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Scheiße!
Jesus!
Gib das her!
Wenn wenn wir von der Religion als Gesamtkonzept sprechen,
dann sind damit nicht nur Religionen gemeint,
die sich vom jüdisch-christlichen Glauben ableiten
und Ihnen vielleicht am geläufigsten und am vertrautesten sind.
Ich habe bereits verschiedene Sekten und Kulte erlebt,
und heute wollen wir uns mit dem Voodoo-Kult beschäftigen.
Obwohl der jüdisch-christliche Glauben nicht alle Menschen dieser Welt anspricht,
brauchen alle Menschen dieselben Antworten auf dieselben, uralten Fragen.
Etwas, woran sie ihre Hoffnungen und Träume,
und vielleicht noch öfters, ihre Ängste festmachen können.
Dieses Bedürfnis hat sich seit den heidnischen Religionen nicht geändert.
Nur die Weise, in dem es zum Ausdruck kommt, hat zeitgemäßere Formen angenommen.
Weil wir auf so etwas wie Voodoo mehr als zwei Minuten verwenden sollten,
fahren wir nächste Woche damit fort.
Gratulation, es läuft ja gut, was?
Ich meine, du warst noch nie eine Stunde und 15 Minuten zu spät.
Hey, mach mal halblang.
Ich steckte in der U-Bahn fest. Der Zug ist in der 42. Straße verreckt.
Keine Ankündigung, nichts.
Gut, pack deinen Kram hinten rein und dann los.
Ich versteh nicht, warum du die Vorlesung nicht hast sausen lassen.
Hör zu, du musst keine Doktorarbeit in 3 Wochen abgeben, nicht wahr?
Und überhaupt, wann warst du zuletzt eigentlich in der Vorlesung?
Oh, bist du nun mein Dad? Ich war am letzten Dienstag in der Vorlesung.
Was für ein harter Stundenplan.
Wir fahren nun und werden uns ein paar Minuten verspäten, wo ist das Problem?
Wo das Problem liegt? - Ja.
Es ist Freitag im beschissenen New York.
10 Millionen Leute versuchen hier raus zu kommen, alle gleichzeitig.
Also ich weiß ja nicht wie du das siehst,
aber ich habe keine Lust, das Wochenende im beschissenen Lincolntunnel zu verbringen.
Bleib mal locker.
Wir nehmen einfach nicht den Tunnel. - Wie, wir nehmen nicht den Tunnel?
Wie sollen wir denn dann die Ausfahrt erreichen?
Über die Verazzano-Brücke. - Bist du verrückt?
Hey, dass ist ein Umweg von 150 Blocks!
Ich mag eh keine Tunnel.
Du hast ernsthafte Probleme, mein Freund.
Ist mir egal, wirklich.
Mal im Ernst, was hast du Toni gesagt, wann wir da sind?
Gegen 8:00 Uhr, oder?
Er wird die ganze Nacht auf uns warten. - Du kennst Toni nicht.
Er wird in seinem Zimmer bis zur letzten Sekunde an seiner Doktorarbeit schreiben.
Wahrscheinlich hat er sogar vergessen, dass wir kommen. So ist er halt.
Er macht nichts anderes, als lesen und schreiben.
Sicher, dass du zurück an die Arbeit willst?
Ich will nicht, ich muss.
Der Tag ist zu schön, um zu arbeiten.
Hört ihn euch an. Du bist ja so witzig.
Was meinst du damit?
Ich weiß nicht.
Sie dir uns Hungerleider doch an.
Wenn ich die Wahl hätte,
würdest du mich in einem Umkreis von 500 Meilen von hier nicht finden.
Ich finde, ihr solltet euch organisieren.
Organisieren? Wen organisieren?
Schau dich doch mal um. Wen siehst du da?
Die Leute sind doch in Scharen davongelaufen.
Scheiße, wir haben nicht mal genug Leute, um die Ernte einzuholen.
Organisieren...
Ist das alles, was du tun willst?
Ich meine, willst du wirklich für den Rest deines Lebens Gemüse ernten?
Was soll ich denn sonst tun?
Ich habe doch wirklich keine andere Wahl.
Oder?
Ich hab etwas für dich. - Ja, das glaube ich.
