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I hope I'm right when I think you're wonderful.
I hope I'm right when I think love
is all...
... die verdammte Tröte ab.
Guten Morgen, hier ist der Weckdienst. Erzählt das jemand anderem?
Blöde Träne, einen Bach zu klingeln. Wer hat den Weckdienst bestellt? Du.
Sonst findet ihr doch überhaupt nicht aus den Federn.
Ach, war das eine Nacht.
Ich bin völlig erledigt.
Mann, der hat gewumst. Hey, schildere deine Abenteuer in deinen Memoiren, aber
lass uns in Ruhe und öde uns nicht an.
Das ist doch nur Futterneid.
Bei dir ist wohl nichts gelaufen, was? Du kannst ja nächstes Mal die Kerze bei
mir halten, damit du auch siehst, was läuft.
Ja, weig mich mal ein bisschen. Ich bin völlig groggy.
Ach, dieser Knabe war prominent und hatte auch einen prominenten Penis.
Ach, grausam. Jetzt schildere ich auch schon meine Freie.
Und bei mir hast du eine Lippe riskiert, oder?
Das kann doch nichts an unserer Liebe verderben.
Nein.
Wir drei gründen noch eine Schwesternschule.
Eine Schule für Anfängerinnen? Eigentlich eine Idee.
Quatsch, das ist doch nicht lukrativ.
Aber wenn wir doll ranklotzen, dann schaffen wir schon eine Menge. Wir
halt ein bisschen haushälterischer umgehen mit dem Zaster, damit die Kasse
stimmt. Die Kosten für den Masseur können wir uns schon ersparen. Im Kneten
ihr eine Wucht.
Oh, Pia.
Kinder,
ihr seid Schätze.
Noch so eine Nacht mit dem Wunderknaben und ich kriege einen Dachschatz.
Andererseits, das muss ich sagen, er ist Nubel und schmeißt mit dem Geld nur so
um sich. Der reinste Scheinwerfer.
Wenn ich daran denke, wie er es mir aufgedrängt hat.
Kassel ist mein Heim.
Gut, sehr gut.
Oh, Mustafa.
So schön groß und stark.
Und wenn ich Götter durch will, mir machen starke Liebe.
Nicht nur einen kleinen Weg stecken, nein? Nein, nur mehr.
Was, richtig große nur mehr?
Oh, Moment. Erst pinke, pinke, dann große nur mehr.
Danke schön, Darling.
Nur Geld wegstecken?
Kostet mein Zeit.
Warum du dich nicht ausziehen? Du doch so schön.
So junge Mann.
Wenn du auch bist ein Gastarbeiter, du trotzdem für mich ein Mann.
Nicht viel kostet Turki ein Mann.
Du, du sollst nicht so viel von Pink reden. Du machst
Zahlen und ich Pfeifchenblasen.
Du molliges Busen. Du hoffentlich
molliges Pfeifchen.
Na, mal sehen.
Na, wie riechst du?
Ah!
Pfeife Bonnig. Ja, turkischer Honig.
Du mehr Honigs lecken.
Nichts weggehen.
Mustafa, komm.
Gut.
Ach, die reinste Wonne.
Ach, wenn ich noch an das Gewicht von diesem Narbob denke.
Ungeheuerlich. Das war selbst für eine Zürcher Münsterschwalbe zu viel.
Ich weiß, du hast eine üppige Fantasie. Die reine Wahrheit. Also, Kinder, ich
hatte einen, oh, ein uriger Deckhengst. Nicht zu halten war der.
Ich bin bestimmt kein Kind von Traurigkeit, aber der Junge überbietet
bisher Dagewesene. Ach, nee.
Ja, wie ein wild gewonnener Affe aus dem Busch. Und dabei nicht mehr Moos in der
Brieftasche.
Ich war vielleicht bedient.
Aber der spielte weiter den Nimmermüden.
Siebenmal hintereinander und immer noch munter.
Also ich hab nur gestaunt, wie der das hinkriegt.
Der richtige Typ zum Heiraten, da schreit noch die Witwe.
Hör mit dir!
Ja, so sieht es halt aus, das Spießerglück.
Neidisch könnte man werden.
Aber wenn ich mir überlege, so ein Leben, siebenmal und sonntags womöglich
achtmal und immer dasselbe Ding.
