All language subtitles for Die Diplomatin 3 Jagd durch Prag.deu

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Original subtitles

(Karla Lorenz)

(Thomas Eick)

(Alma Lorenz) (Arno Lorenz)

(Lena Fischer) (Sean Miller)

(Nikolaus Tanz) (Christina Markgraf)

Verzeihen Sie mir die Sentimentalität! Aber Prag

ist mir ans Herz gewachsen. Daher bin ich etwas traurig,

dass ich heute meinen Abschied nehme

und Ihnen gleich eine Frau vorstelle,

von deren Integrität und Qualität ich überzeugt bin.

Ich präsentiere Ihnen meine Nachfolgerin und

Botschafterin in Prag, Karla Lorenz.

Ich bin stolz auf dich. Danke dir!

Tschechien ist als Nachbar Deutschlands wichtiger Verbündeter.

Uns verbinden eine Jahrhunderte lange Geschichte, eine Kultur.

Und heute, 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs eben auch

wieder eine tiefe, enge Freundschaft.

Ein großes Dankeschön an meine Tante. Danke dir!

Vielen Dank! Heute wollen wir feiern.

Schwesterchen! Gut gemacht! Danke! Danke dir!

Hast du einen Moment für mich? Ja.

Die Glamourshow da drin ist nicht so deins?

Du rettest lieber die Welt.

Ah! Ah!

He! ... Komm mal! Ja.

Ist alles okay? Es geht mir gut.

Ich bin deutsche Staatsbürgerin. Alles gut.

Ich muss in die Botschaft. Ja. ... Helfen Sie doch mal!

This is an emergency call! Yes! Please!

Ja? Hm! ... Nee! Lass mal! Lass! Nicht?

Okay! Forget it! Ja, sorry! Forget it!

Mozart.

Das erinnert mich an Paris.

Das ist lange her. - Viel zu lange.

* Nicht zu verstehen. *

Im wievielten Monat sind Sie?

Im achten. Und wie heißen Sie?

Lena Fischer. Sie sollten jetzt ins Krankenhaus

zur Kontrolle, ja? Nein! Nein! Ich will hierbleiben.

Kann ich den Botschafter sprechen? Ich bin die Botschafterin.

Was ist los mit Ihnen? Sie wirken so verstört.

Sean und ich waren im jüdischen Viertel und

da hielt ein Wagen. Diese Männer wollten ihn in den Wagen ziehen.

Wer ist Sean? Mein Verlobter, Sean Miller.

Ist er auch Deutscher? Nein, er ist Amerikaner.

Und was waren das für Männer?

Ich weiß nicht.

Und diese Männer haben Ihren Verlobten entführt. Ja?

Ich weiß nicht. Ich bin hingefallen. Als ich

hochgekommen bin, war er weg.

Karla! Deine Gäste warten. Herr von Dorssen macht weiter.

Der US-Botschafter, der Außenminister ...

Ich weiß. Danke! Das ist Burkhard von Dorssen,

Gesandter der Botschaft und mein Stellvertreter.

Er kümmert sich um Sie. Einverstanden?

Du wartest kurz hier. Ich hole dir den Goldblum.

Papa! Als du 9 warst, da hatten

wir für dich eine Geburtstagsparty arrangiert.

Alle deine Freunde tobten durch den Garten.

Und du saßest die ganze Zeit oben in deinem Baumhaus ganz allein,

als ginge dich das alles nichts an. Danke, dass du gekommen bist!

Ich muss mich um Pia kümmern.

* Pia lacht. * Da! Ha!

Karla! Seine Exzellenz Mr Goldblum, Botschafter der USA.

It's a pleasure to meet you, your excellency.

Frau Lorenz, Ihre Tante speaks very highly of you.

Das freut mich. Danke! Unterschätze Mr Goldblum nicht!

Der Mann ist eiskalt. - Oh, Alma!

This is Mr Whitley, CIA resident in der Botschaft.

Your excellency! Sie müssen heute viele Hände schütteln.

Ja, ist mir ein Vergnügen. Frau Botschafter!

Excuse me for a second! Okay!

Ich mach das schon.

Die junge Frau ist im Prehorovski- Salon. Sie kann sich dort

etwas ausruhen. Aber ich halte ihre Geschichte für unglaubwürdig.

Das jüdische Viertel ist ein beliebter Touristenbezirk.

Solch ein Vorfall hätte für Aufsehen gesorgt.

Was sagt die Polizei? Die weiß

nichts davon. In den Krankenhäusern wurde kein Sean Miller eingeliefert.

Und wenn Sie gestatten,

er ist Amerikaner. Das fällt nicht in unsere Zuständigkeit.

Sie ist deutsche Staatsbürgerin. Ja. Aber ich hoffe,

sie bindet uns keinen Bären auf.

* Türgeräusch. *

Geht es Ihnen besser?

Was ist mit Sean? Meine Leute arbeiten daran.

Hören Sie!

Ich verstehe nicht, was hier vor sich geht.

Erklären Sie es mir! Ich verstehe es auch nicht.

Sie sind nach Prag gekommen, um Urlaub zu machen?

Ja, bevor der Kleine kommt.

Ich habe das Gefühl, Sie sagen mir nicht die Wahrheit.

Den hat mir Sean geschenkt.

Er sagt, jeder braucht einen Schutzengel.

Hm, hm!

Wo haben Sie sich kennengelernt? In Wiesbaden.

In einer Bar. Er war mit

seinen Kameraden da. Er ist bei den US-Streitkräften?

Er war in Wiesbaden stationiert. Hm! Und jetzt?

Sie haben ihn versetzt. Aber ...

Das muss er Ihnen selber sagen.

Was denn? Lena! Wenn ich Ihnen helfen soll,

und das möchte ich gerne, dann müssen Sie offen sein und klar!

Hier! Das müssen Sie sehen! Was ist das?

Da sind Videos drauf. Das müssen Sie sehen!

Dann werden Sie es verstehen. Bitte!

* Jemand stöhnt. *

Karla!

Draußen sind Leute, die du treffen musst,

wichtige Leute. Ich verstehe nicht, was du hier tust.

Schau dir das mal an hier!

Frau Botschafterin! Ja.

Der Sean Miller ... Ja?

Der ist hier.

Hello! Lena! Hörst du mich?

Treten Sie von dem Tor weg!

Meine Verlobte ist drin, Lena Fischer. Können Sie uns helfen?

Er hat ein Holster, möglicherweise bewaffnet.

Verständigen Sie die Polizei! Nein! Moment!

Was will der? Ich weiß es nicht.

Womöglich Asyl beantragen. Du kannst ihn nicht hereinlassen.

Der Meinung bin ich auch. - Können ...

Rufen Sie die Polizei! Moment!

Was, wenn die Tschechen ihn an die USA übergeben?

Das ist nicht unser Problem. Das ist Angelegenheit der Tschechen.

"Lena Fischer ist bei euch."

Ich will wissen, was er zu sagen hat.

Öffnen! Das verantworten Sie!

Freeze! Put your hands up!

Don't move! Let's go!

Stop!

Don't move!

Okay! - Okay!

Follow me!

Lena! - Hey! Hey! Hey!

Hallo!

Das ist die Botschafterin. Mister Miller!

Ma'am Ambassador! Sean Miller, Sergeant first class,

1. Marine Regiment, US-Marine Corps.

Ich bitte um Asyl in der Bundesrepublik Deutschland.

