Ich bin dein Freund, Kohle.

Wir müssen die Sessel zurechtrücken. Wir müssen uns beeilen.

Fass mal mit an.

Der Teppich ist verrutscht. Steh nicht da wie ein Denkmal.

Los, beeil dich. Ich glaube, er kommt.

Mach schon.

Verpass das Zeichen nicht.

Wenn das Glas runterfällt, nichts wie Vorhang zurück und…

Und wenn ich ihn nun…

Mit so einem Beutelchen kannst du nicht mal ein Karnickel umbringen.

In einer Stunde kannst du einen ausgeben. Komm.

Bitte schön, die Herren erwarten Sie schon.

- Guten Tag. - Wir freuen uns. Nehmen Sie Platz.

- Einen Cognac? - Danke, ich habe nicht viel Zeit.

- Bleibt es dabei? 7000 West? - Wie vereinbart.

- Die Summe in Ost haben Sie da? - Selbstverständlich.

Na gut.

Wir sollten unsere Beziehung aufrecht erhalten.

Man arbeitet lieber mit Leuten, die man kennt, nicht wahr?

Verdammt!

- Idiot! Schlägt zu wie 'n Pferd! - Das badest du ganz allein aus!

Was ist denn?

Karl-Heinz.

Karl-Heinz.

Ich brauche Geld.

Das Westgeld-Konto.

- Ich gehe weg aus Berlin. - Bist du verrückt?

Haben wir das verdient?

- Hattest du's nicht immer gut? - Weg aus Berlin?

Du wirst nichts tun ohne unser Einverständnis.

Schluss mit der Bummelei! Du wirst das Haus nicht mehr verlassen, du Dieb!

Die Polizei war schon hier. Man muss sich ja schämen!

- Du musst mir eine Vollmacht geben. - Karl-Heinz!

Das ist doch nicht möglich.

Mit dir kann man ja nicht reden.

Nein, mit dir kann man nicht reden.

Warum kann ich nicht leben, wie ich will? Warum die Vorschriften?

Wenn ich an der Ecke stehe, bin ich halbstark.

Wenn ich Boogie tanze, bin ich amerikanisch.

Trage ich das Hemd über der Hose, ist es politisch falsch.

- Wenn du redest, ist es Quatsch. - Da hast du es.

Ich will dir meine Ansichten klarmachen und du hörst nicht zu.

Also gut, ich höre zu.

Jetzt bin ich fertig.

Du tust, als lebst du auf dem Mond. Wir bauen den Sozialismus auf.

- Viele gönnen uns das nicht. - "Wir, wir"! Ich bau ihn auch auf.

- Steht in der Zeitung, die Jugend. - Du machst es auf eine komische Art.

Bei der Polizei bist du besser bekannt als ich.

Dieter!

Du hast nach dem Krieg selbst mit Zigaretten geschoben.

Da war ich 15. Das ist doch kein Argument.

Karl-Heinz ist gerade rauf gegangen.

Dann können wir nichts machen.

Er haut bestimmt gleich wieder ab.

- Meinst du? - Bestimmt. Wir warten. Komm mit.

Karl-Heinz.

Geh nicht da runter, geh um die Ecke raus. Da unten stehen welche.

- Ist das wahr? - Na klar.

Hast du kein Streichholz?

- Nee, hab ich nicht. - Komm.

Hier.

Was soll das?

Warum kriegst du so 'n Schreck? Wir wollen uns bloß unterhalten.

- Man sieht dich so selten. - Seid ihr verrückt?

- Was wollt ihr von mir? - Ich krieg 'ne West-Mark von dir.

- Lasst mich hier raus. - Ich weiß, du haust gern ab.

Als du den Ausweis geklaut hast, bist du auch abgehauen.

Lasst mich raus, ihr Idioten.

Na komm, mein Junge.

- Komm. - Lasst mich raus, sag ich euch.

Lass mich durch, oder es tut mir leid.

Ist er tot?

Wir müssen weg.

Wer ist denn da?

- Ein Schuss! - Haben Sie's auch gehört?

- Ich sagte zu meinem Mann… - Was ist denn?

Haltet sie. Haltet sie!

Haltet sie!

- Wo willst du hin? - Lass mich jetzt los! Komm!

- Die Täter sind bekannt. - Wer ist es?

Der Bengel vom Hinterhaus und ein Rowdy.

Wissen es denn die Erdmanns schon?

- Die Polizei anrufen. - Bitte, bitte, bitte.

Karl-Heinz.

Karl-Heinz.

- Ich hab einen umgebracht. - Was redest du da?

Du bringst alles durcheinander. Dich hätten sie beinahe umgebracht.

- Mir ist heiß. - Soll ich Wasser holen?

Ja, ich hol Wasser.

Ich hatte gerade das Radio abgedreht und wollte lesen.

Ich hörte ein komisches Geräusch. Ich dachte, was ist denn nun?

- "Hast du das gehört?", sagte ich. - Wenn ich Sie bitten dürfte.