Wirklich.
Was denn, eine Überraschung? - Ja, aber du musst sie suchen.
Okay...
Was ist es, ein Geschenk?
Eine Art Abschiedsgeschenk.
Was meinst du damit?
Tina, ich muss fort.
Wann?
Montag.
Ich wollte es dir schon länger sagen...
Ich kann nicht glauben, dass du mich verlässt.
Hast du wirklich gedacht, dass ich für immer hier bleibe?
Ich meine, ich hab mein Leben dort in New York.
Oh ja, ich vergaß. Deine Freundinnen mit ihren sauberen Fingernägeln...
Komm, das ist nicht fair.
Ja, war nur Spaß. Geh einfach, du gehörst hier eh nicht hin.
Ich bin gleich wieder zurück.
Hey, Kev. - Was?
Wir sind jetzt zwischen Beecham und Elray.
Bist du sicher, dass Tony sagte, das wir zur County 52 sollen?
Es ist ungefähr hier, finde es heraus, ich muss mal pinkeln.
Hey, Kev. - Was?
Schließ dich nicht ein.
Hi!
Hör mal, dass ist doch hier County 52, oder?
County 52, ist das hier richtig?
Okay...
Was? Soll ich zur Pumpe für Farbige fahren?
Überprüf mal den Ölstand, okay?
Was war los, Kev? - Die Tür klemmte.
Für einen angehenden Seelenklempner hast du ziemliche Aussetzer.
Die hatte Freud auch.
So, weißt du nun, wo es lang geht?
Von wem denn? Dieser Typ da ist doch Hirntod.
Der kämpft wohl immer noch im Bürgerkrieg.
Wenn du recht hast, dann nichts wie weg.
Hey, dies sieht doch aus wie die Farm. Vielleicht ist Tony ja hier.
Davon gibt es hier Dutzende. Es könnte jede sein.
Lass uns an die Karte halten, ich will mich hier nicht verfahren.
Du bist der Boss.
Okay, Herrschaften, los geht's. Einsteigen.
Der Bus fährt in 5 Minuten, oder ihr könnt laufen.
Hey Tina. - Hey, hast du Tony gesehen?
Nein, warum? - Wir haben uns gestritten.
Er kommt wieder.
Das Gute an einem Streit ist jedes Mal die süße Versöhnung.
Ja, ihr wisst das ja am besten. - Los jetzt!
Pass auf, wenn du anrempelst!
Keiner redet hier richtig mit uns, auch der Vorarbeiter sagt nichts.
Wir sind einfach zu viele. Jedes zweite Mal, wenn wir hier sind,
kannst du froh sein, wenn du Arbeit bekommst.
Ja, wir gehen besser rauf zur Küste und pflücken Bohnen. Das läuft sicher besser.
Ist doch überall das Gleiche.
Vielleicht kommst du mit uns mit. - Ja, vielleicht. Wir reden später drüber.
Oh, verdammt, ich habe meine Jacke vergessen!
Haltet den Bus auf! - Mal sehen, die Jungs wollen Heim.
Wartet! Haltet den Bus an! Wartet!
Wartet!
Gottverdammt!
Hey! Euch erwisch ich noch!
Tut mir leid.
Ich habe es versucht, aber sie wollten nicht warten.
Schon okay, ich weiß ja, wie es ist. Hast du Claude gesehen?
Er quatscht mit Felipe.
Ich habe den Bus verpasst.
Ah, Estelle hat's mir schon gesagt.
Claude, ich muss mit dir reden.
Gut, mein Kind, ich höre.
Tony ist heute nach der Mittagspause verschwunden.
Du magst den Jungen, nicht wahr?
Na, ich weiß nicht, er ist nicht besonders...
Komm, du musst deine Gefühle nicht vor mir verbergen.
Claude, lass mich doch ausreden.
Ich habe mir erst nichts dabei gedacht, bis ich das hier gefunden habe.
Das ist ein schlechtes Amulett, sehr profan.
Glaubst du, dass Tony okay ist?
Ja, sicher ist er das.
Aber ich will, dass du etwas für mich tust.
Bring das hier zu Madame Duslay und sag ihr, dass ich dich geschickt habe.
