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Hallo.
Wie war dein freier Tag?
Ich war mit Emma im Zoo.
Wir saßen drei Stunden am Affenkäfig. Und du?
Nichts Spezielles.
Ich brauche auch mal wieder neue Schuhe.
Die waren im Ausverkauf.
Hey.
Hey. Neuzugang. - Ich helfe dir.
Danke.
Wir können uns nicht mal in Ruhe einlesen.
- Bin gleich da. - Ja.
- Hallo zusammen. - Hallo.
Ich habe alle durchtelefoniert.
Wir haben 25 Patienten, sind also fast vollbelegt.
Ich weiß, dass du nichts dafür kannst.
Ja, irgendwie wird es schon gehen.
Wie war dein Urlaub? - Super.
Hallo. - Hallo.
Guten Tag. - Du bist ein Schatz.
Würdest du für mich auch tun. - Na ja.
Wir müssen die Schutzhose wechseln.
Würden Sie bitte kurz rausgehen? - Kein Problem.
- Danke. - Sie müssen aufstehen.
Ich helfe Ihnen. Legen Sie die Hand auf meine Schulter.
So, genau.
Das ist meine Kollegin.
Ich bin Floria Lind. Ich mache den Spätdienst.
- Was ist denn los? - Sie sind im Spital.
Sie müssen jetzt einmal aufstehen. - Genau, jetzt die andere Hand.
Ich zähle. Auf drei. Eins, zwei... - Festhalten.
Drei. - Sehr gut!
Alles gut.
Ich halte Sie gut fest.
Frau Kuhn, es wird kalt am Bein.
Sie müssen keine Angst haben.
Ich ziehe Ihnen die Unterhose aus, Frau Kuhn, ja?
- Sehr gut machen Sie das. - Ja.
Super. - Alles gut. - Heben Sie Ihren rechten Fuß an?
Ein wenig reicht schon. - Der rechte Fuß.
- Sehr gut. - Genau, alles gut.
Und den linken. - Jetzt den anderen Fuß.
Genau, einmal den Fuß hier. Super machen Sie das!
Wir sind fast so weit.
Super.
Schon geschafft. - Sehr gut, Frau Kuhn.
So, jetzt können Sie mit mir mitkommen.
Genau. Setzen Sie sich aufs Bett.
Stützen Sie sich mit der Hand hier ab.
Genau. - Gut machen Sie das.
- Achtung, ich geh mal rum. - Ja. Achtung.
Super.
Ich habe es hier. Sehr gut. - Nein, Moment noch.
Genau. Und diese Seite. Gut? - Ja. - Okay.
Super. - Gut? - Sehr gut.
Alles gut. Ich lege Sie jetzt aufs Bett, Frau Kuhn.
Und zwar seitlich.
Achtung, Moment.
So.
So. Sehr gut. Danke.
So.
Einfach klingeln, wenn was ist, ja? Und nicht alleine aufstehen.
Sie sind ja noch da, Herr Leu. - Ich habe Sie vermisst.
Ich komme gleich. - Ja.
Sarah ist krank. Wir sind zu zweit mit der Erstsemesterschülerin.
Wir sind fast voll. - Ja.
Aber keine gesperrten Betten und keine Temporäre.
Machst du Ost? - Ja, wie immer.
Und Claudia? - Pflegedienstleitungssitzung.
Sie kommt heute nicht mehr.
Hallo zusammen. - Hallo, ich bin Floria. - Amélie.
Soll die Schülerin erst bei dir mitlaufen?
Wenn es sein muss.
Bea macht den Ostteil, ich mache West.
Schau einfach ab und zu auch bei mir vorbei.
Prüfe erst mal den Spülraum. Bettpfannen aus der Spülmaschine...
Wäschesäcke zusammenbinden, neue vorbereiten.
Kenne ich schon.
Sag mal, der Leu... - Ja?
Wo bleibt sein histologischer Befund?
Der Verdacht hat sich bestätigt: Dickdarm CA.
Dr. Strobel sollte mit ihm reden, ist aber noch nicht passiert.
Die haben einen vollen OPs-Tag.
Er wird mich fragen, ob ich was weiß.
Bea gibt sich null Mühe mit den Schülerinnen.
Ja.
Also, Zimmer 1, unser Neuzugang, Frau Kuhn.
Sie kommt aus dem Altersheim wegen Verstopfung.
Hier steht, dass sie eher lethargisch ist, aber gerne singt.
An der Türe ist Frau Cosatto, zweiter Tag Post-OP, selbstständig.
Du musst sie motivieren, mehr zu trinken. - Mhm.
Zimmer 2, Frau Bilgin, 67,
Ösophagus CA, Knochenmetastasen.
Die Ärzte wollen heute mit ihr und ihren Söhnen reden.
Hat sie eine Patientenverfügung? - Nein.
Ich habe sie vorhin gerade umgelagert
und ihr etwas gegen die Schmerzen gegeben.
Zimmer 3, Herr Leu. Den kennst du ja, am Fenster.
Und an der Tür ist Herr Schneider, 72.
Den kenne ich auch. Seine Tochter ist immer da.
Er trübt zunehmend ein.
Zimmer 4 sind beide im OP. Zimmer 5, Frau Lauber an der Tür.
- Am Fenster ist Frau Morina. - Ja, die kenne ich.
Für ihre Kids.
Nach letztem Jahr hoffte ich, sie nie wiederzusehen.
