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Bist du sicher?
Sheriff, dieser Sporn geh�rt Doc Lester.
Er und seine Br�der haben Major White get�tet.
W�rst du bereit, das was du sagst, auch vor dem Richter zu wiederholen?
Ja. Diese verfluchten Lester-Br�der haben meinen Dienstherrn get�tet.
Sie sollen am Galgen h�ngen!
Gef�llt sie dir? Sie ist sch�n, nicht wahr?
lch liebe diese Art von Erfindungen.
Was wollen Sie damit sagen?
Ach nichts. Es ist eben praktisch f�r einen wie mich...
... der nie Streichh�lzer in der Tasche, aber stets eine Pistole griffbereit hat.
Jetzt verschwinde.
Nein, lass den hier.
Das ist ein Beweisst�ck. Den bewahre ich auf.
Einverstanden, Sheriff.
Lasst mich los! Nein, lasst mich los!
Nein...
Na los, sei brav und halt still. Zeig dem Doktor mal deine Zunge!
Doktor, wir sind soweit!
Soll er jetzt doch versuchen, dem Richter zu sagen, was er wei�.
Schafft ihn fort!
Es kann jedem passieren, vom Pferd zu fallen und sich dabei die Zunge abzubei�en.
Werft ihn raus!
LANGE ZEIT SP�TER
Wie sch�n, bei lhnen hier scheint die Sonne.
- Ja. Kommen Sie aus dem Norden? - Ja, aus Montana.
Ah, ich kenne Montana.
- Haben Sie eine weite Reise vor sich? - Nach Owell Rock.
lch besuche meinen Vater, er ist Bergbau-Agent der Bundesregierung.
Ach, ich verstehe, Sie sind die Tochter von Colonel Pearson.
Halt!
Mein Pferd hat sich ein Bein gebrochen. Nehmen Sie mich nach Owell Rock mit?
Na los, steig auf.
- Hallo! - Guten Tag.
Entschuldigen Sie.
Fahren Sie auch nach Owell Rock?
So viel Staub...
Sie haben Husten?
Na ja, wissen Sie, so bin ich ohne Pferd geblieben.
Es ist lahm geworden.
lch hei�e Harry Boyd.
Und Sie, mein Freund?
Sie haben mir lhren Namen noch nicht verraten.
Hey, spielen Sie etwa?
Ja.
Gott...
Er sch�mt sich. Aber das muss er gar nicht.
Nicht wahr, Madame?
Mein liebes Gro�m�tterchen sagte, Musik z�hme sogar die wildesten Bestien.
Und Sie waren schon lange nicht mehr zu Hause, Mister White?
Ja, schon sehr lange. �ber 15 Jahre.
- Haben Sie Familie in Owell Rock? - Ehrlich gesagt habe ich nur eine Schwester.
Als ich sie verlie�, war sie gerade einmal f�nf Jahre alt.
Man kann sagen, dass ich sie nicht kenne.
Halt!
Los, Kutscher, steig ab!
- Miss Lisbeth Pearson? - Ja, das bin ich.
Guten Tag, Miss. lch bin Captain Mason.
Mich schickt Colonel York, ein Freund lhres Vaters.
lch bitte Sie, auszusteigen.
lch habe den Befehl, Sie bis nach Owell York zu geleiten.
lch habe hier eine Kalesche f�r Sie.
Die Stra�e ist nicht sehr sicher.
Gefreiter, nehmen Sie das Gep�ck der Miss, schnell!
- Danke, Mister White. - Es war mir ein Vergn�gen.
Auf Wiedersehen, Miss Pearson.
- Wir werden uns sicher wieder sehen. - Das hoffe ich.
- Wiedersehen. - Bis bald.
Miss, wenn Sie aufsteigen w�rden. Wir haben es eilig.
Sch�nes Tier.
Sagen Sie, Captain, wie geht es Oberleutnant Walker?
- lch bin ein Freund von ihm. - Sehr gut.
Und wenn Sie mir lhren Namen verraten, werde ich ihm lhre Gr��e ausrichten.
- Sind Sie sicher, dass es ihm gut geht? - Nat�rlich.
lch habe ihn vor wenigen Stunden in Fort Wilson gesehen.
Das ist seltsam.
Soweit ich wei�, ist er seit zwei Jahren tot.
Kann sein.
Schnell, das sind Banditen!
Alles in Ordnung da drinnen?
Da kommen sie! Sie sind es.
- Wieso die Versp�tung? - Wir haben uns schon Sorgen gemacht.
- Also, was ist passiert? - Was war los?
Wir wurden von Banditen angegriffen, die als Soldaten verkleidet waren.
- Guten Tag. - Hallo John.
- lhr seid sp�t dran. - Lisbeth.
- Wir haben keinen Kutscher gefunden. - Lisbeth!
Papa!
- Papa, was f�r ein schlimmes Erlebnis! - Jetzt bist du endlich zu Hause, Kleines.
Das ist Oberleutnant Lawrence White, und das Mister Harry Boyd.
Er war es, der mich vor den Banditen gerettet hat.
Angenehm.
- Sie sagten ''Lawrence White''? - Ja, Sir.
- Der Sohn von Major White? - Ja, Sir.
lch freue mich wirklich, Sie kennenzulernen. lch war ein sehr guter Freund lhres Vaters.
Sie wissen es vielleicht nicht, aber wir haben zusammen in Mexiko gek�mpft.
lch hoffe sehr, Sie bald in meinem Haus als Gast begr��en zu d�rfen.
- Sehr gern. Wir reden �ber meinen Vater. - Sicher.
- Entschuldigen Sie.
- Sie sagten, Sie hei�en Harry Boyd? - Ja, genau. Harry Boyd.
- Woher kommen Sie? - Das wei� ich gar nicht.
Woher wussten Sie, dass es Banditen waren?
lch habe sie �ber einen Oberleutnant befragt, der seit langem tot ist.
Jedenfalls, ich muss lhnen daf�r danken, was Sie f�r meine Tochter getan haben.
