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(Musik)
(Klirren)
Muss das so laut sein? Das f�ngt ja gut an.
(Musik)
Es ist sehr sch�n, das Bild, aber ziemlich schlecht gerahmt. Finden Sie nicht auch?
Sieht man von der "blassroten Periode" ab, gef�llt mir der ganze Mist nicht,
den er gemalt hat. Der "Morgenstern" sieht anders aus, vorausgesetzt, man kennt ihn.
Sind Sie ein Kenner der Materie? - W�rde ich sonst hier sein?
Sind Sie bewaffnet? - Nur mit Charme. Sind Sie versichert?
Versteht sich von selbst. - Gut. Dann geben Sie mir bitte
den Namen Ihrer Versicherungsgesellschaft. Je schneller die Transaktion gemacht wird,
desto schneller wird dieses scheu�liche Bild in diesen Rahmen zur�ckkehren.
Ich bin bei Lloyds versichert. - Na, fabelhaft, die kennen mich.
Ich aber nicht. - Bei der Arbeit vergesse ich alle Formen
der H�flichkeit, Alexandre de Valombreuse. Madame, ich zerflie�e vor Gl�ck.
In meinem Beruf erlebt man nicht alle Tage so wohlgeformte, gutriechende Zuf�lle.
Da wir bei Zufriedenheitsbezeugungen sind, darf ich sagen, dass die meisten Diebe
bei weitem nicht so delikat sind wie Sie. Monsieur de Valombreuse,
w�rden Sie die gro�e G�te besitzen, mich in mein Schlafzimmer zur�ck zu geleiten?
Wenn es dunkel ist, sterbe ich vor Angst. - Unbeschreiblichste Angstvorstellungen
hatte ich auch mal als Kind und auf einem unserer Landg�ter in der N�he der W�lder
von Bondy sprang ich dann durch Wald und Flur, einem V�gelchen gleich,
ein lustig Liedchen dabei pfeifend. - Alexandre, wirf mich auf mein Bett,
nenn mich Mireille! - Die �berraschung steht mir nicht nur
im Gesicht... - Fessle mich, sag ordin�re Worte zu mir!
Ich kenne welche, aber die alle aufz�hlen? - Tu alles mit mir! Die Zofe kommt um 8.
Und wann kommt der G�ttergatte? - Der baut ein neues Europa in Stra�burg.
Dann m�rteln wir an den Rissen seiner Ehe.
Na, Dupr�, kommen wir wieder nach Hause? - Selbstverst�ndlich, Chef.
Ich hab ein Schokoladent�rtchen f�r Sie. - Ach, das war doch nicht n�tig.
Dupr�. - Anwesend.
Poul�t. - Anwesend.
Roubaix. - Anwesend.
Vitor�e. - Anwesend.
Die Freig�nger von Abteilung 14 sind vollst�ndig wieder im Haus, Direktor.
Tja, meine Herren, trotz der teilweise b�swilligen Artikel in der Presse
kommen doch welche wieder. - Selbstverst�ndlich, Herr Direktor.
Dupr�. - Ja, Herr Direktor, Nr. 2712 lauscht.
Was haben Sie zu berichten? - Also...
Dupr�, stillgestanden! - Ja, richtig. Also, mein Freigang,
lieber Direktor, war sehr eintr�glich. Ich bin bei s�mtlichen Arbeits�mtern
vorstellig geworden. Man sagt ja, Handwerk hat goldenen Boden
und wieder Zukunft. Also dachte ich mir, wird ein guter Klempner
ein gutes Rohr verlegen k�nnen. - Ja, gewiss, Dupr�, gewiss doch.
Sie sind zu g�tig. Tja, dann werden wir die �rmel hochkrempeln, Direktor.
Weiter so. - Vielen Dank, Herr Direktor.
Vielen Dank. Ihnen auch, Chef.
(Erz�hler) Gest�rkt durch solche Vors�tze wurde Alexandre Dupr� lange vor Verb��ung
seiner Strafe entlassen. Und wie unser mutiger Junge schon sagte,
er krempelte seine Arme genau an der Stelle des Adriatischen Meeres hoch,
wo einige Milliard�re auf dem Schiff Odyssee zwischen Sizilien
und Monaco kreuzten. Die Passagiere, besonders die Weiblichen hatten vor allem
Augen f�r den unwiderstehlichen Charme des Maharadscha Bigutibushan Bardo Badahja.
Dieser gutaussehende Exot hatte wiederum nur Aufmerksamkeit f�r Madame Schwartz.
Madame nannte ungef�hr 100 Blue Jeans- Fabriken auf der ganzen Welt ihr eigen.
Wie ist das Befinden? - Wunderbar.
Sie hier zu treffen macht den Abend sch�n. Ihre Puppenminiaturen sind wunderbar,
mein Teurer. Aber ich finde auch, dass das, was Sie daf�r verlangen,
exorbitant ist. - Ich bitte Sie, 40.000 Dollar f�r die
Abenteuer des Ganisha, des Affengottes, in 18 Miniaturen und dazu noch die...
kleinen frivolen Folgen. Diesen Preis w�rde ich sonst niemandem offerieren.
Einverstanden, aber zahlbar in 3 Raten mit einem Zahlungsziel von 90 Tagen, ok?
Und auf Lebenszeit? Warum keine Heirat? - Ich wieder heiraten?
Mit meinen 43 Jahren? Das w�re doch sehr unvern�nftig, sagen Sie selbst.
(Erz�hler) Die Antwort kam nie. Der Prinz hatte n�mlich gerade
die Millionen Dollar der Misses Pamela Georges entdeckt.
Und sein schmerzhaftes Problem erschien ihm weit weniger penibel.
Majest�t, darf ich vorstellen, Maharadscha Bigutibushan Bardo Badahja.
(Erz�hler) Als besagte Pamela erfuhr, dass 3 Millionen Menschen, �ber die
der Prinz herrschte, jedes Jahr sein Gewicht in massivem Gold aufwiegten,
fand sie ihn schrecklich sympathisch. - Ihre Frage entz�ckt mich geradezu,
�berrascht mich, best�rzt mich. Aber warum sollte ich mich davor dr�cken?
Ich wiege, teuerste Madame, 75 kg. - Das Kalbfleisch ist herrlich,
warum greifen Sie nicht zu? (Erz�hler) Am zweiten Abend
wurde die h�bsche Witwe aber nachdenklich. - Traurig, meine sch�ne Freundin?
Was verdunkelt Ihre Gedanken? - Das Einlaufen in Monaco.
Unsere Leben werden verschiedene Wege gehen. Ich kenne nur zu gut
die Grausamkeit der Trennung, besonders die, die endg�ltig ist.
Verloren Sie einen geliebten Menschen? - Weit schlimmer, einen Ehemann,
einen guten Kameraden. - Ich habe auch solche Momente
der Verwirrung durchlebt. Ich habe meinen wei�en Elefanten verloren.
Ich habe geglaubt, ich w�rde mich nie davon erholen. Ich wurde mager und d�nn,
ich irrte durch die N�chte, an den Ufern des Brahmaputra hin und her.
Meine getreuen Untertanen sorgten sich. Bedenken Sie, bei meinem letzten Wiegen
brachte ich kaum 65 Goldbarren auf die Waagen.
Aber das Leben geht weiter. Ich bin wieder da.
Wir beide sind da. Ohne die Absicht eine offenbar
noch nicht geschlossene Wunde wieder aufrei�en zu wollen.
Womit hat sich der teure Verstorbene besch�ftigt?
Mit allem und nichts! Er hat Minen abgebaut.
Ich nehme an Kohle? - Diamanten.
Wir sind der Beweis daf�r, dass die gro�en Schmerzen kein Interesse
daran haben k�nnen, stumm zu bleiben. Monte Carlo...
wird uns niemals trennen k�nnen.
