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Grüß euch, liebe Leute.
Macht es euch ein wenig gemütlich.
Bleibt nur da.
Ich möchte euch eine Geschichte erzählen aus unserem alten Land.
Da oben, wo die Welt noch in Ordnung ist und das Leben erlebenswert.
Unsere Geschichte beginnt in einem kleinen idyllischen Dorf am Fuß von
Berg, in dessen Hütten gastfreundliche und friedvolle Leute leben.
Das ist unsere Heidi, die sich von ganzem Herzen freut und voller
dem Ziegenbilli zuschaut. Wie er munter und unbeschwert und völlig ausgelassen
mit seinen ach so geliebten Viecherln herumtollt.
Heidis junger Busen hüpft vor Freude.
Und da kommt auch schon der Großvater.
der seine Enkelin fest in sein Herz geschlossen hat.
Und die Heidi wie seinen Augapfel hüpfte.
Grüße, Großvater.
Grüße, Heidi.
Jetzt habe ich dich.
Steigt er fröhlich auf die Leiter, wird dem Bauern die Hosen teilen.
Schauen wir mal, was die Zwischen machen.
Nimmst du ein Stückchen mit?
Nein, ich kann nicht. Ich muss die narrischen Viecher einfangen.
Ist schon gut.
Ah, anders mal.
Ah ja.
Die Heidi hatte sich so auf einen Spaziergang mit dem Willi gefreut. Doch
sieht sie enttäuscht von Dannen, während sich Willi anscheinend nur um sein
Getier kümmert.
Doch Heidi findet schnell Ablenkung in der herrlichen Natur. Sie wandelt wie
einem flauschig -weichen Teppich. Schon als Kind hatte sie das saftige Grün der
Matten und Wiesen geliebt, ebenso wie den Duft der Blumen.
Die würzige, gesunde Bergluft und das heitere Zwitschern der Vögel. Ein
Wohlgefühl durchströmt ihren Körper und sie fühlt sich ein mit der Natur.
Da rührt sie ja schon was. Ja.
Das ist ja nett ohne.
Oh, ja.
Das
muss
aber gut.
Du kostest gut.
Oh, meine.
Oh, meine, meine, meine.
Oh. Oh, das ist schön.
Oh.
Oh.
Oh.
Oh. Oh.
Oh.
Ich mag das.
Leg dich hin.
Heidi immer wieder ihren Lieblingstraum.
Aber der Willi hat doch Sehnsucht nach seiner Liebsten.
Die Heidi jedoch bemerkt ihn gar nicht, weil es dermaßen in ihrem Traum mit ihm
beschäftigt ist.
Der Willi traut seinen Augen nicht.
So hat er die Heidi noch nie gesehen.
Fix, warum müssen alle saudäpperten Viecher da überall hinscheißen?
Ja, lach nur.
Bleib halt da.
Heidi, jetzt wehren wir danach.
Heidi bleibt herum, hörst du mich?
Du willst doch so einen Schmarrn. Was die Heidi auf der Alm braucht für
Ausbildung und Unterkunft und Gewand und alles, das hast du alles herum.
Und das wirst du auch weiterhin kriegen.
Und das möchte ich auch, dass das auch so bleibt. Wie schau, du musst dir doch
jetzt sagen, um der Heidi ihre Zukunft machen.
Das Madl ist jetzt alt genug, das braucht eine gescheite Ausbildung. So
doch nicht, oder?
Das geht schon.
Na Servus, da sieht man schon, wie weit es mit deiner Bildung ist. Von so einem
Lehrmeister kann man wirklich nichts mehr lernen.
Also, meine Herrschaft, die hätte eine Stelle als Hausmadel frei.
Und hey, die können sofort anfangen zu arbeiten.
Magst du das nicht nochmal überlegen? Nein, das brauche ich mir gar nicht
überlegen. Nein, die muss herumbleiben. Die braucht doch bloß nach München rein.
Nein, die geht mir nicht nach München rein. Das ist mir so zu weit.
Das hat der Heidi wehgetan.
Sie hat halt nicht nach München ziehen mögen. Das versteht es doch.
Ich möchte euch jetzt erzählen, wen es noch in dem Dörferl gibt.