Morgen ist ihr Tumorboard. Sieht nicht gut aus.
Zimmer 6, Herr Nana, ein junger Mann mit Ileus-Verdacht.
Er trinkt Kontrastmittel für das geplante CT.
Je nach Befund OP. Er hat die Magensonde verweigert.
Na toll. - Ja.
Zimmer 7, unser Privatpatient, Herr Severin, 51.
Er hat heute Morgen die Diagnose des Onkologen bekommen.
Pankreas CA. Klagt über Rückenweh, ist sonst aber selbstständig.
Fertig. Und der neue Patient ist da.
Sorry, das habe ich voll vergessen: Osmani, Gallenblasen-OP.
Er ist spät dran, die OP ist für jetzt geplant.
Er kommt ins Zimmer 6. Und der Giftschrankschlüssel.
Kannst du noch die Schubladen auffüllen, bevor du zu Bea gehst?
Spritzen mit Flüssigkeit zum Venenkatheter spülen,
Röhrchen für die Blutabnahme,
einfach alle Schubladen auffüllen, dann den Wagen raus.
Okay. - Danke.
Hallo, Floria Lind. Bitte folgen Sie mir.
Sorry für die Verspätung. - Sie müssen gleich in den OP.
Der Patient ist eben eingetroffen. Ich schicke ihn gleich runter.
- Beeilt euch bitte. - Ja, klar.
Gehen Sie, falls nötig, aufs WC und ziehen Sie sich vollständig aus.
Auch Schmuck, Zahnprothesen usw. Ich gebe Ihnen gleich ein Hemd.
Guten Tag. - Guten Tag.
Floria Lind, ich mache den Spätdienst.
Ich komme gleich bei Ihnen vorbei, okay? - Danke.
Bitte ziehen Sie die an, ich hole gleich das Hemd.
Entschuldigung? Mein Mann will ein Einzelzimmer.
Ist er Privatpatient?
Dann gibt es leider kein Einzelzimmer.
Aber wenn er schnarcht, kann mein Mann nicht schlafen.
Wir haben sehr gute Oropax. Ich schau, was morgen geht.
Jetzt gehen Sie bitte aufs WC. Ich bin gleich bei Ihnen.
Floria, 3. Stock. Ich brauche einen Transport in den OP.
- Mindestens 20 Minuten. - Das dauert zu lang. Ich mach's.
Entschuldigung? Ich sollte um 14.30 Uhr meine zweite Antibiose erhalten.
Es ist schon 14.45 Uhr. - Ich komm gleich zu Ihnen. Amélie?
Sagst du Bea, dass ich wen in den OP bringen muss?
Okay.
Muss man die nicht immer in gleichen Zeitabständen erhalten?
Mehrere hier bekommen Antibiosen, das geht nicht auf die Minute.
Die erste war um 6.30, die zweite müsste ich jetzt, um 14.30, haben,
und dann noch eine um 22.30 Uhr.
Wir sind heute nur zu zweit, es braucht also etwas Geduld.
Ihr Mann soll bitte das Telefonat beenden
und dieses Hemd anziehen.
Wir haben ein eigenes Geschäft. Er muss unserem Sohn alles erklären.
Verstehe, aber im OP warten alle auf ihn.
Ja.
Herr Osmani? Bitte beenden Sie das Telefonat.
Wir müssen jetzt wirklich gehen.
Tschüss. - Die Socken bitte auch ausziehen.
Die Kleidung können Sie dort in den Schrank legen.
Die Brille auch. - Die Brille?
Ja. Und dann legen Sie sich bitte ins Bett.
So. - Danke.
Entschuldigung? Kann ich hier warten?
Nein, gehen Sie besser nach Hause.
Die Ärztin meldet sich nach der OP bei Ihnen.
Aber Sie könnten mir helfen, das Bett rauszufahren.
Ja.
Ja?
Achtung.
Oropax... Gut schlafen...
Habt ihr eure Überstunden aufgeschrieben?
Klar. Sekundengenau.
Schönen Feierabend. - Danke. Tschüss!
Bitte da rum. - Ja.
Osmani? - Ja. - Endlich!
Ich bin Herr Bär. Ich betreue Sie während der Narkose.
Legen Sie sich bitte auf dieses Bett.
Er trägt noch seine Unterwäsche.
Sie sollten die Netzhose anziehen, Herr Osmani.
Einfach dahin legen.
Name, Alter, Grund der Operation?
Bitte Ihren Namen, Ihr Geburtsdatum und warum Sie hier sind.
Alban Osmani, geboren am 8.9.1970,
Galle.
Haben Sie's schön warm? - Ja.
Sie sind schon bald wieder bei uns auf der Station, ja?
Bis später. - Tschüss.
Frau Lind?
Können Sie mir sagen, wie es weitergeht?
Die Oberärztin wird heute mit Ihnen sprechen.
Die Oberärztin... Und Sie wissen nichts?
Ich bin schon seit sechs Tagen hier.
Immer kommen andere Ärzte, niemand sagt, was los ist.
Ich weiß, Herr Leu. Es dauert leider mit den Untersuchungen.
Es ist nicht okay, die Leute so lange warten zu lassen.
Ich möchte wissen, was los ist!
Legen Sie sich wieder hin, ich versuche herauszufinden,
wann Dr. Strobel im OP fertig ist. Ist gut?
Ja? - Ja.
Ich muss kurz in den Aufwachraum.
Hier Floria, 3. Stock. Es geht um Robert Leu.
