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Da bist du ja. Komm nächstes Mal bitte pünktlich.
Meine Herrschaften!
Möchte jemand an die letzte Sitzung anknüpfen?
Wer macht den Anfang?
Herr Richard?
Nele?
Hanno!
Leila! Möchtest du etwas zur Sitzung beitragen?
Meinst du nicht, es würde dir helfen, dich der Gruppe mitzuteilen?
Wir haben noch gar nichts von dir gehört.
(Sie seufzt.) Na ja...
Hey! Ich bin dran!
Ja? Zeig mir deine Nummer!
Ich mache mir Sorgen, Herr Keller.
In den letzten 6 Jahren wurde Ihnen 6- mal vorzeitig gekündigt.
Das macht es schwierig, Sie zu vermitteln.
Was machen Sie falsch? Sie sind ja nicht dumm.
Der Typ war ein Arschloch...
Natürlich. Wissen Sie, was ich glaube?
Sie haben ein Autoritätsproblem.
Heutzutage kann sich ein Angstellter nichts mehr erlauben.
Man muss lernen, auch mal den Mund zu halten.
Was mache ich mit Ihnen? - Egal. Ich brauche einen Job.
Na gut... Aber viel können Sie nicht erwarten.
Dellingstr. 49-51.
Vorstellungstermin ist heute.
15 Uhr. Da müssen Sie sich beeilen!
(Das Telefon läutet. Jemand spricht auf Anrufbeantworter:)
Hier noch mal das Arbeitsamt. Bitte ziehen Sie sich ordentlich an.
Vermasseln Sie es nicht! Sonst brauchen Sie nicht mehr zu kommen.
Hey!
Wer bist du denn?
Jessica.
Warst du denn so besoffen?!
Das ist aber nicht meiner.
Meiner auch nicht. - Na toll!
Ich ruf dich an!
Hey, Mäuschen.
Wie kann Frau Blöchinger dir helfen, wenn du nicht mitmachst?
Ich will nicht mitmachen. Meine Mutter soll mich abholen.
Leila, deine Mutter ist gestorben.
Ich will nicht mehr hier sein.
Die Klobrillen putzt man von links nach rechts.
Sonst zerkratzen sie und die Bakterien sammeln sich.
Neben der Schüssel muss man gut putzen.
Ich sage immer, sie sollen sich hinsetzen.
Die pinkeln daneben und grinsen dich an.
Guck! Ist doch eklig!
Pass auf die Putzmittel auf.
Der König säuft das Zeug. Dann muss man ihm den Magen auspumpen.
Wenn du noch Fragen hast, komm in mein Büro.
Noch etwas ganz Persönliches.
Nimm wenig Wasser zum Bodenwischen. Der Boden ist sehr sensibel.
Kobra, übernehmen Sie!
Hey, schön weitermachen!
(Sein Handy läutet.)
Hallo?
Hallo Nick! - Mama?
Wie schön, deine Stimme zu hören!
Wie geht es dir? - Super. Ich war in letzter Zeit beschäftigt.
Darum habe ich nicht angerufen.
In letzter Zeit? Du hast dich seit acht Monaten nicht mehr gemeldet.
Ich weiß. Tut mir leid. - Hast du meine Nachricht bekommen?
Ich bin schon den ganzen Tag im... im Büro.
Kommst du zur Hochzeit? - Hochzeit?!
Viktors Hochzeit. - Das ist vielleicht keine gute Idee.
Dann könnt ihr euch endlich wieder zusammenraufen.
Das sind doch alte Geschichten. - Ach, Nick!
Nick, hör mal zu! Heinrich fusioniert mit den Sommers.
Du erinnerst dich an Sarah Sommer?
Hau ab! Du siehst doch, ich telefoniere.
(Mutter:) Die suchen jemand, der ihre Webseite macht.
Das wäre doch eine echte Chance für dich!
Ich brauche Heinrichs Hilfe nicht. - Komm wenigstens und höre es dir an!
(Sie spricht unverständlich.) Ist jemand bei dir?
Das ist der Fernseher. - Ein Fernseher im Büro?
Warte, ich mache ihn leiser. - Ja, bitte!
Ich gebe dir Heinrich. Bitte sprich mit ihm!
Können Sie der Frau helfen? - Sie beißt!
(Er schreit.)
Hallo Nick! Du weißt, wir fusionieren.
(Raum-Lautsprecher) (Nick schreit.)
Hörst du mich? (Nick schreit vor Schmerz.)
Der spinnt doch. Was ist da los?
(Sie schreit.)
Verarschst du mich? - Wie geht's?
(Schreie) Das ist dein Sohn. Mach du das!
Nick! Was ist denn los bei dir?!
Wir haben eine Geburtstagfeier für den Chef.
Brauchst du Hilfe? - Nein, wieso?
Mir musst du doch nichts vormachen.
Ich komme schon klar.
Ich brauche keinen Job. Ich habe einen super Job.
Okay? Ich liebe dich. Mach's gut! - Mach's gut.
He Sie! Sind Sie wahnsinnig?
Ich? - Haben Sie den Putzwagen im Gang gelassen? - Wieso?