Hab ich den jetzt schon wieder mal mit so einer Touristenschlampe erwischt?
sag ich dir, wenn ich den noch mal beim Fegeln erwisch, dann halt er mit meiner
Bratpfand ein Zipfel zu einem Breitschwanz.
Was willst du denn? Du hast doch gerade gesagt, ich höre den Tourismus
aufmotzen, aufmöbeln hast gesagt, optimieren und nachher was jetzt?
Jutta ist ein Feriengast aus Norddeutschland, die mit ihrer Freundin
in Ellis und Franzis Pension Logis bezogen hat, um echte Berge und sonstige
Freuden zu erleben.
Was machst du mit der Hand im Höschen?
Na, was schon?
Ich amüsiere mich mit mir selbst.
Und das macht dir Spaß?
Dabei lernt man aber keine Leute kennen, meine Süße. Da muss man aber kein
freundliches Gesicht machen, meine Liebe.
Sag mal, hast du denn noch keinen Verehrer geangelt?
Das jetzt hat noch keiner angebissen.
Soll ich mal anbeißen? Du?
Warum nicht?
Wie kommst du auf diese Idee?
Du, kannst du es ja mal mit mir versuchen.
Warum eigentlich nicht?
Ja, warum eigentlich nicht?
Ich fände es gut.
Und du willst mich richtig aufregen und verrückt machen?
Lass es uns doch einfach mal ausprobieren. Ich fände es toll.
Meine
kleine
Tigerin.
Mega -Kätzchen.
das haben wir uns auch gedacht.
Ist mit einem Mann nicht schöner?
Das wäre ja noch mehr.
Wäre doch wirklich schade.
Ich hätte es einfach lassen.
Wenn ich das da ganz allein stehen lassen würde, die zwei.
Also, packen wir es.
Jetzt wird es einmal gestandene Mannsbilder erleben.
Wo ist er denn?
Das ist eine richtige Expedition. Bis
man den Lümmel endlich hat.
Und dann ist es gut.
Geiler.
Ein geiler Lümmel.
Die reißen sich in der Zeit gar nicht übel.
Jetzt ist es gut.
Das ist gut.
Ich hätte es mir nicht
trauen lassen.
Das ist schlecht.
Da ist er im Stil, ha?
So ist er.
Das merkt man.
Weiter. Na, genutzt du so ein kerniger Bauernschwingen, hä?
Direkt mit allen Tagen.
Der Luftweg, was?
Ich habe nicht genug.
Ja, ihr hättet doch für das Geile preisliche Luder.
meine Freundin allerdings nicht bieten. Mein herrlicher Schwanz.
Oh, Franz.
Ja, ja. Der Franz, der Kranz.
Spritz mir alles auf den Bauch.
Ist das geil.
Spritz mir alles auf den Bauch. Bis auf den letzten Tropfen.
Da war es das.
Das ist gut.
Jetzt gibt es wieder einen Rest.
viel besser als meine dicke Ellie.
Das ist ganz knapp.
Ja, und blasen kannst du auch besser.
Pass auf, jetzt steck ich dir wieder hin.
Ja.
So, jetzt werde ich mal richtig ran gehen.
Ja, das ist so richtig.
Na, hau doch.
Du geiles Luder.
So schnell kriegst du mich nicht.
Los, schau mir zu.
Bring dir das auf.
Komm,
jetzt küss meinen Busen. Lutscher meinen Titten.
Gefüttertes? Ja.
Komm, verreibe mir auf deinem süßen Arsch. Komm.
Ja.
Ja. Ja.
Komm, verreibe es.
Ja. Ja.
Unsere Heidi versteht die Welt nicht mehr.
Zuerst gibt die Tante Grete sie als kleines Mädel dem Großvater in Pflege
jetzt soll sie aus ihrem kleinen Paradies in die sündige Großstadt
werden.
Macht endlich ab!
Heidi, wo brennst du denn?
Wir wollen doch nicht.
Komm rein ins Ding.
Großmutter.
Was hast du gesagt?
Siehst du nicht, Heidi ist gekommen, Großmutter.
Grüß dich, Heini. Setz dich nieder.
Warum weinst du denn so früh?
Was ist denn geschehen?
Ja, Heidi ist schön.
Und morgen soll es noch schöner werden.
