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- Bruno. - Hallo, Piazza.
Komm rein.
Wieso bist du nicht fr�her zu mir gekommen?
Ich wollte meine Vermutung erst �berpr�fen.
- Was vermutest du denn? - Leider ich habe jetzt Gewissheit.
In meinem Gef�ngnis
gibt es eine dschihadistische Zelle.
Was ist das?
Kopien von "1001 Nacht". Wir drucken die B�cher in San Michele.
So kommunizieren sie mit drau�en.
Gut, wir machen uns gleich an die Arbeit.
Danke.
Es ist wirklich wichtig.
Ich wei�.
Mach dir keine Sorgen.
H�r zu, es gibt noch ein Problem, das du f�r mich l�sen musst.
Ich w�rde sagen, dass der Trojaner keinen Nutzen mehr hat.
In Ordnung.
Aber die Szene, die er mir gemacht hat, l�sst tief blicken.
- Inwiefern? - Na ja.
Wenn ich wirklich unschuldig bin, sage ich nicht:
"Schlampe, h�r auf, mich zu �berpr�fen"
Ich w�re entr�stet, und vielleicht w�rde ich zu der Person sagen:
"Was hast du gefunden, Schlampe?"
Genau, das frage ich dich: Was hast du gefunden?
Du hast ihn praktisch bis auf die Toilette verfolgt.
- Was hast du? - Er ist sehr vorsichtig. Zu vorsichtig.
Aber mit dem, was wir entdeckt haben, k�nnen wir ihn zur�ckverfolgen.
Minute f�r Minute.
Von laccarinos Tod bis zu Lackovics Tod. Zwei ganze Tage.
Von der Sekunde an, als Testori seinen besten Freund tot auffindet,
bis hin zu dem Moment, in dem der M�rder stirbt.
So mache ich auch dich gl�cklich.
Ich werde ab sofort an einem Mordfall arbeiten
und vergesse die Testori-Methode, wie du wolltest.
Glaub mir, ich bin gerade alles andere als gl�cklich.
Du musst die Akte schlie�en, Laura.
- Wer hat das entschieden? - Ich.
Du hast nichts strafrechtlich Relevantes gefunden.
Vorsichtig zu sein, ist kein Verbrechen.
Tut mir leid, du musst den Fall zu den Akten legen.
- Das hast nicht du entschieden. - Nat�rlich habe ich das entschieden.
Ich kenne dich.
Du bist ein Weichei, aber du bist ganz sicher nicht dumm.
Und du wei�t, dass es daf�r zu fr�h ist.
Ich bin dein Vorgesetzter.
Tut mir leid, aber an so was bist du sicher gew�hnt.
Ich entscheide, welche F�lle du verfolgen solltest und welche nicht.
Und dieser geh�rt nicht dazu.
Entschuldige, wenn ich das sage, aber du hast dich hier verrannt.
Es gab einen Mord, und wir haben den T�ter.
- Das andere war Selbstmord. - Ja, das glaubst du.
Ich wei� nicht, wieso ich mich vor dir rechtfertige.
Ich kann dir sagen, wieso. Weil du nicht ehrlich bist.
Ich gehe.
Das mit deinem Freund tut mir leid.
Aris, komm.
Was ist los?
Wir m�ssen dich vor�bergehend verlegen.
Wieso sind wir hier?
Er hat gesagt, er muss mit uns reden. Hier ist es sicherer.
Ich habe den Geheimdienst eingeschaltet.
Wir wissen, dass drau�en ein Dschihad-F�hrer gestorben ist.
Ich wei� nicht, wie und wieso,
aber das hat auf das Leben hier drin enormen Einfluss.
Der Geheimdienst hat jetzt Zugang zu unserem �berwachungssystem.
Sie werden jemanden unter die H�ftlinge schleusen oder haben es schon getan.
Sie finden raus, welcher Virus ins San Michele eingedrungen ist,
und rotten ihn aus.
Wir halten den Laden am Laufen, auf unsere Weise.
Das bleibt unver�ndert.
Danke.
Gut.
Ja?
Piras.
Komm rein.
Guten Morgen.
Warum musst du eigentlich immer allen auf den Sack gehen?
Wovon sprichst du, Piras?
Euer kleines Wagenspielchen in der W�scherei?
Nein, Spa� macht mir das nicht.
Aber es nervt mich,
wenn unsere Leute sich schlimmer auff�hren als die H�ftlinge.
Willst du wissen, wie viel rausspringt?
