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Dachte mir doch, dass du noch mal kommst, sosu.
Verstehe, sosu. Das gut duftende Schattenkind wurde gefangen, sosu.
Also braucht ihr einen Teil von Fapta.
Reg. Wenn du das Versprechen erfüllst, gehört Fapta ganz dir, sosu.
Du kannst jedes Körperteil mitnehmen, sosu.
Was? Wirklich?
Aber welches Versprechen?
Hast du alles vergessen, sosu? Dabei kann Fapta nur Reg darum bitten.
Ihr Gesicht in meinem Erinnerungsfetzen…
Das hat bestimmt etwas mit dem Versprechen zu tun.
Fapta, ich bitte dich,
kannst du mir nicht verraten, was das Versprechen war?
Ich will es erfüllen, wenn nur ich es kann.
Aber ich will dich nicht zu einem Opfer zwingen,
also könntest du mir stattdessen irgendeinen Rat geb…
Das wird nicht nötig sein, sosu.
Wa… was tust du da?
Für das Versprechen ist Fapta bereit, alles zu opfern, sosu.
Los. Hilf mir dabei, sie alle restlos auszurotten, sosu.
Warum nur kamen wir an diesen Ort?
Warum nur musste so etwas geschehen?
Die Antworten darauf
wird uns nie jemand geben.
Denn, dass wir an diesem Ort sind,
ist das Ergebnis unserer eigenen Entscheidungen.
Die Antworten
müssen wir also selbst finden.
Alles gut.
Ich habe allen was davon gegeben.
Ganz gleich,
wie die Antworten auch ausfallen.
MADE IN ABYSS DIE GOLDENE STADT DER SENGENDEN SONNE
DIE FORM DES WUNSCHES
Belaf.
Belaf!
Ich bitte dich, Belaf.
Hör doch auf damit.
Ich konnte nicht widerstehen.
Obwohl ich es… ich es vermutete.
Weil es einfach zu köstlich war.
Aus freien Stücken aß ich es!
Hör bitte auf, Belaf! Deine Augen!
Ah, er ist wach.
Wazukyan!
Sieh dir nur an, was aus Belaf
geworden ist.
Belaf übersteht das schon.
Er ist einer der Drei Weisen.
Was sagst du denn da? Aber er…
Vueko.
Ich gehe zu Irumyui. Kommst du mit?
Das Kind wird jeden Tag größer.
Ihre Babys sind inzwischen schon eine Armlänge groß.
Auch während deines Schlafs gebar sie jeden Tag ein Kind.
Irumyui, deine Mutter ist hier.
Irumyui konnte schon keine Worte mehr sprechen.
Doch ihre neugeborenen Kinder,
die nicht mal einen einzigen Tag überlebten,
nahm sie dennoch voller Liebe, voller Zuneigung
in ihre Arme.
Bitte, Wazukyan! Lass sie doch zusammen sein!
Wenigstens… wenigstens solang es noch am Leben ist!
Würde ich ja wirklich gerne.
Während du schliefst, hatten wir einfach nicht genug.
Also nahm ich auch die Lebenden.
Dadurch gingen sogar die Symptome des Pseudowassers zurück.
Was wohl heißt, dass die Frische zählt.
Wünsche existieren nun mal in den Lebenden.
Wirklich wunderschön. Sieh dir nur diesen Glanz an.
Ich darf absolut nichts davon verschwenden.
Willst du sie mal zubereiten?
Hey, sei etwas vorsichtiger.
Du bist frisch genesen.
Vergib mir, Irumyui.
Ich habe
deine geliebten Babys einfach
ihrem Schicksal überlassen.
Warum?
Warum macht mich das Ganze nicht verrückt?
Es tut mir so leid, Irumyui.
Ich bin zu schwach.
Ich konnte nicht wählen.
Zwischen dir und den Leuten, die mir einen Ort zum Leben gaben.
