All language subtitles for Monster.The.Ed.Gein.Story.S01E07.1080p.WEB.h264-ETHEL

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Original subtitles

-Sie wollten mich sehen, Sheriff? -Wie geht's dir, Frank?

Ging schon besser, Sheriff.

Setz dich.

Wie ich hörte, klagst du das Gein-Anwesen ein?

Ja, Eleanor Adams' Mann ebenfalls.

Wollt ihr Ed Geins Besitz versteigern?

Anders können wir nichts eintreiben.

Die Ärzte sagen, er ist zu verrückt für eine Haftstrafe.

Sogar zu verrückt für einen Prozess.

Er sitzt also irgendwo in einer gemütlichen Klapsmühle herum.

Er kommt ungeschoren davon. Daher… Ja, ich klage.

Weil er ihr das angetan hat.

Und mir. Und so vielen guten Menschen.

Frank, das geht nicht.

Schlechte Idee.

Ich… Ich habe Sie nicht um Ihre Meinung gebeten.

Erst recht nicht um Ihre Erlaubnis.

Eds Kram kauft doch niemand, Frank.

Diese Idee ist obszön, makaber und unchristlich.

Kein anständiger Mensch überschreitet so eine Grenze.

Deine Mutter ist noch nicht lange unter der Erde.

Wieso willst du das alles wieder hochholen?

Schlechte Wortwahl, Art.

Frank, du trinkst du viel.

Auch jetzt gerade. Ich weiß das.

Hey, darf… Darf ich Sie was fragen? Und seien Sie ehrlich.

Haben Sie je…

Haben Sie je Ihre Mutter in einer Scheune aufgefunden?

Ausgeweidet und aufgehängt wie ein Mastschwein?

Mit abgerissenem Kopf?

Das Gedärm in Kleidung auf dem Boden eingewickelt?

Nicht?

Genau, denn wenn Sie das erlebt hätten,

würden Sie sagen, dass mein Trinkverhalten angemessen ist.

Ich veranstalte diese Auktion. Das ist mein letztes Wort.

Treten Sie heran ans Horrorkabinett!

Holen Sie sich ein Andenken an den Schlächter von Plainfield!

50 Cent Eintritt. Suchen Sie, was Sie interessiert.

Die Auktion ist am Sonntag!

Richie, nicht!

-Du machst mir Angst. -Komm.

Oben ist sein Schlafzimmer.

DETEKTIVGESCHICHTEN

Sieh mal. An der Nadel sind Haare.

Da ist ein Blutfleck.

Da auch.

Und da.

Ja, die Schlange ist lang, aber das Warten lohnt sich.

Nur 50 Cent Eintritt.

Auf dem Weg zum Haus sehen Sie das Auto des Schlächters.

Damit ist er gefahren. Also sehen Sie es sich genau an.

Kommen Sie. Es wollen noch mehr Leute das Haus sehen, also kommen Sie.

Kommen Sie näher. Na los.

Das ist ihr echter Rollstuhl. Kommen Sie am Sonntag wieder.

Nicht so schüchtern!

Frank!

Was zum Kuckuck machst du da?

Du nimmst Eintritt?

Was würde deine Mutter sagen?

Ihretwegen mache ich das.

Ich gründe eine Stiftung in ihrem Namen.

Die Erlöse bekommt der Ortsverband der DAR.

Du gibst es für Alkohol und Frauen aus. Du stinkst.

Wachen Sie auf, Art.

Das hier ist nicht mehr Ihr Amerika.

So…

So ist es heute. Ob's Ihnen gefällt oder nicht.

-Ed Geins Gruselkabinett! Nur 50 Cent! -Es ist krank.

Der Krieg hat die Menschen blutrünstig gemacht.

Das ist gut für unsereins. Der Gesetzesvollzug als Branche floriert.

Ich setze diesem Zirkus ein Ende.

Werden Sie nicht.

Denn da drinnen sind 200 Menschen,

die Sie zerstückeln, wenn Sie das versuchen.

