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Dies ist Kleopatra, Königin von Ägypten, die auf den römischen Imperator Julius
Caesar wartet.
Wir schreiben das Jahr 47 vor unserer Zeit.
Caesars Truppen haben gerade in Afrika das überlegene Heer des Pompejus
geschlagen, der sich zum Diktator Roms machen wollte.
Von Kleopatra wird behauptet, dass sie eine Zauberin sei, die es verstünde,
jedem Mann untertan zu machen und dass alle Männer, die sich ihr näherten, in
Liebe zu ihr entbrennen würden.
Heil euch, Königin.
Heil euch, Imperator.
Ich habe euch um dieses Treffen gebeten, um eine dringende Angelegenheit mit
euch zu besprechen, die nur uns beide etwas angeht. Bitte, Bruder Ptolemäus,
verlasst uns.
Geht.
Lasst uns allein.
Alle.
Rätet, Kleopatra, was gibt es so Dringendes? Niemand kann uns hören.
Mein Bruder will mich vom Thron stürzen. Ich will, dass ihr ihn töten lasst.
Macht ihr Witze? Seine Partei würde gegen uns und euch rebellieren? Auf
Fall. Die Entscheidung ist endgültig. Warum in aller Welt wollt ihr ihn tot
sehen? Bitte, Caesar, es gibt keinen anderen Ausweg.
Ich kann es nicht begreifen. Erklärt es mir.
Er ist zu ehrgeizig. Er will den ägyptischen Thron für sich allein haben.
Glaubt mir, das wird nicht geschehen, solange ich Imperator bin. Bitte,
überlasst mich nicht den Klauen dieses Schuftes. Ich lasse euch durch Ndula den
Hexenmeister beschützen. Er ist erfahren in allen magischen Künsten. Seine Hände
haben heilende Kräfte, die den Geist beruhigen und den Körper wieder lebendig
machen. Ich kann euch nur raten, Cleopatra, wenn ihr nicht anders könnt,
seine Dienste in Anspruch. Er löst jedes Problem.
Ist das wahr, Caesar?
Oh ja, der Palast von Marcus Antonius, einem Offizier aus Cäsars Armee.
Hauptnotanten, ihr beide kommt her.
Kommt schon.
Meint ihr mich, Herr?
Wen sonst, mein Chef.
Und meine rothaarige, die fand ganz besonders nett.
In Ägypten hat es Kleopatra durch ihre Liebeskunst geschafft, den Imperator
Julius Caesar an sich zu binden.
Ihr Bruder starb unerwartet an einer geheimnisvollen Krankheit. Und die
im Heer wiederherstellen.
Die Republikaner wollen sich gegen mich vereinigen.
Tja, aber ich werde sie vernichten.
Rom ist eine herrliche Stadt. Wollt ihr nicht mit mir kommen?
Ich begleite euch. Es wäre mein größter Wunsch. Schön, ihr werdet überrascht
sein. Ich freue mich darauf.
Kleopatra in Rom
Wie das Alabaster so schön.
Eines Tages wird Rom euch gehören, Octavian. Und ich erwarte viel von euch.
könnt eure Macht nur erhalten, wenn ihr das Volk durch Brot und Spiele beruhigt.
Und seid nicht zu streng mit euren Gegnern. Begnadigt sie und macht sie zu
Freunden. Das Wichtigste ist, dass ihr das Heer auf eurer Seite habt. Dann kann
eure Macht nichts erschüttern.
Was denn auch du, du Diktator?
Auch du, Brutus, bei den Verletzten.
Wunden wird dich wohl nicht heilen können.
Euer Tod ist auch mein Tod.
Heil euch, Marc Antonius!
Was für Zeiten! Welche Kadenz!
Rom ist in einem schockierenden Zustand.
Einfachheit und Ernst gelten nichts mehr. Die Republik verkommt. Lass das
Geschwätz, Cicero. Was hast du mir zu sagen, mein Freund? Letzte Nacht hat
Caesar mich gebeten, euch zu sagen, dass ihr ihn heute früh in seiner Villa
außerhalb der Stadt aufsuchen sollt. Seit wann hat Caesar eine Villa
der Stadt?
Seid ihr über die Skandale in Rom nicht mehr auf dem Laufenden? Er wohnt dort
mit dieser ägyptischen Frau, die... Was für eine Frau?
Sie soll eine Königin sein.
Mit einer ägyptischen Königin?
