All language subtitles for Monster.The.Ed.Gein.Story.S01E02.1080p.WEB.h264-ETHEL

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian Download
am Amharic
ar Arabic Download
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian Download
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian Download
cs Czech
da Danish Download
en English Download
eo Esperanto
et Estonian Download
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French Download
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew Download
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian Download
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese Download
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam Download
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish Download
pt-BR Portuguese (Brazil) Download
pt Portuguese (Portugal) Download
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian Download
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese Download
sk Slovak
sl Slovenian Download
so Somali
es Spanish Download
es-419 Spanish (Latin American) Download
su Sundanese
sw Swahili Download
sv Swedish Download
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish Download
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Eddie!

Was ist jetzt schon wieder los, Eddie Gein?

-Die wissen Bescheid. -Was? Was faselst du da?

Die wissen über mich Bescheid.

Die wissen, was ich getan habe.

Die haben mich gefunden.

Die wissen, was ich treibe!

Die werden das tun, was ich getan habe. Die werden mir das antun!

Bist du verrückt?

Draußen ist niemand!

Gein war schizophren.

Nicht wahr?

Ja. Das entsteht oft im frühen Erwachsenenalter.

Und in Eddies Fall waren die Auslöser wohl die Fotos der Nazi-Gräueltaten.

Und hätte er sie nicht gesehen…

…wäre er wohl ein Dorftrottel geblieben.

Derart gewaltig ist die Macht der fotografischen Abbildung.

Ja. Man kann sich nicht vor dem Gezeigten verstecken.

Man kann kein Foto zu etwas machen, das es nicht ist.

-Fotos sind Wahrheit. -Richtig.

Und als Eddie von den Taten der Nazis erfuhr,

begriff er sie nicht, er war überwältigt.

Doch wie entsetzlich das alles war, hat er vermutlich nie erkannt.

Eddie hat auf diesen Fotos die Wahrheit gesehen.

Und die Wahrheit sieht so aus: Menschen sind hierzu imstande.

Wie dazu, Fahrrad zu fahren oder zu malen.

Also wollte Eddie das auch tun.

Ihn interessierte das Morbide.

Und er konnte nicht verstehen, was daran falsch sein sollte.

Am Leichenausbuddeln?

Nun ja…

Unter anderem.

Entschuldigen Sie mich, Mr. Bloch.

Psycho ist ein fantastisches Buch. Gratulation zum Erfolg.

Aber Alfred, niemand wird den Film sehen wollen.

Ich gehe, bevor ich etwas sage, das ich noch bereue.

Gute Nacht, Joyce.

Sie hat natürlich recht.

Diese Art von Kino wird niemand wiedererkennen.

Es ist gänzlich neu.

Doch sie irrt, indem sie sagt, dass den Film niemand sehen will.

Unser Publikum lebt in einer Welt, aus der Gott verbannt wurde.

Es lebt in täglicher Angst vor der atomaren Auslöschung.

Es starrte bebend

mit abgestumpften Gemütern

aufgrund des schieren Ausmaßes des Bösen

auf den Nazi-Holocaust.

Zum ersten Mal in der Geschichte sah es, wozu der Mensch fähig ist,

wenn der moralische Kompass kaputt ist.

Verloren.

Frankenstein.

Das Phantom der Oper…

Das genügt nicht mehr, Mr. Bloch.

Unser Publikum kennt nun ein neues Monster.

Dieses Monster sind wir selbst.

Wie war seine Kindheit?

Sie müssen verstehen…

Er wurde 1906 geboren.

In der Einöde Wisconsins.

Kurz zuvor verlief dort die Frontier.

Einige unserer Soldaten zahlten es den Wilden mit gleicher Münze heim.

Sie nahmen ihnen die Säbel weg, führten sie an ihre bemalte Stirn

und skalpierten sie

von der Stirn bis hinter die Ohren.

Das wurde den Kindern in Ihren Schulen beigebracht, richtig?

-Wir sind ein gewalttätiges Land. -Reizend.

Ein Kannibale frisst Menschen.

Der hat einen umgebracht und dessen Boot gestohlen.

Dann strandete er auf einer Insel und da…

Hier, wir tauschen.

Nein, die habe ich schon.