Frag sie, was dies hier bedeutet.
Jetzt? Das ist weit weg und ich habe noch nichts gegessen!
Ja, ich weiß. Nimm das Fahrrad und du bist schnell wie der Wind.
Okay. - Na los.
Ich mach erst noch den Abwasch.
Es gibt keine Wegweiser.
Wie soll man ohne Wegweiser wissen, wo man ist?
Verdammt, ich kann es noch nicht mal auf der Karte finden.
Wer zeichnet so was schon auf eine Karte?
Wir sollten etwas unternehmen, statt nur hier rumsitzen.
Fahr nach links.
Ich will lieber nach rechts.
Verdammt!
Scheiße!
Dieses Scheiß-Fahrrad!
Gibt's Probleme?
Ja, ich habe eins.
Das Rad ist hinüber.
Mit Rädern kenn ich mich nicht aus.
Können wir dich mitnehmen oder so?
Habt ihr einen Schraubenschlüssel?
Ich glaube, wir haben einen im Auto.
Was ist los?
Es ist kaputt.
Ich versuche es zu reparieren.
Wo wollt ihr hin?
Vielleicht können wir es ja reparieren, wenn wir bei dir zu Hause sind.
Seid ihr Jungs aus der Stadt?
Ja, aus der großen.
Collegejungs, was?
Eigentlich von der nationalen Bruderschaft der Gotteskinder.
Wir reisen durch die Lande, um Harmonie zu verbreiten.
Ja, wir haben Hass und Bigotterie ausgerottet, in wie viel? 14 Staaten?
Waren es nicht 15? - Nein, 14.
14.
Käsecracker?
Nein, danke.
Mein Name ist Miles.
Ich bin Kevin.
Und dein Name? - Tina.
Tina, ah. Toller Name.
Ich habe eine Tante namens Tina. Tante Tina.
Einer meiner Lieblingsnamen. - Du kannst dein Erstgeborenes so nennen.
Wo wollt ihr hin?
Gute Frage.
Wir suchen einen Freund in County 52. - Das ist bei der Farm, richtig?
Ja.
Meint ihr das Camp? - Ja.
Ihr Jungs habt ja echt Glück.
Ich kann euch da hinbringen, aber ich muss vorher was erledigen.
Okay, gut. Wo geht es denn hin?
Erfahrt ihr, wenn wir da sind.
Südliche Gastfreundschaft, mh?
Du weißt schon, wo wir hin müssen, ja?
Sodass wir nicht völlig verloren gehen.
Wir haben uns heute schon genug verirrt.
Was ist los? - Willst du uns umbringen?
Was ist denn los mit dir? - Klappe halten! Was ist los?
Ich weiß es nicht.
Wir haben irgendwas gerammt, ich meine, ich habe da was gesehen.
Ich meine, ich habe da was gesehen...
Ich weiß nicht, vielleicht habe ich es auch nur geträumt...
Da ist aber nichts. - Er hat vielleicht ein Reh geblendet.
Nimm mal einen Schluck.
Hey, langsam...
Großartig...
Springt er nicht an?
Nein, ich glaube, er ist abgesoffen.
Großartig und was machen wir nun?
Keine Sorge, wir lassen uns was einfallen.
Wir müssen die Zündkerzen trocknen lassen.
Vielleicht kommt ja auch jemand hier vorbei.
Ja. Gib mir noch mal die Flasche.
Susan? - Mh?
Wie spät ist es?
Warum fragst du denn alle 5 Minuten?
Setzt dich und entspann dich.
Hier stimmt etwas nicht, ich weiß es.
Ihr geht es gut. Sie wird jede Minute hier sein.
Hör auf dir Sorgen zu machen und setz dich.
Ich hätte selber gehen sollen.
Phillipe, tu mir den Gefallen und hol mir etwas Wasser.
Ganz voll?
Jim! Mein Gott!
Mit so einem Schreck heilst du mich von all meinen Lastern.
Tut mir leid. Ich wollte nicht vor allen anderen was sagen.
Es muss nicht jeder wissen, okay?
Hör zu.
Mein alter Abnehmer braucht 70 Leute für eine Farm im Norden, Kartoffeln.