Geht doch und seht sie euch an.
Salve, Marc -Antonio.
Wisst ihr, was von der Ägypten... Das stimmt, Herr. Das gemeine Volk hält sie
für eine ägyptische Zauberin.
Das macht mich neugierig. Ich werde sie mir mal ansehen.
Ihr müsst Marc Antonius sein. Ganz richtig.
Cäsar hat mir von eurer Karriere erzählt.
Ich hätte nicht gedacht, dass ihr so jung seid.
Nie zu jung, um Cäsar zu dienen.
Solche Bescheidenheit auf dem Gipfel der Macht ist wirklich bemerkenswert,
Antonius. Macht ist immer wie eine schöne Frau.
Man muss sie gewinnen und wenn man sie hat, wird sie einen verlassen. Wo finde
ich Cäsar? Er wird noch im Senat sein und das wird wie immer dauern.
Wartet hier auf ihn, ich werde versuchen, euch die Zeit zu...
Zu viel der Ehre.
Aber ihr werdet doch jetzt nicht gehen. Leider ruft mich die Pflicht. Außerdem
seid ihr Cäsars Gefährtin.
Ich werde euer Schicksal werden.
Das glaube ich nicht. Nein.
Das wollen wir doch mal sehen. Ich werde dich einfangen.
Was? Was machen wir bloß? Wer ist der Mordetor?
Wen bestimmen wir zum Diktator?
Er hat das Wissen. Er könnte uns zumindest vor den Republikanern... Ich
er gehört zu Ihnen. Da.
Das macht auch nichts. Dann werden wir alle Republikaner. Eich, eine verrückte
Situation. Heil euch, Mark Antonius. Heil euch, Senator.
Heil. Habt ihr es schon gehört?
Was? Wisst ihr es nicht?
Caesar ist ermordet worden. Caesar ist tot.
Oh.
Was tun wir jetzt?
Am besten, wir gehen nach Hause.
Wir sollten nicht vergessen, für die Abreise der Ägypterin zu sorgen, bevor
Pöbel sie zerreißt. Das sind wir Cäsar schuldig.
Es ist alles in Ordnung. Ihr könnt jetzt abreisen, Königin.
Mhm.
Lebe wohl, Rom, du Mutter aller Städte. Mit Marc Antonius Hilfe werde ich dich
einmal beherrschen.
Na, mein guter Bruder?
Wein, Weiber? Und wo bleibt der Gesang?
Diesmal sind wieder keine Sängerin dabei. Die schicken mir immer die
Sklaven. Ihr habt ein zu gutes Herz, Bruder.
Ich liebe die Mädchen auch so, weil ich ein Ästhet bin.
Findest du das nicht auch?
Oh ja, natürlich.
Ganz Rom weiß, was für ein außergewöhnlicher Ästhet ihr seid.
Findest du, dass ich meine Spielgefährtin in diesmal gut ausgesucht
Schwester? Für einen Geiz, als habt ihr exquisiten Geschmack bewiesen. Bitte
nehmt meinen ehrlichen Kompliment an.
Oh, wie nett von dir, so nett zu sein.
Oh, denkt nicht, dass ich versuche, euch zu schmeicheln, Octavia.
Das ist die Wahrheit.
Aber habt ihr heute nicht eigentlich noch wichtigere Dinge zu tun?
Findest du?
Ja, ich finde.
Ihr solltet regieren gehen. Ach ja, das lässt sich wohl nicht vermeiden.
Ach, das, äh, gehe ich.
Ja. Viel Spaß, Schwester.
Wünsche ich euch auch.
Also du, du und du, ihr bleibt hier. Der Rest hat meine Augen.
Ich bekomme die Fliege nicht auf.
Marc Antonius, lieber Junge, ich muss gestehen, dass ich mir Sorgen mache.
Jetzt, wo unser lieber Cäsar nicht mehr regiert, fürchte ich, dass es in Ägypten
einen Aufstand geben wird.
Also denke ich, ich sollte euch schicken, damit ihr die Dinge dort in
bringt. Wir brauchen das ägyptische Korn, sonst gibt es hier einen Aufstand.
viel ist sicher.
Verstehe, die Idee ist überlegen. Sehr schön.
Ach so, ja. Macht euch keine Sorgen wegen eurer Frau, Octavia. Ich kümmere
darum, dass sie sich nicht beschwert. Das verspreche ich. Wenn das so ist,
Octavian, schiffe ich mich ein.