Colonel, ich habe das nur getan, weil lhre Tochter ein h�bsches M�dchen ist...
... und nicht damit Sie sich bei mir bedanken.
Ja, klar. Gehen wir, Lisbeth.
Dieser Harry Boyd gef�llt mir �berhaupt nicht.
Der �bliche Hochstapler, dem ein Strick um den Hals gut stehen w�rde.
Vielleicht hast du Recht, Papa. Aber wenn er nicht gewesen w�re...
Ja, ja, das mag ja schon sein.
Das gibt ihm aber nicht das Recht, unversch�mt zu werden.
Lawrence!
- Jane! - Lawrence...
Liebes Schwesterchen, wie lange ist es her?
- Willkommen zur�ck, Lawrence. - Das ist ja Pater Reagan.
Danke f�r alles, was Sie f�r Jane getan haben.
- lch hoffe, dich bald wieder zu sehen. - Aber sicher.
Wei�t du, dass ich dich fast nicht wiedererkannt h�tte?
Ja, und ich lie� dich als Kind zur�ck, und nun bist du eine Frau.
Und was f�r eine Frau! Eine Pracht!
- Wie war die Reise? - Abenteuerlich. lch erz�hle es dir sp�ter.
Du bist wundersch�n, Liebes. Wundersch�n, Schwesterchen!
- lhre Violine. - Ja, danke.
Ach, Mister Boyd, ich m�chte lhnen meine Schwester vorstellen.
- Er war ein unentbehrlicher Reisegef�hrte. - Guten Tag.
lch hoffe, Sie kommen uns mal besuchen.
Wie? Damit ich lhrem Bruder beim Geige spielen zuh�re?
Nein, das ist nichts f�r mich. lch danke lhnen trotzdem.
Gehen wir.
Gr�� euch.
Und, Sheriff?
Also, Folgendes hat mir der Reisende gesagt:
Lawrence White hat w�hrend der Schie�erei nicht einmal zu seiner Waffe gegriffen.
Er hat sich lieber versteckt.
Er zieht es vor, wie ein Kaninchen zu leben, anstatt wie ein L�we zu sterben.
Und der andere?
Der ist anders. Das ist sicher ein Berufskiller.
Er war es, der daf�r gesorgt hat, dass der Coup auf die Kutsche misslingt.
Der bl�de Johnny, unser falscher Captain, hat sich �berraschen lassen.
Man muss ihn schnellstm�glich verschwinden lassen.
Als ich den Pistolero aussteigen sah, kam es mir vor, als w�rde ich ihn kennen.
Aber ich erinnere mich nicht woher.
F�r einen Sheriff haben Sie ein Kurzzeitged�chtnis.
Bei all den Verbrechern, mit denen ich es zu tun habe...
... kann man schon mal die ldentit�t von einem vergessen. Findest du nicht?
Aber keine Sorge, es wird mir schon bald wieder einfallen.
Und dann wird er f�r den Streich bezahlen, den er uns gespielt hat.
- Verlass dich drauf. - Was hat der Pistolero damit zu tun?
Lawrence White ist es, um den wir uns k�mmern m�ssen.
Er ist es, den wir nicht aus den Augen verlieren d�rfen.
Wir m�ssen darauf achten, was er tut und sagt.
Sei still, Doktor!
Einer unserer M�nner ist bei den Whites angestellt.
Er wird uns alles berichten.
Was den anderen betrifft, so werde ich daf�r sorgen...
... ihm das Leben in Owell Rock schwer zu machen.
Herrschaften, machen Sie lhr Spiel! Herrschaften, machen Sie lhr Spiel!
Ass verliert, Ass gewinnt. Ass gewinnt, Ass verliert.
Ass verliert, Ass gewinnt. Ass gewinnt, Ass verliert. Ass verliert, Ass gewinnt.
Ass gewinnt, Ass verliert. Ass verliert, Ass gewinnt.
Ass verliert, Ass gewinnt. Ass gewinnt, Ass verliert.
So, die Herrschaften. Hohe Karte, niedrige Karte.
Ass verliert, Ass gewinnt. Ass gewinnt, Ass verliert.
Ass verliert, Ass gewinnt.
Ass verliert, Ass gewinnt. Ass gewinnt, Ass verliert.
Ass verliert, Ass gewinnt. Da haben wir das Ass, das verliert.
- Ass verliert... - Das habe ich gesehen!
- Nein! - Lass ihn in Ruhe! Verstanden?
- Darf ich mal vorbei? Danke. - Ach, lass ihn doch.
lch polier dir die Fresse!
Hey, junger Mann. M�chten Sie sich den Bart rasieren?
Nein, ich h�nge an ihm.
Man sollte ihn herbeordern. Das ist eine wahre Schande!
Hallo!
Haben Sie Kautabak da?
Hey!
Haben Sie Tabak da, oder nicht?
- Ja. - Dann geben Sie mir etwas.
Hier ist er. 20 Cent.
- Wie viel? - 20.
Falls du nicht lesen kannst, mein Freund: Hier steht zehn Cent.
Fremder, suchst du etwa �rger?
Aber nein, ich suche nur Tabak.
Zu zehn Cent.
Hey du.
Steh auf.
Wir beide m�ssen �bers Gesch�ft reden.
Ja.
Na los, sag schon, wie viel kostet das?
- Aber... - Wie viel?
F�r dich zehn Cent.
Ach, dir ist der richtige Preis wieder eingefallen?
Beim n�chsten Mal vertust du dich nicht... beim Preis.
Den Schl�ssel f�r Nummer 18 und meine Tasche. Schnell!
Ja, Sir.
Hier ist die Tasche, und hier der Schl�ssel.
lch glaube, hier liegt ein Fehler vor.
Das ist Nummer 18.
Hast du geh�rt, Jack? Es sagt, dies sei Zimmer Nummer 18.
Aber dann liegt da ein Fehler vor.