Und die Stellung kennt man auch schon auswendig.
Nun leg mal die Karten auf den Tisch, waren viel zünder, was?
Tja.
Dann... Erst mal sehen, was du bietest. Dann kommt der Stapel auf.
Also?
Ja.
Mit so einem gestandenen Mannsbild wie ich war es ein Mädchen wie du womöglich
nichts anzufangen.
Du bist also ein ganz wilder Mann.
Ich habe noch nichts abgebissen.
Also, jetzt bringst du schön alles, was Vater dir sagt.
Ach so, läuft der Hase. Kriegst die Fahne nicht hoch.
Nicht oder weiteres.
Das hättest du gleich anmelden müssen, dass du ein Handballspieler bist.
Reagierst du auch nicht auf Tricks?
Tja, ich habe keine Ahnung. Ach du grüne Neune.
Malheur.
Aber ein Frauenbein ist dir doch lieber als Schinken in das Beak, hm?
Du hast tolle Stelzen.
Traumstelzen.
Du bist überhaupt eine Traumpuppe.
Mach mal ein bisschen mehr.
So. Oh ja, Klasse.
Erhebt meine Stimmung ganz ungewöhnlich.
Da habe ich ja Glück.
Hoffentlich gibt es auch noch was anderes.
Mhm.
Oh.
Oh ja.
Oh.
Oh.
Oh.
Oh. Oh. Oh. Oh.
Dann pack mal auf.
Ich fahr auch nicht hin.
Noch nicht.
Freites Geld.
Nicht so hart, hey, Moment.
Komm her, Schatz. Mami ruft.
Na, wird's bald.
Komm schon.
Du hast denn deine Jungmannschaft? Weg.
Geh weg.
Verzieh dich.
Geh. Komm mir nicht vor die Kimme.
Also bitte.
Dann mach dir eine Handgranate.
Ich will mal nicht durch.
Ich bin unsief.
Das war vielleicht ein Holzhacker. Erinnere mich bloß nicht an Holz.
Hast du schon mal eine Nacht zwischen Tannenbrettern verbracht?
Zum Glück hat der Deckel gefehlt. Nein, so was. Du kommst dir vor wie eine
Mumie.
Ich habe schon das Sterbeglöckchen gehört.
Das war wohl einer mit dem Glockenspiel.
Du, der hat mit dem ganzen Glockenturm gebümmelt.
Das war direkt sensationell.
Ein langer, ausgezürzelter Hering hat bescheiden angefragt, ob ich ihm den
Posaunenengel vormime. Warum denn nicht?
Du ahnst doch nichts Böses.
Wenn ich vorher gewusst hätte, man ist eben immer noch naiv, dass der das mit
dem überirdischen Wesen wörtlich meint, dann wäre ich nicht darauf eingegangen.
Das kannst du aber annehmen.
Folgen Sie mir, bitte.
Können Sie nicht mal das Licht anknüpfen?
Nein.
Dies ist der Ort, an dem wir uns vereinigen.
Moment mal, das ist doch wohl nicht Ihr Ernst. Wir müssen sich aber eine Dope
raussuchen.
Nicht die Masche. Meine teure, nunselige Gattin hatte die Gewohnheit, mich hier
zu lieben. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Die hatten Sie wohl auch
nicht alle im Oberstückchen, was?
Sonst vögelt man doch nicht da drin.
Ich muss Sie bitten, nicht in diesem Tod von der Frau zu sprechen, die hier ihre
höchsten Wonnen erlebt und ihren letzten Seufzer ausgehaut hat. Wollen Sie damit
sagen, dass hier die Futsche ausgegangen ist?
Also da müssen wir erstmal neu verhandeln.
Ich zahle Ihnen den Preis, den Sie fordern.
Sagen wir 1000.
Okay.
Einig?
Kommen Sie.
Also nee, nee, Sachen gibt es gar nicht.
So ganz unbeschmückt hat sie mich nie empfangen.
Moment.
Mach dich zum Entfangen bereit.
Gondola, hier ist er.
Ich halte Nagels. Für mich nicht.
Gondola, Gondola,
Gondola, Gondola, Gondola.
Au, Mann.
Alles nur für Gondola.