Ich werde das Korn besorgen. Herr McCoy, das war wirklich ein mutiger Entschluss
von Octavia. Nicht vorzüglich ein Beißer. Ja, wirklich.
Die Ägypterin wird kuschen.
Marc -Antonius wird sie zurechtstaufen.
Zur selben Zeit am Hof der ägyptischen Königin Kleopatra.
Du wirst als Dubel meines Bruders nicht mehr gebraucht. Hast du noch einen
Wunsch?
Vor meinem Tod würde ich euch noch gern trinken.
Wie ungebildet, aber dein Wunsch wird dir erfüllt.
So als würdest du doch etwas Bildung besitzen.
Zumindest was das angeht.
Ich werde dir jetzt einige Freuden bereiten, die sich jeder Mann wünscht.
das, wovon ich immer geträumt habe.
dich auf dir halten.
Meine Soldaten werden das sehr schnell erledigen.
Vergesst eure kleine Octavia nur nicht. Und lasst euch nicht von dieser
ägyptischen...
Ich fühle sie bei euch.
dass ihr wiederkommt.
Natürlich komme ich wieder.
Setzt euch auf mich.
So ein Liebeskunst.
So werde ich euch vermissen.
Eine wichtige Nachricht.
Ich habe Befehl gegeben, dass ich auf keinen Fall gestört werden möchte.
Wenn die Angelegenheit nichtig ist, kostet es dich deinen Kopf. Aber es ist
lebenswichtig. Römische Schiffe wurden gesichtet. Sie zeigen Marc Antonius
Flagge. Auch das noch.
Dieser Bastard ist gekommen, um sich seinen Antrag an der Welt zu holen. Was
ich jetzt?
Weißt du einen Rat? Die Armee in Bereitschaft versetzen?
Oh nein, Kurus. Gegen Rom können wir nichts ausrichten. Unsere Soldaten wären
wie die Spreu im Wind.
Ich habe vorzüglichere Waffen. Ich benutze die List einer Frau.
Auf Befehl der Königin wurden die Römer freundlich empfangen.
Heil euch, Cleopatra, Herrscherin über Ägypten. Möge Isis über euch wachen,
Antonius. Was verschafft mir die Ehre eures Besuches?
Rom braucht Korn. Wir bieten euch dafür unseren Schutz. Wir heißen euch
willkommen, Mark Antonius. Bitte seid mein Gast im Palast. Es wird euch an
nichts fehlen. Ich werde all eure Wünsche erfüllen.
Was ist mit meinen Männern? Habt ihr einen Vorschlag, wo sie kampieren
Es gibt einen vorzüglichen Platz außerhalb der Stadt.
Keine Sorge, Mark Antonius. Mein neuer Kriegsminister wird sich eurem Befehl
unterstellen. Er wirkt für die Sicherheit eurer Armee.
Aber ihr werdet von der Reise ermüdet sein. Wenn es euch recht ist, können wir
unser Gespräch heute Abend fortsetzen. Falls ihr ein Bad nehmen wollt, alles
vorbereitet. Mit Freude, Königin. Wir sehen uns dann später.
Ich hoffe, es funktioniert.
Tretet ruhig ein.
Ich bin entzückt.
Nie sahen meine Augen etwas Schöneres an. Denkt ihr, eure Schmeicheleien
den Kornpreis oder was wollt ihr?
Ich verstehe euch nicht.
Meine Informanten erzählen mir, dass ihr von Octavian das Gouverneursamt in
Afrika verlangt.
Ja, das habe ich.
Warum nicht das Amt in Gallien, der reichsten römischen Provinz? Hier gibt
einen Schatz, der nirgends sonst auf der Welt zu finden ist. Euch.
Wollt ihr mir erzählen, dass der mächtigste Mann von Rom...
ein Königreich für eine Frau aufgeben würde?
Vom ersten Augenblick an, als ich euch sah, habe ich nicht aufgehört davon zu
träumen, dass ihr mein sein würdet, Kleopatra.
Seid ihr deswegen als Anführer einer Armee gekommen?
Glaubtet ihr mich ohne dies Zeichen der Stärke nicht erobern zu können?
Um euch zu erobern, würde ich nicht davor zurückgeschreckt haben, ganz
zu vernichten.
Wirklich? Seht ihr in mir jetzt so etwas wie ein Beutestück, Held der Römer? Nur
die Liebe sollte uns vereinen, Kleopatra.