Weil ein Patient eine halbe Flasche Domestos getrunken hat.
Sie sind gefeuert! - Aber...
Sie können ihre Papiere abholen!
(Der Patient lacht. Nick wählt eine Nummer.)
Hallo? - Mama?
Hallo Nick! Was gibt es?
Meint Heinrich das ernst mit dem Job? - Ja, sicher.
Ich kann es mir ja mal anhören.
Du kommst zur Hochzeit? - Mama...
Hier kannst du mit Heinrich über alles reden.
Das wäre doch eine tolle Chance für dich!
Okay. - Versprochen? - Ja.
Hallo?
Das ist die Damen-Toilette.
Was machst du da? Was soll das?
Fass mich nicht an! Du darfst mich nicht anfassen.
Ich tue dir nichts.
Setz dich!
Ich hole einen Arzt. Du bleibst ruhig hier sitzen.
Das nehme ich lieber mit.
Du bist der von draußen.
Ich habe dich am Fenster gesehen.
Was machst du hier?
Nichts. Ich bin gerade rausgeflogen.
Du kannst fliegen?! - Rausfliegen kann ich gut.
Ich hole einen Arzt. - Nein.
Bitte nicht.
Wieso nicht?
Dann bekomme ich wieder so viele Tabletten.
Ich bin müde.
Bringst du mich ins Bett?
Was wollen Sie? - Meine Papiere.
Ach so, ja.
Schönen Tag!
Ist noch was?
Das Mädchen ohne Schuhe... - Was ist mit ihr?
Ich glaube, sie hat große Probleme.
Alle meine Patienten haben Probleme. Deshalb sind sie hier.
Schon klar. Passen Sie gut auf sie auf.
Wer sagt das? Der Mann, der den Putzwagen im Gang gelassen hat?
Sie sagen mir, wie ich mit meinen Patienten umgehen soll?!
Was für ein Arschloch!
(Jemand klopft.)
Das darf nicht wahr sein!
Was machst du denn hier? - Ich bin dir nachgelaufen.
Du kannst nicht aus der Klinik abhauen.
Ich will bei dir bleiben. - Das geht nicht.
Bitte!
Das darf nicht wahr sein!
Nur heute Nacht?
Du musst in die Klinik. Damit du gesund wirst.
(Nachbar:) Schnauze, da unten! - Leck mich!
Lmmer die gleiche Scheiße mit dir!
Bitte!
Schön ist es hier.
Ist das deine Freundin?
Das war meine Freundin. Sie hat mich verlassen.
Oh...
Bist du traurig? - Nein.
Ich wäre sehr traurig, wenn mich mein Freund verlassen würde.
Du hast einen Freund?
Nein. Meine Mutter hätte das nie erlaubt.
Aber wenn ich einen Freund hätte und der mich dann verlassen würde,
dann wäre ich sicher sehr traurig.
Ach so.
Aufwachen! Wir müssen los!
Wohin fahren wir? - In die Klinik.
Kommst du mit? - Ich bringe dich hin.
Aber du bleibst bei mir? - Natürlich nicht.
Warum nicht? - Ich bin nicht krank und ich muss weiter.
Wo musst du hin? - Das ist egal. Komm jetzt, ich muss los.
Nein. - Wie bitte?!
Nein.
Du kommst sofort aus meinem Bett raus!
Nein. Nur wenn ich bei dir bleiben kann.
Jetzt reicht es!
Okay.
Scheiße! Was mache ich jetzt?
(Ein Nachbar klopft von oben.) Ruhe da unten!
Was hältst du davon: Wir beide gehen jetzt in der Stadt spazieren
und dann essen wir ein schönes Eis.
Vanille? - Vanille, Erdbeere, was du willst.
Wir bekommen Eis nur bei Schwester Dorothee.
Frau Doktor sagt, Eis macht die Zähne kaputt.
Schwester Dorothee sagt, Apfelsaft ist schlimmer wegen der Säure.
Milcheis ist gut, weil Milch Kalzium hat.
Was ist?
Du musst keine Angst haben. Ich verlasse dich nicht.
Da fällt mir ein Stein vom Herzen.
Steig ein!
Geh auf die Rückbank.
Die Landkarte?
Mein Pulli?
Mein Jackett?
Dein Koffer?
Ja. Jetzt du!
Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist...
...schwarz.
Das Knöpfchen an der Tür?
Der schwarze Gurt? Der kleine Knubbel dran?
Das runde Ding?
Deine Tasche?
Wir sind da. Steig aus! - Schon da?
Nein! Nein!
Das darfst du nicht! - Komm jetzt!
Du hast gesagt, wir essen Eis. - Das war gelogen!
Wenn ich da rein muss, gehe ich wieder in die Toilette.
Dann wird mich niemand retten.
Das ist Erpressung!
Weibliche Person, 25 Jahre, 1,70 m groß.
Besonderes Kennzeichen: Trägt keine Schuhe.
Nein: Sie ist barfuß. - Sage ich doch.
"Trägt keine Schuhe" ist etwas anderes.
Whatever.
Die Meldung geht raus. Wir melden uns.