Sie muss ja aus Eisen gewesen sein. Sie war ein fähriges Schwein vor Freude.
Ja.
Du lebst immerhin.
Nur gerade eben. Fast wär's mir gegangen wie hier.
Dann hätte mir der lumpige Tausender auch nichts genutzt.
Genau. Du sag mal, noch mal würdest du das nicht verkehren?
Also ehrlich gesagt, nein. Es ist nicht gerade ein Vergnügen, in einem Sarg zu
kümmern. Auch nicht, wenn du als Geld... Ach, die will wieder nichts als Pen.
Also komm, dann gehen wir nach nebenan. Wir müssen sowieso noch über die
Finanzen reden.
Okay, machen wir Kassenstopp.
Hast du den 500er reingelegt oder war das Mighty?
Wie?
Das hat sich im Lübben einen Türken aus der Krone geleiert.
Ich denke, der war so spendabel. Naja, nicht jeder kriegt eine Saatzulage wie
du.
Worüber denkst du noch?
Ich baue Luftschlösser. Für die Zukunft?
Ich lege ein Scheinchen aufs andere und dann geht es per Flugzeug heim.
Vorher engagiere ich mir noch einen Begleiter, der als mein Sekretär die
wichtigsten Geschäfte in Kuba für mich erledigt. Wir landen auf dem Flugplatz
von Havanna und er pfeift nach dem Beuys fürs Gepäck.
Der Kultusminister rollt den roten Teppich auf.
Und ich lächle charmant und höhle mich in das Käb aus russischem Zogel.
Ich kaufe natürlich eine Villa, in der Filmstars und Prominente ein - und
ausgehen.
Ich habe einen Privatjet, einen Hispano -Swiss, einen Matrosen für meine Hochsee
-Jacht und fresse nur noch Kaffee und trinke Sekt.
Ob wir jemals so viel zusammenkriegen?
Besteht wenig aus, ich nach dem, was mit dir in der Kasse ist.
Scheiße.
Dann eben nicht.
Ach, kommen wir weiter.
Ich habe ausgeschlafen. Und jetzt rührst du mich. Dich nicht.
Ach, zu dumm.
Dann tröste ich mich.
Nun hat es den Schluck auf.
Ehrlich, wir langweilen uns doch nie.
Sag mal, wie wäre es denn zu dritt?
Was willst du eigentlich? Wir machen es doch zu dritt.
Guck mal an.
Margit liegt vorne im Rennen.
Vielen Dank.
So habe ich es mir immer gewünscht.
Ihr seid eine Wucht.
Guten Appetit, meine Damen und Herren.
Nein.
Nimm meinen Zerbruch, der Abend ist lang.
Es ist eine Schau.
Ran an die Buletten.
Hoffentlich hast du auch einen ordentlichen Schuss Pfeffer dran.
Jetzt bin ich dran, mein süßer, kleiner Käpt 'n.
Tutti prima.
Ja, prima für ein türkischer Mann. Besser das hattest du nie.
Mensch, Mose, Kätzchen.
dass Sie am liebsten für kleinen Bankrat mitmachen, die Blöde.
Mit dem Pögerlein.
ich mich mal einschmeißen.
Jawohl, zu Befehl, Sir.
Und höflich.
Das sehe ich doch. Wieso?
Nicht der Rede wert. Dich möchte ich adoptieren.
Altes Muffetier.
Ein entzückender Junge. Er ist ganz wild auf mich.
Was du nicht sagst. Er wollte unbedingt, dass wir ausgehen in ein fabelhaftes
Restaurant.
Schick. Klappt es?
Ja. Ach nee.
Darf ich mal? Nein.
Ach, sei nicht kleinlich. Wo ist doch ein schlendender Naseabdruck bei
Leider. Was ist denn nun wieder?
Ich muss Ihnen absagen, ich bin mit einem berühmten Fotografen verabredet.
sind denn immer die vielen berühmten Leute hin?
Allerdings. Ich kenne den nie. Dafür kenne ich welche der Leute, das
klingelingelingeling. Du bist lieber einen reichen Unbekannten als einen
Prominenten. Ja, wirklich.
Manche Leute haben eben Peck, die treffen nie einen. Und wenn ihr platt,
ein prominenter Fotograf.