Dr. Strobel wollte vorbeikommen. Wann ist sie im OP fertig?
Nein, Notfall. Aber ich sag's ihr.
Okay, aber bitte sprich sie direkt darauf an.
Es ist wichtig. - Ja. - Danke.
Hallo. - Hallo.
So.
Ich hänge bei Ihnen neue Flüssigkeit an. - Okay.
Ist das Bier?
Nein, Champagner.
Ah, Champagner. - Ja.
Sie trinken alle zehn Minuten ein Glas, ja? - Ja.
Muss ich operieren?
Das wissen wir erst nach dem CT.
Und wann?
Ich bin seit vier Stunden hier.
Bald, deswegen trinken Sie ja das Kontrastmittel.
Meine Mutter sagte immer: "Esst!"
Und jetzt diese Schmerzen.
- Zu viel Fondue? - Nein, mag ich nicht.
Ich auch nicht.
Ich messe einmal Fieber.
Haben Sie Schmerzen auf einer Skala von eins bis zehn?
Äh... Vielleicht drei. - Drei. - Ja.
Übelkeit? - Was?
Ah. Ein bisschen. - Ein bisschen? - Ja.
Dann wär's doch besser, eine Magensonde...
Nein. Keine Magensonde. Wie schon gesagt.
Wenn Sie erbrechen, kann kein CT gemacht werden.
Nein, ich möchte das nicht. Ich will keine. Ich habe Angst.
Ein Schlauch im Hals? Nein.
Ist gut. Wenn was ist, klingeln Sie, ja?
Ich bin ganz allein.
Die Familie ist in Burkina Faso. Ich habe keine Freunde.
Sie haben ja mich.
Oh, danke.
Hallo, ich mache meine Runde.
Hallo, Frau Lind.
Hallo, Herr Schneider! Floria Lind vom Spätdienst.
Ich schaue unter Ihr Hemd, okay?
Wie geht's denn heute?
Am Morgen ging es ein wenig besser. Jetzt ist er wieder völlig abwesend.
Wie schon in den letzten Tagen.
Es ist jetzt seit Wochen so. Rauf und runter.
Es ist fast nicht mehr auszuhalten.
Und ich komme zu nichts mehr.
Haben Sie Unterstützung?
Ich habe einen Bruder. Aber es bleibt doch an den Töchtern hängen.
Gönnen Sie sich eine Pause.
Gehen Sie in die Cafeteria, essen und trinken was.
Ich möchte nicht genau dann weg sein, wenn er...
Es nützt Ihrem Papa nichts, wenn Sie sich nicht gut schauen.
Ich wünschte, er könnte loslassen.
So egoistisch, was?
Nein, das ist es nicht.
Solche Gefühle sind ganz normal.
Es ist auch für Angehörige sehr schwer.
Papa?
Hey, Papa! Hey!
Alles okay? - Herr Schneider, haben Sie Schmerzen?
Ja. - Ja.
- 3. Stock, Lind. - Schickst du Herrn Nana?
Ja. Dauert aber noch einen Moment.
Wir haben nur einen kurzen Slot. Sonst muss er noch mal warten.
Gut, dann mach ich's gleich.
Ich muss jemanden ins CT bringen, dann hole ich das Schmerzmittel.
Bringen Sie es bitte zuerst. - Bin gleich wieder da.
Amélie? Kommst du mal mit?
Bringst du meinen Patienten ins CT? - Bea braucht mich auch grad.
Es dauert nicht lange. - Okay.
Sie können jetzt ins CT.
Ja. Entschuldigung. Übelkeit.
Ihnen ist übel? - Ja.
Bei Erbrechen ist kein CT möglich. Schauen Sie schön geradeaus.
Leg einen Spuckbeutel hin und bring ihn zum Fahrstuhl.
Geht das mit dem Bett? - Ja. - Gut.
Ich hole ihm was gegen die Übelkeit.
Danke.
Kantonsspital, 3. Stock, Floria Lind?
Hallo, hier ist Röthlisberger. Ich bin Frau Röthlisbergers Tochter.
Sie war letzte Woche bei Ihnen. - Wie kann ich helfen?
Meine Mutter hat ihre Lesebrille im Zimmer 4 vergessen.
Könnten Sie nachschauen, ob die Brille noch da ist?
Können Sie morgen früh anrufen? Der Frühdienst hat mehr Kapazität.
Die Brille ist braun und hat ein rotes Band.
Sie ist im Nachttisch beim Fenster.
Wie gesagt, morgen früh wäre besser.
Meine Mutter liest sehr gerne, aber ohne Brille geht das nicht.
Wir könnten sie heute abholen.
Ich schaue nach der Brille, aber nicht jetzt.
Geben Sie mir Ihre Nummer? - Also gut. 044...
Äh. Moment!
Okay. Ähm... Geben Sie mir die Nummer?
37, ist notiert.
Eine Lesebrille mit rotem Band, und Ihre Mutter war auf Zimmer 4.
Danke. - Ja, gut. Wiederhören.
Gleich geht's besser mit der Übelkeit, Herr Nana.
Okay.
Die Kurzinfusion braucht ein paar Minuten.
Im CT können sie sie abnehmen. - Was mache ich, wenn er erbricht?
Fahr nicht zu schnell um die Kurven, dann klappt es schon.
Bis später, Herr Nana. - Ja, tschüss.
Sorry, Schatz, meine Assistentin ist da.