Nein.
500 Euro im Monat.
Mehr oder weniger. Der Direttore bekommt einen Schei�dreck.
Interessiert mich nicht.
Willst du wissen, was ich mit diesem Geld mache?
Nein.
Ich bezahle den Babysitter meiner Kinder.
Ich bin immer hier und kann nicht bei ihnen sein.
Sag mir nicht, dass du das Geld zum �berleben brauchst.
Ich brauche es, um etwas besser zu leben.
Sicher nicht f�r ein neues Auto oder einen Urlaub in der Karibik.
Ich verdiene in einem Jahr so viel wie einige von denen in zwei Wochen.
Niemand von uns wird hier reich.
Wir wollen nur, dass alle Seiten �berleben.
Und es ist Geld im Spiel, ja.
Aber ist es so schlimm, dass wir alle 500 Euro mehr kriegen?
Nein, es ist nicht schlimm. Es ist falsch.
Es ist falsch, j00:08:05,760 Es ist falsch, ja. Sicherlich.
Sonst ist auf dieser Welt ja alles in Ordnung.
Deine Argumente funktionieren nur hier drin.
In der realen Welt bringen sie einen Schei�.
Wer hat dir das beigebracht?
Der Direttore?
- Wie ist es gelaufen? - Beschissen.
Sie hat wie immer einen Stock im Arsch.
Nat�rlich gibt sie nicht sofort nach. Wir sollten ihr Zeit geben.
Und jetzt bring Amir ins Theater, aber sei diskret.
Ich will wissen, was er dar�ber wei�.
Sollte das nicht lieber der Geheimdienst machen?
Piras, komm schon, hol ihn.
Entschuldigung.
Sie wissen nicht, ob ihr das Fleisch essen k�nnt.
- Ihr habt doch eine genaue Liste, oder? - Offensichtlich nicht genau genug.
Kommst du kurz mit?
- Ja. - Los.
Wir setzen das sp�ter fort.
Aber zur K�che geht es doch hier lang.
Hier lang, Amir.
Direttore, was ist los?
Setz dich, Amir.
Ich wollte dich hier treffen,
damit sie dich nicht umlegen wie Ibrahim.
Hast du es nicht gewusst?
Und wer hat ihn get�tet?
Keine Ahnung.
M�ge Allah mit ihm sein.
Und wieso?
Ich sch�tze, weil ich ihn um Hilfe gebeten habe.
Und jetzt wollen Sie mich um Hilfe bitten.
Wenn etwas von dem, was ich dir jetzt sage,
dieses Theater verl�sst, t�te ich dich pers�nlich, verstanden?
In deiner Gemeinschaft verbreitet jemand dschihadistische Propaganda.
- Das ist unm�glich. - Das war keine Frage.
Das ist eine Gewissheit.
Finde ihn und liefere ihn mir aus.
Direttore, ich kenne alle meine Br�der, jeden einzelnen.
Ich glaube nicht, dass einer von ihnen Propaganda f�r den Dschihad macht.
Amir, du bist hier drin,
weil du eine derartige M�glichkeit schon einmal untersch�tzt hast.
Ich bin hier drin,
weil irgendjemand einem Mitglied meiner Gemeinschaft weisgemacht hat,
dass es Allahs Wille sei,
an einem Samstagnachmittag in einem Park Menschen zu erschie�en.
F�r die Richter bist du dieser Jemand.
Aber Sie glauben das nicht. Sonst w�ren wir jetzt nicht hier.
Das stimmt. Ich glaube es nicht.
Aber wieder einmal will jemand deine Gemeinschaft fehlleiten.
Finde heraus, wer es ist, Amir.
Gehen wir.
Entschuldige. Ich wollte dich nicht wecken.
- Es ist fr�h. Gehst du schon? - Ja.
- Der Roller springt nicht an. - Ganz genau.
Schon wieder.
Warum? Was ist passiert?
Nichts. Ich glaube, es ist die Kurbelwelle.
Ich nehme den Zug um 06:45 Uhr. Sonst komme ich zu sp�t. Ciao.
Warte mal.
Setz dich. Ich fahre dich, ok?
Bist du sicher?
Aber zuerst brauche ich einen Kaffee.
Ich habe es nicht verstanden. Was genau ist mit deinem Roller?
Es ist die Kurbelwelle.
Die ist echt teuer.
Keine Ahnung, was passiert ist.
- Und? Was ist los? - Was soll sein?
Der da ist voll auf Entzug.