Aber mitansehen,
wie dir in dieser Form dein Wunsch
fortwährend gestohlen wird,
das kann
ich nicht.
Ich werde
gemeinsam mit dir…
Ihr Puls.
Wenn das
wirklich die Gestalt ist, in der du weiterleben willst,
wenn es einen Wunsch gibt, den du dir noch erfüllen willst,
a… aber ich dann wieder…
…dann wieder deinen Wunsch mit Füßen treten sollte,
was soll ich dann bitte tun?
Mir geht es gut, weil du da bist, Vueko.
I… Irum…
Was soll ich nur tun?
Ich konnte weder verrückt werden noch sterben.
Keine einzige Wahl konnte ich treffen.
Ich wollte bestraft werden, doch fiel mir
keine größere Strafe ein als das hier.
Es war die Hölle.
Bitte, hör auf damit.
Ich kann dem aus irgendeinem Grund
nicht widerstehen.
Deswegen ist es unerträglich für mich.
Bitte. Ich kann nicht…
…nicht mehr.
Selbst in der Hölle finden Menschen einen Weg zu leben.
Sowohl Gebete,
als auch Lügen ermöglichen es ihnen.
Als sich alle an die Hölle gewöhnten,
hatten Irumyuis Schreie schon aufgehört.
Was hast du?
Die Überbleibsel des Eis.
Weiter hinten ist irgendetwas.
Das ist doch die Wiege der Begierde! War sie nicht zerbrochen?
Es ist die zweite.
Als du krank wurdest, wurde auch Irumyui schwächer, so als wärt ihr im Einklang.
Aus dem Grund habe ich ihr noch eine zweite gegeben.
Was zur Hölle sagst du da?
Es gibt ja mehrere Varianten dieses Relikts.
Die Interventionsgeräte kannten es schließlich auch.
Also bat ich sie, welche zu suchen.
Zum Glück kam es noch rechtzeitig.
Und das soll…
…das soll
wirklich Irumyuis Wunsch sein? Ich mein, sieh sie dir an!
I… Irumyui! Was ist mit dir?
Sie steht mit dir im Einklang.
Es ist endlich soweit. Sehen wir uns an, wie sich das Mädchen
ihren wahren Wunsch erfüllt.
Wo genau möchte sie eigentlich hin?
-Bitte, nein! Aill! -Wir hätten das Lager wirklich nicht
verlassen dürfen!
Hoppala.
Bleibt alle fern von Irumyui,
um nicht erwischt zu werden!
Lass…
…lass mich zurück. Ich kann nicht mehr.
Nein, wir brauchen dich.
Dich Edelmütigen, der sich bis heute nicht an die Qual gewöhnen wollte.
Wir anderen können es nicht.
-Sie hat angehalten. -Warum?
Was ist mit ihr?
Interventionsgerät,
weißt du, was es hier gibt?
Ein versteckter Ort ohne etwas Besonderes,
der sehr nahe am Zentrum des Lochs ist.
Verstehe, im Schatten funktioniert es also nicht.
Irumyui.
Was hast du?
-Was zum… -Was ist das?
Sie nimmt Lebewesen in sich auf!
Sie lockt sie an und frisst sie dann. Es reicht offenbar noch lange nicht.
Bitte.
Ich bitte dich…
…friss mich!
Ich… ich habe dir das geraubt, was dir so viel bedeutet.
Dadurch lebte ich bis jetzt weiter.
Ich hätte den Hunger
und den Schmerz ertragen müssen.
Konnte aber nicht widerstehen!
Mein Stolz und meine Überzeugungen
sind hinfort.
Ich kann
einfach nicht mehr länger ein Mensch bleiben.
Ich bitte dich.
Bestrafe mich, bitte.
Meine Knochen, mein Herz, alles von mir,
zerfetze es und friss mich!
Belaf!
Belaf! Er hat eine neue Gestalt angenommen!
Wie wunderschön.