Wartest du kurz? Danke.
Hallo.
Hallo. Bringen Sie ein Schmerzmittel? Für den Rücken.
Danke.
Es ist hektisch im Büro heute. Keine Minute Ruhe.
Lind, 3. Stock. - Herr Hungerbühler kann abgeholt werden.
Äh... Es dauert einen Moment. - Bitte so schnell wie möglich.
Wir brauchen Platz. - Ja, ja, ist gut.
Ich glaube, er hat sehr starke Schmerzen.
Gleich geht's besser.
Tut mir so leid, wir sind heute nur zu zweit.
Liegen Sie gut, Herr Schneider?
Es wird gleich besser.
Alles gut, Papa.
Herr Leu, ich bin gleich bei Ihnen, ja?
Geht es Ihnen nicht gut? - Mir ist schwindelig.
Frieren Sie? - Ja. - Schwitzen tun Sie auch.
Haben Sie zu Mittag gegessen? - Keinen Hunger.
Gut, ich messe kurz Ihren Blutzucker.
Geben Sie mir kurz Ihr Bändchen.
Geben Sie mir Ihren Zeigefinger.
Es gibt einen kleinen Piks.
Sie sind unterzuckert.
Herr Leu, legen Sie sich kurz hin.
Nicht aufstehen. Ich hol Traubenzucker. Bin gleich da.
Alles gut. Er musste nicht erbrechen.
Er kommt nach dem CT direkt in den OP. - Sehr gut.
Du hast den Traubenzucker nicht aufgefüllt.
Tut mir leid. - Alles, was fehlt, ist ein Extragang.
Wenn du unsicher bist, frag lieber. Holst du den Wagen aus Zimmer 3?
Sie sind Diabetiker. Nicht essen ist gefährlich.
Ja, ja, ich weiß...
Bleiben Sie liegen, bis Ihnen wohler ist.
Nicht, dass Sie umkippen. Und das hier dann auch trinken.
Wann kommt denn die Ärztin?
Es gab einen Notfall, sie ist noch im OP.
Aber danach kommt sie gleich.
Ich messe noch Ihren Blutdruck.
Für den schlimmsten Fall brauche ich einen Platz für meinen Charly.
Er ist doch schon 11, und es ist nicht einfach, jemanden zu finden,
der einen so alten Hund nimmt. - Ja.
Der Blutdruck ist normal.
Möchten Sie ihn sehen?
Mhm.
Ja.
Ja, das ist ein schönes Foto.
Im Moment ist er bei meiner Nachbarin,
aber sie jammert die ganze Zeit.
Sie will ihn nicht behalten, sagt, er stinkt.
Ein feiner Hund.
Ich will nicht, dass er ins Heim kommt, falls...
Ich rufe noch mal die Sekretärin von Frau Dr. Strobel an.
Gut? - Ja.
Und nicht vergessen, das austrinken. - Ja.
Floria, 3. Stock. Ist Strobel immer noch bei euch?
Ja, wir sind fast fertig.
Sag ihr, sie soll sofort zu uns kommen, ja?
Es ist wichtig. - Ja. Tschüss. - Okay.
Haben Sie das Medikament in Basel geholt?
Bitte schön.
Ich messe auch gleich Ihre Vitalzeichen.
Hier kann man verrecken, ohne dass es wer merkt.
Es tut mir leid. Es gab einen kleinen Notfall,
und wir sind heute nur zu zweit.
Ewig auf ein Schmerzmittel warten. Das geht doch nicht.
Unglaublich. Das ist wirklich unglaublich.
Ihr Blutdruck ist normal.
Mein Blutdruck ist mir scheißegal.
Tut mir leid, dass Sie so lange warten mussten.
Herr Hungerbühler ist immer noch hier. Wir brauchen Platz!
Ja, ich bin unterwegs! - Entschuldigung?
Wir sind Frau Bilgins Familie. Wissen Sie, wann der Arzt kommt?
Leider nicht. - Wir möchten wissen, wie es weitergeht.
Können Sie wen holen, der mit uns redet? - Alle Ärzte sind im OP.
Danach kommen sie sicher. - Morgens sagten sie, am Nachmittag.
Das tun sie, sobald sie Zeit haben. - Wann? In einer Stunde? In zwei?
Das weiß ich leider nicht. - Wer weiß hier drin irgendetwas?
Ich muss wen im OP abholen, komm dann aber zu Ihrer Mutter, ja?
Frau Lauber, ich habe Sie nicht vergessen.
Sorry, dass es so lange gedauert hat.
Ihm wurde eine Leistenhernie nach Lichtenstein operiert.
Keine Komplikationen.
Ich gab vor einer halben Stunde 0,5 Gramm Perfalgan.
Er hat schon Wasser gelöst. Keine Auffälligkeiten.
Muss ich aussteigen?
Nein, Sie müssen nicht aussteigen.
Sie sind im Spital, Sie wurden operiert. Es lief gut.
Ich bin Frau Lind. - Ach. Ich dachte, ich sei im Zug.
Wir fuhren durch einen langen Tunnel. Es dauerte ewig.
Es wollte nicht aufhören. Wie beim Gotthard.
Oder noch viel länger. Dann kam der Zug endlich aus dem Tunnel.
Aber da war kein richtiger Bahnhof, also fuhr ich weiter.
Herr Hungerbühler, stehen Sie nicht alleine auf,
wenn Sie aufs WC müssen. Läuten Sie, ja?