(Erz�hler) Am dritten Abend st�rzte der bezaubernde Prinz die Untr�stliche
in einen schwindelerregenden Walzer.
Schwindlig? - Berauschend.
(Erz�hler) Die Natur war ein Komplize. Ein hei�er W�stenwind, der aus Afrika kam,
wehte die Frisur der Witwe durcheinander, goldene Reflexe gl�nzten tief
in den Augen des Prinzen. - Telegraphos.
(Musik)
Ich bin ruiniert, mein Freund. Sie haben mich enteignet.
Ich besitze nichts. Ich wei� nicht mal mehr,
wie ich mit meinen Unkosten fertig werde. - Oh, nicht verzweifeln,
es bleiben ja noch ein paar Kleinigkeiten. - Diamanten, ich muss sie verkaufen.
Ich werde verhindern, dass Sie einem Wucherer in die H�nde fallen.
Meine Privatschatulle geh�rt Ihnen. - Nein, egal wer, aber nicht Sie.
(Erz�hler) Sie sprachen noch ein oder zwei Stunden von Geld, danach sprach
die sch�ne Pamela zum ersten Mal den Namen des Prinzen aus.
Bigutibushan. (Erz�hler) Danach gab sie sich ihm
mit Aufwallungen bis zum n�chsten Morgen hin.
Und meine Schwester hat den Schl�ssel... - Guten Morgen, Chef.
(Erz�hler) Am 4. Tag lief das Schiff im Hafen von Monte Carlo ein.
Pamela, darf ich eintreten? Ich bin's, Bibu.
Herein bitte.
Die Dollar, die ich dir versprochen hab. Ich gebe dir alles, was ich besitze.
Ich dir auch.
Ich tu, was ich kann.
Die Situation ist mir sehr peinlich. Ich bin auf Gedeih und Verderb
auf dich angewiesen. - Von Kleinigkeiten reden wir doch nicht.
Das nehm ich nur mal runter. So.
Nimm dir so viel zu brauchst und hab kein schlechtes Gewissen dabei.
Du rettest eine Frau vor dem Ruin und hast noch die Delikatesse, beunruhigt zu sein.
Was f�r ein Mann bist du nur? - Manchmal bin ich mir selbst
dar�ber nicht klar. Tja, man ist nur ein Spielball.
Das kann doch nicht wahr sein. Ich tr�um doch wohl. Der ist falsch.
Dieses Aas! So ein St�ck Mist.
Oh, dieses Mistvieh!
(Erz�hler) So ging die ehemalige Nr. 2712, ohne es zu wissen, Sophie Chaber�n
in die Falle, mehrmals vorbestraft wegen Hochstapelei, Betrug
und verschiedener anderer Kleinigkeiten.
Du St�ck Dreck! - Du Mistvieh!
Sophie, mit deiner Perversit�t und...
und meinem Aussehen werden wir noch 'ne ganze Menge H�hner rupfen.
(Erz�hler) Das erste H�hnchen pr�sentierte sich unter den sehr beweglichen Z�gen
von Helmut von Offenburg. Er hatte wahnsinnig Feuer gefangen
bei Pamela Georges, der untr�stlichen Witwe des Diamantenk�nigs.
Aber sollte der st�rmische Graf de Valombreuse noch l�nger die Sittsamkeit
seiner kleinen Schwester in so einer Gefahr lassen?
Darf ich mal, mit Ihrer Erlaubnis, lieber Cousin, mit Venedig telefonieren?
Aber bitte, der Wagen ist da. - Verbindlichsten Dank.
Er hat mich "mein Cousin" genannt, ein gutes Zeichen.
Er benimmt sich hier und da sonderlich. (Erz�hler) An Niederlagen gew�hnt,
plante Alexandre immer schon weitsichtig. Venedig ist ja nun nicht gerade bekannt
f�r die Strenge seiner Moral, deshalb ist es nicht erstaunlich,
dass er dort gute Freunde hatte.
Meine Damen und Herren, hier stehen Sie vor einem beispielhaften Gem�lde
von Antonio Canal, genannt "Canaletto". In dieses Bild hat der alte Meister
sein ganzes Talent hineingelegt. (Telefon)
Entschuldigen Sie bitte.
Ja, bitte. - Achille, reitest du immer noch
auf deinem Canaletto rum? - Du bist nicht mehr im Gef�ngnis?
Nein, und beim n�chsten Mal sitzt du. Da du die Frechheit hast, davon zu reden,
werde ich dir die Gelegenheit geben, es wieder gut zu machen. Also pass auf,
am 14. diesen Monats wirst du dich als mein Onkel ausgeben und zwar
um 15.30 Uhr im Salon de Gondoliere, Hotel Daniel, Venedig.
Ich hoffe, mit dem kleinen Empfang Ihre tr�bsinnige Stimmung vertreiben zu k�nnen.
Wenn Ihr Bruder nichts einzuwenden hat. - Psst, er ist schon da.
Helmut schl�gt vor, einen Tag in seinem kleinen Wochenendh�uschen zu verbringen.
Gratuliere. Sie heitern Schwesterlein auf. Also, ab in die H�tte.
(Erz�hler) Da er dieses Wochenende blendend gestalten wollte
und gefangen im Saturday Night Fever war, hatte Helmut, Ritter des goldenen Ordens,
an nichts gespart. - Bist du bald fertig? Ich w�re so weit.
Das Gelingen jeder Operation h�ngt immer von der Sorgfalt der Vorbereitungen ab.
Repetieren wir noch mal. Wir werden das Telegramm erhalten, sind ruiniert,
dann kommt deine Ohnmacht. Der Graf wird sehr besorgt sein und tr�gt dich
in sein Zimmer. Du wirst wach und verlangst nach deinem Bruder.
Dann gehst du raus auf den Flur, hustest, sehr stark musst du husten, sehr stark.
Ja. - Ich h�re dich, springe, schreie.
Du kommst ins Zimmer, siehst mich, schreist "Helmut!" Ihr macht mich los.
Wenn er dann nach alldem nicht wei�, was seine Pflicht ist...
Ist das nicht alles etwas kompliziert? - Normale Sachen interessieren mich nicht.
Auf den Charme und die Sch�nheit!
(Musik)
Schwindlig? - Berauscht.
Im Himmel!
Mein Schwesterherz.
Wenn es so ist, bleibt mir nur noch eins zu tun.
(Musik)
Ich bin ruiniert. - Werden Sie mein und alles,
was ich besitze, geh�rt Ihnen. - Sie d�rfen jetzt nicht scherzen,
ich bin am Ende. - Niemals.
Werden Sie mein, Sie sch�nstes Juwel der Welt.
Das kann ich unm�glich annehmen oder aber Sie nehmen meinen Schmuck als Sicherheit.
Sie kriegen wieder Farbe, meine Liebe. - Ich kann auch wieder lesen.
Dieses Mistst�ck, dieses Mistst�ck!
(R�cheln)
Was willst du denn sagen? - Ja, was will er denn sagen?
Irgendwas muss ihn offenbar sehr erregt haben.
Ganz ruhig, ganz ruhig! Sch�n ruhig atmen. Sch�n ruhig, ja.
Nun sag doch, was ist passiert? - Du St�ck Mist!
Er hat gesprochen. - Verschei�ern kann ich mich selbst.
Wei�t du, wie lange ich da oben hing? - Aber warum bist du denn gesprungen?
Du hast gehustet. - Hab ich nicht.
Vor 2 Minuten! - Hat sie nicht.
Sie Affe halten das Maul! Die Klappe halten Sie! Klappe halten!
Ich wei� nicht... - Fresse!
Du sprichst so mit meinem Verlobten? - In der Tat, es ist wahr,
ich habe die Ehre, Sie um die Hand... - Geht's um die Hand meiner Schwester?