Sag das deinen Chefs. Ein Entzug kann schlimm enden.
- Sie sind nicht meine Chefs. - Ach nein?
Mach du den Entzug besser mit vollem Magen.
Was soll ich mit dem Fra� anfangen?
Wann ist die Schei�e endlich vorbei?
Wir m�ssen wieder arbeiten.
Wir haben hier drin eine Menge Feinde und nur zwei Verb�ndete.
Die Zeit und die Geduld. Freunde dich mit ihnen an.
Mit der Comandante muss man Geduld haben.
Sie muss im eigenen Saft k�cheln.
- Wie der Oktopus. - Genau.
Ich habe kein Problem.
So verlieren wir nur eine Menge Geld.
Das holen wir wieder rein.
- Denk an deine Gesundheit, Farid. - Mach uns einen Kaffee.
Du bist dran, los.
- Ah, Scopa. - Du hast echt Schwein.
Das ist K�nnen.
Los, weiter.
Dottoressa?
Pellegrini, finden Sie bitte raus, wem die folgende Nummer geh�rt.
- Haben Sie einen Stift? - Haben Sie die Erlaubnis?
Mutieren Sie jetzt auch zum Angsthasten?
Laut Dr. Sammarco wurde die Untersuchung eingestellt.
Dinge, die nicht getan werden sollen, sind oft von grundlegender Bedeutung.
Ich kenne Sie doch, Sie sind kein Feigling.
- Bitte, schreiben Sie. - Warum ist das wichtig?
Weil Testori diese Nummer �fter anruft als die seiner Tochter.
Vielleicht seine Liebhaberin.
Das ist das letzte Telefonat, das Testori gef�hrt hat,
bevor Lackovic zu Tode kam.
- Es kann Zufall sein... - Aber Sie glauben nicht an Zuf�lle.
- Geben Sie mir die Nummer. - Prima. Sie haben verstanden.
Danke.
Es wurde best�tigt.
Die Nummer geh�rt dem Ladenbesitzer, Renato Zanon.
Wie es aussieht, ist unser Testori ein Weintrinker.
Haben Sie den gesehen?
Er hat nichts gekauft.
Wie die beiden anderen vor ihm.
Der Wein ist wohl ziemlich beschissen.
- Wollen Sie einen Durchsuchungsbefehl? - Nein, ich bitte Sie.
Wir warten hier noch ein bisschen.
- Zigarette? - Sie wissen, dass ich nicht rauche.
Das tut mir leid f�r Sie.
Herein.
Was gibt es?
Das hier? Ist das von Ihnen?
Das muss deins sein.
Sie verstehen nicht. Ich lasse mich nicht kaufen.
Du bist echt kompliziert, Massini.
Mach damit, was du willst.
lorio bezahlt die Medikamente f�r seine Mutter.
Piras l�sst sich von einer Nigerianerin im Auto einen runterholen.
Willst du so sein wie die anderen? In Ordnung.
Es ist mir schei�egal, was jeder von euch nachts treibt.
Mich interessiert, ob wir auf derselben Seite stehen.
- Scopa. - Du hast echt ein Schei�-Gl�ck.
- Du kannst nicht spielen. - Spielt ihr in Marokko nicht Karten?
- Ich wurde in Mailand geboren. - Egal, du bist Marokkaner.
Da hast du recht.
- Comandante. - Comandante.
Comandante, k�nnen wir ein bisschen raus?
Hier drin ist es echt stickig.
Farid, Sale', an die Arbeit, los.
Los, Salento, los.
Ich mache Kaffee.
Komm mit.
Casarini.
Schichtwechsel. Los.
- Kann ich nicht mal zu Ende arbeiten? - Befehl der Comandante.
Bist du zufrieden?
Pass blo� auf.
Hast du was gefunden? Irgendwen?
Ich habe ihn nicht gefunden.
Amir, du willst doch keinen Terroristen helfen.
Ich m�chte diejenigen sch�tzen, die keine Terroristen sind.
Was wollen Sie?
Ich? Ich bin wie die Miss Italien. Ich will den Weltfrieden.
Du entt�uschst mich, Amir.
Ich bin hier nicht der B�sewicht. Er ist unter euch.
Aber unter meinen Br�dern, in meiner Gemeinschaft,
kann ich den B�sewicht nicht sehen.
F�r mich ist der Islam absolut.
Er ist keine Ideologie.
Und das hei�t?
Wenn wir nicht wissen, welche die faulen �pfel sind,
die wir von den guten trennen m�ssen, trennen Sie uns alle.