Da waren Sie plötzlich da.
Kantonsspital, 3. Stock, Lind?
Ich bin Frau Kuhns Tochter. Bin ich richtig?
Ja, Ihre Mutter ist hier. - Ich rufe aus Boston an. Was ist?
Morgen früh können Sie den Arzt sprechen.
Schwierig mit der Zeitverschiebung. Können Sie mir gar nichts sagen?
Können Sie kurz warten? - Natürlich.
Sie bekommen Tee und Abendessen. - Kommt der Chinese wieder hierher?
Ja, er ist noch im OP. - Schade. Kein Plaudern.
Er kann ja kein Deutsch. - Bei Schmerzen bitte läuten, ja?
Frau... - Lind. - Frau Lind.
Meine Frau hat mein Schachbrett eingepackt.
Könnten Sie es mir kurz geben? - Mhm.
Vielen Dank.
So. Ihre Mutter kam wegen Verstopfung,
aber die hat sich schon gelöst.
Wie geht's ihr? Kann ich mit ihr reden?
Gerade ist es leider nicht so günstig.
Bitte, Frau Lind.
Ich schaue, ob sie wach ist. Ich komme gleich zu Ihnen.
Frau Kuhn? Ihre Tochter aus Amerika ist am Apparat.
Sie möchte Ihnen Hallo sagen.
Sie können jetzt sprechen.
Mama?
Mama, hier ist Isabelle. Wie geht es dir?
Das ist Ihre Tochter aus Boston. Sie können mit ihr sprechen.
- Hier ist Isabelle. Hörst du mich? - Ich will nach Hause.
Mama? - Ich will nach Hause. Nach Hause.
Hier ist Isabelle, Mama. Geht es dir gut?
Bitte, ich will nach Hause!
Es scheint Ihre Mutter eher aufzuwühlen.
Sie weiß nicht einmal, wer ich bin. Stirbt sie?
Momentan ist keine Lebensgefahr. Die Verstopfung hat sich gelöst.
Ich sorge dafür, dass der Arzt Sie morgen anruft.
- Wer war das? - Danke. - Wiederhören.
- Wer war denn das? - Alles gut, Frau Kuhn. Alles gut.
Nein!
Ich will... - Frau Kuhn, alles gut.
Morgen können Sie nach Hause, ruhen Sie sich aus.
Nein, ich will nach Hause zu meinem Mann!
♪ Der Mond ist aufgegangen,
♪ Die goldenen Sternlein prangen
♪ Der Wald steht schwarz und schweiget,
♪ und aus den Wiesen steiget
♪ der weiße Nebel wunderbar.
♪ Wie ist die Welt so stille
♪ und in der Dämmerung Hülle
♪ so traulich und so hold!
♪ Als eine stille Kammer,
♪ wo ihr des Tages Jammer
♪ verschlafen und vergessen sollt!
♪ Seht ihr den Mond dort stehen?
♪ Er ist nur halb zu sehen
♪ und ist doch rund und schön!
♪ So sind wohl manche Sachen,
♪ die wir getrost belachen,
♪ weil unsere Augen sie nicht sehn.
Bald gibt's was zu essen, ja?
Frau Cosatto, ist alles in Ordnung?
Geht's Ihnen nicht gut?
Man kann nur hoffen, dass es einem selber nie so geht.
Das Singen scheint ihr zu helfen.
Ich nehme noch Ihre Vitalzeichen.
Haben Sie Schmerzen auf einer Skala von eins bis zehn?
Nein?
Aber nicht die Zähne zusammenbeißen, ja?
Wenn Sie Schmerzen haben, sollten Sie was nehmen.
Ich bin so dankbar. Der Bericht kam. Er ist negativ.
Ich habe keinen Krebs.
Und wissen Sie, was?
Ich kündige meinen Scheißbürojob.
Die können mir alle den Buckel runterrutschen.
Das finde ich gut.
Sie sollten aber mehr trinken. Damit Sie schnell hier rauskommen.
Meinen Sie, es wär schön für die Frau,
wenn ich ihr Musik abspielen würde?
Probieren können Sie es.
Ah! Wart ihr grad bei Frau Bilgin? - Ja.
Und? Die Angehörigen waren aufgeregt.
Es ist schwierig. Sie wollen, dass alles Mögliche gemacht wird.
Wir glauben, das ist nicht im Sinne der Patientin.
Aber sie kann leider kaum Deutsch. - Und die Patientenverfügung?
Davon wollten sie nichts wissen. Wir brauchen eine Übersetzerin.
Macht ihr eine Notiz in die Akte? - Ja.
Sie beklagen sich, dass nie wer bei der Mutter vorbeischaut.
Ich kann mich nicht vierteilen.
Fragt Dr. Akin, ob sie morgen mitkommt.
Sie spricht Türkisch. Ist besser als eine Übersetzerin.
Okay, machen wir. - Amélie?
Frau Kuhn muss man hochsetzen und ihr beim Essen helfen.
Zwei weitere auch. - Das schaffst du schon.
Ich habe geklingelt. Sonst wären Sie nie gekommen.
Hallo, ihr Süßen.
- Hallo. - Floria!
Ich habe euch was mitgebracht. - Danke!
Schön, dass Sie da sind. - Ich bin gleich bei Ihnen.
Okay.
Ich messe erst mal Ihre Vitalzeichen, ja?
Für mit dem Essen.
Danke.
Ich dachte, das Klingeln bringt mir endlich die Antibiose.