Ich werd allein mit ihm reden. Sie d�rfen ihm das nicht �bel nehmen,
Helmut, er ist verr�ckt. - Das geht zu weit, Monsieur.
Meinen Sie mich?
Ist das unfair.
Das ist doch nicht m�glich, das ist doch... unm�glich.
Direkt rein in die Ho...
Ich sah noch nie einen solchen Widerling, wie dich. Ich spreche von dem ohne Hirn,
dem Gro�stapler, dem Maharadscha und seinem wei�en Elefanten am Brahmaputra.
Vielleicht m��igst du dich. Famili�re Zwistigkeiten muss man nicht
an die �ffentlichkeit tragen. - Du Idiot, der Scheck...
Der Scheck, um Gottes Willen. Jetzt zeige ich dir, was ich damit mache.
Du Vollidiot! Helmut, tu doch irgendwas! - Ja, tut doch irgendwas.
Wir brauchten nur ins Schlossgel�nde rein und die paar Nebengeb�ude einsacken.
Entschuldigung, Takt war nie ihre starke Seite.
Ich pflege Sie, Helmut. Wir werden Sie in Watte packen bis Sie gesund sind.
Wer hat da gehustet? - Ich war so frei, ich werd daf�r bezahlt.
Siehst du. - Sehen Sie!
K�nnen Sie das noch mal machen. - Gern.
Huste du!
Ich kleines Dummerchen. Da bin ich auf den falschen Huster reingefallen.
Der Mann redet nur Unsinn. - Das Wehwehchen wird bald vergessen sein.
Mein liebster Helmut, ich wei� Sie ja in guten H�ndchen, nicht?
Kaufen Sie sich ein paar Hustenpastillen. Ich danke f�r den reizenden Abend,
es war entz�ckend.
(Erz�hler) Nachdem er seine Geliebte gegen einen Barscheck eingetauscht hatte,
war Alexandre wieder allein, aber durchaus nicht verzweifelt.
Guten Morgen, Monsieur. - Guten Morgen! Venedig, 1. Klasse.
Sie fliegen allein nach Venedig? - Leider, f�r ein paar Gesch�fte.
Ein Bild, Monsieur? Gut, dann nicht.
(Musik)
Pardon, Monsieur. Fliegen Sie bis Kairo? - Nur bis Venedig.
Dann muss Sie Gott geschickt haben. D�rfte ich Sie um etwas bitten?
Prinzipiell nein, aber worum geht's? - Das wird Ihnen extravagant erscheinen,
aber... W�rden Sie freundlicherweise f�r mich diesen Koffer tragen?
Durch den Zoll. - Rauschgift? Oder 'ne Plastikbombe?
Aber Monsieur, ich bitte Sie. Wenn Sie einen Blick reinwerfen wollen.
Vertraulich, meine Zeitgenossen, besonders wenn sie sympathisch aussehen.
Es ist kompliziert, Ihnen das zu erkl�ren. Ich hab eine entz�ckende Frau
und au�erdem eine zauberhafte Geliebte, sie ist auch entz�ckend.
Und weiter. Ich meine, eine Frau und eine Freundin ist doch v�llig normal.
Und alles hier drin ist ziemlich banal. Ich wei� nicht, was kompromittierend ist.
Falls Sie von einer gefilzt werden, sie k�nnen nichts finden.
Meine Frau erwartet mich am Flughafen. - Ein Apfel. Sie wird ja nicht wegen
einem �pfelchen vor Eifersucht platzen. - Diese Art Eifersucht kennen Sie nicht.
Pardon. Was haben wir noch? Pyjama, Taschentuch,
ein rosa Feuerzeug. - Der Koffer ist es, um den es geht.
Den hat mir meine Geliebte geschenkt, zum Geburtstag von Angelina.
Angelina ist der Freizeitamboss. - Sozusagen. Darum w�r es unvorstellbar,
wenn meine Frau, Maria Theresa, den Koffer entdecken w�rde.
Sie brauchen kein Wort mehr zu verlieren. Eine zarte Liebesgeschichte ben�tigt nie
eine Rechtfertigung. Und ich untersuche den Koffer als w�re da Benzin drin.
Und wo soll ich das Ding abgeben? - Santa Lucia, 3680.
Fragen Sie nach Signora Piponi. Ich wei� nicht, wie ich Ihnen danken kann.
Das ich so einen netten Menschen finde. - Och, f�r so was hat man doch ein Herz,
nicht wahr?
Gracie.
Senior. - Ja.
(Italienisch)
Prego. - Gracie.
Scusi.
(Musik)
Taxi, Senior. Da. - Si, si.
Gracie.
Hotel Daniel.
(Musik)
Wir sind fast da. Ich nehme den Koffer. - Ich denk nicht dran.
Warum nicht? - Weil das so nicht geplant war.
Der Mord am Eigent�mer auch nicht. - So ist das Leben, 1. kommt es anders
und 2. als man denkt.
(Musik)
Dupr�, Alexandre Dupr�. Ich war angemeldet.
Ja, selbstverst�ndlich, Monsieur Dupr�. Die k�nigliche Suite.
Ja, genau, wie es sich geh�rt.
Dem Fahrer scheint es nicht gut zu gehen? - Eine Art Schwindelanfall, nehme ich an.
Lassen Sie mein Gep�ck raufbringen. - Sehr gern.
Du siehst, ich bin p�nktlich. Hast du eine gute Reise gehabt?
Ich hab mein Museum �berst�rzt geschlossen. Ja, wenn mein Freund Alexandre her kommt.
Die K�ufer sind im Salon de Gondoliere. Aber du hast mir nicht gesagt,
dass es Japaner sind. - Was �ndert das schon?
Ja, ja, sicher nichts. Und der Juwelier wird morgen um 10.30 Uhr hier sein.
Wie soll ich aussehen? - Wie ein betrogener Ehemann.
Sag mal, bist du sauer?
Sieh mal, ich hab doch das Gem�lde, ein einmaliges St�ck.
Die Kopie ist in deinem Zimmer. Ich hab dir auch S��igkeiten
aufs Zimmer stellen lassen. Bist du immer noch so verr�ckt auf S��igkeiten?
Mensch sag mal, warum bist du so sauer? Wenn es immer noch wegen der Geschichte
mit der Avenue Gereau zusammenh�ngt, so kann ich dir alles gut erkl�ren.
Als die Bulle da waren, war es zu sp�t, um dir ein Zeichen zu geben.
Also bin ich durchs Fenster gesprungen und... na ja, den Rest kennst du ja.
Schlag mich, das w�re mir lieber! - In 10 Minuten rufst du mich
per Telefon aus dem Salon, in 10 Minuten. - Gut, und was soll ich sagen?
Nichts, ich werde reden. - Wie geht's denn deiner Mama?
Monsieur Dupr�, der Fahrer des Bootes hat das Zeitliche gesegnet,
aber nicht wegen eines Schw�cheanfalls. Die Direktion hielt es f�r richtig,
die Polizei davon in Kenntnis zu setzen. - Sch�ner Mist, eine fabelhafte L�sung.
Verehrter Monsieur de Valombreuse. - So ist es. Bitte, nehmen Sie doch Platz,
meine Herren. Denn das, was Sie sehen, wird Sie schlicht umhauen.
Antonio Canal, la Piazetta di San Marco, die Signatur des K�nstlers
steht hier unten rechts. Seine Majest�t, Louis XVI.,
hat es meinem Gro�onkel verkauft f�r die Summe von 18.000 Goldfranc.
Und ich bin genau so ein Royalist wie der K�nig selbst.
Wir sind ja auch bereit, einen ganz entsprechenden Preis daf�r zu bezahlen.