Er war fasziniert von Südsee-Geschichten. Schrumpfköpfen…

Davon las man in Comics. Verkauft im ganzen Land. Sehr beliebt.

Im Teenageralter war er dann süchtig.

Er bekam nicht genug von diesen Kriminalzeitschriften.

Und deren Mischung aus Blut und Sex hat ihn nicht nur fasziniert,

sie hat ihn erregt.

Er hat es sexualisiert.

Was erschüttert Sie am meisten an ihm?

Nun… Alles daran ist erschütternd.

Und am erschütterndsten?

Eine Sache ist seltsam. An die hatte ich vorher nie gedacht.

Gein legte die Knochen manchmal nach vollzogener Tat zurück ins Grab.

-Aber das heißt, er hat… -Was?

Er hat das Fleisch von den Leichen abgezogen.

Wie stellte er das an?

Vermutlich mit Borsäure. In einer Art Bottich.

Bist du da, Mutter?

Ruh dich einfach aus.

Denn die Knochen…

…wollte er gar nicht, stellte sich heraus.

Was er eigentlich wollte, war die Haut.

Er hat sie gehäutet.

Wo hat er das gelernt?

Ilse hat es ihm gezeigt.

Ach, das Biest von Buchenwald.

Sie suchte sich Gefangene aus.

Und stellte Gegenstände aus ihnen her.

Gegenstände wie…

Die Lampe.

Ja, die Lampe.

Er konnte es nicht begreifen. Er musste es normalisieren.

Und… eine Weise, etwas zu normalisieren…

…ist, es nachzuahmen.

Verflixt und zugenäht!

Du arbeitest zu schnell!

Verzeihung, Mutter.

Himmelherrgott.

In der Ruhe liegt die Kraft.

Fang von vorne an. Lass dir Zeit, mein Lieber.

Lass dir damit ganz viel Zeit.

Jawohl, Mutter.

SCHWEINEFLEISCH UND BOHNEN

Wo bist du, mein altes Mädchen?

Mutter, hast du meine Schüssel gesehen?

Was soll das heißen, "welche"?

Meine Lieblingsschüssel.

Ach! Da ist sie ja.

Eddie, du bist am Ende.

-Ja, ja. -Sieh dich nur an.

Du bist hoffnungslos, so allein.

Meinst du, ich weiß das nicht, Mutter?

-Deshalb brauche ich eine Frau. -Oh nein.

-Nicht in diesem Haus. -Ich kann nicht ewig Junggeselle sein.

Nicht dieses unflätige Weib. Sie ist die Pandora.

Pandora mit ihrer widerwärtigen, dreckigen Büchse.

Sie heißt Adeline.

Ich bin gern bei ihr. Nur bei ihr fühle ich mich nicht falsch.

Du holst kein unflätiges Weib in dieses Haus.

Ich tue, was ich will, Mutter.

Und du kannst nichts dagegen tun.

Hab dich trotzdem lieb.

-Wir müssen Händchen halten, Eddie. -Gar nicht.

Heute ist Pärchenlauf, natürlich müssen wir das.

Möchtest du manchmal von hier weg, weg aus Wisconsin?

Ich habe noch nie darüber nachgedacht.

Du?

Die ganze Zeit. Ich fühle mich hier so eingeengt.

Wohin würdest du denn durchbrennen?

Ich würde nach New York gehen.

Schon mal von Weegee gehört?

Das Brettspiel?

Nein, Weegee.

Das ist ein Pseudonym, er heißt nicht so.

Er ist Tatortfotograf.

Ich könnte ihn kontaktieren und bitten, ihn zu begleiten.

-Mal sehen, was ich lernen kann. -Tatorte fotografieren?

Ja! Das ist faszinierend. Er begleitet die Mordkommission.

Manchmal bekommt er Hinweise wie: "Das kam über Funk.

Triff uns da und da. Könnte was Großes sein."

Morde, meinst du.

Manchmal fotografiert er Morde, die gerade erst passiert sind.

Das erkennt man an den Fotos. Die Leichen sind noch warm.

Das hat etwas Besonderes.

Es ist so… vertraut.

Das würde ich jedenfalls machen.

Mr. Weegee helfen, bis ich mich selbstständig mache,

nachdem ich alle Kniffe gelernt habe.