Es ist doch eh schon viel zu spät.
Ich weiß, Frau Lauber, es ist nicht ideal.
Haben Sie Schmerzen auf einer Skala von eins bis zehn?
Zwei. - Zwei.
Gut.
Mein Mann und ich wollten ein Jahr lang segeln gehen.
Nächste Woche wäre es losgegangen.
Aber mit dem Sack am Bauch kann man ja nicht schwimmen gehen.
Es gibt Badekleider für Stomaträgerinnen.
Wir mussten alles stornieren.
Wer weiß, ob wir es überhaupt noch machen können.
Die Einstichstelle ist entzündet.
Ich sagte Ihrem Kollegen, dass was nicht stimmt.
Aber er hat nichts gemacht. Schlamperei.
Legen Sie einen neuen Zugang? - Geht ganz schnell.
Bei mir geht das nie schnell. Die müssen immer hundertmal stechen.
Au! Passen Sie doch auf, das tut weh!
Es tut weh, weil es entzündet ist, nicht, weil ich nicht aufpasse.
Halten Sie das bitte drauf.
Es geht nicht. Kann ich Ihnen jetzt schon sagen.
Machen Sie bitte eine Faust. - Ich weiß, dass es nicht geht!
Hier ist nie Ruhe.
Das hat noch nie jemand auf Anhieb geschafft.
Floria, 3. Stock. - Habt ihr ein Frauenbett?
Eine Patientin hat Verdacht auf Pneumonie,
In der Pneumo ist alles voll. - Wir sind fast voll.
Habt ihr auf der Inneren gefragt? - Überall. Alles ist voll.
Ähm... Okay, sag dem Transport: bitte in Zimmer 2.
Die Patientin heißt Frei, Jahrgang 65.
Ja, Frau Frei, Jahrgang 65, alles klar.
Ein Sozialfall, Alkoholikerin und braucht Sauerstoff.
War sie auffällig? Aggressiv oder ähnliches?
Nein, nicht wirklich. - Okay. Tschüss.
Ja, jetzt hast du viele Karten.
So!
Gehen Sie drei in die Cafeteria? Dann habe ich Ruhe für die Pflege.
Ja, klar, machen wir.
Kommt, Kinder. - Wir spielen nachher weiter, okay?
Bis gleich. - Tschüss. Bringst du mir Schokolade mit?
Versprochen?
Danke schön. - Bitte.
Danke, dass Sie mich gerettet haben.
Sie können Ihrem Mann sagen, dass Sie mehr Ruhe brauchen.
Ja, das könnte ich.
Aber vielleicht ist bei mir ja schon bald ewige Ruhe.
Und bei Ihnen? Alles gut?
Ja, heute ist viel los.
Ich messe Ihre Temperatur.
Und privat?
Als ich letztes Jahr hier war, waren Sie mitten in der Trennung.
Na ja.
Mit Kind ist man leider nie so wirklich getrennt.
Das ist sicher nicht einfach.
Aber immer noch besser als Krebs.
Entschuldigung. Floria, 3. Stock.
Herr Song kann abgeholt werden. - Ja, bin gleich da.
Schmerzen auf einer Skala von eins bis zehn?
Nein.
Das Morphium ist das einzig Positive an der ganzen Sache.
Alles tipptopp. - Vor dem Essen einnehmen, ja?
Das Tumorboard morgen macht mir Bauchschmerzen.
Macht das Sinn? Eine OP nach der anderen.
Dann wieder Chemo?
Lohnt sich das überhaupt?
Sie müssen nicht gleich antworten. Ich laufe nicht weg.
- Wir sind am Essen. - Ich will nur gute Nacht sagen.
Emma, Mama will mit dir reden.
Hallo, Mama. - Hallo, meine Süße.
Hattest du einen schönen Tag? - Ja.
Was habt ihr in der Schule gemacht? - Rechnen.
Nur Rechnen? - Nein. Schreiben auch.
Schreiben auch. Und nach der Schule?
Wir waren auf dem Spielplatz und haben Eis gegessen.
In Winter ein Eis? Wow.
Da bin ich aber neidisch.
Was hattest du für ein Eis? Lass mich raten: Erdbeere?
Mama, ich muss gehen. - Nein, bleib doch noch kurz.
Mama hört doch so gern deine Stimme.
Ich freue mich, wenn du wieder bei mir bist.
Dann machen wir was Schönes, ja?
Emma?
Floria? Ich brauche den Giftschrankschlüssel.
Ich muss in den Aufwachraum. Ist Amélie bei dir?
Jemand braucht Hilfe beim Essen. - Weiß nicht, wo sie ist, sorry.
Dr. Strobel? Dr. Strobel!
Ich habe mehrfach angerufen wegen Robert Leu.
Sein Befund kam heute. Sie wollten mit ihm reden?
Das Dickdarm CA. Das mache ich morgen.
Er wartet schon den ganzen Tag.
Wie gesagt, ich kümmere mich morgen darum.
Man kann nicht so mit den Leuten umgehen: das Recht auf Information!
Ich habe das Recht, heimzugehen! - Es kostet Sie zehn Minuten.
Ich war den ganzen Tag im OP, ohne Pause, okay?
Nein, das ist nicht okay.
Das ist Herr Song, geboren 1959.
Hatte eine Appendektomie, keine Komplikationen.
Er konnte bereits Wasser lösen.