* Jemand stöhnt. *

Das ist eine geheime Einrichtung

der CIA. Im Osten, 3 Autostunden von Prag.

Auf einem Militärflugplatz der tschechischen Armee.

Das ist auf tschechischem Boden? Yes, Ma'am!

Und Sie waren dort eingesetzt? Yes, Ma'am! Für 2 Monate.

Ich war Teil der Wachmannschaft. Schutz der Anlage, Sicherheit.

Und Sie hatten auch Kontakt mit den Gefangenen?

Nein. Um die Gefangenen kümmern sich die CIA-operatives.

Sie führen die Befragungen durch

und sind zuständig für die Sonderbehandlung.

Was ist die Sonderbehandlung? Schlafentzug,

Erniedrigung, körperliche Beanspruchung, Schmerzen.

Das heißt, das sind keine Gefangenen nach internationalem

Recht? Die keinen Anwalt haben, keinen Kontakt zu ihrer Botschaft?

Kein Gericht? Nichts? Nein, nichts.

Uns wurde gesagt, das sind Terroristen,

eine Gefahr für die USA. Sean hat nur Befehle befolgt,

getan, was ihm gesagt wurde. Als ich

den Marschbefehl bekam, ich wusste nicht, was mich dort erwartet.

Ich bin Soldat. Ich tue, was man mir sagt.

Ich war in Afghanistan,

ich habe 3 Tours in Irak gemacht und ich habe getötet im Einsatz.

Aber das? Dafür bin ich nicht Soldat geworden.

Sie haben sich also unerlaubt von der Truppe entfernt?

Richtig? Yes, Ma'am! Ich hätte

um 0700 zum Dienst erscheinen müssen.

Ich habe entschieden, nicht zurück- zugehen. ... Wir haben

das entschieden.

Ihnen ist klar, was das bedeutet? Yes, Ma'am!

Sie werden auf ein Zimmer gebracht. Ruhen Sie sich dort aus!

Herr von Dorssen, bitte!

Kommen Sie bitte!

Ich wünsche Ihnen

für Ihren Ruhestand alles Gute! Vielen Dank!

Als Geschenk Ihrer Kolleginnen und Kollegen

darf ich Ihnen diesen Gutschein für ein Wochenende im Alten Land

und dieses Buch "103 Rezepte für tschechischen

Apfelstrudel" überreichen. Oh, nein! Danke!

Vielen Dank! Alles Gute!

Genießen Sie Ihre Party! Ich kümmere mich drum.

Sie haben eine alte Dame sehr glücklich gemacht. Warten Sie!

Hier! Ein Glas Apfelmost. Hm!

Christina Markgraf, Bundes- nachrichtendienst. Ich bin die Neue!

Verbindungsperson. Freut mich!

Wir wurden uns nicht vorgestellt. Ich habe ein Büro im Souterrain.

Also im Keller. Da verirren Sie sich bestimmt nicht so oft hin.

Was bringt Sie hier nach oben? Ich habe gehört, es gibt Kuchen.

Und so was kann man vor dem BND nicht geheim halten. Sie sind Thomas Eick?

Der kommende Mann? Keine Ahnung, wovon Sie reden!

Staatssekretär Lämmle in Pension. Sie sind der geeignete Nachfolger.

Wenn der BND das sagt ... Entschuldigen Sie mich!

Ihre Versetzung nach Prag. Ja?

Da ist immer noch nichts entschieden.

Ich habe Sie empfohlen. Aber ... Okay!

Verstehe. Entschuldigung!

Karla! Was kann ich für dich tun?

Ich habe dir ein Video geschickt. Schau es dir bitte an!

Eine amerikanische Black Site

"auf tschechischem Boden." Ist das ein Scherz?

"Nein! Kannst du es dir sofort anschauen?"

Okay! Ich kümmere mich darum.

Sie können mich gleich begleiten!

Wenn Sie etwas brauchen, es ist jemand vor der Tür.

Danke! Danke!

Du hast Ihnen das Video gezeigt. Du solltest auf mich warten!

Es ging nicht anders.

Hey!

Wir kriegen das hin. Okay?

* Jemand stöhnt. *

Halten Sie das für authentisch?

Das kann man auch in Kreuzberg im Keller herstellen.

Ich lasse es untersuchen. Ihre spontane Einschätzung?

Offiziell foltern die Amerikaner nicht.

Eine Black Site auf tschechischem Boden?

Schwer vorstellbar. Foltergefängnisse in Bulgarien

und Polen waren auch nicht vorstellbar.

Die Zeiten haben sich geändert. Ach, wirklich?

Die USA und Tschechien sprechen über

die Stationierung von US-Truppen.

Nur weil die Tschechen US-Truppen in ihrem Land wünschen,

bauen sie ihnen keine Folterkammern.

Kann ich Sie alleine sprechen? Ja.

Wenn wir einen desertierten US-Marine in unserer Botschaft

Schutz gewähren, einen der Lügen verbreitet, das sehen die USA

nicht gerne. Kritisieren wir ihre Antiterrorpolitik,

stoppen die sofort den Flow an Geheiminformationen.

Zuerst: Ist er glaubwürdig? Ja. Und ist er den Ärger wert?

Mensch, Karla! Noch nicht mal 24 Stunden in Prag

und gleich der große Aufschlag.

"Du warst noch nicht mal beim Staatspräsidenten,

um deine Ernennung abzugeben. Ist das morgen?"

Glaubst du, dass es ein Fehler war? Mir wäre lieber,

er säße bei der tschechischen Polizei.

Ja. Aber er ist zu uns gekommen. Wenn die Amerikaner ihn kriegen,

wird er nach dem Espionage Act angeklagt.

Und das bedeutet die Todesstrafe. "Karla, hör auf! Das weiß ich

alles. Komm mir nicht mit moralischer Verpflichtung!"

Wir müssen rauskriegen, woran wir sind. Du musst das rauskriegen!

"Wir überprüfen seine Geschichte. Der BND checkt die Videos."

Morgen wissen wir mehr. Bis dahin bleibt er da.

Danke, Thomas!

Wenn an der Sache nichts dran ist, fällt uns das auf die Füße.

Karla! Einen Gast habe ich hier festgehalten.

Darf ich vorstellen: Herr Lazlo, der tschechische Außenminister.

Es ist mir eine große Ehre! Ich gratuliere Ihnen!

Oder warten wir lieber bis morgen?

Der Termin ist nur eine Formsache.

Ich melde mich noch bei dir, bevor ich fahre.

Bitte!

Auf diesem Balkon stand 1989 Ihr Außenminister

und verkündete den Menschen, dass ihre Ausreise

genehmigt ist. Ich kann mich gut

an diesen Tag erinnern. Das war der Moment, als ich beschlossen habe,

dass ich in den diplomatischen Dienst möchte.

Wir verdanken unsere Freiheit immer wieder Menschen, die bereit sind,

ihr Herz in die Hand zu nehmen und das Richtige zu tun.

Denken Sie nicht? Doch! Ja!

Der Magen?

Mm!

Was halten Sie von der Situation?

Mir wäre wohler, Sie wären noch da.

Sie hat vielen Leuten vor den Kopf gestoßen.

Sie hat die Gäste nicht

verabschiedet. Sie werden zu tun haben,

das wieder glattzubügeln. Sie braucht jetzt starke Berater,

die ihr helfen, die richtige Entscheidung zu fällen.