Ich glaube, ich könnte das gut.

Ich hätte keine Angst.

Ich könnte vielleicht sogar was Schönes daran finden.

Ich weiß, das klingt komisch.

Du bist der Einzige, dem ich so etwas erzählen kann.

Ach… Weißt du noch, der Aschenbecher?

-Welcher? -Von dem Foto.

Aus dem Schädel, den Ilse gemacht hat.

Ja, was ist damit?

Ich habe die Idee übernommen und sie weiterentwickelt.

Eddie Gein, was in aller Welt faselst du da?

Ich fasle nicht.

Ich schwöre bei Gott, ich sah das Foto und dachte: "Das kann ich auch."

-Ich machte aus einem eine Schüssel. -Mutter! Die Schüssel?

Meine Lieblingsschüssel.

Du bist mir ja einer, Mr. Gein.

Man hat ganz neue Wege beschritten, als man dich erschuf.

Ich meine das ernst.

Ja, na sicher.

Ich kann es beweisen. Willst du sie sehen?

Bei dir zu Hause?

Ja, ich will sie dir zeigen.

Du lädst mich also zu dir ein? Jetzt?

Warum nicht?

Gern, ja.

Verschwinden wir von hier.

Was?

Was?

Wem hast du gewinkt?

Mutter.

Komm.

-Komm. Hey. -Tut mir leid.

Es ist finster.

Ich kann nichts sehen.

Schon gut.

Eddie, war das mit deiner Mutter ein Witz?

Warum denkst du immer, ich mache Witze?

Einfach so.

Neulich hast du ihren Schlaganfall erwähnt.

Ach ja.

Darum ist sie meistens oben.

Manchmal trage ich sie runter, in unser Wohnzimmer da hinten.

Eddie, machst du bitte das Licht an?

Wart's doch ab!

Warte doch einfach mal ab.

Eddie?

Hier bin ich doch.

Ach, Eddie.

Ich weiß. Hier ist es unordentlich.

Sehr milde ausgedrückt!

-Du kannst so nicht leben, Eddie. -Das sage ich auch.

Seit Mutter krank ist.

Meine Güte! Ich helfe dir etwas beim Aufräumen.

Dir fehlt eine Frau.

Das ist lieb von dir.

Der Mülleimer ist dort drüben.

Wenn du weißt, wo er ist, warum liegt der Müll im Waschbecken?

Was ist das?

Es ist Kaugummi.

Kaugummi?

-Nur für den Fall. -Für welchen Fall?

Falls er noch Geschmack hat.

Lass uns miteinander gehen.

Dann kann ich dich Mutter vorstellen.

Du bist die Einzige, die mich versteht.

Ich weiß, dass sie das einsieht.

Was meinst du?

Ok.

Eddie, was ist das?

Eine Metallsäge.

Die wollte ich abspülen.

Wie du gesagt hast, ich brauche eine Frau.

Komm.

Komm mit.

Mutter!

Bist du wach?

Das ist kein Streich, oder?

Streich? Wie meinst du das?

Komm. Aber vielleicht schläft sie.

Eddie, was ist das für ein Geruch? So ekelhaft süßlich.

Das ist Mutters Parfüm.

-Eddie, was ist das? -Was denn?

Dieser Stuhl. Hast du den gemacht?

Bloß repariert.

Was ist da…

Da ist etwas drauf.

Deshalb habe ich es benutzt. Es hat mir gefallen.

Was ist das?

Eine Brustwarze.

-Was für eine Brustwarze? -Viele Tiere haben Brustwarzen.

Ja, aber du weißt, was ich meine.

Von einem Euter, oder?

Könnte man so sagen.

Komm.

Mutter!

Ich habe eine Überraschung für dich.

Hallo, Mrs. Gein.

Eddie sagte, Ihnen ging's nicht gut. Schön, dass es Ihnen besser geht.

Sie hört schlecht. Sprich etwas lauter.

Mutter!

Nicht schmollen. Sei höflich.

Das ist meine Freundin. Ihr sollt euch gut verstehen.

Ich wollte nur Hallo sagen, Mrs. Gein.

Wir gehen jetzt miteinander, Mutter.

Es ist unhöflich, nur so dazusitzen.