Wenn das hier Nummer 18 ist, dachten wir auch, dass es Nummer 18 sei.
Also, Amigo, hol dir ein anderes Zimmer, sofern du eins findest.
Wenn das so ist, dann entschuldigt mich.
Nummer 18 steht zur Verf�gung.
Die Waffen unseres Vaters, Lawrence.
Jetzt geh�ren sie dir.
Sein blutverschmiertes Hemd.
Die Kugel, die ihn get�tet hat.
Nein, es war kein Raub�berfall, so, wie es gesagt wurde.
Und es war nicht Pablo Rodriguez, der unseren Vater get�tet hat.
Es war Doc Lester.
Jane...
Vielleicht ist es wahr, dass nicht Pablo Rodriguez Papa get�tet hat.
Aber wie soll man Doc Lester unter Anklage stellen?
Wer sind die Zeugen?
Zeugen?
lch h�tte es mir denken k�nnen.
Reicht es dir nicht, dass Bert verst�mmelt wurde?
Auch wenn er nicht sprechen und schreiben kann...
... hat er uns gut zu verstehen gegeben, was in jener Nacht geschehen ist.
Der vorget�uschte Viehraub, und wie er Doc Lesters Gesicht sah...
... nachdem der Schurke unseren Vater get�tet hatte.
Aus welchem Grund h�tte er ihn t�ten sollen?
Der Moon River reichte nicht f�r beide.
lch versuche, es dir zu erkl�ren.
Vor vier Jahren errichteten die Lesters einen Damm im Fluss, gruben einen Kanal...
... und lie�en den Fluss umleiten.
Uns lie� man nur das Abwasser, das voller Abfall war.
Daraufhin forderte unser Vater Gerechtigkeit.
Aus diesem Grund haben die Lesters ihn get�tet!
Hier, das sind die Prozessakten.
Es ist alles unwahr.
Und wieso?
Der Prozess h�tte den Lesters entgegenkommen k�nnen.
Du vergisst die Silbermine.
Und...
Soweit ich wei�, hatte Papa sie an die Lesters verpachtet.
Ja, verpachtet, aber nicht abgetreten!
ln der Nacht des Verbrechens rissen die Lesters...
... s�mtliche die Mine betreffenden Unterlagen an sich.
Mit Hilfe von Richter Warren f�lschten sie sie und haben sie auf ihren Namen hinterlegt.
Wenn es so ist, wie du sagst, br�uchten sie nicht mehr zu arbeiten.
Ach, die Arbeit, die Gemischtwarenhandlung, das ist alles nur gestellt...
... um ihre tats�chliche Situation vor den anderen zu verbergen.
ln Owell Rock geh�rt ihnen alles.
Also gut, wenn es so ist, wie du sagst, werde ich alles tun...
... damit der Prozess wieder aufgerollt wird.
Prozess...
Der wurde schon gef�hrt, und sie haben Recht bekommen.
Nein, du musst Gerechtigkeit walten lassen.
Man soll nicht t�ten.
Auch wenn wir gef�hlsma�ig getroffen sind, so gibt es da noch das Gesetz.
Das wahre Gesetz.
Und ich werde darauf zur�ckgreifen.
lch kenne nur ein Gesetz. Das meines Landes.
Dasselbe, das auch dir auferlegt, deinen Vater zu r�chen.
Geh schon aus dem Weg.
Gr�� euch.
Ha, ich habe verstanden! Man muss die Kugeln ins Loch bef�rdern.
Und man muss es mit dieser wei�en Kugel machen. Stimmt's?
So ist es. Soll ich dir beibringen, wie man spielt?
Mir beibringen? Na ja, es scheint sehr leicht zu sein, oder?
Spiel nicht den Angeber. So einfach ist es auch nicht.
Ach ja?
Bei Anf�ngern begn�ge ich mich mit wenig. 300 Dollar pro Lektion.
Und was, wenn wir eine Partie spielen und ich gewinnen sollte?
Dann streichst du 300 Dollar ein.
Sehr gut. Dann legen wir los.
Also, 300 Dollar bei 24 Punkten.
- lst gut. - Du z�hlst mit und h�ltst die Augen auf.
Okay.
Das ist das Queue.
- Welche Kugel muss ich treffen? - Die mit der Nummer eins.
Zuerst musst du aber 300 Dollar ins Loch stecken.
Aber ja...
300.
- Also los. - Gut.
Bravo!
- Wie viele Punkte? - Vier.
Gut.
Drei und eins macht vier.
Vermerk das, mein Freund.
Haben Sie geh�rt, Herr Richter? Lawrence White ist zur�ckgekehrt.
Das ganze Dorf wei� dar�ber Bescheid. Glauben Sie etwa, ich sei v�llig betrunken?
Bei dem ein oder anderen kommt das schon mal vor.
Gewiss wird hier in B�lde Blut flie�en.
Beruhigen Sie sich, Herr Richter. lch habe Neuigkeiten �ber Lawrence.
Pete hat geh�rt, dass er nicht die Absicht hat, sich zu r�chen...
... sondern er will nur den Prozess neu aufrollen lassen.
Das sind acht weitere Punkte.
Hast du die vermerkt, mein Freund?
Gut so.
Der ist ja verr�ckt.
Sechs, sieben und acht.
- lch habe gewonnen. - Was tust du da?
Warte einen Moment, mein Freund.
- Dir fehlen noch acht Punkte. - lch glaube nicht.
- Das Spiel geht bis 24. - Und?
Und du hast 16 Punkte.
Sofern Pater Reagan uns in der Schule nicht angeschwindelt hat...
... fehlen dir noch acht Punkte.
Dann stimmt die Rechnung. Du sagst 16 Punkte.
Plus die acht, die er nicht vermerkt hatte, macht 24.
Darum habe ich gewonnen, nicht wahr?
- Hast du Angst, Brad? - Wer ich?
Renn nicht weg, du Feigling!
Hey, einen Moment, Harry Boyd!
Wenn du willst, arbeite ab morgen f�r mich.