Moment! Was soll das heißen? Das Mädchen ist schwer traumatisiert.
Ihre Mutter hielt sie 19 Jahre zu Hause fest, ohne Außenkontakt.
Verstehen Sie?! - 19 Jahre mit meiner Mutter! Da würde ich auch abhauen.
Sehr witzig. Leila bekommt Panik, wenn sie sich bedrängt fühlt.
Sie braucht Medikamente.
Ja, die Meldung geht raus.
Sie ist ein naives, gutgläubiges und total hilfloses Mädchen.
Sie kann nicht einmal Bus fahren.
Wie heißt du eigentlich? - Leila.
Ich bin Nick.
Nick.
Trägst du nie Schuhe? - Ich will meine Füße nicht einsperren.
Fahrscheine bitte!
Nick!
Der Mann hat ein Loch in deinen Zettel gemacht.
Das ist sein Job.
Diesen Fahrschein muss man bezahlen. Dann macht dieser Mann ein Loch rein.
Sonst fährt man schwarz. Das darf man nicht.
Nicht verlieren!
Meine Freundin fährt zum ersten Mal mit dem Bus.
Warte kurz. Ich muss mal für kleine Königstiger.
Was soll das?! - Ich will bei dir sein.
Das ist die Herren-Toilette!
Kannst du mich 2 Sekunden allein lassen?
Bitte dreh dich mal um!
Für manche ist es viel besser so.
Der Hausmeister sagt, man muss sich hinsetzen.
Weil sonst alles daneben geht. - Ruhe!
(Sie flüstert:) Irgendein armer Mann muss es aufwischen.
Danke.
(Eine Tür wird geöffnet und fällt ins Schloss.)
Ich kann so nicht. - Meine Mama hat immer das Wasser aufgedreht.
Was machst du da? - Ich hole Geld.
Ich stecke die Karte rein.
Dann gebe ich die PIN ein und den Betrag.
Ich drücke auf den Knopf. Und schon kommt Geld raus.
Oder auch nicht.
Es ist schön hier.
Was ist? - Nichts.
Aber wir haben keinen Fahrschein.
Vergiss den Fahrschein.
Aber man braucht doch einen. Ich will nicht schwarz fahren.
Du hast einen Fahrschein. Den mit dem Loch.
Ja, in meinem Koffer.
Dann ist doch alles gut.
Hast du noch andere Eigenschaften, die man kennen sollte?
Außer dem Nicht-Anfassen?
Wie? - Hörst du irgendwelche Stimmen?
Ja. - Du hörst Stimmen?!
Ja. - Jetzt gerade?
Ja.
Und was sagen die? - "Und was sagen die?"
Du meinst meine Stimme.
Ist noch jemand da? - Nein.
Gut.
Nick? - Ja?
Bin ich deine Freundin?
Was?!
Lm Bus hast du gesagt: "Meine Freundin fährt zum ersten Mal Bus."
Bin ich deine Freundin?
Sagen wir: Du bist meine Freundin für diese Reise. Okay?
Okay.
Fahrscheine bitte!
Wollt ihr mich verarschen?
Fahren wir jetzt mit einem neuen Zug?
Wir fahren jetzt mit dem Auto.
Du wartest hier. - Ich will aber...
Leila! Du hast mir etwas versprochen. Setz dich auf die Bank.
Schön sitzen bleiben! Okay? - Okay.
Lass dich von niemand anquatschen!
Okay? - Okay.
Schön sitzen bleiben!
Was machst du da? Das ist meine Bank!
Ich lasse mich nicht anquatschen.
Ich muss ins Bett. Ich hatte einen harten Tag. Geh weg!
Nein, ich muss hier sitzen bleiben.
Das ist meine Bank!
Zieh Schuhe an, du kriegst einen Schnupfen!
Hey! Was soll das? Das ist mein Platz!
Such dir etwas anderes. Los, hau schon ab.
Hey du! Stehen bleiben!
Ich gehe ja schon.
Gehen?! Stehen bleiben sollst du.
Ich darf nicht, das ist ihr Platz.
Die?! Vergiss sie. Die soll in Pension gehen.
Steig ein.
Komm! Hier ist es warm.
Wie viel?
Wie viel? - Für Blasen.
Wie viele Blasen?
Bläst du mir eins im Auto?
Okay.
(Sie bläst.)
Noch mal?
Wie alt bist du denn?
Oh, das magst du! - Sie fassen mich an.
Kostet das extra? Ich kann zahlen.
(Sie atmet schwer.) Du bist eine Heiße!
Polizei! Hände aufs Dach! Füße auseinander.
Ich habe nichts getan! - Halt's Maul! Führerschein!
Ich mache so was sonst nie. - Klar. Los, dreh dich um.
Aber ich habe... - Maul halten!
(Sie atmet sehr schnell und laut.)
Leila! - Meine... - Medizin?
Lm Koffer?
(Das Telefon läutet.)
Hallo?
Einen Moment bitte.
Für Sie.
Hallo? - Hallo Heinrich? Hier ist Nick.
Ja? - Ich wollte nur sagen, dass ich mich verspäte.