Schläft sie?

Nein, sie ist bloß stur.

Mutter!

Ich lasse nicht zu, dass du nur so dasitzt.

-Ich komme ein andermal wieder. -Sie ist unhöflich. Das missfällt mir.

Mutter!

Nein, ich… Ich muss hier raus.

Nein, wo willst du denn hin? Nein!

Was geht in diesem Haus vor sich?

-Ich hab doch erzählt, wie sie ist. -Mir geht's nicht gut.

-Nächstes Mal ist sie ganz lieb. -Ich muss gehen!

Komm schon! So wollte ich das nicht!

Gibst… Gibst du mir einen Kuss, ehe du gehst?

Nein!

Setzt du dich kurz auf meinen Schoß?

Eddie, da stimmte etwas nicht.

Ich gehe.

Darf ich dich fahren?

Nein!

Darf ich dich nächstes Wochenende ausführen?

Mutter!

Wieso hast du sie so behandelt?

Sie ist unflätig!

Ich rede nicht mit Huren. Und mein Sohn wird keine anrühren!

-Nein! -Verstehst du mich?

Nein!

Das lass ich mir nicht bieten!

So eine Frau sollte man töten! So eine Frau sollte man steinigen!

Ich liebe sie!

Nein! Ich liebe sie!

Nein! Mutter! Ich liebe sie!

Hier wird sich einiges ändern.

Wenn ich eine Freundin mitbringe, begrüßt du sie.

Schreib mir nichts vor!

Nein!

Ich war immer gut zu dir.

Ich gab dir alles, worum du mich gebeten hast.

Dir habe ich mein Leben gewidmet!

Selbst ich habe Grenzen.

Wo willst du hin?

Ich gehe etwas trinken.

-Das wirst du nicht! -Doch, das werde ich.

Doch, das werde ich!

Ich hätte es ahnen können.

Wie dein wertloser, nichtsnutziger Vater sitzt du mit faulen Säufern herum!

Schnapp dir doch dein Gewehr. Erlöse diese Säufer!

Ezechiel 18:20!

Hör auf zu brüllen, Weib!

"Denn nur wer sündigt, der soll sterben."

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod."

Hallo, Eddie.

Mary.

Warum hast du die Waffe dabei?

Ich wollte ein Eichhörnchen schießen, wenn ich eins sehe.

Hatte kein Glück.

Möchtest du ein Bier?

Ein Schlitz, bitte.

Ich habe dich lange nicht gesehen.

Tja…

Was bekümmert dich?

Ach, ich habe…

…Frauenprobleme.

Ich dachte, du bist mit dieser Adeline zusammen.

Die bei ihrer Mutter lebt.

Oh. Nicht mehr, glaube ich.

Das tut mir leid.

Weißt du, wenn du ein Mädchen willst, kann ich das arrangieren.

Ich habe noch viele Freundinnen aus meiner Zeit in Chicago.

Nur, damit du es weißt.

Mädels, die gern herkommen und Zeit verbringen würden

mit einem hübschen Kerlchen wie dir.

Was Sie nicht sagen.

Ich sag's dir bloß.

Sie sind aus Deutschland, oder?

Ja, aus Bayern.

Genau wie Mutter.

Mutters Volk.

Sie haben denselben Körper wie sie.

So redet man nicht mit einer Lady.

Ich hab's nicht böse gemeint.

Allerdings sind Sie gar keine Lady,

wenn Sie fragen, ob Sie mir ein Mädchen besorgen sollen.

Trinkst du noch aus, oder willst du woanders hingehen?

Das entscheidest du.

Ich muss auf die Toilette.

Ich machte Ihnen ein Kompliment, Mary.

Ich liebe meine Mutter.

Lassen Sie so mit sich reden?

Ja. Ok.

Ich wollte Sie nicht verletzten, Mary.

Schon in Ordnung.

Sie sind überhaupt nicht wie sie.

Sie ist eine Heilige.

Und Sie eine Puffmutter, Mary.

Ein unflätiges Luder.

Tada!

Herrgott, Tony!

Du hast mich fast zu Tode erschreckt.

Ich habe doch gesagt, ich will dir was zeigen.

Ich hab nicht damit gerechnet, dass du dich wie meine tote Oma kleidest.

