Afrikaans
Akan
Amharic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Danish
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Interlingua
Irish
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Fast ohne Grenzen, weit und fruchtbar, sind die Jagdgründe der Mescalero-Apachen,
die ihrem großen Häuptling Winnetou unwandelbar treu ergeben sind.
Ihm war bestimmt, in jener Zeit zu leben, als der Aufschwung nach dem Bürgerkrieg...
in den USA eine Legion von Einwanderern über das "Große Wasser" lockte.
Immer lauter ertönt der Ruf nach immer größeren Siedlungsgebieten im Westen.
Die ehrlichen Versuche führender Männer, den Frieden zu bewahren,
scheitern an der zu schnellen Entwicklung der Dinge, an menschlichem Unvermögen,
an Selbstsucht und Verrat.
Von Monat zu Monat verringert sich der Lebensraum der Indianer.
Ihnen droht Not und Untergang.
Häuptling Winnetou erkennt das nahende Unheil.
Unermüdlich versucht er, es von den roten Völkern abzuwenden.
(Musik)
Chapo ko Chingach. Cha hampozlu echu Mescaleros.
Winnetou chotutla acha Pueblo.
(Musik)
Meine roten Brüder blicken mit Winnetou hinaus über das große Land unserer Väter,
mit seinen Bergen, Strömen und Wäldern und mit den fruchtbaren Weiden,
über die die Herden der Büffel ziehen. Winnetous Herz ist froh,
dass der Frieden besiegelt ist zwischen uns und dem fernen Vater der Weißen.
Doch es ist auch nicht frei von Sorge. Denn nicht alle Menschen...
sind einsichtig und gewillt, sich unter Recht und Gesetz unterzuordnen.
(Schüsse) Die Herde wird gejagt!
Lastatschi tatitla!
Indianer! Apachen!
Die Bleichgesichter müssten sich schämen. - Ich wüsste nicht, warum!
Ihr habt uns überfallen! - Dass ihr die Büffel abschießt,
ohne die Not des Hungers! - Ich schäme mich, Häuptling Winnetou.
Ich konnte nicht ahnen, dass... - Ihr sollt das Maul halten!
Mitgefangen, mitgehangen! Wir verlangen unsere Waffen und Pferde zurück, sofort!
Das wird sowieso bald alles anders hier! - Hütet Eure Zunge!
Ihr habt Büffel ohne Hunger gejagt und drei unserer Krieger getötet.
Sie wollten Euch nur warnen. - Sie haben uns hinterrücks überfallen!
Zapaziwah! Ka ma tuchtla!
Nein! Nein!
Lucha ti kooh! Tscha chgooch!
Enitsche tuma.
Kola linka! - Mini Winnetou.
Geht zurück, woher Ihr gekommen seid. Eure Pferde lasse ich Euch.
Aber ich lasse Euch nur dies eine Messer.
Auf dem Gebiet des roten Volkes krümmt Euch keiner auch nur ein Haar,
da Friede geschworen ist. Eure Waffen behält Winnetou.
Zum Beweis seiner Anklage.
Ich... ich wollte noch sagen... - Ihr könnt Euer Gewehr holen.
Das vergesse ich Euch nie, Häuptling Winnetou.
Wartet, junger Freund. Winnetou warnt Euch, auf der Hut zu sein.
Winnetou las in den Augen jener Männer Habgier, Hinterlist und Mord.
Geht jetzt.
Ich danke Euch!
(Musik)
Mein Bruder.
Ich komme eben aus Clinton.
Dort versammelt sich der unaufhörlich aus dem Osten kommende Strom der Siedler.
Die Nächte sind genauso laut wie die Tage. Ich hatte Sehnsucht nach damals,
als Häuptling Intschu tschuna noch lebte.
Und Schöner Tag.
Auch Winnetou kam hierher, um zurückzuschauen auf das, was einst war.
Will mein Bruder sich mir offenbaren?
Winnetou hat sich entschlossen, nach Santa Fé zu reiten. - Santa Fé?
Meine Krieger fingen ein Bleichgesicht, das drohte, es werde bald alles anders.
Winnetou hielt den Schwur des Friedens. Und er muss wissen, ob nun...
der große Weiße Vater in Washington ebenfalls den Friedensschwur halten will.
Denkt mein Bruder auch daran, dass in Santa Fé neue Gefahren lauern,
die die neue Zeit mit sich bringt? - Winnetou hat an die Gefahren gedacht.
Aber er verschließt sein Auge nicht dem Fortschritt der neuen Zeit.
Und er wird ihr entgegengehen. Es wird das erste Mal sein,
dass er eine Stadt der Weißen betritt. Er ist froh, dass sein Bruder bei ihm ist.
(Krähen schreien)
Winnetou kannte ihn. Er musste sterben, weil er an das Gute glaubte.
(Kirchenglocken läuten)
(Winnetou) Was ist das? - Kirchenglocken.
Sie rufen alle Christen zur Andacht und zum Gebet.
Winnetou weiß, dass die Bleichgesichter beten,
damit ihre Seelen in den Himmel gelangen. So wie auch wir roten Menschen hoffen,
dass unsere Seelen in die Ewigen Jagdgründe Manitous eingehen.