Es w�re besser gewesen, du w�rst genauso geendet wie die anderen.
Auf der Welt ist kein Platz f�r ldioten.
ln zwei Stunden musst du �ber der Grenze sein.
Und kehre nicht mehr in diese Gegend zur�ck!
Doc Lester! H�r zu, ich habe wichtige Neuigkeiten aus Owell Rock.
Colonel Pearson will genaue Untersuchungen anstellen...
... wegen der versuchten Entf�hrung seiner Tochter.
Er sagte dem Sheriff auch, er will Lawrence Whites R�ckkehr nutzen...
... um sich wegen der Fluss-Sache mit ihm zusammen zu tun.
Wieso hast du ihn get�tet?
Wir h�tten jetzt das Heft in der Hand, wenn dieser ldiot...
... die Tochter dieses Bastards entf�hrt h�tte.
Gehen wir!
Hallo!
- Guten Tag, Mister Boyd. - Guten Tag, Oberleutnant White.
- Sind Sie etwa schlecht gelaunt? - Nein, ich habe nur zu tun.
Wir k�nnen uns ja trotzdem ein Gl�schen genehmigen.
- Na los. - Auf Wiedersehen.
Mister? Mister! Schauen Sie mal da.
Die Dame da dr�ben wartet auf Sie.
Dort!
Danke.
- Miss Lisbeth, guten Tag. - Guten Tag, Mister Boyd.
- Wie geht's lhnen? - Danke, gut.
Sie sind immer noch in Owell Rock? W�rden Sie mir helfen?
Ja, gern.
- Und wenn lhr Vater uns zusammen sieht? - Nehmen Sie sich das nicht zu Herzen.
Mein Vater ist immer so. Leider.
Und Sie?
F�hlen Sie sich wohl in dieser Gegend?
Es ist nicht schlecht. Man lebt sich hier im S�den schnell ein.
Haben Sie Mister Lawrence White gesehen? Wie geht es ihm?
Ja, ich begegne ihm manchmal. Aber Sie wissen ja wie das ist.
Er...
... ist ein Aristokrat, genau wie Sie.
- Wohingegen ich... - Und dennoch sind Sie jetzt bei mir, oder?
Sie sind sehr liebensw�rdig.
Aber die Realit�t sieht anders aus.
Sie haben ein sch�nes Haus.
Ja, aber es m�sste mal ordentlich renoviert werden.
lhre Pakete.
M�chten Sie wirklich nicht mit hineinkommen?
lhr Vater w�rde sich nicht �ber meinen Besuch freuen.
Das ist nicht sehr nett lhrerseits. Schlie�lich l�dt Sie eine Dame ein.
- Na ja, ich... - Na los, kommen Sie rein.
ln Ordnung.
Papa?
Papa!
Papa!
Man hat ihn umgebracht...
Man hat ihn umgebracht!
Meine Schwester und ich haben beschlossen, die Wahrheit �ber den Tod...
... unseres Vaters herauszufinden.
Es gab schon einen Prozess und Sie kennen den Ausgang genau.
Es gibt keinerlei Spuren und Anhaltspunkte.
Nur die Kugel, die lhren Vater get�tet hat.
Und diese Art von Gewehr besitzt nur Pablo Rodriguez.
Und war der Unfall, den Bert hatte, ein Zufall?
Mister Lawrence, das hat nichts damit zu tun...
... dass es Rodriguez war, der lhren Vater get�tet hat.
Der Ausgang des Prozesses �berzeugt mich �berhaupt nicht.
Waren Sie nicht ein Freund meines Vaters?
Sheriff, Sie m�ssen mir helfen.
- Glauben Sie mir, ich brauche Sie. - lch bin lhr Freund, Lawrence.
Daher m�chte ich lhnen raten, das Ganze dabei bewenden zu lassen.
lch habe damals Ermittlungen durchgef�hrt. Es gab einen �berfall...
... und lhr Vater wurde get�tet.
Was wollen Sie jetzt tun?
Rodriguez ist nach Mexiko gefl�chtet und hat sich in Sicherheit gebracht.
Lawrence, h�ren Sie auf meinen Rat. Rollen Sie den Prozess nicht wieder auf.
- Das ist das Beste f�r alle. - Werter Sheriff, wissen Sie...
... ich habe immer noch gro�es Vertrauen in die Justiz.
Und es ist meine Pflicht, sie zu unterst�tzen. lch werde bis zum �u�ersten daf�r k�mpfen.
Nun ja, Lawrence, ich sage lhnen noch eine letzte Sache:
- Geben Sie Acht. - Nat�rlich.
lch werde Acht geben. Adieu, Sheriff.
Sheriff...
Noch ein letztes Wort.
Wie ist lhre Meinung �ber den Tod meines Vaters?
lch habe keine Meinungen.
lch habe nur Befehle zu befolgen.
Na?
- Sie trinken jetzt doch einen mit mir? - Harry, nichts f�r ungut.
Aber ich habe wirklich keine Lust dazu.
Haben Sie sich weh getan, Mister? Oh, das tut mir leid. lch mache Sie sauber.
Bitte, lhr Hut.
Hat keiner einen neuen Hut f�r den jungen Herrn?
Was f�r ein Gesicht er zieht...
Wieso so traurig?
L�chle.
Sie zwingen mich, bei lhnen zu sein und wollen, dass ich fr�hlich bin?
Du bezahlst f�r eine Schuld deines Vaters.
lch habe dir die Wahl gelassen.
Entweder kommt er ins Gef�ngnis oder du zu mir.
Und du hast entschieden.
Was verlangst du jetzt?
DOC LESTERS SPORN
Er muss hinterr�cks angegriffen worden sein.
Seltsam, er war nicht der Typ von Mann, der sich �berraschen lie�.
Es bringt nichts, sich den Kopf mit dieser Sache zu zerbrechen.
Alles in allem ein Schurke weniger.
Und ein neuer Sheriff.