Ach.
Die Heini mag schon ein Enzian.
Sag, du spinnst, da ist heute aber Schuh.
Oh, mei.
Das ist Heidi und nicht der Heini. Die Heidi trinkt doch nichts.
Das ist ein braver Bub.
Die Gretl ist beim Großvater drum und ritt ihm ein, dass ich auf den Minger
mitfahren soll.
Weil er auf der Alm zwinglich lernen darf.
Ich hoffe nur, dass der Großvater bei seiner Meinung bleibt und dass er mich
lässt.
Geh, sorg dir nicht. Der Großvater ist ein sturer Hund und lässt sich schon
nicht um meinen Finger wickeln.
Jetzt komm mit, ich zeig dir was.
Vierte Großmutter. Vierte Heini. Und treibt mir es nicht so gut mit den
Grüß dich.
Geh bloß mit uns halt. Wo bleibst du denn so lang?
Ich hab bei der Huberkarte nur ein Rohr verlegen müssen.
Das war vielleicht eine Sauerei, die Sorge da. Ich glaube, dass es diese
war.
Na komm schon.
Na,
was ist denn, Josef?
Was ist denn heute für ein Tag?
Mittwoch, warum?
Weil unser Markt am Mittwochnachmittag was ganz Besonderes zu tun hat.
Komm.
Du hast ja gar kein Unterhosen.
Du kannst das mal nicht erwarten.
Das ist so schade.
Und mir.
Ja, das merke ich.
Küss mich.
Der Zügel macht mich wahnsinnig.
Ja, schlägt meine Tuteln.
Ja, sagt die Füße.
mein Kitzler.
Schlägt mein Muschi mit einer geilen Zunge.
Du bliebst ein Mushi.
Dieser Nacht kann der Großvater einfach keinen Schlaf nicht finden.
Er hatte noch ausgiebig mit der Grete über die Heidi geredet.
Unruhig wälzt er sich im Bett hin und her, wobei ihm manches Lüftchen
Bis ihn endlich doch der Schlaf übermannt. Aber statt süßer Träume raubt
Albtraum seine Nachtruhe.
Greta, schläfst du schon?
Nein, komm rein.
Ich habe einen furchtbaren Traum gehabt.
Ich habe Heidi in München gesehen.
Ausgeschaut, hat sie wieder geschneit.
Fürchterlich, als sie ausgeschaut hat.
Nein, nein, nein, nein, nein.
Das ist so ein Schmarrn. Das sind alles anständige Leute. Steht, ob sie den
Moral bedacht.
Meinst du, es war heute ein Traum? Komm schon, hilf mir.
Was soll ich denn da machen?
Was kommt jetzt da drin auf? Hör mal, du sollst mich halt aus dem engen Käfig
befreien. Wie geht denn das?
Ach so, ja, so geht das, ja.
Was ist denn das für ein Schnappendorf?
So, Jungs, ergreif dich. Ja, fertig, und was hast du denn da geschafft?
So was hab ich ja schon lange nicht mehr in den Finger gekriegt. Hast du Zeit,
damit du es aus der Übung bekommst? Ja, wir gehen das da runter, sag ich mal. Da
ist ja noch was dran.
Ja, was haben wir denn da? Ja,
da hängt ja noch was dran.
Was muss ich jetzt tun?
Da war doch noch was.
Das ist schon so lange her. Das ist ja das.
Langsam steigt meine Erinnerung.
Dann lass steigen.
Was macht man denn bloß mit den ganzen Heißen? Hör doch auf.
Sonst krieg ich einen Hunger.
Hey, Greta.
Wo kommst denn du an mir rum?
Das soll doch ein Lustgefühl vermitteln.
Jetzt, jetzt, jetzt!
Oh, der Regen! Komm, ferngehen! Und wir pflegen!
Ja, das hat sich doch beim Schweinfall genommen!
Wie ihr seht, wird bei uns herum in jedweder Beziehung Wert auf Hygiene und
Körperkultur gelegt.
Die Heidi ist da keine Ausnahme.
Guten Morgen.
Morgen. Wie hast du geschlafen?
Ganz gut, und dir?
Ja, wunderbar. Komm, Heidi, setz dich her zu mir. Der Großvater und ich, wir
müssen was mit dir bereden.