Na los. Nicht so schüchtern!

Das war der Schlächter auch. Sehen Sie, was aus ihm wurde.

Nur 50 Cent!

AUTO DES SCHLÄCHTERS

Auktion am Sonntag!

Gein-Anhänger, bieten Sie auf den Wagen des Schlächters.

Seine Taten waren ein Albtraum, doch sein Wagen fährt wie ein Traum.

Wie konnte das passieren, Sheriff?

Frag mich nicht. Ich bin eben erst angekommen.

Viele von Ihnen kamen her, um Ed Geins Sachen zu ersteigern.

Leider hat ein Feuer das Haus und all seine Habseligkeiten zerstört.

Sein Auto blieb aber unversehrt. Das wird sogleich versteigert.

Wer weiß, welche grauenvollen Taten damit oder auch darin verübt worden sind.

Er fuhr damit zum Friedhof und zurück sowie zu den Tatorten.

Wie viele Leichen hat er damit transportiert?

Wie oft fuhr er seine tote Mutter spazieren?

Als Opfer fühle ich mich verpflichtet, anderen zu helfen, entschädigt zu werden.

Der Chevrolet von Amerikas größtem Schlächter.

Das Einstiegsgebot liegt bei 10 Dollar.

-Danke. -10 Dollar.

Höre ich 20? 20 Dollar.

25, der Herr da drüben. Höre ich 50? 50.

Und 75? 75 Dollar. Ganz hinten. Höre ich 100?

100 Dollar. 150 Dollar. 200 Dollar.

-Hier. -Sir, hier!

Der erste Schritt bei einem Teppich ist der Tufting-Rahmen.

Er besteht nicht nur aus Holz.

Hier sieht man die Stoffgreifer.

Wer kann mir sagen, was das ist?

Eine Tufting-Pistole. Ich zeige euch, wie sie funktioniert.

Schön gerade.

Gibt's Fragen?

Eine Packung Beech-Nut-Kaugummi, Linda.

Bitte sehr, Ed.

Einen schönen Tag.

CENTRAL STATE KLINIK GEGRÜNDET 1901

Guten Morgen, Daisy.

-Salty. -Ed.

Hi, Toni.

Guten Morgen.

Hey, Miss Alice. Darf ich Ihr Haar kosten?

Es sieht köstlich aus.

Nein!

War doch nur ein Scherz. Bis später.

Lieber Gott, danke für die warmen Duschen, das köstliche Essen und die vielen Hobbys.

Aber dürfte ich meinem alten Hobby nachgehen,

hier in der Anstalt…

Du weißt, welches ich meine.

…dann wäre ich dir ewig dankbar.

Grüß Mutter von mir.

Amen.

Ich habe was für Sie.

Machen Sie's auf.

Man hat all Ihre Sachen verkauft.

Die mit den ermordeten Müttern wurden ausbezahlt, das ist der Rest.

-Das sind 300 Dollar. -Ja.

-Sie sind jetzt berühmt, wissen Sie? -Sieht wohl so aus.

Reich und berühmt.

Schon gesehen? Ich bin im LIFE Magazine.

Er hat es geschafft! Touchdown!

-Menschen lieben Mörder. -Ja, nicht wahr?

Es gibt noch Zeichen und Wunder.

Ed, hören Sie. Sie müssen das natürlich nicht tun, aber…

Geben Sie doch Ihrer alten Freundin Salty was ab.

20 Dollar vielleicht?

Oder 50, und ich besorge Ihnen vom Rest, was Sie wollen.

Gut.

Ja, ok, Salty.

Ich habe mir heute erst einen Katalog angesehen.

Sehen Sie mal.

Sehen Sie sich diese Funkgeräte an.

Ich möchte drei davon.

Wieso drei? Sie brauchen nur eines.

Das geht Sie nichts an.

Wenn ich mir drei Geräte leisten will, dann mache ich das.