Er hat eine Metamizol-Allergie
und bekommt deshalb Oxycodon-Tropfen.
Okay, danke.
Herr Song? Bitte stehen Sie nicht alleine auf für das WC, ja?
Nicht aufstehen.
Hier klingeln.
Sie haben Schmerzen?
Gut, ich hole Ihnen was.
Für mich bitte auch. - Ist gut.
Kommt die Ärztin heute noch?
Ich wäre gleich noch zu Ihnen gekommen.
Es ist doch schon so spät.
Leider schafft sie es heute nicht mehr. Es tut mir so leid.
Sie spricht auf der Morgenrunde um 7 gleich mit Ihnen.
Kommen Sie bitte schnell.
Frau Kuhn, geben Sie mir das bitte mal. Danke.
Herrgott, du solltest ihr doch beim Essen helfen.
Aber ich sagte doch, dass ich... - Mit rumtrödeln wird das nie was!
Mach sie sauber und hilf ihr, was zu essen.
Mach dein Anwesenheitslicht an. - Vergessen.
Ich brauche den Schlüssel. - Hilfst du mir kurz?
Ich war nicht mal bei all meinen Patienten.
Ich mach das nicht mehr lang. Beine aufstellen. Ja, so.
Danke. Legen Sie die Hände auf den Bauch.
Und auf drei können Sie stoßen helfen. - Gut.
Eins, zwei, drei. Gut.
Danke.
Frau Frei?
Ja, warum? - Machen Sie sofort die Zigarette aus.
Ich stehe doch auf dem Balkon. - Hier auch nicht rauchen.
Es ist saugefährlich mit dem Sauerstofftank.
Ich pass auf.
Geht's noch? - Geben Sie mir die Zigaretten.
Sicher nicht, spinnst du? - Sonst rufe ich die Security.
Das Feuerzeug auch.
Sie kriegen es bei der Entlassung. - Wer's glaubt.
Sie sollten auch den Sauerstoff nicht abnehmen.
Ja. Zufrieden?
Jetzt gehen Sie bitte wieder auf Ihr Zimmer.
Lasst mich doch alle in Ruhe. Scheißspiesser.
Ist was mit Ihrem Vater?
Nein, sein Nachbar, Herr Leu, ist weg.
Er geht manchmal runter zum Rauchen.
Als ich von der Cafeteria kam, war sein Schrank leer und er weg.
Herr Leu!
Ich glaube, ihm geht's nicht gut.
Ja, hier Leonie?
Leonie, allergische Reaktion auf Metamizol.
Symptome? - Starker Ausschlag und Juckreiz.
Okay, hol 2 Milligramm Clemastin. Ich komme.
2 Milligramm? Gut, mache ich.
Das ist eine allergische Reaktion, die Ärztin kommt.
Ich hole ein Gegenmittel. Ihnen geht's gut?
Mir geht's prima.
Danke. Herr Song, ich gebe Ihnen jetzt ein Gegenmittel, ja?
Dann wird es gleich besser.
Misst du bitte seinen Blutdruck?
Floria. Blutdruck.
Alles gut, Herr Song.
Das mit dem Ausschlag dauert noch einen Moment.
Ist normal. - Gut.
Ich komme nachher noch einmal. Sonst einfach klingeln.
Ich habe die Schmerzmittel der beiden verwechselt.
Hey. Mach dich deswegen nicht fertig.
Wir alle machen Fehler.
Ich mach noch schnell eine Notiz in die Kurve.
Ich habe bei der Jungen vor 25 Minuten Tee bestellt.
Vor 25 Minuten. - Inzwischen war doch die Hotellerie hier.
Ja, aber die haben nicht den Tee. Pfefferminztee, keinen Scheißtee.
Wozu die Privatversicherung, wenn man wie der letzte Dreck
behandelt wird und ewig warten muss? - Ich bringe Ihnen gleich den Tee.
Nicht "gleich". Ich will jetzt den Tee! Jetzt!
Ich will mit Ihrem Vorgesetzten reden!
Was hast denn du mit Amélie gemacht?
Sie hat vorhin geweint.
Ich glaube, meine Mutter atmet nicht mehr.
- Frau Bilgin? - Bitte machen Sie was.
Bitte.
Wir leiten eine Reanimation ein, ja?
Ja, machen Sie. Bitte! Machen Sie!
Herr Bilgin, warten Sie lieber draußen.
Frau Bilgin, 69, Speiseröhren CA, metastasierend, Erstdiagnose.
Schlechter Allgemeinzustand.
Reanimationsstatus? - Keine Patientenverfügung.
Okay, volle Reanimation. Ich löse dich ab.
15 Liter Sauerstoff, bitte. Beatmung bereit.
Lassen Sie uns rausgehen, Herr Bilgin.
Stirbt sie?
Sie versuchen alles, um sie zurückzuholen.
- 27, 28, 29, 30. - Ich hole meine Brüder.
Eine Rhythmuskontrolle, schnell Pause.
Kammerflimmern. Weiter animieren, 150 Joule laden.
Laden. Alle weg vom Bett.
Schock!
Schock abgegeben. Weiter reanimieren.
Adrenalin aufziehen, 1 Milligramm.
Es tut mir sehr leid. Wir haben alles probiert.
Ihre Mutter ist leider trotzdem verstorben.
Was ist los? Wieso ist sie plötzlich gestorben?
Um das herauszufinden, braucht es eine Obduktion.
Sie waren kein einziges Mal bei meiner Mutter!