- Danke, aber meine Frau ist aufgeregt. - Da ist ja die Polizei.

- Guten Abend. - Gott sei Dank.

- Wo ist der Junge? - Hier bitte, hier.

Achtung, Reisende, letzter Bahnhof im Westsektor.

Letzter Bahnhof im Westsektor.

Beeilung, bitte.

Zurückbleiben! Zurückbleiben!

Wir müssen irgendwas Politisches angeben.

Politisches kommt immer an.

Wenn wir anerkannt sind, gehen wir ins Ausland, nach Kanada oder so.

Du, sag mal, weißt du nichts Politisches?

Wollt ihr noch etwas Tee?

Nein.

Du, wir müssen immer zusammenbleiben, ja?

Achtung, Reisende. Letzter Bahnhof im Westsektor.

- Was machen wir mit den beiden? - Ich hab schon telefoniert.

Wir müssen sie ins Lager schicken.

Sämtliche Papiere.

Das Geld auch, das kannst du hier nicht gebrauchen.

Ihr füllt jetzt einen Fragebogen aus.

Ziel in der BRD, Lebenslauf und Gründe der Flucht.

Danach geht ihr zur Vorprüfung A.

Man wollte Sie also zwingen, in die sogenannte…

Nationale Volksarmee einzutreten?

Ja.

Wer wollte Sie zwingen?

Die Namen weiß ich nicht.

Wirklich.

In welchen Funktionen arbeiten diese Leute?

Na, das wissen Sie doch.

Der eine ist FDJ-Sekretär in unserem Betrieb.

Ihr Bruder ist bei der Volkspolizei, nicht wahr?

Ja.

Er hat Sie politisch bedroht, ja?

So kann man das nicht sagen.

Wir haben uns öfter in der Wolle gehabt.

Er wollte immer den Älteren markieren, verstehen Sie?

Manchmal auch politisch.

Haben Sie…

irgendwelche Beziehungen zu Russen?

Was wissen Sie?

Was wissen Sie über Karl-Heinz?

Den kenne ich von der Ecke. Ich glaube, er hat den Ausweis gestohlen.

- Dann hab ich ihn nicht mehr gesehen. - Und Kohle?

Ein netter Kerl. Sonst weiß ich nichts von ihm.

Sie sehen doch, dass meine Tochter nichts getan hat.

Wann haben Sie Dieter zum letzten Mal gesehen?

Dieter?

Vor zwei Tagen, glaube ich. Warum?

Wissen Sie, wo er steckt?

Nein, weiß ich nicht.

- Was ist mit ihm? - Er ist verschwunden.

Ihr seid doch befreundet. Du musst alles sagen, was du weißt.

Ich kriege ein Kind von ihm.

Wie ein Straßenmädchen. Du solltest dich schämen!

Mutti…

Ein Kind von einem, den die Polizei sucht.

Dafür habe ich dich nun großgezogen?

Das hätte dein Vater erleben sollen.

Angela! Fräulein Angela!

Angela!

- Sollen die Bücher auch mit rüber? - Ja.

Oder nein, vielleicht will sie was lesen.

Er hat mir seine Freundin hiergelassen.

- Deshalb ziehe ich in die Kammer. - Ach so.

Wir machen uns Vorwürfe, dass wir uns nicht genug mit ihm auseinandersetzen.

Zusammensetzen wäre vielleicht besser.

Wir haben jahrelang hier in einer Bude gewohnt.

Ich verstand nicht, dass man nur mit einem reden kann, wenn man zuhört.

- Wo sollen die Äpfel hin? - Auf den Tisch.

- Wollen Sie die alle essen? - Die sind für das Mädchen.

- Obst soll doch gut sein. - Ich hole eine Schüssel.

Vielleicht war er gar nicht tot.

Was? Glaubst du?

Mensch, der sah ganz tot aus.

Er hat doch gar nicht mehr geatmet.

Der hatte doch eine Pistole.

- Dann war's doch Notwehr. - Na und?

Dann sind wir doch umsonst abgehauen.

Denkst du an Angela? Wir können sie doch nachkommen lassen.

Komisch.

Jetzt werden alle sagen, dass sie recht hatten.

Ich bin eben doch ein Schwein.

Willst du etwa zurück? Ich geh nicht zurück. Ich nicht.

Warum willst du zurück? Wir wollten doch zusammenbleiben.

In zehn Minuten gibt's Essen.

Ein Komitee für Rückwanderer willst du hier nicht gründen, was?

Oder steht uns das noch bevor?

- Du möchtest wieder zurück, nicht? - Wie kommen Sie darauf?

- Da habe ich keinem was von gesagt. - Nur ein bisschen laut gedacht.

Hören Sie mal… Das interessiert mich rein theoretisch.

Wenn ich freiwillig hergekommen bin,

kann ich auch abhauen, wann's mir passt.

Das hast du dir wohl nicht richtig überlegt, mein Junge.

Wir würden uns zumindest wundern.

Man fragt sich, warum bist du überhaupt gekommen?

Hat dich vielleicht einer geschickt?