Ach? - Ich hatte eine Panne. Ich bin auf dem Weg.
Gut, wir freuen uns. - Ich freue mich auch, Heinrich.
Ach, Nick? Noch ein Tipp:
Sie ziehen doch in das neue Haus. - Na super. Was wünscht er sich?
Auf der Liste ist nur noch ein Designer-Kühlschrank frei.
Was kostet der? - 5000 Euro.
5000 Euro für einen Kühlschrank?!
Das ist viel Geld, aber du hast doch einen super Job.
Du schenkst ihm doch keine elektrische Heckenschere?! - Natürlich nicht.
Wenn Viktor einen Designer-Kühlschrank haben will, soll er ihn haben.
Hey Nick! So kenne ich dich gar nicht.
Man heiratet nur einmal im Leben! - Das finde ich toll!
Keine Ursache, Heinrich. Bis dann!
Leila?
Tag! - Tag!
Was kann ich für Sie tun? - Ich möchte Ihnen ein Auto verkaufen.
Ach was!
Jepp Cherokee, Baujahr 99, 180 PS, sieht aus wie neu.
CD-Wechsler, Ledersitze. Er ist mindestens 20.000 wert.
Ich handle nicht mehr mit Gebrauchtwagen. Das lohnt sich nicht.
Da draußen stehen lauter Gebrauchtwagen.
Ein Restposten. - Wie bitte?
Aus einer Konkursmasse.
(Jemand klopft.)
Guten Morgen, schöne Frau. Gut geschlafen?
Eine bescheidene Frage: Parken Sie immer in der Einfahrt?
Wieso? - Ich muss mit dem LKW durchfahren.
Hallo? Jemand zu Hause? Ich muss mit dem großen LKW durch!
Der Wagen ist scheckheft-gepflegt. Er hat keine 50.000 km.
Er ist wie neu. 15.000 Euro.
Du bist ein lustiger Vogel.
Da draußen steht einer für 13500 Euro, mit Navigationssystem.
Wo ist mein Freund? - Keine Ahnung.
Fahren Sie bitte weg. - Wie denn?
Verarsch mich nicht. Schieb deinen Popo rüber und fahr weg!
Schlaf nicht ein!
Ich gebe Ihnen die Karre für 12000 Euro.
So viel habe ich noch nie für ein Auto bezahlt.
Hände ans Lenkrad! Das runde Ding.
Wie wär's mit Schlüssel rumdrehen? (Der Motor springt an.)
Und jetzt mal den Gang einlegen.
Der Hebel in der Mitte! Wo haben Sie den Führerschein gemacht?
In der Geisterbahn?
Ich muss den Wagen heute verkaufen.
Fertig! - 9000 für Sie!
Geht doch!
8000 ist mein letztes Wort.
Okay.
Was macht die denn?!
Kein Kratzer? - Er sieht aus wie neu.
Hey! Anhalten!
Halt, blöde Kuh!
Wo steht die Karre? - Da.
5000?
Die 8000 waren uns schon sicher.
Tut es sehr weh? - Ach, Mückenstiche.
Mein armer kleiner Königstiger.
Ist dein Bruder sehr böse, wenn wir ihm kein Geschenk mitbringen?
Der hat genug Geschenke. Heinrich ist das Problem.
Wer ist Heinrich? - Der Mann meiner Mutter.
Dein Papa? - Nein, der ist schon lange tot.
Ist er lieb? - Wer?
Heinrich.
Den mochte ich nie. Ein alter Spießer mit einem Besenstiel im Arsch.
Der Arme.
Ich will nicht. Mach du es.
Würdest du von jemand wie mir ein Auto kaufen?
Ja.
Komm, sag es.
Ich habe den Fahrzeugbrief verlegt. - Du musst lächeln.
Ich habe den Fahrzeugbrief verlegt.
Super!
Keine Angst, ich kenne die Typen. Die fragen nichts.
Darf ich?
Wenn er dich anfasst, schreist du. Aber das muss ich dir nicht sagen.
Das wird schon.
Hau ab!
Was kann ich für Sie tun? - Ich will das Auto verkaufen.
Hatten Sie einen kleinen Unfall?
Wir sind mit einem Huhn zusammengestoßen. - Einem Huhn?
Es war sehr groß.
Sehr interessant.
(Er lässt den Motor an.) Der schnurrt wie ein Kätzchen.
Er hat keine 50.000 km. Wollen Sie ihn wirklich verkaufen? -Ja.
Er hat nur einen Blechschaden.
Wo ist der Haken?
Ich habe... den Fahrzeugbrief verlegt.
Ach so... Ich verstehe.
Das drückt den Preis gewaltig. Und ziemliche Dellen hat er auch.
Ich gebe Ihnen 5000. - Okay.
Ist sonst alles in Ordnung damit? Sie verstecken doch nichts vor mir?
Die Scheibe dahinten fehlt.
Ich weiß.
Das Ding, mit dem man nach hinten sieht, ist kaputt.
Der Spiegel. - Kein Problem.
Und...
580 Euro, Scheiße.
Er hat mich doch gefragt. Du hast gesagt, er fragt nichts.