Wir fahren Ende des Monats.
Ich habe schon mal für ihn gearbeitet, er ist besser als die anderen. Ein Haitianer.
Es ist ein sicheres Camp.
Gibt es da fließendes Wasser? Ich hab das Schleppen satt.
Er hat da alles. Sogar eine Jukebox.
Klingt gut.
Ich werde mit Susan darüber reden.
Lass es mich wissen.
Ich arbeite am liebsten mit Freunden, du weißt ja, wie es ist.
Was starrst du denn so?
Du siehst anders aus, wenn du schläfst.
Wie ein kleiner Engel?
Ja, genau.
Ich muss mal pinkeln.
Wie wäre es, wenn du den Wagen startest?
Hör mal, ich wollte nur sagen, dass... - Meine Leute machen sich sicher Sorgen.
Scheiße.
Hey Leute, ist da jemand drin?
Hallo?
Hallo?
Jemand da?
Hallo?
Jemand zu Hause?
Mm, da hat wohl jemand Geburtstag.
Und, repariert?
Nein.
Ich weiß nicht, vielleicht.
Lass ihn mal an.
Nein.
Wenn ich du wäre, würde ich den Verteiler überprüfen.
Es ist nicht der Verteiler.
Du hast letzte Nacht gesagt, dass du einen Freund im Camp hast.
Hieß der vielleicht Tony?
Ja, richtig. - Dachte ich mir.
Wieso, kennst du ihn?
Ein wenig.
Seid ihr etwa auch wegen der kleinen Landhühner hier?
Was?
Ach, nichts.
Du bist also eine Freundin von Tony, hm?
Die Welt ist klein.
Wo liegt der Verteiler?
Oh, Scheiße!
Versuch es jetzt mal.
Großartig, dann los.
Woher wusstest du, was das Problem ist?
Hatte ich irgendwie im Gefühl. Komm schon.
Wir müssen Miles finden.
Ihr lebt ja ganz schön feudal hier, nicht schlecht, Bruder.
Ich werde euch jetzt mal wieder allein lassen, ich muss weiter.
War wirklich nett bei euch, aber ich muss jetzt wirklich los.
Und es war mir ein Vergnügen, echt.
Scheiße.
Bringt mich hier weg!
Was ist hier los? - Schnell weg, die sind wie Tiere!
Toller Urlaub, verprügeln lassen kann ich mich auch zu Hause.
Was hast du mit dem gemacht? - Ich? Gar nichts!
Du musst doch was gemacht haben. - Du bist unglaublich.
Wo haben wir die überhaupt aufgegabelt?
Hey, alles in Ordnung?
Wenn du willst, können wir tauchen.
Ich fahre und du kannst dich mit ihr streiten. - Nein, ich bin okay.
Lass uns die Cops rufen! - Cops? Was glaubst du, wo du bist?
Das weiß ich, in der Scheiße! Und da hast uns da reingeritten!
Warum halten wir nicht einfach und ich steig aus?
Scheiße.
Das zweite Mal in zwei Tagen. Unglaublich, diese Vollidioten.
Geht es dir gut? - Ich glaube nicht.
Ich fühl mich komisch und schwitze wahnsinnig.
Der Wagen ist hin.
Mein Arm fühlt sich wie ein Stück Blei an.
Ich hab noch nie gesehen, dass sich eine Wunde so schnell entzündet.
Die Dame, von der ich sprach, wird uns helfen können.
Ich will keinen Hexendoktor, sondern einen Arzt.
Sie ist kein Hexendoktor, sie arbeitet mit Wurzeln,
eine Voodoo-Priesterin. - Welch ein Unterschied.
Er verbrennt ja fast.
Es ist nicht weit, wir gehen zu Fuß.
Komm schon. Komm hoch.
Keine Sorge, ich hab dich. - Nur noch ein Stück.
Gut. Immer mit der Ruhe.
Nur noch ein kleines Stückchen.
Komm, Kevin, du musst aufstehen.
Er kann nicht mehr weiter.
Wir müssen ihn reinbringen und hinlegen.
Vielleicht gibt es hier ein Telefon. - Komm schon, hoch.