Sie können sich auf mich verlassen.

Ich habe Ihre Tante nach dem Grund Ihrer Abwesenheit gefragt.

Ich kann dazu jetzt nichts sagen.

Natürlich! Aber vielleicht kann ich Ihnen einen Ausweg bieten.

Sie sind in einem Dilemma. Gewähren Sie dem Mann Schutz,

verärgern Sie die USA. Weisen Sie ihn ab, frisst Ihre Presse Sie auf.

Und der Ausweg? Eine tschechische Garantie,

dass Sergeant Miller bei uns sicher ist.

Seine Vorwürfe werden geprüft. So lange wird er nicht ausgeliefert.

Und was wäre so eine Garantie wert?

Ihre Tante hat mich gewarnt, dass Sie direkt sind.

Darf ich Ihnen eine sehr direkte Frage stellen?

Ist etwas dran an den Vorwürfen? Natürlich nicht!

So eine Garantie wäre eine Option. Ja.

Die beste Option.

Ich danke Ihnen!

* Jemand klopft. *

Mister Miller?

* Gedämpfte Stimmen. *

Mister Miller? * Gedämpfte Stimmen. *

* Stimmen und Lachen aus dem Badezimmer. *

Diese Schuhe sind der Albtraum. Ich werde mich nie daran gewöhnen.

Nimmst du mir übel, dass ich mit Lazlo

gesprochen hab? Nee. Ich wusste nicht,

dass ihr euch so gut kennt. Das war damals in Paris. Er war Teil

einer tschechischen Delegation, und ich war

Botschaftssekretärin. Das ging nur so

ein paar Wochen. Na ja!

Hast du Angst vor dem, was jetzt kommt?

Es kommt nichts mehr. Ein paar Monate

in Berlin, dann der Vorruhestand. Das meine ich ja.

Ich kann mir vorstellen, dass es für dich schwer ist aufzuhören.

Und wegen Lazlo. Es war gut, mit ihm zu sprechen. Aber jetzt ...

... halte ich mich raus.

Dein Posten. Daran muss ich mich gewöhnen.

Danke schön!

Das ist unglaublich.

Zeig mal her!

Toll, Pia! - So viele Details. Einfach so

aus dem Kopf. Toll!

* Alma und Karla sprechen tschechisch. *

Karla! Ich bin unfassbar stolz, auf das, was du geschafft hast.

Auf den Beginn einer Dynastie! - Na ja!

Für eine Dynastie fehlt ja wohl Entscheidendes.

Was ist eine Dynastie? - Eine Dynastie

ist eine Familie, in der die Traditionen

von den Eltern an die Kinder weitergegeben werden.

Aber Tante Alma hat keine Kinder. - Oh, Arno!

Und Karla ...

Papa! Würdest du heute ein bisschen weniger trinken?

Für mich? Darf ich auch mal?

Karla! Ich finde es fantastisch.

Danke! Auf dich!

Arno! Du hast eine großartige, talentierte Tochter.

Ich weiß, dass sie Talent hat. Nur irgendwann geht es

auch darum, was man aus seinem Talent macht.

Ja.

Wusstest du übrigens, dass sich Alexander scheiden lassen will?

Nein. Das tut mir leid, Alexander!

Ich frage mich, warum ausgerechnet meine Kinder, kaum haben

sie etwas Gutes im Leben erreicht, sofort einen Weg finden,

alles kaputt zu machen. Das kann ich dir sagen.

Wir haben ein leuchtendes Beispiel an destruktiver Energie.

Ich denke, dafür gibt es nur eine Erklärung: Schwäche.

Gut! Das reicht! - Arno! Wirklich!

Papa! - Ich warte unten an der Bar.

Schon gut, Pia! Schon gut! Was ist, wollen wir noch ein Bild malen?

Warum machst du immer alles kaputt? Vielleicht von

so einer roten Straßenbahn?

He! Ach! Tut mir leid! Wirklich!

Ich hatte fest vor, dass es diesmal nicht ...

Du musst dich doch bei mir nicht entschuldigen.

Das ist der Unterschied zwischen uns:

Du rennst nicht einfach weg.

Kommst du wieder mit? Komm!

Bitte! Karla!

He! Du weißt, er ist einfach nur einsam.

Natürlich ist er einsam! Du bist einsam. Ich bin einsam.

Tante Alma ist einsam.

Karla! Wir sind alle einsam.

Dafür gibt es keine Entschuldigung.

Der Mann ist desertiert. Es geht hier ums Prinzip.

Papa! Kannst du das vielleicht mal etwas leiser exekutieren!

Und Alma! Wir hatten was abgemacht. Was denn? Wir?

Komm! ... Tschuldigung! Dieser Mann ist Marineinfanterist.

Und gerade in der Infanterie steht der Soldat total allein im Felde.

Kann er sich nicht auf seine Kameraden verlassen,

ist er verloren. Ja.

Wenn ich heute noch mal vor der Wahl - Ja, ja!

stünde, ich würde nicht mehr zur Armee gehen. Die Werte

haben sich derart verändert. Nein, nein.

Ja. Es wäre auch ganz schlimm, auf dich zu verzichten. Ich muss los.

Einen schönen Abend! Was? Wohin willst du, Karla?

Habe ich da was Falsches gesagt?

* Nicht zu verstehen. *

* Die Frauen rufen auf Tschechisch. *

"Stepan's".

185! Stimmt so.

* Sie sprechen tschechisch. *

Vielen Dank!

* Sie sprechen tschechisch. *

Guten Abend! Dobry vecer!

Sprechen Sie Deutsch? Ja.

Bei Ihnen wohnt eine Freundin von mir, Lena Fischer, schwanger.

Hm! Bei ihr haben die Wehen eingesetzt.

Sie ist im Krankenhaus. Ich brauche ein paar Kleider von ihr.

"Lena Fischer", ja! Aber ...

Ja?

Danke!

Was kostet denn ein Zimmer hier?

Ab 80 Euro. Gar nicht so teuer.

Nein.

So, ich habe es gleich.

Hallo! Wollen Sie zu Eick? Der ist nicht mehr im Haus.

Ich habe mich über Sie erkundigt.

Hm? Frau Lorenz hat Ihnen geholfen.

Sie sind ihr Protege. Wenn Sie so wollen.

Richten Sie Herrn Eick aus, um 0700 machen wir

einen Satellitenüberflug über Millers Koordinaten.

Dort liegt ein Militärflugplatz. So weit, so gut.

So weit, so gut. Sonst noch was? Hm!

Die Verlobte ist bei der Bundespolizei bekannt.

Sie hat eine ganze Reihe Verstöße gegen BTMG. War ein Pillenjunkie.

Warum ist das relevant?

Junkies sind Lügner, die besten.

War Miller tatsächlich in so einem brisanten Einsatz,

dann wissen die Amerikaner, wo er ist.

Unsere Kommunikation dürfte ins Raster

gegangen sein. Wir kommunizieren verschlüsselt.

Das interessiert die nicht. Wenn Sie was Vertrauliches

zu sagen haben, dann tun Sie es so!

Stop! * Nur Mundbewegungen. *

Stop!

Stop! There is a weapon. Hey!

Stop it! Get out! Look at me!

Hey! Stop! There is a weapon.

Sean! Sean!

Sean! It's just a dream.