Laut Snowden womöglich. Zum Mindesten.
Voilà, da wären wir, verehrte Künstlerin.
Diese intime Atmosphäre und der Champagner steht im Eiskühler. Das ist
Stil. Wie charmant von euch.
Ja, nach der Arbeit trinken wir dann ein Glas.
Ich verdorste.
Dass er ja nicht zu kalt wird. Wir trinken prinzipiell erst nach der
Wo sollen die Fotos denn erscheinen? In Vogue und Harper's Bazaar. Ach, du
Donner. Der erste Schritt zum Ruhm. Ich bin sehr fotogen.
Und so besser.
Ich finde dich irre.
Ja.
Und wie findest du unsere Show?
Auch irre. Na, wisst ihr, die beiden anderen sind leider recht schwerfällig.
habe es da nicht ganz leicht.
Na klar. Nee, die ist übrigens von mir.
Oh, ihr seid klar.
Klappe, außerordentlich geschickt. Ja, ich bin begabt, meine kleine Mord.
Vor allem in künstlerischer Hinsicht.
Würden wir. Ja, klar.
Ach, du wirst mir nur schmeicheln. Nein.
Also, Isabel, du hast mich ganz sinnlich gemacht, du kleine Teufelin. Ja.
Okay, Zuckerschmute, dann bist du in Form für die Fotos, die ich jetzt
will. Hier kannst du alles haben.
Mann, hast du einen scharfen Straßgürtel. Nicht?
Nee, das passt auch.
Der Tiger von Eschnerburg hat nicht so scharfe Zähne.
Wenn wir ihm dich zum Fraß vorwerfen, kriegt er sie.
Ihr werft mich doch niemanden zum Fraß vor.
Wer weiß.
Oh, Isabelle, ich habe ja sehr viel Sinn für schwarzen Humor und so, aber er
geht zu weit.
Findest du nicht auch?
Wenn man sich schon einen auf den Hals lädt, die nicht andersrum ist, sollte
wenigstens die Aufwartung ersetzen, die wir uns nicht leisten können.
Aber selbst das, was gibt zu meckern?
Ach, na ja, sie hat den Eisschrank nicht abgetaucht. Na, wenn schon.
Wer weiß, ob wir sie jemals wieder zu Gesicht bekommen.
Na, und wenn nicht, wir werden es verschmerzen können.
Unsere Show läuft auf alle Fälle, ob sie mitmimmt oder nicht. Sie ist sowieso
unbegabt. Aber wenn Kamiltrave ihr was von Karriere erzählt und sie glaubt, das
ist der glatt zuzutrauen, dann landet die noch in einem orientalischen Puff.
Auf keinen Fall können wir die Doofe vor ihrem Schicksal bewahren. Du, ich
glaube, du guckst ein bisschen zu viel in die Glotze. So was wie Mädchenhändler
ist doch gar nicht mehr drin heute. Na ja, schön, aber du musst zugeben, es ist
doch kein Zustand, wenn man nicht weiß, ob jemand kommt, um hier sauber zu
machen. Das werden wir doch wohl erwarten können, dass sie sich
Abmeldet bei uns, verdammt noch mal. Das muss doch zu erreichen sein, wenn sie
schon zu was anderem zu blöd ist, als sich die Kerle ranzuschleppen.
So blöd ist sie nicht, dass sie nicht merkt, dass du vor Edelmut triffst.
Aber warte, wenn du erst in Havanna bist, hast du einen Butler.
Und einen Sekretär.
War gut, die Story.
War aber gar nicht an Story gedacht.
Man darf eben nicht so eine kostspielige Fantasie haben wie du.
Ja, hallo? Ich bin's. Maite?
Ja. Die ist dran.
Ja, Maite.
Ich wollte euch nur sagen, du... Ja, was denn?
Lass dich nicht kommen, Frau Läufig. Ich verreise.
Du brauchst gar nicht so zu kichern. Das ist überhaupt nicht komisch. Ich meine
es ja auch ganz ernst. Ich mache nämlich eine Weltreise.
Ja, aber... Von Pol zu Pol. Mit dem Fotografen von heute Nacht?
Nein, mit einem vom Film. Wie heißt er? Weiß ich nicht. Wie er heißt. Lass mich
doch in Ruhe. Tschüss.