Wir sind da, Kev. Wir versuchen nun, Hilfe zu bekommen.
Du kommst wieder in Ordnung. Bleib unten und beweg dich nicht.
Lass euch nicht bis morgen Zeit. Und keine Pizza unterwegs.
Wir sind bald wieder zurück.
Wir müssen ihn in ein Krankenhaus bringen.
Das nächste Krankenhaus ist in Rutlin, rund 50 Meilen von hier.
Er macht nicht den Eindruck, als ob er das schaffen würde.
Ich hoffe, da sind keine Schlangen drin.
Mach dir keine Sorgen, die beißen keine Stadtjungs.
Ich glaube, hier geht es lang.
Komm schon, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.
Darf ich dich was fragen?
Was wollte Tony wirklich hier unten?
Er wollte für seine Dissertation recherchieren.
Über Wanderarbeiter.
Du meinst, er hat uns studiert?
Das machen Studenten nun mal.
Ich weiß nicht. Er hat bestimmt keine Ahnung von der Erntearbeit.
Hey, ich kenne ihn kaum. - Ihr Jungs kennt euch überhaupt wenig aus, oder?
Ihr Jungs? Ich bin nur hier, um Spaß zu haben, klar? Nur Spaß.
Seltsamer Ort.
Wir möchten gern mit Madame Duslay sprechen.
Denk daran, das Blut muss frisch sein.
Dafür werde ich sorgen.
Es wird immer noch warm sein, wenn ich mit ihm fertig bin.
Und beachte: Was du anderen antust, kann auf dich zurückfallen.
Von mir aus kann es zurückkommen.
Hauptsache er hört auf, mich zu betrügen.
Entschuldigung, haben Sie ein Telefon?
Natürlich, es ist da drüben.
Entschuldigung, Ma'am, wir brauchen Ihre Hilfe.
Unser Freund ist sehr krank. Er wurde von einem Mann gebissen.
Wie unangenehm.
Das Telefon funktioniert nicht.
Ich weiß. Da ist ein weiteres im Haus.
Das natürlich auch nicht funktioniert.
Die Telefongesellschaft hat den Anschluss schon vor Monaten gekappt.
Rücksichtslose Menschen.
Trennen einfach die Lebensader einer hilflosen alten Frau ab.
Vielleicht sollten Sie einfach mal die Rechnungen bezahlen.
Warum sollte ich? Ich brauche kein Telefon.
Wen sollte ich denn auch anrufen?
Können wir gehen? Die Frau ist irre. Die lass ich nicht in die Nähe von Kevin.
Halt doch mal den Mund.
Entschuldigung, Ma'am?
Da ist noch was. Ich wäre sowieso gekommen.
Claude Raymond schickt mich.
Claude?
Mein Gott!
Bist du dieser kleine Teufel, den er aufgenommen hat?
Oh, ich hätte dich sofort erkennen müssen.
Sag, ist was nicht in Ordnung?
Ich weiß nicht. Vielleicht.
Ich habe das hier gefunden.
Claude meinte, Sie könnten wissen, was es bedeutet.
Makoute!
Claude war zu recht besorgt.
Wir müssen zu Claude! Und wir müssen zu eurem Freund!
Schnell!
Wir haben keine Zeit für diesen Hokuspokus.
Und wer ist dieser Makoute?
Der hiesige Geld-Eintreiber?
Sehr schlau, mein Junge. Und nicht ganz falsch.
Makoute ist ein Hounon. - Ein was?
Ein Hounon ist ein Voodoopriester.
Ja? So einer, der Puppen baut und da Nadeln reinsticht
und irgendwo fällt deshalb jemand tot um?
Wenn er dich kriegen wollte, würde ihm schon was einfallen.
Ich persönlich würde dich so lang lebendig begraben, bis du dich beruhigt hast.
Dann hättest du etwas Zeit zum Nachdenken. Dann würde ich dich wieder ausgraben
und als Fußbank benutzen.
Makoute ist dein schlimmster Albtraum. Der böseste Mensch, den ich kenne.
Er gräbt die Toten aus und macht sie wieder lebendig.
Nur zum Vergnügen. - Jetzt mal halblang, okay?
Hör zu, es geht hier um Dinge, von denen du keine Ahnung hast.