Bringen Sie jeden in eine Position, in der er keinen Schaden anrichten kann.
Diese Gemeinschaft wird getrennt werden.
Auch wenn es eine Niederlage ist.
- Soll wirklich ich gehen? - Sehe ich so aus, als k�nnte ich gehen?
Ich habe in meinem Leben noch nicht mal geraucht.
Ein bisschen Rebellion tut Ihnen gut.
Wagen Sie es nicht, mit leeren H�nden zur�ckzukommen.
Versuchen Sie, etwas glaubw�rdiger zu sein.
Gehen Sie schon.
Entschuldigen Sie.
- Guten Abend. - Guten Abend.
- Brauchen Sie etwas? - Ja.
Ja, bitte?
Ich brauche aber etwas Besonderes.
Nat�rlich.
Nein. Nicht das, was ausgestellt ist.
Was dann?
- Zwei St�ck. - Wovon?
Tut mir leid, da sind Sie hier falsch.
- Wenn Sie Wein kaufen wollen... - Nein. Ich will keinen Wein.
Dann kann ich Ihnen nicht weiterhelfen.
Ein Freund meinte, dass er es hier gekauft hat.
Wieso wollen Sie nicht an mich verkaufen?
Sie wollen doch keinen Wein kaufen.
H�ren Sie. Sehen Sie die da drau�en?
Die ist steinreich.
Ihnen entgeht ein gro�er Kunde.
Warten Sie hier.
Und?
Und ich dachte, Sie h�tten es nicht drauf.
Bravo.
Keine Fragen?
Wieso ich um diese Zeit hier bin? Wieso du mich nicht reinl�sst?
Nein, keine Fragen.
Also gut.
- Und Adele? - Sie schl�ft bei einer Freundin.
Du hast endlich um Hilfe gebeten.
So viel zur absoluten Diskretion.
Es war das Richtige. Piazza ist sehr gut.
Nein. F�r mich ist es eine Niederlage.
Ich dachte, ich w�sste �ber das Chaos in meinem Gef�ngnis wenigstens Bescheid.
Das hast das Richtige getan.
Lass es. Du kannst nicht alles kontrollieren.
Sprechen wir �ber die Arbeit? Sind wir deshalb hier?
Ich verstehe einfach gar nichts mehr.
Roberto und ich konnten heute zum ersten Mal
einen normalen Abend verbringen.
Er hat eine Suite mit Abendessen im Marino reserviert.
- Ist es schlecht gelaufen? - Nein, es war wundersch�n.
Eigentlich sollte ich jetzt bei ihm sein.
Nein. Nicht, wenn du das nicht willst.
Und du solltest bei ihr sein.
Oder bei ihm.
Endet es so?
Dass wir mit anderen Leuten schlafen...
und dass es f�r uns okay ist...
Wenige Stunden vor Lackovics Tod rief Testori seinen Dealer an.
Laut Testoris Anrufliste ist er dort Stammkunde.
Das war sein letzter Anruf an diesem Tag,
an seinen Drogendealer.
Es erscheint mir plausibel, dass er etwas Mut gebraucht hat.
"Plausibel"?
Wissen wir, dass Testori an dem Tag Kokain gekauft hat?
Ich wollte einen m�glichen Zeugen nicht verschrecken.
Ich wollte erst deine Genehmigung haben.
Vielleicht hat er nur Wein bestellt. Schlie�lich ist es eine Weinhandlung.
Vernehmen wir den Weinh�ndler und stellen ihm diese Frage.
Was willst du mir sagen?
Lass Testori in Ruhe.
Na endlich!
Aber jetzt musst du mir auch sagen, wieso.
Es liegt au�erhalb deiner Zust�ndigkeit.
Laura, ich kann dir keine Genehmigung geben,
ihn abzuh�ren, zu durchsuchen, zu befragen oder zu stalken.
Du musst Testori in Ruhe lassen.
Ich habe verstanden.
- Ich bin nicht gl�cklich damit. - Nat�rlich nicht.
Hey, nimm das hier mit.
Nein, behalt es ruhig.
Gut m�glich, dass du mal etwas Mut brauchst.
Der muslimische Fl�gel muss aufgel�st werden.
Das wei�t du besser als ich.
Wie geht es Gloria?
Gut, danke.
Gr�� sie von mir.
Das werde ich.
Hast du mir zugeh�rt?
Verteilt die Muslime an andere Orte. So zerschlagen wir das Netzwerk.