Ich habe gemeint: Er fragt nicht, wo der Wagen herkommt. Vergiss es.
Meine Füße tun weh.
Ich bin müde. Und ich habe Hunger.
Was ist denn?
Wir fahren zurück. Ohne Geschenk kann ich nicht kommen.
Du hast versprochen zu kommen.
Die halten mich sowieso für einen Hochstapler.
Das tu ich mir nicht an.
Aber deine Mutter freut sich schon.
Versprechen muss man halten.
Wer sagt das? Deine Mama? Frau Doktor? Schwester Dorothee?
Ich sage das.
Na gut... Du hast gewonnen.
Gewonnen! Was denn?
Das war der schönste Tag in meinem Leben.
Wieso warst du eigentlich in der Klinik?
Ich habe meine Mutter umgebracht.
Wie bitte?!
Ich war in meinem Zimmer und hörte, wie sie hinfiel.
Sie hat mich zu Hilfe gerufen. Sie hatte Schmerzen in der Brust.
Aber ich bin nicht runter. Ich wollte ihr nicht mehr helfen.
Und als ich runter bin, war sie tot.
Und ich war allein.
Ich schrieb einen Zettel für den Briefträger, was ich tun soll.
Ich schob den Zettel unter der Tür durch.
Am nächsten Tag kam die Polizei und nahm mich mit.
Ich höre dein Herz.
Schau mal! Der Mond hat sich ein Licht angemacht.
Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist braun.
Das hier?
Mein Koffer? - Ja.
(Frau:) Unglaublich! Die geht barfuß!
Hier wohnt deine Familie?
Seit meine Mutter vor 25 Jahren Heinrich geheiratet hat.
(Mann:) Was hat der dabei? Ein Maschinengewehr?
Hier sind so viele Leute. Ich gehe lieber.
Die sind alle ganz harmlos. Ganz nett.
Du wirst sehen.
Weißt du noch, was du sagen musst?
Wir sind noch nicht lange verrückt.
Aber ich bin froh, mit dir zusammen zu sein.
Wir sind noch nicht lange zusammen, aber du bist verrückt nach mir.
Weil ich der klügste, einfühlsamste und charmanteste Mann bin,
dem du je begegnet bist. - Ja.
Wir haben uns beim Tennis getroffen.
Das Spiel, wo man den Ball übers Netz schlägt. - Ja.
Und wie heißt du? - Stefanie Rosenbaum. Ich bin Ärztin.
Super! Das wird ein Kinderspiel.
Du musst nur lächeln und gut aussehen. Aber das tust du sowieso.
Nick! Da bist du ja! Ich freue mich so, dich zu sehen!
Bist du verletzt? - Nein, nur ein kleiner Unfall.
Oh Gott! - Ein Zusammenstoß mit einem Huhn.
Es ist nicht schlimm. Darf ich vorstellen?
Dr. Rosenbaum. - Stefanie.
Das ist Mama. Das ist Stefanie.
Ich wusste nicht, dass du eine Freundin mitbringst.
Noch dazu so eine hübsche.
Wollt ihr euch umziehen?
Ich habe leider den Koffer bei dem Unfall verloren.
Du bekommst einen Anzug von Viktor. Für dich finden wir auch was Schönes.
Warum hast du nicht gesagt, dass du jemand mitbringst?
Sarah ist aus Genf gekommen!
So viele Leute hier! - Viktor hat so viele Freunde.
Wir haben seit Tagen hier ein Irrenhaus!
Sie können es sich nicht vorstellen! - Vielleicht doch. - Wie bitte?
Wann ist die Hochzeit? - Vor 3 Stunden.
Mein großer Bruder hat es geschafft meine Trauung zu verpassen.
Nick hatte einen Unfall.
Aha! - Hier: Für dich.
Eine Heckenschere? - Elektrische gab es nicht mehr.
Du heiratest also Janine. - So ist es.
Hast du es geschafft? - Was soll das heißen?
Sie gefiel dir schon, als ich mit ihr war. - Was soll die Scheiße?
Streitet nicht!
Hast du sie mit deinem Geld rumgekriegt?
Nicht doch! Nick bitte!
Nicht er hat mich rumgekriegt, sondern ich ihn.
Hallo Nick. Gut siehst du aus.
Dachtest du, ich warte immer noch auf dich? Nach 4 Jahren?
Janine, darf ich dir Nicks neue Freundin vorstellen? Stefanie.
Rosenbaum. - Hallo. Janine.
Wir sind erst seit kurzem verrückt. Ich bin froh mit ihm zusammen zu sein.
Umgekehrt.
Er ist der klügste, einfühlsamste, charmanteste Mann, den ich kenne.
Habt ihr es gehört?
Wir kennen uns vom Tennis. - Du spielst Tennis?
Erst seit kurzem. Ich habe noch ein großes Handicap.
Ich brauche einen Drink.
Ich bin hungrig. - Kommen Sie.
Hol dir einen Anzug von Viktor!
Du spielst jetzt Tennis? - So ist es.
Dann müssen wir mal spielen.
Du konntest immer schon gut mit Bällen umgehen.