Hol Richter Warren. Alles muss seine Richtigkeit haben.
- lch verstehe nicht. - Das wirst du schon verstehen.
Seien Sie gegr��t, Warren.
Sie kennen diesen Mann, nicht wahr? lch will, dass er der neue Sheriff wird.
Setz dich, Richter.
Tritt vor.
lm Namen des Pr�sidenten der Vereinigten Staaten...
... ernenne ich, Robert Warren, Friedensrichter von Owell Rock...
... dich, Harry Boyd, zum Sheriff dieser Stadt.
M�ge Gott dir beistehen.
Du wei�t, was es bedeutet, der Sheriff von Owell Rock zu sein?
Ja.
All lhre Befehle zu befolgen.
Einen Moment.
Da ich der neue Sheriff bin, spendiere ich allen etwas zu trinken.
- Einverstanden? - Gehen wir, Herr Richter.
Eddie, kommt du nicht mit uns trinken?
Nein, zuerst Colonel Pearson, jetzt der Sheriff.
Das Blutvergie�en hier im Dorf hat wieder angefangen.
Du solltest eigentlich froh sein. Es fing hier schon an, moderig zu werden.
Nichts.
Absolut nichts.
- Sie k�nnen v�llig unbesorgt sein. - Und was ist mit dem Stechen?
lch sagte doch, es geht lhnen sehr gut. Schwitzen Sie doch mal ordentlich.
Das Stechen wird vergehen und Sie f�hlen sich gesund wie...
... ein Fremder auf der Durchreise.
Was wollen Sie damit sagen?
Wer viel zu lange in diesem Dorf wohnt, versp�rt fr�her oder sp�ter ein Unwohlsein.
lst es nicht etwa so, Doktor?
H�ren Sie, Mister White, wieso verraten Sie mir nicht den wahren Grund lhres Besuchs?
Erinnern Sie sich an jemanden namens Bert?
- Bert? - Bert Johnson.
Strengen Sie sich an und es f�llt lhnen wieder ein.
Das war vielleicht... Nein.
Warten Sie mal einen Moment. Johnson? Ja, ich glaube....
Wie vergesslich ich doch bin! Das war der...
... dem Sie die Zunge herausgeschnitten haben.
lch verstehe Sie nicht, White.
Und Sie sollen wissen, lhr Ton gef�llt mit �berhaupt nicht.
Der Mann hat sich die Zunge abgebissen, als er vom Pferd gefallen ist.
Ein etwas ungew�hnlicher Fall, finden Sie nicht?
Vielleicht ungew�hnlich, aber sicher nicht unm�glich.
Au�erdem, was wollen Sie von mir?
lch sollte ihn nur verarzten und habe mein M�glichstes versucht.
- Aber die Zunge war ganz abgetrennt, klar? - Und wer hat Sie gerufen?
Wer erinnert sich daran? Es ist viel Zeit vergangen.
Abgesehen davon ist das ein Detail ohne jegliche Relevanz, jedenfalls f�r mich.
Was z�hlte, war unverz�glich dorthin zu eilen und den �rmsten zu versorgen.
Aber sicher, Sie sind sofort hingeeilt.
Und Bert w�re lhnen immer noch dankbar, sofern er sprechen k�nnte.
- Muss ich noch lange warten? - Nein, nein. Kommen Sie nur rein.
Mit diesem Herren d�rfte ich wirklich fertig sein.
Adieu, Mister White. lch w�nsche mir, Sie brauchen mich nicht mehr.
lch glaube, wir sehen uns wieder.
- Guten Tag, Lisbeth. - Sheriff.
Es tut mir leid, dass ich nicht zum Begr�bnis lhres Vaters kommen konnte.
- Kann ich etwas f�r Sie tun? - Ja, unverz�glich verschwinden, Sheriff.
lch verstehe Sie nicht.
Dann versuche ich, etwas deutlicher zu werden.
Sie haben eine sch�ne Karriere hingelegt... im Dienste der Lester-Br�der. Nicht wahr?
Wenn Sie der Sheriff sind, worauf warten Sie, um die M�rder meines Vaters zu verhaften?
Oder interessiert Sie die Sache nicht?
Um die M�rder lhres Vaters zu verhaften, m�sste ich wissen, wer sie sind.
- Sie sind der Einzige, der es nicht wei�. - Vielleicht kennen Sie ja ihre Namen.
Aber ich brauche Fakten. Sie m�ssen wissen, ich bin ein Sheriff.
Und ich kann ja niemanden verhaften, nur weil Sie einen Verdacht haben.
Vor allem nicht, wenn die Verd�chtigen lhre Dienstherren sind.
Miss Lisbeth, ich habe bereits ihre Alibis �berpr�ft und versichere lhnen...
... dass es nicht die Lesters waren, die lhren Vater get�tet haben.
Sie sollen wissen, ich habe immer versucht, den Ekel zu verbergen...
- ... den mir lhre Anwesenheit bereitet. - lch finde, das ist lhnen sehr gut gelungen.
lch wollte zuerst nicht glauben, dass Sie zu den Lester-Br�dern �bergangen sind.
Wie dumm ich gewesen bin.
Aber nun wei� ich, dass das, was man �ber Sie sagte...
... bei weitem untertrieben ist. Sie sind ein Schurke, Boyd.
Und ich bin froh, dass ich lhnen das ins Gesicht sagen kann!
Lisbeth...
Das ist das letzte Mal, das Sie mich anfassen, klar?
Ein letzter Rat noch:
Verhaften Sie die M�rder meines Vaters oder ich wende mich an die Bundesregierung.
Und ich werde versuchen, auch Sie anzuklagen, Mister Boyd!
Gehen wir.
Pete?
- Wo ist Mister Lawrence hingegangen? - Er ist rauf auf sein Zimmer.
Gut, danke. Du kannst gehen.
Hiermit erkl�re ich, dass ich gezwungen worden bin...
... unter Bedrohung seitens der Lester-Br�der, Bert Johnson zu verst�mmeln...