Die Worte dafür mögen verschieden sein, aber vielleicht ist der Sinn derselbe.
Winnetou denkt in letzter Zeit oft über diese Dinge nach.
Nun spricht die Glocke zu Winnetou, und er versteht ihren Ruf.
Er versteht ihn? - Sie sagt:
Liebe alles, was gut ist. Und hasse alles, was böse ist.
Ich danke Euch, dass Ihr gekommen seid. Was ich für Euch tun kann, werde ich tun.
Ihr, Häuptling Winnetou, seid der Mann, auf den ich meine Hoffnungen setze.
Solltet Ihr - oder auch Ihr - einmal Hilfe brauchen, gebt mir Nachricht.
Ich schicke Euch Soldaten, so viel Ihr wollt und wohin immer es sei.
Es droht ein furchtbares Chaos. Unaufhörlich ziehen neue Siedler...
durch Santa Fé und weiter nach Clinton, wo sie sich stauen. Denn Weißer Büffel,
der Häuptling der Jicarillas, fordert das Land plötzlich wieder zurück,
das er uns zur Verfügung stellte. - Bleichgesichter gaben ihm Feuerwasser.
Seit er sein Sklave wurde, handelt er auch wie ein Sklave.
Und eine Gruppe gewissenloser Geschäftemacher nutzt das aus!
(Old Shatterhand) In Clinton macht sich irgendein Syndikat an die Siedler ran.
Man verspricht eine baldige Landzuteilung und kassiert hohe Anzahlungen.
(Gouverneur) Nicht nur das! Jeden Monat geht ein Fass Branntwein...
in die Berge zu Weißer Büffel ab. Und man spricht von einem Waffentransport!
Ich glaube, nur Ihr, Häuptling Winnetou, und Ihr, Mr. Shatterhand,
könnt die immer bedrohlicher werdende Lage noch meistern. Ich habe mich entschlossen,
unter allen Umständen...
Holt Scotter! Er muss zu Vermeulen!
In Anbetracht der veränderten Lage hat der Weiße Vater in Washington...
um des Friedens willen eingewilligt, das Gebiet der Jicarillas zu vergrößern.
Winnetou bringt ihnen die Nachricht.
Lasst Euch von Weißer Büffel versprechen, dass er den Vertrag nunmehr einhält,
damit das Land verteilt werden kann. - Die Jiracillas sind Pferdediebe.
Und wo man Feuerwasser trinkt, wiegt das Wort leicht.
Wird mein Bruder mich begleiten? - Verlässt Winnetou mich in der Gefahr?
Macht sofort die Papiere fertig, die gestern aus Washington eintrafen.
Häuptling Winnetou und Old Shatterhand reiten noch heute zu den Jicarillas.
Sofort, Exzellenz. - Aber seid vorsichtig, Häuptling.
Es gibt unzählige Männer, aber nur wenige sind wie Ihr.
Winnetou ist froh, einem Weißen begegnet zu sein,
der - so wie sein Bruder - selbstlos und ohne Falsch ist.
Ich verlange, wie abgemacht, die volle Summe für mich und meine Leute!
Damit lass ich mich nicht abspeisen!
Ihr bekommt das und keinen Cent mehr.
Drei von den roten Hunden sind tot! Sollen wir uns auch noch rösten lassen?
Ihr solltet ein Ereignis provozieren, das den Gouverneur veranlasst,
eine Vergeltungskompanie hinzuschicken. Ihr solltet Winnetou zum Kampf reizen.
Dann würde sein Land annektiert, und wir könnten es teuer weiterverkaufen.
Nicht zu vergessen das kostbare Öl, das dort nutzlos im Boden versickert.
Der Kerl ist friedlicher als ein Engel, dafür kann ich nichts! Ich will alles!
Da müsst Ihr mir was Besseres verkaufen!
Vielleicht hab ich ja was Besseres! Für jemanden, der besser zahlt.
Na, bitte sehr. Warum nicht gleich so?
Er redet zu viel. Es muss wie ein Unfall aussehen.
(Klopfen)
Winnetou und Old Shatterhand sind beim Gouverneur, Sir.
Sie reiten heute noch zu Weißer Büffel und garantieren ihm Straffreiheit...
und mehr Land, wenn er jetzt Frieden hält. - Haltet mich auf dem Laufenden. Gomez!
Ja, Sir? - Einigt sich Winnetou mit Weißer Büffel,
kriegen wir weder das Land der Apachen noch das ganze schöne Öl.
Außerdem ist dann unser Geld verloren, das wir den Siedlern für Geräte gaben.
Der Gouverneur hat anscheinend einen Narren gefressen an diesem Winnetou.
Solange der noch... - Lebt! Das wolltet Ihr doch sagen, hm?
Gomez?
Da ist doch ein Steinbruch vor der Stadt, an dem die Straße vorbeiführt.
Stimmt. Und?
Da könnte doch möglicherweise ein kleiner, bedauerlicher Unfall passieren.
Schon möglich.
Die beiden müssen daran vorbei.
Und wenn eine für morgen vorbereitete Sprengung schon heute Nacht losgeht...