Sie sind immerhin nicht meine Mutter, oder?

Nein, das bin ich nicht.

Na sehen Sie.

Und, Salty…

Besorgen Sie mir dazu auch noch BH und Höschen aus Satin?

Gut, kann ich machen.

-Sie sind echt geistesgestört, Ed Gein. -Ja, ok.

Hey, ich mache heute früher Schluss.

Jackie kommt erst um neun. Machen Sie Küche und Holzwerkstatt zu?

Gern. Das macht mir nichts aus.

Einen schönen Abend für Sie, Salty.

ZERBRECHLICH

Weihnachtsgeschenk.

"Liebe Ilse, ich wollte Ihnen schon seit Langem schreiben.

Ich bin ein großer Bewunderer Ihrer Arbeit und möchte mich gern unterhalten.

Edward Gein."

Ja. Hallo.

Ist da Ilse?

Ich bin Ed Gein.

Und das da ist ein Funkgerät.

Ach, wie sehr ich den Klang Ihrer Stimme mag.

Wie kommunizieren wir?

Ein Funkgerät überträgt und empfängt Wellen auf einer bestimmten Frequenz

auf dem Frequenzspektrum.

Ich habe Sie angefunkt.

Aber…

Warum wollen Sie mit mir reden?

Ich bin ein großer Bewunderer Ihrer Person.

Ich bin nur ein Kleinstadtmensch. Einfach, aber…

Nein, Mr. Gein.

Ich habe von Ihnen gelesen. Ich kenne Sie.

Wenn das so ist, wissen Sie vielleicht,

dass uns beide dasselbe Hobby verbindet.

Ich las Comics darüber.

Alles Lügen. Nichts davon ist wahr.

Ich täte keiner Fliege was zuleide.

Juden jedoch… Das ist eine andere Frage.

Das war notwendig.

Die verraten mein Volk.

Die vernichten mein Land. Die vernichteten meinen Führer.

Die machten aus meinem Führer ein Monster, und auch aus mir.

Mein Führer hat Kiefernzweige genommen,

und er hat wunderbare, schöne Kränze daraus gefertigt,

gleich einer Krone.

Einen hat er mir geschenkt.

Ich frage Sie: Würde ein Monster so etwas tun?

Na… Vermutlich schon.

Und ich reite niemals

auf einem Esel in Unterwäsche

mit heraushängenden, im Wind flatternden Möpsen

wie Marlene Dietrich.

Das würde ich nie tun, Mr. Gein.

Gut, ich habe Feste veranstaltet. Ich habe meinem Mann geholfen.

Aber Lampen aus tätowierter Haut und Schrumpfköpfe…

So etwas würde ich nie tun.

Die machen aus mir ein Monster. Das Biest von Buchenwald.

Glauben Sie das nicht.

Die Menschen erschaffen Monster,

weil sie Sündenböcke brauchen, im Namen des Menschseins.

Sie erschaffen das Monster, fangen es und präsentieren es

auf dem Marktplatz, und sie erhängen es vor aller Augen,

damit man es bespucken und sich dagegen verbrüdern kann.

Damit alles wieder seine Ordnung hat.

Und die Schwachen gehen zurück an ihren Platz.

So kontrolliert man die Gesellschaft.

Aber ich, ich bin nicht das Monster.

Wer würde solche Dinge tun, die mir vorgeworfen werden?

Einen Brustwarzen-Gürtel.

Das frage ich Sie, Mr. Gein.

Nun, ich habe das wirklich getan, Ilse.

Tja, dann sind Sie ein krankes Schwein, Mr. Gein.

Krank. Krank. Krank.

Gründen Sie einen Verein für Monster?

Ich möchte da gern mitmachen.

Betrachten Sie sich als Mitglied.

Ich trage gerade einen BH.

Sie sind unanständig. Ich weiß, wer Sie sind.

Also, Mr. Gein.

Was hat Sie zu Ihren Taten getrieben?