Tut mir leid. Ich habe mich ja entschuldigt.

Wozu diese Aufmachung?

Soll mich das irgendwie scharfmachen?

Das ist für den Film, Tab.

Ich fühle mich in die Rolle ein, für Psycho.

Das ist die größte Chance meiner Karriere.

Ist mir bewusst. Du sprichst von nichts anderem mehr.

Er mag Frauenkleider.

Ich will verstehen, wie man sich fühlt und sich anders bewegt.

Ja, ok. Ich will dir da nicht im Weg sein.

Ich… gehe jetzt runter zur Bar…

…und finde irgendeinen Spießer,

mit dem ich ein normales Gespräch führen kann.

Du bist eifersüchtig.

Das ist unfair.

Du bist neidisch auf meine Rolle und willst mich sabotieren.

Ja, und wer hat dir das gesagt, Tony?

Na? Deine Therapeutin?

Die du konsultierst, damit du irgendwann ein nettes Mädel hast,

statt mit mir in Hotels vögeln zu müssen.

Sei nicht grausam.

Bei einer Sache hat sie recht.

Du bist ein Spinner, Mr. Perkins.

Schau einfach mal kurz in den Spiegel.

Verzeih mir, wenn mir missfällt,

dass du dich in einen Massenmörder in Frauenkleidern einfühlst.

Wenn Hitchcock einen um etwas bittet, tut man es.

Ja.

Richtige Einstellung!

Also…

Weißt du was? Geht mich nichts an. Das ist deine Karriere.

Mach damit, was du willst.

Aber wenn du die Rolle annimmst, wirst du es bereuen.

Denk an meine Worte.

Ich konnte nicht schlafen, so aufgeregt war ich.

Ich hoffe, es ist ok, das zuzugeben.

Ich freue mich darauf, die berühmte Janet Leigh zu treffen.

Und meine Güte, als ich die Szene wieder las…

Dass die Heldin nach 30 Minuten stirbt… Das Publikum wird ausflippen.

Leider habe ich die Proben mit Janet heute abgesagt.

Ich möchte vorher noch etwas anderes tun. Ich muss Ihnen etwas zeigen.

Ok.

Ist das…

-Ist das das Set? -Das war sein Zuhause.

So hat es die Polizei vorgefunden. Bis ins kleinste Detail.

Sind… Sind das…

Schrumpfköpfe.

Ja.

Er liebte Südsee-Geschichten

über Kopfjäger und Kannibalen.

Ist das…

Das ist ein Schädel.

Ja, das ist richtig.

Er machte eine Schüssel daraus.

Und aß jede Mahlzeit daraus.

Jetzt möchte ich Ihnen etwas noch Schlimmeres zeigen.

Machen Sie die Gefriertruhe auf.

Was… Was ist das?

Das…

…sind neun konservierte Vulven.

Mr. Hitchcock?

Nein!

Aufhören.

Ok, Mutter, ich… Ich bin gleich bei dir.

Nein, hör auf damit.

Das geht nicht.

So etwas tut doch kein Mensch.

Mutter, du hast mich gebeten, den Stuhl zu reparieren.

Lass mich tun, was du wolltest.

Man darf Menschen nicht… So etwas darf man nicht machen.

Es ist doch aber nur für dich.

Du darfst die Leute nicht dazu bringen, so etwas zu sehen. Das ist falsch.

Dabei kannst du doch nicht wegsehen.

Hilfe!

Mutter!

Hör damit auf!

Hilfe!

Hilfe!

Mr. Hitchcock, man wird Sie diesen Film nicht machen lassen.

Zum Glück muss das nicht Ihre Sorge sein, Mr. Perkins.

Überlassen Sie die Zensoren mir.

Ich will das Kino verändern.

Zeigen, wie wir sind. Nicht, wie wir gern sein würden.

Die Triebe einiger Individuen sind niederer als die anderer.

Die feine Gesellschaft zwingt uns die Illusion auf,

dass es diese Triebe nicht gibt.

Dies verwandelt diese Triebe in Geheimnisse, die wir verstecken müssen.

Und diese Geheimnisse machen uns krank.

Gein hatte ein Geheimnis.

Eine sexuelle Dysfunktion, die er nicht ausleben konnte.