... und beim Prozess bez�glich der T�tung von Major White gelogen zu haben.
Gezeichnet...
Hier bitte.
Aber denken Sie an die Abmachung:
Sie geben mir 24 Stunden Zeit, um zu fliehen.
GRUNDBUCHAMT
- Guten Tag. - Guten Tag, Mister White.
Wie kann ich lhnen helfen?
lch m�chte die Grundst�cke ver�u�ern, die ich in diesem Dorf habe...
... und weiteres Land in Houston kaufen.
Da ich lange Zeit abwesend war, wei� ich nicht genau, was ich de facto habe.
lch verstehe, Sie m�chten das Grundbuch lhrer Grundst�cke einsehen.
White...
White, White...
Hier ist es.
lch w�rde lhnen gern helfen, aber ich habe einen Berg von Dingen zu erledigen.
Mein Vorg�nger, ein gewisser Mister Gilbert, war ein guter Mann, aber auch ein Chaot.
lch schlage mich schon seit drei Jahren mit diesen Papieren herum.
Mach den Platz frei f�r Mister White.
Danke.
Hier bitte, Mister White.
- Haben Sie gefunden, wonach Sie suchten? - Kann schon sein.
Danke, ich habe gesehen, was mich interessierte.
- Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen, Mister White.
Ach, Verzeihung, wie sagten Sie gleich hie� lhr Vorg�nger? Gilbert, nicht wahr?
Ja, Sir.
Sheriff.
- Mrs. Gilbert? - Ja, das bin ich.
Wo finde ich lhren Mann?
Sie findet ihn dort, wo das Kreuz steht.
Mein Mann wurde get�tet.
Wann ist das passiert?
Vor drei Monaten. Ein Schuss mit einem Gewehr.
Man hat von dem Felsen da dr�ben auf ihn geschossen.
lch habe mir gedacht, dass Sie kommen w�rden, Mister White.
Wenn Sie mir bitte folgen.
Bleib stehen, wo du bist, und nimm die H�nde hoch, Lawrence!
Jetzt beweg dich.
Es tut mir leid, Oberleutnant White, aber ich rate lhnen, sich nicht zu r�hren.
Mister White!
Verzeihen Sie mir, aber ich konnte mich nicht weigern.
lch konnte nicht.
Zuerst der Sheriff.
Dann der Doktor.
H�tte ich warten sollen, bis er uns alle abschlachtet?
Wir haben keine Beweise, dass er es gewesen ist.
Willst du Richter Warren, diesem S�ufer, etwa Konkurrenz machen?
Beweise! Beweise!
Wer sonst h�tte lnteresse daran gehabt, die beiden zu beseitigen?
- Was denkst du? - Eins ist sicher:
Es hat alles mit dem Eintreffen von Lawrence White angefangen.
Jetzt ist er in unserer Hand und wir bringen ihn dazu, zu gestehen.
- Und wenn er es nicht gewesen ist? - Das k�nnen wir nur ihn fragen.
Und ich bin bereit, ihm zu glauben.
Sofern nat�rlich ich derjenige bin, der ihn befragt.
Oder jemand, den ich beauftragt habe.
Du gehst.
Sie bezahlen und ich befolge.
Nur muss man sehr behutsam vorgehen.
- Hast du etwa Angst? - Angst?
lch habe nichts zu verlieren. Sie dagegen d�rfen keinen Fehler machen.
Ansonsten... Wie auch immer, ich habe es nicht zu entscheiden.
Bravo, Sheriff!
Doc hatte Recht.
An dir zu zweifeln.
Und jetzt, mein Freund, wirst du uns alles erz�hlen.
Wann bist du Lawrence White das erste Mal begegnet? Sprich!
Mit so einer Streicheleinheit wird er schon singen.
Harry...
Nun, wie du siehst, ist dein Verlobter unversehrt.
Danke, Bruder. Das Wichtigste ist, dass du ihn mir zur�ckgebracht hast.
Na ja, jetzt darf ich mal mein Schwesterchen wieder umarmen.
Es ist viel sch�ner, seine Verlobte wieder zu umarmen.
Jetzt m�ssen wir aber gehen, bevor die Lesters sich auf uns st�rzen.
Na los, auf geht's.
Bleibt stehen, wo ihr seid!
Nolan?
Nolan, mein Freund! Erkennst du mich nicht?
- Wie geht's dir? - Lawrence!
Wir warten seit drei Jahren auf dich. Drei Jahre seit jener verfluchten Nacht.
Seit damals lebe ich in diesen Bergen und werde von den M�nnern des Sheriffs gehetzt.
Als ich von deiner R�ckkehr erfuhr, bin ich runter ins Dorf gegangen.
Dort erkl�rte man mir, dass dieser Mann da Lawrence White sei.
Dieser Mann hier hei�t Harry Boyd.
Er ist Anwalt am Bundesgericht von Washington.
Er wird uns helfen, die Lesters an den Galgen zu bringen.
- Und zwar mit Vergn�gen. - Aber ich verstehe nicht, wieso...
Wieso er meinen Namen angenommen hat?
Ganz einfach.
Harry hat mir klargemacht, dass wenn ich nach Owell Rock...
... mit meiner wahren ldentit�t zur�ckgekehrt w�re...
... mich die Lesters sofort umgebracht h�tten.
Es war seine ldee.
Er sollte die Rolle des feigen Lawrence White spielen...
... der nicht die Absicht hat, sich zu r�chen.
So konnte ich alle notwendigen Beweise gegen die Lesters sammeln.
Da er seit 15 Jahren weg war, h�tte niemand Verdacht gesch�pft.
lch war mir sicher, dass der Rollentausch funktioniert h�tte.
lch wies ihn darauf hin, was f�r Leute die Lesters sind...
... aber er wollte das Risiko trotzdem eingehen.
Unsere Freundschaft und meine Liebe zu Jane waren das Risiko wert.
Und wo ist Jane jetzt?