Da haben wir den Salat.
Du hast es ja gehört.
Toll. Lässt uns einfach finden.
Wenn ich daran denke, wie ich euch kennengelernt habe.
Es war schon reichlich komisch.
Es ist fast ein Jahr her. Ich lebte mit diesem Jungen aus Pappmaché.
meinem Saxophon und hatte die Flüche meiner erlauchten Ahnen noch im Ohr.
Das überdudelte ich fleißig vor mich hin, weil ich ganz einfach Schiss hatte,
dass sie mich wieder aus der Big Band rausfenstern würden, in der ich nachts
spielte, um mein Musikstudium zu verdienen.
Genau an dem Abend, als es auf der Kippe stand, ob sie mich feuern würden und
ich mein weiteres Leben in einer Heilsarmeeküche oder unter der Obhut der
Jehovas zubringen würde, bist du es hin.
Meine Nerven waren damals bis zum Zerreißen gespannt.
Ich sah am helllichten Tag Gespenster.
Aber diesmal hatte ich mich nicht getäuscht.
Obwohl du, das muss ich zugeben, so wenig von einem Gespenst an dir hast,
mein pappmännischer Held von einem Kerl aus Fleisch und Blut. Na, egal.
Ich konnte ja auch nicht ahnen, dass du es warst, die da draußen rumgeisterte.
Und dass ich dich anschließend am Hals haben würde.
Jedenfalls hatte ich mir auch eine Story ausgedacht.
Aber eine, deren Ende ich nicht kannte.
Ist da jemand?
Weshalb wollten Sie mich beklauen?
Weil Sie eine grässliche Kindheit hatten, was?
Oh, weil ich so beschissen dran bin.
Oh, ich hab Furcht noch mal. Wo Sie hinhauen, wichst ja kein Gras mehr.
Sie haben mir beinahe den Heldkasten eingeschlagen. Weil Sie genauso
dran sind. Und Sie erzählen mir mal, ob sich's lohnt.
Ich meine mit Einbruchsdiebstählen. Kommt dabei wirklich was raus?
Nicht, wenn du eins auf den Nuschel dabei kriegst. So ein Pech hat man ja
jeden Tag. Nein.
Zum Teufel, mein Kopfbrunnen. Und mit Männern? Kleppt's da auch nicht bei
Ich hab schon überlegt, dass ich hier einen Massagesalon eröffnen könnte.
Muskelfummel? Ach nee, das ist auch keine gute Verdienstquelle.
Und warum nicht?
Ach, weil die nicht zahlen?
Na ja, und außerdem den Krabbeln in deinen eigenen vier Wänden. Nee, ich
gar nehmen.
Aber irgendwas muss man tun, wenn man auf dem falschen Dampfer sitzt wie wir.
Finden Sie nicht, Herr Herzchen?
Von nichts kommt nichts.
Tja, wenn alle Stricke reißen, gehe ich eben doch als Modell. Ich habe das schon
mit meinem Freund hier besprochen.
Dem fehlt das Stückchen, woraus es ankommt. Und deshalb erteilt er mir gute
Ratschläge.
Willst du meinen Zug?
Ja.
Das ist unsere Friedenspfeife. Von mir auch. Okay.
Mach den Essig -Sauro -Tonerde -Umschlag auf die Beule und deine Visitenkarte an
meine Tür.
Und jetzt bist du hier zu Hause.
Wenn ich keinen Job als Modell finde, verkaufe ich das Axophon.
Ich reiß schon was auf.
Ich hatte einen ungeheuren Schwung in mir. Aber Modell stehen ist nicht das
Gelbe vom Ei.
Und aufgerissen habe ich nicht. Das große Geld schon gar nicht.
Nur mal IT.
die mit katzenhafter Lassivität durch das Atelier strich und die Muse von
elenden Kleckser spielte, den sie Daddy nannte.
Sie regt mich auf, Daddy. Ja, ich meine eine aufregende Mädchen. Sie mögen mich
nicht. Ich bin in dich verliebt.
Es ist schwer, ihre Schenkel zu malen, wenn man an deine gewöhnt ist.
Oh, Daddy.
Ihre sind so rasant.