An Ihrer Stelle w�rde ich etwas... - Sie werden am Telefon verlangt,
Monsieur Dupr�. - Ich hab Ihnen doch verboten
mich immer Graf zu nennen, ich bin in Ihrem Hause abgestiegen
unter dem Namen eines Monsieur Dupr�. - Aber ich habe doch Dupr� gesagt, Graf.
Kleiner Besserwisser, hm? Ja bitte.
Mein Onkel, was soll ich ihm nun sagen? - Dass wir es uns �berlegen.
Dass wir so gut wie einverstanden sind.
Ja, mein Onkel. Ja, lieber Onkel.
Das tut mir Leid, das geht nun nicht mehr, ich habe mich ehrenw�rtlich verpflichtet.
Gut, lieber Onkel. Ich habe Recht gehabt mit dem Objekt.
Sie m�ssen mit einem au�ergew�hnlichen Preis rechnen. Andernfalls w�rde sich
mein Onkel niemals von dem Bild trennen. - W�rden Sie mir freundlicherweise
das Bild f�r eine Expertise anvertrauen? Sie haben es morgen fr�h wieder zur�ck.
Wenn Sie mir Ihr Ehrenwort geben. Denn mein lieber Onkel sagte mir vorhin,
wenn so eine ekelerregende Kanaille wie Monsieur Taramushi
noch am Leben ist, dann nur, weil man sich auf ihn verlassen kann.
Onkel ist entz�ckend. Scherz muss sein. Also sagen wir, morgen fr�h um 10.00 Uhr
in meinem Zimmer mit dem Gem�lde und mit dem Geld.
Urbino Alfonsi, gestatten Sie mir, ich bin der Hoteldetektiv.
Also, wie gesagt, morgen fr�h 10.00 Uhr in meinem Zimmer. Pardon, darf ich bitten.
Der Sherlock Holmes der Hotelg�ste. - Ich bin nicht zu beneiden.
2 oder 3 Taschendiebe pro Saison, Leute, die mit Badem�nteln verschwinden...
Dann haben Sie jetzt eine wunderbare Zeit vor sich.
Sie offenbar auch. Da sind n�mlich ein paar Herren von der Polizei,
die Sie erwarten.
Sagen Sie, kennen Sie... - Ob ich den Fahrer des Bootes kannte?
Ich habe ihn heute zum ersten Mal gesehen. - Und ein gewisser Monsieur Louis Fr�chet?
Einen Ihrer Landsleute, der vor ca. einer Stunde am Flughafen erschossen worden ist.
Verwirrend, wie unsicher Ihre Stadt ist. - Ich habe Sie gefragt, ob Sie Fr�chet
gekannt haben, ja oder nein? Das ist seltsam,
denn der ermordete Fr�chet hatte ein Bild von Ihnen bei sich. Das sind Sie doch?
Das soll ich sein? - Sie wissen sicher nicht genau,
ist das Monsieur Dupr� oder der Graf de Valombreuse?
Sie sind hier abgestiegen unter dem Namen "Dupr�" und f�r die Japaner
sind Sie der Graf de Valombreuse. Wissen Sie, w�re ich bei der Polizei...
Ja, dann w�ren die schon lange pleite. Ich w�re auch fast Polizist geworden.
Leider fiel ich mehrmals durchs Examen. - Dann w�ren Sie fast einer von uns?
Ja, es hing an einem seidenen Faden, aber ich hab volles Vertrauen zur Polizei.
Ich sage die Wahrheit. Schlie�en Sie mich an den L�gendetektor an, machen Sie...
Beruhigen Sie sich. Ihre Unschuld ist ganz offensichtlich. Die beiden Opfer
wurden aus mehr als 100 Metern erschossen. - Sie k�nnen mich auch jederzeit vorladen.
Ich liebe die Luft in unserer Firma.
Ich werde Sie kriegen mit aller Macht. - Was Sie kriegen werden,
ist vielleicht was aufs Maul.
Monsieur? - Meinen Schl�ssel.
Den hat Madame Dupr� bereits. - Darf ich Sie zum Essen einladen?
Auf meinem Zimmer? - Verzeihung, Madame Dupr� ist angekommen.
Und hat sie das Essen nicht aufs Zimmer bestellt? Das sollte sie doch.
Doch, selbstverst�ndlich, Graf. - Aha. Scusi.
(Erz�hler) Madame Dupr�, in gewissen Kreisen "Gina, die Nervens�ge" genannt,
ist eine europ�ische Spezialistin f�r Hochstapelei.
Sie war des �fteren die Komplizin von Alexandre. W�hrend er im Gef�ngnis sa�,
�bersch�ttete sie ihn mit Liebesbriefen, was ein erm�detes Treffen ank�ndigte.
(Gina) Ich bin hier, mein Schatz. Huhu!
Ich warte schon auf dich.
Komm, Cherie.
Komm endlich, mein Liebling.
Guten Abend. - Wie sehr muss ich dir gefehlt haben.
Ich habe gedacht, wenn er dir ein Telegramm schickt, dann nur,
weil er es vor Liebe nicht mehr aush�lt. - Hast du nichts geh�rt?
Ich will nichts h�ren. Ich habe auch alles von fr�her vergessen, die Schimpfw�rter,
die Ohrfeigen, einfach alles. Wie gef�llt dir die Dekoration hier?
Nicht zu laut? Eisgek�hlter Champagner, herrlicher Mozart, wie du's liebst,
ganz leise. Was ist denn los mit dir? Bist du etwa nicht in Form?
Nicht all zu sehr.
Oh, komm, Sch�tzchen, gib dir einen Ruck. Dein dickes Baby ist doch da,
mein scharfer Hase. Ich schwor mir immer, dich nie wieder sehen zu wollen.
Das h�ttest du auch beinahe geschafft.
Ich glaub, ich hab Schritte geh�rt. Die Schatten der alten Haudegen
schweben immer noch �ber der Stadt, Gina. Nicht alle Borgias sind schon tot.
Ich dachte, dass wir hier allein wohnen. - Das hast du missverstanden, Pufferchen.
Was ich sagen will, die Bullen umschwirren mich wieder, wie die Motten das Licht.
Ach so, das nur. Also das �bliche. Hast du jetzt nicht Lust?
(Telefon)
Hallo? - Haben Sie die Adresse vergessen?
Wir erwarten noch den kleinen Handkoffer. - Das Mistding schmei� ich ausm Fenster,
damit ich endlich meine Ruhe hab. Das mache ich wie ich will.
Sag doch, wenn du die Schnauze voll hast! Du kannst auch deine Ruhe haben,
ohne mich aus dem Fenster zu schmei�en! Und ich war immer so lieb zu dir!
Aber ich bin ein Wegwerfartikel f�r dich. - Aber nein, Sch�tzchen,
du hast mir sehr gefehlt, Baby.
Atmen wir langsam durch und denken nach.
Sogar so ein fauler Vogel wie du, der so geldgierig ist...
Pass mal auf, w�rdest du zwei Leute t�ten f�r folgenden Kram:
eine neue und halbausgelesene Zeitung, ein Pyjama, 'ne Zahnb�rste,
'n Taschentuch, offenbar schon benutzt und 'n rosafarbenes, halbleeres Feuerzeug?
Wenn du mich zum Lachen bringen willst, musst du dir schon was anderes suchen.
Suchen... das tu ich ja, sicher. Nur wei� ich nicht mal, was ich suche.
Wenn du mich nur hergeholt hast, um mich zu erniedrigen, dann hast du's geschafft.
Adieu. Ich mach 'ne Fliege.
Oder nein, zum letzten Mal, eine Chance gebe ich dir noch.
Du wirst mich sofort lieben, hier auf dem Tisch, eine Stunde lang.
Warum nicht auf Skiern oder im Stehen in der H�ngematte? In dem Zustand,
in dem ich bin. Willst du, dass ich einen Herzschrittmacher tragen muss?