Seine Unfähigkeit, seine Version des sexuellen Aktes auszuleben,

richtete sich nach innen und verwandelte sich in eine Abartigkeit.

Schizophrenie.

Gynephilie.

Nekrophilie.

Viele Schauspieler wollten diese Rolle, Mr. Perkins.

Montgomery Clift, Roddy McDowell, Lawrence Harvey.

Aber ich wählte Sie,

weil Sie allein diese Abartigkeit verstehen.

Sie haben ein Geheimnis, Mr. Perkins, nicht wahr?

Sie sagten, wir alle haben eins.

Haben Sie keines?

Doch.

Und dieses Geheimnis macht Sie krank.

Ich musste Sie besetzen, Anthony.

Sie sind wie er.

Und Cut!

Die Szene war nicht gelungen.

Wir drehen sie nach dem Essen noch mal.

Wo gibt es Essen?

Sie speisen in der Kantine. Hier entlang, ich bringe Sie hin.

Ich muss zu…

-Wann sind wir zurück? -16:45 Uhr.

Ok.

Ich liebe ihn.

Sollte ich nicht, aber…

Es ist so.

Das Problem ist, wenn wir…

Unzucht treiben.

Ja. Wenn wir Unzucht treiben…

Danach wird…

…mir schlecht.

Jedes Mal.

Sie sagten, der Akt der Sodomie

fühle sich…

…monströs an.

Sind Sie ein Monster?

Nein.

Sie sollten diese Episoden als eine Warnung ansehen, Anthony.

Sie sind der Star eines Alfred-Hitchcock-Films.

Das ist eine einmalige Chance, nicht wahr?

Ja.

Die Sodomie gefährdet all das.

Die Sodomie muss demnach aufhören.

Wie?

Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten.

Zum einen die Elektrokonvulsionstherapie.

Die Lobotomie ist zwar in Ungnade gefallen,

wenngleich sie ungeheuer effektiv ist.

Wissen Sie, Anthony, uns stehen viele Werkzeuge zur Verfügung,

aber im Grunde geht es nur um eine Sache.

Wollen Sie gesund werden?

Das…

…will ich.

Ich will wirklich gesund werden.

Wirklich.

Ich fragte, ob ich bleiben solle, um ihr beim Zumachen zu helfen.

Mary sagte, ich solle nach Hause. Da sah ich sie das letzte Mal.

Sie haben sie allein gelassen?

Ja, aber…

Mary kann auf sich aufpassen. Sie… Sie sagte, ich solle nach Hause.

Ich sah einen Truck vorfahren, als ich gegangen bin, aber…

Ich dachte mir nichts dabei.

Haben Sie den Truck erkannt?

Ich dachte, es wäre der von Eddie Gein.

Hat jemand auf sie geschossen?

-Hat jemand auf sie geschossen? -War Eddies Truck hier?

Nein, vorn. Eddie kann's nicht gewesen sein, der würde das nie tun.

Der tut keiner Fliege was zuleide.

-Hat jemand auf sie geschossen? -Ok, danke.

Was soll ich tun?

Sie bleiben hier. Wir schicken Leute zu Mary Hogan.

Ich dachte, ich mag ihn. Seinetwegen ist Schluss mit Randy.

Nein, du gehst zurück zu Randy.

Sagst: "Tut mir leid, dass ich mich mit jemandem aus der Stadt herumtrieb.

Verzeih mir."

Ich bitte ihn nicht um Verzeihung!

Ich war nicht fest mit Eddie zusammen!

Du sagst: "Es tut mir leid…"

Das werde ich nicht!

-Das tue ich mir nicht an, Alfred. -Ich mag das Geschrei.

Ich gehe zum Auto, und du kommst mit.

Jawohl, Mutter.

Ich brauche Wasser! Meine Tochter ist ohnmächtig geworden!

Ruft einen Krankenwagen! Meine Frau hat Wehen!

Hier.

Behalten Sie es.

SIE DÜRFEN DEN ANFANG VON PSYCHO NICHT VERPASSEN!

ALFRED HITCHCOCKS NEUER FILM EIN NEUES KINOERLEBNIS

MONSTER DIE GESCHICHTE VON ED GEIN

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.