Die Freude, nicht die Gewalt.
Dann lasst uns unsere Schlachten auf dem Bett gewinnen.
Antoine.
Ich ergebe mich.
Schöne Stunden haben.
Das ist es.
Was nennst du außergewöhnlich?
Für sowas bin ich der Richtige.
Es gilt nur, die Schwächen des Römer aufzukundschaften und sie für unser
Vorteil zu nutzen.
Heil euch, Marc Antonius!
Rom schon wieder.
Octavian lässt euch Mark Antonius übermitteln, dass er und der Senat mit
Verwaltung der Provinz Ägypten äußerst unzufrieden sind. Und ganz Rom ist
schockiert über eure Beziehung zu der Königin Kleopatra.
Bestellt, dass Rom mich am Arsch schlecken kann.
Wenn ihr das meint, werde ich eure Antwort so überbringen, Mark Antonius.
euch. Heil.
Das ist unglaublich, er hat uns alle beleidigt. Er hat sie geheiratet. Er hat
sie geheiratet. Er hat sie geheiratet.
Verschwende deine Tränen nicht für ihn. Er ist es nicht wert.
Du darfst jemanden anderen heiraten. Ich erlaube es dir. Na, wie wär's?
Mein Sklavenmädchen Ebonie. Also warum nicht? Wenn du dein Sklavenmädchen
heiraten willst, dann tu es. Und mögen künftig all deine Sorgen kleine Sorgen
sein. Bist du jetzt zufrieden? Komm, Sklaven, wir heiraten.
Jetzt, Doktavian, müsst ihr Marc Antonius im Namen des Senats und der
Bevölkerung von Rom angreifen lassen.
So soll es sein, Senator. Ihr nehmt mir das Wort aus dem Munde. Ein Mann, der
munter seine tugendhafte Ehefrau hintergeht, würde ebenso munter sein
verraten. Er hat uns den Krieg erklärt und muss vernichtet werden.
Hör zu, du Schlange. Du versuchst mich mit Gift willenlos zu machen. Das
bedeutet meinen Tod.
Willst du, dass ich sterbe?
Das will ich.
Ich will, dass ihr sterbt, ja.
Aber aus Vergnügen in meiner Umarmung. Wenn ihr mir nicht glauben könnt, tötet
mich damit, Antonius.
Doch andernfalls legt es zur Seite und benutzt euer Liebesschwert.
Ruhig, Antonio.
Ich will euch eine Vorstellung geben. Genießt sie.
Antonius, wie ist doch jetzt?
Würdet ihr nicht gern mitmachen wollen?
Ich werde die beiden anschließend töten lassen.
verangenehmte.
Herrliche, nicht...
Die Entscheidung.
Wenn unsere Flotte die ägyptische Küste erreicht, gibt es kein Entkommen für
Marc Antonius. Er wird gezwungen sein, sich zu ergeben. Seht ihr das auch so?
Seine Männer werden zu uns überlaufen. Wir sind mit ihm unzufrieden. Ja?
Ganz sicher. Wenn er allerdings zu kämpfen versucht, werden wir ihn
So wie alle, die sich Rom entgegenstellt, vernichtet werden.
dass ich in diesem Fall sehr ungern Gewalt anwende.
Aber auch... Außergewöhnliche Krankheiten erfordern außergewöhnliche
Ja, natürlich.
Und so erfüllte sich das Schicksal von Marc Antonius.
Octavians Schiffe nähern sich immer mehr unserer Küste.
Wenn ihr nicht eure Soldaten anführt, sind wir alle verloren und werden nach
als Sklaven gebracht.
So hört doch!
Vereine die Götter der Erde, des Wassers und der Lüfte. Sorge dafür, dass die
Feinde unser Land nicht erreichen und in den Fluten untergehen werden.
Oder gewähre uns in deiner Weisheit Schutz und Frieden. Lass Marc Antonius
römische Schwerter umkommen, weil er es verdient hat.
Lass Kleopatra weiter herrschen und beschütze sie, wie du auch mich
solltest. Und gewähre unserem Volk weiterhin unter deiner Aufsicht Glück
Zufriedenheit.
Antonius.
Octavian hat die Schlacht gewonnen.
Jetzt ist er auf dem Weg zum Palast und will uns holen.
Er will uns zu seinen Gefangenen machen.
Die beiden vergifteten sich.
Octavian fand ihre leblosen, kalten Körper, die sich innig umarmten.
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