Hallo? - Und, �berlegt?
Sie wieder. Ja, ich hab's mir �berlegt. Und ich �berlege immer noch.
Wenn dieses K�fferchen so hoch interessant f�r Sie ist, dann d�rften da doch auch
ein paar Kohlen bei rausspringen, oder? - Sicher, �ber Geld wurde ja noch nicht
gesprochen, Nr. 2712. - Was ist denn jetzt schon wieder?
Man hat mir grad meine Vergangenheit ins Gesicht geschleudert.
Mein H�schen, dazu geh�r ich doch auch. Komm, am�sieren wir uns.
Wollen wir's lieber im Bett treiben? - Geh du ran.
Hallo? - Kann ich bitte mit Alexandre sprechen?
Tut mir Leid, Monsieur ist besch�ftigt. Ach, sag du ihr das, das ist 'n Weib.
Sie kennen mich nicht, aber ich glaube, man hat mit Ihnen �ber mich gesprochen.
Ja, ja, worum handelt es sich? - Immer noch um das Gleiche,
das K�fferchen. Man hat f�r Sie eine gewissen Summe Geld bereitgestellt.
Wie darf ich das mit dem Geld verstehen? - Jedenfalls eine sehr bedeutende Summe.
Aha. Da haben wir's. Ich bin wieder mal angenagelt.
Guck mich nicht so an, Sch�tzchen, ich kann nichts daf�r.
Das hat alles mit meiner Kindheit zu tun. Meine Eltern waren zwar unehrlich,
aber sehr arm. Mein Vater war ein kleiner Einbrecher, ein Handwerker,
er hat alles selbst gemacht, aber das goldene Handwerk gibt's heut nicht mehr.
Ich bin nicht neugierig, auch noch nachts durch die Stra�en zu schleichen.
Daran haben wir gedacht. Hinter dem Hotel liegen die Mietgondeln, gehen Sie da raus.
Sch�n, ich werd es mir �berlegen.
Ja, es ist tragisch, aber ich kann's mir nicht leisten, was zu verpassen.
Man muss ja auch an sp�ter denken. Wie viel?
Madame, ich komme. - Du brauchst nichts zu sagen,
ich habe verstanden. Falls ich dich noch einmal irgendwo besuchen sollte,
zeig ich dir einen 100.000-Lire-Schein. - Wie gut du mich doch verstehst,
mein liebes, kleines Pufferchen. Du wirst immer besser.
Ich bin sehr zufrieden, wirklich sehr zufrieden mit dir.
Stell deinen Koffer bitte woanders hin.
(Musik)
Kommen Sie bitte rauf, hier nach oben.
(Musik)
Ja, selbstverst�ndlich nur... Ich versteh das nicht, das...
Pardon, na ja, gut, einverstanden. Ja, einverstanden.
Ich ruf Sie dann wieder an. - Verzeihung, bin ich hier richtig?
Wiedersehen. Ich bin Madame Fr�chet.
Die Witwe von Monsieur Fr�chet. - Verstehe, mein tief empfundenes Beileid.
Der n�chtliche Spaziergang verlief gut? - Nat�rlich. Haben Sie die Kohlen?
Ja, nat�rlich. Darf ich aber erst mal nachpr�fen, ob noch alles drin ist.
Normalerweise sollte ich diesen Koffer an Angelina weiterleiten,
so 'nem Nebenflittchen Ihres teuren Verblichenen.
Der h�tte ich den Koffer lieber gegeben, die h�tte mir sicher 'n Scotch angeboten.
Bedienen Sie sich.
Madame Fr�chet sollte Ihren Mann am Flughafen abholen. Wie kommt es,
dass Sie nicht da waren? - Das war �berhaupt nicht ausgemacht.
Oh, verstehe. Haben Sie nun gefunden, was Sie da suchen?
Leider fehlt das Wichtigste.
Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste? - Das wissen Sie sehr gut.
Nein, da! - Was?
Der rote Fleck. - Was ist damit?
Das Fenster! Machen Sie das Fenster zu! - Das Fenster, na gut.
(Telefon)
Haben Sie Schwierigkeiten, Monsieur Dupr�? - Ich hoffe, Sie wachsen sich nicht aus.
Seien Sie ganz unbesorgt. Richten Sie sich mal auf und sehen Sie aus dem Fenster.
Auf der anderen Kanalseite sehen Sie eine erleuchtete Fenstert�r. Da sind wir.
Kommen Sie. Wir haben 'ne kleine Party. - Wissen Sie, ich kenne da niemanden
und ich bin so sch�chtern.
�berredet! - Nicht den Koffer vergessen.
Also wissen Sie, jetzt verwirren Sie mich. Wovon sprechen Sie? Was f�r ein Koffer?
Ah, das K�fferchen, gut, jetzt verstehen wir uns. Ich komme.
(Musik)
Bei einem bayrischen Sch�tzenfest w�rden Sie garantiert den K�nig abgeben.
Was ist das f�r eine Kanone? - Ein Sturmgewehr mit Zielfernrohr
und Laser. Anzuwenden in Sektoren mit allerh�chster Sicherheitsstufe
oder auch gegen widerspenstige Gefangene. Ist doch sehr �berzeugend, nicht wahr?
Wenn Sie erst im Knast sind, werden Sie zehren von diesen Erinnerungen.
Fredo!
Monsieur Dupr�.
Ich darf mich vorstellen, Abdel Fahrad.
Ist irgendwas mit meiner Krawatte? - Ein wunderbares Farbenspiel.
Im Orient habe ich auch so was getragen, da fielen die Fliegen tot von der Wand.
Wenn Sie mir jetzt bitte folgen wollen. - Will ich.
Beleuchten Sie es mit R�ntgenstrahlen. - Sie werden sehr entt�uscht sein,
das sage ich nur im Voraus, da Sie sicher recht unangenehm werden k�nnen.
Endlich h�r ich mal die Klavierversion. Die Orchesterfassung finde ich scheu�lich,
die wird ja auch normalerweise nur zur Beerdigung von Marsch�llen
und ermordeten Pr�sidenten gespielt. Ah, hier rein, oh, schmuck.
Machen Sie weiter, gar nicht so schlecht, nur den Anschlag nicht so hart.
Ich hoffe, Sie haben nichts dagegen, wenn ich hier bleibe. Herzlichen Dank.
Kamal, ich bin Botschaftsattach�, Sie d�rfen mich Exzellenz nennen.
Wenn Sie gestatten, tituliere ich Sie mit Maestro.
Was den Koffer angeht, erlauben Sie mir zu fl�stern, der ist ein totales Fiasko.
(Musik)
(Beide) Ist das falsch...
Nun ja. - Wie viel bieten Ihnen die anderen?
Das Doppelte. - Dann m�ssen wir uns f�gen,
da nur Sie verkaufen k�nnen. Wie viel? - Wenn Sie mir sagen, worum es geht,
spiel ich mit gefesselten Fingern.
Ich hab keine Lust mehr zu spielen. - Na fein, dann lassen wir's.
Warum haben Sie das getan? - Tja.
(Klopfen) Oh, es klopft. Kojak �ffnet ja schon.
Guten Abend, Fahrad. Mann, ist das 'ne Krawatte, da wird einem ja �bel.
Meine Verehrung, und keiner bewegt sich. Wir hatten heute schon drei Tote,
das reicht, w�rde ich sagen. - Genau, verpusten wir mal ein bisschen.
Ab morgen fr�h k�nnen wir ja dann weiterballern.
Ich schlag vor, dass Sie Monsieur Dupr� jetzt vielleicht gehen lassen.
Aber gern. Es steht ihm frei zu gehen, wohin er will.