So.
Na, jetzt schauke nicht so besser.
Die Gretel hat Überraschung für dich.
Der Großvater und ich, wir haben uns über deine Zukunft Gedanken gemacht.
Außerdem hätten die Herrschaften in München nichts dagegen, wenn du als
Hausmadel anfangen würdest.
Magst du nicht mitfahren mit mir? Komm weiter.
Schau, Tante Gretl, ich bin doch alt genug, dass ich selber über meine
bestimmen kann.
Und außerdem mag ich daheim bleiben.
Das ist so, wie man denkt, das arme Kind.
So, Schmarrn, das Kind wird sich an den Gedanken schon gewöhnen können.
Außerdem wird es dir in München bei den guten Herrschaften schon gefallen.
Dann hoffen wir es.
Unsere Heidi weist nicht ein noch aus.
Allzu sehr schmerzt sie der Gedanke, das reine, heitere Dorf verlassen zu
müssen.
Heidi, schau dir, wie du das Mädel das letzte Mal hängen lässt.
Na schau, Heidi, sei doch gescheit.
Das ist eine wunderschöne Haut mit gebieteten Leuten.
Da kannst du so viel lernen.
Überleg das doch mal.
Ich mag aber daheim bleiben. Und außerdem bin ich verlobt. Was?
Wie so erfreut ist jetzt erst.
Wir wollten es eigentlich geheim halten.
Ja, wir wollten dich überraschen.
Wer ist denn der Depp?
Der Ziegenwilli. Der Ziegenwilli? Der Hungerleiter mit seinen Gossen?
Den will ich nicht erwischen.
Das ist ja wunderbar. Wenn das ein anständiger Kerl ist, der bleibt dir
ganzes Leben lang treu.
Willi, du musst aufstehen.
Willi!
Raus aus den Federn.
Eine Luft hat es da drin wieder.
Lass das bloß stehen.
Ein frisches Wasser braucht ein Buben mit einem Frischschwert. Ich habe doch
gesagt, lass das stehen.
Was? Du hast da einen Stehbuben?
Aber mach dir nichts draus, Bub.
Das war bei meinem Sepp auch immer so in der Früh.
Gott hab ihn selig.
Oh, mein Gott.
Die Herrschaft in München freut sich schon, dass du mitkommst. Glaub mir das,
Heidi. Ich hab ja gewusst, dass der Brachmann da ist. Und mit der Vera.
Ganz gut verstehen.
Ich gehe jetzt meine Koffer packen und du kannst mir helfen.
Kommst mit?
Wie jeden Morgen hat sich der Ziegenwilli auch heute wieder die Zeit
seiner geliebten Heidi guten Morgen zu wünschen.
Ausgelassen springt er hinauf zum Hof vom Großvater.
Grüß Gott, Großvater. Grüß dich.
Schöner Tag heute.
Warte, dir gebe ich gleich einen schönen Tag.
Dass du dich noch darauf traust, hm?
Aua!
Was ist denn das mit dir und der Heidi? Ich wollte dich doch fragen. Ja, mach
gleich noch eine, oder soll ich den Koffer zum Bahnhof bringen?
Aber, Großvater, was tust du denn? Am Morgen hättest du mich schon kennen,
hättest du mir sowas einlassen.
Steh auf.
Der tauge nichts, doch. Aber ich mag halt nur den.
Ein einziger Ziegen, Willi.
Nimm deinen Koffer ab, Gretl.
Danke, Willi, bist ein braver Bub.
Fick dich, Heidi.
In ein paar Wochen kommst du nach.
Gell?
Großvater, mach's gut.
Lass dich wieder mal ganz im Dorf ausschauen.
Bringt das gut zum Bahnhof, Zauberer.
Ich wollte ja bloß das Geld für die
Verlobungsfeier. Ja, lass mal.
Glaub mir, das riecht man schon.
Am Tag der Verlobungsfeier war der Großvater wieder einmal voll in seinem
Element. Drei Jäger kommen zusammen.
Wo ist er?
Ein amerikanischer und ein österreichischer. Hä?
Ein österreichischer Jäger.
Also, der bayerische Jäger hat gesagt, ich habe einen solchen in den Hirschen
geschossen. Der hat ein solches Geweih gehabt.