Niemand in dem Drecksladen kümmerte sich um sie!
Ich tippe auf eine Lungenembolie.
Das kann die Pflegende nicht voraussehen.
Sie tippen, aber wissen tun Sie es nicht!
Aber wir wissen, dass Ihre Mutter sehr krank war.
Ihre Aussichten waren sehr schlecht.
Ich habe Herrn Osmani für dich abgeholt.
Danke.
Ich war nicht einmal bei ihr.
Sie wäre die Letzte auf meiner Runde gewesen.
Ich sage den Söhnen, dass sie reinkommen können.
Und du machst kurz Pause.
Bravo, ein neuer Rekord.
Eine Stunde, drei Minuten, zehn Sekunden für einen Tee.
He. He!
Sind Sie wahnsinnig? Die kostet 40'000 Franken!
Holen Sie die Uhr zurück, oberblöde Kuh!
Sie sind ein Oberarschloch, obwohl Sie am Verrecken sind.
Geht's?
Ich habe die Uhr eines Patienten aus dem Fenster geworfen.
Was?
Ich habe eine 40'000 Franken teure Uhr aus dem Fenster geschmissen.
Eine 40'000 Franken teure Uhr hinausgeschmissen?
Er hat immer die Zeit gestoppt, also warf ich sie hinaus.
Du hast sie wirklich aus dem Fenster geworfen?
Sorry, das ist großartig!
Das ist großartig!
Du warfst eine 40'000-Franken-Uhr aus dem Fenster?
Aus dem Fenster.
40'000 Franken?
Wer macht schon so was!
Ich schaue hier nach dem Rechten, du suchst die Uhr.
Okay. - Okay.
Sie sollten nicht hier draußen sein.
Oben darf ich ja nicht rauchen.
Ziehen Sie oben Ihren Sauerstoff wieder an. - Ja.
Ich habe Ihre Uhr nicht gefunden.
Ich melde es morgen der Pflegedienstleitung
und der Verwaltung, vermutlich wird dann
ein Verfahren gegen mich eingeleitet.
Ich weiß nicht, ob die Spitalversicherung zahlt.
Wahrscheinlich nicht.
Ich werde Ihnen die Uhr abbezahlen.
Das wird einige Jahre dauern. Viele Jahre.
Scheiß auf die Uhr. - Was?
Scheiß auf die Uhr.
Ich brauche sie eh nicht mehr.
Wie sehen Sie denn aus?
Ihr Gesicht ist auch dreckig.
Tut mir leid, dass ich gesagt habe, Sie seien am Sterben.
Nein, nein.
Sie haben ja recht.
Pankreaskrebs ist eine der tödlichsten Krebsarten.
Das kann man auf Wikipedia lesen.
Ich habe es noch niemandem gesagt.
Nicht einmal meiner Frau.
Wir sind erst ein Jahr verheiratet.
Ich verstehe es nicht.
Ich lebe so gesund.
In meiner Familie wurden alle uralt.
Wieso ich?
So ein Scheiß!
Sorry.
Sie müssen sicher ständig Arschlöcher wie mich trösten.
Öfter mal.
Aber es gibt noch Schlimmere als Sie.
Wirklich?
Nein, vielleicht nicht.
Wenn Sie die Uhr finden, können Sie sie behalten.
Und wenn der Arzt morgen sagt, dass Sie doch nicht sterben?
Dann beschwere ich mich über Sie.
Danke.
Danke.
Das geht doch nicht. Kann ich ein anderes Zimmer haben?
Der Nachtdienst gibt Ihnen Ohrstöpsel.
Morgen schauen wir, was sich machen lässt.
Bitte stehen Sie nicht alleine auf. Läuten Sie, ja?
Mademoiselle. Sind Sie morgen hier?
Ja. Bin ich.
Bea hat's mir schon erzählt. War viel los, was?
Ich bin nicht mal mit Runde zwei durch.
Ich mache sie für dich, okay? - Danke.
Hallo, ich muss kurz was holen.
Der Nachtdienst kommt gleich vorbei.
Danke. Schönen Feierabend.
Amélie? Es war etwas hektisch heute.
Ich habe nicht getrödelt. - Ich weiß. Tut mir leid.
- Tschüss zusammen. - Tschüss.
Sei nicht zu nett. Sonst gewöhnt sie sich noch daran.
Brauchst du noch Hilfe? - Nein, danke.
Schönen Feierabend. - Danke.
Tschüss. - Tschüss.
Sie?
Die haben Sie vorhin gesucht, oder?
Danke. - Schon gut.
Frau Frei?
♪ Hope there's someone who'll take care of me.
♪ When I die, will I go?
♪ Hope there's someone who'll set my heart free.
♪ Nice to hold, when I'm tired.
♪ There's a ghost on the horizon
♪ when I go to bed.
♪ How can I fall asleep at night?
♪ How will I rest my head?
♪ Oh, I'm scared of the middle place
♪ between light and nowhere.
♪ I don't want to be the one left in there,
♪ left in there.
♪ There's a man on the horizon.
♪ Wish that I'd go to bed.
♪ If I fall to his feet tonight
♪ will I rest my head?
♪ So here's hoping I will not drown
♪ or paralyze in light.
♪ And godsend I don't want to go
♪ to the seal's watershed.
♪ Hope there's someone who'll take care of me.
♪ When I die, will I go?
♪ Hope that someone will set my heart free.
♪ Nice to hold, when I'm tired.
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