Sicher nicht mit ihren zu vergleichen. Er ist befangen, er irrt sich.
Entschuldigen Sie die Frage.
Ist er eigentlich Ihr Geliebter oder Ihr Bruder?
Er ist mein Vater.
Sind Sie da ganz sicher?
Ja.
Wenn sie müde ist, kann sie sich jetzt mal ausruhen.
Bist du müde? Möchtest du jetzt ausruhen?
Nur mit ihnen zusammen.
Das hast du reizend gesagt.
Ich habe gedacht, du hättest was gegen mich.
Dummkopf.
Und jetzt hast du Vertrauen zu mir, oder nicht?
Weißt du, ein bisschen komisch ist es. Willst du mit mir schlafen?
Dass du mir das im Gegenwart deines Vaters vorschlägst.
Oh, Daddy ist ungeheuer fortschrittlich. Der kennt keine sexuellen Tabus. In
dieser Beziehung verwirrt er mich.
Ich treibe es mit einem ganzen Haufen von netten Leuten.
Er schätzt das.
Habt ihr es mit ihm auch?
Nein, nicht doch.
Wir sind freizügig, aber wir haben ein Stilgefühl. Es gibt also Grenzen.
Der Orientalserkittel ist dir ganz hübsch, aber lieber würde ich dich ohne
sehen.
So bescheidene Wünsche werden auf der Stelle erfüllt.
Danke.
Ich bin alles jetzt natürlich.
Kommt sicher daher, weil dein Papa so vernünftige Ansichten hat.
Du brauchst das sowieso.
Komm.
Von dich habe ich mir immer zufällig.
Dein Selbstbemut kommt in meine Memoiren.
Du, Papa, die ist ganz, ganz kuschelig. So ein richtiger kleiner Aufwärmer.
Ja.
Man amüsiert sich, wie ich sehe.
Man kann sich amüsieren, weil es prima raus hat, einem die Schraube zu drehen.
Los, Daddy, das Schwänzchen kann in Aktion treten. Ich denke, wir haben
Stilgefühl, meine Tochter.
Ich will dich ja auch nicht zum Bumsen verführen. Sie, sie mag dich.
Ja. Siehst du, sie ist wahnsinnig in dich verknallt.
Na, na, na, das sagst du so dahin. Nein, sie steht auf dich.
Und sie kann auch bestimmt den Spargel quer essen. Das hast du dir doch schon
immer gewünscht.
Er ist ein so lieber kleiner Junge und er träumt davon, dass einer ihm den
Dudelsack bläst. Du machst ihm doch die kleine Freude, oder?
Warum machst du es ihm denn nicht?
Hast du es denn noch nicht kapiert? Wir haben das doch lang und breit erklärt.
Daddy ist wirklich sehr sensitiv.
Na ja.
Ich kann eurem diskreten Charme nicht widerstehen.
Schrauben Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch. Bei der Eröffnung des
Lustspielhauses ist man eben gespannt.
Ob der Held gut ist?
Man nimmt zunächst Rücksicht, weil er Lampenfieber hat.
Natürlich.
Schade, schade, schade.
Daddy?
Ja?
Siehst du, du bist ein mächtiger Stier, Papa.
Du bist ein Stehaufmännchen. Und jetzt nimmst du dein tolles Zugpferd mal
richtig.
Das ist doch vorhin nicht alles gewesen.
Das war doch nur der winzige Auftakt.
Der Bulle ist lang.
Nein.
Auch wenn er schon meine Sohle aufs Parkett legt.
Dann wirft ihn um.
Ach, die... Na ja, dann gib ihm noch eine Chance.
Ja. Na echt.
Versuch du mal einen Ochsen zu melken. Dann lass ihn schlummern.
Bleib hier.
Daddy. Ich kriege einen Stern da. Morgen. Ich versuche es mal mit der
Schockbehandlung. In Schockbehandlung bin ich unschlagbar. Nein, nein, nein.
ist jede Liebesmüh vergebens. Still ruht der See. Komm lieber zu mir.
Aber bei dir mache ich keine Schocktherapie. Bei dir mache ich
Das ist ein Spiel.
Schon mal gehört?
Nein. Ach, wirklich?
Das ist ganz toll.
Du kannst es dir sicher schon denken.