Wie Sie eben meinten…

Man nennt mich einen blutrünstigen Schlächter,

aber wenn ich so blutrünstig bin, warum kippe ich beim Anblick von Blut um?

Lügner.

Indianerehrenwort.

Als ich klein war, hatte Mutter ein Geschäft,

und eines Tages sah ich sie beim Schweineschlachten.

Was willst du?

Ich habe mich sofort übergeben.

Allein beim Gedanken daran wird mir speiübel.

Wie hätte ich das anstellen sollen?

Die sagen, ich hätte eine Babysitterin getötet.

Wie hätte ich das anstellen sollen?

Wissen Sie…

Sie sind ganz…

…anders, als ich Sie mir vorgestellt hatte, Mr. Gein.

Sie sind so…

…empfindsam…

…und so gutmütig.

Wie Edelweiß.

Was ist Edelweiß?

Edelweiß ist… die zarteste Blume, die es gibt.

Sie blüht nur im Schnee.

Das bin ich, glaube ich. Empfindsam.

Auch Gerüchen gegenüber.

Wissen Sie, was ich tun würde, wenn ich hier rauskäme?

Nach Australien gehen und eine geruchslose Toilette erfinden.

Ich habe noch keine Entwürfe dafür,

aber die Idee ist Millionen wert.

Sie sind sehr witzig, Mr. Gein.

Ich höre gern Ihre Geschichten.

Erzählen Sie mir von den Morden, Mr. Gein.

Wie hat sich das Töten angefühlt?

Das ist es ja. Ich kann's Ihnen nicht sagen.

Ich erinnere mich wirklich nicht daran.

So sicher wie das Amen in der Kirche.

Sehen Sie? Lügen.

Alles Lügner.

Wir sind nicht die Abartigen, die man wegsperren sollte.

Wir sind die Übermenschen.

Wir sind der nächste Schritt in der menschlichen Evolution.

Wir sind die Genies, die sich nicht

von biederen Befindlichkeiten aufhalten lassen.

Wir sind die Anführer der neuen Ära der Menschheit.

Wir sind die neue Spezies Mensch, doch die nehmen uns unsere Menschlichkeit.

Wissen Sie was?

Die haben mir mein Baby genommen. Die haben es mir entrissen.

Ist das nicht schlimmer als all das, was sie mir vorwerfen?

Dabei bin ich unschuldig!

Ich habe nichts verbrochen.

Der Ort, an dem Sie sind, klingt schrecklich.

Der Ort, an dem ich bin, gefällt mir sehr gut.

Ich bin eine im Käfig gefangene Ratte,

und ich freunde mich mit den Mäusen an.

Mir tut alles weh wegen meiner Arthritis,

die ich durch diese Zelle bekomme, die Muskeln schmerzen durch die Feuchte.

Was für ein Zufall. Ich habe auch Schmerzen.

Und ich bekomme Anfälle.

Sagen Sie mir, was mit mir nicht stimmt.

Sie sind ein Massenmörder, Mr. Gein.

Das bin ich nicht.

Sie sind abartig, Mr. Gein. Punktum!

Ihr Verstand, Sie als Mensch… Sie sind gestört.

-Je eher Sie das anerkennen, desto besser. -Bitte, ich muss…

Schwester!

Alles gut, Mr. Gein. Sie haben bloß einen Anfall.

Ilse.

Bekümmern Sie Ihre Taten?

Meine Taten?

Ich habe nichts getan. Rein gar nichts.

Ich habe Befehle ausgeführt.

Ihnen hat niemand etwas befohlen, Eddie.

Doch.

Wessen Befehle haben Sie ausgeführt?

Mutters.

Bekümmern Sie Ihre Taten?

Das ist keine schwere Frage.

Doch, irgendwie schon.

Licht aus!

Ich muss jetzt aufhören, aber…

Lassen Sie nicht zu, dass man Sie ein Monster nennt.

Sie sind ein Mensch.

Machen Sie's gut, Ilse.