Wenn eine Epidemie ausbricht,
schlie�t man die T�ren, damit sie sich nicht ausbreitet.
Oder stell dir eine Klasse voller Mobber vor.
Solche, die du von deiner Tochter fernhalten willst.
Wenn man sie auf alle Klassen aufteilt, werden sie alle mobben.
Zusammen setzen sie die Schule in Brand.
Solange du den Eindruck hast, dass wir nichts tun,
ist alles in Ordnung.
Aber was, zum Teufel, macht ihr?
- Wir behalten die Situation im Auge. - Das Buch war wichtig. Habt ihr es?
Diese Informationen kann ich nicht...
Habt ihr es gepr�ft? Oder habt ihr es verloren?
Dieses Buch hat das Gef�ngnis nie verlassen, verstehst du?
Niemand hat danach gefragt. Es liegt da, wo es war.
Sie haben was gemerkt.
Oder vielleicht ist es nur ein stinknormales M�rchenbuch.
Mindestens einer von ihnen kommuniziert damit mit der Au�enwelt.
Mach du deinen Job. Wir machen unseren.
Das hei�t, ihr macht nichts.
F�r dich haben wir eine Kleinigkeit getan.
Das Problem, das ich l�sen sollte, habe ich gel�st, oder nicht?
F�r den Moment.
- Ihr untersch�tzt die Situation. - Und du �bersch�tzt deine Meinung.
Es geht um die Sicherheit meines Gef�ngnisses.
Bruno Testori, vielleicht ist dir das nicht klar,
aber das ist nicht mehr dein Gef�ngnis.
- Ciao, Mama. - Ciao.
- Wie geht es dir? - Gut.
Ja?
Bring deinen Roller zum Mechaniker.
Ich habe einen Bonus f�r die �berstunden bekommen.
Ist das genug?
Ja. Ja, ja, ja.
Wenn nicht, kaufe ich die Kurbelwelle gebraucht.
Danke. Danke.
Gut. Gew�hn dich nicht daran.
Da wartet eine Signora auf dich.
Welche Signora?
Eine Signora. In der K�che.
Verzeihen Sie, dass ich Sie zu Hause st�re.
Er hat es mir erlaubt.
Das ist kein Problem.
M�chten Sie was trinken? Kaffee? Einen Wein? Wasser?
Danke, Ihr Sohn hat mir schon alles angeboten.
Alberto, geh in dein Zimmer.
Kommen Sie, hier rein.
Darf ich fragen, wieso Sie hier sind?
Weil ich glaube, dass Sie zu den Guten geh�ren.
Wollen Sie mir sagen, dass Ihr Hund gute Menschen erkennt?
Nein, er mag alle.
Er w�rde Hitler in die Arme laufen, wenn er ihn f�ttern w�rde.
Und so lebt es sich wohl ganz gut.
Ich hingegen erkenne gute Menschen.
Sonia, Sie leben und arbeiten
jeden Tag im Dienste eines Mannes,
dem Direktor eines Gef�ngnisses,
der wahrscheinlich einen H�ftling get�tet hat.
Und ich bin mir sicher,
dass Ihnen dieser Gedanke auch schon gekommen ist.
Wieso sagen Sie es mir nicht?
Ich habe Ihnen alles gesagt, was ich wei�.
Was k�mmert es Sie, was ich denke?
Sonia, ohne Ihre Hilfe werde ich nie beweisen k�nnen, was passiert ist.
Zu dieser Art mittelalterlicher Festung, die hier gebaut wurde,
habe ich keinen Zugang, aber Sie schon.
Warum sagen Sie es mir nicht einfach?
Sie m�ssen da drin leben, noch weitere 30 Jahre.
Und wenn er unschuldig ist, dann umso besser.
Wir sind allein hier drin.
Das werden wir auch immer sein.
Ich habe drau�en um Hilfe gebeten, aber das war ein Fehler.
Weil sie nichts �ber diesen Ort hier wissen.
Sie kennen ihn nicht. Und sie sind froh dar�ber.
Denn wir sorgen daf�r, dass sie sich dar�ber keine Gedanken machen m�ssen.
Aber wenn sie glauben, sie k�nnten ihn brennen lassen,
wissen sie nicht, mit wem sie es zu tun haben.
Seht euch um.
Das sind die Einzigen, denen ihr vertrauen k�nnt.
Wir haben die Kontrolle verloren.
Also sage ich euch,
holen wir sie uns zur�ck.
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