Hey!

Du musst jetzt cool bleiben! Okay? Ja.

Wir haben es fast geschafft.

* Er betet auf Englisch. Nicht zu verstehen. *

Weißt du übrigens auch, dass das

die größte Burganlage ist in Europa?

Ernsthaft? - Ja. Der Opa lügt nicht.

"Der BND hat das Gebiet überflogen. Ergebnis haben wir gegen Mittag."

Da bin ich beim Staatspräsidenten. Dann melde dich danach!

Was wir über Lena Fischer wissen,

lässt sie labil erscheinen. Und ihn damit auch.

Meinst du das oder der BND? "Karla, hör auf mit dem Scheiß!"

Ich bin auf dem Weg zum Minister.

"Ach, so! Klar! Solange du noch nicht"

Staatssekretär bist, kannst du so was nicht gebrauchen.

Ich bin mir in Bezug auf Miller nicht sicher.

"Wir haben das Video. Und sollte der Überflug

seine Geschichte bestätigen ..." "Wenn."

Wenn nicht, musst du Miller sehr schnell loswerden!

So schnell wie möglich! Und ohne Sentimentalitäten!

Boh! Sag mal, Thomas, was ist los mit dir?

Kein Kommentar.

Ich halte mich fest. - Das ist zu gefährlich hier.

Alexander sah, wie unermesslich

sein Reich war. Und er weinte bitterlich,

weil es nichts mehr für ihn zu erobern gab.

Im Ernst, Schwester! Ich bin stolz auf dich. Du machst das gut.

Danke dir! Was ist mit dir? Was ist mit der Firma?

Aufträge sind mies. Ich habe noch 2 Monate Luft und dann ...

Oh! Wenn du Hilfe brauchst, sagst du Bescheid!

Quatsch! Du hast selber Probleme.

Ich muss heute nach Berlin zurück. Kommst du allein klar?

Du meinst, ohne meinen kleinen Bruder?

Nein. Ich meine, weil Papa hier noch 2 Tage rumläuft.

Ja. Das werde ich auch überleben.

Komm mal her, du! Oh!

Warte mal! Was ist denn los?

Ich war immer in dem Irrglauben, die CIA

verfügt über modernste Technik. Guten Morgen!

Morgen! Die gehört mir privat.

Bei der CIA schätzen Sie low-tech ohne Verbindung zum Internet.

Das glaube ich gerne. Ja.

Darf ich?

Sehr schön. Danke!

Ich würde das Gespräch ja gerne fortsetzen. Aber bitte im Sitzen!

Eine gute Idee. Coffee, your excellency?

Das haben Sie sich gut ausgedacht hier.

Ja, ne? Hm!

Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Stadt noch einmal wiedersehe.

Früher war Prag eine Drehscheibe für Agenten aus Ost und West.

Heute ist es ein "junk yard". Ein Schrottplatz für altes Eisen.

Den Eindruck habe ich nicht.

Hm! Ich möchte etwas für Sie tun.

Sean Miller!

Sean Miller eignet sich nicht als Posterboy

für eine antiamerikanische Kampagne.

Sie sollten vorsichtig sein,

vor welchen Karren Sie sich spannen lassen!

Ich bin in 10 Minuten weg.

Bitte! Lesen Sie!

Keine Fotos! Keine Notizen!

Die Patientenakte aus der psychiatrischen Klinik

ist besonders aufschlussreich.

Ein unbedeutender Flughafen der tschechischen Luftwaffe.

Es gibt auf dem Gelände nur Wellblechbauten.

Mithilfe der Wärmesignatur können wir sehen,

wie viele Personen da drin sind.

Keine Hinweise auf Gefangene oder spezielles Wachpersonal.

Mit anderen Worten: "Nichts." Exakt.

Millers Beschreibung der Anlage trifft zu. Aber die kann er

aus dem Internet haben.

Was ist das? Das ist der Bereich,

in dem angeblich die Gefangenen sind.

Da ist niemand. Das sind Ölheizungen,

keine Menschen. Das lässt sich manipulieren.

Eine spezielle Dachisolation.

Sie sehen gerne James Bond, oder? Kann man das manipulieren?

Machbar? Ja. Aber sehr aufwendig. Wahrscheinlich?

Nein. Meine Experten sagen, es ist zu 99 % ein Lagerraum.

Bleiben die Videos. Richtig!

Wir haben das Video analysiert. Es ist echt.

Aber es ist mehrere Jahre alt. Diese Aufnahmen

stammen aus einem CIA-Gefängnis in Bulgarien aus 2007.

Er muss sie aus dem Internet haben.

Das Ganze ist ein Fake.

Herr Minister! Schön, dass Sie ... Frau Botschafterin!

Der Staatspräsident hat leider keine Zeit für Sie.

Das ist bedauerlich.

Und meine Regierung wird keine

Garantieerklärung für Sergeant Miller abgeben.

Darf ich fragen weshalb?

Es gibt keine US-Folter- gefängnisse in Tschechien.

Es wäre doch sinnvoll, wenn wir seriös überprüfen,

ob Millers Angaben stimmen

oder auch nicht. Es wurde überprüft. Dieser Mann

hat in Ihrer Botschaft nichts verloren.

Das ist ein Missbrauch der diplomatischen Immunität.

Ich war bereit, Ihnen eine Garantie für Sergeant Miller zu geben.

Aus Achtung vor Ihrer Tante. Jetzt teile ich Ihnen mit:

Solange Miller in der Botschaft ist,

werden Sie keinen Termin

beim Präsidenten bekommen, um Ihre Ernennungsurkunde zu übergeben.

Ich bin in meiner ganzen Karriere nicht so gedemütigt worden.

Das ist jetzt nicht hilfreich.

Herr Außenminister! Ja.

Dürfte ich Sie einen Moment alleine sprechen?

Ja, bitte! Alleine! Ohne irgendjemanden!

* Er spricht tschechisch. *

Sie sagten, dass es mutige Menschen braucht, die ihr Herz in die ...

Verzeihen Sie meine Sentimentalität!

Sie erinnern sich an eine Zeit,

als dieses Land nicht frei war. Eine bleierne Zeit.

Menschen wurden verhaftet, ohne Prozess,

misshandelt, verschwanden. Wie vielen Ihrer Freunde

ist das damals passiert?

Wir beide wissen, dass die CIA kein Foltergefängnis auf tschechischem

Boden hat, ohne dass die Regierung davon weiß.

Sie sind ein Teil dieser Regierung.

Es ist Ihr Land. Es ist Ihre Freiheit.

Zum Glück trete ich bald zurück.

Es ist wieder wie vor 40 Jahren.

In meinem Land herrscht die Angst vor Russland.

Die Annexion der Krim, Krieg in der Ukraine. Die Menschen fürchten

eine russische Invasion

wie 1968. Wir brauchen die Freundschaft

der Amerikaner.

Und meine Regierung tut

dafür Dinge, die ich lange Zeit nicht für möglich gehalten hätte.

Verzeihen Sie! Ich danke Ihnen!

"Thomas! Entschuldige! Er hat es praktisch zugegeben."

Das mag sein. Aber praktisch haben wir nichts in der Hand.

Ich werde jetzt mit Miller reden.

Wozu soll das gut sein? Bisher war alles gelogen.

Moment! Das wissen wir nicht.

Wenn es gelogen war, hatte er einen Grund dafür.