Ich habe mitgehört, Ms. Koch.

Dass Sie Befehle ausführten.

Sie waren keine Soldatin, Ms. Koch.

Sie sind eine Psychopathin, die Juden häutet und Lampen aus uns macht.

Lügen!

Lügen, na klar.

Wissen Sie, was ein Golem ist?

Der Golem.

JHWH

Er ist ein Monster,

das die Juden beschützt.

WAHRHEIT

Er ist hinter Ihnen her, Ilse.

Er wird Sie finden.

Lassen Sie mich in Ruhe.

Aber vor vielen Jahren wurde eine wunderbare Broadwayshow aufgeführt.

Sie hieß Flower Drum Song.

Pat Suzuki sang dabei dieses wunderschöne Lied.

Es wurde meine Erkennungsmelodie.

Vielleicht erinnern Sie sich.

Ich bin eine Frau Und das finde ich fantastisch

Ich bin stolz auf meine kurvige Silhouette

Und dass mein Gang Liebreizend und weiblich ist

Meine Hüften wippen und schwingen

Ich liebe es, Rüschen zu tragen

Wenn mich meine Verabredung Von daheim abholt

Und ich ausgehe Mit meinem Joe, John oder Billy

Bin ich wie ein Fohlen Bereit für das Rennen

Mit meiner nagelneuen Frisur

Und meinen geschwungenen Wimpern

Schwebe ich davon Wie die Wolken im Himmel

Ich liebe es, eine Frau zu sein

Wenn Männer mich süß und witzig nennen…

Ausmachen. Es ist Schlafenszeit.

Und ziehen Sie auch den BH aus.

Tut mir leid, Salty.

Entschuldigen Sie sich nicht. Ich verurteile niemanden.

Welch Ehre, Sie hier im Chateau zu begrüßen.

Wäre es so, hätten Sie mir Zimmer 54 gegeben,

ohne dass ich dreimal nachfragen und den Hoteldirektor bitten muss.

Verzeihung. Durch die Oscarverleihung morgen…

Ach, ist schon gut.

Ha…

Hallo?

Hallo, Christine.

Wer ist da?

Hier ist Ed Gein.

Ich kenne keinen Ed Gein.

Vielleicht ja doch. Ich bin der Schlächter von Plainfield.

So nennt man mich wohl.

Oder auch den Grabschänder.

Was wollen Sie von mir?

Ich bin Ihr größter Bewunderer.

Jetzt bin ich gerade in einer geschlossenen Anstalt,

aber ich verfolge Ihre Karriere, seit Sie eine Frau sind.

Ich finde Sie wirklich großartig.

Ok, Ed, ich danke Ihnen.

Ich schicke Ihnen meine LP zu. Alles Liebe!

Nein, warten Sie!

Mein Arzt sagt, ich soll mit Ihnen reden.

Wieso?

Nun, ich bin vielleicht…

…transsexuell.

Dann hat er Ihren Namen erwähnt, Christine Jorgensen,

und ich sagte: "Ach was. Deren Karriere verfolge ich schon ewig."

Ich hatte daher gehofft, Sie ein, zwei Dinge fragen zu dürfen.

Wieso glauben Sie, dass wir zwei etwas gemeinsam haben?

Nun ja, wegen…

Wegen meiner einäugigen Schlange.

Ich habe das Gefühl… Ich weiß nicht… als ob das da unten…

…nicht zu mir gehört.

Seit wann empfinden Sie so?

Seit ich klein war.

Mutter sah mich beim Herumspielen.

Dieses obszöne Körperteil!

Schmutziger, schändlicher Schwanz!

Ein Gein darf ihn niemals anrühren!

Niemals!

Sie packte zu wie mit einem Schraubstock.

Ich dachte, sie reißt ihn mir ab.

Seitdem hatte ich das Gefühl, ihn loswerden zu müssen.

Sie sind doch Ihren losgeworden?