Danke dir, Belaf.
Wir haben es geschafft.
Los, Leute. Opfert eure Körper und Herzen unserer Königin.
Dies ist die Heimat.
Sie ist mehr wert als jedes Gold und lange Zeit blieb sie uns verwehrt,
unsere ganz eigene Heimat.
Vueko?
Ich will das nicht.
Ich kann einfach nicht glauben, dass sich Irumyui das hier gewünscht haben soll.
War es nicht das zweite Ei, das „das“ aus ihr gemacht hat?
Vueko, dann sag mir doch, was du tun möchtest?
Ich… ich werde…
…ich werde etwas tun, das ich schon früher hätte tun sollen.
Vueko.
Wenn du verschwindest, lässt sich Irumyuis Wunsch nicht mehr erfüllen.
Mir tut Irumyui so leid.
Sie wird sicher trauern, schwächer werden und dann sterben.
Sag mir mal,
wenn ich sterbe, tritt deine Prophezeiung dann nicht ein?
Verzeih ihn mir, Irumyui.
Meinen Egoismus.
Dich, meine warme Finsternis,
überlasse ich niemandem!
Symptome des Pseudowassers!
Nein! Das ist…
Sag bloß, er hat an sich selbst auch eine Wiege benu…
Es wird sie dir niemand wegnehmen.
Sie ist ganz allein deine Irumyui.
Was? Wo bin ich?
Du bist im Innern von Irumyuis Kopf.
An diesem Ort bist du am engsten mit Irumyui verbunden.
Wazukyan?
Yay! Seh ich gut aus?
Die Wiege der Begierde,
du hast also auch eine benutzt.
Ja.
Nachdem ich Irumyui meinen Körper überließ,
blieb das hier noch als Andenken.
Aber wie?
Die Interventionsgeräte meinten doch, Erwachsene wären dafür nicht geeignet.
Vueko, ich werde ja gerne als gottbesessen und so bezeichnet,
aber auch ich muss tun, was nötig ist.
Du hast es doch gesehen. Wärst du die verfluchte Riesenhöhle,
was würdest du denen geben, die nichts tun, außer zu beten?
Vueko, ich bin mir sicher,
dass wir hierher gerufen wurden.
Der Kompass, den du hattest…
Als ich ihn sah, empfand ich aus irgendeinem Grund Heimweh.
Obwohl wir aus unseren Heimaten verstoßen wurden?
Das Heimweh, das ich empfand, war keine Sehnsucht nach meiner Heimat.
Eine flüchtige, dafür aber umso stärkere Sehnsucht,
nach etwas, das nie zurückkehrt.
Nach etwas, das nirgendwo mehr existiert.
Nach etwas, das man nicht bekommt, wie sehr man es sich auch wünscht.
Heimweh.
Ich empfand es
mit Irumyui.
Glaube ich gerne.
Die Riesenhöhle ruft sicher Weitere zu sich.
In naher und ferner Zukunft.
Diejenigen, die sich ihren Sehnsüchten stellen.
Was redest du da? Ist das eine Prophezeiung?
Nein, meine Hoffnung.
Ich gehe jetzt.
Wache von hier, wo du Irumyuis Gefühle direkt empfängst, weiter über uns.
Dieser Ort gehört ganz allein dir.
Inmitten der Finsternis nahm ich schwache Signale wahr.
Alle hatten ihre Körper und Herzen Irumyui geopfert und wurden so ein Teil von ihr.
Irumyui hatte ihren menschlichen Intellekt längst verloren.
Es gab nur eine Sache, ein einziges Ziel, für das sie weiterlebte.
Sie fraß alle und saugte die Kraft der Goldenen Stadt auf.
Wazukyan!
Sieh nur, das zweite Ei!
Das habe ich nicht kommen sehen.
Niemand sollte davon erfahren, also versteckte sie es, verbarg es.
Um sich ihren einzigen Wunsch zu erfüllen.