Du siehst aus, als wärst du einem eifersüchtigen Ehemann begegnet? - Ja.
Na warte!
Das schmeckt lustig mit den Bläschen. Kriege ich noch eins? - Klar.
Da bin ich froh.
Da bist du ja! - Heinrich, darf ich dir Nicks Freundin vorstellen?
Hallo. Ich bin Leila.
Guten Tag.
Ich dachte, du heißt Stefanie.
Genau. Und ich bin Ärztin in der Klinik.
Wie war die Reise? - Wunderbar!
Wir waren in einem Zug mit einem Bett. - Wie romantisch!
Und im Taxi. Für Geld fährt einen der Fahrer wohin man will.
Wir sollten uns zum Essen setzen.
Können Sie das denn?
Entschuldigung?
Sich setzen...
Ich meine...
...mit dem Besenstiel.
Besenstiel?
Dem Besenstiel in meinem Hintern?
Hast du das gehört? Die hat Nerven, die Kleine!
Was hat Nick noch erzählt von seinem Alten?
Welchem Alten? - Irgendwas hat er doch noch gesagt?
Er hat gesagt...
Er mochte Sie noch nie und Sie sind ein Spießer.
Nein..."Ein alter Spießer" hat er gesagt.
Prost Heinrich!
Schöner Anzug! - Ich habe denselben.
Ist nicht wahr! - Baldessarini.
Scheint dir ja gut zu gehen? - Na ja. So und so.
Ich baue gerade meinen eigenen Laden auf.
Aber hier im Familienbetrieb dabei zu sein ist eine Riesenchance für mich.
Was für einen "Laden" baust du dir denn auf?
Na... Internet.
Internet?
Ja, wir machen diesen ganzen Interaktiv-Kram.
Das ist zu kompliziert zu erklären. Das würde euch langweilen.
Bitte gib mir den Wein, Sarah.
Langweilt uns nicht.
Viktor ist Experte für Internet-Start-Ups. - Super!
Manchmal mache ich nebenbei Angel Investment.
Echt lecker, Mama. Ist da Koriander drin?
Ein hartes Jahr für die Hightech-Branche! - Und ob!
Wenn du Beratung brauchst, kannst du zu mir kommen. - Toll.
Das machen wir dann nach dem Tennis.
Und wer ist dein CEO?
Mein was? - CEO.
Martin... Rosenbaum... zwerg.
Martin Rosenbaumzwerg. Wirklich ein toller Mitarbeiter.
Immer pünktlich.
Ich möchte mir das ansehen. Wie ist eure Web-Adresse?
Tut mir leid. Die ist streng vertraulich.
Die Web-Adresse vertraulich?!
Ich muss mal für kleine Königstiger.
Das sind meine! - Oh...
Du magst keine Schuhe?
Bist du okay?
Du bist also Nicks neue Freundin.
Ja, das hat er gesagt.
Hat er das?
Ja. Für diese Reise.
Du hast wenigstens Sinn für Realität.
Hat er noch andere Freundinnen? - Da musst du ihn fragen.
Als ich Nick das letzte Mal sah, war ich seine Freundin.
Es war ein Sonntagabend und wir sahen einen Videofilm.
Dann fuhr er zur Videothek, um die Kassette wegzubringen.
Schwups - und weg war er!
Ich habe nie wieder von ihm gehört.
Vier Jahre.
Nick sagte, du hast ihn verlassen.
Ach Nick... Du darfst ihm nicht alles glauben.
Leila?
Leila!
Sarah! Was soll der Mist?
Endlich! Ich dachte schon, es wird nichts.
Ständig hängt das kleine Reh an dir.
Was soll das? Hör auf mit dem Quatsch.
Du warst doch sonst nicht so zickig.
Ich kann jetzt nicht.
Na warte, Freundchen!
Hör auf!
Bist du plötzlich monogam?
Was war das? - Was?
Schnell, Sarah! Das ist meine Mutter!
Was soll denn das?!
(Sie klopft an die Tür.) Lass mich sofort raus!
Geile Party, was?
"Internet-Kram"...
Verlogener Taugenichts!
Statt einem Kühlschrank bringt er die dämliche Heckenschere!
Du weißt, er hat kein Geld.
Aber er hat eine reizende Freundin.
Die weiß nicht mal, wie sie heißt.
Ich finde sie sehr speziell.
Viktor auch.
Ihr amüsiert euch gut? - Und wie.
Deine Freundin gefällt mir. - Sie ist schüchtern.
Schüchtern?
Ihr passt gut zusammen.
Heinrich, was immer zwischen uns gewesen ist...
Es ist toll, dass ich bei euch mitmachen kann.
Ich möchte mich auch für...
Ich möchte mich auf diesem Weg ganz herzlich bei dir bedanken.
Bedanken?
Willst du mich verarschen? So nicht.
Du kommst zu spät, ohne richtiges Geschenk.
Du lügst, dass sich die Balken biegen.
Dann beleidigt mich deine komische Freundin. Diese Göre.
Sie schmeißt sich gerade an den Bräutigam ran.
Und dann bettelst du mich um einen Job an!