Nein. Nein?
Ich kann schwule Mädchen an sich ganz gut leiden, aber ich bin nicht
Ein bisschen natürlich, ein bisschen ist jede das.
Es hat mich nicht abgeschreckt, es hat mich eher angestachelt, wie jetzt zum
Beispiel.
Es gibt einfach Momente, da kann ich nicht widerstehen.
Und jetzt willst du eine?
Ich glaube, ich werde lesbisch.
Durch dich könnte ich es werden.
Na
ja,
damals hat sie ihren Daddy sorgen lassen und ist einfach mit zu dir gekommen.
Und jetzt gibt sie uns einen Tretten nach.
Wenn ich etwas hasse, ist es eine, die auf Kumpel macht und dann immer eine
extra Wurst haben muss. Wenn wir nicht zusammenhalten wie Piss und Schwefel,
kommen wir nie auf den grünen Zweig. Wozu brauchen wir die? Wir schreiben sie
einfach ab und damit ist der Fall erledigt.
Sie ist allerdings so bescheuert, dass der Filmonkel sie sicher aus dem
schmeißt oder ihr die Gurgel zurückzieht. Du glaubst doch wohl nicht
dass die auf einer Weltreise ist und wo dieses Herzchen sich umtreibt, das werde
ich schon rauskriegen.
Der kleine Dickwings.
Ah,
schöne Frau.
Salam aleikum.
Nicht turkisch lieben?
Turkisch kuscheln gut?
Du nix von hier? Ich nix von hier. Ich von da. Ah, du Mohammed Magen.
Du magst es, ich sehe es.
Ich packe es.
Ich balle es für dich. Nein.
Wir beide auf Kanapé. Komm.
Ja, ich heule ihn zwar. Jetzt, weinsam.
Komm. Ja, komm.
Du musst pinke pinkeln. Nicht pinkeln.
Kommi, Turgi, komm, Hatschi, Benhala, zicke Turgi, mach bitte Murgi mit Metzin
aus Turgi. Nala, Babala, jetzt groß, Nala. Aber Mohammed ist doch große
Mohammed Franz macht mit Germani seine Tanz.
Germani, Turgi, Germani, Turgi, Germani, Turgi, Germani, Turgi, Germani, Turgi,
Germani, Turgi, Germani, Turgi, Germani, Turgi, Germani, Turgi, Germani, Turgi,
Germani, Turgi, Germani.
Der Diener Mohammed in Magina. Der Diener steckt in große Krawalle.
Mohammed in Valhalla.
Mohammed in Valhalla.
Mohammed in Valhalla.
Hallo, hier sind wir. Ja.
Guten Abend.
Guten Abend.
Blenden.
Nein, ich möchte zwischen Ihnen beiden sitzen.
Herr Ober, noch ein Campari.
Nun? Ihr Auftritt war der Höhe.
Ja, fanden Sie das auch? Absolut. Eine Könnerin.
Hier fehlen Plattformen.
Ja, ich habe kein anderes Engagement. Moment.
Und weshalb glauben Sie, haben wir Sie zu uns gebeten?
Bleiben Sie bloß nicht, dass Sie mich für das Lido engagieren möchten.
Nein, Ihr Bild auf der Titelseite von Harpers Bazaar.
Das bringt eine Hauptrolle bei Feli.
Filmstar ist das Ziel meiner Träume. Warum sitzen wir noch rum hier und
Herr Ober, kein Drink für Madame.
Neue Magnani. Ein Teufel geboren.
Voilà, da wären wir, verehrte Künstlerin.
Diese intime Atmosphäre. Und der Champagner steht im Eiskühler. Ganz mein
Erst nach der Arbeit.
Ach, ich verdorste.
Ob dir nicht zu kalt wird?
Prinzipiell nur nach der Arbeit.
Ah, strenge Säcken. Ein kleines Opfer für die Karriere.
Nur, dass das Stückchen jedes Dorfes ankommt.
Wenigstens einer, der sich für mich sagt.
Ich lebe den Moment hier.
Los an die Arbeit.
Die ist satt.
Blitzgespräch, wie üblich.
Rottier, ich hätte gern Ankara. Hotel Ambassador.
Blitzgespräch. Bleiben Sie mal da.