Entschuldigung, ich lache. Ich lache, weil ein charakteristisches Merkmal
in dieser... dunklen Aff�re nur ist, dass das Geheimnis immer dichter wird
je mehr sich die Wolken lichten. Liebe Freunde, das Konzert...
war eine Offenbarung. Die k�nnen Sie ruhig liegen lassen, die tritt sich fest.
Klartext, Joseph. Wer ist das eigentlich? - Oh, ein Puppenspieler.
Bis hier und nicht weiter! - Ich h�tte Sie ohne Uniform kaum erkannt.
Ich bitte um Vergebung, aber Monsieur Joseph hat mich gebeten, Sie aufzuhalten.
Er m�chte mit Ihnen den Heimweg antreten. - Mal 'ne ganz andere Frage.
Haben Sie mal ein echtes Gef�hl gehabt?
Da gehen sogar Lilien auf.
Ich mag verschwommen den Eindruck einer Molligen erwecken, aber der Schein tr�gt.
Wie ich mein Lockenk�pfchen in Ihrem Scho� habe, erinnert mich das an den Bosporus.
Ich habe ich mir eine Frage gestellt, n�mlich, ob der liebe Alexandre Dupr�
ein Spion geworden ist? Und wenn ja, auf welcher Seite mag er dann wohl stehen
mit seinem zermanschten Lockenk�pfchen? - Zun�chst wird er sich mal
in die Senkrechte schaukeln, da l�uft das Gehirn zusammen, das denkt sich besser.
Nun �berlegt er, wer war Fr�chet? Es gibt doch irgendwas Wertvolles an ihm.
Nur wer hat Interesse dran und warum... - Nationales Interesse.
Ah! Wieder mal das Vaterland in Gefahr. M�ssen wir auf Stiefelger�usche achten
oder auf das Gleiten von Lederpantoffeln oder wird der Benzinpreis steigen?
Genau das h�ngt von Ihnen ab. Fr�chet war der Erfinder eines neuen,
billigen Treibstoffes, der den �lexperten in den Emiraten ein Dorn im Auge ist.
Aus Regenwasser oder R�bensaft? - Er kam nicht von der Landwirtschaft,
er war Chemiker. Dann kamen �lscheichs, um ihm seine Erfindung abzukaufen.
Im Verlauf der weiteren Gespr�che erkannte er, dass seine Erfindung,
auf die die �ljungs so scharf waren, bei einem Verkauf an die Herren...
das die Zerst�rung seiner Erfindung bedeutet h�tte. Da spielte er verr�ckt.
Und bat Sie um Hilfe. Nun ging bei Ihnen ein Gl�ckchen an und nun ist er tot.
Toter geht's gar nicht und mit ihm sein Geheimnis. Wissen Sie,
wir w�ren bereit, Ihnen das Geheimnis, das im Koffer war, abzukaufen.
Aber vorher versuchen Sie erst mal alles, um das Ding gratis an Land zu ziehen?
Versuch macht klug.
Was war drin? Wiederholen Sie noch mal. - Ein Pyjama, ein Wecker,
'ne Zahnb�rste, 'n gebrauchtes Taschentuch.
Einatmen. Aus.
Einatmen.
Und jetzt mal gar nicht atmen.
Ok, danke. - Sie haben eine kleine Lufttasche
im Darm, da! Neigen Sie zu Gasen? Ich meine, zu Bl�hungen?
Nur nach Kohlsuppe. Sie gehen mir so auf die Nerven!
Fr�chet h�tte seine Formeln fotografiert haben k�nnen. Fotografie auf Mikrofilm,
allt�glich. Er ist nicht gr��er als so, das kann man in einem Zahn verstecken.
Warum feilen Sie mir nicht alle Z�hne ab? Meine N�gel haben Sie sauber gemacht,
die Ohren inspiziert. H�tte ich Sie nicht gestoppt, w�ren Sie noch intimer geworden.
Darf ich mich jetzt verabschieden? - Nein, aber Sie d�rfen nach Hause gehen.
Barfuss? Also, was ist mit den Schuhen?
Augenblick noch. - Noch 'ne kleine Zusatzfrage.
Warum haben Sie dem armen Kamal die Finger mit dem Klavierdeckel eingeklemmt?
Ich find sie breiter h�bscher. 'ne kleine Gegenfrage, warum fassen Sie
diesen Dreck nur mit Samthandschuhen an? - Weil Monsieur Kamal
die diplomatische Immunit�t genie�t. Falls er sie mal nicht mehr genie�en wird,
pr�sentieren wir ihm die Gesamtrechnung. - Als Pauschale gedacht.
Wer ist wir? - Wir sind ein provisorischer Haufen
zust�ndig f�r Prospektion, Koordination. Im Verteidigungsministerium bin ich
Kommandant Bonadieur. - Gefreiter Dupr�, mit kaputten Schuhen.
Der Canaletto, 800.000 Francs oder ich erschie�e mich.
Oh, ich will, dass man mich mit meinem Brillantring begr�bt.
Was ist das f�r eine Schweinerei? - Ein rosa Diamant, ein 5-Kar�ter.
Ja, na und, haben Sie nichts besseres da? Wie geht's, mein lieber Taramushi?
Mit dem Canaletto alles �berlegt? - Ein einmaliges St�ck, wir kaufen es.
Gl�ckwunsch. Wie Recht Sie doch haben. - Jetzt haben wir's, sie verhandeln.
Den Canaletto habe ich schon mal gesehen. Hier, noch ein au�ergew�hnlicher Stein.
Den m�ssen Sie am Finger betrachten. - Wo denn sonst? Onkel, ich verstehe
deine Anh�nglichkeit am Familienst�ck. - Bitte, Onkel, haben Sie Onkel gesagt?
Ich bin sein Onkel. - Ich werde Ihnen das erkl�ren.
Dieses Bild kommt mir bekannt vor. - Versuchen Sie hier nicht billig
vom Thema abzulenken. - Aber Monsieur, wenn das Ihr Onkel ist,
sind Sie sein Neffe und somit folglich der Liebhaber Ihrer eigenen Tante.
Ist so was jetzt in? - Da ist ein Klempner im Badezimmer,
das ist mir nicht geheuer, mach du das. - Jetzt reicht's!
Um das St�ck wird doch nicht gehandelt, wir sind nicht im orientalischen Basar.
Aber lieber Onkel, du hast doch gesagt, du bist einverstanden. Wo ist die Taube?
Was haben Sie mit der Taube gemacht? - Weggeflogen.
Das ist ein Irrenhaus, Chef. - Jetzt verstehe ich gar nichts mehr.
Das Museum er�ffnet in 20 Minuten. - Komplizier jetzt nicht alles.
Ah, also ich konnte meinen Onkel noch mal �berreden. Aber bei uns
gibt's noch Schwierigkeiten. - Das sind unsere sch�nsten Steine.
Auf welchen Namen soll der Scheck lauten? - Valombreuse.
Das sind doch Sie. - Er.
Wer, ich? - Meinen stellen auf van Pelz aus.
Ich? Ganz bestimmt nicht. - Wieso denn nicht?
Ich bin der Liebhaber. - Ich der Onkel.
Ich werde von allen ausgehalten. - Und ich habe es jetzt eilig.
Au�erdem wird die ganze Angelegenheit jetzt immer undurchsichtiger!
Ach, wir verlieren nur unsere Zeit. Wir verlieren alles, wir brauchen
gar nicht mehr lange darauf zu warten. - Wer hat hier geschossen?
Haben Sie geschossen? Wo liegen die Toten? Warum sind am Tag die Vorh�nge zugezogen?
Nein, nicht aufmachen. - Daran wird mich niemand hindern.
'n Japaner, der 'n Scheck unterschreibt. - Schie�!
Oh, mein sch�ner Scheck. - Und mein sch�nes Gem�lde.
Sind Sie tot? Valombreuse, ich verhafte Sie!