(Spannende Musik)
(Iltschi schnaubt)
Da oben! Zurück!
Winnetous Pferd hörte das laufende Feuer. Unsere List ist gelungen.
Winnetou muss allein zu den Jiracillas. - Der Reiter kehrt nach Santa Fé zurück.
Old Shatterhand folge seiner Fährte. Sie führt zu dem, der uns töten wollte.
(Musik, Gespräche)
Darf ich den Herrn fragen, was uns die Ehre seines Besuches verschafft?
Ich möchte den Mann sprechen, der eben hereinkam.
Haben Sie, meine Herren,
oder Sie, meine Damen, irgendjemanden hereinkommen sehen?
Außer dem Herrn dort selbst... niemanden.
Ihr habt es selbst gehört. Ihr müsst Euch irren, mein Herr.
Ich frage Euch:
Wo kommt Ihr her? - Na, wo soll ich herkommen?
Vom Steinbruch! Wo ich auch herkomme. Bei dem Staub konntet Ihr nicht sehen,
dass wir uns erst nach dem Anschlag zwischen das Geröll legten. - Und...
was hat der Steinbruch mit uns zu tun? - Das kann ich Euch sehr bald sagen.
Denn ich bleibe so lange in Santa Fé, bis ich weiß, warum Ihr diesen Mann deckt.
Das ist leichtsinnig und gefährlich. - Kaum gefährlicher als im Steinbruch.
Aber im Augenblick fühlt Ihr Euch noch wohl? - Sehr wohl.
Das habt Ihr uns eingebrockt, Sie Idiot! - Die beiden lagen wie tot da.
Mit ihren Pferden! - Winnetou ist natürlich weitergeritten.
Da kann uns nur noch Rollins helfen! Schickt sofort eine Depesche nach Clinton.
Genau ins Zentrum!
Juhu!
Los, spiel was!
Na, wie wär's mit einem Küsschen, Mädchen? Es dürfen auch zwei sein.
Na, warte, Süße! - Loslassen!
Ruhig, Süße! Für den Schlag bist du mir einen Kuss schuldig.
Was wollt Ihr denn, Ihr Gartenzwerg? Wollt Ihr eins aufs Maul?
So, der stört uns nicht mehr! Komm!
Das ist der Unterboss von Rollins. Nehmt Euch vor dem in Acht. Kommt.
Na, was macht der Schädel? - Hat ganz schön wehgetan, was?
Kommt schon wieder hoch, der Junge.
Wo ist der Kerl? - Rausgerannt auf die Straße.
Zwei Fingerbreit daneben. - Mist!
Der Nächste.
Eine Handbreit innerhalb.
Hey! Ist hier einer vorbeigekommen? So klein. Sieht aus wie 'n Gartenzwerg.
Wer hat Euch denn so zugerichtet, Kid? - Wer? Den such ich ja gerade.
Wenn ich den in die Finger kriege, breche ich ihm sämtliche Knochen im Leib!
Den muss ich sehen, der das geschafft hat. Vielleicht wär das einer für uns.
Der alte Hawkens hat so seine eigene Art, Bekanntschaften zu machen.
Das hätte ich Euch niemals zugetraut. - Das macht ja nichts. Kennst du den?
Oder seinen Chef? - Ihr müsst Euch vor den beiden vorsehen.
Lasst lieber die Finger davon. - Ich mische mich immer überall ein.
Ich hatte nie Zeit für mich. Nur einmal. Aber die ist mit 'nem anderen abgehauen.
Ach ja, das ist nun mal so. - Ja, ja, das ist...
Hast du denn keine Familie? Ich meine, dass 'n junges Ding hier Geschirr spült...
Kannst es mir ruhig erzählen. Ich könnte ja dein Vater sein.
Gut. Dann kann ich ja Daddy zu Euch sagen. - Tu's doch.
Dabei kannst du mir auch den Bart kraulen, wie's sich für eine gute Tochter gehört.
Daddy... - Ah, hier ist er!
Ihr habt einen meiner Männer beleidigt. - Ja.
Ihr habt ihm eins mit dem Gewehr übergezogen. - Ja.
Was soll das heißen: Ja? - Ja.
Könnt Ihr nichts anderes sagen als immer "Ja"? - Ja...
Könnt Ihr gut schießen? - Äh...
(Flüstert)
Äh... ja.
Auch mit mir um die Wette? - Ja!
Gewinnt Ihr, steht die Kleine unter Eurem Schutz. Gewinne ich...
steht sie unter seinem Schutz. Also schießen wir es aus. Einverstanden?
Ja!
Tja, dann...
Da muss der alte Sam Hawkens ja gewinnen, wenn ich mich nicht irre.
Seid Ihr so weit, Boss? - Ja. Jeder hat 3 Schuss.
Schießt Ihr als Erster oder als Zweiter? - Ja.
Dann fange ich an.
Boss, dieser Fremde ist gerade angekommen! Er hat kistenweise Feuerwerk dabei.
Für 25 Cent pro Nase lässt er es los! - Hier hast du 5 Dollar. Lass uns in Ruhe.
Verschwindet.
Treffer!