Der amerikanische Botschafter hat eine Protestnote abgegeben.

Dass der tschechische Präsident

dich nicht empfängt, ist ein Affront.

Wir reden hier von einem möglichen Kriegsverbrechen.

Exakt! "Möglichem"! Ich halte das für verschwindend wahrscheinlich.

Karla! Es ist genug. Ich gebe dir

"eine dienstliche Anweisung."

Es wird Zeit, die Reißleine zu ziehen!

Wenn Miller die Botschaft verlässt, wird er festgenommen.

Karla! Ich verstehe dich nicht.

Du hast mir gesagt, dass man die Spielräume nutzen muss.

Da beginnt die Menschlichkeit. Das ist nicht von mir.

Ich habe mich dran gehalten.

Ich will das Richtige tun. Ich sage dir, was das Richtige ist.

Ich bin anderer Meinung als du. Wie kann man so verbohrt sein?

Du machst alles kaputt,

was du dir aufgebaut hast. Und Thomas lässt dich machen.

Er denkt genauso wie du. Dann ist es noch schlimmer!

Er hat dich nicht unter Kontrolle. Der will Staatssekretär werden!

Er hängt seine Fahne nicht nach dem Wind.

So wie ich, meinst du.

Ich glaube, es ist besser, wenn du jetzt gehst.

Du wirfst mich raus?

Bis gestern war das hier ... mein Büro.

Ja. Und jetzt ist es meins.

* Die Tür fällt laut ins Schloss. *

"Adler, Redaktion Außenpolitik und Europa. Hallo!"

Alma hier. Störe ich? "Alma! Im Gegenteil."

"Hier ist tote Hose. Was gibt es?"

Ich hätte was zu besprechen.

* Jemand klopft an der Tür. * Mister Miller!

Ich war in Ihrem Hotel.

Ich habe ein paar Sachen geholt. Kommen Sie mit!

Kommen Sie bitte mit? Jetzt?

Ja, jetzt! Ich will dabei sein.

Ich habe nichts dagegen.

Nehmen Sie sich bitte 2 Stühle!

Setzen Sie sich!

Die US-Regierung verlangt Ihre Auslieferung.

Wundert Sie das? Gestern haben sie versucht, Sean zu ...

Lena! Ich spreche mit Mr Miller. Seien Sie still, oder Sie gehen!

Woher stammt das Video?

Unser Nachrichtendienst hat einen Satellitenüberflug gemacht.

Die Experten sagen: "Da ist nichts."

Hier. Ja, ja! Wir haben Infrarotaufnahmen

von diesem Gebäude gemacht.

Da ist niemand drin.

Nein, das stimmt nicht. Es ist da.

Das ist das Gebäude. Hier!

Warum soll ich Ihnen glauben, Mr Miller?

Vielleicht bilden Sie sich das hier alles auch nur ein.

Wieso sagen Sie das?

Erzählen Sie mir von Mount Philips!

Das Militärhospital

in Indiana, USA!

Woher haben Sie das? Aus Ihrer

Patientenakte. Das ist eine psychiatrische

Klinik. Sie waren da vor 3 Jahren

vom Mai bis September zur Behandlung.

Das ist Portavil aus Ihrer Pension.

Ein Antidepressivum. Das wurde Ihnen damals verschrieben.

Das nehmen Sie bis heute gegen Ihre Angstzustände.

Sie waren 3-mal im Irak.

Viele Soldaten leiden unter posttraumatischen Störungen.

Hören Sie auf! Nein! Ich höre nicht auf.

Hat er Ihnen eigentlich alles erzählt?

Wissen Sie von Mary-Ann Winters? Hm?

Ich lasse mich nicht verunsichern. Nein. Ich will eine Antwort haben.

Sie haben sich mit einer Kameradin befreundet.

Mary-Ann Winters, Private first class.

Sie kam gerade aus dem Irak.

Und Sie konnten über sehr vieles reden. Das hat geholfen.

Sie kamen sich näher. Es wurde ein Kontakt,

der eigentlich in dieser Klinik

unterbunden wird. Sie waren nachts bei ihr.

Hören Sie auf! Bitte!

Sean! Sehen Sie mich bitte an!

Sehen Sie mich bitte an!

Ich möchte wissen, was damals passiert ist.

Ich will mich nicht daran erinnern. Bitte?

I don't wanna talk about. Aber ich. Was ist in der Nacht

passiert? Mary-Ann hat geschrien.

Sehr laut. Was erzählt sie da?

Nothing. Es hat Minuten gebraucht,

bis sie gehört wurde. Sie haben ihr den Kiefer gebrochen.

You wanna talk about the hospital?

Sean! Hör auf! Security!

Don't talk about that fucking hospital. I told you the truth.

I gave you the information. - He! He!

Stopp! Sag, dass das nicht wahr ist!

Warum machst du das?

Lena! Hören Sie auf! Sag die Wahrheit!

Lena! Lena! Lena! Ganz ruhig! Wir gehen jetzt raus.

* Sean stöhnt und ächzt. *

Ah! No!

Danke schön!

Lass es dir schmecken! Willst du auch? Ich lade dich ein.

Die sind erstaunlich gut.

Trotzdem danke! Was kann ich für dich tun?

Ich möchte einen Kommentar zu Prag.

Was ist in Prag?

Ein desertierter US-Soldat in der Botschaft, der Asyl will.

Und eine Black Site der CIA in Tschechien.

Kein Kommentar. Off the record.

Woher hast du das? Quellenschutz. Entschuldige!

Aber ich habe genug, um damit rauszukommen.

In einer Stunde gehen wir online.

Könntest du den Artikel noch stoppen?

Sorry, nein! Aber ich könnte dich gut aussehen lassen.

Thomas Eick, prinzipientreu, auf der Suche nach der Wahrheit.

Das könnte gut für dich sein.

Du willst Staatssekretär werden.

Halt meinen Namen da raus!

Du hast nicht mit mir gesprochen. Wollt ihr den Jungen fallen lassen?

Keine gute Idee! Was meinst du, was wir daraus machen?

Scheiße, Thomas! Wie bist du da nur reingeraten?

Lena! Sie hätten einfach ehrlich sein müssen.

Diese Geschichte mit der Entführung.

Ich habe Blut gefunden auf dem Badezimmerboden.

Und die Glasscherbe. Damit haben Sie sich diese Wunde zugefügt.

Stimmt's? ... So ein Quatsch.

Wenn wir einfach in die Botschaft gehen

und Sean seine Geschichte erzählt, glaubt uns keiner.

Aber er sagt die Wahrheit.

Ich bin mir sicher, Sean sagt die Wahrheit.

Hat er Ihnen von der Frau erzählt? Nein.

Sie glauben ihm, obwohl er lügt. Wieso eigentlich?

Er hat Albträume. Jede Nacht.

Wissen Sie, wie wir ihn nennen wollen?

Jona. Jona war gefangen

im Bauch eines Wals. Aber er hat nicht aufgegeben. Irgendwann

hat der Wal ihn ans Ufer gespuckt. Sean sagt, so hat er sich gefühlt,

als wäre er in einem schwarzen Loch gefangen.

Aber er hat gebetet, bis es ihm besser ging.

Dann haben sie ihn nach Tschechien geschickt.

Die Albträume sind zurück.

Schlimmer als vorher. Es gibt dieses Lager.

Und was da passiert, das ...