An deiner Stelle würde ich den Mund halten und Respekt zeigen.
Runter! Runter!
Wir sind es Kev. Du musst geträumt haben.
Nein. Es ist riesig und es hat Beine...
Junge, schau dich doch mal um, vielleicht findest du etwas Ungewöhnliches.
Wer, ich?
Okay. Okay.
Es hat diesen Farmer getötet...
und ihn in Stücke geschnitten.
Was ist das?
Wonach sieht es denn aus? Zähne.
Euer Freund kann von Glück sagen, dass er noch lebt.
Trinkt das.
Hier.
Das wird die Infektion bekämpfen.
Du musst geträumt haben. - Nein.
Ich habe das alles wirklich gesehen.
Er hat geträumt, nicht wahr?
Ich hab die Schnauze voll von dieser Scheiße hier, okay?
Lasst uns hier verschwinden.
Das alles hier ist doch verrückt. Und ihr seid alle irre.
Was glaubst du, mit wem du hier redest?
Ich habe vielleicht das Leben deines Freundes gerettet.
Und vielleicht rette ich auch dein!
Du solltest auf die Knie fallen und mir danken,
aber du denkst nur an deinen schwarzen Arsch. Nein, kleiner Junge.
Du wirst mir helfen. Du schuldest mir was.
Kommt! Wir gehen zum Camp.
Bringt in zum Truck.
Seid ja vorsichtig mit ihm.
Kommt schon.
Die Lady bringt uns in ein Dorf.
Vielleicht gibt es dort ja Hilfe.
Vielleicht ist Tony ja da. - Tony...
Ich glaube, wir haben keine andere Wahl.
Tony hatte ich schon ganz vergessen. Meinst du, dass es ihm gut geht?
Warum nicht? Hey, wir holen ihn ab und dann nichts wie weg.
Alles wird gut.
Ich träumte, dass ich sterben müsste.
Und dann sah ich dieses Ding...
und die ganze Welt um mich herum ist zusammengestürzt.
Ich starb.
Du wirst noch nicht sterben.
Und jetzt bist du ganz ruhig.
Alles wird gut.
Tut mir leid wegen eben.
Es sind zu viele schräge Sachen passiert.
Ich weiß zu schätzen, was Sie für uns getan haben.
Ich war nur ein bisschen nervös. Wissen Sie, was ich meine?
Sicher warst du das. Aber ich muss dir was sagen.
Egal wie viel Angst du hast, es darf dich nicht vom Handeln abhalten,
wenn die Zeit dafür kommt. Hast du verstanden?
Ich weiß nur, dass was Übles abläuft. Können Sie mich mal aufklären?
Ich denke, dass es besser ist, wenn du noch nicht alles weißt.
Wir sind im Camp.
Hier stimmt was nicht.
Sag uns was, was wir noch nicht wissen. Wie geht es dir, Kumpel?
Ich fühle mich besser. - Siehst trotzdem beschissen aus.
Was macht die alte Frau?
Woher soll ich das wissen? Du bist doch der Experte für seltsames Verhalten.
Makoute! Er war hier.
Ich werde mal sehen, was hier los ist. Du bleibst hier und ruhst dich aus, okay?
Miles...
Komm schnell zurück.
Ich muss nach Zeichen suchen. - Ich suche Claude.
Warte, meine Freunde sind hier.
Sieht verlassen aus.
Estelle?
Louis?
Hey, ich bin es!
Jesus!
Sieht aus, als wenn alle geflohen sind.
Miles?
Tina?
Was mache ich hier?
Das ist lächerlich.
Miles?
Tina?
Da oben!
Ich habe den Schuss gehört. Ich dachte, der arme Kerl wärst du.
Ich habe ihn mit voller Wucht erwischt.
Das hätte ihn umbringen müssen, ich glaube nicht, dass er ein Mensch ist.
Alles in Ordnung? - Ja, alles okay, aber...
ich wünschte, ich wäre jetzt am Times Square.
Was, in Gottes Namen, geschieht mit uns?
In Gottes Namen wohl sehr wenig.
Die Männer, die getötet wurden... - Es ist wie in Haiti.