Deinen nie endenden Wunsch,
der eigentlich unerfüllbar war.
Aus nur allzu vergänglicher,
aus nur allzu starker Sehnsucht
bekamst du…
…bekamst du dein letztes Kind.
Hach, was bin ich froh.
Irumyui.
Du hattest uns nichts,
rein gar nichts vergeben.
Nichts hast du uns vergeben,
doch nur still in deinem Innern geschrien.
Von diesem Ort aus kann ich dein Kind zwar nicht sehen,
aber ich höre es.
Es trägt den endlosen Groll seiner Geschwister in sich.
Es schrie für dich, da deine Seele gefangen war und aus dir
ein Ort zum Leben gemacht wurde.
Irumyui,
weißt du, es gibt da etwas, das ich bis zu unserem Treffen stets gesucht hatte.
Doch musste ich es nicht mehr finden.
Ich liebte die warme Finsternis.
Etwas jenseits des Heimwehs, das nie mehr zurückkehrt.
In der wahren Finsternis gab es tatsächlich ein noch unentdecktes Licht.
Doch niemand kann dieses Licht ergreifen.
Die aus Finsternis geborene, einsame Prinzessin.
Ich wünsche mir für dich,
dass du den geerbten Wunsch deiner Mutter erfüllen kannst
und dass du dich eines Tages von deinem Fluch befreist,
deinen eigenen Wunsch findest und zu einer glücklichen Reise aufbrichst.
Die schwachen Signale verrieten mir,
dass dies die zurückgekehrten
und noch ungeborenen Kinder sind.
Dies sind die Kinder, die Irumyui nicht mal mehr bei ihrem Namen rufen konnte.
Die Gestalt ihrer Seelen.
Du bist ja echt klein. Dann nenn ich dich Katy.
Alles gut. Ich werde ihnen allen immer wieder,
immer wieder einen Namen geben.
Du bist ein bisschen warm.
Dann heißt du Tikmo.
Falls ihr nicht schlafen könnt, singe ich euch ein Schlaflied,
an Stelle eurer Mutter, die nicht mehr sprechen kann.
Immer und immer wieder.
Ihr sorgt euch sicher um eure jüngste Schwester.
Ihr Kinder der lieben Irumyui.
Wenn ihr vor Sorge nicht schlafen könnt, singe ich euch ein Schlaflied.
Ich rufe euch immer wieder beim Namen.
Damit ich nichts vergesse.
Immer
und immer wieder.
Eigentlich hatte Irumyui gar nicht die Kraft, um das Dorf aufrechtzuerhalten,
denn sie hat die drei Ei-Relikte an Fapta weitervererbt.
Doch die unvorstellbar hohen Werte der Geschäfte, die hier ablaufen,
sowie der verschiedensten Besucher, ließen Irumyui weiterleben.
Dadurch ist dieses Dorf heute sehr viel stärker und größer als früher.
Sag mal, Vueko, was ist dann eigentlich Faptas Ziel?
Die Befreiung ihrer Mutter.
Die Vernichtung dieses Dorfes.
Es ist ihr nicht möglich, die Membran des Dorfes zu überwinden und einzudringen,
weshalb sie seit Langem nach anderen Wegen sucht.
Aber könntest du
es ihr nicht ausreden?
Riko, stell dir doch mal vor,
eine unbekannte Frau würde dir sagen, beende dein Abenteuer, würdest du es tun?
Auf keinen Fall!
Tja, ähm, also, so geht es ihr eben auch.
Und der Wunsch der Prinzessin ist schließlich auch Irumyuis Wunsch.
Ich werde sie nicht aufhalten können.
Aber Vueko, was genau
möchtest du selbst dann eigentlich tun?
Ich selbst…
Für mich gibt es nur eine einzige Sache, die ich tun will.
Ich möchte sie einfach nur nicht vergessen.
NÄCHSTES MAL RÜCKKEHR
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