Jemand muss es beenden. Es tut mir leid! Aber Sie müssen

jetzt beide die Botschaft verlassen. Alles Gute!

Gut! ... Wenn ein Deutscher im Lager ist?

Bitte? Aus Berlin. Ich kenne den Namen.

Mehmet Bialik. Sean hörte, wie er Deutsch sprach.

Wieso sagen Sie das jetzt erst? Sean wollte nicht,

dass wir den Namen nennen.

Er wollte ihn nicht in Gefahr bringen.

Können Sie das überprüfen, Mehmet Bialik?

Bitte!

Mehmet Bialik, Student der Elektrotechnik.

Seit Oktober vermisst. Stand auf einer Terrorliste des GTAZ.

Kontakte zu islamistischen Netzwerken. Vom BKA überprüft.

"Hat sich nach Syrien abgesetzt."

Schick mir alles, was du findest!

Seine Frau hat ihn vermisst gemeldet. Mirjam Bialik.

Kannst du sie auftreiben?

Ja klar! Ich kümmere mich drum. "Nikolaus!"

Ich weiß, dass das viel verlangt ist.

"Wenn du da raus willst, sag es!" Red keinen Quatsch!

Danke dir! "Bitte!"

Okay! I'm ready.

* Jemand klopft. *

Würden Sie bitte draußen auf mich warten!

Wie geht es Ihnen?

Entschuldigen Sie! Ich wollte Ihnen nicht wehtun.

Warum haben Sie mir nichts von Bialik gesagt?

Wenn auch nur die berechtigte Vermutung existiert,

dass ein Deutscher hier vom CIA

festgehalten wird, dann kann ich aktiv werden.

Dafür brauche ich jetzt aber Ihre Mithilfe.

Was bedeutet das? Sie müssen mir

das Lager zeigen! Ich muss es selbst sehen.

Ja! Gut!

Kann ich meine Verlobte sehen?

Sie haben 5 Minuten.

Lena!

I fucked up.

Ich habe viel falsch gemacht. I have to make it right.

Warum hast du mir

nichts von der Frau gesagt?

Ich habe mich geschämt.

Sean!

Was hast du in dem Lager gemacht?

Stimmt es, dass du nur

Wachtposten warst, dass du niemandem wehgetan hast?

Das ist schlimmer als ich gesagt habe, Lena.

Die Polizeiwagen stehen im Haupteingang.

Ich gebe den Beamten Bescheid, dass Sergeant ...

Nein, das lassen Sie lieber! Äh! Ich verstehe nicht ganz.

Es bleibt dabei, Sergeant Miller verlässt jetzt die Botschaft.

Melden Sie das so nach Berlin! Aber wir nehmen den Seitenausgang.

Meine Verlobte bleibt in der Botschaft, ja?

Sie kann erst mal bleiben, ja.

Danke!

Das ist das Auto meines Vaters.

Eindeutig ist das nicht.

Ich weiß. Aber Frau Lorenz meinte ...

Das ist gegen meine Anweisung.

Sie haben das hier für Frau Lorenz recherchiert. Korrekt?

Herr Tanz! Ich weiß, Sie verdanken Frau Lorenz viel.

Ich schätze Loyalität. Aber es gibt eine Grenze.

Frau Lorenz ist außer Kontrolle. Da muss man

sich distanzieren. Ja. Ich verstehe.

Das bezweifle ich.

Wir sind schon in der Zeitung.

Erklären Sie Frau Lorenz, dass Sie nur meinen Anweisungen folgen!

Da rechts! Welche Schuhgröße haben Sie?

Hm! 7 bis 8.

Hallo!

Ist das notwendig hier? Bei uns

heißt es: Train hard, fight easy!

Die richtige Ausrüstung ist wichtig.

Sie wissen nie, was Sie erwartet.

Das ist jetzt aber

nicht Ihr Ernst. Oder?

Unterwäsche? Ja. Die ist gut.

Kratzt ein bisschen, aber hält warm in der Nacht. ... Excuse me!

We need two Night-Vision-Goggles.

Ich versuche, Buße zu tun. Ach! Sie machen das wegen der Buße?

Ich dachte, Sie wollen einen Neuanfang mit Ihrer Freundin.

Kann es nicht beides geben? Ich weiß nicht. Sagen Sie es mir!

Ich tu das für Lena und Jona. Sie sollen stolz auf mich sein.

Hey! Hey!

Du stehst auf "Iron Maiden"?

Ja, voll. Das neue Album ist gerade raus.

Du siehst gar nicht aus wie einer, der "Iron Maiden" hört.

Ha!

Ich bin eigentlich wegen Ihnen hier.

Ach ja?

Ähm!

Es geht um Ihren Mann.

Hier links!

Keep it slower! Keep going!

Keep going! Here!

Hier? Ja, hier!

And just park here!

Sind Sie sicher? Na klar bin ich sicher!

Okay! Dann ziehen Sie sich um!

Okay! Und wo?

Hier einfach.

Dann lassen Sie mich mal allein!

Das Gelände ist gut gesichert.

Ich weiß, wo die Infrarot-Sensoren sind.

Mehmet ist nach Anatolien geflogen.

Sein Großvater war krank. Er wollte ihn noch mal sehen und ist los.

Wann haben Sie zuletzt von ihm gehört?

Zwei Stunden nachdem er gelandet war,

hat er eine Nachricht geschrieben, von der Bushaltestelle aus:

"Bin müde und kaputt. Du fehlst mir."

Das war das Letzte, was ich von ihm gehört habe.

Hatte Ihr Mann Kontakt zu radikalen Gruppen, Islamisten?

Denken Sie, ich würde in die Moschee gehen?

Gibt es da irgendeine Verbindung zu Freunden, Kollegen, Bekannten?

Er hat mit so ein paar Typen in der Uni gelernt.

Die wurden ihm zu krass. Da hat er die Lerngruppe verlassen.

Mehmet ist kein Terrorist.

* Gedämpfter Verkehrslärm von der fernen Straße. *

* Vogelzwitschern. *

* Ein Kuckuck ruft. *

Hier! Wir werden hier warten. Auf was?

Bis es dunkel ist.

Come down! Come down!

Auf den Bauch!

Das war Ihre Idee.

Ich weiß.

Hallo!

Was wird das? Bialik.

Sagt Ihnen der Name etwas? Sollte er?

Ich glaube, ja. Sie waren vor 3 Wochen

noch beim BND, Abteilung Mittlerer Osten.

Der Name lief über Ihren Schreibtisch.

Ich erinnere mich. Reden Sie mit dem BKA!

Das fällt in deren Zuständigkeit. Gut!

Jetzt bin ich ja gerade mit Ihnen hier.

Bialik ist uns aufgefallen, weil er Kontakte

zur Islamistenszene hatte. Es gab einen Hinweis.

Von den Amerikanern? Kann ich nicht sagen, Quellenschutz.

Er hat einen Flug in die Türkei gebucht. Kurz vorher gab es

Verhaftungen. Wir vermuteten, Bialik wollte sich absetzen nach Syrien.

Deshalb sollte das BKA seine Ausreise verhindern.

Das hat ja nicht geklappt. Kommunikationsprobleme.

Der steigt in den Flieger und ist weg.

Wir haben ihn aus den Augen verloren.

Wurden die Amerikaner informiert? Wir haben

sie gebeten, die Augen offen zu halten.