Weiter so.
Ein Fingerbreit in der Karte.
Wieder ganz dicht am Herzen! Bravo! Das macht Euch keiner nach, Rollins.
Jetzt geht's los. - Na los.
Ein Schuss ins Herz löscht alles aus. Das ist hier immer so, wisst Ihr?
Nicht mal den Kreis getroffen!
Sperrt den Kerl doch ein! Der gefährdet uns ja alle! - Augenblick.
Was? Hat er etwa die beiden Löcher ins Fass geschossen?
Ja, nebeneinander! Der ganze Schnaps läuft aus.
Schießt!
Jetzt hab ich mein Gewehr verstanden.
Mitten ins Herz... Mitten ins Herz!
(Feuerwerk)
Im letzten Moment das Gewehr rumgerissen, hm?
Ein Treffer ins Herz löscht alles aus, wenn ich mich nicht irre.
Ok. Das Mädchen steht unter Eurem Schutz.
Und wenn Ihr Lust habt: Wir können einen wie Euch gebrauchen.
Ihr sollt sofort zum Telegrafisten kommen. Er hat eine Depesche für Euch.
Überlegt Euch mein Angebot, Kleiner.
Mir scheint, der alte Sam Hawkens wird annehmen und sich denen anschließen.
Denn wenn ein Lump eine Depesche kriegt, steckt bestimmt 'ne Lumperei dahinter.
"Und erledigt Winnetou."
Winnetou. Was sagt Ihr? - Der Zwerg ist der Scout Sam Hawkens.
Und ein Freund Winnetous. - So! Ein Freund Winnetous...
Warum schleppt Ihr den Gartenzwerg mit?
Ich hab ihn lieber unter meiner Aufsicht, als dass er uns heimlich nachschleicht.
Kid!
Wenn Winnetou am Schwarzen Riss entko... - Ihr wollt doch dort den Draht spannen.
Diese Rothaut hat 5 Leben, wie eine Katze. Lauert ihm oben am Bärenfluss auf.
Mach ich. - Am besten unter dem großen Wasserfall.
Reitet los und haltet die Augen offen.
Der ist schon so gut wie erledigt. - Es muss nur wie ein Unfall aussehen.
He, Gartenzwerg! Wollt Ihr nicht zum Bärenfluss mitk...
Vorwärts!
(Spannende Musik)
Seid Ihr noch immer in der Stadt? - Wie Ihr seht. Und jetzt redet Ihr!
Redet oder ich prügle es aus Euch raus! Und ich mag keine schmutzigen Hände!
Wir haben mit Eurem Überfall gerechnet. - Was habt Ihr vor? Raus mit der Sprache!
Was wollt Ihr von Winnetou und mir?
Ich will wissen, was Ihr mit uns vorhabt! - Zu Weißer Büffel sind Waffen unterwegs.
Dann wird er sich zur Wehr setzen, kämpfen und sein Land verlieren.
Wir wollen auch das Land der Apachen. Vor allem wegen des Öls.
Sie stellen Winnetou überall Fallen. Auf dem ganzen Weg zu...
den Jiracillas.
Ha! Weit kommt der nicht.
He!
Hände hoch!
Umdrehen.
Los, an die Wand!
Wer hat geschossen? Was war hier los? - Nichts. Wir haben uns nett unterhalten.
Halt! Alles absitzen.
Jetzt müssen wir uns verabschieden. Ihr müsst hier bleiben, Gartenzwerg.
Behandelt man denn so einen Mann, der gerade Vater geworden ist?
Los, weiter zum Büffelknie.
Sch... Sch...
Schweinehunde!
Absitzen! Zwei Mann bleiben bei den Pferden.
Das Drahtseil spannen.
Den Draht aber gut tarnen.
Warum knallen wir ihn nicht einfach ab? - Es muss wie ein Unfall aussehen, Idiot!
Vielleicht bricht er sich das Genick. Wenn nicht, müssen wir etwas nachhelfen.
(Spannende Musik)
Dahinten scheint irgendwas zu kommen.
Das ist er.
(Spannende Musik)
(Iltschi schnaubt)
(Flüstert)
Tekeloh.
Waffen weg!
Werft sie weg!
Tut, was ich sage!
20 Schritte zurück.
Na los, geht schon!
Los, alles auf die Pferde! Hinterher!
(Schüsse)
Halt!
Den kriegen wir nie auf seinen Satansrappen!
Aber Kid wird ihn am Bärenfluss in Empfang nehmen. Na...
Wir reiten weiter seiner Fährte nach. Los.
(Pferd wiehert)
(Stöhnt)
Was ist denn nun schon wieder los? - Ach, Ihr habt gut reden.
Genießt Ihr etwa auch gerade Vaterfreuden? - Wenn Ihr der verlorene Sohn seid, ja.
Wieso schneidet Ihr mich denn los? Der Ausblick hier ist doch herrlich.
Das war doch alles so von mir geplant. - Stimmt das auch, Sam?
Sie haben Winnetou gefangen und ich hab ihn rausgehauen, er konnte fliehen...
Sam!