Wir haben sie im Haus der Smiths gelassen.
Dort ist sie mit den Beweisen in Sicherheit.
Sie hat Doc Lesters Sporn und eine Erkl�rung des Doktors bei sich.
Aber ich brauche alle Dokumente, die Richter Warren in den H�nden h�lt.
Es g�be da einen Weg, um Richter Warren zu zwingen, dir die Beweise auszuh�ndigen.
Und diese Option hei�t Pablo Rodriguez.
Das ist ein mexikanischer Bandit, der seine �berf�lle begeht...
... und sich dann jenseits der Grenze in San Diego verschanzt.
Wenn du willst, kann ich dir helfen, ihn ausfindig zu machen.
lch danke dir Nolan, aber ich gehe alleine zu ihm.
lch wei� nicht, wer Sie sind, Se�or, aber es geh�rt sich nicht...
... General Pablo Rodriguez auf diese Art zu bedrohen.
Verschwindet.
Alle!
lch hei�e Lawrence White und bin der Sohn von Major James White.
Sie entschuldigen, wenn ich weiter bade, aber Hygiene kommt an erster Stelle.
Wissen Sie, ich muss mindestens einmal im Jahr dieses Dorf besetzen...
... damit ich ein Bad nehmen kann.
Das geht f�r mich in Ordnung.
lch habe viel Zeit.
Du etwas weniger, glaube ich.
lch wei�, wieso Sie hier sind.
Aber ich habe lhren Vater nicht get�tet. Sie haben Pablo Rodriguez' Wort.
lch wurde beschuldigt und versuchte, die Sache zu kl�ren...
... indem ich Richter Warren einen Brief mit meinen Erl�uterungen schrieb.
Dieser Brief ist nicht unter den Prozessakten.
Schick sie weg! Schnell!
Also gut.
Wer hat euch gerufen? Dieser Mann ist ein Freund! Verschwindet!
Und macht die T�r zu!
Du bist mir sympathisch.
Du hast eine flinke Hand, genau wie die M�nner, die mir gefallen.
Du schie�t erst und redest dann. Und ich m�chte dir helfen.
Siehst du dieses Gewehr?
Laut Prozess ist das die Waffe, die deinen Vater get�tet hat.
Aber genau so eins hat auch dieser Doc Lester.
lch habe es Doc verkauft im Tausch gegen eine Frau.
Wer da wohl das bessere Gesch�ft gemacht hat?
Ganz sicher Doc.
lhm ist das Gewehr geblieben.
lch habe die Frau weggeworfen, gleich nachdem ich sie benutzt hatte.
Sie hei�t Helen. Sie muss hier im Dorf irgendwo sein.
Sie hat es Doc Lester nie verziehen, dass er sie wie ein Tier verkauft hat.
Es gibt nichts Besseres als Hass, um Erinnerungen anzuregen.
Du k�nntest �ber sie an die Wahrheit gelangen.
Du sagtest ''Helen''?
Begleitet den Herrn zu Helen. Und dass ihm ja nichts geschieht!
Adios, Amigo!
Zisch ab.
Sagt dir mein Name etwas? Lawrence White.
Wie ich h�rte, hat ein gewisser Rodriguez dich im Tausch f�r ein Gewehr gekauft.
- lst das wahr, Helen? - Verschwinde!
Los, beruhig dich, Helen.
- Wieso bist du denn mit ihm mitgegangen? - Das ist meine Sache. Verschwinde!
Es sind sicher sehr ernste Gr�nde, die dich dazu bewogen haben...
... dich Rodriguez hinzugeben.
Gib mir das wieder! Gib mir das wieder!
lch glaube, ich habe alles verstanden.
Auf Wiedersehen.
Das B�ro ist geschlossen.
Hey, wer ist da?
Was wollen Sie?
lch war in San Diego.
Und ich habe mit Rodriguez gesprochen.
Raus mit der Wahrheit, Warren! lch will die Lesters am Galgen h�ngen sehen.
lch wei� nichts. Nichts!
lch habe nur die Akten an das Gericht von Tucson �bersendet.
Hier.
Schauen Sie, das sind die Dokumente. Es fehlt nichts.
lch habe mit der Sache nichts zu tun.
Sie m�ssen zum Gericht nach Tucson, nicht zu mir!
lch m�chte lhnen etwas anderes erz�hlen.
H�ren Sie zu.
Als ich in San Diego war, habe ich eine junge Frau kennengelernt.
Sie ist immer noch h�bsch, obwohl sie gezwungen ist...
... sich ihren Lebensunterhalt in Hotelzimmern zu verdienen.
Sie hei�t Helen.
Wie? Helen?
Das ist nicht wahr. Sie l�gen.
Das ist unwahr.
lhre Tochter wurde an Rodriguez verkauft. lm Tausch gegen ein bestimmtes Gewehr...
... das dazu verwendet wurde Major White, meinen Vater, zu t�ten!
Und wissen Sie, wieso Helen zusagte? Um lhr Leben zu retten!
Richter...
Jetzt sind Sie dran, sie zu retten.
Sie ist noch jung. Sie hat noch Zeit, sich zu retten.
lch verspreche lhnen, ich werde ihr helfen, sich ein neues Leben aufzubauen.
Aber Sie m�ssen mir helfen.
Entscheiden Sie sich.
Sie ist doch lhre Tochter!
Sie hat sich f�r Sie aufgeopfert, Sie feiger Hund!
- Seien Sie doch einmal im Leben ein Mann! - Was soll ich denn tun?
Den Prozess gegen die Lester neu aufrollen.
Ja.
lch werde mein Versprechen einhalten.
Bis bald, Richter Warren.
Das ist f�r Lawrence White.
Sollte mir etwas zusto�en oder mir der Mut fehlen...
... bitte ich Sie, es ihm pers�nlich auszuh�ndigen.
Das werde ich tun. Was ist mit lhnen, Herr Richter?
- F�hlen Sie sich schlecht? - Nein, Pater, jetzt f�hle ich mich sehr gut.