Sie denken, dass er in Syrien ist.

Oder sie haben ihn gefasst,

und er ist in den Händen der CIA. Dadurch wäre

der BND beteiligt an der Entführung eines Deutschen

mit Hilfe eines ausländischen Geheimdienstes.

Das können Sie so nicht sagen! Meinen Sie?

Ich glaube, genau so wird man das sagen.

* Sean atmet schwer. *

* In der Ferne bellt ein Hund. *

Das war ein tschechischer Soldat. Die bewachen den äußeren Zaun.

Und die Marines sind am inneren.

* Mehrere Hunde bellen. *

Bleiben Sie unten!

Da ist es.

Das reicht mir nicht. Was?

Als Beweis. Ich muss näher ran.

Das ist nicht genug. Nein! Karla! Warten Sie!

Karla!

* Eine Sirene heult auf. * Go! Go! Go!

* Die Soldaten brüllen. *

Los, los, los! Gehen Sie zuerst!

* Nicht zu verstehen. *

Ah! Ah! Ah!

* Karla stöhnt. *

Scht! * Ferne Stimmen. *

Haben Sie etwas

von ihr gehört?

Ich war beim Minister.

Ich habe ihm gesagt, Frau Lorenz handelt in meinem Auftrag.

Er war nicht begeistert.

Guten Morgen! - Dobry den!

Hast du Karla heute Morgen gesehen?

Ist sie nicht auf ihrem Zimmer?

Sie hat die Botschaft verlassen.

Mit dem Soldaten.

Sie sollte längst zurück sein.

Sie wollte schon immer mit dem Kopf durch die Wand.

Und du warst ihr Vorbild. Auch wenn ich wirklich nicht verstehe, warum.

Das Mädchen hat Charakter. Und du?

Ach!

Ich hoffe, es geht ihr gut.

* Karla stöhnt vor Schmerz. *

Ah! Nicht anfassen! Okay!

Okay! Können Sie aufstehen?

Schaffen Sie es zum Auto?

Wir gehen nicht zum Auto.

Wie bitte?

Wir gehen noch mal zurück. Ich muss es noch mal sehen.

Sind Sie sicher? Ja.

Okay!

Die Schulter ist ausgekugelt. Ich kann sie ...

Fassen Sie mich nicht an! Ich kann sie wieder einrenken.

Danke, nein! Danke! Sicher?

Ja. Okay!

Sie sind weg. Ja.

Alles leer. Das wollte ich sehen.

Wir können gehen. ... Danke!

Hey! Hey! Hände hoch!

Put your hands up! On the roof! Do it now!

Ah! (Sean) Karla!

Stay calm!

* Jemand klopft. * Ja!

In welchem Krankenhaus ist sie?

Uniklinik Motol. Soll ich Ihnen ein Taxi rufen?

Was haben Sie? - Ich erwarte gleich einen Anruf

vom Minister. - Und?

Was haben Sie vor? - Ich weiß es nicht.

Frau Lorenz sagt, ich soll nichts unternehmen.

Herrgott! Mann, reißen Sie sich zusammen!

Jetzt haben Sie die Verantwortung. Also, was wollen Sie dem Minister

vorschlagen? - Ich weiß es nicht.

* Das Telefon klingelt. *

* Kotzgeräusche. *

Herr Minister! Alma Lorenz. Danke, gut!

Herr von Dorssen ist indisponiert. Ja.

Ich weiß, es ist eine furchtbar unangenehme Sache.

Aber ich habe einen Vorschlag, wie sich das schnell und diskret

lösen lässt. Ja, danke! Wird schon.

Wiederhören, Herr Minister!

Tschuldigung! Karla Lorenz, meine Tochter. Wissen Sie, wo sie liegt?

Moment! - Lorenz.

* Ein Tür wird laut geöffnet und wieder zugeschlagen. *

(Stöhnt) Karla!

Papa! Hm?

Was sagen die Ärzte? Halb so schlimm.

Die Schulter war ausgerenkt. Und das hier ist ein Schmerzmittel.

Was machen die Ärzte für einen Eindruck auf dich?

In welcher Sprache verständigt ihr euch?

Ich rede mal mit ihnen. Papa, das brauchst ...

Warum kriegst du hier nichts zu trinken?

Ein Glas Wasser. Papa, das brauchst du nicht.

Ist alles gut! Ich habe gar keinen Durst.

Ja, komm!

Trink einen Schluck!

He! Ist alles gut.

* Jemand klopft. *

* Die Tür wird geöffnet. *

Äh, Mister Miller! Kommen Sie bitte!

Frau Lorenz möchte mit Ihnen sprechen.

Ist sie nicht im Krankenhaus? - Nein, sie ist zurück.

Sie möchte das hier unbedingt zum Abschluss bringen.

Sie hat gute Nachrichten. Was für Nachrichten?

Das möchte sie ihm persönlich sagen.

Kommen Sie! - Ja.

Hands up! Hands up!

Face to the wall!

* Sie sprechen tschechisch. *

* Die Polizisten stöhnen. *

Du warst gerade mal 15.

Papa! Und hattest deinen ersten Freund.

Patrick oder Patric oder ...

Hm!

Ich hatte dir verboten, ihn mit nach Hause zu bringen.

Und von da ab warst du kaum noch daheim.

Und als du das 1. Mal eine ganze Nacht

weg warst, habe ich am Morgen auf dich gewartet.

Ich erinnere mich. Ja, ja!

Das war das schlimmste Donnerwetter, das du je

von mir gehört hast.

Aber plötzlich habe ich gemerkt,

da war ... irgendetwas war anders.

Ja. Du hattest keine Angst mehr vor mir.

Dabei habe ich gemerkt,

dass ihr immer Angst vor mir gehabt habt.

Deine Mutter, Alexander

und du.

Und als es dann, Gott sei Dank, vorbei war,

da hast du mich dann nur noch mit Verachtung angesehen.

Egal, was ich gemacht habe.

Hey! Hey!

Ja. Ich fahre heute noch nach Berlin zurück.

Ich denke mal,

es ... äh ... es ist das Beste, du kommst mit.

Du wirst hier nicht anständig versorgt.

Papa, ich bitte dich!

Ich kann hier nicht einfach weg. * Ihr Handy klingelt. *

Ja, bitte? Bitte! Lorenz. "Von Dorssen hier."

Ich muss Ihnen mitteilen, dass Sean Miller

"die Botschaft verlassen hat. Er wurde nicht verhaftet."

Er ist der Polizei entkommen.

"Gute Besserung!" Gut! Danke schön!

Was ist passiert?

Ich brauche jetzt

deine Hilfe, Papa!

* Karla Lorenz hustet. *

Frau Lorenz!

Wo ist Sean? ... Wo ist Sean?

Ich weiß es nicht. Er hat Ihnen geholfen.

Vorsicht! Sie lassen ihn einfach hängen.

Karla! Mein Gott, bin ich froh!

Ich dachte, ich nutze die Gelegenheit und ...

Das habe ich gemerkt.

Du hättest das längst tun sollen! Bullshit!

Ich hätte es dir früher erklären sollen.

Aber so ist der Job. Du findest nicht immer

eine saubere Lösung. Dann gehst du den Weg, der weniger schmutzig ist.

Dann wischst du dir die Scheiße von den Schuhen.

Das ist dein Weg. Nicht meiner.