Ich hörte sein Pferd vorbeigaloppieren. Dann kamen die Banditen,
dann 2 Schüsse aus seiner Silberbüchse. Jetzt lauern sie ihm auf am Bärenfluss.
(Musik)
(Spannende Musik)
Vic!
Runter!
Wenn er unter dem Wasserfall ist, alle zugleich schießen! Weitersagen.
(Iltschi schnaubt)
Verletzt das Pferd nicht! Das will ich haben!
Cochi na. Pokei mu! Kara machi, ko!
Was ist passiert? - Es ist schief gegangen.
Da ist sein Pferd! - Nicht schießen! Das Pferd gehört mir!
Los! Jetzt sitzt er in der Falle.
Er ist weg! Verschwunden! - Wir müssen da rüber!
(Spannende Musik)
Zwischen den Felsen kriegen wir ihn nie!
Weiter unten muss er raus. Wir fangen ihn am Donnerfall ab.
Der Rappe! Tim! Shutter! Fangt ihn! Ihr könnt dafür haben, was ihr wollt!
(Musik)
Halt!
Los!
So, jetzt aufpassen. Hier entgeht er uns bestimmt nicht.
Aufpassen!
Hey, hier!
Fischt ihn auf. Kid, Ihr und Eure Leute auf die andere Seite. Ich versuch's hier.
Gut. Kommt!
Hier! Da geht's runter!
Man müsste ein Floß bauen und die Leiche am Grund mit Stangen suchen.
Ja. Jedenfalls finden die in nicht auf der anderen Seite. Los!
Den kriegen wir nie. Soll der Boss ihn selber fangen.
Nichts zu sehen. Kommt weiter.
Der Kerl ist nirgends zu finden.
Es wird schon dunkel. Schicken wir die Verwundeten nach Clinton.
Wir lagern hier und morgen suchen wir alles mit Flößen noch mal genau ab.
Irgendwas stimmt hier nicht.
Wir müssen jedenfalls während der Nacht Wachen aufstellen.
Irgendwas stimmt hier nicht.
(Musik)
Das liegt Jeff! Hey! Überfall!
Auf, Jungs! - Überfall!
Reitet nur weiter. Ich halte mich zurück, damit Ihr Erster sein könnt.
Winnetous Iltschi, wenn ich mich nicht irre.
Suni kantu. Ach, suni.
Was ist los? - Winnetou braucht mich.
Macht nur! Ihr habt mich allerdings noch nie richtig reiten sehen! - Sam!
Ihr passt in Clinton auf Vermeulen auf. - Auf den alten Sam ist Verlass!
In jeder Lebenslage. - Das weiß ich, Sam. Macht's gut.
Macht's mal selber gut, Greenhorn.
Verdammt! Na, weit kommt der nicht, der Gaul ist viel zu langsam.
Wir schneiden ihm den Weg ab.
(Spannende Musik)
Verdammt!
Zurück, rechtsrum! Den Weg abschneiden!
Da oben ist er!
6 Mann reiten zum Hochplateau! Ihr seid schneller oben und fangt ihn ab!
Die Übrigen klettern hinter ihm her. Treibt ihn in die Enge!
Ah, dieser rote Schuft! Der hat mir sein Messer...
Winnetous Messer!
Die Rothaut hat nicht 5, sondern 9 Leben. Aber das nützt ihm nichts.
Ihr reitet zurück nach Clinton. Ich besuche Weißer Büffel. - Gut.
(Spannende Musik)
Hier rauf, schnell! Und dort hinüber!
Das war zur rechten Zeit. Jicarillas!
Rote Feder, der Unterhäuptling des Weißen Büffels.
Was sucht der Häuptling der Mescaleros in den Jagdgründen der Jiracillas?
Winnetou begrüßt Rote Feder. Er ist mit Old Shatterhand gekommen,
um mit dem großen Häuptling Weißer Büffel die Pfeife der Beratung zu rauchen.
Rote Feder hört Winnetous Worte. Er nimmt ihn und das Bleichgesicht mit...
und übergibt ihre Waffen Weißer Büffel. - Glaubt Rote Feder wirklich,
ich ließe mir meine Waffen abnehmen?
Diese verwundeten Bleichgesichter waren Freunde der Jiracillas.
Rote Feder zwingt ihre Feinde notfalls, mit ihm zu gehen...
und sich Weißer Büffel zu unterwerfen.
Die Jiracillas sind die speziellen Freunde unseres Syndikats und unterstützen uns.
Mit ihrer Hilfe erreichen wir unser Ziel. Und ich kann Euch versichern,
dass jeden Moment die Nachricht eintrifft, dass das Land nun verteilt werden kann.
(Bravo-Rufe)
Wer noch nicht registriert ist, kann das sofort in unserem Büro nachholen.
Und auch den Unkostenbeitrag bezahlen. Und sobald Mr. Rollins,
unser hauptverantwortlicher Mitarbeiter, von unseren roten Freunden zurück ist...
Oh! Diese Teufel von Jicarillas! Ich warne euch, traut ihnen nicht!
Sie haben mich bei lebendigem Leibe skalpiert!
Schütt mal was nach! Au! Oh! - Bringt diesen Menschen fort! Schnell!