- Ach so. - Na, siehst du?

Die nächsten zwei Wochen gibt's keinen Passierschein.

Und andere beeinflussen, das gehört sich nicht. Hast du verstanden?

- Gar nicht nötig, mich aufzuklären. - Dann kannst du jetzt gehen.

Na, was war?

Ich muss auch rein. Ich komme morgen in ein anderes Lager.

- In zwei Tagen fliegen sie mich aus. - Und ich?

- Dich nicht. - Na los, komm rein.

Ich hab gehört, du hast Heimweh.

- Da hast du falsch gehört. - Warum bist du denn abgehauen?

Ich wollte mal verreisen.

Komischer Grund. Unser Kleiner hier ist abgehauen,

weil sein Vater Sägeblätter nach West-Berlin verkaufte.

Aus seiner eigenen Fabrik.

Aber wenn wir zurückkommen, dann knallt's.

Was hast du davon?

Dir sollte man den Arsch vollhauen,

damit du merkst, was Freiheit wert ist.

Oder den Hintern mit Schuhcreme einreiben. Aber das macht dir nichts.

Bist von Haus aus ein bisschen dreckig, was?

Steh auf, ich will mich da hinsetzen.

Steh auf!

Als der mit dem Knüppel schlug, hatte ich die Hosen voll.

Na, wenn's auch drei Mann waren.

Das war's nicht.

Wir verdreschen die mal zusammen, wollen wir?

Was machst du da?

- Kalter Kaffee mit Zigarrentabak. - Was?

Falls die mich morgen ausfliegen wollen.

Morgen früh hab ich Fieber. Hab ich im Film gesehen.

- Davon kriegt man Fieber? - Na klar.

Eine verrückte Idee.

Ob die uns hier einziehen?

Am besten nach Holland, da verstehen sie deutsch.

Und dann nach Indien. Indien ist neutral.

Und wenn wir zurückgehen und alles erzählen?

Und wenn sie dir nicht glauben? Sie glauben dir bestimmt nicht.

Ist das ein Zeug.

Man darf vielleicht gar nichts machen.

- Wir müssen zusammenbleiben, Kohle. - Na klar, Mensch.

Morgen nehmen wir uns die Langen vor. Ich weiß einen tollen Griff. Nacht.

Nacht.

Nacht.

Schlaf gut.

Schlaf gut, Kohle.

Der Mann vom Jugendamt hat nach unseren Beziehungen gefragt.

Deine Tochter sagte, sie sei meinetwegen von zu Hause weg.

Aber mit wem sie sich rumtreibt, hat sie nicht erzählt.

Wieso kommt man überhaupt zu mir? Das ist doch nicht meine Tochter.

- Der Mann war auch bei mir. - Und?

- Ich hab mit ihm gesprochen. - Na ja, und was?

Über Angela und über uns.

Was sollte ich denn machen?

- Hast du ihm erzählt, dass wir… - Ja, natürlich.

Na, da kann man nur hoffen, dass sich das rumspricht.

Wozu sagen wir im Betrieb "Sie" zu einander?

Schließlich bin ich dein Abteilungsleiter.

Du wolltest mich wohl festlegen, was?

Ich sag dir mal was, unter diesen Umständen ist Schluss mit uns.

Aha.

Hör mal, nun nimm's doch nicht so wörtlich.

Du weißt doch, wie komisch so etwas beurteilt wird.

Immerhin bin ich verheiratet.

Ich möchte, dass du gehst.

Wieso?

Aber zwischen uns ist doch mehr.

Dass es so weit gekommen ist, ist deine Schuld.

Deine Tochter rennt weg und das wirfst du mir vor.

Ich werfe dir nichts vor. Du passt in jede gute Stube.

- So schnell geht eine Liebe kaputt. - Ja, so schnell.

Wenn du wieder einen Mann suchst, nimm keinen aus unserer Abteilung.

Das ist eine Geschmacksfrage.

Halt! Stehen bleiben! Polizei! Halt!

Halt! Stehen bleiben!

Wie konnte das nur passieren?

Hilf mir mal.

Ja, ich vermute, eine Vergiftung.

Du warst doch mit ihm befreundet.

Ja.

Herr Doktor, würden Sie einen Augenblick in mein Zimmer kommen?

Schade, dass du keinen Passierschein hast, nicht?

Ja.

Du Schwein.

Und Kohle ist tot.

Ich wollte ihm eine Lehrstelle besorgen.

Karl-Heinz wird zehn Jahre bekommen.

Totschlag.

Was soll denn jetzt werden?

Geh nach Hause.

Angela hat sehr auf dich gewartet.

Sie ist jetzt wieder bei ihrer Mutter.

Wenn du zu ihr gehst, denk darüber nach, wie das alles passieren konnte.

Denn ich bin schuld.

- Und du bist schuld. - Ich komme!

Wo wir nicht sind, sind unsere Feinde.

Fang neu an, Junge.

Copyright © 2008 TITELBILD, Berlin Untertitel: Sabine Kirchner u. a.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.