Mich? - Nein, ihn!
Mich? - Ah ja.
Hilfe, Polizei! - Ich stehe Ihnen zur Verf�gung.
Wer hat da gehustet? - Das war ich gerade. Die Maschine l�uft.
(Erz�hler) Es war eine schlechte Lage an Land und momentan auch eine
schlechte Lage zu Wasser. Also blieb Alexandre nur eine M�glichkeit, die Luft.
(Musik)
Zum ersten Mal bin ich gl�cklich dar�ber, dass ich absolut schwarz sehe.
Monsieur Dupr�, wenn ich mich nicht irre. - In der Tat. Gott ist das ein Zahn.
Wie Sie sicher richtig erraten haben, ich bin die Tochter von Monsieur Fr�chet.
Und Sie kommen ganz nach dem Vater. - Kommen Sie mit zu mir nach Haus?
Sagen Sie, Monsieur Dupr�, kannten Sie meinen Papa schon l�nger?
Kaum, und Sie? - Wieso ich?
Nun ja, ich dachte, um so braun zu werden, muss man schon 'ne ganze Zeit weg sein.
Sie haben nicht den besten Ruf. Ich meine, stimmt das eigentlich alles,
was man �ber Sie erz�hlt? - Erz�hlen Sie, was man so erz�hlt.
Sie sollen angeblich ein Dieb sein. - Ich bin gewisserma�en Kunsth�ndler,
Gem�ldeverk�ufer, das sind ja Diebe, die im Handelsregister eingetragen sind.
Hochinteressant. Tja, ich bin Spionin. - Und wie l�uft's? Gesch�ftlich zufrieden?
Heute ist die Ausbeute ganz gut. Aber das ist nun leider nicht wirklich jeden Tag.
Nicht dass Sie mich f�r indiskret halten, aber f�r wen arbeiten Sie?
F�r Frankreich selbstverst�ndlich. - Nein, na, das trifft sich ja gut.
Ich arbeite f�r den gleichen Verein, also wir brauchen keine Angst zu haben,
dass wir uns gegenseitig was verraten. Dann fangen wir mal mit dem Spionieren an,
vielleicht findet der eine am anderen eine Kleinigkeit, die ihn interessiert.
Oh, ist das duster. Ein Gl�ck, dass du keine schwarze Bettw�sche hast.
H�ttest du was dagegen, wenn wir das Licht wieder anmachen? Danke.
Warum denn? - Sonst sehe ich �berhaupt nichts,
mein Schatz.
Oh, wie s��.
Hallo, Chef, ich bin's. Ich empfange Sie phantastisch.
Die Operation scheint begonnen zu haben. Bis jetzt l�uft alles v�llig normal.
Ok, was machen Sie jetzt?
Das ist schwierig zu beschreiben, Chef. - Sind Sie mit der Sache besch�ftigt?
Oh ja und wie.
Wenn die Erfindung meines Vaters... - Oh nein. Verschon mich mit dem Kram.
Ok. Sagen wir nur die Erfindung. Aber das muss ich noch loslassen.
Wenn die Erfindung in die H�nde der Golfm�chte f�llt, dann wird sie zerst�rt.
Wei�t du das? - Ja, sicher.
Dann wei�t du, wozu Erd�l notwendig ist? - Ja, um Nagellack zu fabrizieren,
Steaks mit Proteinen, synthetische... - Komm, h�r auf. Du vergisst die Energie.
Erd�l ist doch eine gro�e Energiequelle. - Und nicht nur das.
Das Erd�l...
(Telefon)
Ja sicher, was gibt's, mein Kommandant? Lass doch mal.
Ich gab Ihnen diesen Auftrag nicht, V-22, damit Sie sich so man�vrieren lassen,
verdammt noch mal. Dieser Mensch ist voll dabei, Sie umzudrehen.
Sagen Sie mal, Monsieur Dupr�... - Sagen "Sie", was ist das nun wieder?
Mein Liebling oder mein Schnuppelchen oder mein Hase, das passt eben nicht.
Finden die zu intim vielleicht.
Also bitte, bleiben wir beim f�rmlichen Monsieur Dupr�. Uns interessiert,
wie viel Ihnen die Japaner geboten haben? - 800.000 Francs.
Oh, Schnutzelchen, lass dich doch von denen nicht verarschen.
Das ist mindestens 3 Milliarden wert.
3 Milliarden? Ich habe gar nicht gewusst, dass Frankreich so gro�z�gig ist.
So, was war denn also wirklich in dem K�fferchen?
Also: ein Pyjama,
ein Wecker,
eine Zahnb�rste,
ein Taschentuch... Wenn ich recht verstehe,
war ich schon am Flughafen im Visier. Klick, und schon war ich gefilmt.
Ja, selbstverst�ndlich, mein Liebling.
Man sieht kurz in die Passagierliste, sucht nach der Prominenz der Exknastologen
und schon ist man ein St�ck weiter, da bleibt nur einer �brig.
Der elegante junge Graf. Man beobachtet ihn
und wenn er seine Sache gut macht, dann l�sst man ihm seine Gesch�ftchen,
er bleibt Dupr�. Und wenn nicht, wird er wieder Nr. 2712. Und du,
wie kommst du in die F�den von Joseph? Was hast du gemacht,
bevor du auf mich verr�ckt warst? - Was hast du gesagt, mein Schatz?
Ich tr�umte, ich habe nicht zugeh�rt. - Aber Mann, Junge!
Nat�rlich.
Ein halbleeres Feuerzeug, ein rosafarbenes,
halbleeres Feuerzeug. Das ist alles.
Ah, da sind ja meine Traumjungs, meine kleinen Stinker, wie geht's denn?
Da ist er ja, der Supersch�tze Fredo, der Bengel mit den roten scharfen �uglein.
Aber sag mal, ohne Brille siehst du ja richtig beknackt aus. Aber wo...
wo ist denn euer Partner? Mein Freund, mein geliebter Pianist Kamal? Ah,
da k�mmt er und die Pinkergriffelchen verbunden, na, das schm�ckt.
Das, was Sie uns liefern wollen, ist von gro�er Wichtigkeit f�r uns.
Darum schlucke ich das alles. Aber wenn Sie vorhaben,
irgendwann mal mein Land zu besuchen, dann nehmen Sie sich in Acht,
denn wenn meine Leute Sie kriegen, lasse ich Ihnen die Hoden abschneiden.
Das ist der Charme des Orients. Es wird abgeschnitten oder ausgepeitscht,
diese L�ssigkeit, wie ihr das handhabt, das ist der alternative Koran.
Ihr Esprit entz�ckt mich, aber wir m�ssen jetzt leider �bers Gesch�ft sprechen.
Gehen wir in mein B�ro. - D�rfte ich eine Bitte �u�ern.
Ich w�rde gerne im Musiksalon verhandeln. Die Umgebung erweckt Erinnerungen.
Schmerzhafte Erinnerungen. Ich kann jetzt sowieso nicht spielen.
Und mit Ihnen schon gar nicht.
Sie sind mir ein zu unangenehmer Partner. Also,
was wollen Sie f�r die Dokumente haben?
Sie wollen, dass die Unterhaltung ihren freundschaftlichen Ton verliert.
Sprechen wir �bers Technische. Wissen Sie, ich finde es besser,
wenn wir dar�ber unter 4 Augen reden. Gewisse Summen rufen bei Untergebenen
ein gewisses Schwindelgef�hl hervor. Joseph hat mir 3 Milliarden geboten
und Fahrad, das Glatzk�pfchen bot mir 6. Damit wir es nicht zu komplizieren,
runden wir's vielleicht auf, auf 10. Das w�re verf�hrerisch und sogar machbar.