Richten Sie Mustafa aus. Nachschub kommt.
Hat Mohammed mir liebgegeben, wenn ich Mädchen habe. Zwei.
Mach was auch.
Kannst du haben.
Alles ergänzt es dir.
Nicht traurig sein.
Hat die Bum Bum kommen.
Hat gut Popo lieb.
Aber ich merke nur, dass ich so oriental bin.
Sie machen sich ja keine Speckle.
Hey, Mikey!
Oh, Maggie!
Freu mich!
Du kommst extra meinetwegen an? Sie haben dich wohl gekidnappt, was? Haben
ja. Also ehrlich gesagt, mich haben die auch verladen.
Was machen wir jetzt?
Magie! Wenn ich das bloß wüsste, hast du auch keine Papiere, Magie?
Vielleicht schaffen wir sowas kontinuierlich. Aber dieser Kerl!
Ach, dass du da bist, ist für mich viel weiser. Ja, aber bis dahin wollen wir zu
Hause sein, in unserem trauten Heim. Ach, du darfst es zu Hause. Kühle,
Lassen Sie das!
Irgendwas muss uns einfallen, sonst sind wir im Eimer.
Im Augenblick fällt mir das ab. Die Dame mit der Egerkrause, ist die frei?
Jetzt hatten die Damen Hackertal, ist der Name, aus Barmhelberfeld.
Also das Publikum hier geht einem ja gewaltig auf den Wecker. Ich will ja nur
von Europäern hier.
Wie du das rausgehalten hast. Ich habe geglaubt, sie wären Dutzende von
Algarcans oder Sultane, die einen in den Hof machen.
Lauter Piefküss, hier kann man was erleben.
Also wissen Sie, Herr Hakita, dann rücken Sie mal den Fass da raus.
Es ist zu viel Wind für sein kurzes Hemd. Meiner auch.
Hackethal ist sein Prophet.
Ala il ala, ala il ala, ala il ala, ala il ala, ala il ala. Hat sie
alle beobachtet.
Ich bin der Größte.
Adela, es hat einmal eine Zeit gegeben, da haben die Mädchen gekocht und
Strümpfe gestrickt. Und die Burschen sind auf Raubzüge ausgegangen.
Das ist schon so lange her, dass kaum einer davon weiß.
Denn die Mädchen sind auf den Trichter gekommen.
Sie haben sich überlegt, Raubzüge, das können wir auch.
Und da sind sie hingegangen und haben sich so viele Männer gekascht, wie sie
überhaupt kriegen konnten.
Und haben sich mit ihnen amüsiert.
Und Malti und Margit amüsieren sich jetzt bestimmt auch und lassen mich
Einfach auf und davon.
Adieu. Ich kann ja sehen, wo ich bleibe. Mit dem Holzkopf.
Der den Mund nicht aufkriegt.
Und mit einem Saxophon, mit dem ich mich jetzt wieder rumquäle.
Und Geld zu verdienen.
Das war ja vielleicht ein Reinfall.
Also irgendwie müsste ich die beiden doch wiederfinden.
Diese intime Atmosphäre und der Champagner steht im Eisköder.
Ganz mein Stil.
Ja, nach der Arbeit trinken wir dann ein Glas.
Nach der Arbeit lieber jetzt. Wir trinken prinzipiell den Platz der
Der ist keine angenehme Verdienstquelle.
Wenn Verbrecher ist, der Kerl so viel steht fest.
Egal was er ist, wir sind beisammen.
Den kriegen wir schon beim Kantaten, das schwöre ich euch bei der Heiligen
Bibel. Beim Koran solltest du schwören.
Ach, der.
Der ist so wenig Türke wie ich.
Türke oder nicht, auf alle Fälle Sinn.
Sieh dir die Glutschaugen an.
Dann drehen wir doch die Schraube, bis er umfällt.
Blechle, Marke, blechle.
Ja, Mustafa.
Unsere Losung ist eine für drei.
Drei für eine.
Wie bei den Musketüren.
Mustafa,
Mustafa, Mustafa.
Mustafa! Mustafa!
Keineswegs, aber... Die verschleppen dich nach USA.
Du machst den Asphaltkauber für uns.
Und wir kassieren.
Verstandi vu?
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