Du hast Miller an die Presse durchgestochen.

Wie kommst du denn darauf? Pf! Alma!

Äh ... Sie hat den Artikel geschrieben.

Ich kenne sie von früher. Und?

Sie hatte die Story exklusiv. Quelle in der Botschaft.

Du hast Eick und mich bloßgestellt.

Ich frage mich, was du davon hast?

Ich war wütend. Das glaube ich.

Jetzt bist du von mir enttäuscht.

Hast du je etwas gemacht ohne Hintergedanken?

Ich habe dich nie gebeten, mich zu bewundern.

Ja! Ja, klar. Ich geb mein Bestes.

Frau Adler?

Schönen Gruß von Frau Lorenz, Karla Lorenz!

Sie hat ein Angebot für Sie.

"Papa! Ja.

Das freut mich sehr.

Danke dir!"

Und gute Fahrt!

Frau Lorenz!

Es freut mich, dass es Ihnen wieder gut geht.

Ja, Ihre Leute haben auf mich geschossen.

Ich bedaure, was passiert ist. Aber es war das tschechische Militär.

Sie sind in ein militärisches Sperrgebiet eingedrungen.

Es gibt einen Bericht dazu. Kann ich mir vorstellen.

Was wollen Sie von mir? Na ja! Ich habe nachgedacht.

Es fällt mir schwer zu glauben, dass Sie sich nicht

einen Plan B zurechtgelegt haben,

für den Fall, dass was schiefgeht. Hm!

Haben Sie mit Miller einen Treffpunkt ausgemacht, falls er

unerwartet die Botschaft verlassen muss?

Mist! Darauf hätte ich kommen können. Was?

"Ich würde Sie jetzt gerne auf einen Drink einladen.

Ich glaube, wir haben einiges zu besprechen.

Sie können mir vertrauen.

Machen Sie sich keine Sorgen um Ihre Verlobte!

Sie wird keine Probleme haben, nach Deutschland einzureisen.

Darf ich Sie etwas fragen?

Ja, natürlich. - Karla hat mir gesagt,

Sie waren Soldat. - Ja.

Können Sie verstehen, was ich tue?

Puh!

Wenn Sie mich vor 2 Tagen gefragt hätten, hätte ich gesagt nein.

Ich habe mein ganzes erwachsenes Leben in der Armee verbracht.

Aber ich war Kommandant einer Versorgungseinheit. Ich habe,

Gott sei Dank, nie einen Krieg erlebt.

In den letzten Jahren habe ich die Kaserne kaum verlassen.

Also was weiß ich schon?

Die Welt ist kompliziert geworden. - Ja.

Ich meine, vielleicht war sie auch nie einfach.

Am Ende können nur Sie selbst entscheiden,

ob es das Richtige für Sie ist.

* Ein Knall. *

Oh nein! * Der Motor stottert. *

Ach! Doch bitte nicht jetzt! Nicht hier!

Ach! Ich muss da rechts ran.

Müssen Sie nicht inzwischen in Deutschland sein?

Sie haben Ihren Vater mit Miller losgeschickt und ihm

gesagt, dass er sein Handy ausschalten soll. Damit man

sie nicht aufspüren kann. Und wir

haben uns auf das falsche Ziel konzentriert.

Ich habe Sie unterschätzt. Hm!

Sie wollten mit mir sprechen?

In jedem Krieg gibt es Unschuldige, die zwischen die Fronten geraten.

"Collateral damage". Das lässt sich

leider nicht vermeiden. Aber hier geht es um

"Damage control". Wir alle wollen

dieses Kapitel beenden. Sie sprechen von

Mehmet Bialik. Ich werde mich dazu nicht äußern.

Aber sprechen Sie weiter! Ich glaube, Sie haben

Bialik in Ihrer Gewalt.

Ich könnte auch sagen "Obhut", wenn Ihnen das besser

gefällt. Ich bezweifle, dass Ihre Befragung irgendetwas

Sinnvolles ergeben hat. Der Mann war ein Irrtum, nun ein Problem.

Er war zur falschen Zeit am falschen Ort.

Unter falschem Namen? Für die Unschuldigen

besteht immer Hoffnung. Das steht in der Bibel.

Dann sind wir uns einig. Ich will, dass Bialik zurückkommt. Jetzt!

Wie ließe sich das arrangieren?

Auslieferung an ein neutrales Drittland!

Zum Beispiel die tschechische Republik.

* Ihr Handy klingelt. * Entschuldigung!

Ja. Ja?

Sie sind hier. Hat geklappt. Sie hatten einen Motorschaden

und sind in Tschechien liegen geblieben.

Puh! Okay! Schön, dass du anrufst. Ich danke dir!

Ich melde mich später bei dir. Alles klar.

Wir nehmen alles zu Protokoll. - Okay!

Unsere Anwälte werden sich um Ihren Asylantrag kümmern.

Danke! - Ihr bester Schutz, Öffentlichkeit.

Keine Sorge! Das Schlimmste ist vorbei.

Jetzt wird Miller bald seine Geschichte der Welt erzählen.

Das lässt sich kaum verhindern. Eine Stellungnahme meinerseits ...

Ihre Vorgesetzten werden es Ihnen verbieten.

Frage ist, ob ich mich daran halte.

Sie haben auf dem Flugplatz nichts gefunden.

Das würde ich so nicht sagen. Ich könnte eine

dramatische Geschichte erzählen. * Er stöhnt. *

Geben Sie mir Bialik!

Genau. Noch ein Stück weiter!

Ne, ne, ne! So! Ja.

Brauchen Sie noch etwas, Frau Staatssekretärin?

Doch lieber ans Kopfende! Hm! Beidrehen!

Fangen Sie an, wenn Sie so weit sind, bitte!

Mein Name ist Sean Miller. Als Soldat des US-Marine Corps

glaubte ich, dass ich für Ehre und Gerechtigkeit kämpfe.

Wie viel Uhr? Sieben nach fünf.

Es ist ehrenvoll, die Wahrheit zu sagen.

Und ohne Wahrheit kann es keine Gerechtigkeit geben.

Er kommt. "Ich habe großes Unrecht getan"

und Schuld auf mich geladen. Ich will darüber sprechen.

"Ich hoffe, dass ich damit das Richtige tue"

und dass ich helfen kann, etwas zu verändern.

Sind Sie Mehmet Bialik? Machen Sie ihn bitte frei!

Herr Bialik! Ihnen wird nichts zur Last gelegt.

Ich begrüße Sie im Namen der Bundesrepublik Deutschland!

Mein Name ist Karla Lorenz. Ich bin die deutsche Botschafterin in Prag.

Danke! Willkommen!

"Weißt du, dass Alma den Minister kennt? Ziemlich gut sogar.

Sie sind in derselben Partei." Ich weiß.

Der Minister war sehr beeindruckt,

wie Alma es geschafft hat, Miller loszuwerden.

"Wir beide haben ihn da weniger beeindruckt."

Das tut mir leid, Thomas!

Vergiss es! Schätze, du kannst deinen Posten behalten.

Und was ist mit deiner Ernennung zum Staatssekretär?

Ach! Was soll's? Ich bin ja noch jung.

Gute Nacht!

Gute Nacht!

(Tschechisch) Eins, zwei, drei!

* Ein klassisches Orchester beginnt zu spielen. *

* Untertitelung 2018: Untertitel-Werkstatt Münster *

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