Glaubt den blutrünstigen Teufeln nicht! - Das ist ja schrecklich.
Schnell zu meinem Pferd.
(Sam stöhnt)
Verschwindet!
Ihm nach!
Ist gar kein Blut! Ist Himbeersaft!
Schnell in mein Zimmer, Daddy!
Ihm nach! - Da oben sind sie, Jungs!
Da raus! - Was wird mit Euch, Töchterchen?
Mir tun sie nichts.
Von wem ist das Pferd? - Von dem Feuerwerker. Sie kommen!
Gut, gebt ihm mein Pferd. Ich bring ihm seins und die Kisten zurück.
(Rituelle Trommeln)
Tschiko allameha!
Möchten der Häuptling der Apachen und Old Shatterhand wissen,
was sich in diesen beiden Wagen befindet? Tschika kalah!
Die Jicarillas sind ein Volk, das viele tapfere Krieger hat!
Ein Volk aber, das Waffen hat, und Krieger, die sie führen,
fürchtet niemanden und beugt sich nicht! Weder den verräterischen Apachen...
noch den habgierigen weißen Landräubern!
Jetzt habt Ihr das Wort. Winnetou, Häuptling der Apachen, möge reden!
Das Volk der Apachen ist nicht verräterisch.
Häuptling Winnetou kam hierher als euer Freund!
Seht euch den Lauf der Sonne an. Sie scheint jedes Jahr...
auf eine andere Welt. Nur der wird leben,
der sich dem Wandel der Zeit nicht widersetzt. Weißer Büffel!
Höre jetzt meinen Bruder Old Shatterhand.
Das Bleichgesicht möge reden.
Der Weiße Vater in Washington will den Jicarillas noch mehr Land geben,
da er einsah, dass er euch zu wenig zugeteilt hatte.
Will Weißer Büffel aber das ganze Land und will er darum kämpfen,
bedeutet das das Ende eures Stammes und einen neuen, blutigen Krieg!
Ich weiß, dass die Krieger der Jicarillas tapfer und furchtlos sind.
Deshalb mögen sie stets bereit sein, den Frieden zu verteidigen.
Traut nicht den schmeichlerischen Lügen der habgierigen Bleichgesichter,
die Euch zu diesem törichten und tödlichen Krieg aufhetzen, Häuptling!
Sie schicken Euch Gewehre, die alt und wertlos sind.
Weißer Büffel glaubt hinter den Worten Winnetous und Old Shatterhands...
ehrliche Sorge zu hören. Er wünscht, die Rückkehr seines Sohnes abzuwarten.
Schneller Panther zog ohne Begleitung aus, um Ruhm zu ernten.
Weißer Büffel spürt den Herbst des Lebens und sehnt sich danach,
die Last der Verantwortung auf die Schultern eines Jüngeren zu legen.
Wenn Schneller Panther es gutheißt, wird er die Waffen dort...
in einer tiefen Schlucht für alle Zeit versenken.
Kennt mein Bruder den Sohn des Häuptlings?
Schneller Panther ist jung und ehrgeizig. - Und ein Pferdedieb.
Aber Weißer Büffel liebt den Sohn sehr.
Pferde! Hier muss jemand sein.
Tschaka lo!
Schneller Panther! Seid gegrüßt von einem Freund.
Erkennt Ihr mich? Ich bin der Freund der Freunde der Jicarillas.
Und auch der Feind ihrer Feinde. - Ja, Ihr seid der Freund meines Vaters.
Ich sehe, Ihr wart auf der Jagd nach Ruhm, und sie war erfolgreich.
Schneller Panther raubte die Pferde von den Weiden der Apachen. Seht her.
Von den Apachen...
(Schneller Panther) Der hier gehörte Lotu tschuna!
Dieser hier stand einmal vor dem Zelt von Kachompati!
Und der da ist der Schönste von allen! Er stammt aus Winnetous berühmter Zucht.
Ich warne Euch!
Erscheint ja nicht im Dorf der Jicarillas mit diesen Pferden.
Winnetou ist gerade bei Eurem Vater, dem großen Häuptling Weißer Büffel.
Winnetou? - Ja, Winnetou!
Woher wissen die Bleichgesichter das? - Hier! Das ist Winnetous Messer.
Wir fanden es auf seiner Fährte. - Winnetou würde es nie verlieren.
Nein? Glaubt Ihr, er ließe es sich abnehmen?
Es gehört nicht ihm! - Doch, es ist seins.
Seht es Euch genau an.
Rollins, seid Ihr wahnsinnig? - Halt's Maul!
Ihr werdet doch schweigen, oder?
Ja, Ihr trefft die Entscheidungen, Boss.
Auf sein Pferd mit ihm. Aber passt auf, dass das Messer stecken bleibt.
(Musik)
Woran denkt Ihr, mein Bruder? - Ein Gesang tönt über das Wasser.
Erinnert sich mein Bruder an die Glocken von Santa Fé? - Ja.
Winnetou hört wieder ihren Klang. Sie singen für ihn.
Nun ist sein Herz leicht und voll Frieden.
Wie dieser See. Es ist erfüllt von Liebe zu Manitou,
und Winnetou weiß, dass sein Tod nicht mehr fern ist.