Haiti? Was hat das alles mit Haiti zu tun?
Makoute sucht nach Körperteilen.
Körperteile? Wovon reden Sie da, zum Teufel? Wofür?
Makoute ist ein Hexer.
Er sucht Körperteile, um einen oko Koonyati zu erschaffen.
Was die Dame euch sagen will, ist, dass er Teile sucht,
um, wie ihr es nennt, einen Voodoomenschen zu erschaffen.
Großartig, wirklich spitze!
Er hätte den Jungen nicht angegriffen, wenn er schon genug Körperteile hätte.
Genug Körperteile? - Psst!
Ich muss nun einiges vorbereiten.
Wir versammeln uns hier in 40 Minuten.
Bringt jede Waffe mit, die ihr besitzt.
Ihr könnt dieser Frau doch keinen Glauben schenken.
Sag es ihnen, Kev. Das ist doch Schwachsinn!
Ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll.
Was ist mit diesem Farmer?
Das Ding, das mich gebissen hat. - Komm schon, Mann!
Tu mir das nicht an. Ich zähle auf dich!
Sag mir nicht, dass du diesen Schwachsinn glaubst,
denn eigentlich hielt ich dich immer für einen sehr rationalen Menschen.
Was ich glauben soll, dass weiß ich nicht.
Komm, Miles.
Warum hast du diese Stiefel an? - Das ist eine lange Geschichte...
Erklären Sie mir mal, was Sie da tun?
Ich meine, ich werde noch verrückt, wenn Sie das nicht tun.
Wer ist dieser Makoute?
Er ist ein Mann, der glaubt, er sei ein Gott.
Sie sagten, dass er jemanden aus Körperteilen erschaffen will.
Nun wirklich, das ist doch verrückt. Dies wäre doch ein totes Wesen.
Was soll das also? - Makoute kann ihn erwecken.
Sie sind ja genau so verrückt wie er.
Du hast Ohren, willst aber nicht hören.
Hier. Die sind bestimmt bequemer.
Danke, die sind großartig.
Sie gehörten Louis.
Bevor Sie Haiti erwähnen...
Miles, komm setz dich, du hilfst mir.
Hier, nimm das.
Aber sei vorsichtig.
Du darfst dich damit auf keinen Fall schneiden.
Hier, lass mich deine Hände sehen.
Habe ich mir gedacht, ganz weich.
Miles...
Makoute war der Kopf der gefürchteten Geheimpolizei auf Haiti.
Er folterte und terrorisierte die Bevölkerung.
In Port Au Prince hatten die Glücklichen einen schnellen Tod.
Die Anderen...
verstümmelte und zerstückelte er. Aber er ließ sie nicht sterben.
Er ließ sie am Leben, bis er ihren Willen gebrochen hatte.
Dann warf er sie zurück auf die Straße, als Warnung für die anderen.
Lass mich dir eines sagen, mein Junge...
Voodoo, wie du es nennst, ist nichts Böses.
Es sind Kreaturen wie Makoute, die ihn für ihre eigenen Zwecke dazu machen.
Und in Haiti gab es ein Wirtschaftssystem,
das dazu da war, die Leute mit Angst unter Kontrolle zu halten.
Angst davor, zu einem Zombie zu werden.
Ich erkläre dir, wie Zombies gemacht werden.
Nach der Behandlung mit bestimmten Mixturen, Drogen und Kräutern,
wird das Opfer lebendig begraben.
Es ist sich vollkommen im Klaren darüber, was mit ihm geschieht.
Kannst du vorstellen, wie man sich da fühlen muss?
Stell dir nur mal vor, wie die Dunkelheit sich um dich windet.
Du kannst dich nicht bewegen. Du kannst nicht schreien.
Du fühlst nichts.
Und dann, ganz plötzlich, ist die Luft weg. Du kannst nicht mehr atmen.
Und nun sieh her.
Auch ich war in Makoutes Gefängnis.
Nun weißt du, mit was wir es zu tun haben.
Ich dankte Gott, als ich hörte, dass Makoute tot ist.
Laut einem Gerücht hatte es einen Aufstand gegeben
und das man in gekreuzigt hatte, als das Regime gestürzt wurde.