Der ist schon am Boden hingeschlafen.
Und das Geweih, das hat mindestens drei Zentner gehabt.
Ach, das gibt es doch nicht. Der amerikanische hat gesagt, ich habe einen
solchen in den Hirschen geschossen. Der war drei Meter lang. So lang wie ein
Haifisch. Geschossen?
Geschossen.
Wahnsinn. Dann hat der Ding gesagt, der Österreicher hat gesagt, das ist ja noch
gar nichts. Gar nichts.
Ich habe einen Silberadler geschossen.
Das glaube ich auch. Einen Silberadler, haben die anderen gesagt.
Ein Silberadler, meinte er, ist doch bloß so groß.
Dann habe ich gesagt, aus Mainz ein hundertsechs Kleider ausgestiegen.
Grüßt euch gut.
Wollen wir tanzen? Ja.
Ich will nur
tanzen.
Aber dass du zu mir gehst, das tut mir schon sehr leid.
Weißt du, Chef, zu solchen Anlässen nehme ich immer mein Hörgerät mit, damit
mehr sparen kann.
Ja, das funktioniert.
Ja. Prost.
Du kannst doch nicht die Blume trinken. Ich höre selber.
Sag einmal, bist du mir immer noch böse?
Böse bin ich dann nimmer, du krummer Hund.
Aber Paris haben wir noch lange.
So, jetzt meinst du.
Geh weiter, Harry, geh mal tanzen. Warum nicht? Mit dir auch mal.
Lass mich heute mal vorbeidauen. Was du möchtest, sagst du gleich.
Gleich ich.
Ich will tanzen sein.
Geh weiter.
Du hast ja noch nie getanzt, Ellie.
Aber mit dem Harry mag ich es.
Und ausgelassen drehen sich die Paare nach unserer altenländischen Musik.
Ja.
Wir da herum verstenken schon zum Feiern.
Das werden die zwei Jungverlobten nicht so bald vergessen.
Das Fest zu ihren Ehren.
Na, zerfickst du noch einmal. Hau mir doch den Daumen mit deinem Stecker auf
Fuß auf.
Ja, gut, sag mir, was plärst du denn so? Ich hab da mein Hörgerät, ich kann dich
doch eh alle... Ja, dann steiß lauter, damit du mich besser hören kannst.
Du musst doch nicht gleich so plärren. Na, komm her.
Und wie bei einer jeden Feier bei uns in den Bergen herum, gibt's natürlich auch
hier ein bisschen Streit. Was unseren Verlobten aber nix ausmacht.
sind einfach glücklich. Wenn du das nicht mehr da brauchst, dann bleibst du
nächste Mal daheim.
Das hat ja so passen, alter Depp.
Der brennt ja wie ein Feuer. Magst du noch was, Franz?
Eigentlich bin ich schon froh.
Einer geht halt weiter.
Geh weiter.
Na?
Ich meine, bei dir klang es wirklich.
Der Briefpräger Harry und Elli suchen ein stilles Platz, um sich ein bisschen
von der Gaudi zu erholen.
Willst du noch ein bisschen?
Ja, für dich auch.
Weißt du, dass ich schon lange geil auf dich bin?
Und weil Elli keine Kostverächterin ist, da ist sie wie ihr Mann, der Franz.
Nimmt sie die Offerte vom Harry gern an.
Ich kann es nicht erwarten.
Hast du einen Kerl gefordert, die Figur?
Pass auf, jetzt kommen meine zwei Mordstippen.
Nebenan ist es inzwischen auch ein bisschen ruhiger geworden.
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Und während nebenan sich die Gaststube leert, haben die zwei im Nebenzimmer
hübsche Beschäftigung gefunden, die offenbar beiden wohlgefällig ist.
Schmeckt immer rum.
Der Franz hat das Glück, dass er sowas wie die Allweiterwurm hat.
Merkst du, wie er die Kräuter nimmelt?
Na, ist der stramm?
Das wird nur mehr.
Nicht nachlassen.
Da schaukst, unseren Franz hat der Alkohol ziemlich müde ausschauen lassen,
während der Briefträger und Elli unvertagt ihrer Lust frönen.
Naja, ein bisserl was geht bei uns im Gebirg allerweil.