Mich alten Spießer mit einem Besenstiel im Arsch?!
(Alle verstummen.)
(Ein lauter Schrei.)
(Sie atmet laut und heftig.)
Ich habe doch nichts getan.
Ich wollte nur tanzen.
Wir brauchen Hilfe!
Ich bin doch der Bräutigam.
Scheiße!
(Sie atmet laut.) Leila!
Ich bin's, Nick.
Was sind das für Medikamente? - Nur gegen die Aufregung.
Ich habe das im Griff.
Passiert das öfter? - Nur wenn man sie anfasst.
Sie ist Epileptikerin. - Quatsch! - Ich hole Hilfe.
Nein. Ich habe das im Griff. - Spinnst du?
Sie braucht Hilfe. - Natürlich!
Sie gehört in die Klapse.
(Es donnert.)
Es ist Viktors Auto. Versuch, keinen Kratzer reinzumachen.
Es tut mir so leid, Mama.
Ich mach mir solche Sorgen um dich.
Die Arme.
So ein liebes Mädchen.
Wohin fahren wir?
Wir fahren zurück in die Klinik. - Nein!
Nicht in die Klinik! Ich will bei dir bleiben.
Das geht nicht. Du brauchst Hilfe.
Hilf mir! - Ich kann dir nicht helfen.
Du hast diese Anfälle. Wir haben keine Tabletten mehr.
Du brauchst einen Arzt.
Ich brauche dich. - Ich brauche dich aber nicht.
Leila... Ich habe selbst genug Probleme.
Und dann erzählst du noch dem Heinrich die Besenstiel-Geschichte.
Blöder geht es nicht.
Was soll ich jetzt machen?
Hey!
(Reifen quietschen.)
Leila!
(Alle hupen.)
Hey! Fahr deine Karre weg!
Du willst wirklich bei mir bleiben?
Du kennst mich nicht mal.
Doch, ich kenne dich.
Wir sind zusammen Zug gefahren. Und Taxi.
Wir haben getanzt und zusammen in einem Bett geschlafen.
Komm, du erkältest dich.
Setz dich hier hin.
Ich komme gleich wieder. Ich muss telefonieren.
Okay.
Ich komme gleich wieder.
Hier, falls du Durst kriegst.
Nicht weglaufen!
Okay.
(Das Telefon läutet.)
Ist hier niemand?
Hallo? Dr. Blöchinger.
Wer ist da? - Der Putzwagen-Mann.
Sie?! Was wollen Sie denn?
Ich habe Leila bei mir. - Bringen Sie sie sofort zurück!
Sie will nicht. Ich sage Ihnen, wo sie ist und Sie holen sie.
Wissen Sie, was Sie angerichtet haben? - Sie hatte viel Spaß.
Sie braucht ihre Therapie. - Die scheint sie nicht zu vermissen.
Wie bitte?! Hören Sie mal zu, Sie Vollidiot! Sie Riesen-Arschloch!
Leila braucht jemand, der sich um sie kümmert. - Und der sind Sie?
Ich bringe Sie vor Gericht. Wegen Freiheitsberaubung.
Holen Sie sie ab in Hamburg am Bahnhof.
Hallo? Polizei?
Ich will eine Entführung melden.
Junge Frau, kann ich Ihnen irgendwie helfen?
Mein Freund telefoniert. Er kommt gleich wieder.
Sind Sie sicher, dass Sie keine Hilfe brauchen?
Ich muss mal für kleine Königstiger.
Da hinten links, am Ende des Korridors ist eine Toilette.
Ich kann nicht weg. Sonst findet er mich nicht, wenn er kommt.
Wissen Sie was? Ich setze mich da hin.
Sie gehen auf die Toilette.
Wenn er kommt, sage ich ihm, wo Sie sind.
Gehen Sie! - Gut. Ich bin gleich wieder da.
(Polizei-Sirenen)
Lasst ihn los! Nein! Lasst ihn los!
Nick! Nick!
Lasst ihn los!
Lasst ihn los!
(Sie atmet heftig.)
Eine nette Gesellschaft hier.
Es war nicht meine Idee, dich rauszuholen.
Ich wäre jetzt auf Hochzeitsreise.
Heinrich hat deine Kaution bezahlt. Du bist jetzt vorbestraft.
Trotzdem will er mit dir über deine Zukunft reden.
Vielleicht kannst du dich irgendwann bei ihm bedanken.
Den Anzug kannst du behalten. Er ist ein Geschenk.
Was machen Sie denn hier? - Ich möchte zu Leila.
Wenn die Blöchinger Sie sieht, ruft sie die Polizei.
Sie kennen den Gerichtsbeschluss.
Können Sie ihr etwas ausrichten? - Was?
Sagen Sie ihr...
...dass es mir leid tut.
Leila?
Leila!
Leila?
Leila!
Leila...
Was machst du denn?
So etwas darfst du nicht machen.
Ich will zu ihm.
Ich will nicht weg sein. Ich will nur bei ihm sein.
Er war hier.
Er war hier? - Es wird alles gut.
Was ist denn hier los?
Ich will zu ihm. - Zu wem?