Ja, aber das war selbstbestimmt, Mr. Gein.

Hält dieses Gefühl an? Das Gefühl, ihn loswerden zu wollen?

Meinen Piepmatz?

Würde ich nicht so sagen.

Ich mag, was man damit mit Übung alles anstellen kann, wie abspritzen.

Ich hab noch nie gehört, dass jemand das nicht mag.

Wieso halten Sie sich für transsexuell, Mr. Gein?

Mir sind Frauengenitalien untergekommen.

Ich weiß, das klingt seltsam.

Ich verstehe nicht ganz.

Vulven.

Wie ich an sie kam, ist eine andere Geschichte.

Ich habe sie nah an mich gedrückt.

Sie wissen schon… nah.

Und dann bin ich damit ein bisschen umhergetanzt.

Ich habe mir einen Anzug gefertigt.

Ich kann Ihnen nicht folgen. Was für einen Anzug denn?

Einen Frauenanzug.

Damit fühlte ich mich noch mehr wie eine Lady.

BILL HÄUTET ZUM 5. MAL

Ich würde mich ficken.

Ich würde mich so hart ficken.

Cut!

Klappe.

Das Schweigen der Lämmer, Szene 62, Take 9, Klappe.

Ist im Kasten. Weiter.

Ich muss pinkeln. Begleitest du mich?

Ja. Da lang.

Sind Sie noch da?

Mr. Gein, ich bin kein Arzt.

Ich denke, solche Dinge sollte man erst nach vielen Jahren

reiflicher Überlegung entscheiden.

Aber Ed, ich denke, wir beide haben gar nichts gemein.

Überhaupt nichts.

Ok?

Wieso steckte man Sie in eine Anstalt, Ed? Was haben Sie getan?

Die sagen, ich hätte getötet.

Und ein paar Menschen aus ihren Gräbern ausgebuddelt.

Wobei, das stimmt wirklich.

Aber ich glaube, getötet habe ich nicht.

Aha, nun…

Transsexuelle sind selten gewalttätig, Mr. Gein.

Wir sind vielmehr… die Opfer von Gewalt.

Ich denke nicht, dass eine Frau in Ihnen steckt, Ed.

Ich denke nicht einmal, dass Sie eine Frau sein wollen.

Sie sind etwas, das man "gynäphil" nennt.

Sie erotisieren den weiblichen Körper und wollen ihn sich überstülpen.

Sie wollen darin sein.

Das ist keine Identität. Das ist Sexualisierung.

Das ist Gewalt, Mr. Gein.

Es ist der höchste Zustand weiblicher Penetration,

da Ihnen der traditionelle Weg durch die dominante Mutter verboten wurde.

Kein Gein darf mit einer Frau schlafen.

Ed, mehr habe ich nicht zu sagen. Ich verabschiede mich jetzt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Sind Sie noch da?

Ja, ich bin hier.

Ich fühle mich wie ein Puzzle.

Doch keines der Teile passt.

Ich habe das Gefühl, sie werden nie zusammenpassen.

Machen Sie's gut, Ed.

Machen Sie's gut, Christine.

Hey!

Gehen Sie da weg.

Wer sind Sie?

Die neue Oberschwester.

Salty wurde degradiert. Hat die Klinik wie das Waldorf geleitet.

Sie tragen Frauenkleider?

Damit ist jetzt Schluss, weil ich jetzt das Sagen habe.

Sie sind der berüchtigste Killer seit Jack the Ripper,

und so behandle ich Sie auch.

Sie werden auf Schritt und Tritt vom Personal begleitet.

Wenn Sie Blase oder Darm entleeren wollen, ist eine Wache dabei und beobachtet Sie.

Eine Stunde Freigang im Garten, dann ab aufs Zimmer.

Ihr Zimmer wird rund um die Uhr verschlossen sein.

Das klingt ja wie ein Gefängnis.

Der Richter sagt, ich gehöre nicht ins Gefängnis, weil ich zu verrückt bin.