Ja, mei, das ist ja die Irmi.
Irmi, lass mich aus.
Gott sei Dank.
Hör doch auf.
Irmi.
Jetzt geh ich aus.
Geht nix mehr.
Tut mir leid.
Ihr von der Post, ihr Kindes.
Klar nicht rausgehört.
Da sagt es, dass man ohne Schnaps und Bier viel weiter kommt im Leben.
Das haben Elli und der Briefträger klar erkannt.
Und dass dabei in unserer heilen Bergwelt manchmal halt ein bisschen
zugeht, das ist bei der gesunden Luft ja auch kein Wunder.
Ist das geil.
Jetzt stoßt er meine Ringe bis ins Hirn auf. Ja, ja.
Das macht sie geil.
Das macht Freude.
Wenzel schlaft inzwischen den unschuldigen Schlaf der Gerechten.
Was will ich? Ich muss biegeln.
Es regnet schon wieder.
Ich glaube, ich gehe heim.
Ich will die Worte.
Schick die halt.
So gingen die Tage dahin.
Und der Augenblick der Trennung für unsere beiden Verluchten ist immer näher
gekommen. Der Willi ist jeden Tag hinter seinen Gersten hergelaufen und Heidi
hat sich dran gefreut, wie es allerweise.
Keiner hat gedacht, dass jetzt schon bald dieses unschuldige Glück sei
wird.
Die beiden sind über die Matten und über die Almen geguckt.
Und sie haben in der Scheune und an ihren Lieblingsplätzen ihre unschuldigen
Jugendspiele gespielt.
Der Willi wurde nicht
müde, der Heidi seine Zuneigung zu zeigen. Und so kam es.
dass ihr junges Fleisch in der klaren Bergsonne immer wieder
ist.
Du wirst mir fein in der Stadt, Willi.
Aber die Heidi revanchiert sich beim Willi für seine Anstrengungen hin und
wieder mit einem Kunststückchen, das nur sie so beherrscht. Und auch die
geliebte Schaukel wird in die heiteren Spiele einbezogen.
Die beiden sind ausgelassen und guter Dinge und genießen ihre Jugend und ihre
reine, unschuldige Liebe in vollen Zügen.
den majestätischen Bergen die Sonne aufgeht, ist es dann so weit.
Die Stunde des Abschiednehmens rutscht unaufhaltsam näher.
Hörst du, pass auf dich auf, Heidi. In so einer großen Stadt kann so viel
passieren. Ich möchte mich auf dich verlassen können.
Pass auf dich auf.
Komm mal frisch und munter wieder zurück.
Führ dich gut, Großvater.
Führ dich, Heini.
Ich geh jetzt.
Und sagst der Tante Gretl ein schöner Gruß von mir.
Mach's gut.
Mach's gut.
Traurig macht sich Heidi auf den Weg zum Bahnhof.
Fort aus ihren Bergen, fort vom Großvater und fort von ihrem geliebten
schon unten am Weg scheint und wartet auf seine Verlobte, um sie zum Bahnhof
begleiten. All sein Frohsinn ist von ihm gewichen und auch die Heidi kann ihre
Tränen kaum noch zurückhalten.
Die zwei sind nicht mehr
fähig zu reden. Der Abschiedsschmerz Druckt ihnen die Kehle zu.
Der Personenzug nach München fährt in wenigen Minuten auf dem einzigen Gleis
Bitte beim Einsteigen beeilen und die Türen schließen.
Vorsicht bei der Abfahrt.
Bleiben wir vertreiben, Herr Stott.
Ich werde dich nie vergessen.
Und dann setzt sich der Zug in Bewegung und bringt die Heidi weit fort in die
große fremde Stadt.
Traurig und allein nimmt die Heidi Abschied von ihrer geliebten Heimat.
Und es ist ihr Bamm und Eck, während die Wiesen und Wälder an ihr vorbei sind.
Aber dass er so eine Geschichte traurig bei uns ausgeht, das braucht ihr nicht
glauben, liebe Leute.
Das hat ja schließlich erst angefangen. Und wie es unserer Heidi und den Leuten
vom Dorf weiterhin geht, das wird euch doch sicherlich interessieren.
Das seht ihr dann im zweiten Teil.
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