Das ist unmöglich! Mein Bruder irrt sich.
Ganz bestimmt!
Niemand kann seinen Tod voraussehen. - Winnetou weiß es. Er irrt sich nicht.
Seine Seele wird bald in die Ewigen Jagdgründe eingehen.
Sterben müssen wir alle, damit sich unsere Seelen im Jenseits wiederfinden.
Doch der Tag ist fern und wir haben noch eine lange, glückliche Zeit vor uns.
Manitou ist groß. Und Winnetous Leben liegt in seiner Hand.
Schneller Panther wurde ermordet!
Ich sah es! Er kam siegreich mit den Pferden zurück,
die er den Apachen geraubt hatte! Ich hab es gesehen! Und ich sah,
wie ihn ein Krieger aus dem Hinterhalt überfiel!
Es war ein Apache! Ein Häuptling! Der Häuptling der Mescaleros!
Schneller Panther wehrte sich tapfer, er verwundete den Angreifer an der Stirn.
Seht Ihr die Wunde? Doch dann stolperte Schneller Panther über eine Wurzel.
Und da stieß er dem wehrlos Daliegenden das Messer...
bis ans Heft in die Brust! Er ist der Mörder! - Das ist eine Lüge!
Eine infame Lüge! - Ich war jenseits einer Schlucht.
Ich konnte nicht eingreifen. Aber ich schickte meine Leute,
um ihm den Weg abzuschneiden. Er entkam. Aber sein Messer steckte in der Brust!
Weißer Büffel leiht sein Gehör einem Lügner.
Wasai tumanan!
Wenn die Sonne hinter dem Berg versinkt,
werdet Ihr wünschen, Eure Mütter hätten euch niemals geboren.
(Rituelle Trommeln)
Wenn die Sonne hinter den Bergen versinkt, wird Winnetou tot sein, Gentlemen.
Ihr natürlich auch, Old Shatterhand. Und wir können das Apachen-Land verteilen.
Eine erfreuliche Nachricht für die Siedler in Clinton. Lebt wohl.
Goschom goh!
Goschom!
Katschu!
(Explosionen)
(Panische Schreie)
Das war aber im letzten Augenblick, wenn ich mich nicht irre!
(Applaus)
Und so kann nunmehr auch das Land der Apachen...
endgültig zur Besiedlung freigegeben werden!
Das hören wir nicht zum ersten Mal! - So was geht nicht von heute auf morgen.
Dazu muss man Verträge machen und Verhandlungen führen. - Das stimmt.
Ja. Und nun ist uns noch dieser an sich bedauerliche Unfall zu Hilfe gekommen.
Ich sag's noch einmal: Winnetou und Old Shatterhand sind tot!
Das ist eine Lüge! Seht her, ich lebe! Und Winnetou lebt ebenfalls!
Glaubt diesem Mann kein Wort! Wartet hier, dann werde ich Euch alles erzählen.
Passt auf Rollins auf! - Wer seid Ihr? Die Tochter von Sam Hawkens.
Eine Depesche für den Gouverneur! - Der Telegraf ist nur für amtliche Zwe...
Ja, und für die Zwecke der Banditen! Los jetzt oder ich dreh Euch den Hals um!
Hände hoch! - Augenblick.
Los, erledigt den Kerl!
Und das heißt reiten, meine Herren! Unverzüglich und so schnell wie möglich.
Leutnant O'Hara zur Stelle! - Leutnant O'Connor zur Stelle!
Danke, Leutnant. - Hauptmann Pitt mit Reitern zur Stelle!
Danke! In diesem Augenblick entscheidet sich vielleicht,
wie und ob überhaupt ein Zusammenleben von Rot und Weiß in Zukunft möglich ist.
Und ob endlich das Blutvergießen endet. - Nur weil irgendein Waldläufer...
im Namen irgendeiner Rothaut telegrafiert? - Das sind nicht irgendein Waldläufer...
und irgendeine Rothaut! Diese zwei Männer haben sich lebenslang eingesetzt...
für Menschlichkeit und Frieden! Ihr aber habt nur Eure Geschäfte im Sinn.
Auf Kosten der gutgläubigen Siedler und dieses Landes! Abführen!
Die aufgehetzten Jicarillas vereinen sich in diesem Augenblick mit Banditen.
Gegen die Apachen! Aber die kämpfen nicht. Sie werden sich zurückziehen.
Um Zeit zu gewinnen. In der Hoffnung darauf,
dass Sie kommen und Ordnung schaffen, nach Recht und Gesetz und Vertrag!
Ich sagte zu, dass Sie kommen und ich halte mein Wort, so wahr mir Gott helfe!
(Spannende Musik)
Lasst Euch an mein Vaterherz drücken! - Alles wird gut, Soldaten sind unterwegs.
Jetzt müssen wir das Unsere tun. - Ihr müsst ja nur das Öl ableiten.
Aber ich... - Ist Winnetou schon zur Prärie unterwegs?
Ja, er weiß, wo das Treffen stattfindet. - Also los.