Ja, aber jetzt hören Sie mal gut zu.

Schwester Roz Mahoney hält Sie nicht für verrückt.

Sie sind mir ein sehr gewieftes Kerlchen.

Da.

Ich seh's doch. Da war's!

Sie wollten mich eben töten.

Was?

Nein. Ich täte keiner Fliege was zuleide.

Lügner.

Töte sie alle.

Töte sie alle.

Töte sie alle.

Was?

Töte sie alle.

Töte sie alle.

Hey!

Wer ist da?

Ich bin Salty, Ed.

Ich kann nicht glauben, dass man Ihnen das antut.

Jeder weiß, Sie täten keiner Fliege was zuleide.

Ihnen… geht's bloß nicht gut.

Hier.

Aber verstecken Sie die.

So können Sie sich nachts die Beine vertreten, wenn Sie leise sind.

Warten Sie, bis die Wachen schlafen.

Hallo, Schwester Mahoney. Was machen Sie noch hier?

Berge an Papierkram abarbeiten.

Salty Maguire ist völlig inkompetent.

Es wird ewig dauern, den Laden auf Vordermann zu bringen.

Viel besser.

Ich sitze gern beim Pinkeln.

Wer ist da?

-Ist das… -Ja.

Hier ist bloß der gute alte Ed Gein.

Wie sind Sie hier reingekommen?

Sie haben es selbst gesagt.

Ich bin sehr gewieft.

Ich redete mit dem Mann an meiner Decke darüber,

dass Sie sagten, ich sei nur ein Mörder und kein liebenswürdiger Mensch.

Und vielleicht gar nicht verrückt.

Dann habe ich mir gedacht, das eine schließt das andere ja nicht aus.

Vielleicht bin ich verrückt und ein Mörder.

Ich bin näher an der Tür als Sie.

Das schaffen Sie nie.

Ich könnte schreien.

Sie können's versuchen.

Nein!

Nein.

Nicht!

Nein!

Guten Morgen.

Nein.

Ich hab Sie getötet.

Morgen, Ed.

Das kann nicht sein.

Töte.

Was ist los, Ed?

Schwester Roz…

Ich habe sie letzte Nacht getötet.

Ist das ihr Geist?

Hey, Ed.

Kommen Sie mal mit in mein Büro.

Wenn man aufgebracht ist, hilft zuweilen ein Glas Wasser am besten.

Besser?

Ein bisschen.

Ed, es scheint so, als hätten Sie zunehmend Halluzinationen.

Sie sehen Dinge, hören Dinge.

Es befindet sich ein…

Ein was?

Ein Gesicht an der Zimmerdecke.

Ich wusste nicht, dass er da ist.

Er spricht mit mir.

Ich mag seine Stimme nicht.

Und wer könnte das sein?

Ich glaube, das ist der Teufel.

Er will, dass ich böse Dinge tue.

Damit er mir meine Seele nehmen kann.

Ed, eine der Schwestern…

Sie hat Sie mit jemandem über Ihr Funkgerät reden sehen.

Wer war das?

Christine Jorgensen. Wir haben über sie gesprochen.

Ich habe ihr eines von den Funkgeräten geschickt.

Was hat sie Ihnen erzählt?

Na ja…

Viele Dinge.

Aber…

…das Wichtigste war, dass ich…

…gynäphil bin.

Das Wort habe ich noch nie gehört.

Christine Jorgensen hat Ihnen das gesagt?

Ja.

Ed, tut mir leid.

Ich habe Ihnen gesagt, was das Wort bedeutet.

Ed, man hat die Funkgeräte nie losgeschickt.

Sie befinden sich im Lager.

Weder kennen wir die Adressen, noch können wir sie versenden.

Wir lassen Patienten diese Geräte nicht benutzen.

Wir haben Ihnen Ihres überlassen, weil Sie keine Steckdose haben.

Was reden Sie denn da?

Ed, Ihr Funkgerät funktioniert nicht.