Diese Umgebung inspiriert mich immer. En detail w�rde ich vorschlagen,
dass Sie die Summe auf 2.500 Sparb�cher verteilen w�rden, ausgestellt auf Namen,
die ich Ihnen mitteilen werde. Und als Gegenleistung bekommen Sie dann
den Mikrofilm, der Ihnen dann... der Ihnen im Untergeschoss
des Ob�s, Porte Saint Cloud, Paris 16, �bergeben werden wird.
Der Mann wird eine M�tze und ein kariertes Taschentuch tragen.
Porte Saint Cloud, Paris 16, eine M�tze und ein kariertes Taschentuch.
So ist es. - Im Austausch gegen 10 Milliarden.
10, ja, 10, genau. - Sie besitzen diese Dokumente gar nicht.
Sie sind bei weitem mehr wert als 10 Milliarden, sie sind unbezahlbar.
Sie sind nichts weiter als ein kleiner Betr�ger. Fahrad, Joseph, Hussein!
Sie k�nnten sich den ganzen Persischen Golf als Gegenwert leisten.
Was soll ich denn damit anfangen? Wenn ich mir nur Paris leisten kann,
dann reicht mir das. Ich kann mit 'nem Sack voll Brillanten mehr anfangen!
Das w�re vern�nftig, finden Sie nicht? - Dupr�, ich habe langsam genug von Ihnen.
Sie wirken erm�dend auf mich. Aber selbst, wenn Sie die Dokumente nicht besitzen,
dann wissen Sie irgendwas. Vielleicht etwas, was Sie nicht verstehen,
was Ihr Kopf nicht fasst. Aber vielleicht etwas,
was Sie uns jetzt erz�hlen werden. Los!
Aber nein, ich bin ein ganz schlechter Erz�hler. Im Gegenteil...
Aufs Boot.
(Italienisch)
(Musik)
Du, ich bin doch die Abl�sung vom Chef. Hier. So, darf ich bitten.
Hier entlang. Sch�n zusammen bleiben, damit Sie mich verstehen,
damit auch keiner ins Wasser f�llt.
Zun�chst die Seufzerbr�cke... - Wer hat denn da geseufzt?
Gefangene, die man zum Schafott f�hrte. - So, und warum?
Schlechtes Essen. Die Gefangenen wurden vom Tribunal �ber die Br�cke
ins Gef�ngnis gef�hrt. Wer hier rein kam, kam nie wieder raus. Die dicken Gitter
geben noch heute Zeugnis davon. Die meisten Architekten,
die Gef�ngnisse gebaut haben, sind stark vom Barock beeinflusst worden,
besonders der italienische. - Gibt's hier W�rstchen?
Nat�rlich. Da Monsieur Hunger hat, schlage ich vor, wir steigen in den Bus...
Und essen Brot mit Pflaumenmus. - Toll, ein Hofnarr bei der Truppe.
(Musik)
(Erz�hler) Alexandre glaubte sich in Sicherheit. Aber anscheinend funktionieren
die arabischen Telefone besser als unsere, denn die Leute vom Golf waren nicht weit.
Fahren Sie auch bis Paris? - Bis Gennevilliers.
F�r mich fallen Sie direkt vom Himmel. Dass Sie was in der Birne haben,
habe ich sofort gemerkt. K�nnten Sie mir einen Gefallen tun, was die Wurst angeht?
Monsieur Dupr�, ich darf Sie bitten, mir jetzt das Feuerzeug zu geben.
Tja, dann muss ich...
Soll ich die Festnahme vorbereiten? - Ich w�re Ihnen au�erordentlich dankbar.
Jetzt bestehe ich aber drauf. - Zu sp�t, ich hab's aufgefressen.
Das kriegen wir wieder raus. Wir verpassen Ihnen eine Magensp�lung.
D�rfte ich Sie h�flichst bitten, Sie untersuchen zu d�rfen.
Nett, Sie in Frankreich zu sehen, Fahrad. - Los, gib Gas!
Er hat nichts bei sich, mein Kommandant. - Tja, ich...
Wir beginnen das, was wir l�ngst h�tten tun sollen, schlagt ihn zusammen.
Wir standen bei 10 Milliarden. Bevor Sie nun das Gesetz vom 22. Juni '45
�ber den k�rperlichen Schutz der Person verletzen, w�r ich Ihnen dankbar,
meine Rechnung Ihrem Chef weiterzuleiten. - Ich soll zu General des Esseinte gehen?
H�her. - Verteidigungsministerium?
H�her. - Innenminister?
Ich sagte Chef, noch h�her. - Sie meinen doch nicht...
Aber doch, genau den.
Also, keinen von den billigen Chargen, den obersten Onkel, nicht.
Eigentlich m�ssten Sie mir einen Wagen stellen.
Dem sollen wir einen Wagen stellen. Warum? - H�tten Sie seinen nicht zerschossen,
h�tte er einen. - Glauben Sie, er f�hrt uns zum Feuerzeug?
Ich bin �berzeugt davon.
(Erz�hler) Der Lkw-Fahrer, der bis Perpignan fahren wollte, machte Alexandre
zuliebe einen kleinen Umweg. 48 Stunden sp�ter war er in Gennevilliers,
aber dort wurde er schon von vielen Leuten erwartet.
Bye, bye und vielen Dank.
Die gro�en Krumms�bel verbiegen sich jetzt unterm Mondschein.
Ende. Los geht's!
Hallo, spreche ich mit dem Klempner? Hier Spinne an Klempner,
wir ziehen unser Netz zu.
Ja, der ist da. Da dr�ben steht er. - Vielen Dank.
Ein Zufall, hab grad an Sie gedacht. Die Wurst, die habe ich aufgegessen.
Dann m�ssten Sie jetzt Pickel haben. - Sie k�nnen sich 'ne neue kaufen.
Ich hab sie nat�rlich, sie h�ngt in meinem Schrank Nr. 14.
Nimm sie dir, sonst erstick ich hier noch. - Ich lass dir 'ne Scheibe da.
(Erz�hler) Das war nun nicht die sprichw�rtliche Nadel im Heuhaufen,
das war der Mikrofilm in einem von Tausend Toastbroten.
Ach.
Freunde, dann darf ich mal bitten, Geleitschutz!
(Musik)
Bestellen Sie ihrem hohen Chef, raussuchen muss er's sich allein.
Pr�sentiert die S�bel!
Im Namen des Pr�sidenten und Kraft der Vollmachten, die mir verliehen wurden,
ernenne ich Sie zum Offizier der Ehrenlegion.
Die S�bel ab!
Meine Frau besteht darauf, Sie heute Abend zum Essen einzuladen.
Oh, das finde ich sehr freundlich, aber ich habe eine Menge Verpflichtungen.
Aber ich bitte Sie, so was l�sst sich doch verschieben. Ch�rie.
Ich nehme an. - Wie sch�n.
Darf ich dir Monsieur Dupr� vorstellen? - Hoffentlich gef�llt Ihnen meine K�che.
Bitte entschuldigt mich einen Moment. - Gerne.
Wenn es nichts ausmacht, essen wir fr�h, mein Mann muss n�mlich den Zug
um 22.00 Uhr nach Stra�burg nehmen. Wir m�ssen den Kaffee ohne ihn nehmen.
Oh, Kaffee gibt's auch noch. Dann werde ich etwas Geb�ck mitbringen.
Ich freu mich. - Ich auch.
Hier spricht keiner mehr vom Zaster. - Sie sind da irgendwie fehlinformiert.
Es gab nie eine Wahl zwischen Zaster und Dank des Vaterlandes, sondern nur
zwischen Vaterland und Knast. Wenn es nach mir gehen w�rde,
w�rden Sie lebensl�nglich sitzen. - Ich bin ein Offizier der Ehrenlegion.
Falls die Dokumente unvollst�ndig sind, verkaufe ich Ihnen, was fehlt.
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