Zu ihm. - Sie meint den Putzmann.
Den Putzmann?!
Das darf nicht wahr sein!
Leila, was soll das? - Ich liebe ihn.
Das ist doch Unsinn! - Wieso?
Warst du schon mal verliebt?
Dann weißt du doch gar nicht, ob du ihn liebst.
Wir haben zusammen getanzt.
Mädchen, das heißt nichts. - Doch, das heißt etwas.
Wir haben zusammen getanzt.
Und ich weiß, dass ich ihn liebe, weil...
Weil ich es weiß. Es ist hier drin. Hier.
Und Sie... Sie wissen gar nichts vom Leben. Gar nichts!
Weil ich einen Freund habe und Sie nicht.
Sie... Sie alte Kuh!
Wir haben getanzt.
Wir haben Fahrscheine gekauft und ein Eis gegessen.
Und eine Blume geschossen.
Wir haben in einem Bett geschlafen.
Wir haben den Mond gesehen.
Und ich habe sein Herz gehört.
Nick, lass dich anschauen.
Wir müssen einen guten Eindruck machen.
Es ist ein Vertrauensbeweis, dass Heinrich dich mitnimmt.
Da sind nur Top-Leute dabei. Komm!
Der Anzug ist verknittert.
Hallo Mama.
Der neue Boss sieht besser aus als der alte.
Schlanke Firmenstruktur. - Üppige Gewinne.
Heinrich... - Willkommen an Bord.
Melde mich zum Dienst. - Ich habe es dir gesagt.
Herr Keller... - Freut mich sehr.
Wieder da? Hallo, Partner.
Hi.
Das war ein filmreifer Abgang letztes Mal.
Das übersehen wir großzügig.
Schließlich hat jeder seine Leichen im Schrank.
Das soll die Verschmelzung unserer Firmen nicht behindern.
Ich freue mich auf die fruchtbare Nutzung von Synergien.
Ich sorge dafür, dass wir eng zusammenarbeiten.
So meine Herren! Dann wollen wir feiern!
Du sitzt gegenüber von Sarah!
Ich sagte zu ihm: Wie finden Sie 4,2 Mio. Abfindung?
Er sagte: Nicht gut. Da sagte ich: Und 3,9 Mio?
Da schluckte er. Ich sagte: Dann unterschreiben Sie hier brav.
Und die feindliche Übernahme war perfekt.
Wir mussten natürlich rationalisieren. Der Laden war unrentabel.
5000 Leute mussten wir einsparen. Wo gehobelt wird, fallen Späne.
Die Übernahme war ja eine strittige Entscheidung.
Heute traut sich niemand mehr was. Was lernen wir daraus?
Wir müssen uns immer auf unseren Instinkt verlassen.
In meinem Job muss man genau wissen, was man will.
Das erwarte ich auch von Ihnen.
Mut, auch mal eine unpopuläre Entscheidung zu treffen.
Wenn aus dir was werden soll, musst du deine eigenen Entscheidungen treffen.
Nick, geht es dir nicht gut?
Herr Keller, warum sind Sie hier?
Sie sind der Arzt.
Sie simulieren. Sie sind ein Idiot. Aber Sie sind kerngesund.
Ich höre Stimmen.
Ach ja? Was sagen die?
Dass ich zu Leila muss.
Was stellen Sie sich vor?
Sie können den Irren spielen,
um mit einer Patientin eine gute Zeit zu haben?
Ich kann ihr vielleicht helfen.
Meinen Sie nicht, Sie haben schon genug geholfen?
Sie schleppen das arme Mädchen herum. Spielen ihr die große Liebe vor.
Und lassen Sie irgendwann sitzen. - Ich habe ihr nichts vorgespielt.
Sie ahnen nicht, was Sie bei ihr ausgelöst haben.
Sie braucht mich. - Niemand braucht Sie hier.
Ich liebe sie. - Mich? - Nein, Leila.
Ach so.
Als ich sie das erste Mal sah, wollte sie sich auf dem Klo aufhängen.
Dann lief sie mir nach. Anfangs tat sie mir leid.
Dabei war mein Leben genauso kaputt wie ihres.
Aber die drei Tage, die ich mit ihr verbracht habe...
Die waren das Schönste, was mir je passiert ist.
Sie wollen das wirklich durchziehen?
Und ich soll Ihnen dabei helfen?
Bitte.
Leila.
Nick...
Du trägst einen Schlafanzug. - Ich bin heute hier eingezogen.
Bleibst du jetzt bei mir?
Ja.
Für immer?
Ja.
Gut.
Der Mond hat sein Licht angemacht.
Da vorne gibt es Gemüse und Obst.
Wir schieben also den Wagen, ganz locker und entspannt.
Wir schauen uns um.
Wenn wir etwas sehen, was uns gefällt, dann halten wir an. So.
Ich mag diese Kartoffel. Und du? - Sie ist sehr schön.
Das ist Einkaufen.
Das ist alles? - Kinderleicht.
Jetzt bist du dran.
Ich mag diese Wurzel. Und du?
Sie ist sehr schön.
Jetzt kannst du es allein.
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