(Spannende Musik)
Ich grüße meinen tapferen Freund! - Ist das Bleichgesicht bereit,
an der Seite der Jiracillas zu kämpfen? - Die Untat der Apachen empört uns sehr!
Gut!
(Musik)
Halt!
Hier steht Winnetou, der Häuptling der Apachen!
Häuptling Weißer Büffel höre seine Worte!
Was krächzt eine Krähe in die Ohren dessen, der gekommen ist, zu rächen und zu töten?
Das Auge von Weißer Büffel ist getrübt durch den Tod seines Sohnes.
Er möge sich auf seine Aufgabe besinnen und führe seinen Stamm ungefährdet...
über die Schwelle einer neuen Zeit! Er ist durch falsche Freunde aufgehetzt.
Er schaue hinter sich auf den Mann, dem er vertraut... Seht jetzt neben Euch!
Ihr seht den Mörder Eures Sohnes!
(Spannende Musik)
Zurück mit euch! Zurück!
Was rät das Bleichgesicht? - Greift das Pueblo von oben an.
Umgeht das Feuer. Wir kommen vom Fluss. - Dazu müssen sich die Bleichgesichter...
flussabwärts treiben lassen. - Wir fällen Bäume und bauen Flöße,
dann kommen wir gleichzeitig an. Los! Reitet, was die Gäule hergeben!
Da, Banditen! Wie Winnetou gesagt hat. Und der alte Hawkens hat dafür gesorgt,
dass sie ganz schön reinfallen.
(Spannende Musik)
Diese roten Schufte! Ihr drei kümmert euch um die Gestürzten.
Wir reiten vorsichtig weiter. Passt auf, wo eure Pferde hintreten.
Das hat geklappt. Jetzt reiten sie weiter zum Rio Pecos und bauen Flöße.
Und dann hat unser Greenhorn mit dem Öl ein Wörtchen mitzureden.
(Musik)
(Spannende Musik)
Zurück! Los doch! - Schneller!
Und was nun, Boss? Was machen wir jetzt? - Na, weiter! Zum Pueblo!
Wie denn? Sollen wir fliegen? - Unsinn! Zu den Pferden und reiten!
Oder zu Fuß! Wir greifen das Pueblo an! Weißer Büffel von Westen, wir von Osten.
(Musik)
Es rührt sich nichts.
Los!
Selhii!
(Spannende Musik)
Zurück! Deckung!
(Musik)
Tatsächlich, da kommt ja unser Greenhorn. Und gesund, wenn ich mich nicht irre.
Mein Herz ist froh, den Bruder wiederzusehen.
Wenn er den sieht, kennt er keinen mehr. - Wenn die Sonne am höchsten steht,
haben sie uns eingeholt. - Zu diesem Zeitpunkt haben die Apachen...
ihre letzte Zuflucht erreicht.
Weißer Büffel hat mir die Augen geöffnet! Ich sehe die Spur jetzt auch!
Von dort, wo die hinwollen, können sie nicht weiter! Vorwärts!
(Musik)
Es ist der neunte Tag. Die Soldaten müssten schon sehr nahe sein.
(Musik)
Es ist besser, wir erwarten sie unten. - Ja.
Ati kochi!
Sie kommen!
(Spannende Musik)
Wie ich gesagt habe. Da oben sind sie. Sie können uns nicht entkommen.
Alles absitzen!
Hier ist Old Shatterhand! - Erst auf Kids Zeichen schießen!
Ich versuche, von der Seite an Winnetou ranzukommen.
(Shatterhand) Wir wichen kampflos zurück. Nicht aus Feigheit. Wir wollen nicht!
Wir glauben, alle Menschen sind Brüder und sollten versuchen, sich zu verstehen.
Ohne sich zu bekämpfen, ohne sich zu töten!
Wir haben uns hier gut verschanzt. Wenn Ihr uns angreift,
gibt es ein sinnloses Blutvergießen! Häuptling Weißer Büffel...
reiße die Binde von seinen Augen! Er erkenne, warum diese Bleichgesichter...
alles Land an sich bringen wollen. Sie wollen nur Geld und Macht.
Und wenn sie das haben, vernichten sie auch euch! - Feuer!
(Militärisches Signal)
Sie wissen nicht, dass sie genau in die Gewehre der Banditen reiten.
Achtung! Ihr reitet genau in die Gewehre der Banditen!
(Spannende Musik)
Nein! Nein! Nein!
Ich kann die Kugel nicht entfernen. Sie ist zu nahe am Herzen. - Und?
Das liegt in Gottes Hand.
(Musik)
(Musik)
(Musik)
Mein Bruder kann ohne Sorge sein. Sein Volk ist gerettet und in Sicherheit.
So... ist dennoch...
Winnetous Aufgabe erfüllt.
(Hufschlag)
(Iltschi wiehert)
Mein... Bruder.
Mein Bruder.
Hilf mir, mein Bruder.
(Glockenläuten)
Winnetou... hört in der Ferne...
die Glocken, die ihn rufen.
Ist es nicht so, mein Bruder?
Mein Bruder...
Winnetous Seele muss gehen.
Winnetou... ist bereit.
Leb wohl...
mein treuer...
mein... mein...
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.