- Sie h�ndigen es ihm aus? - Verlassen Sie sich drauf.
Danke, Pater. Dieser Umschlag hat einen Preis.
Lawrence White hat mir ein Versprechen gegeben.
Es ist Richter Warren. Er kommt her.
Wir empfangen dieses Schwein so, wie er es verdient!
Aber sicher.
Wir empfangen ihn, wie es sich f�r einen Richter geb�hrt.
Einen echten Richter.
Keiner von euch wagt es, sich zu r�hren, ohne dass ich ein Zeichen gebe.
Richter, du hast schon seit Jahren keinen Fu� in unser Haus gesetzt.
Das ist eine gro�e Ehre f�r uns.
Sie m�chten wie immer lhr Spiel mit mir treiben, nicht wahr, Lester?
Aber jetzt reicht's.
Bring dem Richter etwas Whisky.
- Er muss einen trockenen Hals haben. - lch danke lhnen, aber ich trinke nicht.
Dann ist das ja wirklich die Nacht der Wunder.
Wenn es nicht unser Whisky ist...
... was ist dann der Grund deines Besuchs, Richter?
lch habe beschlossen, den Prozess neu aufzurollen.
Von welchem Prozess sprichst du, Richter Warren?
Dem wegen der T�tung von Major James White.
Gegen dich und deine S�hne.
Sachte, du!
- lhr werdet gerichtlich vorgeladen. - Du hast dich endlich entschieden, Warren.
lch h�tte nie gehofft, dass du dich zu solch einer Entscheidung durchringen w�rdest.
lch kann nicht l�nger mit dem Albtraum einer Beschuldigung leben...
... die so ungerecht und unbegr�ndet ist. Du kannst den Prozess ruhig neu aufrollen.
lch sehe aber in alldem eine betr�chtliche Schwierigkeit.
Um einen Prozess zu f�hren, bedarf es au�er den Angeklagten...
... sofern ich mich nicht irre, auch Zeugen und Ankl�ger.
Wer sind die Zeugen, Warren?
Lawrence und Jane White sind die Ankl�ger.
Soweit ich wei�, sind die Geschwister White nach diesem albernen Rollentausch...
... aus Owell Rock verschwunden und haben nichts mehr von sich h�ren lassen.
lch glaube nicht, dass sie Lust haben, an deinem Prozess teilzunehmen.
Das ist mein Problem, und nicht lhres.
Keine Sorge, sie werden dem Prozess beiwohnen.
Und wann soll der sein?
�bermorgen. Und diesmal wird der Prozess in Owell Rock stattfinden.
Wir werden p�nktlich zu deinem Termin da sein.
Und wir w�nschen uns von Herzen, dass auch die Whites nach Owell Rock kommen.
Glaube mir, wir Lesters empfangen sie mit offenen Armen.
lhr wisst alle, was ihr zu tun habt.
Und du?
lch folge dir nicht, Vater, und ich komme, so Gott will, erst wieder...
... wenn diese schmutzige Angelegenheit vorbei ist.
Und vergiss nicht, die Pferde im letzten Moment abzukoppeln.
Wir sind bereit, Lawrence. Wir k�nnen jetzt eigentlich gehen.
lch danke dir, aber ich erinnere dich an eins:
- Die Lesters sind meine Sache. - Keine Sorge, ich werd's nicht vergessen.
Gut.
Die Whites kommen! Die Whites kommen!
Es ist vorbei!
Wir haben uns t�uschen lassen. Was sind wir doch f�r ldioten!
Das sind Puppen!
H�r zu, Lawrence White! Du hast zwei meiner S�hne get�tet!
Tritt mir mit offenem Visier entgegen, wenn du den Mut dazu hast!
lhr r�hrt euch nicht.
Keiner bewegt sich!
lch allein muss diesen Hund t�ten!
Doc!
Du bist wie �blich der impulsive und hirnlose Typ.
Du hast auf Jack...
... und Mack geschossen.
Nimm's nicht so schwer, sie waren bereits tot.
Wirf deine Pistole weg, Doc!
Es bringt nichts.
Hat dir Pater Reagan nicht beigebracht, wie man rechnet?
Du hast gerade eben sechs Sch�sse abgefeuert.
Sechs dumme Sch�sse auf diese F�sser.
Deine Pistole ist jetzt ungeladen, Doc.
Und jetzt...
... lauf.
Richter Warren... erwartet dich.
Sie nutzt dir nichts.
Auch ich habe sechs Sch�sse abgegeben.
Sieh nach.
Doc!
Erkennst du sie wieder?
Es ist meine.
Es sind noch drei Schuss drin.
Sieh mal.
Und der letzte Schuss ist f�r dich, wenn du willst.
Und nun... haben wir einen Termin, mein Freund.
Bert!
Nimm die Pistole.
Bring ihn zu Richter Warren.
Wenn er auch nur eine Bewegung macht, blas ihm den Kopf weg.
Na los, lauf.
Der Richter wartet.
lhr verlasst mich also?
H�r zu, erinnere dich hin und wieder daran, dass du einen Bruder hast.
Du wirst dich allein f�hlen, nicht wahr?
Nein. Mach dir keine Sorgen.
Als Sheriff werde ich so einiges zu tun haben.
Lawrence, bist du dir wirklich sicher, dass du nicht mit uns mitkommen willst?
lch muss hier bleiben. Das ist mein Land. Danke.
Jane...
Nun...
Also, auf Wiedersehen.
- Tsch�ss, Harry. - Bis bald.
Und denk daran:
- Mach sie gl�cklich. - Keine Sorge.
- Tsch�ss. - Auf Wiedersehen.
Und kommt bald wieder!
Also sch�n, ich bin gekommen, um mich zu stellen.
- Ach? Und wegen welches Vergehens? - Einen Sheriff verd�chtigt zu haben.
Das ist schlimm. Die Strafe wird sehr heftig ausfallen.
Lebensl�nglich?
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