Es hat keinen Strom.

Und mit wem habe ich gesprochen?

Laut Schwester sprachen Sie mit einer Frau.

Mr. Gein, ich bin kein Arzt.

Ich denke, solche Dinge sollte man erst nach vielen Jahren

reiflicher Überlegung entscheiden.

Aber Ed, ich denke, wir beide haben gar nichts gemein.

Überhaupt nichts.

Ok?

Wieso steckte man Sie in eine Anstalt, Ed? Was haben Sie getan?

Die sagen, ich hätte getötet.

Ed, Sie haben die Stimme verstellt. Sie haben mit sich selbst gesprochen.

Ich verstehe das nicht.

Ich weiß.

Ich weiß nicht, wer ich bin.

Und warum ich das tue, was ich tue.

Warum ich Stimmen höre.

Ilse sagt, ich sei ein Mensch, aber…

…ich weiß nicht, ob ich einer bin.

Ich weiß nicht, ob ich zu ihnen gehöre.

Vielleicht bin ich auch nur irgendeine Kreatur.

Oder eher ein Monster.

Dabei wollte ich doch nie etwas anderes als ein guter Sohn sein.

Und ich habe es immer wieder versucht.

Und ich glaube, je mehr ich mich angestrengt habe…

…desto mehr habe ich mich von dem entfernt,

was ich eigentlich immer sein wollte.

Und was war das?

Etwas, auf das sie stolz sein konnte.

Eddie…

Ed…

Ich habe Sie eingehend untersucht.

Ich besprach Ihren Fall mit Kollegen, und wir sind uns einig.

Es gibt einen Grund dafür, dass Sie Stimmen hören.

Es gibt einen Grund, dass Sie Dinge sehen, die nicht da sind.

Wieso Sie sich nicht an Taten erinnern, und fürchten, etwas getan zu haben.

Und an die Fähigkeit glauben, Ihre Mutter irgendwie wiederzubeleben.

Eine Frau zu werden, indem Sie sich ihre Haut überstreifen.

Das alles deutet auf eine Diagnose hin.

Und die wäre?

Sie haben eine schizoide Störung.

Sie sind schizophren.

Ok.

Das ist eine Erkrankung des Gehirns.

Wir wissen nichts Genaues darüber, aber…

Ganz einfach ausgedrückt

vermischen sich dabei die innere und die äußere Welt.

Die zwei Hirnhälften können sich keine Gedanken teilen

wie bei normalen Menschen.

Wenn ich etwas auf den Boden fallen lasse und denke:

"Herrje, was bin ich für ein wertloser Tölpel",

würden Sie diesen Gedanken hören,

als riefe ihn ein Fremder von der anderen Straßenseite.

Oder Sie halten es für eine Nachricht von einem Raumschiff,

dabei ist es nur ein Gedanke.

Also ist…

…mein Verstand zweigeteilt?

Er ist eher zerborsten, Ed.

Wie ein Spiegel, den jemand zu Boden fallen ließ.

Alles, was Sie je gesehen, gehört, gelesen oder erdacht haben,

sind Scherben, deren Reflexion Sie sehen,

und Sie wissen nicht, was davon wirklich ist.

Und wie nennen Sie das? Ein Phänomen?

Schizophren, Ed.

Sie sind schizophren.

Und deswegen tue ich all diese Dinge?

Deswegen habe ich die ganzen Frauen ausgegraben?

Und Bernice getötet und meine Freundin Mary Hogan?

Ja.

Tut mir leid, dass Sie so lange leiden mussten.

Aber es gibt Hoffnung, Ed.

Es gibt ein Medikament.

Und was macht das?

Sie hören keine Stimmen und sehen keine Dinge mehr.

Bitte, Ed.

Sie wollen dann nichts mehr tun, was ein Mensch nicht tun darf.

Sie werden sich als Ganzes spüren, Ed.

Danke.

MONSTER DIE GESCHICHTE VON ED GEIN

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