Der wütende Mob soll ihm die Zunge rausgerissen haben.
Aber Tief in meinem Herzen wusste ich, dass er noch lebt.
Ich konnte es fühlen.
Auf zur Jagd, Kev.
Hör zu, ich weiß nicht, wie es bei dir ist,
aber meine Fachkenntnisse im Töten sind ein wenig eingerostet.
Jetzt schau mich nicht so genervt an, okay?
Wann hast du denn zuletzt jemanden gekillt, Rambo? - Hör zu!
Ich weiß, dass dies anders geplant war, aber wir haben keine andere Wahl.
Wir wissen auch immer noch nicht, wo Tony steckt.
Bleiben wir hier, dann sind wir Freiwild für Makoute.
Wenn wir mitgehen, dann haben wir die Sicherheit der Überzahl.
Vielleicht können wir ihn überraschen und dann töten.
Ich habe da eine bessere Idee. Lass uns doch einfach abhauen, hä?
Wie wäre es, wenn wir einfach von hier abhauen und ein Telefon suchen würden?
Telefon...
Hey, Mann, das ist nicht unser Kampf hier!
Wohin denn, wir wissen doch nicht mal, wo wir sind!
Wir können fliehen, ja, und Makoute so direkt in die Arme laufen.
Ich gehe mit und ich möchte, dass du mit mir kommst.
Gut, ich komme mit. Es wird sicher nicht lustig, aber ich gehe mit.
Noch was: Wenn ich sterbe und du nicht, dann fick dich!
Hört mir alle zu.
Ihr wisst von meinen Problemen mit Makoute damals in Haiti.
Das ist Vergangenheit.
Unsere Heimat ist jetzt hier. Und ich will mich nicht mehr einschüchtern lassen.
Hier müssen wir Widerstand leisten.
Wer will mit mir kommen?
Es ist keine Frage des Mutes. Wir haben keine andere Wahl.
Ich komme mit. - Ich auch.
Hört zu: Wenn wir das Böse nicht vernichten,...
dann wird es uns vernichten.
Eine Sache noch: Wenn ihr auf Makoute trefft,
dann müssen ihr ihn so lange festhalten,
bis mir jemand ein Stück seiner Kleidung beschaffen kann. Ich brauche es unbedingt.
Tina, hol ein Stück seiner Kleidung.
Tina, nein!
Ihr müsst verstehen,...
er ist nicht tot, er wird zurückkommen.
Er wird zurückkommen. Er wird...
Tina, komm, lass uns gehen. - Es tut mir leid...
Bitte, lasst uns allein. Bitte...
Er will nicht, dass du hier dabei bist.
Tut mir leid. - Er will nicht, dass du hier bist.
Was wollt ihr?
Geht weg!
Lasst uns allein!
Tina...
Tina...
Tony?
Tina, ich brauche dich...
Wo bist du?
Tony?
Tony?
Tina, ich brauche deine Hilfe...
Tony?
Tony?
Geh die Treppe hoch...
Fick dich!
Tina? Tina!
Wo bist du? Tony!
Tony! - Oh, scheiße.
Tina!
Tony?
Tony...
Tony?
Tina? - Hilfe!
Tony?
Die Puppe! Wo ist sie?
Die Puppe! Wo ist sie? Wo ist sie? - Halt, du bringst sie um!
Ich sitze drauf.
Komm schon, Kev...
Miles!
Ich bin es, Tony, Kevin.
Tony!
Was macht ihr nun?
Niemand von uns wird hier bleiben.
Und was ist mit dir?
Ich weiß es nicht.
Es ist alles so verwirrend...
Ich werde mir was überlegen.
Vielleicht kommst du ja einfach mit uns mit.
Nein, ich denke nicht.
Ich glaube, ich sollte mal etwas Neues probieren.
Ich weiß noch nicht was... Irgendwas...
Wir sehen uns bestimmt einmal wieder.
Suzanne wartet auf mich und...
Pass auf dich auf.
Danke.
Wir sehen uns wieder. - Ja.
Der Bus kommt gleich.
Ich weiß nicht wann und wohin er fährt.
Am besten nach Norden.
Das ist egal, Hauptsache weit weg von hier. - Amen.
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